das möeh - Die AKS-Zeitung

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Deutschland 1,00 € Nr. 11 - Dezember 2006

Dr. Weber wird Nachfolgerin

Amend verlässt die AKS Neue Wege

Alles zum Neubau


Willkommen beim neuen möeh 02

18 Auf Wiedersehen, Herr Amend 22 Neue Wege: Alles zum Neubau

Inhalt

Schulleben

Privatleben

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Ausschnitte: Amend tritt zurück

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möeh-Horoskop

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Was ist eigentlich die SV?

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Bücher unter der Lupe

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AKS: das neue Leitbild

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Filmpalast

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Reaktion auf »Religion an der Schule«

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Nachsitzen

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Beautytalk

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Die unbeantworten Fragen der Unterrichtsgarantie Plus

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Interview mit der neuen Schulleiterin Frau Dr. Weber

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Schulen in den USA: Unterschiede zur AKS

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Eliteuniversitäten

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Nachruf: Präsentation zur AKSakademie

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Editorial

37

Wie das möeh zu seinem Namen kam?

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Impressum

das möeh


Liebe Leserinnen und Leser, es ist geschafft - Ihr haltet die aktuelle Ausgabe des AKS-Schülermagazins „das möeh“ in den Händen. Und wieder einmal steckt natürlich ein hartes Stück Arbeit in diesen Seiten. Doch alleine die Tatsache, dass unsere letzte Ausgabe trotz erhöhter Auflage komplett vergriffen war, hat uns zur Produktion dieser Ausgabe und der Erhöhung der Auflage motiviert. Die Auflage beträgt jetzt 500 Stück und - wie ihr unschwer erkennen könntist sie erneut im professionellen Druck erschienen. Und das sind nicht die einzigen Veränderungen:

Zeit x Kraft kosten wird ist also klar.

Das Layout ist nicht mehr ganz das Alte, wir haben dem möeh layouttechnisch einen neuen Glanzanstrich verliehen.

Glücklich können wir uns auch bzgl. unserer neuen Schulleiterin, Fr. Dr. Weber schätzen. Sie hat uns bis jetzt dort ihre Hilfe geboten, wo wir sie gebraucht haben. Ob sich das halten wird, wäre zum einen natürlich wünschenswert und zum anderen abzuwarten.

Der Redaktionsraum, ehemals noch 119c, ist jetzt in Raum 209 verlegt worden. „das möeh“ hat an mehr Mitarbeitern gewonnen, weswegen die ein oder anderen Verbesserungen zu Gunsten der Leserfreundlichkeit durchgenommen werden konnten. Und das soll nicht das Ende sein, denn nach dieser Ausgabe steht die eigentliche Revolution bevor. Unsere nächste Ausgabe, mit der wir übrigens in den vom Spiegel veranstalteten „Schülerzeitungswettbewerb“ ziehen, wird komplettfarbig sein. Zum ersten Mal in der Geschichte der Altkönigschule - ferner denn: zum ersten Mal in der Geschichte von Kronberg - erscheint eine ganzfarbige Schülerzeitungsausgabe. Und die will natürlich erst einmal produziert sein, dass dies mal wieder

Dezember 2006

Jetzt möchte ich mich wieder an den Personen bedanken, ohne die Herausgabe diese Ausgabe nicht hätte möglich sein können: Herrn Littig und Herrn Schmeiser für die Lektorarbeiten der Ausgabe, all den Sponsoren, die Anzeige geschaltet haben, all den Redakteuren, die ihre Mitarbeit in vielfältigerweise eingebracht haben, all den freien Redakteuren, die Artikel, Lehrerzitate, Gerüchte usw. geliefert haben und Herrn Heininger, der der Redaktion bei allen Sachen als Berater zur Verfügung stand. Und Euch, liebe Leser, wünsche ich erst einmal schöne Noten, dann schöne Weihnachten, nachfolgend schöne Ferien und zum Schluss ein schönes Zeugnis,…halt: Davor wünsche ich Euch noch viel Spaß mit der neuen Ausgabe!

Jonny Kumar, Chefredakteur

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Editorial

Das Logo - ihr seht es auf dem Titelblatt - ist ebenfalls erneuert worden. Es wurde auf der Redaktionskonferenz des möehs Ende November verabschiedet.

Diese Ausgabe widmen wir unserem Ex-Schulleiter Gerhard Amend. Herrn Amend verbinden wir von der Redaktion stets mit guten Erinnerungen. Er war ein Schulleiter von der Sorte, die es heute noch sehr selten gibt. Er stellte bei seiner Arbeit die Schülerinnen und Schüler immer in den Mittelpunkt und setzte sich für sie ein. Dieses heroische Engagement von Herrn Amend möchten wir daher mit dieser kleinen Geste honorieren.


Amend tritt als Schulleiter zurück Der Rücktritt von Schulleiter Gerhard Amend nach den Sommerferien löste Entsetzen und Unruhe in der Schülerschaft aus. Dass die AKS ohne Amend „funktionieren“ könne, war zu diesem Zeitpunkt mehr als undenkbar, ebenso, dass sich so schnell ein Nachfolger finden werde. Die letzte Hoffnung, dass Amend zurückkehren könne, erlosch nach seinem Rücktrittsbrief an die Schüler, in welchem er das Verlassen seines Postens so kurz vor dem Einzug in die zwei neuen Gebäude der AKS sehr bedauerte. Der überaus freundliche, hilfsbereite, engagierte - und vor allem unvergleichbare - Pädagoge verlässt die AKS nach 30 Jahren. Eins ist sicher, jeder wird sich gerne und mit einem freundlichen Lächeln an Herrn Amend, einer AKS-Legende, zurückerinnern. Mehr auf Seite 18.

Der Weg in die Zeitung

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»Der sicherste Weg, in die Zeitung zu kommen, besteht darin, eine zu lesen, während man die Straße überquert.« Alberto Sordi (*1920) italienischer Filmkomikerfrüher

Zitat

Ausschnitte

»Die Schulen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren und nie gewesen sind.« William Penn Adair „Will“ Rogers (1879-1935), amerik. Humorist

Denkpause »Bei Denkpausen weiß man nicht genau, ob es Pausen zum oder vom Denken sind.« Wolfram Weidner (*1925), dt. Journalist

Blog-Tipp http://www.sv-aks.de Die neue Homepage der SV mit neuer Internetadresse

Neubau-Fieber Die AKS befindet sich im absoluten Ausnahmezustand, der Grund ist das Neubaufieber an der AKS. Es ist vollbracht, die zwei neuen Gebäude stehen und sind in Ihrer vollen Pracht zu bewundern. Der Inventar dieser Bauwerke überschreitet die Grenzen des Luxus, höhenverstellbare Tische und Stühle, High-Tech pur und nur so nebenbei… kein Teppich. Im unteren Stockwerk ist sogar ein schön angefertigtes Mosaik, das - wie der Material schon vermuten lässt

- von der Mosaik-AG unter Frau Jörss zurechtgemacht worden ist. Bevor man jetzt „aufs Klo“ muss, wird man sich nicht zwei Mal schon beim Gedanken ekeln müssen. Der lang erwartete, hohe bauliche Standard ist erreicht, der Alte König dürfte Hessens Schulen im baulichen Bereich nun dominieren. Die Eltern, die ihre Kinder nicht in den Genuss der zwei Neubauten kommen lassen werden, (sprich: sich nicht �ür AKS entscheiden) machen sich doch strafbar, oder? Mehr ab Seite 22 das möeh


Dr. Weber neue Schulleiterin Dr. Dagmar Weber, ist die neue Leiterin der AKS. Die 53-jährige, im Amt erfahrene Oberstudiendirektorin hat sich ziemlich schnell in der AKS einleben können, die Übergabe der Schulleiterrolle scheint (offiziell natürlich schon längst) vollzogen zu sein. Viele Schüler kamen bereits mit positiven Rückmeldungen bzgl. des Engagement Webers. Fitness-AG, Unesco-Projekte, Konfliktlotsen, Vollendung des Klassenraum-Wettbewerbs sowie das Projekt „AKS2010“ sind nur Auszüge der Tätigkeiten, in denen Weber bereits beteiligt war. Das große Interview auf Seite 26.

Leitbild-Korrekturen

Schüler in einer Engagementkrise Dass es nach Sommerferien generell einige Zeit braucht, bis die Schüler sich wieder an die Schule gewöhnen ist nachvollziehbar. Dass sie jedoch ganz abschalten, grenzt nahezu an einen Skandal. Aber es ist so, viele AKS-Schüler haben dieses Schuljahr wohl ganz andere Dinge zu erledigen und scheren Dezember 2006

Patrick Link und Sophie Starke, das sind die Namen der neu gewählten Schulsprecher der AKS. Sie haben ebenfalls bereits einige Projekte organisiert: Ein Fußballturnier und die Miterstellung des neuen Leitbildes. Sehr positiv �ällt die Ein�ührung der wöchentlichen „SVInformationen“ auf, so bleibt der meiste Teil der AKS-Landschaft stets auf dem neusten Stand. Andererseits gesehen ist es nicht mehr lang, bis dass 1. Schulhalbjahr sein Ende findet und die SV hat schließlich noch ein breites Pensum an Wahlversprechen (Künstler-/Video-/Karaokeabend, SV-Weekend, Sportturnieren, gemeinsame Zweigprojekte, Kommunikationsverbesserung etc.) zu er�üllen.

sich kaum noch um das Schulleben an der AKS. Die Folgen sind sichtbar, so gab es dieses Jahr nur ein SV-Kandidaten-Team, AGs und Ausschüsse wie z.B. Unesco-AG und Kulturausschuss geraten zunehmend in Existenzproblemen andere AGs bestehen längst nur noch auf dem Papier. Aber wer hätte das nach den letzten zwei Jahren nicht schon vorsehen können, inkompetente Klassensprecher und überforderte Lehrer haben ausnahms-

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Ausschnitte

Wir haben ein neues Leitbild. Doch was eben noch klar konturiert erschien, droht bald im Nebulös-Beliebigen zu verschwinden. Dass die Änderung bzw. „Korrektur“ - wie man es in der Chefabteilung zu pflegen nennt - notwendig gewesen war, um der AKS quasi ein (neues) Gesicht zu verpassen, ist unumstritten. Und dennoch ist der Verlauf zur Erneuerung sehr traurig abgelaufen, meist blieb es daran hängen, dass die Klassensprecher das Wort nicht definieren konnten, oder es lag daran, dass es keine Stunde gab, in der man eine SV-Stunde hätte einberufen können, um dieses Thema zu besprechen. Pardon, natürlich gab es auch Schüler, die beim Wort Leitbild gesagt haben: „boah, hör ich zum ersten mal.“ Die paar Vorschläge, die die SV von der Schülerschaft bekommen hat, waren zum Teil sehr gut formuliert, auch gab es aber Aussagen, aus denen ganz klar folgt, dass man nicht wusste, was ein Leitbild überhaupt ist („kein hoher Leistungsdruck!“). Das neue Leitbild wurde bei der Einweihung der Neubauten präsentiert. Mehr auf Seite 12

Bekannte Namen im neuen SV-Vorstand

weise wohl gut zusammengehalten. Der Kontakt zwischen SV und Schüler läuft auch nur schleppend, andere Schülerinstitutionen wie die Konfliktlotsen dürften nicht einmal allen bekannt sein. Wie man aus dieser (ob kleinen oder großen ist Interpretationssache) Krise wieder herauskommt, ist unklar.


AKS hat neue Schulsprecher Mit 81,5% sind Sophie Starke und Patrick Link am Freitag (22.09) in das Amt des Schulsprechers gewählt worden. Somit löst Sophie Starke IdaMarie Platen und Mourad Berkhli (zwei von drei Schulsprechern des vergangenen Jahres) ab. Indes feiert Patrick Link seinen zweiten Amtsantritt.

Schräger Schulsprecherwahlablauf

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Auf grauen Papieren wurden die Ergebnisse der diesjährigen Schulsprecherwahl bekannt gegeben. Wegen kaputten Lautsprechern - man hat es immer noch nicht geschafft, sie reparieren zu lassen - war eine Durchsage nicht möglich, weswegen man nach der Stimmenauszählung zu einem Schmierpapier griff und so die prozentualen Angaben verschriftlichte. Auch gab es dieses Jahr keine Vollversammlung, in der man die Schulsprecher samt ihrem Wahlprogramm habe inspirieren können. Dass es dieses Jahr nicht dazu gekommen war, ist die Konsequenz aus den Wahlabläufen der letzten Jahre. „Du stehst da vorne, bist aufgeregt und es hört dir keiner zu.“, so die Behauptung.

Ausschnitte

Aktuelle Schülerzahlen der AKS Im Rahmen der Feierlichkeiten des Neubaubezuges sind auch die aktuellen Schülerzahlen der AKS zum Vorschein gekommen. Demnach besuchen momentan 1150 Schülerinnen und Schüler die AKS - überraschenderweise bis jetzt also keine allzu große Veränderung. 65% der Schüler kommen aus Kronberg, der restliche Anteil aus Nachbarstädten wie Steinbach oder Eschborn. Lehrer und Politiker sind sich einig, dass die 1300er Grenze, so wie vor ein paar Jahren noch, locker zu erreichen sei. Neubau, High-Tech-Unterricht und beste Wettbewerbsergebnisse- wenn das mal kein Anreiz ist.

Umzug der Redaktion Das möeh ist, wie schon bekannt, vom bisherigen Redaktionsraum 119c jetzt in den Raum 209 gezogen. Dies hat vor allem den Vorteil, dass wir unsere Redaktionssitzungen jetzt in unserem Raum abhalten können. Für Euch sind wir jederzeit in der 1. und 2. Pause erreichbar.

Warum Wikipedia wirklich gesperrt wurde Die Meldung der letzten Ausgabe, in der es unter anderem hieß, dass die AKS das Internetlexikon Wikipedia gesperrt habe, erwies sich als falsch. Es handelte sich dabei um einen Recherchefehler unsererseits. Wie uns Deutschlehrer Dirk Schulz berichtete, ging die AbrufSperre von den Betreibern von Wikipedia selbst aus und diese betraf nicht nur die AKS sondern alle Schulen des Hochtaunuskreises. Beleidigende Beiträge und ver�älschte Informationen sollen von

Schülern sollen entweder als Änderungen hinzuge�ügt oder als neuer Artikel gespeichert worden sein. Den Entschluss, das frei editierbare „Wikipedia“ in den Schulen zu sperren, fasste man nach diesen Vor�ällen friedlich in einer Sitzung zwischen Wikipedia und HTK. Mittlerweile haben AKS-Schüler aber aufgrund des neuen PC-Systems wieder Zugang zu dem von jedermann editierbaren Lexikon.

Die P�ütze vor dem Mädchenklo... Viele von Euch haben die Wasserp�ütze vor der Mädchentoilette sicherlich wahrgenommen. Nach den uns vorliegenden Informationen passierte es folgendermaßen: Aus einem unerklärlichen Grund funktionierte der Wasserhahn nicht und es kam kein Wasser heraus. Da man nachsehen wollte, woran das liegt, hat man den Wasserhahn auf- und zugedreht, durch ein Ungeschick hat man ihn aber

nach den Überprüfungen aber aufgedreht gelassen. Dies bemerkte man nicht, da das Wasser ja nicht lief. Irgendwann, im Verlaufe des Wochenendes schien dieses Problem sich selbst behoben zu haben, so dass das Wasser wieder anfing zu laufenein Pech nur, dass das niemand merken konnte. So lief das Wasser fröhlich in den Montag hinein...

Benefizlauf �ür Nepal/Guatemala Es waren nur 3 Lehrer der AKS und 39 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Samstagnachmittag (30.09.) den Weg zum MTVSportplatz gefunden hatten, aber diejenigen, die kamen, waren hoch motiviert. Fast alle liefen 10 Runden und mehr, mehr als ein Drittel der teilnehmenden AKS-Schüler über 20 Runden. Die Schülerin Virag Papp (Kl. 10) lief sogar 52 Runden, d.h. über 17 km. Sie wurde übertroffen von 3 Schülern der 5.Klasse, nämlich Anna Seppi, Yannick Jochmann und Calvin Müller-Kästner, die jeweils 61 Runden

liefen. Allen Schülern, die sich an diesem Lauf beteiligten, noch einmal herzlichen Dank! Ihr helft uns, einen Schritt weiter zu kommen bei dem zähen Kampf gegen Armut, Unwissenheit und Krankheit in unseren Fördergebieten. (L. van der Zwiep) Anm. der Red.: Liebe Frau van der Zwiep, in erster Linie gilt der Dank Ihnen und der „Initiative Kronberg 96“. Wir möchten uns �ür Ihr jahrelanges soziales Engagement bedanken. Anlässlich gratulieren wir ebenfalls der „Initiative Kronberg 96“ zum 10jährigen Jubiläum. das möeh


Schüler stören neuerdings AKS-Betrieb

Aufgeschnappt

Dass wegen Unterrichtsgarantie + längst nicht alle Aus�älle vermieden werden können, ist klar. Jedoch scheint ein neues Phänomen sein Unwesen an der AKS zu treiben. Neuerdings haben Schüler, bei denen die 6. Stunde ausnahmsweise mal doch aus�ällt, anscheinend nichts Besseres zu tun, als Türe aufzureißen, sich gegen Wände zu schubsen und somit den Unterricht zu stören. Dass dies �ür uns Schüler in gewisser Weise auch verherrlichend und lustig

»Nimm‘s nicht ernst, nimm‘s persönlich!«

sein kann, ist bekannt. Der Spaß hört aber spätestens dann auf, wenn man Mitschüler während der Arbeiten bzw. Test o.ä. stört. Doch diese Schüler- wie uns Lehrerzimmer-interne Quellen melden, seien es fast immer die Gleichenscheint dies wohl nicht zu beeindrucken. Warum Lehrer beim Erwischen der Schüler zu keiner härteren Maßnahme greifen, ist unklar. Jedoch wird dies, so ein Lehrer, bestimmt härtere Nachfolgen haben als bis jetzt. „Die Störer sollen gewarnt sein!“

Herr Bank

Neue Lehrkraft hat es nicht leicht: Bei vielen Schülern umstritten Verhalten einiger Schüler, wie. z.B. der Beschuss mit Sachen. Es bedarf bei solchen Gesprächen zuerst ein Gespräch, in dem alle Missstände auf dem Tisch gelegt, pro und contra ausgetauscht und Lösungen gefunden werden. Doch die Schüler scheinen dies aufgegeben zu haben. Noch überraschender aber die Tatsache, dass die Lehrkraft bislang kein Gespräch eingeleitet hat. Es wäre ratsam, unbedingt einen Dialog zu beginnen, bevor das Ganze ausartet, und den Schritt nach vorne sollten diesmal vielleicht doch die Schüler machen.

