R채tsel Reise Ruhr Museum
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Das wird eine spannende Reise! Von der Eiszeit bis zum Hier und Jetzt, vom Karbonwald bis zur Kohle, von »Über Tage« bis »Unter Tage«, vom Ruhrgebiet bis in ferne Kontinente ... Dieses Heft wird dich dabei begleiten: Auf all den 18 Stationen im Museum und danach bis nach Hause. Es wird Fragen stellen, auf die du bei uns ganz bestimmt die Antworten findest. Es wird hier und dort Rätsel aufgeben und Aufgaben stellen. Löse sie! Und vergiss nicht die kleinen Dinge in der Tasche zu erforschen! Viel Vergnügen wünscht das
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17 Meter Ebene
Du bist hier in der Kohlenw채sche auf der Zeche Zollverein, 17 Meter 체ber der Erde und betrittst das Ruhr Museum. Entdecke die Gegenwart! Hier siehst du viele Fotografien und Dinge aus dem Ruhrgebiet heute.
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HEUTE
REGION S T A R T
Ein Blick auf das Ruhrgebiet Das Ruhrgebiet wird auch Metropole genannt. Andere Namen sind ... Kohlenpott, Land der Tausend Feuer, Schwarzes Revier und Schmelztiegel der Nationen.
Woher kommst du? .............................................................................. Puzzle den »Pott«! In der Tasche findest du das Legespiel. Schau dir die Region an! Puzzle
Welche Flüsse siehst du? .............................................................................. Welche Städte kennst du? D B E R D U
Das ist der Umriss des Ruhrgebiets. Kannst du einen Vogel erkennen? Oder einen Schmetterling? Ein Gespenst? Mal etwas hinein!
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. . . . . a
. . . g . m n . . . . . . . . . . n . . . d
Heimat vieler Menschen Die Menschen hier kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus der Türkei, Polen, Italien, Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Marokko, Serbien, Kroatien, Russland, Ukraine, Holland, Portugal oder Spanien. Das sind die häufigsten Nationen hier. Sie heißen dich in ihrer Muttersprache herzlich willkommen:
HEUTE
KULTUREN STATION 1
¸ geldiniz Willkommen Hos Serdecznie witamy Benvenuti καλω σορίσατε Kalosorísate Dobrodošli Merhaba Добро пожаловать Ласкаво просимо Welkom Boas vindas Bienvenidos Huan Ying Ahlan Wa Sahlan Ayubowam Welcome Welche Sprache(n) sprichst du? .................................................................................................. Kennst du andere Sprachen? Die einer Freundin, eines Freundes? Eine Sprache aus dem Urlaub?
Schreibe die Sprachen auf, die du kennst: ..................................................................................................
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HEUTE
KULTUREN STATI O N 1
Vielfalt der Kulturen Tausende Menschen fanden hier einst Arbeit und sind deshalb ins Ruhrgebiet gezogen. Im Straßenbild lassen sich viele Beispiele entdecken, wie die Menschen ihre vertrauten Kulturen pflegen und leben.
Finde auf dieser Fotowand die Antworten auf die Fragen!
Was bietet das türkische Geschäft »Topkapi Gelinlik« an?
Frisuren
Reisen
Brautkleider
Welche Mode zeigt der indische Laden im Schaufenster?
Hollywood
Bollywood
Robin Hood
Was steht auf dem Schild über dem Schaufenster mit den polnischen und schlesischen Spezialitäten?
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Supermarket
Supermercato
Supermarkt
Bergbau hat hier Tradition Das Ruhrgebiet heißt auch Ruhrpott: Pott kommt von »Pütt«, das bedeutet Zeche oder Bergwerk. Lange Zeit haben hier viele Menschen in Zechen gearbeitet, die meisten »unter Tage«. Sie sind Hunderte von Metern in die Erde eingefahren, um dort Kohle abzubauen. Noch heute erinnern viele Spuren an diese Kohlezeiten. So steht in manchem Garten ein bepflanzter Kohlewagen, eine so genannte Lore.
