I.P.
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51. Jahrgang · Bozen, Januar 2016 · Nr. 1
»Booking Südtirol« rüstet sich für die Zukunft Was 2015 erreicht wurde und was 2016 ansteht – HGV-Buchungswidget wird optimiert ist, werden alle Kunden mittels Newsletter darüber informiert.
Poste Italiane s.p.a. - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (convertito in Legge 27/02/2004 n° 46) art. 1, comma 1, NE/BZ
2015 konnten das HGVeigene Buchungsportal »Booking Südtirol« und das HGVBuchungswidget ein bemerkenswertes Umsatzplus erzielen. Im vergangenen Jahr konnten knapp 20.000 Buchungen mit einem Gesamtumsatz von 15 Millionen Euro über »Booking Südtirol« und alle angebundenen Kanäle generiert werden. Dabei konnte der Umsatz pro Buchung von 717 Euro auf 771 Euro erhöht werden. Mittlerweile zählt das Buchungsportal »Booking Südtirol« 1.840 Beherbergungsbetriebe zu seinen Kunden. Um das Buchungserlebnis abzurunden, wurde 2015 der »Booking Südtirol«Blog eingeführt, der den Gästen mittels anregender Geschichten und wissenswerter Insidertipps eine informative Ergänzung zum herkömmlichen Buchungsvorgang bietet.
Über 1.800 Betriebe vermarkten ihr Bettenangebot über das Buchungsportal des HGV.
Im vergangenen Jahr wurde zudem ein wichtiger Schritt in Richtung OnlineBuchbarkeit vollzogen: Alle Vereins- und Verbandsseiten des Landesverbandes der Tourismusorganisatio-
nen (LTS) wurden auf die Buchungstechnologie des HGV umgestellt und bieten Betrieben somit eine weitere lokale Möglichkeit zu Sichtbarkeit und Verkauf. Auch im Bereich Datenaustausch wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Durch die Programmierung der neuen »AlpineBits«Schnittstelle können Daten zwischen den verschiedenen Systemen ausgetauscht werden. Die Betriebe können ihre Daten nun über ein primäres System verwalten, wodurch sich sowohl der Zeitaufwand der Datenpflege als auch die Fehlerquellen stark reduzieren. Der Datenaustausch vereinfacht außerdem die Teilnahme an Projekten wie »Südtirol Balance« und »Ski Experience«, da die Grund-
Die meisten Optimierungen wurden am Verfügbarkeitskalender vorgenommen. Dieser veranschaulicht dem Gast sowohl die freien Zeiträume, als auch die hinterlegten Regeln
Wichtige Signale für den Tourismus
Informationen über die Aktivitäten der HGJ
Neuigkeiten des staatlichen Haushaltsgesetzes
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Seiten 23–25
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Wichtiger Schritt
daten für die Paketerstellung im HGV-Backend »Easy Channel« importiert werden. Zu Jahresbeginn kommt die erweiterte Version des kostenpflichtigen HGVBuchungswidgets auf den Markt. Das Buchungstool, das allen »Booking Südtirol«-Kunden für die betriebseigene Website zur Verfügung gestellt wird, wurde technisch optimiert und in ein zeitgemäßes Design verpackt.
Buchungstool
(mögliche An- und Abreisetage, Mindestaufenthaltsdauer etc.) und informiert so bestmöglich über die buchbaren Zeiträume. Neben der klassischen Buchung ist es auch möglich, eine Anfrage für jeglichen Zeitraum zu stellen. Die ausgeklügelten Funktionen des optimierten Verfügbarkeitskalenders machen das neue HGV-Buchungswidget zum derzeit innovativsten auf dem Markt. Auch Urlaubspakete können weiterhin über das Widget angeboten und verkauft werden. Zudem werden im neuen Widget alle Buchungsschritte auf einer Seite dargestellt. Diese werden im Buchungsverlauf nach unten aufgeklappt. Sobald das neue HGVBuchungswidget erhältlich
Schulung / Beratung Im Jahr 2016 bietet der HGV wieder kostenlose Schulungen zur effizienten Datenpflege und Nutzung des HGV-Backends »Easy Channel« an. Auch hier wird fristgemäß mittels Newsletter darüber informiert. Eine individuelle und persönliche Beratung und Betreuung erhalten Betriebe auch im Bereich Online Marketing. Die Erfahrung in diesem Bereich, die in den vergangenen Jahren verstärkt aufgebaut wurde, deckt von der Erstellung und Betreuung von Google-Konten, Webseiten-Checks, dem Umgang mit Bewertungsportalen und Social Media alles ab und kann je nach Bedarf genutzt werden. Heuer werden weitere Systeme die »AlpineBits«Schnittstelle implementieren und so den Datenaustausch untereinander ermöglichen. Für die kostenlose Aktivierung mit dem Backend »Easy Channel« sowie für weitere Fragen steht die Abteilung IT / Online Marketing des HGV Bozen unter Telefon 0471 317 700 bzw. via E-Mail an info@bookingsuedtirol.com gerne zur Verfügung. ma
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AKTUELL
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Zitate des Monats
Standpunkt
Große Vorhaben VON HGV-PRÄSIDENT MANFRED PINZGER Das abgelaufene Jahr war sehr bewegt. Neue Herausforderungen an uns als Verband, aber auch an unsere Mitgliedsbetriebe blieben nicht aus. Mit viel Engagement und Kompetenz haben sich unsere Funktionäre und unser Mitarbeiterteam im HGV diesen Herausforderungen gestellt. Dafür möchte ich Euch allen herzlich danken. Gerne darf ich auch erwähnen, dass es uns in den letzten Wochen gelungen ist, wichtige Erfolge für unseren Sektor einzufahren (siehe Seite 3). Diese Erfolge beruhen auf eine ehrliche und konsequente Arbeitsweise innerhalb der
HGV-Gremien sowie in bester Absprache mit der Direktion und ihrem Mitarbeiterteam. Auch das neue Jahr wird ein spannendes Jahr werden. Viele Monate wird uns das Thema der Erreichbarkeit Südtirols begleiten. Für unseren Sektor ein entscheidendes Thema, wenn wir auch weiterhin als Tourismusland attraktiv bleiben wollen. Die zentrale Frage ist dabei, wie wir die Mobilität in Südtirol und die Erreichbarkeit der Tourismusdestination in Zukunft gestalten wollen. Die Volksbefragung zum Bozner Flughafen gibt uns die Chance, diese Thematik in ihrer Gesamtheit zu diskutieren. Denn zur Erreichbarkeit gehören die Straßen ebenso wie die Schienen, die Seilbahnen ebenso wie ein Flughafen. Wir als HGV haben uns stets für den Flughafen ausgesprochen, weil er die Chance bietet, dass wir
auch von weiter entfernten Gebieten erreichbar werden. Und weil er den Südtirolern die Möglichkeit gibt, komfortabel in fernere Urlaubsgebiete zu reisen. Ich denke, diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Zur Erreichbarkeit gehören auch die Straßen. Als HGV setzen wir uns für die Lösung der neuralgischen Engpässe, etwa im Vinschgau oder im Pustertal, ein. Auch die An- und Abreise mit dem Zug muss forciert werden. Deshalb wird auch der Bau des Brennerbasistunnels befürwortet. Jedoch muss gewährleistet sein, dass die Eilzüge auch im Eisacktal Halt einlegen. Ein wichtiges Projekt ist auch der Anschluss des Vinschgaus an das Eisenbahnnetz der Schweiz. Lange Zeit als illusorisch betrachtet, erhält dieser Anschluss immer mehr Befürworter. Für die westliche Landeshälfte, aber auch für ganz Südtirol würde die Zugverbindung zur Schweiz große Vorteile bringen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Verbandsarbeit wird die Reform der Tourismusorganisationen sein. Dieses Thema haben wir hier schon öfters erörtert. In unseren Gremien haben wir sehr transparent die möglichen Modelle vorgestellt und diskutiert. Ziel der Reform muss es sein, die Tourismusorganisationen auf die Erfordernisse des Gastes vorzubereiten. Wir müssen es gemeinsam schaffen, effizienter und schlagkräftiger zu werden. Wir müssen die Aufgaben besser verteilen und unser Angebot aktiver verkaufen. Wir müssen den Schulterschluss zwischen der Tourismuswerbung auf Landesebene und jener auf Orts- und Gebietsebene verbessern. Und schließlich: Wir müssen die Gelder – Ortstaxe, freiwillige Beiträge und öffentliche Zuschüsse – noch effizienter einsetzen. Geschätzte Mitglieder, genau aus diesen Gründen unterstützen wir weiterhin die angestrebte Reform der Tourismusorganisationen.
»Das Ambiente bestimmt den Wohlfühlfaktor eines Gastes maßgeblich mit.«
»Ein Land ohne Flughafen kann auf Dauer nicht prosperieren.«
»Ich bin davon überzeugt, dass eine gute Wirtschaftspolitik die beste Sozialpolitik ist.«
CORNELIA POLETTO, STARKÖCHIN
REINHOLD MESSNER, BERGSTEIGER-LEGENDE
ARNO KOMPATSCHER, LANDESHAUPTMANN
In dieser Aktuell Rückblick auf 2015 Was der HGV 2015 für seine Mitglieder erreicht hat. Eine Übersicht. Seiten 4–5 Events für Wirtinnen Die Arbeitsgruppe »Frauen im HGV« hat 2016 vier abwechslungsreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Seite 9 Spezialisten für Weinerlebnisse Die Mitgliedsbetriebe der Angebotsgruppe »Vinum Hotels Südtirol« zeigen sich nun auch online mit einer eigenen Website von ihrer besten Seite. Seite 10 Wellness mit schönem Ausblick Seit diesem Winter genießen Gäste des Parkhotels »Holzerhof« in Meransen einen Infinity-Außenpool mit fantastischem Ausblick in die Natur und einige Highlights mehr. Seite 12
Gastro-Info Preis muss passen Gäste wollen bei der Preisgestaltung gerecht behandelt werden. Seite 13
Weiterbildung Aktuelle Weiterbildungskurse Die aktuellen Kurse und Seminare aus dem Weiterbildungsprogramm der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV. Seiten 14–15
Märkte&Trends »Herzlichkeit schlägt jeden Rabatt« Für eine einwandfreie Dienstleistung ist der Gast bereit, einen angemessenen Preis zu bezahlen. Seite 16 Die Hotellerie der Zukunft Beim »Trendforum Hotel 2016« in Bozen referieren namhafte Experten über innovative Hotelkonzepte und Nachhaltigkeit in der Hotellerie. Seite 17
Bezirke Kulturreise in den hohen Norden Die Frühjahrsreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung führt nach Helsinki und St. Petersburg. Dabei erleben die Teilnehmer ein reichhaltiges Kulturprogramm. Seite 18 Stolzer Spendenbetrag übergeben Die HGV-Ortsgruppe Ritten organisierte im November erstmals das »Rittner Gaumentheater«. Der Erlös des Abends kommt großteils bedürftigen Rittner Familien zugute. Seite 22
HGJ-Info Partnerschaft wichtig Die professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hoteliers und deren Beratern stand im Mittelpunkt einer Fachtagung der HGJ und der EURAC in Bozen. Seite 23
Panorama Wegweisende Fachmesse in Stuttgart Ein hochkarätiges Forum bringt Hoteliers und Experten der Branche auf der Fachmesse »Intergastra« vom 20. bis 24. Februar zusammen. Seite 27
Info & Rat Privatisierung von Betriebsimmobilien Das Stabilitätsgesetz 2016 sieht für Einzelunternehmen und Familienbetriebe eine Neuauflage der begünstigten Privatisierung von Betriebsimmobilien vor. Seite 32 Neuigkeiten des Haushaltsgesetzes Bargeldgrenze, Privatisierung von Anlagevermögen, Steuerabzüge, IRAP für Saisonangestellte. Mit diesen und weiteren Maßnahmen will die Regierung die Wirtschaft fördern. Seite 33
Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 34–35
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Wichtige Signale für den Tourismus HGV erfreut über staatliches Haushaltsgesetz – gute Zusammenarbeit mit Parlamentariern Die beharrliche politische Arbeit in Rom hat sich bezahlt gemacht. Dem HGV sind vier wichtige Erfolge gelungen. Was vor wenigen Wochen politisch noch in weiter Ferne lag, ist inzwischen in Kraft getreten. Die Rede ist von der Erhöhung der Bargeldgrenze von 1.000 auf 3.000 Euro. Seit 1. Januar gilt diese neue Bargeldgrenze nun italienweit. Diese und weitere positive Maßnahmen enthält das neue staatliche Haushaltsgesetz, welches in den letzten Wochen im Senat und im Abgeordnetenhaus in Rom diskutiert und beschlossen worden ist. Dieses neue Gesetz enthält zudem wichtige Maßnahmen, die zu einer weiteren Reduzierung der Steuerbelastung für Gastbetriebe führen werden. »Dank der guten Zusammenarbeit mit den Parlamentariern in Rom und der beharrlichen Kontaktpflege mit den Regierungsparteien sind uns einige wichtige politische Erfolge gelungen«, freut sich HGV-Präsident Manfred Pinzger und dankt insbesondere den Senatoren Hans Berger und Karl Zeller sowie dem Abgeordneten Daniel Alfreider für ihren beharrlichen politischen Einsatz. Einmal
gesetz erst ab dem zweiten Arbeitsvertrag mit dem selben Arbeitgeber. »Insgesamt konnte die Regierung aber davon überzeugt werden, dass die gewährten Steuerabzüge nun grundsätzlich auch auf die saisonal befristeten Arbeitsverhältnisse ausgedehnt werden. Dies ist ein wichtiges Signal für unseren Sektor«, betont Direktor Gruber. Weiters ist es gelungen, dass Einzelunternehmer ihErzielten wichtige Erfolge für die Gastbetriebe. Von links: Senator Hans Berger, re Betriebsimmobilien steuerlich begünstigt in das Senator Karl Zeller und Abgeordneter Daniel Alfreider. Privatvermögen einbringen können. Dies ist bisher in mehr hat sich gezeigt, dass her liegt. Die Maßnahme stützte. Mit den Präsidenten vielen Fällen wegen der es durch gute juristische wird jedenfalls dazu beitra- Tonini und Marino hat dadurch entstandenen hoVorarbeit durch den HGV, gen, dass die Kaufkraft ver- Pinzger bereits als Senator hen Steuerbelastung nicht durch gute Kontakte in Rom mehrt in Südtirol bzw. in sehr gut zusammengearbei- durchgeführt worden. Nun und durch stetige Überzeu- Italien bleibt und somit die tet und daher eine gute haben Unternehmer bis 31. gungsarbeit gelingt, poli- Wertschöpfung und letzt- Gesprächsbereitschaft vor- Mai 2016 die Möglichkeit, tische Erfolge zu erzielen. endlich die Betriebsimmobilien mit das Steuerauf- gefunden. »Für die weitere Entwick- kommen steigt. einem Steuersatz von acht lung des Tourismus sind Prozent in das Eigentum HGV-Präsident und ExWeniger Steuern erstmals seit Jahren die Senator Manfred Pinzger überzuführen. Weichen richtig gelegt wor- hat immer wieder die PolitiDie vierte positive MaßDie zweite Maßnahme, den«, fügt HGV-Direktor ker von der Notwendigkeit die sich sehr positiv auswir- nahme ist die Erweiterung Thomas Gruber hinzu. einer höheren Bargeldgren- ken wird, ist jene, welche des »Hotelbonus« auf Saze zu überzeugen versucht. vorsieht, dass auch für die nierungen mit einer KubaIm Sommer letzten Jahres befristeten Arbeitsverträge turerweiterung. Im letzten Höhere Grenze konnte eine Aussprache der die reduzierte IRAP-Bemes- Jahr hat die Regierung eine Als erste positive Maß- HGV-Spitze mit dem Präsi- sungsgrundlage gilt. Auch Steuerbegünstigung allein nahme bewertet der HGV denten der Finanzkommis- dies ist mit 1. Januar 2016 für Restrukturierungen von die Erhöhung der Bargeld- sion, Senator Mauro Ma- in Kraft getreten. Bisher Hotels eingeführt. Diese grenze von 1.000 Euro auf rino, die Kehrtwende der waren die saisonal tätigen Steuerbegünstigung kann 3.000 Euro, die mit 1. Januar Regierung einleiten. Pinz- Unternehmen, und somit nun auch auf die Sanierung 2016 in Kraft getreten ist. ger erwähnt auch Senator ein Großteil der Hotels und von Hotels mit gleichzeitig Dieser Schritt ist speziell in Giorgio Tonini, der als Prä- Gastbetriebe, von dieser erfolgter Kubaturerweiteden Grenzgebieten wichtig, sident der entscheidenden Steuerreduzierung ausge- rung angewandt werden. noch dazu, wenn in angren- Bilanzkommission im Senat schlossen. Die Kriterien für die Anzenden Ländern die Bar- eine höhere Bargeldgrenze Allerdings gilt diese wendung werden mit Minisgeldgrenze wesentlich hö- ebenso unbeirrbar unter- Maßnahme laut Haushalts- terialdekret festgelegt. st
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Was der HGV 2015 für sei Ein Rückblick auf die wichtigsten Themen und Gemeindewahlen Der HGV hat seine Kandidatinnen und Kandidaten auf die Gemeinderatswahlen im Mai bestmöglichst vorbereitet und unterstützt. Die Bilanz fiel aus der Sicht des HGV erfreulich aus: 137 Mitglieder des HGV sind in die Gemeinderäte gewählt worden; vor fünf Jahren wurden 133 Mitglieder in die Gemeindestuben gewählt. Zudem wurden sieben HGV-Mitglieder zu Bürgermeistern gewählt. Die HGV-Ortsgruppen haben dort, wo entschieden worden ist, Kandidaten mit Empfehlungsschreiben zu unterstützen, 237 Kandidatinnen und Kandidaten mitgetragen. Davon waren 137 Mitglieder des HGV und 100 weitere wirtschaftsnahe Kandidaten. Der HGV lud jene HGVMitglieder, welche in den Gemeinderäten vertreten sind, zu einer Fachtagung ein. Erfahrene Gemeindeverwalter, Bürgermeister und Fachexperten des HGV referierten über Kompetenzen und Spielräume der Gemeinde.
Bargeldgrenze Die Bargeldgrenze in Italien ist auf 3.000 Euro erhöht worden. Somit erzielten der HGV und diverse andere Verbände einen politischen Erfolg. Der stete Druck gegenüber der Politik in Rom und das beharrliche Dranbleiben am Thema hat sich bezahlt gemacht. Trotzdem ist Italien noch weit entfernt von der durchschnittlich erlaubten Bargeldgrenze in anderen europäischen Staaten.
IRAPReduzierung Ganzjährig tätige Betriebe konnten letzthin eine reduzierte IRAP-Bemessungsgrundlage in Anspruch nehmen. Das hat zu einer beträchtlichen Reduzierung der Steuerbelastung geführt. Allerdings galt diese Bestimmung nicht für saisonal befristete Arbeitsverhältnisse. Der HGV hat sich in Rom immer wieder dafür eingesetzt, dass diese Reduzierung auch für saisonal tätige Tourismusbetriebe gilt. Dies ist nun mit dem neuen Haushaltsgesetz erreicht worden. Allerdings gilt diese Bestimmung erst ab dem zweiten Arbeitsvertrag mit demselben Arbeitgeber.
Erreichbarkeit Ein großes Thema war und bleibt die verbesserte Erreichbarkeit Südtirols. Die Mitglieder des Landesausschusses des HGV erkundigten sich bei einer Besichtigung der Baustelle des BBT-Tunnels in Mauls über die Baufortschritte dieses Jahrhundertprojektes. Dabei wurde der Stellenwert des Brennerbasistunnels für die Erreichbarkeit Südtirols auf der Schiene unterstrichen. Auch die Anbindung an das Eisenbahnnetz der Schweiz muss gezielt vorangetrieben werden. In Südtirol selbst müssen die neuralgischen Engstellen, etwa im Vinschgau und im Pustertal, gelöst werden. Schließlich braucht Südtirol einen Regionalflughafen, welcher die Erreichbarkeit aus fernen Gebieten garantieren kann und für die Südtiroler Bevölkerung als Tor zur Welt dienen soll. Insgesamt geht es darum, den Stellenwert des Wirtschaftsstandortes Südtirol zu stärken.
Treuebonus Auf großen Zuspruch stößt der Treuebonus, welchen der HGV jenen Dienstleistungskunden gewährt, die Kunden der HGV-Steuerund Personalberatung sind. Der jährliche Bonus beläuft
sich auf zehn Prozent der vom Kunden im Vorjahr für die Führung von Lohnund Steuerbuchhaltung an den HGV entrichteten Vergütung. Zahlreiche BonusInhaber haben ihren Bonus bei der Inanspruchnahme anderer Dienstleistungen des HGV genutzt, etwa in den Bereichen Weiterbildung, Online-Marketing, Unternehmensberatung sowie mobiler Rechtsdienst. Der Treuebonus wird auch für 2016 wieder gewährt.
Booking Südtirol Das Buchungsportal des HGV kann auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. Rund 1.850 Beherbergungsbetriebe und deren Bettenangebot werden nun über »Booking Südtirol« vermarktet. 660 Betriebe setzen zudem das HGV-eigene Buchungswidget ein, um Buchungen auf der eigenen Website zu generieren. Mit dem Buchungsportal und den parallel angebotenen Produkten und Dienstleistungen konnte ein Umsatz von über 15 Millionen Euro generiert werden. Somit bleibt die Wertschöpfung in Südtirol.
