Stadtzeitung Karlsruhe, Ausgabe 06, 2011

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In dieser Woche Bürgerzentrum Die mehrjährige Wartezeit hat ein Ende: Am vergangenen Freitag öffnete offiziell das Bürgerzentrum Mühlburg als neuer sozio-kultureller Treffpunkt des Stadtteils. Seite II

Narretei

EL

Supertalent

AS IT

„Für den Rückenwind aus Karlsruhe“ bei der RTL-Show dankte Freddy Sahin-Scholl OB Heinz Fenrich am Donnerstag vergangener Woche beim Empfang im Rathaus. Seite V

Stadt Zeitung D FI

Die Aktiven der Karlsruher Fastnacht und Zoohelfer standen im Mittelpunkt des diesjährigen Bürgerempfangs von Oberbürgermeister Fenrich zum neuen Jahr. Seite III

Amtsblatt der Stadt Karlsruhe 65. Jahrgang · Nr. 6

11. Februar 2011

15 Ideen für KA 2015 gesucht Bis 28. Februar können Vorschläge beim Wettbewerb der Stadtmarketing GmbH „15 Ideen für KA2015“ eingereicht werden. Mit dem Ideenwettbewerb haben alle Karlsruher die Möglichkeit, der Stadt ihre persönliche Note zu verleihen und ihre Lieblingsstadt neu zu erfinden. Jede Idee ist gefragt: Zum Beispiel ein Gestaltungsvorschlag für einen Lieblingsort, ein Internet-Extra auf der Website, eine Ausstellung mit Bezug zu Karlsruher Künstlern, ein Symposium, neue kulinarische, später dann für Karlsruhe typische Spezialitäten, oder für ein Symbol am Stadteingang. Einzureichen ist eine Ideenskizze, die den persönlichen Vorschlag zur Gestaltung des Festivalsommers zum Stadtjubiläum 2015 aufzeigt. Infos: www.karlsruhe2015.de.

Stromspar-Partner:

Drei auf einen Streich:

Erfolgsmodell feiert Einjähriges

Messen zum Wohlfühlen Wohnen, Wein und Garten

Hürden zur Fortsetzung sind überwunden Das Projekt Stromspar-Partner der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), der Arbeitsförderungsbetriebe und weiterer Partner ist ein Erfolgsmodell. Dies legten die Bürgermeister Klaus Stapf und Dr. Martin Lenz am Dienstag dieser Woche vor den Medien dar. Vor einem Jahr gestartet, haben die sieben Zweierteams des Projekts schon 654 Haushalte mit geringem Einkommen dazu beraten, wie sie Energie und Wasser einsparen können. Und auch praktische Hilfe geleistet, etwa mit dem Einbau Strom sparender Steckerleisten oder von Spar-Duschköpfen. Insgesamt 15 Stromspar-Berater – die sieben Tandems und ein Koordinator – haben vor einem Jahr angefangen. Selbst arbeitslos, haben sie sich zunächst zu Energiespar-Beratern ausbilden lassen. Um dann Haushalten von Hartz-IV-, Sozialhilfe- und Wohngeldempfängern zu zeigen, wo gespart werden kann, ohne auf den gewohnten Lebensstandard verzichten zu müssen. Das Ergebnis war, dass jeder Haushalt durchschnittlich im Jahr 96 Euro oder monatlich acht Euro einsparen kann. Das sind immerhin 60 Prozent mehr als die zur Diskussion stehende Hartz-IV-Erhöhung von fünf Euro. Dabei war es zunächst schwierig, an die Haushalte ranzukommen. Ariane Neumann von den Arbeitsförderungsbetrieben, Dirk Vogeley von der KEK und die Stromspar-Partner haben mit höchstens 300 bis 400 gerechnet. Sie sehen es jetzt als großen Erfolg, eine Quote von über 50 Prozent mehr erreicht zu haben. Zumal durch die Beratungen auch jede Menge CO² eingespart werden konnte. Die Gesamtersparnis liegt, die gesamte Lebenszeit der eingebauten Geräte einberechnet, bei immerhin 1 000 Tonnen des klima-

schädlichen Gases. Mit einer Tonne, veranschaulichte Bürgermeister Stapf, kann ein Auto je nach Energieverbrauch zwischen 4 000 und 8 000 Kilometer fahren. Bürgermeister Lenz ergänzte, gerade jetzt, in Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs mit sinkenden Arbeitslosenzahlen, sei es richtig, so ein Projekt auch fortzusetzen. Dass dies funktioniert, stand allerdings lange nicht fest. Erst vorigen Freitag kam der Bescheid, dass die Stromspar-Partner in das Bundesprogramm „Bürgerarbeit“ aufgenommen wurden. Darüber freuten sich Ariane Neumann und Dirk Vogeley ganz besonders. Denn es war für die Beantragung so viel Bürokratie notwendig, dass manche andere Stadt es abgelehnt hat, sich dieser Prozedur zu stellen. Nun aber können drei Teams und ein Koordinator drei Jahre lang weitermachen. Dafür stehen 233 000 Euro Bundes- und EU-Mittel sowie 50 000 Euro von den Arbeitsförderungsbetrieben als kommunale Mittel zur Verfügung. Von den acht nicht mehr Tätigen haben vier eine Arbeit im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Ein Ziel, das die jetzt noch verbliebenen sieben alle weiterhin verfolgen. -erg-

Stadtentscheid bei Vorlesewettbewerb

Art in Karlsruhe zur Art Karlsruhe

Ins Netz gegangen?

Schüler malen zum Thema Wasser

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser in Karlsruhe? Diese Frage stellt sich beim Stadtentscheid zum 52. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der am Donnerstag, 17. Februar, um 14.30 Uhr von der Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais veranstaltet wird. Alle teilnehmenden Kinder gewinnen Urkunden und Buchpreise, und zuhörende Gäste sind in den Räumen der Jugendbibliothek herzlich willkommen. Rund 7 500 Schulsiegerinnen und Schulsieger haben sich im vergangenen Herbst für die regionalen Entscheide qualifiziert, die über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Finale im Juni dieses Jahres führen. An den Start gehen Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen, organisiert werden die über 600 regionalen Wettbewerbsveranstaltungen von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen. Durchgeführt wird der traditionsreiche Vorlesewettbewerb vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Ganz nach dem Motto „Art in Karlsruhe zur art Karlsruhe“ findet im Rahmen der Kunstmesse „art Karlsruhe“ erstmals die „art Nacht Karlsruhe“ in der Innenstadt statt. Am Samstag, 12. März, gibt es bei der „art Nacht“ bis 24 Uhr in neun Museen, bei der UND Plattform für Kunstinitiativen, den Galerien des BBK und der GEDOK sowie in neun weiteren Galerien alle Ausstellungen und Kunstschätze zu sehen. Schon jetzt haben das städtische Kulturamt und das Stadtmarketing einen im Einzelhandel, im Rathaus, bei den Bürgerbüros und in den teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen erhältlichen Flyer ausgelegt, der es Kunstliebhabern und Nachtschwärmern anhand Übersichtskarte und Bus-Shuttlezeiten leicht macht, ihre ganz persönliche ArtNacht zu planen. Einen musikalischen Abschluss der Kunstnacht in der Innenstadt bietet dann ab 22 Uhr die After-ArtParty in der Max-Bar im Prinz-Max-Palais. Dabei legen DJs wie Thomas Herb, Shahrokh Dini und Hendrik Vogel auf.

Karlsruher Gespräche zu „Google-Kulturen global“

Dem Thema sauberes Wasser sollen sich Viertklässler in Karlsruhe widmen. Denn dies ist Gegenstand des 23. Malwettbewerbs, den die Stadtwerke Karlsruhe in diesem Jahr für diese Schulstufe ausgeschrieben haben. Die Mädchen und Jungen sind aufgerufen, sich Gedanken darüber machen, wie wichtig Wasser als Grundlage allen Seins ist, mit seiner lebenswichtigen Bedeutung für Menschen, Tiere und Pflanzen. Man begegnet Wasser unter anderem in Form von Regen, Flüssen, Seen und Bächen oder in Brunnen. Ihre Gedanken zu sauberem Wasser und zu dem Ziel, Wasser zu verwenden und es nicht zu verschwenden, können die Kinder in Bildern festhalten. Erlaubt sind alle Techniken, auch Collagen. Einzige Bedingung: das Format DIN A3 für die Werke. Die Bilder senden die Kinder an: Stadtwerke Karlsruhe, 76127 Karlsruhe. Einsendeschluss ist der 10. Juni. Die Gewinner fahren zu Viert für ein Wochenende in den Europapark. Der Infoflyer findet sich unter www.stadtwerke-karlsruhe.de.

Mehdi Baala wird am kommenden Sonntag (13. Februar, 14.30 Uhr) beim BW-Bank-Meeting in der Europahalle auf der 1 500-Meter-Bahn starten. Dreimal stand der 32-jährige Franzose bereits auf dem obersten Treppchen der Karlsruher Veranstaltung. Sein bestes Rennen absolvierte er vor zwei Jahren, als er in 3:34,17 Minuten einen neuen französischen Hallenrekord aufstellte und in der Europahalle auf Platz fünf der Weltbestenliste kletterte. Was ihm fehlt, ist ein großer internationaler Erfolg unterm Dach. Damit es damit bei den Hallen-Europameisterschaften An-

Deutschlandweit einmalige Veranstaltungen gibt es in Karlsruhe viele – genauso wie in anderen Städten. Aber eine, die international besetzt, aktuell und relevant ist, eher selten. Und so überrascht es nicht, dass die Eröffnungsveranstaltung „Radikale Transparenz – Freund oder Feind der Demokratie?“ der 15. Karlsruher Gespräche mit Daniel DomscheitBerg, ehemaliger WikiLeaks-Sprecher, und Andrew Keen, Autor des Buches „Die Stunde der Stümper“, bereits ausgebucht ist. Denn die 15. Karlsruher Gespräche widmen sich vom heutigen Freitag, 11. Februar, bis einschließlich Sonntag, 13. Februar, unter dem Titel „Ins Netz gegangen? Google-Kulturen global“ dem Internet und seinen soziologischen, kulturellen, technischen sowie politischen Komponenten. „Welche Wirkung hat das Web auf Individuen und Gesellschaften?“ ist die Leitfrage des veranstaltenden Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft

BW-Bank-Meeting:

Wieder Jagd auf Zeiten und Weiten fang März in Paris endlich klappt, ist Baalas badischer Auftritt eine willkommene Vorbereitung auf höchstem Niveau. Mit Spannung wird auch die Rückkehr der Stabhochspringerinnen erwartet. Der deutsche Hallenrekord steht bei 4,75 Meter und wird seit 2009 von Silke Spiegelburg gehalten. Dass die Stabartistin in

und Studium Generale (ZAK) am KIT. So spricht Professor David Nickolas (Universität London) am Samstag im Rahmen des Symposiums (Beginn 9.30 Uhr, IHK, Lammstraße 13 bis 17) über die so genannte Google-Generation, während David Rowan, Herausgeber des NetzkulturMagazins Wired, die Massenkreativität der Internetgesellschaft thematisiert. Weitere Sprecher kommen beispielsweise aus dem Iran und China. Am Sonntagvormittag, 11 Uhr, findet in der Sparda-Bank, Baumeisterstraße 21, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Internet quo vadis?“ statt, um 14 Uhr eine weitere zum Thema „Das Internet zwischen Netzfreiheit, WikiLeaks und Cyberwar“. Anmeldungen unter Telefon 60 84 43 84 und www.zak.kit.edu, hier gibt es auch das komplette Programm (Arte-Filmnacht, Lap top-Band und Theater) und einen Livestream der Eröffnungsveranstaltung am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr. -res-

blendender Verfassung ist, bewies sie kürzlich in Stuttgart, wo sie knapp am Deutschen Rekord scheiterte. Konkurrenz bekommt Spiegelburg von Kristina Gadschiew und Carolin Hingst. Die 30-jährige Mainzerin schwang sich im vergangenen Jahr in Karlsruhe zur deutschen Hallenmeisterin empor. Karten für die Leichtathletik-Veranstaltung mit Entscheidungen in zwölf Wettbewerben gibt es unter der Telefonnummer 25 000 sowie im Internet auf der Seite www.eventim.de. Restkarten sind am Sonntag an der Kasse der Europahalle erhältlich. -Lä-

Kleines Stallgebäude bis Ende Februar Hoepfner-Spende über 10 437 Euro / Streichelzoo bis Sommer fertig gestellt

DIE VORHUT KOMMT IN WENIGEN TAGEN: In unmittelbarer Nähe zum abgebrannten Streichelzoo wird derzeit das kleine Stallgebäude aufgebaut. Fotos (4): Fränkle

Der Spendentopf für den Wiederaufbau des vom Brand zerstörten Streichelzoos ist mit einem weiteren namhaften Betrag aufgefüllt worden: Exakt 10 437 Euro hat Matthias Schürer als Geschäftsführer der Privatbrauerei Hoepfner an Ilse Wadle (Zoofreunde Karlsruhe), Zoochefin Dr. Gisela von Hegel und Bürgermeister Michael Obert übergeben. Weil „das Unternehmen hier zuhause ist und wir auch eine Verantwortung für die Region haben“, sei die Entscheidung gefallen, so Schürer, pro verkaufter Kiste bestimmter Biere einen Euro für den neuen Streichelzoo zur Verfügung zu stellen – rückwirkend ab 1. Oktober bis Ende Dezember 2010. Mit Freude hatte er sich bei der Scheckübergabe am Dienstag von Obert und Dr. von Hegel informieren lassen, dass die Infrastruktur für den neuen Streichelzoo – Wege, Wasser, Abwasser oder auch Strom – sowie die eigentlichen Gebäude in der Nähe von Garten- und Schwarzwaldhalle bis zum Sommer fertig gestellt sein sollen. Kinder können also bereits in den Schulferien die Schafe, Ziegen und

Ponys in ihrem neuen Domizil besuchen. ziehen. Da dieser auch als Kontaktzoo Am gestrigen Donnerstag wurde dem vorgesehen ist, „wählen wir Rassen aus, Planungsausschuss die Planung dieses die nicht aggressiv und möglichst klein Zookonzept-Bausteins vorgestellt. Auch sind“, so Dr. Gisela von Hegel. -riedie Interimslösung auf der Wiese vor dem Raubtierhaus macht Fortschritte. Mehrere Unternehmen helfen, das kleine Stallgebäude zu errichten. Momentan werden Teile des Stalls vorgefertigt und dann vor Ort zusammengesetzt. Vielleicht schon ab Ende Februar werden dort Mini-Shetlandponys und OuessantSchafe (bretonische Zwergschafe) leben, die im Sommer in den neuen Streichelzoo um- FÜR DEN ZOO engagierte sich die Privatbrauerei Hoepfner.

