Uni FRIZZ Frankfurt Wintersemester 2013/14

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DAS MAGAZIN für Studierende | Wintersemester ANZEIGE

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›› UNI FRIZZ INHALT

UNTERNEHMEN Die Calzedonia Group mit Hauptsitz in Verona/ Italien hat seit 1986 europaweit ein Netz von über 3.000 Shops der Marken Calzedonia, Intimissimi, Tezenis und Falconeri aufgebaut. In dieser Zeit konnte die Unternehmensphilosophie der Gruppe zielgerichtet umgesetzt werden: Mit einem dichten Filialnetz und einem hohen Anspruch an Qualität eine möglichst breite Kundenschicht zu erreichen. So ist Calzedonia seit 2011 dabei, auch den deutschen Markt zu erobern: auf Basis der bereits knapp 50 Filialen sind noch zahlreiche weitere Eröffnungen für 2013 und 2014 geplant.

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EINSTIEGSMÖGLICHKEITEN Im Zuge der laufenden Expansion bietet Ihnen die Calzedonia-Gruppe verschiedenste Karrieremöglichkeiten, sowohl in unserer Deutschland-Zentrale in Düsseldorf (HR, Buchhaltung, Commercial, IT und Marketing) als auch innerhalb des Filialnetzwerkes aller Bundesländer (als Sales Assistant/Store Manager/District Manager). Darüber hinaus ist auch eine internationale berufliche Entwicklung möglich und wird gerne gefördert.

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ANFORDERUNGEN

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Café Dasein, Rock your life, Weihnachtsvorlesung & Schlüsselkompetenztraining

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Herausgeber und Verlag SKYLINE Medien Verlags GmbH Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Tel. 069/97 95 17 20, Fax 069/97 95 17 29 ISDN 069/97 95 17 483 Internet-Adresse: www.frizz-frankfurt.de E-Mail Adresse: info@frizz-frankfurt.de Redaktion: Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Redaktionsleitung: Daniela Halder-Ballasch, Jürgen Mai Redaktionelle Mitarbeiter: Markus Farr, Michael Faust, Vanessa Gennaro, Anna Franziska Jentsch, Sinan Kement, Antje Kroll, Sohra Nadjibi, Jennifer Noll, Miriam Rutsch. Heidi Zehentner Anzeigen: Erk Walter (verantw.), Barbara Beaugrand, Anja Weigand Geschäftsführung: Erk Walter Assistenz: Yvonne Wittmann Gesamtherstellung: FRITZ&friends Varrentrappstr. 53, 60486 Frankfurt Tel. 069/97 95 17 41, Fax 069/97 95 17 29 Herstellungsleitung: Axel Wenzel Grafik: Silke Beck Scans: Friedhart Riedel Bildnachweis: Alle Fotos ohne nähere Angaben sind uns zur Verfügung gestellte Pressefotos. Druck und Verarbeitung: Druckhaus Main-Echo GmbH & Co. KG Beilage: MASTER AND MORE Messe Frankfurt Konto Nr. 345 466, BLZ 500 502 01 Bankverbindung: Frankfurter Sparkasse, Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit Genehmigung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Artikel wird keine Haftung übernommen. Bei Anfragen bitte Rückporto beifügen. Die mit Namen gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die durch den Verlag gestalteten bzw. erstellten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages weiterver-wendet werden. ISSN: 0946-5537

IN 25 MINUTEN DIE WELT RETTEN Studierendenbefragung an Hessens größter Hochschule

IMPRESSUM FRIZZ Das Magazin Uni-Special

FORUM

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HAPPY BIRTHDAY, ALMA MATER! Die Goethe-Uni wird 100

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60 PRÜFUNGEN IN 20 MONATEN „Die Turbo-Studenten“ zeigen, wie es geht

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KONTAKT Britta Knoche Funktion: Personalleiterin Telefon: 0211 87632 6711 E-Mail: Bewerbung@calzedonia.de

HÖRT HIN! Campusradio „dauerWelle“

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WENN DAS GELD NICHT REICHT Studienkredite und -Fonds zur Finanzierung

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VORSCHAU Ausgehtipps fürs ganze Semester

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UNERWÜNSCHT Gespräch mit den Brüdern Sadinam

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VOM SÜDBAHNHOF AUF DIE PHILIPPINEN Die Managerschmiede ISM

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ENTDECKE DIE STADT Führungen durch Frankfurt

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DIE BESTEN STULLEN Belegtes für kleines Geld

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GASTRO Die neuesten Restaurants

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ARENA Heribert Bruchhagen wurde vom Lehrer zum Fußballmanager

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Das Ziel des Auswahlprozesses ist es, Talente für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche zu gewinnen. Wir suchen modebegeisterte Absolventen, die auf Basis ihres abgeschlossenen Studiums sowie idealerweise erster studienbegleitender Praxiserfahrung eine Karriere in einem Handelsunternehmen aufbauen möchten. Wollen Sie die Expansion von Calzedonia in Deutschland mitgestalten? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

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›› Uni FRiZZ forum

Redaktion: Jürgen Mai & Daniela Halder-Ballasch

Ticker

350 Erstsemester bei EC Europa Campus

Einstieg in Sport, Mode, Medien ›› EC EUROPA CAMPUS: Lyoner Str. 34, (069) 66 05 66 80, www.ec-europa-campus.com

Frankfurt-Niederrad ist zwar bei Studierenden nicht so bekannt wie das Westend oder Bockenheim, doch der Stadtteil ist trotzdem ein beliebter Studienort. Zum Wintersemester 2013 haben 350 junge Frauen und Männer ein Bachelorstudium bei EC Europa Campus begonnen, die Campi in Frankfurt, Karlsruhe

und Mannheim hat. 120 von ihnen haben das Studienzentrum in Niederrad gewählt. Aktuell lernen an der privaten Hochschule insgesamt 900 Studierende, unter anderem in den besonders beliebten Bachelorstudiengängen „Sport-, Medien- und Eventmanagement“, „Mode-, Trendund Markenmanagement“ und „Tou-

rismus-, Hotel- und Eventmanagement“ oder in Masterprogrammen wie „Kampagnenmanagement, Marketing und Kommunikation“ und „Event – Sport – Gesundheit/Marketingmanagement“. Das Studium bietet den Absolventen zukunftsorientierte Möglichkeiten im Management und Marketing von internationalen Markenunternehmen sowie in innovativen Wirtschaftsbranchen. Noch bis Ende Oktober werden Studienbewerber für das Wintersemester 2013 aufgenommen.

Livemusik im Club Travolta

Neuer, schöner, besser ›› CLUB TRAVOLTA: Brönnerstr. 17, jeden Donnerstag ab 21 Uhr, www.club-travolta.de

Die schlechte Nachricht zuerst: Der Club Travolta startet mit neuem Programm in den Herbst, und die beliebte Live-Musik-Session „Alive!“ am Dienstagabend findet nicht mehr statt. Und nun die gute Nachricht: „Alive!“ wird auf den Donnerstagabend geschoben und bietet euch damit den Auftakt in ein lautes, rhythmisches und durchtanztes Travolta-Wochenende! Noch mehr zu feiern gibt’s im November, wenn der Club in der Frankfurter City seinen vierten Geburtstag feiert. Und die Geschenke gibt’s schon vorher: Die Travolta-Website bekommt einen neuen Look und wird übersichtlicher, schneller, einfach besser. Außerdem stehen den Gästen neue Table-Specials zur Verfügung. Schaut vorbei, das Travolta freut sich schon jetzt auf euch. UNI F R I Z Z verlost 5x2 Tickets für einen Donnerstag eurer Wahl. Schickt eine E-Mail mit dem Gewinntitel und Telefonnummer an gewinnspiele@frizz-frankfurt.de oder eine Postkarte an den Verlag. Oder liked uns auf Facebook/FRIZZ Frankfurt und/oder postet den Gewinntitel. Gewinnbenachrichtigung via E-Mail. Einsendeschluss: 15.11.2013

Kampf gegen die studentische Wohnungsnot I: Die ABG Frankfurt Holding hat den Umbau des früheren Personalwohnheims der Uni-Klinik abgeschlossen und bietet dort nun 54 Plätze an. Zwar „nur“ in Niederrad, aber dafür mit Mainblick und Straßenbahnanschluss. Die Vermietung erfolgt über das Studentenwerk. +++ Kampf der Wohnungsnot II: Auch die privaten Anbieter sind weiterhin fleißig. Die GBI AG bietet im Frankfurter Europaviertel 131 Apartments unter dem Motto „SMARTments student“. Die Wohnungen waren binnen weniger Wochen ausverkauft. +++ Unternehmergeist: Beim Innovationsforum 2013 wurden die Projekte Musicfox (Vermarktung gemafreier Musik über das Internet) und die Online-Lernkarte Repetico mit den ersten beiden Plätzen ausgezeichnet. Beide Projekte entstanden mit Hilfe des Goethe-Unibators, der bei der Entwicklung studentischer Unternehmensideen unterstützt. +++ Beim weltweit erhobenen QS-Ranking, das fast 3.000 Universitäten auf der Basis von acht Indikatoren (z. B. Forschungsleistung, Publikationen und Nobelpreise) vergleicht, liegt die Goethe-Universität in sechs Bereichen unter den besten 100. Im Fach Physik/ Astronomie war sie erstmals unter den Besten 200, mit Pharmazie, Wirtschaftswissenschaften, Recht, Politik/International Studies und Soziologie liegt sie auf den Plätzen 51-100, und die Philosophie belegt sogar Platz 47. +++ Pro staatlich: In Deutschland besuchen laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamts rund 6 % der Studierenden eine private Hochschule. Der Durchschnitt in den OECDStaaten liegt bei 29 %. Bei den Bundesländern liegt Hessen mit 9 % auf Platz 2 hinter Hamburg (22 %). +++ Die Frankfurter Studierendenzahlen explodieren: Die FH Frankfurt hat zum Wintersemester mit 11.500 die höchste Studierendenzahl ihrer Geschichte erreicht. 2.450 neue Studierende haben sich in das erste Fachsemester eingeschrieben. An der GoetheUni sind 8.500 Erstsemester neu eingestiegen, damit studierenden an Hessens größter Hochschule etwa 45.000 Menschen. +++ Den 1. Preis beim Postbank Finance Award holte das Team der Goethe-Uni. Die Studierendengruppe gewann das Preisgeld von 50.000 Euro mit dem Modell eines Frühwarnsystems für den Bankensektor, das vorsieht, Bankmitarbeiter den langfristigen Teil ihrer Boni als verbriefte Wertpapiere handeln zu lassen. Dadurch wird deren Insiderwissen für Prognosen und aufsichtsrechtliche Zwecke nutzbar.

Leichter studieren ›› BERATUNGSZENTRUM: Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum (Grüneburgplatz 1), Mo-Fr 9-17 Uhr, www.studentenwerkfrankfurt.de Du suchst eine Wohnung? Du weißt nicht, wie du dein Studium finanzieren sollst? Du brauchst dringend einen Job? Du hast keine Ahnung, wie du Kind und Studium unter einen Hut bekommst? Dann bist du richtig beim Studentenwerk Frankfurt, das Studierende bei folgenden Themen unterstützt und berät: Finanzierungsberatung (Stipendien, Kredite etc.),

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© Studentenwerk Frankfurt/Uwe Dettmar

Beratungszentrum des Studentenwerks Wohnen, Studieren mit Kind, Jobs, kostenlose Rechtsberatung, Uni-Semesterticket-Härtefonds, internationaler Studierendenausweis ISIC. Das Beratungszentrum (ehemals „ServiceCenter“) des Studentenwerks Frankfurt ist im Sommer umgezogen. Zu finden ist es nun im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität. Die BAföG-Erstberatung wird zunächst weiterhin in Bockenheim in den ehemaligen Räumlichkeiten des ServiceCenters im Erdgeschoss des Sozialzentrums in der Bockenheimer Landstraße 133 stattfinden.

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© Goethe-Universität/Uwe Dettmar

›› Uni FRiZZ forum Umzug auf den Campus Westend geht voran

Neue Heimat

Endlich haben auch die letzten Fachbereiche aus dem AfE-Turm eine neue Heimat auf dem Campus Westend: Das Fakultätsgebäude beherbergt neben den Fachbereichen Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften auch gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen wie eine zweigeschossige Bibliothek, Hörsäle, Seminarräume, das Studien-Service-Center und eine Cafeteria. Mit dem Umzug der gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereiche an den Unistandort im Westend kamen 10.000 Studierende und 1.000 Lehrende und Mitarbeiter auf den Campus, die nun auf 41.700 Quadratkilometern lernen, lehren, arbeiten. Neu ist auch das Gebäude des Präsidiums und der Administration, kurz PA. Beide Bauten, die insgesamt 155 Millionen Euro gekostet ha-

Neuer Studiengang: Informatik – mobile Anwendungen

ben, wurden im April bezogen und im August feierlich eröffnet. Damit ist die Vollendung des zweiten Bauabschnitts abgeschlossen. Der dritte Bauabschnitt soll voraussichtlich bis 2017 fertiggestellt sein.

jugend-kultur-kirche sankt peter

Kaffee und viel mehr

Wie entwickle ich eine App?

›› sankt peter CAFÉ: Stephanstr. 6 , (069) 2 972 595 160, Mi+Do 12-20, Fr+Sa 14-22, So 12-18 Uhr und vor und nach allen Veranstaltungen geöffnet, www.sanktpeter.com, www.facebok.com/sanktpetercafe

›› NEUER STUDIENGANG: www.fh-frankfurt.de/fachbereiche/fb2/ lehreinheit_informatik/informatik_mobile_anwendungen.html

Jung, modern, preisgünstig – das CAFÉ in der jugend-kulturkirche sankt peter liegt ruhig in Citynähe und lädt nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene herzlich dazu ein, ein lecker belegtes Sandwich oder die sankt-peterStulle, einen frischen Salat oder die selbst gebackenen Brownies und Törtchen zu probieren. Dazu schmecken Tee, Biowein oder ein Eis von DAS Eis. Einfach im stylishen Innenraum auf einer Sofaecke chillen, lesen oder über WLAN im Netz surfen, sich mit Freunden treffen und bei Livemusik oder DJ-Abenden Spaß haben, geht auch – es besteht kein Verzehrzwang. Neu und nur für Mädchen gibt es einmal im Monat freitagabends „Toffee“, das heißt Zeit mit der besten Freundin verbringen und entspannt Kultur entdecken. Während ihr es euch in den gemütlichen Oma-Sesseln bei kleinen Snacks bequem macht, läuft auf der Bühne ein Film oder es werden live Geschichten und Poesie vorgetragen – immer kurz und gut, damit noch genug Zeit zum Quatschen bleibt. Ein Geheimtipp nicht nur für die Shoppingpause!

© FH Frankfurt am Main

Dank iPhone und Co. gibt es allein in Deutschland 30 Millionen Smartphonenutzer, ganz zu schweigen von der steigenden Anzahl an Tabletbesitzern – und sie alle laden haufenweise Apps runter: Bislang wurden 2013 weltweit knapp über 100 Milliarden kostenpflichtige und kostenlose Applikationen downgeloadet. Diese zu entwickeln und zu betreiben lernen Studierende im neuen Studiengang der FH Frankfurt, der im diesem Wintersemester gestartet ist. Neben einer Informatik-Grundlagenausbildung erhalten sie bei Vorlesungen aus den Bereichen Mikrocontroller-Programmierung, eingebettete Systeme (Embedded Systems) , User Interface Design und Implementierung von Mobile-Devices eine spezialisierte Ausbildung zum Thema mobile Geräte und Anwendungen. Der Studiengang dauert sechs Semester, zwei davon werden in Englisch gelehrt. Künftige Arbeitgeber der Absolventen sind Hersteller von mobilen Endgeräten und von Apps für diese Geräte.

Die Bee Gees und der Krebs Alle Jahr wieder: Im Rahmen der sogenannten „Weihnachtsvorlesung“ widmen sich Prof. Theo Dingermann und Prof. Dieter Steinhilber vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Goethe-Universität einem Thema aus dem Bereich „Sucht und Krankheit“, das sie am Beispiel eines berühmten Musikers erläutern. Dann gibt es nicht

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© TentinQuarantino

›› WEIHNACHTSVORLESUNG: 17.12. (11.15 Uhr), voraussichtlich im Hörsaal B1 des Biozentrums (Campus Riedberg), www.pharmazie.uni-frankfurt.de

nur fachlichen Input, sondern auch Musikbeispiele, Videos und einen Streifzug durch die Bio-

grafie des Künstlers. Der Hörsaal ist stets proppenvoll, denn auch fachfremde Studierende und externe Gäste lauschen der Vorlesung, ist doch Dingermann schon mit dem 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre und dem Titel „Professor des Jahres“ ausgezeichnet worden. Nachdem schon Bob Marley (Hautkrebs), Freddie Mercury (AIDS) und im vergangenen Jahr BAP-Sänger Wolfgang Niedecken (Schlaganfall) Thema waren, geht es dieses Jahr um die Bee Gees. Die Zwillinge Maurice und Robin Gibb starben beide an Leberkrebs. So wird bei der achten Weihnachtsvorlesung das Thema Krebs mit einem Schwerpunkt auf genetischen Einflüssen Thema des fachlichen Teils sein.