Suche den Maulwurf mit der Lore! In welcher Stadt steht er? G . . . . . . . . . . . n
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HEUTE RELIGIONEN
STATION 2
Hier treffen sich viele Religionen Das sieht man auch auf den Straßen, bei festlichen Umzügen oder in den Gotteshäusern, zum Beispiel in Kirchen, Moscheen, Tempeln oder Synagogen. Für das Heimatgefühl ist es wichtig, auch an einem neuen Lebensort die eigene Religion leben zu können – in einer Gemeinschaft mit den anderen Gläubigen.
Finde die Antworten direkt an der Fotowand! Was wird in diesem Tempel gefeiert? L. ........ . Wie heißt dieser Heilige? N .. . . . . .
Fast alle Anhänger des Hinduismus kommen aus Indien. Nach dem Christentum und Islam ist es die drittgrößte Religionsgemeinschaft auf der Welt. Sie verehrt auch weibliche Gottheiten.
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Das Kreuz ist ein Symbol der christlichen Religion – ob in der katholischen oder der evangelischen Kirche oder anderen christlichen Glaubensrichtungen.
Welches Fest wird in der Synagoge gefeiert? P. . . . . . . . .
Wem ist die Kirche gewidmet? H . . . . . . . D . . . . . . . .
Die Menora ist ein siebenarmiger Leuchter und steht für das Judentum. Sie ist ein Symbol für das Licht und die Erkenntnis. Als Wahrzeichen ziert sie auch das Wappen Israels.
Eine mit Edelsteinen reich besetzte Krone tragen die Oberhäupter der orthodoxen Kirchen. Einst hat sich diese »Ostkirche« von der katholischen Kirche abgetrennt.
Wie nennt man den Fastenmonat? R. . ....
Der Gebetsteppich soll im Islam das Gebet vor Beschmutzung schützen. Er zeigt in der Moschee immer zum zentralen Heiligtum der Muslime in Mekka, zur »Kaaba«. 11
HEUTE FREIZEIT STATION 3
Mensch und Tier im Revier Geliebt, umsorgt, gezüchtet, trainiert: Tierliebe hat viele Formen. Die Fotowand erzählt ihre Geschichten.
Schau dir die Pokale und Trophäen an! Finde die Kaninchen-Medaille! Taubenfeder
Die Brieftauben sind Teil der Bergbautradition. Sie heißen auch »Rennpferde des Kumpels«. Mit über einer Million zählen sie zu den Lieblingen im Ruhrrevier.
Gestalte eine Medaille für dein Lieblingstier!
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»Tor! Tor! Tor!«
HEUTE
FUSSBALL STATION 4
In der Fußballhochburg dreht sich alles um's runde Leder. Die Vereinsdichte ist so groß wie in keiner anderen Region.
Ordne die Vereinszeichen den Städten zu! Verbinde mit einer Linie die Clubs mit ihrer Stadt!
GELSENKIRCHEN OBERHAUSEN ESSEN
DORTMUND
BOCHUM
DUISBURG
Was ist Dein Lieblingsverein? ................................................
Willst du wissen, wie das Ruhrgebiet riecht oder klingt? Dann besuche die »Geruchsproben« und die »Geräusche-Dusche«.
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HEUTE
Neue fremde Pflanzen wachsen hier
STATION 5
HERBARIUM Suche mit den Pflanzenkarten die »Neophyten«. Woher kommen sie?
PflanzenKarten
Raublatt
Topinambur
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»Neophyten« sind Pflanzen, die aus fremden Ländern zu uns kommen. Ist ein Industriegelände stillgelegt, wird es zu einer »Brache«. Die Natur kehrt zurück: Dort wachsen viele Pflanzenarten, auf Zollverein sind es über 500!
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Schmetterlingsstrauch
Klebriger Alant
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Ein »Herbarium« ist eine Sammlung getrockneter Pflanzen. Wenn du möchtest, kannst du nach dem Museumsbesuch eine kleine Pflanze im Zollverein-Park pflücken. Presse sie zuhause und klebe sie auf diesen Bogen.
Herbarium Art: Fundort: Datum, Sammler:
Nr.
