I.P.
facebook.com/HGVSuedtirol
49. Jahrgang · Bozen, April 2014 · Nr. 4
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»Die Tourismusabgabe muss vom Tisch!« Landesversammlung des HGV – HGV-Stern 2014 an Franz Perathoner verliehen
Poste Italiane s.p.a. - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art. 1, comma 1, NE Bolzano
Viele Höhepunkte erlebten die HGVMitglieder bei der Landesversammlung: der erste Auftritt Arno Kompatschers beim HGV, die Verleihung des HGV-Sterns und des Weinkulturpreises und ein fesselndes Referat. Die Landesversammlung des HGV im Bozner Waltherhaus stand unter dem Motto »Gemeinsam Tourismus gestalten«. Manfred Pinzger, Präsident des HGV, hat in seiner Rede betont, dass es in Zukunft mehr denn je notwendig ist, gemeinsam nach vorne zu blicken und aktiv den Schulterschluss aller touristischen Akteure zu vollziehen. »Wir müssen gemeinsam danach streben, die Rahmenbedingungen für die Gastbetriebe zu verbessern«, unterstrich Pinzger. Als erste Maßnahme erwähnte er die Einführung eines sogenannten Tourismustisches, wo allgemeine Anliegen ausdiskutiert werden sollen und die Erstellung einer Studie zum Thema »Tourismus 2030«. Der HGV-Präsident forderte im politischen Teil seiner Rede die Abschaffung der bereits gesetzlich verankerten Tourismusabgabe und eine deutliche Vereinfachung der bürokra-
Tourismus gemeinsam gestalten, lautete das Motto der diesjährigen Landesversammlung des HGV. Foto: allesfoto.com tischen Handhabung der Ortstaxe. »Wir wollen und können mit unseren Gästen nicht darüber diskutieren, warum wir den Ausweis des nicht ortstaxenpflichtigen Kindes kopieren müssen«, sagte Pinzger unter dem Applaus der HGV-Mitglieder. Mit Spannung wurden die Ausführungen des Landeshauptmannes und Landesrates für Tourismus, Arno Kompatscher, verfolgt. Er wartete mit zwei erfreu-
lichen Nachrichten auf: Die Kopierpflicht für Ausweise von unter 14-Jährigen bezüglich Ortstaxe wird aufgehoben und die Unternehmen werden bei der neuen Gemeindeimmobiliensteuer spürbar entlastet. Die abschließende Diskussion, moderiert von HGV-Direktor Thomas Gruber, lotete die verschiedenen Sichtweisen der touristischen Partner aus. Anlässlich der Landesversammlung wurde auch
Neue Seminarreihe für Gastwirtinnen
Informationen über die Aktivitäten der HGJ
Aufwertung: Die Möglichkeiten im Jahr 2014
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der HGV-Stern 2014 für besondere Verdienste um den Tourismus verliehen. Diese Auszeichnung erhielt Franz Perathoner, von 1979 bis 2012 Generaldirektor des Skiverbundes »Dolomiti Superski«.
Auszeichnungen Eine weitere Auszeichnung erhielten das Romantik Hotel »Turm« in Völs und das Hotel »Langgenhof« in Stegen bei Bruneck für
ihren exzellenten Weinservice. Ihnen wurde der »Südtirol – Preis für Weinkultur« verliehen. Schließlich wurde der offizielle Facebook-Aufritt des HGV online geschaltet. Musikalisch umrahmt wurde die Landesversammlung von Alexander Pamer, Weltmeister auf der Steirischen Ziehharmonika, und seinem Bruder Markus Pamer. Durch das Programm führte Manuela Vontavon. Siehe auch Seiten 2 bis 9. st
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AKTUELL Standpunkt
APRIL 2014
Zitate des Monats
Ihre Meinung ist uns wichtig! VON HGV-DIREKTOR THOMAS GRUBER Die diesjährige Landesversammlung unseres Verbandes war reich an Höhepunkten. Der neue Landeshauptmann und Landesrat für Tourismus, Arno Kompatscher, hatte den ersten Auftritt in unseren Reihen. Jeder der anwesenden HGV-Mitglieder hat gesehen, dass er mit Engagement die touristische Entwicklung in Südtirol verfolgt und die Rahmenbedingungen so
gestalten will, dass der Tourismus weiterhin als Motor der heimischen Wirtschaft fungieren kann. Ein weiterer Höhepunkt war sicher auch die Podiumsdiskussion, an der alle touristischen Partner teilgenommen haben und somit auch bildhaft die Gemeinsamkeit unterstrichen haben (siehe dazu auch unsere Berichte auf den folgenden Seiten). Im Vorfeld zu unserer Landesversammlung haben wir unsere Mitglieder ersucht, uns Fragen, Wünsche und Anregungen zu schicken, welche wir dann in gebündelter Form bei der Landesversammlung unseren Partnern unterbreitet haben. Herzlichen Dank den vielen Mitgliedern, die sich an unserem Aufruf beteiligt haben. Wir haben diese Initiative auch deshalb gestartet, weil wir die aktive Mitsprache unserer Mitglieder weiter stärken möchten. Diese Mitsprache setzte sich bei der Landesversammlung fort, in dem wir
den Versuch gewagt haben, die Antworten unserer Diskussionsteilnehmer einer Bewertung seitens der anwesenden Mitglieder zu unterziehen. Mit der aus dem Fernsehen bekannten »TED-Umfrage« wurden die Aussagen der einzelnen Diskussionspartner beurteilt. Zugegeben: Für unsere Diskussionspartner eine neue, keine »einfache« Situation! Für uns ist es jedenfalls der Startschuss, in Zukunft noch mehr mit Ihnen, geschätzte Mitglieder und Kunden unserer Dienstleistungsabteilungen, in Kontakt zu treten, Sie noch öfter um Ihre Meinung zu aktuellen Entwicklungen zu befragen. Wir wollen aber auch wissen, wie Sie die Leistungen Ihres Verbandes einschätzen. Bei unserer Landesversammlung hat der Unternehmensberater Hermann Scherer es sehr schön formuliert: »Wir müssen nicht im Unternehmen arbeiten, sondern mehr am Unternehmen«. Dies trifft natürlich auch auf den HGV zu. Deshalb mein Appell an Sie, teilen Sie uns weiterhin Ihre Kritiken und Anregungen mit. Nur so können wir – gemeinsam – unseren bzw. Ihren Verband stärken und auf die zukünftigen Herausforderungen bestens vorbereiten. Die Kommunikation mit Ihnen, geschätzte Mitglieder, ist für die Führungsspitze des HGV ein großes Anliegen. Deshalb haben wir nun auch eine HGVFanpage auf Facebook eingerichtet, mit welcher wir über unsere vielfältigen Aktivitäten auf Orts-, Gebiets-, Bezirks- und Landesebene informieren werden. Wir werden unsere Fanpage aber auch nutzen, um mit Ihnen und der Facebook-Community in direkten Dialog zu treten aber auch wichtige Neuigkeiten im Bereich Tourismus auszutauschen. Ich freue mich, Sie als Fan auf facebook.com/HGVSued tirol begrüßen zu dürfen.
