Seitenspiegel - Das autobau Magazin 01.2014

Page 1

SEITENSPIEGEL Das autobau Magazin

Ausgabe Fr端hjahr 2014


Einleitung

Enthüllungen Enthüllen verspricht Spannung. Neues wird entdeckt. Nicht nur am Genfer Autosalon vom 6. bis 16. März 2014, sondern auch bei autobau in Romanshorn. Das neue autobau Magazin «Seitenspiegel» ist ein Beweis dafür. Sie erfahren Neues zum aktuellen Geschehen rund um autobau und erleben die Leidenschaft für das Automobil noch intensiver. Der «Seitenspiegel» ist jedoch nicht die einzige Enthüllung bei autobau. Im vergangenen Dezember wurde im Rahmen eines feierlichen Events das neue autobau Buch präsentiert. Spannung bietet auch unsere Ausstellung. Und dank digitaler Technologie kann sie schon bald multimedial und damit noch emotionaler entdeckt werden.

Da wir Wert auf die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern legen, stellen wir sie Ihnen im neuen autobau Magazin vor. Der «Seitenspiegel» bietet aber noch viele weitere spannende Themen. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Entdeckungsreise. Fröhliche Grüsse aus der autobau Welt in Romanshorn

Raffael Soppelsa Geschäftsleiter

k Jaguar E-Type Ein Engländer mit Jahrgang 1961 fotografiert beim Gleiseingang 2 vom Locorama Romanshorn. Verhüllt und gleich danach wieder enthüllt wurde er für das Buch-Fotoshooting.



Thema: autobau Buch

Der Wagen hat das Rot verdient Nach gut einem Jahr Arbeit war es Anfang Dezember so weit: Das autobau Buch wurde feierlich enthüllt. Der «Blick unter die Haube» zeigt einzigartige Einblicke in die autobau Welt. Ein tolles Erlebnis – dank Bildkompositionen von Ralph Steckelbach und Texten von Annika Hug. Während der Entstehung des Buches gab es viele spannende, anstrengende und auch sehr lustige Momente. So deckte die Recherche der Autorin Annika Hug insbesondere zur Geschichte interessante Informationen auf. Gespräche mit unterschiedlichsten Personen halfen beim Schreiben der Texte. Besonders geblieben ist die Begegnung mit dem sympathischen ehemaligen Direktor des Tanklagers Romanshorn, Hans Fischer. Er erlebte das Tanklager, das heute die autobau Erlebniswelt beherbergt, als Arbeitsplatz und erzählte faszinierende Anekdoten aus dieser Zeit. Die Version 40 der Textdatei enthielt schliesslich die definitive Fassung des gesamten Textes, der immerhin 13‘000 Worte umfasst.

Auch der Fotograf erlebte spannende Begegnungen – oft mit ausserordentlichen Fotomodellen, den Fahrzeugen aus der Sammlung. Für viele der Bilder waren aufwendige Vorbereitungsarbeiten notwendig. Künstlich nasser Boden und Regen oder leer geräumte Lokhallen stellten Herausforderungen dar. Besonders eindrücklich war das Shooting auf der Fähre der Schweizerischen Bodenseeschifffahrt AG. Innerhalb eines knappen Zeitraums musste die Fähre an verschiedenen Orten platziert werden – eine Meisterleistung des Kapitäns. Ob Autos oder Fähre: Nach der Platzierung aller Bestandteile des Motivs folgte der bange Moment. Passt es dem Fotografen Ralph Steckelbach? Er entschied, wann abgedrückt wird, um das perfekte Bild einzufangen. Ein Bild hat es dem Fotografen besonders angetan. Beim Betrachten des Fotos der Ford Cobra meinte Ralph Steckelbach andächtig: «Der Wagen hat das Rot verdient.»

Das autobau Buch «Ein Blick unter die Haube» ist in der autobau Erlebniswelt oder im Onlineshop erhältlich (autobau.ch/shop).


h Ralph Steckelbach, Fotograf Sein Arbeits- und Wohnort liegt in der Nähe der Schwäbischen Alp: Er kann also nicht nur mit menschlichen Fotomodellen. Der Profifotograf hat für das autobau Buch eine einzigartige Bildwelt erschaffen. steckelbach.com

h Verschiedene Versionen des «Buches»: erster

Gestaltungsentwurf, Blindmuster des Buchbinders, Maquette des autobau Buches und ungeschnittene Druckbögen (Bilder von links).