Für vier Tage will die Hinte GmbH die Messe Karlsruhe vom 17. bis 20. Februar bei drei gleichzeitig laufenden Publikumsmessen in einen Lifestyle- und Genuss-Tempel verwandeln. Bei der Giardina warten Gartenwelten, Zubehör und Gartenutensilien auf Liebhaber des heimischen Grüns. Professionelle Gestalter, fantasievolle Designer und qualitätsliebende Gärtner zaubern grüne Wohlfühloasen mit allem was dazu gehört, ob Terrassengestaltung, Gartenmöbel, Beleuchtung, Markisen, Grills, Gartenöfen oder Kunsthandwerk. Als Publikumsmesse für innovatives Bauen und Modernisieren sowie exklusive Wohnkultur steht die Inventa, wobei der „Marktplatz Energie“ mit Vorträgen und Präsentationen zu Energie- und Umweltschutzthemen, sich zum besonders gefragten Anlaufpunkt entwickelt hat. Äußergewöhnliches bieten die Messebereiche „artundform“, „Art of Kitchen“ und die „neue trendshow“, einem täglich neu gestalteten Raum aus dem heraus man den Blick in einen von einem Giardina-Partner gestalteten Garten genießen und sich mit den neuesten Farbtrends Anregungen für das eigene zuhause holen kann. „Auf Entdeckungstour durch die Welt der edlen Weine“ lädt die RendezVino ein, die in der Aktionshalle und vor den Messehallen 1 und 2 zum Kosten und Kaufen einlädt. Vertreten sind dabei auch Winzer aus der Region, die ihre eigenen Produkte präsentieren. An der RendezVino-Weinbar gibt es neben erlesenen Weinen, Seccos und Sekts auch Liköre und edle Brände. Das gesamte Messeangebot ist mit einer Karte täglich von 10 bis 18 Uhr zu besuchen. -fis-

LUST AUF DEN SOMMER versprüht der „grüne“ Messeteil – die Giardina.

Spartipps für die Messebesucher Für Besucher der Giardina, Inventa und RendezVino empfiehlt sich der Kartenkauf im Vorverkauf. Dort kostet die Tageskarte nur zehn statt fünfzehn Euro. Die Vorverkaufsstellen sind im Internet (www.inventa.info, www.giardina-karlsruhe.de, www. rendezvino.info) aufgelistet. Wie etwa das Ticketforum in der Postgalerie und die Touristikinformation am Hauptbahnhof. Ab dem Hauptbahnhof-Vorplatz fährt der Messe-Express zum Messegelände: Am Donnerstag, 17. Februar und Freitag, 18. Februar, ab 9.38 Uhr bis 18.38 Uhr stündlich. Zurück geht es im Stundentakt von 10.02 Uhr bis 19.02 Uhr. Am Samstag und Sonntag fährt der Bus alle 30 Minuten. Für Leser der StadtZeitung stellt der Veranstalter fünf Karten für je zwei Personen zur Verfügung. Die kann gewinnen, wer bis heute, 11. Februar, 18 Uhr, eine E-Mail an info@ hinte-messe.de mit dem Hinweis „Inventa-Gewinnspiel StadtZeitung“ und seiner Postanschrift schickt. -fis-


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StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 6 · 11. Februar 2011

Wenig Widerspruch Bebauungsplan Sonnenstraße 7 – 9 vorgestellt Schon Anfang der neunziger Jahre sollte das Gelände an der Sonnenstraße 7 – 9 im Stadtteil Mühlburg neu geordnet werden. Damals hätte auf dem Areal der ehe­ma­ligen „Seldeneck’schen Brauerei“ ein großer Parkplatz entstehen können, doch nie­mand wollte die Stellplätze realisieren. Nun soll dort Wohnbebauung entstehen. Das Stadtplanungsamt führte deshalb am vergangenen Mittwoch im Ge­mein­dezen­ trum St. Peter und Paul eine früh­zeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durch und informierte zusammen mit der Bauträgergesellschaft gebaka über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Son­nen­straße 7 – 9“. Heiner Baron, stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamts, machte den rund 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern zunächst deutlich, dass nicht die Stadt dort baut, sondern das Verfahren eines Bauträgers begleitet. Außerdem werde sich der Gemeinderat noch mit dem Vorhaben beschäftigen und entscheiden, ob es zur Beschlussfassung und öffentlichen Auslegung kommt. Entstehen sollen entlang der Sonnenstraße eine vier Vollgeschosse hohe Block­randbebauung mit rund 46 Wohneinheiten sowie südlich davon zwei Punkthäuser mit jeweils drei Geschos-

sen und zehn bis zwölf Wohneinheiten – allesamt Eigentumswohnungen. Wie Gernot Hager von der gebaka erläuterte, handelt es sich bei dem Entwurf um den ersten Preis einer Mehrfachbeauftragung. Die Fassaden nach Süden werden laut Hager einen „großen Anteil an Verglasung“ aufweisen, außerdem werde es von der Sonnenstraße aus Erschließungen zu zwei Tiefgaragen geben. Ein Teil der unter Denkmalschutz stehenden Kelleranlagen soll deshalb – in Absprache mit dem Denkmalschutz – zurückgebaut werden, erläuterte er. Pumpen- und Steinmetzhaus bleiben erhalten und bilden mit neu gestalteten Gewerbeflächen einen Abschlussriegel Richtung Tempel. Allerdings sei auch weiterhin nur „nicht störendes Gewerbe“ zulässig, zerstreute Baron Bedenken, es könne Lärmbelästigungen geben. Be­schwerden wegen Lärmbelästigungen aus der neuen Wohnbebauung befürchtet Jutta Wellenreuther vom Kulturzentrum Tempel. Worauf Baron erklärte, dass das Areal ein so genanntes „besonderes Wohn­ge­ biet“ bleiben werde. Der Stadtplaner rechnet damit, dass der Bebauungsplan noch im zweiten Quartal 2011 in den Gemeinderat kommt. Infos unter: www. karlsruhe.de (Bauen, Planen). -res-

Arbeit für die Landschaftspflege Fördern: Zur Unterstützung des Naturschutzzentrums Karlsruhe-­Rappenwört begründete sich jetzt ein Freundeskreis.

Terminkalender · Terminkalender Ein Streetdancekurs für Jugendliche ab zwölf Jahren beginnt am heutigen Freitag, 11. Februar, in der Juks Jugendkunstschule in der Kaiserallee 12 e. Infos gibt es unter Telefonnummer 93 12 30, im Internet unter: www.juks-karlsruhe.de. Sammy Vomacka spielt am heutigen Freitag, 11. Februar, im Jubez am Kronenplatz um 20.30 Uhr Jazz und Ragtime auf der akustischen Gitarre. „Ferien ohne Koffer“ für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren können Interessierte am morgigen Samstag, 12. Februar, ab 8.30 Uhr im Jugendfreizeit- und Bildungswerk des Stadtjugendausschusses in der Bürgerstraße 16 buchen. Ab Montag, 14. Februar, ist dies auch im Internet (www.jfbw.de) möglich. Alternative Wirtschaftsformen stehen am Samstag, 12. Februar, um 11 Uhr im Karl-Rahner-Haus in der Hirschstraße 103 im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Katholischen Hochschulgemeinde Kirchenvolksbewegung „Wir sind Kirche“ mit dem Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum Dr. Wolfgang Kessler. Der Deutschlandfunk überträgt am Sonntag, 13. Februar, um 10 Uhr auf der Frequenz 106,3 den Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Durlach.

Jede Menge Aktionen in Sachen Spiel, Kreativität und Bewegung, darüber hinaus Kletterwand und Mitmach-Zirkus Maccaroni erwarten die Besucher am Samstag, 12. Februar, von 15 bis 19 Uhr beim Tag der offenen Tür im Kinder- und Jugendhaus Durlach, Weiherstraße 1. Zum Zweitligaspiel des Karlsruher SC gegen Hertha BSC am Sonntag, 13. Februar, fahren ab Durlacher Tor und Mühlburger Tor Sonderbusse zum Wildparkstadion. Die Busse verkehren jeweils ab 12 Uhr alle zehn Minuten bis zum Spielbeginn um 13.30 Uhr. Eintrittskarten gelten auch als Bus- und Bahntickets. Der Adenauerring ist zwei Stunden vor Anpfiff für den Individualverkehr gesperrt. Der Freundeskreis Karlsruhe-Halle lädt Mitglieder und Gäste für nächsten Dienstag, 15. Februar, um 18 Uhr zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ins Hotel „Eden“ in der Bahnhofstraße 15. Ein Schachcafé für Migranten öffnet jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr im AWOHaus der Familie, Kronenstraße 15. Anmeldung: Telefonnummer 120 88 27. Bei der Local Triple Night im Jubez am Kronenplatz spielen am Freitag, 18. Februar, ab 20.30 Uhr Florian Bronk, Jan Wittmer und Sebastian Niklaus.

Bürgerzentrum Mühlburg eröffnet:

Ende der Wartezeit Ein Treffpunkt mit vielfältigen Angeboten Nach einem langen Anlauf hat das Bürgerzentrum Mühlburg am Freitag vergangener Woche offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das Projekt im Westen der Fächerstadt war während des Stadtteilentwicklungsprogramms „Soziale Stadt“ entstanden. Bis das Zentrum in den frisch renovierten Räumen auf dem Gelände der ehemaligen Seldeneck’schen Brauerei seine Türen öffnete, vergingen dann über drei Jahre. Die Stadt Karlsruhe übernimmt für das Provisorium die Miete für die kommenden drei Jahre, bis dahin soll ein dauerhafter Standort für den sozio-kulturellen Treff gefunden sein, der vom Verein „Bürgerzentrum Mühlburg“ betrieben wird. „Das Bürgerzentrum hat Modellcharakter als lebendiger Treffpunkt für alle Generationen und soll das Miteinander stärken und gleichzeitig soziale Benachteiligungen abbauen“, sagte Bürgermeister Martin Lenz und zeigte sich von der Vielfalt der bereits schon jetzt vorhandenen Angebote beeindruckt – unter anderem nutzen seit Juni Gesundheitsberatungen, Workshops für Jugendliche, Tai Chi-Kurse, ein türkisches Café oder eine Mutter-Kind-Gruppe die Räume an der Hardtstraße. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht“, sagte Erhard Caspari, Vorsitzender des Vereins „Bürgerzentrum Mühlburg“. Auch für private Feste oder Firmenfeiern könnten die Räume gemietet werden. „Die Räume sind schon gut belegt, aber wir müssen sicherlich noch ein bisschen die Werbetrommel rühren, denn das Bürgerzentrum ist noch nicht in

der ganzen Bevölkerung angekommen. Vor allem abends haben wir noch freie Kapazitäten“, stellte Caspari fest. Skepsis äußerte der Vereinsvorsitzende am geplanten Zeitfenster für die Suche nach einem dauerhaften Standort. Er gehe nicht davon aus, dass dieser in drei Jahren gefunden und realisiert werden könne und möchte deshalb die Ausstattung der Räume weiter verbessern: „Auch eine Zwischenlösung muss eine Lösung sein, wir brauchen ein funktionsfähiges Bürgerzentrum“ sagte Caspari. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils am Samstag ein Bild vom Zentrum machen und in einige Angebote von Vereinen, die dort eine neue Heimat gefunden haben, hineinschnuppern. Weitere Infos zum Bürgerzentrum gibt es im Internet unter www.muehlburg-live.de. -nil-

