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HYBRIDHEIZUNG
NEUES BRENNWERTGERÄT
Wer zukünftig mit Öl heizen möchte, für den ist der „Future Fuels Ready“-Brennwertkessel „Vitoladens 300-C“ die richtige Wahl. Er kann neben schwefelarmem Heizöl auch mit treibhausgasreduzierten fl üssigen Energieträgern betrieben werden. Viessmann
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Flexibel
SORGENFREI HEIZEN
Der Pelletkessel „BioWIN2 Touch“ ermöglicht laut Herstellerangabe eine komfortable, sparsame und sichere Wärmeversorgung. Auf den Kessel, den Edelstahlbrenner und das Zündelement gewährt Windhager bis zu fünf Jahre Vollgarantie. Windhager
bleiben!
Fossile Heizsysteme stehen in der Kritik: Sie haben den Ruf, ineffi zient und klimaschädlich zu sein. Als Teil eines hybriden Heizsystems hat ein modernes und sparsames Öl- oder Gas-Brennwertgerät dennoch seine Daseinsberechtigung.
Eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) ergab: Etwa 50 Prozent aller deutschen Wohneinheiten werden mit Gas beheizt. Bei rund 25 Prozent übernimmt diese Aufgabe eine Ölheizung. Außerdem zeigte sich, dass jedes zweite dieser Heizsysteme bereits 15 Jahre und fast jedes vierte 25 Jahre Einsatzzeit geleistet hat. Es ist also wenig überraschend, dass diese Anlagen, gemessen am aktuellen Stand der Technik, für unnötig hohe Heizkosten und klimaschädliche CO 2 -Emissionen verantwortlich sind. Verrichtet vielleicht auch in Ihrem Heizungskeller einer dieser fossilen Heiz-Dinosaurier seinen Dienst? Wenn ja, sollten Sie über eine baldige Heizungsmodernisierung nachdenken, denn damit senken Sie nicht nur Ihre Heizkosten, sondern verkleinern gleichzeitig Ihren ökologischen Fußabdruck.
Die Gesetzeslage
Viele Hausbesitzer, die ihren Wärmebedarf bislang mit einer Öl- oder Gasheizung decken und diese modernisieren möchten oder müssen, sind verun-
FÜR DIE MODERNISIERUNG
Ein starkes Team für die Modernisierung Ihres Heizsystems: das Buderus Öl-Brennwert-Hybridsystem „Logano plus KBH195i“ mit dem Öl-Brennwertkessel „Logano plus KB195i“ und der Wärmepumpe „Logatherm WLW196i-6 A H“. Buderus
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FLÜSSIGGAS-HEIZUNG
Eine Flüssiggas-Heizung kann an jedem Standort eingesetzt werden. Flüssiggas verbrennt deutlich emissionsärmer als Heizöl und hat auch einen weitaus geringeren CO2-Ausstoß. Ohne Aufpreis bietet der Anbieter auch klimaneutralisiertes Flüssiggas an. Progas sichert: Soll oder darf ich überhaupt meine Wärmeerzeugung weiterhin auf ein fossiles Heizsystem stützen oder ist die Zeit gekommen, ganz neue Wege zu beschreiten? Bei Ihrer Suche nach dem richtigen Wärmespender kann ein Blick in das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) etwas mehr Klarheit bringen. Im vergangenen Jahr trat das GEG in Kraft. Gaskessel, die älter als 30 Jahre sind, zum Austausch dieser Anlagen. Nicht unter diese Regelung fallen allein Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Überwacht wird die Einhaltung durch den Schornsteinfeger. Für große Verunsicherung sorgte ein Passus im Gesetzestext, der in der Öffentlichkeit unter dem Stichwort „Ölheizungsverbot“ für jede Menge Aufregung sorgte. Tatsächlich ist der Einbau neuer Ölheizungen ab dem Jahr 2026 nicht mehr gestattet. Aber, und das ist entscheidend,
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NEUER HINGUCKER
