I.P.
47. Jahrgang · Bozen, März 2012 · Nr. 3
www.HGV.it
Tourismusabgabe: Die Wirtschaft sagt nein zu weiteren Belastungen Der Südtiroler Wirtschaftsring hat sich klar positioniert – Entscheidung muss gut überlegt sein
Spedizione in a.p. - 45 % - art. 2 comma 20/b legge 662/96 - Filiale di Bolzano
Die Wirtschaftsverbände sprechen sich gegenwärtig gegen die Einführung einer Tourismusabgabe und einer Gästeabgabe aus. In den letzten Wochen und Monaten stand der Landesgesetzesentwurf zur Finanzierung im Tourismus, eingebracht von Landesrat Hans Berger, im Mittelpunkt der Diskussion innerhalb der Südtiroler Wirtschaftsverbände. Auf Initiative des HGV legte eine Delegation des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR), angeführt von Präsident Christof Oberrauch, LH Luis Durnwalder und Landesrat Hans Berger kürzlich die Position der Wirtschaft dar. Die Südtiroler Wirtschaft hat dabei nochmals ihre großen Bedenken zum vorliegenden Entwurf deutlich gemacht. SWR-Präsident Christof Oberrauch appellierte an die Landespolitiker, sich die Entscheidung gut zu überlegen. »Unsere Unternehmen sind bereits weit über alle Grenzen hinaus belastet. In Italien wurde für das Jahr 2010 eine Steuerlast von 68,8 Prozent erhoben. Damit liegen wir weit über dem EUSchnitt von 44,1 Prozent. Zudem stehen nun große
Die Vertreter der Landesregierung diskutierten mit den Funktionären der Wirtschaftsverbände über den Gesetzesentwurf Finanzierung im Tourismus. Foto: Pertl Änderungen an«, betonte Oberrauch. Er nannte die steigende Belastung durch die neue Gebäudesteuer IMU und die wahrscheinliche Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes. Hinzu gesellen sich die allgemeinen Kostensteigerungen bei den Lebensmitteln, bei Treibstoffen, Strom, Heizöl und Gas. »Dies alles führt dazu, dass unsere Betriebe nicht mehr wettbewerbsfähig sind«, so der Präsident des Wirtschaftsrings. Die Politik betonte, dass sie die Befürchtungen der Wirtschaft ernst nehme und sicherte zu, die für März geplante Behandlung des Rahmengesetzes um einen Monat aufzuschieben.
»Wir werden die Zeit nutzen und uns intensiv im Hinblick auf alternative Lösungsansätze einbringen. Es ist zwar klar, dass es eine solidere Finanzierung der Tourismusorganisationen braucht, aber es braucht gleichzeitig auch eine Strukturreform in diesem Bereich. Ebenso dürfen sich die Gemeinden und das Land nicht der Verantwortung entziehen«, sagte SWRPräsident Oberrauch.
Dritte Trendtour der Aktion »Juwelen der Alpen«
Informationen speziell für Gastronomiebetriebe
Informationen über die Aktivitäten der HGJ
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Seiten 12–13
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Die Position des HGV Die Mitglieder des HGVVorstandes und des Landesausschusses haben sich in mehreren Sitzungen eingehend mit dem Gesetzesent-
wurf zur Finanzierung im Tourismus auseinandergesetzt, teilweise auch in Anwesenheit des Landesrates Hans Berger. Grundsätzlich begrüßt der HGV die Bemühungen des Landesrates um eine gesichertere Finanzierung der Tourismusorganisationen. »Wenn dies anscheinend aber nur über neue steuerliche Belastungen möglich sein soll, dann soll man kurz innehalten und sich fragen, ob der gegenwärtige Zeitpunkt ideal dafür ist«, unterstrich HGVPräsident Walter Meister. Fakt ist und bleibt, dass für die Gastwirte die neue Gebäudesteuer IMU im Vergleich zur bisherigen ICI im Schnitt um 130 Prozent
steigt. Mit 2013 wird diese Steuer ein weiteres Mal erhöht. Ab Oktober 2012 muss damit gerechnet werden, dass auch die Mehrwertsteuer auf gastgewerbliche Dienstleistungen um zwei Prozent erhöht wird. Normalerweise müsste der Gastwirt bestrebt sein, diese Kostensteigerungen (auch jene von Strom, Heizöl, Lebensmittel usw.) durch einen höheren Preis der gastgewerblichen Dienstleistungen zu kompensieren. Die Realität ist aber, dass dies in diesem Ausmaß kaum möglich ist, will man nicht riskieren, durch die Verteuerung des Urlaubsaufenthaltes Gäste zu verlieren. Unter diesen Umständen noch weitere Steuern, wie eine Gästeabgabe bzw. eine Tourismusabgabe einzuführen, ist nach Meinung des HGV nicht sinnvoll. »Wir wollen zuerst abwarten und beobachten, wie sich die staatlichen Steuerbelastungen auf unsere Mitgliedsbetriebe auswirken, und diese Zeit auch nutzen, um eine nachhaltige Diskussion über eine Strukturreform der Tourismusorganisationen zu führen«, betont HGV-Direktor Thomas Gruber. Dann erst sollte die Diskussion über Finanzierungsmodelle im Tourismus fortgesetzt werden. st
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AKTUELL Standpunkt
MÄRZ 2012
Zitate des Monats
Hausaufgaben sind zu erledigen VON HGV-VIZEPRÄSIDENT THOMAS WALCH Anfang Januar sind wir Gastwirte von einigen Touristikern noch belächelt worden, wenn wir daraufhin gewiesen haben, dass die Gästezahlen rückläufig waren. Unsere Einschätzungen, auch untermauert durch eine Umfrage bei unseren Mitgliedern bezogen auf die Weihnachtsfeiertage, sind nun vom ASTAT
bestätigt worden. Im November und Dezember sind die Übernachtungen um 4,3 Prozent bzw. 5,7 Prozent zurückgegangen. Im Januar ist ebenso ein Rückgang zu verzeichnen. Was wir auch festgestellt haben, war der starke Rückgang speziell bei den italienischen Gästen, nun mit minus 7,9 Prozent vom ASTAT bestätigt. Detail am Rande: Was wir als HGV öfters schon betonten, hat das ASTAT ebenso bestätigt: Nord- und Osttirol hat von den Italienern profitiert. Deren Anteil nahm
dort von November bis Januar um 3,2 Prozent zu. Ich weiß, es gibt viele Ursachen für diese Rückgänge: Der mangelnde Schnee zu Beginn der Wintersaison, die ungünstig gelegenen Weihnachts- und Neujahrstage (keine Brückentage), die wirtschaftliche Lage in Italien sowie die sehr strenge Bargeld-Regelung in Italien, welche den Tourismus als ersten betrifft. Nachdem der HGV auf diese Ursachen kaum einwirken kann, müssen wir uns auf jene Bereiche konzentrieren, wo wir die Möglichkeit dazu haben. Ich meine damit das Angebot in unseren Betrieben sowie das Tourismusmarketing. Wenn die Übernachtungszahlen rückläufig sind, dann müssen wir alle gemeinsam reagieren, angefangen von der SMG über die Tourismusverbände bis hin zu den Gastbetrieben. Auch auf den aktiven Verkauf unseres touristischen Angebotes muss mehr Gewicht gelegt werden. Der HGV hat mit der Einrichtung seiner Buchungsplattform www.booking suedtirol.com eine erste wichtige Säule errichtet und bewiesen, dass man damit erfolgreich sein kann. Es wäre daher im Interesse aller, wenn die touristischen Partner dieses Projekt stärker unterstützen würden! Alle gemeinsam sollten wir optimistisch nach vorne schauen!
»Die Wirtschaft kann keine weiteren Belastungen mehr schultern.«
»Wir haben bewiesen, dass wir alles, was wir bekommen, besser machen.«
»Das Ziel ist es, in zwei Jahren jedes 500-Seelen-Dorf mit einem Stundentakt zu bedienen.«
CHRISTOF OBERRAUCH SWR-PRÄSIDENT
LUIS DURNWALDER LANDESHAUPTMANN
THOMAS WIDMANN LANDESRAT FÜR MOBILITÄT
In dieser Aktuell
STK/HGV-Kurse
Umrüsten wird wieder notwendig
Lernen von den besten Ostsee-Betrieben
In ganz Europa wird am 30. April 2012 der analoge Satellitenempfang eingestellt. Hotels, die keinen digitalen Satellitenempfang haben, müssen umrüsten. Seite 4
Die Kurzreise widmet sich dem wichtigen Thema Marketing. Seite 14
Exklusive Vorteile für HGV-Mitglieder Die Mitgliedschaft beim HGV bietet zahlreiche geldwerte Vorteile. Seite 6
Aktuelle STK/HGV-Seminare Die aktuellen Seminare und Lehrgänge aus dem neuen Kursprogramm der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV. Seite 14–19
Märkte&Trends Kreative Angebote im Winter notwendig
Historischer Gastbetrieb 2013 gesucht Der Wettbewerb »Der historische Gastbetrieb 2013 in Südtirol« zeichnet Gastbetriebe und Hotels mit historischem Bestand und Interieur aus. Seite 10
Gastro-Info Auch die Gastronomie muss reagieren Die Gesellschaft wandelt sich sehr schnell. Das touristische Angebot muss ständig angepasst werden. Seite 12
Geburtenrückgänge, abgesagte Schulskikurse, Zuwanderer ohne Bezug zum Skisport und Ski-Aussteiger machen den Wintertouristikern Sorgen. Seite 22
Bezirke Spargelzeit im Spargeldreieck Im April und im Mai dreht sich in der Gemeinde Terlan alles um das köstliche Frühlingsgemüse. Seite 23 Das Baskenland mit Bilbao und Biarritz Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Bozen und Umgebung und Meran/Vinschgau vom 3. bis 7. Mai. Seite 25 Partschinser Genusstage Fünf Gastbetriebe laden von 31. März bis 7. April zu den Genusstagen. Seite 28
HGJ-Info Praktika vergeben Jugendliche sicherten sich für den Sommer Top-Praktikumsplätze in Südtirols Unternehmen. Seite 31
Panorama Weitere Sicherheit bei Pensionvorsorge Seit Jahresbeginn werden die Vorsorgelösungen der »Wiener Städtischen« bei der EMVA angeboten. Seite 36 Zertifizierter Kaffeegenuss Die Marke »Espresso Italiano« signalisiert dem Gast, dass in diesem Betrieb »echter« Espresso serviert wird. Seite 38
Info & Rat Sicherheitsbericht zum Datenschutz abgeschafft In puncto Datenschutz gibt es Änderungen, welche konkrete Erleichterungen für die Betriebe zur Folge haben. Seite 48 Private Nutzung von Betriebsgütern Die Regierung hat die private Nutzung von Betriebsgütern genauer geklärt. Seite 49
Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 50–51
AKTUELL
MÄRZ 2012
Zeitpunkt ist ungünstig HGV zur Diskussion über Tourismusabgabe/Gästeabgabe Der HGV warnt vor weiteren steuerlichen Belastungen für Gastbetriebe. Eine Strukturdebatte über Tourismusorganisationen ist notwendig. »Unsere Aufgabe ist es, unsere Mitgliedsbetriebe vor weiteren finanziellen Belastungen zu bewahren. Wenn wir auf nationaler Ebene nur beschränkt einwirken können, so müssen wir in Südtirol danach trachten, die steuerlichen Belastungen zu begrenzen«, erläutert HGV-Präsident Walter Meister die Position des Landesausschusses des HGV. Die Mitglieder des Landesausschusses des HGV haben sich bei ihrer Klausurtagung Anfang Dezember letzten Jahres eingehend mit dem Gesetzesentwurf von Landesrat Hans Berger zur Finanzierung im Tourismus befasst. Einhellig waren die Mitglieder des Landesauschusses der Ansicht, dass momentan der falsche Zeitpunkt ist, um den Gastbetrieben eine weitere verpflichtende Abgabe aufzuerlegen, weil sie heuer bereits mit erheblichen steuerlichen Mehrbelastungen rechnen müssen (siehe dazu Artikel auf der Titelseite). Diese Position hat der HGV Landesrat Hans Berger mitgeteilt. Ende Januar traf sich der HGV-Vorstand zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr, bei der auch Landes-
rat Hans Berger anwesend war. Der HGV-Vorstand erläuterte die Bedenken des HGV und unterstrich ein weiteres Mal, dass die Betriebe momentan keine weiteren finanziellen Belastungen schultern können. Landesrat Hans Berger argumentierte, dass in Krisenzeiten mehr Geld für das Tourismusmarketing bereitgestellt werden muss, dass die Tourismusorganisationen eine gesicherte Finanzierung brauchen und dass es nie einen idealen Zeitpunkt für eine neue Abgabe gibt. Der HGV-Vorstand ersuchte Landesrat Hans Berger, im gegenwärtigen Augenblick von einer zusätzlichen Steuer abzusehen und nach alternativen Lösungen Ausschau zu halten. Der HGV hat in puncto Alternativen bereits vor geraumer Zeit Vorschläge erarbeitet, welche insbesondere auf eine Grundsicherung der Tourismusvereine abzielen; diese gilt es nun zu vertiefen. In der Folge befasste sich auch der Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) mehrere Male mit dem Gesetzesentwurf. Schließlich kam man innerhalb des SWR auch zur einhelligen Ansicht, dass die Landespolitik gegenwärtig von einer weiteren finanziellen Belastung absehen soll. Der Gesetzesentwurf wurde inzwischen auch im Gesetzgebungsausschuss des Landtages behandelt, wo alle Wirtschaftsverbände, Interessenvertretungen und die Gewerkschaften
angehört worden sind. Der HGV nutzte diese Gelegenheit, um mit Daten und Fakten die Position des HGV zu erläutern. Von 15 angehörten Verbänden sprachen sich zwei (LTS und Gemeindenverband) klar für die Tourismusabgabe und Gästeabgabe aus. Der Rest und somit die große Mehrheit der angehörten Institutionen äußerte sich ablehnend bzw. skeptisch. Jüngst kam es zu einer Aussprache zwischen den Wirtschaftsverbänden, Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Hans Berger. Christof Oberrauch, Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings, hat dabei die Position der Wirtschaft vorgetragen. Diese Aussprache konnte immerhin erwirken, dass die Debatte des Gesetzesentwurfs im Landtag von der Sitzungswoche im März auf die Sitzungswoche im April vertagt worden ist (siehe Artikel auf der Titelseite).
Alternativen Der HGV wird die nächsten Wochen nutzen, um die Politik weiterhin von den Argumenten des HGV zu überzeugen. Dabei wird der HGV auf seine vor einiger Zeit vorgelegten Finanzierungsalternativen verweisen und betonen, dass die Politik die Strukturdebatte über die Tätigkeiten der Tourismusorganisationen führen muss und zwar bevor man über ein entsprechendes Finanzierungsmodell diskutiert. st
Die Wirtschaft ist momentan gegen eine Tourismusabgabe in Südtirol.
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Umrüsten wird wieder notwendig Analoger Satellitenempfang nur mehr bis Ende April – Fernsehtechniker zu Rate ziehen In ganz Europa wird am 30. April 2012 der analoge Satellitenempfang eingestellt. Hotels, die keinen digitalen Satellitenempfang haben, müssen umrüsten. Im Jahr 2009 wurde die digitale Verbreitung des terrestrischen Fernsehsignals vorgenommen. Diese Umstellung hat viele Hotels und Gastbetriebe veranlasst bzw. gezwungen, die Fernsehanlage zu erneuern bzw. die Satellitenanlage zu digitalisieren. Schließlich wollte man den Gästen auch weiterhin die Möglichkeit bieten, ihre bevorzugten Fernsehprogramme in der gewohnten Qualität zu empfangen. Wenn aus diesem Anlass die Satellitenempfangsanlage bereits digitalisiert worden ist, dann hat die bevor-
stehende Abschaltung des analogen Satellitensignals keine Auswirkungen auf den Empfang der Fernsehprogramme. Wenn im Hotel bereits jetzt die Spartenprogramme des ZDF (ZDFinfo, ZDFKultur) oder des ARD
(EinsPlus, EinsExtra) empfangen werden können, dann verfügt das Hotel bereits über einen digitalen Satellitenempfang. Wenn 2009 die betriebseigene Satellitenempfangsanlage nicht digitalisiert
gramme sehen. Die Umrüstung kann sehr kostspielig werden, hängt aber letztlich von der bisher installierten Fernsehverteilung im Hotel ab. Geringere Kosten entstehen, wenn nur einzelne Die Satelliten- Satellitenprogramme in die bestehende Anlage eingesender speist werden sollen. Höhekönnen re Kosten entstehen, wenn nur mehr die Satellitenanlage komdigital plett digitalisiert werden empfanmuss. Dies hat dann auch gen zur Folge, dass sämtliche werden. Fernsehgeräte in den Hotelzimmern einen digitalen Empfänger haben müssen. Das heißt, dass die Fernsehgeräte umgerüstet oder sogar erneuert werden müssen. Jedenfalls ist es ratsam, sich an einen kompeworden ist, das heißt, wenn tenten Fernsehtechniker zu das Fernsehsignal in analo- wenden und sich ausführger Form über die Satelli- lich beraten zu lassen. Denn tenanlage empfangen wird, die Umrüstkosten und die dann muss die Anlage bis Kosten für den eventuell Ende April umgestellt wer- notwendigen Ankauf von den, will man weiterhin die Fernsehgeräten können eibekanntesten Fernsehpro- nige tausend Euro betragen.
©Südtirol Marketing/Alessandro Trovati
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Cinzia Turello ist neue STK-Präsidentin Neuwahl des Verwaltungsrates – Vizepräsident ist Gottfried Schgaguler Die Förderung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ist der Südtiroler Tourismuskasse ein großes Anliegen. Cinzia Turello von der Gewerkschaft AGB/CGIL ist zur neuen Präsidentin der Südtiroler Tourismuskasse (STK) gewählt worden. Zu ihrem Stellvertreter wurde Gottfried Schgaguler, Mitglied des HGV-Landesausschusses, ernannt.
Der Verwaltungsrat Neu gewählt wurde auch der Verwaltungsrat der STK. Neben Turello und Schgaguler gehören ihm Ulrike Egger (SGB/CISL), Tony Tschenett (ASGB), Remigio Servadio (SGK/UIL) sowie Walter Meister, Oswald Demetz und Helmut Tauber als Vertreter des HGV an. Der neue Verwal-
tungsrat wurde für zwei Jahre gewählt. Bei der Sitzung des Verwaltungsrates der STK wurde zudem Bilanz über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr gezogen. Wie schon im Vorjahr stellte die Förderung der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz auch im Jahr 2011 einen Schwerpunkt der Arbeit der STK dar. Die STK stellte den Gastwirten sowie deren Mitarbeitern kostenlos Sicherheits- und Gesundheitsschuhe zur Verfügung, und es wurden eine praktische Ringmappe und eine DVD erarbeitet, die im Detail über die Gefahren am Arbeitsplatz informieren und Arbeitsunfälle verhindern sollen. Ein großes Anliegen ist der STK nach wie vor die Weiterbildung jener Personen, die im Tourismus tätig sind. Die STK/HGV-Weiterbildung hat im Jahr 2011
171 Kurse, Seminare und Lehrgänge abgehalten, bei denen 2.209 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt worden sind. Auch für das Jahr 2012 wurde für die Beschäftigten und die Unternehmer im Gastgewerbe ein attraktives Weiterbildungsangebot ausgearbeitet.
Die STK Die Südtiroler Tourismuskasse (STK) ist eine bilaterale Körperschaft und wurde 1993 vom Hoteliersund Gastwirteverband (HGV) und von den lokalen Fachgewerkschaften aufgrund des Nationalen Kollektivvertrages ins Leben gerufen. Die Förderung gemeinsamer Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Unternehmerinnen und Unternehmern im Gastgewerbe ist das Ziel der bilateralen Körperschaft. sm
Die neue STK-Präsidentin Cinzia Turello mit Vize-Präsident Gottfried Schgaguler.
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Exklusive Vorteile für HGV-Mitglieder HGV-Mitglieder können zahlreiche Konventionen nutzen und dadurch Geld sparen Die Mitgliedschaft beim HGV bietet zahlreiche geldwerte Vorteile Bereits seit mehreren Jahren bemüht sich der HGV, seinen Mitgliedern geldwerte Vorteile zu bieten. Dazu wurden zahlreiche Konventionen mit verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen abgeschlossen. »Unser Bemühen ist es, für unsere Mitglieder Top-Konditionen auszuhandeln. Wenn die HGV-Mitglieder diese Konventionen in Anspruch nehmen, lässt sich viel Geld sparen. In Zeiten wie diesen ist dies notwendiger denn je«, ist HGV-Präsident Walter Meister überzeugt. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die Konventionen, welche HGV-Mitglieder auch im Jahr 2012 in Anspruch nehmen können. Versicherung Bei der Überprüfung der Versicherungspolizzen arbeitet der HGV mit »Assiconsult« zusammen. Mitarbeiter von »Assiconsult« beraten die HGV-Mitglieder kostenlos in sämtlichen Fragen des Versicherungswesens. Die Gespräche finden auf Vereinbarung in den jeweiligen HGV-Büros statt. Über »Assiconsult« wird zusammen mit der Europäischen Reiseversicherung auch eine für Gastwirte wichtige und interessante Reiserücktrittsversicherung angeboten. Die Konvention mit »Assiconsult« ist nun ausgeweitet worden. HGV-Mitglieder
Gastwirte profitieren von der Mitgliedschaft im HGV.
können die vorteilhafte Versicherungspolizze »Hotelcover« in Anspruch nehmen. Strom Eine Konvention, die schon seit mehreren Jahren angeboten wird und die von unseren Mitgliedern auch gern genutzt wird, ist jene mit dem Stromlieferanten »Seltrade«. Der Konventionspartner gewährt den HGV-Mitgliedern pro Jahreinen Rabatt auf den Stromeinkauf von bis zu neun Prozent. In Zeiten, wo die staatlichen Abgaben auf den Strompreis weiter steigen, lässt sich mit dieser Konvention deutlich Geld einsparen. KFZ-Versicherung Die Konvention »KFZVersicherung« ermöglicht es HGV-Mitgliedern, Haftpflichtversicherungen für Fahrzeuge zu vorteilhaften Bedingungen abzuschlie-
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ßen. Die Versicherungsgesellschaft »SAI«, vertreten durch die »SAI«-Agentur »Cecchinato« in Meran, gewährt den HGV-Mitgliedern auf ihre offiziellen Versicherungspreise Rabatte zwischen 25 Prozent und 50 Prozent. Die genaue Höhe des Preisnachlasses ist abhängig von der Bonus-MalusKlasse und vom jeweiligen Fahrzeugtyp. Autorengebühren Wenn Gastbetriebe Radio- und Fernsehgeräte bzw. CD-Spieler im Betrieb haben, müssen sie dafür Autorengebühren (SIAE-Gebühren) bezahlen. HGV-Mitglieder erhalten dabei Rabatte von bis zu 30 Prozent auf die Listenpreise der SIAE. Produzentengebühren Neben den SIAE-Gebühren sind auch Produzentengebühren zu bezahlen,
wenn im Betrieb Radiound/oder Fernsehgeräte vorhanden sind. Die Vereinigung SCF (Società Consortile Fonografici) gewährt den HGV-Mitgliedern einen Rabatt von 15 Prozent auf den Listenpreis.
le« in Bozen und Bruneck Rabatte von 12 Prozent auf den Listenpreis. Die Automarke »Volvo«, vertreten durch die Garage »Alpe« in Bozen, gewährt auf die verschiedenen Modelle einen großzügigen Rabatt zwischen 12,5 und 17 Prozent. Mietmöbel HGV-Mitglieder haben die Möglichkeit, Möbel zu besten Konditionen zu mieten. Möglich macht dies die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen »Furni Rent«. Über einen Zeitraum von sieben Jahren können Möbel zu günstigen Konditionen gemietet werden. Dann geht die Einrichtung in das Eigentum des Gastwirtes über oder kann gegen eine neue Einrichtung ausgetauscht werden. Alkoholmessgeräte
Erste-Hilfe-Koffer Jeder Gastbetrieb muss laut Gesetz eine Erste-HilfeAusrüstung vorweisen. Je nach Betriebsgröße handelt es sich um einen Erste-Hilfe-Kasten oder einen Erste-Hilfe-Koffer. Der Konventionspartner »Brandschutzdienst Meran« gewährt HGV-Mitgliedern beim Kauf dieser Ausrüstungen Preisvorteile. Autos Auch im Auto-Bereich kann das HGV-Mitglied einige tolle Konditionen anwenden. Die Automarke »Mercedes« gewährt über die Firma »Autoindustria-
Über die Firma »Promilly« in Girlan können HGVMitglieder zu einem Vorzugspreis wiederverwendbare Alkoholmessgeräte beziehen. Inbegriffen im Sonderpreis sind 1.500 Röhrchen, der Transport und die Montage der Geräte. Die Firma »Promilly« übernimmt auch den Service für die Alkoholmessgeräte »BaccoBox«. Infos und Kontakte Weitere Details zu den HGV-Konventionen und zu den jeweiligen Ansprechpartnern und Kontaktadressen finden Sie im Internet unter www.HGV.it.
Sommerpraktika aus der Sicht der Jugendlichen Die Ausbildungs- und Orientierungspraktika bieten insbesondere im Laufe des Sommers vielen Jugendlichen eine Möglichkeit, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Dazu hat die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt eine Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor. Insgesamt zufrieden sind die Jugendlichen mit der Ausbildung während des Praktikums. Die überwältigende Mehrheit von mehr als 85 Prozen bewerten sie
mit sehr gut oder mit gut. Lediglich 13 Prozent der Befragten behaupten, eine schlechte oder gar keine Ausbildung erhalten zu haben. Diese finanzielle Motivation spielt bei den Praktika eine starke Rolle. So gaben etwas mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen an, das Praktikum hauptsächlich wegen der Arbeitsund Verdienstmöglichkeit absolviert zu haben. Dabei waren nur 46 Prozent der Jugendlichen mit dem Ta-
schengeld zufrieden. Mehr als 600 Jugendliche haben einen Kommentar abgegeben mit zum Teil sehr klaren Bemerkungen, wie »auf keinen Fall abschaffen, denn ich habe noch nie in meinem Leben so viel gelernt, wie in sechs Wochen« oder aber »organisierte Arbeitnehmerausbeutung«. Die gesamte Sammlung an Kommentaren sind als Anlage der Online-Version des »Arbeitsmarkt news« auf der Internetseite der Abteilung Arbeit abrufbar.
