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I.P.
Jahre
HGV
48. Jahrgang · Bozen, April 2013 · Nr. 4
www.HGV.it
Preis und Abgabe getrennt ausweisen Gemeindeaufenthaltsabgabe ist wichtiges Thema bei den HGV-Ortsversammlungen haltsabgabe bei der Abreise kassiert werden.
Poste Italiane s.p.a. - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art. 1, comma 1, NE Bolzano
Mit 1. Januar tritt in Südtirol die Gemeindeaufenthaltsabgabe in Kraft. Der HGV bereitet seine Mitglieder darauf vor. In den letzten Wochen und Monaten hat der HGV seine Mitglieder in ganz Südtirol zu den Ortsversammlungen eingeladen. Auch wenn im Mittelpunkt dieser Versammlungen die Neuwahl des Ortsobmannes bzw. der Ortsobfrau und des Ortsausschusses standen, so spielte die Einführung der Gemeindeaufenthaltsabgabe trotzdem eine zentrale Rolle. Denn mit 1. Januar muss jeder Gast, welcher in Südtirols Urlaubsquartieren nächtigt, diese Abgabe zahlen. Befreit sind die Gäste der Schutzhütten und Kinder unter 14 Jahren sowie Personen, die übernachten, um lehrplanmäßige Veranstaltungen von öffentlichen Schulen und diesen gleichgestellten Schulen zu besuchen.
Freiwillige Beiträge
Ab 1. Januar 2014 muss jeder Gast in Südtirol eine Gästeabgabe bezahlen.
In der März-Ausgabe der »HGV-Zeitung« wurden die technischen Details der Gemeindeaufenthaltsabgabe erläutert. Genauso wichtig ist auch, wie und wann der Betrieb den Gast über diese Abgabe informiert. Der HGV rät seinen Mitglie-
dern, bei allen Anfragen und Buchungen, die bereits das Jahr 2014 betreffen, diese neue Gästeabgabe zu berücksichtigen. Im betrieblichen Internetauftritt, beim E-MailVerkehr, auf den Drucksorten und bei weiteren Kommunikationsmitteln soll transparent und offen auf diese neue Abgabe hingewiesen werden. Der Gast muss verstehen, dass er zur
Zahlung dieser Abgabe verpflichtet ist und dass der Gastwirt verpflichtet ist, diese einzuheben und an die Gemeinde weiterzuleiten. Die Gemeindeaufenthaltsabgabe muss getrennt vom Unterkunftspreis angegeben werden. So erkennt der Gast auch, dass diese Abgabe nichts mit dem Unterkunftspreis zu tun hat. Zum anderen hat die ge-
Preis und Emotion im Doppelpack
Informationen speziell für Gastronomiebetriebe
Informationen über die Aktivitäten der HGJ
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Seiten 12–13
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Transparent informieren
trennte Angabe keine Auswirkungen auf die Suchergebnisse von Urlaubsportalen, wo der Gast seine Reisen rein nach dem Preis auswählt. Schließlich rät der HGV, die Gemeindeaufenthaltsabgabe in allen Fällen vor Ort bzw. im Betrieb zu kassieren. So wie Nebenleistungen bei der Abreise verrechnet und kassiert werden, so soll auch die Höhe der Gemeindeaufent-
Neben den technischen Details und den Handlungsempfehlungen wurde bei den Ortsversammlungen auch die Frage diskutiert, wie es mit den freiwilligen Beiträgen weitergeht. »Ein absolut berechtigtes Anliegen«, sagt HGV-Präsident Walter Meister. Der HGV hat seinen Ortsobleuten empfohlen, zuerst die konkreten Zahlen und Fakten vor Ort anzusehen und hochzurechnen, wie viel Gelder aus der Gemeindeaufenthaltsabgabe dem Tourismusverein weitergeleitet werden. »Erst dann kann in Kombination mit den geplanten Dienstleistungen des Tourismusvereines die Diskussion sinnvoll geführt werden. Der HGV kann deshalb keine generelle Empfehlung aussprechen, weil die Realität von Ort zu Ort sehr verschieden ist«, unterstreicht HGV-Direktor Thomas Gruber. In jedem Fall steht der HGV in Bozen seinen Ortsfunktionären beratend zur Seite. Wichtig ist jedoch: Die HGV-Ortsgruppen müssen sich dafür einsetzen, dass eventuell zusätzliche Budgetmittel für den Tourismusverein so eingesetzt werden, dass diese zur Unterstützung des Tourismus vor Ort Anwendung finden. st
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AKTUELL Standpunkt
APRIL 2013
Zitate des Monats
HGV im Zeichen der Erneuerung VON HGV-PRÄSIDENT WALTER MEISTER In diesen Tagen werden die letzten Ortsversammlungen abgehalten. Damit sind nun in allen Ortsgruppen seit Januar die Ortsobleute und die Ortsausschüsse gewählt worden. Als nächstes stehen nun die Wahlen auf Gebiets- und Bezirksebene an, wo die Mitglieder des HGV-Vorstandes bestimmt werden. Diese werden dann Mitte Mai die Mitglieder des Landesausschusses und
diese wiederum den/die Präsidenten/in wählen. Mit Freude kann ich an dieser Stelle feststellen, dass auch der HGV im Zeichen der Erneuerung steht. Zahlreiche Ortsobleute, darunter auch einige langgediente Obleute, haben sich nicht mehr der Wahl gestellt. Ihnen gebührt mein aufrichtiger Dank für den ehrenamtlichen Einsatz für die eigene Ortsgruppe. Zahlreiche junge Gastwirtinnen und Gastwirte haben sich bei den Wahlen
der Ortsgremien zur Verfügung gestellt. Auch diese Entwicklung freut mich, weil damit unsere Jugend unterstreicht, dass sie an die Zukunft ihrer Branche und ihrer Betriebe glauben. Es freut mich, wenn diese nun in die Fußstapfen unserer bisherigen HGVFunktionärinnen und HGV-Funktionäre treten und Verantwortung übernehmen. Deshalb auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön all jenen Mitgliedern, welche die Bereitschaft gezeigt haben, in den Ortsgruppen aktiv mitzuwirken. Ich bin überzeugt, dass wir in allen Ortsgruppen wieder sehr viele fähige Leute in verantwortungsvolle Positionen gewählt haben. Der HGV wird die Ortsgruppen auch weiterhin mit Rat und Tat unterstützen. Die Möglichkeit der Gründung eines Vereines auf Ortsebene ist rege angenommen worden. Damit lassen sich Veranstaltungen vor Ort besser organisieren. Auch dabei wird der HGV die Ortsgruppen aktiv unterstützen und begleiten. Die Stärke und Durchschlagskraft einer Organisation hängt letztendlich von der Basis, das heißt, den Mitgliedern ab. Wenn ich mir die Ergebnisse der Wahlen auf Ortsebene anschaue, so blicke ich dabei mit Optimismus und Zuversicht in die Zukunft.
»Begeisterung, Freude »Die Weiterentwicklung und Humor garantieren der Gärten von Schloss den persönlichen und Trauttmansdorff betrieblichen Erfolg.« haben zur weltweiten Anerkennung geführt.« BEAT KRIPPENDORF TOURISMUSEXPERTE
LUIS DURNWALDER LANDESHAUPTMANN
»Zu den dringenden Maßnahmen gehört die Durchforstung der Haushalte.« GOTTFRIED TAPPEINER WIRTSCHAFTSPROFESSOR
In dieser Aktuell
STK/HGV-Kurse
Änderungen in der Urbanistik in Kraft
Aktuelle STK/HGV-Seminare
Vor Kurzem wurden einige Bestimmungen zur Raumordnung geändert, die auch das Hotel- und Gastgewerbe betreffen. Seite 4
Die aktuellen Seminare und Lehrgänge aus dem neuen Kursprogramm der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV. Seite 14–17
180 Gastwirte auf der Piste Im Skigebiet Sexten Rotwandwiesen fand das diesjährige HGV-HGJ-Landesski- und Snowboardrennen statt. Seite 8
Gastro-Info Ein Jahr »Südtiroler Gasthaus« Eine positive Bilanz über ihr einjähriges Bestehen zogen die Mitglieder der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« bei ihrer Jahresversammlung. Florian Patauner ist als Vorsitzender der Gruppe bestätigt worden. Seite 13
Bereits zum zweiten Mal wird die Bozner Innenstadt zu Südtirols Visitenkarte für Qualität, Vielfalt und Genuss. Das Genussfestival Südtirol findet vom 24. bis 26. Mai statt. Seite 40
Die Umsetzung von Wellness-Trends Ob Wellness noch ein Trend ist, beantworten namhafte Experten bei einer Tagung, welche gemeinsam mit dem HGV durchgeführt wird. Seite 18
Genuss am Tschögglberg
Die HGV-Unternehmensberatung betreute die Umbauarbeiten von 14 Gästezimmern im Hotel »Bad Ratzes« in Seis. Seite 10
Genussfestival Südtirol
Märkte&Trends
Bezirke Umbau erfolgreich durchgeführt
Panorama
Sieben Gastbetriebe in Jenesien beteiligen sich an den Spezialitätenwochen »Kulinarische Genusswelt« vom 12. bis 28. April 2013. Seite 28
HGJ-Info
Runder Geburtstag an der »Emma« Anfang März nutzten zahlreiche Gäste die Tage der offenen Tür, um die LBS in Brixen kennenzulernen. Gleichzeitig wurde das 30jährige Bestehen der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe gefeiert. Seite 42
Info & Rat
»Gastro School Day« begeisterte alle
Die berufsspezialisierende Lehre
Spannende Wettbewerbe, stimmungsvolle Musik und ein fesselndes Fachreferat – all das und vieles mehr erlebten rund tausend Schüler der gastgewerblichen Schulen Südtirols beim dritten »Gastro School Day«. Prämiert wurden die siegreichen Projektarbeiten und die Gewinner des »Serviceparcours«. Seite 32–33
Das Ziel der Ausbildung »berufsspe zialisierende Lehre« ist es, den ersten Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Seite 52
Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 54–55
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AKTUELL
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Reformagenda für Südtirol wird in den Bezirken diskutiert Südtiroler Wirtschaftsring und Handelskammer stellen Reformpapier vor – Fünf Termine Anfang Mai Familie und Sozialwesen, Investitionen und Wohnbau, Lokalfinanzen und Wirtschaft. Im Bereich Lokalfinanzen schlägt die Reformagenda beispielsweise vor, dass große Infrastrukturvorhaben gemeindeübergreifend geplant und durchgeführt werden sollen. Weiters soll bei allen Projekten eine Kosten-Nutzen-Analyse angestellt werden.
Sparmaßnahmen und Wachstumsimpulse. Damit befasst sich die Reformagenda, welche der SWR und die Handelskammer erstellt haben. Die Vorschläge werden nun breit diskutiert. Die Handelskammer Bozen und der Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) haben den Landeshaushalt näher unter die Lupe genommen und für alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung konkrete Spar- und Reformvorschläge ausgearbeitet. Diese sind in die Reformagenda für Südtirol eingeflossen. Die Vorschläge der Reformagenda für Südtirol werden nun bei fünf Veranstaltungen in den SWRBezirken vorgestellt.
Alle sind gefordert Die Entwicklungen der letzten Jahre und Monate haben es gezeigt: Die finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand gehen auch in Südtirol zurück. Damit gilt für den Landeshaushalt: Ein »weiter so wie bisher« kann es nicht geben, auch in Südtirol braucht es eine »Spending Review«, also eine konsequente Durchforstung aller öffentlichen Ausgaben nach Sparmöglichkeiten. »Dabei sind wir alle gefordert. Der
Diskussion in den Bezirken
Südtirol und seine Zukunft. SWR-Präsident Hansi Pichler diskutiert mit den Sozialpartnern. Wirtschaftsring hat sich zusammen mit der Handelskammer konkrete Gedanken gemacht, wie man sich darauf sinnvoll und zukunftsorientiert einstellen muss«, sagt Hansi Pichler, Präsident des Südtiroler Wirtschaftsringes. Der Rückgang der öffentlichen Mittel erfordert aber auch ein Überdenken der Rolle der öffentlichen Hand. »Es muss neu festgelegt werden, welche Aufgaben die öffentliche Hand erfüllen soll, welche sie erfüllen kann und welche Aufgaben hingegen zunehmend der Eigenverantwortung des Einzelnen überlassen bleiben soll. Dazu sind tiefgreifende Reformen unerlässlich«, ist SWR-Präsident Hansi Pichler überzeugt.
Südtirol braucht aber auch eine Wachstumsstrategie, also Maßnahmen, welche die Entwicklung der heimischen Wirtschaft langfristig stärken. Deshalb muss die Steuerlast langfristig verringert, die Kooperation zwischen Kleinbetrieben forciert, die Innovationskraft und die Internationalisierung der Unternehmen verstärkt und die Erreichbarkeit der Betriebe (auch über das Glasfasernetz) verbessert werden.
Konkrete Vorschläge Konkret befasst sich die Reformagenda für Südtirol mit Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Bildung,
Der Südtiroler Wirtschaftsring wird die Reformagenda Südtirol nun auf breiter Basis diskutieren. Dazu finden zwischen dem 2. und 10. Mai fünf Diskussionsabende in den
SWR-Bezirken statt (siehe Box). Nach der Eröffnung durch den Präsidenten der Handelskammer, Michl Ebner und den SWR-Präsidenten Hansi Pichler folgen Daten und Fakten zum Landeshaushalt und die Vorstellung der Reformagenda. Im Anschluss diskutiert SWR-Präsident Hansi Pichler mit Vertretern der Sozialpartner die Vorschläge der Reformagenda. Mit der Veranstaltungsreihe soll eine offene Diskussion über den richtigen Einsatz der öffentlichen Mittel, über mögliche Sparmaßnahmen und nicht zuletzt über notwendige Reformen in Südtirol angestoßen werden. Diskutieren Sie mit!
Die Orte und Termine Die »Reformagenda Südtirol« wird an folgenden Orten und Terminen vorgestellt und diskutiert: • Schlanders: Donnerstag, 2. Mai 2013, 19.30 Uhr Kulturhaus »Karl Schönherr« – Theatersaal • Lana: Dienstag, 7. Mai 2013, 19.30 Uhr Raiffeisenhaus in Lana – »Roter Saal« • Bozen: Mittwoch, 8. Mai 2013, 19.30 Uhr Handelskammer Bozen, 3. Stock • Brixen: Donnerstag, 9. Mai 2013, 19.30 Uhr Forum in Brixen, Saal Regensburg • Bruneck: Freitag, 10. Mai 2013, 19.30 Uhr Raiffeisen Forum, Bruneck Moderatoren der Diskussionsabende: Robert Weißensteiner, Christian Pfeifer, Südtiroler Wirtschaftszeitung
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AKTUELL
APRIL 2013
Änderungen in der Urbanistik in Kraft Die neuen Bestimmungen zur Raumordnung und die Auswirkungen auf das Gastgewerbe Vor Kurzem wurden einige Bestimmungen zur Raumordnung geändert, die auch das Hotel- und Gastgewerbe betreffen. So wurde die Möglichkeit geschaffen, dass für die Erweiterung bestehender Schank- und Speisebetriebe eine Tourismuszone ausgewiesen werden kann. Campingplatzbetreiber können nun zehn Prozent der Stellplätze für Wohnmobilheime nutzen. Zudem wurde die Bestimmung abgeschafft, welche die höchstzulässige Baumassendichte für Tourismuszonen festlegt. Die Festlegung der maximalen Baudichte für Tourismuszonen obliegt nun der Gemeinde. Weiters haben nun auch gastgewerbliche Betriebe die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen einen Kubaturbonus zu erhalten, wenn energetische Maßnahmen am Gebäude durchgeführt werden. Schank-Speisebetriebe Um den am 1. Januar 2.000 bestehenden Schankund Speisebetrieben die Möglichkeit einer angemessenen Entwicklung zu geben, können für deren Erweiterung nunmehr in allen Gemeinden Südtirols Tourismuszonen für Restaurationsbetriebe ausgewiesen werden. Die Ausweisung einer Tourismuszone für Schank- und Speisebetriebe ist dann erforderlich, wenn
die Bestimmungen zur qualitativen Erweiterung des Schank und Speisebetriebes nicht ausreichen, um die angestrebte Betriebserweiterung zu verwirklichen. Die Ausweisung von Tourismuszonen für Restauration hat, je nach touristischem Entwicklungsgrad der betreffenden Gemeinde, im Rahmen des Tourismusentwicklungskonzepts oder des touristischen Gesamtkonzeptes zu erfolgen. Maximale Baudichte Die Bestimmung betreffend die höchstzulässige Baumassendichte für Tourismuszonen von 2,5 m³/m² wurde abgeschafft. Die höchstzulässige Baumassendichte wird daher künftig in den Gemeindebauleitplänen in folge einer entsprechenden Bewertung von Fall zu Fall festgelegt. Campingplätze Betreiber von Campingplätzen haben nun die Möglichkeit, maximal zehn Prozent der Stellplätze für Wohnmobilheime zu nutzen. Wohnmobilheime dürfen die maximale Fläche von 40 m² nicht überschreiten, müssen ein funktionierendes Radsystem aufweisen und dürfen nicht dauerhaft mit dem Boden verankert sein. Zudem müssen die Anschlüsse an die technischen Netze und Zubehöreinrichtungen jederzeit entfernbar sein. Kubaturbonus In folge der kürzlich beschlossenen Änderungen
haben nun auch gastgewerbliche Betriebe, die sich in Wohnbauzonen bzw. in Gewerbezonen befinden, die Möglichkeit, einen Baumassenbonus zu erhalten, wenn energetische Maßnahmen am Gebäude durchgeführt bzw. bestimmte KlimaHaus-Standards erreicht werden. Neue Gebäude Die zulässige Baumasse von neuen Wohngebäuden bzw. Betrieben, für die bis 31. Dezember 2014 eine Baukonzession erteilt wird, kann bei Erreichen der KlimaHaus-Klasse B nature bzw. KlimaHaus-Klasse A um zehn Prozent und bei Erreichen der KlimaHausKlasse A nature um 15 Prozent erhöht werden. Wird die Baukonzession für das neue Gebäude bis 31. Dezember 2019 erteilt, kann die zulässige Baumasse um zehn Prozent erhöht werden, wenn die KlimaHausKlasse A nature erreicht wird. Bestehende Wohngebäude Die Baumasse von Wohngebäuden, die am 12. Januar 2005 rechtmäßig bestanden haben oder für welche vor diesem Datum eine Baukonzession bestanden hat und mindestens 300 m³ außer Erde aufweisen, kann um 200 m³ erhöht werden, wenn bei einer größeren Renovierung eine Höherstufung von einer niedrigeren KlimaHaus-Klasse mindestens die KlimaHaus-Klasse C erreicht wird. Eine größere
Geänderte Urbanistik-Bestimmungen. Renovierung liegt dann vor, wenn mehr als 25 Prozent der Gebäudehülle einer Erneuerung unterzogen wird, die deren Beschaffenheit ändert. In diesem Fall ist eine Überschreitung der maximal zulässigen Höhe um bis zu ein Meter gestattet. Die Erweiterung ist mit anderen Baurechten kumulierbar und kann gleichzeitig mit diesen verwirklicht werden. Nicht kumulierbar ist dieser Kubaturbonus mit der Errichtung von Kubatur für den Zu- und Nebenerwerb am Hof und für die qualitative Erweiterung für die private Vermietung von Gästezimmern und Ferienwohnungen. Für Wohngebäude in Gewerbegebieten, im Wald und im alpinen Grünland findet dieser Kubaturbonus keine Anwendung. Bestehende Betriebe Bei Gebäuden mit der urbanistischen Zweckbestimmung Dienstleistung und somit auch Gastgewerbe, die am 12. Jänner 2005
rechtmäßig bestanden haben oder für welche vor diesem Datum eine Baukonzession bestanden hat und die sich in Wohnbauzonen oder Gewerbegebieten befinden, kann die zulässige Baumasse um bis zu 20 Prozent erhöht werden und die maximal zulässige Höhe um bis zu drei Meter überschritten werden, sofern das gesamte Gebäude zumindest KlimaHaus-Standard C erreicht. Bei Abriss und Wiederaufbau eines bestehenden Gebäudes kann die Baumasse nur erhöht werden, wenn das gesamte Gebäude den KlimaHausStandard A erreicht. Der Gemeinderat hat nun innerhalb von 18 Monaten die Möglichkeit, Gebiete festzulegen, in welchen die Erhöhung der Baumasse nicht zulässig bzw. die Erhöhung der Baumasse an die Erstellung oder die Abänderung eines Durchführungsplans geknüpft ist. Betrifft die Erweiterung Gebäude, die unter Denkmalschutz oder Ensembleschutz stehen, so sind die Gutachten der zuständigen Behörden einzuholen bzw. die Sonderbestimmungen der Unterschutzstellung und Widmung zu berücksichtigen. Diese Maßnahme ist zeitlich befristet bis zum 31. Dezember 2019. In der Baukonzession muss die Inanspruchnahme des Baumassenbonus explizit erwähnt werden. Die betreffenden Baukonzessionen werden in einem eigenen Gemeindees verzeichnis angeführt.
Barcamp Südtirol Konferenz am 20. und 21. April im Kurhaus von Meran Zum dritten Mal findet heuer das Barcamp zum Thema Social Media und Nutzung des Internets im Kurhaus Meran statt. Das Barcamp ist eine demokratische (Un-)Konferenz mit offenen und partizipativen Workshops, deren
Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst bestimmt werden. Die entspannte und lockere Atmosphäre ist elementarer Bestandteil dieses besonderen Eventformats. Ziel des Barcamp Südtirol ist es, internetaffine Touristiker, Praktiker und Internetexperten zu einem Wissensaustausch zusammenzubringen. Themen des
diesjährigen Barcamps sind Internet und neue Medien im Tourismus, aber auch in anderen Branchen. Organisiert wird das Barcamp in Zusammenarbeit zwischen dem TIS Innovation Park, der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) und dem HGV, die als Hauptorganisatoren dieser Veranstaltung im Meraner Kurhaus auftreten.
AKTUELL
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Von links: SWR-Präsident Hansi Pichler, Philipp Moser, scheidender Präsident des SWR-Bezirkes Pustertal, Thomas Walch, neuer Präsident des SWR-Bezirkes Pustertal.
Walch folgt auf Moser SWR-Pustertal unter neuer Führung HGV-Bezirksobmann und Vizepräsident Thomas Walch ist neuer Präsident des SWRBezirkes Pustertal. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des SWRBezirks Pustertal zum Thema »Stromproduktion und Stromverteilung in Südtirol« übergab Philipp Moser, Obmann des Bezirkes Pustertal des Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol (hds), gemäß dem statuarisch geregelten Rotationsprinzip das Amt des SWR-Bezirkspräsidenten an Thomas Walch vom HGV. SWR-Präsident Hansi Pichler nutzte die Präsidentenübergabe und dankte Moser für seinen außerordentlichen Einsatz. Pichler erinnerte dabei an die wichtigen Initiativen, mit denen Philipp Moser die Erschließung des Landes durch Glasfaser forciert hat. »Wenn wir dem Ziel einer flächendeckenden sowie schnellen Internetanbindung heute wesentlich näher sind, ist das auch der Verdienst von Moser«, unterstrich Hansi Pichler. Der neue SWR-Präsident des Bezirkes Pustertal Thomas Walch führt gemein-
sam mit seinem Bruder das Vier-Sterne-Hotel »Cristallo« in Toblach. Walch war von 1994 bis 2003 Mitglied der Landesleitung der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und war von 1997 bis 2003 auch deren Vizepräsident. Seit 2005 ist Walch Obmann des HGV-Bezirkes Pustertal/Gadertal und gehört in dieser Funktion auch dem Landesausschuss und dem Vorstand des HGV an. Seit 2009 ist er zudem Vizepräsident des HGV. Bei der Amtsübergabe erklärte Walch, dass er mit Freude diese Funktion übernehme und sich der Herausforderung bewusst sei. »Gemeinsam gilt es, sich den Problemen in immer schwieriger werdenden Zeiten zu stellen«, sagte Walch.
Energiefrage Vor der Stabsübergabe fand eine interessante Podiumsdiskussion zur Stromproduktion und Stromverteilung in Südtirol statt. Zur Diskussion hatte der scheidende SWR-Bezirkspräsident Philipp Moser den Generaldirektor der SEL AG, Thomas Frisanco und für den Südtiroler Energieverband Präsident Hanspeter Fuchs und Geschäftsführer
Rudi Rienzner geladen. Anwesend waren neben den Vertretern der Wirtschaft, zahlreiche Bürgermeister und Vertreter von Energieund Fernheizwerken. Nach den Eingangsstatements, bei denen Frisanco die Entwicklungspotenziale der Südtiroler Energiewirtschaft auch außerhalb des Landes herausstrich, und die Vertreter des Südtiroler Energieverbandes die fehlenden Visionen in der Energiepolitik ankreideten sowie die Bedeutung von Kooperation herausstreichen, stellten sich die Energieexperten den Fragen des Publikums. Dabei kamen die Themen Übernahme einiger Stromnetzabschnitte durch die Gemeinden, mehr Dezentralisierung und Eigenständigkeit und die Rolle der Kleinkraftwerke zur Sprache. Am Ende der Veranstaltung wurde über den Ausgang des Stromstreites diskutiert. Um den Schaden so gering als möglich zu halten, soll rasch ein Kompromiss gefunden werden. Damit es aber zu einer schnellen Einigung kommt, müsse sich die Politik aus dem Stromgeschäft zurücknehmen, so die Meinung der Energieexperten.
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AKTUELL
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Neue HGV-Mitglieder Abtei
Sterzing
Gianpaolo Bertozzi Sporthotel »Teresa«
Carolin Kofler Bar »Hobby« Manuele Giuseppe Sposari Bar Restaurant »Am Tore«
Kastelruth Anita Prossliner Restaurant Bar Pizzeria »Lieg« Christian Kelder Restaurant Pizzeria »Lamm«
Tirol Maria Dosser Residence »Forcherhof«
Laatsch/Mals
Toblach
Denis Petija Restaurant »Zur Brücke«
Ferdinand Panzenberger Hotel »Kirchenwirt«
Lajen
Trafoi
Annelies Hofer Gasthaus »Albions«
Erich Pfeifer »Furkelhütte«
Marling
Tscherms
Gregor Prenn Gasthaus »Eggerhof«
Gerhard Stricker Tennis Cafè »Gerhard«
Martell
Vahrn
Marcel Fleischmann Hotel Residence »Martell Mountains«
Theresia Senn Gasthof »Zum alten Moar«
Meran
Völlan
Franz Prunner Residence »Villa Helvetia«
Hubert Tumler Alpin Fitness »Waldcamping«
Montan
Völs Florian Hofer Bar »Waldmann«
Maya Gruber »Pinzonerkeller« Naturns Gregor Weithaler Hotel »Diamant«
Weitental Johann Micheli Haus »Gitschberg«
Rasen/Antholz
Wiesen/Pfitsch
Gianpaolo Bertozzi Hotel »Koflerhof«
Christian Staudacher Jausenstation »Braunhof«
Rodeneck Michaela Amort Residence »Schlossblick« St. Christina Riccardo Luigi Onesti »L Rujin Cafe y Vin« – Weinbar St. Walburg/Ulten Helga Czuchin Gasthof »Kreuzwirt«
Wolkenstein Giuseppe Pitscheider Restaurant Bar »Rusctlea« Karl Senoner »Ciampac Hütte« Helmut Senoner Garni »Bon Dì« Walter Riffesser Residence »Cesa Rives«
Bei der Übergabe des Qualitätssiegels »KlimaHotel«. Von links: Kathrin Oberleitner Vizebürgermeisterin, Engelbert Peintner, Olga Peintner, Ulrich Santa, Direktor KlimaHaus Agentur, Horst Peintner, Elke Peintner, Landesrat Florian Mussner, Geom. Michael Pichler, HGV-Unternehmensberatung, Beate Mitterhofer, Innenarchitektin, Helmut Tauber, HGV-Vizepräsident, Norbert Klammsteiner, Fa. »Energytech«.