Mit einem Modulationsbereich von bis zu 1:7 verfügt der Gas-Brennwertkessel „Condens 8000i F“ bei den Geräten seiner Klasse über den höchsten Modulationsbereich. Die Brennerleistung passt sich an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Bosch
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in Kombination mit regenerativen Wärmeerzeugern als sogenannte Hybridheizung ist auch darüber hinaus der Einsatz moderner Öl-Brennwertgeräte erlaubt. Eine neue Gasheizung darf weiterhin ohne Einschränkungen installiert werden, da sie etwa 25 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen als eine Ölheizung verursacht und als Brückentechnologie für eine Zukunft hin zu einer rein regenerativen Wärmeerzeugung gesehen wird. Übrigens: Für den Einbau reiner Öl- und Gasheizungen, also ohne die Kombination mit erneuerbaren Energien, gibt es schon heute keine Unterstützung in Form von staatlichen Fördermitteln mehr. Ein weiteres Kriterium bei Ihrer Wahl eines neuen Heizsystems sollte die Abgabe auf CO2 -Emissionen sein, die seit diesem Jahr entrichtet werden muss. Diese beläuft sich aktuell auf 25 Euro pro Tonne CO2. Und sie wird jährlich weiter steigen. Bis 2025 erhöht sich die Abgabe schrittweise auf 55 Euro. Das bedeutet: Unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen an den internationalen Energiemärkten, wird das Heizen mit Öl und Gas für den Verbraucher grundsätzlich teurer. Wenn Sie einen jährlichen Heizölverbrauch
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HÖCHSTER WÄRMEERTRAG
Egal, ob Neubau oder Modernisierung, ob Ein- oder Zweifamilienhaus – das Gas-Brennwertwärmezentrum „BBK EVO“ hat eine Heizleistung von 2,9 bis 20 kW. Die elektronische Verbrennungsoptimierung sorgt für einen hohen Wirkungsgrad und eine Gasartenerkennung. Brötje
BEWÄHRTES SYSTEM
Die Pelletheizung „Easyfi re“ gehört laut Herstellerangaben zu den saubersten und meistverkauften Heizungen ihrer Art. Außerdem ist sie effi zient, sparsam beim Stromverbrauch und darüber hinaus besonders emissionsarm. KWB
von 3.000 Litern haben, betragen die Mehrkosten bereits mehr als 300 Euro!
Hybrid in die Zukunft
Wer lieber keine allzu großen Experimente eingehen und Teile seiner Wärmeversorgung auf altbewährte Technologien stützen möchte, entscheidet sich für den Einbau eines Hybridheizsystems. Mit einer Hybridheizung stellen Sie Ihre Wärmeversorgung auf mehrere Beine. Dank der Kombination von sowohl fossilen als auch erneuerbaren sich dadurch ein Stück weit unabhängig von steigenden Brennstoffpreisen. Die Mehrzahl der in Deutschland installierten Hybridheizungen sind eine Kombination aus Öl- oder Gasheizung im Keller und einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach. Aber auch der Einsatz einer Wärmepumpe, eines wassergeführten Kaminofens oder einer Pelletheizung ist vorstellbar. Hinter dem System Hybridheizung steckt die Idee, möglichst viel Heizwärme kostengünstig aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Anders ausgedrückt: Fossile Energieträger wie Öl oder Erdgas sind beim Heizen nur noch als stille Reserve vorgesehen. Sie springen dank einer intelligenten Regelung automatisch ein, wenn nicht genügend solar erzeugte Energie zur Verfügung steht oder Sie nicht zuhause sind, um Ihren Kaminofen anzufeuern. Oder dann, wenn an besonders kalten Wintertagen Wärmebedarfsspitzen, die sich nicht allein mit regenerativen Energien decken lassen, aufgefangen werden müssen. (bay)