Freundeskreis für Naturschutzzentrum

Wettbewerb ohne Karlsruher Schulen

Für das Naturschutzzentrum gibt es nun den „Freundeskreis Karlsruhe-Rappen­ wört“. Die 30 Gründungsmitglieder wählten Bürgermeister Klaus Stapf zum ersten Vorsitzenden sowie die CDU-Landtags­ abgeordnete Katrin Schütz und Werner Franke, LuBW, als Stellvertretungen. Ziele des Vereins sind beispielsweise die Förderung von Projekten des Naturschutzes und der Landschaftspflege, von Ausstellungen, Naturpädagogik sowie die Verankerung der Themenkomplexes „Natur und Landschaft“ in der Schul- und Hochschulausbildung. Dazu kommen die Unterstützung institutioneller Zusammenarbeit und des grenzüberschreitenden Dialogs, das Spendensammeln zur Stärkung der Finanzkraft, sowie die Erhaltung und der behutsame Ausbau des qualitätsvollen denkmalgeschützten Gebäudes der Klassischen Moderne. Wer dem Freundeskreis zu einem geringen Beitrag beitreten will, findet im Naturschutzzentrum Mitgliedsanträge oder kann sie im Internet unter www.nazka.de anfordern. -cal-

„Es ist bemerkenswert, wie sich Schüler und Lehrer neben der schulischen Arbeit in Projekte einbringen“, lobte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Vorsitzende der Wirtschaftsstiftung Südwest das Engagement an 16 Schulen, die am „Wettbewerb für Maßnahmen zur Orientierung“ 2010 teilgenommen haben. Die von der Wirtschaftsstiftung ausgelobten fünf Mal 500 Euro wurden für die Entwicklung eines Rücknahmeautomaten für Getränkeverpackungen an der LeopoldFeitenputz-Realschule Oberderdingen, ein Messeuntersuchungssystem des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal, die Schülerfirma „Wir werben Wunder“ des Jus­tus-Knecht-Gymnasiums Bruchsal, die Entwicklung eines High-tech-Blindenstocks am Edith-Stein-Gymnasium Bretten und das Schülercafé „Kaffeeklatsch“ der Hauptschule Lichtental Baden-Baden vergeben. „Wir hoffen auf eine größere Beteiligung in diesem Jahr“, bedauerte Mergen insbesondere die fehlende Beteiligung von Karlsruher Schulen. -fis-

Aktivbüro sucht Lesepaten Derzeit suchen 15 Schulen und 19 Kindertagesstätten in Karlsruhe Ehrenamtliche, die den Schülern und Kindern Freude an Büchern und am Lesen vermitteln. Wer sich für eine Tätigkeit als Lesepate interessiert, kann sich unter der Telefonnummer 133-12 12 an das städtische Aktivbüro wenden, das die Paten vermittelt. Während die Lesepaten in den Kindergärten Geschichten und Märchen vorlesen und die Illustrationen in den Büchern erläutern, ermuntern sie in den Schulen die Kinder, auch selbst zu lesen. Vorraussetzung für dieses Ehrenamt sind Freude und Geduld im Umgang mit Kindern. Eine pädagogische Ausbildung oder Erfahrungen in der Bildungsarbeit sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Das Aktivbüro bietet auch Schulungen zur altersgerechten Buchauswahl, Vorlesetipps und regelmäßige Treffen an, auf denen die Lesepaten ihre Erfahrungen austauschen können. Weitere Infos im Internet unter www. karlsruhe.de/rathaus/buergerengagement/aktivbuero.de. -nil-

Neues Rechnungswesen Sich bei VWA Baden modular weiterqualifizieren In Baden-Württemberg sind die Grundlagen für die Einführung des Neuen Kom­munalen Haushalts- und Rechnungswesens (NKHR) durch Beschlüsse von 2003, 2007 und 2009 gelegt. Die Stadt Karlsruhe hat ihre Haushaltsplanung und -bewirtschaftung schon 2007 umgestellt. Spätestens bis 2016 müssen alle Kommunen das NKHR eingeführt haben. Vor diesem Hintergrund bietet die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Baden in Karlsruhe (VWA) vom 24. März bis 12. Juli den Lehrgang „Kommunale Bilanzbuchhaltung“ an. Die berufsbegleitende, modulare Weiterqualifizierung auf Basis des NKHR besteht aus einem Vorab-Workshop (Kaufmännische Buchführung – Auffrischung von Grundkenntnissen in der kaufmännischen Buchführung für das NKHR am 24.

März) sowie sechs Modulen: Grundlagen der kommunalen doppischen Buchführung aus Basis des Kontenrahmens Baden-Württemberg (11. und 12. April), Kommunale Bilanz (5. Mai), Anlagenbuchführung, Eröffnungsbilanz mit Vermögensermittlung (25. Mai), Bewertung und Bilanzierung des Infrastruktur­ vermögens (8. Juni), Jahresabschluss gemäß GemHVO-E (28. Juni) sowie Steuer­rechtliche Aspek­te, Betriebe gewerblicher Art (11. und 12. Juli). Veranstal­tungsort ist das Studienhaus der VWA, Kaiser­allee 12e, 76133 Karlsruhe. Anmeldungen nimmt die VWA schriftlich oder per E-Mail an: Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Baden, Kaiserallee 12 e, 76133 Karlsruhe; edith.schu­c ker@vwa-baden.de oder gerhard.mau­rer@vwa-baden.de; Fax: 985 50-19. Infos: www.vwa-karlsruhe.de.

Freude der Kinder am Lesen wecken Wolfgang Böhmig besucht Karlsruher Schulen als ehrenamtlicher Lesepate Ein Dienstagmorgen in der Drais Grundund Hauptschule. Um kurz nach neun kommt er endlich. Leseopa nennen sie den Mann im braunen Anzug hier liebevoll. „Das Wort Lesepate kennen die Kinder doch gar nicht“, scherzt Wolfgang Böhmig, der heute in der Klasse 2b aus Isaac Singers Geschichte von der Geiss „Zlateh“ vorliest. Seit vier Jahren besucht der pensionierte Pfarrer an drei Vormittagen in der Woche Drais-, Vogesen- und Gutenbergschule, um die Schülerinnen und Schüler mit Texten und Worten vertraut und ihnen Lust aufs Lesen zu machen. „Ich bringe etwas Bonbongeschmack in den Unterricht“, erklärt Böhmig seine Rolle im Schulalltag der Kinder. Seine Besuche finden stets in Absprache mit den Lehrkräften statt, meist während der Unterrichtszeit. „Die Lehrer akzeptieren mich, weil ich ihre Autorität diskussionslos anerkenne.“ Manchmal versucht er auch gezielt, die etwas leseschwächeren Kinder in einer kleinen Gruppe außerhalb des Klassenzimmers in einem speziellen

ich habe Zeit für Andere

Lesezimmer intensiv zu fördern. „Kinder sind fast alle lernfähig und begierig zu lernen. Und ich habe Zeit und Freude am Vorlesen“, so der 73-Jährige, der selbst fünf Enkelkinder hat. Eine Anzeige des städtischen Aktivbüros brachte Böhmig auf die Idee des ehrenamtlichen Lesepaten. Dabei hat er im Laufe der Jahre seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Mal liest er selbst vor, mal lässt er die Schüler abwechselnd lesen, zwischendurch erklärt er lebhaft und anschaulich unbekannte Begriffe oder baut eine Wortspielübung in seine Lesestunde ein. Böhmig setzt vor allem auf die klassische Kinderliteratur. So finden sich in seinem heimischen Bücherregal, das im Laufe der Jahre stetig voller wurde, Werke von Janosch, Michael Ende, Astrid Lindgren, Rudyard Kipling oder den Gebrüdern Grimm. „In Förderschulen wie der Vogesenschule kennen die Kinder so gut wie keine dieser Geschichten“, verrät der Lesepate. Auch sein eigener Horizont habe sich durch diese Arbeit verändert. „Ich habe inzwischen riesigen Respekt vor der Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer und habe als Lesepate gelernt, wie Kinder ler-

nen. Man muss sie nur dazu ermutigen. Das sollten sich auch mal Politiker ansehen“, rät Böhmig den in Deutschland für die Bildung Verantwortlichen. -nil-

LESEN MACHT SPASS lautet Wolfgang Böhmigs Botschaft als Lesepate.

Tipps aus der Praxis

Bald kommt der erste Deckel drauf „Platz da! 2016 ist der Marktplatz schienenfrei“ ist derzeit auf vielen Plakaten in der Karlsruher Innenstadt zu lesen. Mit diesen wirbt die Karlsruher Schienen­ infrastuktur-Gesellschaft mbH für die Kombilösung. Ob der Marktplatz im Herzen der Stadt im Jahre 2016 denn auch wirklich schienenfrei sein wird, war eine der vielen Fragen, die sich der Kasig-Aufsichtsrat in der vergangen Woche beantworten ließ. „Wir wollten uns nicht nur am Sitzungstisch, sondern direkt vor Ort von den Fachleuten über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informieren lassen“, betonte die Aufsichtsratsvorsitzende und Erste Bürgermeisterin Margret Mergen beim Rundgang zu den künftigen unteriridischen Haltestellen am Europaplatz und bei der Lammstraße. Zahlreiche Fachbegriffe und jede Menge an Informationen hatten die Experten vor Ort parat und nicht zuletzt auch die besonders gern gehörte Aussage: „Wir sind absolut im Zeitfenster, der erste Deckel am Europaplatz ist wie geplant im Sommer fertig. Dann geht es mit dem nächsten Bauabschnitt weiter.“ -fis-

MIT DEM NEUEN BÜRGERZENTRUM gewinnt Mühlburg einen lang ersehnten und attraktiven Treff für soziale und kulturelle Veranstaltungen hinzu. Fotos (4): Fränkle

LAG „Mobile Jugendarbeit“ tagte in Karlsruhe

INFORMATION VOR ORT: Erste Bürgermeisterin Mergen (links) und die weiteren KASIG-Aufsichtsräte ließen sich von den Projekt­ leitern am Europaplatz und bei der Lammstraße den aktuellen Stand der Bauarbeiten zur Kombilösung erläutern.

Streetworker wissen, was läuft. Sie kennen die Jugendlichen auf der Straße. Sie wissen, wo sie rumhängen, wer zuhause rausgeschmissen wurde, wer auf Droge ist und wer Schulden hat. Streetworker sind so etwas wie soziale Seismographen. Und weil sie ganz nah dran sind an denen, die es aus der Bahn geworfen hat, wissen sie auch, welche Hilfen die richtigen sind. Sie sitzen nicht hinterm Schreibtisch, sie sind draußen. Und sie überlegen immer wieder neu, was man tun könnte. Die besten Beispiele gelebter Praxis stellt die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Baden-Württemberg regelmäßig bei Tagungen vor. Zum siebten Mal kamen kürzlich rund 50 Expertinnen und Experten auf Einladung der Kolleginnen und Kollegen der Karlsruher Jugendarbeit in der Psychologischen Beratungsstelle zusammen, um sich auszutauschen. Dabei stellten die Gastgeber das „Netzwerk Wohnungslose U 25“ vor, in dem die städtische Fachstelle Wohnungssicherung,

die Notübernachtungsstelle „NOKU“ für junge Männer und die Anlaufstelle „IGLU“ unbürokratisch zusammenarbeiten, um gestrandeten Kindern und Jugendlichen schnell ein Dach über dem Kopf zu bieten und sie beim Neuanfang zu begleiten. Ein „modellhafter und guter Ansatz“, der Praktiker wie den LAG-Vorsitzenden Clemens Beisel, der in Pforzheim Jugendarbeiter ist, „mit der Zunge schnalzen lässt“. Rund 25 bis 30 Prozent aller Wohnungslosen seien unter 25 Jahre alt, griff der Karlsruher Streetworker Norbert Zimmermann auf Erfahrungswerte zurück. Konkret habe man 2009 in der Fächerstadt 100 Jugendliche ohne Zuhause gezählt – sie alle hatten ihre Postmeldeadresse übergangsweise bei „IGLU“. Rasches Handeln sei in dieser Szene speziell bei jungen Frauen angebracht, diese drohten in prekäre Abhängigkeitsverhältnisse zu geraten. Weitere Themen waren die Attraktivität der rechten Szenen für Jugendliche sowie Erfahrungen mit internationalen Jugendbegegnungen. -maf-


StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 6 · 11. Februar 2011

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Kongress-Standort Karlsruhe: Bilanz 2010 / Ausblick 2011:

Erfolgreiche Suche nach Themen Größtes Treffen von Muslimen in Deutschland auf dem Messegelände Die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) blickt auf ein erfolgreiches Kongressjahr 2010 zurück: Über 100 000 Teilnehmer besuchten 137 Kongresse in den Räumlichkeiten der KMK. Die Anzahl der Kongresse konnte im Vergleich zu 2009 um 19 gesteigert werden. „Wir freuen uns, dass die KMK ihre Höhepunkte des wissenschaftlichen Kongressjahres waren die Optics & Photonics Conference mit den Vorträgen der Nobelpreisträger Theodor W. Hänsch und Charles H. Townes sowie die First Conference on Materials for Energy. „Kongresse sind nicht nur eine Zusammenkunft

Kompetenz wieder voll beweisen durfte und unser neu strukturiertes Themen-Akquise Konzept aufgeht“, betont Britta Wirtz, die Sprecherin der KMK-Geschäftsführung. Ein Highlight war der CDU-Bundesparteitag im November 2010, der für besondere nationale und mediale Aufmerksamkeit sorgte.