»Recht auf SV-Stunde!« Als es auf einer SV-Sitzung vorgetragen wurde, war den Gesichtern der Klassensprecher allgemeine Verwirrung anzusehen. Das Wort „SV-Stunde“ hielt man �ür eine Art von Fremdwort. Doch dieses Recht gibt es, und das schon seit mehreren Jahren, es wurde nur nie darüber berichtet. Jeder Klasse steht demnach eine Stunde zu, in der kein Unterricht stattfindet, sondern Interna wie z.B. aktuelle Situation in der Klasse besprochen werden. Diese „SV-Stunde“ kann man pro Woche einmal in AnDezember 2006

spruch nehmen. Ein weiterer wichtiger Punkt zu diesem Recht: Lehrer dürfen Euch diese Stunde nicht verbieten, es sei denn ihr befindet Euch in einer Ausnahmelage (z.b. kurz vor der Klassenarbeit...). Ihr dürft die SV-Stunde nicht immer im gleichen Fach abhalten, sondern müsst jede Woche verschiedene Fächer wählen. Die ersten Beschwerden gab es auch schon: Lehrer verweisen immer auf den nächsten Fachlehrer. In solchen Situationen sollte man sich bei der SV melden.

07 Neues Computersystem �ür AKS-Schüler Kurz nach den Herbstferien hat die AKS ein neues Computersystem einge�ührt. So hat jetzt jeder AKSler sein eigenes Account, in dem er sich mit einem von der Schule gegebenen Passwort (was er natürlich jederzeit ändern kann) einloggen und arbeiten kann. Lobende und staunendende Worte gab es bereits als Reaktion einiger Schüler, die die Gelegenheit hatten, mit dem neuen System zu arbeiten. Das Praktische ist, dass dieses System einen heimischen Anstrich hat, die Probleme wie Datenverlust werden nicht mehr vorkommen, ferner kann man eine Datei, die man in seinem Account an einem anderen Arbeitsplatz gespeichert hat, von jedem Computer der AKS, in dem dieses System installiert ist, öffnen. Man muss sich also keine Sorgen mehr machen, wenn man das Referat im Raum 248 gespeichert hat und heute aber in 240 Unterricht halten soll.

Ausschnitte

Seit dem Beginn des neuen Schuljahres gibt es eine neue Lehrkraft an der AKS, die in ihrer Unterrichtsmethode als sehr umstritten gilt. Demnach gibt es Klassen, mit denen sie überhaupt nicht klarkommen kann, was möeh-Informationen zufolge auf Gegenseitigkeit beruht. Dieser Konflikt sei inzwischen ausgeartet, die betroffene Lehrkraft werde sogar mit Sachen beworfen. Und dennoch scheint dieser Konflikt nicht nach außen gedrungen zu sein, die Gründe hier�ür sind uns unklar. Völlig unverständlich ist das


Falsche Schulhofgerüchte:

Weber streicht Austauschfahrten nicht

Ausschnitte

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Das neulich auf dem Schulhof weit verbreitete Gerücht, in dem es hieß, die neue AKS-Oberstudiendirektorin Dr. Dagmar Weber würde alle Austauschfahrten streichen, stimmt definitiv nicht. Nachdem sich einige Schüler an das möeh gewand hatten mit der Bitte, Klarheit zu verschaffen, fragten wir persönlich bei Frau Weber nach. Das Statement: „Nein, dieses Gerücht stimmt nicht. Klar kann ich im Rahmen der „Unterrichtsgarantie +“ nicht ständig Ausflüge auf Kosten des Unterrichts zulassen. Aber es wird fast alles wie gewohnt bleiben.“ Aus diesem Gespräch resultierte, wie das Gerücht überhaupt zu Stande kommen könnte. Laut Dr. Weber lag es an interner Zweistimmigkeit im Lehrerzimmer. So hatte Frau Dr. Weber den Antrag eines Referendars, der ebenfalls bei der Klassenfahrt dabei sein wollte, abgelehnt, weil dieser seinen Antrag zu spät abgegeben hatte.

+++ Richtigstellung +++ Die in der letzten Ausgabe des möehs angekündigte Info, dass alles gesammelte Geld nach Peru -Kinderdorf - geht, muss korrigiert

Englisch-Schulbücher = antik? Einige Schulbücher der AKS sind sehr alt – nahezu antik. Viele Schülerstimmen mit kritischem Klang beschweren sich zunehmend über die Veraltung der Unterrichtsmaterialien. Vor allem die Bücher �ür die Jahrgangsstufen 9/10 im Fach „Englisch“ seien teilweise bis zu über 18 Jahren alt. Dass diese Bücher sprachlich auch heute noch gültig sind, mag sein, aber diese alten Bücher vermitteln ganz klar alte und heute in englischsprachigen Ländern möglicherweise ausgestorbene Werte und Normen. Ebenfalls gibt es ein komisches Ge�ühl auf, dass auf den Titelseiten der E-Bücher der 8.Klassen noch das World Frau Schmidbauer: »Mach das habt ihr jetzt gerade

Trade Center abgebildet ist, was nicht selten an den 9/11 zurückerinnert. Wer trägt die Schuld, dass wir aus Büchern des „Schul-Mittelalters“ pauken- der Staat! Vielleicht auch die AKS insofern, dass sie keine neuen Bücher �ür dieses Fach bestellt, aber es ist unverantwortlich von unserer Kultusministerin so schnell eine Haushaltssperre (d.h. Schulen können Schulbücher nicht mehr auf Kosten der staatlichen Kasse bestellen) zu verhängen und das Geld, dass man �ür die Aktualität anlegen sollte, in ein strittiges Programm wie Unterrichtsgarantie + zu investieren.

hin, ich will dein

falsch verstanden!«

Ding sehen! …och,

Pflichtveranstaltung bringt Kosten mit sich Die Entscheidung, dass kurz vor den Herbstferien aufge�ührte englischsprachige Theater „Longfingers“ zu einer Pflichtveranstaltung zu machen und da�ür Geld zu verlangen, wurde seitens der Schüler - aber auch Lehrer – stark kritisiert. Zwar kostete der Eintritt gerade einmal 5,-€, doch der Wirbel, der deshalb veranstaltet wurde, war enorm. Aufregung und bitter enttäuschte Gesichter, als das Geld verlangt wurde. Diejenigen, die es vergessen hatten, sollten es nach Auf�ührung des Theaters bezahlen. Es kam wie es kommen musste, das Theater mit hervorragender schauspielerischer Leistung wurde von

werden, denn wir teilen das Geld und schicken es an alle AKS-Projekte weiter, damit wir allen Spender gerecht werden, die gerne �ür dies oder jenes Projekt ein-

vielen Seiten grundlos zwangskritisiert. Schüler, die zwar in den Genuss gekommen waren, dieses Theater mitanzuschauen, verurteilten es spontan als „Scheiße“. möeh-Informationen zufolge soll sogar eine Lehrerin ihrem Kurs zur Nichtzahlung aufgefordert zu haben. Dass dies, pädagogisch gesehen, nicht sein darf, ist selbstverständlich, aber dies äußert zugleich die Respektlosigkeit gegenüber denjenigen, die viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, sich Mühe gegeben und schließlich meisterhaft vorgespielt haben. Dank gebührt jedenfalls den Organisatoren �ür die Bereicherung unseres Lernalltags.

Dezember 2006. Alle Eltern der 5./ 6. Klasse haben die wichtigsten Informationen erhalten. +++ Unesco-AG +++ Wir, die Unesco-AG, Wir wünschen uns viele freuen uns auf den Tag Spenden - Sach- oder der offenen Tür am 9. Geldgeschenke – damit treten möchten. V. Seliger-Horing

wir eine Tombola �ür die neuen AKS-Schüler einrichten können. Alle Helfer, Spender oder Zuschauer, sind herzlich willkommen. (V.S.H.) das möeh


Sofas mussten weg Was mit den Sofas vor dem SV-Raum geschah Die Sofas vor dem SV-Raum mussten ihren Platz räumen. Nachdem einige Lehrer und Schüler sich während der Arbeiten von den daraufsitzenden Schülern gestört �ühlten, die Sofas immer häufiger zu Objekten der Begierde geworden und von einem Raum zum Anderen „transportiert“ worden sind, entschied sich die Schulleitung

�ür die Abschaffung der Sofas. Erledigen durften diesen Job die Schüler des Geschichtskurses der Jahrgangsstufe 13 erledigen. Die Sofas haben aber nicht nur zu Störungen beigetragen, sondern auch �ür Entspannung nach schwierigen Klassenarbeiten, langweiligen Schul- oder harten Sportstunden, etc. gesorgt. Schade, schade!

Klassensprecher und SV-Informationen lerschaft weitergeleitet werden können. Es ist in vielen Klassen zwar alter Brauch nicht nach Kompetenz, sondern anderen Faktoren zu urteilen und wählen. Dennoch sollte man sich gut überlegen, ob man sich nicht doch am Schulleben, an dem man schließlich einen großen Teil seines Alltags verbringt, nicht teilnehmen will. Und da�ür sind nun mal Klassensprecher, die kompetent sind und sich mit vollem Engagement �ür die Interessen der Schüler einsetzen, unverzichtbar. Es geht aber voran, so sollen letzten Montag über 80% der Klassensprecher etwas am SV-Raum abgeholt haben.

Viele stufenübergreifende Lehrer, die sowohl die Mittelstufe als auch die Unter- bzw. Oberstufe unterrichten, sind unzufrieden mit der ständigen Wanderung von einem zum anderen Gebäude. Dies habe u.a. auch zu Folge, dass sie ihre Pause nicht genießen können oder leicht verspätet zum Unterricht kommen. Tja, alles Gute hat seinen Preis, nicht wahr,…?

»SV-Informationen« Die von der SV neueinge�ührten „SV-Informationen“ sind von allen Klassensprechern jeweils montags in der 1. großen Pause vor dem SV-Raum abzuholen. Sie enthalten die wichtigsten Informationen über aktuelle Projekte der SV sowie anderen Geschehnissen der Schule.

Wenn ihr in einen Konflikt geratet und nicht weiter wisst: Konfliktlotsen der AKS und Vertrauenslehrer Es gibt viele Konflikte, deren Lösungen oft unmöglich scheinen. Wenn ihr Euch im Konflikt mit Schülerinnen, Schülern oder gar Lehrern befindet und Hilfe braucht, haben die Konfliktlotsten unter Herrn Benner oder die Vertrauenslehrer, Frau Dommermuth und Frau Noll stets ein Ohr �ür Euch. Eure Aufgabe besteht einzig darin zu der Person Eures Vertrauens zu gehen. Seit versichert, dass kein Dritter über das Gespräch ohne Eure Einwilligung erfahren wird, denn beide Gremien unterstehen der Schweigepflicht.

AKS-Boulevardmagazin „MÄH!“ eingestellt!

Sechs Stunden am Tag der offenen Tür Im Rahmen der ach so tollen Unterrichtsgarantie + kassieren AKSler einen erneuten Schlag: Waren es bislang nur vier Schulstunden, so wird es jetzt volle sechs Stunden geben am Samstag bzw. am Wochenende bzw. am Ruhetag bzw. heute. Dass wir hier nur „lobende“ Worte �ür unsere Karin aufbringen können, versteht sich also von selbst. Diesen Schlafraub Dezember 2006

sehen Schüler und Lehrer (mit einigen Ausnahmen) zu Recht nicht ein. Mann erklärt dies aber damit, dass bei stattgefundenem Unterricht am Faschingsdienstag ebenfalls sechs Stunden Unterricht stattgefunden hätten. Und wenn man schon sechs Stunden Unterricht durch�ühren muss, warum dann schon so früh, liebe Schulleitung?

Das sensationelle MÄH!, anfangs als Konkurenz und eine zeitlang als das Bessere von beiden AKS-Schülermagazinen gehandelte Blatt hat ihre Produktion laut Noch-Chefredakteur und Ex-Schulsprecher Kai-Uwe Opper zu Beginn des Schuljahres eingestellt. Opper, der dieses Jahr sein Abitur macht, hat natürlich noch einiges an Lernstress zu bewältigen, man gut nachvollziehen kann, dass er keine Zeit verschwenden will. Es wurde auch kein ehrenvoller Nachfolger gefunden, dem die Verantwortung hätte übertragen können. So ist das MÄH! einer der ersten Gremien, die das Engagementtief der AKS-Schüler zu spüren bekommen.

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„Es holen sich nur knapp 40%, also nicht mal die Hälfte der Klassensprecher, jeden Montag die SVInformationen am SV-Raum ab.“, so Schulsprecherin Sophie Starke gegenüber dem möeh. „Ihr solltet Euch noch mal überlegen, was die Aufgaben eines Klassensprechers sind.“, heißt es auf dem Blatt, welches auf einer SV-Sitzung ausgeteilt wurde. Es ist allgemein bekannt, dass viele Klassensprecher sich nicht richtig über ihre Aufgabe im Klaren sind. Dennoch schockieren diese Zahlen, vor allem unter dem Aspekt, dass die doch recht guten Informationen nicht an die Schü-

Stufenübergreifend unterrichtende Lehrer sind unzufrieden


Die Unesco braucht Euch: Führt gemeinsam mit uns Projekte durch! Die neue Präambel der AKS besagt, dass wir eine UNESCOSchule sind. Soweit so gut, aber: Wer von Euch weiß wirklich, was eine UNESCO-Schule wirklich bedeutet??? Wir haben uns in einzelnen - und per Zufall ausgewählten - Klassen erkundigt. Das Ergebnis zeigt uns, dass wir die Idee der UNESCO wieder in unser schulisches

Ausschnitte

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Leben integrieren sollten. Deshalb schlagen wir Euch allen vor, einmal zu unseren Treffen zu kommen. Frau Dr. Weber, unsere neue Schulleiterin, wird uns in der nächsten Zeit besuchen kommen, um mit uns über unsere Ideen und Projekte zu sprechen:

Kommt IHR auch? Das würde uns sehr freuen, denn wir sind nach den Ferien nur Wenige geblieben, obwohl wir ja das größte AKS-Event, nämlich das UNESCO-Fest, angekündigt hatten und es auch genehmigt war. Wir holen es zu gegebener Zeit auf alle Fälle nach und hoffen, dass Ihr uns dann

unterstützt!! Herr Pfeffer und Herr Tschorn sind auch schon mit im Boot. Bis demnächst also??? Eure UNESCO-AG PS: Wir treffen uns jeden Donnerstag um 13h15 in Raum 236. Bitte lasst doch die UNESCOIdee der AKS nicht einfach so fallen!!

Verbot von Killerspielen AGs und Angebote der AKSakademie: Nichts �ür 10. Klasse und höher? - Sinnvoll? Ein Kommentar von Niklas Karrasch Nach dem Amoklauf in Emsdetten sollen Ego-Shooter-Spiele verboten werden, da der Täter Splinter-Cell-süchtig war! Ist dieses Verbot sinnvoll? Ja, denn solche Spiele zeigen vielen Jugendlichen erst die Möglichkeiten, wie man sich rächen könnte! Außerdem, ist es denn nicht schon fast pervers, daran Spaß zu haben Menschen abzuschießen, auch wenn es nur im “Spiel“ ist? Außerdem gibt es sehr viele Spiele, welche auch Spaß machen, bei denen man keine Menschen erschießen muss! Allerdings muss man auch bedenken, dass nicht jeder Shooter-Spieler ein potentieller “Mörder“ ist.

Falsch! Für diese Jahrgangsstufen wer- bis hin zu naturwissenschaftlichen den jede Menge Wettbewerbe angebo- Wettbewerben. Gruppe bilden, informieten, an denen in Gruppen oder alleine ren und mitmachen! teilgenommen werden kann. Das AngeNASPA.ANZ.A6H.SW.blick.qxd 20.07.2005 10:25 Uhr Seite 1 bot reicht von Informatik-, über Sprach- Ansprechpartner: Frau Reinhardt

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Aufgeschnappt »Wenn 3 Leute in einem Raum sind und 5 Leute rausgehen, dann müssen 2 Leute wieder reingehen, damit der Raum wieder leer ist.« Herr Simon Durchblicker haben das Schüler-Paket! So machst du mehr aus deinem Geld: � � � �

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das möeh


Was ist eigentlich die SV?

Von Sophie Starke

Dezember 2006

ben dem SV-Raum die so genannte SV-Wand. Dort hängen die aktuellen sowohl auch älteren SV-Informationen aus und man kann nachlesen, in welchen Sitzungen und Ausschüssen die SV vertreten ist. Außerdem wird es dort auch bald eine Nachhilfebörse geben: Schülerinnen und Schüler, die Nachhilfe geben bzw. nehmen möchten, tragen sich in eine Liste ein und können sich dann entsprechend der

den Konfliktlotsen und Verbindungslehrerinnen mit Rat und Tat zur Seite: Hat eine Schülerin oder ein Schüler ein Problem, kann der/die Betroffene sich an die Mitglieder der SV wenden. Diese besprechen das Problem, natürlich nur mit Einverständnis der betroffenen Person, mit den Verbindungslehrerinnen, versuchen eine Lösung oder einen Weg zu finden und ziehen dann bei Bedarf die Konfliktlotsen hinzu.