Aufwertung des Serviceberufes HGV-intern ist eine Arbeitsgruppe damit beauftragt worden, Ideen zur Aufwertung des Serviceberufes zu sammeln und konkrete Projekte in Angriff zu nehmen. Ziel ist es, ein Forum für Südtiroler Gastlichkeit zu schaffen. Letztendlich geht es darum, dem Beruf der Servicefachkraft einen neuen Stellenwert zu geben. Dabei möchte der HGV auch andere Institutionen und Verbände sowie die Schulen, die HGJ und den Köcheverband mit ins Boot holen.
Aktion Frühstück Regionalität und Saisonalität nehmen in Südtirols Gastbetrieben einen großen Stellenwert ein. Am Früh-
stücksbuffet sollen ebenso Produkte aus Südtirol stärker in den Vordergrund rücken. Ziel ist, das Frühstück zu einem weiteren Qualitätsmerkmal im Betrieb zu machen. Dazu hat der HGV die Initiative »Frühstücken in Südtirol« gestartet. Die Mitgliedsbetriebe erhielten die Möglichkeit, ihr Frühstücksangebot bewerten zu lassen. Gleichzeitig wurden konkrete, schnell und einfach umsetzbare Verbesserungsmaßnahmen aufgezeigt. Diese Aktion wird auch 2016 mit zusätzlichen Maßnahmen fortgeführt.
Möglichkeiten. Insgesamt nutzten rund 3.000 Südtirolerinnen und Südtiroler den Tag der offenen Tür, um hinter die Kulissen der heimischen Gastbetriebe zu blicken. Jeder Teilnehmer nahm an einem Gewinnspiel teil, bei welchem insgesamt 28 Gutscheine verlost worden sind. Diese wurden anlässlich der Fachmesse »Hotel« an die glücklichen Gewinner übergeben. Den Tag der offenen Tür organisierte der HGV bereits zum zweiten Mal.
IDM Südtirol Mit 1. Januar hat der Wirtschaftsdienstleister »IDM Südtirol« seine Tätigkeit aufgenommen. Unter einem Dach werden nun die Tätigkeiten der bisher eigenständig agierenden Landesgesellschaften SMG, BLS, TIS und EOS weitergeführt. Der Landesausschuss und der Vorstand des HGV haben sich in zahlreichen Sitzungen mit dieser neuen Struktur und deren Tätigkeit befasst. Für den HGV war es wichtig, dass zum einen in der IDM die Wirtschaftstreibenden ein wichtiges Wort mitzureden haben und zum anderen, dass die Tourismuswerbung und der Verkauf des touristischen Angebotes einen zentralen Stellenwert einnehmen. Für den HGV sitzt Bezirksobmann Hansi Pichler im neuen Verwaltungsrat von IDM Südtirol.
Tag der offenen Tür Unter dem Motto »Please disturb« hatte Südtirols Bevölkerung am Sonntag, 27. September, die Möglichkeit, 14 Hotels und Gastbetriebe im Rahmen eines Tages der offenen Tür näher kennen zu lernen. Die Teilnehmer erwartete ein abwechslungsreiches Programm zum Verweilen, Entdecken und Entspannen. Hotelbesichtigungen sowie Produktverkostungen und Beautybehandlungen waren nur einige der vielen
Vinum Hotels Wein steht für Genuss und Wohlbefinden. Eine neu entstandene Angebotsgruppe will das Thema Wein und Wohnen für den Gast noch erlebbarer machen. Auf Anregung des HGV hat sich eine Kooperationsgruppe gebildet, welche versucht, die weinaffinen Hotels Südtirols zu einer neuen Angebotsgruppe zusammenzuschließen. Unter tatkräftiger Mithilfe der SMG wurde schließlich die Gruppe »Vinum Hotels Südtirol« gegründet, welche 29 Hotels umfasst. Zum Vorsitzenden der Gruppe wurde Hansjörg Ganthaler gewählt, der eigentliche Initiator dieser Gruppe. In enger Zusammenarbeit mit den Fachexperten der SMG werden nun die weiteren Schritte und Maßnahmen definiert. Alle Mitgliedsbetriebe wurden zunächst einem Qualitätscheck unterzogen. Inzwischen ist die Gruppe auch mit einer eigenen Website präsent: www. vinumhotels.com
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ne Mitglieder erreicht hat Aktivitäten des Hoteliers- und Gastwirteverbandes GIS absetzbar Der HGV hat sich in Rom massiv dafür eingesetzt, dass die Gemeindeimmobiliensteuer auch in Südtirol vom Unternehmensgewinn steuerlich in Abzug gebracht werden kann. Dies ist auch gelungen. Wenngleich die GIS-Tarife für Gastbetriebe in Südtirol immer noch hoch sind, trägt die Möglichkeit der Absetzbarkeit von der Steuer zu einer gewissen steuerlichen Entlastung bei.
Bestpreisklausel Ein wichtiges, europaweit behandeltes Thema war die Frage nach den Bestpreisklauseln in den Verträgen mit Buchungsportalen bzw. Online-Reiseanbietern. Die Hoteliersverbände fordern eine Abschaffung dieser Klauseln, damit zum einen der Gastwirt wieder die Preishoheit erhält und zum anderen, damit mehr Transparenz und Preisflexibilität ermöglicht wird. In Italien drängt der HGV gemeinsam mit der Federalberghi auf die Abschaffung der Bestpreisklauseln. Ein Teilerfolg wurde bereits erzielt. Die Kammer hat sich mit großer Mehrheit für ein Verbot der Bestpreisklauseln ausgesprochen. Der entsprechende Gesetzesentwurf wird nun im Senat behandelt. Wichtige Etappensiege erzielten auch die Hoteliersverbände in Deutschland. Dort ist zunächst der Online-Reiseanbieter »HRS« vom deutschen Kartellamt dazu verurteilt worden, die Bestpreisklauseln aus den Verträgen mit den Hotels zu entfernen. Dieselbe Entscheidung traf das Kartellamt jüngst auch gegen den international tätigen Buchungsgiganten Booking.com. Dieser muss in Deutschland nun auf die Bestpreisklauseln verzichten.
Watt-Turniere In 31 Gastbetrieben wurden Qualifikationsturniere für das landesweite Wattturnier »Südtiroler Wattkönig« ausgetragen. Das große
Finale fand Mitte April in der Spezialbier-Brauerei FORST in Algund statt. Insgesamt nahmen über 1.500 Spielerinnen und Spieler an den verschiedenen Turnieren teil. Der »Südtiroler Wattkönig« ist eine Initiative der Spezialbier-Brauerei FORST und des HGV. Die Tageszeitung »Dolomiten« und das Portal »watten. org« sind Medienpartner. Ziel der Initiative ist es, die Tradition des Wattens in Südtirols Gastbetrieben zu stärken.
GaudiGenuss-Tag Zu einem besonderen Rodelund Genusstag lud die HGVOrtsgruppe Villnöss. Sie organisierte für die HGVMitglieder den ersten Gaudi-Genuss-Tag. Die Teilnehmer erlebten einen spannenden und abwechslungsreichen Tag mit vielen Höhepunkten und hervorragender Bewirtung. Heuer wird der zweite GaudiGenuss-Tag am Dienstag, 23. Februar, durchgeführt.
HGV/HGJSkirennen Das landesweite HGV/HGJSkirennen wurde von der Ortsgruppe Ratschings organisiert und im Skigebiet Ratschings-Jaufen ausgetragen. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten einen perfekt vorbereiteten Tag, beginnend mit dem Aperitif an der Talstation über das kulinarische Angebot auf den verschiedenen Hütten und der abschließenden Preisverteilung mit Abendessen. Spannend wurde es bei der Preisverteilung. Den begehrten Wanderpokal sicherte sich wiederum die Ortsgruppe Sarntal.
Konventionen für Mitglieder Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Mitglieder des HGV auf interessante Konventionen zurückgreifen und dabei viel Geld sparen. Sehr stark genutzt wurde wiederum die Konvention mit dem Stromlieferanten »Seltrade« und die Konventionen mit diversen Autohäusern. Die bestehenden Konventionen wurden für 2015 verlängert und einige neue Konventionen hinzugefügt, unter anderem im Gesundheitsbereich jene mit der »Dolomiti Sportclinic« in St. Ulrich und mit dem Gesundheitszentrum »Martinsbrunn« in Meran. Kurz vor Jahresende trat auch eine Konvention mit der Firma »Hydrosoft (Wärmekabinen) und der Firma »Insectokill« (Bekämpfung von Schädlingen) in Kraft.
HGV-Frauen Die Initiative »Frauen im HGV« lud zu fünf attraktiven Veranstaltungen. Neben gemütlichen Wanderungen auf der Seiser Alm und auf der Plose fand Ende April eine interessante Trendtour zum Tegernsee und nach München statt. Auch die Expo in Mailand wurde besucht. Im November fand die große ExklusivVeranstaltung »Nur für SIE« im Forum in Brixen statt. Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht, was die Arbeitsgruppe um Helene Benedikter, Marlene Dorfer, Evelyn Rainer und Claudia Pfeifer angespornt hat, für 2016 wieder ein spannendes Jahresprogramm zu erstellen.
OnlineMarketing Die »Online-Welt« spielt im Tourismus eine immer größere Rolle. Die Tourismusbetriebe sind gezwungen, sich im Internet zu bewegen
und dort die Chancen und Möglichkeiten zu nutzen. Der HGV hat deshalb im vergangenen Jahr seine Dienstleistungen in puncto Online Marketing ausgeweitet. Die Angebote reichen von der Erstellung und Verwaltung der OnlineKampagnen bis hin zu Website-Beratungen, umfang reichen Online-Coachings und Beratungen zum richtigen Umgang mit Bewertungsportalen.
Messeauftritte Der HGV nutzte wieder die Fachmessen »Hotel« und »Tiphotel«, um Präsenz zu zeigen und den Mitgliedern die breite Dienstleistungspalette des Verbandes vorzustellen. Unter anderem wurden die Vorzüge des HGV-eigenen Buchungsportals »Booking Südtirol« aufgezeigt. Im Rahmen der Gastronomiefachtagung des HGV wurde darüber diskutiert, ob das Thema der Nachhaltigkeit nur ein Trend ist oder ein mögliches Zukunftsmodell. Das Messerestaurant des HGV bei der »Hotel« wurde wieder von der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« betreut. Am HGV-Messestand fand auch die Auszeichnung der besten Service- und Kochlehrlinge durch die Südtiroler Tourismuskasse statt.
Urbanistikreform Die Landesregierung ist bestrebt, die Raumordnungsgesetze ein weiteres Mal zu überarbeiten. Der HGV hat seine Forderungen bei diversen Treffen mit den zuständigen Landesbeamten und dem Assessor eingebracht.
Lehrlingspakt Jugendliche beim Eintritt in die Arbeitswelt unterstützen, Lehrbetriebe entlasten und ihre Ausbildungsleistung wertschätzen. Jugendlichen die Vorteile der dualen Ausbildung näher bringen und die Qualität der Lehrlingsausbildung fördern: Diese Ziele
verfolgt der Südtiroler Lehrlingspakt, der zunächst auf drei Jahre festgelegt ist. An dem Projekt beteiligen sich auch der HGV und die HGJ.
STK/HGV-Kurse Die Südtiroler Tourismuskasse (STK) und der HGV blicken auf ein erfolg reiches Weiterbildungsjahr 2015 zurück. Insgesamt wurden 226 Kurse und Seminare abgehalten. Rund 3.700 Gastwirtinnen und Gastwirte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese Kurse besucht. Davon nutzten 1.900 Teilnehmer die angebotenen Pflichtkurse zum Thema Arbeitssicherheit usw. Positiv wirkte sich auch die HGV-Aktion »Treuebonus« aus. Rund 80 Prozent der Kursteilnehmer haben sich aufgrund des Bonus dazu entschlossen, Kurse und Seminare aus dem STK/HGV-Weiterbildungsprogramm zu besuchen.
Tagung über Housekeeping Tipps und Hilfestellung für eine erfolgreiche EtagenArbeit. Darum ging es bei der erstmals von STK, HGV und INAIL durchgeführten HousekeepingTagung im Forum in Brixen. Nach einem inhaltsreichen Referat und mehreren Praxisberichten wurden ein eigens realisierter Lehrfilm zur Etagen-Arbeit im Hotel sowie ein praktisches Hilfsmittel in Form einer Drehscheibe für die tägliche Arbeit vorgestellt. Der Andrang zur Fachtagung war sehr groß. Am 6. April wird dieselbe Fachtagung im Raum Meran durchgeführt.
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Etagen-Arbeit erfolgreich meistern HGV, STK und INAIL führten erste Housekeeping-Fachtagung durch – zweiter Termin im April Mitarbeiter der Rechtsabteilung im HGV, erläuterte die wichtigsten Aspekte in Sachen Arbeitssicherheit, so etwa das korrekte Heben von Lasten und der verantwortungsvolle Umgang mit Reinigungsmitteln.
Bei der Fachtagung gab es Hilfestellungen und Tipps für eine erfolgreiche Etagen-Arbeit. Der HGV, die Südtiroler Tourismuskasse (STK) und das INAIL haben sich gemeinsam mit dem Thema Housekeeping beschäftigt. Aus dieser Zusammenarbeit ist die erste HousekeepingFachtagung entstanden, die im Dezember im »Forum« in Brixen durchgeführt wurde. Rund 160 Gastwirtinnen und Gastwirte, Etagen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind der Einladung zur Fachtagung gefolgt, um Tipps und Hilfestellungen für eine erfolgreiche Etagen-Arbeit zu erhalten. Der Aufgabenbereich erstreckt sich von der Reinigung der Zimmer und öffentlichen Bereiche über die Bestellung, Verwaltung und korrekte Anwendung von Reinigungsmitteln, bis hin zum Betreiben der Wäscherei und dem richtigen Einsatz von Gästeartikeln.
Wertschätzung Grußworte überbrachte HGV-Vizepräsident Gottfried Schgaguler: »Weiterbildung öffnet nicht nur den Geist, sondern erleichtert auch die Arbeit«, betonte er und gab anschließend das
Erfahrungsberichte
Von links: STK-Präsident Remigio Servadio, Fachreferentin Gaby Eller-Hugger, Robert Pfeifer, Direktor INAIL Bozen, und HGV-Vizepräsident Gottfried Schgaguler. Wort an STK-Präsident Remigio Servadio weiter. »Housekeeping nimmt eine Schlüsselfunktion in der Hotellerie ein, von der die Zufriedenheit des Gastes stark abhängt«, unterstrich Servadio. Zudem äußerte er sein Anliegen, die Wertschätzung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Housekeeping zu steigern. Robert Pfeifer, Direktor des INAIL Bozen, hob die Wichtigkeit der Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz hervor: »Etagen-Arbeit trägt wesentlich zur Qualität der heimischen Hotellerie bei und beinhaltet körperliche Arbeit. Insofern ist es notwendig, auf die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie auf die Gesundheit der Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter zu achten«. Als Hauptreferentin war Gaby Eller-Hugger, geprüfte Hotelfachfrau und eine der führenden Expertinnen im Housekeeping, bei der Fachtagung zu Gast. Unter dem Titel »Das Hotel in guten Händen« ging sie auf den Stellenwert von Etagen-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. »Das Image dieser Mitarbeiter wird oftmals auf das Reinigen der Zimmer reduziert. Dabei sollte ihnen eine größere Wertschätzung entgegengebracht werden, immerhin sorgen sie dafür, dass teure Investitionen in Form von Möbeln, Teppichen usw. in gutem Zustand bleiben und dass das Kerngeschäft der Hotellerie, der Verkauf von makellosen Betten
und Zimmern, funktioniert«. Reinheit und Sauberkeit sei in der Beherbergung das oberste Kriterium, betonte Eller-Hugger. Weiters ging sie auf ein realistisches Zeitmanagement ein, um Zeitdruck bei der Etagen-Arbeit zu vermeiden, und auf die korrekte Verwendung von Arbeitsgeräten und Reinigungsmitteln. Darüber hinaus hob sie die Wichtigkeit der konsequenten Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Etage hervor. Dabei empfahl sie auch die Verwendung einer eigens für die Fachtagung konzipierten Drehscheibe, die die wichtigsten Schritte in der Etagen-Arbeit aufzeigt und als Hilfsmittel für Housekeeping-Mitarbeiter dienen soll. David Winkler,
In Folge teilten vier Gouvernantinnen, darunter Ulrike Pircher vom Parkhotel »Laurin« in Bozen, Petra Perathoner vom Hotel »Adler Dolomiti« in St. Ulrich und Karoline Sereiner, ehemalige Hausdame des Biohotels »Stanglwirt« in Going/Tirol, ihre Praxiserfahrungen bei einer gemeinsamen Diskussionsrunde. Dabei wurde den Gastwirtinnen und Gastwirten nahegelegt, gemeinsam mit den Etagen-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Handbuch mit Richtlinien für ein erfolgreiches Housekeeping auszuarbeiten. Abschließend wurde ein Film zum Thema »Housekeeping« gezeigt, der eigens für die Fachtagung produziert wurde. Der Film ist unter www.stk-cta.it abrufbar. Für Gastwirtinnen und Gastwirte sowie EtagenMitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus der westlichen Landeshälfte wird am Mittwoch, 6. April 2016 dieselbe Fachtagung angeboten. Nähere Infos folgen in Kürze.
Remigio Servadio ist neuer Präsident der STK Neuwahl des Verwaltungsrates der Südtiroler Tourismuskasse durchgeführt In der Südtiroler Tourismuskasse gab es kürzlich einen Wechsel der Führungsspitze. Remigio Servadio von der Gewerkschaft SGK/UIL ist zum neuen Präsidenten der Südtiroler Tourismuskasse (STK) gewählt worden. Zu seinem Stellvertreter wurde Gottfried Schgaguler, Vizepräsident des HGV, ernannt. Schgaguler hatte die Präsidentschaft in den letzten beiden Jahren inne. Neu
gewählt wurde auch der Verwaltungsrat der STK. Neben Servadio und Schgaguler gehören ihm Dieter Mayr (SGB/CISL), Tony Tschenett (ASGB), Cinzia Turello (AGB/CGIL) sowie Marina Crazzolara, Heinrich Dorfer und Alfred Strohmer als Vertreter des HGV an. Der neue Verwaltungsrat wurde für zwei Jahre gewählt. Bei der letzten Sitzung des Verwaltungsrates der STK wurde zudem Bilanz über die Tätigkeiten der vergangenen Jahre gezo-
gen. Wie schon im Vorjahr stellte die Förderung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz auch im Jahr 2014/2015 einen Schwerpunkt der Arbeit der STK dar. Ein großes Anliegen ist der STK nach wie vor die berufliche und persönliche Weiterbildung von Unternehmern sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die STK/HGV-Weiterbildung hat dazu wieder ein attraktives Weiterbildungsangebot ausgearbeitet. Ein
weiteres Tätigkeitsfeld der STK ist die Unterstützung der Unternehmer im Bereich des Lehrlingswesens.
So wird das Krankengeld zu 100 Prozent und das Berufsschulgeld teilweise rückerstattet.
STKPräsident Remigio Servadio (links) mit Vizepräsident Gottfried Schgaguler.
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IDM hat die Tätigkeit aufgenommen Verwaltungsrat ernannt – aktive Mitarbeit der Wirtschaft gewährleistet Seit dem 1. Januar 2016 ist IDM Südtirol aktiv. Präsident von IDM ist der Touristiker Thomas Aichner. Nach der Bestellung von Verwaltungsrat, Aufsichtsrat, Präsident und Vizepräsident sowie der Bestätigung des Direktors steht dem operativen Start des neuen Wirtschaftsdienstleisters IDM Südtirol nichts mehr im Wege. »Mit 1. Januar werden die Südtiroler Betriebe einen einzigen, starken Partner an ihrer Seite haben, der mit gebündelten Mitteln viel für die heimische Wirtschaft bewirken kann«, sagt Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher. Nach den Beschlüssen, mit denen die
SMG der EOS zugewiesen und die EOS in die IDM Südtirol umgewandelt wurde, folgte im Dezember der letzte Schritt: Die Eigentümer Land Südtirol und Handelskammer Bozen haben durch die Ernennung des Verwaltungs- und Aufsichtsrats sowie durch die Bestätigung von Hansjörg Prast als Direktor den Weg für den operativen Start von IDM Südtirol freigemacht. »Wir haben großes Augenmerk darauf gelegt, dass sich die Wirtschaft direkt einbringen kann und deshalb in die Gremien von IDM Südtirol Vertreterinnen und Vertreter aus den einzelnen Wirtschaftssektoren berufen. So ist gewährleistet, dass der neue Betrieb das Ohr immer am Puls der Südtiroler Wirtschaft hat«, sagt Landeshauptmann Kompatscher.
Und Michl Ebner fügt hinzu: »Als Handelskammer ist es uns wichtig, einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu leisten. IDM soll Denk- und Ideenwerkstatt sein, die neue, innovative Trends aufspürt und wiederum Impulse an die Wirtschaft gibt«.