von exzellenten Wissenschaftlern, sie sind Ideenschmiede der Zukunft. Die hochkarätigen Veranstaltungen etablieren Karlsruhe weiter als Wissenschaftsstandort“, ist die Sprecherin der KMK-Geschäftsführung überzeugt. Dabei nahm der Anteil der internationalen Gäste 2010 deutlich

DIE LEARNTEC, die internationale Leitmesse der Bildungsbranche, eröffnete das KMGKongressjahr 2011. Insgesamt 5 785 Besucher und 180 Aussteller nahmen daran teil.

zu, wozu die beiden von der KMK organisierten Veranstaltungen IT-Trans und IWRM (Integrated Water Resources Management) wesentlich beigetragen haben. Auf der IWRM waren 33 Nationen vertreten. Zum Auftakt des Kongressjahres 2011 traf sich bei der LEARNTEC zum 19. Mal Fachpublikum aus der E-Learning- und Bildungsbranche. Beim Trendkongress am 7. und 8. April präsentiert die KMK aktuelle Trends der Informations- und Kommunikationstechnologie. In der Aktionshalle der Messe gibt es zudem zeitgleich die Cloudzone 2011. „Cloud-Computing ist ein Megatrend aber kein Hype“ sieht Wirtz „einen weiteren Schwerpunkt im Kompetenzfeld IT“. Im April veranstaltet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die wissenschaftliche Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Microbiologie (VAAM). Vom 25. bis 26. Mai erwartet SAP 450 Teilnehmer zum internationalen Kongress „SAP Public Services Ecosystem Summit“ in der Stadthalle. Perfekte Bedingungen für Kongresse mit hoher Teilnehmerzahl finden die Veranstalter in der Messe Karlsruhe. So tagt das jährlich stattfindende Hauptseminar des Finanzdienstleisters MLP am 25. Februar in der dm-arena und im Messe Konferenz Center. Das komplette Messegelände belegt die Jalsa Salana, Jahresversammlung der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, vom 24. bis 26. Juni 2011 mit 30 000 Teilnehmern. Ein weiterer Höhepunkt ist der Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall, der vom 9. bis 15. Oktober in der dmarena der Messe gastieren wird. -red-

Am Sonntag fahren weniger Stadtbahnen

Wichtig für die Natur

Wegen Bauarbeiten im Bahnhof Weingarten entfallen am Sonntag, 13. Februar, zwischen Bruchsal und Karlsruhe Hauptbahnhof einige Stadtbahnen der Linie S31/32. Durch Busse ersetzt werden die Bahnen, die Karlsruhe um 9.10, 11.10, 13.10, 15.10, 17.10 und 18.10 Uhr verlassen sowie die Bahn, die um 14.48 Uhr in Bruchsal startet. Wie der Karlsruher Verkehrsverbund mitteilt, fahren Busse des Schienenersatzverkehrs folgende Haltestellen an: Bruchsal Busbahnhof, Bruchsal Parkplatz Bildungszentrum, Untergrombach Evangelische Kirche und Bruchsaler Straße, Weingarten Bruchsaler Straße, Weingarten Kirche, Karlsruhe-Durlach Bahnhofsvorplatz und Karlsruhe Hauptbahnhof Südlicher Busbahnhof. Die Bahnen, die sonst um 9.26, 10.26, 11.26, 16.26, 17.26, 18.26, 19.56 und 22.26 Uhr Bruchsal und um 15.50 sowie 20.40 Uhr Karlsruhe verlassen, entfallen ebenfalls, werden jedoch aufgrund eines zeitnahen Nachfolgezugs, der auf dem Gegengleis verkehrt, nicht durch Busse ersetzt.

Infos über geplante Sanierung des Knielinger Sees Der Knielinger See hat eine besondere Bedeutung für den Natur- und Artenschutz, die Fischerei und die lokale Freizeit- und Erholungsnutzung. Am Mittwoch, 16. Februar, um 16.30 Uhr, stellen Bürgermeister Michael Obert sowie Fachleute des Amtes Umwelt- und Arbeitsschutz sowie des Tiefbauamts in der Begegnungsstätte Knielingen, Eggensteiner Straße 1, die umfangreichen Planungen zur Sanierung des Knielinger Sees der Bevölkerung vor und erklären die Vorgehensweise ausführlich. Die Planer präsentieren die Vorerhebungen und die Erarbeitung des Sanierungskonzeptes, die bautechnische Entwurfsplanung sowie die naturschutz-rechtlichen Erhebungen und Prüfungen. Im Anschluss an die Vorträge besteht für die Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Fachplanern und Fachgutachtern sowie der Projektleitung Fragen zu stellen und zu erörtern. Grund

für die Sanierung des Knielinger Sees sind gewässerspezifische Defizite, die unter anderem auf Nährstoffeinträge durch den Federbach sowie auf Rücklösungen aus dem Seesediment zurückzuführen sind. Insbesondere Sauerstoffdefizite während der warmen Jahreszeiten, hohes Nährstoffniveau und Zustrom von sauerstoffarmem Grundwasser führen zu den bekannten Problemen. Durch den Neubau der Albschleuse ergeben sich neue Möglichkeiten für eine Sanierung. Zwei Fachinstitute haben seit Herbst 2008 eine Konzeptstudie für die Gewässersysteme Alter und Neuer Federbach, Knielinger See, Willichgraben und Albunterlauf erarbeitet. Zwei weitere Institute haben darauf aufbauend eine Entwurfsplanung erarbeitet und die naturschutzrechtlichen Erhebungen und Prüfungen durchgeführt. Das Vorhaben steht im Einklang mit den Zielen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. -erg-

EHRENAMTSPREIS: Vertreter der KIT-Initiative „kine“ mit Ministerpräsident Mappus und Umweltministerin Gönner. Foto: Knopf Reichlich vertreten war die Fächerstadt am vergangenen Wochenende beim Ehrenamtspreis, der im Stuttgarter Schloss vergeben wurde. Gleich mehrere Projekte wie „Opfereinsatz auch im Ruhestand“ der Karlsruher Polizei, die Zoofreunde Karlsruhe oder die Aktion „Blindes Vertrauen“ waren nominiert. Aufs Treppchen schafften es jedoch nur die Aktion „KSC macht Schule“ (zweiter Platz in der Kategorie „Sport und Kultur“) sowie die KIT-Initiative „kine“ (dritter Platz in „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“). Mehr als 1 000 Gruppen und Vereine hatten sich in sechs Kategorien beworben. 26 000 Bürger stimmten anschließend im Internet oder telefonisch über die Gewinner ab. Ministerpräsident Stefan Mappus war voll des Lobes: „In Baden-Württemberg sind 41 Prozent

Auf dem Treppchen beim Ehrenamtspreis der Menschen ehrenamtlich tätig. Das ist ein unglaublich großer Schatz. Für unser Land ist dieses bürgerschaftliche Engagement sehr wertvoll. Diese Menschen sind allesamt Vorbilder.“ Die Nachwuchsspieler des KSC (U10 bis U23) engagieren sich für Andere und tun auch etwas für ihre eigene Persönlichkeit. Ihre Partner sind Schüler der Erich-Kästner-Schule in Karlsruhe (Schule für sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder), die FranzJosef-Mone-Förderschüle für Kinder mit Lernbehinderung in Bad Schönborn sowie die 5. Klasse der Realschule Karlsbad. Unter Anleitung der KSC-Spieler üben die Kinder viermal pro Woche Dribbeln, präzisen Kurzpass, gut getimte Kopfbälle

oder gefühlvolles Flanken. Kompetenzen wie Fairplay, Integration, Gewaltund Suchtprävention werden bei dem DFB-Schulungsprogramm ebenfalls gestärkt.“ Beim Drittplatzierten „kine“ handelt es sich um 25 junge Leute, hauptsächlich Studenten am KIT, die sich ehrenamtlich für nachhaltige Energiewirtschaft engagieren. Sie informieren die Bürger und leisten mit diversen Projekten einen Beitrag für den Klimaschutz. Wichtigstes Ziel ist es, ein fundiertes Bewusstsein für effiziente Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien zu schaffen. Daniel Gürlich, Vorstand bei „kine“, meinte nach der Verleihung, die dem KSC-Projekt wie „kine“ 500 Euro Preisgeld bescherte. „Es ist natürlich sehr schön, wenn unsere ehrenamtliche Tätigkeit so gewürdigt wird.“ -voko-

SORGTEN FÜR FASTNACHTLICHE STIMMUNG: Tänzerinnen und Tänzer aus fünf Karlsruher Gesellschaften zeigten beim Bürger­empfang des Oberbürgermeisters ihr Können und demonstrierten mit ihren Darbietungen Hochleistungssport.

Ein Hoch auf Karlsruhes Narretei Bürgerempfang des OB für Repräsentanten der Fastnacht und Zoobrand-Helfer Alljährlich begrüßt OB Heinz Fenrich beim Bürgerempfang neben prominenten Karlsruherinnen und Karlsruhern sowie per Losverfahren zur Einladung ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern auch eine besondere Gruppe. Zum elften Mal haben sich Fenrich und Gattin Gabriele die Ehre gegeben. Und da sich auch in der Datums-Jahreszahl eine elf befindet, war bald die Idee geboren, die Bevölkerungsgruppe einzuladen, in deren Leben die Zahl elf große Bedeutung hat: die Repräsentanten der Karlsruher Fastnacht. Und die Narren waren in großer Zahl in den Weinbrennersaal der Stadthalle gekommen. Sie waren zumeist entweder an ihrem Ornat samt Narrenkappe zu erkennen oder sie trugen an den Anzügen Anstecker ihrer Gesellschaft. Immerhin 29 Vereine und Karnevalsgesellschaften sind im Festausschuss Karlsruher Karneval (FKF) organisiert, bemerkte Fenrich in seiner Ansprache anerkennend. Er lobte das große Engagement, das die Narren zur Organisation der Karlsruher Saal- und Straßenfastnacht an den Tag legten. Und freute sich darüber, dass er von hübschen Damen aus der Tulpengarde ans Rednerpult geleitet worden war. Fenrich erinnerte daran, dass schon 1841 erstmals ein Umzug durch Karlsruhe zog. Ein Maskenball der Gesellschaft Eintracht sei mit einstudierten Gruppen- und Rollenspielen so erfolgreich gewesen, dass der Wunsch laut geworden sei, die Fastnachtsfiguren am Folgetag der ganzen Bevölkerung vorzustellen. 1843 folgte dann die Gründung des Narrenvereins von Pfannenstielhausen. So seien die Anfänge gesetzt worden, um den Karnevalshochburgen Köln und Mainz nachzueifern. Die 1902 gegründete Große Karnevalsgesellschaft Karlsruhe war ein Dachverband für alle Fastnachtsaktivitäten.

Diese Funktion hat heute der FKF inne, dem seit 1987 Jürgen Olm als Präsident vorsteht. Fenrich hatte aber auch eine andere Bevölkerungsgruppe eingeladen und dankte sehr für ihren Einsatz. Beim verheerenden Brand im Streichelzoo hatten Zoobedienstete, Feuerwehrleute und THW-Angehörige noch Schlimmeres verhindert. Fenrich versprach abermals, den Baustein „Streichelzoo“ des Zookonzepts vorzuziehen. Bis Mitte des Jahres werde es einen neuen Streichelzoo geben. Zahlreiche Karnevalsvereine präsentierten sich mit ihren Traditionsfahnen an der Rückwand des Weinbrennersaals. Über die Bildschirme im Saal lief ein optischer Rückblick auf die letzten Jahrzehnte Karlsruher Fastnacht. Und auf der Bühne zeigten Tanzpaare, Tanzmariechen und Garden, dass Karneval auch Hochleistungssport sein kann, während in den Foyers ein Showprogramm mit Pop, Jazz, Chansons und Musik aus Neapel und

Einmarsch: OB und Tulpengarde. Süditalien lief. Moderator des Abends war der bekannte Karlsruher Journalist und Autor Harald Schwiers. -erg-

SHOWPROGRAMM IN DEN FOYERS: Die rund 1 500 Gäste des Bürgerempfangs wurden­von zahlreichen Interpreten bestens unterhalten. Fotos (4): Fränkle

Stern strahlt in Gold

Welcher Betrieb fördert Familien?

Bundespräsident verlieh Turnerschaft Durlach Preis

Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe suchen wieder familienfreundliche Betriebe. Zum dritten Mal haben die jungen Geschäftsleute ihren Wettbewerb um den „BFamily Award“ ausgeschrieben. Schirmherr ist der ehemalige Ministerpräsident Professor Dr. Lothar Späth. Unternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe können sich bis zum 31. März im Netz unter www.bfamily-award.de bei den Wirtschaftsjunioren bewerben, wenn sie ihr Firmenkonzept für besonders familienfreundlich halten. Der Preis ist mit insgesamt 3 500 Euro dotiert. Dazu kommen Sachpreise. Unter der Internetadresse gibt es auch weitere Informationen.