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Das weibliche Unternehmertum wird gefördert Auch für das Jahr 2012 stehen Geldmittel bereit – frühzeitiges Einreichen empfohlen!
Ansuchen können Unternehmen mit ausschließlicher oder vorwiegender weiblicher Beteiligung, die den Rechtssitz und/oder eine Betriebsstätte in Südtirol haben. Im Detail können ansuchen: Einzelunternehmerinnen, Personengesellschaften, deren Mitglieder zu mindestens 60 Prozent Frauen sind (im Falle von Kommanditgesellschaften müssen mindestens 60 Prozent der Komplementäre Frauen sein), sowie Kapitalgesellschaften, deren Gesellschaftskapital wenigstens zu zwei Dritteln von Frauen gehalten wird und deren Verwaltungsorgane mindestens zu zwei Dritteln aus Frauen bestehen.
Was gefördert wird Für folgende Investitionen kann um einen Beitrag angesucht werden: Ankauf von neuen Anlagen, Maschinen, Geräten und Einrichtungsgegenständen einschließlich der Installa-
Unternehmerinnen werden in ihrer Anfangsphase unterstützt. Foto: mev
tionskosten, Erwerb von Beratungsleistungen (nicht wenn sie dem ordentlichen Betrieb oder der Werbung dienen) und Ausgaben für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Auch die Erstellung von Internetseiten sowie der Erwerb von Hardund Software werden gefördert, jedoch beschränkt auf Gesuche, die von Betriebsneugründerinnen eingereicht werden bzw. von Frauen, die einen bereits bestehenden Betrieb mittels Rechtsgeschäft oder durch Todesfall übernommen haben. Die Gründung bzw. Übernahme darf nicht
mehr als 24 Monate zurückliegen. Schließlich sind auch noch die Ausgaben für Supervision der unternehmerischen Tätigkeit durch Experten förderungswürdig, jedoch beschränkt auf die ersten beiden Jahre nach Tätigkeitsbeginn. Ausdrücklich von der Förderung ausgeschlossen sind der Ankauf von Grundstücken und Gebäuden sowie Ausgaben für bauliche Eingriffe.
Die Beiträge Beim Ankauf neuer Anlagen, Maschinen, Geräte
und Einrichtungsgegenstände wird bis zu einer maximalen Investitionssumme von 200.000 Euro ein Beitrag von bis zu 25 Prozent der anerkannten Investitionssumme gewährt. Befindet sich der Betrieb in einem touristisch gering entwickelten Ort sowie bei Vorhandensein entsprechender Berufserfahrung oder Qualifizierung können Zuschläge im Ausmaß von jeweils zwei Prozent beantragt werden. Für Supervision, den Erwerb von Beratungsleistungen sowie Ausgaben für Aus- und Weiterbildungs-
maßnahmen werden höchstens 40.000 Euro im Jahr pro Unternehmen anerkannt, wobei ein Beitrag im Ausmaß von bis zu 80 Prozent gewährt werden kann. Das Gesuch um Förderung des weiblichen Unternehmertums muss vor Beginn der Investition bzw. der Initiative eingereicht werden. Für die Förderung des weiblichen Unternehmertums in allen Wirtschaftssektoren stehen im Jahr 2012 800.000 Euro zur Verfügung. Achtung: Die Gesuche werden nach Einreichdatum behandelt, und zwar bis zur Erschöpfung der Mittel; ein baldiges Einreichen des Gesuches wird daher empfohlen. Auf jeden Fall gilt als letzter Einreichtermin der 31. August 2012.
Weitere Infos Beitragsformulare sind auf der Internetseite der Abteilung Innovation, Forschung, Entwicklung und Genossenschaften der Autonomen Provinz Bozen veröffentlicht. Weitere Auskünfte zu dieser Förderung erteilt die genannte Landesabteilung unter der Telefonnr. 0471 413 736 (Frau Ghedina). es
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Auch im Jahr 2012 stellt die Autonome Provinz Bozen einen Sondertopf für die Förderung des weiblichen Unternehmertums zur Verfügung.
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Landesrat beim Quästor Berger und Rotondi zu Gästemeldung und Öffnungszeiten Die Gästemeldungen müssen seit Anfang dieses Jahres in digitaler Form übermittelt werden. Über erste Erfahrungen sprach Landesrat Hans Berger mit dem Quästor. Auf dem Weg hin zu effizienteren Abläufen in der staatlichen Verwaltung hat die Regierung Monti auch die Gästemeldungen von Hotels und Gastbetrieben unter die Lupe genommen und beschlossen, dass diese digital zu erfolgen haben. »So positiv ein solcher Schritt hin zum Bürokratieabbau auch ist, so groß sind die Probleme in der ersten Umsetzungsphase«, merkte Landesrat Hans Berger bei einem Treffen mit dem Bozner Polizeichef Dario Rotondi an. »Grundsätzlich ist derzeit die Gästemeldung auch über Fax möglich, man kann sich aber vorstellen, dass eine solche Faxlinie ständig überlastet ist«, so Berger, der die Probleme mit dem Quästor analysiert hat. Auch wenn das digitale Übermittlungssystem grundsätzlich funktioniert, so sind dennoch kapazitätsbedingte Engpässe aufgetreten. »In den letzten zwei
Frühlingsshowroom Landesrat Hans Berger (links) und Quästor Dario Rotondi. Foto: Pertl Jahren haben rund 800 Gastbetriebe die Möglichkeit der telematischen Übermittlung genutzt. In den letzten beiden Monaten ist diese Zahl plötzlich auf mehr als 1700 Gastbetriebe angewachsen«, berichtete der Landesrat. Der Quästor hat Landesrat Hans Berger bei der Aussprache versichert, dass die technischen Schwierigkeiten berücksichtigt werden. »Die elektronische Übermittlung ist ein unbürokratischer, einfacher Weg und daher sicher positiv, wenn sich Verwaltung und Betriebe einmal darauf eingestellt haben«, zeigte sich Berger überzeugt. Der Bürokratieabbau sei ein Ziel, an dem alle Verwaltungen zu arbeiten haben, der tech-
nische Fortschritt werde zudem dafür sorgen, dass eine elektronische Übermittlung der Meldungen auch für Kleinstbetriebe kein Problem sein werde.
Öffnungszeiten Beim Treffen mit dem Polizeichef wurden auch die Liberalisierungsvorhaben der Regierung Monti und deren Auswirkungen auf die Öffnungszeiten im Gastgewerbe besprochen. Der Landesrat zeigte sich davon überzeugt, dass deren Regelung allein in die Zuständigkeit der Landesregierung falle. »Die neuen Monti-Regeln werden auf das Südtiroler Gastgewerbe nicht angewandt«, unterstrich Berger.
Hausmesse 2012
17. + 18. März 10.00 - 18.00 Uhr
Neue HGV-Mitglieder Algund Obkircher Caroline Garni »Lichtenberg« Waldner Christian Bistro »Waldner« Walzl Urban Josef Gasthof »Bruthendler« Glurns
Neulichedl Bernhard Pension Restaurant Pizzeria »Hauenstein« Laas Klotz Simon Bar Pizzeria »St. Sisinius« Marling
Besuchen Sie unseren neuen Frühlingsshowroom
Sand in Taufers Kostner Verena Café Pub »Gardens« Pörnbacher Carmen Café »Domino« Sinich/Meran Hofer Flora Bar »Antonia«
Längerer Günther Camping Park »Gloria Vallis«
Walzl Sonja Pasta House Pizzeria Restaurant Bar »Anny«
Gossensass
Meran
Jocher Adele Residence »Bad Burgstall«
Gross Anna Margaretha Hotel »Feuerstein«
Pippi Stefano Garni Residence »Flora«
St. Leonhard/Passeier
Kaltern
Olang
Fischer Christian Residence »Edelweiss«
Rabensteiner Adelheid Café »Moments«
Kastelruth
Partschins
Schieder Roman Dolomiten »Pizza«
Öttl Peter Johann Pizzeria Rest. »Spotti«
St. Andrä/Brixen
Lamprecht Katja Berggasthaus »Pfandlerhof« Tisens Arquin Wilhelm Engel Natur Caravan Park »Tisens«
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Öffnungszeiten: MO – FR 09.00 – 12.30 und 14.30 – 19.00 SA 09.00 – 12.30 (den ersten Samstag im Monat den ganzen Tag geöffnet)
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AKTUELL
MÄRZ 2012
Historischer Gastbetrieb 2013 gesucht Unterlagen bis zum 31. März 2012 einzureichen – Infos unter www.historischergastbetrieb.it Der Wettbewerb »Der historische Gastbetrieb 2013 in Südtirol« zeichnet Gastbetriebe und Hotels mit historischem Bestand und Interieur aus. Der erfolgreiche Wettbewerb, mit dem historische Dorf- und Landgasthäuser, Hotels und Gastbetriebe prämiert werden, findet heuer bereits zum siebten Mal statt. Sinn der Auszeichnung ist die Unterstützung in der Erhaltung dieser Betriebe und die gesteigerte Bekanntmachung in der Öffentlichkeit. Die Erfahrungen aus den vorhergehenden Auflagen zeigen, dass die angepeilten Ziele bei Weitem übertroffen wurden. Der Seltenheitswert historischer Gastbetriebe – viele von ihnen mussten und müssen Erneuerungs- und auch Erweiterungsinitiativen weichen – nimmt kontinuierlich zu. Dies steigert ihren Seltenheits- und damit ihren Marktwert. Voraussetzung dafür sind kontinuierliche Instandhaltungsmaßnahmen sowie Anpassungen an die sich ständig verändernden Anforderungen und Bestimmungen. Dieses Spannungsfeld zwischen Alt und Neu spielt in der Beurteilung
Die Preisträger 2012: Die Pension »Briol« in Barbian …
… und das Wirtshaus »Vögele« in Bozen.
der Betriebe eine wichtige Rolle, da die Erhaltung eines historischen Bauwerks und dessen Nutzung in engem Zusammenhang stehen. Der Wettbewerb würdigt Hoteliers und Gastwirte, welche mit der Weiterführung und Pflege ihres historischen Betriebes wahre Kulturarbeit leisten im Sinne von Identität, Authentizität und Kontinuität. Der von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dem HGV und dem Landesdenkmalamt getragene Wettbewerb beabsichtigt durch die Verleihung des Preises, Gastwirte in ihren Erhaltungsbemühungen nachhaltig zu unterstützen und den Bekanntheitsgrad von Betrieben mit wertvollem histori-
Um sich am Wettbewerb beteiligen zu können, sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: – Der öffentlich zugängliche Gastbetrieb kann aus dem Zeitraum zwischen dem Mittelalter und dem 20. Jahrhundert stammen. – Die Beurteilung betrifft den gesamten Betrieb. – Die Einheitlichkeit des Stils ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme, da historische Gebäude oft aus mehreren Bauphasen heraus ihr Gesamtgefüge erhalten haben. – Erweiterungen und Ergänzungen in qualitätsvoller zeitgenössischer Architektursprache und ihre Integration in die originale historische Substanz werden bewertet.
schem Bestand zu steigern. Dies geschieht durch große mediale Resonanz mittels Presse, Fernsehen und Internet. Eine weitere Zielsetzung des Wettbewerbes besteht im Anlegen eines Faltkatalogs im Taschenformat zum Mitnehmen, in welchem alle prämierten und in der Endauswahl gestandenen Gastbetriebe angeführt werden. Parallel dazu erfolgt die kontinuierliche Ergänzung und Erweiterung der Seite www. historischergastbetrieb.it. Alle Gastwirte, deren Betriebe die Voraussetzungen erfüllen, sind eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen, um so das entstehende Netzwerk historischer Gastbetriebe zu ergänzen, zu bereichern und zu erweitern.
– Infrastrukturbauten und -anlagen beeinträchtigen die Preiswürdigkeit eines Objektes nicht. – Der Erlebnischarakter und die Präsentation des historischen Erbes sind wichtige Kriterien für die historische Authentizität des Betriebes. – Der historische Bestand des Gebäudes sollte in der Unternehmensphilosophie als Marketinginstrument hervorgehoben werden.
Informationen Alle Infos zum Wettbewerb können unter www. historischergastbetrieb.it abgerufen werden. Abgabetermin (Poststempel) für die einzureichenden Unterlagen ist der 31. März 2012.
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AKTUELL
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Eine neue Südtirol-App Die Reisemesse BIT gilt auf nationaler Ebene als wichtigster Branchentreffpunkt. Auf der internationalen Tourismusbörse BIT präsentierte sich Südtirol im Februar zukunftsweisend: Die Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) stellte die zunehmende Bedeutung von umweltfreundlicher Mobilität und »Green Economy« im Tourismus in den Fokus.
»Green Living« Südtirol nutzte die BIT 2012 in Mailand als Plattform, um sich mit all seinen Neuheiten zu präsentieren und um mit Medienvertretern, Journalisten, Agenturen und Reiseveranstaltern in Kontakt zu treten. »In Südtirol gibt es mehr als 3.000 Klimahäuser, und die Region deckt bereits heute ihren Energiebedarf zu 56 Prozent mit regenerativen Quellen. 2020 sollen es 100 Prozent sein. Bei dieser ehrgeizigen Zielsetzung leistet der Tourismus einen nicht unwesentlichen Beitrag«, begründete SMGDirektor Christoph Engl die kommunikative Schwerpunktsetzung »Green Living« für das Tourismus-
Die neue Südtirol-App.
jahr 2012. Vorbildcharakter für den erfolgreichen und nachhaltigen Umgang mit erneuerbaren Energien habe in Südtirol die Gemeinde Prad. »Die 3.000 Einwohner starke Gemeinde am Stilfserjoch deckt ihren gesamten Strom- und Wärmebedarf mit erneuerbaren Energien. Die Hälfte des in Prad produzierten Stroms fließt sogar in das nationale Verteilernetz«, beschrieb Engl das Erfolgsgeheimnis der energieautarken Gemeinde. Nachhaltige und naturnahe Ferien auf einem BioBauernhof oder in einem Niedrigenergie-Hotel seien mehr als ein Trend. Sie zeigen, dass Lebensgefühl und bewusster Lebensstil in Südtirol im Zusammenhang stehen. »Regionale Wellnessanwendungen und Produkte, Projekte wie die ›Enertour‹ oder Veranstaltungen wie das erste Innovationsfestival, das im September in Bozen stattfinden wird, tragen dazu bei, dass Südtirol sich künftig als nachhaltigste Region in Italien etablieren wird«, betonte der SMG-Direktor.
sell well
SMG auf der BIT in Mailand
Eröffnung in Kürze Bitte buchen
Mobiler Alleskönner Ökologisch verträglicher Tourismus ist nicht nur in Sachen Hotellerie auf dem Vormarsch, auch die Kommunikation im Tourismus wird »grüner«. So hat der Touring Club Italia, einer der wichtigsten Herausgeber im Bereich Reiseführermarkt, eine eigene SüdtirolApp entwickelt, die den Urlauber über Hotels, Freizeitaktivitäten und Top-Sehenswürdigkeiten informiert. So wird künftig auf wenig umweltfreundliche Guides in Papierform verzichtet. Neben Apulien, Rom und Sizilien gehört Südtirol zu den ersten Urlaubsdestinationen in Italien, die über eine Mobile-Guide verfügen. Die App, die für 2,99 Euro für iPhone-, iPad- und iPodTouch-User downloadbar ist, soll zum wichtigsten Urlaubsbegleiter für italienische Touristen werden.
Hotelbau – Ästhetisch schön, individuell und beeindruckend schnell Jede Saison zählt und trotzdem muss die Ästhetik und Qualität im Hotelbau im Mittelpunkt stehen, um sich im Wettbewerb klar zu positionieren. Betonfertigteile ermöglichen eine ungeahnte Symbiose aus anspruchsvoller Architektur, Individualität sowie schnellem Baufortschritt.
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GASTRO-INFO
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Auch die Gastronomie muss reagieren Für Neues offen sein – ein Beitrag von KM Reinhard Steger Die Gesellschaft wandelt sich sehr schnell. Das touristische Angebot muss ständig angepasst werden.
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Wir befinden uns heute in einem Zeitabschnitt, der durch die Wirtschafts- und Finanzkrisen der letzten Jahre einen enormen Wandel in allen Bereichen des Lebens bis hin in die Gastronomie ausgelöst hat. Hier bleiben oft nur mehr ganz begrenzte Werte der bisherigen Entwicklung erhalten. Dieser enorm schnelle Wandel wird noch zusätzlich forciert durch die fortschreitende Emanzipation sowie durch die höhere Bildungslust und den höheren Bildungsstand der Frauen in der Gesellschaft. Dieser Wandel und diese Veränderungen haben große Einflüsse auf die Beziehungen und Partnerschaften von Mann und Frau, auf die Ausbildungsangebote an unseren Berufs-, Fach- und Hotelfachschulen, die Wirtschaft im Allgemeinen und die Welt der Medien und der Mode, und sie verändern die gastronomischen Nachfrage in Restaurants und Hotels.
Neues Denken Diese neue Entwicklung macht auch in Südtirol ein neues, innovatives und zu-
kunftsorientiertes Denken erforderlich – ansonsten sind die Angebote für die Gäste nicht mehr attraktiv genug.
Gastronomen als Trendsetter Als Südtiroler Gastronomen, Servicefachkräfte, Köchinnen und Köche müssen wir Trendsetter im neuen Denken sein. Wir müssen Innovationen fördern, für das Neue offen sein und damit die Entwicklung der Südtiroler Gastronomie, der Südtiroler Küche und der Berufe in der Gastronomie gezielt unterstützen. Damit setzen wir nicht zuletzt auch einen entscheidenden Akzent in der Weiterentwicklung des Südtiroler Tourismus. Wir müssen deshalb aktiv auf unsere Gäste, aber auch auf unsere Jugend zugehen. Hier muss es unser zentrales Anliegen sein, die Bedürfnisse unserer Gäste und der wichtigsten Zielgruppen zu erforschen und die Bedürfnisse unserer Jugend zu erkennen und zu verstehen. Wir müssen weiters die Fähigkeit entwickeln und vorantreiben, unsere Gäste mit unseren Angeboten zu faszinieren und unsere Jugend für einen Beruf in der Gastronomie zu begeistern. Und hier muss uns ein zentraler Punkt jederzeit bewusst sein: »Die Zukunft ist nicht die Weiterführung der
Vergangenheit«. Viele Entscheider in der Branche sind geprägt von den Entwicklungen der letzten 20 Jahre. Sehr oft sind diese Entscheider rund 50 oder 60 Jahre alt. Obwohl viele von ihnen die Kraft haben, querzudenken und neue Entwicklungen aufzunehmen, passiert es immer wieder, dass sich manche schwertun, sich auf die neuen Ansprüche und Bedürfnisse einzustellen. Fakt ist: Bei den Gästen, aber auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wächst eine neue Generation heran. Hier entsteht ein neues Denken, hier entsteht ein neues Handeln, hier entsteht eine vollkommen neue Entwicklung und hier entstehen vollkommen neue Bedürfnisse. Auf diese Entwicklungen müssen die Gastgewerbetreibenden und deren Mitarbeiter gut vorbereitet sein und hier auch entsprechend agieren.
Offen sein Gerade deshalb müssen wir diesem Wandel mit einer absoluten Offenheit und Sensibilität begegnen. Denn nur mit einem neuen Denken, mit einem offenen Zeitgeist können wir mit diesem ungemein schnellen Wandel in der Gesellschaft Schritt halten und die richtigen Lösungen anbieten und präsentieren.
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Die Gastronomie muss offensiver auf neue Ansprüche der Gäste reagieren.
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GASTRO-INFO
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Grundregeln im Service: Teil 2
Übung macht den Meister Der effektive Service spart Kraft, Zeit und Nerven. Im folgenden einige Ratschläge. Für Anfänger gilt es zuerst, die Grundtechniken des Servierens zu erlernen. Teller tragen, Tische mit Besteck eindecken und verschiedene Gerichte richtig servieren: die jeweilige Vorgehensweise kann von Restaurant zu Restaurant variieren und sollte deshalb jedem »Neuling« von der leitenden Servicekraft erklärt werden. Denn es gilt: Effektiv zu arbeiten spart Kraft, Zeit und Nerven. Bei großen Bestellungen können die Gäste auch nach Sitzplätzen nummeriert werden. So kann später jedes Gericht auf Anhieb zum richtigen Gast gebracht werden, ohne durch Nachfragen und somit unangenehme Unterbrechung für die Gäste ungewollt zum Entertainer des ganzen Tisches zu avancieren. Während des Essens wird die Aufmerksamkeit des Kellners weiter gefordert, allerdings so unauffällig wie möglich. Nach einmaligem Nachfragen, ob jeder Gast zufrieden ist und ihm sein Essen mundet, soll
der Tisch auch in Ruhe gemeinsam essen. Sitzt jemand während des Essens vor einem leeren Glas? Wird vielleicht eine neue Flasche Wasser auf den Tisch gebraucht? Es bedarf schon etwas Feingefühl um zu bemerken, wann der Gast einen Wunsch äußern könnte. Erstes Gebot ist trotzdem Zurückhaltung – der Tisch kann mit den Augen statt mit ständigem »Umherschleichen« observiert werden. Abgeräumt wird erst, wenn alle Gäste am Tisch fertig sind.
Ruhe bewahren Jeder macht Fehler – die Kunst liegt darin, ihn schnell zu beheben. Die Möglichkeiten für Fehler und Fettnäpfchen sind im gastronomischen Service schier endlos. Ein Kellner ist trotz allem auch nur ein Mensch, muss aber lösungsorientiert handeln. Ist etwas mit dem Essen nicht in Ordnung, muss das mit dem Küchenchef besprochen und gegebenenfalls sofort ausgetauscht werden. Macht die Bedienung einen Fehler, entschuldigt sie sich einmal ausdrücklich und mit einem klaren Statement. pa
Foto: allesfoto.com
Lauwarme Salat- und Gemüsecrêpes Zutaten für 4 Portionen Zutaten Crêpes: 80 g Mehl, 100 ml Milch, 80 ml Sahne 20 g zerlassene Butter, 2 Eier etwas Öl zum Backen der Crêpes Zutaten Füllung: 200 g Südtiroler Ricotta 60 g getrocknete Tomaten, in Würfel geschnitten 20 g grüne Oliven, entkernt 200 g bunte Blattsalate 40 g Karotten, geraspelt 120 g Parmesan, gehobelt 120 g Tomatenwürfel Salz, Pfeffer aus der Mühle Zubereitung • Für die Crêpes das Mehl in eine Schüssel geben, die Milch und die Sahne einrühren.
• Die zerlassene Butter und die Eier beigeben und mit dem Schneebesen einrühren. • Eine Pfanne erhitzen, mit Öl leicht ausfetten und aus dem Teich hauchdünne Crêpes backen. • Für die Fülle die Ricotta in eine Schüssel geben und die getrockneten Tomaten, die fein gehackten Oliven, Salz und Pfeffer unterrühren. • Die Crêpes mit der Ricotta-Masse bestreichen, mit den bunten Blattsalaten, den Karottenstreifen und den Tomatenwürfeln belegen und dem gehobelten Parmesan bestreuen. • Die Crêpes wie eine Roulade einrollen, in Klarsichtfolie wickeln und in den Kühlschrank geben. • Die Crêpes bei Bedarf kurz in einer heißen Pfanne auf allen Seiten leicht anbraten. In Stücke schneiden und mit einigen Salatherzen servieren.
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WEITERBILDUNG
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Lernen von den besten Ostsee-Betrieben Dritte Trendtour der Weiterbildungsreihe »Juwelen der Alpen« vom 8. bis 10. Mai 2012 größten Internetagenturen des deutschsprachigen Alpenraums, zeigt im Workshop, wie man im Internet mit System zu touristischem Erfolg kommt.
Die Kurzreise widmet sich dem wichtigen Thema Marketing. Wer ein Hotel führt, muss immer auf dem Laufenden sein und über neue Trends und aktuelle Entwicklungen in der Branche bestens Bescheid wissen. Mit welchen »Moden« ist in der Hotellerie zu rechnen? Was zeichnet innovative Hotelkonzepte in der Praxis im Detail aus? Welche Ideen sind im eigenen Betrieb zu verwerten? Diese und ähnliche Fragen stellen sich auch Südtirols Hoteliers immer wieder. Die Tourismusberatung »Kohl & Partner« aus Villach bietet in Zusammenarbeit mit dem HGV unter dem Titel »Juwelen der Alpen« sieben Trendtouren an, die erfahrenen und wissbegierigen Gastwirtinnen und Gastwirten sowie Jung-Hoteliers und Hotelmanagern eine weitere Professionalisierung ermöglichen.
Die Touren im Überblick Das Weiterbildungsangebot »Juwelen der Alpen« erstreckt sich über drei Jahre, wobei jährlich zwei bis drei Reisen zu den besten Betrieben der Alpen angeboten werden. Im Frühling des Vorjahres führte die erste
Zu Gast in Rostock Warnemünde
Das Vier-Sterne-Superior-Hotel »Artepuri Hotel Meersinn« ist ein zertifiziertes Biohotel und überzeugt mit einem außergewöhnlichen Design. Foto: www.meersinn.de. Trendtour unter dem Motto »Wellness und soziale Kompetenzen« in die Schweiz und nach Österreich. Die zweite Trendtour der Reihe »Juwelen der Alpen« wurde zum Thema »Investment, Vision & Hotelketten« im Herbst des Vorjahres angeboten. Nun steht die dritte Trendtour an: Diese trägt den Titel »Erfolgsfaktor Marketing. Ein Blick hinter die Kulissen einer Mit-
Infos zur Trendtour an die Ostsee Leistungsumfang der Trendtour Bustransfer ab Berlin Mittagessen an allen drei Tagen, Abendessen (exkl. Getränke) zwei Übernachtungen mit Frühstück zwei halbtägige Workshops mit Fachexperten Organisation und Reisebegleitung Schlussdokumentation mit den wichtigsten Erkenntnissen für den Sammelordner »Juwelen der Alpen« Achtung: Treffpunkt ist am Flughafen in Berlin, Weiterfahrt mit dem Bus. Anreise bis Berlin in Eigenregie. Die Flugkosten sind nicht inbegriffen. STK-Gebühr im DZ: 974 Euro (+ 21 % MwSt.) Reguläre Teilnahmegebühr im DZ: 1.290 Euro (+ 21 % MwSt.) Einzelzimmerzuschlag: 60 Euro Nähere Informationen und Anmeldung zur Trendtour bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790.
bewerber-Destination« und führt alle Interessierten vom 8. bis 10. Mai 2012 an die Ostsee. Organisiert, moderiert und begleitet wird die Reise von Daniel Orasche von »Kohl & Partner«.