Fächern, in denen sie Nachhilfe benötigen, an die Schüler, die Nachhilfe geben, wenden. Eine zweite neu gestrichene SV-Wand befindet sich in der Pausenhalle des Mittelstufengebäudes. Wie es das oben genannte Wort schon

Handelt es sich jedoch um einen Konflikt innerhalb der Klasse, hat diese das Recht die SV-Stunde, die ihr sowieso ein Mal pro Woche zusteht, für die Lösung bzw. Diskussion zu nutzen. Wenn die Klasse dabei Unterstüt-

Sie dient als „Sprachrohr“ zu den Lehrerinnen und Lehrern. sagt, vertritt die SV die gesamte Schülerschaft. Sie dient als „Sprachrohr“ zu den Lehrerinnen und Lehrern und vertritt die Meinungen der Schülerschaft auf verschiedenen Sitzungen und in verschiedenen Ausschüssen. Auch bei Konflikten steht die SV in Absprache mit

zung von der SV benötigt, hat sie die Möglichkeit die Schülersprecher hinzuzuziehen. Da diese zu bestimmten Stunden in der Woche für die SVStunde zur Verfügung stehen, muss die Klasse die betroffenen Lehrer informieren und die Schülersprecher anmelden.

Damit das Verhältnis zwischen den Schülerinnen und Schülern zwischen und auch innerhalb der Zweige verbessert werden kann, ist es eigentlich schon zur Tradition geworden, dass die SV an jedem Freitag vor den Ferien ein Sportturnier für zwei bis drei Jahrgangsstufen organisiert und dabei auch die Mannschaften mischt. Weiterhin ist es natürlich das Ziel der SV, dass sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule wohl fühlen, da sie einen großen Teil ihrer Zeit dort verbringen. Dazu dienen u. a. Projekte wie z.B. Video-, Karaoke- oder Künstlerabende. Um besondere Tage im Jahr nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, kommt jedes Jahr am 6. Dezember der Nikolaus mit seinen Engeln in alle Klassen, lässt die Schüler bestimmte Aufgabe erfüllen und verteilt nach gelungener;) Arbeit Süßigkeiten. Damit auch die Liebe in der Schule nicht zu kurz kommt, organisiert die SV am Valentinstag eine Rosenaktion: Jeder Schüler / jede Schülerin kann eine Rose im Wert von einem Euro kaufen und die SV spielt Amor, indem sie durch die Klasse geht und den Glücklichen eine Rose zukommen lässt ;).

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Schulleben

Was ist eigentlich die SV? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich die meisten Schüler, die neu auf die AKS kommen. SV heißt ausgeschrieben Schülervertretung. Sie ist eine Einrichtung in der Schule, die ausschließlich von Schülern geleitet wird. Damit jede Stufe, sei es Unter-, Mittel-, Oberstufe, Hauptund Realzweig ihre eigenen Ansprechpartner hat, besteht die SV nicht nur aus den Schülersprechern, sondern auch aus den Unter-, Mittel- und Oberstufensprechern sowie den Haupt- und Realschulsprechern. Was leider meistens in Vergessenheit gerät ist, dass die SV nicht nur aus Schüler- und Stufensprechern, sondern auch aus den Klassensprechern besteht, die genauso über verschiedene Aufgaben verfügen. Damit die Kommunikation zwischen der SV und den Schülern funktioniert, müssen sich die Klassensprecher jede Woche Montag eine SV-Information am SV-Raum abholen und in der Klasse vortragen. Auf diesem Informationsblatt stehen die Projekte bzw. Vorhaben der SV für die jeweilige Woche. Um sicher zu gehen, dass auch wirklich jeder Schüler von den Anliegen der SV informiert wird, befindet sich ne-


AKS: Das neue Leitbild Wie ein Unternehmen hat die Altkönigschule ein Leitbild, das die Ziele der Schule festlegt. Seit Anfang November gibt es jetzt ein neues Leitbild.

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In Originalfassung veröffentlicht

Präambel

Die AKS hat ein neues bzw. korrigiertes Leitbild. Es galt, so die SV, den Weg durch viele Konferenzen und Sitzungen zu bestreiten, auch soll es zu ganz leichten Komplikationen wegen der Formulierung gegeben haben. Doch jetzt ist es fertig, das neue Gesicht der AKS. Auf der Einweihung der Neubauten wurde es präsentiert.

Die Altkönigschule (AKS) ist eine kooperative Gesamtschule, die �ür Schülerinnen

und Schüler in allen drei Schulzweigen ein umfassendes Lehr- und Lernangebot bereitstellt. Die AKS setzt es sich zum Ziel alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Begabungen und Fähigkeiten zu �ördern und auf ihr weiteres Leben vorzubereiten. Dabei kommen der weltoffenen und der beruflichen Orientierung besondere Bedeutung zu. Die AKS ist eine Schulgemeinschaft, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern in enger Zusammenarbeit engagieren.

Ziele

Schulleben

1. Wir erziehen als UNESCO-Projektschule zu Weltoffenheit und Toleranz; dabei steht der Dialog zwischen den Kulturen im Vordergrund. 2. Wir streben Spitzenergebnisse bei allen Schulabschlüssen und Wettbewerben an, indem wir Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Begabungen und Fähigkeiten �ördern. 3. Wir stärken die Zusammenarbeit zwischen Haupt-, Realschule und Gymnasium und bauen diese durch gemeinsame Projekte aus. 4. Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler auf Studium und Beruf vor und kooperieren dabei mit den Unternehmen der Region. 5. Wir �ördern das soziale und gesellschaftliche Engagement unserer Schülerinnen und Schüler. 6. Wir erwarten von unseren Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und Eltern engagierte Mitarbeit in der Schulgemeinschaft. 7. Wir verstehen unser Leitbild als Anspruch an unsere gemeinsame Arbeit und als Entwicklungsprozess, den wir vorantreiben und offen gestalten wollen. verabschiedet auf der Redaktionskonferenz am 09.11.06 gez. Da, 10.11.06

das möeh


Relevant oder antiquiert? Reaktion auf den Artikel »Religion an der Schule« (möeh Ausgabe 10/06)

Ethik keine Angelegenheit der Schule, sondern Privatsache sein. Dann nennt der Autor doch einen Grund, diese Fächer zu unterrichten, nämlich „das Entdecken fremder Kulturen und alternativer Religionsformen, sowie die Vermittlung rudimentären Wissens über eines unserer prägendsten Kulturgüter…“ Fazit des Artikels ist die Feststellung, dass Ethik/Religion nicht so gut auf das Leben vorbereiteten wie bereits oben erwähnte Fächer. Außerdem hätte Deutschland nicht den Pisa-Schock erlitten, wenn das Kultusministerium rechtzeitig erkannt hätte, dass Ethik/ Religion nur wertvolle Zeit raubt. Wir antworten nun doch auf diesen Artikel, weil wir befürchten, dass SchülerInnen sich unkritisch der Auffassung des Autors anschließen könnten. Wir sind der Ethikgrundkurs der Klasse 13 und ha-

ben diesen aus freien Stücken gewählt, die so überraschend gut bei den PISA-Tests abgeschnitten haben, obwohl wir Ethik/Religionsunterricht hatten. Unserer Erfahrung nach sind die im Lehrplan vorgesehenen Themen durchaus altersgemäß und relevant, wobei wir einräumen müssen, dass es natürlich wichtig ist, wie die LehrerInnen Themen, auch heikle, ins persönliche reichende, aufbereiten. Gerade in der Unterund Mittelstufe spielen z.B. Freundschaft, Liebe, Beziehungen eine große Rolle und werden in anderen Fächern kaum berücksichtigt. Darüber hinaus kann in vielen Familien, in denen es kein verständnisvolles Miteinander und/ oder ausreichend Zeit gibt, kaum eine Auseinandersetzung über moralisch/ethische Fragen stattfinden, so dass die Schule auch hier einen erzieherischen Auftrag

hat. Entgegen der Behauptung Ethik/Religion sei irrelevant und niveaulos haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Ethikunterricht die Möglichkeit bietet, sich mit anspruchsvollen Texten von z.B. Darwin, Freud, Habermas, von Hayek, Hobbes, Locke etc. zu beschäftigen. Auf diese Weise haben wir gelernt und lernen noch, wie verschiedene Denker sich die Entstehung der menschlichen Gesellschaft vorstellen, wie sie das Wesen des Menschen definieren und wie ethische Normen begründet werden können. In der Auseinandersetzung mit diesen Theorien findet immer auch Selbstreflektion statt: über das eigene Selbstverständnis, als Individuum und als Mitglied in einem sozialen System. Sollten nicht alle SchülerInnen von Anfang an diese Chance geboten bekommen?

Aufgeschnappt

Aufgeschnappt

Aufgeschnappt

»Ich werde zum Hirsch!«

»Wir Lehrer tratschen ja auch und nennen das Konferenz«

»In der G11 gibt es Realschüler, die machen das…«

Frau Schuster

Frau Nentwig

Frau Seliger-Horing

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Eigentlich wollten wir als Ethikkurs zunächst nicht auf o.g. Artikel reagieren. Die Gründe, die gegen Ethikbzw. Religionsunterricht an öffentlichen Schulen angeführt werden, sind weder stichhaltig, noch in sich schlüssig. Der Autor führt zu Beginn Unmengen statistischer Zahlen an (ohne Quellenangabe), um zu zeigen, dass der Stundenumfang von Ethik/Religion im Vergleich zu „Natur- und Sozialwissenschaften“ unverhältnismäßig groß sei. Er genieße in Deutschland eine nicht zu rechtfertigende und unverhältnismäßige Sonderstellung. Die Vermittlung ethischer Werte sei zwar generell wichtig. Der Lehrplan enthalte allerdings lediglich Themen, die nicht zur Allgemeinbildung beitrügen, bzw. nicht altersgerecht seien. Eigentlich, so der Autor, solle Religion/


Beautytalk Diesmal mit Herrn Zürn, Frau Schmidbauer und Herrn Weise

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Name Wohnort Geburtsdatum Familienstand Augenfarbe Haarfarbe Hobbys Haustiere Geschwister TV oder Buch? Malle oder Südtirol? Bin Laden oder Bush? Tequila oder Pina Colada Theater oder Disko Pop oder Rock? Bio-Produkte oder McDonalds? 50 Cent oder Beethoven? Wie halten Sie sich fit? Auf welche Kontaktanzeige würden Sie antworten? Wie würden Sie sich auf einer Schönheitsskala von 1-10 bewerten? Wie lange brauchen Sie morgens im Bad? Beschreiben Sie Ihren morgendlichen Stylingablauf! Ihr persönlicher Haar bzw: Stylingtyp: Wie bewerten Sie Ihre erotische Ausstrahlung auf einer Skala von 1-10? Mit welchem Star würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen? Ihr absoluter Ausgehtipp? Sind Sie noch zu haben? Welche drei Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen? Was ist �ür Sie ein romantischer Abend? Was halten Sie von Schönheitsoperationen? Was halten Sie vom Styling Ihrer Kollegen? Was muss eine Frau �ür Sie haben? Wie welcher Star würden Sie gern einmal aussehen?

Stefan Zürn Okriftel 13.03.66 in Frankfurt/Main verheiratet braun demnächst grau Handwerk (Holz+Stahl), Gartenbau Kaninchen, Katze Brüderchen&Schwesterchen 80% TV Definitiv Südtirol Gott bewahre Urgh Theater, aber in Maßen Rock Bio-Produkte 50 Cent Radeln, Werkeln, Gärtnern Ich bin oft froh um jeden Kontakt, den ich vermeiden kann. 5; annehmbar, wenn man bedenkt, dass ich mir keine Mühe gebe 6 Minuten Abends schon geduscht; 5:45 Uhr: Zähne putzen 5:48 Uhr: Rasieren Grundig Bartschneidemaschine, 6x jährlich. siehe Schönheitsskala Attila the Stockbroker Allein in den Wald (A.d.R. Nur weil Sie keine Begleiterin finden =) nur �ür Vertretungsstunden Wein, Weib und Gesang Ich sortiere Schrauben, meine Frau liest mir Puschkin vor (kein Witz!) Da muss man schon ganz schön verzweifelt sein. Interessant – von Trendsetter bis Völkerkundemuseum ist alles vertreten. Ich binde mich �ürs Leben und bin daher zu keinen Kompromissen bereit. Michail Zadornov; auch im Alter würdevoll, schlank und gebildet das möeh


Nina Schmidbauer Frankfurt 25.01.1980 in Frankfurt/Main Ledig (Anm. der Red. bestimmt nicht mehr lange) Grün Dunkelblond Sport, lesen, reisen,… Nö Auch nicht Buch Ibiza Weder noch! Tequila Beides Kommt drauf an Bio Coldplay Mit Sport und gesunder Ernährung Auf keine! Kommt auf meine alltägliche Stimmung an, so zwischen 1 und 10. 15 min. Etwas chaotisch Haare waschen und �öhnen! Auch das hängt von meiner alltäglichen Stimmung ab. Ashton Kutscher, Jude Law, Owen Wilson Gibt es nicht, kommt auch auf meine Stimmung an, immer unterschiedlich Für keinen von Euch Schülern (Anm. der Red. Denken Sie nochmals darüber nach, schließlich ist Ashton Kutcher ja auch viel jünger als seine Freundin)

Welche drei Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen? Meinen iPod, meine Zahnbürste und Kaufmanns Haut- und Kindercreme. Was ist �ür Sie ein romantischer Abend? Ein schönes Essen, Wein, Kerzen und meine liebsten Menschen um mich herum oder auch nur einen davon. Was halten Sie von Schönheitsoperationen? Nicht viel. Was halten Sie vom Styling Ihrer Kollegen? Er�üllt alle Erwartungen Was muss eine Frau �ür Sie haben? Geist, Witz, Herz und Charme (A.d.R. Was davon fehlt uns Schülern noch mal?) Wie welcher Star würden Sie gern einmal aussehen? Wie keiner (A.d.R. …, denn sie sind schon einer)

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Name Wohnort Geburtsdatum Familienstand Augenfarbe Haarfarbe Hobbys Haustiere Geschwister TV oder Buch? Malle oder Südtirol? Bin Laden oder Bush? Tequila oder Pina Colada Theater oder Disko Pop oder Rock? Bio-Produkte oder McDonalds? 50 Cent oder Beethoven? Wie halten Sie sich fit? Auf welche Kontaktanzeige würden Sie antworten? Wie würden Sie sich auf einer Schönheitsskala von 1-10 bewerten? Wie lange brauchen Sie morgens im Bad? Beschreiben Sie Ihren morgendlichen Stylingablauf! Ihr persönlicher Haar bzw: Stylingtyp: Wie bewerten Sie Ihre erotische Ausstrahlung auf einer Skala von 1-10? Mit welchem Star würden Sie gerne einmal einen Abend verbringen? Ihr absoluter Ausgehtipp? Sind Sie noch zu haben?


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Name Wohnort Geburtsdatum Familienstand Augenfarbe Haarfarbe Hobbys Haustiere Geschwister TV oder Buch? Malle oder Südtirol? Bin Laden oder Bush? Tequila oder Pina Colada Theater oder Disko Pop oder Rock? Bio-Produkte oder McDonalds? 50 Cent oder Beethoven? Wie halten Sie sich fit? Auf welche Kontaktanzeige würden Sie antworten?

Patrick Weise Frankfurt 23.02.1981 in Frankfurt/Main Ledig Blau Dunkelblond (A.d.R. Hat Frankenstein Sie erschaffen?) Seichte Kaffeehausstunden mit Freunden oder dem FAZ Feuilleton Mitbewohner Schwester Buch Andalusien Clinton Bier (Malz) Schauspiel Indierock – Wavepop/rock Biodatteln Oasis Geistig: Mit dem Aus�üllen von Schülerfragebögen / Physisch: Buttermilch Schulleiterin im südeuropäischen Ausland sucht jungen Günstling zur individuellen Förderung.

Wie würden Sie sich auf einer Schönheitsskala von 1-10 bewerten? Irgendwo zwischen der Zahl der Sirenen und der der Musen. Wie lange brauchen Sie morgens im Bad? Etwa so lange, wie �ür einen 400m Sprint. (A.d.R. Jahrzehnte???) Beschreiben Sie Ihren morgendlichen Stylingablauf! Licht an, Geltube auf, Geltube zu, Abfahrt. (Manchmal lasse ich die Tube auch auf.) Ihr persönlicher Haar bzw: Stylingtyp: Gel (A.d.R. tonnenweise davon?) Wie bewerten Sie Ihre erotische Ausstrahlung auf einer Skala von 1-10? Derlei Einschätzungen sollte man stets Fremdreferenzen überlassen. Mit welchem Star würden Sie gerne einmal einen Entweder Frau Noll oder Herr Ott (A.d.R. Eigentlich haben wir nach Stars Abend verbringen? gefragt =) Ihr absoluter Ausgehtipp? Mai-Okt. = südliches Mainufer / Nov. - Apr. Karibik oder Recepturkeller Sind Sie noch zu haben? Nur �ür wie in Antwort 2 beschriebene Fälle. Tüte Haribo Colorado, CD „Disintegration“ von the Cure und meinen Biedermeier Ohrensessel. Welche drei Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen? Sessel, Haribo, the Cure Was ist �ür Sie ein romantischer Abend? Soviel wie von Sandflöhen und Atomkriegen. Was halten Sie von Schönheitsoperationen? Die Modeindustrie sollte sich vielmehr an den anachronistischen Trends im Was halten Sie vom Styling Ihrer Kollegen? Lehrerzimmer orientieren. Die Schülerschaft im Übrigen auch. Was muss eine Frau �ür Sie haben? Vollen Kühlschrank, Geduld, Verve Wie welcher Star würden Sie gern einmal aussehen? Bär Bruno, Friedrich der Große, Asterix (Gern auch eine optische Personalunion dieser 3)

das möeh


Die unbeantworteten Fragen der »Unterrichtsgarantie Plus« Von Julia Merz, Maureen Pfaff & Beatrice Gohdes

In einem Gespräch beantwortete studenten vertreten. Frau Dr. Steudel �ür das möeh Fragen zur Unterrichtsgarantie- Seit wann steht dieses Konzept? Hat dieses Konzept etwas mit Plus. Frau Dr. Weber zu tun? Die Unterrichtsgarantie Plus Was ist Unterrichtsgarantie Plus wird seit Anfang des Schuljahres in Hessen durchgeund was ist ihr Zweck? Unterrichtsgarantie Plus be- �ührt. Allerdings läuft die deutet „Verlässliche Schule“. Planung schon seit längerem. D.h., dass Schüler der Klassen Frau Dr. Weber �ührt dieses 5-10 von der 1.-6. Stunde System also nur durch. Unterricht haben. Der Zweck dieser Organisation ist, dass Wie werden die Vertretungsdie Kinder nicht irgendwo lehrer ausgesucht? Werden sie „rumhängen“ in der Zeit, die überhaupt geprüft?

sind gerade dabei eine Lehrkraft zu werden, da sie eine richtige Ausbildung haben, denn ansonsten würden sie nicht angenommen werden.