»Im Tourismus fühle ich mich seit Jahren zuhause.«
»Wir müssen nicht im Unternehmen arbeiten, sondern mehr am Unternehmen.«
»Ich bin beeindruckt von der Marke Südtirol und wie sie geführt wird.«
ARNO KOMPATSCHER LANDESHAUPTMANN
HERMANN SCHERER UNTERNEHMENSBERATER
TYLER BRÛLÉ CHEFREDAKTEUR MONOCLE
In dieser Aktuell
Weiterbildung
HGJ-Info
Die Wirtschaft wird steuerlich entlastet
Aktuelle Weiterbildungskurse
SMG zu Gast bei der HGJ-Landesleitung
Der Tourismus als Motor der heimischen Wirtschaft muss auf positive Rahmenbedingungen setzen können. Alle Akteure müssen jedoch mehr Verantwortung übernehmen. Seite 4
Die aktuellen Kurse und Seminare aus dem Weiterbildungsprogramm der Südtiroler Tourismuskasse und des HGV. Seiten 18–22
Die SMG-Direktoren Greti Ladurner und Marco Pappalardo waren vor Kurzem zu Gast bei der HGJ-Landesleitung. Dabei stand der gemeinsame Informationsaustausch im Vordergrund. Seite 37
Märkte&Trends Polen und Tschechen lieben die Berge
Der HGV nun auch auf Facebook Auf der HGV-Fanpage werden die »HGV-Fans« über verschiedenste Themen, Veranstaltungen und Aktionen informiert. Seite 9 200 Gastwirte auf der Plose bei Brixen Die HGV-Ortsgruppe Brixen lud Mitte März zum diesjährigen Landesskirennen des HGV und der HGJ auf die Plose. Beste Mannschaft war die Ortsgruppe Sarntal. Seite 10
Das führende öster reichische Marktforschungsinstitut »Karmasin« hat für Südtirol Marketing Urlaubsmotive und Erwartungen abgefragt. Erste Ergebnisse liegen bei Gästen aus Polen und Tschechien vor. Seite 25
Bezirke Der HGV auf der Fachmesse »Tipworld« Der HGV präsentiert sich gemeinsam mit der HGJ und der Landeshotelfachschule Bruneck bei der »Tipworld«, welche vom 12. bis 15. April in Stegen bei Bruneck stattfinden wird. Seite 26 Willkommen zum Spargelgenuss
Gastro-Info Die Erlebnisgastronomie Die Nachfrage nach erlebnisorientierten gastronomischen Konzepten steigt. Seite 16
Bis 31. Mai steht der Terlaner Margarete-Spargel wieder im Mittelpunkt des kulinarischen Geschehens des Spargeldreiecks. Neun Gastbetriebe in Terlan, Vilpian und Siebeneich laden zur Terlaner Spargelzeit. Seite 27
Panorama Historischer Gastbetrieb 2015 gesucht Die Unterlagen für den jährlichen Wettbewerb »Der historische Gastbetrieb in Südtirol« sind heuer bis 16. Mai einzureichen. Seite 39 Das Touriseum begeistert und gefällt Das Südtiroler Tourismusmuseum im Herzen der Gärten von Schloss Trauttmansdorff erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Seite 43
Info & Rat Probezeit: Entlassung kann teuer werden Was passieren kann, wenn Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß am ersten Arbeitstag gemeldet sind. Seite 53
Kleinanzeiger Der aktuelle Kleinanzeiger in der »HGV-Zeitung«. Seiten 54–55
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AKTUELL
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Kräfte bündeln – Stärken stärken Rede von HGV-Präsident Manfred Pinzger bei der Landesversammlung in Bozen Ein Bekenntnis zum Schulterschluss unter den Touristikern. Die Gastbetriebe müssen steuerlich und bürokratisch entlastet werden. Die Tourismusabgabe muss weg. Dies sind die Hauptaussagen der Rede von HGV-Präsident Manfred Pinzger. Präsident Pinzger nutzte sein Referat unter dem Motto »Kräfte bündeln – Stärken stärken«, um zunächst auf den wichtigen Stellenwert einer stärkeren Zusammenarbeit unter den Touristikern zu verweisen. »Deshalb haben wir die Landesversammlung unter dem Motto ›Gemeinsam Tourismus gestalten‹ gestellt. Gemäß unseres Mottos haben wir daher auch unsere touristischen Partner, und zwar den Landesverband der Tourismusorganisationen LTS, den Verband der Privatvermieter Südtirol VPS, Südtirol Marketing SMG, den Südtiroler Bauernbund SBB und den Landeshauptmann eingeladen, ihre Sicht der Dinge darzulegen«. »Wir alle stehen vor großen Herausforderungen. Ständig drängen neue touristische Wettbewerber auf den Markt, denen wir uns stellen müssen. Die Gäste reagieren sehr schnell auf wirtschaftliche Unsicherheiten. Die Betriebe leiden unter der enormen bürokratischen und steuerlichen Belastung. Unter diesen nicht einfachen Bedingun-
gen bin ich überzeugter denn je, dass wir im Tourismus unsere Kräfte bündeln und unsere Stärken noch ausbauen müssen. Dazu brauchen wir als HGV Partner, mit denen wir gemeinsam agieren und nicht nur reagieren. Eine Gelegenheit dazu bietet der auf Anregung des HGV ins Leben gerufene Tourismustisch. Wir können es uns nicht mehr leisten, zu wichtigen tourismuspolitischen Anliegen mit unterschiedlichen Meinungen in die Öffentlichkeit zu treten. Unser Ziel muss es sein, den Tourismus in Südtirol gemeinsam zu stärken, ihn auf die zukünftigen Herausforderungen so gut wie möglich vorzubereiten und den wichtigen Wirtschaftssektor strategisch weiterzuentwickeln«. In diesem Zusammenhang hat der HGV eine weitere Initiative in Angriff genommen. »Tourismus 2030« lautet eine Studie, mit deren Hilfe langfristige Visionen und Leitplanken für die Weiterentwicklung des Tourismus aufgezeigt werden sollen.