Die dritte Trendtour Bei der dritten Trendtour, die im Rahmen der Reihe »Juwelen der Alpen« angeboten wird, haben die teilnehmenden Gastwirtinnen und Gastwirte die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von fünf erstklassigen Hotels an der Ostsee zu werfen. Den ersten Tag der Reise verbringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fünf-Sterne-Hotel »SEETEL Ahlberger Hof«, das direkt an der Strandpromenade des Kaiserbades Ahlbeck liegt. Das Hotel bietet Ruhe und Entspannung in familiärer Atmosphäre und kombiniert nostalgische Gemütlichkeit gekonnt mit luxuriösem Komfort. In diversen Workshops und im Erfahrungsaustausch mit einem Vertreter der »SEETEL«-Hotels beschäftigen sich die Teilnehmer der Trendtour mit dem Thema »Erfolgreiches Marketing
der Ferienhotels an der Ostsee«.
Zu Gast in Binz und Dierhagen Dann geht die Reise weiter nach Binz, wo die Gastwirtinnen und Gastwirte im Vier-Sterne-Superior-Komfort-Hotel »Artepuri Hotel Meersinn« übernachten. Das elegante DesignHotel und zertifizierte BioHotel hat sich innerhalb von wenigen Jahren zu einer der führenden Adressen für innovative ganzheitliche Präventiv- und Regenerationsmedizin entwickelt. Auf 800 Quadratmetern Fläche bietet ein Team von spezialisierten Ärzten und Therapeuten im »Medical Spa artepuri med center« medizinische Leistungen auf höchstem Niveau an. Nächste Station der Trendtour ist Dierhagen. Im Vier-Sterne-SuperiorSPA-Hotel »Dünenmeer«, das direkt zwischen Dünen und Küstenwald liegt, beschäftigen sich die Reiseteilnehmer nach der Besichtigung des Hotels in einem Workshop mit dem Thema »e-Marketing-Erfolgsfaktoren der Zukunft«. Michael Mrazek aus Salzburg, Gründer von »ncm«, einer der
Am dritten Tag sind die Teilnehmer in der »Yachthafenresidenz Hohe Düne« in Rostock Warnemünde zu Gast. Der grandiose Blick über die Ostsee und den Alten Strom macht die Yachthafenresidenz zu einem der schönsten Ostsee-Hotels. Auf drei Decks bietet das Hotel eine weitläufige Wohlfühlwelt mit großzügiger Saunalandschaft, eine Wellness-Oase, einen hochmodernen Fitnessbereich und einen Pool mit Kamin und Separees. Die 368 liebevoll eingerichteten Zimmer und Suiten im Haupthaus und in den Residenzen überzeugen mit maritimem Design und mit einer herrlichen Aussicht. Den letzten Höhepunkt der Trendtour stellen ein Mittagessen und die Besichtigung des Hotels »Neptun« in Rostock Warnemünde dar. Aus jedem Zimmer, aus den Restaurants und aus dem Wellnessbereich haben die Gäste freien Blick auf das offene Meer, auf die Promenade und auf die Hafeneinfahrt. Auf 2.400 Quadratmetern wird den Gästen im »Arkona-Spa« ein Rundum-Angebot für Gesundheit, Schönheit, Fitness und Erholung geboten.
Die nächsten Trendtouren Die nächsten Trendtouren der Reihe »Juwelen der Alpen« werden im Herbst 2012 und im Frühling 2013 angeboten. Im Herbst führt die Reise unter dem Motto »Qualität, Verkauf & future hotel« nach Deutschland und Österreich, im Frühling 2013 wird die fünfte Trendtour angeboten, bei der sich die Teilnehmer in Vorzeigebetrieben in Österreich und in der Schweiz mit dem Thema »Kommunikation, Verhandeln & Einkauf« beschäftigen werden.
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WEITERBILDUNG
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Beweisen Sie Stil!
Erfolgreich wirtschaften kann nur, wer die Betriebszahlen genau kennt.
STK/HGV-Kurs am 23. März in Bozen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, sich geschmackvoll zu kleiden. Gastwirtinnen und Gastwirte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ständig im »Rampenlicht«. Selbstsicherheit, gute Umgangsformen und Freundlichkeit sind in ihrer täglichen Arbeit ein Muss. Aber bekanntlich zählt vor allem der erste Eindruck: Innerhalb von nur wenigen Sekunden bildet sich unser Gegenüber eine Meinung über uns. Deshalb ist es wichtig, dass alle, die im Gastgewerbe arbeiten, großen Wert auf ihr Äußeres legen. Welches Outfit eignet sich für welchen Anlass? Welche Farben passen zu mir? Welche Kleidungsstücke dürfen in keinem Kleiderschrank fehlen? Wie runde ich mein Outfit mit Schuhen, Schmuck, usw. ab, ohne »überladen« zu wirken? Diese und viele andere Fragen rund um das Thema beantwortet die Stilistin und Imageberaterin Elisabeth Motsch aus Michael-
beuern im STK/HGV-Kurs »Guter Stil gefragt«, der am Freitag, 23. März 2012, in Bozen angeboten wird. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer erfahren, welche Kleidungsstücke zur Garderobenbasis gehören und wie diese sinnvoll ergänzt werden. Zudem lernen sie, die verschiedenen Outfits geschickt mit Schuhen, Schmuck, Brille, usw. aufzuwerten. Ein interessantes Thema, mit dem sich die Kursteilnehmer beschäftigen, ist die Anpassung der Kleidung an den Figurentyp, aber auch an den Charakter. Welche Farben und Formen verhelfen schüchternen Personen zu einem selbstsicheren Auftritt? Wer kann welche Kleidungstücke tragen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Referentin im Kurs. Nützliche Tipps und Ratschläge gibt die Stilberaterin auch fürs »Shopping«: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen Passform und Qualität genau unter die Lupe und schulen ihr Auge – damit sie in Zukunft beim Einkaufsbummel gezielt Kleidungsstücke und Accessoires auswählen können.
Infos zum Kurs Titel: Guter Stil gefragt Referentin: Elisabeth Motsch, Stilistin und Imageberaterin, Michaelbeuern Datum: Freitag, 23. März 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Parkhotel »Laurin«, Bozen STK-Gebühr: 87 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 233 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet unter www.HGV.it.
Foto: allesfoto.com
Controlling-Lehrgang STK/HGV-Lehrgang im Mai und Juni in Bozen Dieser Lehrgang ist besonders den Betreibern von kleinen Gastbetrieben zu empfehlen. Aktiva, Passiva, Aufwand, Ertrag. All das sind Begriffe, die jedem, der einen Betrieb führt, geläufig sein müssen. Wer auf lange Sicht erfolgreich wirtschaften will, muss die Zahlen seines Betriebes nämlich genau kennen. Es gilt, die Bilanz des eigenen Betriebes richtig zu lesen, vorausschauend zu budgetieren und mehrjährige Kennzahlenvergleiche zu erstellen. Nur so können wir herausfinden, in welchen Bereichen gespart werden muss und wo vielleicht Kosten reduziert werden können. Was die Zahlen des Betriebes aussagen und wie das Betriebsergebnis optimiert werden kann, zeigt der Unternehmensberater und Gastro-Experte Thomas Gerhard aus Bregenz im Controlling-Lehrgang, den die STK und der HGV im Mai und Juni anbieten. In fünf Einheiten erfahren die
Kursteilnehmer alles über die Ziele und Aufgaben des Controllings, lernen die verschiedenen ControllingArten kennen, berechnen und interpretieren Kennzahlen richtig, erstellen Controller-Berichte und entwickeln Strategien zur Kostenoptimierung bzw. Umsatzsteigerung. In Bezug auf die Jahresplanung erstellen sie Umsatzbudgets für den Gastronomie- und Logisbereich, legen Profitcenter an, üben sich in der flexiblen Kostengruppenplanung zur Erfassung der operativen Betriebskosten und erfahren alles Wichtige
zur Plan-Ergebnisrechnung. Bei der kurzfristigen Erfolgrechnung auf Monatsbasis geht es um die Kennzahlenanalyse, um die Nächtigungsstatistik, um die Analyse von Branchenvergleichswerten und um die Mindestumsatzberechnung. Auch das F&B-Controlling steht auf dem Kursprogramm. Hier gibt der Referent einen Überblick über die Einkaufsartikelverwaltung, über die Preiskalkulation und Preisanalyse und über die Wareneinsatzkontrolle, und er gibt nützliche Tipps zur Optimierung des Wareneinsatzes.
Infos zum Lehrgang Titel: Controlling-Lehrgang mit Abschlussprüfung Referent: Mag. Thomas Gerhard, Unternehmensberater und Gastro-Experte, Bregenz Datum: dienstags, mittwochs und donnerstags, 22. und 31. Mai, 6., 13. und 19. Juni 2012 Dauer: jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr Ort: Hotel »Sheraton«, Bozen STK-Gebühr: 220 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 615 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Lehrgang bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790, oder im Internet unter www.HGV.it.
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WEITERBILDUNG
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STK-HGV-Kurse und Seminare ■ Rezeption und Hauswirtschaft
Pfiffige E-Mails für Ihre Gäste In diesem Kurs lernen Sie, E-Mails so zu schreiben, dass sie vom Empfänger gern gelesen werden! Wecken Sie beim Leser mit originellen Nachrichten die Lust auf einen Urlaub in Ihrem Gastbetrieb! Ort: Bruneck Donnerstag, 22. März 2012
■ Service und Getränke
Foto: Bilderbox
Servicetraining für Einsteiger In diesem Kurs werden Einsteiger in die Geheimnisse des professionellen Service eingeweiht und sie erfahren, womit sie bei den Gästen punkten können. Ort: Vintl Donnerstag, 22. März 2012
■ Küche und Speisen
Primi piatti della cucina italiana Ob Reis- oder Nudelgerichte, Gnocchi oder andere Köstlichkeiten – die Vorspeisen spielen in der italienischen Küche eine besondere Rolle. Holen Sie sich in diesem Kurs neue Ideen für Ihre Speisekarte! Ort: Bozen Freitag, 16. März 2012 ■ ■ ■ ■
Richtig führen in der Praxis Auch am Südtiroler Arbeitsmarkt und besonders im Gastgewerbe haben sich die Zeiten geändert. Es wird immer mehr mit Hilfskräften gearbeitet, und Fachkräfte sind oft Mangelware. Zudem stellt die hohe Mitarbeiterfluktuation alle Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Sie müssen schnell agieren, Mitarbeiter flott einschulen und effizient führen, um den Qualitätsstandards des Betriebs Rechnung zu tragen. In diesem Kurs, der am Montag, 16. April 2012, in Marling angeboten wird, lernen Führungskräfte von Restaurant, Küche und Bar, ihre Mit-
arbeiter richtig zu führen. Andrea Windstoßer Bertagnolli, Trainerin für Ausbildungspädagogik, zeigt, wie man die Mitarbeiter richtig fordert und fördert und wie man auf die verschiedenen Lerntypen gekonnt eingeht. Der Kurs dauert von 9 Uhr bis 17 Uhr und wird im Romantik Hotel »Oberwirt« in Marling abgehalten. Der STK-Preis beträgt 78 Euro (+ 21% MwSt.), die reguläre Kursgebühr beläuft sich auf 200 Euro (+ 21% MwSt.). Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs in der Rubrik »Weiterbildung« auf www.HGV.it.
Schmackhafte Frühlingsgerichte mit Kräutern Frisch, würzig, geschmacksintensiv – Kräuter geben jedem Gericht das gewisse Etwas. In diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten mit Thymian, Petersilie, Basilikum & Co. eine besondere Note verleihen!
VORHER
NACHHER
Ort: Kaltern Mittwoch, 11. April 2012 ■ ■ ■ ■
Das Vitalfrühstück Woraus ein gesundes Vitalfrühstück besteht und wie Sie Ihren Gästen einen guten Start in den Tag ermöglichen, erfahren Sie in diesem Kurs. Sie erhalten neue Impulse, Tipps und Anregungen für die Angebotsgestaltung mit schmackhaften Südtiroler Qualitätsprodukten und für die Präsentation des Frühstückstischs. Ort: Bruneck Dienstag, 17., und Mittwoch, 18. April 2012
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WEITERBILDUNG
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Mit Sprachen punkten STK und HGV bieten Italienisch- und Englischkurse an Im Frühling bieten die STK und der HGV auch einen Russischkurs an. Die Gäste willkommen heißen, sie mit allen wichtigen Informationen versorgen, Ausflugstipps geben und zwischendurch einfach mal über Gott und die Welt plaudern. Wer im Gastgewerbe arbeitet, von dem erwarten sich die Gäste, dass er gern redet. Solange wir in unserer Muttersprache kommu-
nizieren können, ist das ein Kinderspiel, bei italienischen Gästen tun sich einige schon etwas schwerer, und wenn die Gäste weder deutsch noch italienisch sprechen, fehlen vielen plötzlich die Worte. Aber Südtirols Gastfreundschaft muss in allen Sprachen gleich klingen. Deshalb bieten die STK und der HGV in jeder Weiterbildungssaison Sprachkurse an, die den Gastwirtinnen und Gastwirten so-
Infos zum nächsten Sprachkurs Titel: Benvenuti – corrispondenza con l’ospite italiano Referentin: Claudia Rossin, Italienischlehrerin, Bozen Datum: Dienstag, 27., und Donnerstag, 29. März Dauer: jeweils von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 70 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 212 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs auf der HGV-Homepage unter www.HGV.it.
wie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit bieten, ihre Italienischund Englischkenntnisse in Wort und Schrift zu verbessern. Anfang März hatten alle Interessierten die Möglichkeit, im Kurs »Welcome – Kommunikation mit englischsprachigen Gästen« ihre Englischkenntnisse aufzufrischen, und im Kurs »Benvenuti – corrispondenza con l’ospite italiano« lernen Gastwirte und Mitarbeiter Ende März, E-Mails und Briefe für ihre Gäste in korrektem Italienisch zu verfassen. Weitere Sprachkurse bieten die STK und der HGV im neuen Weiterbildungsprogramm an, das Mitte April erscheint. Dann haben alle Interessierten wieder die Möglichkeit, ihre Italienisch- und Englischkenntnisse zu verbessern, und erstmals wird im Juni auch ein Russischkurs angeboten.
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Bei vielen ist es schon fünf vor zwölf. Viele Menschen sind burn-out-gefährdet. Foto: Bilderbox
Lassen Sie es nicht so weit kommen! STK/HGV-Kurs zum Thema »Burnout« Die Kursteilnehmer lernen, achtsamer und gelassener durchs Leben zu gehen. Man ist ständig unter Zeitdruck und muss Höchstleistungen erbringen, sollte für die Mitarbeiter immer ein offenes Ohr haben und für die Gäste am besten rund um die Uhr mit einem breiten Lächeln da sein. Und ganz »nebenbei« will man auch noch eine super Mutter oder ein super Vater sein, Freundschaften pflegen und am Dorfleben teilhaben. So sieht für viele Gastwirtinnen und Gastwirte das »normale« Leben aus, und leider wird vielen erst sehr spät bewusst, dass sie Raubbau am eigenen Ich betreiben, der ihnen auf Dauer nicht verziehen wird. Irgendwann ist Schluss, nichts geht mehr, und die
Betroffenen werden mit der Diagnose »Burnout« konfrontiert. Immer mehr Personen, die im Gastgewerbe arbeiten, sind burn-out-gefährdet, und deshalb bieten die STK und der HGV im März erstmals einen Kurs zu diesem Thema an. Die Kursteilnehmer erfahren, was hinter der neuen »Volkskrankheit« Burnout steckt, und sie fragen sich, wie stark sie selbst gefährdet sind.
Wertvolle Ratschläge Die Referentin Dörte Mäder analysiert gemeinsam mit den Teilnehmern die verschiedenen Stressoren, gibt wertvolle Tipps und Ratschläge für den Alltag und zeigt, wie es gelingt, achtsamer und gelassener durchs Leben zu gehen und sich bewusst mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.
Infos zum Kurs Titel: Vorsicht Burn-out-Falle! Referentin: Dörte Mäder, Mediatorin, Stuttgart Datum: Montag, 19. März 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Mirabell«, Olang STK-Gebühr: 96 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 239 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der HGV-Weiterbildung, Tel. 0471 317 790, und in der Rubrik »Weiterbildung« auf der Seite www.HGV.it.
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WEITERBILDUNG
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Wellness für die Kleinen STK/HGV-Kurs am 30. März in Jenesien Dieser Kurs liefert kreative Ideen, die gesundheitsbewusste Urlauber bestimmt begeistern. Sich wohlfühlen, entspannen und etwas für die Gesundheit tun. Das ist in unserer hektischen Zeit für viele Menschen der Inbegriff von Urlaub geworden. Der Gesundheits- und Wellnesstrend im Tourismus hält an, allerdings sind die Zeiten, in denen die Qualität eines Wellnessurlaubs an der Größe der Bäder- und Saunalandschaft des Gastbetriebes gemessen wurde, vorbei.
Individuelle Angebote Für immer mehr Gesundheitssuchende wird die Wellnessinfrastruktur, also die Hardware des Betriebes, zweitrangig. Sie legen Wert auf individuelle Betreuung und auf alternative Wohlfühlangebote, auf Angebote, die ihren Wünschen und Anforderungen entsprechen. Wie man den Gästen einen Wohlfühlurlaub bieten kann, auch wenn der eigene Betrieb über keine luxuriöse Wellnessinfrastruktur mit vielen Quadratmetern Saunalandschaft und Entspannungsliegen aus Designerhand verfügt, erfahren die Teilnehmer des STK/ HGV-Kurses »Wellness in kleinen Betrieben«, der am 30. März in Jenesien angeboten wird. Die Kneipp-Gesundheitstrainerin Helene
Roschatt aus Bozen zeigt, wie mit einer gehörigen Portion Kreativität Wohlfühlangebote geschaffen werden können, welche die Gäste begeistern.
Urlaub mit Wohlfühlgarantie Die Referentin gibt den Seminarteilnehmern Tipps und Ratschläge für kreative Wohlfühlangebote mit Südtirol-Bezug, und jeder Teilnehmer stellt sich die Frage, welche Wohlfühlerlebnisse er in seinem Gastbetrieb anbieten kann. Zudem zeigt Roschatt, wie man die Emotionen der Gäste gezielt ansprechen kann und wie man Bewegungsangebote und Körperanwendungen geschickt kombiniert. Das wichtigste Kapital jener Gastbetriebe, die über keine Wellnessinfrastruktur verfügen, ist die Natur: Für Bewegung, Sport und Entspannung bieten die Wälder und Wiesen Südtirols ideale Rahmenbedingungen. Kneippen, wandern, Kräuter sammeln, laufen, mountainbiken, entspannen und vieles mehr wird für die Gäste hier zum unvergesslichen Urlaubserlebnis. Die Referentin berät die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer auch bei der Gestaltung ihres persönlichen Wohlfühlangebotes und zeigt, wie sich kleine Gastbetriebe mit stimmigen, ganzheitlichen, kreativen Wellnessideen von den »großen« Konkurrenten abheben können.
Infos zum Kurs Titel: Wellness in kleinen Betrieben Referentin: Dr. Helene Roschatt, Kneipp-Gesundheitstrainerin, Bozen Datum: Freitag, 30. März 2012 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: »Landgasthof zum Hirschen«, Jenesien STK-Gebühr: 80 Euro (+ 21% MwSt.) Reguläre Kursgebühr: 207 Euro (+ 21% MwSt.) Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, oder im Internet unter www.HGV.it.
Foto: allesfoto.com
Vegetarische Köstlichkeiten aus Südtirol Eine reiche Auswahl an kreativen, vegetarischen Köstlichkeiten lässt das Herz des modernen, gesundheitsbewussten Genießers höher schlagen. Wie man die hochwertigen landwirtschaftlichen Produkte, die Südtirol im Überfluss zu bieten hat, in kulinarische Genusserlebnisse verwandeln kann, zeigt Reinhard Steger, Küchenmeister und diplomierter Diätkoch aus Mühlen in Taufers, im Kurs »Vegetarische Köstlich-
keiten aus alpinen Produkten«, der am Dienstag, 27., und Mittwoch, 28. März 2012, in der Hotelfachschule Bruneck angeboten wird. Der Kurs dauert jeweils von 18 Uhr bis 22 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 72 Euro (+ 21% MwSt.) für STK-Mitglieder, die reguläre Teilnahmegebühr beläuft sich auf 239 Euro (+ 21% MwSt.). Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs in der Rubrik »Weiterbildung« auf www.HGV.it.
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76 Prozent buchen online Aktuelle Studie zum Buchungsverhalten der Gäste Immer mehr Gäste nutzen das Internet für Anfragen und Buchungen von Unterkünften. Die mittlerweile elfte Umfrage zum Thema OnlineAnfragen und Online-Buchungen der Tourismusberatung »Kohl & Partner« unter mehr als 350 Ferienhotels in Österreich, Süddeutschland und Südtirol bestätigt den deutlichen Trend, dass immer mehr Gäste online Zimmer buchen oder Anfragen verschicken. Die erste Befragung vor elf Jahren ergab, dass der Anteil der Anfragen über das Internet bei zehn Prozent liegt. Heute hingegen gelangen 77 Prozent aller Gästeanfragen über OnlineMedien zu Vermietern und Hoteliers. Auch und gerade beim Buchen hält dieser Online-Trend an: Gäste tätigen inzwischen 76 Prozent ihrer Buchungen über Online-Medien. 35 Prozent der Unterkünfte werden inzwischen mittels E-Mail gebucht, 15 Prozent über die hoteleigene Website und zehn Prozent über Buchungsplattformen. Sechs
Verteilung der Buchungen auf die Medien. Quelle: Kohl & Partner
Prozent der Gäste verwenden für ihre Urlaubsanfragen – und inzwischen auch für Buchungen – Social Media und Bewertungsplattformen. Die Umfrage zeigt auch deutlich, dass die Internetauftritte von Kooperationen und Tourismusverbänden gemeinsam 15 Prozent der Gästeanfragen und zehn Prozent der Buchungen einbringen. Die Studie ergab zudem, dass sechs Prozent der Gäste bei ihrer Abreise gleich direkt vor Ort für ihren nächsten Urlaub anfragen und fünf Prozent bereits
direkt buchen. Die Tageszeiten, zu welchen die Nutzer ihre Urlaubsanfrage stellen, verändern sich jährlich: Trafen im Jahr 2010 fast die Hälfte der Anfragen noch zwischen 12 Uhr und 18 Uhr in den Hotels ein, so wurden 2011 39 Prozent aller Anfragen von 18 Uhr bis 23 Uhr
verschickt. 33 Prozent der Anfragen erreichten den Gastbetrieb zwischen 6 Uhr und 12 Uhr, 28 Prozent der Anfragen landeten zwischen 12 Uhr und 18 Uhr im Postfach der Gastbetriebe. In untenstehender InfoBox einige Tipps zum Umgang mit Online-Anfragen.
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Die Menschen werden immer reisen Zukunftsforscher Matthias Horx über die Zukunft des Reisens Es gibt kein »Hotel der Zukunft«, weil sich die Märkte und die Menschen immer stärker ausdifferenzieren. Der deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx war einer der Hauptreferenten des diesjährigen Deutschen Hotelkongresses in Berlin Ende Januar. In einem Interview mit der Fachzeitung »Allgemeine Hotelund Gastronomie-Zeitung« und im Referat nahm er zu Trendfragen in der Reisebranche Stellung. Auf die Frage, wie das Hotel der Zukunft aussehen wird, meinte Horx: »Es gibt kein Hotel der Zukunft. Es
wird mehr Designhotels für Jüngere geben; kreative Hotels, die nicht mehr steif und formell sind, neue Techniken mit virtuellen Wänden und Videospielen in jedem Zimmer. Es wird aber auch das alte Grandhotel geben. Das ist ein starker, stabiler, ewiger Mythos. Es wird ›Fast Hotels‹ geben, in denen man in der Schuhschachtel wohnt und vielleicht nur Stunden mietet. Es wird weniger mittelmäßige Hotels geben, in denen alles ›weder-noch‹ ist.« Als weiteren Megatrend sieht Horx die sozialen Netzwerke und die Kommunikation in diesen Netzwerken. »Nichts bleibt mehr verborgen, auch nicht die
Kakerlaken in der Küche«, bemerkt Horx. Öko, Nachhaltigkeit und Bio-Produkte sind weitere Trends, welche die Hotellerie bzw. die Bedürfnisse der Reisenden stark beeinflussen werden. »Heute probiert man bei Flugzeugen schon Biomasse-Treibstoff aus, der Kerosin ersetzen kann. Der Zug wird im Bereich 500 bis 1000 Kilometer noch gewaltig zulegen. Und die Zeit des immer billigeren Fliegens ist vorbei«, prophezeit der Zukunftsforscher. Beim Thema Öko und Nachhaltigkeit geht es darum, ein Haus energieeffizient zu machen und die Materialkreisläufe zu optimieren. Horx dazu: »Das ist viel schwieriger, aber lohnt
sich ungleich mehr als grüne Dekoration.« Die Frage, welche Betriebskonzepte in Zukunft noch betriebswirtschaftlichen Erfolg versprechen, lässt sich global nicht beantworten. »Ob man in eine Nische geht, also ein sehr ambitioniertes, profiliertes Produkt macht, oder versucht, im Massenmarkt Innovationen zu schaffen, erfordert unterschiedliche Strategien. Es geht entweder um ungewöhnliche, herausragende Erlebnisse oder um eine radikal neue Form der Logistik«, urteilt Horx. Alles, was dazwischen liegt, werde zunehmend Schwierigkeiten haben, sich auf dem Markt zu behaupten.