h Annika Hug, Autorin Kein Wunder heisst ihr Unternehmen Textwerkstatt: Mit Worten als Werkzeug kriegen ihre Texte den nötigen Feinschliff. Für das autobau Buch wählte sie eine sportliche Sprache, die zu der Fahrzeugsammlung passt. text-werkstatt.ch


h Mit dem Tablet auf multimedialer Entdeckungstour durch die Fahrzeugsammlung. Der Motorensound und Videoaufnahmen sind so einfach abrufbar.

k Der Betrieb einer Multimedia-Infrastruktur erfordert hochwertige und aktuelle Technik.


autobau Erlebniswelt

Erlebnisse digital vertiefen Die Erlebniswelt bringt den Besuchern spezielle Automobile näher. Besonders toll daran ist, dass keine Absperrungen beim Begutachten stören. Es ist sogar möglich, unter Aufsicht der autobau Guides in die edlen Fahrzeuge einzusteigen. So sind die Wagen mit fast allen Sinnen erlebbar. Aber eben nicht ganz mit allen, denn bisher war es sehr still in der Ausstellung. Das Brüllen der Motoren mussten sich die Besucher vorstellen. Die «digitale Revolution» wird dies nun ändern. Obwohl derzeit noch in der Testphase, haben die Besucher schon sehr bald die Möglichkeit, mit Multimedia-Tablets auf Entdeckungstour zu gehen.

Das System für die Tablets wurde speziell ausgearbeitet. Gemeinsam mit der Mirabit GmbH aus Güttingen entwickelte autobau eine Struktur für die Inhalte und eine ansprechende Benutzeroberfläche. Die Umsetzung mit autarkem Server sowie eigenem WLAN-Netzwerk übernahmen die IT-Profis und kümmerten sich auch um geeignete Tablets. Besucher leihen sich diese Tablets vor einem Rundgang aus. Die Geräte bieten viel Bildschirmfläche, sind jedoch leicht und praktisch zum Tragen. Alternativ kann auch ein eigenes Gerät mitgebracht werden, um die Motorensounds, Filme und Informationen zu entdecken.

Die Tablets in der autobau Erlebniswelt sind ab März 2014 verfügbar. Informationen unter autobau.ch.


autobau Factory

Frischzellenkur für Ledersitze Ledersitze wollen gepflegt sein. Der regelmässige Gebrauch, Kälte, Sonnenstrahlen und Feuchtigkeit beanspruchen die edlen Sitzmöglichkeiten und hinterlassen Spuren. Nach einiger Zeit stellt sich die Frage, wie es mit den unschönen Ledersitzen weitergehen soll. Ein Ersatz der Sitze ist teuer und nicht immer einfach möglich. Fiber Seal Ostschweiz, ein Unternehmen in der autobau Factory, kümmert sich um die Reparatur und Pflege textiler Materialien sowie des Leders in Fahrzeugen. Dank hochwertigen Produkten, die auch in der Luftfahrt zum Einsatz kommen, und einer reichen Erfahrung wird Autositzen neues Leben eingehaucht. Wenn Ledersitze nicht unsachgemäss behandelt wurden, lässt sich ein neuwertiger Zustand wiederherstellen. Dazu werden die Sitze erst gründlich mit Seife und Bürste gereinigt. Im sauberen Zustand lässt sich die Qualität des Leders feststellen.

Schwer defekte Stellen werden ausgewechselt, leichter ramponierte mit Folie oder spezieller Spachtelmasse ausgebessert. Das sogenannte Verschleifen passt die reparierten Stellen dann der Lederstruktur an. Um die originale Farbe wiederherzustellen, wird der Farbton gemischt. Nach der Grundierung der entsprechenden Stellen werden die Farbpigmente aufgetragen und zum Schluss wird die Farbe versiegelt. Ein Pflegemittel bringt Feuchtigkeit ins Leder, sorgt für UV-Schutz und schützt vor Verfärbung der erfrischten Sitze. Diese professionell durchgeführten Arbeitsschritte entsprechen jenen der Lederherstellung. Autositze müssen danach nicht ersetzt werden, sondern sind wie neu. In Neuwagen aber auch in Oldtimern eine kostensparende und nachhaltige Vorgehensweise. Fiber Seal Ostschweiz sichert mit dieser Dienstleistung ein zu autobau passendes Angebot.