Haben die Vertretungslehrer Einfluss auf die Notengebung? Nein, sie haben nur insofern aus�ällt, sondern dass sie Die Vertretungslehrer bewer- Einfluss, als dass sie dem wenigstens betreut werden. ben sich ganz normal an der Klassenlehrer z.B. bei schlechDer fehlende Lehrer wird bei Schule. Die Entscheidung wird tem Verhalten eines Schülers, Unterrichtsausfall durch ei- dann nach einem Gespräch Bescheid sagen und der dann nen Referendar oder Lehramt- getroffen, welches entweder härtere Maßnahmen einleiten

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kann. Aber der Vertretungslehrer kann in bestimmten Fällen Maßnahmen ergreifen wie z.B. Nachsitzen oder auch Strafarbeiten vergeben. Es sei denn, der Lehrer ist über eine längere Zeit nicht einsatz�ähig, dann kann es schon mal zu Tests oder Absprachen zwischen den Lehrern kommen. Gibt es Ausnahmen �ür die Unterrichtsgarantie Plus? Ausnahmen �ür die Unterrichtsgarantie Plus sind zwei Studientage je Schuljahr wegen besonderen Anlässen, wie z.B. die Einweihung der neuen Gebäude. In dieser Zeit bekommen die Schüler dann Aufgaben. Es gibt allerdings auch so genannte Fortbildungen �ür unsere Lehrer, oder eben unsere heiß geliebten „Wandertage“. Hat die Unterrichtsgarantie Einfluss auf Klassenfahrten? Nein, die U+ hat keinen Einfluss auf die Klassenfahrten. Dies ist ein Vorurteil, was nicht stimmt, dies betonte Frau Dr. Steudel auch noch einmal. Die Schule möchte aber, dass die Klassenfahrten früh angekündigt werden, dass so geplant werden kann, dass kein Unterricht �ür die restlichen Schüler wegen Lehrermangel ent�ällt.

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Schulleben

»Der Zweck dieser Organisation ist, dass die Kinder nicht irgendwo rumhängen.«

Frau Dr. Steudel oder Frau Dr. Weber durch�ühren. Die Vertretungslehrer haben alle Erfahrung als Lehrkraft oder


Auf Wiedersehen, Herr Amend Ein Rückblick auf »Mr. AKS« Von Virag Papp und Jonny Kumar Mitarbeit: Hannah Karrasch, Vivien Tillmann, Niklas Karrasch, Anna Schaaf, Yuki Machida und Sandra Hense

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Das Markenzeichen von Gerhard Amend sind die verschiedenen Variationen seines Anzuges und der Krawatten. Der 58-jährige Pädagoge, stets gepflegt, ist eine wahrlich respekteinflößende Erscheinung. Ihn prägen Königseigenschaften: Ehrgeiz, Geduld, sowie Kompetenz, Mitgefühl, Sympathie und Humor. An seinen sanften, liebevollen und trotzdem gleichzeitig bestimmten Ton erinnert sich jeder gerne. Obwohl er der Chef war, brachte er seine „erhöhte“ Stellung nie besonders zum Ausdruck, nutze seine Position nie aus. Er arbeitete wie ein „Partner“. Viele vermissen seine kameradschaftliche Arbeit, er war immer bei allem, was er tat, mit vollem Engagement dabei, selbst wenn es anstrengend wurde. Dass bei unseren Recherchefragen immer wieder der Satz „Er ist ein wunderbarer Mensch!“ auftauchte, verwundert uns nicht, da dies jedem, der Herr Amend auch nur ansatzweise kennt, bekannt ist. Die AKS war für Herrn Amend eine berufliche Heimat. Sage und schreibe 30 Jahre hat er an dieser Schule verbracht. Er ist jemand, der ganz klein angefangen, und sich in die höchste Position hochgearbeitet hat. Als junger, motivierter Referendar kam Amend an die Schule – als weise gewordener und noch immer motivierter Direktor (D. e. G.) einer Gesamtschule verließ er sie. Dazwischen lag eine erfolgreich erklommene Karriereleiter. Referendar, Lehrer, Oberstufenleiter, kommissarischer Leiter und D. e. G. bzw. Schulleiter - all das hat

er an der AKS „durchgemacht“. Am liebsten unterrichtete er die Förderstufe, generell hatte er den meisten Spaß bei der Arbeit mit Unterstufenschülern.

So individuell, wie er, sind auch seine Hobbies: Tanz, Modellbau und Bergwanderung. Vor allem wegen seines Tanzstils, welcher sich auf „sehr hohem Niveau“ bewegt, beneiden ihn viele seiner Kollegen. Mit der Erstellung des Campusmodells der Neubauten vereinte er Hobby

mit Beruf. Leidenschaftlich - ja fast schon besessen- arbeitete er an baulichen Konzepten und brachte die Wünsche der Schüler auf vielfältigster Weise mit ein. Dabei behielt er den Überblick auf all seine anderen Projekte, wie z.B. dem KlassenraumWettbewerb. „Das Leben ist hart“, sagte Amend im ersten Treffen mit dem möeh nach den Sommerferien. Er verlässt die AKS an einem Punkt, an dem sie zu den besten Schulen Hessens gehört, dafür sind die Glanzergebnisse der Wettbewerbe nur ein Beispiel. Am bedauerlichsten ist, dass er sein Amt vor dem Einzug in die Neubauten niederlegen musste: Das, was er mit begonnen hatte, konnte er nicht mit zu Ende führen. Die Ärzte haben Herrn Amend davon abgeraten, die Schulleiterfunktion unter einem solchen Leistungsdruck noch weiter auszuüben. Dass ihm die Entscheidung der Abgabe der Schulleiterstelle überaus schwer fiel, hat er ebenfalls der Presse gegenüber oftmals verdeutlicht. Ganz aufhören wollte Amend aber nicht, so erfüllte das Schulamt einen Teil seines Wunsches, Gerhard Amend lehrt nun an der Bad Homburger HumboldtSchule. Schüler von der Schule erzählen, dass Herr Amend sich bestens in deren Schule integriert habe und schon jetzt zu den Lieblingslehrern gehöre. Sein erneutes Erkranken nimmt man hier wie dort mit einem trüben Gefühl zur Kentniss.

das möeh


Doch wenn es nach Herrn Amend ginge, so hätte er die AKS nie verlassen (siehe „ Amend Respons“, Kronberger Bote). „Als Lehrer in eine Schule zu gehen, in der man vorher Schulleiter war, geht aber nicht“, wird versucht, den Schülern klarzumachen weshalb er nun in Bad Homburg un-

terrichtet und nicht hier. Nicht nur als Lehrer, sondern auch als Schüler war Herr Amend einer – den damaligen Lehrern – Sympathischsten und Angenehmsten. Ein vernünftiger, intelligenter, freundlicher und vor allem ausgeglichener Schüler war Gerhard Amend, zuverläs-

sig und stets hilfsbereit. Diese Charaktereigenschaften haben sich bis heute nicht verändert. „Außerdem konnte er gut Klavier spielen“, erinnert sich sein Schulfreund und AKS-Lehrer Joachim Bank schmunzelnd. „Bei allem, was er gemacht hat, nahm er sich selbst dabei nie so wichtig. Er war jemand, der

Gerhard Amend ist neuer Schulleiter der AKS

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Aus: Kronberger Bote, 36/2001

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Verabschiedungsfeier von Gerhard Amend verschoben Die offizielle Verabschiedungsfeier von Herrn Amend, die ursprünglich am 15.12.06 geplant war, ist verschoben worden. Der Grund ist der momentane Gesundheitszustand von Herrn Amend, der ihm die Teilnahme an seiner Feier nicht gestattet hätte. Vorerst ist er bis Weihnachten krankgeschrieben. Wann die Feier nun stattfinden wird, ist noch unklar. Gute Besserung, Herr Amend!

Schulleben

Kronberg (mw) – Die Altkönigschule (AKS) freut sich über die gute Nachricht vom Staatlichen Schulamt, das den Lehrer Gerhard Amend mit sofortiger Wirkung beauftragt hat, als Schulleiter tätig zu sein. (…) Nun liegt die Verantwortung �ür die Weiterentwicklung der AKS in den Händen des 51-jährigen Deutsch-, Sozialkunde- und Ethiklehrers, der schon seit 24 Jahren dort unterrichtet. „Das Wichtigste an einer Schule ist guter Unterricht“, sagt Amend. Alles, was diese Maxime unterstütze, also kreative Vorschläge, neue Ideen und Wege seien deshalb �örderungswürdig. „Die Schule muss Bildung und Ausbildung vermitteln“. Denn neben der Entwicklung des Menschen zur Persönlichkeit sei es genauso wichtig, die Jugendlichen auf die Berufswelt vorzubereiten. Ausgangspunkt �ür guten Unterricht seien natürlich motivierte Lehrer, die es schaffen, die „Persönlichkeit der Schüler herauszukitzeln“. Dabei sind sicherlich auch die viel�ältigen Angebote der AKS, die von Kunst über Musik bis Sport, internationale Beziehungen und Ökologie reichen, �örderlich. Amend betont wiederholt, dass eine Schule nur durch guten Unterricht an Qualität gewinnen kann. Je schneller der gesellschaftliche Wandel sich vollzöge, desto dringender sei es, den Schülern die wichtigen Grundlagen wie Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik und die Naturwissenschaften zu vermitteln. „Wichtig ist mir auch“, sagt Amend, „dass die Schule ein Gegengewicht zur individuellen Fun-Gesellschaft darstellt“. Zu diesem Zweck will er weitere Projekte anregen, durch die Jugendliche lernen, �ür andere Verantwortung zu übernehmen. Ein solch soziales Miteinander gäbe es unter anderem bereits bei Klassenfahrten, wo Schüler den Lehrer bei der Aufsichtspflicht unterstützten oder bei einigen Computerkursen, bei denen Oberstufenschüler jüngere Stufen unterrichteten. Für ebenso bedeutend hält der neue Schulleiter die Einbindung der Eltern: „Ohne die Zusammenarbeit mit den Eltern läuft gar nichts“, erklärt er, „Eltern und Lehrer sollten unbedingt an einem Strang ziehen“.


im Hintergrund sehr viele Fäden zog, sich aber nie in den Mittelpunkt drängen wollte.“

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Auch Frau Marek und Frau Lappas vom Sekretariat können nur Positives aus 16 Jahren Arbeitszeit mit ihm berichten. Sie beschreiben Amend als immer ruhig, besonnen und hilfsbereit, sowohl dienstlich als auch privat ein rundum sehr angenehmer Mensch.

Herr Amend wird der AKS stets in positiver Erinnerung bleiben. Ganz klar, er ist der Mann, der die AKS zu dem gemacht hat, was sie heute ist, wir haben ihm sehr viel zu verdanken. Er prägte diese Schule in höchster Form. Herr Amend, Sie werden uns Schülerinnen und Schülern stets in bester Erinnerung bleiben. Danke!

Schulleben

Die SV erfreute sich jedes Mal neu daran, dass er die Schüler in den Vordergrund stellte, er gilt als liebenswürdig, menschlich und cool. Einige seiner ehemaligen Schülerinnen und Schüler – einige davon heute schon Eltern – schwärmen von seiner schönen Art der Unterrichtsge-

staltung. Man konnte ihm locker zwei Stunden lang zuhören ohne dass Langeweile aufkam. Gerne erinnern sich viele Lehrer ebenfalls an Herrn Amends faszinierende rhetorische Fähigkeiten. Sie bewundern den Stil seiner Reden; er habe sich bei jeder aufs Neue übertroffen.

das möeh


Kronberger Bote: »Führungswechsel an der AKS« Presseschau

Amend Respons »Kronberger Boten«

auf

den

Artikel

im

Kronberg (kb) – „Zu einem Satz möchte ich Stellung nehmen, da man ihn missverstehen könnte“, schreibt Gerhard Amend als Antwort auf den Bericht „Führungswechsel an der AKS“. Im Kronberger Boten war zu lesen: „ …erfüllte ihm das Schulamt seinen größten Wunsch: Seit Schulbeginn unterrichtet er an der Humboldtschule in Bad Homburg.“ Amend dazu: „Man könnte diesen Satz so interpretieren, als sei es mein größter Wunsch gewesen, die AKS zu verlassen und an die Humboldtschule versetzt zu werden. Mein größter Wunsch war aber, ohne Schulleiteramt weiter unterrichten zu dürfen, und zwar an der AKS. Das Schulamt erfüllte mir nur die erste Hälfte meines Wunsches, die zweite Hälfte nicht, aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, für mich aber dennoch sehr schmerzlich. Bezüglich einer anderen Schule habe ich keinen Wunsch geäußert.“ (Kronberger Bote)

Sonderlob

»Ein gab es �ür den im Sommer aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Schulleiter Gerhard Amend, der maßgeblichen Anteil an der Realisierung der Neubauprojekts habe, so Weber und Krebs unisono.« (Frankfurter Rundschau)

lobende Worte

�ür Amend: »Sie haben sich ohne Rücksicht Elternbeiratsmitglied Christine Gaertner fand ebenfalls auf Ihre Gesundheit �ür diese Schule und ihre Sanierung eingesetzt und dabei die Warnsignale ihres Körpers missachtet.« (Kronberger Bote) Elternbeiratsmitglied Christine Gaertner sprach Amend den »Löwenanteil« am Verdienst bei der Umsetzung der Pläne zu. Amend habe sich sogar so sehr �ür diese Schule eingesetzt, dass er am Ende seine Gesundheit ge�ährdet habe. (Taunuszeitung) Dezember 2006

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Schulleben

(…) Bereits vor den Ferien kursierten die widersprüchlichsten Gerüchte über den Gesundheitszustand des Schulleiters. Fest stand damals lediglich, dass Gerhard Amend ernsthaft erkrankt war. Diese Nachricht von seinem Rücktritt löste eine Welle von Bestürzung, Unglauben und Zweifel aus, weder die Schüler noch die Eltern konnten sich eine Altkönigschule (AKS) ohne Gerhard Amend vorstellen. (…) Dennoch wird Gerhard Amend, seine stets freundliche, allen Belangen aufgeschlossene Art sowie sein unvergleichlicher Unterrichtsstil der AKS und ihren Menschen fehlen. „Ich hatte keine Wahl“, so der Pädagoge, dem der Arzt nach drei Schlaganfällen von einer Fortsetzung seines bisherigen Arbeitspensums abriet. „Diese Entscheidung tut mir sehr, sehr weh, schließlich ist die AKS seit 30 Jahren meine berufliche Heimat, die ich ausgerechnet nun, kurz vor dem Einzug in die beiden Neubauten verlassen muss“, bedauert Amend. Er habe ständig unter Strom gestanden, war immer präsent und nahm sich aller Anliegen an, was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde. Da eine vorzeitige Pensionierung für den passionierten Pädagogen nicht in Frage kam, „so alt fühle ich mich nun doch nicht“, erfüllte ihm das Schulamt seinen größten* Wunsch: seit Schulbeginn unterrichtet er an der Humboldt-Schule in Bad Homburg. (Kronberger Bote)


Ober- und Unterstufe zogen nach den Herbstferien jeweils in Ihr neues Gebäude. Für die Mittelstufe wurde eine Führung durch die neuen Gebäude veranstaltet. Gegen Blendung durch direktes Sonnenlicht ist an der gesamten vorgehängten Fassade ein elektrisch betriebener Sonnenschutz installiert, sowohl automatisch als auch manuell benutzbar. Die zwei neuen Campus-Bauten sind fertig. Hier einige kompakt aufgelistete Fakten zum Neubau, über die jeder informiert sein sollte. Der erste Spatenstrich erfolgte am 3. August 2005.

Die Gebäude besitzen einen quadratischen bzw. leicht rechteckigen Grundriss, wobei sich alle Räume um einen überdeckten Innenhof gruppieren, der mit einer Glaspyramide im Zentrum des Daches und einem umlaufenden Lichtband eine natürliche Belichtung erhält.

In beiden Gebäuden ist insgesamt Platz �ür 860 Schüler (480 das �ür Unterstufenmodell, 380 �ür das Oberstufenmodell) Während der Pausen ist es den Unterstufenschülern nicht gestattet, das neue Gebäude zu betreten. Bei Regen werden sie sich in den Pausen im Altbau aufhalten müssen.