Gremien ernannt Um einen kompetenten und vielseitigen Verwaltungsrat einsetzen zu können, wurden Vorschläge von allen Wirtschaftsverbänden und den Verbänden des Genossenschaftswesens eingeholt. Aus diesen wurden dann insgesamt sechs Mitglieder für den Verwaltungsrat ernannt: Vier davon hat das Land namhaft gemacht, zwei die Handelskammer. Das Land ernann-
te Thomas Aichner auf Vorschlag des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol (hds), Hansi Pichler auf Vorschlag des HGV, Annemarie Kaser auf Vorschlag des Südtiroler Bauernbundes und Cristina Larcher auf Vorschlag der anderen Berufsverbände sowie der Dachverbände des Genossenschaftswesens. Die Handelskammer einigte sich auf Gert Lanz (lvh.apa – Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister) und Federico Giudiceandrea, der vom Unternehmerverband Südtirol vorgeschlagen worden war. Einstimmig wurde von der Eigentümerversammlung der Touristiker Thomas Aichner zum Präsidenten der IDM und Federico Giudiceandrea zum Vizepräsidenten ernannt. Der Verwaltungsrat bleibt nun
für drei Jahre im Amt. Bestellt wurde auch der Aufsichtsrat. Berufen wurden Philipp Oberrauch, der vom Land ernannt wurde, sowie Sandra Lando, die von der Handelskammer ernannt wurde. Peter Gliera wurde zum Präsidenten des Aufsichtsrats bestimmt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Verwaltungsrat die Mitglieder zweier Fachbeiräte namhaft machen. Sie werden den neuen Sonderbetrieb bei der Ausarbeitung der jährlichen Tätigkeitsprogramme und deren Umsetzung unterstützen und zudem eigene Vorschläge unterbreiten können. Ein Beirat wird sich dem Thema Marketing widmen, der zweite hat sein Augenmerk auf Innovation und Export. Auch diese Beiräte werden von der Wirtschaft vorgeschlagen.
Sicher durch die Nacht Nightliner sind auch für 2016 gesichert Die Nightliner tragen dazu bei, dass Jugendlichen ein sicheres Ausgehen ermöglicht wird.
HGV ehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anlässlich der Weihnachtsfeier des HGV haben HGV-Präsident Manfred Pinzger und HGV-Direktor Thomas Gruber 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit im HGV geehrt. Die Geehrten im Bild von links: HGV-Direktor Thomas Gruber, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Simone Unterkalmsteiner, Mitarbeiterin der Personalberatung im HGV Bozen (10 Jahre), Doris Theiner, Mitarbeiterin der Personalberatung im HGV Meran (10 Jahre), Sylvia Gschwenter, Mitarbeiterin der Rechtsabteilung im HGV Bozen (10 Jahre), Barbara Haller, Mitarbeiterin der Steuerberatung im HGV Bruneck (10 Jahre), Kathrin Silginer, Mitarbeiterin der Personalberatung im HGV
Bruneck (10 Jahre), Evelyn Siller, Mitarbeiterin der Rechtsabteilung im HGV Bozen (15 Jahre), Christiane Winkler, Mitarbeiterin der Reception im HGV Meran (10 Jahre), Ines Trenker, Mitarbeiterin der Steuerberatung im HGV Bruneck (15 Jahre), Ester Demetz, Vizedirektorin und Leiterin der Rechtsabteilung im HGV Bozen (15 Jahre), Sieglinde Seebacher, Mitarbeiterin der Steuerberatung im HGV Bozen (35 Jahre), Karin Prast, Mitarbeiterin der Steuerberatung im HGV Bozen (30 Jahre), Beate Pachler, Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit im HGV Bozen (15 Jahre) und Nikolaus Stoll, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im HGV Bozen (25 Jahre).
Die Nightlinerdienste sind auch für das Jahr 2016 gesichert. Jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden Busse die Hauptlinien Vinschgau- Burggrafenamt, Unterland-Überetsch, Eisacktal-Pustertal und das Schlerngebiet bedienen. Die Busse verkehren von 21 Uhr bis ca. 4 Uhr am Morgen. Für die letzte Rückfahrt werden für alle Nebenlinien Anschlussverbindungen angeboten, die von Mietwagenunternehmern mit kleineren Fahrzeugen durchgeführt werden. Die in den vergangenen Jahren angebotenen Nightlinerdienste wurden von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Aus diesem Grund wurde die Durchführung des Nightlinerangebo-
tes bis zum 10. Dezember 2016 verlängert. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden von der Autonomen Provinz Bozen, den Bezirksgemeinschaften und den Gemeinden übernommen. Eine einfache Fahrt kostet drei Euro. Das Ticket dafür ist in den Bussen erhältlich. In den ermächtigten Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes und an deren Ticketautomaten gibt es ein für die gesamte Nacht gültiges Ticket um fünf Euro sowie ein Zehn-Nächte-Ticket um 30 Euro. Inhaber des Südtirol Passes können die Fahrten mit einfachem Check- In beim Einsteigen abbuchen.
Sicher unterwegs sein.
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Die Wanderungen werden gerne in Anspruch genommen. Im Foto die Wirtinnen auf der Seiser Alm.
„So macht kochen Spaß!“ Mit dem Küchenmonitor arbeite ich effizient, geordnet und beruhigt. Patrick Malfertheiner Hotel Goldknopf, Seiser Alm
Events für Wirtinnen »Frauen im HGV«: Ausblick auf 2016 Die Arbeitsgruppe »Frauen im HGV« hat 2016 vier abwechslungsreiche Veranstaltungen auf dem Programm. Im Jahr 2009 wurde die Initiative »Frauen im HGV« mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Gastwirtinnen eine Möglichkeit zum Austausch unter Gleichgesinnten in geselliger Runde zu bieten, und damit eine kleine Auszeit vom Alltag zu gewähren. In den vergan-
genen Jahren wurde den Wirtinnen immer ein abwechslungsreiches Jahresprogramm geboten, an welchem sie sich mit großer Teilnehmerzahl sowie mit viel Begeisterung beteiligt haben. Auch in diesem Jahr hat sich die engagierte Arbeitsgruppe, bestehend aus Helene Benedikter vom Gasthof »Post« in Trens, Claudia Pfeifer vom Hotel Camping »Steiner« in Leifers, Evelyn Rainer vom Hotel »Rainer Eggele« in Winnebach und Marlene Waldner vom »la maiena Life Resort« in Marling, ein
vielfältiges und unterhaltsames Programm für die Gastwirtinnen im HGV ausgedacht. Als Highlight lädt die Arbeitsgruppe auch dieses Jahr zur Exklusiv-Veranstaltung »Nur für SIE«. Die Teilnahmegebühren der Veranstaltung kommen zur Gänze einem wohltätigen Zweck zugute. Wie in den vergangenen Jahren wird die Spende wiederum einer bedürftigen Südtiroler Gastwirtin gespendet, welche durch ein Schicksal in finanzielle Not geraten ist. sn
»Frauen im HGV«: das Jahresprogramm im Überblick Anfang März: Winterwanderung in Gröden Die nächste Winterwanderung findet in Gröden statt. Nach einem Aperitif im Alpenhotel »Plaza« in St. Christina wandern die Wirtinnen durch die schöne Winterlandschaft und kehren in einigen Gastbetrieben ein, um Interessantes aus ihrer Betriebsphilosophie zu erfahren. Nach einer Runde durch den Schnee dürfen sich die Teilnehmerinnen auf ein ausgezeichnetes Mittagessen (mit viel Gaudi und Spaß) freuen. 20.–21. April: Trendtour nach Mailand In den frühen Morgenstunden brechen die Gastwirtinnen zur Zwei-Tagesfahrt nach Mailand auf. Neben Betriebsbesichtigungen und vielen beeindruckenden Impressionen erwartet sie ein gemeinsames Abendessen in einem typischen italienischen Restaurant und ein tolles Abendprogramm. Am nächsten Tag folgt eine Stadtrundfahrt und anschließend bleibt noch genügend Zeit zum Shoppen.
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22. September: Fahrt auf das Oktoberfest Zwischen Ende September und Anfang Oktober zieht es jedes Jahr aufs Neue Millionen Besucher zum größten Volksfest der Welt, das Oktoberfest in München, das bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts stattfindet. Im September sind die »Frauen im HGV« wieder dabei, wenn es auf der Wiesn erneut heißt: »O'zapft is!« Exklusiv-Veranstaltung »Nur für SIE« In diesem Jahr laden die »Frauen im HGV« bereits am 25. Oktober zur Exklusivveranstaltung, die wieder im Eisacktal stattfinden wird. Es gibt auch heuer wieder ein tolles Rahmenprogramm. Südtirols Gastwirtinnen dürfen sich jetzt schon auf einen besonderen Abend freuen!
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AKTUELL
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Spezialisten für Weinerlebnisse Südtirols Weinhotels mit neuer Website www.vinumhotels.com im Netz vertreten Begeisterung, mit der die teilnehmenden Betriebe in dieses Abenteuer gestartet sind, anhält und dass wir als Gemeinschaft das enorme Potenzial Südtirols im Bereich des Weinbaus somit bündeln und weiter stärken können«.
Die Mitgliedsbetriebe der Angebotsgruppe »Vinum Hotels Südtirol« zeigen sich nun auch online mit einer eigenen Website von ihrer besten Seite. Mit der neuen Website www.vinumhotels.com und den abgeschlossenen Qualitätschecks in den einzelnen Hotels startet die neue Angebotsgruppe »Vinum Hotels Südtirol« in das Jahr 2016. Die mittlerweile 29 Mitgliedsbetriebe sind auf der Website mit ihrem Logo und einem einheitlichen Erscheinungsbild vertreten. Dieses schmückt nicht nur die neue Website, sondern ist auch das Erkennungszeichen für Liebhaber edler Tropfen. Die Mitgliedsbetriebe der Angebotsgruppe, die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels umfasst, liegen in den verschiedenen Weinanbaugebieten Südtirols; einige können sogar mit einem eigenen Weinberg und/oder einer eigenen Weinproduktion dienen. Sämtliche Mitgliedsbetriebe sind Spezialisten, wenn es um Wein und Weinerlebnisse in Südtirol geht. Jeder Betrieb wird von leidenschaftlichen
Genusskompetenz
Der Vorstand der Angebotsgruppe »Vinum Hotels«. Von links: Barbara Theiner, Hotel »Schloss Plars«, Algund; Christoph Mayr, Hotel »Goldener Adler«, Brixen; Präsident Hansjörg Ganthaler, Hotel »Muchele«, Burgstall; Rosmarie Hanni, Hotel »Stroblhof«, Eppan; Doris Kohlgruber, Hotel »Der Weinmesser«, Schenna. Foto: SMG Weinkennern persönlich geführt und begleitet seine Gäste zum Ursprung der edlen Tropfen, hin zu den Reben, den Weinbauern und schließlich auch durch die Kellereien. Darüber hinaus kann bei Weinseminaren und Verkostungen das Thema Wein vertieft und erweitert werden. Zudem können sich
Gäste in jedem Mitgliedsbetrieb der »Vinum Hotels Südtirol« auf den kompetenten Rat von ausgebildeten Sommeliers verlassen.
Potenzial bündeln Die Angebotsgruppe »Vinum Hotels Südtirol« wurde im Jahr 2015 vom HGV und Südtirol Marketing (SMG)
gemeinsam initiiert und setzt vor allem auf Gäste aus den etablierten Märkten wie Deutschland, Österreich, Italien und Schweiz. Hansjörg Ganthaler, Präsident der »Vinum Hotels«, ist sehr zufrieden mit den Entwicklungen der jungen Angebotsgruppe: »Es ist für mich eine Freude, mitansehen zu dürfen, dass die
Die Genusskompetenz Südtirols, die eine Schlüsselrolle in der Kommunikation und der Wahrnehmung des Landes darstellt, ist die Basis der »Vinum Hotels«. »Jedes einzelne Hotel ist ein Botschafter des Weinlandes Südtirol und auch der hochwertigen regionalen Küche, die in Europa ihresgleichen sucht«, betont Ganthaler. Was die einzelnen Mitgliedsbetriebe der Angebotsgruppe »Vinum Hotels Südtirol« zusätzlich vereint, ist der hohe Anspruch an die Qualität. Aus diesem Grund wurde jeder Betrieb vor der Aufnahme in die Angebotsgruppe und somit vor der Veröffentlichung auf der neuen Website gegengeprüft. Garantiert wird dadurch nicht nur die hohe Qualität der Betriebe, sondern vor allem auch die Einzigartigkeit aller Mitglieder. Weitere Infos unter www.vinumhotels.com
Schädlinge im Betrieb effizient bekämpfen Weitere Konvention für HGV-Mitglieder mit der Firma »Insectokill« Eine effiziente Schädlingsüberwachung im Betrieb ist sinnvoll. Aus diesem Grund hat der HGV eine entsprechende Konvention abgeschlossen. In der Schädlingsüberwachung und der Schädlingsbekämpfung gibt es Nachholbedarf. Ratten, Bettwanzen, Mäuse und Schaben sind ein unangenehmes Thema. Trotzdem muss diesem Bereich die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn ein Betrieb
ohne Schädlinge ist fast unmöglich, auch wenn der Befall mit bloßem Auge oftmals nicht sichtbar ist. Der Gesetzgeber hat klare Richtlinien zur Vorbeugung erlassen. Grund genug für den HGV, für seine Mitglieder eine Konvention mit der Firma »Insectokill« abzuschließen. Die Firma »Insectokill« befasst sich insbesondere mit Schädlingsbekämpfung, Vorbeugemaßnahmen, permanentem Monitoring und Dokumentation. Schwerpunkt der neuen HGV-Konvention ist die integrierte Schädlingsüberwachung. Darunter werden
Prävention und Prophylaxe, Kontrolle und Früherkennung sowie die eventuelle Bekämpfung des Schädlings verstanden. Die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung, Einführung und Durchführung der integrierten Schädlingsüberwachung ist die Installation von entsprechenden Fallen-Systemen und das Monitoring selbst. Darunter fällt die Installation von Köderstationen gegen Schadnager, von insektizidfreien Schabenklebefallen und von elektrischen Insektenfanggeräten und die regelmäßige Überwachung und Kontrolle,
einschließlich Erneuerung und Austausch von Ködermitteln und Wirkstoffpräparaten. Zudem enthält das Leistungsangebot von »Insectokill« die Lieferung und Montage der Grundeinrichtung für Schadnager, kriechende Insekten, Motten und fliegende Insekten und die Aufbereitung und Übergabe einer entsprechenden Dokumentation. Schließlich werden vier verschiedene Nachsorgemaßnahmen angeboten. Unter anderem werden in einem DreiMonats-Abstand alle montierten Systeme überprüft und gewartet. Die Maßnahmen richten sich nach den
Auflagen der gesetzlichen Bestimmungen und stehen auch im Einklang mit den Grundsätzen der HACCP.
Rabatte für HGV-Mitglieder Mitglieder, welche die integrierte Schädlingsüberwachung oder Schädlingsbekämpfung der Firma »Insectokill« in Anspruch nehmen wollen, erhalten Sonderkonditionen. Weitere Informationen zu dieser Konvention unter www.HGV.it bzw. direkt bei der Firma »Insectokill«, Brixen/Pinzagen, Tel. 0472 278 489 und www.insectokill.it
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AKTUELL
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Das Hotel »Monte Sella« in St. Vigil in Enneberg. Foto: Stiftung Südtiroler Sparkasse
Textilien zum Wohlfühlen
Besonders gewürdigt Jury zeichnet Hotel »Monte Sella« in St. Vigil/Enneberg aus Dem Hotel »Monte Sella« der Familie Cristofolini ist eine »Besondere Auszeichnung« verliehen worden. Zum historischen Gastbetrieb des Jahres 2016 ist der »Ansitz zum Löwen« in Burgeis gekürt worden. Die Jury des Wettbewerbes »Historicher Gastbetrieb des Jahres« hat zudem an das Hotel »Monte Sella« in St. Vigil in Enneberg eine besondere Auszeichnung vergeben. Das Hotel »Monte Sella« wurde 1903 am nördlichen Ortseingang von der Familie Mutschlechner äußerst aufwändig erbaut. Im Ersten Weltkrieg wurde der Betrieb vom Militär und im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt. Abgesehen von erforderlichen Erneuerungen und Ausbesserungen ist der gesamte Bau von 1903 erhalten geblieben und erhielt erst im Jahr 2001 und schließlich auch noch im Jahr 2010 bauliche Veränderungen durch Erweiterungsbauten, mit denen der Eigentümer Norbert Cristofolini den Architekten Erich Agreiter beauftragte. »Der sorgfältige Umgang mit dem denkmalgeschützten Altbau und seine Wertschätzung sind im ganzen Haus auf Schritt und Tritt
wohltuend zu spüren. Nahtlos schließt die geschmackvolle Gestaltung der Neubauten an und zeigt, dass qualitätsvolles Weiterbauen möglich ist«, erklärte Jurymitglied Helmut Stampfer bei der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger. Die bauliche Struktur atmet nach wie vor Geschichte. Das leicht erhöhte Erdgeschoss, die beiden Obergeschosse und die Giebel sind verputzt und zeigen weiße Gliederungselemente, die sich von der gelben Grundfarbe stark abheben. Die dunkelbraun und hellbraun gestrichenen Holzbalkone weisen den Bau schon von Weitem als gehobenen Beherbergungsbetrieb aus, der dem Wunsch des Gastes nach zusätzlichem, individuell nutzbarem Freiraum entgegenkommt. An der Nordseite zieht das polygonale Treppentürmchen mit Spitzdach die Aufmerksamkeit an sich und verleiht dem Haus eine unverwechselbare Note.
Geschichte pur Durch die originale Haustür betritt man die Vorhalle, deren Wände Malereien zieren, die der Eigentümer vor rund 20 Jahren wieder freilegen ließ. Die Vögel an der Decke und die Landschaften an den Wänden rufen beim Besucher sofort heitere Urlaubsstimmung hervor. In
der Vorhalle und im Gang, der in Längsrichtung des Hauses das Treppenhaus im Norden und den ehemaligen Speisesaal im Süden verbindet, wurden die ursprünglichen Terrazzoböden wieder rekonstruiert. Die elegant geschwungene Treppenführung mit Betonstufen, Eisengeländer und hölzernem Handlauf ist dem späten Historismus verpflichtet. Der heute als Aufenthaltsraum genutzte frühere Speisesaal nimmt die gesamte Südseite des Hauses ein und wird durch Flachbogenfenster belichtet. »Die 2001 fertig gestellte Holzkonstruktion südöstlich des Altbaus enthält im Kellergeschoss eine Tiefgarage, im Erdgeschoss die neue Küche und den neuen Speisesaal sowie Zimmer in den beiden Obergeschossen. Die Zurückhaltung in Höhe und Gestaltung, das elegant geschwungene Dach und der Abstand zum Altbau lassen den Zubau als Bereicherung empfinden«, urteilt Helmuth Stampfer. Zehn Jahre nach der ersten Erweiterung erfolgt ein neuerlicher Anbau. Bei geringerer Höhe und in der Ausrichtung nach Süden geknickt, umfängt der Bau nunmehr die Grünfläche. Keller- und Erdgeschoss nehmen den Wellnessbereich ein. Im Obergeschoss sind zusätzliche Zimmer untergebracht.
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AKTUELL
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Parkhotel »Holzerhof« in Meransen erfolgreich mit der HGV-Unternehmensberatung umgebaut
Wellness mit schönem Ausblick Seit diesem Winter genießen Gäste des Parkhotels »Holzerhof« in Meransen einen Infinity-Außenpool mit fantastischem Ausblick in die Natur und einige Highlights mehr. Das Ehepaar Hofer führt seit vielen Jahren das VierSterne-Parkhotel »Holzerhof« in Meransen, auf 1.400 Metern in Panorama-Hanglage gelegen. Im Herbst des vergangenen Jahres haben Edeltraud und Reinhard Hofer gemeinsam mit der Unternehmensberatung des HGV ein umfangreiches und arbeitsintensives Bauprojekt realisiert. Nur knappe zwei Monate betrug die Bauzeit, die durch ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten und eine fundierte Vorbereitung vonseiten der HGV-Unternehmensberatung planmäßig verlief. Im Rahmen des Umbaus wurden das bestehende Hotelkonzept weiter verfeinert und der Wellnessbereich vergrößert und erneuert. In elegantem Design unter Verwendung der Materialien Holz, Stein und Glas entstanden neue Beautybereiche und großzügige
Ruheräume für die Gäste. Ein Fitnessraum soll den Gästen zukünftig Bewegung in ansprechendem Ambiente ermöglichen. In einem 80 Quadratmeter großen Hobby- und Spieleraum können die Gäste ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Highlight des Umbaus ist der neue Hotelpool: ein 10 x 6 Meter großes Innenbecken mit Sprudelliegen und Unterwassermassage. Schwimmend gelangen die Gäste von dort in das 7,5 x 18 Meter große, im Freien gelegene. Außenbecken mit »Infinity-Effekt«.
Auftragsvergaben. Durch eine laufende Kontrolle der Baufortschritte und durch die gute Zusammenarbeit
mit der Unternehmerfamilie sowie mit den beteiligten Firmen konnte das Bauprojekt unter Einhaltung der
veranschlagten Kostenpläne und zeitlichen Vorgaben mit Erfolg abgeschlossen werden. al
Das große Außenbecken mit herrlichem Blick über das Eisacktal.
HGV-Baucontrolling Die HGV-Unternehmensberatung war im Zuge des gesamten Umbaus verantwortlich für das Projektmanagement und das laufende Baucontrolling. Als Vorbereitung zum Bauvorhaben wurden eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anhand einer erstellten Kostenschätzung durchgeführt und Beratungen im Bereich Finanzierung unternommen. Es folgten mehrere Workshops im Bereich Produktdefinition, ein Architektenwettbewerb sowie die Zusammenstellung des Projektteams durch Ausschreibungen und den jeweiligen
Das neue Innenbecken wartet mit Sprudelliegen und Unterwassermassage auf.