HEUTE
Ein Raum voller Erinnerungsstücke
STATION 6
Der Raum »Zeitzeichen« ist eine Schatzkammer mit Dingen von Menschen aus dem Ruhrgebiet, die Geschichten aus ihrem Leben erzählen: Vom Kindsein, vom Überleben im Krieg, vom Ankommen in der Fremde, von der Familie, von harter Arbeit, von Freizeitvergnügen. Dazu gesellen sich Naturobjekte aus der Erdgeschichte, viele Millionen Jahre alt. Sie zeigen die Spuren gewaltiger Naturereignisse.
ERINNERUNG
Finde diese »Objekte«! Lies ihre Geschichten! Schreibe auf, welche Überschrift sie haben!
M H D N
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. . . . . . . . . .
M B 3 G C
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»Objekte« heißen die Dinge im Museum.
A . . . . . .
R . . . . I . G . . . . . . . . . . .
D O D I D S
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Was ist dein Lieblingsobjekt in diesem Raum? ........................................................... ...........................................................
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12 Meter Ebene In den fensterlosen Bunkern der Kohlenw채sche warten besondere Objekte aus den Sammlungen der Geologie, der Arch채ologie und der Geschichte. Es beginnt eine spannende Zeitreise durch das Ruhrgebiet fr체her.
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FRÜHER
EISZEIT STATION 7
Eisige Zeiten an der Ruhr 12.000 Jahre zurück in die Vergangenheit: Du bist in den letzten Tage der letzten Eiszeit. Es ist weltweit rund 10 Grad kälter als heute. Zum Teil herrscht eine »sibirische« Kälte von –30 Grad Celcius.
Trage die Eiszeit-Temperatur im Thermometer ein! Miss nun die Temperatur im Museum! Markiere auch diesen Wert! Nur wer gut angepasst war, konnte überleben. Thermometer Mammuthaar Mammutknochen
Wie haben sich die Tiere geschützt? ..........................................................................
Tieren zu! Ordne die Fußspuren den
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Von der Steinzeit bis zu den Römern
FRÜHER
Löse das Archäologie-Quiz ... Immer an der Wand lang!
ZEITREISE STATION 8
1. Wie alt ist das Polyeder?
.
Jahre!
2. Wo wurden diese Faustkeile gefunden?
An einer
S ................
in
..................
3. Woraus besteht der Funkenschläger?
Aus
..................................... Pyrit Feuerstein
4. Woher kommt die Urne mit dem Seelenloch?
Aus
....................... – W ...............
5. Wozu dienten die Regenbogenschüsselchen?
...................................................
6. Wer hat die Tränenfläschchen benutzt?
Die ................................
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FRÜHER
Im Kloster: Abschreiben erwünscht!
KLOSTERWELT
STATION 9
Ein schön verzierter Buchstabe, der am Textanfang steht, heißt »Initial«.
echt kostbar waren Bücher im Mittelalter. Jedes war ein Einzelstück. Denn vor der Erfindung des Buchdrucks ließen sich Bücher nur durch Abschreiben vervielfältigen. Geschrieben wurde mit einem Gänsekiel und mit Tinte auf Pergament. Die Kunst des Lesens und Schreibens be- herrschten in dieser Zeit vor allem Mönche und Nonnen. Die Abtei Werden war für ihre große Bibliothek berühmt. In der Vitrine im Ruhr Museum lässt sich ein »Evangeliar« aus dem Domschatz der Stadt Essen ganz genau betrachten.
Werde Schriftkünstler und kopiere das Initial R!
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Kurze Expedition an den Nil
FRÜHER
ÄGYPTEN STATION 10
In der Schatzkammer der Archäologie steht der Sarg der Priesterin It-ib. Er wurde vor 4.000 Jahren angefertigt und mit Hieroglyphen beschrieben, einer Urform der Schrift.
Suche diese Bilder auf dem Sarg der It-ib! Zwei sind nicht darauf zu finden. Welche?