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So ticken Südtirols Familienbetriebe Alois Kronbichler gibt Tipps zur Betriebsübernahme Wer einen Gastbetrieb übernehmen und erfolgreich weiterführen will, braucht eine klare Strategie. »Voraussetzung für eine erfolgreiche Betriebsübergabe bzw. Betriebsübernahme ist, dass man versteht, wie Familienbetriebe ticken«, betonte Alois Kronbichler von der »Kohl & Partner«Tourismusberatung bei der Fachtagung zum Thema »Junior übernimmt Führung«, zu der die HGJ gemeinsam mit dem EURACInstitut für Regionalentwicklung und Standortmanagement Ende November eingeladen hat.
Gemeinsam wohnen und arbeiten Familienbetriebe zeichnen sich nach Kronbichler nämlich durch einige Besonderheiten aus, die beachtet werden müssen. Unter anderem unterscheiden sich Familienbetriebe im Gastgewerbe von anderen Betrieben dadurch, dass der Lebensbereich und der Arbeitsbereich eins sind und die Gastwirtefamilie meist auch dort wohnt, wo sie arbeitet. »Arbeiten Sie an einer besseren Trennung zwischen ›Privatfamilie‹ und ›Betriebsfamilie‹. Schaffen Sie Zeiten, wo das ›andere‹ keinen Platz hat«, riet Kronbichler und appellierte an die Gastwirte, Zeit und Energie in die Familie zu investieren. »Solange die Familie intakt ist, geht es auch dem Betrieb gut«, brachte Kronbichler die Botschaft auf den Punkt. Eine sensibler Punkt in den familiengeführten Betrieben sind nach Kronbichler die Gewohnheiten bzw. die Selbstverständlichkeiten. Beispielsweise werde es in vielen Betrieben als selbstverständlich vorausgesetzt, dass die Gastwirtefamilie ständig präsent und für die Gäste und für die Mitarbeiter da ist. »Es müssen nicht dauernd alle
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Familienmitglieder im Betrieb sein! Wechseln Sie sich ab!«, appellierte der Experte an die Gastwirte.
Sieben Kardinalfehler In seinen Ausführungen zählte Kronbichler auch die sieben Kardinalfehler auf, welche die Übergabe der Gastbetriebe oft scheitern lassen. Die Erbteilung nicht klar zu regeln, sei der erste Kardinalfehler, der oft gemacht werde. »Betriebsübernahmen setzen voraus, dass die Erbteilung und die Absicherung der Eltern bzw. Übergeber geklärt sind. Die Übernehmer müssen wissen, welche Belastungen auf sie zukommen«, forderte der Experte und verwies darauf, dass Erbstreitigkeiten volkswirtschaftlich gesehen die größten Geldvernichtungsmaschinen sind. Neben dem zweiten Kardinalfehler, dem falschen Stolz, führe nach Kronbichler auch die Annahme, dass »Thronfolger« zu sein Qualifikation genug sei, um einen Betrieb erfolgreich führen zu können, in den Ruin. »Das gemeinsame Blut ist zu wenig Qualifikation, es braucht einen guten Ausbildungsplan für die Nachfolger«, mahnte der Experte an. Als vierten Kardinalfehler bezeichnete Kronbichler eine »selbstversklavende Führungstechnik«. Selbstausbeutung sei keine Lebenseinstellung und mache weder erfolgreich noch glücklich, warnte der Referent davor, von früh bis spät ohne Plan im Betrieb zu sein. Mit »nicht ›alles‹ übernommen zu haben« fasste Kronbichler den fünften schwerwiegenden Fehler zusammen. »Solange die Senioren über das Geld wachen, ist der Betrieb nicht übergeben! Letztendlich entscheidet, wer über das Geld verfügt«, wusste der Tourismusexperte aus Erfahrung zu berichten. Als weiteren schwerwiegenden Fehler bezeichnete Kronbichler die »Inzucht«
bei der Ausbildung, es gebe nämlich kaum Unternehmen, in denen der Sohn bzw. die Tochter im elterlichen Betrieb optimale Bedingungen vorfinde, um ein erfolgreicher Unternehmer bzw. eine erfolgreiche Unternehmerin zu werden. Als letzten Kardinalfehler nannte Kronbichler die Situation, wenn man im Generationenkonflikt Barmherzigkeit walten lässt anstatt Klarheit zu schaffen. »Schaffen Sie Klarheit – trotz schlechtem Gewissen und obwohl es Ihre Eltern sind«, appellierte der Fachmann an die Nachfolger.
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Nun geht die Post ab!
Die Übernahme Im dritten Teil seines Referates zeigte Kronbichler auf, wie es gelingt, den Betrieb erfolgreich weiterzuführen. »Ihnen muss bewusst sein, welchen Betrieb Sie übernehmen«, betonte Kronbichler und unterschied dabei zwischen »Mama-Papa-Betrieben«, »mittleren Betrieben« und »managementfähigen Betrieben«. Dann gelte es, ein Unternehmenskonzept für die nächsten fünf bis sieben Jahre zu erarbeiten. Dabei müsse sich der Betriebsübernehmer fragen, was von dem, das die Eltern aufgebaut haben, beibehalten, verändert oder verbessert werden soll. Weiters plädierte Kronbichler für eine ehrliche Partnerschaft mit den Eltern, die geprägt ist von offenen Gesprächen und klaren Grenzen, und er zeigte auf, welche Eigenschaften eine gute Führungskraft auszeichnen. Schließlich riet Kronbichler der Nachfolgegeneration, klare Strategien zu erarbeiten und an diesen konsequent festzuhalten. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig, ständig für Innovationen zu sorgen. »Setzen Sie in jeder Saison drei kleine Ideen um und sorgen sie alle drei bis vier Jahre für eine größere Innovation«, empfahl der Tourismusberater. sm
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Kreative Angebote im Winter notwendig Weniger Wintertourismus durch weniger Skifahrer? Reaktionen der Seilbahnwirtschaft Anreize zu schaffen. Eine derartige Konzeption ist derzeit vom Netzwerk Winter in Salzburg gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich in Planung.
Geburtenrückgänge, abgesagte Schulskikurse, Zuwanderer ohne Bezug zum Skisport und Ski-Aussteiger machen den Wintertouristikern Sorgen. Das Altern der Gesellschaft schreitet voran: Mittlerweile hat z.B. Deutschland nach Japan eine der ältesten Bevölkerungen weltweit. 2009 war jeder fünfte Mensch in Deutschland 65 Jahre alt und älter. Gleichzeitig wurden 2009 in Deutschland nur 665.000 Kinder geboren, so wenige wie nie zuvor. Gegenüber 1950 hat sich die Geburtenzahl nahezu halbiert. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern praktisch für alle touristischen Herkunftsmärkte, die relevant für den Wintertourismus sind. Dies führt dazu, dass die Schülerzahlen insgesamt abnehmen. Gleichzeitig steigt in den Schulklassen der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund, in deren Familien der Bezug zum Skisport sehr häufig völlig fehlt. Die Folgen sind bekannt: Schulskikurse werden mangels Interesse abgesagt, und dadurch lernen immer weniger Kinder skifahren. Gleichzeitig gibt es immer mehr Leute, die zwar das Skifahren erlernt haben, diesen Sport aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr ausüben. Häufig werden finanzielle und gesundheitliche Gründe genannt oder der Wechsel zu anderen Sportarten. Gleichzeitig bestätigen viele Untersuchungen, dass sich die 50+-Generation keineswegs alt fühlt – im Gegenteil. Die »neuen Alten« sind im Vergleich zu ihrer Elterngeneration gesünder, wohlhabender, gebildeter, mobiler, genussund konsumorientierter sowie aktiver. Für die Aufstiegsanlagenbetreiber und Wintertouristiker ergeben sich daraus durchaus auch Chancen. Die Tourismusberatung »Kohl & Partner« zeigt, wie die Branche auf diese
Der Wintertourismus muss auf neue und kreative Angebote setzen und das besondere Extra bieten. Foto: SMG/ Frieder Blickle
Veränderungen in der Gesellschaft reagiert.
Nachwuchs Als erstes hat man erkannt, dass die Aufstiegsanlagenbetreiber mehr für den (Skifahrer-)Nachwuchs tun müssen. In mehreren Alpenregionen werden Programme und Aktionen für den Skifahrer-Nachwuchs angeboten. Die Seilbahnwirtschaft, aber auch die Politik und die Tourismuswerbung versuchen durch gezielte Förderungen, die Schulskikurse zu unterstützen. Familien werden verstärkt Preisvorteile gewährt. Zudem hat man erkannt, dass Kleinskigebiete bzw. Dorflifte wichtig sind, um den Ski-Nachwuchs »heranzuziehen«. Diese Skigebiete benötigen allerdings eine professionelle Ausstattung und Dienstleistung, um attraktiv und erfolgreich zu sein. Einzelne »große« Bergbahnunternehmen haben dies erkannt und gezielt in diese Einrichtungen investiert. Neben der Verbesserung des Komforts und der Service-Optimierung gilt es im Tourismus vermehrt, Emotionen zu wecken und unvergessliche Erlebnisse zu inszenieren. Im Bereich der
Inszenierung gibt es drei Wege, die Erfolg versprechen: – Die Natur auf besondere Art erlebbar machen. – Außergewöhnliche Events und Veranstaltungen anbieten. – Alternative Sportangebote neben dem Skifahren und Wandern forcieren. Die Natur auf eine authentische und nicht verkitschte Form in Szene zu setzen, besondere Aussichtspunkte auch für Nicht-Alpinisten zugänglich zu machen und die Berge als Spielplätze zu gestalten, stellt sich als wirtschaftlich sinnvoll heraus. Beispiele dafür sind Aussichtsplattformen (auf der Zugspitze, Sölden), Panoramawege und Aussichtsplätze (Knottnkino, Vöran), Erlebniseinrichtungen für Familien mit Kindern (Hexenwasser in Söll, Ellmis Zauberwelt, Elmau/Tirol). Die Berge als Spielplatz oder auch als Natur-Themen-Park zu nutzen, ist ein weiterer Entwicklungsansatz für die Sommer- und die Wintersaison. Hochseilgärten, Wipfelwege, Sommerrodelbahnen, bzw. Alpine Coaster runden das Angebot sehr gut ab. Die Seilbahnbetreiber müssen spezielle Problemlösungen und Angebote für
unterschiedliche Zielgruppen anbieten. Eltern könnte man mit Trockenmöglichkeiten für nasse Kinderkleidung in den Bergrestaurants begeistern, interessante Anziehungspunkte für die Kids stellen attraktive Schnee-Spielplätze am Berg, Waldwege abseits der Piste, Bereiche zum Spielen im Schnee, Figurenparks, Sprungschanzen, usw. dar. Die Zielgruppe Frau könnte man mit beheizbaren Sesseln am Lift, mit einem Windschutz am Lift, mit Ergänzungsangeboten zum Skifahren, etwa Wohlfühlstationen am Berg mit windgeschützten Sonnenterrassen und Liegestühlen mit Decken oder mit speziellen Damenaktionen ansprechen.
Wiedereinsteiger willkommen Eine weitere Zielgruppe könnten die Wiedereinsteiger sein. Viele Skifahrer haben nicht zuletzt deswegen aufgehört, weil beispielsweise der Partner oder die Partnerin nicht mehr skifahren wollte. Es ist nicht einfach, den richtigen Weg zu finden, diese Zielgruppe zum Neubeginn zu führen. Es gilt deshalb, gut gemachte und sensibel kommunizierte Wiedereinsteiger-
Profil zeigen Eine klare Konzentration auf ausgewählte Zielgruppen oder eine mutige Positionierung über spezielle Angebote ermöglicht es, einerseits überdurchschnittliche Leistungen zu bieten und andererseits damit ins Gespräch zu kommen. Dieses Thema ist nicht neu, und trotzdem ist eine klare und eindeutige Profilierung immer noch eine Möglichkeit, sich im hart umkämpften Wettbewerb durchzusetzen. Ein häufig genanntes Beispiel ist Serfaus in Tirol: Diesem Ort ist es im Winter gelungen, mit einer besonders klaren Spezialisierung auf die Zielgruppe Familie mit Kindern außergewöhnliche Angebote zu schaffen und damit überdurchschnittliche Zuwächse in der Nachfrage zu erreichen. Mittlerweile hat es Serfaus auch im Sommer geschafft, dieses Profil weiter zu schärfen.
Fazit Es wird unbestreitbar eine immer herausforderndere Aufgabe, den wichtigsten Motor des alpinen Wintertourismus am Laufen zu halten. Je nach alpiner Tourismusregion werden zwischen 60 und 80 Prozent des Nachfragevolumens über den Skitourismus gewonnen. Es ist von den Skigebieten und Bergbahnunternehmen Kreativität, aber vor allem auch strategisches Kalkül gefragt, um die passenden Antworten zu finden und nachhaltig erfolgreich zu bleiben. Fest steht aber auch, dass es nicht nur die Bergbahnen alleine sind, die sich dieser Aufgabe stellen müssen. Sie betrifft die gesamte Tourismuswirtschaft. Es ist ein Schulterschluss der betroffenen Partner erforderlich, um gemeinsam die richtigen Antworten zu finden.
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Spargelzeit im Spargeldreieck Spezialitätenwochen vom 3. April bis zum 31. Mai in Terlan, Vilpian und Siebeneich TERLAN
Im April und im Mai dreht sich in der Gemeinde Terlan alles um das köstliche Frühlingsgemüse. Die fruchtbaren Böden des Etschtales bei Terlan eignen sich hervorragend für den Anbau von Spargeln. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die ersten Spargeln geerntet. Mittlerweile hat sich das »Spargeldreieck« rund um Terlan, Vilpian und Siebeneich als ein beliebtes Ziel für Spargelliebhaber etabliert. Jährlich laden die Gastbetriebe zur traditionellen »Spargelzeit«, die heuer bereits ihre 29. Auflage erlebt.
Die teilnehmenden Betriebe in den drei Ortschaften verwöhnen ihre Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten rund um das Königsgemüse. Spargelcremesuppe, Spargel mit Schinken und Bozner Sauce oder Spargelrisotto sind nur einige der Gerichte, die die Gäste der Spezialitätenwochen vom 3. April bis 31. Mai erwarten. Zu den vielfältigen Spargelgerichten gibt es wieder den traditionellen Spargelwein, einen Sauvignon, der als Sonderabfüllung der Kellerei Terlan nur zur Spargelzeit kredenzt wird. »Der Spargel ist für unser Gebiet von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Wir werden heuer neben den Gastronomiebetrieben, der Landwirtschaft und der Kellerei die
Dorfbevölkerung noch stärker in die Spargelzeit einbinden«, sagt HGV-Ortsobmann Andreas Sparer. Neben den kulinarischen Genüssen dürfen sich alle Feinschmecker auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen. So gibt es für alle Spargelinteressierte vom 12. April bis zum 17. Mai jeweils donnerstags eine geführte Wanderung zu einem Spargelfeld und zur Spargelvermarktungsanlage in der Kellerei Terlan. Weiters werden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Terlan kulinarische Spargelwanderungen angeboten. Zudem findet in der Galerie Willy im »Sparerhof« in Vilpian während der Spargelzeit die Ausstellung »Santos 2000« der Bozner
Künstlerin Ruth Gamper statt. Eröffnet wird die »Spargelzeit« am Donnerstag, den 3. April, um 11 Uhr auf dem Festplatz von Terlan. Dabei übergibt die derzeitige Spargelkönigin Ruth Adami ihr Amt an ihre Nachfolgerin, die traditionsgemäß den Spargelanstich vorneh-
men wird. Musikalisch umrahmt wird die feierliche Eröffnung von der Gruppe »Blechklong« der Musikkapelle Terlan. Zudem dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher auf eine Einlage der »Maultaschbühne« aus Terlan freuen. Weitere Infos unter www.spargelwirte.it. bp
Teilnehmende Gastbetriebe • Restaurant »Patauner«, Siebeneich, Tel. 0471 918 502 • Restaurant »Oberspeiser«, Terlan, Tel. 0471 257 150 • Restaurant »Gaudi«, Terlan, Tel. 0471 258 021 • Buschenschank »Oberlegar«, Terlan, Tel. 334 31 89 520 • Restaurant »Oberhauser«, Terlan, Tel. 0471 258 224 • Restaurant »Schützenwirt«, Terlan, Tel. 0471 257 146 • Hotel Restaurant »Weingarten«, Terlan, Tel. 0471 257 174 • Restaurant »Zum Hirschen«, Vilpian, Tel. 0471 678 533 • Hotel Restaurant »Sparerhof«, Vilpian, Tel. 0471 678 671 • Restaurant »Waldinger«, Vilpian, Tel. 0471 678 956
Eisacktaler Kost: seit 40 Jahren ein Genuss Spezialitätenwoche bis 25. März – 19 Gastbetriebe bieten regionale Köstlichkeiten an Am 23. März 1973 starteten 15 Gastbetriebe mit der »Eisacktaler Kost«. Tiroler Vormas, Schlutzkrapfen, Eisacktaler Weinsuppe, Bauernschöpsernes mit Specksalat, Grießnudeln mit Glühwein und Zigerkas. Mit diesem Tiroler Menü ist am 16. März 1973 im Gasthaus »Fink« in Brixen die erste Auflage der »Eisacktaler Kost« vorge-
stellt worden. Die Gastwirte Franz Tauber aus Feldthurns, Helmuth Fink aus Brixen und Hans Stafler aus Mauls hatten sich das Ziel gesetzt, mit einer kulinarischen Woche die einheimische Küche in den Mittelpunkt zu rücken. Bereits Ende der 1960er Jahre haben der Gastwirteverband in Südtirol und die Sektion Fremdenverkehr der Handelskammer in Innsbruck in deutschen und italienischen Städten gezeigt, was die Tiroler Kost ausmacht
und wie sie schmeckt. Mit der »Eisacktaler Kost« haben die drei engagierten Gastwirte mit Unterstützung des HGV-Bezirkes Eisacktal eine neue kulinarische Initiative ins Leben gerufen, um die bodenständige Küche aufzuwerten. »Wir legten in den ersten Jahren größten Wert auf ein einheitliches Speisenangebot in den Betrieben«, erzählt Helmuth Fink, von Anfang an Mitorganisator der »Eisacktaler Kost« und seit 2004 deren Obmann.
Die »Eisacktaler Kost«-Betriebe • Gasthof »Moarwirt«, Gossensass, Tel. 0472 632 324 • Hotel »Wiesnerhof«, Wiesen, Tel. 0472 765 222 • Hotel Restaurant »Lilie«, Sterzing, Tel. 0472 760 063 • Restaurant »arbor«, Sterzing, Tel. 0472 764 241 • Hotel »Post«, Trens, Tel. 0472 647 124 • Romantik Hotel und Restaurant »Stafler«, Mauls, Tel. 0472 771 136 • Hotel »Löwenhof«, Vahrn, Tel. 0472 836 216 • Hotel Restaurant »Pacher«, Neustift, Tel. 0472 836 570 • Hotel Restaurant »Hochrain«, Raas, Tel. 0472 412 248 • Gasthof »Haller«, Brixen, Tel. 0472 834 601
• Südtiroler Gasthaus »Fink«, Brixen, Tel. 0472 834 883 • Gasthof »Sunnegg«, Brixen, Tel. 0472 834 760 • Hotel »Fischer«, Klerant-Brixen, Tel. 0472 852 075 • Hotel Restaurant »Alpenrose«, PinzagenBrixen, Tel. 0472 832 191 • Restaurant »Pitzock«, St. Peter-Villnöss, Tel. 0472 840 127 • Hotel Restaurant »Taubers Unterwirt«, Feldthurns, Tel. 0472 855 225 • Panorama Hotel »Feldthurnerhof«, Feldthurns, Tel. 0472 855 333 • Restaurant »Unterwirt«, Gufidaun-Klausen, Tel. 0472 844 000 • Hotel Restaurant »Ansitz zum Steinbock«, Villanders, Tel. 0472 843 111
Von der Gründung bis 2004 war Franz Tauber die treibende Kraft und somit verantwortlich für die mittlerweile älteste Spezialitätenwoche Südtirols. Die »Eisacktaler Kost« ist zu einer Erfolgsgeschichte in puncto Regionalität und Saisonalität geworden. Trotz aller Kochtrends und kulinarischen Einflüsse wurde stets darauf geachtet, dass die verwendeten Rohstoffe heimischen Ursprungs sind und dass die regionalen Gerichte im
Vordergrund stehen. Gäste und Gourmets schätzen die lokalen Produkte und die Geschichten hinter den Gerichten mehr denn je. »Mit Stolz dürfen wir behaupten, dass die ›Eisacktaler Kost‹Betriebe in den letzten 40 Jahren wesentlich zur Aufwertung und Weiterentwicklung der Eisacktaler und Südtiroler Küche beigetragen haben«, bemerkt Helmuth Fink und weist dabei auch auf den guten Ruf der Eisacktaler und Wipptaler Gastronomie hin. st
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Neuer HGV-Ortsobmann Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Schnals SCHNALS
Andreas Götsch ist zum neuen Obmann der Ortsgruppe Schnals gewählt worden. Die Ortsgruppe Schnals des
Von links: HGV-Ortsausschussmitglied Annelies Alber, Hoteliers- und Gastwirtedie Sieger Toni Laner und Sepp Tammerle, HGV-Orts- verbandes (HGV) hat einen neuen Obmann. Bei der obfrau Claudia Laner.
kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung der Ortsgruppe wurde Andreas Götsch vom Hotel »Goldenes Kreuz« in Unserfrau zum neuen Obmann gewählt. Er folgt auf Paul Grüner, welcher für dieses Amt nach vielen Jahren verdienstvoller Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung stand. »Es ist mein vorrangiges
Preiswatten am Tschögglberg
Von links: Verbandssekretär Helmuth Rainer, Ortsobmann Andreas Götsch, ehemaliger Ortsobmann Paul Grüner.
HGV-Ortsgruppe Vöran lud zum Watten ein VÖRAN
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten einen geselligen Nachmittag in Vöran. Bereits zum vierten Mal hat die HGV-Ortsgruppe Vöran Anfang Februar alle Gastwirtinnen und Gastwirte sowie alle Mitwirkenden im Gastgewerbe von Mölten, Hafling, Jenesien und Vöran zu einem gemütlichen »Watterle« eingeladen. Der »halbe« Tschögglberg traf sich im Hotel »Oberwirt« in Vöran, um einen geselligen Nachmittag zu verbringen. In einer kurzen Kartenpause gab es für die 64 fleißigen Kartenspieler ein Schnitzel mit Kartoffelsalat, und gut gestärkt ging es
Ziel, die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung und mit den Vertretern der Schnalstaler Gletscherbahnen weiter zu verstärken«, betonte der neue Ortsobmann. Zudem lege er großen Wert darauf, dass sich die Mitglieder der HGV-Ortsgruppe Schnals regelmäßig treffen, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen.
dann in die letzte Runde, wo es dann nur mehr »hebm oder biatn« hieß. Zu gewinnen gab es zahlreiche schöne Preise, welche die Unternehmen der Umgebung zur Verfügung gestellt hatten. Wie immer gewannen die mit dem meisten Glück und den besten Karten: Das Team vom Gasthof »Waldbichl«, vertreten durch Toni Laner und Sepp Tammerle, entschied das Preiswatten für sich. Und bevor die Kartenspielerinnen und Kartenspieler den Heimweg antraten, beschlossen sie gemeinsam, dass es auch im nächsten Jahr auf dem Tschögglberg ein Preiswatten geben wird. Im Jahr 2013 wird die HGV-Ortsgruppe Jenesien zum Wattturnier einladen.
Badehaus »Bergsteiger« in Sexten eingeweiht 3 X IN SÜDTIROL: GAIS, BOZEN, SEXTEN
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Einen prächtigen Ausblick auf die Sextner Dolomiten dürfen ab dieser Wintersaison die Gäste der Hotels »Dolomitenhof« und »Alte Post« in Sexten genießen. Und zwar ganz entspannt vom neuen Badehaus aus. Die neue Anlage wurde gemäß den Wünschen der Familie Innerkofler schlicht und geradlinig gestaltet und in die Landschaft sorgsam eingefügt. Vor dem Badehaus eröffnen sich das Fischleintal und die beeindruckende Kulisse der Sextner Bergwelt. Im Badehaus selbst erinnern anschauliche Bilder und Texte an die ruhmreiche Bergsteiger-Geschichte der
Familie Innerkofler, allen voran an die Bergsteigerlegende und den Pionier Sepp Innerkofler, »... odo bessa gsog, do Bergsteiga, wiosin bolamo olle in gonzn tol ghasn hobn …«. Die Geschwister Katharina, Irmgard und Christian Innerkofler durften zahlreiche Ehrengäste, Kollegen und Firmen zur Eröffnungsfeier begrüßen. Unter den Eröffnungsgästen waren auch der Ortspfarrer, Bürgermeister Fritz Egarter und HGV-Ortsobmann Walter Holzer. Im Foto von links: Katharina Innerkofler, HGV-Ortsobmann Walter Holzer, Irmgard Innerkofler und Christian Innerkofler.