Fünf KlimaHotels in Südtirol Hotel »Gitschberg« hat Qualitätssiegel erhalten Das Hotel »Gitschberg« in Meransen ist das fünfte Hotel in Südtirol, welches das Qualitätssiegel »KlimaHotel« führt. Durch eine Vielzahl von Eingriffen wurde das Hotel in Meransen in den vergangenen Monaten zu einem energiesparenden »KlimaHotel«. Energielandesrat Florian Mussner hat kürzlich der Hoteliersfamilie Peintner das Qualitätssiegel »KlimaHotel« für ihren Betrieb überreicht. »Somit ist ein weiterer Schritt hin zum KlimaLand Südtirol gemacht worden«, sagte Mussner. Das Hotel »Gitschberg« hat als erster Gastbetrieb für eine Sanierung die Auszeichnung »KlimaHotel« erhalten. »Durch die Sanierung des Hotels wurde der Heizwärmebedarf gesenkt. Somit wird nun, im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Energie eingespart und der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid vermindert«, lobte Landesrat Mussner bei der Verleihung des Qualitätssiegels. Fachleute der KlimaHaus Agentur, Energiebera-
ter und die Abteilung Unternehmensberatung im HGV hatten gemeinsam das Verbesserungspotential des Hotels bestimmt und die Eingriffe festgelegt. Zur Verminderung des Heizwärmebedarfs wurden die Außenhülle gedämmt, das Dach erneuert, die Fenster ersetzt und das Hallenbad modernisiert. Auch die Anlagentechnik wurde modernisiert. Weniger Heizwärmebedarf und weniger KohlenstoffdioxidEmissionen brachte auch der Einbau eines modernen Gasbrennwertkessels. Eine 40 Quadratmeter große thermische Solaranlage deckt die Warmwasserproduktion und kann auch das Schwimmbad heizen. Der Strombedarf des Hotels kann über eine 132 Quadratmeter große Photovoltaikanlage abgedeckt werden. Seit vier Jahren zeichnet die KlimaHaus Agentur damit Hotels aus, die sich besonders um Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einsetzen. Mittlerweile wurden italienweit zehn Beherbergungsbetriebe mit dem Gütesiegel »KlimaHotel« ausgezeichnet, beziehungsweise vorzertifiziert. Fünf davon befinden sich in Süd-
tirol. Diese sind: »Theiners Garten – Bio Vitalhotel« in Gargazon, das »Hotel Vigilius Mountain Resort« am Vigiljoch, das Hotel »Pfösl« in Deutschnofen, das Hotel »Niedermair« in Partschins und das Hotel »Gitschberg« in Meransen. Gemeinsam mit Energielandesrat Mussner waren auch der Leiter der Landesumweltagentur und Präsident der KlimaHaus Agentur, Flavio Ruffini sowie der KlimaHaus Agentur-Direktor Ulrich Santa, HGV-Vizepräsident Helmut Tauber und Geom. Michael Pichler, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, bei der Verleihung des Qualitätssiegels »KlimaHotel« mit dabei.
Fachberater »Mit der Verleihung des Qualitätssiegels an das Hotel ›Gitschberg‹ wird bestens unterstrichen, wie wichtig es ist, schon sehr früh die Fachberater einzubeziehen und mit diesen die konkreten Schritte zu definieren. Mit den Experten in der HGV-Unternehmensberatung ist dies perfekt gelungen«, freute sich HGVVizepräsident Helmut Tauber bei der Feier.
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AKTUELL
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180 Gastwirte auf der Piste HGV-HGJ-Landesskirennen in Sexten – Beste Mannschaft war die HGV-Ortsgruppe Sarntal Im Skigebiet Sexten Rotwandwiesen fand das diesjährige HGVHGJ-Landesski- und Snowboardrennen statt. Der Veranstalter war die HGV-Ortsgruppe Sexten, der ausführende Verein die Skischule Sextner Dolomiten. Beste Schnee- und Pistenverhältnisse. Spannende Ski- und Snowboardrennen. Sextner Hüttenzauber in den verschiedenen Hütten des Skigebietes. Ausgelassene Stimmung bei der Preisverteilung und beim anschließenden kulinarischen »Open End« in der Taverne und in der Weinstube des Sporthotels »Bad Moos«. All das erlebten rund 180 HGV- und HGJ-Mitglieder beim landesweiten Ski- und Snowboardrennen des HGV und der HGJ. Für einen gelungenen Tag sorgten die Ortsgruppe Sexten und die Skischule Sextner Dolomiten, welche vor allem für die Durchführung der Ski- und Snowboardrennen verantwortlich war. HGV-Präsident Walter Meister und Bezirksobmann und Vizepräsident
Dankeschön
• Käserei Sexten • Metzgerei Villgrater Alois, Sexten • Getränke Egarter, Sexten • Bäckerei Happacher, Sexten • Röck Paul OHG, Mühlen in Taufers • Wörndle Interservice, Bozen • Firma Minus, Branzoll • Gastrofresh, Blumau • Fischgroßhandel De Nardo, Vahrn
HGV-Präsident Walter Meister dankte der Ortsgruppe Begeistert vom Landesskirennen. Von links: Gottfried Sexten mit Obmann Walter Holzer (links). Schgaguler, Manfred Pinzger, Helmut Tauber. Thomas Walch gratulierten den Veranstaltern zur perfekten Organisation und wiesen darauf hin, dass auch die Geselligkeit im Rahmen der Verbandsaktivitäten eine wichtige Rolle spielt. Auch HGV-Vizepräsident Helmut Tauber und die Landesausschussmitglieder Manfred Pinzger und Gottfried Schgaguler nahmen am Landesskirennen teil. Ein besonderes Dankeschön gilt auch den zahlreichen Partnern, allen voran der Skischule Sextner Dolomiten mit Direktor Herbert Summerer und seinem Team sowie der SpezialbierBrauerei »Forst« für die Bereitstellung der vielen Pokale. Mit Spannung wurde die Preisverteilung erwartet. Als beste Mannschaft erwiesen sich wieder die Teilnehmer der Ortsgruppe Sarntal, welche somit erfolgreich den Mannschaftspokal verteidigen konnten. Die Ortsgruppen Mühlbach und Terenten folgten auf den Plätzen zwei und drei. Tagesbestzeit erzielten Simona Uffredi aus Sexten bei den Damen und Alexander Zöschg aus Ulten bei den Herren. Im Snowboard erzielte Melanie Haller aus Ratschings den ersten Platz, bei den Herren fuhr Roland Kofler aus dem Sarntal Bestzeit. Weitere Eindrücke vom HGV/HGJ-Ski- und Snowboardrennen in Sexten unter www.HGV.it.
Die Siegerinnen der Kategorie Damen 1985–1994. Von links: Bezirksobmann Thomas Walch, Lisa Niederkofler, Myriam Haller, Marilena Unterpertinger.
Die Sieger der einzelnen Kategorien Kategorie Damen 1985 bis 1994 1. Myriam Haller, Ratschings 2. Marilena Unterpertinger, Terenten 3. Lisa Niederkofler, Terenten Kategorie Damen 1972 bis 1984 1. Evelyn Rainer, Innichen 2. Karin Fischnaller, Mühlbach 3. Alexia Comploi, Gröden Kategorie Damen 1971 und älter 1. Roswitha Treyer, Terenten 2. Marianne Hofer, Ulten 3. Antonia Bergmeister, Mühlbach Kategorie Herren 1995 und jünger 1. Peter Ampferthaler, Welsberg-Taisten 2. Michael Weiss, Nonsberg 3. Michael Sonnerer, Welsberg-Taisten Kategorie Herren 1985 bis 1994 1. Florian Laimer, Ulten 2. Andreas Ebner, Mühlbach, 3. Armin Oberhofer, Mühlbach Kategorie Herren 1972 bis 1984 1. Alex Linder, Gröden 2. Eugen Schienbacher, Ulten 3. Roland Kofler, Sarntal
Kategorie Herren 1960 bis 1971 1. Richard Treyer, Terenten 2. Andrea Bertolani, Mühlbach 3. Herbert Niederkofler, Toblach Kategorie Herren 1984 bis 1959 1. Ernst Mair, Terenten 2. Anton Holzer, Innichen 3. Josef Oberhofer, Villnöss Kategorie Herren 1947 und älter 1. Walter Prugger, Rasen-Antholz 2. Walter Holzner, Ulten 3. Siegfried Innerkofler, Innichen Kategorie Snowboard Damen 1. Melanie Haller, Ratschings 2. Lenka Wolfova, Mühlbach Kategorie Snowboard Herren 1. Roland Kofler, Sarntal 2. Martin Sparber, Ratschings 3. Rainer Moser, Sarntal Kategorie Skilehrerinnen/Rennläuferinnen 1. Simona Uffredi, Sexten Kategorie Skilehrer/Rennläufer 1. Alexander Zöschg, Ulten 2. Philipp Mair, Terenten 3. Stefan Huber, Mühlbach
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AKTUELL
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»Unternehmer werden ist nicht schwer« Die Handelskammer lädt am 10. Mai zum Gründertag nach Bozen – HGV ist anwesend Eine Unternehmungsgründung sollte Schritt für Schritt geplant werden. Je besser man sich darüber informiert, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg. Mit dem ersten Südtiroler Gründertag hat die Handelskammer Bozen zusammen mit den lokalen Wirtschaftsverbänden, darunter auch dem HGV, und Institutionen eine Plattform geschaffen, um allen Interessierten, die die Gründung eines Unternehmens planen und eine konkrete Geschäftsidee haben, umfassende Erstinformationen zu bieten. Während des Gründertags können sich die angehenden Unternehmensgründer/-innen gebündelt an einem Ort und an einem einzigen Nachmittag umfas-
Das Logo des Gründertages.
send darüber informieren, welches die notwendigen Schritte in die Selbstständigkeit sind. Zum Auftakt der Veranstaltung referiert Prof. Urs Fueglistaller von der Universität St. Gallen über »Unternehmer werden ist nicht schwer, Unternehmer sein dagegen sehr«. Im Anschluss daran geben vier erfolgreiche heimische Jungunternehmer/-innen in Best-Practice-Vorträgen ihre Erfahrungen an die Teilnehmer des Grün-
dertages weiter. Christian Walzl (Kunstdünger GmbH, Schlanders), Daniel Tocca (Re-Bello, Leifers), Carmen Trojer (Organic KG, Meran) und Norbert Öttl (Embawo OHG, Vahrn) liefern wertvolle Impulse sowie nützliche Tipps zur Entwicklung einer Geschäftsidee.
Infomesse Der Südtiroler Gründertag ist auch eine Informationsmesse. Alle für eine Firmengründung relevanten
Institutionen und Verbände sind mit einem eigenen Infostand im Foyer der Handelskammer vertreten. An insgesamt sechzehn Anlaufstellen werden kompetente Ansprechpartner während der gesamten Veranstaltung gezielt die Fragen der angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer beantworten und sie über folgende Themen rund um die Unternehmensgründung informieren: gewerberechtliche Voraussetzungen, steuerliche Aspekte, Rechtsformen,
Meldungen und Registrierungen, Sozialabgaben und Arbeitsunfallversicherung, Arbeitssicherheit sowie Mehrwertsteuer-Nummer und Förderungen.
Teilnahme kostenlos Der Südtiroler Gründertag findet am Freitag, dem 10. Mai 2013, von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr, in der Handelskammer Bozen, Südtiroler Straße 60, Bozen, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, für die Best-Practice-Vorträge ist eine Anmeldung bis zum 6. Mai 2013 erforderlich. Informationen und Anmeldung bei der Handelskammer Bozen, Service für Unter nehmensgründung, Frau Sabine Platzgummer und Frau Chiara Rupini, Telefon 0471 945 671 bzw. 538, E-Mail startup@handels kammer.bz.it oder im Internet unter www.handels kammer.bz.it.
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INDIVIDUELL Mit dem Einsatz von Betonfertigteilen sind der architektonischen Phantasie kaum Grenzen gesetzt.
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AKTUELL
APRIL 2013
Umbau im Hotel »Bad Ratzes« in Seis – die Leistungen der HGV-Unternehmensberatung
Umbau erfolgreich durchgeführt Die HGV-Unternehmensberatung betreute die Umbauarbeiten von 14 Gästezimmern im Hotel »Bad Ratzes« in Seis. Die Wirtefamilie Scherlin gehören zu den vielen treuen Kunden der Abteilung Unternehmensberatung/Baucontrolling im HGV, denn schon im Jahre 2005 wurden die Bauarbeiten zur Erweiterung des Hotel »Bad Ratzes« in erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem HGV abgewickelt. Auch bei den Umbauarbeiten von 14 Gästezimmern im Bestandstrakt im vergangenen Jahr wandten sie sich an die Bauexperten des HGV, um verschiedensten Hindernissen und bürokratischen Hürden bereits im Vorfeld vorzubeugen. In einem ersten Schritt wur-
den in bewährter Weise die Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt und die Details der Finanzierung geklärt. In Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und dem Planer wurde dann ein Baubudget festgesetzt.
Zielgruppe in Planung berücksichtigt Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass möglichst viele Gästezimmer mit abtrennbaren Kinderzimmern ausgestattet werden, womit auch in Zukunft dem Namen »Familienhotel« Rechnung getragen werden kann. Um von der Budgetvorgabe nicht abzuweichen, mussten aber auch Kompromisse eingegangen werden. Am 10. September 2012 erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten. Begonnen wurde mit dem Abbruch der alten Trennwände, der
Unterböden und teilweise der Außenmauern. Durch neue Fensterelemente wurden die Räumlichkeiten insgesamt aufgehellt und durch einen außenliegenden Vollwärmeschutz wurde auch die Energieeffizienz der Außenhülle an heutige Standards angepasst. Die neuen Gästezimmer weisen eine Nettogesamtfläche von 30 m² bis 50 m²
auf und entsprechen alle den gehobenen Standards in der 4-Sterne-Kategorie. Insgesamt beträgt die Eingriffskubatur auf zwei Etagen rund 1.700 Kubikmeter.
Pünktliche Fertigstellung Der Hotelbetrieb konnte pünktlich vor Weihnachten
wiedereröffnet werden. Zufrieden mit dem Resultat, wird die Familie Scherlin auch bei weiteren Bauvorhaben auf das Projektmanagement nicht verzichten. So liegen bereits Pläne für den nächsten Umbau vor und die Vorarbeiten, immer in enger Zusammenarbeit mit der HGV-Unternehmensberatung, sind bereits in vollem Gange.
Technische Daten Baubeginn: 10. September 2012 Bauende: 15. Dezember 2012 Umbau- und Erweiterungskubatur: 1.700 m³ auf zwei Etagen Neue Bereiche: Insgesamt wurden 14 Zimmer komplett umgebaut Bauweise: Innenausbau in Trockenbauweise Einstufung: 4 Sterne
Die Familie Scherlin ließ sich 2005 und 2012 bei den Umbauarbeiten im Hotel »Bad Ratzes« in Seis von der HGV-Unternehmensberatung unterstützen.
Leistung HGV-Unternehmensberatung • Kostenschätzung • Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsberechnung • Beratung bei der Finanzierung • Erstellung des Baukostenbudgets und laufende Überwachung • Vergaben und Preisspiegel • Laufende Projektoptimierung • Auswahl des Projektteams • Werkverträge • Terminkontrolle • Kontrolle der Baufortschritte • Zahlungsübersicht und Zahlungsfreigabe • Technischer Beistand bis zum Erhalt der Benutzungsbewilligung Weitere Referenzbetriebe finden Sie auf www.HGV.it/Unternehmensberatung. Wollen auch Sie sich bei Ihren Bauvorhaben von der HGV-Unternehmensberatung begleiten lassen, dann melden Sie sich unter Tel. 0471 317 780 oder mittels E-Mail an Baucontrolling@HGV.it. Die Zimmer sind lichtdurchflutet und verfügen über abtrennbare Kinderzimmer.
AKTUELL
APRIL 2013
Lästige Werbeanrufe Wie man sich schützen kann Bei der täglichen Arbeit werden Betriebe immer wieder durch hartnäckige und zeitraubende Werbeanrufe belästigt. Hier eine Übersicht, wie man sich davor schützen kann. Ungebetene Werbeanrufe können abgewehrt werden, indem man die eigene Telefonnummer in das so genannte »Registro delle opposizioni« einträgt. Die Eintragung hat zur Folge, dass die eingetragene Telefonnummer nicht mehr für Werbeanrufe missbraucht werden darf. Die alleinige Ausnahme bilden dabei die Werbeanrufe jener Unternehmen, denen man einmal die Zustimmung zum Empfangen von Werbeanrufen erteilt hat. Diese Unternehmen dürfen trotz Eintragung ins »Registro delle opposizioni« Werbeanrufe tätigen.
Eintragung Die Eintragung in das »Registro delle opposizioni« ist kostenlos und kann über die Website www.registro delleopposizioni.it beantragt werden. Die Eintragung kann sowohl für private als auch betriebliche Telefonnummern erfolgen. Voraussetzung für die Eintragung in das »Registro delle opposizioni« ist jedoch, dass die betreffende Telefonnummer im öffentlichen Telefonverzeichnis, den Weißen Seiten, aufscheint. Die Eintragung in das »Registro delle opposizioni« kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.
Missachtungen Seit der Einführung des »Registro delle opposizioni« im Februar 2011 mussten allerdings sowohl die bereits Eingetragenen selbst, als auch die entsprechenden Aufsichtsbehörden feststellen, dass die Eintragung in
dieses Register nicht mit absoluter Sicherheit vor Werbeanrufen schützt. Schwarze Schafe unter den Outsourcern und Callcenter schrecken trotz Strafen nicht davor zurück, das Register zu ignorieren und ohne Rücksicht auf die Eintragung Werbeanrufe zu tätigen.
Gegenmaßnahmen Aus diesem Grund hat die Aufsichtsbehörde für Datenschutz »Garante per la protezione dei dati personali« auf der Website www. registrodelleopposizioni.it ein Beschwerdeformular bereitgestellt, anhand von welchem die Missachtung der Eintragung in das »Registro delle opposizioni« und somit unerlaubte Werbeanrufe angezeigt werden können. Wer also unerlaubte Werbeanrufe zu beklagen hat, kann besagtes Beschwerdeformular herunterladen, ausfüllen und an die Aufsichtsbehörde für Datenschutz senden. Letzthin versucht auch die Vereinigung der Telekommunikationsunternehmen »Assotecomunicazione-Asstel« unerlaubten Werbeanrufen entgegenzuwirken und stellt dafür auf ihrer Website www.asstel.it ein Online-Beschwerdeformular zur Verfügung. Das Online-Beschwerdeformular kann ausschließlich für unerlaubte Werbeanrufe durch folgende Unternehmen genutzt werden: Edison, Enel, Fastweb, H3G, Sky, Vodafone, Telecom Italia. Voraussetzung für die Nutzung des Online-Beschwerdeformulars ist die Eintragung in das »Registro delle opposizioni« seit mehr als 15 Tagen. Fragen zu diesem Thema beantwortet die HGVRechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760. Diesen Text finden Sie auch im HGV-Newsarchiv auf unserer Homepage www.HGV.it. Dort sind die entsprechenden Websites auch direkt verlinkt. adz
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GASTRO-INFO
APRIL 2013
Der Gast berät sich selbst Neue Werbekanäle effizient nutzen Für Gastronomen bieten die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, den interaktiven Gast für sich werben zu lassen.
Foto: allesfoto.com
Bandnudeln mit Schnittlauch, Speck und Spargeln Zutaten für 4 Portionen Zutaten 130 g Mehl 100 g Hartweizengries 2 Eier 1–2 EL Wasser, lauwarm 1 EL Olivenöl Weitere Zutaten 40 g Speck, in Streifen geschnitten 60 g Butter 80 g grüne Spargelspitzen, gekocht 2 EL Schnittlauch, fein geschnitten Salz, Pfeffer aus der Mühle Zum Garnieren 40 g Parmesan Zubereitung • Das Mehl und den Hartweizengries vermengen. Das Mehlgemisch auf eine Tischplatte oder in eine Schüssel geben und in der Mitte mit der geschlossenen Hand eine Vertiefung drücken.
• Alle Zutaten von innen nach außen schnell zu einem Teig kneten. In Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten rasten lassen. • Den Teig dünn ausrollen und 20 cm lange Bandnudeln schneiden. Die Bandnudeln in reichlich Salzwasser kochen. • Die Speckstreifen in einer erhitzten Pfanne ohne Fettzugabe rösten. • Vom Feuer nehmen und leicht auskühlen lassen. • Die Butter, die Spargelspitzen und den Schnittlauch dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. • Die Bandnudeln dazugeben, kurz durchschwenken, in tiefen Tellern anrichten und mit gehobeltem Parmesan servieren.
Unser Tipp: Für neue Geschmacksvarianten fügen Sie dem Nudelteig 1 TL gehackte Petersilie, Rosmarin oder Thymian hinzu.
Das Smartphone ist inzwischen der ständige Begleiter vieler Gäste. Oft greifen sie impulsiv danach, machen einen Schnappschuss und teilen das Foto in sozialen Netzwerken mit ihren Freunden. Eine Chance für Gastronomen, über diese Kanäle den interaktiven Gast für sich werben zu lassen – denn die Freunde der Gäste sind auch potenzielle Gäste des Restaurants und nutzen Kommentare und Bewertungen zur Orientierung. Der Gast berät sich zunehmend selbst. Internetdienstleister wissen, dass sich der Internetnutzer zuerst die Bewertungen ansieht und sich dann in Ruhe für ein Angebot entscheidet.
Emotionen wecken Um auf ihr Angebot aufmerksam zu machen, sollten Gastronomen den Besuch in ihrem Haus zu einem Erlebnis werden lassen. Dafür müssen über ra-
schende Momente geschaffen und Emotionen geweckt werden. Das muss über die übliche Dienstleistung – frische Produkte und gutes Essen – hinausgehen. Zum Beispiel könnte am Ende des Essens der Chefkoch die Gäste auffordern, in die Küche zu kommen, um mit ihm einen Digestiv zu trinken. Oder das Team lädt die neu angekommenen Gäste spontan zu einem Begrüßungscocktail ein. Impulsiv werden manche Kunden dann zum Smartphone greifen, einen Schnappschuss machen und das Foto ins Internet stellen. Der Gastgeber kann aber auch selbst in den neuen Medien aktiv werden, indem er zum Beispiel bei Facebook Fotos mit dem frisch eingetroffenen Spargel oder dem neu eingestellten Koch veröffentlicht. Internetexperten raten Gastronomen auch, ihren Gästen kostenlos W-LAN zur Verfügung zu stellen und sie dazu zu ermuntern, zu fotografieren. Fotografiert ein Gast dann begeistert sein Essen und stellt das Bild ins Netz, so wird es auch für andere Nutzer schnell zum Teil der Selbstberatung und diese vielleicht zu neuen Gästen. pa
Fragen zum Kaffee: Peter Schreyögg antwortet
Wie wird löslicher Kaffee hergestellt? Antwort: Löslicher Kaffee wird meist durch Gefrieroder Sprühtrocknung hergestellt. Hierbei wird gleichförmig gemahlener Röstkaffee in einer Extraktionsanlage mit bis zu 180° C heißem Wasser und bis zu 18 Bar hohem Druck benetzt und umspült, um so die löslichen Bestandteile zu extrahieren. Bei der Sprühtrocknung wird anschließend das Kaffeeextrakt durch Zerstäuberdüsen in einem Sprüh-
turm und Strom trockener Heißluft, im Inneren desselben versprüht und nach dem Verdampfen des Wassers als sprühgetrocknete Ware gesammelt. Bei der Gefriertrocknung hingegen wird das Kaffeeextrakt mit CO2 oder Stickstoff aufgeschäumt und auf ca. -5° C abgekühlt. Anschließend wird durch weitere Bearbeitung der Kaffee langsam auf -50° C tiefgefroren, vermahlen und in einem Vakuumtrockner
das gefrorene Wasser entzogen. Diese Methode ist für das Produkt aufwendiger aber auch hochwertiger, da die thermische Belastung für den Kaffeeextrakt weniger hoch ist und somit ein besseres Tassenprodukt erzielt wird.
Immer mehr Gäste »teilen« ihr Restauranterlebnis via Facebook & Co. mit ihren Freunden. Foto: allesfoto.com
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GASTRO-INFO
Ein Jahr »Südtiroler Gasthaus« Florian Patauner als Vorsitzender bestätigt – Programm für 2013 wurde vereinbart Eine positive Bilanz über ihr einjähriges Bestehen zogen die Mitglieder der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« bei ihrer Jahresversammlung. 2012 vom HGV ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Südtiroler Gasthauskultur zu erhalten und zu fördern, gehören mittlerweile 25 traditionelle Südtiroler Gastbetriebe der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« an. Jetzt wurde anlässlich der ersten Jahresversammlung, die im HGV-Präsident Walter Meister (rechts) und HGV-Direktor Thomas Gruber (links) mit Südtiroler Gasthaus »Zum dem Ausschussmitgliedern Florian Patauner, Peter Oberkofler, Andreas FalkensteiTurm« in Kastelruth statt- ner und Arnold Fontana (von rechts). gefunden hat, Bilanz gezogen. Florian Patauner vom sehr gut gelungen«, freute Vernazer – gekeltert, der sche Aktionswochen organiRestaurant »Patauner« in sich Patauner. nur in den Mitgliedsbe- siert, bei denen besonderer Terlan wurde dabei für die Im ersten Jahr der trieben ausgeschenkt wird. Wert auf die Verwendung nächsten vier Jahre als Vor- Tätigkeit hat die Gruppe Schließlich hat die Gruppe frischer, lokaler Produkte sitzender der Kooperations- »Südtiroler Gasthaus« eini- bei mehreren Großveran- aus dem heimischen Garten gruppe bestätigt. Ihm zur ge erfolgreiche Aktivitäten staltungen wie der 50-Jahr- gelegt wird. Bei der FachSeite stehen Petra Oberkof- durchgeführt. Besonders zu feier des HGV oder bei messe »Hotel« im Herbst ler, Landgasthof »Zum Hir- erwähnen ist die Aktion der Fachmesse »Hotel« die wird die Gruppe wieder das schen«, Jenesien, Andreas »Erntedank«, bei der die Verköstigung übernommen. »HGV-Messerestaurant« beFalkensteiner, Gasthaus herbstlichen Produkte im Bei der Versteigerung der treuen. »Gassenhof«, Kiens und Mittelpunkt standen. Wei- Gsieser Osterochsen haben Beschlossen wurde auch Arnold Fontana, Gasthaus ters wurden in Zusammen- vier Mitgliedsbetriebe drei die Einführung eines Gut»Lamm-Mitterwirt« in St. arbeit mit der EOS 75 Ochsen ersteigert. scheinsystems, mit dem Martin in Passeier. Rezepte mit den Südtiroler Interessierte die MöglichPatauner wies kurz auf Qualitätsprodukten kreiert, keit haben, sich über die InVorschau die Aufbauphase der Grup- welche zunächst im Interternetseite www.gasthaus.it pe hin, und dankte dem net veröffentlicht worden Im Mittelpunkt der Ver- einheitliche Gutscheine zu HGV für die wertvolle Vor- sind und beim Genussfesti- sammlung stand die Vor- bestellen, die dann in allen arbeit und für die Unter- val als Broschüre erschei- stellung der geplanten Ak- Mitgliedsbetrieben eingestützung, ohne die der Auf- nen werden. Zusammen mit tionen für das kommende löst werden können. bau der Gruppe nicht mög- der Vereinigung Tirolensis Jahr. Zusätzlich zur HerbstEin Schwerpunkt der lich gewesen wäre. »Der Ars Vini wurde exklusiv für aktion »Erntedank« werden Gruppe wird auch weiterStart unserer Gruppe ist die Gruppe ein Wein – der im Frühsommer kulinari- hin die Unterstützung der
Mitgliedsbetriebe sein: Geplant sind mehrere Weiterbildungen und eine Lehrfahrt. HGV-Präsident Walter Meister und HGV-Landesausschussmitglied Herbert Hintner gratulierten der Gruppe zu ihren Aktivitäten. »Die Gruppe ist auf dem besten Weg, zur Speerspitze in der heimischen Gastronomie zu werden«, sagte Meister und gab sich überzeugt, dass davon die Gastronomie insgesamt profitieren werde. Abschließend betonten Meister und Hintner, dass der HGV für die Anliegen der Gastronomiebetriebe weiterhin ein offenes Ohr haben wird. »Unser Auftrag ist es, auch weiterhin in unseren Gastbetrieben für eine hohe Qualität zu garantieren, sei es in der Küche, als auch im Service, und die Südtiroler Gasthaus-Tradition mit Schwung weiterzuführen«, betonte Florian Patauner. Das Ziel der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« ist es, die Gasthauskultur zu erhalten und zu fördern. Neben der traditionellen Bausubstanz wird in den Mitgliedsbetrieben auch größter Wert auf die Verwendung von regionalen, saisonalen Produkten gelegt. Eine unabhängige Jury kontrolliert in regelmäßigen Abständen, ob die Kriterien der Gruppe in den teilnehmenden Gastbetrieben eingehalten werden. st
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WEITERBILDUNG
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Durch Weiterbildung zum Erfolg
Gerüstet für das Management an der Rezeption.
Neue STK/HGV-Weiterbildungsbroschüre erschienen Interessante Kurse für alle Bereiche des Hotelund Gastgewerbes werden im Frühling angeboten. »Erleben Sie den Erfolg!« ist das Motto der Südtiroler Tourismuskasse (STK) und des HGV in dieser Weiterbildungssaison. Denn wenn die wirtschaftlichen Umstände uns vor neue Herausforderungen stellen, ist eine gute Aus- und Weiterbildung der Gastwirtinnen und Gastwirte und deren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt. Deshalb bieten die STK und der HGV auch im Frühling Kurse, Seminare und Lehrgänge an, die allen Interessierten die Möglichkeit bieten, sich weiterzubilden und Neues dazuzulernen, um sich den neuen Herausforderungen stets kompetent stellen zu können. Die angebotenen Kurse und Seminare reichen von den Bereichen Management und Führung, EDV und Internet, Rezeption und Hauswirtschaft über Wein und Gastronomie, Service und
Die neue Weiterbildungsbroschüre bietet ein umfangreiches Kursprogramm.