Technische Daten Baubeginn: 12. Oktober 2015 Bauende: 12. Dezember 2015 Betriebseröffnung: 19. Dezember 2015 Umbau- und Erweiterungskubatur: 3.100 m³ Neue Bereiche: 80 m² Hobby- und Spielraum, Fitnessraum, Beautybereich mit Empfang, zwei Ruheräume, Hallenbad und Infinity-Pool im Freien (Wasserfläche insgesamt: 200 m², Wasseraufbereitung durch Salz-Elektrolyseanlage), Heiz- und Technikräume Einstufung: 4 Sterne
Kontakt HGV-Unternehmensberatung HGV-Unternehmensberatung HGV Bozen Schlachthofstraße 59 Tel. 0471 317 780 Baucontrolling@HGV.it Weitere Referenzprojekte unter www.HGV.it
Der Ruheraum lädt zum Entspannen und Verweilen ein.
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GASTRO-INFO
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Für einen guten Zweck Dem Gast muss auch der Preis schmecken. Foto: allesfoto.com
Preis muss passen Der »faire« Preis ist gefragt Gäste wollen bei der Preisgestaltung gerecht behandelt werden. Verkaufspreise festzulegen, ist gar nicht so einfach. In den Preisen spiegeln sich Wareneinsätze, Kosten, Gewinnmargen, Nachfrage und vieles mehr wider. Zwar gibt es typische Orientierungen in dem Sinne, dass Preise über Kosten, Wettbewerbssituation und Nachfrage bestimmt werden können, im Detail ist die Bepreisung aber komplizierter. Zunächst wollen Gäste gerecht behandelt werden. »Mondpreise« (eine Flasche Wodka zu 500 Euro) verletzen das Gerechtigkeitsgefühl und führen zu Ausweichreaktionen. Es ist sinnvoll, sich bei der Festsetzung der Preise dort zurückzuhalten, wo der Gast Preise verinnerlicht hat.
Umgekehrt können dort Spielräume genutzt werden, wo Gäste vage Preisvorstellungen haben. Gäste haben eher ein Gefühl für den »fairen« Preis von einem Kaffee, einem Stück Kuchen oder einer Übernachtung in einem Budget-Hotel. Sie tun sich hingegen schwerer in der Preiseinschätzung von Produkten, die sie seltener konsumieren. Beispiele dafür sind spezielle Getränke oder besondere Wellnessanwendungen. Interessanterweise zeigen Untersuchungen, dass Geldsignale wie »Dollar«, oder »Euro« hinter den Zahlen Auswirkungen auf das Konsumverhalten haben können. Offensichtlich sensibilisieren die Geldsignale den Gast und offenbaren anstehende Zahlungen. Reine Preisangaben in Zahlen (24,00) ohne Währungskennzeichnung sind aus Verkaufssicht klüger.
»Südtiroler Gasthaus« unterstützt Aktion »Südtirol hilft« Eine Führung durch das MMM Corones mit Reinhold Messner und ein anschließendes Abendessen in einem »Südtiroler Gasthaus« wurde im Rahmen der Benefizaktion versteigert. »Das Messner Mountain Museum Corones mit dem Hausherren Reinhold Messner erkunden und anschließend mit ihm gemeinsam in einem Südtiroler Gasthaus essen«, so lautete der Auftakt zur diesjährigen Weihnachtsversteigerung von »Südtirol hilft«. Ersteigert hat das Angebot Franz Wimmer im Auftrag von Sepp Unterholzner, Autotest Lana. Dieser bot gemeinsam mit seinen
Freunden vom »Porsche Club« Bozen 5.500 Euro für dieses besondere Erlebnis für insgesamt 20 Personen. Das MMM Corones auf dem Kronplatz bildet den Abschluss des Museumprojektes von Bergsteigerlegende Reinhold Messner. Im letzten der insgesamt sechs Museen geht es um die großen Wände, die Königsdisziplin des Alpinismus. Im Anschluss an den
Das Logo der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«.
Museumsbesuch mit Reinhold Messner wartet die Gruppe »Südtiroler Gasthaus« mit einem besonderen Abendessen auf.
Hilfe für Menschen in Südtirol »Wir sind mittlerweile seit einigen Jahren bei der jährlichen Weihnachtsversteigerung von ›Südtirol hilft‹ dabei. Das Einheimische ist uns als Gruppe ein wichtiges Anliegen, dies aber nicht nur bei der Auswahl unserer Speisen, sondern auch in allen anderen Bereichen. Es freut uns sehr, wenn wir mit unserem bescheidenen Beitrag Menschen in unserem Land helfen können«, sagt Florian Patauner, Vorsitzender der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. nl
Sonntags immer Bratengenuss »Südtiroler Gasthaus« lädt bis März zum Sonntagsbraten Die Aktion »Sonntagsbraten« steht auch dieses Jahr wieder auf dem Programm der Mitgliedsbetriebe. Der »Sonntagsbraten« ist eine kulinarische Tradition, die die Mitgliedsbetrie-
be der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« auch dieses Jahr wieder aufleben lassen. Von Januar bis März wird jeden Sonntag nach alter Familientradition aufgekocht. Und wie damals, zur Zeit des Sonntagsbratens nach dem Kirchgang, verwenden die Gastwirtinnen und Gastwirte dafür
nur einheimisches Fleisch und kombinieren es mit den besten Beilagen der Saison. Verkostet werden kann der Sonntagbraten in allen geöffneten Mitgliedsbetrieben der Gruppe. Näheres zur Aktion »Sonntagsbraten« auf der Internetseite der Gruppe unter www.gasthaus.it
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WEITERBILDUNG
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Weinkurse »Erlebnis Wein I-III« Die Weinreihe startet mit 18. Januar – Kursinhalt ist die »Weinempfehlung« Die Weinseminare werden vom HGV in Zusammenarbeit mit dem Konsortium Südtirol Wein abgehalten. Im Januar startet eine ganz besondere Kursreihe zum Thema »Wein«. Es werden drei Intensivkurse ange-
boten, jeder mit einem besonderen Themenschwerpunkt. Die Kurse richten sich an alle, die im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltung »WeinWissen Südtirol« die Weinnachmittage besucht haben und ihre Kenntnisse in einem Tagesseminar vertiefen möchten. Die Kurse werden vom HGV in Zusammenarbeit
Die Kursreihe vermittelt das nötige Wissen rund um den Südtiroler Wein. Foto: allesfoto.com
mit dem Konsortium Südtirol Wein angeboten und können einzeln oder im Paket gebucht werden. Die Südtiroler Weinakademie unterstützt das Projekt und stellt die erfahrenen Weinexperten. »Südtiroler Gastwirtinnen und Gastwirte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtige Botschafter des Südtiroler Weines. Mit der Seminar reihe ›Erlebnis Wein‹ können Interessierte ihr Wissen rund um den Südtiroler Wein noch vertiefen«, betont HGV-Präsident Manfred Pinzger und verweist in diesem Zusammenhang auf die gute Zusammenarbeit mit dem Konsortium Südtirol Wein.
Kursinhalte Im ersten Weinseminar mit dem Titel »Erlebnis Wein I – Weinempfehlung« geht es um die gekonnte Anpassung der Weine an
Infos zum Weinseminar Titel: Erlebnis Wein I – Weinempfehlung Referenten: Experten der Weinakademie Südtirol Datum: Montag, 18. Januar 2016 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Romantikhotel Turm, Völs Einzelpreis: 70 Euro + 22% MwSt. Paketpreis (alle drei Weinkurse): 150 Euro + 22% MwSt. Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790 oder www.HGV.it
die Speisen, eine ansprechende Weinkarte und die richtige Weinempfehlung. Dieser Kurs findet am 18. Januar in Völs statt. Das zweite Weinseminar »Erlebnis Wein II – Weinverkostung« bietet einen Einblick in die heimische Weinwelt aus erster Hand: Südtiroler Weinexperten referieren über Verkostungstechniken, Weinservice und Weinkeller sowie Weinfehler. Stattfinden wird der Kurs am 22. Februar 2016.
Abgeschlossen wird die Weinreihe mit dem Kurs »Erlebnis Wein III – Weinsafari« am 21. März 2016. An diesem Tag kann man in der Kellerei »Alois Lageder« in Margreid sowie in der Kellerei Tramin die Weinproduktion sowie Weinarchitektur und eine Verkostung in der Praxis erleben. Weitere Informationen zum Teil I dieser Weinreihe in der oben stehenden Infopa box.
Angebotsgestaltung und Packages STK/HGV-Seminar am 21. Januar Kreative Angebotsgestaltung wird in der heutigen Betriebswelt immer wichtiger. Aktuelle Trends und Entwicklungen erfordern neue Methoden der Angebotsgestaltung. In dem STK/HGVMarketing-Seminar erfahren die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, worauf man beim Schnüren von Urlaubspaketen achten muss, wie die Stärken des Betriebes gekonnt kommuniziert und wie die Pakete am besten vermarktet werden. Gemeinsam mit der erfahrenen Referentin Heidemarie Schrei von der »Kohl & Partner Tourismusberatung«, Villach, werden
Infos zum Seminar Kursnummer: 54 Titel: Angebotsgestaltung und Packages Referentin: Heidemarie Schrei, Kohl & Partner Tourismusberatung, Villach Datum: Donnerstag, 21. Januar 2016 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Meran STK-Gebühr: 111 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 313 Euro + 22% MwSt. Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790 oder www.HGV.it
speziell auf den einzelnen Betrieb zugeschnittene Angebote erarbeitet. Zudem werden Wege für ein erfolgreiches Marketing aufgezeigt: vom Erstkontakt zum Aufenthalt bis hin zur Abreise und dem Kontakthalten. Das »Hineindenken« in den Kunden spielt dabei eine wichtige Rolle. So können Gäste schneller angesprochen und vom Angebot überzeugt werden. Im Seminar werden auch Ideen für neue Vertriebswege aufgezeigt, damit Packages richtig und erfolgreich platziert werden.
Information und Anmeldung Weitere Informationen zum Marketing-Seminar und zur Anmeldung bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Telefon 0471 317 790, www.HGV.it pa
Foto: Daniela Kofler
Hausgemachtes Brot Brot ist auf der ganzen Welt ein Stück Esskultur und Kulturgeschichte. So auch in Südtirol. Gutes Brot vermittelt Identität und kann für einen Gastbetrieb zu einem Alleinstellungsmerkmal werden. Beim Kochkurs »Hausgemachte Spezialitäten: Faszination Brot« zeigt Küchenmeister Reinhard Steger auf, wie man schnell und einfach ganz besondere Brote anbieten kann. Der Kurs findet am Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Januar 2016, jeweils von 18 Uhr bis 22 Uhr in der Landeshotelfachschule Bruneck statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, Weiterbildung@HGV.it oder unter www.HGV.it
Die Internetwoche für Gastgeber Einzelne Seminarblöcke für Hoteliers und Gastronomen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Schritt für Schritt, wie sie als Gastgeber im Internet erfolgreich sind. Das Internet ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Wer in diesem Bereich nicht fit ist, verliert den Anschluss und somit seine Gäste. Beim Kurs »Internetwoche für Gast-
geber« geht es im ersten Block um Themen, die sowohl die Hotellerie als auch die Gastronomie betreffen. Im zweiten Block geht es um Themen, die ausschließlich für die Hotellerie interessant sind.
Für Gastronomen und Hoteliers Im ersten Block, der sich an Hoteliers und Gastronomen richtet, wird allgemein
Infos zur Internetwoche Kursnummer: 57 (Block 1+2) Datum: Montag, 25. bis Freitag, 29. Januar 2016 STK-Gebühr: 399 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 1.038 Euro + 22% MwSt. Kursnummer: 58 (Block 1) Datum: Montag, 25. und Dienstag, 26. Januar 2016 STK-Gebühr: 182 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 490 Euro + 22% MwSt. Kursnummer: 59 (Block 2) Datum: Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Januar 2016 STK-Gebühr: 258 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 684 Euro + 22% MwSt. Dauer: jeweils von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel Eberle, Bozen Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790 oder www.HGV.it
auf das Thema einer verkaufsstarken Website eingegangen. Es geht darum, was bei einer zeitgemäßen Website zu beachten ist und was diese dem Kunden bieten muss. Weitere Themen in diesem Kursblock sind der Umgang mit Bewertungen und sozialen Netzwerken.
Der zweite Block richtet sich ausschließlich an Hoteliers. Es wird gezeigt, wie der Direktvertrieb über das Internet verbessert werden kann. Welche Anforderungen muss eine BuchungsSoftware erfüllen? Was kostet der Online-Vertrieb des betrieblichen Angebotes? Wie kann die Pflege mehrerer Vertriebskanäle organisiert werden? Weitere Kursinhalte sind die Online-Werbung und das E-Marketing. Es werden Strategien erarbeitet, wie mehr »Traffic« sprich Datenverkehr auf der Website generiert werden kann. Diese und weitere Themen werden bei der Interpa netwoche behandelt.
STK/HGV-Rezeptionskurs: Zusatztermin am 21. Januar
Die Rezeption ist der Drehund Angelpunkt eines Hotels. In diesem Seminar werden die Teilnehmer mit Techniken vertraut gemacht, die helfen, bei der Reservierung die Zimmer und Kategorien optimal zu verkaufen. Die richtige Wortwahl und eine gute Argumentationstechnik helfen dabei und werden im Kurs vermittelt. Weitere Kursinhalte sind der perfekte
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Die Rezeption: effizient und gastorientiert Erfahrene Rezeptionsmitarbeiter können in diesem STK/HGV-Kurs ihr Wissen vertiefen.
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WEITERBILDUNG
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Infos zum Seminar
Hannes Gasser | Inhaber und Geschäftsführer
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Kursnummer: 119 Titel: Die Rezeption: effizient und gastorientiert Referentin: Renate Stolle, Dehoga Baden-Württemberg Datum: Donnerstag, 21. Januar 2016 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel Lodenwirt, Vintl STK-Gebühr: 113 Euro + 22% MwSt Reguläre Kursgebühr: 317 Euro + 22% MwSt. Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790 oder www.HGV.it
Check-in und Check-out sowie der Umgang mit Reklamationen. Die Referentin Renate Stolle von der Dehoga Baden-Württem-
berg zeigt auch auf, wie die Aufgaben am Empfang strukturiert und vereinfacht werden, um mehr Zeit für den Gast zu haben.
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MÄRKTE & TRENDS
JANUAR 2016
Gastbetriebe müssen authentisch und individuell sein. Foto: allesfoto.com
»Herzlichkeit schlägt jeden Rabatt« Unternehmensberater und Hotelentwickler Carsten K. Rath auf HGJ-EURAC-Fachtagung in Bozen Für eine einwandfreie Dienstleistung ist der Gast bereit, einen angemessenen Preis zu bezahlen. »Ein außergewöhnliches Unternehmen kann nicht gewöhnlich geführt werden«. Davon ist der deutsche Unternehmens- und Managementberater, Hotelier und Gründer der »Kameha Hotels« Carsten K. Rath überzeugt. Im Rahmen der HGJ-EURAC-Fachtagung 2015 hielt Carsten K. Rath einen viel beachteten Vortrag zu diesem Thema.
Carsten K. Rath, Hauptreferent bei der HGJEURAC-Fachtagung.
Gleich zu Beginn seines Referates hielt Rath den anwesenden Gastwirtinnen und Gastwirten vor Augen, dass man für den ersten Eindruck niemals eine zweite Chance bekomme. Deshalb sei es besonders wichtig, diesen Moment auch sinnvoll zu nutzen.
Service-Gedanke »Alles ist Service und ohne Service ist alles nichts«, brachte Rath es auf den Punkt. Zudem erläuterte er: »Wer den Kunden nur über den Preis gewinnt, wird ihn auch nur des Preises wegen wieder verlieren«. Rath unterstrich, dass man Kunden einmalig zwar über die Preise locken könne, Loyalität entstehe dadurch jedoch nicht. Diese entwickle sich nur dann, wenn sich der Gastgeber für sein Gegenüber interessiert. Sich nur über den Preis zu definieren, bringe daher nicht viel. Vielmehr gehe es um einwandfreie Dienstleistung, wonach der Gast sich auch sehnt und bereit ist, einen angemessenen Preis zu zahlen. Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, stets auf
die Kritik der Gäste einzugehen, um sich so stetig zu verbessern und daraus zu lernen. Ein Markenwert ist die Summe der erzählten Geschichten, die der Gast erlebt. Erzählt der Gast tolle Erlebnisse weiter, so wächst das Markenkonto positiv. Umgekehrt reduziert es sich bei schlechten Erlebnissen. Rath sprach dabei von Qualität als »Abgleich zwischen Kundenerwartung und Kundenerlebnis«.
Individualität Erfolgreich ist man laut Rath nicht, wenn man den Mitbewerbern immer ähnlicher wird. Vielmehr soll auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste eingegangen werden. »Erfolg kommt nicht von folgen«, unterstrich er. Das Schlagwort ist hier die Individualität und die Authentizität. Der Fo-
kus soll auf das gelegt werden, was wirklich zählt. »Herzlichkeit schlägt jeden Rabatt, Qualität jeden Discount«, brachte es Rath auf den Punkt. Erfolgreich denkt man in Service-Ideen und nicht in Geschäftsideen. Man muss es schaffen, authentisch und liebenswürdig zu sein, um so zur Lieblingsmarke zu werden und Gäste langfristig an sich zu binden. Denn wer beim Kundenservice Excellence verschläft, wacht im Mittelmaß auf, ist Rath überzeugt. Rath unterstrich, dass der Gast Fehler sehr wohl verzeiht, jedoch nicht Fehlverhalten. Schlechte Kommunikation mit dem Gast kann man sich als Gastwirt nicht leisten. Man muss es als Hotelier schaffen, die Wünsche der Menschen zu antizipieren und so noch besser zu kommunizieren. Hier ist es sinnvoll, den
Was beim Gast wichtig ist • Jeden Gast mit Namen begrüßen. • Die Wünsche des Gastes antizipieren. • Jeden Gast persönlich verabschieden.
eigenen Betrieb auf Blindleistungen zu untersuchen, um Fehlverhalten zu minimieren. So kann beispielsweise die Kommunikation bei der Ankunft an der Rezeption optimiert und gästefreundlicher gestaltet werden.
Herzlichkeit »Service braucht Herzlichkeit, denn Professionalität ohne Herzlichkeit ist Arroganz«, hob Rath hervor. Die meiste Zeit verbringt der Gastwirt und Hotelier beim Gast, daher muss man Menschen mögen, um erfolgreich zu sein. Zudem braucht es Empathie – und das ist auch für andere Branchen interessant. Angefangen bei Smartphones und Autos werden diese Produkte immer austauschbarer und die menschliche Schiene immer wichtiger. Diesen Aspekt sollten Hoteliers sich zu Nutze machen, um erfolgreich zu sein, gab der Hotelentwickler Carsten K. Rath am Ende seines spannenden Referates den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fachtagung vb mit auf den Weg.
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MĂ„RKTE & TRENDS
JANUAR 2016
Die Hotellerie der Zukunft Trendforum Hotel 2016 am 18. und 19. Februar in Bozen – hochkarätige Fachtagung Beim internationalen Trendforum Hotel 2016 referieren namhafte Experten ßber innovative Hotelkonzepte und Nachhaltigkeit in der Hotellerie. Die zweitägige Fachtagung Trendforum Hotel 2016, organisiert vom Management Forum Starnberg, lädt Hoteliers, Fßhrungskräfte im Bausektor, Ingenieure und Architekten dazu ein, sich mit Trends im Hotelbau, neuen Hotelkonzepten und die zukunftsfähige Gestaltung von Hotelbetrieben auseinanderzusetzen. Dabei wird auch das nachhaltige Bauen in der Hotellerie thematisiert.
Die Themeninhalte Gleich zu Beginn des Trendforums, am Donners-
Das Trendforum befasst sich mit innovativen Konzepten und zukunftsfähiger Gestaltung von Hotels. Foto: allesfoto.com
tag, 18. Februar spricht Klaus Schmidt, Leiter der Unternehmensberatung im HGV, als erster Referent der Fachtagung Ăźber die ÂťMagie der kleinen VielfaltÂŤ. Themeninhalte sind u.a. die Individualisierung globaler Trends in der Hotellerie und die notwendigen Anforderungen zur Umsetzung derselben. Es folgt ein Refe-
rat zum Thema ÂťSignature Brand Design HotelsÂŤ. Im Mittelpunkt stehen Designhotels, deren Preisgestaltung und die Verbindung von Design, und Funktionalität. AnschlieĂ&#x;end wird auf ÂťDigital-Detoxing-HotelsÂŤ eingegangen. Dabei handelt es sich um Hotels, die sich darauf spezialisiert haben,
Urlaub fernab von elektronischen Geräten wie z. B. Smartphones und Computer anzubieten. Am Freitag, 19. Februar werden u. a. die Anforderungen der Hotelimmobilien von morgen behandelt sowie die Ükologische Hotellerie in Form von Biohotels. Stefan Hßtter, Direktionsmitglied vom Biohotel thei-
Istanbul auf Platz 1
Um 38 Prozent stiegen in den letzten zehn Jahren die AnkĂźnfte in den wichtigsten Städten Europas. Zu diesem Ergebnis gelangt die Studie ÂťEuropean City Tourism 2015ÂŤ, welche von der Unternehmensberatung Roland Berger Wien und der Ă–sterreichischen Hoteliersvereinigung (Ă–HV) ausgearbeitet worden ist. Die Studie teilt die europäischen Städte in drei Clustergruppen nach verschiedenen Kriterien ein. Das erste Cluster umfasst GroĂ&#x;städte mit mehr als zehn Millionen Ăœbernachtungen pro Jahr: Hier belegen Istanbul, Amsterdam und Paris die ersten Plätze. Wien erreicht hinter London Rang fĂźnf in der Spit-
zengruppe. ÂťWien hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und spielt in Europa ganz vorne mitÂŤ, sagt Markus Gratzer, Ă–HVGeneralsekretär. Allerdings sind im Cluster Städte wie Paris, Amsterdam und Prag auch Grund zur Sorge, denn die Tourismusdichte ist in diesen Städten extrem hoch. Im zweiten Cluster rangieren Städte mit einer Ăœbernachtungsrate zwischen zwei und zehn Millionen pro Jahr. BrĂźssel liegt hier auf Rang eins, vor allem wegen der Relevanz als Kongressstadt. Auf Platz zwei befindet sich Kopenhagen, gefolgt von ZĂźrich. Salzburg schafft es auf Platz acht. Das dritte Cluster mit Städten, die weniger als zwei Millionen Ăœbernachtungen pro Jahr verzeichnen, fĂźhrt Dubrovnik vor Luxemburg und Lausanne an. Dubrovnik zeigt das grĂśĂ&#x;te Wachstum bei Ăœbernachtungen. Innsbruck findet sich auf Rang 14.