Die Fakten

Bereits drei Monate später, am 18.01.2006, konnte das Richtfest gefeiert werden. Damals mit den zwei Vorvätern des Neubaus, ExSchulleiter Gerhard Amend und ExLandrat Jürgen Banzer. Während des Baus wurden auch viele Wünsche der AKS verwirklicht, so ist neben einem großen, freiem Schulhof - ein kleines Amphitheater eingerichtet worden, um auch im draußen die Möglichkeit �ür Unterricht oder Auf�ührungen zu bieten. Kronbergs Bürgermeister, Wilhelm Kreß, äußerte sich kritisch gegenüber der Finanzierung des Neubaus. Die Beteiligung der Stadt Kronberg mit 4 Millionen Euro habe maßgeblich zu einem defizitären städtischen Haushalt ge�ührt. Voraussichtlich im Jahre 2008 soll auch die Sanierung der alten Sporthalle beginnen. Einweihung der Neubauten war am 17. November 2006. Etwa 200 Gäste waren anwesend. In vielen Grußworten wurde das Engagement von Herrn Amend und Ex-Gymnasialleiter Herrn Stadtler gelobt.


Die Fertigstellung, die �ür das Ende der Sommerferien geplant war, hatte sich aufgrund des langen Winters und des feuchten Frühjahres um etwa zwei Monate verschoben. Jedes der neuen Bauten hat 16 Klassenzimmer. Ebenfalls sind Aufenthalts- und Lernräume �ür Schüler vorhanden. Mitte 2007 soll mit der Generalsanierung der Altkönigschule begonnen werden. Mit etwa 24 Millionen Euro ist dies eine der größten Investitionen aus dem Schulbauprogramm „Schulen �ür das 21. Jahrhundert“.

Gebaut wurde nach den Plänen des Architekturbüros Loewer + Partner. Besonders Architekt Janouschkowetz ist aufgrund seines hervorragenden Einsatzes gelobt worden.

Das Mosaik, das in beiden Gebäuden im unteren Stockwerk vorzufinden ist, wurde von Schülern der Mosaik-AG unter Frau Jörrs erstellt.

des Neubaus

Die Kosten �ür die zwei Modelle betragen etwa 8 Millionen Euro. Hierbei liegt eine 50/50Finanzierung vom HTK und der Kommune Kronberg vor.

Die Stadtverordnetenversammlung hat inzwischen die Mitfinanzierung seitens Kronberg, so wie sie vertraglich mit dem HTK vereinbart waren, „in Frage stellen müssen“ (Kreß) und den Magistrat mit entsprechenden Verhandlungen beauftragt. Einige Klauseln im Vertrag haben dies möglich gemacht.

Es gibt zahlreiche Sitzgelegenheiten, die es auf dem Schulhof des Altbaus nicht gab.

Die Gesamtinvestition in den Neuund Umbauten der AKS betragen 32 Millionen Euro, wovon 8 Mio. schon in den Neubau angelegt wurden. Das restliche Geld fließt in die Sanierung des Altbaus. Nach der Sanierung des Altbaus wird sich dort eine Mensa befinden, in der sich nach heutigen Berchnungen 1300 Schüler aufhalten können.

Hessenweit einmalig ist laut Krebs die Größe der Klassenräume: 60 Quadratmeter �ür die Oberstufe, je 70 Quadratmeter �ür die Räume im Unterstufen-Trakt. Vorgeschrieben seien nur 50 Quadratmeter.


Stimmen zur Eröffnung Kronbergs Bürgermeister Kreß bzgl. der AKS-Finanzierung: »Die Zahlung �ür die Campusgebäude trug im Jahre 2005 maßgeblich zu dem defizitären Haushaltsabschluss bei und diese Entwicklung wird sich im laufenden Jahr sowie im kommenden Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen.« Kreß über die bauliche Entwikklung: »Mit den Neubauten und der anstehenden Sanierung der Altkönigschule wird zugleich der Schulstandort Kronberg nicht nur gesichert, sondern auch attraktiver.« Schulleiterin Dr. Weber bzgl. Einweihung: »Wir haben erstes Etappenziel erreicht, weitere werden dem noch gen.«

Kreis-Sprecher Jürgen Conradi zur Technik: »Beide Gebäude sind mit einer umfangreichen Leittechnik ausgestattet. Alle Anlagenkomponenten sind so ausgelegt, dass die nach Sanierung erneuerte Leittechnik des Haupthauses und der alten der Sporthalle ohne zusätzliche Kosein ten auf die Anlage aufgeschaltet vier werden kann und noch Reserven fol- �ür zwei weitere Campusgebäude vorhält.«

Schulleben

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Landrat Ulrich Krebs zur Fertigstellung der Neubauten: »Wir haben den Altkönig erklommen, aber der Feldberg wartet noch auf uns.« Krebs: »Die Campusgebäude der Altkönigschule sind ein wesentlicher Bestandteil und eine zukunftsorientierte Aufwertung des Schulstandortes Kronberg.«

das möeh


Samstag Samstag Samstag Samstag

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• 9. Dezember 2006 • 16. Dezember 2006 • 23. Dezember 2006 • 30. Dezember 2006

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»Schulen müssen professioneller werden« Die neue Schulleiterin Dr. Weber im ersten möeh-Interview über ihren Eindruck von der AKS, das Zweigenproblem, ihren Lösungsvorschlägen und Zukunftsvisionen. Von Laura Dieke und Hanna Genzmer

Frau Dr. Weber, wie kamen Sie zur Schulleiterstelle der AKS?

Schulleben

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Sie waren bis jetzt Schulleiterin Schulen. Außerdem habe ich an Gymnasien, haben Sie auch bereits in Mainz zu Beginn Erfahrungen mit Haupt- bzw. meiner Lehrerinnentätigkeit Weber: Ich hatte dem Schul- Realschulen gemacht? den KinderbunT mitgegrünamt gegenüber den Wunsch det. Das war ein Arbeitsgeäußert, eine andere Schu- Weber: Es ist zwar richtig, kreis, in dem alle in Mainz le leiten zu können. Gleich- dass ich bis jetzt an Gymna- an der Erziehung beteiligten zeitig erkrankte Herr Amend sien gewesen bin, aber die Institutionen wie z. B. Grundso stark, dass er nach ärzt- Schule in u n d Hauptlicher Empfehlung seinen Ingelheim, »Wichtig ist, sowie Job als Schulleiter beenden an der ich Vorurteile abzubauen« Reals t e l l v e rwollte. schuDas Schulamt informierte t r e t e n d e mich über diesen tragischen Schulleiterin war, ist ein len, Gymnasien, Kitas, Vorfall und fragte mich, ob Schulzentrum mit Gymnasi- Streetworker etc. kooperiert ich diese Stelle überneh- um und Realschule, die sehr haben. Von daher war ich men möchte. Nach kurzer stark kooperieren. Ich habe schon immer mit allen drei Bedenkzeit habe ich gerne an allen Schulen, an denen ich Schularten zu Gange - neu war, sehr engagiert �ür einen ist das �ür mich nicht. zugestimmt. schülergerechten Übergang Welchen Eindruck haben Sie von der AKS? Weber: Vom Äußeren, also vom alten Teil keinen allzu guten und ihr sicherlich auch nicht. Aber nach Besichtigungen der Neubauten und Einsicht in die baulichen Planungen bin ich hellauf begeistert! Die AKS hat optimale Perspektiven. Aber �ür die Annahme eine Schulleiterinnenstelle sind natürlich nicht bauliche, sondern inhaltliche und personelle Aspekte ausschlaggebend. Nach drei Monaten im Amt ist mein Eindruck von der Altkönigschule sehr positiv und ich �ühle mich hier richtig wohl.

von der Grundschule zur weiter�ührenden Schule gearbeitet. Dazu gehören auch Hospitationen und viele Gespräche mit den abgebenden

Weber: Ich bin mir selbstverständlich dessen bewusst, vor allem, da die AKS in dieser Hinsicht kein Einzelfall ist. Diese Probleme treten überall auf und sie sind mir auch hier schon begegnet. sie gehören zum Schulalltag und eines meiner Ziele ist es, sie zu reduzieren. Wie werden Sie an das Problem zwischen den Zweigen rangehen?

Weber: Wichtig ist, Vorurteile abzubauen und die Kommunikationen zu verbessern. Die Lösung der Konflikte ist �ür mich sehr wichtig, zumal wir dieses Problem nur dann lösen können, wenn alle Lehrer(inn)en, Schüler(inn)en und Eltern erkennen, dass wir letztendlich eine „Familie“ sind und nur gemeinsam Fortschritte erzielen können. Ebenso wichtig ist es, dass Lehrer(inn)en und Eltern ihre gegenseitige Verantwortung sehen und wahrnehmen. Erziehung ist ein Drahtseilakt. An der einen Seite hält das Elternhaus und an der anderen Seite die Schule. Eltern An der AKS gibt es schon län- müssen Ihrem Erziehungsger Probleme zwischen den auftrag genauso gewissenZweigen, sind Sie diesen schon haft nachkommen wie wir begegnet? als Schule unserem Lehrauftrag. Die beiden Erziedas möeh


hungspartner sind aber nur dann erfolgreich, wenn die Schüler(innen) - und damit meine ich jede(n) einzelne(n) - dies wollen, zulassen und selbst engagiert daran arbeiten.

Gehört noch etwas dazu?

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Gibt es irgendwelche grundsätzlichen Probleme, die man hier als Schulleiterin auf einer neuen Schule bekommt? Weber: Ich bin sehr offen und freundlich aufgenommen worden. Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass man sich ca. 110 (eigentlich viel mehr, da es sehr viele Doppelnamen gibt) neue Namen merken muss. Wichtiger ist, dass man die Menschen, die sich damit verbinden, kennen lernt. Dazu habe ich, als ich dem Kollegium vorgestellt worden bin, alle Kolleg(inn)en zu

können und bin sehr positiv beeindruckt. Die Schülergremien kenne ich inzwi-schen auch. Ich habe Gespräche mit der SV, Eurer Redaktion etc. ge�ührt und denke, dass die Schülerschaft sehr engagiert und am Schulleben interessiert ist. Ebenfalls sehr offen haben mich die Eltern aufgenommen, und ich freue mich, dass so viele neue Kooperationsangebote bestehen. Große Probleme sind mir noch nicht begegnet. Ich �ühle mich hier beruflich schon wie zu Hause, zumal ich mir aus den vorhandenen Möbeln auch mein neues Büro in meinem Sinne „zurechtgebastelt“ habe. Wie würden Sie Ihre Fähigkeiten als Lehrerin beschreiben?

Weber: Also, ich hatte nie echte Probleme mit Klassen, zumal ich schon während meiner eigenen Schulzeit unheimlich viel »Das Problem ist schlicht Nachhilfeunterricht gegeben und ergreifend, dass man habe – klar gibt sich ca. 110 neue Namen es manchmal Mei-nungsvermerken muss.« schiedenheiten mit einzelnen völlig zwanglosen Kennen- Schüler(inn)en, aber das lerngesprächen eingeladen. gehört zum Geschäft. Ich Ich habe bis November mit wollte schon immer Lehrerin allen dieses Gespräch �ühren werden. Mir hat es auch im-

27

Schulleben

Ja, z.B. ein vernünftiger Umgang mit Einzelfallproblemen. Ich mache es so: Zuerst lasse ich mir den Fall von allen Betroffenen schildern, erforDr. Dagmar Weber sche Ursachen und Hintergrüngeboren am 10. März 1953, verheiratet de und handle den Umständen wohnhaft in Wiesbaden entsprechend. Vertrauen, Lieunterrichtet Mathematik, Informatik, be und KonseErdkunde, Volkswirtschaftslehre, quenz sind m. E. Geschichte der Naturwissen Schlüsselbegriffe schaften einer guten Erziehung. Vorhat folgende Hobbys: Zubereitung schnelles Bestraausländischer Gerichte mit Wok, Fondufen, Elternbriefe etopf, Teppan Yaki, Mongolen-Topf oder verschicken und Raclette), Fotografieren und Filmen Schulverweise a u s s p re c h e n , war früher begeisterte Tennisspielerin kommt �ür mich erstmal nicht hat Abidurchschnitt 2,18 in Frage. Meiserreicht war als Schülerin in der Schülerzeitung tens man damit wetätig nig und schadet den Betroffenen ist seit 11 Jahren in der Schulleitung nur noch mehr, als stellvertretende Schulleiterin und denn oft ist dann Schulleiterin tätig das Fehlverhal2003 wurde ihr vom staatlichen Schul- ten mit familiäamt die 25jährige Dienstjubiläumsurren Problemen, kunde überreicht Schulstress oder anderen Situatiseit 2006 an der AKS onen, aus denen Schüler(innen)

nicht mehr rauskommen oder nicht mehr raus zu kommen glauben, begründet. Trotzdem hört es an dem Punkt auf, wo diese Schüler(inn)en glauben, sich alles rausnehmen zu dürfen. Hilfe ja, aber nicht zu jedem Preis.


mer großen Spaß gemacht, anderen Menschen etwas erklären zu können, was sie bei mir verstehen. Als Lehrerin finde ich es faszinierend, andere Leute zu begeistern und zu motivieren. Ihr

zunehmend mehr Eigenverantwortung, die personelle, finanzielle etc. Aufgaben mit sich bringt. In diesem Zusammenhang berechnet man nach der so genannten Pflichtstundenverordnung,

die man aber als einzelne Schulleiterin nicht verändern kann, wie z. B. Reduzierung der Klassengrößen, moderne und in ausreichender Menge zur Ver�ügung stehende Lernmittel, eine optimisti-

lenwert im gesell-schaftlichen Umfeld eingeräumt wird. Zu den Dingen, die man vor Ort beeinflussen kann, gehören die Schaffung einer positiven Arbeits- und Lernatmosphäre �ür alle

könnt gerne die 8c, die ich unterrichtete, befragen. Momentan gebe ich aufgrund des Leiterdeputats keinen Unterricht.

wie viele Unterrichtsstunden man als Schulleiterin hält. An einer so großen Schule wie der AKS sind das �ür ei-ne Schulleiterin keine mehr.

schere Grundhaltung in der Gesellschaft, eine größere Anerkennung guter, sehr guter und hervorragender Lehrer(innen) in der Gesellschaft.

Beteiligten und eine Vision der Verantwortlichen, wie Schule so gestaltet werden kann, dass sie die Jugendlichen sinnvoll auf ein Leben nach der Schule vorbereitet.

Schulleben

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Und was bedeutet dieses Lei- Was möchten Sie an der AKS terdeputat bezogen auf Ihren umstrukturieren bzw. veränUnterricht? dern?

»Es gibt wesentliche Dinge, die man meines Erachtens verändern müsste«

Weber: Nach den Neuerun- Weber: Es gibt wesentliche gen im hessischen Schul- Dinge, die man meines Er- Wichtig ist, dass der Bildung Dabei ist es unverzichtbar, system erhalten Schulen achtens verändern müsste, insgesamt ein höherer Stel- dass Eltern, Lehrer(innen) das möeh


Welche konzeptionellen Vorstellungen haben Sie von einem modernen Schulablauf ? Weber: Generell muss an allen Schulen eine Professionalisierung stattfinden. Dazu gehören mehr Entscheidungsfreiheit vor Ort, straffere Verwaltungsabläufe, ein funktionierender Informationsfluss, eine entsprechende Personalentwicklung, Verwaltungskräfte in angemessener Zahl, Sozialpädagogen, ausreichende

Es herrscht Schülermangel in der Oberstufe, sodass viele Schüler nicht ihr bevorzugtes LK nehmen können, haben Sie eine Lösung?

Finanzmittel, professionelle Evaluationen etc. Unsere Gesellschaft muss endlich einsehen, dass die Ausbildung der jungen Generation eine Investition in die Zukunft darstellt, die keinen Luxus, sondern eine unverzichtbare Notwendigkeit darstellt. Das �ängt vor Ort damit an, das sich alle an der AKS beteiligten Personen als eine Art Bildungsge-meinschaft begreifen, an der sie verantwortlich mitarbeiten.

und sich �ür Auslandsaustausche stark macht, wie wir es tun. Wenn man die Stellenangebote von heute liest, sieht man, dass die Weber: Ich denke, die- Erwartungen an qualifizierse Aussage stimmt nicht te Arbeitnehmer nicht anganz. Als aller erstes muss spruchsloser werden und man sich fragen, wa-rum auf diese Ansprüche müssen Schüler(innen) gehen? Der- wir unsere Schüler(inn)en so zeit findet an vielen Schulen gut es geht vorbereiten. eine große Fluktuation aufgrund der wirtschaftlichen Gingen Sie früher selbst gerne Situation statt. Eltern müs- zur Schule? sen beruflich eine größere Flexibilität und Mobilität Ja, aber das lag auch daran, zeigen, was zur Folge hat, dass ich gut war. Während dass Familien häufiger um- der Schulzeit habe ich sehr ziehen als früher. Das hat viel Nachhilfe gegeben und Schulwechsel �ür die Kinder engagierte mich in der Schülerzeitung und im Schulorzur Folge. chester. Ich denke, es sollten in der Oberstufe Dinge angeboten werden, die aus Können Sie sich abschließend Schüler(innen)sicht gute mit �ünf Adjektiven beschreiHilfen �ür das spätere Leben ben? sind. Und zur ProfessionaliMenschlich, konsequent, sierung von Schulen gehört selbstbewusst, humorvoll eben auch, dass Schule sich und fair. öffnet. D.h. Kontakte nach außen schafft, BetriebsprakFrau Weber, wir bedanken uns tiken u. ä. organisiert, mit �ür das Gespräch! Firmen zusammenarbeitet

Was wäre der Vorteil, wenn die Schulen professionell ausgestattet wären? Weber: In erster Linie, dass man professionell arbeiten könnte und nicht alles Lehrerinnen, Lehrer und Schulleiterin machen müssen. In einem Unternehmen muss sich nicht der Chef oder der Angestellte um alle möglichen Listen kümmern- man regelt das dann mit einem Verwaltungschef. Und an Schulen brauchen wir auch weitere Arbeitskräfte, damit Sekretärinnen, Hausmeister und Lehrer(innen), die speziell �ür ihre Berufe ausgebildet worden sind, auch nur ihrer eigentlichen Tätigkeit nachkommen können.