Nach Ansicht der Juroren des bundesweiten Wettbewerbs „Sterne des Sports“ gehört die Turnerschaft Durlach (TSD) in Sachen soziales Engagement von Sportvereinen zu den Top Ten in Deutschland. Von der Preisverleihung des Bundesfinales in Berlin am Montag durch Bundespräsident Christian Wulff kam die Turnerschaft mit einem „Goldenen Stern“ im Gepäck zurück in die Fächerstadt. 19 Landessieger hatten den Sprung nach Berlin geschafft, als Gesamtsieger konnte das Karateteam Reutlingen am Ende über den „Großen Goldenen Stern des Sports“ jubeln. Neun weitere Finalisten erhielten einen „Goldenen Stern“. Unter ihnen die Turnerschaft, die mit ihrem integrativen Handballprojekt „Durlach Turnados“ für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung die Jury überzeugte. „Sie leisten mit Ihrer ehrenamtlichen Arbeit Unschätzbareres für die Gesellschaft“, betonte Wulff, als er bei der von Katrin Müller-Hohenstein (ZDF Aktuelles Sportstudio) moderierten Preisverleihung in der DZ-Bank am Brandenburger Tor dem TSD-Vorsitzenden Mathias Tröndle den Goldenen Stern überreichte. „Die Auszeichnung ist für uns auch Ansporn, den Weg der gelebten Integration weiterzugehen“, unterstrich dabei Tröndle. Sein Dank galt auch dem Stadtamt Durlach und der Humanitären Botschaft für deren Unterstützung im Netzwerk. Ortsvorsteherin Alexandra Ries, die wie die Vorsitzende der Humanitären Botschaft Roswitha Henkel und Wolfgang Knobloch von der Volksbank Karlsruhe mit in Berlin war, gab den Dank gleich an die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer weiter. „Sie sorgen mit viel Herzblut und geballtem Sachverstand dafür, dass die Turnados zum Aushängeschild der Integration weit über die Grenzen Durlachs und Karlsruhes hinaus geworden sind“, so Ries.

Mit „Sternen des Sports“ zeichnen Deutscher Olympischer Sportbund, Volksbanken und Raiffeisenbanken Vereine aus, die sich über den Sportbetrieb hinaus sozial beispielhaft und innovativ engagieren. 2010 waren 3 000 Bewerbungen für den Wettbewerb eingegangen. Mit ihrem Projekt „Durlach Turnados“, in dem seit März 2009 über 25 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung Handball spielen, hatte sich die Turnerschaft auf regionaler Ebene (Großer Bronzener Stern) und in Baden-Württemberg (Großer Silberner Stern) durchgesetzt. -red-

OB würdigt Arbeit mit Durlach Turnados

AUSZEICHNUNG: Bundespräsident Christian Wulff überreichte Mathias Tröndle Urkunde und Stern. Foto: Stutz

Noch bei der Preisverleihung „Sterne des Sports“ in der Bundeshauptstadt erreichten die Delegation aus Durlach Glückwünsche aus dem Karlsruher Rathaus. „Die Würdigung der beispielhaften Arbeit von höchster Stelle lässt die Turnerschaft Durlach in besonderem Glanz erstrahlen“, freute sich OB Heinz Fenrich mit dem Verein. Er sei tief beeindruckt, mit welchem „handballerischen Können, Einsatz und Teamgeist die Durlach Turnados immer wieder auftreten und welche Lebensfreude sie mit ihrem Spiel auch zum Ausdruck bringen“. Der OB betonte, dass er die Turnerschaft auf ihrem Weg der Integration weiter unterstützen werde. Denn der Verein lege, so Fenrich, „hervorragendes Zeugnis dafür ab, wie die Begeisterung weiter gelebt wird, die Karlsruhe bei den Special Olympics National Games 2008 in Bann gezogen hat.“ -red-


IV

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

65. Jahrgang · Nr. 6 · 11. Februar 2011

Allgemeinverfügung des Ordnungs- und Bürgeramtes Anlässlich des Transports von HAW-Glaskokillen in CASTOR-Behältern am 15./16. Februar 2011 durch die Firma Nuclear Cargo + Service GmbH (NCS) ergeht an alle Personen, die in dem nachstehend bezeichneten Zeitraum und auf den nachstehend bezeichneten Flächen eine Versammlung unter freiem Himmel oder einen Aufzug veranstalten oder daran teilnehmen möchten, folgende Allgemeinverfügung: über ein räumlich und zeitlich beschränktes Verbot von öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel sowie Aufzügen im Stadtkreis Karlsruhe. Gemäß § 15 Absatz 1 des Gesetzes über Versammlungen und Aufzüge (Versammlungsgesetz) in Verbindung mit § 2 der Verordnung des Innenministeriums über Zuständigkeiten nach dem Versammlungsgesetz und § 35 Satz 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für Baden-Württemberg (LVwVfG) ergeht für öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel sowie Aufzüge im Stadtkreis Karlsruhe folgende Verfügung: Versammlungen unter freiem Himmel sowie Aufzüge sind in dem unter Ziffer II aufgeführten Korridor für den Zeitraum vom 15. Februar 2011, 0 Uhr, bis zum 16. Februar 2011, 24 Uhr, verboten. II. Die Untersagungen beschränken sich auf die in den Anlagen 1 und 2 bezeichneten Flächen. Die beiden Anlagen sind Bestandteile dieser Verfügung. III. Darüber hinaus sind im Bereich der unter Ziffer II bezeichneten Flächen Sitzblockaden, andere Blockaden des HAW-Transports oder das Bereiten jedweder sonstiger Hindernisse verboten. IV. Für den Fall der Zuwiderhandlung gegen die Ziffer I oder III wird den Versammlungsteilnehmern die Anwendung von unmittelbarem Zwang angedroht. V. Gemäß § 80 Absatz 2 Satz 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) wird die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung im überwiegenden öffentlichen Interesse angeordnet. VI. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem der öffentlichen Bekanntmachung folgenden Tag als bekannt gegeben (§ 41 Absatz 4 Satz 4 LVwVfG). VII. Diese Allgemeinverfügung tritt außer Kraft, sobald der Transport der HAW-Glaskokillen in CASTORBehältern den räumlichen Geltungsbereich dieser Allgemeinverfügung verlassen hat. I.

Rechtsbehelfsbelehrung Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Dieser kann schriftlich oder mündlich bei der Stadt Karlsruhe, Ordnungs- und Bürgeramt, Kaiserallee 8, 76137 Karlsruhe, eingelegt werden. Der Widerspruch muss vor Ablauf der genannten Monatsfrist bei der genannten Behörde eingegangen sein. Die Widerspruchsfrist wird auch durch schriftliche Einlegung des Widerspruchs oder durch mündliche Einlegung zur Niederschrift beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 bis 3, 76131 Karlsruhe, gewahrt. Diese Allgemeinverfügung nebst vollständiger Begründung kann ab sofort während der Öffnungszeiten bei der Stadt Karlsruhe, Ordnungs- und Bürgeramt – Polizeirecht –, Kaiserallee 8, 76137 Karlsruhe, eingesehen werden (2. OG, Zimmer 201). Karlsruhe, 8. Februar 2011 Ordnungs- und Bürgeramt Anlage 1: Räumlicher Geltungsbereich der Allgemeinverfügung Diese Allgemeinverfügung gilt für die auf dem Gebiet der Stadt Karlsruhe verlaufenden Stadtbahnstrecke S 1/S11 Linkenheim-Hochstetten – Karlsruhe ab der Gemarkungsgrenze der Stadt Karlsruhe sowie für die weitere Transportstrecke, die im Stadtgebiet von Karlsruhe auf den Bahngleisen der Bahn AG (beginnend beim Abzweig der Stadtbahnstrecke in Höhe der Welschneureuter Straße) bis zum Güterbahnhof Karlsruhe verläuft. Sie gilt für die Bahngleise der Transportstrecke sowie auf Flächen, die längs der Bahngleise dieser Streckenführung angrenzen in einer Entfernung von jeweils 50 Metern beidseitig, gemessen ab Gleisachse (Mitte). Die nachfolgend angegebenen Straßen sind ebenfalls Bestandteil des Sicherheitsbereiches, welcher – die bezeichnete Transportstrecke (zwischen WAK und Güterbahnhof Karlsruhe) – die bezeichneten Straßenabschnitte sowie – die dazwischen liegenden Flächen umfasst. Die Untersagungen beinhalten alle Unter- bzw. Überführungen der Bahnstrecke, sofern solche auf den nachfolgend bezeichneten Flächen vorhanden sind. Bezeichnung der Straßen auf Gemarkung der Stadt Karlsruhe: – Linkenheimer Landstraße zwischen Blankenlocher Weg und Übergang zur B 36, westliche Richtungsfahrbahn sowie die ersten 50 m der Abzweigung zum neuen Kreisverkehr nördlich von Neureut – Bereich der Wendeschleife Neureut-Kirchfeld – Amselweg zwischen Gürrichstraße und Bahnlinie – Starenweg – Gürrichstraße zwischen Amselweg und Mitteltorstraße

– B 36/Neureuter Straße zwischen Einmündung Sudetenstraße und Annweiler Straße

– Ludwig-Dill-Straße und verlängerter Fußweg zur Straße Im Husarenlager – Straße Im Husarenlager – Eugen-Geiger-Straße – Wattstraße – Annweiler Straße zwischen G.-Braun-Straße/Im Husarenlager und Watt-/Daimlerstraße – Daimlerstraße – Siemensallee zwischen Daimlerstraße und Zufahrt Siemens-Industriepark – Gablonzer Straße – Schoemperlenstraße – Rheinstraße zwischen Borsigstraße und Übergang zur Rheinbrückenstraße bis zur Saarlandstraße – Am Mühlburger Bahnhof und fortgesetzter Fußweg nach Norden ins Kleingartengelände sowie auf der nordwestlichen Seite der Bahnlinie 50 m bis zur Rheinbrückenstraße – B 10 zwischen Überführung Kurzheckweg und Am Entenfang – Bereich des Städtischen Elektrizitätswerkes – Michelinstraße (Vogesenbrücke) zwischen Entenfang und Zeppelin-/Daxlander Straße – Carl-Metz-Straße – Liststraße – Zeppelinbrücke zwischen Kühler Krug und FritzHaber-Straße – Mühlburger Straße und verlängerter Fußweg zur Hardeckstraße – Hardeckstraße Birkenweg

zwischen

Neubruchstraße

und

– Benzstraße zwischen Junker-und-Ruh-Straße und Zeppelinstraße – Fußgängerbrücke der Junker-und-Ruh-Straße von der Holzsiedlung bis zur Günther-Klotz-Anlage – Birkenweg – Akazienstraße – Bannwaldallee – Schenkenburgstraße einschließlich des anschließenden Fußweges – Fußweg von der Hardecksiedlung zur Europahalle zwischen Schenkenburgstraße und Europahalle – Unterweingartenfeld – Ortenbergstraße einschließlich des verlängerten Fußweges – Neue-Anlage-Straße einschließlich des Fußweges zur Laurentiusstraße – Litzenhardtstraße zwischen und Laurentiusstraße

Neue-Anlage-Straße

– Martinsstraße und verlängerter Fußweg mit Brücke von der Landgrabenstraße aus – L 605 zwischen Überführung der Pulverhausstraße und der Überführung K 9657/Südtangente inklusive der Auf- und Abfahrtsäste – St. Florianstraße – Erlengraben und Grünzug in Richtung Bulach (Nordwesten) – Fußweg zwischen St. Florianstraße und Weiherfeldstraße – Bereich Rangierbahnhof – Donaustraße zwischen Enzstraße bis zum Ende der Überführung über die Bahnlinie – Neckarstraße von der Dreisamstraße bis zum Übergang in die Weiherfeldstraße, diese bis zum Übergang zur Breite Straße – Schwarzwaldstraße zwischen Victor-GollanczStraße und Übergang zur Ettlinger Straße – Poststraße – Ettlinger Straße von Schwarzwaldstraße bis Poststraße – Bahnhofsplatz – Güterbahnstraße – Fautenbruchstraße – K 9657 (Südtangente) zwischen AS 1 und AS 4 – Wasserwerkbrücke einschließlich Kurze Straße – Verbindungsweg zwischen Fautenbruchstraße und Zimmerstraße – Wolfartsweierer Straße zwischen Auffahrt zur Südtangente und Ostring Anlage 2: Räumlicher Geltungsbereich – Übersichtskarte

– Unterfeldstraße zwischen Teutschneureuter Straße und Welschneureuter Straße – Neureuter Querallee zwischen Unterfeldstraße und Bahnlinie – Mitteltorstraße zwischen Gürrichstraße und Bahnlinie – Am Alten Bahnhof zwischen Mitteltorstraße und Welschneureuter Straße – Zwischen Haltepunkt Welschneureuter Straße und B 36/Neureuter Straße (Gewanne Oberfeld und Rechts der langen Richtstatt) 50 m östlich und westlich der Bahnlinie

Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung trifft sich der Hauptausschuss am Dienstag, 15. Februar, 16.30 Uhr, im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz. Unter der Leitung vom Oberbürgermeister Heinz Fenrich wird folgender Tagesordnungspunkt behandelt: 1. Annahme des Angebots von Zuwendungen

Ortschaftsräte tagen Die nächste öffentliche Sitzung des Ortschaftsrats Wettersbach findet am Dienstag, 15. Februar, um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Grünwettersbach statt. Unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rainer Frank nehmen sich die Stadtteilvertreterinnen und Stadtteilvertreter von Grünwettersbach und Palmbach folgende Tagesordnung vor: 1. Veröffentlichung Baulandkataster für die Stadtteile Grünwettersbach und Palmbach nach § 200 Absatz 3, Seite 2 Baugesetzbuch Anträge 2. Beschulung von behinderten Kindern in der Heinz-Barth-Schule Wettersbach (Antrag der SPD-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach) 3. Mitteilungen der Ortsverwaltung