Getränke, Küche und Speisen bis hin zu Wellness und Fitness. Da der langfristige Erfolg von den betrieblichen Zahlen abhängt, sind es gerade die finanziellen Themen, mit denen sich Gastwirte sorgfältig auseinandersetzen müssen. Dies erfordert einiges an Fachwissen, das man sich über stetige Weiterbildung und spezifische Kurse aneignen kann. Deshalb liegt der Schwerpunkt in dieser Weiterbildungssaison auf den Themen Preiskalkulation, Budgetierung und Effizienzsteigerung. Es gibt dazu Kurse wie den »Controlling-Lehrgang«, »Preisgestaltung in der Gastronomie«, »Investieren – finanzieren – realisieren« und andere mehr, die zum Ziel haben, die wirtschaftliche und finanzielle Seite eines Betriebes genauer unter die Lupe zu nehmen und nach Verbesserungspotenzial zu suchen. Auch beinhaltet das neue Weiterbildungsprogramm wieder die Pflichtkurse zu den Themen Arbeitssicherheit, Brandschutz und Erste Hilfe sowie die »Weiterbildung à la carte«, in deren Rahmen Kurse auf Wunsch vor Ort im eigenen Betrieb bzw. für einzelne Ortsgruppen angeboten werden. Alle Kurse sind auch im Internet unter www.HGV. it/Weiterbildung zu finden.
Kurse in Zusammenarbeit STK und HGV kooperieren mit gastgewerblichen Fachschulen Weiterbildungskurse werden von Fachlehrern in den Schulen abgehalten. Auch in der neuen Weiterbildungssaison werden Kurse in Zusammenarbeit mit der Landeshotelfachschule Bruneck und mit der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« in Brixen angeboten. Die Abteilung
Weiterbildung im HGV und die Südtiroler Tourismuskasse bedanken sich für die
Zusammenarbeit und freuen sich auf eine erfolgreiche Weiterbildungssaison.
Kurse in Zusammenarbeit Kurs in Zusammenarbeit mit der Landeshotelfachschule Bruneck: Aperitivo lungo – kleine Häppchen für die Bar Kurs in Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer«, Brixen: So schmeckt der Sommer
Foto: allesfoto.com
Die Rezeption als Aushängeschild Lehrgang für Rezeptions-Management Absolventen des RezeptionistenLehrganges und erfahrene Rezeptionsmitarbeiter können in diesem STK/HGV-Kurs ihr Wissen vertiefen. Die Rezeption ist das Herzstück und Aushängeschild eines Beherbergungsbetriebes. Fachlich kompetente und freundliche Mitarbeiter sind gerade dort unerlässlich. In diesem Lehrgang eignen sich erfahrene Rezeptionsmitarbeiter neue Argumentationstechniken für einen aktiven Verkauf an und erleben, was gutes Beschwerdemanagement alles kann. Dabei ist besonders die richtige Kommunikation mit dem Gast wichtig, um immer einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Allgemeines Wissen wie die Abläufe an der Rezeption, Teamgeist und Team-
orientierung stehen ebenso auf dem Kursprogramm wie die Nutzung von Gästeprogrammen und des Internets sowie die praktische Gestaltung von E-Mails, Texten und Newsletters. Zudem beschäftigen sich die Kursteilnehmer auch mit Umgangsformen, Stil und Etikette. Denn gerade diese Kenntnisse machen gute Rezeptionsmitarbeiter aus und vermitteln Professionalität. Nicht fehlen dürfen an der Rezeption ausreichende Englisch-Kenntnisse und die wichtigsten Redewendungen für den Umgang mit den internationalen Gästen. Bei einer Studienfahrt nach Nordtirol bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, die Theorie mit der Praxis zu vergleichen und sie erhalten interessante Einblicke in andere Hotelbetriebe. Ihr Wissen unter Beweis stellen können die Kursteilnehmer dann bei der Abschlussprüfung des Lehrganges.
Infos zum Kurs Kursnummer: 16 Titel: Rezeptions-Management Referenten: Experten des WIFI Tirol, Innsbruck Datum: 13., 15., 22., 27. und 28. Mai und 3. und 5. Juni 2013 Dauer: jeweils von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 545 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 1.327 Euro + 21% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
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WEITERBILDUNG
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Controlling-Lehrgang für kleine Betriebe STK/HGV-Lehrgang im Mai und Juni in Bozen – Umsetzungshilfe im eigenen Betrieb buchbar Der Lehrgang vermittelt Kenntnisse zum kompetenten Umgang mit den betrieblichen Zahlen und ist besonders für Betreiber von kleinen Gastbetrieben geeignet. Aktiva, Passiva, Aufwand, Ertrag. All das sind Begriffe, die jedem, der einen Betrieb führt, geläufig sein müssen. Wer auf lange Sicht erfolgreich wirtschaften will, muss die Zahlen seines Betriebes nämlich genau kennen. Es gilt, die Bilanz des eigenen Betriebes richtig zu lesen, vorausschauend zu budgetieren und mehrjährige Kennzahlenvergleiche zu erstellen. Nur so kann man herausfinden, in welchen Bereichen gespart werden muss und wo vielleicht Kosten reduziert werden können. Was die Zahlen des Betriebes
aussagen und wie das Betriebsergebnis optimiert werden kann, zeigt der Unternehmensberater und Gastro-Experte Mag. Thomas Gerhard aus Bregenz im Controlling-Lehrgang, den die STK und der HGV im Mai und Juni in Bozen anbieten.
Kurseinheiten und Inhalte In fünf Einheiten erfahren die Kursteilnehmer alles über die Ziele und Aufgaben des Controllings, lernen die verschiedenen Controlling-Arten kennen, berechnen und interpretieren Kennzahlen richtig, erstellen Controller-Berichte und entwickeln Strategien zur Kostenoptimierung bzw. Umsatzsteigerung. In Bezug auf die Jahresplanung erstellen sie Umsatzbudgets für den Gastronomie- und Logisbereich, legen Profitcenter an, üben
Infos zum Kurs Kursnummer: 11 (ohne Umsetzungshilfe im Betrieb) bzw. 12 (mit Umsetzungshilfe im Betrieb) Titel: Controlling-Lehrgang mit Abschlussprüfung Referent: Mag. Thomas Gerhard, Unternehmensberater und Gastro-Experte, Bregenz Datum: jeweils mittwochs 8., 15., 22. und 29. Mai und 5. und 12. Juni 2013 Dauer: jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 225 Euro + 21% MwSt. STK-Gebühr mit Umsetzungshilfe: 372 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 621 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr mit Umsetzungshilfe: 1.111 Euro + 21% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
sich in der flexiblen Kostengruppenplanung zur Erfassung der operativen Betriebskosten und erfahren alles Wichtige zur PlanErgebnisrechnung. Bei der kurzfristigen Erfolgsrechnung auf Monats-
basis geht es um die Kennzahlenanalyse, um die Nächtigungsstatistik, um das Yield-Management, um die Analyse von Branchenvergleichswerten und um die Mindestumsatzberechnung. Auch das F&B-Con-
trolling steht auf dem Kursprogramm des ControllingLehrganges. Hier gibt der Referent unter anderem einen Überblick über die Einkaufsartikelverwaltung, die Rezeptanlage, die Preiskalkulation und Preisanalyse und die Wareneinsatzkontrolle und er gibt nützliche Tipps zur Optimierung des Wareneinsatzes. Am 12. Juni können die Lehrgangsteilnehmer ihr Controlling-Wissen bei der Abschlussprüfung konkret unter Beweis stellen.
Hilfe bei Umsetzung Zusätzlich zum Kurs gibt es die Möglichkeit, eine Umsetzungshilfe für den eigenen Betrieb zu buchen. Im Umfang eines halben Tages steht der Unternehmensberater den Gastwirten direkt im Betrieb vor Ort zur Seite und zeigt, wie das Gelernte praktisch angewandt werden kann.
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WEITERBILDUNG
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Mit Erfolg bestanden Abschluss des HGV Management-Lehrganges in der Skybar der »Haselburg« in Bozen »Mit Erfolg bestanden« hieß es vor Kurzem für 13 Teilnehmer des ManagementLehrganges für die Hotellerie und Gastronomie. Fundiertes Fachwissen in den Bereichen Marketing, Management, Mitarbeiterführung, Controlling, Arbeits-, Steuer- und Gesellschaftsrecht sind ausschlaggebend für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Im Management-Lehrgang, den der HGV zusammen mit der Südtiroler Tourismuskasse anbietet, werden die Teilnehmer in mehreren Kurseinheiten fit für die Betriebsführung gemacht. Besondere Highlights in diesem Kurs waren die drei Trendtouren, die die Teilnehmer nach Zürich, Hamburg und Tirol führten, wo sie bei Betriebsbesichtigungen und Unternehmerge-
sprächen Gelegenheit hatten, von den Besten der Branche zu lernen. Begleitet und unterstützt wurden sie im diesjährigen Lehrgang von den Referenten Mag. Thomas Gerhard, Unternehmensberater und Gastro-Experte aus Bregenz, Jürgen Stadelmann aus Metzingen, zuständig für Personalentwicklung, Coaching und Kommunikation, Stephan Waltl, Internetexperte aus Zell am See und von den Experten der verschiedenen Abteilungen im HGV. Die Teilnehmer selbst zeigten sich ausnahmslos begeistert vom Lehrgang und den erworbenen Kompetenzen, die einige bereits in der Praxis erprobt hatten. »Wir sehen unseren Betrieb nun mit ganz anderen Augen und werden künftig sicher einiges anders machen!«, so der Tenor unter den Teilnehmern, die das erworbene Wissen schließlich bei der Abschlussprüfung im März unter Beweis gestellt haben.
Die Teilnehmer am Management-Lehrgang mit Lehrgangsleiter Mag. Thomas Gerhard (3. v. r.) und mit HGV-Bezirksobmann Gottfried Schgaguler (rechts). »Ich bin stolz auf Sie und überzeugt, dass das wertvollste Kapital, das es gibt, nun in Ihren Köpfen ist«, lobte STK-Vizepräsident Gottfried Schgaguler die Teilnehmer bei der Diplomübergabe. Auch merkte er an, dass es der STK ein besonderes Anliegen sei, weiterhin in die Aus- und Wei-
terbildung zu investieren, da das Fachwissen der Mitarbeiter und Unternehmer unerlässlich für den Erfolg der heimischen Betriebe sei. Auch der Lehrgangsleiter Thomas Gerhard zeigte sich zufrieden mit den Prüfungsergebnissen seiner Schützlinge: »Sie haben alle bewiesen, dass sie die Theo-
rie in die Praxis umsetzen können!« Beim anschließenden Flying Buffet in der Skybar der »Haselburg« wurde auf den erfolgreichen Abschluss des Lehrganges angestoßen. Der nächste Management-Lehrgang von STK und HGV startet wieder im vb Herbst 2013.
Teamwork zwischen Küche und Service STK/HGV-Kurs zur besseren Kommunikation der Mitarbeiter Wenn Service und Küche im Betrieb gut zusammenarbeiten, spürt das auch der Gast. Einer der Knackpunkte in Hotel- und Gastronomiebetrieben ist häufig die Zusammenarbeit zwischen Küche und Service: Wenn diese nicht reibungslos funktioniert, spürt dies
auch der Gast. Dieser Kurs richtet sich daher an verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Bereiche mit dem Ziel, die interne Kommunikation zu verbessern und die Voraussetzungen für ein gut funktionierendes Teamwork zwischen Küche und Service zu schaffen. In der ersten Phase des Kurses nehmen die Teilnehmer die Ist-Situation im
Infos zum Kurs Kursnummer: 7 Titel: Teamwork für Küche & Service Referentin: Andrea Windstoßer Bertagnolli, Trainerin für Ausbildungspädagogik, St. Pauls Datum: Dienstag, 7. Mai 2013 Dauer: 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 81 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 210 Euro + 21% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
jeweiligen Betrieb unter die Lupe und untersuchen aus Sicht der einzelnen Teilnehmer die Stärken und Schwächen bei der Zusammenarbeit.
Theorie und Praxis In der zweiten Phase vermittelt die Referentin Andrea Windstoßer Bertagnolli, Trainerin für Ausbildungspädagogik, die theoretischen Inhalte des Kurses. Es geht dabei um die verschiedenen Rollen, die die einzelnen Mitarbeiter im Betrieb übernehmen. Weiters geht es um die Kommunikation im Betrieb, und was davon am Pass, besonders in hektischen Situationen, übrig bleibt. Außerdem wird die Referentin den Teilnehmern zeigen, wie man richtig Feedback gibt und was es bedeutet im Team zu arbeiten. In der letzten Phase des Kurses gehen die Kursteil-
Wie man im Team gut zusammenarbeitet, das lernen die Teilnehmer im Kurs »Teamwork für Küche & Service«. Foto: bilderbox.at nehmer der Frage nach, was sie wie im Betrieb umsetzen möchten und wie sie Arbeitsabläufe erfassen und gemeinsam optimieren kön-
nen. Für eine gelungene Umsetzung sollten pro Betrieb idealerweise Vertreter von Küche und Service am Kurs teilnehmen.
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WEITERBILDUNG
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Mit guten Sprachkenntnissen punkten Italienisch, Englisch und Russisch im neuen Kursprogramm Im Frühling bieten STK und HGV verschiedene Sprachkurse an. Im Herbst ist auch eine Sprachreise nach London geplant. Die Gäste willkommen heißen, sie mit allen wichtigen Informationen versorgen, Ausflugstipps geben und zwischendurch einfach mal über Gott und die Welt plaudern. Wer im Gastgewerbe arbeitet, von dem erwarten sich die Gäste, dass er gern redet. Solange wir in unserer Muttersprache kommunizieren können, ist das ein Kinderspiel, bei italienischen Gästen tun sich einige schon etwas schwerer, und wenn die Gäste weder deutsch noch italienisch sprechen, fehlen vielen plötzlich die Worte. Aber Südtirols Gastfreundschaft soll in allen Sprachen gleich klingen.
Deshalb bieten die STK und der HGV in jeder Weiterbildungssaison Sprachkurse an, die den Gastwirtinnen und Gastwirten sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit bieten, ihre Italienisch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift zu verbessern. Zudem wird auch ein Russich-Sprachkurs angeboten, bei dem es nicht nur um die Sprachkenntnisse, sondern auch um das Kennenlernen der russischen Kultur geht. Im Kurs »Welcome – Kommunikation mit englischsprachigen Gästen«, der im Juni stattfindet, geht es dann darum, AlltagsSituationen und Small Talk mit englischsprachigen Gästen gekonnt zu meistern. Im Kurs »Corrispondenza con l’ospite italiano« geht es in erster Linie um den schriftlichen Kontakt mit den Gästen. Die Teilnehmer lernen, wie sie Briefe und E-
Mails in korrektem Italienisch und auf die Gäste zugeschnitten formulieren können. Wer seine EnglischKenntnisse noch weiter verbessern möchte und gleichzeitig die Gelegenheit für eine interessante Reise nutzen möchte, hat dazu im November die Möglichkeit. Dann nämlich bieten STK und HGV wieder eine Sprachreise in die britische Metropole London an. Neben dem Sprachunterricht bietet sich den Teilnehmern auch die Gelegenheit, Unternehmergespräche in einigen Hotelbetrieben zu führen. Weitere Informationen zu den Sprachkursen und das gesamte Kursprogramm von STK und HGV finden Interessierte in der neuen Weiterbildungsbroschüre, welche Anfang April versandt wurde und im Internet unter www.HGV.it/ Weiterbildung.
Infos zu den Sprachkursen Kursnummer: 47 Titel: Alles rund um den russischen Gast – Einsteiger Referentin: Tatiana Fursa, Reiseleiterin für russische Gäste, St. Ulrich Datum: dienstags, donnerstags und freitags, 4., 6., 7., 11., 13. und 14. Juni 2013 Ort: Saal der Raiffeisenkasse St. Ulrich STK-Gebühr: 125 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 345 Euro + 21% MwSt. (Der Kurs wird in italienischer Sprache abgehalten.) Kursnummer: 54 Titel: Welcome – Kommunikation mit englischsprachigen Gästen Referentin: Petra Mur, Englischtrainerin, Lana Datum: Montag, 10., und Mittwoch, 12. Juni 2013 Ort: Hotel »Rierhof«, Klausen STK-Gebühr: 74 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 224 Euro + 21% MwSt. Kursnummer: 63 Titel: Corrispondenza con l’ospite Italiano Referentin: Claudia Rossin, insegnante d’italiano, Bolzano Datum: Dienstag, 18., und Donnerstag, 20. Juni 2013 Ort: Hotel »Laurin«, Bozen STK-Gebühr: 74 Euro + 21% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 224 Euro + 21% MwSt.
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MÄRKTE & TRENDS
APRIL 2013
Social Media spielt zentrale Rolle Reiseanbieter erhöhen Werbebudgets Laut dem Deutschen Reiseverband geht kein Volk so häufig auf Reisen wie die Deutschen. 2011 wurden rund 93,5 Millionen Auslandsreisen unternommen. Auf die große Reiselust reagieren auch die Reisemedienanbieter und die Werbetreibenden. Sie rechnen auch für dieses Jahr mit einer steigenden Nachfrage nach privaten Urlaubsreisen und will zum Teil ihre Werbeausgaben erhöhen. Der Vermarkter MairDumont Media hat Ende letzten Jahres 256 Entscheider aus Tourismusverbänden, Reiseveranstaltern und Verkehrsträgern befragt, welche Entwicklungen sie in der Marketing-Kommunikation für ihr Unternehmen im Jahr 2013 erwarten. Demnach rechnen 52 Prozent für dieses Jahr mit einer steigenden Nachfrage nach privaten Urlaubsreisen, 40 Prozent gehen davon aus, dass die Nachfrage im Vergleich zu 2012 gleich bleibt und acht Prozent erwarten, dass die Nachfrage zurückgeht. Der Prognose bezüglich der privaten Urlaubsreisen entsprechend wollen 29 Prozent der Touristiker 2013 ihre Marketingbudgets anheben. 63 Prozent steht das gleiche Volumen wie 2012 zur Verfügung, nur acht
Prozent müssen mit weniger auskommen. Laut der Umfrage will die Branche wieder stärker in gedruckte Medien investieren. So setzen 76 Prozent der Befragten 2013 auf Reisemagazine oder Reiseführer und 65 Prozent wollen sich auf Tages- und Wochenzeitungen festlegen. Im Internet ist das wichtigste Werbemittel der Tourismusbranche das Banner. Die Bedeutung steigt 2013 im Vergleich zu 2012 sogar um zehn Prozent. Auch im Mobile-Bereich wird das Werbemittel mehr und mehr zum Standard: Für heuer planen 44 Prozent der Befragten den Einsatz von Mobile-Banner, 24 Prozent setzen zudem auf Specials oder Advertorials in Apps. Außerdem haben sich Werbeaktivitäten in Social Media bei 72 Prozent der Touristiker als fester Bestandteil im Marketingmix etabliert. Die Social Media-Ads werden primär zur Promotion der eigenen Fanpaage eingesetzt. Das Newsletter-Marketing spielt im Vergleich nur für 68 Prozent eine Rolle.
Best Ager im Fokus Für 92 Prozent der Entscheider stehen Best Ager, als die Menschen ab 50 Jahren, im Mittelpunkt der werblichen Ansprache. Junge Familien sind für 32 Prozent der Befragten von Interesse. Jugendliche betrachten 28 Prozent als relevant.
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Die Trends in der Wellness-Branche und die Umsetzung in der Hotellerie. Damit befasst sich eine Fachtagung im TIS in Bozen. Foto: TIS
Die Umsetzung von Wellness-Trends Tagung im TIS zur Zukunft der Wellness-Branche am 7. Mai Ob Wellness überhaupt noch ein Trend ist, beantworten namhafte Experten. Die Tagung wird gemeinsam mit dem HGV durchgeführt. Bislang entwickelt sich Wellness vor allem in Richtung »green«, »instant« und »authentic«, also ökologisch, alltagskompatibel und glaubwürdig. Ob das auch in Zukunft so bleibt, ist Thema einer WellnessTagung im TIS innovation park in Bozen, das der HGV gemeinsam mit dem »TIS innovation park« organisiert.
Trends und die Praxis Am 7. Mai referieren ab 8.30 Uhr unter anderem der
scheidende SMG-Direktor Christoph Engl sowie Franz Linser, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der »Linser & Partner Consulting GmbH« darüber, wie man Trends in der Praxis umsetzt. »Ist Wellness überhaupt noch ein Trend«? und »Wonach sucht der Gast«? lauten die Fragen, mit denen sich Engl und Linser befassen werden. Auf die Antworten darf man gespannt sein. Im Praxisteil der Veranstaltung geht Heinrich Dorfer, Inhaber des Wellnessressorts »Quellenhof« in St. Martin/Passeier, auf die Wirtschaftlichkeit im SPA ein. Die deutsche Spa-Expertin Gerlinde Galvagni vertieft die aktuellen Entwicklungen von SPA-Konzepten und Kosmetik und
Ulrike Freydl illustriert das Wellnesskonzept »Acquapura Spa« der Falkensteiner Gruppe. Eine entspannte Atmosphäre im »Wakeup«-Stil – also mit feinem Frühstück am Tisch und anschließendem Mittagssnack – bieten Gelegenheit zum Austausch und zur regen Diskussion.
Infos und Anmeldung Die Teilnahmegebühr an der Wellness-Tagung (7. Mai von 8.30 Uhr bis 14 Uhr) mit dem Titel »Wellness-Trends erfolgreich umsetzen« beträgt 35 Euro (Mittagessen inklusive). Anmeldeschluss ist der 30. April 2013. Anmeldung und Informationen unter www.tis. bz.it, cluster.wellbeing@tis. bz.it, Tel. 0471 068 117.
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MÄRKTE & TRENDS
APRIL 2013
Preisfindung – die HGV-Unternehmensberatung bietet Hilfestellung an
Preis und Emotion im Doppelpack dert. Es geht nicht mehr darum, einen Mangel zu decken. Kaufentscheidungen werden heute vielfach aus dem Bauch heraus getroffen. Auch die Urlaubsentscheidung ist vorwiegend eine emotionale Entscheidung. Der Gedanke an Urlaub erweckt im Menschen positive Gefühle und Stimmungen. Wird man in dieser Stimmungslage mit dem richtigen Angebot konfrontiert, spielt der Preis eine weniger wichtige Rolle. Da steckt natürlich Psychologie dahinter. Wenn man im Stande ist, das Unterbewusste des Käufers zu aktivieren, dann hat man sein Produkt verkauft. Deshalb gilt es, bei der Angebotserstellung das Gefühl zu vermitteln, dass der Gast etwas Besonderes erhält, um das ihm die Freunde zu Hause beneiden werden. Wer kann da noch widerstehen?
Die Preisgestaltung im Hotel- und Gastgewerbe ist nicht immer einfach. Im Vordergrund sollen aber die Leistungen stehen. In der März-Ausgabe der »HGV-Zeitung« wurde über die Spitzenleistungen im Hotel gesprochen, mit denen man sich von seinen Mitbewerbern abhebt. Demzufolge muss man sich bei der Preisgestaltung nicht mehr an den Nachbarn halten. Wie so oft, kommt es aber auch beim Preis auf die richtige Kommunikation an. Das Nennen des »nackten« Preises ist für jeden Verkäufer tödlich. Der Preis darf nie ohne Erklärung ausgesprochen werden. Wie bei einem Sandwich sollte der Preis in der Mitte stehen und von Vorteilen für den Käufer umgeben sein und dementsprechend kommuniziert werden. Diese in der Fachwelt bekannte Sandwich-Methode hat sich beim Autoverkauf gleich wie beim Verkauf eines Zimmers bewährt. Ob ein schriftliches oder mündliches Angebot gestellt wird, die Handhabe ist immer dieselbe. Irgendwann muss der Preis genannt werden. Wann und wie dieser mitgeteilt wird, ist dann meist
Der Gast muss den Vorteil und den Nutzen eines Urlaubsaufenthaltes sofort erkennen können. Foto: mev
ausschlaggebend für den Verkaufserfolg.
Preisargumentation Man kann dem Gast mitteilen, dass die Halbpension für eine Nacht pro Person 90 Euro kostet, oder man kann eine Genuss-Halbpension mit einem Willkommensdrink und einem Vier-GangMenü am Abend zum Preis
von 90 Euro für eine Nacht pro Person mit der Möglichkeit, die großzügige Wellnessanlage kostenlos zu benutzen, anbieten. Der Preis wird somit in eine Anzahl von Kaufargumenten verpackt, indem man die Vorteile und den Nutzen für den Gast hervorhebt. Ob mündlich oder schriftlich in Form eines Angebotes, die richtige Kommunikation
des Preises schützt davor, in die ungute Situation einer Feilscherei zu gelangen.
Unterbewusstes wecken Die Frage, warum sich ein Kunde für ein Produkt entscheidet, ist ausschlaggebend. Das Kaufverhalten hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm verän-
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BEZIRKE
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41. Ausgabe der »Eisacktaler Kost« Zahlreiche begeisterte Gäste bei der Spezialitätenwoche im Eisacktal Auch die diesjährige Ausgabe der Eisacktaler Genusswochen war wieder ein voller Erfolg und lockte zahlreiche Einheimische und Urlauber in die Restaurantbetriebe. Am 7. März luden die Gastwirtinnen und Gastwirte der »Eisacktaler Kost«-Betriebe Einheimische und Gäste auf dem Stadtplatz in Sterzing zu allerlei kulinarischen Köstlichkeiten ein, um auf die 41. Ausgabe der Spezialitätenwoche aufmerksam zu machen. »Die ›Eisacktaler Kost‹ ist eine sehr wertvolle gastronomische Initiative für das Tal«, waren sich HGV-Vizepräsident Helmut Tauber und Sterzings Bürgermeister Fritz Karl Messner einig. Sie richteten bei der Eröffnungsveranstaltung der Spezialitätenwochen, neben dem Obmann der »Eisacktaler Kost« Helmuth Fink, einige Grußworte an die zahlreichen Passanten und Ehrengäste.
Gastbetriebe geehrt Im Rahmen der diesjährigen Eröffnung wurden auch zwei Gastwirtefamilien für ihre langjährige Teilnahme an der Spezialitätenwoche ausgezeichnet.
Familie Baldauf vom Hotel Restaurant »Alpenrose« in Pinzagen bei Brixen beteiligt sich seit 35 Jahren mit großer Begeisterung an der »Eisacktaler Kost« und Familie Pichler vom Gasthof »Haller« in Kranebitt bei Brixen seit 30 Jahren mit ebenso großem Engagement und Begeisterung. Auch HGV-Bezirksobmann Alois Hinteregger gratulierte den beiden Wirtefamilien und bedankte sich für ihren Einsatz für die Spezialitätenwoche. Vom 8. bis zum 24. März 2013 drehte sich dann in 19 Gastbetrieben von Gossensass bis Villanders alles um traditionelle Südtiroler und Eisacktaler Spezialitäten, die nach überlieferten Rezepten zubereitet, mit kreativen Ideen verfeinert und zeitgemäß interpretiert wurden. »Die Eisacktaler Gastwirte haben ihren Gästen wie jedes Jahr mit viel Freude Köstlichkeiten aus der heimischen Küche angeboten«, freut sich Helmuth Fink, Koordinator der Spezialitätenwoche, über den erfolgreichen Verlauf der 41. »Eisacktaler Kost«. »Und auch im nächsten Jahr werden die teilnehmenden Gastwirte ihren Gästen wieder genussvolle Stunden in den Gastbetrieben bieten«, weist Fink bereits auf die nächste Ausgabe der Spezialitätenwoche im März 2014 hin. bp
19 Gastbetriebe beteiligten sich heuer an der »Eisacktaler Kost«. Im Foto die Gastwirte bei der Vorstellung in Sterzing.
Der Gasthof »Haller« und das Hotel »Alpenrose« wurden für ihre langjährige Teilnahme an der »Eisacktaler Kost« geehrt.