Bernhard Ernst von der Fiber Seal Ostschweiz berät Kunden gerne zur Pflege von Lederwaren. fiberseal-ostschweiz.ch


h Bernhard Ernst ist Profi in der Pflege und Reparatur

von Textilien und Leder. Ein geschultes Auge und viel Erfahrung kommen bei seiner Arbeit zum Einsatz.

x Die Arbeitsschritte zur Lederpflege im Detail. Wichtig ist der Einsatz von professionellen Produkten und passendem Werkzeug.


Hintergrund: Das Kunstwerk Ferrari F40

Ein Auto muss man zuerst träumen Gewisse Autos wurden zu Legenden. Eine hohe Anzahl Pferdestärken und eine ordentliche Beschleunigung alleine reichen dazu allerdings nicht, es braucht eine Geschichte. Der Ferrari F40 hat eine solche Geschichte. Geplant war der Supersportwagen zum 40. Jubiläum von Ferrari. Das Projekt F40 wurde von Enzo Ferrari persönlich vorangetrieben. Es sollte der letzte Ferrari sein, der unter seiner Verantwortung gebaut wurde. Der Gründer der einzigartigen Marke starb im August 1988, ein Jahr nach der Präsentation des F40. Eigentlich sollten nur 450 Exemplare gebaut werden, doch die unerwartet grosse Nachfrage steigerte die Produktion auf total 1315 Fahrzeuge. Zwei Autos wurden in Schwarz, zehn in Gelb und eines in Weiss ausgeliefert – alle

anderen im klassischen Ferrari-Rot. Der F40 war mit seinem V8-Turbomotor und den 478 PS ein Rennwagen für die Strasse. Doch auch für echte Rennstrecken wurde eine Version des F40 gebaut: der F40 LM. Noch mehr PS und eine sensationelle Beschleunigung in nur 3.1 Sekunden auf 100 km/h verpasste man den lediglich 19 Rennwagen. Noch 25 Jahre nach der Lancierung des F40 gilt dieser als Kultwagen. Bei autobau kam ihm eine besondere Ehre zuteil: Ein eindrückliches Kunstwerk erinnert an dieses einzigartige Auto. Der Künstler, Steffen Imhof, schuf die Bronzeskulptur, welche die Silhouette des Wagens zeigt. Und natürlich ist in der Erlebniswelt auch ein echter F40 zu entdecken.

Öffnungszeiten der autobau Erlebniswelt jeweils mittwochs und sonntags, für angemeldete Gruppen jederzeit.


h Der Ferrari F40 vor dem Bronzekunstwerk mit dem berühmten Zitat von Enzo Ferrari: «Ein Auto muss man zuerst träumen.»


Racing in der Schweiz

Das erste Bergrennen im Jahr Bergrennen haben in der Schweiz eine lange Tradition. Seit 1901 finden die waghalsigen Rennsportveranstaltungen statt. Wobei es damals noch nicht primär um Spitzenzeiten, sondern eher um die Zuverlässigkeit ging: Autos jener Zeit hatten mit Steigungen wesentlich mehr zu kämpfen als die heutigen Sportwagen. Andere Rennsportveranstaltungen kamen im Laufe der Jahre dazu: Slalomrennen, Rundstreckenrennen und ähnliche. Nicht alle dieser Veranstaltungen haben die wechselnden Rahmenbedingungen überlebt. Das Bergrennen Hemberg verzeichnete eine lange Pause in seiner Geschichte. 1990 fand vorerst das letzte Bergrennen im Toggenburg statt. Eine Schar junger Motorsportbegeisterter liess

die Tradition am Hemberg wieder aufleben und führte das Bergrennen 2012 durch. Dieses Jahr wird das Rennen vom Bächli nach Hemberg die Bergrennsaison in der Schweiz eröffnen. An Bergrennen geht es nicht in erster Linie um hoch technologisierte Rennteams mit Millionenbudgets. Bei diesen Sportveranstaltungen ist das Teilnehmerfeld breit und die Verankerung in der Region sehr wichtig. Vielfach sind Bergrennen regionale Volksfeste, an denen weniger Cüpli getrunken werden, sondern die Bratwurst mit Bürli geschätzt wird.

Informationen zum Bergrennen Hemberg, das im Juni 2014 stattfindet, unter bergrennen-hemberg.ch.


Partnerschaften

Digitale Profis vom Bodensee Das Team der autobau AG verlässt sich auf seine Partner und sucht diese sehr bewusst aus. Die Mirabit GmbH begleitet die autobau AG seit dem Start in Romanshorn. Den ersten autobau Auftritt im Netz hat die Güttinger Firma schon umgesetzt. Das Wachsen von autobau und die Website von 2009 passten nicht mehr zusammen. In gemeinsamer Arbeit lancierte autobau im Frühjahr 2013 deshalb gemeinsam mit Mirabit einen neuen, komplett überarbeiteten Webauftritt. Dieses Projekt konnte auch dank der geografischen Nähe und der gemeinsamen Ostschweizer Denkweise optimal umgesetzt werden. Die technische Kompetenz des Mirabit-Teams und die Funktionsanforderungen von autobau wurden auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, der einen modernen Auftritt ermöglicht.