HGV ist Partner Die Fachtagung ÂťTrendforum Hotel 2016ÂŤ findet am Donnerstag, 18. Februar, von 9.15 Uhr bis 21 Uhr, und am Freitag, 19. Februar, von 9 Uhr bis 15.30 Uhr, im Hotel ÂťFour Points by SheratonÂŤ in Bozen statt. Partner der Fachtagung ist u. a. auch der HGV. Weitere Infos zum Trendforum im Internet unter www.managementforum.de bzw. im Folder, welcher dieser ÂťHGV-ZeitungÂŤ beigelegt ist. bt
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ÖHV-Studie analysierte Städtetourismus Europa-Reisende fokussieren sich immer stärker auf Städte. So nahmen die Ankßnfte in Europa zwischen 2005 und 2015 um 14 Prozent zu.
ner’s garten in Gargazon, wird diesbezßglich ßber die Unterschiede zwischen einem herkÜmmlichen Hotel und einem Biohotel sowie ßber die Zielgruppe in diesem Marktsegment sprechen. Bei weiteren Vorträgen stehen KlimaHotels im Vordergrund sowie Explorer Hotels, die europaweit als erste zertifizierte Passivhaus-Hotels gelten.
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BEZIRKE
JANUAR 2016
Kulturreise in den hohen Norden HGV-Frühjahrsreise vom 23. bis 27. April 2016 nach Finnland und Russland BOZEN UND UMGEBUNG
Die Frühjahrsreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung führt nach Helsinki und St. Petersburg. Dabei erleben die Teilnehmer ein reichhaltiges Kulturprogramm. Die Reise beginnt am Samstag, 23. April, mit dem Transfer zum Flughafen München, von wo aus die finnische Hauptstadt Helsinki angeflogen wird. In der »Stadt der tausend Gaststätten«, wie Helsinki aufgrund seiner gelebten Gastfreundschaft genannt wird, steht die Besichtigung verschiedenster Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Die berühmte Felsenkirche, der Sibelius Park mit dem orgelförmigen Sibelius-Denkmal, die orthodoxe Uspenski-Kathedrale, die Lutheranische Kathedrale, das Olympiaviertel und der Marktplatz am Hafen von Helsinki vermitteln Kultur pur. Am zweiten Tag wird ein Ausflug mit der
Der weiße Dom von Helsinki.
Die Auferstehungskirche in St. Petersburg.
Fähre zur Seefestung Suomenlinna organisiert. Der Flottenstützpunkt aus dem 18. Jahrhundert liegt auf mehreren miteinander verbundenen Inseln vor Helsinki und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Nachmittag steht etwas Zeit zur freien Verfügung, um Helsinki auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend erfolgt die Abfahrt mit dem Zug nach St. Petersburg. Am ersten Vormittag wird eine halbtägige Stadtrundfahrt unternommen, bei der bedeuten-
gilt als eines der »Sieben Russlandwunder« und ist bekannt für die Große Kaskade, ein grandioses Bauwerk und eines der weltweit spektakulärsten Wasserspiele. Der letzte Vormittag in St. Petersburg steht für eigene Unternehmungen zur Verfügung, bevor am frühen Nachmittag der Rückflug nach München angetreten wird.
de Sehenswürdigkeiten besichtigt werden können, so etwa eines der größten Museen der Welt, das Kunstmuseum »Eremitage«, und das berühmte Mariinsky Theater. Am Nachmittag wird der Katharinenpalast in Puschkin mit seiner millimetergenauen Replik des im Zweiten Weltkrieg unter mysteriösen Umständen verloren gegangenen Bernsteinzimmers besichtigt. Am vierten Tag wird die Fontänen-Hauptstadt Peterhof besucht. Die Sommerresidenz der russischen Zaren
Infos und Anmeldung Die Reisekosten betragen pro Person im Doppelzim-
mer 1.550 Euro. Weitere Infos zu dieser Frühjahrsreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung sowie Anmeldungen im HGV-Büro Bozen unter Telefon 0471 317 700 bzw. unter Direktion @HGV.it oder direkt beim Reisebüro Schenker in Bozen unter Tel. 0471 549 761 bzw. unter michaela.mair@ dschenker.com oder markus. tengler@dschenker.com Anmeldungen zur Frühjahrsreise sind bis 19. Februar 2016 möglich. Teilnehmen können die Mitglieder aller HGV-Bezirke. bt
Skifahren mit Genuss auf den Pisten von Alta Badia Veranstaltung »Gourmet Skisafari« jeden Sonntag bis 3. April 2016 ALTA BADIA
Bei der diesjährigen gastronomischen Ski-Safari werden in 14 Hütten köstliche Gourmet-Gerichte von Spitzenköchen aus Südtirol und Süditalien serviert. Im Rahmen der vierten Ausgabe der »Gourmet Skisafari«, die im vergangenen Dezember die Wintersaison in Alta Badia eröffnet hat, werden bis zum 3. April 2016 exzellente Gourmet-Gerichte und Weine aus Südtirol und Süditalien geboten. Bei der gastronomischen Tour auf Skiern werden Gäste von renommieren Küchenchefs verwöhnt, die
jeweils einer Hütte auf den Pisten von Alta Badia zugeordnet sind. Das Besondere ist in dieser Saison die Auswahl der Küchenchefs, die entweder aus Süditalien oder aus Südtirol kommen und sich bei ihren Rezepten von den Traditionen ihrer eigenen Region inspirieren lassen. Mit von der Partie sind folgende Spitzenköche: Norbert Niederkofler vom Restaurant »St. Hubertus« im »Relais & Chateaux Hotel Rosa Alpina« kooperiert mit der Col Alt Hütte. Matteo Metullio, jüngster Sternekoch Italiens und Chef im Restaurant »La Siriola« im Hotel »Ciasa Salares« in St. Kassian, tischt in der Piz Arlara Hütte auf. Nicola Laera vom Restaurant »La Stüa de Michil« im Hotel »La Perla« in Corvara kocht
in der Bamby Hütte und Chris Oberhammer vom Restaurant »Tilia« in Toblach bereitet für die Gäste der Pic Pré Hütte kulinarische Gaumengenüsse vor. In der Tablá Hütte begegnet man Angelo Sabatelli vom gleichnamigen Restaurant
in Monopoli in Apulien. Alois Vanlangenaeker, Küchenchef des Restaurants »Zass« in San Pietro di Positano, verwöhnt die Skifahrer in der Bioch Hütte. Filippo La Mantia vom Restaurant »Filippo La Mantia« in Mailand und ursprüng-
Feine Genüsse auf den Skipisten von Alta Badia.
lich Koch in Palermo wird in der Las Vegas Hütte kochen und im Club Moritzino präsentiert Nino di Costanzo, Küchenchef aus Ischia, seine persönlichen Gourmet-Gerichte. In den Hütten besteht auch die Gelegenheit, die Küchenchefs persönlich kennen zu lernen, mit ihnen zu plaudern und Kochtipps zu erfahren. Die »Gourmet Skisafari« bietet noch bis Sonntag, 3. April 2016, jeweils von 11 Uhr bis 15.30 Uhr, die Möglichkeit, mit einem einzigen Ticket vier verschiedene Gerichte inklusive Wein zu genießen. Das Ticket kostet 40 Euro und kann direkt bei den Hütten erworben werden. Weitere Infos zur SkiSafari in Alta Badia unter www.altabadia.org
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BEZIRKE
JANUAR 2016
Reform wird kritisch betrachtet Jahresversammlung der Ortsgruppe Gröden abgehalten – Neuheiten der Wintersaison vorgestellt GRÖDEN
Im Hotel »Gran Baita« in Wolkenstein fand kürzlich die Jahresversammlung der Ortsgruppe Gröden des HGV statt. Breiten Raum nahm auf der Jahresversammlung die Reform der Tourismusorganisationen ein. Günther Pitscheider, Direktor des Val Gardena Gröden Marketing, berichtete zunächst über den Stand der Dinge und schilderte die vorgeschlagenen Reformvorhaben. Dabei brachte er auch die Bedenken und Kritikpunkte seitens der Grödner Touristiker vor. Insbesondere geht es darum, dass die Tourismusverbände in der bestehenden Form aufgelöst werden sollen und stattdessen so gennante Regionale Ma-
nagementeinheiten geschaffen werden sollen, welche aber mehrere Gebiete betreuen müssen. Auch der Bürgermeister von Wolkenstein, Roland Demetz, brachte seine Kritik an und berichtete, dass die Reform Thema bei einer Aussprache mit dem Landeshauptmann war. Laut Demetz sei der HGV der Treiber der Reform und ersuchte deshalb Präsident Pinzger, sich für eine Lösung im Sinne der Grödner Touristiker einzusetzen. HGV-Präsident Manfred Pinzger nahm zur Position des HGV Stellung und sagte: »Ich bin überzeugt, dass wir diese Reform so gestalten müssen, dass die Tourismusorganisationen auch in Zukunft schlagkräftig agieren können. Hierfür müssen die Aufgaben und Tätigkeiten der Tourismusorganisationen besser abgestimmt werden«. Er hob
Ein vorzügliches Büffet wartete nach der Versammlung auf die Wirtinnen und Wirte.
hervor, dass diese Reform aus der Sicht der Gäste geschehen müsse. In der Diskussion haben sich zahlreiche Grödner Touristiker gegenüber der geplanten Reform kritisch geäußert und ihre Bedenken vorgebracht. Darüber hinaus berichtete Manfred Pinzger von Erfolgen des HGV in Rom wie der Anhebung der Bargeldgrenze auf 3.000 Euro, der Möglichkeit, dass Einzelunternehmer ihre Betriebsimmobilien steuerlich begünstigt in das Privatvermögen einbringen können und der Senkung der IRAPBemessungsgrenze auch für befristete Arbeitsverhältnisse.
Aktivitäten Ortsobfrau Judith Kelder Schenk ging in ihren Ausführungen auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr ein, bei denen die Ortsgruppe mitgewirkt hat. Sie sprach dabei von der »Gardenissima« und der »Seira dl Vin« in St. Christina, bei der die Ortsgruppe die Verpflegung übernommen hat. Zudem berichtete sie, dass eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsoberschule »ITE« in St. Ulrich angestrebt wurde, um die Schülerinnen und Schüler noch besser für die praktische Arbeit im Tourismus vorzubereiten. Außerdem verwies sie noch auf den kürzlich abgehaltenen Sommelierkurs speziell für die Gastwirtinnen und Gastwirte. Die
Judith Kelder Schenk, Obfrau der Ortsgruppe Gröden mit HGV-Präsident Manfred Pinzger (links). Neuheiten bei Dolomiti Superski stellte General Manager Thomas Mussner vor. Dazu zählen unter anderem das erneuerte Erscheinungsbild der Website, die Erweiterung der App 3D Superski sowie die neuen Aufstiegsanlagen. Die Einführung der digitalen Voucher für die Gäste soll umgesetzt werden. Veronika Mair, Mitarbeiterin der Abteilung IT und Online Marketing im HGV Bozen, gab im Anschluss
Tipps und Tricks für die optimale Sichtbarkeit im Internet. Die Jahresversammlung klang bei einem von Familie Puntscher Perathoner, Inhaber des Hotels »Gran Baita«, kreierten Buffet aus, wofür sich die Ortsobfrau und der Ortsausschuss bedanken möchten, und bei einer Wein- sowie Olivenölverkostung. Anschließend wurde der Gottesdienst in der Kirche von Wolkenstein vb besucht.
Unterwegs im Heißluftballon »Dolomiti Balloonweek« in Toblach bis 17. Januar Farbenfrohe Heißluftballons zieren wieder den Himmel des Hochpustertales. Traditionsgemäß eröffnet Toblach das Jahr mit einem ganz besonderen Highlight, und zwar mit der »Dolomiti Balloonweek«. Dabei verwandeln dutzende Heißluftballone das ganze Hoch-
Schweben mit dem Ballon. pustertal in eine farbenfrohe Fantasielandschaft. Noch bis 17. Januar hat
jeder Besucher die Möglichkeit, eine Ballonfahrt mit einem erfahrenen Profipiloten zu buchen und die schönsten Gipfel spürbar nah zu erleben, ohne sie besteigen zu müssen. Wer lieber mit den Beinen auf dem Boden bleibt, kann beobachten, wie die bunten Giganten im Himmel immer kleiner werden. Weitere Infos unter www.balloonfestival.it
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BEZIRKE
JANUAR 2016
Frühjahrsreise Vom 12. bis 16. April ins Baskenland Die HGV-Frühjahrsreise der Bezirke Eisacktal und Pustertal führt nach Bilbao und San Sebstian.
HGV-Bezirk Eisacktal in Namibia unterwegs Mitte November unternahm der HGV-Bezirk Eisacktal seine Jahresreise nach Namibia und Mauritius. Dabei erlebten die Reiseteilnehmer die Höhepunkte dieses Landes der Gegensätze. Die orangefarbenen Dünen des Sossusvlei, die Küstenstadt Swakopmund sowie eine Pirschfahrt in der Kalahari standen auf dem Programm. Besonders beeindruckte die Gruppe die Wildbeobachtung im Etosha-Nationalpark, ein Naturschutzgebiet, in dem
Löwen, Nashörner, Leoparden, Geparden, Zebras, Elefanten und Giraffen leben. Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen ging es anschließend zur Badeverlängerung nach Mauritius, bei der Entspannung und Genuss im Vordergrund standen. Die Reise wurde wieder über das Reisebüro Thomas Cook in Brixen organisiert und von dessen Inhaber Marius Gebhard begleitet. Im Bild die teilnehmenden Gastwirtinnen und Gastwirte in Namibia.
Von München geht es direkt nach Bilbao. Die berühmte Küstenstadt San Sebastian, die auch »baskisches Nizza« genannt wird, ist das erste Ziel. Weitere Programmpunkte sind die Stadt La Guardia mit seiner Kirche und das bekannte Weinbaugebiet La Rioja, wo eine Kellerei besichtigt wird. Zudem wird ein UNESCO Biosphärenreservat besucht. Höhepunkt der Reise ist die Besichtigung von Bilbao. Ein Besuch des weltbekannten Guggenheim-Museums und ein Abendessen im Sterne-
Das Guggenheim-Museum in Bilbao. Restaurant »Mina« dürfen dabei nicht fehlen. Die Reise findet vom 12. bis 16. April statt, Anmeldeschluss ist der 4. März 2016. Weitere Infos zur Reise erteilt das Thomas Cook Reisebüro, Brixen, Marius Gebhard, Tel. 0472 200 051, bzw. in der Februar-Ausgabe der »HGV-Zeitung«.
On Tour mit ZDF Fernsehgarten auf Seiser Alm SEISER ALM
Die HGV-Ortsgruppe Seiser Alm und die Jungen Alpler servierten den Zuschauern Apfelglühmix und Glühwein. Nach den drei erfolgreichen Herbstshows vor zwei Jahren reiste das ZDF-Team rund um Andrea Kiewel Ende November 2015 erneut auf die Seiser Alm. Aufgezeichnet wurden zwei Folgen des »ZDF-Fernsehgarten on Tour« und des Vormittagsmagazins »Volle Kanne«. Große Namen der
Musikwelt präsentierten ihre aktuellen Hits, umgeben von der traumhaften Dolomiten-Kulisse: Kastelruther Spatzen, David Garrett, PUR, Marianne & Michael, Glasperlenspiel, Namika, voXXclub, Semino Rossi, Max von Milland und viele andere. Insgesamt 450 Sendeminuten lang wurde somit die Ferienregion Seiser Alm und ganz Südtirol einem Millionenpublikum im ZDF präsentiert. Im Auftrag des Seiser Alm Marketing servierten die HGV-Ortsgruppe Seiser Alm und die Jungen Alpler den Zuschauern Apfelglühmix und Glühwein.
Hotel »Tanzer« nach Umbau eröffnet Mitte November wurde das neu umgebaute Hotel »Tanzer« in Issing/Pfalzen feierlich eröffnet. Die Wirtefamilie Baumgartner konnte bei der Segnung und Einweihung viele Stammgäste, Bekannte und Freunde begrüßen. Unter den Ehrengästen befand sich unter anderem Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder und der Landtagsabgeordnete Christian Tschurtschenthaler. Dabei gab es die Möglichkeit,
die neu gestalteten Zimmer sowie den modernen Wellnessbereich zu besichtigen. Von Seiten des HGV überbrachten Bezirksobmann Thomas Walch, Gabi Künig, Leiterin des HGV-Büros Bruneck, Walter Gasser, Verbandssekretär des HGV-Bezirkes, und Michael Pichler, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, die Glückwünsche. Im Bild die Wirtefamilie Baumgartner mit den Vertretern des HGV.
Die Seiser Alm wurde einem Millionenpublikum des ZDF präsentiert. Foto: Daniela Kremer/Alfred Tröbinger
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BEZIRKE
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Eggental lädt zu Beef & Snow Spezialitätenwochen vom 16. bis 30. Januar EGGENTAL
20 Gastbetriebe und Skihütten werden auf und rund um die Skipisten Gerichte mit Qualitätsrindfleisch aus dem Eggental zaubern. Die Skihütten von Obereggen und Carezza und die Restaurants und Gastbetriebe der Ortschaften Deutschnofen, Eggen und Welschnofen servieren im Rahmen
der neuen Spezialitätenwochen »Beef & Snow im Eggental« spezielle Gerichte mit Qualitätsrindfleisch aus Eggentaler Herkunft. Insgesamt 20 Gastbetriebe beteiligen sich an diesen kulinarischen Wochen. Hervorgehoben werden insbesondere die hohe Produktqualität des einheimischen Fleisches und die Partnerschaft zwischen Tourismus und Landwirtschaft. Weitere Informationen unter www.eggental.com
Genuss mit Eggentaler Rindfleisch. Foto: Hotel Pardeller
2. Gaudi-Genuss-Tag in Villnöss am 23. Februar Am Dienstag, 23. Februar, ist es wieder so weit. Die HGV-Ortsgruppe Villnöss lädt zum zweiten GaudiGenuss-Tag im Villnösser Tal. Nach einem gemeinsamen Halbmittag auf der Zanseralm wandern die HGVund HGJ-Mitglieder gemeinsam zur Gampenalm. Auf halber Strecke erwartet die Teilnehmer die GaudiWinter-Olympiade, welche zahlreiche Überraschungen bereithält. Auf der Gampenalm angekommen, werden die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt, bevor der
Weihnachtszauber
Häckseldienst & Verkauf von Hackschnitzel
Erstmals Adventsmarkt am Karer See durchgeführt WELSCHNOFEN
Zehn Stände boten Südtiroler Produkte und Handwerk zum Verkauf. Der HGV sorgte für den Aufschank und die Verpflegung der Adventsmarkt-Besucher am Karer See. Am Karer See wurde an drei Wochenenden im Dezember erstmals ein kleiner
Weihnachtsmarkt mit einem besonderen Gestaltungs- und Beleuchtungskonzept angeboten. Ziel der Aktion war es, die Besonderheit des Karer Sees mitten im UNESCO-Welterbe Dolomiten zwischen Rosengarten und Latemar hervorzuheben sowie die Besucher auf das besondere Naturerlebnis im Eggental aufmerksam zu machen. Zehn Stände in Form von überdimensionalen Laternen boten Südtiroler Produkte und Handwerk aus
Tag gemeinsam bei Musik und Tanz ausklingen wird. Eine Rodel erhalten alle Teilnehmer von der HGV-Ortsgruppe Villnöss. Anmelden können sich alle interessierten HGV- und HGJ-Mitglieder bis 19. Februar per E-Mail unter info@vielnois.com (einzeln oder ortsgruppenweise mit Angabe der Namen der Teilnehmer). Die max. Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen beschränkt. Weitere Infos in der nächsten »HGV-Zeitung« bzw. bereits jetzt unter Tel. 339 47 19 566.
der Umgebung zum Verkauf. Der HGV sorgte mit zwei Ständen für den Aufschank und die Verpflegung der Besucher. Darüber hinaus wurde ein musikalisches Rahmenprogramm organisiert. Für die Aktion »Weihnachtszauber am Karer See 2016« wurden bereits folgende Termine festgelegt: Samstag, 3. und Sonntag, 4. Dezember, das Wochenende vom 8. bis 11. Dezember sowie am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Dezember 2016.