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Das Baskenland mit Bilbao und Biarritz Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Bozen und Umgebung und Meran/Vinschgau vom 3. bis 7. Mai Eine Reise zum Schmecken, Entdecken und Genießen erleben die Teilnehmer der spannenden Kurzreise. Die Frühjahrsreise der beiden HGV-Bezirke Bozen und Umgebung und Meran/ Vinschgau führt vom 3. bis 7. Mai in das spanische und das französische Baskenland. »Unser Bestreben ist es, dass die Reiseteilnehmer viele Tipps für den eigenen Betrieb sammeln können, deshalb haben wir großen Wert auf hervorragende Restaurants und Luxushotels gelegt«, freuen sich Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung, und Hansi Pichler, Obmann des Bezirks Meran/Vinschgau, auf die Reise. Die Reisenden übernachten in Bilbao und Biarritz in Fünf-Sterne-Luxushotels,
wobei in einem – im Hotel »Sofitel« – als besonderes Highlight gegen Aufpreis eine Thalasso-Therapie gebucht werden kann. Dort ist auch das sehr bekannte Thalassotherapie-Institut untergebracht. In der baskischen Stadt Bilbao wird u. a. das weltberühmte »Guggenheim Museum« besichtigt. Am Abend folgt ein gemeinsames Abendessen im traditionsreichen Restaurant »Victor Montes«. Am zweiten Reisetag wird das Weinanbaugebiet »La Rioja« besucht. Dort wird die bedeutende Kellerei »Marques de Riscal« besichtigt. Das Mittagessen folgt im kellereieigenen Sterne-Restaurant. Am dritten Tag steht Getaria, eine der schönsten Hafenstädte der baskischen Küste, auf dem Programm. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt über die französisch-baskische Stadt Bayonne (bekannt auch als
noch die königliche Stadt San Sebastian besucht. Die fünftägige Flug- und Busreise wird begleitet durch Marius Gebhard und kostet pro Person im Doppelzimmer 1.595 Euro (EZ 1.835 Euro). Anmeldeschluss für diese faszinierende Frühjahrsreise ist am Montag, 26. März 2012. Diese Frühjahrsreise kann auch von Mitgliedern der anderen HGV-Bezirke gebucht werden.
Die Reiseteilnehmer genießen ein Gourmet-Abendessen im Luxus-Hotel »Du Palais« in Biarritz. Hauptstadt der Schokolade) nach Biarritz. Diese Stadt ist mit ihrem Seebad zweifelsohne eine der schönsten Badestädte Frankreichs. Auch hier können die Reisenden gegen Aufpreis ein GourmetAbendessen im bekannten »Chez Albert« genießen. Die eineinhalb Tage in Biarritz können für die
Thalassotherapie oder für eine Fahrt in das baskische Hinterland (jeweils gegen Aufpreis) genützt werden. Höhepunkt des BiarritzAufenthaltes ist das gemeinsame Gourmet-Abendessen im weltberühmten FünfSterne-Hotel »Du Palais«. Auf der Rückreise nach Bilbao und vor dem Rückflug nach München wird
Anmeldungen Anmeldungen zu dieser Reise werden in den HGVBüros in Bozen (Tel. 0471 317 710), Meran (Tel. 0473 233 144) und im »Thomas Cook Reisebüro«, Brixen, Tel. 0472 200 051, entgegegengenommen. Das ausführliche Reiseprogramm kann als PDF unter www.thomascookreisebuero.it abgerufen werden.
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BEZIRKE
MÄRZ 2012
Die schnellsten Wirte auf zwei Kufen 41. Rodelrennen des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung JENESIEN
Ferdinand Plattner war der schnellste Rodler beim diesjährigen Rodelrennen in Jenesien.
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Gut gelaunte Teilnehmer, tolle Preise und eine gesellige Preisverteilung – so lässt sich das 41. Rodelrennen des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung beschreiben, das kürzlich in Jenesien ausgetragen worden ist. Wie es bereits seit Jahren Tradition ist, traf man sich auf der Rodelpiste beim Gasthof »Tomanegger«, um herauszufinden, wer die schnellsten Gastwirtinnen und Gastwirte des Bezirks sind. Organisiert wurde das Rodelrennen von der HGVOrtsgruppe Jenesien. »Seit mehr als vierzig Jahren treffen sich die Gastwirtinnen und Gastwirte des HGV-Bezirks Bozen und Umgebung, um sich auf der Rodelpiste zu messen und gemeinsam einen geselligen Tag zu verbringen«, freute sich Erich Gasser, HGVOrtsobmann von Jenesien, über den gelungenen Tag. Er bedankte sich herzlich bei den großzügigen Spon-
soren, welche zahlreiche tolle Preise für die Rodler zur Verfügung gestellt haben. Zur Preisverteilung kamen auch Paul Romen, Bürgermeister von Jenesien, Hedwig Gamper, Tourismusvereinspräsidentin und Vizebürgermeisterin von Jenesien, HGV-Bezirksobmann Gottfried Schgaguler und HGV-Vizedirektorin Ester Demetz in den Gasthof »Tomanegger«. »Wir Jenesiener freuen uns immer wieder, wenn Freunde zu uns kommen, um gemeinsam einen schönen Tag zu erleben. So werden Freundschaften geknüpft und gepflegt«, war Paul Romen begeistert. »Hier treffen sich Menschen, die tagtäglich mit vollem Einsatz im Gastgewerbe tätig sind, um gemeinsam einen geselligen Nachmittag und Abend zu verbringen«, freute sich Gottfried Schgaguler darüber, dass die Ortsgruppe Jenesien auch heuer wieder zum Rodelrennen eingeladen hat.
Die Ergebnisse Tagesbestzeit auf der Rodelbahn beim »Tomanegger« fuhr Ferdinand Platt-
ner, der damit seinen Titel verteidigt hat: Er hat nämlich bereits sechsmal das Bezirksrodelrennen für sich entschieden. Bei den Damen war Sabine Lang die schnellste Rodlerin des Tages. In der Kategorie »Kinder/Mädchen« gewann Magdalena Gasser vor Sabrina Plattner und Alexandra Gasser. Bei den »Kindern/Jungen« gewann Matthias Öttl vor David Plattner und Armin Robatscher. In der Kategorie »Damen/Senioren« siegte Sabine Lang vor Anna Kofler und Petra Oberkofler, in der Kategorie »Herren/Senioren« gewann Ferdinand Plattner vor Egon Egger und Adalbert Obkircher. Bei den »Herren/Junggebliebene« siegte Karl Kohl vor Franz Robatscher und Raimund Mahlknecht. In der Kategorie Doppelsitz gewannen Ferdinand und David Plattner und verteidigten damit den Titel vom Vorjahr, auf den zweiten Platz schafften es Sabine Lang und Egon Egger, den dritten Platz sicherten sich Maria Oberkofler und Karl Egger. Fotos zur Preisverteilung und die Ergebnisliste gibt es auf www.HGV.it! sm
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Von links: HGV-Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, der Tagesbeste Ferdinand Plattner, Bürgermeister Paul Romen und HGV-Ortsobmann Erich Gasser.
BEZIRKE
MÄRZ 2012
Archi|Mail: die automatische Archivierungslösung für ASA Hotel!
Markus und Balbina Baumgartner dürfen sich zusammen mit der Wirtefamilie Kohler über den MichelinStern freuen.
Johannesstube erhielt Stern Michelin-Stern ging nach Welschnofen WELSCHNOFEN
Bereits zum dritten Mal konnte Markus Baumgartner die Guide-Michelin-Tester überzeugen und sich einen Stern erkochen. Der renommierte Restaurantführer Michelin hat das Restaurant »Johannesstube« im Wellnesshotel »Engel« in Welschnofen im November 2011 mit einem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet. Das Gourmetrestaurant unter der Leitung von Markus Baumgartner gehört somit zu den kulinarischen Highlights einer Region, deren Küche weltweit für ihre alpin-mediterrane Vielfalt bekannt ist. Obwohl Baumgartner erst vor einem Jahr das Kommando in der kulinarischen Schaltzentrale des Hotels übernommen hat, schaffte er es im Nu, der Speisekarte der »Johannesstube« seine persönliche Note zu verleihen, und er er-
kochte gleich einen Michelin-Stern. Bereits zweimal, 1997 im Restaurant »Waldruhe« in Albions/Lajen sowie 2008 im Restaurant »Maso Franch« in Lavis, wurde der Verfechter der Südtiroler Küche mit einem Stern ausgezeichnet. Nun erlebt Markus Baumgartner eine weitere Sternstunde im Wellnesshotel »Engel« und ist somit der einzige Sternekoch Italiens, der es geschafft hat, in drei verschiedenen Restaurants einen Stern zu erhalten. »Wir sind stolz, mit Markus Baumgartner einen einheimischen Koch gefunden zu haben, der es versteht, regionale Zutaten so leidenschaftlich zuzubereiten und miteinander zu kombinieren, dass seine Gerichte den geschmacklichen Nerv der strengen Guide-MichelinTester getroffen haben«, sagt Carmen Kohler vom Wellnesshotel »Engel« und fügt hinzu: »Wir danken ihm und besonders auch seiner Frau Balbina ganz herzlich für den großen Einsatz und wünschen den beiden weiterhin viel Erfolg und Freude!«
Archi|Mail für ASA Hotel bietet folgende Vorteile: Schnelle automatische und zielgenaue Ablage der E-Mails Ablage und Zuordnung unter dem Namen des Gastes und/oder unter einer bestimmten Anfrage bzw. Reservierung Nachvollziehbarer Überblick über den E-Mail-Verlauf Schnelles Auffinden der abgelegten E-Mails Bearbeitung auf bekannten Benutzeroberflächen, wie ASA Hotel und Outlook Interessiert? Einfach E-Mail an: sales@hotel-solutions.it.
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BEZIRKE
MÄRZ 2012
Genusserlebnisse aus der Südtiroler alpinen Kräuterküche Partschinser Genusstage vom 31. März bis 7. April 2012 In fünf Gastbetrieben stehen besonders kreative Gerichte auf der Speisekarte. Sich die Frische des Frühlings auf der Zunge zergehen lassen. Dazu laden fünf Gastbetriebe in Partschins vom 31. März bis 7. April 2012 alle Feinschmecker ein. Die vierte Auflage der Partschinser Genusstage steht unter dem Motto »Genusserlebnisse aus der Südtiroler alpinen Kräuterküche«. »Nachdem die Partschinser Genusstage in den letzten Jahren so großen
Anklang gefunden haben, wollen wir allen Genießern auch in diesem Frühling die Möglichkeit bieten, ganz besondere Gaumenfreuden zu genießen«, unterstreicht Philipp Schönweger, Obmann der HGV-Ortsgruppe Partschins, welche die Spezialitätenwoche organisiert.
Regional und themenbezogen Besonders großer Wert wird in den fünf teilnehmenden Gastbetrieben auf die Verwendung regionaler Produkte gelegt. Soweit möglich, beziehen die Gastwirtinnen und Gastwirte
Teilnehmende Gastbetriebe • Hotel Restaurant »Edelweiss«, Töll, Tel. 0473 967 128 • Restaurant »Kronenwirt«, Partschins, Tel. 0473 967 112 • Hotel Restaurant »Rössl«, Rabland, Tel. 0473 967 143 • Gasthof Hotel »Sonne«, Partschins, Tel. 0473 967 108 • Gasthaus »Wasserfall«, Partschins, Tel. 0473 967 274
bzw. die Köchinnen und Köche die Produkte direkt von Bauern und Produzenten der Umgebung. Und auch bei den Getränken, die zu den kulinarischen Köstlichkeiten gereicht werden, wird heimischen Produkten der Vortritt gelassen. »Alle Gastwirtinnen und Gastwirte, die mit ihrem Betrieb an der kulinarischen Initiative teilnehmen, verpflichten sich, bei der Auswahl der Gerichte bzw. bei der Zusammenstellung der Getränke- und Weinkarte regionale und insbesondere Partschinser Produkte zu verwenden«, erklärt der HGV-Ortsobmann. Die Teilnahmebedingungen, welche die HGV-Ortsgruppe formuliert hat, sehen zudem vor, dass jeder teilnehmende Gastbetrieb zusätzlich zur »normalen« Speisekarte themenbezogene Gerichte, das heißt Spezialitäten aus der Südtiroler alpinen Kräuterküche, anbietet. Eine Genusstage-Plakette, welche gleichzeitig eine Art Qualitätssiegel darstellt, kennzeichnet jene
Einheimische Produkte spielen bei den Genusswochen die Hauptrolle. Foto: allesfoto.com Gastbetriebe, die an der gastronomischen Initiative teilnehmen.
Wandern und genießen »Besonders reizvoll ist es, die Einkehr in einem der teilnehmenden Gastbetriebe mit einer Frühlingswanderung zu kombinieren«, empfiehlt Schönweger. Die zahlreichen Wanderwege rund um Partschins bieten nämlich allen Spaziergängern und Wanderern die Möglichkeit, die erwachende Natur und die Apfelblüte in vollen Zügen zu genießen. Neben dem Partschin-
ser Sagenweg ist auch der Kulturwanderweg Peter Mitterhofer für Familien besonders zu empfehlen. Der abwechslungsreiche Kulturwanderweg führt von der Töll über Rabland nach Partschins und bietet die Gelegenheit, interessante Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, an einem attraktiven Gewinnspiel für die ganze Familie teilzunehmen und in den Gastbetrieben der »Partschinser Genusstage« einzukehren und zu genießen. Alle näheren Infos zu den Partschinser Genusstagen gibt es im Internet unter www.partschins.com.
Touristiker unterwegs in Friaul und Slowenien HGV Passeier und Tourismusverein organisierten interessante Kurzreise Die nächste Reise führt die Gastwirtinnen und Gastwirte nach Ligurien. Mit dem Ziel, gemeinsam mit Berufskollegen etwas zu unternehmen, andere Gegenden kennen zu lernen, Neues dazuzulernen und natürlich zu genießen, organisieren die HGV-Ortsgruppen des Passeiertals und der Tourismusverein Passeier immer wieder Lehrfahrten und Kurzreisen.
Tolle Lehrfahrt Kürzlich führte eine Reise die Gastwirte und Touristiker nach Friaul und Slowenien. Dreißig interessierte Teilnehmerinnen und
Die Passeirer Touristiker bei der Kurzreise. Teilnehmer machten sich auf Einladung der Getränkefirma »Prünster« auf den Weg nach Valdobbiadene,
wo gemeinsam mit Thomas Prünster eine »Proseccoführung« organisiert wurde. Im Anschluss an eine Wan-
derung durch das Anbaugebiet stand eine Verkostung von Prosecco und Spezialitäten der Region auf dem Programm. Danach ging es weiter über die Ausläufer der karnischen Alpen nach San Daniele. San Daniele, ein kleiner Ort in der Nähe der Grenze zu Slowenien, ist weltweit für seinen Rohschinken bekannt. Zudem hatten die Passeirer Wirte auch die Gelegenheit, einen handwerklich geführten Schinkenhersteller-Betrieb zu besichtigen. Dann ging es weiter nach Slowenien, wo die Gruppe ein Abendessen genoss und übernachtete. Bei einem Abstecher im Spielcasino versuchten die Ausflügler ihr Glück. Am
nächsten Tag besichtigten die Passeirer Gastwirte die Adelsbergergrotten und das Weltkulturerbe Aquileia, bevor sie den Tag in Triest bei einer traditionellen Kaffeerunde ausklingen ließen. Ein Höhepunkt der Reise war auch die Rückfahrt über Venedig, wo die Gastwirte Zeit für Besichtigungen, Shopping und fürs Fischessen hatten.
Die nächste Reise Die Teilnehmer waren begeistert vom abwechslungsreichen Ausflugsprogramm und freuen sich schon auf die nächste Reise des HGV Passeier, die nach Ligurien führen wird.
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HGJ-INFO
MÄRZ 2012
Kurzreise nach Stockholm
Zimmerplaner der HGJ
HGJ bietet vom 20. bis 23. April eine interessante Reise nach Schweden an Stockholm, das Venedig des Nordens, steht im Mittelpunkt einer Kurzreise der HGJ. Stockholm, Schwedens königliche Hauptstadt, bietet 2,1 Millionen Einwohnern ein Zuhause. Die Stadt erstreckt sich über 14 Inseln, die mit zahlreichen Brücken untereinander verbunden sind. Imposante Altstadthäuser, unzählige Cafés und Eisdielen, gepflegte Parkanlagen, das Meer und die Umrahmung mit tausenden Schäreninseln zeichnen diese wunderschöne Stadt aus. Nicht umsonst wird Stockholm auch als Venedig des Nordens bezeichnet. In diese faszinierende Stadt führt eine Kurzreise der HGJ, welche vom 20. bis 23. April angeboten wird. In Schwedens Hauptstadt wird unter anderem das
Immer eine Reise wert: das königliche Stockholm.
»Vasamuseum«, das bekannte und meistbesuchte Museum Stockholms, das dem Untergang des Schiffes »Vasa« gewidmet ist, besichtigt. Zudem wird die Gruppe eine Stadtrundfahrt ma-
chen und die »Cityhall« und die bekannte »Östermalm Food Hall« erkunden. Als krönenden Abschluss können die HGJler bei einer Hotelführung einen Blick hinter die Kulissen des
Hotels »Sheraton« werfen. Anmeldungen nimmt das HGJ-Büro in Bozen innerhalb 23. März unter Tel. 0471 317 999 oder info@hgj.it entgegen. Weitere Auskünfte auch unter www.HGJ.it. kt
Der HGJ-Zimmerplaner für das Jahr 2013 wird in den nächsten Tagen an alle Beherbergungsbetriebe als Sonderdruck zur März-Ausgabe der »HGV-Zeitung« verschickt. Das praktische Hilfsmittel für jede Hotelrezeption bietet Platz für Eintragungen für insgesamt 45 Zimmer. Neben den Ferienterminen in Deutschland findet man auch jene in den Benelux-Ländern, in Österreich, in der Schweiz, in der Tschechischen Republik und in Russland. Die HGJ bedankt sich bei den Sponsoren für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts.
Der praktische Zimmerplaner der HGJ für 2013.
• Kristallklares hygienisches Eis • Gehäuse und Vorratsbehälter aus Edelstahl • Keine Verkalkung von Sprühdüsen und Rührwerken • Keine störanfälligen Pumpen • Sehr leichte und komplette Reinigung • Keine Energieverbrauch durch Heizdrähte • Integrierte Vorratsbehälter mit losem Eisvorrat und doppeltem Boden zur Drainage des Abtauwassers • Keine Verunreinigung der produzierten Eiswürfel durch Restwasser von der Eiswürfelproduktion • Kompakte platzsparende Bauweise mit großvolumigen Vorratsbehältern • Besonders Leise – keine störenden Geräusche. Ideal für den Einsatz im Umfeld von Gästen, Publikum und Personal.
HGJ Pustertal informierte sich über Projekt Ried
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Nur wer selbst im Detail über ein neues Angebot Bescheid weiß, kann seine Gäste optimal informieren. Aus diesem Grund hat die HGJ Pustertal die Junggastwirte im Januar eingeladen, das Projekt Ried, das Percha mit dem Kronplatz verbindet, mit Bahnhof, neuer Talstation, Kabinenbahn und Skipiste zu besichtigen. Der neue Direktor der Kronplatz Seilbahn AG, Christian Erroi, hieß die Gastwirte am Bahnhof in Percha willkommen und wartete mit inte-
ressanten Informationen und spannenden Details zum Projekt auf. Die Junggastwirte besichtigten die verschiedenen Räume der Talstation, das Skidepot und das Untergeschoss, in dem die Kabinen gewartet werden. Abschließend schwebten die HGJler in den komfortablen Kabinen zur Mittelstation, wo sie auch einen Blick auf den Antrieb der modernen Seilbahn werfen durften. Im Bild die Junggastwirte mit Christian Erroi (Vierter von rechts).
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HGJ-INFO
MÄRZ 2012
Praktika vergeben »Chance 2.0«: die Praktikanten wurden ermittelt Jugendliche sicherten sich für den Sommer Top-Praktikumsplätze in Südtirols Unternehmen. Die Praktikumsplätze der Aktion »Chance 2.0 – Ergreife deine Chance« wurden kürzlich im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Sparkasse Academy in Bozen vergeben. In Zusammenarbeit mit den Jugendverbänden der Südtiroler Wirtschaft (Hoteliers- und Gastwirtejugend, Junge im hds, Jungunternehmer, Südtiroler Bauernjugend, Junghandwerker im LVH) organisierte die HGJ Top-Praktikumsplätze im heimischen Tourismus. Ziel der Aktion war es, Jugendlichen den Zugang zu TopPraktika zu ermöglichen und ihnen einen Einblick in ihre spätere berufliche Laufbahn zu geben.
Mehrere Phasen Die Jugendlichen mussten bei der Aktion mehrer Phasen durchlaufen. In der ersten Phase mussten die Jugendlichen einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben einreichen. Besonders Fleißige reichten einen kreativen Zusatz ein. In der zweiten Phase, der Testphase, mussten die Bewerber ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Bewerber der Sparte Tourismus mussten zehn branchenspezifische Fragen anhand eines Multiple-Choice-Tests beantworten. Anschließend kam es zum praktischen
Teil, bei dem die Bewerber einen Tisch decken, Lebensmittel erkennen und die einzelnen Zubereitungsphasen für ein vorgegebenes Gericht aufzählen mussten. Weiters konnten die Bewerber ihre Sprachkenntnisse und ihre Redegewandtheit aufzeigen. Dabei wurden die Bewerber von einer Jury bewertet. Um die Bewerber auf das Gespräch vorzubereiten, wurde anschließend ein Workshop, geleitet von Cornelia Oberrauch, organisiert. Das Gelernte konnten die Bewerber dann in der dritten Phase, der Gesprächsphase, anwenden. In der Sparte Tourismus setzte sich die Jury aus HGJ-Obmann Anton Dalvai, Philip Ganthaler, Obmann des HGJ-Bezirkes Meran/ Vinschgau, Werner Zanotti, Stadtmarketing Brixen, und Julia Senoner, Hotel »Alpina Dolomites«, Seiser Alm, zusammen. In dem Gespräch ging es darum, die Vertreter der Jugendorganisationen und die Praktikumsgeber von sich und der Eignung für das Praktikum zu überzeugen.
Die Sieger Im Anschluss an die Gesprächsphase fand in der Sparkasse Academy die Abschlussveranstaltung der Aktion »Chance 2.0« statt, bei der in einem feierlichen Rahmen die Praktika an die Bewerber vergeben worden sind. Weiters wurde der »Chance 2.0 Award« an den Bewerber vergeben, der in den einzelnen Phasen am meisten Punkte sammeln konnte. Anna Mayr aus Na-
turns erhielt den »Chance 2.0 Award« im Bereich Hotellerie und Gastronomie. Im Bereich Tourismus wurden folgende Praktika an die Bewerber vergeben. Das Praktikum bei der »Südtirol Marketing Gesellschaft« im Bereich Marketing und Destinationsentwicklung ging an Daniela Mair aus Völs. Das Praktikum im Parkhotel »Laurin« in Bozen als Assistent der Geschäftsleitung ging an Patrick Nagler aus Bruneck. Lisa Monika Hofer aus Luttach darf ihr Praktikum im Bereich Eventorganisation beim Stadtmarketing Brixen absolvieren. Melanie Pichler aus Marling wird im Rahmen des Praktikums im Hotel »Alpine Wellness Resort Majestic« in Reischach als Assistentin der Geschäftsleitung tätig sein. Für das Praktikum im Restaurant »Sassegg« in Seis im Bereich Küche qualifizierte sich Daniel Fill aus Seis. Das Praktikum im Hotel »Alpina Dolomites« auf der Seiser Alm im Bereich Service ging an Lisa Rungger aus Sarnthein, und das Praktikum im Hotel »Castel Fragsburg« in Meran im Bereich Service wird Anna Mayr aus Naturns absolvieren. »Es freut uns ganz besonders, Jugendlichen durch diese Aktion eine Perspektive für die Zukunft geben zu können. Wir werden die Jugendlichen im Verlauf ihres Praktikums begleiten«, sagte HGJ-Obmann Anton Dalvai. Die HGJ bedankt sich bei den Praktikumsgebern für die die Bereitstellung der Praktikumsplätze. kt
Die Praktikanten im Hotel- und Gastgewerbe mit HGJObmann Anton Dalvai (links).
Durchgehende Öffungszeiten: MO – FR 9.00 – 19.00 Uhr SA 9.00 – 18.00 Uhr
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HGJ-INFO HGJ-Partner »Gramm AG« informiert
Beste Qualität von »Darbo« Trotz eines schwierigen Umfeldes mit hohen Rohwarenpreisen, des zusätzlich starken Anstiegs der Zuckerpreise und großen Einkochmengen der heimischen Haushalte konnte Österreichs führender Konfitürenanbieter »A. Darbo AG« seinen Wachstumskurs auch im abgelaufenen Jahr fortsetzen und die Umsätze um 2,5 Prozent auf 110,4 Millionen Euro steigern. »Wir haben unsere Planzahl für 2011 nur um ein paar Tausend Euro verfehlt«, verrät Vorstandsvorsitzender Mag. Martin Darbo, »daher können wir von einem sehr positiven Ergebnis sprechen.« Besonders erfreut stimmt Darbo die steigende Entwicklung im Exportgeschäft. Die Ausfuhren im Wert von 47,9 Millionen Euro ließen die Exportquote auf einen neuen Rekordwert von plus 43,4 Prozent klettern. Am stärksten legten die Ausfuhren nach Deutschland zu, gute Steigerungsraten wurden auch in Italien und China erzielt. Zu den Wachstumsfeldern des Nordtiroler Fa milienunternehmens »Darbo« gehörte im Jahr 2011 auch die Gastronomie und Hotellerie mit plus 7,3 Prozent. Vom Sie-
ben-Sterne-Hotel »Burjal-Arab« in Dubai über das Hotel »Peninsula« in Hong Kong bis zum Hotel »Bayrischer Hof« in München ist »Darbo« ist in der gehobenen Hotellerie weltweit vertreten. Den italienischen Markt betreut bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich die »Gramm AG« aus Bozen, der ideale Partner für das Frühstücksbuffet. Hotelgäste bewerten den Standard eines Frühstücks besonders häufig anhand den angebotenen Konfitüren, und bei »Darbo« standen Qualität und Fruchtigkeit immer schon an erster Stelle. Es werden nur ausgewählte Früchte aus den besten Anbaugebieten der Welt verwendet. Jahrzehntelange Erfahrungen und Beziehungen beim Früchteeinkauf ergeben einen Vorsprung bei der Beschaffung von erlesenen, qualitativ hochwertigen Rohwaren, welche in einem schonenden Kochverfahren verarbeitet werden. Nur so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und das typische Fruchtaroma erhalten. Alle »Darbo«-Produkte entsprechen den Anforderungen der ÖNORM EN ISO 9001:2008.