Stopp mit den Belastungen Im verbandspolitischen Teil der Rede ging Pinzger auf einige aktuelle Forderungen des HGV ein. Bezüglich Ortstaxe forderte er die Politik auf, »endlich auf die Kopierpflicht der Ausweise der unter 14-jährigen Gäste und auf die fünfjährige Aufbewahrungspflicht dieser Kopien zu verzichten. »Wir wollen und können nicht mit unseren Gästen
Die Tourismusabgabe muss vom Tisch, forderte HGVPräsident Manfred Pinzger. Foto: allesfoto.com
weiterhin als förderungswürdig eingestuft wird. Präsident Pinzger forderte eine Aufwertung und eine bessere Dotierung des Rotationsfonds. »Er muss aber zum stärkeren Vorteil der Betriebe wirken und nicht zum Vorteil der Banken«. Eine Abgabe, die die Gastbetriebe in den letzten beiden Jahren extrem belastet hat, ist die Gebäudeimmobiliensteuer IMU, die jetzt GIS bezeichnet wird. »Hier sind nun Erleichterungen in Aussicht, welche dank neuer Bestimmungen zur Regelung der Lokalfinanzen Südtirol autonom festlegen kann. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat mehrfach versichert, die Chance wahrzunehmen, um bezüglich GIS und IRAP die Betriebe zu entlasten. Dieses Versprechen hat er gehalten«.
Infrastrukturen
darüber diskutieren, warum wir den Ausweis von Kindern sehen und kopieren müssen. Eine Entwicklung, die aber bereits deutlich zu sehen ist, gefällt mir nicht. Nicht wenige Gemeinden haben ihren Beitrag für den Tourismusverein stark reduziert mit dem Argument, dass der Tourismusverein und der Tourismusverband jetzt die Ortstaxe erhalten. Ich denke, Tourismus geht auch die Gemeinde was an und erfolgreiche Hotels und Gastbetriebe wirken sich auf eine Gemeinde sehr positiv aus. Um es klar zu
sagen: Für eventuelles Stopfen von finanziellen Löchern ist die Ortstaxe nicht da! Die bereits beschlossene Tourismusabgabe muss in jedem Fall abgeschafft werden! Unsere Betriebe vertragen keine zusätzlichen Steuern und Abgaben!« Ein weiteres Thema war die Förderung und der jüngst verhängte Förderstopp in der Wirtschaft. Das Hotel- und Gastgewerbe ist dabei nur beim Rotationsfonds betroffen. Kapitalbeiträge werden weiterhin ausbezahlt. Positiv ist jedenfalls, dass der Tourismus
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Südtirols Tourismus ist auf funktionierende Infrastrukturen angewiesen. »Wenn auch die öffentlichen Gelder weniger werden, so müssen trotzdem alle Anstrengungen unternommen werden, um die notwendigen Investitionen am Straßennetz durchzuführen. Klare Signale braucht es aber auch zum Flughafen Bozen. Wenn wir als Wirtschaftsstandort Südtirol auf Export setzen wollen, wenn wir neue Gäste für Südtirol begeistern wollen, so müssen wir auch via Flugzeug erreichbar sein. Zur Erreichbarkeit zählt auch ein lückenloses Breitbandnetz«. st
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AKTUELL
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Die Wirtschaft wird steuerlich entlastet Landeshauptmann Arno Kompatschers erster Auftritt auf der HGV-Landesversammlung Der Tourismus als Motor der heimischen Wirtschaft muss auf positive Rahmenbedingungen setzen können. Alle Akteure müssen jedoch mehr Verantwortung übernehmen. »Im Tourismus fühle ich mich seit Jahren zuhause«, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der diesjährigen Landesversammlung des HGV und bewies in seinen folgenden Ausführungen, dass er durchaus über die Themen und Fragestellungen im Tourismus Bescheid wisse. Bei seinem ersten Auftritt im Rahmen der Landesversammlung des HGV ging Kompatscher zunächst auf die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen im Tourismus ein und nannte als Stichworte Erreichbarkeit, Bürokratie, Investitionsstau, Steuerbelastung, Wettbewerbsdruck, sinkende Rentabilität und Preisdumping. »Es gibt keinen anderen Sektor, wo es notwendig ist, jährlich zu investieren, um mit der weltweiten Kon-
LH Arno Kompatscher auf der Landesversammlung des HGV. Fotos: allesfoto.com
kurrenz wettbewerbsfähig zu bleiben«, sagte der Landeshauptmann. Zudem warnte er vor einem Preisdumping. »Dieser kann für die Betriebe tödlich sein. Deshalb dürfen wir unser Angebot nicht unter seinem Wert verkaufen«, ermunterte er die HGV-Mitglieder.