Das Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung Karlsruhe sucht für die Notunterkunft für junge Erwachsene eine/n

DiplomSozialarbeiter (m/w) Diplom-Sozialpädagogen (m/w) (oder vergleichbare Qualifikation) in Teilzeitbeschäftigung mit 29,25 Wochenstunden. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet. In der Notunterkunft werden vier bis fünf männliche Erwachsene betreut, die sich in akuten Krisensituationen befinden. Ihre Aufgaben sind: – Intensive sozialpädagogische Begleitung/Unterstützung junger männlicher Volljähriger mit dem Ziel, zeitnah eine dauerhaft gesicherte und tragfähige Wohnsituation herzustellen – Krisen- und Konfliktintervention – Coaching – Zusammenarbeit mit allen relevanten Einrichtungen und Behörden – Unterstützung der Teilnehmer bei der Wohnungssuche – Entwicklung von beruflichen Perspektiven in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Karlsruhe Wir wünschen uns Kenntnisse im Sozialrecht, Beratungskompetenz sowie idealerweise praktische Erfahrung in der Arbeit mit obdachlosen (jungen) Menschen. Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und selbstständige Tätigkeit, die Sie mit viel Eigeninitiative selbst gestalten können. Sie arbeiten in der Fünf-Tage-Woche von Montag bis Freitag, überwiegend am Nachmittag. Die Vergütung erfolgt nach dem TVöD mit allen im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Ebert, Telefon 0721/133-5426, oder der Heimleiter, Herr Freesemann, Telefon 0721/133-5125, gerne zur Verfügung. Weitere Informationen über die Heimstiftung Karlsruhe erhalten Sie unter www.heimstiftung-karlsruhe.de. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 4409 bis spätestens 25. Februar 2011 an: Heimstiftung Karlsruhe Kinder- und Jugendhilfezentrum Sybelstraße 11, 76137 Karlsruhe Das Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung Karlsruhe sucht für die Aufnahmegruppen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge zwei sozialpädagogische Fachkräfte. In den Aufnah-

megruppen leben männliche Jugendliche, die in Karlsruhe ihren Asylantrag gestellt haben. Die Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern (Irak, Afghanistan, Somalia etc.) und werden zirka drei Monate in diesen Gruppen betreut. Für die Betreuung, Begleitung und Beratung suchen wir ab sofort in Teilzeit mit 29,25 Wochenstunden oder in Vollzeit

DiplomSozialarbeiter (m/w) Diplom-Sozialpädagogen (m/w) (oder vergleichbare Qualifikation) Wir wünschen uns: – Erfahrung in der Arbeit mit jugendlichen Migranten und in der Jugendhilfe – soziale und interkulturelle Kompetenz und Fremdsprachenkenntnisse Zudem suchen wir für die Haustechnik des Kinder- und Jugendhilfezentrums eine/n

Hausmeister/ Haustechniker (m/w) Wir wünschen uns: – eine abgeschlossene Ausbildung als Gas-/Wasserinstallateur, Elektriker oder in einem vergleichbaren handwerklichen Beruf – Führerschein – organisatorische Fähigkeiten Wir bieten Vergütung nach TVöD sowie alle im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen. Die Stellen sind zunächst auf ein Jahr befristet. Eine unbefristete Weiterbeschäftigung ist wahrscheinlich. Für Auskünfte steht Ihnen für die Hausmeisterstelle der Heimleiter, Herr Freesemann, Telefon 0721/133-5125, und für den Bereich Aufnahmegruppe der Bereichsleiter, Herr Grabenbauer, Telefon 0721/133-5431, gerne zur Verfügung. Weitere Informationen über die Heimstiftung Karlsruhe erhalten Sie unter www. heimstiftung-karlsruhe.de. Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis spätestens 25. Februar 2011 an: Heimstiftung Karlsruhe Kinder- und Jugendhilfezentrum Sybelstraße 11, 76137 Karlsruhe Das Schul- und Sportamt sucht ab sofort mehrere

Schulsekretariatskräfte – Teilzeit (28 Prozent bis 51 Prozent) – zum Einsatz an verschiedenen Karlsruher Schulen. Ihre Aufgaben: Schülerverwaltung, Lernmittelverwal-

tung, Rechnungs- und Bestellwesen, Inventarführung, Personalsachbearbeitung für Lehrkräfte, typische Sekretariatsaufgaben wie Korrespondenz für die Schulleitung, Büroorganisation, Postbearbeitung, telefonischer und persönlicher Kundenkontakt. Ihr Profil: Ausbildung in der Verwaltung oder im kaufmännischen Bereich, Sicherheit im Umgang mit den modernen Informationsund Kommunikationstechniken sowie der Standard-Software (Word/Excel), Selbstständigkeit und Flexibilität bei der Erledigung der vielfältigen Aufgaben, kostenbewusstes Denken und Handeln, sicheres und freundliches Auftreten. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseite http://www.karlsruhe.de/fb5/ stellen. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Stadt Karlsruhe Schul- und Sportamt 76124 Karlsruhe

Sie kennen sich mit Geoinformationssystemen aus und besitzen Erfahrung mit ArcGIS 9x der Firma ESRI. Kenntnisse mit der Fachschale von SYNERGIS GeoOffice wären wünschenswert. Die Stelle ist nach Entgeltgruppe E 13 TVöD bewertet. Sind Sie interessiert? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 610.0111 bis spätestens 11. März 2011. Stadt Karlsruhe Stadtplanungsamt 76124 Karlsruhe Für Fragen steht Ihnen Herr Fringes, Stadtplanungsamt, Telefon 0721/1336112, gerne zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Beim Tiefbauamt, Bereich Stadtentwässerung, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Sachgebiet Klärwerk/Pumpwerke die Stelle einer

Elektronikerin

Das Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe sucht zum 1. Oktober 2011 eine/einen

Raum- und Umweltplanerin/ Raum- und Umweltplaner Das Aufgabengebiet umfasst die vorbereitende Bauleitplanung sowie alle damit zusammenhängenden umweltrelevanten Fragestellungen. Im Bereich der Generalplanung bearbeiten Sie den Flächennutzungsplan, erstellen die dazugehörigen Umweltberichte, betreuen die Vergabe umweltrelevanter Gutachten und die Zusammenführung der Daten in ein Geoinformationssystem. Sie übernehmen das Planungsmanagement, die Koordination und geben Planungsauskünfte. Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni/TU) der Fachrichtung Raum- und Umweltplanung oder Raumplanung. Bei entsprechender beruflicher Erfahrung ist auch ein Hochschulabschluss (Uni/TU) der Fachrichtung Architektur mit Vertiefungsrichtung Städtebau denkbar. Sie besitzen die Fähigkeit, – lösungsorientiert und flexibel zu arbeiten. – sich schnell in komplexe Prozesse einzuarbeiten. – zwischen Planern, EDV-Spezialisten und Verwaltungsfachleuten zu vermitteln. – schwierige Inhalte für Politik und Öffentlichkeit verständlich aufzubereiten.

oder eines

Elektronikers zu besetzen. Neben der Anlagenbedienung im DreiSchicht-Wechselbetrieb gehören zu Ihren Aufgaben die Wartung und Instandhaltung der Elektro-, Mess-, Steuerund Regeleinrichtungen der Abwasserreinigung und Schlammverbrennung mit einem Anlagenbestand von über 1100 elektrischen Antrieben aller Größenordnungen. Verfügen Sie über eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Elektrotechnik? Haben Sie Interesse an der Abwasserreinigung bzw. thermischen Schlammbehandlung und bringen Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und die notwendige Kooperationsbereitschaft mit? Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die Bereitschaft zur Weiterbildung und zur Schichtarbeit sind für Sie selbstverständlich? Dann sollten Sie nicht lange zögern und uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 11.660.01 bis spätestens 11. März 2011 zukommen lassen. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Herr Maurer, Telefon 0721/133-7460, oder Herr Geßler, Telefon 0721/133-6610, gerne zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Stadt Karlsruhe, Tiefbauamt Personalverwaltung 76124 Karlsruhe

– Langenbruchweg

– Teutschneureuter Straße zwischen Starenweg und Gürrichstraße

Am Dienstag tagt der Hauptausschuss

Die Stadt Karlsruhe stellt ein

– Weißenburger Straße

– Sudetenstraße zwischen Einmündung B 36 und Ludwig-Dill-Straße

StadtZeitung

In öffentlicher Sitzung kommt der Grötzinger Ortschaftsrat am Mittwoch, 16. Februar, 19 Uhr, im Bürgersaal des dortigen Rathauses zusammen. Die Stadtteilvertreterinnen und Stadtteilvertreter nehmen sich unter Vorsitz von Ortsvorsteher Thomas Tritsch folgende Themen der Tagesordnung vor: 1. Stadtteilbibliothek, Information 2. Neue Rechtschreibung bei Straßennamen (Antrag der GLG-Fraktion) 3. Informationen bezüglich der Grundund Hauptschule Grötzingen (Antrag der CDU-Fraktion) 4. Räumung des (Rad-)Weges nach Berghausen (Antrag der GLG-Fraktion) 5. Sperrung der Hattenkellenhohl bei Schnee (Antrag der GLG-Fraktion) 6. Halt von zwei Eilzügen der Stadtbahnlinie S 5 am Bahnhof Grötzingen (gemeinsamer Antrag der SPD- und GLGFraktion) 7. Neugestaltung Niddaplatz – Ideenwettbewerb (Antrag der SPD-Fraktion) 8. Fällung von Bäumen in der Grezzostraße (Anfrage der GLG-Fraktion) 9. Mitteilungen und Anfragen In Hohenwettersbach kommt der Ortschaftsrat zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 16. Februar, um 19 Uhr im Jugend- und Gemeinschaftsraum des dortigen Rathauses zusammen. Unter der Leitung von Ortsvorsteherin Elke Ernemann diskutiert das Gremium über folgende Themen: 1. Antrag der SPD/Bürgerliste-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Umgestaltung des Lustgartens

2. Antrag der CDU-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Rückschnitt von Sträuchern auf öffentlichen Spielplätzen 3. Anfrage von Ortschaftsrat Kamlah und der SPD/Bürgerliste-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Verwendung von Spielplatzsand als Streumittel bei Glatteis 4. Anfrage von Ortschaftsrat Kamlah und der SPD/Bürgerliste-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Fahrradtransport mit Bussen der Linie 24 5. Anfrage der CDU-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Werbeständer im öffentlichen Raum 6. Anfrage der CDU-Ortschaftsratsfraktion Hohenwettersbach: Kinderhort 7. Anregungen aus dem Ortschaftsrat 8. Mitteilungen der Ortsverwaltung

Gemeinsame Sitzung Zu einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung trifft sich der Jugendhilfe- und der Sozialausschuss am Mittwoch, 16. Februar, 16.30 Uhr, im Großen Sitzungssaal, Rathaus am Marktplatz. Unter der Leitung von Bürgermeister Martin Lenz werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt: 1. Betriebsträgerschaft Kindertageseinrichtung an der Albschule, Scheibenhardter Weg 23 2. Betriebsträgerschaft Kindertageseinrichtung im Konversionsgebiet Neureut 3. Bericht über das Projekt „Tu Dir was Gutes“ 4. Fortschreibung der Prioritätenliste Schulsozialarbeit und Aufnahme der weiterführenden Schulen

Antrag liegt aus Neuerteilung der Genehmigung zum Betrieb des Regenklärbeckens 08 Vordere Waid und Erlaubnis zur Einleitung von 1.625 l/s Entlastungswasser in den Alten Federbach bei km 5+121 in Höhe der Industriestraße (Koordinate 3450140.17, 5430427.10) Das Tiefbauamt hat die Neuerteilung der Genehmigung zum Betrieb des Regenklärbeckens 08 Vordere Waid und Erlaubnis zur Einleitung von 1 625 l/s Entlastungswasser in den Alten Federbach bei km 5+121 in Höhe der Industriestraße beantragt. Zur Erteilung der Genehmigung sowie der wasserrechtlichen Erlaubnis nach den Vorschriften des § 108 Wassergesetz führt die Stadt Karlsruhe ein Anhörungsverfahren durch. Im Rahmen dieses Verfahrens liegt der Antrag vom 14. Februar 2011 bis 14. März 2011 während der Dienststunden beim Zentralen Juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe, Rathaus am Markt-

platz, 2. OG, Zimmer C 323, zur Einsicht aus. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis spätestens zwei Wochen nach dem Ende der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Zentralen Juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe – Wasserbehörde – Einwendungen erheben. Es wird darauf hingewiesen, dass a) Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können, sofern mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen sind, b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind, c) bei Ausbleiben eines Beteiligten in einem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann, d) nach Ablauf der für die Einwendungen bestimmten Frist wegen nachteiliger Wirkungen der Benutzung, Auflagen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene die nachteiligen Wirkungen während des Verfahrens nicht voraussetzen konnte, e) nach Ablauf der für die Einwendungen bestimmten Frist eingehende Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis oder Bewilligung in demselben Verfahren nicht berücksichtigt werden, f) mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Zentraler Juristischer Dienst – Wasserbehörde –