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BEZIRKE
JANUAR 2016
Stolzer Spendenbetrag übergeben HGV-Ortsgruppe Ritten organisierte erstmals »Rittner Gaumentheater« RITTEN
Der Erlös des Abends kommt großteils bedürftigen Rittner Familien zugute. Die HGV-Ortsgruppe Ritten hat Anfang November in das Vereinshaus Lengmoos zum »Rittner Gaumentheater« geladen. Zahlreiche Gäste vom Ritten und auch von einigen anderen Orten Südtirols sind dieser Einladung gefolgt. Am Eingang begrüßte HGV-Ortsobmann Jakob Gamper jeden Gast persönlich. Der Abend begann mit einem köstlichen Aperitif an der Bar. Anschließend wurden die Gäste zum GalaDinner in den wunderschön dekorierten Saal begleitet. Jakob Gamper führte durch den Abend und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen hatten, dass dieses Event organisiert werden konnte. Dazu gehören neben den Sponsoren, die vielen freiwilligen Helfer, die Theaterkiste Lengmoos sowie die Theatergruppen Unterinn und Oberbozen. Den Service übernahmen Renate Verdorfer vom Hotel »Latemar« und Hannes Fink vom Gasthaus »Pirbamer« mit vielen Servicefachkräften der Hotel-
Scheckübergabe an »Südtirol hilft«. Von links: Martin Pfeifhofer, Südtirol hilft, HGV-Ausschussmitglied Wolfgang Fink, HGV-Ortsobmann Jakob Gamper, Florian Schweigkofler, Manfred Rinner und Hannes Unterhofer. fachschule »Kaiserhof«. Als Dankeschön für ihre Hilfe überreichte Jakob Gamper den Schülern ein Diplom und ein kleines Präsent. Für die kulinarischen Genüsse sorgte das Team von Manfred Rinner, Hotel »Rinner«, Wolfgang Fink, Gasthaus »Maria Saal« und Florian Schweigkofler, Gasthof »Wiesenheim«, mit zehn weiteren Köchen. Der Großteil der Speisen und Getränke sowie Dekoration
und Ausstattung wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Unter den vielen Gästen hatte sich auch ein ganz besonders lustiger Gast gemischt: Joe von Afing (Thomas Hochkofler), der die Gäste immer wieder zum Lachen brachte. Auf der Bühne waren auch Schauspieler der Theaterkiste Lengmoos und der Theatergruppe Unterinn. In ihren Sketchen begann alles
mit einem schönen Abendessen und endete in einem »Desaster« bzw. mit einem kleineren Ehedrama. Dies traf sicherlich nicht auf das Gaumentheater zu. Die Gäste unterhielten und amüsierten sich in entspannter Atmosphäre und genossen die kulinarischen Köstlichkeiten. An diesem Abend konnte die stolze Summe von 17.940 Euro an Spenden gesammelt werden. Davon wurden
4.210 Euro für Spesen ausgegeben. An »Südtirol hilft« konnte kürzlich der Betrag von 13.729 Euro überreicht werden, der zum Großteil bedürftigen Rittner Familien zugutekommen soll. Der Ausschuss der HGVOrtsgruppe Ritten bedankt sich ganz herzlich bei allen Sponsoren sowie bei allen, die als Gäste dabei waren, mitgeholfen und für »Südtirol hilft« fleißig gespendet haben.
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HGJ-INFO
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»Eccel Professional« informiert
Zeitlose Eleganz Die Firma »Eccel Professional« (ECP) präsentiert neue Tischwäsche und Stuhlkissen für den Außenbereich. Das Bozner Traditionshaus setzt auch bei den Outdoor-Produkten konsequent auf Qualität und ausgezeichnete Materialeigenschaften. Sie sind witterungsresistent und ausgesprochen langlebig. Neue Dessins punkten mit Eleganz und lebendiger Farbigkeit. Das Ergebnis ist eine entspannte Gastlichkeit für Wohlfühlmomente im Freien. Zarte Ranken schmücken die neue OutdoorTischdecke von »ECP«. Die Farben Cappuccino, Beige, Rot und Kupfer setzen das filigrane Dessin modisch in Szene. Aufgrund ihrer zeitlosen Eleganz lässt sich diese Tischdecke sehr vielseitig kombinieren. Sie ist aus hochwertigem BaumwollDamast und besitzt eine schmutz- und fleckabweisende Acrylat-Beschich-
Outdoor-Tischdecke mit zeitloser Eleganz in der Farbe Cappuccino.
tung. Dadurch ist diese flüssigkeitsundurchlässig und feucht abwischbar. Die Tischdecke kann bei 40 Grad gewaschen werden. Zur Auswahl stehen viele gängige Maße. Bis 140 Zentimeter Breite konfektioniert »ECP« individuell nach Kundenwunsch. Das neue wetterfeste Stuhlkissen von »ECP« ist eine Produktinnovation, die es buchstäblich in sich hat. Es besteht aus einer neuartigen atmungsaktiven 3-D-Struktur aus hundert Prozent Polyester. Der Vorteil: Es ist absolut wasser- und wetterfest, da es aufgrund seiner Beschaffenheit kein Wasser aufnimmt. Außerdem gewährleistet das Hightech-Gewebe eine optimale Polsterung, ist antibakteriell und zu hundert Prozent recyclebar. Während der ganzen Freiluftsaison kann es ohne Bedenken bei Wind und Wetter draußen bleiben. Das praktische Stuhlkissen ist in den Maßen 40 x 40 cm und in abgerundeter Form in 40 x 44 cm erhältlich. Weitere Formen und Größen gibt es auf Anfrage. Insgesamt stehen dem Kunden zehn kombinationsfreudige Farben zur Auswahl. »ECP« ist auch auf der Fachmesse »Expo Riva Hotel« in Riva del Garda von 31. Januar bis 3. Februar präsent. Für eine unverbindliche Präsentation der breit gefächerten OutdoorKollektion genügt ein Anruf bei »ECP« unter Tel. 0471 305 720.
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Einige der Referenten. Von links: Wolfgang Kleeman, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Harald Pechlaner, Leiter des EURAC-Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement, und HGJ-Obmann Hannes Gamper.
Partnerschaft wichtig HGJ und EURAC luden zu Fachtagung Die professionelle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hoteliers und deren Beratern stand im Mittelpunkt einer Fachtagung der HGJ und der EURAC in Bozen. HGJ-Obmann Hannes Gamper wies eingangs auf die immer höher werdenden Anforderungen an die Gastwirte hin. Die Gäste hätten immer komplexere Bedürfnisse und Vorstellungen. Um diese zu erfüllen, brauche es ein gutes Betriebskonzept. Dabei sei die Unterstützung durch fachkundige Berater sehr hilfreich. Ähnlich äußerte sich auch HGV-Präsident Manfred Pinzger und meinte, dass sich Betriebe täglich neu auf die internationalen Herausforderungen einstellen müssten, um erfolgreich zu bleiben. Pinzger gratulierte der HGJ und dem EURAC-Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement zum zehnjährigen Jubiläum der Tagungsreihe und betonte die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen, die den jungen Hoteliers Impulse und Unterstützung liefern würden.
Partnerschaft Auf die Bedeutung der persönlichen Beziehung
zwischen Unternehmer und Berater und des ihr zu Grunde liegenden Vertrauens verwies Harald Pechlaner, Leiter des EURAC-Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement. »Neben den Fachkompetenzen der Berater geht es auch um eine bestimmte Wertehaltung, die den Hotelier und den Berater in einer guten Partnerschaft verbindet«, betonte Pechlaner. Von der Notwendigkeit einer Rundum-Beratung sprach Otmar Michaeler, Geschäftsführer von »Michaeler & Partner«. Damit ein Projekt erfolgreich ist, müssen einige Grundvoraussetzungen gegeben sein: das richtige Projektteam, eine realistische Kalkulation, die perfekte Produktpositionierung sowie ein gekonntes Management, also die Identifikation des Unternehmens mit dem Produkt. Als Keynote-Speaker referierte der international erfolgreiche Managementund Unternehmensberater Carsten K. Rath aus Zürich. Er ist Hotelier und hat mit der Entwicklung und Eröffnung der Lifestyle-Hotels »Kameha Grand Bonn« und »Kameha Grand Zürich« neue Maßstäbe in der Hotellerie gesetzt. Um mit dem eigenen Konzept erfolgreich zu sein und sich von den Mitbewerbern abzuheben, braucht es laut Rath eine eigene Note.
»Der Fokus in einem Hotelund Gastbetrieb muss auf Individualität, Authentizität und Herzlichkeit im Angebot und Service liegen. Damit bindet man den Gast dauerhaft an sich«, ist Rath überzeugt (siehe auch S. 16). Wolfgang Kleemann von der »Österreichischen Hotel- und Tourismusbank« und die Schweizer Unternehmensberaterin Evelyn Becker rundeten den hochkarätig besetzten Referentenpool ab.
Praxiserfahrungen Einen Erfahrungsbericht über ihre Zusammenarbeit mit Beratern im Rahmen der Konzeptentwicklung lieferten im Anschluss die Hoteliers Helmut Tauber, Feldthurns, Michael Zimmerhofer, Luttach, und Martin Kirchlechner, Meran. Sie betonten unisono, dass fachkundige Beratung wichtig sei, die Endverantwortung aber immer beim Hotelier selbst liege. Den Abschluss der gut besuchten Fachtagung bildete eine Expertenrunde aus Hoteliers und Beratern, die sich mit dem Thema »Gute Beratung als Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung der Südtiroler Hotellerie« auseinandersetzte. Es diskutierten die Unternehmensberater Klaus Schmidt vom HGV, Christof Netzer und der Junghotelier Thomas Hölzl. pa
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HGJ-INFO
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Die Hoteliers- und Gastwirtejug
Rund 50 verschiedene Projekte, Veranstaltungen und A Auf Landes- und Bezirksebene war die HGJ im vergangenen Jahr sehr aktiv. Die Berufsinformationskampagne in den Mittelschulen war ein wichtiger Schwerpunkt. Über 50 verschiedene Veranstaltungen hat die HGJ im letzten Jahr durchgeführt. Große Aktionen, wie die Berufsinformationskampagne, die Jahreshauptversammlung, der »Gastro School Day« und die Fachtagung mit dem EURAC-Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement wurden wieder mit Erfolg geplant und durchgeführt. Im Frühjahr ist die neue Landesleitung gewählt worden. Hannes Gamper wurde dabei zum Obmann gewählt und folgte auf Anton Dalvai. »Es ist uns auch im Jahr 2015 gelungen, ein tolles und vielseitiges Programm für unsere Mitglieder zu organisieren«, freut sich HGJ-Obmann Hannes Gamper. »Ein Dank gilt den zahlreichen Funktionären, die sich aktiv für die HGJ einsetzen. Nur durch ihr Engagement ist es möglich, ein so umfangreiches Programm durchzuführen«, betont Gamper.
»Talent zeigen« Bereits seit 14 Jahren tourt die HGJ durch Südtirols Mittelschulen und informiert die Schülerinnen und Schüler über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe. Im Schuljahr 2014/2015 be-
Die neue Landesleitung der HGJ. Von links: Gabriel Zingerle, Simon Stolz, Christoph Mayr, Thomas Messner, Maria Pichler, Felix Taschler, Marco Perathoner, Obmann Hannes Gamper, Michael Huber, Anna Ludwig, Koordinatorin der HGJ,Verena Huf, Maximilian Pinzger, Claudia Mumelter, Philip Benincà, der ehemalige HGJ-Obmann Anton Dalvai, Katja Mair, Alice Cacciatore Ortner, Philip Ganthaler. suchte die HGJ 54 von 65 Mittelschulen. Die Aktion wird vom HGV, der STK und dem Assessorat für Tourismus unterstützt.
Neuwahl HGJ-Gremien Im Frühjahr 2015 fanden in der HGJ die Wahlen auf Gebiets- und Bezirksebene statt. Im Mai wurde die neue Landesleitung der HGJ gewählt. Anton Dalvai übergab nach sechs Jahren das Amt des Obmanns an Hannes Gamper weiter. Seine Stellvertreter sind Marco Perathoner und Thomas Messner. Insgesamt sind auf Bezirksebene 53 Funktionäre gewählt worden. In den nächsten drei Jahren werden sie die Geschicke der HGJ auf Bezirks- und Landesebene leiten.
Austausch Die HGJ pflegte auch im vergangenen Jahr den Austausch zwischen den Jugendorganisationen in Südtirol und den Vereinigungen auf Staatsebene. Die HGJ war präsent bei den
Sitzungen und Meetings des »Comitato Nazionale dei Giovani Albergatori« und wird dort auch weiterhin die Erfahrungen der HGJ einbringen.
Fachtagung Bei der Fachtagung der HGJ und des EURAC-Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement zum Thema »Hotelier sucht Berater such Konzept« informierten Top-Referenten und Experten aus der Praxis aus dem In- und Ausland. Die Fachtagung war sehr gut besucht. Unter den Referenten befand sich auch einer der angesagtesten Hotelentwickler, Carsten K. Rath.
Messeauftritt Der Messeauftritt der HGJ auf der Fachmesse »Hotel« stand unter dem Thema »#HGJ« und war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Es konnten viele Mitglieder dazugewonnen werden, und Besucher fühlten sich in der modernen, loungigen Atmosphäre wohl. Das Highlight auf dem Mes-
sestand war unter anderem die Selfiebox, die von zahlreichen Besuchern genutzt wurde. Die Fotos sind nach wie vor auf der HGJ-Facebookseite zu finden. Weiters fand im Rahmen der Fachmesse erstmals das »Communication Forum« statt, welches die Themen Content, Kunden und Vertrieb behandelte. Das »Communication Forum« ersetzt das bisher angebotene »Social Media Forum«. Gleich geblieben ist das Angebot von fachspezifischen Workshops zum Thema Kommunikation. Das Forum wurde in Zusammenarbeit mit dem HGV, der SMG und der Messe Bozen organisiert.
Lehrlingspakt Seit Anfang des Jahres haben auf Initiative von Landesrat Philipp Achammer Vertreter aller Sozialpartner und der Landesverwaltung an einem »Lehrlingspakt« gearbeitet, der im Juni 2015 unterzeichnet wurde. Die HGJ war bei der Ausarbeitung und Umsetzung des Lehrlingspaktes aktiv beteiligt und ist gemeinsam mit dem HGV federführend in der Umsetzung einiger Maßnahmen.
Junge Wirtschaft Die Junge Wirtschaft Südtirol hat sich mit aktuellen Anliegen der heimischen Wirtschaft beschäftigt. Dazu zählen die Themen Internetausbau, Flughafen sowie die Förderung von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern. Es wurde auch ein Sommertreff mit Landesrätin Waltraud Deeg und eine Gesprächsarena mit Landeshauptmann Arno Kompatscher abgehalten. Im Jänner trifft sich die Junge Wirtschaft zur Klausurtagung, um die Ziele und
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end im Jahr 2015 – ein Rückblick
d Aktivitäten auf Bezirks- und Landesebene durchgeführt Projekte für 2016 zu definieren.
Gastro School Day Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler der gastgewerblichen Schulen Südtirols fanden sich in der Stadthalle von Bozen ein, um einen innovativen und kreativen Weiterbildungstag zu verbringen. Bei den verschiedenen Show-, Tanzund Musikeinlagen, einer Modenschau mit Berufsbekleidung und Serviceparcours, dem Interview mit Starkoch Roland Trettl und dem Wettbewerb »Projektarbeiten« wurde die Begeisterung für das Gastgewerbe sichtbar. Die positiven Rückmeldungen vonseiten der Partner – HGV, Abteilung für deutsche und ladinische Berufsbildung, Abteilung Tourismus, Schüler und
Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler der gastgewerblichen Schulen Südtirols kamen zum Gastro School Day in die Stadthalle von Bozen. Lehrer – zeugen vom Erfolg dieser Aktion.
Weitere Events Zu den weiteren Aktionen der HGJ zählen das »Skiing
and Dining« im Skigebiet Ratschings, der Auftritt der HGJ-Pustertal bei der »Tipworld« in Bruneck und die traditionelle Törggelewanderung im Eisacktal. Auch für das Jahr 2016 sind zahl-
reiche Veranstaltungen und Aktionen geplant. Bei der Klausurtagung der HGJ-Landesleitung Mitte Januar werden die Weichen für das Jahr 2016 gestellt und das Jahrespro-
gramm festgelegt. Alle Informationen zu den HGJVeranstaltungen gibt es weiterhin unter www.hgj.it und unter der FacebookGruppe HGJ-Veranstaltungen.
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Was & Wann
Startschuss
HGV
»Ökoprofit« beginnt im Burggrafenamt
Dienstag, 23. Februar
Die HGV-Ortsgruppe Villnöss lädt zum 2. GaudiGenusstag nach Villnöss ein. Weitere Informationen in der Februar-Ausgabe der »HGV-Zeitung«.
Dienstag, 12. April bis Samstag, 16. April
Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Eisacktal und Pustertal/Gadertal ins Baskenland. Siehe auch Seite 20 dieser »HGV-Zeitung«. Ausführliche Vorstellung in der Februar-Ausgabe.
Samstag, 23. April bis Mittwoch, 27. April
Frühjahrsreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung nach Finnland und St. Petersburg. Ausführliche Informationen auf Seite 18 dieser »HGVZeitung«.
Verschiedenes Montag, 18. Januar 2016
Veranstaltung des Tourism Management Club (tmc) zum Thema »Big Data für den Tourismus«. Referent: Armin Hofer, IBM Midmarket Territory Manager, Innsbruck. Ort: Raiffeisen Forum, Bruneck, 4. Stock; Beginn: 20 Uhr
Donnerstag, 18. Februar und Freitag, 19. Februar
Trendforum Hotel 2016 – Internationale Fachtagung in Bozen, organisiert vom Management Forum Starnberg. Weitere Informationen auf Seite 17 dieser »HGV-Zeitung« und in der Beilage zu dieser »HGV-Zeitung«.
Montag, 8. Februar bis Montag, 7. März
Ausbildungslehrgang für Speiseeishersteller/in. Befähigungskurs zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit. Dauer: 100 Stunden; Ort: Haus des Handwerks, Bozen. Kontakt: Weiterbildung@lvh.it, Tel. 0471 323 370.
Messen Donnerstag, 15. Januar bis Sonntag, 17. Januar
Vakanz – Tourismusmesse, Luxemburg
Donnerstag, 15. Januar bis Sonntag, 24. Januar
Internationale Grüne Woche – Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, Berlin
Samstag, 16. Januar bis Dienstag, 19. Januar
Vinipro – Weinfachmesse in Bordeaux, Frankreich
Samstag, 16. Januar bis Sonntag, 24. Januar
CMT – Internationale Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik, Stuttgart
Gesunder Start in den Tag Projekt »Gesundes Frühstück« an der »Emma Hellenstainer« Ziel der Initiative ist es, die Bedeutung eines gesunden und ausgewogenen Frühstücks hervorzuheben und die gesunden Produkte kennen zu lernen. Ende November fiel an der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« der Startschuss für ein tolles Projekt. Unter dem Motto »Gesundes Frühstück« zauberten fünf Schüler der 3. Fachschule Konditorei, unterstützt von zwei Lehrlingen der 3. Metzgerklasse, ein Frühstück, das nicht nur gesund war, sondern auch köstlich schmeckte. Im
Restaurant der Schule hatten die sieben Jugendlichen ein verlockendes Buffet aufgebaut, das den Gästen, den Schülern der 2. Fachschule Konditorei/Bäckerei, das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ: Vollwertiges Brot aus der BioBäckerei, knusprige Müsliriegel, selbst gemachte Marmeladen und Schokoaufstriche, ein raffiniertes Apfel-Zimt-Crumble, Blechkuchen, Frischkornbrei aus Amaranth, Hafer, Joghurt, frischen Früchten und Sahne und saftiger Bioschinken aus der Metzgerei. Nach kurzen Erklärungen zu den verschiedenen Produkten und zum Sinn eines gesunden, ausgewogenen Frühstücks genossen
die Gäste das Frühstück in vollen Zügen. Das Projekt ist eine Initiative der Gruppe Nahrungsmittelgewerbe in der Brixner Berufsschule und wird gemeinsam von den Fachlehrern Thomas Delmonego (Bäckerei), Helene Kerschbaumer (Konditorei) und Simon Staffler (Metzgerei) geplant und durchgeführt. Im laufenden Schuljahr wird das »Gesunde Frühstück« mehrmals wiederholt und zwar wechseln sich sowohl die Gastgeber als auch die Gäste monatlich ab. Alle Schüler der 2. Klassen der LBS »Emma Hellenstainer« kommen somit in den Genuss der gesunden Morgenmahlzeit.