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und Schüler(innen) kooperieren und jeder seinen Teil der Verantwortung trägt, d. h. Schüler(innen) müssen lernen wollen und sich �ür ihre Ausbildung engagieren, Eltern müssen ihre Kinder erziehen und ihnen Wertevorstellungen vermitteln, ihnen eine Lernumgebung schaffen, die dazu geeignet ist, erfolgreich zu lernen und Lehrer(innen) müssen professionellen Unterricht erteilen, der zeitgemäß, engagiert und selbstkritisch ablaufen sollte. Inhaltlich habe ich viele Vorstellungen, von denen ich aber zunächst schauen muss, ob sie vor Ort sinnvoll umsetzbar sind. Dies ist nach einer so kurzen Zeit noch nicht möglich.


Knäckebread.« Frau Posten: »Du Dummkopf! – …das war jetzt nicht persönlich gemeint!«

Herr Zürn: »Oh, yes, you mean… äh…

Frau Seliger-Horing: »Geh mal ein Stück zurück, du stehst auf dem Schlauch!« Herr Schmeiser: »Ich bin gleich wieder zurück,

hoffentlich lebend!«

Shisha rauchen kann!«

Schüler: »In Frankfurt gibt es eine Bar, wo man Frau Schmidbauer: »Da komm ich ja auch her!«

Schülerin: »In allen deutschen Ge�ängnissen ist Folter und Todesstrafe verboten.«

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Herr Amend: »Richtig! Die einzige

Ausnahme bildet die AKS!«

Weller

: »Ja, tut mir leid, dass ich den Taschenrechner �ür Euch vergessen habe. Frau Ich musste da noch mit den 10ern rummachen…« Herr Allert: »Leb deine

Aufgeschnappt

Herr Heininger: »Wisst ihr was am Ich bekomme

Herr Gläser: »Schönes

Pubertät lieber erst woanders aus!«

28. jeden Monats passiert?

mein Gehalt überwiesen!“»

Wochenende, und trinkt nicht zu viel…!« Herr Heininger: »Wie bin ich eigentlich Lehrer geworden?«

Frau Giess: »Um euch zu zeigen, wie

Schülerin: »Frau

schädlich das ist, rauch ich euch eine Zigarette vor.«

Posten, haben sie endlich die Arbeiten?«

Frau Posten: »Wenn du mich das noch einmal im Flur fragst, richte

ich dich persönlich hin.« das möeh


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19.00 - 20.30 Uhr


Schule in den USA: Die Unterschiede zur AKS Wie sehr man eine Gesellschaft im Schulsystem wieder erkennen kann Von Patrick McGrath aus Barrington, Illinois, USA

Schulleben

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Der Lehrer beendet am ersten Schultag des Semesters frühzeitig meine erste Stunde und ich packe meine Sachen zusammen und schlendere gemächlich zur Tür. Warum aber schauen mich alle auf einmal so verstört an, statt 10 Minuten früher den Klassenraum zu verlassen? Jetzt wirft mir selbst der Lehrer einen bösen Blick zu. Was ist denn nur los hier?! Irritiert setze ich mich wieder auf meinen Platz und frage leise meinen Tischnachbarn, was ich denn falsch gemacht hätte. Der starrt mich nur verständnislos an und erklärt, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, dass der Gong noch nicht geschlagen habe, und dass wir deshalb den Raum noch nicht verlassen dürften. Als ich ihm dann erkläre, dass es an meiner deutschen Schule gar keinen regelmäßigen Gong gäbe, sondern dass wir den Klassenraum verlassen würden, sobald der Lehrer uns gehen ließe, beeindruckt ihn das sichtlich. Und jetzt, da er weiß, dass ich als deutscher Gastschüler hier an der Barrington High School (BHS) bin, platzt er gleich mit der Frage heraus, ob wir Deutsche denn wirklich Lederhosen trügen, am liebsten Bratwurst äßen und noch Nazis hätten. Amüsiert kläre ich ihn (ohne die NDP zu erwähnen) darüber auf, dass Deutschland keineswegs seinen Vorstellungen entspricht. Als er mich daraufhin fragt, was denn die Deutschen von Amerika hielten, muss ich ihn mit meiner ehrlichen Antwort jedoch überrascht haben, da er augenblicklich beteuert, dass nur die wenigsten Amerikaner ignorante übergewichtige „Homer Simpsons“ seien. Anschließend gibt er mir noch den gut gemein-

ten Rat, nach Möglichkeit nicht zu spät zum Unterricht zu kommen. Bevor er mich aber warnen kann, dass Unpünktlichkeit mit Nachsitzen bestraft wird, unterbricht ihn der durchdringende elektrische Pfeifton, den der Gong zu meinem Erstaunen auf die Sekunde genau um 8.09 Uhr von sich gibt. Und während sich meine Mitschüler in die mittlerweile überquellenden Korridore hinausdrängen und sich in den Strom der 3500 Schüler eingliedern, die zu ihrem nächsten Klassenraum eilen, krame ich meinen nutzlosen Raumplan heraus und

verirre mich hoffnungslos… Doch die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem US-amerikanischen Schulsystem belaufen sich nicht nur auf eine unterschiedliche Wertschätzung von Pünktlichkeit, soweit ich das von einer einzelnen Schule auf das gesamte amerikanische Schulsystem schließen kann. Überhaupt, da ich jeweils nur eine amerikanische und eine deutsche Schule kenne, kann ich schlecht vergleichen. Trotzdem will ich versuchen, möglichst viele essentielle Unterschiede herauszuarbeiten, die ich glaube, verallgemeinern zu können. Zum einen haben Schüler in den USA jeden Tag dieselben Fächer in identischer Abfolge, die sie für jeweils ein, manchmal auch zwei, Semester wählen. Dafür müssen sie aber auch nur 7 verschiedene Fächer - inklusive Mathe, Englisch, Sport, eine Naturwissenschaft und eine Fremdsprache – belegen. Dadurch lernt ein amerikanischer Schüler an der BHS in einem Schuljahr Geographie, wofür sein Gegenüber an der AKS vermutlich mehr als die doppelte Zeit bräuchte. Zum anderen endet die schulpflichtige Zeit hier für alle Schüler einheitlich mit der 12. Klasse. Es existiert in den USA demnach keinerlei Trennung in Schulzweige. Bessere oder leistungswilligere Schüler haben allerdings die Möglichkeit, von der Standardstufe 3 zu anspruchsvolleren und bei Universitäten höher angeseheneren Kursen der Stufen 4 und 5 in einzelnen Fächern zu wechseln, wobei dasselbe auch in umgekehrter Richtung für die Stufen 2 und 1 gilt - zumindest an der BHS. Dadurch wird eine individuellere Schulbildung ge-

das möeh


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Tests und andere schriftliche Leistungen oft mehr als 90% der Note. Am Ende eines Semesters zählt dann das Verhältnis der erzielten Punkte zu den maximal möglichen Punkten, wobei man um eine 1 zu bekommen, am Ende eines Semesters mindestens 90% der gesamten Punkte des Quar-

und gegenseitigen Respekt zu legen scheinen. Außerdem wird, zumindest an der BHS, jeden Tag „The Pledge of Allegience“ - der Eid auf die Fahne und Ideale der Vereinigten Staaten - aus dem Lautsprecher verlesen, unter dem ein Plakat mit dem Slogan „United We Stand - 9/11“ („vereint stehen wir“) und ein riesi-

Was das Schulleben jedoch am meisten prägt, ist die Bedeutung des Autos. tals braucht. Die Benotung ist also etwas großzügiger als an der AKS. Dafür reichen allerdings 59.9% schon aus, um durchzufallen! Die Endnote des Semesters setzt sich dann ungefähr zu 80% aus den zwei Quartalsnoten und zu 20% aus der Note des fachspezifischen „Finals“ zusammen, einem Test der den Stoff des gesamten Semesters umfasst. Alles in allem hat dieses System den Vorteil, dass man immer genau weiß, wo man gerade leistungsmäßig steht. Sollte man dennoch in irgendeine Form von Bedrängnis geraten, kann man sich an seinen zugewiesenen „Counsellor“ wenden, der gewissermaßen den Klassenlehrer ersetzt, der in den USA ohnehin unpraktisch wäre, da durch die individuellen Stundenpläne der Schüler keine festen Klassenverbände entstehen, wie wir sie von der AKS her kennen. Die restlichen Unterschiede zum deutschen Bildungssystem sind, soweit ich das beurteilen kann, weniger organisatorischer als gesellschaftlicher Natur. Aufgefallen ist mir dabei vor allem, wie viel Wert amerikanische „High Schools“ auf feste Regeln, Autorität, Teamarbeit

ges Sternenbanner hängen. Und obwohl die Teilnahme an diesem symbolischen Bekenntnis freiwillig ist, erheben sich die meisten um die kurze Strophe mitzusprechen – ohne den Zynismus, den dieses „patriotische“ Verhalten in Deutschland hervorrufen würde. Was das Schulleben jedoch am meisten prägt, ist die Bedeutung des Autos und die Leichtigkeit, mit der Schüler wegen des lockeren Kündigungsschutzes in den USA Arbeit finden können. Da die Distanzen zu groß sind, um sie zu Fuß bewältigen zu können, gibt es kaum einen 11. Klässler an der BHS, der nicht mit dem Auto morgens zur Schule kommt, und kaum einen, der sich nicht nebenbei bei einer der vielen großen Supermarktketten wie Wal-Mart oder Best Buy sein eigenes Geld verdient. Diese Abhängigkeit vom Auto, die Flexibilität in der Arbeitswelt, die Offenheit und positive Einstellung der Menschen und die Freiheit um 21.00 Uhr an einem Sonntag Abend einkaufen gehen zu können, charakterisieren die amerikanische Gesellschaft vielleicht am besten.

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währleistet, die jemandem mit sprachlichen Problemen aber herausragenden Leistungen etwa in Chemie und Physik die Möglichkeit gibt, seine Begabung gezielt auszuschöpfen. In Deutschland hingegen würde dieser Schüler vermutlich kollektiv im Schulzweig versetzt werden. Das lässt erkennen, wie viel Wert in der amerikanischen Leistungsgesellschaft auf Talentförderung und Spezialisierung anstelle von breit gefächertem Allgemeinwissen gelegt wird. Infolgedessen bietet die BHS, vermutlich wie die meisten anderen amerikanischen „High Schools“ auch, eine erstaunliche Vielfalt an Fächern wie Marketing, Psychologie, Wirtschaftslehre, Kunstgeschichte und Botanik an. Religionsunterricht hingegen ist im Stundenplan nicht vorgesehen, was mit den vielen verschiedenen in den USA vertretenen Konfessionen und der in der „Constitution“ verankerten Trennung von Staat und Kirche zusammenhängt. Ein weiterer Unterschied, abgesehen von den stereotypischen Schließfächern, ist die Präsenz von Wachpersonal. Viele Schulen bestehen sogar auf Überwachungskameras und Metalldetektoren, was verständlich ist, in Anbetracht der Leichtigkeit mit der man sich in den USA eine Waffe beschaffen kann. In der Benotung derweil haben deutsche Lehrer, zumindest an der AKS, durch die höher bewertete mündliche Leistung größeren Spielraum in der subjektiven Benotung einzelner Schüler. Im Gegensatz zu der 50/50 Aufteilung der mündlichen und der schriftlichen Leistungen in einem Hauptfach an der AKS bestimmen an der BHS häufige


Eliteuniveritäten Bald auch bei uns in Deutschland?

Von Patrick McGrath aus Barrington, Illinois, USA

Schulleben

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Was haben Harvard, Oxford, Cambridge, Yale, Stanford, Princeton und Berkeley gemeinsam? Alle gehören zu den begehrtesten Studienplätzen der Welt, genießen einen fast magischen Ruf und liegen nicht in Deutschland. Sollte es also nicht ein legitimer Wunsch Deutschlands sein, ebenfalls in diesem erlauchten Kreis mitzumischen? Doch bereits in dem Namen Eliteuniversität steckt eine elementare Doppeldeutigkeit. Einerseits kann man den Namen so auslegen, dass die betreffende Universität schulische und gesellschaftliche Eliten ausbildet, andererseits kann er bedeuten, dass nur Eliten Zugang erhalten, weil sie die einzigen sind, die sich die astronomischen Studiengebühren einer solchen Institution leisten können. Am deutlichsten kann man die zweite Tendenz im anglo-amerikanischen Raum sehen, wo das wichtigste Kriterium für die oben genannten Eliteuniversitäten letztendlich das Einkommen der Eltern ist. Um einen Ausgleich zu schaffen, haben deshalb etwa ein Drittel der Studenten an diesen Universitäten ein Stipendium, welches ihnen erlaubt, auf Grund ihres besonderen Talents kostenlos Einlass zu erhalten. Man kann also argumentieren, dass zwar durchaus soziale Ungleichheit an amerikanischen „Ivy League“ Universitäten besteht, dass aber auch alle angehenden Studenten die gleichen Chancen erhalten. Dieses System ist auf die Leis-

tungsgesellschaft der USA gut angepasst, weil es den Wettbewerb zwischen den Universitäten steigert, auf diese Weise ihre Qualität anhebt, Leistung belohnt und gleichzeitig Chancengleichheit vorsieht. Die Frage ist nur, ob wir verstärkten Wettbewerb und erhöhten Leistungsdruck in unserem eigenen Schulsystem auch wirklich wollen. Die große Koalition jedenfalls hat im Zuge eines langwierigen

Auswahlverfahrens drei deutsche Universitäten auserkoren, die einem Spezialistengremium zu Folge der Förderung würdig sind. So werden im Laufe der nächsten 5 Jahre die LMU München, die TU München und die TH Karlsruhe in den Stand einer Eliteuniversität erhoben und mit 13.5 Mio. ¤ jährlich unterstützt. Insgesamt sollen 1.9 Mrd. ¤ bis 2011 zusätzlich in das deutsche Bildungssystem fließen (380 Mil. ¤ / Jahr). Neben den jährlichen 40 Mio. ¤ für die drei Eliteunis sollen

außerdem „Exzellenzcluster“, „Graduiertenschulen“ und andere zukunftsträchtige Bildungsinitiativen und -projekte jährlich mit etwa 340 Mio. ¤ mitfinanziert werden. Darüber hinaus versprach die Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) konstante Studiengebühren an den auserwählten Universitäten. Diese werden also bald in der vorteilhaften Lage sein, sich von den vielen Bewerbern, die solche Eliteunis anziehen würden, die besten Schüler des Landes aussuchen zu können. Und zusammen mit den neuhinzugewonnenen Finanzmitteln würden sich dann tatsächlich, wie von der von Bund und Ländern gegründeten „Exzellenzinitiative“ erhofft, „Zentren der Exzellenz“ entwickeln. Doch nicht alle sind zufrieden mit den Entscheidungen des unparteiischen Gremiums. Da sich sämtliche zukünftigen Eliteunis und die meisten „Exzellenzcluster“ im Süden Deutschlands befinden, wurden schnell Rufe nach einer gleichmäßigeren Verteilung laut. Andere behaupteten, dass bei der Zusammenstellung des Gre-

In dem Namen Eliteuniversität steckt eine elementare Doppeldeutigkeit. miums die geisteswissenschaftlichen Fachbereiche zu Ungunsten einiger Universitäten unterreprä-

das möeh


sentiert gewesen seien. Andererseits wird das Gremium durch die Befunde der Pisa-Studie und der OECD in seinen Entscheidungen bestätigt, da alle drei darin übereinstimmen, dass Schulen in Bayern und Baden-Württemberg eine führende Rolle in Deutschland einnehmen. Desweiteren lohnt sich ein Blick nach Frankreich, wo ein ähnliches System aus herkömmlichen und privilegierten Universitäten zu einem Zweiklassensystem geführt hat, in dem nahezu alle Politiker und Industriemagnate Absolventen derselben wenigen „Grandes Écoles“ sind. Bedenken sollte man außerdem den für Deutschlands Geschichte negativen Beiklang von „Eliten“ und die Deutschland von der OECD attestierte soziale Ungleichheit an Schulen, die unweigerlich bei der Einführung von Eliteunis zunehmen würde. Untätigkeit könnte sich aber, langfristig gesehen, als schlimmer erweisen. Deutschland muss wettbewerbsfähiger werden, um sich im globalen Konkurrenzkampf um „Talent“ (begabte hochqualifizierte Personen) besser behaupten zu können. So gingen beispielsweise nahezu alle diesjährigen Nobelpreise wieder an amerikanische Wissenschaftler, wobei viele von diesen Wissenschaftlern von den hervorragenden Universitäten und den günstigen Forschungsbedingungen innerhalb der USA angezogen wurden. Diesen Effekt nennen Fachleute auf neuhochdeutsch „brain-gain“, das Hinzugewinnen von „Talent“. Den

entgegengesetzten Effekt, den „brain-drain“, bekommt dagegen unter anderem Deutschland zu spüren. Im Jahr 2004 emigrierten beispielsweise mehr als 150.000

internationalen Vergleich zurückfallen will, braucht es weltweit anerkannte und renommierte Universitäten, um der „beängstigenden Entwicklung [des braindrain]“ zu begegnen (Roland Koch). Ebenso sind deutsche Firmen auf hochqualifizierte Neueinsteiger von deutschen Universitäten angewiesen, um ihre auf technologischem Know-how basierende Position als Exportweltmeister aufrechterhalten zu können. Doch selbst wenn diese Bildungsinitiative nicht die erwünschten Erfolge haben sollte, zeigt sie, dass die große Koalition offenbar die Gefahr des „braindrain“ und die immense Bedeutung prestigeträchtiger Universitäten erkannt hat und bereit ist, sich des Themas anzunehmen. Doch so gut und richtig der Ansatz auch ist; man muss ihn im Verhältnis zu anderen Nationen sehen. Während wir 380 Mio. � jährlich in die Zukunft unseres Bildungssystems investieren, bekommen Kaliforniens Stammzellenforscher dieses Jahr denselben Betrag als zusätzliche Finanzspritze von ihrer Regierung bereitgestellt. Und die Stanford Universität wird ihr Budget dieses Jahr durch Spenden allein um $ 3,4 Mrd. erweitern („FAZ“, 19.10.06). Im Vergleich dazu erscheint die „Exzellenzinitiative“ der Großen Koalition bestenfalls halbherzig und wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Bildung sollte unseren Politikern eigentlich mehr wert sein als das!