MÄRZ 2012
Spannende Verkostung Weinverkostung mit dem Weinexperten Helmut Rifeser Die HGJ Pustertal hat zu einer interessanten Weinverkostung eingeladen. Der HGJ-Bezirk Pustertal hat vor Kurzem zu einer Weinverkostung unter dem Motto »Die schönsten Regionen Italiens« eingeladen. Als Referent für die Veranstaltung konnte der Weinexperte Helmut Rifeser, Vertreter der Traminer Kellerei, gewonnen werden. Rifeser stellte den HGJlern in seinem hauseigenen Weinkeller in Welsberg
Die HGJler bei der Weinverkostung.
ausgewählte und exquisite Weine aus den italienischen Weinbauregionen vor. Nach der Weinverkostung konnten sich die HGJ ler noch bei einem Gläschen
Wein gemütlich unterhalten. Die Weine für die Verkostung wurde von der Traminer Kellerei zur Verfügung gestellt.
Lehrlings- und Ausbildungsbörse Treffen mit Vertretern des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung Die Jugendverbände der heimischen Wirtschaft erkundigten sich über die Arbeitsmarktbörse. Gemeinsam mit den anderen Südtiroler Jugendverbänden hat sich die HGJ kürzlich mit den Vertretern des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung getrof-
fen. Dabei ging es um die Frage, wie die Suche nach der geeigneten Lehr- bzw. Ausbildungsstelle für Jugendliche vereinfacht werden kann. Stefan Luther, Direktor des Amtes für Arbeitsmarktbeobachtung, stellte die Arbeitsbörse der Abteilung Arbeit vor. Diese Internetseite bietet allen Interessierten Zugang zu offenen
Stellen in Südtirol. Zudem kann man auch offene Lehrstellen in den einzelnen Bereichen finden, und die Besucher der Internetseite erhalten nützliche Informationen zum ausgewählten Beruf. »Es freut uns, dass in der bestehenden Arbeitsbörse auch Lehrstellen angeboten werden«, betonte HGJObmann Anton Dalvai. kt
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HGJler bei Feierabendtreff Der HGJ-Bezirk Eisacktal hat seine Mitglieder vor Kurzem zu einem unterhaltsamen Feierabendtreff eingeladen. Treffpunkt war die Kegelbahn im Restaurant »Grissino« in Brixen. Die teilnehmenden HGJler verbrachten
beim gemeinsamen Kegeln einen geselligen Abend und konnten sich beim gemütlichen Beisammensein während und nach dem Kegeln austauschen und kennenlernen. Im Foto einige HGJ-Mitglieder beim Kegeln.
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PANORAMA Was & Wann HGV Dienstag, 20. März
Montag, 26. März
Dienstag, 27. März
Samstag, 14. April bis Dienstag, 17. April
Visionen erfolgreich umsetzen. Workshop der HGVUnternehmensberatung im Naturhotel »Die Waldruhe«, Hofern/Kiens. Beginn: 15 Uhr. Fachreferate und Betriebsbesichtigung. Anmeldung auch unter Tel. 0471 317 780. Bezirksversammlung des HGV-Bezirkes Pustertal/ Gadertal im Museum RIPA, Schloss Bruneck, Bruneck. Beginn: 10 Uhr. Reinhold Messner erläutert die Philosophie seines Bergvölker-Museums. Visionen erfolgreich umsetzen. Workshop der HGVUnternehmensberatung im Berghotel »Zorzi«, Seiser Alm. Beginn: 15 Uhr. Fachreferate und Betriebsbesichtigung. Anmeldung auch unter Tel. 0471 317 780. TipWorld – Fachmesse für das Gastgewerbe in Bruneck. Der HGV führt in Zusammenarbeit mit der Hotelfachschule Bruneck das HGV-Bistro.
Montag, 16. April
Die HGV-Dienstleistungen stellen sich vor. Fachtagung im Rahmen der Fachmesse TipWorld in Bruneck. Eigene Einladung folgt.
Mittwoch, 18. April
Visionen erfolgreich umsetzen. Workshop der HGVUnternehmensberatung im Hotel »Der Waldhof2«, Völlan. Beginn: 15 Uhr. Fachreferate und Betriebsbesichtigung. Anmeldung auch unter Tel. 0471 317 780.
Donnerstag, 19. April
Landesversammlung des HGV im Waltherhaus, Bozen. Beginn: 9.30 Uhr. Eigene Einladung folgt.
Donnerstag, 3. bis Montag, 7. Mai
Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Bozen und Umgebung und Meran/Vinschgau in das Baskenland. Weitere Informationen auf Seite 25 dieser »HGVZeitung«.
HGJ Samstag, 14. April bis Dienstag, 17. April
TipWorld – Fachmesse für das Gastgewerbe in Bruneck. Die HGJ ist mit einem Messestand präsent.
Verschiedenes
Montag, 26. März
Veranstaltung des Tourismus Management Clubs (TMC) zum Thema: »Social media & mobile devices im Tourismus«. Kurzreferate und Diskussion mit Michael Bosnjak, Freie Universität Bozen; Thomas Helbing, Fa. »Ray Sono AG«, Mu ̈ nchen; Lorenz Gräf, »Globalpark«, Köln. Ort: Raiffeisenforum, Europastraße 19, 4. Stock, Bruneck. Beginn: 20 Uhr.
Messen Freitag, 16. März bis Sonntag, 18. März und Samstag, 24. März bis Sonntag, 25. März
ARREDO 2012 – Internationale Fachmesse zur Welt des Wohnens. Messegelände Bozen.
Samstag, 14. April bis Dienstag, 17. April
TipWorld – Die Messe im Pustertal – Schwerpunkt Gastgewerbe. Messegelände Bruneck/Stegen.
Mittwoch, 18. April bis Freitag, 20. April
ALPITEC – Internationale Fachmesse für Berg- und Wintertechnologien. Messegelände Bozen.
Mittwoch, 18. April bis Freitag, 20. April
PROWINTER – Internationale Fachmesse für Verleih und Service im Wintersport. Messegelände Bozen.
Samstag, 28. April bis Dienstag, 1. Mai
Freizeit – Ausstellung für Sport, Hobby, Auto, Urlaub und Berg. Messegelände Bozen.
Donnerstag, 12. April bis Sonntag, 15. April
Freizeit Klagenfurt. Frühjahrsmesse mit den Schwerpunkten Caravan, Reisen, Wandern, Sport.
Donnerstag, 12. April bis Sonntag, 15. April
Slow Food – Markt des guten Geschmacks, Stuttgart.
MÄRZ 2012
»FORST« als Chef’s Cup Partner Die besten Küchenchefs in Alta Badia Der Chef’s Cup Südtirol lockt jedes Jahr die besten nationalen und internationalen Küchenchefs nach Alta Badia. Das Augenmerk des hochklassigen Gourmet- und Lifestyle-Events, welches Ende Januar im Gadertal stattgefunden hat, liegt auf der Qualität in der Küche und auf dem Hochhalten von Tradition. Diese Merkmale des Chef ’s Cup Südtirol harmonieren mit den Werten und der Unternehmensphilosophie der Spezialbier-Brauerei »FORST«. Die Traditionsbrauerei ist fest mit dem Herkunftsgebiet verwurzelt, aus diesem Grund ist die Teilnahme an diesem hochkarätigen Event ein Pflichttermin für die Brauerei »FORST«. »Die Bedeutung der Veranstaltung und die Anwesenheit von derart bedeutenden Küchenchefs aus der italienischen und internationalen Gastronomie-Szene haben uns dazu veranlasst, an dieser wichtigen Veranstaltung teilzunehmen. ›FORST‹ hat sich der Qualität verschrieben und deshalb sind wir der richtige Partner für dieses Event«, erklärt Margherita Fuchs von Mannstein, Geschäfts-
führerin der SpezialbierBrauerei »FORST«. »FORST« stand im Mittelpunkt wichtiger Momente der Veranstaltung, bei denen dem interessierten Publikum die Möglichkeit geboten wurde, einige der Biersorten unter der fachmännischen Anleitung des »FORST«-Bier-Botschafters Antonio Cesaro zu verkosten. Eines besonderen Publikumsinteresses erfreuten sich die geführten Verkostungen von Schokolade und »Forst Sixtus«. Antonio Cesaro erklärte den Teilnehmern das Geheimnis, weshalb Schokolade und Forst Sixtus so hervorragend harmonieren. Schon beim Antrunk kommt die bereits im Geruch erkennbare Karamellnote voll zum Ausdruck. Diese spezielle Note ist von einer leichten Hopfennote unterlegt, die in Verbindung mit der Frische und dem leichten Prickeln des Bieres ein traumhaftes Mundgefühl entstehen lässt. Der Nachtrunk ist sehr harmonisch und weckt Erinnerungen an Akazienhonig und Lakritze. Aus den besagten Gründen genießt man »Forst Sixtus« vorzugsweise mit einer weichen Schokolade, bei der der Kakao-Anteil unter 70 Prozent liegt.
Deutsche urlauben öfter Auch 2012 bleiben die Deutschen reisefreudig. Dies geht aus einer Umfrage im Auftrag des Buchungsportals »HRS« hervor. Demnach beabsichtigt mehr als die Hälfte der Deutschen (51,8 Prozent), im Jahr 2012 zweibis dreimal die Koffer zu packen. Bei rund 13 Prozent sind sogar vier oder mehr Reisen geplant. Immerhin eine Reise im Jahr 2012 steht bei knapp einem Viertel der Befragten auf der Agenda. Nur gut 11 Prozent packen voraussichtlich gar keine Koffer. Jeder Vierte möchte heuer häufiger verreisen als 2011. Mit gut 27 Prozent planen besonders die jungen Befragten bis 29 Jahre, ihre Koffer im Jahr
2012 öfter zu packen. Bei den Befragten ab 50 Jahren sind es hingegen nur 17,3 Prozent. Knapp zwei Drittel aller Befragten möchten genauso viel reisen wie 2011. Seltener verreisen werden hingegen nur 12,5 Prozent. Bei der Frage nach dem geplanten Urlaubsbudget zeigen sich die Deutschen trotz großer Reiselust jedoch eher sparsam. Gut die Hälfte der Befragten setzt für ihre Reisen im kommenden Jahr ein Budget von bis zu 1000 Euro pro Person an. Knapp 17 Prozent der Deutschen möchten mit maximal 1.500 Euro auskommen, und etwas weniger als 14 Prozent wollen bis zu 2.000 Euro ausgeben.
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Schüler telefonieren mit Erfolg Interessantes Schulprojekt der LHF »Kaiserhof« und der LBS »Luis Zuegg« in Meran Die Jugendlichen erarbeiteten nützliche Telefon-Checklisten. Wie wichtig eine gelungene Kommunikation am Telefon für Hotels und Wellnessbetriebe ist, erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule »Luis Zuegg« und der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« im Rahmen eines schulübergreifenden Projektes. Südtirols Hotellerie arbeitet heute insgesamt auf einem sehr hohen Niveau. Neben der räumlichen und technischen Ausstattung spielt die Professionalität im Umgang mit den Gästen eine zentrale Rolle. Erfolgreich sind Hotels bzw. Wellnessanbieter dann, wenn die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Gästen optimal funktioniert. Diese Beziehung beginnt in der Regel mit ei-
Die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen mit ihren Fachlehrerinnen.
nem Telefongespräch. Gäste informieren sich über das Angebot, vergleichen es mit anderen Angeboten und entscheiden sich. Die Art und Weise, wie das erste Telefongespräch beginnt, abläuft und endet, beeinflusst die Wahl maßgeblich. Aufbauend auf diesen Gedanken befassten sich die Schüler der dritten Klasse G
Restaurantfachkraft der Hotelfachschule »Kaiserhof« und der vierten Klasse A Schönheitspflege der Landesberufsschule »Luis Zuegg« mit der Frage, welche Gesprächsführung ein Kundengespräch am Telefon gelingen lässt. Beide Klassen erstellten – abgestimmt auf unterschiedliche Ausgangssituationen – unter der Auf-
sicht der Fachlehrerinnen Angelika Gerstgrasser und Monika Daniel jeweils fünf Checklisten. Auf diesen Listen haben sie alle Verhaltensweisen festgehalten, die den Verlauf eines telefonischen Kundengespräches positiv oder negativ beeinflussen. Im Rahmen eines gegenseitigen Besuches haben die Schüler die Listen
ausgetauscht, die Erkenntnisse verglichen, ergänzt sowie zusammengefasst und das entsprechende Verhalten geübt. Als Ergebnis dieser Arbeit entstanden Checklisten zur Bewertung von Telefongesprächen. Anhand dieser Listen können die Schüler schon während des Gesprächs ihre Gesprächshaltung überprüfen, kontrollieren, ob sie die richtigen Wörter verwenden, und feststellen, ob Elemente eines erfolgreichen telefonischen Kundengesprächs fehlen. Im Rahmen dieses Projektes lernten die Teilnehmer nicht nur eine neue Realität kennen, sondern sie konnten auch neue Kontakte knüpfen und ihre Allgemeinbildung erweitern. Sie lernten, Telefongespräche erfolgreich zu führen, zu protokollieren und zu bewerten. Ihr Verhalten am Telefon hat sich dadurch deutlich verbessert.
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Südtirols Weine werden gezielt beworben.
Neue Strategie Weinwerbung setzt Aktivitäten fort Das Konsortium Südtiroler Wein wird den Bekanntheitsgrad der Südtiroler Weine im Ausland weiter steigern. Ziel der Drei-Jahres-Strategie der Südtiroler Weinwerbung ist es, sich auf die Kernmärkte und Leitsorten zu konzentrieren, vermehrt das Image von Südtirol als Weißweinland auszubauen und die zunehmende und konsequente Verwendung der Südtirol-Kapsel weiter voranzutreiben. Im Auftrag des Konsortiums Südtiroler Wein setzt die EOS-Export Organisation der Handelskammer Bozen das Werbeprogramm 2012 um. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf den neuen Internetauftritt sowie den Bereich Social Media mit der für März geplanten FacebookSeite gerichtet. Das Programm sieht außerdem eine Vielzahl an Veranstaltungen, Pressereisen, Schulungen und Medienkooperationen in den traditionellen Märkten wie Italien, Deutschland, Schweiz und Österreich vor. So fand im Februar die
»Atheneum«, eine Weinverkostung in Roms Vinotheken, statt. Südtirol ist zudem auch Gastregion beim »Rheingau Gourmet- und Weinfestival« im Frühjahr. In der Schweiz werden die PR-Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) weitergeführt, und in Österreich will man den Bekanntheitsgrad und das Image des Südtiroler Weines weiter steigern. In Südtirol bilden Schulungen und Initiativen mit dem HGV den Schwerpunkt. Die Beteiligung an den Messen »Vinitaly«, »Prowein« und »Vievinum« ist ebenso ein wichtiger Teil des Jahresprogramms. Diese Maßnahmen werden ergänzt durch das EU-Projekt »Apfel-Wein-Speck«. »Seit über 35 Jahren leistet die Südtiroler Weinwerbung wertvolle Dienste für die gesamte Weinwirtschaft. Hauptziel unserer Strategie ist der Aufbau eines hochwertigen und mit der Region eng verwobenen Images des Südtiroler Weines in ausgesuchten Märkten«, betont Anton Zublasing, Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein.
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MÄRZ 2012
Weitere Sicherheit bei Pensionvorsorge Partnerschaft von EMVA und »Wiener Städtische« Seit Jahresbeginn werden die Vorsorgelösungen der »Wiener Städtischen« bei der EMVA angeboten. Südtiroler Unternehmer, Freiberufler und auch immer mehr Hoteliers und Gastwirte setzen im Bereich der Gesundheitsvorsorge seit Jahrzehnten auf die Leistungen der EMVA in Bozen. Eine erstklassige Rundumbetreuung, welche weltweiten gesundheitlichen Schutz, freie Arzt- und Krankenhauswahl, die Abdeckung des Verdienstausfalls genauso wie die Risikooder Pensionsvorsorge umfasst, sind Garanten und bewährter Beweis für Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Versichern heißt verstehen. Und weil es bei EMVA immer um Menschen und kompetente Mitarbeiter geht, die betreuen und versichern, gilt die unlängst abgeschlossene Partnerschaft von EMVA mit der »Wiener Städtischen« als gelungene Kooperation. »Aufgrund des steigenden Vorsorgebedürfnisses wurde eine Alternative zum lokalen Angebot, vor allem in der Pensionsvorsorge, gesucht, die besonders auch Gastwirte und Hoteliers betrifft«, so EMVA-Direktor Georg Meraner. Es gibt mehrere Gründe, sich für diese neue Form der Pensionsvorsorge zu entscheiden. Durch den neuen Partner »Wiener Städtische« ermöglicht es EMVA, bereits heute eine ausreichende Vorsorge für morgen zu treffen. Die statistische Lebenserwartung hat sich durch den medizinischen Fortschritt und den besseren Lebensstandard in den letzten Jahren um zwei Jahre erhöht. Mit der Berechnung der jeweiligen Pensionshöhe bei Zahlungsbeginn sichert sich der Versicherungsnehmer eine garantierte Zusatzpension, auch wenn die Lebenserwartung weiter steigen soll-
te. Hinzu kommt der Schutz gegen Inflation. Selbst im Todesfall geht das Geld nicht verloren, sondern – wenn gewünscht – an die Angehörigen. Somit sind – im Fall der Fälle – Partner und Familie gleichzeitig abgesichert, und mit dem Abschluss dieser neuen Form einer Pensionsvorsorge ist eine garantierte Kapitalinvestition in die Zukunft gerichtet. Ein Weitblick, der sich garantiert auszahlt.
Die Vorteile Die Wiener Städtische garantiert den Kunden bereits bei Vertragsabschluss eine Mindestpensionshöhe. Zudem werden die eingezahlten Prämien bei einem vorzeitigem Ableben des Versicherten den Begünstigten, abzüglich den Versicherungssteuern, rückerstattet. Auch nach Pensionsantritt kann die Rückzahlung des nicht verbrauchten Kapitals vereinbart werden.
Durch laufende Pensionserhöhungen ist der Versicherungsnehmer abgesichert. Die Höhe der Beitragszahlungen bzw. die Höhe der Rente, die Auszahlung als Rente oder als Kapitalablöse (lebenslange oder zeitlich begrenzte Rente) und auch das Pensionsalter bzw. die Laufzeit, all das entscheidet der Kunde selbst. EMVA ist einmal mehr ein innovativer und zuverlässiger Partner, sowohl in privaten Lebenssituationen als auch im Gewerbe- und Betriebsbereich. Die fachkundigen Mitarbeiter der EMVA bieten gern jederzeit ein informatives Gespräch an, um Aufschluss über alle zusätzlichen offenen Fragen zu geben.
Kontakt Weitere Informationen zur neuen Partnerschaft in puncto Pensionsvorsorge finden alle Interessierten im Internet auf der Seite www.emva.it.
Die EMVA kann nun ihren Mitgliedern eine innovative Vorsorgelösung anbieten. Foto: Shutterstock
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NE U
Bücher im Gespräch
Frauen im Aufstieg In »Frauen im Aufstieg« begibt sich die Autorin Ingrid Runggaldier auf die Suche nach Spuren in der Alpingeschichte – nach Spuren von Frauen, die den Aufstieg am Berg, zu den Gipfeln und im Leben, zu Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gewagt haben. Mehr als alpinistische Erfolge stehen Motive, Beweggründe und Entwicklungen im Blickpunkt des im »RAETIA«-Verlag erschienenen Buches. Aus einem Mosaik an Lebensgeschichten von Alpinistinnen, Wissenschaftlerinnen, Schriftstellerinnen, Wirtinnen und Trägerinnen entspannt sich eine weibliche Alpingeschichte, die dem Frauenbergsteigen gleich wie dem Frauenleben im Gebirge Aufmerksamkeit schenkt. Dieses Buch zeigt, dass Frauen in den Bergen ebenso geklettert sind, ebenso Gipfel erklommen haben, ebenso neue Routen eröff-
BERÜHRENDE HOLZEMOTIONEN UND BESTÄNDIGKEIT Lignatec vereint die Wärme von Holz mit der Funktionalität von Kunststoff oder Aluminium. Das neue Hebeschiebetür-System von FINSTRAL vereint die natürliche Wärme von Holz mit der Pflegeleichtigkeit und Wetterbeständigkeit von Kunststoff oder Aluminium, ohne dabei auf die bewährten FINSTRAL-Qualitäten zu verzichten: Bequeme Bedienung, hervorragender Wärme- und Schallschutz sowie umfangreiche Sicherheitsausstattung machen Lignatec zur perfekten Hebeschiebetür für höchste Hotellerie-Ansprüche.
Ein faszinierendes Buch über Frauen und Berge. net haben wie Männer. Doch der Schritt hinauf war für Frauen zuallererst ein Schritt hinaus, ein tastendes und zusehends auch absichtsvolles Heraustreten aus auferlegten, starren Rollen als Hausfrauen und Mütter. »Frauen im Aufstieg« ist im »RAETIA«-Verlag erschienen und im Buchhandel für 49,90 Euro erhältlich.
Kochen mit Kastanien Die »Keschtn« waren früher in Südtirol und besonders im Eisacktal lange Zeit ein wichtiges Lebensmittel. Nahrhaft und gesund halfen sie vielen Familien durch harte Winter. Heute gewinnt die Edelkastanie als Südtiroler Qualitätsprodukt immer mehr an Bedeutung. Auf vielen Speisekarten stehen besonders im Herbst immer öfter zahlreiche Gerichte mit Kastanien, u.a. Suppen, Vor-, Haupt- und
100 köstliche Rezepte zum Nachkochen und Genießen im neuen AthesiaBuch »Südtiroler Kastanien«.
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Nachspeisen. Überall findet die vielseitige Nussfrucht Anwendung. Dies zeigen auch die Rezepte im neuen Buch »Südtiroler Kastanien – 100 köstliche Re-zepte« von Manfred Ziernheld und Christoph Gufler. Das im »Athesia«-Verlag erschienene Kochbuch enthält vielseitige Kastanienrezepte. Gut haltbar z. B. getrocknet oder tiefgefroren als ganze Frucht oder als Püree, sind die Gerichte nicht nur zur Kastanienzeit im Herbst eine Gaumenfreude. Zudem sind sie gesund, nahrhaft, kalorienarm und leicht verdaulich. Illustriert mit vielen Bildern und mit Informationen zur Kastanie und zu ihrer Geschichte und Bedeutung für Südtirol, ist dieses Kochbuch der ideale Lesestoff für Köche und Hobbyköche und Liebhaber der bekannten Nussfrucht. Im Buchhandel ist das Buch »Südtiroler Kastanien – 100 köstliche Rezepte« von Manfred Ziernheld und Christoph Gufler für 19,90 Euro erhältlich.
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Zertifizierter Kaffeegenuss Kaffeerösterei »Schreyögg« ist Mitglied des »Istituto Nazionale Espresso Italiano« Die Marke »Espresso Italiano« signalisiert dem Gast, dass in diesem Betrieb »echter« Espresso serviert wird.
Nur unter Berücksichtigung dieser drei Regeln, deren Einhaltung von Technikern des »Istituto Nazionale Espresso Italiano« sowie Prüfern der Zertifizierungsstelle CSQA überwacht wird, ist es möglich, dem Gast einen köstlichen und zertifizierten »Espresso Italiano« anzubieten. Gleichzeitig wird dem Gastwirt des jeweiligen Betriebes nach positiver Begutachtung das Zertifikat »Espresso Italiano« vom Institut »INEI« verliehen. Dieses Zertifikat berechtigt den Gastwirt, die geschützte Bildmarke »Espresso ltaliano« in seiner Werbung zu verwenden, um dem Gast zu signalisieren, dass hier echter Espresso, im Sinne der festgelegten Richtlinien, serviert wird.
Als erstes und derzeit auch einziges Südtiroler Unternehmen ist es der in Partschins ansässigen Kaffeerösterei »Schreyögg« gelungen, Mitglied des »Istituto Nazionale Espresso Italiano« (INEI) zu werden. Drei Spezialitäten aus dem hochwertigen Kaffeesortiment der Rösterei sind mittlerweile zertifiziert, ebenso die von ihr vertriebenen Kaffeemaschinen, die den hohen Anforderungskriterien für einen perfekten Kaffeegenuss entsprechen. Dadurch konnte eine neue Basis geschaffen werden, um das Erlebnis »caffè« an Interessierte weiterzuvermitteln.
Ausbildung
Was bedeutet INEI? Die Abkürzung INEI steht für »Istituto Nazionale Espresso Italiano«. Auch wenn Italien keinen Kaffeeanbau betreibt, ist der Espresso-Kaffee doch zu einem der erfolgreichsten Markenzeichen des italienischen Lebensstils geworden und wird sehr oft fälschlicherweise verwendet. Nicht selten wird die Bezeichnung »Espresso« auch für Kaffee-Mischungen mit zweifelhaftem Geschmack oder auch für Zubereitungsarten verwendet, die absolut nichts mit dem richtigen
Der Kaffeeliebhaber findet den zertifizierten »Espresso Italiano« in Bars und Gaststätten, die über zertifizierte Kaffeemischungen und Kaffeemaschinen sowie über qualifiziertes Personal verfügen. und belebenden Espresso und seiner feinen Crema gemein haben. Nach mehrjährigen und intensiven gemeinsamen Forschungsarbeiten des »Internationalen Instituts der Kaffeeverkoster« sowie des »Studienzentrums für Verkoster« wurden mithilfe von Professoren der italienischen Universitäten von Udine und Turin am 6. Juli 1998 bindende Richtlinien
zur Definition der Qualität von echtem Espresso festgelegt, und das nationale Institut für den italienischen Espresso wurde geboren.
Die Zielsetzung Ziele des Instituts sind der Schutz und die Förderung des »echten« EspressoKaffees. Damit der Konsument seinen Espresso in einem Betrieb mit dem
Zeichen »Espresso Italiano« auch wirklich genießen kann, sind vom Lokalbetreiber folgende Vorschriften einzuhalten: – Gebrauch einer zertifizierten Mischung, – Gebrauch von zertifizierter Ausrüstung (Kaffeemaschine, Mühle und Dosiervorrichtung), – Einsatz von Baristen mit der Ausbildung »Espresso Italiano Specialist«.