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Café Dasein auf dem Campus Westend ›› CAFÉ DASEIN: Goethe-Universität, Campus Westend, PEG-Gebäude (Grüneburgplatz 1), Mo-Fr 7.30-17 Uhr

Gesunde und nachhaltige Ernährung liegt voll im Trend. Das Café Dasein auf dem Campus Westend der Goethe-Uni will seinen Gästen ein nachhaltiges Gesamtpaket bieten, das ökologisch, ökonomisch und sozial ist. Die Verpflegung soll gut für die Umwelt und für die Gesundheit sein. Fünf Aspekte stehen hier im Vordergrund: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Regionalität, bewusste Ernährung und der Mensch. Es wird darauf geachtet, einen festen Anteil an Bioprodukten zu verwenden, 60 Prozent der Lebensmittel von Lieferanten aus der Region zu beziehen, keine genveränderten Produkte zu kaufen, ökologische Reinigungsmittel zu verwenden, die Mitarbeiter fair zu bezahlen und vieles mehr. Was heraus kommt, klingt gut und lecker: Gnocchi mit gebratenem Kürbis, Salbei und Fetakäse oder Seelachsfilet (natürlich aus nachhaltigem Fang) mit Spinatnudeln und Tomaten-Kräuterragout.

Frankfurter akademisches Schlüsselkompetenz-Training

Rüstzeug

›› SCHLÜSSELKOMPETENZ-TRAINING: http://schluesselkompetenzen.uni-frankfurt.de

Kommunikative Kompetenz, Team- und Kritikfähigkeit – die sogenannten Softskills helfen nicht nur im Beruf, sondern auch im Studium. Die Goethe-Uni will ihre Studierenden hier unterstützen und bietet zum Wintersemester erstmals Workshops zu Schlüsselkompetenzen an. Wie bewältige ich Studienstress und Prüfungsdruck? Wie motiviere ich mich für Themen, die mich weniger inte-

ressieren? Wie verschaffe ich mir einen Überblick, ohne mich im Detail zu verlieren? Wie vertrete ich meinen Standpunkt in Seminaren angemessen? Diese und weiter Fragen werden in den überfachlichen Workshops beantwortet. Die Studierenden können wählen zwischen zweitägigen Intensiv-Workshops, knackigen Kurzformaten von vier bis sechs Stunden und Veranstaltungen, die über einen längeren Zeitraum die kontinuierliche Arbeit am eigenen Studierverhalten begleiten – alles ohne Notendruck. Die Anmeldung erfolgt online. Damit möglichst viele an dem Angebot

teilnehmen können, kann jeder Studierende maximal zwei Workshops pro Semester besuchen.

© Sebastian Staendecke – ideasahead.de/pixelio.de

© Studentenwerk Frankfurt/Uwe Dettmar

Bewusste Ernährung

IN 150 JAHREN HAT SICH EINIGES GEÄNDERT.

Münzgeld heute und aus dem Gründungsjahr der Frankfurter Volksbank

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›› Uni FRiZZ forum Hop-Beats und melancholischen Samples seinen kurzen Siegeszug antrat. 1995 in London gegründet, stellen Morcheeba mit den Brüdern Paul und Ross Godfrey als Hintermänner der Sängerin Skye Edwards ein glamouröses Aushängeschild eines der typischen Erfolgsmodelle des Pop dar. Pop-, Rock- und Soul-Einflüsse waren es auch, die Morcheeba der unterkühlten TripHop-Sparte nachhaltig injizierte, diese aber dennoch nicht vor ihrem Niedergang Anfang der Nuller-Jahre bewahren konnte. Und auch die Godfreys trennten sich von Edwards, nur um sie nun zehn Jahre später für ihr neues, achtes Album wieder aus dem Hut zaubern zu können.

Morcheeba im Gibson

Comeback mit Aushängeschild ›› 29.10., Gibson (Zeil 85-93), 20 Uhr, VVK: 32 €, Infos & Tickets: (0180) 5 04 03 00, www.gibson-club.de

Nachdem kürzlich selbst der knurrige Tricky ein Comeback erleben durfte, ist nun mit Morcheeba ein weiterer TripHop-Act dran, obwohl man das Trio streng genommen nicht zu dem Genre zählen darf, das Mitte der 1990er Jahre mit schweren Hip-

Studentenaktion im Neuen Theater

Kurz vor knapp

HfMDK in der Naxoshalle

Der Kick

›› KURZ VOR KNAPP: www.neues-theater.de, www.facebook.com/NeuesTheater

›› DER KICK: Premiere am 10.1.14, weitere Vorstellungen: 11./12./17.-19.1., jeweils 20 Uhr in der Naxoshalle (Waldschmidtstr. 19), Karten 7-15 €, www.theater-willypraml.de

Das Neue Theater in Frankfurt-Höchst zählt zu den etablierten Kleinkunstbühnen der Stadt und bereichert Frankfurt bereits seit 1987 mit einem Programm aus Kabarett, Varieté und Comedy. Erstmals in seiner Geschichte wartet das Theater nun mit einer Sonderaktion für Studierende auf: In der Reihe „Kurz vor Knapp“ treten junge Künstler auf, denen eine zukunftsweisende Rolle für das Kabarett prophezeit wird. Dabei erhalten Studenten unter Vorlage ihres Ausweises an der Abendkasse Tickets zum halben Preis (ca. 10 Euro). Im Oktober gilt das Angebot noch für den „boshaften Revolutionär der Alltagskomik“ Nils Heinrich (29.10.) mit seinem Programm „Weiß Bescheid“. Auch für das Herbst-Varieté im November soll es „Kurz vor Knapp“-Aktionen geben, im Dezember kann man sich auf ExUbahn-Kontrollör Matthias Keller (10.12.) freuen.

Es geschah am 13. Juli 2002 in einer ehemaligen Schweinemastanlage in Potzlow: Der 16-jährige Marinus Schöberl wird von drei Jugendlichen mit rechtsextremem Hintergrund gequält und – „inspiriert“ durch den Film „American History X“ – schließlich mit einem Bordstein-Kick getötet. Regisseur Andreas Veiel hat hieraus ein dokumentarisches Theaterstück entwickelt, das nun in der Frankfurter Naxoshalle im Rahmen einer Kooperation des Theater Willy Praml mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) gezeigt wird. In „Der Kick“ werden Stellungnahmen und Aussagen aus Interviews mit mittel- und unmittelbar Beteiligten montiert, um den Fragen nachzugehen: Wie konnte es dazu kommen? Was trieb die Täter? Sicherlich eine Herausforderung für die diesjährige Abschlussklasse der HfMDK, zumal das Theater auf Bewertungen und Kommentare verzichtet.

MASTER AND MORE Messe

1.500 Masterstudiengänge zur Auswahl ›› MASTER AND MORE: 23.11., Goethe-Universität, Campus Westend, Casinogebäude (Grüneburgplatz 1), 9-17 Uhr, Eintritt: 5 €, Online: 3 €, Infos & Anmeldung: www.master-and-more.de/master-messe-frankfurt

Wer nach seinem Bachelorstudium eine passende Weiterbildung sucht, ist bei der MASTER AND MORE Messe genau richtig. Die Messe, die erstmalig in Frankfurt stattfindet, richtet sich an Studenten, Absolventen und Young Professionals, die sich vor ihrem Start ins Berufsleben noch weiterbilden möchten – egal, ob mit einem konsekutiven Masterstudiengang, einem Aufbaustudium oder einem MBA. Auf die Messebesucher wartet ein reichhal-

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tiges Angebot: Sie können aus 1.500 Masterstudiengängen aller Fachrichtungen, Vollzeit- und berufsbegleitenden Masterprogrammen wählen. An den Messeständen haben sie Gelegenheit, die Mitarbeiter und Studenten der Hochschulen persönlich kennenzulernen und sich beraten zu lassen. Verschiedene Hochschul- und Expertenvorträge informieren zudem über Themen wie Masterstudium im Ausland, Bewerbung, Finanzierung, Einstiegsgehälter u.v.m. Bei Onlineanmeldung (auf der Web- oder Facebook-Seite) ist der Eintrittspreis rabattiert.

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Kampagne des DIHK

Abgebrochen – und danach? ›› MIT PRAXIS ZUM ERFOLG: www.dihk.de

© BERLINSTOCK / Fotolia.com

Etwa 100.000 Menschen brechen Jahr für Jahr ihr Studium ab – speziell um diese Gruppe möchte sich nun der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kümmern und Wege in eine Ausbildung aufzeigen. „Was die wenigsten wissen“, so DIHK-Präsident Eric Schweitzer, „ist, dass wer einige Semester studiert hat, eine betriebliche Ausbildung in verkürzter Zeit machen oder bei ausreichender Praxiserfahrung sogar eine Weiterbildungsprüfung auf Masterniveau ablegen kann.“ Der DIHK zielt mit dem Projekt vor allem darauf ab, lokale Netzwerke zu etablieren. Hier stehen die Industrieund Handelskammern im Zentrum, die unter dem Slogan „Mit Praxis zum Erfolg“ stärker mit Hochschulen, Arbeitsagenturen, Studienberatern und Career Centern kooperieren sollen, damit die Themen Ausbildung und berufliche Bildung für Studienabbrecher verstärkt in den Fokus rücken.

Beratung der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main

Professionell, neutral, kostenlos ›› OFFENE SPRECHSTUNDE DER BERUFSBERATUNG: Im Career Center der Goethe-Universität immer Mo/Mi/Fr von 9-13 Uhr, an der FH Frankfurt im Büro Center Nibelungenplatz (Eingang Nordendstr., Raum 420) jeden ersten Mittwoch im Monat (14-16 Uhr)

Die Berufsberatung der Arbeitsagentur Frankfurt weitet ihr Angebot aus: Die offene Sprechstunde für Studierende und Absolventen in Examensnähe wird seit diesem Wintersemester auch an der Fachhochschule Frankfurt angeboten. Die Beratung unter dem Motto „Professionell, neutral, kostenlos“ steht im Rahmen eines persönlichen Gesprächs in allen Phasen – sowohl während des Studiums als auch bei Bewerbungen oder beim Einstieg in den Beruf – mit Rat und Tat zur Seite. Wohin entwickelt sich der Arbeitsmarkt? Welche Zusatzqualifikationen sind sinnvoll? Wie kann ich meine Bewerbungsunterlagen verbessern? Was tun beim Studienfach- oder Studienortwechsel? Nach dem Bachelor noch den Master machen? – dem Team der Agentur für Arbeit ist keine Frage fremd.

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›› Uni FRiZZ forum ehramtsstudenten coachen Schüler

Rock your life

›› ROCK YOUR LIFE: www.rockyourlife.de, Frankfurt@rockyourlife.de

„Ich will Kai Diekmann werden!“ – „Ich will Judith Rakers werden!“ – „Ich will Steffen Henssler werden!“ – die aktuelle Anzeigenkampagne der Initiative „Rock your life“ sorgt für Aufsehen. Das Projekt ist 2009 angetreten, um Studierende als ehrenamtliche Coaches zu qualifizieren, damit diese Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen auf ihrem Weg in den Beruf begleiten. Dabei soll das individuelle Potenzial der Schüler entfaltet, ihre Fähigkeiten gestärkt und ihre Perspektiven erweitert werden. So unterstützen die Coaches bei Bewerbungsschreiben oder organisieren Freizeitaktivitäten. Mittlerweile ist Rock your Life an über 30 Standorten aktiv, darunter seit einiger Zeit auch Frankfurt. Das Projekt wurde als „Ort im Land der Ideen 2012“ von der Bundesregierung ausgezeichnet und ist vor allem bei Lehramtsstudenten beliebt, um zusätzliche Praxiserfahrungen zu sammeln. Die hiesige Gruppe trifft sich regelmäßig zum Stammtisch in der „Kleinen Hölle“ in Sachsenhausen (Klappergasse 3), jeden letzten Dienstag im Monat ab 19 Uhr.

Plagiatsverdacht äuSSern

Das etwas andere Möbelhaus

›› WHISTLEBLOWING: Empfehlungen der DFG auf www.dfg.de (Pressemitteilung Nr. 27), Gegen-Petition auf www.change.org, dort nach „DFG“ suchen

›› NEUFUNDLAND: Lärchenstr. 135, (069) 9 39 99 60, Telefon für Möbelspenden: (069) 939 996 260, Mo-Fr 9-18, Do 9-20, Sa 10-16 Uhr, www.neufundland-frankfurt.de

© kebox - Fotolia.com

Karl-Theodor zu Guttenberg, Annette Schavan und unlängst Frank-Walter Steinmeier – lang ist die Liste der prominenten Plagiatsfälle und Verdächtigungen rund um Doktorarbeiten an deutschen Universitäten. Nun ist im Wissenschaftssystem eine Diskussion darüber entbrannt, wie mit solchen

Fällen des Whistleblowings umzugehen ist. Sofort die Öffentlichkeit informieren? Oder zunächst uniinterne Ombudsverfahren anstoßen? Die Diskussion ins Rollen brachten die überarbeiteten „Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Dort wird in Empfehlung Nr. 17 argumentiert, dass ein vorschneller Gang an die Öffentlichkeit selbst eine Form von wissenschaftlichem Fehlverhalten sein kann. Kritiker wie Stefan Heßbrüggen von der Fern-Universität Hagen haben daraufhin eine Online-Petition gestartet, in der sie die DFG-Empfehlung kritisieren, da hiermit die öffentliche Diskussion um wissenschaftliches Fehlverhalten drohe, abgewürgt zu werden. Schon über 2.000 Menschen haben die Petition unterzeichnet.

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Neufundland

Die Wohnungssuche in Frankfurt ist für Studierende oft problematisch. Wenn man endlich eine Bleibe gefunden hat, fehlt oft das Geld, um sie einzurichten. Neufundland hilft! Wer auf der Suche nach guten gebrauchten Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Wohnaccessoires und Elektrogeräten ist, der wird im Neufundland-Showroom in Griesheim fündig. Das Secondhand-Möbelhaus bietet eine erstklassige Auswahl an Stühlen, Sofas, Tischen, Kommoden, Betten, Matratzen, Nachttischen, Geschirr, Besteck, Waschmaschinen, Herden, HiFi-Geräten, TVs, Lampen, Büchern, CDs und mehr – eben alles, was eine Studentenbude wohnenswerter macht. Ob wahnsinnig schräg oder furchtbar funktional, modern oder antik: Jedes Teil ist ein Unikat. So einzigartig die Möbel, so nachhaltig das Konzept: Neufundland nimmt gut erhaltene Möbel als Spende für gute Zwecke an. Die Wiederverwertung entlastet die Umwelt. Gleichzeitig bietet Neufundland als Betrieb von Werkstatt Frankfurt e.V. Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit, sich für einen Beruf mit IHK-Abschluss zu qualifizieren.

Neues vom Kulturcampus

© Karsten Ratzke

Diskussion um Whistleblowing

Die unendliche Geschichte ›› KULTURCAMPUS: Projektgruppe Philosophicum, www.philosophicum.org; Taschen und Bilder des AfE-Turms unter www.lichtblau-verlag.de/?p=707; Institut für vergleichende Irrelevanz: ivi.copyriot.com

Die Diskussion um die Gestaltung des Kulturcampus ist das Perpetuum mobile der Frankfurter Stadtentwicklung: Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Plan, eine neue Initiative oder ein neuer Diskussionsvorschlag aufkommt. Verständlicherweise, ist doch der Kulturcampus – der zahlreichen Institutionen mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst an der Spitze auf dem Campus Bockenheim eine neue Heimat bieten soll – momentan sicherlich das größte Entwicklungsvorhaben in der Stadt. Es ist schwer, den Überblick zu behalten. Wir versuchen es trotzdem: Der AfE-Turm wird momentan zurückgebaut. Ob und wann es hier zur großen Sprengung kommt, steht nicht fest. Damit der Abschied nicht allzu schwer fällt, bietet der Lichtblau-Verlag für Anhänger des studentischen Kult-Ortes Bilder und Taschen zum Kauf an. Neu in die Diskussion eingetreten ist vor Kurzem die Projektgruppe Philosophicum. Sie hat für das ehemalige Universitätsgebäude (Foto) ein Konzept vorgestellt, das bezahlbare, selbst verwaltete Wohn- und Arbeitsräume sowie Ateliers und Raum zur öffentlichen Nutzung vereint und sich dabei an den Ideen von Architekt Ferdinand Kramer orientiert. Nichts Neues gibt‘s vom Institut für vergleichende Irrelevanz. Nach der Räumung im Kettenhofweg 130 im April sucht das Institut für Theorie, Praxis und Party weiterhin nach einer neuen Bleibe.