Das Projekt »Ökoprofit« zeigt, dass unternehmerischer Erfolg und Umweltfreundlichkeit keinen Widerspruch bilden. Ziel des Projekts, welches im Januar startet, ist die Verringerung der Umweltauswirkungen bei gleichzeitiger Kosteneinsparung für den Betrieb. Teilnehmen können bis zu 12 Betriebe aller Branchen und Betriebsgrößen. Auf der Grundlage von fachlichem Input, individueller Betriebsberatung und dem Erfahrungsaustausch im Netzwerk entstehen innovative Lösungen, Prozes-
se werden optimiert und Ressourcen eingespart. Konkret werden den teilnehmenden Unternehmen fünf halbtägige Workshops geboten, in denen sie praxisorientierte fachliche Inputs zu allen betriebsrelevanten Umweltthemen sowie zu gesetzlichen Umweltnormen, Umweltcontrolling und Prozessoptimierung erhalten. Zudem bekommen Betriebe eine individuelle Betriebsberatung vonseiten namhafter Expertinnen und Experten. Weitere Informationen zum Projekt erteilt das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, Ariane Messner, ariane. messner@oekoinstitut.it bzw. im Internet unter www. oekoinstitut.it
Großer Wein Weiterer Erfolg für die Kellerei Terlan In der Reihung der besten Weine des Jahres 2015 wurde der Terlaner I Grande Cuvée weltweit unter den Top 100 gereiht. James Suckling, ehemaliger Chefredakteur des Fachmagazins »Wine Spectator« und derzeit freier Weinkritiker, ist einer der wichtigsten Meinungsbildner in der Weinwelt. 2015 hat er 9.000 Weine aus aller Welt verkostet und jetzt zu Jahresende die besten in seinen Top 100 zusammengefasst. In diesem Ranking platziert sich auch der Terlaner I
Grande Cuvée der Kellerei Terlan, als einziger Vertreter Südtirols und einer von nur drei italienischen Weißweinen in der Wertung – neben je einem Weißen von Tenuta Ornellaia (Toskana) und Livio Felluga (Friaul). »Dass der Terlaner I Grande Cuvée 2012 im gleichen Atemzug mit den großen Weinen der Welt genannt wird, bestätigt uns in unserer Arbeit und bringt uns dem Ziel, das Herkunftsgebiet Südtirol auf den internationalen Weinkarten zu etablieren, einen entscheidenden Schritt näher«, erklärt Rudi Kofler, Kellermeister der Kellerei Terlan.
Neuer Südtirol-Guide erschienen Die Zeitung »La Repubblica« hat Südtirol zum ersten Mal einen besonderen Genussführer gewidmet. Das 500 Seiten lange Werk »Guida ai sapori e ai piaceri 2016« ist eine Hommage an die Region und erfasst nicht nur die kulinarische Essenz Südtirols anhand der besten Restaurants, Hütten und Höfe, sondern listet auch Handwerks- und Traditionsgeschäfte, Trends für den stil-
vollen Aperitif, Wellnesshotels und sogar die original Südtiroler Weihnachtsmärkte, die schönsten Skigebiete bis hin zu den beliebtesten Radrouten und Golfplätze des Landes. Zudem sind 100 verschiedene Weine, Qualitätsprodukte, Spezialitätenwochen und Traditionen wie das Törggelen, aber auch Rezepte angeführt. Das Buch ist für 9,90 Euro im Handel erhältlich.
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Wegweisende Fachmesse in Stuttgart »Intergastra« vom 20. bis 24. Februar – Gratis-Gutscheine für HGV-Mitglieder Ein hochkarätiges Forum bringt Hoteliers und Experten der Branche auf der Fachmesse »Intergastra« zusammen. Damit Planung, Bau und Führung eines Hotels erfolgreich sind, müssen unzählige Rädchen perfekt ineinander greifen. Frische Ideen und Lösungen, wie das erfolgreich gelingen kann, liefert die »Intergastra« vom 20. bis 24. Februar in Stuttgart, eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Gastronomie, Hotellerie und engagierte Gastgeber. Der Branchentreffpunkt für die Hotellerie und Gastronomie aus dem deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Ausland liefert Ansätze zu Standort, Finanzierung oder auch zum Themenfeld Gestal-
tung, Ambiente und Design im Hotel. Auch auf Herausforderungen für die Branche, wie die Gewinnung von qualifiziertem Personal und gut ausgebildetem Nachwuchs oder die Nachhaltigkeit in der Hotellerie, gehen namhafte Experten und Aussteller auf der Messe in Stuttgart ein. Die Hotellerie ist traditionell eines der Kernthemen der »Intergastra«. Mit der Sonderschau »Fokus Hotel« geht die europaweit wegweisende Fachmesse gezielt auf die Bedürfnisse von Inhabern, Hotelmanagern, Architekten und Planern ein.
Digitalisierung Am ersten IntergastraTag steht die Gastronomie in Hotels im Mittelpunkt. Experten antworten auf die Frage, wie der Gastrobereich mit Leben gefüllt werden kann. Dabei disku-
Die »Intergastra« in Stuttgart öffnet ihre Tore.
tieren hochkarätige Experten über die Zukunft der Gastronomie im Hotel. Strukturelle Veränderungen des Marktes, Weiterbildung der Mitarbeiter und Marktdaten werden in weiteren Vorträgen und Expertenrunden vorgestellt. Am dritten Tag stehen Immobilien, Bauen und Nachhaltigkeit im Fokus. Erfolgsfaktoren für junge Hotelmarken, Trends in Design, Architektur und Nachhaltigkeit werden im Forum beleuchtet und diskutiert. Am letzten Messe-
tag werden die zunehmende Digitalisierung der Branche sowie die Chancen und Risiken von Buchungsportalen und Bewertungsplattformen betrachtet. Eine eigene Sonderschau mit der Bezeichnung »Newcome« ist den Gründern und Machern der Gastronomieszene gewidmet. Gastronomie-Gründer erhalten dabei die Chance, ihr Konzept einer versierten Jury vorzustellen. Insgesamt soll die »Intergastra« eine Plattform für den Austausch mit erfahrenen Machern wer-
den. Der Anspruch der »Intergastra« ist es, die ganze Welt des Gästebusiness aufzugreifen: Küchentechnik und Food, Ambiente und Ausstattung, Dienstleistungen und handwerklich hergestelltes Speiseeis sowie Getränke und Kaffee sind die Themen, zu denen sich die Fachbesucher informieren und dabei auch über den Tellerrand blicken.
HGV-Aktion Alle interessierten HGVMitglieder haben dieses Jahr die Möglichkeit, kostenlose Eintritts-Gutscheine für die »Intergastra« zu erhalten. Kontaktieren Sie hierfür das HGV-Büro Bozen, Abteilung Projektmanagement, Frau Silvia Winkler, unter der E-Mail Projektmanagement@HGV.it oder unter Tel. 0471 317 700. Weitere Informationen zu dieser Fachmesse unter www.intergastra.de
BOOKING SÜDTIROL – DAS BUCHUNGSPORTAL DES HGV
© Alta Badia/Freddy Planinschek
Seien auch Sie präsent im Buchungsportal für Südtiroler Beherbergungsbetriebe unter www.bookingsuedtirol.com.
Vorteilhafte Angeld- und Stornoregelungen für Betriebe Bereitstellung "Buchungswidget" für die betriebseigene Website Neue "AlpineBits"-Schnittstelle für die Datensynchronisierung Dateneingabe mit vielen Funktionen in das kostenlose Backend "Easy Channel" Erhöhte Sichtbarkeit für Betriebe auf Partnerportalen Kosten nur auf abgeschlossene Buchungen
Informationen, Konditionen und Registrierung: Abteilung IT / Online Marketing, HGV Bozen, Tel. 0471 317 700, info@bookingsuedtirol.com.
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Hotels punkten mit Gesamtkonzept Branchenpreise an Hotel »Quellenhof« und Hotel »Andreus« vergeben Der Freizeit-Verlag Landsberg hat kürzlich die besten Familien- und Wellnesshotels im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Zwei Südtiroler Spitzenhotels, beide aus dem Passeiertal, gingen in der Königsdisziplin »Gesamtkonzept« als Sieger hervor. Bei den Familienhotels überzeugte das Sport & Wellness Resort »Quellenhof« der Familie Dorfer in St. Martin
in Passeier. Die Begründung der Jury für den Sieg in der Kategorie »Gesamtkonzept« lautete: »Ein familiengeführter Betrieb der Güte wie im Sport & und Wellness Resort ›Quellenhof‹ ist schwer zu finden. Mit seinem 10.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist es ein wahres Eldorado für Wellnessjünger, vor allem aber für aktive Familien. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt: einen Golfplatz, Reit- und Tennisschule, ein Bikerangebot gigantischen Ausmaßes, den neuen
Acqua Parc mit vier Wasserrutschen, ein AdventureProgramm und, und, und. Alle Bereiche wurden so konzipiert, dass ruhesuchende Erwachsene und quirlige Kinder sich nicht in die Quere kommen. Abgerundet wird das Portfolio durch die feine Küche und charmantes Gastgebertum. Ein Familiendomizil, das seinesgleichen sucht und zu Recht den Family Cup 2015 in der Kategorie Gesamtkonzept erhält«. Das Golf & Spa Resort »Andreus« der Familie Fink
in St. Leonhard in Passeier erhielt als bestes Wellnesshotel den »Wellness Aphrodite«-Preis, und zwar ebenfalls in der Königsklasse »Gesamtkonzept«. Die Jury meint: »Vom ersten Moment des Betretens fühlt sich der Gast im ›Andreus‹ eingehüllt in einem wohligen Kokon aus stylischem Südtiroler Ambiente, warmherzigen Mitarbeitern, erstklassiger Kulinarik und einem Spaund Fitnessangebot erster Güte. Dass in diesem Haus Weltmeister gemacht wer-
den, wissen alle spätestens seit der Fußball-WM 2014. ›Als Gäste gekommen, als Freunde abgereist‹, hieß es nach dem Aufenthalt der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Genauso fühlt sich auch der normale Gast, wenn er hierherkommt«. Detail am Rande: Das Golf & Spa Resort »Andreus« hat als erstes Hotel zum zweiten Mal in Folge den »Wellness Aphrodite«Preis erhalten. 2014 war der Vorzeigebetrieb in der Kategorie »Fitness & Sport« ausgezeichnet worden.
Neuer Botschaftersekt kreiert Südtiroler Sektvereinigung präsentiert neuen Qualitätsschaumwein – begrenzte Flaschenanzahl Mit dem neuen Botschaftersekt »S« stellt die Südtiroler Sektvereinigung die Vielfalt und das Gemeinsame als Grundgedanke ihrer Produktion in den Vordergrund. Die Südtiroler Sektvereinigung ist eine überschaubare Gruppe mit kleiner Produktion. Dennoch brauchen ihre Sekte den natio-
nalen und internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Vor mittlerweile neun Jahren entstand die Idee, etwas Besonderes zu kreieren. Das Ergebnis war der erste Botschaftersekt, der 2012 erstmals vorgestellt wurde. Kürzlich wurde der zweite Botschaftersekt vorgestellt. Die Basis für den Sekt mit dem Namen »S« kam auch dieses Mal von den sechs Mitgliedern der Sektvereinigung. Jedes Mitglied brachte 100 Liter seines Grundweines aus
Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder ein. Die große Neuerung besteht in der längeren Lagerzeit auf der Hefe. »Der neue Jahrgang gibt sich noch eleganter. Er ist sehr fein und überzeugt mit einer zarten Perlage«, fasst Josef Romen, der für die Versektung zuständig war, zusammen. Bei der Präsentation des neuen Botschaftersektes setzte die Südtiroler Sektvereinigung auf die Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Künstler Jochen Gasser.
Gemeinsam wurden ein neues Logo und ein neues Etikett entworfen. »Die Reduktion auf den Buchstaben ›S‹ bietet in seiner allgemeinen Form und Funktion den idealen Spielraum, um den breiten Charakter des Südtiroler Sektes widerzuspiegeln. ›S‹ steht für Südtirol, für Sekt, die Zahl Sieben oder für die sechs Sektproduzenten und nicht zuletzt für unbewusste positive Assoziationen wie ›Super‹, wenn man so möchte«, erklärt Gasser. Das »S«
wird auch auf dem Etikett der rote Faden der nächsten Jahrgänge sein. Das erste Etikett soll den organischen Werdegang des Sektes vom Rebstock zum prickelnden Trinkgenuss symbolisieren. Als verspielter geografischer Hinweis über die Herkunft des Sektes dient ein Rebblatt in der Silhouette des Landes. Der neue Botschaftersekt »S« wurde ausschließlich in drei Liter Jeroboam-Flaschen abgefüllt. Die Stückzahl ist mit 162 Flaschen sehr begrenzt.
Kaffeerösterei Schreyögg: Einblicke in die Welt des Kaffees
Der perfekte Espresso – die Adstringens Die Adstringens im Kaffee ist das trockene, zusammenziehende Gefühl im Mund. Es ist ein Mittel, welches durch das Auftreten auf der Haut oder Schleimhaut durch Eiweißfällung austrocknend wirkt. Die Adstringens ist ein Kaffeegerbstoff, der überwiegend aus Chlorogensäure besteht. Man
www.s-caffe.com
bezeichnet ihn zwar als Gerbstoff, da er Verwandtschaft dazu aufzeigt, letztendlich ist er aber kein richtiger Gerbstoff. Die Chlorogensäure ist stärker in Robustabohnen zu finden als in Arabicabohnen und ihr Gehalt erhöht sich mit dem Koffeingehalt des Kaffees. Die Chlorogensäure wird beim Rösten stark abgebaut. Je dunkler die Röstung ist, desto mehr nimmt sie ab. Daher sollte die Adstringens für einen zertifizierten Espresso so gering als möglich und zwischen 0 und 2 auf der Skala sein.
Farbintensität 9
Gesamtheit negativer Gerüche
8 7
Textur
6 5 4
Gesamtheit positiver Gerüche
3
Geruchsintensität
2 1 0
Adstringens
Röstintensität
Bitterkeit
Körper Säure
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Südtirol in Brasilien Die Verlosung der Gewinner fand in der Handelskammer statt.
20 Jahre Belvita-Hotels Gewinnspiel zum Jubiläum durchgeführt Belvita steht für erstklassigen Urlaub nach Maß, der die Gäste mit seinem Facettenreichtum begeistert. Zwischen dem 1. März und dem 22. November 2015 konnten anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Belvita Leading Wellness-
hotels Südtirol alle Hotelgäste an der Verlosung von 26 Urlaubswochen teilnehmen. Die glücklichen Gewinner erwartet eine Auszeit mit Wellness der ganz besonderen Art in einem der Mitgliedshotels der Belvita-Gruppe. Ende November zog Werner Frick in der Handelskammer in Bozen die 26 Gewinner. Der ehemalige Lan-
Die Belvita-Hotels • Dolce Vita Hotel »Jagdhof«, Fam. Pirhofer, Latsch • Wellnesshotel »Post«, Fam. Wallnöfer, Sulden • Spa & Relax Hotel »Erika«, Fam. Nestl, Dorf Tirol • Dolce Vita Hotel »Feldhof«, Fam. Perathoner, Naturns • Hotel »Hohenwart«, Fam. Mair, Schenna • Hotel »La Maiena«, Fam. Waldner, Marling • Dolce Vita Hotel »Lindenhof«, Fam. Nischler, Naturns • Park Hotel »Mignon«, Fam. Glatt-Amort, Meran • Chalet »Mirabell«, Fam. Reiterer, Hafling • Dolce Vita Hotel »Preidlhof«, Fam. Ladurner, Naturns • Sport & Wellness Resort »Quellenhof«, Fam. Dorfer, St. Martin in Passeier • »Alpiana Resort«, Fam. Margesin, Völlan • Der »Waldhof²«, Fam. Mahlknecht, Völlan • »Parc Hotel am See«, Fam. De Carli, Kaltern • Wellness & Vitalhotel »Erica«, Fam. Brunner, Deutschnofen • Romantik Hotel »Turm«, Fam. Pramstrahler, Völs • Naturhotel »Lüsnerhof«, Fam. Hinteregger, Lüsen • Wellnesshotel »Almhof-Call«, Fam. Call, St. Vigil in Enneberg • Hotel »Excelsior«, Fam. Call, St. Vigil in Enneberg • Dolomiti Wellness Hotel »Fanes«, Fam. Crazzolara, St. Kassian • Alpin Panorama Hotel »Hubertus«, Fam. Gasser, Olang/Geiselsberg • Dolomiten Wellness Residenz »Mirabell«, Fam. Agstner, Olang • Nature Spa Resort Hotel »Quelle«, Fam. Steinmair, St. Magdalena/Gsies • Hotel »Alpenschlössl & Linderhof«, Fam. Steger, Steinhaus • Activ & Spa Resort »Schwarzenstein«, Fam. Zimmerhofer, Luttach • Hotel »Alpen Tesitin«, Fam. Feichter, Taisten • Hotel »Monika«, Fam. Egarter, Sexten
desrat war bereits bei den Gesprächen rund um die Neugründung von Belvita dabei und hat die Kooperation von Beginn an unterstützt. Paul Zimmerhofer, Präsident der Belvita Alpenwellness Genossenschaft, freut sich über die rege Teilnahme am Jubiläumsgewinnspiel: »Das 20-jährige Bestehen der Belvita-Hotelgruppe erfüllt mich mit Stolz und ich freue mich, dass wir uns stetig weiterentwickelt und unseren Gästen angenähert haben. Nun können wir gemeinsam diesen wichtigen Meilenstein feiern!«
Kulinarische Wochen stattgefunden Trentino-Südtirol war in São Paulo durch Manuel Strini, Chefkoch im »Chalet Gerard« in Wolkenstein, vertreten. Aufgetischt wurden typische Südtiroler Spezialitäten. 20 italienische Köche haben an der Veranstaltung »4ª Settimana della Cucina Regionale Italiana« in São Paulo teilgenommen. Dabei wurden 160 verschiedene Gerichte aus allen Regionen Italiens in renommierten italienischen Restaurants der brasilianischen Metropole serviert. Mit von der Partie war auch das Team vom Hotel »Chalet Gerard« der Familie Mussner in Wolkenstein, das die ehrenvolle Aufgabe hatte, die
Küche der Region TrentinoSüdtirol zu vertreten. Eine Woche lang wurden im Rahmen der Aktion Südtiroler Spezialitäten im Restaurant »Santo Colomba« in Sao Paulo zubereitet. Begleitet vom Chefkoch des Restaurants, wurden zwei Südtiroler Menüs gekocht. Das Team vom Hotel »Chalet Gerard«, bestehend aus Chefkoch Manuel Strini und Gastwirt Nives Mussner, bereitete u. a. Schlutzkrapfen, Rindsgulasch mit Semmelknödel und Apfelstrudel mit Vanillesauce zu. »Südtiroler Gerichte in Brasilien so hinzukriegen wie zu Hause war eine Herausforderung, aber auch ein tolles Erlebnis: von der Suche der Ingredienzien bis hin zur Vorbereitung in einer fremden Küche«, erklärt Helga Mussner vom »Chalet Gerard«.
Höchstes Niveau Seit nunmehr zwei Jahrzehnten überzeugen die 27 4-Sterne-S- und 5-SterneHotels mit erstklassigem Service, einzigartiger Lage in den schönsten Naturlandschaften der Provinz, kulinarischen Glanzleistungen und Wellness auf höchstem Niveau. Belvita steht für erstklassigen Urlaub nach Maß, der die Gäste mit seinem Facettenreichtum begeistert. Die Mitgliedshotels sehen ganzheitliches Wohlbefinden als zentralen Mittelpunkt ihrer Philosophie und verbinden in ihren Häusern Wellness, Beauty, vitale Kulinarik und Fitness. Seit fast zwei Jahren haben die Unternehmen »Brandnamic« und »Kohl & Partner« die Geschäftsführung von Belvita übernommen und sich große Ziele gesetzt, die besten Wellnesshotels bestmöglich zu verwalten und noch erfolg reicher zu machen. Höchste Qualität und absolutes Wohlbefinden der Gäste stehen dabei an erster Stelle.
Von links: Nives Mussner, Chefkoch Manuel Strini und Alexa Mussner in São Paolo.
Historisches Erbstück vermacht Das »Touriseum« auf »Schloss Trauttmansdorff« in Meran ist um ein kurioses Objekt reicher. Eine Vitrine in der Dauerausstellung über die Geschichte und die ehemaligen Bewohner des Schlosses verwahrt nun einen Kuchen, der vor 118 Jahren beim »Sonnenwirt« in Nals für Kaiserin Elisabeth gebacken wurde. Es war Ende September 1897, als Kaiserin Elisabeth (Sissi) anlässlich ihres vierten und gleichzeitig letzten Aufenthaltes in der Kurstadt Meran einen Ausflug
nach Nals machte. Dort kehrte sie beim »Sonnenwirt« ein. In höchster Aufregung backte die Wirtin einen Kuchen, von dem die Kaiserin allerdings nur eine dünne Schnitte aß. Den Rest des Kuchens rührte niemand mehr an. Der Kuchen wurde fortan gut verwahrt und später vom Sohn der Wirtin nach Algund gebracht, wo er in der Pension »Kapellgut« bis heute aufbewahrt wurde. Walburga und Franz Mair haben das Erbstück nun dem »Touriseum« vermacht.
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PANORAMA/MARKTBLICK
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Kochgeschirr und Besteck Neue Produkte über »Wörndle« Seit Kurzem können Südtirols Gastronomen auch die Produkte der österreichischen Firma »Rechberger« beziehen.
Von links: Helmut Meraner, Obmann, Gerhard Kofler, Kellermeister, Oscar Lorandi, Direktor der Kellerei Girlan. Fotos: Othmar Seehauser
Wein mit viel Charakter Vigna Ganger: die minuziöse Lagenwahl der Kellerei Girlan Die Kellerei Girlan hat sich eine Spitzenposition unter den Pinot-NoirProduzenten erarbeitet. Seit Kurzem ist nun der Spitzenwein Pinot Noir Riserva Vigna Ganger in limitierter Auflage erhältlich. Der Pinot Noir wird in Südtirol seit Beginn des 19. Jahrhunderts angebaut und gilt als einer der elegantesten, zugleich aber auch anspruchsvollsten Rotweine. Selbst für erfahrenste Winzer ist er eine echte Herausforderung. Die Kellerei Girlan hat in dieser Herausforderung eine große Chance gesehen und begonnen, sich intensiv mit der Sorte auseinanderzusetzen. Derzeit entfallen rund 15 Prozent
der Anbaufläche von insgesamt 215 Hektar auf Pinot Noir. Das ambitionierte Ziel der Kellerei: einen Wein zu produzieren, der mit den besten der Welt mithalten kann. »Seit 2008 waren wir auf der Suche nach einer Lage, die sich für die Produktion von Pinot Noir in besonderem Maße eignet. Eine Einzellage, in der sich die Sorte bestmöglich entfalten kann, die aber auch die Eigenheiten des Terroirs widerspiegelt: die Geologie der Böden, das Mikroklima und ihre Geschichte«, erklärt Gerhard Kofler, Kellermeister der Kellerei Girlan. Jahrelange, aufwändige Recherchen und unzählige Tests mittels Ausbau kleinster Weinmengen haben schließlich zur idealen Lage geführt, der Monopollage »Ganger« in Mazon. Die
Die Riserva Vigna Ganger der Kellerei Girlan.