Wie wird man »Espresso Italiano Specialist«? Voraussetzung hierfür ist, dass der Barist an einem zweitägigen Kurs »Espresso Italiano Specialist«, veranstaltet vom »Internationalen Institut der Kaffeetester« im Schulungszentrum der Kaffeerösterei »Schreyögg«, teilnimmt, und dass er die entsprechende Prüfung besteht.
Informationen Mehr Informationen erhalten alle Interessierten bei der Kaffeerösterei »Schreyögg«, Telefon 0473 967 700, oder unter www. s-caffe.com/schulungen.
Nachhaltigkeit contra Preis
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Das Thema Nachhaltigkeit lockt kaum einen Kunden in die Reisebüros. Aktiv gehen die Urlauber auf das Thema so gut wie gar nicht zu. Bei der Buchung spielt Nachhaltigkeit somit kaum eine Rolle. Das stellte Martin Bachlechner, Vorstandsdirektor der »Verkehrsbüro Group« in Wien, fest. Eines der Hauptprobleme ist laut Bachlechner, dass es für Nachhaltigkeit im Tourismus kein Gütesiegel mit klaren Kriterien gibt. Auch sei der Kunde
nicht bereit, mehr Geld dafür auszugeben.
Faktoren für die Urlaubswahl »Laut Marktforschung sind Preis-Leistungs-Verhältnis, Gastfreundschaft und Sicherheit die wichtigsten Faktoren für die Urlaubswahl. Dann erst folgen natur- und umweltrelevante Themen«, sagte TUI-Konzernsprecher Josef Peterleithner. Nachhaltige Hotels würden jedoch mehr Ge-
schäft machen als herkömmliche, sofern sie preislich vergleichbar sind. Auch beim Reiseveranstalter »Eurotours« ist Nachhaltigkeit nur ein »Nischenthema«, so Marketingchef Stefan Bracher. »EBikes sind ein Trend, auf den wir seit 2010 setzen und der weiter im Wachsen ist«, berichtet Bracher. Bei Österreich-Urlauben stünden zwar Natur und Landschaft im »Fokus«, sanfter Tourismus sei aber kein Buchungsargument.
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Tag des Tourismus in Brixen Touristiker werben für ihren Sektor und informieren die Jugendlichen über die Berufsaussichten An der Fachoberschule für Wirtschaft erlebten die Jugendlichen Anfang Februar einen besonderen Schultag. Freundlichkeit, Offenheit, Flexibilität – das sind die Eigenschaften, die sich Südtirols Touristiker von ihren zukünftigen Mitarbeitern wünschen. Wer bereit ist, sich auf Neues einzulassen und mit einer positiven Lebenseinstellung an Probleme heranzugehen, dem bietet der Tourismussektor gute Berufschancen. Das betonten vier Vertreter aus dem Tourismussektor beim ersten »Tag des Tourismus« an der Fachoberschule für Wirtschaft in Brixen. Die Reisebürofachkraft Tamara Fischnaller, der Hotelier Helmut Tauber, die ehemalige Stewardess Barbara Lechner und der Direktor des Tourismusvereins Ster-
Von links: Josef Turin, Barbara Lechner, Helmut Tauber und Tamara Fischnaller.
zing, Josef Turin, gewährten den Schülerinnen und Schülern der Fachrichtung Tourismus einen Einblick in ihren Berufsalltag und zeigten, wie vielfältig die Arbeit im Tourismus sein kann. Auch wenn der Tourismus gemeinhin als krisenanfällig gilt, lassen die Prog-
nosen für die kommenden Jahre keine schlechte Stimmung aufkommen, wurde bei der Veranstaltung betont. »Der Tourismus ist ein nachhaltiger Erfolgsfaktor, trotz Wirtschaftskrise werden sich die Menschen auch in Zukunft den einen oder anderen Urlaub gönnen«, zeigte sich Helmut Tauber
überzeugt. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 823 Millionen Reisende in Europa unterwegs sein werden. Wichtig sei allerdings, dass Tourismustreibende mit der Zeit gehen und sich den Anforderungen anpassen, betonte Helmut Tauber. Kurzfristige Buchungen,
kürzere Aufenthalte und die höheren Ansprüche der Gäste seien Herausforderungen für die Betriebe. Um diesen gerecht zu werden, sei der Tourismussektor auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen. Und welchen Beitrag kann dabei eine Schule leisten? Wie kann die Ausbildung praxisnah gestaltet werden? Die vier Branchenvertreter sehen die Hauptaufgabe der Schule darin, den Jugendlichen eine gute Allgemeinbildung mitzugeben. Wer im Tourismus arbeiten möchte, sollte vielseitig interessiert sein. Das Erlernen von Fremdsprachen sei wichtig, aber auch gute historische Kenntnisse seien von Vorteil, betonten Helmut Tauber und Josef Turin. Schulabgänger sollten offen sein, offen im Umgang mit Menschen, offen aber auch technischen Neuerungen gegenüber.
Vom Anfang bis zum Ende
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Alm des Jahres 2011 gekürt Hohe Qualitätsstandards zeichnen die Almen des Gebietes Gitschberg Jochtal aus Erstmals wurde der begehrte Titel »Alm des Jahres« der Almenregion Gitschberg Jochtal an die »Kreuzwiesen Alm« im Lüsnertal vergeben. Die »Kreuzwiesen Alm« der Familie Hinteregger in Lüsen ist als »Alm des Jahres 2011« ausgezeichnet worden. Mit viel Einsatz und Fleiß hat der Hüttenwirt Herbert zusammen mit seiner Familie die in den 30er-Jahren erbaute und im Jahr 2005 gänzlich erneuerte Hütte zu einer beachtlichen Almwirtschaft ausgebaut. Nicht nur die aussichtsreiche Lage der Alm, sondern auch die Ursprünglichkeit, die Freundlichkeit der Gastwirtefamilie und die traditionelle Bewirtschaftung verleihen der Alm den Status des Besonderen. Hervorzuheben ist auch die neu
Die ausgezeichneten Hüttenwirte mit den Vertretern des Tourismusvereins.
errichtete Almkäserei, in der aus Almrohmilch hochwertiger Almkäse, Frisch-, Schnitt- und Weichkäse, Bergkäse, Graukas, Ziggolan und Joghurt hergestellt werden. Die Hütte wurde von Beginn an von der Eigentümerfamilie selbst geführt. Im Sommer diente sie seit jeher sowohl der Bewirtung von Schutzsuchenden und
Wanderern als auch zum Bewirtschaften der Alm. Im Winter ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren. Als Schutzhütte ist die »Kreuzwiesenhütte« in den letzten Jahren auch zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Alpenüberquerer, die beispielsweise von München nach Venedig wandern oder radeln, geworden. Die
»Kreuzwiesenhütte« befindet sich auf der Lüsner Alm auf 1.924 m in sonniger, geschützter Lage am Südhang des Astjoches. Die Hütte ist von Lüsen aus ab Flitt vom Parkplatz Schwaigerböden in etwa einer Stunde leichtem Fußmarsch erreichbar oder auch ab Rodeneck vom Parkplatz Zumis sowie vom Parkplatz Herol in einer
rund zweistündigen Wanderung. Der Tourismusverein Gitschberg Jochtal hat schon vor einigen Jahren Kriterien im Bereich Qualitätssicherung, Service, Ambiente und Erreichbarkeit erarbeitet, an denen sich die Almen und Hüttenbetreiber der Region ausrichten können. Diese Kriterien dienten auch der Ermittlung der »Alm des Jahres«. Die »Kreuzwiesen Alm« ging dabei als Sieger hervor, dicht gefolgt von der »Pranter Stadlhütte« im Altfasstal in Meransen auf Platz zwei und von der »Nockalm« in Vals/Jochtal auf Platz drei. Das Gebiet Gitschberg Jochtal konnte sich Ende letzten Jahres auch über eine weitere Auszeichnung freuen. Die »Anratterhütte« in Spinges wurde nämlich von den Lesern der Tageszeitung »Dolomiten« zur »Almhütte des Jahres« gewählt.
100 Jahre 1912-2012
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gerne!
Zu Ehren des »größten Kochs Südtirols« wurde Ende November in der Kurhausbar in Meran eine Gedenktafel für Andreas Hellrigl enthüllt. Im Beisein der Kinder Monika und Roland Hellrigl und seiner Witwe Maria Pia wurde Hellrigl als Pionier der Südtiroler Gastronomie und Gründungspräsident des Südtiroler Köcheverbandes (SKV) auch an seinem wichtigsten Wirkungsort gewürdigt. Andreas Hellrigl ist somit nach seinem Wirken im Meraner Restaurant »Andrea«, später im Kurhaus und in der »Villa Mozart« und nach seinem Erfolg im »Palio« in New York wieder im Kurhaus von Meran angekommen. Neben den
SKV-Verantwortlichen, die sich für die Gedenktafel einsetzten, nahmen zahlreiche Ehrengäste an der Feier teil, darunter Landeshauptmann Luis Durnwalder, Gustav Thöni, Pepi Tischler, HGV-Präsident Walter Meister und Buchautor Erik Platzer. Welch »köstliches Vermächtnis« Andreas Hellrigl hinterlassen hat und wie man es immer wieder auffrischen kann, bewies Sternekoch Norbert Niederkofler mit vorzüglichen Gerichten, mit denen Hellrigl vor 23 Jahren große Erfolge in New York feiern konnte. Im Foto die Gäste bei der Enthüllung der Gedenktafel für Andreas Hellrigl in der Meraner Kurhausbar.
Gartengestaltung
Holzterrassen
Pflasterarbeiten
Beregnungsanlagen
Natursteinmauern
Gartenpflege
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Gedenktafel für Andreas Hellrigl enthüllt
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Der Wert der Marke TMC über Markenkonzepte im Tourismus Marken werden auch in der Südtiroler Hotellerie immer wichtiger. Unter dem Motto »Markenkonzepte in der Hotellerie« stand der dritte TMC-Abend des Studiengangs Tourismusmanagement in Bruneck. »Eine Marke, auch in der Hotellerie, gibt Leistungsversprechen und steht für Wiedererkennbarkeit, Produktqualität und Markenimage«, betonte der deutsche Unternehmensberater Stephan Gerhard. Eine Marke unterscheide das Unternehmen von anderen und bringe Hotels Kostenvorteile und Synergien. Je mehr Sterne, desto größer sei der Mehrwert der Marke. Um eine erfolgreiche Marke zu entwickeln, müsse man den Eintritt in den Markt und auch die Positionierung des Markenhotels sorgfältig planen, da nicht jedes Markenkonzept aufgeht. Olivier Harnisch,
Vizepräsident der »Hilton Worldwide«-Gruppe in Europa, stellte die Marke »Hilton Worldwide« vor. Diese international agierende Hotelgruppe zählt 3.790 Hotels in 85 Ländern. »Hilton Worldwide« tritt mit zehn unterschiedlichen Marken auf und grenzt diese voneinander ab. Durch Synergien zwischen den Marken werden Kosten minimiert und der Markt wird optimal ausgenutzt.
Die Teilnehmer am erfolgreichen Schulprojekt.
Marken im Wandel Anhand der von den Vortragenden gegebenen Beispiele wurde klar, dass der Aufbau einer Marke ein ständiger Lernprozess ist und man sich ständig an die sich ändernden Bedürfnisse anpassen muss. Ob diese Markenkonzepte auch im Südtiroler Tourismus realisierbar sind, ist von der Situation des jeweiligen Hotels und der strategischen Ausrichtung abhängig.
Eigenes Bier gebraut Schulprojekt »Bierathlon« der Brixner Servierlehrlinge Beim Tag der offenen Tür an der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« wurde das Bier zur Verkostung gereicht. Schüler und Alkohol sind eine bedenkliche Kombination. Dass dem nicht immer so ist, haben die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse Servierlehrlinge der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« in Brixen bewiesen. Gemeinsam mit ihrer Servierfachlehrerin
Elisabeth Stolz haben sie kürzlich das Schulprojekt »Bierathlon« durchgeführt. Dabei brauten die Schüler unter fachkundiger Anleitung in der Hofbrauerei »Hubenbauer« in Vahrn ihr eigenes Bier, dem sie den Namen »ProBier’s« gegeben haben. Außerdem entwarfen sie gemeinsam ein Logo sowie die Etikette für die Bierflasche. Das so erworbene Wissen gaben die Schüler bei einer Projektvorstellung an drei Klassen der Hotelfachschule des Berufsbildungszentrums Bruneck
weiter. Sie erklärten den Schülern anhand praktischer Beispiele und mit vielen interessanten Fotos die Bierproduktion, die auch als Unterrichtseinheit auf dem Lehrplan steht. Beim Tag der offenen Tür der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« stellten die Schüler das Projekt Anfang März einer breiteren Öffentlichkeit vor und sie reichten das Bier gegen eine freiwillige Spende zur Verkostung. Der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.
Kaffeeduft und Almpower FHG »Kaiserhof« zu Gast im »Alpina Dolomites« und bei »Caroma« Der Hotelier Hugo Bernardi führte persönlich durch das Fünf-Sterne-Hotel.
In Darbo Naturrein kommt nur Natur rein.
Als Ergänzung zum Unterricht haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lehrganges Fachkraft für Hotel- und Gastgewerbe (FHG) »Kaiserhof« vor Kurzem zwei Betriebe besichtigt. Zunächst stand die Besichtigung der Kaffeerösterei »Caroma« in Völs auf dem Programm. Dort erzählte Kaffee-Sommelier Valentin Hofer Interessantes aus der Geschichte des Kaf-
fees und erklärte, wie die Kaffeebohnen verarbeitet werden. Danach besichtigte die Gruppe den Betrieb. Mit einer Verkostung der unterschiedlichen Kaffeesorten wurde der erste Teil des interessanten Lehrausflugs abgeschlossen. Den zweiten Höhepunkt des Tages stellte der Besuch des Fünf-Sterne-Hotels »Alpina Dolomites« auf der Seiser Alm dar. Beeindruckt vom atemberaubenden Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten betraten die Teilnehmer den einladenden Barbereich des Hotels. Dort servierte das Team rund um Maître d’hôtel
Armin Hilpold einen Begrüßungsaperitif, und Küchenchef Julian Seeber kredenzte anschließend im hauseigenen Restaurant ein herzhaftes Menü mit den dazu passenden Weinen. Hotelier Hugo Bernardi ließ es sich abschließend nicht nehmen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich durch das Hotel »Alpina Dolomites« zu führen. Beeindruckt waren die angehenden Jungunternehmer vor allem von der architektonischen Meisterleistung und von der gekonnten Kombination von Tradition und Moderne in der Einrichtung des Luxushotel und des Chalets.
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Stets einen perfekten Überblick behalten Archi|Mail: die E-Mail-Archivierung mit dem ASA-Hotel-Programm Archi|Mail für ASA Hotel ist die neue und hocheffiziente Lösung von »systems« für die rasche und vollautomatische Archivierung von Eingangs- und Ausgangsmails. Jeden Tag gelangen unzählige E-Mails ins Hotel. Anfragen, Reservierungen oder einfach nur Auskunftsfragen. Dabei kann die E-Mail-Flut selbst zur Falle werden. Die eingehende Post wird nicht mehr gefunden, gelöscht oder falsch abgelegt und der Überblick geht schnell verloren. Auf all diese Risiken gibt es nun eine Antwort: Archi|Mail für ASA Hotel. Mit dieser von »systems« konzipierten Lösung bekommt man die bekannten Probleme in den Griff. Die vollständig im E-Mail-Pro-
Archi|Mail: die perfekte Brücke zwischen ASA Hotel und Outlook.
gramm Outlook integrierte Archivierung fungiert als Brücke zum Hotelverwaltungsprogramm ASA und ermöglicht eine lückenlose Integration der Programme
zur gesamtheitlichen Steuerung der E-Mail-Handhabung. Die Vorteile sind: – schnelle, automatische sowie zielgenaue Ablage der verschiedenen E-Mails;
– Ablage und Zuordnung der E-Mails entweder unter dem Namen des Gastes und/oder unter einer bestimmten Anfrage bzw. Reservierung;
– leicht nachvollziehbarer Überblick über den E-Mail-Verlauf zu jedem Gast bzw. zu jeder Anfrage/Reservierung; – schnelles Auffinden der abgelegten E-Mails durch eine effiziente Suche mit unterschiedlich kombinierbaren Kriterien; – Bearbeitung auf den bekannten Benutzeroberflächen wie ASA Hotel und Outlook.
Ideale Lösung Archi|Mail für ASA Hotel ist die ideale Lösung, um eine systematische Ordnung in die tägliche E-MailFlut zu bekommen. Die Benutzer von Archi|Mail sparen Zeit und Geld und steigern dadurch die Arbeitsproduktivität. Weitere Fragen beantworten die Mitarbeiter der Firma »systems« gerne mittels E-Mail an die Adresse sales@hotel-solutions.it.
Auszeichnung für Design und Innovation Messestand von »PROGRESS« wurde auf der »KlimaHouse« prämiert Im Rahmen der Fachmesse »KlimaHouse 2012« wurde der Messestand der »PROGRESS« prämiert. »Hier treffen sich Design und Innovation. Die Besucher haben die Möglichkeit, das Produkt zu ertasten, da in der Mitte des Standes ein offenes Wandmodul platziert wurde. Auch der Hintergrund des Standes überzeugte die Jury mit optisch anspruchsvoll gezeichneten Bildern von Gebäuden. Dazu kommt, dass verschiedene Modelle von realisierten Objekten präsentiert wurden.« Mit diesem Urteil lobte die hochkarätige Fachjury den diesjährigen Messeauftritt, die Marketing-Philosophie sowie die Kommunikations- und Vermarktungsstrategie der »PROGRESS«. Die »PROGRESS«-Thermowand, welche in der Mitte des Messestandes platziert
wurde, diente zum einen als Vorzeigeprodukt und zum anderen als optische Trennung der Bereiche »Wohnbau« und »Objektbau«.
Vielfälige Möglichkeiten Durch verschiedenste Printmedien, MultimediaPräsentationen und Modelle realisierter Objekte wurden den Architekten, den Baufirmen und den Messebesuchern die Vielfalt der Möglichkeiten sowie die architektonischen Gestaltungsfreiheiten aufgezeigt. Vor allem der Bereich Wohnbau, wo das Wohlfühlklima vollkommen zur Geltung kam, sorgte für großes Interesse bei den Fachbesuchern. »PROGRESS« zeigte damit einen zukunftsweisenden Weg und dessen Vorteile im Bereich der massiven, kosteneffizienten und individuellen Bauweise mit Betonfertigteilen auf. Der »KlimaHouse«-Messestand von »PROGRESS«
Der prämierte Messestand der »PROGRESS« mit seinen stimmigen Inhalten. sowie die gesamte Kommunikationskampagne sind in Zusammenarbeit mit dem
KR-Grafikstudio Karin Reichhalter, mit dem Dekorateur Florian Pircher so-
wie mit dem Unternehmen »Walcher Messebau« realisiert worden.
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Mit neuem Profil Kellerei Andrian zieht Bilanz Im Jahr 2008 hat für die Kellerei Andrian mit dem Zusammenschluss mit Terlan eine neue Ära begonnen.
Teich mit Algenbildung (links) und Teich nach Behandlung mit »Protect«.
Schutz vor Korrosion Wirkungsvolle Maßnahmen von »Weitz-Wasserwelt« Korrosion an verschiedenen Komponenten von Schwimmteichen und Naturpools kann zu ästhetischen Beeinträchtigungen und schweren Schäden führen. Die sichtbaren Schäden werden jedoch häufig nicht als biologisch verursacht erkannt, sondern auf Faktoren wie den Kontakt des Materials mit Wasser, vor allem aber auf die Sonneneinstrahlung und weitere physikalische Einflussgrößen zurückgeführt. Korrosionsreaktionen, die durch Algen, Pilze und Mikroorganismen hervorgerufen werden, gefährden sowohl metallische als auch andere organische und anorganische Werkstoffe. Die Einflüsse der mikrobiellen Korrosion werden aber erst seit den 90er Jahren wissenschaftlich beleuchtet.
Mikrobielle Korrosion Alle Medien wie Wasser, die durch ihren pH-Wert und durch ihre Temperaturen Leben ermöglichen, stellen ein zusätzliches Risiko für die mikrobielle Korrosion dar. Vor allem im Zusammenhang mit Wasser sind im Falle der biologisch hervorgerufenen Korrosion braune, schleimige und voluminöse Beläge typisch. Diese Biofilme entstehen durch die Verbindungen und Abbauprozesse von
Mikroorganismen, Pilzen und Algen. Häufig verkannt wird das Ausmaß von mikrobieller Korrosion an Kunststoffen wie z. B. PVC-Folien in Teichen. Neben den genannten physikalischen Einflüssen wie der dynamischen Zugspannung und Erosion durch feste Partikel im schnell strömenden Wasser setzt die mikrobiologische Korrosion dem Material stärker zu als weitläufig angenommen. Die Werkstoffschädigung wird durch die Stoffwechselprodukte von Bakterien, Pilzen und vor allem von Algen hervorgerufen. Es handelt sich bei den Stoffwechselprodukten zumeist um Enzyme, die von den Mikroorganismen gebildet werden und bestimmte chemische Reaktionen in Gang bringen. Auf korrodierten Kunststoffoberflächen wurden bisher 250 verschiedene Arten von Mikroorganismen isoliert. Es gibt praktisch keinen Kunststoff, der nicht von Korrosion betroffen wäre. Vor allem Folien, die unter Kies liegen, sind von der mikrobiellen Korrosion betroffen. Folien werden daher meistens prophylaktisch mit Mitteln gegen mikrobiologischen Besatz behandelt. Diese Mittel sind allerdings häufig uneffektiv oder nur kurz wirksam. Häufig sind fleckenartige Verfärbungen die Folge der Einlagerung von extrazellulären Farbstoffen in der Molekülstruktur der Polymere.
Der mikrobielle induzierte Abbau von Polymeren kann sogar zu Löchern und Rissen in Folien führen. PVCFolien altern unter Kies schneller als durch Witterungseinflüsse wie direkte Sonneneinstrahlung.
Effizient reagieren Um die Folien selber, aber auch alle anderen Werkstoffe im Schwimmteich zu schützen, sollte auf effektive und nicht gesundheitsschädliche Mittel wie den Algenkiller »Protect« von »Weitz-Wasserwelt« zurückgegriffen werden. Das in seiner Wirkungsweise einzigartige Produkt wird durch die Applikation in einem speziellen Gewebesäckchen direkt in das Wasser des Teiches eingebracht, wo es sich durch die natürlichen oder auch von außen zugeführten Wasserbewegungen bestens auf den gesamten Oberflächen des im Teich befindlichen Werkstoffes und auf den Folien verteilt. Die Algenbildung wird dadurch zuverlässig verhindert. Der Algenkiller »Protect« ist seit über zehn Jahren erfolgreich in allen Arten von Teichen und Brunnen jeder Größenordnung im Einsatz.
Kontakt Weitere Infos bei »Weitz Wasserwelt«, Kleinwallstadt, Tel. +49 (0) 6022 21210, info@weitz-wasserwelt.de, www.weitz-wasserwelt.de.
Die Umstellung war erheblich und sie hat sich aus gegenwärtiger Sicht zweifellos bezahlt gemacht, unterstreicht Hansjörg Hafner, der bis zur Fusion der Kellerei Andrian als Obmann vorstand und heute Vizeobmann der Kellerei Terlan ist.
Wichtige Wendepunkte Die Kellerei Andrian ist die älteste Winzergenossenschaft Südtirols mit einer Geschichte, die bis ins Gründungsjahr 1893 zurückreicht. Immer wieder gab es wichtige Wendepunkte in der Geschichte der Kellerei. Der wohl bedeutendste der jüngeren Vergangenheit war der Zusammenschluss mit der benachbarten Kellerei Terlan im Jahr 2008. »Es war für uns ein entscheidender Schritt, um für die weiteren Herausforderungen am Weinmarkt gerüstet zu sein«, betont Hansjörg Hafner, Obmann der Kellerei Andrian bis zur Fusion und jetzt Vizeobmann der Kellerei Terlan. »Wir haben nach der Fusion unser Sortiment verschmälert und auf einen verstärkten Wiedererkennungseffekt bei Namensgebung und Flaschendesign geachtet. Man könnte sagen, dass die Kellerei An-
drian ihr Profil neu geschärft hat«, meint Hafner.
Qualität gesteigert Eine Folge der Neuorientierung war auch die Qualitätsorientierung bei den Weinen, die zu einer höheren Wertschöpfung beigetragen hat. »Wir wollten als gleichwertiger Partner auf dem nationalen und internationalen Markt auftreten. Dafür war es notwendig, höchste Qualität zu produzieren«, fährt Hafner fort. Mit dieser könne man nun im Vertrieb auch neue Wege gehen: Seit dem Zusammenschluss mit Terlan wurde das Absatzgebiet deutlich ausgeweitet; insbesondere in Italien, aber auch in den USA ist der Bekanntheitsgrad der Andrianer Weine stark angestiegen. Dass die Andrianer wieder mehr wahrgenommen werden, lässt sich auch anhand der Nennungen und Bewertungen in den Fachmedien ablesen. Unter den Top-Weinen rangiert stets der Andrianer Lagrein Riserva »Tor di Lupo«. Er wurde bereits 1982 in Sieben-Zehntel-Flaschen abgefüllt, als erster seiner Sorte überhaupt. Ganz im Sinne der Rotweinkompetenz will man in den nächsten Monaten den ersten Blauburgunder der Kellerei vorstellen, den »Pinot Noir Anrar«. Wenige Monate später soll in Andrian ein Pinot-Noir-Seminar stattfinden, das für namhafte Weinkenner und Sterneköche ein Highlight sein wird.
Der PrestigeWein der Kellerei Andrian, der Lagrein Riserva »Tor di Lupo«.
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Hochwertig, exklusiv, praktisch in der Handhabung. Das vielseitige Angebot der Firma »VIROPA« als besondere Aufmerksamkeit für den Gast.