Schluss mit Kopierpflicht In der Folge ging Kompatscher auf aktuelle Vorhaben der Landesregierung ein und konnte gleich eine erfreuliche Nachricht ver-
künden: Die Pflicht, die Ausweise für Gäste unter 14 Jahren zu kopieren und fünf Jahre aufzubewahren, wird aufgehoben. »Eine Lösung wurde gefunden«, teilte Kompatscher unter dem Applaus des voll besetzten Waltherhauses mit. Des Weiteren ging er auf die steuerlichen Belastungen für Betriebe ein und kündigte eine spürbare Entlastung bei der Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) an. Für rund 20 Millionen Euro sollen dabei die Unternehmen entlastet werden. Der Hebesatz wurde auf 0,56
Prozent festgelegt, wobei die Gemeinden die Möglichkeit haben, diesen Hebesatz zu reduzieren. Zudem sollen die Gemeinden entscheiden dürfen, auch die Betriebswohnungen der Gastwirte als Erstwohnung und somit als GIS-befreit einzustufen. »Wir sind der Auffassung, dass es besser ist, die Gelder dort zu belassen, wo sie besser und nützlicher eingesetzt werden können«, sagte Kompatscher. Zum Förderstopp meinte der Landeshauptmann, dass der Tourismus seine Hausaufgaben bereits gemacht
habe und dass der Rotationsfonds im Tourismus »nur kurzfristig angehalten worden ist«. Der Rotationsfonds soll aber zukünftig das wichtigste Finanzierungsinstrument werden.
Verantwortung übernehmen Zur Forderung des HGV, die beschlossene Tourismusabgabe abzuschaffen, meinte Kompatscher, dass er gerne bereit sei, zu sehen, wie eine gesicherte Finanzierung der Tourismusorganisationen ohne die zusätzliche Tourismusabgabe gelingen kann. »Auch ich habe keine Freude mit neuen Steuern. Ich rufe alle Sektoren auf, Verantwortung zu übernehmen und auf Augenhöhe zu reden«, unterstrich Kompatscher. Klar äußerte er sich auch zu den Infrastrukturen. Zuerst gelte es, bestehende Infrastrukturen zu verbessern, wie das Straßennetz, die Versorgung mit Breitband und den Flughafen Bozen. »Ich bekenne mich zu einem gut funktionierenden Flughafen, allerdings braucht es ein tragfähiges Konzept«, sagte der Landesst hauptmann.
Spielraum für Querdenken und Emotionen zulassen Referat von Unternehmensberater Hermann Scherer bei der HGV-Landesversammlung in Bozen Die Herausforderung der heutigen Zeit besteht im Wettkampf um die Qualität, der die Hotelund Gastbetriebe mit der Übermittlung von Emotionen und kreativer Gastfreundlichkeit begegnen sollten. Im Rahmen der Landesversammlung des HGV sprach der deutsche Coach und Trainerausbilder Hermann Scherer zum Motto »Jenseits vom Mittelmaß«. Mit Humor veranschaulichte er auf der Bühne des Waltherhauses in Bozen, wie wichtig Qualitätswettkampf und die Kommunikation von
Qualität in der Hotellerie und Gastronomie geworden ist. »Was nutzt die beste Leistung der Welt, wenn sie nicht kommuniziert wird«, stellte Scherer die Frage an das Publikum. Gerade im Tourismus sei es von Vorteil, die neuen Medien, beispielsweise Facebook und Twitter, zu nutzen. Es mache Sinn, diese Kommunikationskanäle zu bespielen, da man dadurch hervorragend Geschichten erzählen könne, zu den Betrieben, Dienstleistungen und Produkten. Das Potenzial der neuen Medien dürfe laut Scherer nicht unterschätzt werden. Es gilt weiterhin, die Herausforderungen vermeintlich negativer Aspek-
te anzunehmen und in neue Chancen umzuwandeln. Daher seine Aufforderung an die HGV-Mitglieder: »Zeigen Sie, was Sie zu bieten haben! Zelebrieren Sie Kleinigkeiten jenseits vom Mittelmaß und beleben Sie Emotionen mit kreativer Gastfreundlichkeit«. Probleme sollen als Chancen wahrgenommen und diese in Stärken für die eigene Zielgruppe umgewandelt werden. Immer öfter sei es notwendig, Dinge in Frage zu stellen, auszubrechen aus den üblichen linearen Gedankengängen. Gastwirte sollten nicht im, sondern am Betrieb arbeiten und somit Spielraum für das Querdenken zulassen, betonte Scherer. bt
Der Unternehmensberater und Coach Hermann Scherer referierte zum Thema »Jenseits vom Mittelmaß«.