Deutschland muss wettbewerbs�ähiger werden.

von unschätzbarem Wert. Denn diese talentierten Menschen sind es, die neue Technologien entwickeln, Innovationen vorantreiben, Firmen mit neuen Arbeitsplätzen gründen und so der gesamten Wirtschaft Antrieb verleihen. Warum sollte die „Spitze“ also zugunsten der „breiten Basis“ finanziell vernachlässigt werden? Und wenn Deutschland nicht im Bereich der Geistes-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften im

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Deutsche, darunter erschreckend viele Wissenschaftler, Ärzte, Forscher, und potentielle Investoren („The Economist“). Könnte es mehr seiner eigenen hochqualifizierten Bürger im Land behalten und vielleicht sogar internationales „Talent“ mit seinen geplanten Spitzenuniversitäten anziehen, wäre das für Deutschland


Nachruf: Die Präsentation der AKSakademie Was AKS-Schüler alles drauf haben…

Von Carla Scholderer

Am Samstag den 25.06.2006 fand in der Altkönigschule in Kronberg die Präsentation der AKSakademie statt. Diese dauerte etwa zwei Stunden, von 10 bis 12 Uhr. In diesen zwei Stunden, stellten die Schüler die Ergebnisse der letzten Monate Arbeit vor. Die einzelnen Gruppen präsentierten folgende Dinge:

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Astronomie: Die Gruppe hatte das Thema „Planeten um die Sonne“ behandelt. Nun wurde den Besuchern dieses Thema mit Hilfe von Modellen näher gebracht. Sprachphilosophie: Die Schüler hatten sich überlegt, wie ein Sprachforscher, der in einen Eingeborenenstamm kommt, sich dort einleben könne, ohne dessen Sprache zu verstehen. Eine wichtige Voraussetzung wäre, dass die Sprecher die Sprache ernst nehmen und die Wörter immer gleich verwenden. Ironie ist beim Sprache lernen nicht erlaubt. Programmieren/Robotik: Der „Robotik-Kurs“ präsentierte stolz einen selbstgebauten und programmierten Fahrstuhl, eine Parkplatzschranke, eine Alarmanlage, ein ferngesteuertes Mobil mit Codeschloss oder aus dem letztem Jahr eine Ampelprogrammierung. Chemie: In Chemie zeigten die Kinder Versuche, welche ihnen besonders gefallen hatten. Die Schüler konnten auch gefragt werden, warum etwas explodierte oder auch nicht. Sprache locker lesen: Die Vorraussetzungen dieses Kurses wa-

ren zunächst Französisch- und Englischkenntnisse. Mit Hilfe von Vokabeln, die in diesen Sprachen auch vorkamen, war es möglich sogar spanische Texte zu übersetzten! Der aus 6 Personen bestehende Kurs stellte seine Vorgehensweisen vor.

Astronomie, Sprachphilosophie, Programmieren, Chemie, Sprache locker lesen und vieles mehr sind im Angeobt der AKSakademie. Denken mit Zahlen und Figuren: Die Gruppe stellte hier Aufgaben. Interaktiv konnte man als Besucher Mathematikrätsel des Kurses lösen. Kreatives Schreiben: An einer Stellwand waren die Texte der Schüler ausgehängt, und die Gruppe veranstaltete eine Vorlesung mit den Themen: Ich verwandle mich in einen Jungen, Schlitten fahren, Dialog, und Ich schreibe ein Gedicht mit Zufallswörtern. Ganz zu Anfang hielt Herr Amend, der damalige Schulleiter, eine Rede. Er berichtete davon, wer alles an der Organisation beteiligt gewesen war. Folgende Personen, wie Herr Amend so schön zu sagen pflegt, alles hoch engagierte Eltern, leiteten folgende Gruppen: Frau Ludig/Kreatives Schreiben, Frau Suchan/Sprachen locker lesen, Herr Stricker/ Programmie-

ren/Robotik, Frau Reinhardt/Chemie, Frau Schuster/Denken mit Zahlen und Figuren, Herr Debus/ Abenteuer Weltraum – Die Sonne, Herr Gutberlet/ Sprachphilosophie. Alle diese eben genannten Kurse fanden immer samstags zu verschiedenen Terminen statt. Unterstützt wurde das Projekt von group of peers, dem Hess. Ebenfalls an den Hochbegabten interessiert verlieh das Kultusministerium das Gütesiegel Hochbegabung und die Gewährung von Abordnungsstunden, Staatlichen Schulamtes Hochtauns/ Wetterau, d.h., die AKSakademie wurde auch finanziell unterstützt. Herr Amend erzählte den Schülern, sie könnten stolz darauf sein, dass sie dabei gewesen seien und sollten ihre Urkunden, die die Schüler bekamen, gut aufheben. Die Urkunden wurden auf Anmeldung verteilt. Einige sehr interessierte Schüler haben sogar an bis zu fünf Kursen teilgenommen. Ebenfalls erschien ein Herr des Kultusministeriums und redete darüber, dass es „Hochbegabten Förderung leider noch nicht sehr lange gebe, und das es schwer sei, Schulen zur Teilnahme zu überzeugen. Die Besucher hatten teilweise Probleme die Räume zu finden, was das Interesse aber nicht linderte. Insgesamt war jede Station sehr interessant und mindestens einen Besuch wert. Für das nächste Jahr sind weitere Kurse geplant. Jeder der Interesse und das für den Kurs benötigte Alter hat ist herzlich dazu eingeladen an den Kursen teilzunehmen. Egal ist dabei die Schule.

das möeh


Wie das möeh zu seinem Namen kam… Die Geschichte vom möeh

Von Sandra Hense und Yuki Machida

Niederlage der Eintracht so gekränkt war, zog eine Bierspülung nach der anderen durch. Gerade dieser Nikotinbesessene schien möehphi als idealer Freund, es stellte sich Herrn Heininger vor. Dieser machte sich als aller ers-

von seinen geschrieben Geschichten und entworfenen Konzepten für eine Magazingestaltung. Herr Heininger, welcher sowieso stark über einen Berufswechsel dachte, bildete das möeh aus, sodass all die Sprachfehler von möeh beseitigt werden konnten. Indes hatte Herr Heininger sich doch dazu entschlossen, Lehrer zu bleiben. Er stellte das möeh seinen Schülern vor. Miriam Koschel, damals eine der engagierstesten Schülerinnen von Herrn Heininger, entschloss sich dazu, die Konzepte des möehs zu verwirklichen. Schnell sind diese beiden zu einem eingespielten Team geworden. Nach kurzer Zeit entwarfen sie eine neue Schülerzeitung, die Miriam nach dem Namen ihres Partners, „das möeh“ taufte. „das möeh“ schlug ein wie eine Bombe. So konnte möehphi, mit der Verwirklichung seines Traumes, ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Miriam arbeitete weiter an Konzepten ihrer Schülerzeitung. Das Ziel von „das möeh“ war von dem Tag an als Presse der Schule zu fungieren.

Den ganzen Tag saß es in einer Ecke und schrieb Geschichten über sich und sein trauriges Leben.

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tes um den Namen von möehphi lustig, und benannte es um: möeh! Die Freundschaft zwischen möeh und Herrn Heininger schien gut zu verlaufen, so erzählte das möeh Herrn Heininger

Jetzt wisst ihr hoffentlich, wie es zu dem Namen „möeh“ kam.

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Viele von Euch haben sich sicher schon gefragt, wieso das möeh eigentlich möeh heißt. Nach langer und anstrengender Recherche können wir es Euch beantworten. Vor langer, langer Zeit lebte auf einem weit entfernten Planeten ein Tierchen namens möehphi. Es hatte keine Freunde, weil es mit einem Sprachfehler auf die Welt kam und es deshalb überwiegend nur seinen Namen sagte, aber es liebte es zu schreiben. Den ganzen Tag saß es in einer Ecke und schrieb Geschichten über sich und sein trauriges Leben. Es war trotz seines Sprachfehlers der intelligenteste von allen, er liebte die Informationsweitergabe und wollte daher seinem Planeten einen neuen Hauch verpassen: Es wollte ein Magazin erschaffen, welches nach ihm, möehphi, benannt werden sollte. Es arbeitete Tag und Nacht an seinen Konzepten. Als es sie jedoch der Öffentlichkeit seines Planeten vorstellte, verbannten sie möehphi aufgrund zu hoher Intelligenz von ihrem Planeten. Es wurde auf die Erde verbannt, und dort landete möehphi im Garten von Herrn Heininger. Herr Heininger, welcher wegen der


möeh-Horoskop Von Virag Papp

Privatleben

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Allgemein bekannt, dass sich dieses Sternzeichen als „Sonnenkönig“ gerne sonnt – aber das mit dem Solarium in der Klasse solltest du dir schnell aus dem Kopf schlagen, die anderen könnten es nämlich nicht so toll finden. Dieser Monat wird ganz okay für dich, anstatt in Sonne kannst du dich in Bewunderung sonnen. Einfach Hausaufgaben aus dem Internet ziehen, behaupten sie wären selbstgemacht und alle abschreiben lassen. Voilá! Probleme gibt‘s mit dem Geld – aber HALT! Die vielen dummen Ideen diesen Monat solltest du nicht verwirklichen…erst das mit dem Solarium und jetzt noch die Cafeteria ausrauben?! Für dich heißt es dagegen Liebesglück, und oh – da das hier ein Schulhoroskop ist – sogar im Klassenraum! Aber an deiner Stelle würde ich diesen Monat mit Scheiben aufpassen. Die Angebetete/den Angebeteten anstarren und dann gegen eine zu laufen kommt ziemlich uncool, außerdem sind diese Scheiben sicher recht teuer. Wenn schon so ein klappriger AKS-Stuhl 200 Euro kosten soll? Jetzt aber zurück zu dir: Hüte dich vor Lehrern mit Brille! (Und auch vor denen ohne)

Yeah Baby, Partytime. Du bist auf einem richtigen Ego-Trip. Nur deine Erfolgssterne scheinen es nicht so gut mit dir zu meinen. Hörst du sie „leeeeeeern“ flüstern? Das verträgt sich natürlich nicht mit deiner Partylaune? Ha, denkste! Seit neustem gibt es so genannte „Lernpartys“ – da kannst du mit den anderen Nerds und Strebern eine tolle Zeit haben während du Algebraformeln paukst! Viel Spaß! Um dich noch mal aufzumuntern: Nein, die Cafeteria wird nicht wieder teurer. Oh oh, auf Amor ist kein Verlass. Dafür aber auf den guten alten Spicker auf der Hand. Mit deinen schulischen Leistungen sollte es aufwärts gehen, da macht der Zoff mit dem Freund/ der Freundin doch nichts aus, oder? Schließlich gibt‘s die Dinger wie Fische im Meer und Englischarbeiten schreibt man nicht soo viele. Trotzdem genug – also achte darauf die Hände oft genug zu waschen, Französisch mischt sich nicht gerne mit Erdkunde und Deutsch nicht gerne mit Physik. Neigt da etwa jemand zur Langeweile? Dagegen kann geholfen werden! Auch du solltest mal an neue Projekte rangehen, dich vielleicht mit einer Jungfrau zusammentun? (Oh oh das kann man falsch verstehen! ;) Aber...wieso nicht? Gut, das hast du nie gehört!) Deine Ideen haben es in sich, jedoch bist du etwas schusselig. Den Plan wie man die Schule in die Luft fliegen lässt sollte man nicht auf dem Tisch liegen lassen! Außerdem sehe ich unerwartete Geldprobleme und auch bei dir äußerst viele Liebeshormone diesmal. Pass auch du mal besser mit den Scheiben auf...

Deine Sterne sagen dir: Diesen Monat solltest du gründlicher und gewissenhafter sein. Also! Hausaufgaben auch mal selbst machen und den Müll in den Papierkorb werfen. (Ja, richtig gelesen, HINEIN und nicht DANEBEN. Der arme Herr Gather muss auch mal unterrichten...) Jedoch werden deine Lehrer dir wohlgesonnen sein, denn du neigst zum schleimen. Macht nichts, ist völlig okay. Pass bloß auf dass du die richtige Antwort nicht einem Stier wegschnappst. Lass ihn sich lieber mit einem Steinbock kloppen.

das möeh


Immer schön flexibel bleiben lautet die Devise - Geschichtssachen vergessen? Die Stunde nutzen und Deutschhausaufgaben machen! Jedoch bist du diesen Monat etwas aggressiv gelaunt, das kommt von der schlechten Mond- (oder Taschengeld-)lage. Empfehlenswert ist es, keine Schlägereien anzuzetteln. Die Schule spart an allem, sogar an Klopapier, also gibt‘s keins wenn du dumm genug bist dir die Nase blutig schlagen zu lassen. Mädels aufgepasst – ein bestimmter Junge tritt in dein Leben! Auch bekannt als: Der Mathelehrer mit der ruinierten Arbeit.

Oh du Opfer! Kannst einem richtig Leid tun mit diesen Sternen... Schlechte Noten, Dauerdisser gegen dich, wütende Eltern und sogar dein Haustier ist undankbar. Aber da musst du wohl durch. Schade, du tust nicht mal jemandem leid...aber auch darin liegt etwas Positives, in der Zeit, in der niemand was mit dir zu tun haben will kannst du das schulische Zeug nachholen...oder auch nicht. Speziell für Mädchen: Alleine Shoppen ist gar nicht so schlimm und im Nordwestzentrum gibt‘s Rabatte!

Dezember 2006

Noch so einer der zu Aggressionen neigt. Macht aber nichts, da deine kreative Ader diesen Monat auch zur Geltung kommt, kannst du beides vereinen: Einen Boxsack in Form des verhasstesten Lehrers basteln! Dein Draht zu deinen Eltern ist jedoch ganz gut, Taschengelderhöhungen passen wohl rein. Übermäßiges Ausnutzen trotzdem eher nicht, in die Schule kutschieren lassen zum Beispiel ist nicht allzu angebracht. Stiere könnten dies als Grund zum auslachen betiteln und du solltest dich ebensowenig wie sie in der Schule schlagen, wenn schon dann lieber außerhalb, um keine dumme Schulordnung zum abschreiben.

Für dich heißt es: Horizont erweitern! Offen für Neues sein! Ja, damit meine ich auch Muttis neue Pausenbrotkreationen, sie vergiftet dich schon nicht, und wenn hast du ein Problem weniger, denn es kommt ganz schöner Arbeitsstress auf dich zu. Ein kleiner Tipp: Willst du dir Arbeit sparen, überlass mal etwas einem Steinbock, der ist eh so hypermotiviert. Wissen ist Macht und einige schmutzige Geheimnisse schaden diesen Monat nicht, dann kannst du in eine Führungsposition aufsteigen. (Das hast du nicht von mir!)

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Privatleben

Der Monat wird dich mit zumindest einer guten Note belohnen! Außerdem bist du wirklich spontan, das ist gut, manche Lehrer merken es nicht mal wenn die Antworten halb erfunden sind. Aber ich habe schon wieder eine schlechte Nachricht für dich: Du nimmst wieder zu. Langsam solltest du wirklich mal zum Sportunterricht auftauchen, zwar freuen sich die Damen in der Cafeteria dein hübsches Gesicht so oft zu sehen (der Pickelstift ist echt gut!) aber deine Sportnote leidet. Also auf auf, besonders Jungs: Kommt schon, es lohnt sich alleine schon wegen Frau Schmidbauer der Halle einen Besuch abzustatten! ;)

Halt halt, nicht so euphorisch! Nur weil gerade das mit der Clique klappt (was so ein paar neue Jeans alles auf der Beliebtheitsskala bewirken können!) heißt es noch lange nicht das alles glatt laufen muss! Dieses Mal bist du es bei dem ich die Papiertüten aus der Cafeteria empfehle, oder den Pickelstift vom Wassermann. Wenigstens haben dich die Lehrer auch gern, schließlich kann es denen ja egal sein wie du aussiehst, oder?


Bücher unter der Lupe Ab jetzt wird es in jeder neuen Ausgabe „möeh-Büchervorstellungen“ geben! Hier suchen wir euch verschiedene Bücher jeder Art raus, Thriller, Action- oder Fantasybücher und Romane, und bewerten sie. „Du liest?!“ Das hört sich an wie etwas Falsches, denn wer so spricht, hat bisher nicht so gute Erfahrungen mit dem Lesen von Büchern gemacht. Doch es gibt auch gute Bücher, spannende, lustige und traurige. Um euch vor den „Langeweilerbalzen“ zu retten, haben wir uns diese, für jeden verständliche, Bewertung einfallen lassen: ★✩✩✩✩ ★★✩✩✩ ★★★✩✩ ★★★★✩ ★★★★★

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Einschlafbuch Wem’s ge�ällt Lesbar Gutes Buch Das muss man gelesen haben!