Am 29. Januar 2011 verstarb unser Mitarbeiter und Kollege

Hanns-Peter Wachter durch einen Verkehrsunfall im Alter von nur 27 Jahren. Herr Wachter war nach Abschluss seiner Ausbildung zwei Jahre als Erzieher in unserem Kinder- und Jugendhilfezentrum tätig. Durch seine humorvolle und engagierte Art hatte er einen besonderen Zugang zu den Kindern und Jugendlichen. Seine Stärke war es, ihnen über zahlreiche Aktivitäten wieder Auftrieb und Spaß am Leben zu geben. Wir werden ihn sehr vermissen. Es fehlen uns die Worte, doch in unseren Herzen bleiben die Erinnerungen an einen lieben Menschen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Geschäftsführung, Personalrat sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Heimstiftung Karlsruhe

Stadt Karlsruhe Öffentliche Ausschreibungen Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

Tiefbauamt Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-6622 Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Bereich Straßenwesen: ID: 11 06 66 01 Umbau Kreuzung Ottostraße/Wolfartsweierer Straße Boden lösen und entsorgen 520 m³ Schottertragschichten herstellen 1 055 m² Kabel-/Leitungsgraben herstellen 255 m³ Kabelschutzrohre verlegen 990 m Asphalt fräsen und entsorgen 6 720 m² Asphalttragschichten herstellen 970 m² Asphaltbinderschicht herstellen 1 290 t Asphaltbetondeckschicht herstellen 715 t Bordsteinanlage herstellen 160 m Rinnenplatten setzen 600 m Ausführungszeit: 28.März bis 7. Mai 2011 Submission: 1. März 2011, 10.30 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro Bereich Stadtentwässerung: ID: 11 06 66 02 TV-Kanalinspektion im Stadtgebiet Karlsruhe Jahresprogramm 2011/2012 225 Einsatztage DN 100 bis DN 2400 (Kreis-, Ei- und Sonderprofi le) Seitenanschlüsse aus dem Hauptkanal Farbschwenkkopfkamera mit einer Auflösung von mindestens 450 Zeilen (mit DVI) Fahrwagenzusatz für Großprofi le DN 800 bis DN 1600 Satelliten-Farb-Schwenkkopfkamera mit elektronisch gesteuerter Lagerichtigkeit und aufrecht stehendes Kamerabild Digitale Bildverarbeitung im Fahrzeug und Übergabe im JPG-Format EDV-Eingabe mit dem IKAS 32-Programm der Firma IBAK oder gleichwertig sowie 50 km Untersuchung mit 3-D Kugelbildscanner und 200 Untersuchungen von Schachtbauwerken mit Schacht 3-D Kugelbildscanner

Nachweise: – Anzahl der Fernaugefahrzeuge, mindestens zwei Anlagen – Eine DVD-R mit Video-, Bild-, Schacht- und Haltungsdaten – Eingesetzte TV-Kameratypen, Hersteller und Software – Die Ausführung von Leistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten drei Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – Nachweis über die Fachkunde (RAL-Bescheinigung I) – Nachweis über das für Bedienung vorgesehene Personal mit ATV- Bescheinigungen (Zertifi kat KI-Kurs für Inspekteure) – Nachweis der ausreichenden Größe des Arbeitsplatzes für unseren Mitarbeiter (Foto des Innenraumes) Ausführungszeit: April 2011 bis Juni 2012 Submission: 4. März 2011, 11 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 14. Februar 2011, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7, Zimmer D 305, Telefon 0721/133-6617, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme – eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“ entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

StadtZeitung / Amtsblatt der Stadt Karlsruhe Herausgeber:

Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe Bernd Wnuck (-bw-) Helga Riedel (-rie-)

Leitung: Stellv. Leitung: Chef vom Dienst / Schlussredaktion: Mathias Tröndle (-trö-) Redaktion: Andrea C. Altenburg (-cal-) Rainer Fischer (-fis-) Manuela Fretz (-maf-) Rüdiger Homberg (-erg-) Manfred Lädtke (-Lä-) Regina Schneider (-res-) Volontariat: Nicolas Lutterbach (-nil-) Amtliche/Stellen: Ute De Clemente Nicole Völz

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StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 6 · 11. Februar 2011

OB-Empfang:

Zum Schuljahr 2011/12:

Eigene Musik machen

Erstklässler bald anmelden Termin ist am 16. März

Supertalent im Rathaus „Mir geht es um die Musik“. Beim Rat­ haus-Empfang begrüßten sich der Mann der zwei Stimmen, Freddy Sahin-Scholl, seine Frau Jasmin und Oberbürgermeis­ ter Heinz Fenrich als alte Bekannte. Fen­ rich hatte mit seiner Gattin ebenso wie viele Karlsruherinnen und Karlsruher weit nach Mitternacht bei der RTL-Show „Das Supertalent“ für den 57-jährigen, der als stimmgewaltiger Sopran und Bariton mit sich selbst Duett singen kann, angerufen. „Der Rückenwind aus Karlsruhe war spürbar“, dankte Sahin-Scholl. Während die telefonische Abstimmung lief, war ihm, der bis zuletzt mit dem Fernsehpub­ likum Blickkontakt aufgenommen hatte, die Anspannung anzumerken gewesen. Und seither ist er nicht mehr zur Ruhe ge­ kommen, hat kaum einen Tag zu Hause verbracht. Täglich Hunderte von E-Mails, Anfragen und Auftritte halten ihn in Atem. Da reihte sich auch der OB ein, der sich „beim 300-jährigen Stadtgeburtstag 2015 und auf dem Weg dahin von ihm Un­ terstützung wünschte. Und Freddy bat, „dass du Karlsruhe nicht vergisst“. Da be­ stehe keine Gefahr, erwiderte dieser. In all der Hektik sei die Fächerstadt, in die er mit 17 Jahren gekommen ist, sein Ruhepol. Und in einem schönen Forum werde er gerne singen. Den Durchbruch hätte er sich früher gewünscht. Aber er wolle sich nicht verbiegen lassen, Musik machen, die ihm am Herzen liege und vermarkte sich daher mit Hilfe seiner Frau selbst. Aber manchmal müsse man einen langen Atem haben. So habe ihn auch seine Pflegemutter noch in ihren letzten Stunden ermutigt: „Freddy, es wird sich fügen“. Dass sein „altes Werk von 1999“,

EMPFANG FÜR EINEN AUSSER­GE­WÖHN­LICHEN SÄNGER: OB Fenrich begrüßte Freddy Sahin-Scholl (rechts) und seine Frau Jasmin im Rathaus. Fotos (3): Fränkle die CD „Carpe Diem“, jetzt ganz oben in den Charts sei, freue ihn sehr. SahinScholl: „Meine Musik hat viele Menschen bewegt, scheint sie in den Bann zu zie­ hen.“ Ausgeruht hat er sich seither nicht, „den Tag genutzt (carpe diem)“, und „viel andere Musik geschrie­ben“. Schon lange arbeitet er daher an einem zweiten Al­ bum, das ebenso wie die Neuauflage von „Carpe Diem“ bei Sony erscheinen wird. Es enthält Orchestrales und Reduziertes und wiederum eigene Werke. Bekanntes singt er nur, wenn es ihn reizt. Angeboten haben ihm etwa die Wiener Philharmoni­ ker, das Babelsberger Filmorchester sowie

Ins Europabad bei Kerzenschein

art-Rundgang mit Lüpertz ersteigern

„Candle-Light-Schwimmen“ statt Pra­ linen und Rosen – mit dieser Alternative wartet das Europabad für den kommen­ den Valentinstag am Montag, 14. Febru­ ar, auf. Von 19 bis 23 Uhr können Besu­ cherinnen und Besucher bei Kerzen­ schein, gedämpftem Licht und Musik in der Badeebene entspannte Stunden ge­ nießen – und zwar zu den regulären Prei­ sen. Außerdem bietet das Bad speziell zum Candle-Light-Schwimmen eine „Massage mit Kerzen“ von SanJa Well­ ness & Beauty an. Die Anwendung mit Massagekerzen kostet 29 Euro pro 30 Mi­ nuten. Anmeldungen zur Massage wer­ den unter der Karlsruher Telefonnummer 915 25 30 erbeten. Nähere Informationen zum Candle-Light-Schwim­men gibt es im Internet unter www.ka-europabad.de oder unter der Telefonnummer 133-52 12.

Die Messe Karlsruhe verwandelt sich vom 10. bis 13. März wieder in die größte Galerie Süddeutschlands, denn dann öff­ net die „art Karlsruhe“ zum achten Mal ihre Pforten. Über 200 Galeristen und Aussteller aus 14 Ländern präsentieren dann Objekte und Bilder von der klassi­ schen Moderne bis zur Gegenwartskunst. Wer gerne in Begleitung eines prominen­ ten Künstlers durch die Schau schlendert, kann dies zur Eröffnung tun. In einer In­ ternetversteigerung bietet die „art Karls­ ruhe“ einen exklusiven Messerundgang mit Professor Markus Lüpertz am Don­ nerstag, 10. März, an. Mit im VIP-Paket enthalten ist neben der Begegnung mit einem der wichtigsten deutschen Maler und Bildhauer ein Drei-Gänge-Lunch im Messerestaurant. Darüber hinaus haben die Gewinner eine Übernachtung für zwei Personen im Fünf-Sterne-Superior Hotel Erbprinz in Ettlingen frei. Ersteigert werden kann dieses einmali­ ge Erlebnis über United Charity unter der Internet-Adresse www.unitedcharity.de. Der Auktionserlös geht zu 100 Prozent an die Hilfsorganisation ein „Herz für Kin­ der“, die es sich seit vielen Jahren zur Aufgabe gemacht hat, Kinderarmut in Deutschland, Europa und in der Welt zu bekämpfen. Wer im Internet für den ex­ klusiven art-Rundgang mitsteigern will, kann dies ab sofort tun. Die VIP-Verstei­ gerung endet am Montag, 28. Februar.

Führung im Kostüm Über das Leben in der Residenz­ stadt Carlsruhe im 19. Jahrhundert berichtet die Historikerin Hildegard Schmid am Sonntag ab 15 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais bei ihrer Kostümführung. Kurator Meinrad Welker bietet dort in der Beiertheim-Ausstellung am 17. Feb­ ruar, 19 Uhr, ein Werkstattgespräch an.

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Klangkörper aus Prag und London die Zu­ sammenarbeit. Am Herzen liegt ihm, der 25 Jahre in Langensteinbach als Pfleger gearbeitet hatte und im Mai seinen vier­ ten Sohn bekommt, aber auch das soziale Netzwerk „uneson“ (www.uneson.org) seiner Frau. Es soll Kinder zum engagier­ ten und sozialen Miteinander anregen. Ihre Vorstellungen dafür können sie in ei­ nem bereits 70 Meter langen, roten Patch­ work-Friedensmantel bildlich ausdrü­ cken. Um ihn mit zwei großen Industrie­ nähmaschinen zusammenzu­fü­gen, sucht Jasmin Sahin noch einen etwa 100 Qua­ drat­meter großen Raum. -cal-

Zum kommenden Schuljahr (2011/12) werden alle Kinder schulpflichtig, die bis 30. September 2011 das sechste Lebens­ jahr vollendet haben. Die zwischen dem 1. Oktober 2004 und dem 30. September 2005 geborenen Mädchen und Jungen müssen daher in der für den Wohnbezirk zuständigen Grundschule angemeldet werden. Solche die an Privatschulen an­ gemeldet werden, müssen zuvor an der zuständigen Grundschule unter Vorlage des entsprechenden Nachweises abge­ meldet werden. Kinder, die zwischen dem 1. Oktober 2005 und dem 30. Juni 2006 geboren sind, können angemeldet wer­ den und erhalten dann den Status eines schulpflichtigen Kindes. Voraussetzung ist die Schulfähigkeit, die nach wie vor die Schulleitung feststellt. Die Eltern im Bereich der Stadt Karlsruhe sollen ihre Kinder anmelden am: Mittwoch, 16. März 2011, 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Zu­ sätzlich stehen die einzelnen Schulsekre­ tariate während ihrer Öffnungszeiten zur Verfügung. Mitzubringen sind die Ge­ burtsurkunde oder das Familienstamm­ buch. Alle anzumeldenden Kinder sollen möglichst persönlich vorgestellt werden. An diesem Tag müssen Eltern auch er­ krankte Kinder und Kinder mit Behinde­ rungen anmelden. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten besteht die Möglichkeit vorzeitiger Ein­ schulung und der Zurückstellung vom Schulbesuch. Dazu erteilen die Schullei­ tungen Auskunft. Die Aufnahme in eine bestimmte Schule kann eingeschränkt werden, wenn die Bildung zusätzlicher Eingangsklassen auf Dauer nicht gewähr­ leistet ist. Für die Südstadt gilt die Rege­ lung: Kinder aus dem Gebiet zwischen Schützen- und Kriegsstraße müssen in der Hans-Thoma-Schule angemeldet wer­den, alle übrigen (einschließlich Schützenstra­ ße) in der Nebenius-Grundschule. -red-

Azubis basteln für kleine Kinder

Über Zuwachs für ihre Spieleecke freu­ ten sich in den ver­ gangenen Tagen vier integrative Kindergärten. Städtische Azubis haben während eines einwöchi­ gen Trainingsseminars im lothringi­ schen Baerenthal sechs Holzbrettspiele für Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren angefertigt und diese an die Kindergärten überreicht, wie etwa an den von der Lebenshilfe in der Stein­

häuserstraße (unser Bild). „Die Auszubil­ denden haben die Spiele selbst konzi­ piert und hergestellt, es sind alles Uni­ kate“, erklärte Ina Kimling vom Ausbil­ dungsmanagement. Durch das Projekt hätten die rund 25 Azubis die Möglich­ keit gehabt, ihre Kreativität zu entde­ cken, Eigeninitiative zu ergreifen und im Team zu arbeiten und natürlich für die Kinder etwas Gutes zu tun. -nil-

Im März ist Schulkinowoche

Schüler kämpften bei Leichtathletik-Meisterschaften um Medaillen

Nicht die Klassenzimmer, sondern Ki­ nosäle nutzt die fünfte baden-württem­ bergische Schulkinowoche als Lernorte. Vom 21. bis 25. März laufen in 63 Kinos – darunter auch die Schauburg – rund 70 nach pädagogischen und cineastischen Aspekten ausgewählte Filme. Lehrer kön­ nen ihre Schulklassen unter www.schul­ kinowoche.lmz-bw.de anmelden.