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AKTUELL
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Ausgezeichnet Franz Perathoner erhielt HGV-Stern Franz Perathoner leitete 33 Jahre lang die Geschicke des Skiverbundes Dolomiti Superski. Fßr sein Engagement fßr den Wintertourismus ist ihm der HGV-Stern verliehen worden. Sßdtirol ist reich an Tourismuspionieren, die mit viel Engagement und Weitsicht unser Tourismusland geprägt und weiterentwickelt haben. Einen solchen Pionier dßrfen wir heute besonders ehren, sagte HGVPräsident Manfred Pinzger bei der Landesversammlung im Bozner Waltherhaus, wo der HGV Franz Perathoner fßr sein Wirken als Generaldirektor des Skiverbundes Dolomiti Superski den HGV-Stern verliehen hat. Franz Perathoner war von 1979 bis 2012,
und somit 33 Jahre lang, Generaldirektor von ÂťDolomiti SuperskiÂŤ. ÂťEr wirkte vielfach im Hintergrund und war trotzdem der Lenker von 12 Skigebieten, rund 450 Liftanlangen, 1.200 Kilometer Skipisten und vier Millionen verkauften Skipässen im Jahr 2012/2013. In seinem Wirkungsbereich befinden sich 60 Skischulen, 3.000 Skilehrer und 230.000 GästebettenÂŤ, beschrieb HGVPräsident Pinzger die Wirkungsstätte Perathoners. Heute ist ÂťDolomiti SuperskiÂŤ das grĂśĂ&#x;te Skikarusell der Welt, welches mit einer Karte befahren werden kann. Franz Perathoner war fĂźr die Entwicklung von ÂťDolomiti SuperskiÂŤ eine prägende Figur, die die Geschicke des Konsortiums mit Kompetenz, FeingefĂźhl und Ehrlichkeit lenken konnte, manchmal auch durch schwierige Schnee-
Von links: HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Franz Perathoner, HGV-Vizepräsident Gottfried Schgaguler und HGV-Präsident Manfred Pinzger. Fotos: allesfoto.com verhältnisse und Marktsituationen. ÂťEr hatte aber immer zwei Ziele vor Augen, das Zusammenhalten der Skigebiete im Skiverbund, wie in einer groĂ&#x;en Familie sowie das Wachsen des Wintertourismus in den Dolomiten fĂźr die AllgemeinheitÂŤ, unterstrich Pinzger. Mit viel Geschick und Kompetenz hat Perathoner den Skiverbund weiterent-
wickelt und versucht, die verschiedenen und oft auch unterschiedlichen Interessen der Partner und Touristiker auszugleichen. Fßr sein 33-jähriges unermßdliches Wirken im Skiverbund Dolomiti Superski und fßr sein leidenschaftliches Engagement fßr die Weiterentwicklung und Modernisierung des Wintertourismus in den Dolomiten hat ihn der HGV
A JT
deshalb mit dem HGV-Stern 2014 fĂźr Verdienste um den Tourismus in SĂźdtirol ausgezeichnet. Franz Perathoner dankte fĂźr diese Ehre und meinte, dass durch das Wirken von ÂťDolomiti SuperskiÂŤ einerseits die Berggebiete aufgewertet werden konnten und andererseits die Basis fĂźr einen erfolgreichen Sommertourismus gelegt werden konnte. st
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Kulinarische KÜstlichkeiten von Herbert Hintner Bei der HGV-Landesversammlung am 31. März im Waltherhaus in Bozen zauberte Sternekoch Herbert Hintner und seine 21-Mitarbeiter starke Catering-Brigade, darunter 14 Service-Mitarbeiter und sieben KÜche, fßr die zahlreich erschienenen Gäste exquisite, regionale Frßhlingsspeisen auf die Teller. Der Mix aus alpiner und mediterraner Kßche bestand aus einem Salat vom Terlaner Spargel mit einer Schinkenrolle, gefßllt mit Bozner Sauce, gefolgt von Tatar vom
Gsieser Ochsen mit Salsa Verde und Buchweizen, einer Praline vom Stockfisch und einer Suppe mit Sßdtiroler Schlutzkrapfen. Kokos-Schokoladepralinen mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout bildeten den kulinarischen Abschluss. Mit den feinsten Gaumenfreuden und einem perfekten Service gelang es Herbert Hintner und seinem Team, den zahlreichen Gästen ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse zu bescheren. Im Foto das Kßchen- und Service-Team mit Herbert und Margot Hintner.