+
A
Geier
M
Schleiereule
E
Blütenrispe vom Schilfrohr
N
Wasserlinie
F
Hornviper
R
Mund
H
gedrehter Docht einer Öllampe
S
gefaltetes Tuch
L
Löwe
U
Wachtelküken
Für welchen Begriff stehen diese Hieroglyphen?
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FRÜHER
Mercator vermisst die Welt
STATION 11
Gerhard Mercator war ein kluger Mann und seiner Zeit weit voraus. Er gab den Weltentdeckern genaue Karten, damit sie Wege berechnen und Kurs halten konnten. Er hat den Globus verbessert und den Atlas erfunden. Selbst das heutige »Navi« im Auto arbeitet nach seinen Grundlagen.
WELTREISE
Zu jener Zeit hatten die Menschen vier Kontinente entdeckt, Australien war noch bis 1606 ein unbekannter Erdteil.
Wenn du vor diesen Mercator-Globen stehst und links in den Raum abbiegst, betrittst du ... ... die Schatzkammer der Geologie und entdeckst einen »Außerirdischen«. Der Meteorit ist das älteste Objekt im Museum, fast 5 Milliarden Jahre alt.
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Natursch채tze aus aller Welt Der Schokoladen-Chalcedon: Reinbeissen nicht empfohlen!
Suche die Objekte in der Schatzkammer der Geologie! Woher stammen sie? Vom Hai bleiben nur die Z채hne 체brig, denn sein Skelett besteht aus Knorpel.
. . . S . . . . . Das Gebiss des Krokodils macht auch im versteinerten Zustand Angst. Haizahn
. . . . K K .
Der Schwamm ist ein Tier. Dieser lebte lange Jahre auf einer Colaflasche.
. O . . . . . . . Der Seeigel zeigt, welche verr체ckten Formen die Natur produzieren kann.
. N . . P . . . . . .
R . . . .
M . . . 25
FRÜHER
Zu den U-Booten im Urzeitmeer
STATION 12
AMMONITEN
Periskop Ammonit
Blick nach unten in die Tiefe und nutze dabei das Periskop ...
Der Ammonit ist ein urzeitlicher Tintenfisch, der vor vielen Millionen Jahren im Urmeer schwamm. Sein Gehäuse war gekammert. Im vorderen großen Abschnitt wohnte er. Die hinteren Gehäuseteile waren mit Luft und Wasser gefüllt. Durch einen Schlauch konnte das Tier Luft in das Gehäuse pumpen, so dass es wie ein U-Boot auf und ab trieb.
Ammoniten helfen Geologen, das Alter von Steinen zu bestimmen. Man nennt sie deshalb »Leitfossilien«.
Plesiosaurier
Ichtyosaurier
Ammonit Schildkröte
Belemniten
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Bemale die Spirale! Das ist das Geh채use des Nautilus: Er ist ein lebender Nachfahre der Ammoniten.
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FRĂœHER
TIERARTEN
STATION 13
Tiere in Gefahr Die Rote Liste erfasst alle Tier- und Pflanzenarten einer Region in Deutschland. Sie beurteilt, wie es um die Tiere steht und ob sie Gefahr laufen, auszusterben.
Suche diese Tiere im Museum! Ordne die richtigen Namen zu: Vom Aussterben bedroht!
. . . . . . . . . H Ausgestorben und wiedergekehrt!
. . . . S GeschĂźtzt!
. . . . . . . L Ausgestorben!
. . . . . . . R Ausgestorben und wiedergekehrt!
. . . F
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Im Maulwurfrevier Der Maulwurf lebt unter Tage und lässt sich selten blicken. Tagein tagaus gräbt er Gänge. Er ist ein richtig geschickter Bergmann. Sein Bau heißt Revier, so wie das Ruhrgebiet. Der Maulwurf gehört zu den geschützten Tierarten und darf nicht gejagt, verfolgt, verletzt oder getötet werden!
Suche den Maulwurf im Museum! Wie heißt er auf lateinisch? .............................................. Finde den Weg zu Herrn »Grabowski«!