Karlsruhe und der Leichathletik Gemein­ schaft Region Karlsruhe (LG) ausgerichtet wurden. Dabei gingen mehr als 1 000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1998 bis 2002 in den Disziplinen Hoch­ sprung und Weitsprung sowie über die Distanzen 50, 600 und 800 Meter an den

UNTER PROFI-BEDINGUNGEN starteten mehr als 1 000 Schüler aus dem Kreis Karlsruhe­bei den Schüler-Leichtathletik-Meisterschaften in der Europahalle.

Liebe und Glück heute Neue Ausgabe der Literaturzeitschrift „allmende“ „Liebe, Lust und Leidenschaft“ lautet das Thema der 86. Ausgabe der Karlsru­ her Literaturzeitschrift „allmende“ – eben­ so wie bei der letzten Bücherschau. Theo­ retische wie unterhaltsame, erstmals ver­ öffentlichte, aber auch bereits bekannte, analytisch scharfe Texte sowie facetten­ reiche Gedichte eröffnen exemplarisch oft überraschende Blickwinkel auf sich wandelnde Einstellungen zu Liebe und Glück als die wichtigsten archaischen Antriebskräften menschlichen Lebenswil­ lens. So listet beispielsweise Hermann Kinder den Weg von Erotik und Sex in die Kunst des geschriebenen Wortes vom Mittelalter bis zu einem Höhepunkt in den 1960er Jahren auf. Danach versinke, so Kinder, die Literatur unter dem ge­ druckten und gefilmten Bild. Peter von Matt sieht die Liebe als ele­ mentarste, stets präsente, nur von der Kunst adäquat aufgefangene und ver­ wandelte Macht, hinter die sogar der Tod zurück tritt. Dass Liebe in der modernen Gesellschaft viel Distanz von Frau und Mann verlangt, sich mit Hilfe des Inter­ nets unnahbar geben kann und dabei ökonomischem Denken unterworfen wird, ist die These von Volker Demuth. Diesen Gegenwartsbefund illustrieren Annika Reichs Geschichte „In the Mood for Love“, einer nur „lau“ erlaubten, verschwim­ menden und dennoch schimmernden WG-Leidenschaft zwischen medialer Fik­ tion und Realität. Und im zeitökonomisch knappen, dennoch poetischen Mail-Stil das Gedicht „Sex.doc“ von Nora Gomrin­ ger. Über den Aspekt der tabuisierten Ge­ schwisterliebe reflektiert Dagmar von Hoff. Das nicht minder verpönte Thema der Liebe zwischen fetten Menschen geht Ulrike Draesner mit der einfühlsamen Geschichte „Zarte Ration“ an. Über die homosexuelle, direkte und den Tod über­ dauernde Ehe zwischen zwei äußerst ver­ schiedenen Männern aus unterschiedli­ chen Gesellschaftsschichten erzählt And­ reas Marber in „Der Autodidakt“. Darü­ ber hinaus gibt es in dem 112-seitigen,

zwölf Euro teueren Heft zur 100-Jahr-Fei­ er des neuen Freiburger Stadttheaters ei­ nen „Streifzug durch die Frühzeit der Freiburger Oper“. Buchbesprechungen und Neuigkeiten sowie filigran-vieldeuti­ ge Zeichnungen der Karlsruher Künstle­ rin Marcia Raquel Székely kommen hin­ zu. Von ihr sind im Museum für Literatur am Oberrhein im März 2011 weitere Bil­ der zu sehen. Wer Lust auf die „allmen­ de“ bekommen hat, kann die zweimal

TITELBLATT der neuesten Ausgabe der Literaturzeitschrift „allmende“. Foto: pr jährlich erscheinende Zeitschrift auch zum Gesamtpreis von 21 Euro bei der Li­ terarischen Gesellschaft (Karlstraße 10 oder E-Mail: mlo@karlsruhe.de) abonnie­ ren – die ersten drei neuen Abonnenten bekommen je ein Exemplar von Günter Grass’ Werk „Grimms Wörter“. -cal-

Stiftung unterstützt Komposition

Höher, schneller, weiter Es ist ein bisschen wie ein großes Fami­ lientreffen, das jedes Jahr Anfang Febru­ ar in der Europahalle über die Bühne geht. Bereits zum 24. Mal fanden dort in der vergangenen Woche die SchülerLeichtathletik-Meisterschaften statt, die von der Jugendstiftung der Sparkasse

V

Start und kämpften um Pokale und Me­ daillen. „Unser oberstes Ziel ist es, Kinder und Jugendliche weg von Fernseher und PC und hin zur Bewegung zu bringen und ihnen Impulse zu geben, im Vereinssport weiterzumachen. Außerdem wollen wir Teamgeist und Fairness fördern“, erklärte Sparkassendirektor Thomas Schroff. Gleich­ zeitig dankte er Sportdezernent und Schirmherr Martin Lenz dafür, dass die Stadt die Europahalle für die Wettkämpfe kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Die Schüler-Meisterschaften, an denen 59 Schulen aus dem Kreis Karlsruhe teil­ nahmen, dienten auch als Testlauf für das renommierte BW-Bank-Meeting, das am Sonntag an gleicher Stelle stattfindet. So kamen die jungen Athleten in den Ge­ nuss, einmal unter den gleichen Wett­ kampfbedingungen wie die internationa­ len Top-Stars laufen und springen zu kön­ nen. Außerdem dürfen die zeitschnellsten Sprinter der Schulmeisterschaften wäh­ rend des BW-Bank-Meetings noch einmal vor großem Publikum an den Start gehen. „Für die meisten Kinder zählt aber nicht das Gewinnen, sondern das Erlebnis Eu­ ropahalle. Diese tolle Erfahrung bleibt ih­ nen über die Schulzeit hinaus in Erinne­ rung“, sagte Michael Pieckny vom Staat­ lichen Schulamt. Nachdem die Sparkas­ sen Karlsruhe und Ettlingen im November fusioniert haben, sollen zur 25. JubiläumsAuflage im nächsten Jahr dann auch rund zehn Schulen aus Ettlingen an den Meis­ terschaften teilnehmen können. -nil-

„Miteinander“ der Kons-Schüler In seinem Konzert „Miteinander“ lädt das Badische Konservatorium (Kons) für Dienstag, 15. Februar, dazu ein, musikalisches Miteinander junger Menschen mit und ohne Be­ hinderungen live auf der Bühne zu erleben. Auf Instrumenten wie Kla­ vier, Gitarre, Querflöte, Akkordeon, Keyboard, Monochord und Veh-Har­ fe präsentieren die jungen Musiker in verschiedenen Besetzungen unter­ schiedliche musikalische Stilrichtun­ gen. In der Veranstaltung treten die Kons-Schüler als Solisten sowie in Kammermusikbesetzungen auf. Mit dabei ist auch der Projektchor „Kun­ terbunts“ des Freizeitclubs der Cari­ tas Karlsruhe sowie die Gruppe „Rhythmix“ mit Liedern aus Frank­ reich und Griechenland. Das Konzert findet im Ordensteinsaal, Kaiserallee 11c, statt und beginnt um 18.45 Uhr.

Die Ernst von Siemens Kunststiftung in München unterstützt einen Kompositi­ onsauftrag der Stadt Karlsruhe mit 40 000 Euro. Für die 12. Europäischen Kulturtage 2012 mit dem Thema „Musik baut Euro­ pa“ haben fünf Künstler-Freunde und Schüler von Wolfgang Rihm Aufträge er­ halten. Rihm wird am 13. März 2012 60 Jahre alt und steht mit seiner Musik im Zentrum der Kulturtage des nächsten Jahres. Der Karlsruher Komponist will der Musik dreidimensionale Gestalt geben, Komponieren zur „Bildhauerei“ werden lassen und „Konzertante Plastiken“ bau­ en. „Die ‚Konzertanten Plastiken’ sind ein

so unglaublich spannendes und außerge­ wöhnliches Projekt, dass wir natürlich über diese Förderung sehr glücklich sind, die ja auch als Anerkennung für unsere Arbeit steht“, sagte Kulturamtschefin Dr. Susanne Asche. Die Kompositionen wer­ den 2012 in den Lichthöfen der Hoch­ schule für Gestaltung (HfG) uraufgeführt. Die „Konzertanten Plastiken“ sind ein Kooperationsprojekt des Kulturamtes und der HfG. Künstlerisch Verantwortlicher ist Dr. Achim Heidenreich. Die musikali­ sche Leitung hat Gerard Buquet, Ausfüh­ rende sind Ensemble „TEMA“ und Stu­ denten der Hochschule für Musik. -red-

Das ZKM meldet Besucheranstieg

Kunstverein zeigt kollektives Projekt

Rund 234 000 Menschen haben laut ZKM im Jahr 2010 Ausstellungen und Veranstaltungen des Zentrums besucht. Ein Jahr vorher hatte das ZKM 219 000 Besucher gezählt. Berücksichtigt man, dass Karlsruhe 280 000 Einwohner zähle und vergleiche man die Besucherzahlen mit denen kultureller Institutionen in grö­ ßeren Städten sei das gestiegene Interes­ se am ZKM besonders interessant. Neben dem Publikumsmagnet „Imagining Me­ dia@ZKM“, kleineren Ausstellungen so­ wie Konzerten, Symposien, Vorträgen und Performances habe die Ausstellung „fast forward“ großes Interesse gefunden.

Jacob Dahl Jürgensen und Simon Dyb­ broe Moller haben das Projekt „Flotsam and Jetsam“ initiiert, das gestern im Badi­ schen Kunstverein eröffnet wurde. Das Projekt umfasst skulpturale Objekte, eine Schallplatte und einen Film. Diese künst­ lerischen Zutaten sind aus Materialien gebaut, die mit einer Gruppe befreunde­ ter Künstler und Künstlerinnen auf einer kleinen vulkanischen Insel gefunden wurden. Der Film dokumentiert den Pro­ zess des gemeinsamen Findens und der Improvisation mit dem gefundenen Mate­ rial. Die Ausstellung ist bis zum 27. März im Lichthof zu sehen.

KulturKompakt · KulturKompakt Rundgängen durch die Venedig-Aus­ woch, 16. Februar, 20 Uhr, „Die Herrenka­ stellung in der Städtischen Galerie kön­ pelle“ auf. Zur Musik von Reiner Möhrin­ nen sich Besucher am Sonntag, 13. Febru­ ger und Uli Kofler gibt es ein Büffet. Das Berliner Musical vom Bahnhof Zoo ar, um 15 Uhr sowie am 16. Februar um 11 Uhr anschließen. Eine Führung in der „Linie 1“ ist ab 3. März nur noch acht Mal Mittagspause findet wieder am Donners­ auf der Bühne im Kammertheater unter­ tag, 17. Februar, von 12.15 bis 12.45 Uhr wegs. Die U-Bahn fährt der Karlsruher statt. Die Kinderwerkstatt öffnet am Sonn­ Kombi-Lösung jeweils um 19.30 Uhr, tag von 15 bis 16.30 Uhr und widmet sich sonntags bereits um 18 Uhr voraus. -Lädem Licht von Ve­ nedig im Wechsel der Tageszeiten. Künstler spre­ chen oft gar nicht oder bekanntlich anders über ihre Werke als Kurato­ ren. Im Fall von Pia Fries, die derzeit in der Kunsthalle aus­ stellt, spielt Spra­ che eine zentrale Rolle, sei es in den Titeln ihrer Bilder oder in der Be­ schreibung ihres Werkprozesses. Ih­ ren Werkbegriff er­ läutert die Künstle­ rin am 16. Februar um 19 Uhr in der Kunsthalle in ei­ nem Gespräch mit Direktorin Pia Mül­ ler-Tamm. In der Schlachthofgaststätte tritt TRAGÖDIEN, KOMÖDIEN und Liebesgeschichten spielen sich am nächsten Mitt­ mit der Live-Band „Funklinie“ im Musical „Linie 1“ ab. Foto: pr


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