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Verstärkte Zusammenarbeit gefragt Diskussion mit den touristischen Partnern zu aktuellen Anliegen der HGV-Mitglieder Fünf große touristische Themenbereiche standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion anlässlich der Landesversammlung des HGV. Im Vorfeld hat der HGV seine Mitglieder ersucht, Fragen und wichtige Anliegen an den Verband, aber auch an seine touristischen Partner zu formulieren. Bei der Landesversammlung, so wurde den Mitgliedern versichert, werden die Fragen von den Verantwortungsträgern im Tourismus beantwortet. Unter der Moderation von HGV-Direktor Thomas Gruber beteiligten sich Landeshauptmann Arno Kompatscher, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Uli Rubner, Präsidentin der SMG, Ambros Hofer, Präsident des LTS, Esther Mutschlechner Seeber, Präsidentin des Vereines der Privatvermieter VPS und Leo Tiefenthaler, Obmann des Südtiroler Bauernbundes, an der interessanten Diskussion. Die Antworten konnten jeweils von den HGV-Mitgliedern per Televoting bewertet werden. Im Folgenden die von Direktor Thomas Gruber aufgeworfenen Themenbereiche und die Antworten dazu. Steuerlast und Bürokratie Arno Kompatscher, Landeshauptmann und Landesrat für Wirtschaft, bekräftigte, dass die Bürokratie teilweise »hausgemacht« sei. Der Wunsch der Bevölkerung nach Gerechtigkeit und nach nachvollziehbarer Dokumentation führt zwangsläufig zu übermäßi-
Die Diskussionsteilnehmer. Von links: LTS-Präsident Ambros Hofer, Landeshauptmann Arno Kompatscher, SMG-Präsidentin Uli Rubner, HGV-Direktor Thomas Gruber, VPS-Präsidentin Esther Mutschlechner Seeber, SBB-Obmann Leo Tiefenthaler und HGV-Präsident Manfred Pinzger. Foto: allesfoto.com ger Bürokratie. »Wir müssen nicht alles öffentlich regeln, ansonsten ist Bürokratie vorprogrammiert«, betonte Kompatscher. Vielmehr sei es von Seiten der öffentlichen Hand auch notwendig, den Bürgern, in diesem Fall den Tourismustreibenden, zu vertrauen. Zukunft Tourismusorganisationen Landeshauptmann Arno Kompatscher sprach bezüglich der Zukunft der Tourismusorganisationen von einem so genannten »Kirchturmdenken«. Es gab in Vergangenheit bereits Versuche, davon wegzukommen. Notwendig sei jedoch ein klares Konzept und eine klare Aufgabenteilung. In diesem Sinne sei eine verstärkte, zielführende Zusammenarbeit vonnöten. Auch Uli Rubner, Präsidentin der SMG, war der Meinung, dass man einen gemeinsamen Weg einschla-
gen müsse, vor allem in der Kommunikation nach außen gilt es einheitlich aufzutreten. Dass es Zweigleisigkeiten in der Vermarktung und Kommunikation zu vermeiden gilt, davon waren auch Leo Tiefenthaler, Obmann des Südtiroler Bauernbundes, Ambros Hofer, Präsident des LTS, und Esther Seeber Mutschlechner, Präsidentin des VPS, überzeugt. Auch sie unterstrich, dass der Tourismus in Zukunft noch mehr Zusammenarbeit erfordere. Die frei werdenden finanziellen Ressourcen könnten wiederum in den Markt investiert werden. Stärkung der Destination Arno Kompatscher informierte, dass der Landeshaushalt der Agentur Südtirol Marketing (SMG) dieses Jahr mehr Geld zugesprochen hat. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für
Ein herzliches Dankeschön unseren Partnern
den Tourismus da ist. Allerdings müssen einerseits die Rahmenbedingungen stimmen und andererseits die Mittel effizient eingesetzt werden, um erfolgreich zu sein. Uli Rubner informierte, dass die Aufgabe der SMG vor allem eine strategische sei. Zurzeit konzentriere man sich hauptsächlich auf die Dachmarke und deren Ausweitung. Bezüglich der kurzfristigen Bewerbung günstiger Schneeverhältnisse, wie es heuer der Fall war, könne man mit klassischer Werbung kaum Erfolge erzielen. Dazu bräuchte es mehr Vorlaufzeit. Hätte die SMG mehr Geld zur Verfügung gehabt, so hätte sie nicht in die Bewerbung der aktuellen Schneeverhältnisse, sondern in die Bearbeitung neuer Märkte investiert. Verkauf und Vertrieb HGV-Präsident Manfred Pinzger betonte, dass sich
das Buchungsverhalten der Gäste mit den neuen Medien verändert habe. Deshalb müsse man den Gästen auf unterschiedlichen Kanälen vereinfachte Buchungen ermöglichen und für die Gastwirte günstige Konditionen schaffen. Der HGV hat mit seinem Buchungsportal »Booking Südtirol« dazu die Voraussetzungen geschaffen. Jetzt ist es aber notwendig, dass alle touristischen Akteure sich auch konkret zur Notwendigkeit eines besseren Vertriebes des touristischen Angebotes bekennen. Ambros Hofer unterstrich, dass auch der LTS das Problem erkannt habe und dementsprechend noch mehr Synergien nutzen möchte. Hierfür müsse man die Tourismusvereine und die Verbände mehr fordern. Landwirtschaft und Tourismus SBB-Obmann Leo Tiefenthaler bekräftigte, dass die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus prinzipiell funktioniere, dies sei auch an der HGV-Initiative »Südtiroler Gasthaus« ersichtlich. Man kann von einer Art Winwin-Situation sprechen: Für die Landwirtschaft bedeutet diese Zusammenarbeit, dass die Landschaft lebendig bleibt, gleichzeitig profitiert die Gastronomie von den regionalen Produkten. Allerdings müsse der Verkauf und Einkauf der bäuerlichen Produkte noch einfacher werden. Hierfür bräuchte es mehr Abstimmung und Koordination. Damit auch weiterhin die heimischen Produkte verwendet werden, muss man in Zukunft versuchen, verstärkt gemeinsam zu vb/bt arbeiten.