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BEZIRKE
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Hansi Pichler ist neuer HGV-Ortsobmann Langjährige Ausschussmitglieder der HGV-Ortsgruppe Schenna wurden geehrt SCHENNA
Der neue HGVOrtsobmann von Schenna heißt Hansi Pichler. Er wurde anlässlich der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe in diese Funktion gewählt. Anfang März fand die Jahresversammlung der HGVOrtsgruppe Schenna im Vereinshaus »Unterwirt« in Schenna statt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Neuwahlen des Ortsausschusses und des Ortsobmannes sowie die Ehrung langjähriger Ausschussmitglieder. Walter Dosser, der zwölf Jahre die Geschicke der Ortsgruppe lenkte, stellte sich nicht mehr der Wahl. Zum neuen Ortsobmann wurde Hansi Pichler vom Hotel »Erzherzog Johann« gewählt. Dem neu gewählten Ortsausschuss gehören weiters an: Peter Kröll, Hotel »Meinhardt«, Doris Eschgfäller Kohlgruber, »Genusshotel Der Weinmesser«, Nicole Pircher, »Hintereggeralm«, Peter Pföstl, Hotel »Hilburger«, Michael Hölzl, Hotel »Schennerhof«, Markus Steiner, Hotel »Nachtigall« und Stefan Pföstl, Hotel »Schwefelbad«. Der scheidende Ortsobmann Walter
Der neue Ortsausschuss. Im Bild von links: Markus Steiner, Peter Kröll, Nicole Pircher, Doris Eschgfäller Kohlgruber, Ortsobmann Hansi Pichler, Michael Hölzl und Peter Pföstl. Nicht im Bild: Stefan Pföstl. Dosser dankte der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit und lobte auch die effiziente Arbeit des örtlichen Tourismusvereines. Zu seinem Abschied wünschte sich Dosser mehr Respekt von der Politik für den Tourismus. Vor Ort sollten laut Dosser zwei Projekte besonders vorangetrieben werden: Zum einen die Anbindung Schennas an Meran durch eine Seilbahn im Zusammenhang mit dem Küchelberg-Projekt und zum anderen die Verbesserung des Mobilfunkempfanges im Ort. Zusammen mit Schriftführer Peter Pföstl infor-
mierte Dosser über die Tätigkeiten der Ortsgruppe. Sie erwähnten unter anderem die neue Internetseite der Ortsgruppe Schenna, die Schenner Dorfkuchl, im Rahmen derer auch Schennas langgediente Gastwirtinnen und Gastwirte geehrt wurden, und den Winterausflug der Ortsgruppe ins Salzburger Land und nach Bayern. Der neue Ortsobmann Hansi Pichler bedankte sich zuerst bei den Mitgliedern für seine Wahl und dann bei den fünf scheidenden Ausschussmitgliedern für deren Einsatz für die Ortsgruppe. »Mit ihrer Erfah-
rung und ihrem Engagement waren sie immer ein Vorbild für uns jüngere Gastwirtinnen und Gastwirte. Ihnen gebührt großer Dank«, sagte Hansi Pichler. Drei der fünf scheidenden Ausschussmitglieder sind seit 1989 für die Ortsgruppe Schenna tätig gewesen. Es sind dies Walter Dosser, Hotel »Fürstenhof«, Daniel Dosser, Hotel »Ifinger« und Rudi Unterthurner, Hotel »Resmairhof«. Sie erhielten als Zeichen der Wertschätzung eine Ehrenurkunde verliehen. Alfred Strohmer, Obmann des HGV-Gebietes Meran und Umgebung,
dankte dem scheidenden Ortsobmann und seinem Ausschuss seinerseits für die tolle Arbeit, die sie für die Ortsgruppe, aber auch für den Gebietsausschuss Meran und Umgebung geleistet haben. In seiner Funktion als HGV-Bezirksobmann informierte Pichler über die Gemeindeaufenthaltsabgabe, welche im kommenden Jahr per Gesetz für alle Beherbergungsbetriebe in Südtirol eingeführt wird. Bürgermeister Luis Kröll griff den Wunsch des scheidenden Ortsobmannes auf und versprach, sich für die Umsetzung des zweiten Bauloses des Projektes Küchelbergtunnel und eine verkehrstechnisch bessere Anbindung Schennas an Meran einzusetzen. »Der Gemeindeverwaltung wird es auch weiterhin ein Anliegen sein, den Tourismus, wo es geht, zu unterstützen«, betonte der Bürgermeister. Im Fachteil der Versammlung referierte Wilfried Albenberger, Leiter der Abteilung Personalberatung im HGV, über die Anstellungsmöglichkeiten im Gastgewerbe und Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die neuen Bestimmungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Landesförderungen für qualitative Erweiterungen der Betriebe. pa
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BEZIRKE
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Markus Huber als Ortsobmann bestätigt HGV Brixen setzt sich für neue Seilbahn Plose ein – SWR-Präsident Pichler über Familienbetriebe BRIXEN
Markus Huber vom Restaurant »Grissino« ist für weitere vier Jahre zum Obmann der HGV-Ortsgruppe Brixen gewählt worden. Ihm zur Seite steht ein elfköpfiger Ortsausschuss. Eine umfangreiche Tagesordnung kennzeichnete die Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brixen, welche kürzlich auf Einladung der BRIMI in den Räumlichkeiten des Milchhofes Brixen abgehalten worden ist. Im Mittelpunkt stand die Neuwahl des Ortsobmannes und des Ortsausschusses. Dabei wurde der bisherige Ortsobmann Markus Huber in dieser Funktion bestätigt. Ihm zur Seite steht ein elfköpfiger Ortsausschuss, bestehend aus Jürgen Baldauf, Gasthof »Alpenrose«, Pinzagen, Manfred Fischer, Hotel »Fischer«, Klerant, Albin Goller, Hotel »Gasserhof«, St. Andrä, Markus Knapp, Hotel »Millanderhof«, Milland, Patrick Moret, Pension »Kranebitt«, Verena Noflatscher, Gasthof »Kircherhof«, Albeins,
Von links: SWR-Präsident Hansi Pichler, Stadtrat Peter Brunner, Bürgermeister Albert Pürgstaller, Ortsobmann Markus Huber, Bezirksobmann Alois Hinteregger, HGVVizepräsident Helmut Tauber. Christian Stampfl, Önothek »Weingalerie«, Cornelia Stremitzer, Hotels »Grüner Baum«, Eva Thaler, Gasthof »Sunegg«, Matthias Thaler, Hotel »Temlhof« und Klaus Unterkofler, Restaurant »Kutscherhof« und Diskothek »Max«. Huber dankte fürs Vertrauen und versicherte, sich weiterhin für die Anliegen des Gastgewerbes einzusetzen. Sehr stark habe sich die Ortsgruppe für die Senkung der Müllgebühren eingesetzt, welche 2012 deutlich gestiegen sind. »Unsere Kategorie zahlt heuer insgesamt 50.000 Euro weniger«, zeigte sich Huber erfreut. Eine große Chance für Bri-
xen und die Umgebung ist der geplante Neubau der Seilbahn auf die Plose. »Wir können nur für dieses Projekt und für den vorgesehenen Standort am Zugbahnhof sein«, unterstreicht Huber und ersucht, sich am geplanten Referendum aktiv zu beteiligen. Brixen als Tourismus- und Kulturstadt hat große Chancen, wenn es gelingt, die Stadt näher an das Wander- und Skigebiet Plose anzubinden, war sich die HGV-Ortsgruppe einig. Huber erwähnte auch die zahlreichen Veranstaltungen, die zu einer Aufwertung von Brixen beitragen. »Insgesamt ist es uns in enger Zusammenarbeit mit
dem Tourismusverein und der Gemeinde gelungen, auf Qualität und Niveau bei unseren Veranstaltungen zu setzen«, freute sich Huber. Der HGV-Bezirksobmann Alois Hinteregger und HGVVizepräsident Helmut Tauber gratulierten der Ortsgruppe zum Tätigkeitsprogramm und wiesen ebenso auf die Wichtigkeit der neuen Seilbahn hin. Davon würde nicht nur Brixen profitieren, sondern auch die umliegenden Gemeinden. Bürgermeister Albert Pürgstaller und Stadtrat Peter Brunner ersuchten die Touristiker, sich für die Realisierung dieses »momentan wichtigsten Projektes der
Stadt« einzusetzen. »Diese Seilbahn ist auch eure Zukunft«, brachte es der Bürgermeister auf den Punkt. Brunner informierte über die Neugestaltung des Parkplatzes bei der Aquarena, die Umgestaltung der Sportzone und die Realisierung des Stadtmarketings. Im Fachteil der Ortsversammlung informierte HGV-Direktor Thomas Gruber über die geplante Einführung der Gemeindeaufenthaltsabgabe, welche mit 1. Januar 2014 zur Anwendung kommt. SWR-Präsident Hansi Pichler ging auf die Familienunternehmen ein und zeigte auf, dass diese eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft darstellen. Die ausufernde Bürokratie, der hohe Steuerdruck und die Kreditklemme belasten auch die Kleinbetriebe. »Hier müssen wir konkrete Entlastungen vornehmen, damit junge Menschen weiterhin Freude haben, den elterlichen Betrieb weiterzuführen«, mahnte Pichler an. Nach der Versammlung lud der Milchhof Brixen zu einem Imbiss. BRIMI-Obmann Klaus Faller wies dabei auf das enge Zusammenspiel zwischen Landwirtschaft und Tourismus hin. st
Oskar Fischnaller weiterhin Ortsobmann HGV-Ortsversammlung abgehalten – hohe Steuerbelastung für die Gastbetriebe LAJEN
Oskar Fischnaller vom Gasthof »Zur Sonne« führt weiterhin die HGV-Ortsgruppe Lajen. Bei der Ortsversammlung wurde neben dem Ortsobmann auch der Ortsausschuss neu gewählt. Neben Oskar Fischnaller gehören diesem Peter Überbacher, Hotel »Überbacher«, Stefan Prossliner, Gasthof »Weisses Rössl« und Hannes Schrott, Garni »Tschutscherhof« an. HGV-Ortsobmann Oskar Fischnaller richtete die
Bitte an den anwesenden Bürgermeister, Stefan Leiter, sich für die Errichtung eines Parkplatzes in »Gspoi« stark zu machen sowie für die Errichtung des Schwimmteiches. Zudem bedauerte Fischnaller, dass die Abgaben in dieser rezessiven Phase weiter steigen anstatt zu sinken. Dies bringe viele Betriebe in große Schwierigkeiten. Bürgermeister Stefan Leiter wies auf die Bemühungen der Gemeinde hin, die angesprochenen Anliegen voranzutreiben. Die Naherholungszone mit dem Schwimmteich könne beispielsweise über die Umweltausgleichsmaßnahmen
der E-Werke realisiert werden. Bezüglich des Parkplatzes »Gspoi« habe es zusammen mit Peter Überbacher vom Tourismusverein ein erstes Vorgespräch mit dem Grundeigentümer gegeben, das allerdings noch keine Einigung erbrachte. Weitere Projekte auf Gemeindeebene beinhalten unter anderem, die öffentliche Beleuchtung schrittweise auszutauschen und die Neugestaltung der Kreuzung an der Einfahrt nach Lajen, die 2013 ausgeschrieben werden solle. Auch der Ausbau des Glasfasernetzes gehe weiter. HGV-Vizepräsident Helmut Tauber appellierte an die Gemeindever-
Von links: HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Ortsobmann Oskar Fischnaller, Bürgermeister Stefan Leiter. waltung um Sensibilität für den Sektor Gastgewerbe. Er berichtete in der Folge über
die Gemeindeaufenthaltsabgabe, welche mit 1. Januar 2014 eingeführt wird.
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BEZIRKE
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Erich Gasser wurde wiedergewählt Mit Tourismuskonzept neue Ziele verfolgen JENESIEN
Erich Gasser vom Gasthaus »Tomanegger« ist als Obmann der HGVOrtsgruppe Jenesien einstimmig bestätigt worden. Bei der Ortsversammlung, welche kürzlich im Gasthof »Tschögglbergerhof« stattgefunden hat, wurde auch der HGV-Ortsausschuss neu gewählt. Diesem gehören Martina Furggler, Gasthaus »Unterweg«, Tobias Gamper, Gasthof »Jenesien«, Ewald Höller, Gasthof »Edelweiß«, Manuel Höller, Gasthof »Edelweiß«, Petra Oberkofler, Landgasthof »Zum Hirschen«, Anna Kofler, Gasthof »Plattner«, Maria Lamprecht, Gasthaus »Noafer«, Annemarie Pechlaner, Gasthaus »Wieserhof« und Christian Pircher, Berggasthof »Lanzenschuster«, an. Ortsobmann Erich Gasser ging in seinem
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Bericht auf die Tätigkeiten des abgelaufenen Jahres ein und erwähnte dabei die Spezialitätenwoche in Jenesien, welche heuer vom 12. April bis 28. April stattfinden wird. Sehr gut angenommen wurde die Wirtshausgaudi in mehreren Gastbetrieben in Jenesien. Mit den Ortsgruppen Mölten und Vöran/Hafling wurde wieder das traditionelle Wirtepreiswatten durchgeführt. In der Mittelschule nahm die Ortsgruppe am Tag der praktischen Berufe teil. Hedwig Gamper, Tourismusreferentin der Gemeinde und Präsidentin des Tourismusvereines, informierte über die abgeschlossene Ausarbeitung des örtlichen Tourismusentwicklungskonzeptes. Dieses baut auf den drei Schwerpunkten »Dorf der Haflinger«, »Salten« und »Nähe zu Bozen« auf. Bürgermeister Paul Romen berichtete über die Bemühungen der Gemeinde für ein angemessenes Breitbandnetz. Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung, und HGV-Vizedirektorin Ester Demetz gingen im Detail auf die Gemeindeaufenthaltsabgabe ein. Schgaguler betonte weiters die Wichtigkeit einer lebendigen Gasthauskultur und gratulierte der Ortsgruppe zu ihrem jahrelangen Einsatz zur Aufwertung der heimischen Gastronomie.
Der Ortsausschuss. Von links: Edmund Rabensteiner, Petra Rier, Günther Sader, Ortsobmann Gottfried Schgaguler, Michael Senoner, Martin Plunger, Raimund Zemmer.
Schgaguler bestätigt Ort noch attraktiver gestalten KASTELRUTH
Bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Kastelruth stand die Neuwahl der Ortsgremien auf dem Programm. Gottfried Schgaguler ist erneut zum Ortsobmann gewählt worden. Dem Ortsobmann zur Seite steht der neu gewählte Ortsausschuss, bestehend aus Martin Plunger, Hotel »Plunger«, Edmund Rabensteiner, Pizzeria Bar Restaurant »Sporthütte«, Petra Rier, Residence Park »Skutial«, Günther Sader, Hotel Restaurant »Zum Turm«, Michael Senoner, Hotel »Solaia« und Raimund Zemmer, Hotel »Baumwirt«. Ortsobmann Gottfried Schgaguler zog ein Resümee des vergangenen Jahres. Er berichtete von den stattgefundenen Sitzungen mit der Gemeindeverwaltung zu den Themen Steuern, Müll, Abwasser und Glasfasernetz. Als wichtige Ziele, die es zu verfolgen gelte, nannte er eine bessere Positionierung von Kastelruth in der Werbung, die Dorfberuhigung und die Dorfverschönerung, um das Dorf zu einem VorzeigeTourismusort zu machen. Weiters dankte er der Gemeindeverwaltung für bereits umgesetzte Projekte, für die sich die Ortsgruppe in der Vergangenheit eingesetzt hatte. Er nannte dabei
die Verbesserung des Beleuchtungskonzeptes im Dorf, das Thema Recyclinghof, die UNESCO-Tafeln zum Welt- und Naturerbe und den W-LAN Hotspot am Dorfplatz. Auch berichtete er, dass das Breitbandkabel bereits eingezogen sei und appellierte an die Gemeinde, dieses auch so schnell wie möglich an den Funkmasten zu übertragen, um einen kompletten TV-Empfang und einen besseren Handyempfang zu gewährleisten. Schgaguler forderte zudem eine Anbindung des Marinzenlifts an die Seiser Alm, denn er sei der Überzeugung, dass Kastelruth nur so als Winterskiort attraktiv bleiben kann. Der Bürgermeister von Kastelruth, Andreas Colli, dankte für die stets gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Colli ging auf durchgeführte Infrastrukturarbeiten ein und wies auf die Probleme hin, die sich durch das fehlende Verkehrskonzept auf dem Hochplateau und die Zweitwohnungen im Gemeindegebiet ergeben. »Kastelruth
steht wirtschaftlich gut da, aber das Dorf braucht unbedingt die Anbindung zur Seiser Alm«, forderte Colli. Im Fachteil der Ortsversammlung informierte Vizedirektorin Ester Demetz über die Gemeindeaufenthaltsabgabe, die mit 1. Januar 2014 eingeführt wird. Stefan Amplatz, Mitarbeiter der Steuerberatung im HGV Bozen, ging auf die geltenden Steuerbestimmungen bei privat genutzten Betriebsgütern und die neuen Kontrollinstrumente ein, während Klaus Schmidt von der Unternehmensberatung im HGV Bozen über die Kostenstruktur in der Hotellerie und Gastronomie sprach. Schließlich wurden die HGV-Mitglieder, die 50 Jahre im Gastgewerbe tätig sind, geehrt (siehe Box). Die Jahresversammlung klang bei einer Weinprobe aus, geleitet von der Kellerei Hofstätter Tramin. Die Getränke wurden von der »Weindiele« in Völs und der Imbiss von der Firma »Siebenförcher« in Meran und der Bäckerei »Trocker« in Kastelruth gesponsert. vb
Die geehrten HGV-Mitglieder • Edeltraud Demetz Burgauner, Hotel »Madonna« • Ingrid Maier Plattner, Hotel »Kastelruth« • Rosa Malfertheiner Zemmer, Hotel »Baumwirt« • Eleonora Mayeregge Schieder, Gasthof »Toni« • Viktoria Pfanzelter, Garni »Viktoria« • Stefanie Tammerle Trocker, Posthotel »Lamm« • Ida Thomaseth Fill, Gasthaus »St. Oswald« • Johanna Tirler Malfertheiner, Hotel »Tyrol« • Hubert Trocker, Posthotel »Lamm« • Richard Zemmer, Hotel »Baumwirt«
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BEZIRKE
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Ingrid Hofer ist neue Ortsobfrau HGV-Ortsversammlung Meran – Dank an langjährige Ausschussmitglieder MERAN
Die neue Obfrau der Ortsgruppe Meran ist Ingrid Hofer. Geehrt wurden die Ausschussmitglieder Walter Meister und Carl Defranceschi. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung der HGVOrtsgruppe Meran im Untermaiser Vereinshaus »Kimm« standen die Neuwahlen des Ortsausschusses sowie lokale Themen wie die Lärmreduzierung in der Stadt. Alex Meister, der vier Jahre die Geschicke der Ortsgruppe lenkte, stellte sich nicht mehr der Wahl. Zur neuen Ortsobfrau wurde einstimmig Ingrid Hofer vom »Rosenhotel Pienzenau am Schlosspark« gewählt. Sie stand der HGV-Ortsgruppe Meran bereits von
2001 bis 2009 vor. Dem neu gewählten Ortsausschuss gehören weiters an Adolf Egger, Café »Maria«, Paul Hellweger, Restaurant »Bistro 7«, Oswald Trojer, Café »Darling«, Alfred Strohmer, Hotel »Europa Splendid«, Elisabeth Amort, »Parkhotel Mignon«, Johannes Gufler, Hotel »Plantitscherhof«, Rudi Defranceschi, Hotel »Villa Tivoli« und Alex Meister, »Meister’s Hotel Irma«.
Aktuelle Themen Der scheidende Ortsobmann Alex Meister sprach von einer interessanten Tätigkeit während der letzten vier Jahre. Als Erfolg nannte Meister etwa, dass es bei der letzten Gemeinderatswahl zwei Gastwirte in den Gemeinderat geschafft haben. »Der Tourismus spielt in unserer Stadt eine Schlüsselrolle. Daher ist es beson-
Ingrid Hofer, neue Obfrau der Ortsgruppe Meran. ders wichtig, dass wir Hoteliers und Gastwirte in die Entscheidungsfindung der Gemeinde eingebunden sind«, betonte Meister. Ein »Dauerbrenner« in Meran ist das Thema »Lärmbelästigung«. So forderte Meister die Gemeindepolitik auf, sich für lärmreduzierende Maßnahmen stark zu machen: »Es braucht von der Politik mehr Entgegenkommen
und Rücksichtnahme. Es kann nicht sein, dass unsere Gäste während ihrer schönsten Zeit im Jahr, in ihrem Urlaub, durch anhaltenden Baulärm gestört werden«. Ein weiteres Thema der Versammlung war die Nutzung der Promenade für Veranstaltungen. Hier wünschen sich die Gastwirte von der Politik, dass diese nur für exklusive Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird. »Damit die Meraner Kurpromenade wieder das wird, was sie eigentlich sein soll: Ein Ort, an dem Einheimische und Gäste flanieren können«, so der Tenor der Gastwirte. Der neue Ortsausschuss dankte den zwei scheidenden Ausschussmitgliedern, Carl Defranceschi, Hotel »Villa Tivoli« und Walter Meister, »Meister’s Hotel Irma«, für deren langjährigen Einsatz für die Ortsgruppe. Meister (32 Jahre)
und Defranceschi (24 Jahre) haben durch ihre Arbeit und ihren Einsatz das Gelingen der Ortsgruppe entscheidend geprägt, betonte der neue Ausschuss. Alfred Strohmer, Obmann des HGV-Gebietes Meran und Umgebung, erinnerte in seinen Grußworten die Gemeindepolitik an die Aufgaben, die sie dem Tourismus gegenüber habe und wünschte sich mehr Zusammenarbeit bei künftigen Anliegen. Hansjörg Ganthaler, Mitglied des HGV-Landesausschusses, informierte im Detail über die Gemeindeaufenthaltsabgabe und die neue Form der Finanzierung der Tourismusorganisationen. Im Fachteil der Versammlung referierte Wilfried Albenberger, Leiter der Abteilung Personalberatung im HGV, über die Anstellungsmöglichkeiten im pa Gastgewerbe.
Kastelbeller Spargelzeit Fünf Gastbetriebe nehmen teil KASTELBELL
Von Mitte April bis Ende Mai 2013 findet in Kastelbell-Tschars die 7. Kastelbeller Spargelzeit statt. Vor über 25 Jahren wurde in Kastelbell von Hubert und Martin Pohl auf dem »Köfelgut« die erste neuzeitliche Spargelpflanzung, mit neuen Sorten und Anbautechniken, errichtet. Der Geschmack und damit die Qualität des Spargels werden weitgehend vom Boden bestimmt. Der Weißspargel liebt ein mäßigwarmes, mitteleuropäisches Klima. Die Ernte geht von Mitte
April bis Ende Mai. Die Güte des Spargels wird wesentlich von seiner Frische bestimmt. Deshalb versuchen die Kastelbeller Spargelbauern, den Spargel möglichst noch am Tag der Ernte in die Gastbetriebe und Verkaufsstellen zu liefern. In der Kastelbeller Spargelzeit bieten die teilnehmenden Gastbetriebe köstliche Spargelgerichte und dazu passende Weine an. Zum Rahmenprogramm während der Spargelzeit zählen auch Führungen durch die Spargelfelder des Köfelguts mit Martin Pohl. Jeden Dienstag und Donnerstag ab 16. April bis 23. Mai um 17.30 Uhr. Weitere Infos unter www.kastelbell-tschars.com.
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Die teilnehmenden Gastbetriebe • Gasthaus »Schlosswirt Juval«, Tel. 0473 668 056 • Hotel Restaurant »Himmelreich«, 0473 624 109 • Restaurant »Winkler«, Tel. 0473 624 134 • Pizzastube »Sonne«, Tel. 0473 624 105 • Gasthof »Gstirnerhof«, Tel. 0473 624 032
Bozner Boden Mitterweg 13 A - I-39100 BOZEN Tel. 0471/301822 Fax 0471/301890 Internet: www.komag.it - E-Mail: info@komag.it
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BEZIRKE
APRIL 2013
Doris Gotter ist neue HGV-Ortsobfrau Ortsversammlung Bozen abgehalten – Bozen verstärkt in Tourismuswerbung positionieren BOZEN
Die HGV-Ortsgruppe Bozen wird nun von Doris Gotter vom Hotel »Greif« geführt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Neuwahlen des Ortsausschusses und der Ortsobfrau. Doris Gotter vom Hotel »Greif« wurde zur neuen Obfrau der HGV-Ortsgruppe Bozen gewählt. Der neu gewählte Ortsausschuss besteht aus Wilhelm Alber, Wirtshaus »Vögele«, Klaus Berger, Hotel »Post Gries«, Helmuth Geier, Wirtshaus »Löwengrube«, Thomas Geier, Restaurant »Forsterbräu Central«, Roland Margesin, Parkhotel »Laurin«, Stefan Mayr, Parkhotel »Luna Mondschein«, Hermann Morandell, Bar Café »Dom«, Josef Schrott, Gasthof »Kohlern«, Kurt Unterkofler, Disco »Okay«, Thomas Werth, Parkhotel »Werth« und Barbara Zisser, Hotel »Eberle«. Der bisherige Ortsobmann Stefan Mayr ging in seinem Rückblick auf die
Von links: Thomas Werth, Klaus Berger, Roland Margesin, Stefan Mayr, Ortsobfrau Doris Gotter, Barbara Zisser, Kurt Unterkofler, Wilhelm Alber, Thomas Geier. Nicht im Bild: Helmuth Geier, Hermann Morandell, Josef Schrott. Treffen mit den verschiedenen Verbänden und den Vertretern der Gemeinde im vergangenen Jahr ein. Auch berichtete er von einem lebendigen und fruchtbaren Ideenaustausch zwischen den Gastwirten und den Bozner Kaufleuten und dem Verkehrsamt in Bozen.
Als Anliegen nannte er die Verlängerung des Christkindlmarktes, wie es bereits in mehreren Städten Südtirols gehandhabt wird. Er appellierte weiters an die Gemeinde, die Verordnung über die »geschlossenen Türen« nicht zu verlängern. Abschließend wies er auf
das Genussfestival hin, das im Mai stattfinden wird. Der Vizebürgermeister von Bozen, Klaus Ladinser, erläuterte, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Bozen noch attraktiver gestaltet werden müsse, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der Sommer müsse
noch stärker vermarktet werden, z. B. mit Sportveranstaltungen, die als Attraktionspunkte fungieren sollen. »Ein großes Thema ist die Vermarktung der Stadt. Bozen muss in der Tourismuswerbung noch besser positioniert werden«, so Ladinser. Marion De Carli, Obfrau des Gebietes Bozen und Umgebung, gratulierte der Ortsgruppe für ihre Tätigkeit und wünschte dem neuen Ortsausschuss viel Erfolg. HGV-Vizedirektorin Ester Demetz informierte über die Einführung der Gemeindeaufenthaltsabgabe. Abschließend informierte Verena Trockner von der Seab über das neue Müllsammel- und Tarifsystem in der Stadt Bozen, das im Sommer 2013 Anwendung finden wird. Das Ziel ist es, die Mülltrennung der wiederverwertbaren Materialien noch mehr zu steigern und das Volumen des Restmülls dadurch zu senken. Die Jahresversammlung klang in geselliger Runde bei Köstlichkeiten, zur Verfügung gestellt von Helmuth Geier vom Wirtshaus »Löwengrube«, aus. vb
Leonhard Plattner neuer HGV-Ortsobmann Jahresversammlung der Ortsgruppe Leifers, Branzoll und Pfatten – Lebendige Orte schaffen LEIFERS
Leonhard Plattner vom Hotel Restaurant »Plattner« ist zum neuen Obmann der Ortsgruppe Leifers, Branzoll und Pfatten gewählt worden. Plattner tritt die Nachfolge von Mario Martinelli an, welcher sich nicht mehr der Wahl zum HGV-Ortsobmann stellte. Die Neuwahl fand kürzlich im Gasthof »Steinmannwald« während der Jahresversammlung der Ortsgruppe statt, bei welcher auch der Ortsausschuss neu gewählt worden ist. Zusätzlich zu Leonhard Plattner sind im neuen
Ortsausschuss Claudia Pfeifer vom Hotel »Steiner«, Dieter Frasnelli vom Hotel »Ideal« und Thomas Tonidandel vom Hotel »Raffl« vertreten. Der HGV-Bezirksobmann Gottfried Schgaguler und HGV-Vizedirektorin Ester Demetz dankten dem scheidenden Ortsobmann für seinen Einsatz und wünschten dem neuen Ortsobmann viel Erfolg. Schgaguler rief die Gastwirte dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass die Erlöse aus der Gemeindeaufenthaltsabgabe dazu verwendet werden, die Orte zu beleben und aufzuwerten. Im Fachteil der Versammlung erläuterte Stefan Amplatz von der HGVSteuerberatung die wichtigsten steuerlichen Neuerungen. HGV-Vizedirekto-
Von links: Ortsobmann Leonhard Plattner, Mario Martinelli und Bezirksobmann Gottfried Schgaguler.
rin Ester Demetz ging auf die Regelungen zur Gemeindeaufenthaltsabgabe ein. Sie unterstrich, dass die
Einführung dieser Abgabe die Betriebe in den Gemeinden Leifers, Branzoll und Pfatten vor eine besondere
Herausforderung stellt, da die Betriebe zum Großteil im Segment Bus- und Businesstourismus tätig sind.
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BEZIRKE
APRIL 2013
Jenesien San Genesio Im April lohnt es sich besonders, den Tschögglberg zu besuchen.