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6 Meter Ebene Auf der 17 Meter Ebene habt ihr erfahren, was das Ruhrgebiet heute ausmacht. Im Bunker auf 12 Meter HĂśhe gab es Einblicke in lang Vergangenes, Zeitreisen, Weltreisen. Hier erwarten euch Geschichten aus dem Ruhrgebiet gestern. Wir begeben uns zu dem letzten Teil der Reise. Alles Gute oder: GlĂźck auf!
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GESTERN KARBON STATION 14
Schachtelhalm Karbon-Fossil Anleitungskarte
Fenster in die Urzeit Tropenklima an der Ruhr: Vor 300 Millionen Jahren hat es hier tatsächlich so ausgesehen. In schwüler Hitze wachsen auf sumpfigem Gelände riesige Pflanzen. Aus ihnen wird viel später die Steinkohle entstehen. Diese Zeit nennt man Karbon, nach dem lateinischen Wort »CARBO« für Kohle.
Mache ein eigenes Abrieb-Bild einer Karbonpflanze! Nimm es mit nach Hause als Erinnerung an uralte Zeiten!
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Schwarzes Gold Steinkohle ist voll Energie. Sie hat die große Kraft der Sonne gespeichert, die Pflanzen zum Wachsen einst aufnahmen. Deshalb brennt Steinkohle besonders gut, lange und heiß. Das wissen die Menschen schon seit dem Mittelalter. Wertvoll wie Gold wird Kohle in der Industrialisierung. Ihre Energie treibt neue Technik an, ob Dampfmaschine, Schiff oder Eisenbahn. Und sie schmilzt das Eisen.
Steinkohle
Die Entdeckung der Kohle verändert das Leben der Menschen. Das Ruhrgebiet wird zum »Kohlenpott«.
In diesem Bild sind zehn Fehler versteckt: Findest du sie?
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GESTERN BERGBAU STATION 15
Die Geschichte der Heiligen Barbara Die Heilige Barbara wird von Bergleuten als Schutzpatronin verehrt. Bis heute heißen Kirchen oder Straßen nach ihr. Sie wird immer mit einem Turm gezeigt. Eine sehr traurige Geschichte umgibt sie. Sie starb für ihren Glauben.
Am 4. Dezember feiern die Menschen ihren Namenstag. Am »Barbaratag« werden Kirschblütenzweige in die Vase gestellt, die zu Weihnachten blühen. Probiert es dieses Jahr doch selbst einmal aus!
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Schau dir den Turm unserer Barbara ganz genau an! Vervollständige ihn!
Erkennungszeichen der Bergbauarbeit Am Anfang gibt es nur zwei Werkzeuge für die Bergleute: Schlägel und Eisen. Der Schlägel ist ein Hammer. Mit ihm wird auf das Eisen geschlagen, um Gestein loszubrechen oder Stollen zu graben. Das Eisen ist wie ein spitzer Meißel. Bis heute sind sie das Symbol für Bergbau, obwohl die Kohle inzwischen mit Maschinen aus den Flözen gewonnen wird. Hast du das Zeichen vielleicht sonst wo gesehen? Auf den Fahrplänen der Bahn steht es für einen Werktag! Die beiden gekreuzten Werkzeuge kannst du im Museum an vielen anderen Stellen entdecken!
Was fehlt in diesem Bergmannshut? Zeichne es ein!
»Gezähe« heißt das komplette Werkzeug des Bergmanns.
Bergleute sprechen eine eigene Sprache, das »Kumpeldeutsch«. Untereinander nennen sie sich »Kumpel«
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GESTERN ZECHEN STATION 16
Abteufen, Sohle, Strecke, Flöz – das sind alles Begriffe aus der Bergmannssprache.