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Ringvorlesungen zum deutschen Bildungssystem

Bildung, Sucht und der Urknall

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Die 10. Frankfurter Bürger-Universität wirft einen kritischen Blick auf das deutsche Bildungssystem. Fast 100 Veranstaltungen werden angeboten, die aktuelle Forschung in allgemeinverständlicher Form präsentieren und Einblicke in verschiedene Bereiche der Universität ermöglichen. Kern des Programms ist die gesellschaftspolitische Diskussionsreihe „Bildung ohne Gerechtigkeit? Perspektiven einer unerschöpflichen Debatte“. An sechs Abenden diskutieren Wissenschaftler und Experten aus Politik, Kultur und Wirtschaft über die Herausforderung einer gerechten Bildung. Mit dabei sind unter anderem Studenten der Goethe-Uni, Oberbürgermeister Peter Feldmann, Goethe-AStAVorstand Georgio Nasseh oder Götz Rehn, der Gründer von Alnatura. Zu den Themen zählen, wie viel Bildung der Mensch verträgt, Migranten im deutschen Bildungssystem, Bildung als Ware und Bildungsverlierer. Weitere Veranstaltungen: Die Stiftungsgastdozentur für Poetik mit Terézia Mora, der Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2013, „Michael Jackson – Die SehnSUCHT nach Schlaf “, „Vom Urknall ins Labor“, die Ringvorlesung „Rechtswissenschaft in Frankfurt“ oder „Easier than Painting. Die Filme von Andy Warhol“.

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In 25 Minuten die Welt retten Studierendenbefragung an der Goethe-Uni Deutschlands drittgrößte Uni interessiert sich für die Meinung ihrer Studierenden – und hat im großen Stil nachgefragt. Mit Superheldenmaske als Logo und unter dem Motto „In 25 Minuten die Welt retten“ führte die Goethe-Uni Ende 2012 ihre erste universitätsweite Befragung zur Studiensituation durch. Nun liegen die Ergebnisse vor und machen Hoffnung auf Verbesserungen. ›› Text: Daniela Halder-Ballasch

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ie sichern Sie derzeit die Finanzierung Ihres Studiums und Lebensunterhaltes? Beteiligen Sie sich an der Arbeit von studentischen Vertretungen? Würden Sie ein Studium an der Goethe-Universität weiterempfehlen? Im Mittelpunkt der Befragung standen persönliche Präferenzen im Studium sowie die Bewertung der Studien- und Prüfungsorganisation, auch die Besonderheiten im jeweiligen Studienfach wurden berücksichtigt. Rund 8.500 ausgefüllte Onlinefragebögen sind eingegangen. Damit haben 22 Prozent der über 40.000 Goethe-Studierenden an der Erhebung teilgenommen, übrigens der umfassendsten zu den Themen Studienwahl und Studienorganisation an einer deutschen Universität. „Jetzt wissen wir besser, was Studierende an ihrer Goethe-Universität schätzen und was sich noch verbessern lässt“, bewertet Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl die Befragung. „Das hilft uns, konkrete Veränderungen vorzunehmen.“

Prädikat: Empfehlenswert! Das zentrale Ergebnis: 80 Prozent der Studierenden würden ein Studium an der GoetheUni weiterempfehlen. Doch nicht alle Zahlen sind rosig, es wird auch Kritik laut an der Studien- und Prüfungsorganisation sowie an der Verfügbarkeit von studentischen Lern- und Arbeitsplätzen, die rund die Hälfte als kritisch bezeichnet. „Es stimmt, die Studie deckt auch Problembereiche auf “, stellt Uni-Vizepräsidentin Prof. Tanja Brühl fest. Beispielsweise wolle ein hoher Anteil von Bachelorstudieren-

den direkt nach dem Abschluss in das Masterstudium wechseln (85 %). „Das bedeutet, der Bachelor wird bisher nicht als berufsqualifizierend wahrgenommen.“ Die Befragung zeigt klar die Bedürfnisse der Studierenden sowie konkrete Ansätze für Verbesserungen. So wünschen sich 38 Prozent eine bessere Berufsvorbereitung durch mehr Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und ein Drittel hofft auf Veranstaltungen zum „Einüben berufspraktischer Tätigkeiten“.

Studiwunsch ist der Uni Befehl Vizepräsident Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz sieht hier die Uni am Zug, noch mehr für die Stärkung berufsqualifizierender Kompetenzen zu tun: „Universität und Lehrende müssen sich überlegen, wie sie solche Angebote noch stärker in die Studiengänge integrieren können.“ Dabei solle insbesondere der Kontakt zur Arbeitswelt gestärkt werden – etwa durch Weiterentwicklung des CareerCenters.

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Eine Überraschung, so die Uni, sei das Ergebnis, dass die im BolognaModell vorgesehenen Studienzeiten nicht angenommen werden: Nur die Hälfte der Bachelor- (50 %) und gerade mal ein gutes Drittel der Master(36 %) und Staatsexamensstudierenden (37 %) erwartet, das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen. Innerhalb der Regelstudienzeit plus zwei weiterer Semester sieht die Sache schon anders aus: Hier trauen sich 75 Prozent den Abschluss zu. Als Hauptgründe für die Verzögerungen werden die eigene Erwerbstätigkeit (38 %) und die Überschneidung von Lehrveranstaltungen (30 %) angegeben. Am zweiten Punkt will die Uni nun ansetzen. Hier sollen die Fachbereiche Lösungen erarbeiten.

Was geschieht mit den Umfrageergebnissen? Die Ergebnisse werden zu Fachberichten verarbeitet und an die Fachbereiche weitergegeben. Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften hat seine Ergebnisse schon in aktuellen Evaluationen berücksichtigt und forscht derzeit selbst dazu. „Die Studierendenbefragung ist für uns eine ganz wichtige Quelle, um uns über die Lebenslagen und Studienprobleme unserer Studierenden zu informieren“, erläutert Dekan Prof. Sighard Neckel. „Wie entnehmen diesem Bericht aber auch hochinteressante Informationen, was Studierende von uns in der Lehre erwarten.“ So hätten viele Studierende angegeben, das Studium der „Kritischen Theorie der Frankfurter Schule“ sei für sie ein wichtiger Grund gewesen, an die Goethe-Universität zu kommen. „Das ist uns ein zusätzlicher Ansporn, auch künftig ein zentraler Standort kritischer Gesellschaftsforschung zu sein.“ Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hat seinen Fachbericht bereits veröffentlicht und die Studierenden per Newsletter informiert – kein

3 Fragen an den Unipräsidenten Werner Müller-Esterl Wieso hat die Goethe-Uni diese Befragung gemacht? Wir wollten wissen, wer eigentlich bei uns studiert. Welche Interessen und Ziele haben unsere Studierenden? Und wo können wir sie noch mehr unterstützen? Kurzum: Uns war es wichtig zu erfahren, wer unsere Studierenden sind und was sie über unsere Universität mitteilen können. Denn nur auf konkrete Hinweise hin können wir reagieren und Verbesserungen angehen. Was hat sie an den Befragungsergebnissen am meisten überrascht? Überrascht hat uns die große Bereitschaft zur Teilnahme. Gut ein Viertel unserer Studierendenschaft hat an der Erhebung teilgenommen, was für eine Onlinebefragung ein sehr gutes Ergebnis ist. Ein Blick in die Zukunft: Was wird sich in einem Jahr an der Uni verändert haben, was auf die Befragung zurückzuführen ist? Wir hoffen einiges. Ergebnisse zu einzelnen Fachbereichen sind bereits bei der Gestaltung der Studienordnungen und der Semesterplanungen in diesem Wintersemester berücksichtigt worden. Darüber hinaus nehmen auch einzelne Abteilungen die Studie zum Anlass, auf Veränderungen hinzuwirken. So wurde beispielsweise bereits für das zentrale Prüfungsamt eine Auswertung vorgenommen, um möglichst schnell auf Kritikpunkte zu reagieren. In den kommenden Monaten werden wir uns auch noch stärker mit Fragen nach einer engeren Verzahnung von Studium und Berufswelt sowie der Verbesserung der räumlichen Situation beschäftigen.

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Wunder bei dem Ergebnis: „Knapp 90 Prozent unserer Studierenden würde ein Studium bei uns weiterempfehlen, das bestärkt uns natürlich in unserem Kurs“, freut sich Dekan Prof. Andreas Hackethal. Dennoch müssen uniweit auch Veränderungen angegangen werden. Im laufenden Wintersemester finden Gespräche mit den Studierenden, Professoren und Vertretern des Unipräsidiums statt, aus denen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden – für die Fachbereiche, aber auch für die Universitäts- und Dekanatsverwaltungen. Damit ist zwar nicht gleich die ganze Welt gerettet, aber immerhin schon mal ein Anfang zu einer besseren Uniwelt gemacht.

Die wichtigsten Ergebnisse 80 % würden ein Studium an der Goethe-Universität weiterempfehlen 60 % streben einen Auslandsaufenthalt an 26 % waren vor oder während des Studiums bereits im Ausland 85 % streben einen Master an 54 % davon wollen ihren Master an der Goethe-Universität machen 24 % haben einen Migrationshintergrund 37 % kommen aus einem Nicht-Akademiker-Haushalt ›› www2.uni-frankfurt.de/43608865/startpunkt-studierendenbefragung

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© Universitätsarchiv Frankfurt

›› UNI FRIZZ JUBILÄUM

HAPPY BIRTHDAY, ALMA MATER! Die Goethe-Uni wird 100 Ein ganzes Jahrhundert hat die Goethe-Uni am 18. Oktober 2014 auf dem Buckel, und das muss gebührend gefeiert werden. Auf dem Festprogramm stehen Ausstellungen, Konzerte, Führungen und ein studentischer Kurzfilm-Wettbewerb. ›› Text: Daniela Halder-Ballasch

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN Gründung: 1914 Anzahl Studierende damals: 600 Anzahl Studierende heute: mehr als 45.000 Anzahl Mitarbeiter: 5.000 Nobelpreisträger: 19, unter anderem Paul Ehrlich (Medizin, 1908) und Otto Hahn (Chemie, 1944), die beide auch an der Goethe-Uni lehrten, Christiane Nüsslein-Volhard (Physiologie Medizin, 1995) und Peter Grünberg (Physik, 2007) Prominente Absolventen: unter anderem der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch, der Schwimmer und Olympiagewinner Michael Groß, Altbundeskanzler Helmut Kohl, die ehemalige Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, der Autor Prinz Asfa-Wossen Asserate und die Grünen-Politikerin Sarah Sorge

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ie Goethe-Universität hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Sie wurde 1914 von Bürgern gegründet und hatte kurz darauf den Ersten Weltkrieg zu überstehen. Zu Beginn hatte sie fünf Fakultäten: Rechtswissenschaft, Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Heute verteilt sich das Studienangebot auf 16 Fachbereiche an vier Standorten, den Campi Westend, Bockenheim, Riedberg und Niederrad. Vor dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die erste ihrer drei Umbenennungen: Die Königliche Universität Frankfurt, wie sie zur Gründung getauft wurde, erhielt 1932 ihren heutigen Namen Johann Wolfgang Goethe-Universität, der sich kurzzeitig während der Studentenproteste von 1967/68 in Karl Marx Universität änderte. Im Nationalsozialismus ließ sich die Hochschule gleichschalten, um der Schließung zu entgehen. Dies hatte zur Folge, dass jüdische Studierende zwangsexmatrikuliert wurden und ein Drittel des Lehrkörpers vertrieben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten jüdische Wissenschaftler zurück und halfen beim Wiederaufbau des Lehr- und Forschungsbetriebs. Da kein Stifterkapital mehr zur Verfügung stand, wurde die Hochschule zur Landesuniversität, was sich erst 2008 wieder änderte, als sie sich zur Stiftungsuni wandelte. Die Studierendenzahlen stiegen seit der Gründung steil an. Waren es im Gründungsjahr noch 600 Studierende, sind es momentan mehr als 45.000. Mit dem damit verbundenen höheren Verwaltungsaufwand kamen auch steigende Kosten. Die Immatrikulation kostete bei der Grün-

dung 20 Mark. Hinzu kamen Gebühren in Höhe von drei Markt für die Nutzung der Bibliothek sowie fünf Mark für den Besuch von Seminaren. Heue liegt die Gebühr bei knapp 330 Euro inklusive Semesterticket (190 Euro), Palmengarteneintritt (1,10 Euro) und Verwaltungskosten (50 Euro). Die Goethe-Uni hat einige kluge Köpfe hervorgebrach, und einige kluge Köpfe haben sie wiederum geprägt. 19 Nobelpreisträger studierten, lehrten und forschten an ihr. Zu den Dozenten gehörten weltbekannte Denker wie Theodor Adorno und Max Horkheimer, die Begründer der Frankfurter Schule, der Mediziner Paul Ehrlich, die Physiker Max Born und Otto Stern, die Soziologen Franz Oppenheimer und Karl Mannheim sowie der Philosoph Jürgen Habermas. In den Matrikelbüchern sind ebenfalls bekannte Namen zu lesen: Schriftsteller Carl Zuckmayer, Marion Gräfin von Dönhoff, Mitherausgeberin der Wochenzeitung Die Zeit, und Ludwig Erhard, der Vater des Wirtschaftswunders studierten hier. Ob berühmte Alumni zu den Festveranstaltungen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums kommen, ist noch nicht bekannt. Aber ein paar andere Prominente wie etwa der Bundespräsident haben sich schon angekündigt. Hier ein Auszug aus dem ganzjährigen Festprogramm, das sich sehen lassen kann: Musikalisch wird es am 18. Februar 2014 beim Benefizkonzert des Sinfonieorchesters der Buchmann-Mehta-School of Music der Universität Tel Aviv in der Alten Oper. Geleitet wird das Orchester von dem internationalen Stardirigenten Zubin Mehta. +++ Die von Studierenden erar-

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beitete Ausstellung „36 Stifter und eine Idee“ auf dem Campus Westend wirft im April einen Blick zurück auf die Gründungszeit der Goethe-Uni und die jüdischen Familien in Frankfurt, die die Eröffnung der Universität erst möglich gemacht haben. +++ Die Poetikdozentur wird im Jubiläumssommer von Daniel Kehlmann, Autor des Romans „Die Vermessung der Welt“, besetzt – vom 3. Juni bis 2. Juli immer dienstags, 18-20 Uhr auf dem Campus Westend. +++ Bei der „Week of Science“ im Juni auf dem Campus Riedberg finden verschiedene Veranstaltungen zu relevanten Zukunftsthemen statt wie z. B. Zukunft der Informationsgesellschaft, Ethik und Grenzen der Naturwissenschaften sowie 100 Jahre Naturwissenschaften an der Goethe-Uni. +++ Für die Ausstellung „100 Jahre – 100 Dinge“ hat das Universitätsarchiv Frankfurt 100 Objekte aus der Schatzkammer der Universität ausgewählt und präsentiert diese Unikate vom 10. Juli bis 20. Oktober an zehn verschiedenen Orten in der Stadt. +++ Ein umfangreiches Programm bietet die Goethe-Sommerfest-Woche vom 14. bis 20. Juli mit der ersten Frankfurter Bibelnacht, einem Konzert von Uni-Chor und -Orchester, der Langen Nacht der Literaturen, einem Sommerfest mit Musik, Tanz und dem internationalen Alumniball. +++ Am eigentlichen Unigeburtstag, dem 18. Oktober, spricht Bundespräsident Joachim Gauck beim Festakt in der Paulskirche. +++ Den Abschluss bildet die Jubiläumsausstellung im Museum Giersch mit unbekannten Schätzen und wissenschaftlichen Kuriositäten aus den über 30 wissenschaftlichen Sammlungen der Goethe-Universität, die vom 19. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015 das Jubiläum ausklingen lässt. ›› www.uni-frankfurt.de/gu100

GRATULATIONEN Moderatorin Bärbel Schäfer: Ich wünsche der Hochschule neugierige, experimentierfreudige und innovative Studenten und Lehrkräfte sowie eine gute finanzielle Ausstattung. Bildung ist Zukunft! FH-Präsident Detlev Buchholz: Im Namen der Fachhochschule Frankfurt gratuliere ich herzlich zum 100-jährigen Bestehen der Goethe-Universität, deren Nachbarschaft wir sehr schätzen. Wir erhoffen uns auch für die kommenden Jahre einen produktiven Austausch der Expertise beider Hochschulen in Forschung und Lehre, wie dies beispielsweise im Rahmen der LOEWE-Forschungsschwerpunkte „PräBionik“ und „Konfliktlösung“, der kooperativen Promotionen, der gemeinsam getragenen EU-Referentin und vieler weiterer Kooperationen praktiziert wird. Den Feierlichkeiten wünsche ich viel Erfolg und in der Öffentlichkeit guten Anklang. Eintracht-Manager Heribert Bruchhagen: Ich wünsche der Goethe-Uni, dass sie ihren Studenten die Möglichkeit gibt, trotz aller Pflichten auch noch Zeit zu haben für die Persönlichkeitsentwicklung. Es nutzt nichts, wenn Studierende von einem Seminar ins nächste jagen und es am Ende versäumen zu lernen, mit Menschen umzugehen und Respekt zu entwickeln. Giorgio Nasseh, Vorstand des AStA der Goethe-Uni: Natürlich wünsche ich der Uni nochmal weitere 100 Jahre, sogar noch mehr! Und vor allem, dass sie ihrem sozialliberalen Geist treu bleibt und nicht vergisst, dafür zu sorgen, dass den Studierenden mehr Möglichkeiten zur individuellen Selbstfindung gegeben werden. Oberbürgermeister Peter Feldmann: Die Goethe-Universität hat in den vergangenen 100 Jahren ganz maßgeblich zum Erscheinungsbild unserer Stadt beigetragen. Frankfurt ist international, Frankfurt ist vielfältig, Frankfurt zieht an. Als Ort des kritischen Denkens ist die Uni für unsere Stadt unverzichtbar. Ich wünsche noch viele erfolgreiche Jahre und sage: Alles Gute für die Zukunft.