Südtiroler Kräutertee mit Qualitätszeichen »Almduft®« – Südtiroler Kräutertee im exklusiven O.S.T.B.®-Teebeutel für die Gastronomie Im Produktionsbetrieb der Firma »VIROPA IMPORT KG« in Brixen wird seit Kurzem ein besonders hochwertiger Kräutertee aus hundertprozentigem Südtiroler Anbau verarbeitet und abgefüllt. Ein besonderes »SüdtirolGenuss-Erlebnis« für den Gast bietet seit Kurzem die Firma »VIROPA« mit der neuen Teemischung »Almduft®«. Die verschiedenen Kräuter aus kontrolliert ökologischem Anbau von Südtirols Berganbaugebieten werden unter der Anleitung von einem Kräuter-
fachmann zu einer ausgewogenen und aromatischen Mischung verarbeitet und im Produktionsbetrieb in Brixen schonend abgepackt.
Almduft®: Der Kräutertee aus biologischem Anbau von Südtirols Berganbaugebieten im Golden Bridge Tea O.S.T.B.®Teebeutel.
Qualität ohne Kompromisse Durch besondere Auslese und Direktimporte aus den Ursprungsländern verarbeitet die Firma »VIROPA« ausschließlich erntefrische Tees und Kräuter. Der Großteil der Produkte stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, für umweltund ernährungsbewusste Gäste ein Zeichen großer Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Die Firma »VIROPA« stellt absolute Spitzenpro-
dukte unter besonderer Berücksichtigung der Umwelt
her; gute Qualität braucht keine aufwendige Verpa-
ckung in Kunststoff und Verbundmaterialien. Deshalb werden für alle Teebeutel der Firma »VIROPA« nur Verpackungsmaterialien verwendet, welche hundertprozentig biologisch abbaubar sind. Zudem garantiert die Fertigung in Südtirol kurze Transportwege und schont somit die Umwelt.
Informationen zum »Viropa«-Sortiment Weitere Informationen zum neuen Kräutertee aus biologischem Anbau »Almduft« und zum gesamten Tee-Sortiment von »VIROPA« finden alle Interessierten im Internet auf der Seite www.viropa.com.
Von der Weide auf den Teller »Wörndle Interservice« liefert Qualitäts-Lammfleisch »Silver Fern Farms« ist einer der größten Produzenten von Lammfleisch in Neuseeland. Die Lämmer von »Silver Fern Farms« wachsen in Neuseeland auf offenen, grünen Weiden in einem der sichersten fleischproduzierenden Länder der Erde auf. Für die Fleischproduktion werden bewusst Rassen verwendet, die für ihre Fleischqualität bekannt
sind. Zusammen mit artgerechter Haltung sorgt dies für den zarten und unverkennbaren Geschmack, der neuseeländisches Lammfleisch zu einem Favoriten auf der ganzen Welt gemacht hat. Futterzusätze sind in Neuseeland unüblich. Antibiotika sowie Hormone zur Wachstumsförderung sind verboten. Auf den Wiesen im gemäßigten Klima mit ausreichend Niederschlägen sind Düngemittel praktisch überflüssig. Die unbelastete Natur ist ein
Bonus Neuseelands, die isolierte Insellage ein weiterer. So sind Fälle gefährlicher, ansteckender Tierkrankheiten unbekannt. Das neuseeländische Lammfleisch von »Silver Fern Farms« liefert »Wörndle Interservice« in der praktischen ATM-Verpackung.
Informationen Weitere Infos erhalten alle Interessierten unter Tel. 0471 553 500 oder im Internet unter www.woerndle.it.
Zartes Lammfleisch aus Neuseeland.
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Firma »Moriggl« ehrte treue Mitarbeiter Regionaler Marktführer bei maßgeschneiderten Energiekonzepten Einen außergewöhnlichen Einstieg in das neue Geschäftsjahr hat das Glurnser Unternehmen »Moriggl« gewählt. Den sprichwörtlichen »Auftakt 2012« bildete am ersten Arbeitstag des neuen Jahres die Heilige Messe in der Klosterkirche in Marienberg, die von Abt P. Markus Spanier OSB zelebriert und vom Organisten Pater Philipp Kuschmann OSB begleitet wurde.
Dank an Mitarbeiter Nach der feierlichen Messe wurden die Mitarbeiter der Firma »Moriggl« ins Klostermuseum gebeten, wo auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und eine Vorschau auf die Herausforderungen des neuen Jahres gegeben wurde. Insbesonde-
re dankten die Geschäftsführer Thomas und Gunnar Moriggl allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und zeigten sich davon überzeugt, dass für ein zufrieden stellendes und sicher beendetes Arbeitsjahr auch die schützende Hand »von oben« verantwortlich ist. Der gemeinsame Jahresauftakt innerhalb der historischen Klostermauern bildete zudem den würdigen Rahmen, um langjährige Mitarbeiter zu ehren. Sieben Angehörige der Belegschaft nahmen aus den Händen der Seniorchefs Hans und Peppi Moriggl die Anerkennung für ihre verdienstvolle 10-, 15- bzw. 20-jährige Tätigkeit im Unternehmen entgegen. Beim abschließenden Buffet waren sich alle einig, dass man nicht besser in ein neues Jahr hätte starten können. Obwohl die wirtschaftlichen Herausforderungen im angelaufenen
Die geehrten Mitarbeiter der Firma »Moriggl« in Glurns mit der Geschäftsleitung. Von links: Thomas und Gunnar Moriggl, Kassian Winkler, Tristan Sandbichler, Peter Reinstadler, Hans Moriggl, Roman Patscheider, Lore Bachmann, Peppi Moriggl, Roland Telser und Robert Noggler. Jahr sicher nicht einfacher werden, blickt man bei »Moriggl« optimistisch in die Zukunft. Vom Motto
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»Wir wollen regionaler Marktführer sein im Bereich von maßgeschneiderten Energiekonzepten« wird
man auch 2012 nicht abweichen und dieses Ziel gemeinsam, konsequent und mit Gottes Segen verfolgen.
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Info & Rat
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Terminkalender 16. März Steuer
MehrwertsteuerJahreserklärung 2011 Die Zahlung des laut MwSt.Jahreserklärung geschuldeten Saldobetrages ist bis Freitag, 16. März 2012, durchzuführen. Falls die Jahreserklärung mit der vereinheitlichten Steuererklärung »UNICO« abgegeben wird, kann diese Zahlung auch noch bis zum 18. Juni 2012 (bzw.
16. Juli 2012) mit einem Zinsaufschlag durchgeführt werden. Der Steuerpflichtige kann die MwSt.-Schuld entweder in einer einmaligen Zahlung entrichten oder sich für eine Ratenzahlung entscheiden. Zu beachten ist, dass in diesem zweiten Fall Zinsen
in Höhe von 0,50 Prozent pro Monat anfallen. Die Einzahlung muss auf telematischem Wege erfolgen, wobei der Einzahlungscode 6099 und das Bezugsjahr 2011 anzugeben sind. Die geschuldete Mehrwertsteuer kann mit anderen Steuerguthaben verrechnet werden. gm
26. März INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Februar 2012 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
2. April
Preisnachmeldung innerhalb 2. April Wurde innerhalb 1. September 2011 die Preismeldung eingereicht, besteht innerhalb 2. April die Möglichkeit einer Nachmeldung der Preise für Übernachtung, Übernachtung mit Früh-
F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – alle Betriebe: Bezahlung der eventuellen Restschuld laut Abrechnung für das Jahr 2011 Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Februar 2012 Lohnsteuer – Februar 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Februar 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Februar 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Februar 2012 Elektronische Überweisung
Black List – Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats Februar 2012 von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen
stück, Halb- und Vollpension an das Amt für Tourismus und Alpinwesen, Landhaus V, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen. Die nachgemeldeten Preise dürfen ab 1. Juni angewandt werden.
10. April NISF/INPS-Privathausangestellte Bezahlung der Sozialbeiträge des ersten Trimesters 2012 (Januar bis März). Elektronische Überweisung
16. April Personal
Wertgutscheine (Voucher) auch bei der Post erhältlich! Ab sofort kann der Nachkauf der Wertgutscheine bzw. »Voucher« auch beim Postamt erfolgen. Es genügt dabei, die Gesundheitskarte mit der Steuernummer oder die
Mehrwertsteuer-Nummer mitzunehmen. Der Ankauf kann mit Bargeld oder Postamat getätigt werden. Die Gutscheine sind zu 10, 20 und 50 Euro verfügbar, wobei der Nettobetrag
7,50 Euro, 15 Euro, bzw. 37,50 Euro beträgt. Das heißt, 25 Prozent kassiert das NISF/INPS für die Sozialabgaben, die Abgaben an das INAIL und die Steuern.
F24 – Einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – März 2012 Lohnsteuer – März 2012 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – März 2012 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2012 Elektronische Überweisung
26. April INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats März 2012 aus bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums Januar bis März 2012 aus bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
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Recht
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Design zum kleinsten Preis!
Sicherheitsbericht zum Datenschutz abgeschafft Dekret bringt Erleichterung in Sachen Datenschutz In puncto Datenschutz gibt es Änderungen, welche konkrete Erleichterungen für die Betriebe zur Folge haben.
DAKOTA € 54,66
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ALICE € 39,67
SOLE € 63,00
Das Vereinfachungsdekret der Regierung Monti hat die Pflicht zur Verfassung des Sicherheitsberichts zum Datenschutz (documento programmatico sulla sicurezza, auch »DPS« genannt) abgeschafft. Damit wird ein erfreulicher Schritt in Richtung Entbürokratisierung gesetzt. Das so genannte »DPS« war im Jahr 2004 eingeführt worden und musste laufend, auf jeden Fall aber zum 31. März eines jeden Jahres, aktualisiert werden. Die Aktualisierung musste im Begleitbericht zur Bilanz schriftlich festgehalten werden. Enthalten waren Grundsätze und Prozeduren aus dem Bereich Datenschutz. Diese Pflicht entfällt nun. Zwar muss das entsprechende Eildekret noch in ein Gesetz umgewandelt werden, jedoch ist nicht zu erwarten, dass an der Abschaffung des »DPS« noch einmal gerüttelt wird. Von der Abschaffung des
Das »DPS« ist nicht mehr erforderlich.
»DPS« bleiben die restlichen Datenschutzbestimmungen unberührt. So brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit personenbezogenen Daten befassen, auch in Zukunft eine schriftliche Beauftragung, und von Personen, deren Daten gespeichert und für Werbezwecke verwendet werden, muss das Einverständnis eingeholt werden. Im Allgemeinen ist auch weiterhin bei jeglicher Form der Datenverarbeitung ein sorgfältiger Umgang mit personenbezogenen Daten vorgeschrieben. Auch vom Wegfall der Gästemeldescheine und dem Ersatz derselben durch die telematische Gästemeldung bleiben die Datenschutzauflagen unberührt.
Es ist also unabhängig von der für die Gästemeldung verwendeten Technologie erforderlich, die Zustimmung der Gäste einzuholen, wenn ihre Daten gespeichert und zum Beispiel für die Zusendung von Geburtstagswünschen verwendet werden. Die zustimmende Unterschrift des Gastes kann dabei auf einem beliebigen Formular eingeholt werden. Sowohl für die Beauftragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Daten beschäftigen, als auch für das Einholen der Zustimmung des Gastes zur Speicherung und Verarbeitung seiner Daten zu Werbezwecken finden Sie auf der HGV-Homepage www.HGV.it entsprechende vg Vorlagen.
Betrifft Arbeitssicherheit
Solange der Vorrat reicht. Preise ohne MWST.
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Für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten kann die Risikoanalyse bis auf Weiteres mittels Eigenerklärung erfolgen. Die Gesetzgebung zur Arbeitssicherheit verpflichtet die Arbeitgeber, alle Risiken im Betrieb zu erfassen und zu bewerten. Arbeitgeber, die bis zu zehn Angestellte beschäftigen, können die erfolgte Analyse und Bewer-
tung der Risiken bis zum 30. Juni 2012 mittels Eigenerklärung bescheinigen. Ab Juli 2012 ist hingegen vorgesehen, dass alle Betriebe, unabhängig von der Mitarbeiteranzahl, eine ausführliche schriftliche Risikoanalyse verfassen müssen. Dienstleister, welche bereits jetzt schon den Betrieben mit bis zu zehn Beschäftigten das Verfassen der gesamten Risikoanalyse nahelegen und gegen teures Geld
anbieten, sind mit Vorsicht zu genießen. Der HGV wird sich nämlich dafür einsetzen, dass die Möglichkeit zur Eigenerklärung für die »kleinen« Betriebe auch nach dem 30. Juni 2012 aufrecht bleibt. Diesen Betrieben empfehlen wir abzuwarten und bis auf Weiteres die Eigenerklärung auszufüllen. Eine Vorlage für diese Erklärung finden Sie auf der Internetseite des HGV, www.HGV.it.
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INFO & RAT
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Steuer
Private Nutzung von Betriebsgütern Mitteilung innerhalb 31. März 2012 Die Regierung hat die private Nutzung von Betriebsgütern genauer geklärt. Falls betriebliche Güter den Gesellschaftern bzw. Familienmitgliedern gratis zur Verfügung gestellt werden oder für deren Nutzung ein unter dem Marktwert liegender Betrag weiterbelastet wird, sind Einschränkungen vorgesehen. Dies sieht eine Verordnung der italienischen Regierung vom Sommer letzten Jahres vor.
Was ist abziehbar? Demnach sind die Spesen für die privat benützten Güter für die Gesellschaft bzw. die Einzelfirma nicht abziehbar. Für den Gesellschafter bzw. das Familienmitglied gilt hingegen folgende Regelung: Die Differenz zwi-
schen Marktwert und dem Betrag für die private Nutzung muss von den Gesellschaftern bzw. den Familienmitgliedern als Einkommen in ihrer persönlichen Steuererklärung (Mod. Unico) versteuert werden. Im Folgenden ein Beispiel: Die Nutzung der Wohnung seitens des Gesellschafters weist einen Marktwert (Jahresmiete) von 9.600 Euro auf. Falls die Gesellschaft dem Gesellschafter für die Nutzung der Wohnung den Betrag von 2.400 Euro in Rechnung stellt, muss die Differenz von 7.200 Euro vom Gesellschafter in seiner persönlichen Steuererklärung als Einkommen versteuert werden. Falls kein Betrag in Rechnung gestellt wird, muss der gesamte Betrag (9.600 Euro) als Einkommen versteuert werden. Innerhalb 31. März 2012 sind der Agentur der Einnahmen auf elektronischen Weg die Güter und
die Namen der Nutzer für private Zwecke mitzuteilen.
Wer ist betroffen? Betroffen sind alle Betriebsgüter über 3.000 Euro (Wohnung, Pkw, usw.), die von Gesellschaftern bzw. Familienangehörigen bei Einzelunternehmen (Ehegatten, Verwandte bis zum dritten Grad und Verschwägerte bis zum zweiten Grad) privat genutzt werden. Es gibt noch einige Unklarheiten in Bezug auf den effektiven Anwendungsbereich dieser neuen Bestimmung, die in den nächsten Wochen geklärt werden sollen. Jedenfalls will die Regierung mit dieser Bestimmung die tatsächlichen Nutzer der auf die Gesellschaften oder Einzelunternehmen lautenden Güter in Erfahrung bringen, um über den sog. Einkommensmaßstab die Angemessenheit der erklärten Einkommen zu überprüfen. gm
Südtiroler Tourismuskasse Antrag auf Rückvergütung für das Jahr 2011 Für das Schulgeld und das Krankengeld können STK-Mitglieder um Rückvergütung ansuchen. Hoteliers und Gastwirte, welche Mitglied der Südtiroler Tourismuskasse sind und dort regulär ihre Bei-
träge einzahlen, können bis 31. März 2012 um Rückvergütung des Schul- und Krankengeldes für 2011 ansuchen. Der HGV weist darauf hin, dass die Mitglieder der Südtiroler Tourismuskasse (STK), welche Lehrlinge beschäftigen, den Antrag um Rückvergütung des Schulgeldes
in Höhe von 55 Prozent und des Krankengeldes in Höhe von 100 Prozent bis 31. März 2012 in den HGVBüros einreichen müssen. Die notwendigen Vordrucke für die Rückvergütung des Schulgeldes und des Krankengeldes sind auf der Internetseite des HGV unter www.HGV.it abrufbar.
Bis 31. März ist der Antrag um Rückvergütung zu stellen.
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Die Sprechstunden: Bozen:
Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 13 Uhr, 14.30 Uhr bis 16 Uhr
Sterzing:
15. März und 5. April, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr hds Sterzing, Neustadt 17, Tel. 0472 766 070
Bruneck:
15. März und 5. April, von 11 Uhr bis 12.30 Uhr hds Bruneck, Romstraße 3, Tel. 0474 555 452
Brixen:
15., 22., 29. März und 5. April, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr hds Brixen, Plosestraße 38/b, Tel. 0472 271 411
Meran:
jeden Mittwoch, 8 Uhr bis 12 Uhr hds Meran, Lauben 218, Tel. 0473 272 511
Schlanders: 28. März und 11. April, von 14 Uhr bis 16 Uhr hds Schlanders, Göflanerstraße 6/a, Tel. 0473 730 397
MÄRZ 2012
Gut erhaltenes Schlafzimmer mit Kommode, Spiegel und 5teiligem Schrank abzugeben. Tel. 333 58 71 173. Frühstücksgeschirr bestehend aus 33 Desserttellern, 28 Frühstückstassen und 33 Untertassen, 8 Espresso-Tassen mit 8 Untertassen zu verkaufen. Das gesamte Service ist in ausgezeichnetem Zustand und von der bekannten Firma »Seltmann Weiden« – Modell »Bavaria«. Bei Interesse können Sie mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Preis verhandelbar. Tel. 333 27 61 716 oder info@astorhotel.info. Porzellan-Service, bestehend aus sechs Suppentellern, 16 flachen Tellern, Durchmesser 32 cm sowie 14 Suppentassen zu verkaufen. Das Porzellan ist von der Marke »Seltmann Weiden« - Modell »Bavaria« und ist in ausgezeichnetem Zustand. Bei Interesse melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail. Mehr Porzellan von dieser Marke verfügbar. Tel. 333 27 61 716 oder info@ astorhotel.info. Porzellan-Service mit Borde im Blumenmuster, ideal für Berggasthof, bestehend aus 22 Desserttellern, 32 flachen Tellern, 23 Suppentellern, sowie 11 Suppentassen, zu verkaufen. Das Geschirr ist von der Marke »Schönwald« und in tadelosem Zustand. Gerne können Sie mich telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Preis verhandelbar. Tel. 333 27 61 716 oder info@astorhotel.info. Mini-Kühlvitrine, 78 Liter, weiß, Umluftkühlung, günstig abzugeben. Ideal für Barbetrieb. Tel. 348 82 34 851. Größere automatische Eingangsschiebetür zu kaufen gesucht. Eppan, Telefonnr. 338 92 22 016. Komplette Kosmetiksaloneinrichtung und Solarium günstig zu verkaufen. Tel. 340 71 53 211. Wegen Umbau günstig zu verkaufen: Mikrolift, Dunstabsauge, Kombi-Fleischwolf, Gemüseschneidemaschine, Küchenschränke, Töpfe und Pfannen. Tel. 0473 831 410.
Zu verkaufen: Rustikales Kupferfondue, gebraucht, 1 Kupfertopf mit Stiel, 1 Spiritusbrenner, ebenfalls aus Kupfer, auf schmiedeeisener Halterung. Der Topf ist ca. 9–10 cm hoch, der Stiel etwa 11 cm lang. Weiters 13 Fondue-Pfannen der Marke »Spring«, Made in Switzerland. Der Fodue-Topf ist komplett bestehend aus Pfanne, Deckel, Fonduegabelhaltern, Spiritusbehälter und Untertellern. Die Fonduepfanne ist außen aus Kupfer und innen aus Inox. Fonduegabeln und Teller auch erhältlich. Die schmiedeeiserne Halterung ist etwa 16 cm hoch und ungefähr 2,5 cm breit! Tel. 333 27 61 716 oder info@astorhotel.info Kombidämpfer, Grillplatte mit Backrohr, Gasherd, 4-Flammen mit Backrohr, FrühstücksKaffeemaschine »Bravilo BFT 322«, Mikrowelle »Panasonic«, Pizzakühltisch mit Aufbau, Salatkühlvitrine, Gemüseschneider, Gefrierschrank in Inox, Stahl-Bügelmaschine, »Miele«-Waschautomat, 8 kg, Schuhtrockner, Pizzarollmaschine, alles in sehr gutem Zustand, zu verkaufen. Tel. 335 64 37 048. Neuwertiger Speisesaal in Birne, bestehend aus Saaldecke und Wandtäfelung, 64 Stühlen, mobilem Raumteiler und fahrbarem Servicemöbel; Stube mit gut erhaltenen Bänken, sieben Tischen mit Massivplatten und 14 Stühlen; gebrauchtes Hotelporzellan für rund 60 Personen (»Rosenthal«, »Monbijou«), alles günstig abzugeben. Tel. 0472 765 132 oder 335 285 875. Suchen günstige Kuchenkühlvitrine. Tel. 335 65 77 024. Verkaufe wegen Betriebsauflassung verschiedene wasserabweisende Tischdecken, wie neu; große, weiße Aufleger mit Efeumuster; drei Barhocker; verschiedene Restaurantteller, verschiedene Gläser, Salatschüsselchen, usw. Tel. 0471 706 177. Elegante Terrassenstühle und ausziehbare Doppelschlafsofas zu verkaufen. Tel. 0473 667 250.
Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Sigrid Mair, Dr. Beate Pachler, Dr. Michaela Walder Anzeigenverwaltung: Sylvia Gschwenter Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Hansjörg Dariz Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.
GESCHÄFTSFÜHRER für Bistro in Meran gesucht Wollen Sie Verantwortung übernehmen? Wollen Sie am Erfolg beteiligt sein? Wollen Sie selbstständig sein? Wir bieten Ihnen eine Top-Chance! Das Hotel »Therme Meran« sucht für das neue Bistro auf dem Thermenplatz erfahrenen Bistroleiter oder Geschäftsführer. Weitere Auskünfte unter Tel. 339 69 18 778
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Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144.
Residence in Nals mit neun Appartements, Hallenbad und Garten ab März 2012 zu verpachten. Tel. 0473 561 527. Bistro/Pub, neben Tanzlokal »Zoom« und Schwimmbad Auer, mit großem Garten und Parkplatz an erfahrene Gastronomiefamilie zu verpachten. Tel. 338 63 70 117. Im Zentrum von St. Kassian in Alta Badia wird ein BarCafè mit Sonnenterrasse verkauft, es besteht die Möglichkeit, die 130 m2 Fläche auch in ein Geschäft umzuwandeln. Zuschriften an: info@myhomedolomites.it oder Telefonnr. 335 61 93 439. VÖLS AM SCHLERN SÜDTIROL
Bergbistro »Meran 2000« zu verpachten. Infos unter: Tel. 335 61 99 777. Altes, renovierungsbedürftiges Hotel zu verkaufen. Mendel, Tel. 331 39 01 690. Wir, Inhaber eines bekannten Ausflugs- und Tanzlokals zwischen Bozen und Trient, suchen einen Teilhaber/Geschäftspartner mit ausreichend Erfahrung in der Organisation von großen Events. Nähere Einzelheiten (Aufgabengebiet) sollten in einem Informationsgespräch besprochen werden. Schriftliche Bewerbungen bitte an: info@ discozoom.com. Hotel »Zum Stern« in Mareit ab sofort zu verpachten. Tel. 347 66 20 396. Bistro in Burgstall an fachkundige, einheimische Person ab sofort zu verpachten. Tel. 338 19 24 198. Im Laufe des Jahres 2012 schließen wir unser Steakhouse »Marion Grillstube« in Welschnofen, aber wir möchten, dass das beliebte »Grillen auf dem heißen Stein« in einem anderen Gastbetrieb weiterlebt! Deshalb suchen wir begeisterte Gastwirte, die interessiert sind, die Idee, den Ofen und den großen Kundenstock zu übernehmen. Weitere Infos unter Tel. 335 60 31 432 oder info@eggental.it. Kleines, gepflegtes Restaurant aus Gesundheitsgründen an motiviertes Paar, saisonsoder jahrweise, zu besten Bedingungen zu verpachten oder zu verkaufen. Raum Meran. Tel. 0473 550 797, morgens oder abends.
Verschiedenes Ölkessel für Heizung, maximal 10 Jahre alt und 60–90 KW, zu kaufen gesucht. Tel. 0471 613 232.
Latte Art Begeistern Sie Ihre Gäste mit kunstvollen Milchschaumkreationen. Erlernen Sie das Gießen von Herz und Blatt in einem unserer LatteArt-Kurse vom 16.–20. April 2012 im Schulungszentrum in Völs am Schlern. Anmeldungen: Spezialitätenrösterei T 0471 725 651 - www.caffe-caroma.it
Neuwertiges Raucherzelt, 4 x 4 m, und gebrauchtes »Schultes«-Kassasystem mit zwei Druckern, günstig zu verkaufen. Tel. 0472 850 181. Komplett-Räder »BMW X6«, Sternspeiche 259 10/11/Jx20, mit Mischbereifung, Sommerreifen Bridgestone v.275/40 R20 h.315/35/R20, neu, noch verpackt, zu verkaufen. Tel. 335 376 747. Wir verkaufen: Schöne, alte, handgehackte Holzbalken, 3–4 m lang, Preis verhandelbar; rustikales Ecksofa, ein 2erund ein 3er-Sessel mit Holzlehnen, um 180 Euro; aluxierte Aluminiumfenster und Türen mit Doppelverglasung in verschiedenen Größen und
sehr gutem Zustand; Küchenblock, 1,80 m lang, mit AEGGeräten, Abzugshaube, Elektroplatte und Kühlschrank, um 280 Euro; Alufelgen mit Reifen für »Ford Fiesta«, um 90 Euro. Tel. 0473 920 848. Mercedes Benz »Viano« 2.2 CDI Trend »L«, 150 PS, manuell 6-Gang, Cubanite Silber Km 27.000, italienisches Modell, Garantie bis 03/13. Bestzustand. Sonderausstattung: Metallic Lackierung, Dachreling, Außenspiegel elektrisch ausklappbar, Partikelfilter, Schiebetür links, 3er-Sitzbank+Komfort-Sitz, Seitenscheiben getönt, 8-fach-bereift (Winter/ Sommerreifen). Preis auf Anfrage. Tel. 348 73 68 444.
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