12.04. - 28.04.13
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Kulinarische Genusswelt an der Bozner Sunnseit’n Mondo di piaceri gastronomici sul lato soleggiato delle Alpi
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Genuss am Tschögglberg Spezialitätenwochen im April JENESIEN
Sieben Gastbetriebe in Jenesien beteiligen sich an den Spezialitätenwochen »Kulinarische Genusswelt« vom 12. bis 28. April 2013. Vom 12. bis 28. April 2013 laden die Gastwirtinnen und Gastwirte im Rahmen der Initiative »Kulinarische Genusswelt am Tschögglberg« zu schmackhaftem Essen und einem guten Glasl Wein ein. Sieben Restaurants und Gastbetriebe in Jenesien beteiligen sich heuer wieder an der gastronomischen Initiative, um das Frühlingserwachen zu feiern. Die Spezialitätenwochen wurden im »Stegerhof« in Flaas von Erich Gasser, Obmann der HGV-Ortsgruppe Jenesien, vorgestellt. »Genuss, Kulinarik und Regionalität zählen zu den Trends im Tourismus. In Jenesien haben sie schon seit 26 Jahren Tradition«, freut sich Gasser über den
anhaltenden Erfolg der kulinarischen Wochen. Besonders im Mittelpunkt stehen auch heuer wieder Gerichte mit Kräutern wie Basilikum, Rosmarin, Brennnesel usw. Die Einkehr in einem der sieben teilnehmenden Gastbetriebe lässt sich bestens mit einer Wanderung in der herrlichen Natur des bäuerlich geprägten Jenesien kombinieren: Das Hochplateau des Salten bietet zahlreiche attraktive Wanderwege für Alt und Jung. Besonders interessant und lohnenswert für Familien ist der Sagenwanderweg. Schulkinder aus Jenesien haben Sagen vom Tschögglberg gesammelt und dazu am Salten kleine Kunstwerke aufgebaut. Die interessante Wanderung beginnt mit der Belagerung von Burg Greifenstein, in einer alten Sage auch bekannt als »Sauschloss«. Eine weitere schöne Wanderung führt vom Parkplatz Kampidell in Flaas über Lueger zur Muttergottes in der Waldgrotte und weiter zum Berggasthof »Lanzenschuster«.
Saftig und zart präsentieren sich unsere Schinkenspezialitäten. Handwerklich hergestellt mit hochwertigen Rohstoffen und nach traditioneller Rezeptur. Eine wahre Gaumenfreude, nicht
Teilnehmende Gastbetriebe • Landgasthaus »Zum Hirschen«, Tel. 0471 354 195 • Berggasthof »Lanzenschuster«, Flaas, Tel. 0471 340 012 • Hotel »König Laurin«, Tel. 0471 354 157 • Gasthof »Tschögglbergerhof«, Tel. 0471 354 119 • Gasthaus »Unterweg«, Vorderafing, Tel. 0471 354 273 • Gasthof »Jenesien«, Tel. 0471 354 138 • Hofschank »Steger«, Flaas, Tel. 0471 340 051
nur in der Spargelzeit. Und das seit 1930.
Aus Tradition gut
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BEZIRKE
APRIL 2013
Hermann Gögl weiterhin Ortsobmann Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Sterzing – Tourismus von öffentlichem Interesse STERZING
Hermann Gögl vom Hotel »Mondschein«, führt auch in den nächsten vier Jahren die Geschicke der HGVOrtsgruppe Sterzing. Bei der Jahresversammlung ist auch der Ortsausschuss erneuert worden. Diesem gehören Christian Plank, Hotel »Sterzingermoos«, Georg Steurer, Gasthof »Schaurhof«, Gerhard Mair, Hotel »Lahnerhof«, Helmut Messner, Hotel »Zoll«, Veronika Stötter, Vinothek »Vinzenz – zum feinen Wein«, Andreas Venturini, Hotel »Rosskopf« und Martin Strickner, Bar Pub »Biwak«, an. Der bestätigte HGV-Ortsobmann Hermann Gögl ging in seinem Bericht auf die vorgesehene Einführung der Gemeindeaufenthaltsabgabe ein. Er regte an, dass die dadurch erzielten Gelder primär in das touristische Marketing und in die Gestaltung von neuen touristischen Angeboten fließen sollen. »Speziell in
Von links: Georg Steurer, HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Ortsobmann Hermann Gögl, Christian Plank, Veronika Stötter, Andreas Venturini, Helmut Messner, Florian Frick, Martin Strickner. Nicht im Bild: Gerhard Mair. der Winterwerbung braucht es neue Anstrengungen«, unterstrich Gögl und ersuchte die öffentliche Hand und die Wirtschaftstreibenden, weiterhin ihren Beitrag zur Finanzierung der Aktivitäten des Tourismusvereines zu leisten.
Stärken der Stadt Erfreut zeigte sich Gögl über das Tourismusleitbild der Stadt Sterzing, in dem klare Aussagen zur Rolle des Tourismus in der Fuggerstadt getroffen worden sind. »Eine wichtige Er-
kenntnis der Studie ist, dass die Entwicklung des Tourismus in Sterzing von öffentlichem Interesse ist«, sagte Gögl. Als zentrale Stärke der Stadt wird die Beziehung zum Rosskopf genannt. Deshalb seien alle Anstrengungen zu unterstützen, die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Skigebietes und des Freizeitberges Rosskopf zu steigern. In diesem Zusammenhang dankte Gögl dem Verwaltungsrat der neuen Rosskopf Seilbahn GmbH, und sprach sich für die Errichtung der Tal-
abfahrt aus. »Um zu überleben, brauchen wir einen attraktiven Skitourismus, welcher für zusätzliche Wertschöpfung am Berg und in der Stadt sorgt«, unterstrich Gögl. Bürgermeister Fritz Karl Messner lobte die Investition vieler Gastbetriebe in die Qualität des Angebotes. Trotzdem dürfe man nicht zufrieden sein und man müsse auch in die quantitative Entwicklung investieren. In der Folge ging er auf die wichtigsten Inhalte der Studie ein und meinte, dass Sterzing in der Vor- und
Nachsaison besser ausgelastet und dass der Winter stärker beworben werden müsse. Der Bürgermeister legte ein klares Bekenntnis zum Rosskopf ab. »Die Stadt wird weiterhin im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ihren Beitrag leisten, auch bei der Realisierung der Talabfahrt«, sagte Fritz Karl Messner. Über die Zahlen und Vorhaben der Rosskopf Seilbahn GmbH im Detail referierte deren Präsident Helmuth Messner. Die Rodelbahn habe sich als Glücksgriff erwiesen. Er wünschte sich, dass alle Partner an der Aufwertung des Skiund Freizeitberges mitwirken und dadurch die richtigen Weichen für die Zukunft gelegt werden. HGV-Vizepräsident Helmut Tauber und Luis Bacher, Präsident des örtlichen Tourismusvereines, informierten über die Details zur Einführung der Gemeindeaufenthaltsabgabe. Im Fachteil der Jahresversammlung erläuterte Verena Greggio, Mitarbeiterin der HGV-Rechtsabteilung, die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit in den Betrieben. st
Hansjörg Rabensteiner als Ortsobmann bestätigt HGV-Ortsversammlung Villanders abgehalten – über örtliche Vorhaben informiert VILLANDERS
Hansjörg Rabensteiner vom Hotel »Hubertus« wurde als HGVOrtsobmann von Villanders bestätigt. Auf der kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung der Ortsgruppe Villanders wurde auch der Ortsausschuss neu gewählt. Neben Rabensteiner gehören diesem Josef Brunner, Hotel »Sambergerhof«, Markus Brunner, Pension »Erlacher«, Matthias Egger, Hotel »Stephanshof«, Thomas Egger, Hotel »Egger«, Elisabeth Rabensteiner, Gasthof »Ansitz zum Steinbock«, Harald Rabensteiner, Pen-
sion »Tanötscherhof« und Walter Rabensteiner, Hotel »Unterheimerhof«, an. Hansjörg Rabensteiner berichtete von Treffen mit der Gemeinde im vergangenen Jahr, die eine geringe IMU-Reduzierung zum Ergebnis hatten. Auch in Zukunft werde Rabensteiner regelmäßige Gespräche mit der Gemeinde führen, wo das Thema Gemeindegebühren im Mittelpunkt stehen soll. Ein weiteres Anliegen war, die Terminwahl der öffentlichen Veranstaltungen, wie Vereinsfeste im Dorf, rechtzeitig mit der Gemeinde und den Gastbetrieben abzustimmen, um die Gäste aufgrund der damit verbundenen Lärmbelästigung nicht zu vergraulen. Leider drohe auch heuer
wieder Ähnliches, da ein dreitägiges Fest fixiert worden sei – ohne vorherige Absprache mit den Anrainern. Bürgermeister Walter Baumgartner berichtete, dass der Hauptsammler für die Kanalisierung in Kürze auf die Villanderer Alm umgesetzt wird. Dadurch wäre es dann möglich, dort ein öffentliches WC zu errichten. Dabei soll gleichzeitig auch ein Leerrohr für die Elektrifizierung der Alm mitverlegt werden, ebenso eine Verbindung fürs Breitbandinternet ins Sarntal. Weiters informierte er über die Verlegung der Glasfaserkabel im Ortszentrum. HGV-Vizepräsident Helmut Tauber informierte über die Gemeindeaufenthaltsabgabe.
Von links: HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Ortsobmann Hansjörg Rabensteiner, Bürgermeister Walter Baumgartner.
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BEZIRKE
APRIL 2013
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Der neue Ortsausschuss. Von links: Matthias Morandell, Karl Morandell, Verena Winkler, Ortsobfrau Marion De Carli, Manuela Atz, Barbara Felderer, Bernhard Huf.
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De Carli bestätigt KALTERN
Marion De Carli vom »Parc Hotel Am See« wurde als Ortsobfrau der Ortsgruppe Kaltern wiedergewählt. Bei der Jahresversammlung ist auch der Ortsausschuss neu gewählt worden. Neben De Carli gehören diesem Matthias Morandell, Hotel »Haus am Hang«, Bernhard Huf, Pension »Panorama«, Barbara Felderer, Garni »Feldererhof«, Manuela Atz, Garni »Torgglhof«, Karl Morandell, Genusshotel »Badl« und Verena Winkler, Residence »Haus Karin«, an. Im Jahresrückblick ging Marion De Carli auf einige Veranstaltungen ein, bei welchen die Ortsgruppe mitgearbeitet hat – darunter »Kaltern – Ganz in Weiß« und die »Kalterer Weintage« sowie die »4. Kalterer Genusstour«, die von der Ortsgruppe selbst ins Leben gerufen wurde und im vergangenen Jahr zum ersten Mal im Frühling stattgefunden hatte. Für die Zukunft hat sich die Ortsgruppe das Ziel gesetzt, die örtlichen Betriebe mehr zu unterstützen, um auch den Betriebsschließungen vorzubeugen, so die Ortsobfrau. In diesem Sinne sollen Leitbetriebe gefördert und bestehende unterstützt werden. Dafür sei
auch ein reger Austausch mit der Gemeindeverwaltung notwendig, den die Ortsgruppe in Zukunft verstärken möchte. Weitere Ziele für die Zukunft seien der Einsatz der Gastwirte gegen die Hubschrauberflüge des Militärs über dem Gemeindegebiet von Kaltern und die Realisierung der Überetscher Bahn, um die Anbindung des Gebietes an Bozen zu gewährleisten. Auch möchte sich Kaltern in Zukunft nicht nur als Weindorf, sondern verstärkt auch als Bike-Destination vermarkten. Der Golfplatz, welcher auf dem Gebiet der Gemeinde Eppan geplant ist, könne neue Chancen für Kaltern bringen, meinte De Carli.
Gemeindeprojekte Bürgermeisterin Gertrud Benin Bernard berichtete von geplanten Projekten auf dem Gemeindegebiet, darunter auch einige Infrastrukturprojekte. Erfreut konnte sie mitteilen, dass der Militärschießstand in Kalten eingehaust werde und somit keine Lärmbelästigung mehr zu erwarten sei. Auch die Nachtflüge des Militärs würden laut einer Zusage der Landesverwaltung in Zukunft auf ein Minimum begrenzt werden. Gemeindereferentin Annelies Andergassen Ambach, unterstrich die Bedeutung des Tourismus in Kaltern
und zeigte sich überzeugt, dass die Betriebe im Gemeindegebiet der Krise trotzen können. Sighard Rainer, Präsident des Tourismusvereins, nannte als eine der Zukunftsstrategien, das Gebiet verstärkt als Bike-Destination zu vermarkten, um neue, junge Gäste anzusprechen. Die Positionierung Kalterns als Weindorf mit dem einzigartigen Projekt wein.kaltern werde auch weiterhin verfolgt. Gottfried Schgaguler, Obmann des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung, dankte der Ortsobfrau und dem Ortsausschuss für seine Tätigkeit und wünschte viel Erfolg für die nächsten vier Jahre. Er rief die Gastwirte auf, sich mit mehr Selbstbewusstsein auf politischer und wirtschaftlicher Ebene zu präsentieren, denn die Tourismustreibenden seien jene, die die Gäste nach Kaltern holen würden. Von den Ausgaben der Gäste würden am Ende aber alle Wirtschaftszweige profitieren. Ester Demetz, Vizedirektorin des HGV, informierte über die neue Gemeindeaufenthaltsabgabe. Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung erläuterte die verschiedenen Arbeitsverträge im Hotelund Gastgewerbe, die Beschäftigung von Lehrlingen und die Handhabung von Kündigungen. Die Jahresversammlung klang mit einem Abendessen aus. mw
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Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Kaltern
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BEZIRKE
APRIL 2013
David Kompatscher wiedergewählt Jahresversammlung der Ortsgruppe Völs – Synergien besser nutzen VÖLS AM SCHLERN
Von links: Bezirksobmann Gottfried Schgaguler, Ortsobmann David Kompatscher und Gebietsobfrau Brigitte Zelger.
David Kompatscher vom Hotel »Heubad« ist als Obmann der Ortsgruppe Völs bestätigt worden. Bei der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Völs im Hotel »Rose Wenzer« ist weiters auch der Ortsausschuss neu gewählt worden. Neben Kompatscher gehören diesem Daniel Rieder, Gartenhotel »Völser Hof« und Manuel Scherlin, Hotel »Emmy«, an. David Kompatscher berichtete von den Initiativen der Ortsgruppe wie dem »Völser Kuchlkastl«, dem »Osterpeckn« und dem Glühweinumtrunk im Dezember. Nützlich war im abgelaufenen Jahr auch die
gemeinsame Schließungszeitentabelle, die die Gastbetriebe der Gemeinde ausgearbeitet hatten, um Überschneidungen zu vermeiden, so Kompatscher. Auch heuer solle wieder eine solche Tabelle ausgearbeitet werden. Ein großes Dankeschön für ihren tatkräftigen
Einsatz für die Ortsgruppe sprach Kompatscher auch den scheidenden Ausschussmitgliedern Renate Mairhofer und Werner Rabensteiner aus. Gottfried Schgaguler, HGV-Bezirksobmann, appellierte, sich dafür einzusetzen, dass die traditionelle
Südtiroler Gasthauskultur erhalten bleibe, denn sie spiele auch für den Zusammenhalt in einer Dorfgemeinschaft als Treffpunkt und Ort der Kommunikation eine wichtige Rolle. Wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit der Dörfer im Schlerngebiet sei es zu-
dem, sich im Verband des Seiser Alm Marketing klar zu positionieren, betonte der Bezirksobmann. Es gelte, Synergien zwischen den sehr unterschiedlichen Betrieben mit ihrer breiten Angebotspalette zu schaffen und zu nutzen. Bürgermeister Arno Kompatscher dankte der Ortsgruppe für ihre Aktivitäten vor Ort und rief dazu auf, trotz steigender Belastungen mit Optimismus in die Zukunft zu blicken. HGV-Vizedirektorin Ester Demetz berichtete über die Gemeindeaufenthaltsabgabe, welche mit 1. Januar 2014 eingeführt wird. Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, ging in seinem Referat auf die Kostenstruktur in Hotels und Gastbetrieben ein.
Andreas Sparer als Ortsobmann bestätigt Terlaner Spargelzeit wieder gastronomischer Höhepunkt – Neuwahl des Ortsausschusses TERLAN
Andreas Sparer vom Hotel »Sparerhof« führt weiterhin die HGV-Ortsgruppe Terlan. Bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Terlan in der Kellerei Terlan ist auch der Ortsausschuss neu gewählt worden. Neben Sparer besteht dieser aus Brigitte Meraner, Restaurant »Schützenwirt«, Heinz Patauner, Restaurant »Patauner«, Hans Oberhauser,
Pension »Neuhausmühle« und Heidi Huber, Hotel »Weingarten«. Andreas Sparer berichtete über die Tätigkeit der Ortsgruppe und ging dabei insbesondere auf die anstehende Spargelwochen ein. Die Terlaner Spargelzeit wurde am 4. April feierlich eröffnet und dauert bis Ende Mai. Zehn Gastbetriebe nehmen daran teil. Bürgermeister Klaus Runer berichtete über den Stand der Dinge in Sachen Golfplatz. Weiters gab er einen Überblick über die Situation in den gemeinde-
Obmann Andreas Sparer. eigenen Gastbetrieben, die teilweise neu ausgeschrieben werden. Nach entspre-
chender baulicher Modernisierung ist Runer zuversichtlich, dass mit Oktober dieses Jahres auch der traditionsreiche Betrieb »Oberhauser« unter neuer Führung wieder eröffnet werden kann. Bezirksobmann Gottfried Schgaguler rief die Gastwirte zu Geschlossenheit auf und merkte an, dass die Gelder der Gemeindeaufenthaltsabgabe dafür genutzt werden sollten, die Attraktivität des Urlaubsortes Terlan noch zu steigern. Somit hätte der Gast einen spürbaren Nutzen
aus der zusätzlichen Abgabe, betonte Schgaguler. HGV-Vizedirektorin Ester Demetz berichtete über rechtliche Neuerungen und ging insbesondere auf die Gemeindeaufenthaltsabgabe ein, welche mit 1. Januar 2014 eingeführt wird. Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, ging im Fachteil der Versammlung auf die Kostenstruktur der Hotellerie- und Gastronomiebetriebe ein und rief dazu auf, diese zu analysieren und kontinuierlich unter Kontrolle zu halten.
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BEZIRKE
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Philip Ganthaler neuer Ortsobmann HGV-Ortsversammlung Partschins abgehalten – Tourismus unterstützen PARTSCHINS
Der neue Obmann der Ortsgruppe Partschins ist Philip Ganthaler vom Hotel »Sonne«. Er löst Philipp Schönweger ab, der sich nicht mehr der Wahl stellte. Bei der Jahresversammlung im Hotel »Rössl« in Rabland wurde auch der Ortsausschuss neu gewählt. Neben Ganthaler gehören diesem künftig Philipp Schönweger, Garni Hotel Apartment »Burgund«, Thomas Kaserer, Hotel Restaurant »Rössl«, Simon Gamper, Residence »Kronenwirt«, Klemens Kaserer, Hotel »Anderlahn«, Christian Pichler, Hotel »Waldhof« und Anita Thurner, Hotel »Panorama«, an. In seinem Tätigkeitsbericht dankte Philipp Schön-
Von links: Hansi Pichler, Philipp Schönweger, Klemens Kaserer, Philip Ganthaler, Anita Thurner, Thomas Kaserer, Simon Gamper. Nicht im Bild: Christian Pichler. weger der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit und lobte auch die gute und effiziente Arbeit des örtlichen Tourismusvereines. Der neue Ortsobmann Philip Ganthaler möchte in Zukunft ebenfalls eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwal-
tung und dem Tourismusverein pflegen. Großen Wert legt Ganthaler auch auf die Schaffung einer guten Basis für eine gute Harmonie und Zusammenarbeit unter den Mitgliedern. Hansi Pichler, Obmann des HGV-Bezirkes Meran/ Vinschgau, referierte über die geplante Gemeindeauf-
enthaltsabgabe, welche im kommenden Jahr in Kraft treten wird. Er gratulierte dem neu gewählten Ortsobmann und seinem Ortsausschuss und wünschte ihnen viel Erfolg. Bürgermeister Albert Gögele dankte den Tourismustreibenden für ihren Einsatz und auch für ihren Mut
zu Investition und Innovation, was Partschins touristisch zu dem gemacht hat, was es heute ist. Der Gemeindeverwaltung wird es auch weiterhin ein Anliegen sein, den Tourismus, wo es geht, zu unterstützen, betonte der Bürgermeister. Alfred Strohmer, Obmann des HGV-Gebietes Meran und Umgebung, dankte seinerseits für die tolle Mitarbeit, die von den Funktionären der Ortsgruppe in die Arbeit des Gebietsausschusses Meran und Umgebung eingebracht wurde. Im Fachteil der Jahresversammlung referierte Edith Oberhofer, Mitarbeiterin der Unternehmensberatung im HGV, über die Gäste der Zukunft, während Verbandssekretär Helmuth Rainer unter anderem über die neuen Bestimmungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz informierte.
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HGJ-INFO
APRIL 2013
»Gastro School Day« begeisterte alle Die Weiterbildungsveranstaltung für Schüler der gastgewerblichen Schulen fand zum dritten Mal statt Spannende Wettbewerbe, stimmungsvolle Musik und ein fesselndes Fachreferat – all das und vieles mehr erlebten rund tausend Schülerinnen und Schüler der gastgewerblichen Schulen Südtirols beim dritten »Gastro School Day«. Organisiert und finanziert wurde dieser kreative und innovative Weiterbildungstag von der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ), dem Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) und dem Bereich Deutsche Berufsbildung der Autonomen Provinz Bozen. Die Mitorganisatoren der Veranstaltung waren die gastgewerblichen Schulen Südtirols – die Landeshotelfachschule »Kaiserhof«, Meran, die Hotelfachschule Bruneck, die Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy«, Meran, die Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe »Emma Hellenstainer«, Brixen, und die Landesberufsschule »Johannes Gutenberg«, Bozen. Unterstützt wurde der »Gastro School Day« zudem von der Südtiroler Tourismuskasse (STK). Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Bozen, die auch die Stadthalle kostenlos zur Verfügung stellte. Begeistert von der tollen Stimmung und vom Können der Jugendlichen waren nicht nur die Fachlehrer und Direktoren, sondern auch die Ehrengäste, darunter die Landesräte Sabina Kasslatter Mur und Thomas Widmann, und die Organisatoren – allen voran HGJ-Obmann Anton Dalvai, HGV-Präsident Walter Meister, Hartwig Gerstgrasser, Bereichsleiter der Deutschen Berufsbildung, sowie STK-Vizepräsident Gottfried Schgaguler. Der »Gastro School Day« präsentierte sich als ein Tag voller Spaß, Spannung und Information für die Schülepa rinnen und Schüler.
Die Schülerinnen und Schüler der Hotelfachschule Für lustige Stimmung sorgte die Sketch-Einlage der Hotelfachschule Bruneck. »Kaiserhof« lieferten tolle Showmix-Einlagen.
Die Schüler der Landesberufsschule »Johannes Guten- Die Sieger des »Serviceparcours« von der Landesberufsberg« zeigten ihr komödiantisches Talent. schule »Emma Hellenstainer«. Fotos: live-style.it
Danke an die Organisatoren und Unterstützer des »Gastro School Day 2013« Der »Gastro School Day« ist eine Initiative von:
Unterstützt von:
Schirmherrschaft:
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HGJ-INFO
APRIL 2013
Die Gewinner der Wettbewerbe Prämiert wurden die siegreichen Projektarbeiten und die Gewinner des »Serviceparcours« Aus 29 eingereichten Projekten wurden die sechs Sieger ermittelt. Diese erhielten insgesamt 4.500 Euro. »Mit dem ›Gastro School Day‹ geben wir den Schülern der gastgewerblichen Schulen die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Die Schüler haben zudem die Möglichkeit, einen tollen gemeinsamen Tag zu verbringen«, betonte HGJObmann Anton Dalvai beim dritten »Gastro School Day«, der Mitte März in der Stadthalle in Bozen über die Bühne ging. HGV-Präsident Walter Meister zeigte sich vor allem von den innovativen Projektarbeiten begeistert, die die Schüler der gastgewerblichen Schulen für den Wettbewerb eingereicht haben. Der Vizepräsident der Südtiroler Tourismuskasse (STK), Gottfried Schgaguler, wiederum hob den hohen Stellenwert einer soliden und praxisnahen Ausbildung der Jugendlichen im Hotel- und Gastgewerbe hervor. Hartwig Gerstgrasser, Bereichsleiter der Deutschen Berufsbildung, ergänzte: »Der ›Gastro School Day‹ unterstreicht die Vielfalt einer beruflichen Ausbildung und setzt unseren Leitgedanken einer handlungsorientierten Ausbildung um.« Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der Projektarbeiten. Bereits im Vorfeld des »Gastro School Day« haben die
Die prämierten Schülerinnen und Schüler der Projektarbeiten mit Vertretern der HGJ. Foto: live-style.it
Veranstalter Projektarbeiten zu verschiedenen Themen ausgeschrieben, an denen sich die Schülerinnen und Schüler beteiligen konnten. Aufgeteilt in zwei Kategorien standen den Jugendlichen jeweils zwei Themen zur Auswahl. Für die zweiten Klassen des Bienniums und die zweiten und dritten Klassen der Fachschulen lauteten diese: »Mein Südtiroler Buffet« und »Mein Konzept für eine ›coole‹ Bar«. Für die vierten und fünften Klassen der Hotelfachschule und für die Höhere Hotelfachschule standen die Themen »Konzept für die Eröffnungsfeier eines Hotels oder Restaurants« und »Der Südtiroler Werbekoffer« zur Auswahl.
Die Siegerprojekte Insgesamt wurden 29 Projektarbeiten eingereicht. Eine Jury, bestehend aus je einem Vertreter des HGV und des Bereiches
SuedtirolSpot
net
Deutsche Berufsbildung, zwei Vertretern der HGJ und je einem Vertreter der gastgewerblichen Schulen hat die Arbeiten bewertet. Beim »Gastro School Day« wurden die Sieger prämiert. Gewonnen haben den Wettbewerb in der ersten Kategorie die Schüler Vanessa Grießmair, Adriana Celebucka, Toni Öhler, Lukas Mair, Alois Untergassmair und Christoph Hauser von der Landesberufsschule »Johannes Gutenberg« mit ihrem Projekt »Mein Südtiroler Buffet«. Auf den zweiten Platz schafften es Desirèe Kastl, Max Walcher und Daniel Pircher von der Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy« mit dem Projekt »Time Travel«. Den dritten Platz belegten Juliane Paulmichl, Laura Curnis, Franziska Götsch und Melanie Pazeller von der Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy« mit dem Projekt »4-Jahreszeitenbar – 4 SEAsons«. In der
zweiten Kategorie gingen die Schüler Moritz Straudi, Tobias Platter und Evelyn Unterfrauner von der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« mit ihrem Projekt »Der Südtiroler Werbekoffer« als Sieger hervor. Platz zwei sicherten sich Jasmin Platter, Valentina Tassotti, Maddalena Köllemann und Lisa Maria Platzgummer von der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« mit ihrem Projekt »Restaurant Harmonia«. Und den dritten Platz konnten Katharina Sinner, Susanne Cattoi und Johannes Wieser der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« mit dem Projekt »Der Südtiroler Werbekoffer« für sich beanspruchen. Insgesamt wurden die Gewinner mit einem Preisgeld in der Höhe von 4.500 Euro ausgezeichnet. Mit Spannung erwartet wurde von den Schülerinnen und Schülern auch der Teamwettbewerb »Serviceparcours«, bei dem sich je zwei Teams pro Schule im
Bereich Service gemessen haben. Die Organisatoren der Landesberufsschule »Emma Hellenstainer« stellten die Geschicklichkeit der Teams in gekonnter Weise auf die Probe. Gewonnen haben den Teamwettbewerb Annares Hopfgartner und Alexander Piok von der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe »Emma Hellenstainer« in Brixen. Sie bekamen von der Direktorin Brigitte Gasser da Rui den »Goldenen Shaker« des »Gastro School Day 2013« überreicht. Mit viel Witz und Humor referierte der Schweizer Experte Beat Krippendorf zum Thema »Tourismus und Dienstleistung – die Wichtigkeit der Persönlichkeit«. Mit einer Modeschau für Berufsbekleidung im Hotelund Gastgewerbe begeisterten die Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy«, für schwungvolle Musik sorgte die Schulband »No Smoke Area« der Landeshotelfachschule »Kaiserhof«, mit Sketch-Einlagen überzeugten die Schülerinnen und Schüler der Hotelfachschule Bruneck und der Landesberufsschule »Johannes Gutenberg« und tolle Showmix-Einlagen lieferten die Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule »Kaiserhof«. Durch den »Gastro School Day« führte der Moderator Markus Frings. Als Co-Moderatoren standen ihm zwei Schüler der Hotelfachschule Bruneck – Miriam Kirchler und Peter Steurer – zur pa Seite.
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HGJ-INFO
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Flotte und trendige Mode Berufsbekleidung am Laufsteg Die Kleidung für den Berufsalltag im Hotelund Gastgewerbe kann auch jugendlich und trendy sein – das wurde beim »Gastro School Day« gezeigt.