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›› uni FRiZZ studium

60 Prüfungen i M arcel Pohl, Robert Grünwald und Marcel Kopper (heute 23) steckten mitten in ihrer Berufsausbildung und studierten gemeinsam Business Administration (B. A.) an der FOM in Dortmund. Sie waren nicht ausgelastet, suchten nach einer Herausforderung. Ihr Plan: ein „vorzeigbares, kommunizierbares Erfolgsprojekt“. Das Studium sollte sie für einen gutbezahlten Job qualifizieren – also warum Zeit vertrödeln, wenn der Abschluss auch schneller zu schaffen ist? Die Struktur der privaten Hochschule FOM (Hochschule für Ökonomie und Management) kam ihnen entgegen: 22 Standorte, Kurse am Wochenende oder an drei Abenden in der Woche, keine Anwesenheitspflicht. So konnten sie Vorlesungen parallel besuchen, auch wenn sie dafür quer durch Deutschland fahren mussten. Anschließend tauschten sie sich über die Inhalte aus und brachten sich den Stoff gegenseitig in komprimierter Form bei. Eigenmotivation und Teamarbeit sind für sie der Schlüssel zum Erfolg, wie auch ihre unterschiedlichen Stärken: Grünwald ist der Organisator, Pohl der Antreiber und Kreative, Kopper der Gründliche. Sie schafften es in Rekordzeit, aber nicht ohne Federn zu lassen: Teilweise gingen sie bis an ihre Belastungsgrenze und darüber hinaus, schliefen oft nur zwei bis vier Stunden, hatten wenig Freizeit und vernachlässigten Freunde und Familie. Nach seinem Abschluss stellte Marcel Pohl die Zahlung seiner Studiengebühren ein – und wurde prompt vor Gericht zitiert: Die FOM forderte die Gebühren für die volle Regelstudienzeit von elf Semestern – und bekam Recht!

Zündstoff für die Bologna-Debatte

Die Turbo-Studenten zeigen, wie es geht Bachelor und Master in vier Semestern, Respekt! Seit Sommer ist ein Buch im Handel, das eine kontroverse Diskussion ausgelöst hat: „Die Turbo-Studenten“ handelt von drei jungen Männern, die ihren Bachelor- und Masterabschluss in vier statt elf Semestern gemacht haben. Aber wie war das zu schaffen – und ist das nachahmenswert? UniFRIZZ hat sich umgehört.

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Was machen die Turbo-Studenten jetzt? Marcel Pohl ist heute Projektleiter bei der Commerzbank, Dozent an der Frankfurt School of Finance und promoviert an der University of Gloucestershire. Außerdem spricht er als Referent

›› Text: Anna Franziska Jentsch

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Die Leistung der drei ist bewundernswert. Hut ab vor so viel Organisationstalent, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz! Aber kann das jeder schaffen? Das Buch liefert jedenfalls neuen Zündstoff für die Bologna-Debatte: Klar, mit BWL als einem Fach, bei dem es mehr oder weniger um Auswendiglernen geht – und noch dazu berufsbegleitend – klappe so etwas vielleicht. Aber an einer „richtigen“ Uni mit einem „richtigen“ Studiengang wie Biologie oder Informatik … wäre das ebenfalls möglich? Kritiker der Bologna-Reform sind der Meinung, die Qualität des Studiums habe abgenommen, die Studienorganisation sei zu verschult. Andererseits war gerade das bei der Einführung der international akzeptierten Hochschulabschlüsse Bachelor und Master durchaus gewünscht. Man erhoffte sich dadurch geringere Abbrecherquoten und eine Verkürzung der Studienzeiten. Der Bachelor sollte schnell und praxisorientiert zu erlangen sein. Man ging davon aus, dass nur 20 Prozent weiterstudieren. Mittlerweile wird von den meisten Unternehmen allerdings ein Masterabschluss vorausgesetzt – die Studienzeiten haben sich durch Bologna also nicht verkürzt, sondern sogar eher verlängert.

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und Trainer in Unternehmen über die Themen Selbstdisziplin und Motivation. Robert Grünwald und Marcel Kopper haben sich mit einer Online-Plattform für akademische Freelancer selbständig gemacht. Sie wissen, dass ein Turbostudium sicher nicht für jeden geeignet ist. Aber jemand, der wie sie feste Ziele hat und weiß, was er beruflich machen will, sollte die Möglichkeit haben, sein Studium schnell durchzuziehen, um in den Job zu starten. Diejenigen, die sich noch nicht sicher sind, sollten sich ruhig mehr Zeit nehmen und auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was die richtige Geschwindigkeit für sein Leben ist, um später nicht das Gefühl zu haben, er hätte etwas versäumt. ›› www.turbostudenten.de

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Kommentar: Studieren für den Beruf oder fürs Leben?

Heute ist ein Studium Voraussetzung für einen gutbezahlten Job. Da auch die erreichten Bildungsabschlüsse immer wichtiger werden (je höher desto besser), studieren viele nur noch für ihren Titel und den Lebenslauf. Was aber ist mit den Ideen von Wilhelm von Humboldt: die Universität als Lebensform zwischen Schule und Beruf, Wissens- und Charakterbildung durch Lehre und Forschung, Bildung als zweckfreie Selbstverwirklichung? Einige wenige möchten ihr Studentenleben noch voll auskosten – eine Zeit, die nie mehr wiederkommt und deren Erfahrungen man nicht mit Geld kaufen kann: Erst hier wird man selbstständig, sammelt Eindrücke auf Reisen, hat Zeit für politisches oder soziales Engagement, lernt kritisch zu denken, diskutiert in der Mensa wissenschaftliche Fragestellungen, schwänzt nach einer Party auch mal eine Vorlesung, schließt Freundschaften fürs Leben. Und auch so mancher Personaler ist müde von den linearen Einheitslebensläufen der jungen Absolventen, die auf seinem Tisch landen. Durch gute Noten, verbunden mit einem Turbostudium, weckt man sicher die Neugier der Unternehmen, aber wichtig sind auch Praxiserfahrung und Persönlichkeit, ein interessanter Werdegang oder ein spannender Nebenjob. Anna Franziska Jentsch

Turbostudium – was hältst du davon? Tobias Hendrich, 32 Jahre, 7. Semester Wirtschaftsinformatik (FOM Frankfurt) Die Leistung der Jungs ist überragend, dafür mein voller Respekt! Die haben das ziemlich clever angestellt. So ein „Blitzstudium“ erfordert sicher viel Zielstrebigkeit und Motivation. Allein der Zeit- und Stressfaktor, die zurückgelegten Wege … Ich könnte mir so ein schnelles Studium für mich nicht vorstellen. Berufsbegleitend zu studieren ist schon eine ziemliche Herausforderung, bei der man viel Disziplin braucht. Burcu Çam, 24 Jahre, 7. Semester BWL (FH Frankfurt) Eine großartige Leistung, wenngleich ich glaube, dass einige Dinge dabei zu kurz gekommen sind. Das Studentenleben sollte eine Zeit sein, an die man sich gerne erinnert. Die Gefahr bei einem solchen Turbostudium besteht darin, dass man vieles um sich herum gar nicht wahrnimmt, weil man zu sehr auf die Vorlesungen und Klausuren fixiert ist. Es bleibt keine Zeit, seinen Horizont zu erweitern. Viele würden sicher den Spaß am Studieren verlieren, wenn noch mehr Druck, noch mehr Konkurrenz herrschen würde. Ich würde mir mehr Projektarbeiten und eine aktivere Zusammenarbeit zwischen Studenten und Professoren wünschen – und eine bessere Vorbereitung auf die Arbeitswelt, was ja vor allem Fachhochschulen zum Ziel haben.

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›› UNI FRIZZ CAMPUSRADIO

Campusradio „dauerWelle“ an der Goethe-Uni

HÖRT HIN!

ENGAGEMENT ABSEITS DES STUDIUMS

Die Goethe-Uni ist neuerdings „on air“. Seit Juli hat sie mit „dauerWelle“ ihr eigenes Campusradio – erdacht und gemacht von Studierenden für Studierende. ›› Text: Daniela Halder Ballasch

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auerWelle ist ein reines Online-Radio, dessen Programm Montag bis Freitag jeweils von 20 bis 22 Uhr im Stream läuft und anschließend über das Archiv angehört werden kann. Gesendet werden Hörspiele, Beiträge zu Politik, Kultur, Stadt- und Campusgeschehen und natürlich Musik. Die Idee dazu kam Studierenden des Fortbildungsprogramms „Buch- und Medienpraxis“, das die Goethe-Uni für Geisteswissenschaftler anbietet. Gestalt nahm das Ganze am Anfang des Sommersemesters an: Bei einem zweitägigen Kick-offWorkshop vermittelten Hörfunkprofis von hr, FFH, YOU FM und anderen Campus-Radios den Studierenden Grundkenntnisse in Interviewführung, Redaktionsabläufen und Aufnahmetechnik – und schon konnte die Arbeit am Radio beginnen. Die Studierenden machen alles in Eigenregie, von der Programmplanung über die Produktion der Beiträge bis hin zur Pressearbeit. Für die Inhalte sorgen die Ressorts Musik, Politik und Wirtschaft, Sport, Univercity, die über Kultur, den Campus und die Stadt berichten, und Hörspiel, die kleine Stories für Hörspiele schreiben und produzieren.

„Am Anfang waren wir so um die 50 Leute, jetzt sind es noch 30. Das ist der harte Kern, der aktiv mitarbeitet und Beiträge produziert“, erklärt Sandra Vogel, die die Pressearbeit für das Campusradio macht und Germanistik, Sinologie und Soziologie studiert. Es sei recht aufwendig, Beiträge zu produzieren, da werde es manchem dann doch zu viel. Die Ressorts treffen sich wöchentlich zu Redaktionssitzungen, um zu besprechen, welche Themen sie bringen wollen. Einmal im Monat gibt es ein ressortübergreifendes Treffen, bei dem sich alle austauschen. „Da kommen schon einige Stunden in der Woche zusammen“, weiß Sandra. „Das größte Problem ist, das Ganze mit dem Studium unter einen Hut zu bekommen. Die Arbeit für die dauerWelle kann man zwar sehr flexibel gestalten, aber unsere Stundenpläne sind schon recht eng. Wir treffen uns oft abends oder am Wochenende, weil da die meisten Zeit haben.“

CREDITPOINTS ALS ZUKUNFTSMUSIK In einem Raum auf dem Campus Westend, den die Uni zur Verfügung stellt, arbeiten die Studierenden am Radioprogramm. Dort haben sie Aufnahmegeräte und Rechner zum Schneiden der Beiträge. Die jungen Radiomacher kommen aus den verschiedensten Studiengängen, etwa Politikwissenschaft, Philosophie, BWL. „Im Musikressort arbeiten sogar professionelle DJs, die ihr Know-how an uns alle weitergeben.“ Sandra ist überzeugt, dass sich das Engagement lohnt: „Man kann echt einiges lernen. Und es ist eine tolle Gelegenheit, Leute aus anderen Studiengängen kennenzulernen und mal über den Tellerrand zu schauen und nicht nur sein Studienpensum runterzureißen.“ In Zeiten von Bologna, wo über das verschulte Studium, die straffen Stundenpläne und die fehlende Zeit für außeruniversitäres Engagement geklagt wird, scheint das Campusradio ein wahrer Lichtblick im studentischen Alltag zu sein. Um den Studierenden die Arbeit an dauerWelle zu erleichtern, gibt es die Absicht, sie ins Curriculum zu integrieren und dafür Creditpoints anzurechnen. Doch das ist im Moment noch ferne Zukunftsmusik.

RADIOPARTYS IN SICHT Gar nicht mehr allzu fern sind die Planungen für dauerWelle-Partyreihen. „Wir wollen auf keinen Fall ein passives Radio sein, das man immer nur übers Internet hören kann“, stellt Sandra klar. „Wir wollen auch ‚anfassbar’ sein.“ Wenn der feste Sendeplan für das laufende Semester konzipiert ist, wollen die Studierenden regelmäßig Barabende mit elektronischer Musik organisieren. Sie sollen in der „Campus Trinkhalle am IG-Farben“ stattfinden, einem ehemaligen Pförtnerhäuschen auf dem Campus , das von Studenten besetzt ist. „Einer unserer DJs wird auflegen und vielleicht werden wir diese Shows dann auch live in der dauerWelle übertragen.“ ›› http://dauerwelle.uni-frankfurt.de

RADIO ZUM MITMACHEN Wem nicht gefällt, was er hört, der soll es besser machen! Alle Studierenden sind eingeladen, sich an der Arbeit am Campusradio der Goethe-Universität zu beteiligen, Ideen einzubringen und das Programm aktiv mit zu gestalten. Einfach Kontakt über die Facebook-Seite aufnehmen: www.facebook.com/dauerWelle.frankfurt.

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›› uni FRiZZ studienfinanzierung

Studienkredite und -fonds zur Finanzierung

Wenn das Geld nicht reicht …

Die Möglichkeiten, sich das Studium durch einen Nebenjob zu finanzieren, sind durch die im Zuge der Bologna-Reform enger getakteten Stundenpläne deutlich eingeschränkt. Entsprechend erfreuen sich die Anbieter von Studienkrediten reger Nachfrage. UniFRIZZ gibt einen Überblick. ›› Text: Jürgen Mai

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Euro gibt ein Studierender gemäß einer Statistik des Deutschen Studentenwerks im Durchschnitt pro Monat aus, für Lernmittel, Telefon/ Internet, Kleidung, Krankenversicherung, Freizeit/Kultur/Sport, Auto/öffentliche Verkehrsmittel, Ernährung und Miete. Wohlgemerkt: Ein Durchschnittswert, und es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Lebenshaltungskosten in einer Stadt wie Frankfurt schon allein angesichts der Mieten über diesem Wert liegen. Dies rückt die Frage der Finanzierung in den Vordergrund. Insbesondere Studierende ohne finanziell potentes Elternhaus werden mit der Frage konfrontiert: Soll ich einen Kredit aufnehmen? Eine pauschale Antwort ist hier sicherlich nicht möglich, außer vielleicht: Keine Angst haben! Das Angebot ist reichhaltig, und es lohnt, sich zu informieren. In anderen Ländern wie den USA ist es

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gang und gäbe, dass man sich verschuldet, um sein Studium zu finanzieren – schließlich ist es nach wie vor so, dass ein Hochschulabschluss die Einkommenschancen im späteren Berufsleben deutlich erhöht. Die jüngste Erhebung des Deutschen Studentenwerks zur wirtschaftlichen und sozialen Lage kommt zu dem Schluss, dass BAföG, eigener Verdienst und das Elternhaus nach wie vor die wichtigsten Einnahmequellen für Studierende bilden, dass sich jedoch Studienkredite immer mehr zu einem etablierten Baustein entwickeln. Diesen Trend haben auch die Anbieter erkannt. So stellt Annette Beaumart, Pressesprecherin beim Bundesverwaltungsamt, fest: „Die Entwicklung des Bildungskredits zeigt auch in 2013 eine steigende Anzahl von Interessenten.“ Ähnlich kommentiert Carolin Caliebe von der Evangelischen Kreditgenossenschaft: „Die Resonanz ist hervorragend. Die Studierenden kommunizieren untereinander recht offen, wer und was ihnen das Studium ermöglicht.“ Und auch Katrin Wenzel vom Studentenwerk Frankfurt, das als Berater insbesondere für Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fungiert, geht davon aus, dass 2013 an der Uni Frankfurt voraussichtlich über 100 Kredite abgeschlossen werden (Vorjahr: 84). Grundlegend lassen sich drei Finanzierungsmodelle unterscheiden: 1. Finanzierung der allgemeinen Unterhalts- und Studienkosten in Form eines klassischen Kredits, d. h., ein Student erhält über einen gewissen Zeitraum eine monatliche Summe zu einem bestimmten Zinssatz, die er – meist nach einer Übergangsfrist – über einen gewissen Zeitraum zurückzahlen muss. 2. Finanzierung der allgemeinen Unterhalts- und Studienkosten mit Hilfe eines Bildungsfonds. Hier hat der Fonds bei Anlegern Geld eingesammelt, mit dem er Studenten unterstützt. Die Rückzahlung ist meist an das spätere Ge-