Zeche oben und unten Ein tiefer Blick in das Modell der Zeche Zollverein 1861: Oben – oder in der Bergmannsprache »über Tage« – stehen die zwei ummauerten Fördertürme über Schacht 1 und Schacht 2. Ein Schornstein, Gebäude für Maschinen und Werkstätten sowie die Lagerplätze und Eisenbahnschienen für den Abtransport der geförderten Kohle gehören auch zum Übertagebereich. Der Industriepionier Franz Haniel aus Duisburg ist zu jener Zeit der Besitzer der Zeche. Unter Tage bohren sich die beiden Tiefbauschächte mehrere Hundert Meter durch Gesteinsschichten in die Erde, um die Kohleschichten, die »Flöze« zu erreichen. »Abteufen« nennt man den senkrechten Schachtausbau. Das kommt von einem alten bergmännischen Wort: »Teufe« für Tiefe. In Förderkörben aus Drahtgeflecht fahren die Kumpel durch den Schacht von oben nach unten und wieder zurück. Aus der Tiefe kommt auch die abgebaute Kohle in Loren durch den Schacht nach oben. Das Modell zeigt zwei Etagen oder »Sohlen«, wo die Kohle abgebaut wird. Trotz moderner Fördertechnik arbeiten die Kumpel mit einfachen Werkzeugen wie Schlägel und Eisen, Spitzhacke und Schüppe. Von den Abbauorten wird die Kohle zu den ausgebauten Tunneln, den »Strecken« und dann zum Schacht gebracht. Beim Transport der Kohleloren zum Schacht helfen in der Tiefe die Grubenpferde. Vier Flöze Zollverein sind im Modell zu entdecken. Die tiefste Sohle liegt hier in 170 m »Teufe« unter der Erde.
Wo kannst du den Kumpel auf vier Hufen im Modell entdecken? ..................................................................... 36
> – 114 m
– 170 m 37
GESTERN ARBEITSWELT
STATION 17
Immer die Zeit im Blick: Die Arbeitswelt der Kumpels Auf den Zechen wird Tag und Nacht Kohle gefördert. Die Kumpel arbeiten in Morgen-, Mittag- und Nachtschicht. Schicht heißt in Kumpeldeutsch Arbeitszeit. Der größte Teil der Männer arbeitet unter Tage als Hauer und Schlepper.
In der Industrialisierung laufen die Maschinen rund um die Uhr. Die Werksuhren bestimmen das Leben der Arbeiter und ihrer Familien.
Grubenmarke
Der Rauchhelm wird bei Bränden eingesetzt. Sie entstehen, wenn sich Grubengas entzündet. Die Arbeit unter Tage ist gefährlich.
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Jeder Kumpel hat seine Marke mit einer Nummer. Sie kontrolliert seine Anwesenheit und zeigt bei Gefahr, welcher Mann gerade unter Tage ist.
Seife
Nach der Schicht sind alle schwarz wie Kohle. Mit viel Seife, Wasser und Schrubben wird der Staub in der »Kaue« abgewaschen.
Nimm Marke und Maske und werde zum Kumpel! Erkunde seine Arbeitswelt! Rieche die Seife! Leuchte in die geheimnisvolle Technik der Zeche!
Maske
Trotz der harten Arbeit sieht man auch fröhliche Kumpelgesichter. Vielleicht bei Schichtende? Oder bei einer Lohnerhöhung?
Lampe
Unter Tage ist es immer dunkel, egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit. Die Grubenlampe ist die einzige Lichtquelle – immer am Mann dabei.
Eine Kantine gibt es nicht. Die Frauen kochen das Essen zu Hause, in Henkelmännern nehmen es die Männer mit zur Arbeit.
Auf den Förderbändern der Zeche Zollverein wird bis zum Jahr 1986 die Kohle transportiert und auf Bahnwaggons geladen.
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GESTERN
Das Rätsel für Zechen-Experten
ARBEITSWELT
STATION 17 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Tier, das im Stollen arbeitet? Wie heißt die Kohleschicht? Die Schutzheilige der Bergleute ist ...? Welche Form des Wassers sorgt für Energie? Wem gehörte 1861 die Zeche Zollverein? Nicht Lina, sondern ... heißt der Kohlewagen! Wie lautet das altmodische Wort für Tiefe? Nicht Häschen, sondern Bergmann in der ...! Jeder Kumpel hat seine Nummer auf einer ...! Nur e i n Werkzeug des Bergmanns?