Destillation pur in Südtirol Die HGJ Meran/Vinschgau lud kürzlich zu einer Besichtigung der neuen Whisky-Destillerie »Puni« in Glurns. Der Einladung folgten rund 20 interessierte HGJler. Bei der Besichtigung wurden die HGJler durch die Destillerie geführt und erfuhren dabei alles über die Prozesse einer Whiskyherstellung. Dabei erhielten sie einen Einblick in die Verarbeitung des Getreidemalzes, der Gärungsphase in großen Holzfäs-
sern, der Destillation in originalen Kupferbrennblasen aus Schottland und anschließend der Fasslagerung. Danach konnten die HGJler den klaren und ersten fassgelagerten »Italian Single Malt« verkosten. Das Puni-Team führt die Whisky-Destillerie »Puni« in Glurns mit Leidenschaft. Dies spiegelt sich auch in der Führung und den Erzählungen wider. Im Foto die HGJ-Mitglieder bei der Besichtigung.
Im Rahmen des »Gastro School Day« führten die Schülerinnen und Schüler der Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy« in Meran, unter der professionellen Anleitung von Barbara Hilber von der Agentur »sam«, trendige Berufsbekleidung vor. Zur Verfügung gestellt wurde diese von den Firmen »Kuntner – top for job« aus Bozen und »Milesi« aus Bruneck. Flotte, jugendliche Outfits begeisterten die Schülerinnen und Schüler. Dabei war für jede Sparte etwas: von der Service-
bekleidung über die richtige Ausstattung für die Köchinnen und Köche bis hin zur Trachtenmode.
Frisuren und Schminke Für die passenden Frisuren und die Schminke sorgten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Schönheitspflege und der Lehrlingsklasse für Friseure der Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie »Luis Zuegg« in Meran.
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... präsentierten die Schülerinnen und Schüler der LBS »Savoy« beim »Gastro School Day«. Fotos: live-style.it
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HGJ-INFO
APRIL 2013
Neue HGJ-Mitglieder Lüsen
Steinhaus
Elisabeth Hinteregger, Naturhotel »Lüsnerhof«
Roman Hofer, »Enzhof«
Prad am Stilfserjoch
Stilfs
Marion Pfeifer
Carolin Pinggera
Sarntal
St. Ulrich
Mara Spiess, Bar »Mary«
David Rier, Hotel »Albion«
Sand in Taufers
Nicole Rier, Hotel »Albion«
Noemi Cécil Mameli, Alphotel »Stocker« Schluderns
St. Vigil
Bettina Moras
Deborah Kehrer »Ju Furcia«
Sterzing
Welsberg
Sandra Klammer, Hotel »Klammer«
Georg Ploner, Gasthof »Gailerhof«
Jahreshauptversammlung Ort: Festung Franzensfeste Wann: Mittwoch, 12. Juni 2013 Alle HGJler sind herzlich dazu eingeladen. Die Jahreshauptversammlung findet am Abend statt. Alle weiteren Details und Informationen folgen in einer persönlichen Einladung. Es erwartet euch wieder ein tolles Programm! Merkt euch den Termin schon mal vor!
Anfrage für Sommerpraktika Das italienische Schulamt bietet einen neuen Service und bemüht sich, den Schülerinnen und Schüler, welche die 4. Klasse Oberschule besuchen, Sommerpraktika zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler, welche sich für diese Praktika interessieren, sind flexibel, lernbereit und fleißig. Alle Hoteliers und Gastwirte, die
Interesse haben, für die Sommermonate Schülerinnen bzw. Schüler italienischer Muttersprache mit Deutschkenntnissen einzustellen, können für weitere Informationen und Auskünfte Frau Monica Betta vom italienischen Schulamt, Tel. 0471 411 360 (14 Uhr bis 17.30 Uhr) kontaktieren.
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HGJ-INFO HGJ-Partner »systems« informiert
Gäste und Internetzugang Studien bestätigen es: Über 96 Prozent der Gäste surfen im Internet mit mobilen Geräten. Ein weiterer Trend: Die Gäste erwarten leistungsfähige Internetverbindungen und der Internetzugang im Hotel muss nach Möglichkeit kostenlos sein. Diese Entwicklungen stellen viele Gastbetriebe vor große Herausforderungen. Laut Umfrage eines renommierten Bewertungsportals erwarten sich über 60 Prozent der Gäste, dass als Service eines Hotels der Internetzugang kostenlos angeboten wird. Negativ bewertet wird weiters die genaue Stundenabrechnung, die langsame Geschwindigkeit oder wenn das Internet nicht im ganzen Hotel verfügbar ist. Das Surfverhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahren stark verändert, auch während des Urlaubes. Der Gast will im gesamten Hotel, zu jeder Zeit, egal, mit welchem Gerät, kostenlos online sein. Hoteliers sind zudem mit der Situation konfrontiert, dass die Anzahl der Internetuser bei den Gästen extrem schnell wächst. Nicht nur die Eltern wollen online sein, auch die Kinder wollen im Urlaub aufs Internet nicht verzichten. Dies bedeutet,
dass der Internetzugang im gesamten Hotel verfügbar sein muss und dass die Leitung so potent ist, dass nicht dauernd die Verbindung verloren geht. Ist dies der Fall, so geschieht es immer häufiger, dass Gastbetriebe aufgrund dieser Mängel in Bewertungsportalen negativ bewertet werden. Um die Gäste zufrieden zu stellen, sollten mehrere Punkte beachtet werden. Die wichtigsten sind: ein einfaches Verwaltungssystem, eine hochverfügbare, optimale Reichweite sowie passende Bandbreite des Internetzuganges, aktuelle Technologie u.v.m. Die Firma »systems« hat sich darauf spezialisiert. Lassen Sie sich kostenlos beraten und Ihr bestehendes W-LANSystem auf Verfügbarkeit Aktualität und Leistung prüfen. Einfach eine E-Mail senden an sales@ hotel-solutions.it.
APRIL 2013
Südtiroler Weinstraße HGJ-Landesleitung informierte sich über Initiative Die Landesleitung der HGJ traf sich kürzlich zu einem Gespräch mit den Verantwortlichen der Südtiroler Weinstraße. Dabei präsentierten Präsident Manfred Vescoli und Geschäftsführerin Ulrike Platter die Südtiroler Weinstraße und deren Tätigkeit. Die Südtiroler Weinstraße hat insgesamt 62 Mitgliedskellereien auf 16 Gemeinden und macht 84 Prozent der gesamten Weinbaufläche in Südtirol aus. Bei dem Treffen präsentierte Manfred Vescoli die Infobroschüre »WeinInfo«, die Weinsafari, das Angebot »Wein&Rad«, die Südtiroler Weinstraßenwochen und den neuen »Weinpass«. Dieser ist eine Gästekarte, wobei man verschiedene Angebote wie Themenverkostungen, Kellerführungen, Weinmuseum und vieles mehr in Anspruch nehmen kann und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mög-
Die Vertreter der HGJ-Landesleitung mit Manfred Vescoli und Ulrike Platter. lich ist. »Der Weinpass gibt den Gästen und auch Einheimischen die Möglichkeit, die Weinstraße kennen zu lernen und mehr über das Thema Wein in Südtirol zu erfahren«, ist HGJ-Obmann Anton Dalvai überzeugt. Der Weinpass ist in
den Tourismusvereinen entlang der Südtiroler Weinstraße, bei Mitgliedskellereien und Mitgliedsbetrieben der Südtiroler Weinstraße seit Ostern erhältlich. Der Weinpass kostet für drei Tage 35 Euro und für sieben Tage 40 Euro.
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Hotel »Mirabell« in Hafling besichtigt Kürzlich organisierte der HGJ-Bezirk Meran/Vinschgau eine Besichtigung des Hotel »Mirabell« in Hafling. Familie Reiterer begrüßte die HGJler im Hotel und gewährte ihnen einen Einblick ins Hotel. Das Vier-SterneSuperior-Hotel wurde vor Kurzem renoviert und erstrahlt nun im neuen Glanz. Bei der Renovierung wur-
de ein neuer beheizter InfinityPanoramapool mit Lounge-Ruhebereich errichtet. Neue Chalet-Suiten, eine große Parkanlage, ein großer Spa- und Wellnessbereich und eine neue Tiefgarage zählen zum zusätzlichen Angebot des Hotels. Im Bild die HGJler bei der Besichtigung des Hotel »Mirabell« in Hafling.
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APRIL 2013
Was & Wann HGV Bis 31. Mai
Zehn Gastbetriebe laden zur »Terlaner Spargelzeit« in Terlan, Siebeneich und Vilpian.
Freitag, 12. April bis Sonntag, 28. April
»Kulinarische Genusswelt am Tschögglberg«. Spezialitätenwoche in Jenesien. Siehe Seite 27 dieser »HGV-Zeitung«.
Dienstag, 4. Juni
Landesversammlung des HGV im Meraner Kurhaus. Beginn: 10 Uhr. Ausführliches Programm in der Mai-Ausgabe der »HGV-Zeitung«.
HGJ Dienstag, 16. April
Die HGJ Meran/Vinschgau organisiert einen Golfschnupperkurs für alle interessierten HGJler im Passeiertal.
Mittwoch, 17. April
Der HGJ-Bezirk Eisacktal lädt zu einer Besichtigung der Spezialbier-Brauerei »Forst« und der Kaffeerösterei »Schreyögg« ein.
Mittwoch, 12. Juni
Jahreshauptversammlung der HGJ. Ort: Festung Franzensfeste.
Diskussionsabend des Tourism Management Club zum Thema »Südtirol im Event-Jungle – Wie viele und welche Events braucht das Land?«. Es diskutieren Ulrich Dorner, Kitzbühel; Oswin Maurer, Professor an der Freien Universität Bozen; Alex Ploner, International Mountain Summit, Brixen. Beginn: 20 Uhr, Raiffeisen Forum, Bruneck.
Einheimisch und gesund essen Wildkräuterwochen in Lana und Umgebung: 18. April bis 5. Mai Im April und Mai wird Lana mit den umliegenden Dörfern wieder zum Schauplatz der Wildkräuterwochen. Die Köchinnen und Köche der Restaurants und Gastbetriebe in Lana, Vigiljoch, Völlan, Prissian und Tisens bieten von 18. April bis 5. Mai kulinarische Genüsse mit Wildkräutern und Wildgemüse, indem sie altherkömmliche Gerichte mit innovativen Kreationen verbinden. Die Aktion »Wildkräuter – einheimisch und gsund« ist 2008 zusammen mit dem
Der Löwenzahn im Mittelpunkt Kulinarische Höhepunkte in Gastbetrieben
Verschiedenes
Montag, 15. April
Der Löwenzahn eignet sich nicht nur zur Dekoration von Gerichten, sondern ist auch besonders gesund.
Tourismusverein Lana und Umgebung, der Fachschule für Hauswirtschaft Frankenberg, der HGV-Ortsgruppe Lana und der Südtiroler Bäuerinnenorganisation entstanden. Es hat sich in all diesen Jahren als gelungenes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit erwiesen. Mit der Aktion wollen die Veranstalter Fachwissen an Einheimische und Gäste vermitteln, um sie nicht nur für die Pflanzenvielfalt, sondern auch für die gesundheitliche Wirkung von Wildkräutern zu sensibilisieren. Die Naturkräuter mit Heilwirkung aus ökologisch einwand-
Teilnehmende Gastbetriebe • Restaurant-Vinothek »Lounge G.«, Lana, Tel. 0473 562 447 • Gasthof »Kirchsteiger«, Völlan, Tel. 0473 568 044 • Gasthaus »Rafflerhof«, Völlan, Tel. 0473 550 796 • Hotel »vigilius mountain resort«, Vigiljoch, Tel. 0473 556 600 • Gasthof »Zum Mohren«, Prissian, Tel. 0473 920 923 • Restaurant »Zum Löwen«, Tisens, Tel. 0473 920 927
freien Orten werden durch die Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung gesammelt. Die Gastwirte bieten den Besuchern der Wildkräuterwochen neben den kulinarischen Genüssen auch wertvolle und interessante Informationen zu den Wildkräutern. Sechs Gastbetriebe beteiligen sich an den diesjährigen Wildkräuterwochen (siehe Box), welche wieder mit einer interessanten Veranstaltungsreihe begleitet werden. Zur Eröffnung findet am 18. April im Restaurant »Zum Löwen« in Tisens ein Gala-Dinner statt. Weiters findet am 20. April ein Vortrag zum Thema »Energie und Lebenskraft mit Säften und Smoothies aus Wildkräutern« statt. Zudem werden geführte Wildkräuterwanderungen sowie ein Workshop mit Sternekoch Christian Pircher und ein Wildkräuter-Wellness-Workshop angeboten. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.wildkraeuter.it.
Kulinarisches rund um die Heilpflanze Löwenzahn bieten sieben Gastbetriebe am Deutschnonsberg vom 20. April bis zum 5. Mai. Im Frühjahr 1996 fanden erstmals die »Löwenzahnwochen am Deutschnonsberg« statt. Kräuterpfarrer H. J. Weidinger war zur Eröffnung der neuen Initiative rund um das bisher kaum beachtete »Unkraut« auf den Deutschnonsberg gekommen, um die Schirmherrschaft über das Projekt zu übernehmen. Vom 20. April bis zum 5. Mai dieses Jahres finden die Löwenzahnwochen zum 18. Mal in Folge statt. Heuer ist es sein Nachfolger im Verein Freunde der Heilkräuter, der »neue« Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger, der anlässlich der Löwenzahnwochen den Deutschnonsberg besuchen wird,
um auf die Heilwirkung des Löwenzahns und der anderen Kräuter hinzuweisen. Die Löwenzahnpflanze und mit ihr die Initiative am Deutschnonsberg hat nämlich in der Zwischenzeit nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, im Gegenteil.
Gerichte mit Löwenzahn Unter dem Motto »Löwenzahn – Heilkraft in Natur und Küche« werden während der Löwenzahnwochen am Deutschnonsberg in den sieben teilnehmenden Gastbetrieben gastronomische Highlights geboten. Im Rahmenprogramm sind Vorträge, geführte Wanderungen, Kinderanimation und vieles mehr vorgesehen. Weitere Informationen zu den Löwenzahnwochen am Deutschnonsberg und dem dabei gebotenen Rahmenprogramm unter www. loewenzahnwochen.it.
Teilnehmende Gastbetriebe • Gasthof Restaurant »Zum Hirschen«, Unsere Liebe Frau im Walde, Tel. 0463 886 105 • Gasthof »Zur Sonne«, Unsere Liebe Frau im Walde, Tel. 0463 859 006 • Pension Restaurant »Pfitscher«, Unsere Liebe Frau im Walde, Tel. 0463 886 147 • Gasthof »Gampenpass«, Unsere Liebe Frau im Walde, Tel. 0463 886 148 • Pension Restaurant »Greti«, St. Felix, Tel. 0463 886 226 • Gasthof »Neue Post«, Proveis, Tel. 0463 530 271 • Gasthaus »Waldrast«, Proveis, Tel. 0463 530 155
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Reise durch die Südtiroler Braugeschichte – Teil 1
Südtirols Brauwesen im 19. Jahrhundert Südtirol ist allgemein als Weinland bekannt. Dass Südtirol aber auch eine bedeutende Braugeschichte hat, das wissen die Wenigsten. Im Jahre 1810 errichtete die Gemeinde Meran eine Brauerei. Der erste Betreiber des »Stadtbräuhauses« in Meran war Josef Valentin Schweiggl. Das von Schweiggl gebraute Bier war damals so gut und bekömmlich, dass das Stadtmagistrat 1823 der Meinung war, dass eine zusätzliche Ausschanklizenz an den Rosenwirt Albuin Wenter dem Meraner Brauhaus keinen Schaden zufügen, im Gegenteil, den Bierabsatz in Meran sogar fördern würde. Das Meraner Brauhaus ging 1834 in den Besitz von Josef Kofler aus Goldrain über, der es bis 1864 führte.
Das Personal der Brauerei »Forst«.
Das Stadtbräuhaus in Meran.
Zwischen 1864 und 1880 war das Brauhaus in Besitz von Franz Steinlechner, ehe es 1880 an Paul Gutweniger und später 1891 an Carl Rieper verkauft wurde. Paul Gutweniger wurde 1885 die Erlaubnis erteilt, das Brauhaus »Stadtbräuhaus« zu nennen. In der Zwischenzeit hatten am 7. April 1857 zwei Meraner Unternehmer,
gleich der Grund für das spätere forstgrüne Logo mit den drei Tannen und dem weißen Hintergrund. Im Jahr 1863 ging die Brauerei Forst in Besitz der Brauerdynastie Fuchs über. Sechs Jahre nach ihrer Gründung erwarb der aus Latsch stammende Josef Fuchs das Unternehmen und das umliegende Land.
Johann Wallnöfer und Franz Tappeiner, vom zuständigen Magistrat in Innsbruck die kaiserliche Lizenz für die Gründung einer Brauerei erhalten. Als Standort wurde von den beiden der Unterkoflhof in Forst bei Meran gewählt. Die Ortschaft war zugleich auch Namensgeber für die Brauerei und zeit-
Die limitierte Jahresproduktion von 230 Hektolitern wurde in den Folgejahren kontinuierlich erhöht, dank der unternehmerischen Fähigkeiten von Herrn Fuchs und seiner Frau Rosa Filomena. In der Mai-Ausgabe der »HGV-Zeitung« zeigen wir auf, wie sich das Brauwesen in Südtirol in den Jahren entwickelte.
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Mit allen Sinnen genießen Genussfestival Südtirol vom 24. bis 26. Mai in Bozen – umfangreiches Genussprogramm Bereits zum zweiten Mal wird die Bozner Innenstadt zu Südtirols Visitenkarte für Qualität, Vielfalt und Genuss. »Mit allen Sinnen genießen« – ist das Motto der zweiten Auflage des Genussfestivals Südtirol, wo sich alle 12 Südtiroler Qualitätsproduktgruppen gemeinsam präsentieren. »Das Genussfestival Südtirol in der Landeshauptstadt ist die Krönung für das Genussland Südtirol und seine Qualitätsprodukte und stellt eine Visitenkarte für unser Land dar«, sagt Thomas Widmann, zuständiger Landesrat für die Südtiroler Qualitätsprodukte und Pate des Genussfestivals Südtirol. Im Mittelpunkt der zweiten Ausgabe des Festivals in der Bozner Altstadt stehen die neun Produktgruppen mit dem Qualitätszeichen Südtirol sowie der Südtiroler Apfel g.g.A. (geschützte geographische Angabe), der Südtiroler Speck g.g.A. und der Südtiroler Wein DOC. An drei Tagen werden die Vorzüge der einheimischen Küche, viel Information, Spiel und Spaß für Jung und Alt in kompakter und festlicher Art Einheimischen und Gästen geboten. Das Qualitätszeichen Südtirol wurde 2005 gleichzeitig mit der Dachmarke Südtirol eingeführt. Heute gehören insgesamt neun Produktgruppen zur Familie der Südtiroler Qualitätsprodukte.
Apfel, Milch und Speck Auf der »Apfelwiese« in der Gumergasse und am Rathausplatz erfahren die Besucher alles rund um den Südtiroler Apfel g.g.A. – vom Anbau über die Lagerung bis hin zu den verschiedenen Arbeitsschritten der Südtiroler Obstbauern im Jahreskreis. Der Rathausplatz – bepflanzt mit echten Apfelbäumen – wird vor allem den Kindern gewidmet sein und ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm bieten. In der
Die Altstadt von Bozen ist wieder Austragungsort des Genussfestivals. Foto: Eos/Werner
»MilchWelt« im Palais Campofranco zeigt sich die Südtiroler Milch in einem modernen Licht: Ein multisensorischer Auftritt gibt den Besuchern die Möglichkeit, das traditionsreiche Lebensmittel aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Auch die kleinen Besucher kommen mit viel Spiel und Spaß voll auf ihre Kosten. Der Südtiroler Speck g.g.A. hat seine Bühne am »Speckplatzl« am Musterplatz und in der Mustergasse. Besucher bekommen nicht nur Einblicke in die Produktion des Südtiroler Specks, sondern erfahren auch, wie die Spezialität in der traditionellen und modernen Südtiroler Küche zum Einsatz kommt.
Bozner Weinkost Die Produktgruppen Südtiroler Brot und Backspezialitäten, Gemüse, Beeren und Kirschen, Obstprodukte, Honig, Grappa, Kräuter und Gewürze sowie Rindfleisch können auf der Genussmeile verkostet und gekauft werden. Alle diese Produktgruppen tragen das Qualitätszeichen Südtirol.
Die Genussmeile erstreckt sich von der Silber- und Mustergasse über den Waltherplatz bis hin zum Kornplatz, wo sich das Südtiroler Brot präsentiert. Die renommierte Bozner Weinkost ist auch 2013 einer der Glanzpunkte des Genussfestivals Südtirol. Austragungsorte für die traditionelle Weinveranstaltung sind das ehrwürdige Merkantilmuseum in der Silbergasse 5 und das Parkhotel »Laurin« . Das Internationale Gewürztraminer Symposium, welches am 22. und 23. Mai in Tramin stattfindet, bildet den Auftakt der diesjährigen Bozner Weinkost. Ab dem 24. Mai steht im Merkantilmuseum eine besondere Tischverkostung auf dem Programm: Hier werden »in anteprima« Spitzenweine vorgestellt, die bis Ende Mai 2013 auf den Markt kommen. Eine Neuheit ist heuer die exklusive Vertikalverkostung »3x3, die kleine Vertikale«, die in den neu renovierten Kellergewölben des Merkantilmuseums stattfindet. Dabei stellen jeweils drei Kellereien drei Jahrgänge ihres Spitzenweines vor. Im Park-
hotel »Laurin« hingegen werden bei der freien Sortenverkostung die sechs Südtiroler Leitsorten, die Eisacktaler Weißweine sowie Südtiroler Sekte verschiedenster Jahrgänge verkostet. Am Freitagabend findet im Garten des Parkhotel »Laurin« auch die trendige »Südtiroler Wineparty« statt, während am Sonntag, immer im »Laurin«, Jazzliebhaber beim Sektfrühstück »Swinging Bubbles«, mit welchem die Bozner Weinkost ihren prickelnden Ausklang findet, voll auf ihre Kosten kommen.
Kochkunst Den Besucher erwartet quer durch die Altstadt von Bozen ein vielfältiges Rahmenprogramm: Live-Kochshows der Südtiroler Sterneköche wie Anna Matscher, Karl Baumgartner, Peter Girtler, Jörg Trafoier, Luis Haller oder Felice Lo Basso, exklusive Kochkurse mit den Sterneköchen sowie diverse Sensorikseminare. Am Samstagabend findet auf der Hauptbühne am Waltherplatz ein Konzert mit verschiedenen Südtiro-
ler Gruppen unterschiedlichsten Genres statt. Ein Genussrestaurant am Waltherplatz, geleitet von Sternekoch Herbert Hintner, verspricht zudem kulinarischen Hochgenuss. Den fachlichen Auftakt des Genussfestivals Südtirol bildet das Genusssymposium am Freitag, auf dem die Teilnehmer wertvolle Impulse und Gedankengänge zum Thema »Sicherheit & Regionalität« von international anerkannten Experten der Branche erhalten. Initiatoren und Protagonisten des Genussfestivals Südtirol sind die Hersteller der Qualitätsprodukte. Organisiert und koordiniert wird das gesamte Festival von der EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen. Möglich wird das Festival durch die Unterstützung und Kooperation der Autonomen Provinz Bozen, der Stadt Bozen und der Südtirol Marketing Gesellschaft. Das Festival wird zudem von der Raiffeisen Bank und der Spezialbier-Brauerei Forst unterstützt. Nähere Infos gibt es auf der Internetseite www. genussfestival.it.
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Das Touriseum startet in die neue Saison Sonderausstellung über das Urlaubsland Südtirol bis 15. November zu besichtigen Das Touriseum feiert 2013 mit zwei Sonderausstellungen und der Neugestaltung der historischen Räume seinen 10. Geburtstag.
bestimmen die Gäste die Laune der Hoteliers und Gastronomen in Echtzeit: 365 Tage Sonnenschein gibt es nicht mehr. Die Sonderausstellung »URLAUB_VACANZE 2.0« kann bis 15. November 2013 in der Remise von Schloss
Trauttmansdorff besichtigt werden. Welche Objekte sammelt das Touriseum? Wie groß ist seine Sammlung? Wie kommen die Objekte ins Touriseum und was geschieht dort mit ihnen? Welches sind die kuriosesten Objekte? Antwor-
ten auf diese Fragen finden die Besucher in der »Peepshow der Objekte«. Im Rahmen der landesweiten Aktion »Jahr des Museumsobjektes« zeigt das Touriseum, dass jene Objekte, die das Museum in seinen Ausstellungen zugäng-
3hochk.de
Das Touriseum, erstes Museum des Alpenraums, das sich umfassend der Geschichte des Tourismus widmet, feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen mit einer Sonderausstellung über die tief greifenden Veränderungen für Reisende und Bereiste im Ferienland Südtirol seit seiner Eröffnung 2003. Denn Urlaub fühlt sich heute anders an als noch vor zehn Jahren: Mit ihrem Smartphone suchen Reisende heutzutage nach Restaurants, twittern »Geheimtipps« und zeigen Freunden auf Facebook ihre Urlaubsbilder. Mit ihren Bewertungen auf Online-Portalen
Das Touriseum zeigt die neueste Tourismusgeschichte.
lich macht, nur ein kleiner Teil eines viel größeren – den Besuchern sonst verborgenen – Bestandes sind. Die Besucher erhalten einen kurzen Blick auf Sammlungs-Highlights des Touriseums. Ein weiteres Highlight 2013 ist die neu gestaltete Dauerausstellung zur Geschichte des Schlosses. Nach ihrem Umbau zeigen sich die historischen Räume im 2. Stock von Schloss Trauttmansdorff in neuem Glanz und präsentieren jetzt noch mehr Spannendes rund um die illustren Bewohner von Schloss Trauttmansdorff – darunter die berühmte Kaiserin Elisabeth, genannt »Sissi«. Die Besichtigung von Schloss Trauttmansdorff mit dem Touriseum ist in der Eintrittskarte der Gärten von Schloss Trauttmansdorff inbegriffen. Weitere Infos unter www.touriseum.it.
Herzlich Willkommen! Ein edles Bad ist die Visitenkarte eines Hotels. Wohlfühlen mit allen Sinnen – Wasser, Wärme, Design. Und der Gast kommt wieder. Immer gut beraten mit einem Hotelbad von INNERHOFER. Beratungstermine in den Bäderausstellungen: St. Lorenzen (Tel. 0474 470-200), Meran (Tel. 0473 272-400) Trient (Tel. 0461 1730-900) und Belluno (Tel. 0437 273-400) www.innerhofer.it
Weihnachten ist Helfen Die Original Südtiroler Christkindlmärkte und die Produzenten ausgewählter Südtiroler Qualitätsprodukte haben gemeinsame Sache für einen guten Zweck gemacht. Von jedem Glas Honig und jeder Packung Dörräpfel, die bei den Original Südtiroler Christkindlmärkten an den Ständen der Südtiroler Qualitätsprodukte verkauft wurden, gingen 0,50 Euro an das SOS Kinderdorf
Italien. Insgesamt konnten die Arbeitsgruppe der Original Südtiroler Christkindlmärkte und die Honigund Dörräpfelproduzenten 10.000 Euro an das SOS Kinderdorf Italien überweisen. Mit dieser Spende wollen die Christkindlmarktbetreiber dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen in Notsituationen bessere Alltags- und Lebensbedingungen zu ermöglichen.
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Runder Geburtstag an der »Emma« Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe feierte 30-jähriges Bestehen Anfang März nutzten zahlreiche interessierte Gäste die Tage der offenen Tür, um die Schule kennenzulernen. Gleichzeitig wurde das Jubiläum gefeiert. Die Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe »Emma Hellenstainer« in Brixen ist ein lebendiger Ort mit einer aktiven Schulgemeinschaft. Einen Empfang, wie er den Besuchern der Hellenstainer bereitet wurde, bekommt man selten. Sobald man die Schule betrat, wurde man von höflichen Jugendlichen per Handschlag begrüßt. »Hallo, ich bin Anna, und werde Sie nun durch meine Schule führen«. Kompetent, freundlich und aufmerksam wurde man von den Schülerinnen und Schülern durch das gesamte Schulgebäude gelotst. Auffallend war die verhältnismäßig große Anzahl an jungen Gästen, die sich sehr für die Schule interessierten, sich alles genau erklären ließen und vermutlich potenzielle zukünftige Schüler sind.
Faszinierender Rundgang An der modernen Schulbar vorbei ging es direkt in die Konditorei. Hier wurden Marzipanfiguren modelliert, Petit Fours dekoriert und Konditormeister Hubert Oberhollenzer fertigte gerade ein aufsehenerregendes Schaustück aus Zucker an, das später die Geburtstagstorte zum 30-jährigen Bestehen der Schule zieren sollte. Weiter ging es in die Bäckerei. Hier wurde geknetet, Teiglinge wurden in den Ofen eingeschossen und es duftete herrlich nach frischem Brot. Die Hellenstainer-Bäckerei hat sich seit zwei Jahren völlig auf Bio umgestellt; sämtliche verwendeten Rohstoffe sind seither aus biologischer Herstellung. In der Metzgerei der Schule waren die Schüler unter der Aufsicht ihrer
Die Schuldirektorin und Senator Hans Berger schnitten Fachlehrer Helmut Bachmann und sein Küchenteam die Jubiläumstorte an. Im Hintergrund HGV-Vizepräsi- überraschten die Gäste der Jubiläumsfeier mit einer dent Helmut Tauber und Ortsobmann Markus Huber. Riesen-Paella-Pfanne.