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halt gekoppelt. Wer gut verdient, zahlt unter Umständen deutlich mehr zurück, als er bei einem klassischen Kredit gezahlt hätte. 3. Kredite, die ausschließlich für die Endphase des Studiums gewährt werden, wenn die Lernbelastung besonders hoch ist. Beginnt man hier ein wenig zu stöbern, wird es sehr schnell sehr unübersichtlich: Die Zinssätze unterscheiden sich deutlich, von 0 % (E.W. Kuhlmann-Stiftung, Gruppe 3), über 3,28 % (KfWStudienkredit, Gruppe 1, das meistgenutzte Angebot) bis hin zu Modellen, bei denen man erst beim späteren Berufseinstieg weiß, wie viel man eigentlich zurückzahlen muss (Fondskonzepte, Gruppe 2). Genauso unterscheiden sich die maximal mögliche Fördersumme und natürlich auch die Leistungen: Während es die KfW bei der klassischen monatlichen Zahlung belässt, warten hier insbesondere die Fondsanbieter mit einem deutlich breiteren Leistungsangebot auf. Stefanie Müller, Leitung PR & Kommunikation bei der Deutsche Bildung AG, weist beispielsweise auf das Förderprogramm „WissenPlus“ hin: „Hier unterstützen wir Studenten auf dem Weg in den Job mit individuellen Beratungen (Bewerbungen, Karriereplanung), hochwertigen Trainings und einem Netzwerk zu attraktiven Arbeitgebern“. Zudem fördert die Deutsche Bildung AG, die unter ihren aktuell rund 700 Geförderten 35 Frankfurter zählt, auch Auslandssemester. Mit der Deutschen Bank ist übrigens vor wenigen Wochen einer der bisherigen Anbieter ausgestiegen. Das Institut hat sich dafür entschieden, künftig auch den KfW-Studienkredit zu vermitteln. Um in diesem Anbieterdschungel den Überblick zu wahren, hat das Centrum für Hochschulentwicklung, das regelmäßig Studienkredite und Bildungsfonds deutschlandweit vergleicht (zuletzt

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im Juni 2013), vier Schritte formuliert, die ein Student für sich klären sollte: 1. Den wirklichen Bedarf kalkulieren, indem man die zu erwartenden Einnahmen den zu erwartenden Ausgaben gegenüberstellt und die Maxime beherzigt: Nimm so wenig Kredit auf wie möglich, aber genug, um reibungslos studieren zu können. 2. Anforderungen klären: Nicht immer ist allein der Zinssatz entscheidend, auch Kategorien wie Flexibilität (Werden Auslandssemester gefördert? Was passiert bei Wechsel der Hochschule?) und Zugang (Altersbeschränkung des Angebots?) müssen ins Kalkül gezogen werden. 3. Angebote vergleichen: Mit diesem Gerüst können unpassende Angebote eliminiert werden. 4. Anbieter kontaktieren: Die übrig gebliebenen Anbieter sollte man kontaktieren und versuchen, die bestmögliche Lösung zu verhandeln, zum Beispiel Zinsobergrenzen festzuschreiben.

Bundesweite Anbieter im Überblick

Studierende in Frankfurt müssen sich übrigens bei der Recherche auf jene Anbieter konzentrieren, die bundesweit tätig sind (siehe Infokasten). Im Gegensatz zu anderen Städten, wo die Studentenwerke eigene Fördermodelle anbieten, gibt es ein derartiges Konzept in Frankfurt noch nicht. Allerdings, so verrät Katrin Wenzel, hat auch das Studentenwerk Frankfurt das Thema auf dem Zettel: „Wir arbeiten momentan an einem Konzept für eine Förderung zur Überbrückung besonderer Notfälle in Form eines eigenen Härtefonds.“

Bildungskredit beim Bundesverwaltungsamt:

a) Allgemeine Finanzierung Bildungsfonds CareerConcept:

www.bildungsfonds.de

apoStudienKredit der Deutsche Apotheker- und Ärztebank:

www.apobank.de

Bildungsfonds Deutsche Bildung:

www.deutsche-bildung.de

DKB-Studenten-Bildungsfonds:

www.dkb-studenten-bildungsfonds.de Bildungskredit Evangelische Kreditgenossenschaft:

www.ekk.de/bildungskredit Festo Bildungsfonds:

www.festo-bildungsfonds.de KfW-Studienkredit:

www.kfw.de/studienkredit

b) Abschlussdarlehen und Zwischenfinanzierungen www.bildungskredit.de

E.W. Kuhlmann-Stiftung Mikrokredit:

www.studien-abschluss-hilfe.de Einen Überblick liefert zudem die aktuelle Ausgabe von Finanztest 10/2013 und das Centrum für Hochschulentwicklung:

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›› UNI FRIZZ VORSCHAU

Texte: Markus Farr, Antje Kroll, Sohra Nadjibi

Ausgehtipps fürs ganze Semester

© Uwe Dettmar

VORSCHAU New York Diary

Inside WikiLeaks

›› OKTOBER Film Drecksau ist der Titel der Irwin-Welsh-Verfilmung, die mit James McAvoy in der Titelrolle am 17.10. startet. James Wan lässt in Insidious Chapter 2 wieder die Geister tanzen, während James Franco in Interior. Leather Bar als Regisseur und Hauptdarsteller Al Pacinos „Cruising“ neu aufführt (beide 17.10.). Im Thriller Runner, Runner geht es um Online-Poker mit Justin Timberlake und Ben Affleck (17.10.), im Sci-Fi-Drama Ender’s Game – Das große Spiel um die Zukunft der Erde mit Harrison Ford (24.10.). Der Animationsstreifen Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (24.10.) bekommt ebenso eine Fortsetzung wie Thor (31.10.), während Benedict Cumberbatch als Julian Assange in Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt brilliert (31.10.).

Live Der Konzertmonat Oktober endet mit einer wahren Phalanx guter Konzerte: etwa Miles Kane im Zoom oder Funeral for a Friend in der Batschkapp (beide 22.10.). 2raumwohnung spielen im Gibson, Midge Ure im Bett (beide 26.10.). Susie Asado gibt es Open Air im Hafen 2 (27.10.), Lil Wayne in der Festhalle (28.10.). Sebadoh spielen im Zoom (28.10.). FRIZZ Das Magazin präsentiert die Konzerte von Morcheeba im Gibson (29.10.) und Laing im Zoom (29.10.). Und Agnes Obel gibt in der Heiliggeistkirche die Vorsängerin (31.10.).

Bühne Zum Semesterbeginn sei eine Inszenierung empfohlen, die in der Bankenstadt Frankfurt ein Muss ist: Das Himbeerreich von Andreas Veiel erzählt wahre Geschichten aus dem Schlaraffenland der Finanzspekulation. Zu se-

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hen am 19. und 25.10. im Freien Schauspiel Ensemble. Heinrich von Kleists Erstlingswerk Familie: Schroffenstein feiert am 19.10. in den Kammerspielen Premiere. Die Inszenierung, die im Rahmen des Projekts „Die Kammerspieler – Jugendliche arbeiten mit Theaterprofis“ auf die Bühne kommt, wird außerdem am 20., 30. und 31.10. gezeigt. In seinem Soloprogramm Schwarz – Rot – Koscher erklärt der russischstämmige Kabarettist Alexej Boris dem Publikum am 20.10. im Internationalen Theater zentrale Aspekte jüdischen Alltagslebens. Bert Bresgen hat für Die Erle der Enthauptung klassische Komödienmotive und Elemente aus Märchen, Schauerroman und schwarzer Romantik gemixt. Nach der Premiere am 25.10. ist das Stück auch am 26.10. im Kellertheater zu sehen.

Kunst Die Künstlerin Ulrike Theusner verfolgt in New York Diary das Menschentheater, wo Ideen auftauchen, sich verfremden und wieder untergehen. Die Galerie Rothamel zeigt bis 19.11. ihre Bilder, die in der Tradition gesellschaftskritischer Kunst stehen. Überall werden Mobiltelefone gezückt, Fotos geschossen, Videos gedreht. Dreh dein Ding – Das Handyfilmprojekt im Museum für Kommunikation kreist um dieses Gesellschaftsphänomen und zeigt zusammengeschnittene Videos zwischen Traum, Erinnerung, Fantasie und Realität (bis 24.11.). Brasiliana . Installationen von 1960 bis heute widmet sich der künstlerischen Installation in Brasilien. Acht raumübergreifende Arbeiten verwandeln die Schirn Kunsthalle in einen Parcours, in dem die Besucher eingebunden und „körperlich, taktil als auch visuell herausgefordert“ werden (bis 5.1.14). Die Ausstellung Ostend: Blick in ein jüdisches Viertel im Hochbunker (Friedberger Anlage 5-6, bis 24.11.) wird von der Initiative 9. November ausgerichtet und erin-

nert jedes Jahr an die Geschichte des Ortes der ehemaligen Synagoge an der Friedberger Anlage.

›› NOVEMBER Film Cate Blanchett und Alec Baldwin sind die Stars in Woody Allens neuer Komödie Blue Jasmine (Kinostart: 7.11.), Tom Hanks spielt im Drama Captain Phillips den Kapitän eines von Piraten gekaperten Schiffes (14.11.). Treffen der Giganten: Stallone und Schwarzenegger vereint im Actionstreifen Escape Plan , Michael Douglas, Robert De Niro und Morgan Freeman in der Komödie Last Vegas (beiden 14.11.). Auch Die Tribute von Panem mit Jennifer Lawrence gehen weiter, während Luc Besson in The Family Robert De Niro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones als Mafia-Clan in Szene setzt (beide 21.11.). Roman Polanski wagt sich an die Literaturverfilmung von Venus im Pelz (21.11.), während Ridley Scott im Thriller The Counselor die Starriege Michael Fassbender, Brad Pitt, Javier Bardem, Cameron Diaz und Penelope Cruz auffährt (28.11.).

Live Die Konzert-Highlights im November: Die Editors spielen im Schlachthof Wiesbaden (1.11.), Jazz-Gott John McLaughlin in der Centralstation Darmstadt (3.11.). Die Arctic Monkeys beehren die Stadthalle Offenbach (4.11.), Thirty Seconds to Mars die Festhalle (7.11.). Dent May spielt in der Frankfurter Sankt-Peter-Kirche, Mayer Hawthorne in der Centralstation Darmstadt (11.11.). FRIZZ Das Magazin präsentiert die Konzerte von Nick Cave & The Bad Seeds in der Stadthalle Offenbach (13.11.) sowie La Brass Banda im Capitol Offenbach (19.11.).

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›› Natur - Industrie

©Luc Vleminckx

Creation 2013

Nick Cave

Òlafur Arnalds beglückt die Centralstation Darmstadt, Matthew E. White die Frankfurter Brotfabrik (23.11.). FRIZZ Das Magazin präsentiert Sigur Rós in der Jahrhunderthalle (24.11.). Die Sportfreunde Stiller spielen im Schlachthof Wiesbaden (25.11.). Und am 27.11. müsst ihr euch entscheiden zwischen Placebo in der Festhalle, Dave Hause in der Batschkapp und Motörhead in der Jahrhunderthalle.

Bühne Am 2.11. feiert im English Theatre Saturday Night Fever Premiere: Der kleine Angestellte Tony Manero bricht aus der Monotonie seines Alltags aus und taucht in die Disco-Kultur der 1970er Jahre ein. Das Musical basiert auf dem legendären Film mit John Travolta und läuft bis zum 16.2. täglich außer montags. Die multimediale Musiktheater-Inszenierung KREDIT. Von der Erwartbarkeit zukünftiger Gegenwarten von Daniel Kötter und Hannes Seidl ist am 15. und 16.11. im Mousonturm zu sehen. Statt der Original-Tonspur eines Films über den Alltag von Frankfurter Bankmanagern sind Live-Klänge zu hören, u. a. singt der Chor der Deutschen Bundesbank Credos, Choräle und Kampflieder. Die Delattre Dance Company präsentiert am 22. und 23.11. im Gallus Theater den Ballettabend MOveMENTS OF EMOTIONS , zu sehen ist unter anderem das preisgekrönte Stück „invisible traces“. Mit Tanz geht es am 29.11. im Frankfurt Lab weiter: Creation 2013 feiert DeutschlandPremiere. Thomas Hauerts Choreografie wird von einer „Hörreise“ des Komponisten Fredy Vallejos begleitet. Weitere Vorstellungen gibt es am 30.11. und 1.12.

Kunst Der Maler Christopher Wild setzt sich in seinen Bildern hauptsächlich mit zeitkritischen politischen Themen auseinander. In Natur – Industrie stellt er den

Escape Plan

Menschen in Kontrast zur Natur. Die großformatigen Collagen sind in der Schwalbe 54 ausgestellt (17.11.1311.1.14). In Nove Novos – Neun Neue. Emerging Architects from Brazil im Deutschen Architektur Museum präsentieren neun brasilianische Architekturbüros der jüngsten Generation ihre Entwürfe, die über Sportstätten, private Wohnungs-, Verwaltungs- sowie Gewerbebauten bis hin zu Museen reichen (bis 19.1.14). Nok . Ein Ursprung afrikanischer Skulptur im Liebieghaus zeigt zum ersten Mal die spektakulären Funde der mehr als 2.000 Jahre alten Nok-Kultur aus der Subsahara. Hier trifft Europas figurative Kunst auf freie Formen der sogenannten primitiven Kunst (30.10.13-23.2.14).

›› DEZEMBER Film Die Neuverfilmung von Stephen Kings Carrie mit Julianne Moore als böser Mutter startet am 5.12., ebenso das Musical Inside Llewyn Davis , in dem Ethan und Joel Coen Justin Timberlake, Carey Mulligan und John Goodman singen und tanzen lassen. In Martin Scorseses The Wolf of Wall Street spielt Leonardo DiCaprio einen New Yorker Börsenmakler (5.12.), während Der Hobbit: Smaugs Einöde mit der altbekannten „Herr der Ringe“-Bande am 12.12. anläuft. Machete 2 von Robert Rodriguez mit Charlie Sheen und Mel Gibson bietet in diesem Jahr das Alternativprogramm zu Weihnachten, während es Jim Jarmusch mit der Vampir-Liebesgeschichte Only Lovers Left Alive mit Tilda Swinton romantisch angehen lässt (beide 19.12.). Und noch zwei Literaturverfilmungen zum Jahresausklang: Reif Larsens Die Karte meiner Träume von JeanPierre Jeunet (19.12.) und Der Medicus von Philipp Stölzl (25.12.). www.frizz-frankfurt.de

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Live FRIZZ Das Magazin präsentiert Tricky im Frankfurter Zoom-Club (3.12.). Ebenda spielt auch Kurt Vile , während Black Sabbath die Festhalle bevorzugen (beide 4.12.). Phillip Boa und sein Voodooclub sind in der Batschkapp zu Gast (5.12.), die alljährliche Aida Night of the Proms mit Morten Harket, Amy Macdonald & The Baseballs standesgemäß in der Festhalle (6.+7.12.). Frightened Rabbit spielen im Zoom (7.12.), Patrice im Schlachthof Wiesbaden (9.12.). Bosse beehrt die Hugenottenhalle Neu-Isenburg (10.12.), Pee Wee Ellis die Centralstation Darmstadt (15.12.). Dagobert gibt eine Weihnachtsgala im Mousonturm, Tess Wiley begnügt sich mit dem Hafen 2 (beide 15.12.). Die Punk-Ikonen Sham 69 im Bett (18.12.) und The Mission in der Batschkapp (20.12.) beschließen das Konzertjahr 2013.

Bühne Seit 2005 steht beim Theater Willy Praml jährlich im Dezember Jesus D’amour, geb. 0 – Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Lukas, Markus und Johannes auf dem Programm, ein Stück über die Liebe ohne sentimentale Weihnachtsseligkeit, zu sehen am 14., 15., 19., 20., 21. und 22.12. Pit Knorr, Mitbegründer der „Titanic“, liest am 18. und 23.12. im Neuen Theater Höchst den Sketch Erna, der Baum nadelt und andere weihnachtliche Texte. Für die musikalische Begleitung sorgen die „Eiligen Drei Könige“. „Ein aufregender, rasender Triumph!“ schrieb der Londoner „Observer“ über Joey McKneeyls preisgekrönte Inszenierung des Broadway-Klassikers Westside Story, die vom 19.12. bis 11.1.14 in der Alten Oper gastiert: Choreografie, Musik und Text verschmelzen zu einem energiegeladenen Gesamtkunstwerk. Auf dem Spielplan des Papageno Theaters steht am 31.12. zum letzten Mal in dieser

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››

›› UNI FRIZZ VORSCHAU

Tim Bendzko

Tricky

Spielzeit Sugar – manche mögen’s heiß . Die romantische Komödie basiert auf dem legendären Spielfilm „Some like it hot“ von Billy Wilder und bietet mit viel Musik und Situationskomik kurzweilige Unterhaltung.

Kunst Das Museum Angewandte Kunst widmet Alexandre Wollner die erste große Retrospektive alex wollner brasil. design visual in Europa (bis 2.2.14). Er zählt zu den wichtigsten Grafikdesignern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Einst führte das Stillleben dem Betrachter die Vergänglichkeit des Lebens vor Auge. In Still bewegt im Museum Sinclair-Haus (bis 23.2.14) präsentieren 20 Videoarbeiten von neun zeitgenössischen Künstlern nun einen repräsentativen Überblick „neuer“ Stillleben. Die umfassende Werkschau Dürer. Kunst – Künstler – Kontext im Städel (22.10.13-2.2.14) widmet sich dem Werk des Altmeisters der Renaissance und zeigt die Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Den über 250 Werken, darunter „Der büßende Heilige Hieronymus“ (um 1496) und „Das Bildnis eines unbekannten Mannes“ (1521) werden Werke von Zeitgenossen Dürers gegenübergestellt.