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Südtirol – Preis für Weinkultur vergeben Auszeichnung für das Hotel Restaurant »Langgenhof« und das Romantik Hotel »Turm« Im Rahmen der Landesversammlung des HGV ist der diesjährige »Südtirol – Preis für Weinkultur« überreicht worden. Der HGV und das Konsortium Südtiroler Wein zeichneten im Waltherhaus in Bozen zwei Gastbetriebe, die sich besonders um den Südtiroler Wein verdient gemacht haben, mit dem begehrten Preis aus. »Es ist uns ein besonderes Anliegen, jene Gastbetriebe auszuzeichnen, die speziell dem Südtiroler Wein große Aufmerksamkeit schenken und mit diversen Aktionen die heimische Weinkultur pflegen«, betonten HGV-Präsident Manfred Pinzger und Anton Zublasing, Präsident des Konsortiums Südtirol Wein. »Es ist keine leichte Entscheidung, die die Jury jedes Jahr zu treffen hat. Es gibt in Südtirol viele Gastbetriebe, in denen die Weine aus den heimischen Weinbergen eine ganz besondere Rolle spielen«, freute sich
Die Träger des »Südtirol – Preis für Weinkultur«. Von links: Peter Mutschlechner, Hotel »Langgenhof« in Stegen/Bruneck; Stefan Pramstrahler und Katharina Leitner Pramstrahler, Romantik Hotel »Turm« in Völs am Schlern. Foto: allesfoto.com HGV-Landesausschussmitglied Hansjörg Ganthaler.
Die Preisträger Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr das Hotel Restaurant »Langgenhof« der Familie Mutschlechner in Stegen/Bruneck und das
Romantik Hotel »Turm« der Familie Pramstrahler in Völs am Schlern. Im Hotel Restaurant »Langgenhof« in Stegen überzeugen das gepflegte Ambiente und der freundliche Empfang vom ersten Augenblick an, schreibt die Jury. Die Küche bietet kuli-
narische Köstlichkeiten mit schmackhaften Gerichten aus vorwiegend regionalen Produkten. Ein freundlicher, professioneller Service begleitet den Gast, beeindruckend der Weinservice mit hervorragender Beratung zur Weinanpassung. Auf der Weinkarte finden
sich über 300 Etiketten mit Schwerpunkt Südtirol. An die 40 Weine werden glasweise und zu fair kalkulierten Preisen angeboten. Der Gast spürt förmlich die Leidenschaft von Juniorchef Peter Mutschlechner für den Wein und seine Kultur. Das Romantik Hotel »Turm« in Völs am Schlern ist bekannt für seine einladende Atmosphäre, seinen gediegenen Komfort und für seine gelebte Südtiroler Gastlichkeit. Hausherr und Küchenchef Stefan Pramstrahler überrascht immer wieder mit raffinierten und innovativ zubereiteten Gerichten aus der Südtiroler Küchentradition. Es wird aber auch echte Südtiroler Weinkultur gelebt und gepflegt. Der hauseigene »Felsenkeller« ist mit feinsten Etiketten bestückt. Auf der umfangreichen Weinkarte steht Südtirol im Mittelpunkt. Weine aus dem eigenen Weingut runden das Angebot ab. Beeindruckend ist der Weinservice, der mit Kompetenz und persönlicher Beratung punktet.
Erfolgreiche Zusammenarbeit wird weitergeführt Konsortium Südtiroler Wein und HGV verlängern Kooperation – Stärkung der regionalen Kreisläufe Schwerpunkte der Kooperation sind die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Servicebereich sowie die Unterstützung der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. Im Rahmen der »Bozner Weinkost« haben die Vertreter des HGV und der Südtiroler Weinwirtschaft ihre Zusammenarbeit verlängert. Schon seit Jahren unterstützen sich die beiden Verbände gegenseitig, um zum einen die Position des Südtiroler Weines in der heimischen Gastronomie zu fördern und zum anderen gemeinsam touristische Produkte zu schaffen, die neue Gäste ins Land locken. Im Rahmen der »Bozner
Vertrag unterzeichnet. Von links: Martin Foradori, Manfred Pinzger, Anton Zublasing, Hansjörg Ganthaler.
Weinkost« trafen sich HGVPräsident Manfred Pinzger und der Präsident des Konsortiums Südtiroler Wein, Anton Zublasing, um den bereits seit vielen Jahren bestehenden Kooperationsvertrag zu verlängern. »Die gute Zusammenarbeit zwischen Weinwirtschaft und Tourismus ist von funda-
mentaler Wichtigkeit. Immerhin wird mehr als die Hälfte des in Südtirol produzierten Weines auch in Südtirol abgesetzt und ein nicht unbeträchtlicher Teil davon in der heimischen Hotellerie und Gastronomie. Deshalb gilt es auch in Zukunft, mit dem Tourismus zusammenzuarbeiten,
um diesen wichtigen Absatzmarkt zu fördern und weiter auszubauen«, so Anton Zublasing. »In Zeiten, in denen die wirtschaftliche Lage in einigen Ländern auch den Weinabsatz schwieriger macht, dürfen wir uns glücklich schätzen, einen funktionierenden Tourismus zu haben, der ei-
nen großen Anteil unserer Produkte absorbiert«, sagte Zublasing. Schwerpunkte in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden sind die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Servicebereich sowie die Unterstützung der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. Dieses zielt auf die Stärkung der regionalen Kreisläufe ab und erfreut sich bei Einheimischen und Gästen großer Beliebtheit. Auch möchte man gemeinsam neue Produkte entwickeln, um neue Gäste ins Land zu locken. Ein erster Schritt war die Fachtagung »Eine Passion für Wein«, welche im Rahmen der »Bozner Weinkost« veranstaltet wurde und bei welcher mehrere Referenten aus dem In- und Ausland innovative Weinkonzepte vorstellten.