Mit einem freundlichen Empfang wurden die Besucher An der Schulbar der Landesberufsschule konnten die Besucher kreative Drinks genießen. Fotos: Leonhard Angerer an der »Emma Hellenstainer« willkommen geheißen. Fachlehrer dabei, Fleisch fachgerecht zu zerlegen. Andere schnitten den wunderbaren Hellenstainer-Rohschinken in hauchdünne Scheiben und boten den Gästen Kostproben an. Der absolute Geheimtipp war die fantastische Weißwurst, die nirgends so köstlich schmeckte, wie hier. Im ersten Stock befinden sich die drei Lehrküchen und in jeder fand eine Art Küchenparty statt. Besucher durften den angehenden Köchinnen und Köchen über die Schultern schauen und die fachgerecht zubereiteten Speisen verkosten. Nicht nur die Qualität der Speisen war wirklich ausgezeichnet, sondern auch die Präsentation war eine Augenweide – das Auge isst
ja bekanntlich mit. Im Servicebereich wurden die vielfältigen fachlichen Anforderungen demonstriert, denen eine Servierfachkraft gewachsen sein muss. Hier wurde Fleisch tranchiert, Obst filetiert – einige Schüler flambierten Süßspeisen, andere präsentierten kreative Mixgetränke und festlich gedeckte Tische luden zum Verweilen ein. In der gemütlichen Kaffeeecke wurden ausgesuchte Kaffeespezialitäten serviert und an der Geruchssäule testeten interessierte Besucher ihren Geruchssinn. »Der Tag der offenen Tür ist für uns eine kleine Gratwanderung«, meinte Brigitte Gasser Da Rui, Direktorin der Landesberufsschule
»Emma Hellenstainer«. »Einerseits wollen wir uns von der besten Seite zeigen und andererseits natürlich ein realistisches Bild der Schule vermitteln, damit zukünftige Schüler eine gute Entscheidungsgrundlage für ihre Schulwahl erhalten«. Diese Gratwanderung ist der Landesberufsschule eindeutig gelungen: Das Team der »Hellenstainer« strahlte Engagement und Begeisterung aus und SchülerInnen, LehrerInnen und MitarbeiterInnen waren stolz auf ihre »Emma«.
Jubiläumsfeier Den krönenden Abschluss der Tage der offenen Tür bildete die Geburtstagsfeier anlässlich des
30-jährigen Bestehens der Schule in Brixen, die von den »Schmeichlern« musikalisch umrahmt wurde. Nach den Grußworten der Direktorin marschierte die Küchenbrigade um Helmut Bachmann mit einer Riesen-Paella-Pfanne in den Festsaal. Bürgermeister Albert Pürgstaller, Senator Hans Berger, HGV-Vizepräsident Helmut Tauber und Touriseum-Chef Paul Rösch traten als »Laudatoren« auf und würdigten die Verdienste der Schule und des Hellenstainer-Teams um Direktorin Brigitte Gasser Da Rui. Anschließend wurde die Geburtstagstorte aus der Hellenstainer-Konditorei angeschnitten und mit Sekt auf viele weitere Jahre angestoßen.
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Dialekt versus Hochsprache Kaiserhof-Gespräche durchgeführt Ob im Tourismus Hochsprache oder Dialekt gesprochen werden sollte, hänge vielfach von der Situation ab, hieß es bei den diesjährigen Kaiserhof-Gesprächen. Die Kaiserhof-Gespräche, die jüngst an der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« in Meran stattgefunden haben, drehten sich um den Gebrauch von Dialekt und Hochsprache im Tourismus. Der Veranstaltungssaal war bis zum letzten Platz besetzt, als Kaiserhof-Direktor Josef Paler die Diskussionsteilnehmer HGV-Präsident Walter Meister, SMGDirektor Christoph Engl, Uni-Prof. Johann Drumbl, Ao. Uni-Prof. Johann Holzner, Dialektforscher Franz Lanthaler, Magdalena Fundneider, Mitarbeiterin der Marketinggesellschaft Meran (MGM) sowie Schriftsteller Toni Colleselli begrüßen konnte.
Forschungsarbeit Einleitend verwies Direktor Paler darauf, dass die Frage, ob im Tourismus Hochsprache angebracht bzw. Dialekt zulässig ist, hochaktuell sei. Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben sich die KaiserhofKlassen 4B, 4C und 4G, begleitet von Fachlehrerin Elfriede Zöggeler Gabrieli, über mehrere Monate hinweg mit diesem Thema beschäftigt. So wurde beispielsweise eine Fragebogenaktion gestartet, an der sich vor allem Jugendliche, die im Gastgewerbe tätig sind, sowie deutschsprachige Gäste aus dem Raum Burggrafenamt (insgesamt 350 Personen) beteiligten. Des Weiteren untersuchten die Lernenden HotelProspekte und Speisekarten im Hinblick auf deren Schreibrichtigkeit. Daneben ergänzten verschiedene Workshops zum Thema
Sprachbarrieren die Unterrichtstätigkeit.
Umfrage und Kurzfilme Die Auswertungen der Feldforschung, welche Julia Mairhofer und Susanne Lintner der 4C HOKA in Form von Diagrammen vorstellten, brachten zum Teil überraschende Ergebnisse. Diese wurden von den Referenten auch gleich aufgegriffen und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, wobei sie besondere Kriterien in Bezug auf statistische Auswertungen und die Verwendung von Dialekt und Hochsprache sowie die Beherrschung der Mehrsprachigkeit im Gastgewerbe hervorhoben und dadurch wichtige Impulse an die Jugendlichen weitergeben konnten. Die Schüler der Klasse 4B HOKA führten zwei selbst gedrehte Kurzfilme vor, welche die Problematik von Sprachbarrieren im Tourismusbereich zum Inhalt hatten, während der Schüler Philipp Genetti musikalische Highlights zum Besten gab. Moderator Philipp Gamper, der gekonnt durch den Nachmittag führte, verwies abschließend auf die kreativ gestalteten Plakate im Schulgebäude, die vor allem die Besonderheiten der verschiedenen Südtiroler Mundarten hervorhoben.
»Green Travel«-Award für Hotel »Tirler« Das Hotel »Tirler« auf der Seiser Alm hat erneut einen besonderen Preis erhalten. Im Rahmen einer Fachmesse wurden in Mailand die diesjährigen »Green Travel«-Awards überreicht. In der Kategorie der Hotels gab es die Auszeichnung für das »Tirler Dolomites Living Hotel«. In der Jurybegründung heißt es unter anderem: »In einem Umfeld mit sanfter Mobilität ist das Hotel nach bio-architektonischen Gesichtspunkten erbaut worden, mit NullKilometer-Materialien. In den Zimmern beruhigen ätherische Öle des
Holzes die Herzfrequenz«. Auch das Menü für Zöliakie-Kranke sowie der Barfuß-Weg unweit des Hotels trugen dazu bei, die Punkte für das Hotel auf der Seiser Alm zu erhöhen. Bei der Preisübergabe in Mailand erhielten Hannes und Franz Rabanser vom Hotel »Tirler« eine kunstvolle Skulptur von Miriam Mirri. Im Bild: Franz Rabanser (ganz links) und Hannes Rabanser (ganz rechts) vom Hotel »Tirler« freuten sich über die Auszeichnung, die ihnen Paolo Crespi und Sabrina Talarico überreichten.
Fazit der Tagung Das Fazit der diesjährigen Kaiserhofgespräche lautet: Ob Hochsprache oder Dialekt gesprochen werden sollte, hänge vielfach von der Situation ab. In einem Punkt waren sich Referenten, Schülerinnen und Schüler jedoch einig: Beim Erstellen von Speisekarten, Hotel-Prospekten und Homepages sollte darauf geachtet werden, fehlerfreies Schriftdeutsch zu verwenden, stellen diese doch eine Art Visitenkarte der Tourismusbetriebe dar.
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Neue Ansätze in der Gastronomie Tagung in der Landesberufsschule »Savoy« in Meran – Genuss, Aufmerksamkeit und Gesundheit Neue Geschäftsmodelle sind gefragt, jeder Gastgeber muss seine Angebote künftig klar und ehrlich positionieren. »Ameisenhaufen? Lebensqualität mit Genuss entdecken«. Unter diesem Titel hat die Landesberufsschule für das Gastgewerbe »Savoy« Meran im Rahmen der Initiative »Berufsbildung im Gespräch« eine Tagung mit dem Ziel veranstaltet, den Dialog zwischen Wirtschaft und Schule zu fördern. Referent Professor Hannes Rohner, Entwicklungspsychologe und Innovationsforscher in der Schweiz, zeigte Auswege aus der heutigen Leistungsorientie-
rung auf. Er verwies auf Werte, Sehnsüchte und Visionen junger Menschen – etwa Freundschaft, Spaß, Sinnsuche, kultivierter Genuss – und gab Hinweise auf Denk- und Lebensweisen künftiger Generationen. Aus dem daraus entstandenen Zukunftsbild können Wege zu neuen Märkten und Bedürfnissen erschlossen werden. Als einen weiteren Schwerpunkt nannte der Referent den zunehmenden Wettbewerbsdruck, auf den die Marktwirtschaft vor allem mit Leistungssteigerung reagiert. Während bei Maschinen oder Computern der erreichte technische Fortschritt eine enorme Effizienzsteigerung brachte, führen solche Vorbilder beim Menschen in eine Sackgasse, steigende Gesundheitskosten sind eine
Die Gastronomie soll originell und kreativ sein.
der Folgen. Als wesentlichen Grundsatz nannte Professor Rohner das Innehalten und Bewusst-Werden, wohin man wolle. Weil Zeit Geld ist, müsse sie immer wieder mit Mehrleistung kompensiert werden, und die Spirale drehe sich ständig weiter, viele seien jetzt schon ausge-
brannt, hob er hervor. Hier sind insbesondere in der Gastronomie neue Ansätze gefragt: Es geht dabei nicht um Optimierung der Zeitbudgets, sondern um deren Ausgestaltung mit sinnvollen Inhalten. Die Gastronomie steht hier vor enormen Herausforderungen. Nicht die Leistung interessiert
den Gast, sondern das Resultat in Form von Genuss, Aufmerksamkeit und Gesundheit. Es geht um leibliche und psychische Bedürfnisse. Gastfreundschaft ist häufig zur Werbefloskel verkommen. Deshalb muss die gesamte Wertschöpfung überdacht und neu gestaltet werden. Neue Geschäftsmodelle sind gefragt, jeder Gastgeber muss seine Angebote künftig klar und ehrlich positionieren, damit der Gast zweifelsfrei weiß, was er für sein Geld erhält. Denn die verfügbaren Budgets nehmen tendenziell ab. Unternehmertum, Originalität und Kreativität seien gefragter denn je – und vor allem Herzlichkeit, die nicht rationalisiert werden kann, schloss Gastreferent Hannes Rohner.
Frei für neue Wege und neues Denken Tage der Nachhaltigkeit vom 23. bis 26. Mai in Brixen – Wirtschaftskongress und elf Seminare Über 40 Referenten und Experten aus dem In- und Ausland zeigen Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln und Wirtschaften auf. Nachhaltiges Wirtschaften erfordert ein Umdenken von allen Menschen, nicht nur von Unternehmen. Jeder Mensch ist gefordert und jeden Tag entscheidet er aufs Neue, was und wen er mit seinem Einkauf unterstützt. Wenn er weltbewusst lebt, kann er über weltweite Arbeits- und Lebensbedingungen entscheiden. Dass nachhaltig Wirtschaften und Handeln alle Tage gelebt werden kann, ist der Grundgedanke der Tage der Nachhaltigkeit »think more about«, die vom 23. bis 26. Mai von den Initiatoren »Terra Institute« und Bildungshaus Kloster Neustift gemeinsam mit den Universitäten von Bozen und Innsbruck bereits zum dritten Mal in Brixen organisiert werden. Diesmal dreht sich alles um das Thema »Freiheit«. »Mit dem
Die Besucher beim Kongress im letzten Jahr.
diesjährigen Kongressthema ›Die Kunst der Freiheit‹ wollen wir insbesondere die Unternehmen anregen und ermutigen, in allen Unternehmensbereichen frei für neue Wege und neues Denken zu sein. Wir werden uns gemeinsam fragen, wo die Freiheit im Unternehmen ihre Grenzen hat und inwieweit die Verantwortung für eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft bei
den Unternehmen selbst liegt«, erläutert Günther Reifer, Initiator des Kongresses. Im Zentrum der Tage steht ein Wirtschaftskongress, der Unternehmer und Interessierte über zukunftsfähige Unternehmens-, Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle informiert und zu nachhaltigem Denken ermutigt. Am Samstag, dem 25. Mai, bieten elf Semi-
nare im Bildungshaus Kloster Neustift, für verschiedenste Zielgruppen die Möglichkeit, die im Kongress präsentierten Themen zu vertiefen: von der PostWachstumsökonomie über Gemeinwohlregionen bis hin zur nachhaltigen Ernährung und Bürgerinitiativen für Städte im Wandel. Ein reichhaltiges Rahmenprogramm wird über Filme, Kulinarik und Aus-
stellungen aufzeigen, wie jeder Einzelne eine nachhaltige Lebensweise in seinem persönlichen Alltag umsetzen kann. Während der Kongresstage bieten diverse Hersteller ökologischer und nachhaltiger Bioprodukte, im Rahmen von »think more about bio-Region Sütirol«, ihre Köstlichkeiten am Großen Graben an. Insgesamt werden über 40 Referenten und Experten aus dem Inund Ausland in Brixen und Neustift erwartet. Auch einige bekannte Südtiroler Unternehmer wie Peter Thun und Giovanni Podini werden mitdiskutieren.
Anmeldung Die Teilnahme am Rahmenprogramm steht allen offen und ist kostenlos. Für die Kongressveranstaltungen ist eine schriftliche und kostenpflichtige Anmeldung erforderlich. Informationen zum Kongress und Anmeldungen unter www.thinkmoreabout. com oder beim Bildungshaus Kloster Neustift, Tel. 0472 835 588.
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Gewonnen Das »Südtiroler Gasthaus« bei der Versteigerung in St. Lorenzen.
Osterochsen ersteigert Gruppe »Südtiroler Gasthaus« in St. Lorenzen präsent Drei Gsieser Osterochsen haben vier Mitgliedsbetriebe der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« ersteigert. Die Mitgliedsbetriebe der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« haben es sich zum Ziel gesetzt, vorwiegend heimische, saisonale Produkte in den Gastbetrieben zu verarbeiten und somit auch alte Traditionen wieder neu aufleben zu lassen. Und so beteiligten sich vier Gastwirte der Gruppe an der diesjährigen Osterochsenversteigerung in St. Lorenzen. 18 Ochsen mit ge-
schütztem Gütesiegel standen in diesem Jahr zur Versteigerung. Die Ochsen sind gleich nach der Ersteigerung geschlachtet worden, bevor das Fleisch nun für ca. drei Wochen gelagert wird. Pünktlich zu Ostern wurde es dann in den folgenden Gastbetrieben serviert: im Südtiroler Gasthaus »Gassenwirt« in Kiens, im Restaurant »Durnwald« in Gsies, im Gasthof »Dorfnerhof« in Gschnon/Montan und im Wirtshaus »Thurnerhof« in Schenna. Die Osterochsenversteigerung ist eine Tradition, die bereits 200 Jahre alt ist. Die Gsieser Ochsen
zeichneten sich schon damals durch ihre besondere Mast aus: Im Frühjahr kamen die Jungrinder auf die Alm. Hier durften sie mindestens zwei Sommer lang auf den Ochsenwiesen unter der Obhut ihres Hirten, des »Ochsners«, wachsen und gedeihen. Im Frühjahr trieben die Bauern ihr Vieh durchs Tal zum großen Ostermarkt in St. Lorenzen zur Versteigerung. Nach dem Zweiten Weltkrieg fast aufgegeben, erweckten einige Gsieser Bauern diese alte Tradition wieder zum Leben und laden nun jährlich zur Gsieser Osterochsenversteigerung ein.
Kaiserhofschüler belegten dritten Platz Alle zwei Jahre veranstaltet Raiffeisen Online mit dem Raiffeisen Teen-Contest ein gut dotiertes Gewinnspiel für Schüler. Die Schülerinnen Daniela Hofer, Claudia Hintner und der Schüler Elias Stricker von der Klasse 5E der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« konnten heuer den hervorragenden dritten Platz beim Raiffeisen Teen Contest erreichen. Alle zwei Jahre veranstaltet Raiffeisen Online dieses gut dotierte Gewinnspiel für Schülerinnen und Schüler. Bei der diesjährigen Ausgabe war
es das Ziel, einen selbst entworfenen Werbebeitrag einzureichen. Dies konnte z. B. in Form eines Gedichts, eines Logos, eines Songs oder auch eines Videos erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler vom Kaiserhof erstellten ein Werbevideo mit dem Titel »Ein etwas anderes Zuhause«. Über die Vergabe der Preise entschied dann die Öffentlichkeit per Online-Voting. In nur fünf Tagen konnte das Team vom Kaiserhof mehr als 1.000 Stimmen sammeln, was letztendlich den dritten Platz bedeutete. Die Schülerinnen und Schüler können sich nun über einen Reisegutschein in Höhe von 2.000 Euro freuen.
Die Gewinner. Von links: Claudia Hintner, Elias Stricker und Daniela Hofer.
Erfolgreiche Südtiroler Jungköche in Klagenfurt Brunecker Team erzielte hervorragende Bronzemedaille Zwei Schüler der Landeshotelfachschule Bruneck holten Bronze beim Kochwettbewerb »Big Master Cooking Cup« in Kärnten. Im Rahmen der Gastronomiefachmesse »Gast« in Klagenfurt wurde vom Klub der Köche Kärntens die dritte Ausgabe des internationalen Kochwettbewerbes »Big Master Cooking Cup« ausgerichtet. Bei diesem Wettbewerb messen sich Kochlehrlinge bzw. Jungköche im Alter bis zu 25 Jahren in einem Kochduell. In den Wettbewerbsküchen müssen die Teilnehmer in-
nerhalb 30 Minuten ein oder mehrere Gerichte vor den Augen der Besucher und der Jury zubereiten. Die beiden Schüler der 4. Klasse der Landeshotelfachschule Bruneck, Georg Hofer (17) und Lukas Obermair (19) sind der Einladung des Partnervereins des Südtiroler Köcheverbandes, dem Klub der Köche Kärntens, gefolgt und haben sich mit viel Engagement dem Wettkampf gestellt. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass sich die Teilnehmer aus einem ihnen vorher unbekannten Warenkorb mit Produkten aus Kärnten verschiedene Gerichte ausdenken und dann zubereiten müssen.
Nach zehn Minuten geben die Teilnehmer die Benennung der Gerichte ab und dann startet die Zeit. In der Vorbereitung auf den Wettbewerb haben die beiden LHF-Schüler keine Mühen gescheut und oft nach einem anstrengenden Schultag Gerichte mit verschiedenen Grundprodukten ausprobiert und getestet. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Fachlehrern und Küchenmeistern Egon Oberleiter und Bernhard Aichner. Beim Wettkampf waren die Schüler aber vollkommen auf sich alleine gestellt. Mit sichtlich Spaß und Freude am Kochen hat das Südtiroler Team aus Bruneck den
Von links: Georg Hofer, Lukas Obermair, KKK-Ehrenpräsident Helmut Koloini und die Fachlehrer KM Egon Oberleiter und KM Bernhard Aichner. 3. Platz und somit die Bronzemedaille erreicht. Dafür wurde ihnen vom Kärntner
Köche-Präsidenten Günter Walder ein Scheck über 500 Euro überreicht.
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Zwei Marktführer arbeiten zusammen »Electrolux Laundry« und »Niederbacher Gastrotec« beschreiten gemeinsame Wege Der Marktführer in der Wäschereitechnik und der Marktführer für technische Gastronomieausstattung in Südtirol bilden eine starke Partnerschaft im Dienste des Kunden. »Electrolux Laundry Systems« ist weltweit marktführend in der Wäschereitechnik für Hotels und öffentliche Einrichtungen. Dies nicht nur in den Verkaufszahlen, sondern auch in der Produktvielfalt, bei Speziallösungen und im Qualitätsanspruch. In Südtirol konnte diese Marktführerschaft in den letzten Jahrzehnten nicht umgesetzt werden und auch die Marke ist hier zu Lande nicht besonders bekannt, bzw. hat sie nicht die qualitative Bedeutung, die ihr zusteht. Dies liegt einerseits daran, dass ein deutscher
Konkurrent seinen italienischen Hauptsitz seit Jahrzehnten in Südtirol hat. Andererseits liegt es auch hauptsächlich daran, dass hier zu Lande die Wäschereimaschinen unter den Marken »Zanussi«, »Zoppas«, »Alpeninox« und »Northon« über diverse Vertriebskanäle vertrieben wurden. Der ursprüngliche Markenname des Herstellers »Electrolux Wascator« wurde in Italien aus strategischen Gründen nicht verwendet. Dies mag für den Rest Italiens eine weise Wahl gewesen sein, in Südtirol ticken die Uhren aber anders und es werden italienische Marken oft als qualitativ minderwertig eingeschätzt. Ob das nun richtig ist oder nicht, sei dahingestellt. In diesem Falle ist die Einschätzung auf jeden Fall ungerechtfertigt, da keine einzige Maschine aus dem Wäschereiprogramm in Italien hergestellt wird. Der
großen Waschmaschinen gebaut werden.
Direkter Partner
Das Niederbacher-Verkaufsteam bei einer Schulung im »Electrolux«-Werk in Südschweden. Hauptstandort der »Electrolux Laundry«-Produktion liegt in Südschweden, ein
weiterer Standort befindet sich in Frankreich, wo die Bügelmaschinen und die
Inzwischen wurde die gesamte Vertriebsstruktur von »Electrolux« in Italien neu strukturiert. Die Maschinen werden nurmehr mit einem Markennamen gebaut, nämlich »Electrolux«. Die Vertriebsstruktur wurde auch neu organisiert. »Das war der Grund, wieso Niederbacher sich wieder voll in das Wäschereigeschäft gestürzt hat, nachdem wir dieses über Jahre etwas vernachlässigt haben«, erklärt Paul Schöpfer, Geschäftsführer von »Niederbacher Gastrotec«. »Wir sind der einzige direkte Partner von ›Electrolux Laundry‹. Es macht Freude, da die Produktpalette und die Beratungsinstrumente von ›Electrolux Laundry‹ für jeden Kunden optimale Lösungen bieten«, so Paul Schöpfer weiter.
Polstermöbel für die Hotellerie in hoher Qualität »Rossin« als zuverlässiger Partner der Falkensteiner Hotelgruppe Das Südtiroler Unternehmen »Rossin« bietet seit 1964 Polstermöbel in hoher Qualität und aktuellem Design. Bereits seit den Anfängen bemüht sich das Unternehmen »Rossin« um hohe Qualität. Bei der Umsetzung dieses Grundsatzes wird vor allem auf handwerkliches Geschick, ausgewählte Materialien und gutes, zeitgemäßes Design geachtet. Ein geschultes, flexibles Produktentwicklungsteam bemüht sich, den Qualitätsund Designansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Durch Konstanz, Gespür und Professionalität konnte sich »Rossin« im Laufe der letzten Jahrzehnte als verlässlicher Lieferant für Objekt- und Hoteleinrichter weltweit etablieren. »Objekttaugliche Materialien und die Fähigkeit, kurzfristig individuelle An-
Das Falkensteiner Hotel »Schladming« setzte auf elegante Polstermöbel von »Rossin« aus Laag bei Neumarkt. Foto: Klaus Vyhnalek fragen zu bearbeiten und punktgenau auszuführen, zeichnen das Unternehmen
aus«, sagt Wilfried Lechner, Projektmanager bei der Fa. »Michaeler & Partner«. »Bei
früheren Projekten, wie dem Hotel & Residences ›Punta Skala‹ (HR), dem Fal-
kensteiner Hotel ›Schladming‹ (A), dem Hotel ›Sonnenalpe‹ (A) oder dem ›Schlosshotel Velden‹ (A) lernten wir ›Rossin‹ als zuverlässigen Lieferanten für Polstermöbel schätzen«, so Lechner. Ein weiteres Augenmerk, das die Firma »Rossin« auszeichnet, ist das zeitgemäße Produktdesign, das die Vorstellungen der Architekten und Bauherren überzeugt. Dies bestätigt, dass die langjährige Erfahrung im HotelEinrichtungssektor, die internationalen Referenzen und die optimale Kombination aus Qualität, Design und Preis, die »Rossin« vorzuweisen hat, den speziellen Anforderungen der Hotelbranche gerecht werden. »Das Unternehmen ›Rossin‹ zählt seit vielen Jahren zu unseren verlässlichsten Partnern und ich kann das Unternehmen nur weiterempfehlen«, so Lechner. Weitere Informationen unter www.rossin.it.
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Der Komplettanbieter Premiumtüren von »Rubner« – große Modellauswahl Gemeinsam mit Planern und Architekten entwickelt »Rubner« Türlösungen für alle Bedürfnisse. Vom Privatbau bis hin zu Hotelbauten und Objektbauten: Rubner Türen ist dank der optimal ausgerichteten Produktion für jede dieser Herausforderungen gerüstet. Die in Südtirol ansässige Rubner Gruppe ist einer der führenden Holzspezialisten für individuelle Ansprüche am Bau und deckt dabei die Wertschöpfungskette vom geschnittenen Baum bis zum Großobjekt in Holz ab. »Rubner Türen« als wichtiger Teil dieser Gruppe hat sich mit 150 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten einen Namen als anerkannter Spezialist für die Produktion von hochwertigen, maßgeschneiderten Haus- und Innentüren aus Holz gemacht. Neben einer reichhaltigen Modellauswahl – zum Großteil geschmacksmustergeschützt – deckt das breite Funktionstürprogramm die Bereiche KlimaHaus® und Minergie® bzw. Passivhausbau genauso ab wie die Funktionen Brandschutz, Schallschutz und Einbruchschutz. »Rubner Türen« verfügt über eigene Architektenberater zur Unterstützung der Vertriebspartner bereits in der Phase der Planung, Ausschreibung und Erstellung der Angebote. Die Türen von »Rubner« werden je-
»Rubner Türen«. Qualitätshandwerk bis ins Detail.
HOLZTÜREN SAITENWEISE Erleben Sie die Vielfalt an maßgefertigten Premiumtüren aus den Alpen.
Hochwertig und maßgeschneidert. Die Premiumtüren von »Rubner Türen«. weils direkt ab dem Produktionsstandort mit eigenem LKW auf die Baustellen geliefert und bei größeren Objekten übernehmen betriebseigne Montagemannschaften die Montage bzw. unterstützen die Abwicklung vor Ort. Der zentrale Kundendienstservice garantiert schließlich die Einhaltung der Verkaufsversprechen von »Rubner Türen«.
Richard Hauser setzt auf »Rubner Türen« Der »Kitzbühel Country Club« entsteht gerade bei Reith in Kitzbühel. Richard Hauser, weitum bekannter Stanglwirt in Going, ist der Bauherr des »Country Club« und versteht ihn als einen Ort der Kommunikation und Erholung und als Erweiterung des privaten Lebensraums für Gäste und Einheimische. Es ist klar, dass bei einem solchen Vorhaben auch auf die Qualität am Bau geachtet wird und sich die Projektanten und der Bauherr nur die besten und verlässlichsten Partner aussuchen. »Rubner Türen« wurde beauftragt, über 300 Elemente zu liefern: Türlösungen für die verschiedensten Bedürfnisse. »Da ist von der SuiteTüre mit 44 dB, der Brandabschlusstüre oder der Nassraumtüre alles dabei«, betont Thomas Rabanser, Berater von »Rubner Türen«. »In intensiver Zusammenarbeit mit den Archi-
tekten entstanden dabei ganz individuell angefertigte Türen-Elemente, natürlich allesamt in unserer gewohnten Schreiner-Qualität und in hochwertigsten Holzarten«, hebt Rabanser hervor. Der Berater von »Rubner Türen« begleitete den Bau bereits ab der Ausschreibungsphase und ist auch jener, welche die letzten Kontrollen – nach Abschluss der Montagearbeiten durch das eigene Montagepersonal von »Rubner Türen« – vornehmen wird. »Ich bin der Ansprechpartner für das Projekt – ich begleite den Bau über alle Phasen und wenn irgendwo eine Frage oder ein Problem auftritt, bin ich der, der sich darum kümmert«, sagt Rabanser und unterstreicht damit den Grundsatz von »Rubner Türen«, dass der Kunde jeweils einen Ansprechpartner für alle Phasen des Baus hat.