›› FRÜHJAHR Film Das Filmjahr 2014 startet lustig mit Ben Stillers Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (1.1.) oder gruselig mit Paranormal Activity: Die Gezeichneten (2.1.). Charlotte Roches Schoßgebete in der Bearbeitung von Sönke Wortmann läuft am 2.1. an, das Biopic Diana mit Naomi Watts als Lady Di am 9.1. In der Komödie Grudge Match wollen es Sylvester Stal-

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Künstlerin sein!

lone und Robert De Niro als abgehalfterte Boxer nochmal wissen (9.1.), während Spike Lee im Thriller Oldboy 48 Josh Brolin als Racheengel inszeniert (16.1.). George Clooney wagt sich mit Cate Blanchett, Matt Damon und Bill Murray an die Verfilmung von Monuments Men (23.1.), Tom Hanks gibt im Biopic Saving Mr. Banks Walt Disney (30.1.). Auch Robocop wird neu aufgelegt (6.2.), während Stromberg – Der Film allein durch Crowdfunding finanziert wurde (20.2.). Der Thriller Most Wanted Man von Anton Corbijn mit Philip Seymour Hoffmann und Philomena mit Dame Judi Dench und Steve Coogan (beide 27.2.) beschließen die Kino-Frühjahrskollektion.

Live Das noch junge Konzertjahr 2014 bezirzt mit The Voice of Germany in der Frankfurter Festhalle (3.1.) und Dear Reader in der Brotfabrik (19.1.). Scooter spielen in der Stadthalle Offenbach (21.1.), Kevin Devine im Schlachthof Wiesbaden (22.1.). Dream Theater gastieren in der Stadthalle Offenbach (2.1.), Mogwai in der Batschkapp (4.2.). Within Temptation sind in der Jahrhunderthalle zu Gast (6.2.), Patti Smith im Capitol Offenbach (8.2.). Monster Magnet rocken den Schlachthof Wiesbaden (10.2.), Sunrise Avenue die Festhalle (15.2.), Heather Nova den Frankfurter Hof zu Mainz (17.2.). FRIZZ Das Magazin präsentiert das Konzert von Tim Bendzko in der Jahrhunderthalle (18.12.). Franz Ferdinand kommen in den Wiesbadener Schlachthof (30.3.), weniger rustikal wird es bei Annett Louisan (1.4.) in der Alten Oper. Und wenn Ina Müller am 12.4. in der Festhalle gastiert, könnt ihr nach dem neuen UniFRIZZ Ausschau halten.

Bühne Am 17. Januar feiert im Titania die neue Inszenierung KamelLions der theaterperipherie von Hadi Khanjan-

Diana

pour Premiere: Vier Jungs, getrieben vom Rhythmus ihres Schicksals, sind auf der Suche nach ihrer eigenen Musik. Als charmanter Gentleman-Betrüger serviert Ken Bardowicks am 24. Januar in der Käs Quickies – Best of Niveaucomedy, skurrile Geschichten, die er mit raffinierten visuellen Effekten untermalt. Verdis letzte Oper Falstaff gilt als Meisterwerk der Ensemblekunst, bei der auch das Orchester zur dramatischen Figur avanciert. Nach der Premiere am 9.2. in der Oper Frankfurtzu sehen am 13., 15., 19., 21., 23., 27.2., 1.3. Ab März ist im Bockenheimer Depot Simon Stephens’ Punk Rock in einer Inszenierung von Fabian Gerhardt zu Gast. Das Stück über einen Amoklauf in einer Schulklasse wird von Schauspielstudierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aufgeführt.

Kunst Künstlerin sein! im Museum Giersch (26.1.14) zeigt Werke der Malerinnen Ottilie W. Roederstein, Maria von Heider-Schweinitz und der Bildhauerin Emy Roeder, die mit ihrer Bild- und Formensprachen für eine gleichberechtigte Wahrnehmung im Kunstbetrieb kämpften. Mord und Totschlag standen im römischen Reich an der Tagesordnung. Gefährliches Pflaster im Archäologischen Museum zeigt Zeugnisse und antike Textquellen sowie Verbrechen und Rechtsprechung im Römischen Reich (16.2.14). Die Filme des 1982 verstorbenen Regisseurs Rainer Werner Fassbinder haben bis heute nicht an Aktualität verloren. Die Ausstellung Fassbinder – Jetzt. Film und Videokunst im Deutschen Filmmuseum präsentiert Arbeiten zeitgenössischer Videokünstler/-innen, die sich auf Fassbinders Filme beziehen (30.10.13-1.6.14). Das Museum für Moderne Kunst zeigt in Himmel, Hölle, Fegefeuer die Sicht afrikanischer Gegenwartskünstler auf die Göttliche Komödie (1.3.-6.7.14).

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Unerwünscht

Ein Jahr danach Wie ist es, als Asylsuchender, als Flüchtling nach Deutschland zu kommen? Drei aus dem Iran stammende Brüder haben in ihrem Buch „Unerwünscht“ ein Stück Deutschland aufgezeigt, das wir allzu gerne ausblenden würden. ›› Text: Heidi Zehentner

I

n Syrien eskaliert die Gewalt. Unzählige Tote und Invalide, traumatisierte Kinder ... Seit Jahren müssen die Menschen dort den Schrecken eines unmenschlichen und unfairen Krieges erdulden, Millionen Syrer flohen und fliehen noch aus ihrer Heimat ... und Deutschland hat sich bereit erklärt, 5.000 ausgesuchte Menschen aufzunehmen. Ein Hohn? 1996 flohen die Brüder Mojtaba, Masoud und Milad Sadinam mit ihrer Mutter aus dem Iran. Die Mutter war dem dortigen Regime aufgrund ihrer politischen Einstellung ein Dorn im Auge. Deutschland galt ihnen als Rettung. Es folgten Jahre voller Entbehrungen, Demütigungen. Die damals 10- und 12-jährigen Jungen hausten in Flüchtlingsbaracken mit vielen anderen Menschen auf engstem Raum. Ein Asylantrag nach dem anderen wurde abgelehnt. Unerwünscht. Vor ziemlich genau einem Jahr verfassten die Brüder ein Buch mit diesem Titel. Ein Buch, das nichts an Aktualität verloren hat. 16 Jahre nach ihrer Ankunft schließlich erhielten die drei endlich die deutsche Staatsbürgerschaft. Mojtaba (29) studiert in Frankfurt Geschichte und Philosophie, sein Zwillingsbruder Masoud Geschichte und Politik. Der jüngere Bruder Milad (27) studierte Wirtschaftsinformatik und arbeitet heute als Programmierer. Die drei haben es geschafft und wehren sich vehement gegen das Klischee eines Vorzeigeemigranten. Im Herbst 2012 erschien euer Buch „Unerwünscht“. Was hat euch dazu bewogen, eure Erlebnisse aufzuschreiben? Hatte kurz zuvor nicht die sogenannte Sarrazin-Debatte stattgefunden? Viele jubelten euphorisch: Endlich werde das Tabu gebrochen und man könne über Ausländer und Integration diskutieren. Doch am Ende dominierte ein altes Ergebnis in neuem Gewand: Wer der deutschen Wirtschaft nutzt – man nennt sie „schlaue Köpfe“ oder „Fachkräfte“ – ist willkommen, alle anderen sind unerwünscht. Mit unserer Geschichte wollen wir beispielhaft erzählen, wie es wirklich ist, in diesem Land als Asylbewerber zu leben.

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Ein Jahr danach: Welche Reaktionen gab es und gibt es noch auf das Buch, positive wie negative? Es ist keine Frage: Bei diesem Thema bleibt kaum jemand kalt, und dennoch stehen wir immer wieder einer verkrusteten Sichtweise gegenüber. „Wenn es in Deutschland so grässlich ist, wieso habt ihr nicht woanders Asyl gesucht?“, das ist z. B. ein Satz, den wir oft zu hören bekommen. Außerdem wird uns vorgeworfen, „undankbar“ und „illoyal“ zu sein.

Deutschland nimmt 5.000 Flüchtlinge aus Syrien auf. Was empfindet ihr, wenn ihr euch angesichts von Millionen Flüchtlingen diese Zahl anschaut? Machtvolle Nationen, die sich regelmäßig in die Belange der ganzen Welt einmischen, müssen in einer solch politischen und humanitären Ausnahmesituation handeln, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht völlig verlieren möchten. Angesichts von rund sechs Millionen syrischen Flüchtlingen sieht auch Deutschland in der Handlungspflicht. Die Aufnahme der 5.000 Syrer ist der Versuch, dieser Erwartung gerecht zu werden. Maßlos übertrieben ist dabei die mediale Inszenierung des Ganzen – beispielsweise mit dem Empfang der Ankömmlinge durch den Innenminister persönlich –, maßlos untertrieben ist die Anzahl der Aufgenommenen in Relation zur Größe und Wirtschaftskraft Deutschlands. Das passt nicht zusammen. Genauso wenig, dass den 5.000 Syrern jetzt ein neues Leben ermöglicht wird, nur um es ihnen in zwei Jahren durch die Abschiebung wieder wegzunehmen. Letztendlich entlarvt sich die gesamte Aktion als ein Sedativum für das öffentliche Gewissen. Ihr weigert euch, als „Alibi-Migranten“ herzuhalten. Was habt ihr dagegen? „Wer sich anstrengt, schafft es auch“, das ist die Litanei, die in unserer Gesellschaft tagein, tagaus gebetet wird. Gleichzeitig wird niemand ernsthaft infrage stellen, dass beispielsweise Kinder aus Akademikerfamilien es auf dem Schul- und Berufsweg viel einfacher haben als Kinder einer gewöhnlichen Arbeiterfamilie. Und noch schwieriger sieht das Leben für Asylbewerber aus: Sie müssen in heruntergekommenen, maßlos überbelegten Heimen wohnen, haben faktisch kein Arbeitsrecht, die Residenzpflicht verbietet es ihnen, sich in Deutschland frei zu bewegen, und das Asylverfahren dauert oft viele Jahre. Das sind nur wenige Beispiele dafür, wie in diesem Land Flüchtlingen systematisch verwehrt wird, sich schnell ein neues und aussichtsreiches Leben aufzubauen. Dass wir heute dennoch so weit gekommen sind, verdanken wir einem großen Unterstützerkreis und auch viel Glück. Allein mit unserer Willensstärke wären wir verloren gewesen. Lebt es sich in Frankfurt mit einem Migrationshintergrund besser als anderswo? Als „Schwarzkopf “ lebt man in der Regel wahrscheinlich besser in Frankfurt als in so manch einem sächsischen Dorf. Wir haben selbst im Gallusviertel gewohnt und mussten uns nicht ständig damit auseinandersetzen, dass wir vor vielen Jahren im Iran geboren wurden. Das hält allerdings die Frankfurter Polizei nicht davon ab, uns häufig zu kontrollieren und uns dabei auch mal die Hände aus der Hosentasche zu zitieren mit der rassistischen Begründung: „So einer wie Sie kann gefährlich werden“.

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›› uni FRiZZ studium

Vom Südbahnhof auf Die Managerschmiede ISM

Internationalität und kleine Kursgrößen: Sarah Yanos und Payam Imani sind froh, dass sie sich für ein Studium an der ISM entschieden haben.

Einen Konzern zu lenken oder die Strategie einer Großbank zu konzipieren will gelernt sein – zum Beispiel an der International School of Management (ISM), an der die nächste Managergeneration ausgebildet wird. Neben Frankfurt hat die Hochschule Standorte in Dortmund, München, Hamburg und ab Herbst 2014 auch Köln. UniFRIZZ war zu Besuch auf dem Campus in der Mainmetropole. ›› Text: Daniela Halder-Ballasch

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ie ISM ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit rund 2.200 Studierenden. Am Frankfurter Standort, der 2007 gegründet wurde, studieren 540 junge Frauen und Männer praxisorientierte Bachelor- und Masterprogramme mit internationalem Einschlag. Der Campus liegt in Sachsenhausen, in direkter Nachbarschaft des Südbahnhofs. In einem Altbau sind auf 3.600 Quadratmetern modern ausgestattete Seminarräume, eine Bibliothek, Lernplätze und Chill-out-Zonen untergebracht, ja sogar eine Dachterrasse mit Skylineblick haben die Studierenden zu ihrer Verfügung. Der Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen wird hier in sechs- bis siebensemestrigen Bachelorstudiengängen ausgebildet, die betriebswirtschaftliches Grundwissen vermitteln. Das „International“ im Namen der Hochschule ist nicht nur ein Wort, sondern ein Credo. Alle Studiengänge sind international ausgerichtet. Vorgesehen sind Auslandssemester und -module an einer der über 160 Partneruniversitäten wie der London Metropolitan University, der City University of Hong Kong oder der Universidad Carlos III de Madrid. Zudem gibt es Seminare auf Englisch sowie Sprachtrainings für Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch.

Auslandssemester, Sprachkurse, Doppelabschlüsse

Das Studienangebot am Frankfurter ISM-Campus Bachelorstudiengänge International Management Communication & Media Management Finance & Management Psychology & Management Tourism & Event Management Global Brand & Fashion Management Gebühren: 4.900 Euro/Semester zzgl. 490 Euro Immatrikulationsund 300 Euro Thesisgebühren Masterstudiengänge International Management International Transport & Logistics Gebühren: 5.900 Euro/Semester zzgl. 590 Euro Immatrikulationsund 1.200 Euro Thesisgebühren ›› International School of Management Mörfelder Landstr. 55 (Sachsenhausen) (069) 660 593 670, ism.frankfurt@ism.de, www.ism.de

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Sarah Yanos kommt gerade von ihrem Auslandssemester im niederländischen Den Haag zurück. „Es war toll. Ich habe Vorlesungen besucht, aber nicht ganz so viele wie an der ISM, also konnte ich meinen Aufenthalt auch ein bisschen genießen“, berichtet die 21-Jährige, die im fünften Semester den Bachelorstudiengang International Management studiert. Ein Praktikum in einem Hotel auf Fuerteventura und eines im Management eines Supermarkts auf den Philippinen hat sie auch schon absolviert. Ihr gefällt das Internationale, die Auslandserfahrung, die Sprachkurse, es hat einen hohen Stellenwert an der ISM, nicht nur bei den Bachelorprogrammen. Bei den dreisemestrigen Masterstudiengängen wird der Unterricht komplett auf Englisch gehalten. Darüber hinaus haben die Studenten die Möglichkeit, einen internationalen Doppelabschluss an einer der Partnerhochschulen zu erwarben, z. B. an der Bond University in Australien, der INSEEC Paris oder der Boston University in den USA.

Private Atmosphäre auf dem Campus Was Sarah darüber hinaus gefällt, ist die private Atmosphäre. „In den Seminaren sind wir maximal 32 Studierende, in den Sprachkursen sogar nur 15 bis 18. Das ermöglicht einen sehr intensiven Unterricht. Man kriegt viel mit, wird sehr gut eingebunden und ist viel näher aneinander dran. Alle kennen sich, und man hilft sich gegenseitig aus.“ Auch der 24-jährige Payam Imani schätzt diesen Aspekt: „Es ist klein und privat hier. Es gibt eine große Nähe zu den Dozenten, wir können jederzeit nochmal einen Termin mit ihnen vereinbaren und uns nochmal etwas erklären lassen, was wir nicht verstanden haben.“ Der Wirtschaftswww.frizz-frankfurt.de

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die Philippinen

Wissensdurst? Ca. 3.000 VHS-Kurse und Veranstaltungen pro Halbjahr lassen keine Wissenslücke offen.

psychologiestudent, der zuvor einige Semester an der Goethe-Uni Wirtschaftswissenschaften studiert hat, ist einer der Älteren an der ISM. „Das hat mich überrascht. Als ich hier anfing, war ich 23 und viele andere erst 18, das sind schon große Altersunterschiede.“

Gut platziert in den Rankings Payam hat die private Hochschule sehr genau unter die Lupe genommen, bevor er sein Studium aufnahm – klar, bei 4.900 Euro Studiengebühren im Semester, die er über einen KfW-Kredit bezahlt. „In den Rankings war sie im Bereich Wirtschaftspsychologie die beste Hochschule. Ich habe mir ein paar Probevorlesungen angehört, und das hat mich letztlich überzeugt.“ Tatsächlich schneidet die ISM ziemlich gut ab: Im WirtschaftsWoche-Ranking von April 2013, bei dem Personalverantwortliche aus 7.000 Unternehmen zur Qualität der Absolventen einzelner Hochschulen befragt werden, war sie im Vergleich mit 200 Fachhochschulen in Deutschland wie in den Vorjahren unter den besten zehn platziert. Auch die Studierenden geben der ISM gute Noten: Beim trendence Graduate Barometer 2013 belegen die vier Campi der ISM bei Aspekten wie Internationalität und Praxisbezug die vorderen Plätze im Vergleich mit 131 anderen Hochschulen und Universitäten. Im Rahmen des Universum Student Survey 2013 wurde vor allem die Servicequalität, die Qualität der Lehre und die Möglichkeit, im Ausland zu studieren, gut bewertet.