Die partnerschaftliche Beziehung führte zu einem spannenden Erfahrungsaustausch. Resultat war unter anderem eine weitere Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Multimedia-Tablets für die autobau Erlebniswelt. Für autobau sind der persönliche Kontakt und die genannte Nähe zum Unternehmen ein grosser Vorteil der Zusammenarbeit. Zudem ermöglicht die offene Kommunikation in den Projekten das gemeinsame Lernen.

Michael Nägeli, Gründer und Inhaber der Mirabit GmbH in Güttingen. mirabit.com


autobau Neuigkeiten

Kurz und bündig

Rennspass im massstab 1:32 Das Erlebnis autobau beinhaltet mehr als eine Besichtigung der Fahrzeugsammlung von Fredy Lienhard. Im Keller der Racing Halle wurde eine besondere Rennstrecke installiert. Die CarreraRennbahn ermöglicht Wettkampf-Feeling für bis zu sechs Personen gleichzeitig. Geschickte Überholmanöver und Topspeed in der Steilwandkurve zeichnen Profifahrer aus. Diese Attraktion kann als Programmpunkt gebucht werden: info@autobau oder +41 71 466 00 66.

Perfekter Einstellplatz Die Nachfrage nach hochwertigen Einstellplätzen für exklusive Fahrzeuge ist gross. Mit den neuen Garagenboxen hat die autobau AG das Angebot ausgeweitet und neue Plätze geschaffen. Informationen auf autobau.ch im Bereich Factory.


autobau Termine

Auf Wiedersehen Sonderschau enzmann

3. thurgauer carrera grand-prix

Sonderschau zu den einzigartigen Fahrzeugen von Dr. Emil Enzmann. Vier ausgewählte Fahrzeuge und diverse Exponate zeugen vom Schaffen des Schweizer Autobauers. Noch bis Ende Februar 2014.

Sonntag, 18. Mai 2014, ab 10.00 Uhr in der autobau Erlebniswelt.

opendays Die OpenDays bieten die Möglichkeit zur individuellen Besichtigung der autobau Erlebniswelt. Jeden Mittwoch, 16.00 bis 20.00 Uhr Jeden Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr

Dinner rides der autobau factory Professionell organisierte Abendausfahrten mit kulinarischem Zwischenstopp. Donnerstag, 22. Mai 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr) Donnerstag, 19. Juni 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr) Donnerstag, 17. Juli 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr) Donnerstag, 21. Aug. 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr) Donnerstag, 18. Sept. 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr) Donnerstag, 16. Okt. 2014 (Abfahrt: 16.30 Uhr)

swisscabrioday™ - 1 Tag fürs Offenfahren Donnerstag, 1. Mai 2014, auf dem Gelände der autobau AG.

Details zu den Terminen finden Sie laufend auf der Website autobau.ch.


Letzte Seite

Wussten Sie ... Das erste Navigationssystem wurde 1982 durch die Blaupunkt GmbH entwickelt. Eigentlich hatte Honda im Jahr zuvor ein System vorgestellt, das jedoch nur den zurückgelegten Weg anzeigte. Blaupunkt erfasste damals die Fahrzeugposition mithilfe von Radsensoren. Satellitengestützte Navigation wurde erst sieben Jahre später lanciert. Damals litt das GPS-Signal noch unter einer gezielten Verschlechterung von gut 100 Metern. Diese fiel im Jahr 2000 weg, was Navigationssysteme für PKW interessant und erschwinglich machte. Erstes Fahrzeug mit serienmässigem Navigationssystem war übrigens 1994 der 7er BMW. Heute verfügt fast jedes Smartphone über GPS-Sensoren sowie entsprechendes Kartenmaterial und kann somit als Navigationshilfe genutzt werden. Und trotzdem, von den verschiedenen Versionen der offiziellen Schweizer Strassenkarte wurden auch für 2014 über 100‘000 Exemplare produziert.

1. ausgabe – Frühjahr 2014 Auch online zu betrachten auf autobau.ch. autobau AG Egnacherweg 7 8590 Romanshorn (Schweiz)


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.