Max Kucera Leidenschaftlicher Verkäufer bei Rubner Türen
Zertifizierte Qualität Als Spezialist für maßgefertigte Premiumtüren erfüllt Rubner alle Anforderungen nach mehr Sicherheit, Komfort und Funktionalität. »Rubner Türen« verfügt über alle notwendigen Prüfzeugnisse, international anerkannt und durch unabhängige Institute ausgestellt. Das bedeutet volle Flexibilität bei höchster Qualität aus Holz. Weitere Infos unter www.tueren.rubner.com.
HOLZLEIDENSCHAFT Erfahrung trifft Qualität. Handwerk mit Liebe zum Detail begegnet einer einzigartigen Vielfalt an Materialien und Fertigungsvarianten. So entstehen jährlich über 30.000 Innen- und Haustüren.
www.rubner.com
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Einrichtung fördert das Wohlbefinden Mit »Fischnaller« wird jede Einrichtung zum Unikat »Das Wohlbefinden Ihrer Gäste ist unsere Vision« lautet das Motto des Brixner TapeziererRaumausstatterBetriebes »Fischnaller«.
Der TapeziererRaumausstatter »Fischnaller« bietet ein breites Angebot an Materialien und Designs.
Vorhandene und neu geschaffene Räumlichkeiten verlangen nach attraktiven und funktionellen Lösungen und das erst recht in Hotels und Gastbetrieben. Das 1947 gegründete Tapezierer-Raumausstatter-Unternehmen »Fischnaller« in Brixen ist dabei ein idealer Ansprechpartner.
Qualitätsvolle Umsetzung Eine fundierte Ausbildung der Mitarbeiter, die jahrzehntelange Erfahrung, der große Ideenreichtum und die Offenheit für Neues garantieren die qualitätsvolle Umsetzung der Materialien. Polstermöbel und
Sofas zum Wohlfühlen, zum Entspannen, Liegen, Sitzen, Unterhalten, trendig und zeitlos elegant. Die Fachexperten von »Fischnaller« wissen, wie sich das Wohlbefinden der Gäste steigern lässt. Edle Holz- und Teppichböden, Linoleum und technische Böden in allen seinen Formen, Formaten und Oberflächen zeigen im-
mer wieder die unerschöpfliche Kreativität der Natur. Die gekonnte Kombination dieser Materialien verleiht dem Gastbetrieb eine besondere Note.
Große Stoffauswahl Schöne und innovative Fensterdekorationen sind für »Fischnaller« eine große
Herausforderung. Die Stoffe reichen von zarten, transparenten Organza über Samt und schimmernde Seide, von prachtvollen Brokaten bis hin zu modernen Druckstoffen in Leinen und Wolle. Guter Schlaf ist für die Erholung von Körper, Geist und Seele notwendig. Das ganzheitliche Schlafsystem von »Fischnaller«, welches
die beruhigenden und regenerativen Materialien, wie Naturkautschuk, Schafschurwolle und Baumwolle nutzt, hilft dem Gast, Lebensenergie zu schöpfen.
Breites Angebot Das breite Angebot an Materialien und Designs ermöglicht es, Stilrichtungen und Trends individuell und auf Maß umzusetzen. So wird jede Einrichtung zum »Unikat« und somit einzigartig für den Auftraggeber. Die jahrelange gute Zusammenarbeit mit Architekten und Hoteliers bestätigt die Firmenphilosophie von »Fischnaller« immer wieder aufs Neue.
Kontakt Weitere Informationen zum großen Leistungsangebot im Internet unter www.fischnaller.it, auf Facebook oder im Showroom in der Julius-Durst-Straße 72, Industriezone Brixen.
Der Spezialist für edle Orientteppiche Stilvoll, praktisch, widerstandsfähig – die Orientteppiche von »Mimmo Lo Coco Tappeti« Der Brescianer Betrieb »Mimmo Lo Coco Tappeti« ist auf den Verkauf von Orientteppichen spezialisiert und seit 1954 auf dem Fachmarkt präsent. Im exklusiven Sitz von Palazzo Caprioli in Brescia, einem historischen Gebäude aus dem fünfzehnten Jahrhundert, stellt »Lo Coco Tappeti« eine breite Auswahl an antiken und modernen Orientteppichen aus, die das Ergebnis einer sorgfältigen Auslese und eines unternehmerischen Werdeganges ist, der seinen Erfolg auf Direktexport und Professionalität ausgerichtet hat. An der Spitze des Unternehmens steht Architekt Jim Lo Coco, der die zeitgenössischen Teppiche entwirft und deren Gestaltung
koordiniert. Ganz im Sinne seiner historischen Kompetenz hat der Brescianer Betrieb schon immer großen Wert auf sämtliche Aspekte einer zuverlässigen und zuvorkommenden kompetenten Betreuung – vom Verkauf bis hin zur Instandhaltung der Teppiche – gelegt. Ein Umstand, der diesen Betrieb auch wegen etlicher Neuigkeiten für den Hotelbedarf auszeichnet.
Umkehrbarer Teppich Jim Lo Coco weiß, dass Hotels und Gastbetriebe stilvolle, gleichzeitig aber auch äußerst praktische und widerstandsfähige Teppiche benötigen. »So haben wir den umkehrbaren Teppich entwickelt und anfertigen lassen, der auf beiden Seiten verwendbar, strapazierfähig und pflegeleicht ist« erklärt Lo Coco. »Aufgrund der besonderen Polierung ist der Teppich für
stark beanspruchte Flächen trittfest, ohne jedoch auf Qualität und Design zu verzichten«, fährt Lo Coco fort. Lieferbar sind die unterschiedlichsten Maße und Modelle, so z. B. Teppiche für die Rezeption, Zimmer und Suiten.
»Mimmo Lo Coco Tappeti« ist in der Lage, jede Art von Teppichen anzubieten, vom traditionellen Teppich bis hin zum modernen Kilim.
Sorgfältiger Kundendienst »Hotels brauchen außerdem einen schnellen und sorgfältigen Kundendienst«, weiß Lo Coco. Dafür hat das Brescianer Unternehmen eine Abteilung vorgesehen, die einen hochwertigen, flexiblen und kompetenten Service rund um den Teppich mit Abhol- und Lieferservice im Hotel, Instandhaltung und Verwahrung in der Schließungszeit garantieren kann. Schlussendlich steht das Unternehmen »Mimmo Lo Coco Tappeti« für einen altbewährten und familiä-
ren Traditionsbetrieb, der durch ständige Anpassung an neue Markterkenntnisse und die sich wandelnde Kundschaft eine Vorreiter-
rolle auf dem Markt eingenommen hat. Weitere Informationen im Internet unter www.mimmolococo.it oder Tel. 0303 750 227.
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Sßdtiroler sind die besten Gäste ‌ Radius als optimaler Werbeträger fßr Hotel- und Gastgewerbe, Seilbahnen, Ausflugsziele Am 23. Mai erscheint die Zeitschrift Radius exklusiv zum Thema Sßdtirol-Urlaub fßr Sßdtiroler. Die Sßdtiroler sind die besten Gäste. Mit dieser Aussage spricht Heinrich Dorfer, Inhaber des Hotel Quellenhof Resort in St. Martin in Passeier, vielen Sßdtiroler Hoteliers aus der Seele. Die WellnessAngebote der Vier- und Fßnf-Sterne-Hotels in Sßdtirol kÜnnen sich sehen lassen. Das nßtzen auch immer mehr Einheimische fßr erholsame Wellness-Tage oder eine ganze Urlaubswoche im eigenen Land. Die Radius-Ausgabe Urlaub in Sßdtirol ‌ fßr Sßdtiroler kommt diesem Trend entgegen und präsentiert Sßdtirol als Urlaubsparadies fßr Sßdtirolerinnen und Sßdtiroler. Wellnessurlaub und Relax im Fßnf-Sterne-Hotel oder doch lieber Schutzhßtte mit entsprechenden Touren und WandermÜglichkeiten? Aufwärts mit der Seilbahn, danach Panoramawanderung mit Einkehr in den traditionellen Gastbetrieben. Gemßtliche Radtouren, kombiniert mit der Vinschger- oder Pustertalbahn; lieber Mountainbike mit 2.000 HÜhenmetern mit Downhill? Mit den Kindern in ein Erlebnisschwimmbad oder doch lieber zum Badesee? Die Gärten von Trauttmansdorff, das Messner Mountain Museum, eines der Bergwerke, oder ein anderes kulturelles Angebot? Sßdtirols Vielfalt wird von den Urlaubern aus aller Welt geschätzt. Fßr uns Sßdtiroler liegt alles vor der Haustßr ohne stunden- bzw. tagelange Autofahrten und
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Franz Wimmer, Koordinator von ÂťRadiusÂŤ. Mega-Staus. ÂťUrlaub im eigenen Land, das ist Urlaub von der ersten Stunde anÂŤ, davon sind SĂźdtirols Gastwirte Ăźberzeugt und dem ist nichts hinzuzufĂźgen.
Sßdtiroler Gäste gewinnen Laut einhelliger Meinung der heimischen Gastronomie sind die Zielgruppe der Sßdtiroler Gäste ein hÜchst interessanter Nischenmarkt, der speziell in den Nebensaisonen Gästebetten fßllt. Der Inhalt dieses Urlaubs-›Radius‚ sind Infos mit einem Mix aus Wellness-, Relax- und Aktivurlaub. Aber auch Kultur (Museen) und das Kulinarische kommen in der Zeitschrift nicht zu kurz, berichtet Radius-Koordinator Franz Wimmer. Wir sind ßberzeugt, dass die darin enthaltenen Angebote und Informationen bei den heimischen Sßdtirol-Urlaubern sehr gut ankommen, sagt Wimmer. Damit ist die RadiusAusgabe Urlaub in Sßdtirol ein effizienter Werbepartner fßr das Hotel- und Gastgewerbe, fßr Museen, Bergbahnen und andere Anbieter, die den Sßdtiroler Gast ansprechen und gewinnen wollen. Der Sßdtiroler
Effizienter Vertrieb Der Radius hat eine durchschnittliche Auflage von 30.000 Stßck. Als einziges Magazin mit dualem Vertrieb – als Beilage zur Tageszeitung Dolomiten und im Postversand, erreicht der Radius ßber 100.000 Leser und damit eine interessante Zielgruppe. Der Radius erscheint am 23. Mai, Anzeigenschluss ist der 29. April 2013. Infos unter Tel. 0471 081 561.
Urlaub in Sßdtirol ... ‌ fßr sßdtiroler
XXX Urlaub in SĂźdtirol fĂźr SĂźdtiroler. Die Zeitschrift ÂťRadiusÂŤ stellt das Urlaubsland vor. ist grundsätzlich sehr positiv gegenĂźber dem heimischen Angebot mitsamt der hohen Qualität eingestellt. Es gibt genug Einheimische, die den einen oder anderen schĂśnen Winkel des Heimatlandes noch gar nicht kennen und diesen mit einem Urlaub im eigenen Land kennen lernen und genieĂ&#x;en wollen. Eine andere Zielgruppe bevorzugt die Vorteile der kurzen Anreise und den
hohen Erholungswert im eigenen Land. ÂťUm die Batterien wieder aufzuladen, genĂźgen oft schon drei, vier Wellnesstage bei einem befreundetem Gastbetrieb oder Kollegen im eigenen LandÂŤ, ist Stefan Pramstrahler, Inhaber des Romantikhotels ÂťTurmÂŤ in VĂśls Ăźberzeugt. Pramstrahler weiter: ÂťDie grĂśĂ&#x;ten Zuwächse haben wir in den letzten Jahren bei den einheimischen Gästen gehabt.
Ein starkes Motiv fßr Urlaub im eigenen Land ist wohl auch das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, das man anderswo kaum findet.
Kontakt Weitere Informationen zur ÂťRadiusÂŤ-Ausgabe ÂťUrlaub im eigenen LandÂŤ unter www.mediaradius.it, E-Mail info@mediaradius.it und unter Tel. 0471 081 561.
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»Gartenzauber«: innovativ und variantenreich Neue Kollektion an Gartentischwäsche von »Eccel Professional« »Gartenzauber« heißt die neue Gartentischwäsche-Kollektion von »Eccel Professional«. Damit wird das bereits bestehende Gartentischwäsche-Programm um sechs Modelle ergänzt. Dazu hat der Bozner Textilprofi innovative Materialien und variantenreiche Dessins ins Programm genommen. Materialeigenschaften, wie beispielsweise Beschichtungen, wurden weiter optimiert, sodass die Tischdecken der Witterung problemlos standhalten und trotzdem fast wie Stoff in der Hand liegen. »Gepflegte Gastlichkeit ohne zeitraubenden Aufwand ist somit außen wie innen möglich. Unsere zukunftsweisende Gartentischwäsche liefert dafür eine zentrale Komponente«, sagt Matthias Wagner, geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied von »Eccel Professional«.
Die Elegante Mit bisher unerreichter Eleganz und Funktionalität verführt die neue Gartentischdecke aus der Selection-Serie von »Wäsche-
Elegant: Die Tischdecke in der Farbe Mokka mit zartem Vielseitig: Tischdecke in der Farbe Apfel mit gestreifRanken-Dessin. tem Querläufer und Sitzkissen. krone«. Feinstes, textiles Satinfeeling durch eine hauchdünne, resistente Acrylatbeschichtung macht die Tischdecke aus Baumwoll-Polyester-Gewebe zum Vorreiter im Bereich Gartentischwäsche. Das zarte Ranken-Dessin in sechs kombinierfreudigen Farbtönen inszeniert ein geschmackvolles Terrassen-Styling. Die Tischdecke ist abwischbar, selbst
Regengüsse können ihrer Ausstrahlung nichts anhaben. »Eccel Professional« konfektioniert die Tischdecke auch in Überbreite, sodass sie sich für elegantes Tafeln im Freien hervorragend eignet.
Die Vielseitige Der Allrounder aus der aktuellen »Gartenzauber«-
Kollektion besteht aus strapazierfähigem Dralon. Dadurch wird eine sehr hohe Lichtechtheit erzielt. Das heißt, dass die Tischdecke auch bei Dauereinsatz im Freien nicht ausbleicht. Die Teflon-Beschichtung verleiht ihr fleckabweisende Eigenschaften. Es gibt sie in neun Farben und einer attraktiven Streifenvariante. Für einen gelunge-
Treffpunkt für Spitzenköche »Gran Chef Service/Wörndle« in Mailand präsent Im Februar traf sich die Elite der Küchenstars zum neunten Mal in Mailand, um über die Zukunft der Gastronomie zu sprechen. Auch das Unternehmen »Gran Chef Service/ Wörndle« wurde eingeladen, an der »Identità Golose 2013« teilzunehmen. Außer den circa 40 Ständen italienischer Genuss- und Nahrungsmittelerzeuger, die mit leckeren Kostproben und duftenden Köstlichkeiten die Besucher lockten, sorgte dieses Jahr auch der neue Bereich »Food & Wine Festival« für die Aufmerk-
samkeit der Besucher. Der Stand der Firma »Gran Chef Service/Wörndle« war ein viel besuchter Treffpunkt für Spitzenköche der besten Restaurants und Hotels aus Oberitalien. Diese zeigten großes Interesse an den Produkten des Bozner Unternehmens. Die Besucher durften sich außerdem auf die höchst interessante Präsentation des Chefkochs Fabio Tachella freuen, der am Stand von »Gran Chef Service/Wörndle« mit großer Begeisterung Dekoblätter, Vibragold und innovative Naturfarben vorgestellt hat. Auch diese neuen Produkte fanden großen Anklang bei den Besuchern.
Der Messestand der Fa. »Gran Chef Service/Wörndle« in Mailand.
nen Gesamtauftritt gibt es die passenden Stuhlkissen aus demselben Material. Weitere Infos zur »Gartenzauber«-Kollektion gibt das Beraterteam von »Eccel Professional« unter Tel. 0471 305 720. Dort kann auch der aktuelle Hotelwäschekatalog mit dem Gesamtprogramm angefordert werden. Weitere Infos auch unter www.eccelpro.it.
Gold für »Moser« Speck Südtiroler Qualitätslebensmittel können in der Riege der hochwertigsten Nahrungsmittel in Europa mithalten. Dies bewies einmal mehr eine Qualitätsprüfung der DLG – Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. Die »Moser GmbH« aus Naturns hat vier Produkte zur Qualitätsprüfung 2013 eingereicht und ausgezeichnet abgeschnitten. Das deutsche Lebensmittelzentrum hat dem Unternehmen viermal den Goldenen DLGPreis für den Südtiroler Speck g.g.A. und den Bauchspeck verliehen. Der Goldene DLG-Preis entspricht einer sehr hohen Qualität. Bewertet werden u. a. Beschaffenheit, Aussehen, Geruch, Konsistenz und Geschmack.
Info & Rat
APRIL 2013
Terminkalender 16. April Soziales
Rentenversicherung der Hoteliers und Gastwirte Seit 2013 stellt das Nationalinstitut für Sozialfürsorge NISF/INPS den Inhabern von Versicherungspositionen in der Kaufleuteverwaltung weder Aufstellungen noch Zahlungskoordinaten mehr zu. Dies betrifft auch Inhaber, die in der Hand-
werker- bzw. Bauernversicherung eingetragen sind. Damit die Beiträge innerhalb 16. Mai korrekt bezahlt werden können, müssen diese Personen die Einzahlungsdaten auf telematischem Wege beim NISF/ INPS selbst besorgen. Am
besten und am schnellsten geschieht das über jene Stelle, welche die Buchhaltung/ Steuererklärung für den jeweiligen Betrieb erledigt: der HGV für die Kunden seiner Steuerberatung oder der jeweilige Wirtschaftsund Steuerberater. ak
26. April INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats März von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraumes Januar bis März von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
30. April
Personal
Die berufsspezialisierende Lehre Die berufsspezialisierende Lehre ist nun auch in Südtirol in Kraft getreten. Das oberste Ziel ist es, den ersten Einstieg der Jugend-
F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – März 2013 Lohnsteuer – März 2013 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2013 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – März 2013 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2013 Elektronische Überweisung
lichen in die Arbeitswelt zu schaffen und daraufhin eine arbeitsrechtliche Anerkennung der erworbenen Kompetenzen zu gewähr-
leisten. Die Auszubildenden legen keine Lehrabschlussprüfung ab und erhalten folglich auch kein Diplom. Siehe Seite 52
Black List – Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats März von bzw. in Steuerparadiese. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraumes Januar bis März von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen Mehrwertsteuer-Rückerstattung Abgabe des Antrags auf Rückerstattung bzw. Mitteilung der Kompensierung des MwSt.-Guthabens des 1. Trimesters 2013 (Januar bis März). Telematisch an die Agentur der Einnahmen
16. Mai Steuer
Die Steuerbehörde wird informiert Bis 31. Oktober 2013 müssen die Banken und teils auch die Versicherungsgesellschaften Informationen über die im Jahr 2011 bestandenen Geschäftsbeziehungen mit den Kunden an die Steuerbehörde mittei-
len. Bis 31. März 2014 sind dann die Daten für 2012, bis 20. April 2014 jene von 2013 weiterzuleiten. Durch diese Maßnahmen wird die staatliche Datenbank (anagrafe tributaria) mit Informationen über Finanzangelegen-
heiten ergänzt und der Einkommensmaßstab wird für die Steuerbehörde immer mehr zu einem der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Steuerhinterziehung. Siehe Seite 53
F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – April 2013 Mehrwertsteuer – Betriebe mit trimestraler Abrechnung – 1. Trimester 2013 (Januar bis März) Lohnsteuer – April 2013 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – April 2013 NISF/INPS – Rentenversicherung der Hoteliers und Gastwirte – Beiträge im festen Ausmaß – 1. Rate 2013 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – April 2013 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – April 2013 Elektronische Überweisung
27. Mai INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats April 2013 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
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INFO & RAT
APRIL 2013
Personal
Die berufsspezialisierende Lehre Einstieg der Jugendlichen mit Lehrvertrag in die Arbeitswelt erleichtern Das Ziel der Ausbildung »berufsspezialisierende Lehre« ist es, den ersten Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die berufsspezialisierende Lehre ist nun auch in Südtirol in Kraft getreten. Das oberste Ziel ist es, den ersten Einstieg der Jugendlichen in die Arbeitswelt zu schaffen und daraufhin eine arbeitsrechtliche Anerkennung der erworbenen Kompetenzen zu gewährleisten. Die Auszubildenden legen keine Lehrabschlussprüfung ab und erhalten folglich auch kein Diplom.
Die Voraussetzungen Die Voraussetzungen für einen Lehrvertrag der berufsspezialisierenden Lehre sind, dass die Auszubildenden zwischen 18 und 29 Jahre alt sind. Junge Menschen mit Matura und Universitätsabschluss, aber auch ohne abgeschlossene Erstausbildung können mit einem solchen Lehrvertrag eingestellt werden. Jugendliche mit einer beruflichen Qualifikation (z. B. Berufsbefähigungszeugnis oder Berufsbildungsdiplom) können schon mit 17 einen Lehrvertrag der berufsspezialisierenden Lehre abschließen. Die Lehre dauert im Gastgewerbe drei Jahre. Die berufsspezialisierende Leh-
re wird durch die Kollektivverträge geregelt. Dort legen die Sozialpartner fest, für welche Profile diese Form der Lehre möglich ist, wie umfangreich die berufsbezogene Ausbildung ist und welche Ausbildungsformen zulässig sind (z. B. Kurse, E-Learning, Ausbildung am Arbeitsplatz in Begleitung eines Ausbilders). Das Lehrverhältnis muss wie jedes Arbeitsverhältnis über ProNotel2 angemeldet werden. Weitere Meldungen an das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung sind nicht notwendig. Die Auszubildenden erlernen ihren Beruf während der täglichen Arbeit im Betrieb. Zudem sieht der Vertrag der berufsspezialisierenden Lehre vor, dass die Auszubildenden eine berufsbezogene Ausbildung und eine Ausbildung zu allgemein bildenden und fachübergreifenden Themen bzw. fachübergreifende Ausbildung erhält.
Berufsbezogen Die berufsbezogene Ausbildung ist in den Kollektivverträgen geregelt (Stundenanzahl, mögliche Ausbildungsformen ...). Die Arbeitgeber müssen innerhalb der im Kollektivvertrag vorgesehenen Frist für die Auszubildenden einen individuellen Ausbildungsplan erstellen und diesen dem Arbeitsvertrag
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Die Auszubildenden müssen zwischen 18 und 29 Jahren sein.
beilegen. Manche Kollektivverträge enthalten bereits eine entsprechende Vorlage.
Fachübergreifend Die Arbeitgeber sind verpflichtet, die Auszubildenden für 40 Stunden pro Lehrjahr für die fachübergreifende Ausbildung freizustellen, beginnend mit dem ersten Lehrjahr und für maximal drei Lehrjahre. Die 40 Stunden des dritten Jahres können auch bereits im ersten oder zweiten Jahr absolviert werden. Die fachübergreifende Ausbildung besteht aus einem Pflichtkurs von zwei Tagen (16 Stunden) und einem Wahlpflicht-Bereich. Innerhalb des ersten Lehrjahres müssen die
Auszubildenden einen zweitägigen Kurs zu den Themen Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und Kommunikation besuchen. Die Anwesenheit am Kurs ist für alle Lehrlinge der berufsspezialisierenden Lehre verpflichtend. Der Kurs wird von den Landesberufsschulen organisiert. Das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung informiert die betroffenen Arbeitgeber und die Auszubildenden über die Verpflichtung, den Kurs zu besuchen. Dabei werden auch die Kurstermine, Kursorte und die Anmeldeformalitäten für die nächsten geplanten Kurse mitgeteilt. Es liegt in der Verantwortung der Arbeitgeber, dass die Auszubildenden den Kurs besuchen. Kursort
und Kurssprache können im Rahmen des Angebotes frei gewählt werden.
Kurse und Pflichtkurse Zusätzlich zum Pflichtkurs müssen die Arbeitgeber die restlichen vorgesehenen Ausbildungsstunden durch Kurse oder E-Learning gewährleisten; 24 Stunden im ersten Lehrjahr, je 40 Stunden im zweiten und dritten Lehrjahr. Dafür können die Weiterbildungsangebote der Landesberufsschulen (die Teilnahme ist kostenlos), die Angebote der Bilateralen Körperschaften und die Angebote von anderen Organisationen, zu deren Zielen »Ausund Weiterbildung« gehört, genützt werden.
Kunden- und Lieferantenliste Derzeit gilt die Frist 30. April – noch kein Aufschub bekannt Bis 30. April müssen die Kunden- und Lieferantenlisten in elektronischer Form an die Steuerbehörde weitergeleitet werden.
Bruneck Tel. 0474 531 332 www.pixie.it · info@pixie.it
Während der Termin für die Meldung der zum Teil privat genutzten Firmengüter auf den 15. Oktober
verlegt wurde (siehe Text auf Seite 53), ist für die Übermittlung der Kundenund Lieferantenliste noch kein neuer Termin bekannt. Derzeit gilt als Frist noch der 30. April, innerhalb welcher die Listen in elektronischer Form an die Steuerbehörde weitergeleitet werden müssen. Da allerdings die neue Durchführungsverordnung und der neue Daten-
satz aufgrund der eingeführten Erleichterungen noch nicht veröffentlicht wurden und somit auch die technische Anpassung der Programme nicht möglich war, ist der Aufschub aber sehr wahrscheinlich. Ein genaues Datum ist bis zu Redaktionsschluss dieser »HGV-Zeitung« allerdings noch nicht bekannt sa gewesen.
INFO & RAT
APRIL 2013
Die Steuerbehörde wird informiert Finanzoperationen werden gemeldet Bis 31. Oktober 2013 müssen die Banken und teils auch die Versicherungsgesellschaften Informationen über die im Jahr 2011 bestandenen Geschäftsbeziehungen mit den Kunden an die Steuerbehörde mitteilen. Bis 31. März 2014 sind dann die Daten für 2012, bis 20. April 2014 jene von 2013 weiterzuleiten. Durch diese Maßnahmen wird die staatliche Datenbank (anagrafe tributaria) mit Informationen über Finanzangelegenheiten ergänzt und der Einkommensmaßstab wird für die Steuerbehörde immer mehr zu einem der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Steuerhinterziehung. Gegenstand dieser Meldung sind Informationen zu den Bankkonten und Festgeldkonten (Anfangs- und Endsaldo sowie die Summe der Bewegungen), Angaben
zu Investmentfonds, Derivate und andere Vermögensverwaltungen. Mitgeteilt wird auch die Anzahl der Zugänge zu Bankschließfächern während des Jahres. Das ausgenutzte Kartenlimit bei Kredit- und Bankomatkarten und der Gesamtbetrag der getätigten Einkäufe werden ebenfalls erfasst und in elektronischer Form an die Datenbank der Steuerbehörde übermittelt. Zudem erhält die Steuerbehörde auch Informationen über eventuelle Wertsteigerungen und Auszahlungen von Polizzen und die Beträge bezüglich Goldeinkäufe und Goldverkäufe. Diese und viele weitere Informationen dienen dazu, noch genauer die Ausgabensituation der Personen und dessen Familien zu ermitteln und ermöglichen der Steuerbehörde eine immer genauere Schätzung des Einkommens. Deshalb ist es in Zukunft notwendig, noch genauere Überlegungen bei Einkäufen und Banktransaktionen anzustellen. sa
Terminaufschub Meldung privat genutzte Betriebsgüter Bis 15. Oktober 2013 sind nun die privat genutzten Betriebsgüter zu melden. Die Finanzbehörde hat den Termin für die Abgabe der Meldung der privat genutzten Betriebsgüter erneut verschoben und zwar von 25. März auf den 15. Oktober 2013. Die Gründe für den Aufschub sind laut Agentur der Einnahmen geplante Vereinfachungen bei der Abfassung der betreffenden Meldungen und wohl auch einige Unzulänglichkeiten der im Gesetzesdekret angeführten Durchführungsbestimmungen. Es wird daran erinnert, dass diese Meldung sowohl
für das Kalenderjahr 2011 als auch für das Kalenderjahr 2012 abzugeben sein wird. Das Unternehmen muss den effektiven Nutznießer der Betriebsgüter namentlich melden, welches Gut dieser benützt und auch in welchem Ausmaß das Gut privat benützt wird. Der effektive Nutznießer (Familienmitglied bzw. Gesellschafter) solcher Güter muss entweder der Gesellschaft eine marktgerechte Entschädigung entrichten oder falls diese nicht marktgerecht ist, die Differenz zwischen dem marktüblichen Betrag und dem effektiv bezahlten Entgelt als figuratives Einkommen in seiner persönlichen Steuererklärung anführen und versteuern. hh
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APRIL 2013
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Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144. Verschiedenes für Badausstattung, Halter für Papierrolle, Handtuch, Seife und Glas sowie Deckenlampen und Bilder in verschiedenen Größen günstig zu verkaufen. Tel. 335 59 15 141. Eingerahmte Bilder hinter Glas, geeignet für Zimmerdekor, mit Holzrahmen oder mit goldigen Rahmen, sehr günstig abzugeben. Telefonnr. 0473 446 556.
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Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Sigrid Mair, Dr. Beate Pachler, Dr. Michaela Walder, Dr. Verena Bonatti Anzeigenverwaltung: Dr. Verena Bonatti Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Nikolaus Stoll Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.
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