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Druckfehler vorbehalten. | *Nur mit einem gültigen Studenten-/Schülerausweis mit Hauptwohnsitz in Frankfurt am Main. Beachte, dass auf Studienreisen, Prüfungsentgelte und Materialkosten keine Ermäßigung gewährt werden kann.

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Praktikum bei Microsoft in Paris Ihr gutes Abschneiden verdankt die ISM auch ihrem Fokus auf Praxisorientierung. Dass diese nicht zu kurz kommt, dafür sorgt der Career Service der Hochschule. Es ist eine gute Einrichtung, da sind sich Sarah und Payam einig. „Ich wurde dabei unterstützt, meinen Lebenslauf zu optimieren. Das hat mir sehr geholfen“, erzählt Payam, und Sarah fügt an: „Es steht uns immer jemand zur Verfügung, wenn wir Fragen zu unseren Bewerbungen und zum Lebenslauf haben.“ Die topgepflegten Unterlagen sollen den Studierenden helfen, hochwertige Praktika zu ergattern. Scheint zu klappen: Payam geht im Januar nach Paris, um dort sein Auslandssemester zu verbringen und im Anschluss ein Praktikum bei Microsoft zu machen. „Ich freue mich auf die neuen Eindrücke und Einblicke“, erzählt er lächelnd. Sarah plant ihr nächstes Praktikum im Inland bei Peek & Cloppenburg, denn sie will den Einstieg in die Modebranche schaffen.

Mehr soziales Leben Nur beim sozialen Leben und den Angeboten abseits der Lehre an der ISM sehen die Studierenden noch Verbesserungspotenzial. Payam wünscht sich ein Gründerseminar, das Start-ups bei der Unternehmensgründung unterstützt. Auch das Sportangebot sollte erweitert werden. „Dafür sorgt gerade der neu eingerichtete Arbeitskreis Sport, der entsprechende Angebote für die Studierenden organisiert, und der neu gegründete Cheerleading-Verein“, so Payam. „Ich finde es schade, dass unsere Cafeteria nicht so richtig läuft“, fällt Sarah noch ein. Seit 2007 hat es sechs verschiedene Caterer gegeben. Keiner blieb lange, denn die Studierenden nehmen das Angebot unregelmäßig wahr, weil viele Bistros und Bäckereien in unmittelbarer Lage verfügbar sind. Aber wer weiß, vielleicht kommen die Nachwuchsmanagerinnen und -manager bald auf die Idee, die Cafeteria in studentischer Eigenregie zu leiten. Das ist zwar noch kein Konzern und keine Großbank, aber es ist ein Anfang. www.frizz-frankfurt.de

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›› uni FRiZZ service

Entdecke die Stadt Führungen durch Frankfurt

Zum Studium nach Frankfurt gezogen und neu in der Stadt? Dann gibt es viel zu entdecken! Ob Kurioses, Gruseliges, Klassiker oder Abseitiges – UniFRIZZ hat eine Auswahl an Stadtführungen quer durch alle Stadtteile zusammengestellt.

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ainhattan, Bankfurt, einzige Skyline Deutschlands – lang ist die Liste an Klischees über Frankfurt. Wer zum Studium in die Stadt am Main zieht, bekommt früher oder später Lust, mehr zu entdecken, hinter die Kulissen zu blicken, Geschichte zu verstehen, Kuriositäten zu erfahren. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig, denn lang ist auch die Liste an Stadtführungen. Anbei eine Auswahl – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, von Westen nach Osten und Norden nach Süden.

Tief im Westen Nährt man sich Frankfurt und seinen Besonderheiten von Westen her, so bietet bereits Höchst zahlreiche Möglichkeiten. „Die Stadt immer wieder neu zu entdecken, anderen davon zu berichten und sie mit meiner Begeisterung anzustecken“, so hat die Historikerin Silke Wustmann einmal ihre Leidenschaft für Stadtführungen beschrieben, und wer an einer ihrer Veranstaltungen teilnimmt, der spürt: Hier ist jemand am Werk, der Liebe zum Detail mit Spaß an der Inszenierung verbindet. So bietet Wustmann regelmäßig mit Mario Gesiarz vom Mundart-Duo Rezi’Babbel Kostümführungen durch die Höchster Altstadt an oder führt in die Geschichte des von einem Schnupftabakfabrikanten errichteten Bolongaropalastes ein. Ebenfalls Höchst sehenswert: Der Peter-Behrens-Bau im Industriepark mit seinem großartigen Lichtspiel. Ein

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Stückchen näher Richtung Innenstadt, wiederum aus der Feder von Silke Wustmann, sind die Führungen im Rödelheimer Brentano-Park und zum Petri-Haus, wo man auf den Spuren von Frankfurts berühmtesten Sohn wandelt: Johann-Wolfgang Goethe soll hier einst genächtigt haben. Und wer gerne wissen möchte, warum im Keller der Apfelwein-Kelterei Possmann drei alte U-Boote liegen, dem sei unbedingt ein Besuch empfohlen.

In de Mitt Römer, Paulskirche, Hochhäuser, Kleinmarkthalle, Goethe-Haus, Main, Börse, Schauspiel, Nationalbibliothek, Hessischer Rundfunk, Bahnhofsviertel, Eiserner Steg – die Zahl der Sehenswürdigkeiten in und um die Frankfurter Innenstadt nimmt kein Ende. Entsprechend viele Führungen gibt es von unterschiedlichen Anbietern. Eine Auswahl: Christian Setzepfandt und Frank Berger haben das Buch „101 Frankfurter Unorte“ (und mittlerweile zwei Fortsetzungen) geschrieben, in dem sie Orte abseits des Mainstreams inklusive ihrer Geschichte vorstellen. Die Kulturothek Frankfurt veranstaltet regelmäßig Nachtwächterführungen durch dunkle Gassen, auch Morticus Tours spielt die Abenteuer- und Gruselkarte. Speziell für Studierende empfohlen: „Busenattentat, Kuchenschlacht & Straßenkämpfe – Die 68er, die Spontis & der Häuserkampf in Frankfurt“, eine Führung, bei der man einiges über Adorno (und seine persönliche Ampel) so-

wie Frankfurter Prominente wie Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit und ihre wilden Zeiten erfahren kann.

East End Auto-Meile, Club-Hochburg, Szenetreffpunkt – die Hanauer Landstraße prägt den Frankfurter Osten wie kaum eine andere Straße. Hier lassen sich auch an vielen Stellen Einblicke in die Industriegeschichte der Stadt gewinnen. So gibt es immer wieder Führungen in der Naxos-Fabrik in der Waldschmidtstraße, ehemalige Manufaktur für Schleifmittel und heute Heimat des Theater Willy Praml. Die Geschichte der Halle lässt sich auch im Rahmen der Tage der Industriekultur erkunden, die mit einem vielfältigen Programm zu Industriedenkmälern und in der Regel nicht zugänglichen Locations aufwarten. Wer gerne auf eigene Tour loszieht, dem seien die Publikationen des Stadtplanungsamtes empfohlen, die unter anderem einen Trip auf den Spuren von Martin Elsässer anbieten. Der Architekt zeichnete u. a. für den Bau der Großmarkthalle verantwortlich, die nun zum Eingangsfoyer des Neubaus der Europäischen Zentralbank umgemodelt wird. Faszinierendes Detail: Durch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem hatte die Halle ohne weitere technische Hilfsmittel stets eine konstante Temperatur von rund 20 Grad Celsius, ganz gleich, ob draußen sibirische oder tropische Witterungsbedingungen herrschten. Übrigens: Auch die EZB verschließt sich nicht und lädt regelmäßig zu Baustellenführungen ein.

Im Süden Alle zwei Wochen sammeln sich hier bis zu 50.000 Menschen, stimmen „Schwarz-Weiß wie Schnee“ an und frönen der größten Leidenschaft der Deutschen: dem Fußball. Wer einmal hinter die Ku-

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Star room KaraoKe Jeden donnerstag 21:00 Uhr after Work: Black Music, Funk, Soul, R‘n‘B, Reggae Dj Benny Jeden Freitag ab 23:00 Uhr all one Club: Emotional Future House Music mit Resident Bodhi und wechselnden Gast Dj‘s Eintritt: Damen 3€, Herren 5€ tequilla shot bis 0:30 Uhr 1€, 3 Longsdrinks zum Preis von 2 star room KaraoKe Mo. - Fr. all you can drink 15 € inkl. Raumkosten Nähere Informationen: www.assadktv.de

INFO TIEF IM WESTEN: Kostümführungen in Höchst, Bolongaropalast, Brentano-Park und Petri-Haus: Silke Wustmann, (069) 7 89 64 23, silke.wustmann@arcor.de

FRANKFURTER GÄSTEFÜHRER: www.fuehrungen-in-frankfurt.de: Kalender mit Angeboten von freien zertifizierten Gästeführern

PETER-BEHRENS-BAU: www.ihr-nachbar.de

GEOGRAPHIE FÜR ALLE: www.geographie-fuer-alle.de

KELTEREI POSSMANN: www.possmann.de

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FRANKFURTER WERTPAPIERBÖRSE: kostenfreie Führungen an allen Handelstagen, 10.30 + 12.30 Uhr, www.deutsche-boerse.com STÄDTISCHE BÜHNEN: 11.11., 18 Uhr, 7.12., 14.30 Uhr, www.buehnen-frankfurt.de/ service_fuehrungen.htm DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK: 6.11., 17 Uhr, 4.12., 10.30 Uhr, www.d-nb.de HESSISCHER RUNDFUNK: für 2013 ausgebucht, Anfragen für 2014 ab Mitte November möglich, www.hr-online.de FRANKFURTER STADTEVENTS: www.frankfurter-stadtevents.de (u.a. Führung zu den 68ern in Frankfurt) KULTUROTHEK: www.kulturothek-frankfurt.de MORTICUS GHOSTTOURS: www.morticus.info TOURISMUS+CONGRESS GMBH FRANKFURT: diverse Stadtrundgänge, z. B. Sa+So, 10.30 Uhr, Treffpunkt Römer (April bis Oktober, im November sonntags 10.30 Uhr), www.frankfurttourismus.de PRIMUS-LINIE: Schiffsrundfahrten – www.primus-linie.de 101 UNORTE: www.kultours-frankfurt.de

star room KaraoKe Schmidtstrasse 12 . 60326 Frankfurt am Main 069-40159570 Öffnungszeiten: Mo - So: 18:00 - 02:00

ROUTE DER INDUSTRIEKULTUR: www.routeder-industriekultur-rhein-main.de – die Tage der Industriekultur finden in der Regel eine Woche lang im August statt ARCHITEKTURPFAD MARTIN ELSAESSER: www.stadtplanungsamt-frankfurt.de EZB-BAUSTELLENFÜHRUNG: in der Regel an jedem 2. Sonntag im Monat: www.ecb.europa.eu (dort im „Search“-Feld das Stichwort Baustellenführung eingeben) EINTRACHT-MUSEUM / COMMERZBANKARENA: Kombi-Führung freitags 21 Uhr, www.eintracht-museum.de, www.commerzbank-arena.de FLUGHAFEN: www.frankfurt-airport.de/content/ frankfurt_airport/de/erleben.html

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30–18.00 Uhr Samstag 8.30–9.30 Uhr + 17.00–18.00 Uhr Bockenheimer Landstr. 133 60325 Frankfurt/Main Telefon: 069/798 230 48, Fax: 069/707 900 40 www.kfz-referat.de, transporter@kfz-referat.de

OBSTHOF AM STEINBERG: www.obsthof-am-steinberg.de REGIONALPARK RHEIN MAIN: www.regionalpark-rheinmain.de, das Programm für den Regionalparksommer von Mai bis September wird Anfang 2014 veröffentlicht. FRISCHEZENTRUM: www.frische-zentrum-frankfurt.de /de/fuehrungen

lissen des Waldstadions blicken, Fotos im Presseraum machen oder in die Umkleidekabine der Frankfurter Eintracht kiebitzen möchte, kann das Kombiangebot jeden Freitagabend mit Stadionführung und Besuch des EintrachtMuseums buchen – wobei das Flutlicht in der menschenleeren Arena noch einmal eine besondere Faszination ausübt. Ebenfalls im Süden einen Besuch wert ist der Flughafen. Neben diversen Touren kann man hier auch einfach mal die Besucher-Terrasse goutieren – Fernweh beim Blick auf die startenden und landenden Jets ist garantiert.

NÖRDLICHE GEFILDE Im hohen Norden ist Frankfurt eher ruhig. Vergessen sind Rush Hour und gestresste Großstädter – stattdessen warten viel Grün und beinah dörfliche Strukturen. Und ganz „oben“, kurz vor der Stadtgrenze zu Bad Vilbel, kann man beim Obsthof Am Steinberg regelmäßig einiges lernen über des Frankfurters liebstes Getränk. Inhaber Andreas Schneider bietet wechselnde Führungen rund um den Apfelwein, in Kombination mit gastronomischen Events oder Fackelwanderungen. Wer gerne in der Natur ist, sollte einen Blick in das Programm der Regionalpark Route Rhein-Main werfen mit vielfältigen Angeboten zu Wanderungen oder auch Paddelfahrten auf der Nidda. Last but not least: Das Frischezentrum, Nachfolger der Großmarkthalle, wo man in die Welt des Großmarkts und seiner exotischen Früchte eintauchen kann.

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Teilzeit/Aushilfskräfte als Fahrer/in Sie sind dabei für die Überführung und Zustellung von Mietfahrzeugen zum/vom Kunden zuständig. Auch die Pflege und die Überprüfung der Verkehrstauglichkeit wird zu Ihren Aufgaben gehören. Sie erhalten eine Minijob-Anstellung (450-Euro-Basis) oder arbeiten aushilfsweise nach Bedarf in unseren Filialen. Wenn Sie den Führerschein Klasse B besitzen, zuverlässig sind und gut gelaunt in einem dynamischen Team arbeiten möchten – dann melden Sie sich telefonisch in einer unserer Filialen oder per E-Mail an Herrn Nima Kalantari: kalantari@starcar.de

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›› uni FRiZZ Gastro

Redaktion: Daniela Halder-Ballasch

die besten stullen Belegtes für kleines Geld Schinkenbrot war gestern, heute gibt es ausgefallene Kreationen für jeden Geschmack. UniFRIZZ hat sich durch das Frankfurter Sandwichangebot gefuttert.

Kleine Anna

Bagel Brothers

Metzgerei Ebert

Großer Geschmack

Stullen mit Loch

Begehrter Klassiker

Charmantes, quirliges Lokal mit supertollen Stullen zu studentenfreundlichen Preisen. We like!

Der Snack für zwischendurch serviert als Hauptmahlzeit, die auch dem Geldbeutel schmeckt!

Ein Tadaaaa auf dieses Tatarbrot!

Essen: Service: Ambiente:

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Essen: Service: Ambiente:

Es herrscht wie immer riesiger Andrang am Tresen vor der grasgrünen Wand, hinter dem sich die appetitlichen Zutaten und Aufstriche für mehr als 20 Stullenkreationen befinden. Auf einer Tafel stehen sie alle aufgelistet: Avocado mit rohem Schinken, Rucolacreme mit Trüffelöl und Ei, schwarze Olivenpaste mit Mozzarella, Ziegenkäsetaler auf rotem Zwiebelragout und viele mehr. Uns läuft sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen, als unsere doppelseitig belegten, gegrillten Steinofenbrote (5,50 €, halbes Brot 3 €) vor uns liegen. Sie schmecken, wie sie aussehen: einfach köstlich. Die Avocado ist cremig und gut gewürzt, die Rucolacreme erinnert an Grie Soß und das Zwiebelragout tut sich durch eine feine Süße hervor. Unser Favorit ist die kräftig-würzige Olivenpaste. Ein frischer kleiner Salat (3,90 €) mit Sonnenblumenkernen und Champignonstücken sorgt für die nötigen Vitamine.