Das Wort in der Mitte ist über Tage sichtbar! 40
In die Natur ... aus der Natur Freie Zeit im Grünen zu verbringen, macht Freude – ob im Park oder im Garten. In den alten Zechensiedlungen gehört oft ein kleines Stückchen Natur zu der Wohnung dazu. Im Stall leben Kaninchen oder sogar Ziegen.
GESTERN SAMMELN STATION 18
Im Schrebergarten lässt sich Gemüse oder Obst pflanzen. In Weckgläsern wird die Ernte haltbar gemacht, ein Vorrat für die Winterzeit. Auch die Menschen, die im Ruhrgebiet eine neue Heimat finden, bringen eigene Gemüsesorten mit, die sich bald auf allen Esstischen einbürgern. Heute ist das Ruhrgebiet ziemlich grün. Auf ehemaligen Industrieflächen blüht es in vielen Formen und Farben. Die Vielfalt der Pflanzenarten ist ein Merkmal des Reviers.
Welche Obst- und Gemüsesorten lassen sich durch das Einkochen haltbar machen?
B ...................................................... K ...................................................... R ..................................................... K ...................................................... M ...................................................... 41
GESTERN SAMMELN STATION 18
Was man alles sammeln kann Nicht nur ein Museum hat Sammlungen, von denen du heute einen kleinen Teil gesehen hast. Viele Menschen sammeln alle möglichen und unmöglichen Dinge. Kein Wunder, stammen wir doch von Jägern und Sammlern ab.
Was sammelst du denn so?
....................................................................
Sammeln macht klug Kleine und große Sammler sind sehr wissbegierig, experimentierfreudig und fantasievoll, sagen uns die Psychologen.
Sammeln ist wichtig Das Suchen und Bewahren, Erforschen und Katalogisieren der Fundstücke befriedigt den Forscherdrang und bringt uns voran. 42
Sammeln macht Spaß Sammelleidenschaft regt dazu an, sich intensiv mit unterschiedlichsten Themen und Geschichten zu befassen – ob mit Fußball oder Muscheln.
Sammeln ist Welterfahrung Beim Bestimmen und Ordnen der Schätze machen wir uns mit der Welt vertraut, ergründen das Wesen der Dinge.
Sammeln ist Ordnung Sammler haben Freude am Finden und Entdecken, am Ordnen und Vergleichen. Das verlangt Konzentration, Geduld und Geschicklichkeit. 43
AM REISEZIEL
Das Ruhrgebiet wandelt sich Was wir essen, wie wir uns kleiden, welche Musik wir mögen, wie wir arbeiten – all das ist immer im Wandel. Auch das Ruhrgebiet verändert sich. So werden aus manchen Zechen Museen wie das Ruhr Museum. Auf deiner Reise hast du viel über das Ruhrgebiet erfahren: Wie es heute hier so ist, wie es gestern war und wie es vor ganz langer Zeit aussah ...
Wie stellst du dir die Region in 50 Jahren vor?
Mein Spruch für das Ruhrgebiet 44
Mein Bild f端r das Ruhrgebiet 45
Bis zum nächsten Mal! Ruhr Museum Kontakt Ruhr Museum Bildung und Vermittlung Fritz-Schupp-Allee 15 45141 Essen info@ruhrmuseum.de Tel. 0201. 8845200 www.ruhrmuseum.de Fotos Brigida Gonzales (Ausstellung) Rainer Rothenberg (Exponate) Andrea Riegel (Exponate) Brigitte Krämer (Kulturen, Religion) Fotoarchiv Ruhr Museum (Stollen/Lore) Digital-Scriptorium.com (Initial) Sotheby's (Mercator-Atlas) Solvin Zankl (Maulwurf) Hannes Kilian (Lachender Kumpel) Wikipedia, Dickbauch (Rebus/Baldeneysee) Illustrationen Labbé Verlag (Nautilus-Spirale) Andrea Riegel (Tiere, Hieroglyphen, Urmeer, St. Barbara) Konzept Ruhr Museum, Bildung und Vermittlung und Andrea Riegel Gestaltung Riegel + Reichenthaler, Düsseldorf Copyright Ruhr Museum 2010 46
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