Trauben werden exklusiv für die Herstellung des Pinot Noir »Vigna Ganger« angeliefert. Die Nettofläche liegt bei 1,6 Hektar, wobei es sich um historische PinotNoir-Anlagen handelt, die nach dem Guyot-System kultiviert werden. »Nur eine außerordentlich hohe Qualität des Traubenmaterials kann einen einzigartigen Pinot Noir entstehen lassen, der keiner großen Nachbesserungen und Eingriffe bedarf«, unterstreicht Kellermeister Gerhard Kofler und fügt hinzu: »Unser Pinot Noir Riserva Vigna Ganger wurde schonend verarbeitet, mit höchstem Respekt vor der Natur und dem natürlichen Zyklus der Reben«. Die Riserva ist exklusiv: Vom ersten Jahrgang wurden nur 2.186 Flaschen produziert, die im ausgewählten Fachhandel erhältlich sind. »Der Wein ist angetreten, um die Speerspitze der Südtiroler Rotweinproduktion zu bilden und in den globalen Pinot-Noir-Olymp aufzusteigen. Die akkurate Auswahl der Trauben, der geringe Hektarertrag, der lange Reifungsprozess im Barriquefass und anschließend in der Flasche haben einen überzeugenden Wein hervorgebracht, der Größe und Charakter besitzt«, ist Oscar Lorandi, Direktor der Kellerei Girlan, überzeugt.
Die Firma »Wörndle Interservice« bietet der Südtiroler Gastronomie eine neue Dienstleistung an. Ab sofort kann das komplette NonFood-Angebot der Firma »Rechberger« in Linz bestellt werden. Dadurch sparen sich die Gastronomen viel Zeit und Geld. Das NonFood-Angebot des österreichischen Branchenleaders umfasst den Küchenbedarf, Kochgeschirr, Besteck und vieles mehr. Die Kunden können aus einem umfassenden Sortiment von mehr als 14.000 Artikeln auswählen. Die Auslieferung und Abrechnung erfolgt über
Produkte von »Rechberger« über »Wörndle«. die Firma »Wörndle Interservice«. Weitere Informationen erteilen gerne die Außendienst-Mitarbeiter der Firma »Wörndle« bzw. unter www.rechberger.at
Sanctissimus 2013 Neuer Elitewein der Kellerei St. Pauls Ein Weißburgunder mit natürlicher Ausgewogenheit, einem raffinierten Charakter und saftiger Struktur. Kürzlich wurde der neue Elitewein Sanctissimus 2013 der Kellerei St. Pauls den geladenen Gästen und Journalisten vorgestellt. Obmann Leopold Kager leitete die anschließende Verkostung des exklusiven Sanctissimus 2013 mit folgenden Worten von Salvador Dalí ein: »Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse«. Unter diesem Motto überzeugte und begeisterte der edle Tropfen die Gäste und diese sprachen von »überragenden Sinneseindrücken«. Die besonderen Merkmale des Sanctissimus sind der geringe Ertrag der Trauben aus dem wahrscheinlich ältesten Weißburgunder Weingarten Südtirols. Die Rebstöcke wurden nach-
weislich ab dem Jahr 1899 gepflanzt. Das Alter der Reben und der nach Süden ausgerichtete Steilhang garantieren bestes Traubengut, das mit größter Sorgfalt gepflegt wird. Außerdem hat man sich für eine schonende Vergärung auf den Schalen in Tonamphoren entschieden. Dadurch erhält dieser Weißburgunder eine natürliche Ausgewogenheit, einen raffinierten Charakter und seine saftige Struktur, berichtete Kellermeister Wolfgang Tratter. Inspiriert durch die Lage des Weinbergs unterhalb einer kleinen Kirche als auch durch den Heiligen Paulus als Namensgeber der Kellerei St. Pauls wurde dieser einzigartige Weißburgunder Riserva auf den Namen »Sanctissimus« getauft. »Streng limitiert mit etwa 2.000 Flaschen, davon 1.899 im Format 0,75 l, ist die Südtiroler Weinbranche um einen besonderen Raritätenwein erweitert worden«, so Geschäftsführer Alessandro Righi.
Info & Rat
JANUAR 2016
Terminkalender 15. Januar Ortstaxe Bezahlung der Ortstaxe (vorbehaltlich der Fälle, in denen der geschuldete Betrag vorgetragen wird). Patentino – Zigaretteneinkäufe Semestralmeldung der Zigaretteneinkäufe für das zweite Halbjahr 2015 (Juli–Dezember) an das Bezirksinspektorat des staatlichen Monopolamtes in Trient (Fax 0461 191 4714).
Personal
Führung des Unfallregisters ist nicht mehr Pflicht In einer kürzlich veröffentlichten Gesetzesbestimmung wurde unter anderem die Pflicht zur Führung des Unfallregisters abgeschafft. Die Bestimmung erlangte ihre Wirksamkeit mit 23. Dezember 2015. Durch die telematische Meldung – welche vom zuständigen Lohn- bzw. Personalbüro an das INAIL ge-
schickt wird – liegen den Ämtern bereits sämtliche Informationen über den Arbeitsunfall vor. Somit ist es seit 23. Dezember 2015 nicht mehr nötig, im Betrieb zusätzlich das Unfallregister zu führen. Das Unfallregister muss jedoch noch für mindestens vier Jahre aufbewahrt werden, um es bei Kontrollen
vorweisen zu können. Im Zusammenhang mit der Abschaffung des Unfallregisters ist daran zu erinnern, dass die INAIL-Bescheinigung über den Arbeitsunfall, welche der Mitarbeiter dem Arbeitgeber aushändigt, weiterhin baldmöglichst an das zuständige Lohnbüro weitergeleitet werden muss. wa
INAIL-Prämienreduzierung auch für 2016 Für das Jahr 2016 ist wiederum eine zusätzliche INAIL-Prämienreduzierung vorgesehen. Während die Reduzierung im Jahr 2015 im Ausmaß von 15,38 Prozent zu-
stand, wurde sie für das Jahr 2016 auf 16,61 Prozent festgelegt. Die Reduzierung der Prämie steht zu, falls die Anzahl der Arbeitsunfälle des Betriebes im Jahr 2015 gleich oder geringer
ist, als der für den Sektor vorgesehene Durchschnitt. Das INAIL berücksichtigt bei der Berechnung der Prämie automatisch die eventuell zustehende Präwa mienreduzierung.
18. Januar F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Dezember 2015 Lohnsteuer – Dezember 2015 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Dezember 2015 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Dezember 2015 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Dezember 2015 Elektronische Überweisung
25. Januar INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Dezember 2015 von bzw. in EULänder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums Oktober 2015 bis Dezember 2015 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
1. Februar Black List Meldung der Ein- und Verkäufe von bzw. in Steuerparadiese vom Jahr 2015. Rechnungen von San Marino Meldung der Einkäufe von Lieferanten aus San Marino vom Monat Dezember 2015. Bonus Hotel Click Day für Ausgaben zur baulichen Umgestaltung im Jahr 2015.
15. Februar Ortstaxe Bezahlung der Ortstaxe (vorbehaltlich der Fälle, in denen der geschuldete Betrag vorgetragen wird).
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INFO & RAT
JANUAR 2016
RAI-Gebühren
Kategorien
Sonderabonnements für TV und Radio
Kategorie A 5-Sterne-Betriebe mit 100 und mehr Zimmern;
6.789,40 Euro
Kategorie B 5-Sterne-Betriebe mit 26 bis 99 Zimmern; Residences mit 4 Sternen; *) Feriendörfer und Campings mit 4 Sternen; *) Öffentliche Betriebe der Luxuskategorie; *)
2.036,83 Euro
Kategorie C 5-Sterne-Betriebe mit 25 und weniger Zimmern; 4-Sterne-Betriebe mit mehr als 10 Fernsehgeräten; 3-Sterne-Betriebe mit mehr als 10 Fernsehgeräten; Residences mit 3 Sternen; *) Feriendörfer und Campings mit 3 Sternen; *) Öffentliche Betriebe der 1. und 2. Kategorie; *)
1.018,40 Euro
Die Gebühren wurden nicht erhöht. Sie sind innerhalb 31. Januar 2016 zu bezahlen. In diesen Tagen sendet die RAI den gastgewerblichen Betrieben wieder die Posterlagscheine zur Erneuerung des Sonderabonnements für Radio- und Fernsehgeräte zu. Die Gebühren wurden ein weiteres Mal nicht erhöht. Bezahlt werden muss innerhalb 31. Januar 2016. Der bezahlte Posterlagschein gilt als Rechnung: Die Mehrwertsteuer von vier Prozent ist darauf getrennt ausgewiesen (z. B. Totale Euro: 1.018,40 Euro di cui IVA 39,17 Euro). Auch wer die Abbuchung der RAI-Gebühr von seinem Bankkonto mittels SEPA fristgerecht innerhalb November 2015 beantragt hat, erhält einen Posterlag-
schein. Dieser führt aber den Vermerk »Bollettino da non utilizzare« an und ist nicht zu bezahlen, denn der geschuldete Betrag wird mit 31. Januar 2016 direkt vom Bankkonto des Abonnementinhabers abgebucht. In diesen Fällen trägt die Zahlungsaufforderung den Vermerk »Addebito S.B.F. su c/c presso …« mit Angabe der Hausbank. Das RAI-Privatabonnement für die Privatwohnung wird in diesem Jahr hingegen erstmals über die Stromrechnung fakturiert und ist wie immer zusätzlich zum Sonderabonnement für den Betrieb geschuldet. Die Gebühr für das Jahr 2016 ist von 113,50 Euro auf 100 Euro herabgesetzt worden. Dieser Betrag ist allerdings erst ab Juli 2016 auf der Stromrechnung zu erwarten. Die Bestimmungen im Detail unter www.abbona menti.rai.it adz
RAI-Jahresgebühren 2016 für Radios und Fernsehgeräte Gebühren
Kategorie D 4-Sterne-Betriebe mit 10 oder weniger Fernsehgeräten; 3-Sterne-Betriebe mit 10 oder weniger Fernsehgeräten; Betriebe mit 1 oder 2 Sternen; *) Öffentliche Betriebe der 3. und 4. Kategorie; *) Zimmervermieter; *) Kuranstalten, Büros; *)
407,35 Euro
Kategorie E Beherbergungsbetriebe der Kategorien A/B/C/D, die nur über ein einziges Fernsehgerät verfügen;
203,70 Euro
Einheitstarif für Radio Für Betriebe, die kein Fernsehgerät haben.
29,94 Euro
*) unabhängig von der Anzahl der Fernsehgeräte
Privatisierung von Betriebsimmobilien für Einzelunternehmen Neuauflage mit Stabilitätsgesetz eingeführt – Maßnahme gilt bis 31. Mai 2016 Das Stabilitätsgesetz 2016 sieht für Einzelunternehmen und Familienbetriebe eine Neuauflage der begünstigten Privatisierung von Betriebsimmobilien vor. Durch die Zahlung einer Ersatzsteuer von acht Prozent ist es möglich, Immobilien, die am 31. Oktober 2015 im Betriebsvermögen aufscheinen, in das Privatvermögen des Unternehmers zu überführen. In der Praxis ergibt sich gerade bei Auflassung der Tätigkeit oft der Wunsch, betrieblich genutzte Immobilien weiterhin privat zu nutzen. Es entsteht dabei ein sogenannter Eigenverbrauch, der in den meisten Fällen mit einer erheblichen Steuerbelastung ver-
bunden ist. Die Privatisierung hat in der Regel zum Marktpreis zu erfolgen, wobei dieser Wert meist über dem Restwert der Buchhaltung liegt. Somit ergibt sich ein steuerpflichtiger Mehrwert. Die begünstigte Privatisierung hat den Vorteil, dass anstatt der Normalbesteuerung dieses Mehrwertes die Ersatzsteuer von acht Prozent zur Anwendung kommt und für die Bestimmung des Marktwertes auf den in der Regel geringeren Katasterwert zurückgegriffen werden kann. In Hinblick auf die Mehrwertsteuer ist zwar keine Begünstigung vorgesehen, beim Eigenverbrauch der Betriebsimmobilie handelt es sich aber meist um einen MwSt.-freien Umsatz. In bestimmten Fällen kann es dennoch vorkommen, dass die für den Erwerb der Immobilie bzw. die auf Instandhaltungsarbeiten ab-
gezogene Mehrwertsteuer dem Fiskus teilweise wiederzuerstatten ist. Die Option zur Privatisierung hat innerhalb 31. Mai 2016 zu erfolgen und gilt mit Wirkung vom 1. Januar 2016. Die Ersatzsteuer
ist in zwei Raten zu entrichten, wobei die erste Rate in Höhe von 60 Prozent am 30. November 2016, der Restbetrag innerhalb 16. Juni 2017 fällig ist. Die begünstigte Privatisierung von Betriebsimmo-
bilien sollte gerade in Hinblick auf eine mögliche Betriebsauflassung sorgfältig geprüft werden, da die Inanspruchnahme in den meisten Fällen eine hohe Steuerersparnis für den Unternehmer darstellt. as
Die Privatisierung von Betriebsimmobilien wird steuerlich gefördert.
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INFO & RAT
JANUAR 2016
Steuer
Neuigkeiten des Haushaltsgesetzes Die wichtigsten Bestimmungen, zusammengestellt von der HGV-Steuerberatung Bargeldgrenze, Privatisierung von Anlagevermögen, Steuerabzüge, IRAP für Saisonangestellte: Mit diesen und weiteren Maßnahmen will die Regierung die Wirtschaft fördern. Das staatliche Haushaltsgesetz ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Die meisten Änderungen gelten ab 2016, in speziellen Fällen ist eine Rückwirkung für 2015 oder ein Inkrafttreten erst ab 2017 vorgesehen. Nachfolgend die wichtigsten Bestimmungen. Bargeldgrenze Die Schwelle für erlaubte Bargeldzahlungen ist seit 1. Januar 2016 von 999,99 Euro auf 2.999,99 Euro angehoben worden. Für sog. »Money Transfer« bleibt die Grenze bei 999,99 Euro. POS-Zahlungen Unternehmen und Freiberufler sind seit 1. Jänner 2016 verpflichtet, Zahlungen mittels Bankomat- und Kreditkarten zu akzeptieren. Dabei wurde die Grenze von 30 Euro aufgehoben und die Verpflichtung somit ausgeweitet. 140-prozentige Abschreibung Für Anlagegüter, die ab dem 15. Oktober 2015 und bis 31. Dezember 2016 neu gekauft oder geleast werden, wird eine Sonderabschreibung (»super-ammor-
Unser Fachautor
Stefan Amplatz, Leiter der HGV-Steuerberatung
Unternehmen können weiterhin diverse steuerliche Begünstigungen in Anspruch nehmen. tamenti«) vorgesehen. Hierbei wird der Anschaffungswert um 40 Prozent erhöht; der steuerliche Wertansatz wird somit auf 140 Prozent angehoben. Die erhöhte Abschreibung kann auch für den Ankauf von PKWs geltend gemacht werden. Dabei wird das steuerlich vorgesehene Höchstlimit um 40 Prozent auf 25.306,39 Euro angehoben. Ausgeschlossen sind Anlagegüter mit einem Abschreibesatz von weniger als 6,5 Prozent, Immobilien und Bauwerke. Privatisierung von Anlagevermögen Einzelunternehmen und Familienbetriebe haben die Möglichkeit, zum 31. Oktober 2015 rein betrieblich genutzte Immobilien bis zum 31. Mai 2016 durch die Bezahlung einer Ersatzsteuer von acht Prozent begünstigt zu privatisieren. Gesellschaften können die nicht betrieblich genutzten Immobilien und in öffentlichen Registern eingetragenen Fahrzeuge bis 30. September 2016 durch die Bezahlung derselben Ersatzsteuer den Gesellschaftern begünstigt zuweisen.
Aufwertung von betrieblichen Gütern Es wurde wieder die Möglichkeit eingeführt, betriebliche Güter aufzuwerten. Die in der Bilanz 2014 vorhandenen abschreibbaren und auch nicht abschreibbaren Anlagegüter können mit dem Jahresabschluss 2015 durch Entrichten einer Ersatzsteuer von 16 Prozent bzw. 12 Prozent auf den Marktwert aufgewertet werden. Für die Freistellung der Aufwertungsrücklage ist eine Ersatzsteuer von zehn Prozent zu entrichten. Die steuerliche Anerkennung der Aufwertung erfolgt ab der Steuerperiode 2018 (nur für Immobilien ab 2017). Für die Berechnung eventueller Mehr- oder Mindererlöse im Falle einer Veräußerung des Anlage gutes gilt die steuerliche Anerkennung der Aufwertung ab 1. Januar 2019. Aufwertung von Grundstücken Für Privatpersonen, einfache Gesellschaften und nicht gewerbliche Körperschaften besteht neuerlich die Möglichkeit, Grund-
stücke sowie Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen steuerlich aufzuwerten. Schätzbericht und Einzahlung der Ersatzsteuer von acht Prozent haben innerhalb 30. Juni 2016 zu erfolgen. Energetische Sanierung und Bonus Der Steuerabzug von 50 Prozent für Wiedergewinnungsarbeiten und 65 Prozent für energetische Sanierungen sowie der Bonus für den Ankauf von Möbeln und Elektrogeräten im Zusammenhang mit Wiedergewinnungsarbeiten wird bis 31. Dezember 2016 verlängert. Für junge Ehepaare, die im Jahr 2016 eine Eigentumswohnung erwerben, ist zudem erstmal ein Möbel-Bonus in Höhe von 50 Prozent bis zu einem Spesenhöchstbetrag von 16.000 Euro vorgesehen. Senkung IRES-Satz Der Steuersatz für die Körperschaftssteuer IRES wird ab 1. Januar 2017 auf 24 Prozent herabgesetzt. Für 2016 gilt weiterhin der Steuersatz von 27,5 Prozent.
IRAP für Saisonangestellte Für befristet angestellte Arbeitnehmer mit einer Mindestdauer des Arbeitsverhältnisses von 120 Tagen im Jahr ist nun eine IRAPBefreiung im Ausmaß von 70 Prozent vorgesehen. Diese Maßnahme gilt jedoch erst ab dem zweiten Arbeitsverhältnis mit demselben Arbeitgeber in den letzten zwei Jahren. Kleinstunternehmer steuerlich begünstigt Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Voraussetzungen und der Umsatzgrenze können Kleinstunternehmen neuerlich eine begünstigte Besteuerungsmethode und Vereinfachungen der buchhalterischen Pflichten anwenden. Bei neu gegründeten Kleinstunternehmen wurde eine Ersatzsteuer von 15 Prozent vorgesehen. Für die ersten fünf Jahre der Tätigkeit wird diese Besteuerung sogar auf fünf Prozent reduziert. Auch bei den Sozialabgaben ist für Kleinstunternehmen eine Reduzierung vorgesehen.
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KLEINANZEIGER Geräte
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Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Beate Pachler, Dr. Barbara Tilli, Dr. Verena Bonatti Anzeigenverwaltung: Dr. Verena Bonatti Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Nikolaus Stoll Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.
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JANUAR 2016
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Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144.
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KLEINANZEIGER
JANUAR 2016
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Das Outlet Center Brenner ist voll vermietet und die Nachfrage der internationalen Modeindustrie nach Shops im Center ist ungebrochen. Mehr als 1,7 Mio Outlet-Käufer kommen jetzt schon jedes Jahr in das Outlet Center am Brenner. Daher wird 2016 die 3. Baustufe begonnen und man holt sich die Premiumklasse der Modewelt als zusätzliche Magneten ins Center. Um diesen Entwicklungen auch in gastronomischer Hinsicht gerecht zu werden, wird auch eine Gastronomie im gehobenen Bereich auf ca. 250 m² eingerichtet.
Dazu suchen wir qualiďŹ zierte Partner als Pächter, welche ein interessantes und qualitativ hochstehendes Gastronomiekonzept verwirklichen wollen.
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Stellenmarkt online www.provinz.bz.it/arbeitsboerse
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Die Enasco-Sprechstunden HGV-Bozen: jeden Freitag, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr; Anmeldung: Tel. 0471 317 700 HGV-Meran: 1. und 3. Mittwoch im Monat, 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr; Anmeldung: Tel. 0473 233 144 INTERESSENTEN WENDEN SICH FĂ&#x153;R WEITERE INFORMATIONEN AN:
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HGV-Brixen: 1. und 3. Dienstag im Monat, 13.30 Uhr bis 17 Uhr; Anmeldung: Tel. 0472 834 732 HGV-Bruneck: 1. und 3. Dienstag im Monat, 8 Uhr bis 12 Uhr; Anmeldung: Tel. 0474 555 545
Jedem Geschmack sein passendes Bier.
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