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Kurz nach der Mittagszeit ist angenehm wenig los im schlicht, aber gemütlich eingerichteten Sandwich Restaurant auf der Kaiserstraße. Beim ersten Blick auf die Karte überraschen uns die Preise – kein Bagel kostet mehr als 3,90 Euro. Wir entscheiden uns für den Monsieur Bert mit Camembert und Preiselbeerfrischkäse (3,60 €), den Lucky Bagel mit Rührei und Bacon (3,60 €) und den warmen Chicken Sunrise mit Mango Chutney (3,90 €). Unsere Bagel erweisen sich allesamt als reichhaltige Mahlzeit mit frischen Zutaten. Der Monsieur Bert und der Chicken Sunrise bieten mit ihren intensiven Fruchtnoten etwas Außergewöhnliches, der Camembert kommt jedoch geschmacklich etwas kurz. Der herzhafte Lucky Bagel überzeugt mit seinem kräftigwürzigen Geschmack, der Rührei und Bacon harmonisch aufeinander treffen lässt. Wir sind uns sicher, wir kommen wieder! Miriam Rutsch

Daniela Halder-Ballasch

›› Kleine Anna Mainzer Landstr. 111 (Gallusviertel) (069) 45 09 48 94, www.kleineanna.de Mo-Fr 8-17.30 Uhr

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Essen: Service: Ambiente:

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Eins vorneweg: Ja, 3,50 Euro scheinen viel zu sein für eine belegte Scheibe Brot. Dafür gibt es einen Döner und in besonders günstigen Läden auch mal ein Asia-Gericht oder eine Pizza Margherita. Die Metzgerei Ebert, deren Filiale auf der Fressgass’ wir auf der Suche nach den besten Stullen Frankfurts besuchen, ruft eben diesen Preis für ein Tatar-Brot auf. Uns erwartet: Eine große Scheibe Brot, hell, weich, schön dick geschnitten und mit Butter bestrichen. Darauf das Tatar, sehr schmackhaft angemacht, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und garniert mit Oliven, Ei, Kräutern und Zwiebeln. Das Geschmackserlebnis, ganz ehrlich, ist ein Gedicht, und definitiv seinen Preis wert. Das sehen auch die Frankfurter und Fressgass-Flaneure so, denn Eberts Tatar-Brote sind häufig schon im Laufe des Vormittags ausverkauft. Mit ihrer großen RundumTheke macht die seit über 100 Jahren in Frankfurt ansässige Metzgerei einen sehr einladenden Eindruck, das Personal ist flink und freundlich. Jürgen Mai

›› Bagel Brothers Kaiserstr. 49 (Bahnhofsviertel) (069) 97 69 21 85, www.bagelbrothers.de Mo-Fr 7.30-20, Sa+So 9-18 Uhr

›› Metzgerei & Feinkost Ebert Große Bockenheimer Str. 42 (City) (069) 1 33 87 10, www.ebert-feinkost.de Mo-Fr 8-19, Sa 8-18 Uhr

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“JUMBO HOUR ” Mi: 18 – open end Regulären Preis bezahlen Jumbo bekommen “HAPPY HOUR” Di/Do/So: 18 – 21 Cocktail 4,55 € und Jumbo Cocktail 6,35 € Subway

Tatie

Sandwiches to go

Bahnhofsbrote

Unkomplizierte Sandwich-Kreationen im Baukastenprinzip.

Gute Auswahl an Snacks und kleinen Speisen für Durchreisende und Bahnhofsviertler.

Essen: Service: Ambiente:

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Essen: Service: Ambiente:

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Beim Betreten des zentral gel egenen Subway wird schnell klar, dass sich diese Dependance der FastfoodKette eher an To-go-Kunden mit schnellem Hunger richtet. Der kleine Gastraum und die Bestuhlung im Außenbereich laden jedenfalls kaum zum dauerhaften Verweilen ein. Nach kurzer Bedenkzeit stellen wir unsere Wunschkreationen aus verschiedenen Backwaren, Soßen und Zutaten zusammen. Der gemischte Salat mit Thunfisch, Essig und Öl (3,79 €) ist knackfrisch, aber gerade der Eisbergsalat und die Tomaten haben zu wenig Aroma. Dieses Urteil trifft auf die Sandwiches Oregano Cheese BBQ Rib (15 cm à 4,29 €) und Vollkorn Teriyaki Chicken (15 cm à 4,29 €) allerdings nicht zu: Der BBQ Rib überzeugt uns mit seinem süßlich-rauchigen Barbecue-Geschmack, zartem Fleisch und frischen Zutaten. Beim etwas konservativer abgeschmeckten Chicken mit mittelscharfer Soße vermissen wir allerdings die exotisch-asiatische Teriyaki-Note. Michael Faust

Direkt schräg gegenüber vom Frankfurter Hauptbahnhof befindet sich das Tatie, ein hipper Imbiss mit Sandwiches, Suppen und Salaten im Angebot. Wenn das Wetter stimmt, kann man an einem Tischchen auf dem Gehweg Platz nehmen und die Vorbeieilenden beobachten. Am Tresen ordern wir eine Gazpacho (5,60 €), einen Salat mit Grillgemüse (6,50 €), das Sandwich mit Rindersalami (4,60 €) und mediterrane Quiche (3,50 €). Der Service schwankt zwischen chaotisch und aufmerksam, beachtet uns erst nicht und bietet uns später einen Espresso aufs Haus an, „weil das Quichestück so klein war“. Sonst ist aber alles groß – und frisch! Der Salat ist wirklich lecker, vor allem das üppig dargereichte Grillgemüse findet unser Gefallen. Das warme Sandwich ist gut, aber wenig aufregend. Die fruchtige Suppe ist erfreulicherweise nur dezent mit Knoblauch versetzt, und die Quiche überzeugt mit lockerem Teig und einer aromatischen Gemüsefüllung. Daniela Halder-Ballasch

›› Subway Große Eschenheimer Str. 45 (City) (069) 92 88 67 50, www.subway-sandwiches.de So-Do 10-24, Fr+Sa 10-1 Uhr

›› Tatie Am Hauptbahnhof 18 (Bahnhofsviertel) (069) 57 80 87 95, www.tatie.net Mo-Fr 8-18 Uhr

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An Sonn- und Feiertagen “ALL YOU CAN EAT” Frühstücksbuffett 9,95 € p.P. Bockenheimer Landstraße 141 60325 Frankfurt-Bockenheim 069 – 79 403 999 www.cafe-extrablatt.com Mo-Do 8 - 1 Fr + Sa 8 - 2 So + Feiertage 9 - 1

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Redaktion: Daniela Halder-Ballasch

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Oishii Sushi – Sushiimbiss

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Frisches, gutes Sushi zu fairen Preisen.

Leckerer Kuchen und frisch zubereitete Gerichte in gemütlicher Atmosphäre.

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Gleich zu Beginn: Dieser Sushiimbiss ist eine Überraschung – und zwar eine durchweg positive. Der Gastraum mit blauem PVC-Boden, orangefarben und dunkelrot gestrichenen Wänden ist zwar nicht hübsch, aber gepflegt. Auf der Karte finden sich Spezialitäten aus der asiatischen Küche. Neben einer großen Auswahl an Sushi gibt es Currys und vietnamesische Suppen. Der Service, freundlich und zurückhaltend, bringt uns eine Misosuppe (2,50 €) und ein Paar Sommerrollen (3 €), beides geschmacklich tadellos. Richtig gut ist das Sushi, das hübsch dekoriert und appetitlich präsentiert daher kommt. Die Thunfisch-Avo-Kombi bei dem mit Sesam ummantelten Zimo Inside Out (4,60 €) sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt, wie sie soll. Der Telapia beim Izumidai Nigiri (2,80 €) ist butterzart. Das Highlight sind die knusprigen Ebi Tempura Inside Out (4,80 €), in Tempurateig frittierte Garnelen umhüllt von Reis. Dem steht Hot spicy Tuna (6 €) in nichts nach. Die Soße, die den Thunfisch verfeinert, hat eine dezente und angenehme Schärfe. Daniela Halder-Ballasch

Dieses charmante Bistro bietet selbst gebackenen Kuchen, belegte Stullen, Salate, Quiches und Co an. Liebevoll eingerichtet mit einem nostalgisch anmutenden Verkaufstresen, prall gefüllten Bonbonnieren und einer Blümchentapete werden Erinnerungen an die guten alten TanteEmma-Läden wach. Frisch belegte Stullen (2,80-3,30 €), Spinat-Quiche (3,50 €) und Focaccia (4 €) stehen zur Auswahl und Quiche und Focaccia überzeugen uns zusammen mit einem knackigen Salat (3 €) sowohl optisch als auch geschmacklich. Dass hier alles aus hochwertigen Produkten hergestellt wird, schmeckt man – angefangen beim Dressing, das uns dank frischer Kräuter und einer leichten Senfnote große Freude bereitet, über die Möhren, Gurken und Tomaten, die nicht etwa wässrig, sondern einfach lecker schmecken, bis hin zum Brot und Quiche-Teig, die locker-flockig den guten Gesamteindruck abrunden. Ein Stück Aprikosen-Francipane (2,60 €) und Erdbeer-Buttermilch-Kuchen (2,80 €) muss es noch sein – köstlich! Jennifer Noll

›› Oishii Sushi Wittelsbacherallee 71 (Bornheim) (069) 96 86 79 38,www.sushi-oishii-frankfurt.de Mo-Fr 11-15 u. 17-22.30, Sa 16-22.30, So 14-22.30 Uhr

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Weiße Holzbänke und -stühle sorgen für ein freundliches Ambiente. Zur Einstimmung bestellen wir Guacamole (4,50 €) und Quesadilla (2,80 €). Das Avocadomus ist fruchtig und frisch. Bei der mit Käse gefüllten Tortilla überwiegt geschmacklich das Bohnenmus, das uns auch bei der Hauptspeise wieder begegnet. Wir bekommen ein Schälchen davon sowie eines mit warmen Weizen- und Maistortillas, dazu zwei Minitöpfe mit gekochtem Huhn in einer tomatigen Soße (11,50 €) und mit gebratenem Gemüse mit Käse (11,50 €). Hier ist Fingerfertigkeit gefordert. Wir bestreichen eine Tortilla mit dem Mus, füllen sie mit den Speisen und sind begeistert. Das Huhn ist zart, die Soße mild, das Gemüse aromatisch und der Käse hebt den Geschmack noch mal besonders hervor. Wir rollen uns einen um den anderen Taco, bis nichts mehr in den Töpfen übrig ist. Daniela Halder-Ballasch

›› Tacohaus Hamburger Allee 59 (Bockenheim) (069) 87 20 16 89, www.tacohaus.de Di-Do 18-22, Fr+Sa 18-23, 1. So im Monat 10-14 Uhr (mex. Frühstück)

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Sandweg 79 · 60316 Frankfurt · Tel. 069 / 44 69 88 Öffnungszeiten : Mo – Sa ab 17.00 Uhr Sonntags ab 10.30 Uhr – 14.30 Uhr Frühstück ab 13.00 Uhr Warme Küche info@el-pacifico-ffm.de · www.el-pacifco-ffm.de

Wir starten unser veganes Mahl mit einem Bruschetta mit gegrillten Champignons, Tomaten-Concassée und Kräuterschaum (4,10 €), dessen Zutaten sehr gut harmonieren und Lust auf mehr machen. Unter den Hauptspeisen wählen wir aus preiswerten und teureren Gerichten die Spinat-Frisch„käse“-Tortilla mit glasierten Tomaten und Salat (5,60 €) und die Dattel-Pflaumen-Sojamedaillonspieße mit pikanten Polenta-Pommes und Dips (11,90 €). Eine gute Wahl! Die Tortilla ist saftig und fest zugleich, der Salat aus jungem Mangold knackfrisch und feinwürzig angemacht. Die fruchtig-süßen Spieße mit den dezent scharf gewürzten Polenta-Pommes heben uns in exotische Geschmackssphären. Unseren Bärenhunger stillen die Portionen allerdings nicht. Deshalb bestellen wir als Dessert Churros mit hausgemachtem Bananen-Nuss-Eis (4,80 €). Im Zwei-Wochen-Rhythmus wechselt die Speisekarte – und wir freuen uns jetzt schon auf neue Köstlichkeiten! Miriam Rutsch ›› Wondergood Preungesheimer Str. 1 (Bornheim) (069) 20 16 27 62, www.wondergood.de Mo-Do 18-23 Uhr, Fr+Sa 18-24 Uhr, So Ruhetag www.frizz-frankfurt.de

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Texte: Daniela Halder-Ballasch

Mein prägendstes Studienerlebnis? 15 Stunden Skat am Stück Vom Lehrer zum FuSSballmanager: Heribert Bruchhagen

E

r hat einen der beliebtesten Jobs im Rhein-Main-Gebiet, zumindest, wenn man Männer fragt: Heribert Bruchhagen ist Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG und leitet seit zehn Jahren die Geschicke des Traditionsclubs. Seit vielen Jahren schon ist er dem Fußball verfallen, hat den FC Schalke 04, den Hamburger SV und Arminia Bielefeld gemanagt. In den 70er Jahren war er Profispieler beim FC Gütersloh – ein Grund, der ihn Sport und Geografie studieren ließ: „Es war eine pragmatische Entscheidung, denn parallel zum Profifußball hätte ich ein hochakademisches, zeitintensives Studium nicht machen können.“ Das Studium begründete seine

erste Karriere: Ganze elf Jahre arbeitete Bruchhagen als Lehrer für die Fächer Sport und Erdkunde an einem Gymnasium im westfälischen Halle. „Ich habe es bis zum Oberstudienrat gebracht, bevor ich meinen zweiten Berufsweg gewählt habe. Der war, das muss ich zugeben, eine Idee lukrativer und lag mir auch mehr.“ An die Schule zurückgewünscht hat er sich nie. „Ich habe mit 38 Jahren den Beruf des Fußballmanagers gewählt und nie bereut.“ Als zusätzlicher Anreiz komme hinzu, dass die Berufe unterschiedlich bezahlt würden. Für seine alte Berufsgruppe hat er höchsten Respekt: „Es ist einfacher, einen Fußballverein zu leiten, als eine Klasse zu unterrichten, glauben Sie mir.“ Gymnasiallehrer zu sein, sei anstrengend, weil man von Stunde zu Stunde hetze und permanent fremdbestimmt sei. „Heute bestimme ich meine Termine selbst und sage eben auch mal einen ab, wenn ich keine Lust habe. Das ist einem Lehrer leider nicht vergönnt.“ Sein Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster nahm der ehemalige Kicker am 1. Oktober 1970 auf und schloss es innerhalb der Regelstudienzeit ab. Ob er gerne studiert hat? „Ja, es hat mir Spaß gemacht. Münster war ein toller Studienort und hat sehr zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Ich mochte die entspannte Atmosphäre und habe dort viele gute Freunde gefunden, die ich erstaunlicherweise auch heute noch habe.“ Mit denen hat er auch das prägendste Erlebnis während seines Studiums gehabt: „Das darf ich eigentlich gar nicht erzählen, denn das war nichts Akademisches. Wir haben von 14 Uhr mittags bis morgens um 5 Uhr Skat gespielt, und zwar geramscht, da ging es zur Sache.“ Es lief gut, denn Bruchhagen hatte Übung und konnte die Karten mitzählen. „Da musste man schon perfekt spielen, damit es nicht in die Hose ging. Meistens verlor irgendwann derjenige, der am müdesten war.“ Er war kein ausgesprochen fleißiger Student, doch sein Talent kam ihm zugute. „Ich war ein Allroundsportler, und das Geografiestudium war nichts Hochakademisches“, berichtet der Fußballmanager. So schloss er im Fach Sport mit „sehr gut“ ab, in Geografie mit „befriedigend“. Auch heute noch nützt ihm sein Wissen: „Nicht unbedingt das aus den Hörsälen, aber das meiner persönlichen Entwicklung.“

Die Lieblinge der Profs © Goethe-Uni Frankfurt

Der Wissenschaftler des Jahres: Prof. Dr. Reinhard Dörner Reinhard Dörner wurde von der Goethe-Uni zum Scientist of the Year gekürt. Der Physikprofessor und Direktor des Instituts für Kernphysik stiftete das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro dem wissenschaftlichen Nachwuchs.

Lieblingsfilm: „‚2001: Odyssee im Weltraum“ ist einer der wenigen Filme, den ich mir wegen der gelungenen Einheit von Musik und visuellen Effekten mehrfach angeschaut habe.“ Lieblingsmusik: „Ich höre die Musik von Folk-Sängerin Joan Baez, weil es sich lohnt, (nicht nur) in der Musik die Hoffnung auf eine bessere, gerechtere Welt nicht aufzugeben.“

Lieblingsbuch: „‚Momo’ von Michael Ende. Für mich gibt es nicht Schöneres, als meiner Tochter Maja abends vor dem Einschlafen etwas vorzulesen. ‚Momo‘ war hier erstklassiges Lesefutter. Den größten Einfluss auf meine Weltsicht haben die Bücher von Jürgen Habermas hinterlassen.“

Lieblingszitat: „‚Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde’ von Kant. Ich bewundere die Versuche der Philosophie, die wirklich wichtigen Fragen wie die nach dem ‚Sollen’ zu beantworten.“

Lieblingsort: „Im Ausland ist es das Café Strada am Campus der University of California Berkeley, da kann man im Schatten der Bäume eine Latte schlürfen, lesen und dabei Menschen aller Hautfarben in zehn verschiedenen Sprachen um sich herum sprechen hören. Eine Kammer meines Herzens schlägt in der San Francisco

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Bay Area, in der ich wundervolle Jahre meines Lebens als Physiker verbracht habe. In der Heimat mag ich die Weinberge an den Hängen des Rheingaus – ein unbeschreiblich magischer Ort.“

Lieblingsgericht: „Spaghetti mit Tomatensoße und frischem Parmesan. Keine Sternküche kann den Genuss dieses einfachen Gerichts ersetzen.“

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