Ein Klang von Weit her

Privatleben

Von Dia Calhoun Kurzinfo zur Autorin: Dia Calhoun arbeitete einige Jahre als Grafikdesignerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Als Kind wollte sie allerdings Balletttänzerin werden und trainierte bis zu ihrem 17 Lebensjahr intensiv für eine Karriere im klassischen Tanz. Ihre Erfahrungen aus dieser Zeit flossen in ihren Roman mit ein. Inhalt:

Barry Trotter und die schamlose Parodie Von Michael Gerber Kurzinfo zum Autor: Michael Gerber, geboren

Geschafft! Die 13-jährige Cerinthe hat die Aufnahmeprüfung an der königlichen Ballettschule bestanden. Jetzt steht ihrer Karriere als Tänzerin nichts mehr im Wege. Da begegnet sie einer Mederi, einer der Heilerinnen, denen magische Kräfte nachgesagt werden. Alle fürchten diese Frauen. Doch Cerinthe fühlt sich stark zu ihnen hingezogen, denn

auch sie spürt diese Kräfte in sich…

1970, ist Amerikaner, sieht sich aber eher in der Tradition großer englischer Komiker. Er wurde durch „What We Talk About When We Talk About Doughnuts“ bekannt und schreibt unter anderen

noch für den „New Yorker” und das „Wall Street Journal“.

Unsere Meinung: Ein tolles Buch! Traurig, spannend, mit den 279 Seiten leicht zu lesen und unglaublich schön. Auch wenn es hauptsächlich um Ballett geht, was nun wirklich nicht jedermanns Sache ist, fühlt man mit der kleinen Cerinthe mit. Wie wird sie sich wohl am Ende entscheiden? Bewertung: ★★★★✩

Inhalt: Die „Hogwash-Schule für Zauberei und Hexerei“ ist die berühmteste Schule der das möeh


magischen Welt und Barry Trotter ihr berühmtester Schüler- zumindest, seit die Schriftstellerin J.G. Rollins Barrys Leben zum Gegenstand ihrer weltweit unvergleichlich erfolgreichen Romane gemacht hat. Barry ist so unverzichtbar für den Ruf und die Finanzen der Schule geworden, dass man sich dort stillschweigend auf eine ungewöhnliche Regelung geeinigt hat: Barry darf so

lange auf Hogwash bleiben wie er möchte. Und so frühstückt Barry Trotter auch mit zweiundzwanzig Jahren in der magischen Halle von Hogwash. Und das mit aller Zeit der Welt, denn der ewige Schüler muss schließlich keine Prüfungen mehr bestehen. Bis aus heiterem Himmel großes Unheil über Hogwash einbricht.

Per Anhalter durch die Galaxis

Credits“ für den Film.

Von Douglas Adams

Dezember 2006

Inhalt: „Bewohner der Erde, bitte herhören! Hier spricht Prostetnik Vogon Jeltz vom Galaktischen HyperraumPlanungsrat. Wie Ihnen zweifellos bekannt sein wird, sehen die Pläne zur Entwicklung der Außenregionen der Galaxis den Bau einer Hyperraum-Expressroute durch Ihr Sternensystem vor, und bedauerlicherweise ist Ihr Planet einer von denen, die gesprengt werden müssen. Das Ganze wird nur etwas weniger als zwei Erdminuten in Anspruch nehmen. Danke.“ Für Arthur Dent, Erdenbewohner und Hausbesitzer, bildet diese Katastrophe das Vorspiel zu einer Reihe außerordentlich bemerkenswerter Reisen, bei denen ihn ein bemerkens-

Bewertung: ★★★★✩ wertes Buch begleitet, das populärer ist als andere berühmte Bücher: der Reiseführer „Per Anhalter durch die Galaxis“. Unsere Meinung: Dieses Buch ist eine Sache für sich. Kuriose Idee, kuriose Handlung und mit einem 100 Seiten langem Nachwort von einem gewissen Robbie Stamp ( wer das ist, wissen wir noch nicht einmal…). Dieses Buch ist leicht zu lesen, aber nicht unbedingt ein tolles Buch, wie manche finden. Dafür gibt es auch ungefähr genauso viele, die dieses Buch mit äußerst ungewöhnlicher Handlung super finden. Die Welt reagiert also gesplalten auf „Per Anhalter durch die Galaxis“, doch so wird unsere Bewertung klar. Bewertung: ★★✩✩✩

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Privatleben

Kurzinfo zum Autor: Douglas Adams wurde in Cambridge geboren. Mit seiner Frau und Tochter lebte er in Islington bei London, bevor er ins kalifornische Santa Babara, übersiedelte, wo er 2001 überraschend starb. Nach Douglas Adams’ Tod kam die Kinoversion von „Per Anhalter durch die Galaxis“ nach einem jahrelangen Produktionsstau endlich auf die Zielgerade. Vieles von Douglas’ Originaldrehbuch und seinen Ideen floss noch in die Produktion ein. Gemeinsam mit Karey Kirkpatrick teilte er sich die „Writing

Unsere Meinung: Zum einen ist es manchmal äußerst lustig, denn

da werden uns so vertraute Namen wie Hermine Granger, Ron Weasley und Albus Dumbledore plötzlich in Hermeline Cringer, Lon Measly und Alpo Bublemore verwandelt. Die Geschichte an sich ist ziemlich seltsam und nicht mit den echten J. K. Rowling Büchern zu vergleichen. Nach einer Zeit kann es für ältere Leser ziemlich langweilig werden, doch für junge Mädels und Jungs ist dieses Buch mal was anderes!


Filmpalast ★✩✩✩✩ ★★✩✩✩ ★★★✩✩ ★★★★✩ ★★★★★

Schon mal im Kino geschlafen? Wem’s ge�ällt Taschengeld übrig? Reingehen! Guter Film Diesen Film muss man gesehen haben!

James Bond: Casino Royal

Privatleben

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Inhalt Nachdem man erfährt, wie James Bond seinen ersten Auftrag und mit den folgenden Ergebnissen seinen Doppel-Null-Status erhält, führt die Spur Bond schließlich zu LeChiffre, einem besessenen und genialen Spieler, der in Montenegro, im Titel gebenden Casino Royale, Geld für terroristische Aktivitäten gewinnen muss, weil es ihm sonst selbst an den Kragen geht. Bonds neuer Auftrag: ihn beim Spiel besiegen, um LeChiffre wiederum unter Druck setzen zu können. Mit Daniel Craig entsteht ein neuer Bond Charakter. Es ist nicht mehr der unfehlbare, der unbesiegbare Bond, der immer ein Ass im Ärmel hat. Bond blutet nach seinen Kämpfen, und das nicht zu knapp. Er tötet emotionslos, als machte es ihm nichts mehr aus. In Casino Royale wird an Härte zugelegt. Es wird getötet, geschlagen und brutal gefoltert.

Kommentar “Sehe ich so aus, als ob es mich interessieren würde, ob mein Martini geschüttelt oder gerührt ist!?“ Nein, Daniel Craig sieht wirklich aus, als ob er andere Sorgen hätte. Dennoch ist dieser Satz aufschlussreich, wenn man die Unterschiede des neusten James Bond-Films zu seinen Vorgängern ermitteln will (Deutsche Uraufführung war am 21.11.). Nicht nur bittet James dieses Mal nicht explizit um einen geschüttelten Martini; er rettet auch ungewöhnlicherweise nicht die Welt, sondern spielt eine eher bescheidene Rolle im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Darüber hinaus kommen zum ersten Mal kein „Q“, Bonds Hightech-Ausrüster vom MI-6, keine Miss Moneypenny, Bonds Sekretärin, und kein langwieriger Kampf zwischen James Bond und einem besonderen „Endgegner“ vor. Doch da dieser Film den ersten der James Bond Reihe darstellen soll, in dem sich der frisch in den DoppelnullStatus beförderte James Bond erst noch vom brutalen Saubermann in den eleganten charmanten Gentleman entwickeln muss,

machen diese Traditionsbrüche Sinn und schaffen Abwechslung in dem sonst relativ vorhersehbaren Ablauf bisheriger Bond Filme. Insgesamt erhält „Casino Royal“ dort mehr Spannung, wo seine Vorgänger oft mit „Smalltalk“ gelangweilt haben, und wirkt durch Daniel Craigs verhältnismäßig groben und direkten Stil realistischer und weniger „romantisiert“. Und dennoch, trotz seiner verhältnismäßigen Härte, hat 007 seinen unterschwelligen Humor und sein Charisma keineswegs eingebußt. Sein unorthodoxer Stil ist zu Beginn des Films zwar gewöhnungsbedürftig und seine Person unter BondFans noch immer umstritten, doch um die Nachfolge Pierce Brosnans anzutreten und die Rolle des James Bond überzeugend zu spielen, scheint Daniel Craig der Richtige zu sein. Bewertung: ★★★★★ das möeh


BORAT Inhalt: In dem ausgelassen anstößigen Film macht Borat sich von seinem primitiven, kasachischen Heimatdorf aus auf in das große Amerika, um das Leben der Amerikaner genau zu studieren und einen lehrreichen Film für sein Land zu drehen. Das Ziel der Reise: „Kulturelle Lernung von Amerika

Scoop – Der Knüller

Dezember 2006

nen führt, bei denen nicht wenige Amerikaner ungewollt skurrile Aussagen und Bekenntnisse von sich geben.

entsetzt fest, dass sie in der Lage ist, Joe Strombel zu sehen und zu hören. Aus dem Jenseits gibt er ihr den heißesten Tipp ihres Journalisten-Lebens und bittet sie, ihn weiter zu verfolgen. Sondra zögert nicht, der großen Story nachzujagen und setzt dabei auch auf die Hilfe des zurückhaltenden Sid, genannt Splendini Ihre Nachforschungen führen direkt zu dem attraktiven britischen Aristokraten Peter Lyman. Aber kann, was DIE Romanze in Sondras Leben zu werden scheint, tatsächlich die heiße Spur sein, die sie verfolgt?

Woody Freude an ihrem gemeinsamen Auftritt haben, ist jederzeit sichtbar und spürbar. Und genau das hat seinen ganz besonderen Charme. Die Mixtur aus Krimi und Komödie ist in ihrer einfachen Aufarbeitung leicht verdaulich, sehr temporeich und in naiver Art und Weise amüsant. Lustig sind auch Woody Allens satirische Seitenhiebe auf die Londoner High Society. Viel köstliche Energie bezieht das Zusammentreffen der zurückhaltenden Aristokraten mit den unbeholfenen und direkten Amerikanern. Und an Wortwitz mangelt es „Scoop“ mit Sicherheit auch nicht.

Kommentar: Nun, dass Scarlett und

Kommentar: Sasha Baron Cohen, bekannt geworden auf MTV und VIVA als Ali G, hat mit Borat einen eigentlich politisch skandalträchtigen Charakter erschaffen, der im Film immer wieder Minderheiten diskriminiert. Allerdings finden wir den Film äußerst amüsant, obwohl einige Witze doch sehr makaber sind… man muss eben eine gewisse Art von Humor haben!

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Bewertung: ★★★★✩

Bewertung: ★★★★✩

Privatleben

Inhalt: Der verstorbene britische Journalist Joe Strombel wird von seinen Kollegen betrauert. Doch der „Rasende Reporter“ findet keine Ruhe – gefangen in der Vorhölle, muss er einem Hinweis nachgehen, der die Identität des in London umtriebigen „TarotkartenKillers“ aufdecken könnte. Wie aber soll er jetzt als Geist seine Nachforschungen anstellen? Mit Hilfe der sehr lebendigen Sondra Pransky ... Sondra ist JournalismusStudentin aus Amerika und zu Besuch bei Freunden in London. Während der Bühnenshow eines Landsmannes, des Magiers Sid Waterman, stellt Sondra

um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen“. In New York angekommen muss nicht Borat sich schnell an die neue Umgebung und die Kultur anpassen, sondern die New Yorker an Borat. Durch seine naive, tollpatschige, sehr direkte und ebenso kontroverse Art, hinterlässt er deutliche Spuren und eckt überall mal an. Auf seiner Reise quer durchs Land trifft Borat auf echte Personen in echten Situationen mit urkomischen Konsequenzen, was zu höchst kontroversen Sze-


Im Profil: Die Fitness AG Die Fitness AG, welche zurzeit von Sport- und Geschichtereferendar Florian Gläser geleitet wird, gehört zu den erfolgreichsten der AKS. In dieser AG wird es den Besuchern eine ruhige, angenehme, launische und kameradschaftliche Atmosphäre ermöglicht. Besonders lobenswert ist das Engagement von

Herrn Gläser, der durch seine ausgeklügelten Konzepte eine „geiles Klima“ (Besucher der Fitness-AG) zwischen den Schülern der verschiedenen Zweige geschaffen hat. Die Homepage www. aksfitness.page2.de ist inzwischen on. Ein Besuch lohnt sich.

Chemie-Experiment: „Wir lassen ihn mal ruhig kräftiger blasen!« Herr

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Robisch

beim

+++ Brettspiel-AG +++ Bekämpfe als Fan- +++ Kulturausschuss +++ Der Kulturaustasiefigur die Mächte des Bösen. Die schuss trifft sich freitags nach der 6. Brettspiel-AG trifft sich freitags nach Stunde vor dem SV-Raum. der 6. Stunde im Raum 215a.

Im Profil: Kurt Glöckner

Nachsitzen

Kurt Glöckner, 51 Jahre alt, verheiratet und wohnhaft in Oberhöchstadt ist der Zweithausmeister der AKS. Einige AKSler bezeichnen ihn als eine »1€-Kraft«, was mehr als banal und penibel ist. Er übt das Amt des Zweithausmeisters an der AKS seit 1987 aus. Er gehört zu den Helden, weswegen ein sauberes Arbeitsklima an der AKS überhaupt möglich ist. das möeh


Gerüchteküche Man oder Frau munkelt,… …dass Herr Kieser seine

sammlung

richt nicht gerichtlich belangen kann.

keine

Perücken-

ins Senkenbergmuseum

stellen will.

…dass Eminem Herrn Littig aus dem Ghetto half.

Herr Ott

…dass sich zuhause oft in den Schrank einsperrt. …dass Frau Dommermuth gewachsen ist.

…dass Frau Seliger-Horing geschriebene Unterrichtsgarantie + nun Klausuren als Andenken behält (und sie mehr aufgibt. nicht zurückgibt)

Hausaufgaben

…dass Herr Amend ein Auge auf Frau Weber geworfen hat.

…dass Frau Schmidbauer Mitglied der

sieben Zwerge ist (vielleicht

ist sie ja Schneewittchen) …dass Herr Lang in den Urwald umgezogen ist. …dass Herr Schmitt in seinem Bart ein Vogelnest baut. …dass Herr Mathé am Suchtpräventionsprogramm „Just be clever“ teilnehmen …dass Herr Zürn schüchtern und will. zurückhaltend ist. …dass Frau Dederich eigentlich Kühe erzieht.

…dass man Herrn Bank �ür seinen Unter-

…dass Herr Heininger aus Trotz zur

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Sudoku Anleitung:

So gehts: Füllt das Schema Zahlen bis 9. Jede vonJede 1 bis darf1nur in der SpalFülltmit dasden Schema mitvon den1Zahlen von 1Zahl bis 9. Zahl9 von bis einmal 9 darf nur einmal in der Spalte (senkrecht), nur einmal in der Reihe (waagrecht) und nur einmal in den te (senkrecht), nur einmal der Reihe (waagrecht) und nur einmal in den 3x3 Feldern vorkommen. 3x3 in Feldern vorkommen. Spielregeln: Die Spielregeln zum LösenDieeines Sudoku sind ganz einfach: Ein Sudoku besteht aus 81 Feldern, die in 9 Die Spielregeln zum Lösen eines Sudoku sind ganz einfach: Ein Sudoku besteht aus Spalten und 9 Zeilen angeordnet somitund ein9(magisches) Quadrat Dieses Quadrat ist 81 Feldern, sind die inund 9 Spalten Zeilen angeordnet sind bilden. und somit ein (magisches) Quadrat bilden. Dieses Quadrat ist wiederum in 9 kleinere Quadrate zu 3x3 Feldern wiederum in 9 kleinere untergliedert. Quadrate zu 3x3 Feldern untergliedert. In Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad In Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad ist eine bestimmte Anzahl der Felder bereits mit einzelnen Ziffern Ziffern vorbelegt. Die übrig freien ist eine bestimmte Anzahl der Felder bereits mit einzelnen vorbelegt. Diegebliebenen, übrig gebliebenen, F e l d e r m ü s s e n g e f ü l l t w e r d e n . freien Felder müssen gefüllt werden. ist folgende Regel zu beachten: In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem Dabei ist folgende RegelDabei zu beachten: In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem kleinen 3x3-Quadrat kleinen 3x3-Quadrat dürfen die Zahlen von 1 bis 9 genau einmal vorkommen. dürfen die Zahlen von 1 bis 9 genau einmal vorkommen.

Leicht

Leicht:

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Impressum das möeh - Schülerzeitung der Altkönigschule Kronberg Le-Lavandou-Straße 2-4 61476 Kronberg aks-zeitung@web.de Raum: 209 V.i.d.S.P: Jonny Kumar

Chefredakteur: Jonny Kumar Stellv. Chefredaktion: Linda Dieke, Patrick McGrath, Morteza Alawi Redaktion: Sandra Hense, Clara Gaertner, Yuki Machida, Phillip Brünner, Saskia Simon,

Anna Schaaf, Erik Stricker, Johannes Gönsch, Max Dealer, Daniel Schulte-Hillen, Luis Bezzenberger, Julia Merz, Maureen Pfaff, Hannah Karrasch, Niklas Karrasch, Vivien Tilmann, Vivien Strehler, Beatrice Ghode

Abla Alaoui, Sophie Starke, Clara Scholderer Satz, Layout, Konzeption: Kipple Media Auflage: 500 Stück Druck: Lokay Druck, Reinheim

Freie Redaktion: Virag Papp,

das möeh


Vielen Dank �ür alles, Herr Amend Ihre AKS


Fahrschule Möller

Inh. Stefan Werner

Tel.: (06173)

979183

Fax: 06171 - 923127

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