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AKTUELL
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Der HGV nun auch auf Facebook Facebook.com/HGVSuedtirol – aktuelle News und Fotos auch im sozialen Netzwerk Auf der HGV-Fanpage werden die »HGV-Fans« über verschiedenste Themen, Veranstaltungen und Aktionen informiert. Der HGV ist nun mit einer eigenen Fanpage auf Facebook präsent. Anlässlich der Landesversammlung hat Präsident Manfred Pinzger die neue Fanpage auf Facebook vorgestellt und zugleich online geschaltet. Der Verband tritt unter dem Namen HGV Hoteliersund Gastwirteverband auf, das Profilbild ist das HGVLogo, das Titelbild wird periodisch ausgetauscht. Ein Redaktionsteam wird im Namen des HGV Inhalte posten.
Ziel des Auftrittes Auf der HGV-Fanpage sollen die »HGV-Fans« über verschiedenste Themen,
Der HGV ist jetzt auch auf Facebook präsent. Veranstaltungen und Aktionen des HGV auf Orts-, Gebiets-, Bezirks- und Landesebene informiert wer-
den. Ziel ist es, alle Interessierten näher an den Verband zu binden, indem auf Facebook von Seiten des
HGV Neuigkeiten aus erster Hand kommunziert werden. Selbstverständlich ist auch eine Interaktion mit
der gesamten FacebookWelt willkommen. Der HGV ist offen für Beiträge der User, um die Seite lebendig zu gestalten. Für Postings im Namen des HGV kann auch das Redaktionsteam kontaktiert werden. Die HGV-Fans finden auf Facebook Einladungen für wichtige Veranstaltungen, Kurzberichte und Bildergalerien von HGV-Events, Postings live vor Ort mit Videos und O-Tönen, Aktionen der Ortsgruppen, nützliche Informationen aus den Dienstleistungsabteilungen, lesenswerte bzw. sehenswerte Beiträge in den Medien und Stellungnahmen der HGV-Spitze zu tourismusrelevanten Themen. Bei Anregungen oder Fragen zum Facebook-Auftritt des HGV genügt eine E-Mail an Info@HGV.it. Halten Sie sich auf dem Laufenden und werden Sie Fan unter www.facebook. com/HGVSuedtirol. vb
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AKTUELL
APRIL 2014
200 Gastwirte auf der Plose HGV-HGJ-Landesskirennen durchgeführt – beste Mannschaft war die HGV-Ortsgruppe Sarntal Die HGV-Ortsgruppe Brixen lud Mitte März zum diesjährigen Landesskirennen des HGV und der HGJ auf die Plose. 200 begeisterte Wirtinnen und Wirte erlebten einen herrlichen Skitag. »Wir haben das diesjährige Landesski-, Snowboard- und Rodelrennen gerne der HGV-Ortsgruppe Brixen zugesprochen, um auf die wichtige Rolle des Skigebietes Brixen/Plose für das Eisacktal hinzuweisen«, betonten die HGV-Vizepräsidenten Helmut Tauber und Gottfried Schgaguler bei der Preisverteilung an der Bergstation. Rund 200 HGVund HGJ-Mitglieder lernten bei herrlichem Sonnenschein die Vorzüge des Skigebietes Plose kennen. Markus Huber, HGVOrtsobmann und Hauptorganisator des Skitages, nutzte die Preisverteilung ebenso, auf die Notwendigkeit einer optimalen Erschließung der Stadt Brixen mit der Plose hinzuweisen. »Die neue Seilbahnverbindung von Bahnhof Brixen bis zur Plose birgt ein großes Potenzial für unser Gebiet«, sagte Huber. Und der Brixner Bürgermeister Albert Pürgstaller pflichtete ihm bei und drückte seine Hoffnung aus, dass die Wirtinnen und Wirte positive Botschafter der Plose wer-
den. Mit Spannung wurde dann die Preisverteilung erwartet, zu welcher neben Pürgstaller auch HGV-Direktor Thomas Gruber und Stadträtin Paula Bacher erschienen sind. Gruber dankte der Ortsgruppe unter Obmann Huber und seinem Team für die Durchführung und mustergültige Organisation des Skitages. Ein besonderes Dankeschön für die reibungslose Organisation gilt auch den zahlreichen Partnern, wie Tourismusverein Brixen, der Spezialbier-Brauerei »Forst« für die Bereitstellung der Pokale und dem Hotel »Quellenhof«, St. Martin in Passeier, der Agentur »Rotwild«, Brixen, »HM Sportcars«, Vintl, »Skicen- Die HGV-Ortsgruppe Sarntal verteidigte den HGV-Wanderpokal. Die Sieger im Foto ter«, Brixen, und weiteren mit Ortsobmann Markus Huber, den HGV-Vizepräsidenten Gottfried Schgaguler und Firmen, welche die tollen Helmut Tauber, Bürgermeister Albert Pürgstaller und Speaker Daniel Zanotti. Sachpreise zur Verfügung gestellt haben. Andreas Sinner aus Nieder- bei den Herren. Die Organi- geleabend mit der Ortsgrupdorf. In der Kategorie Kom- satoren prämierten zudem pe Brixen. Die Sieger bi Rodel/Ski siegte Micha- noch die teilnehmerstärkste Weitere Eindrücke vom Als beste Mannschaft er- ela Hinteregger aus Mühl- Ortsgruppe. Dies waren Skitag auf der Plose bei wies sich einmal mehr die bach bei den Damen und Ratschings und Terenten. Brixen gibt es im Internet Ortsgruppe Sarntal, die Gerhard Fischer aus Brixen Sie gewannen einen Törg- unter www.HGV.it. st sich somit im dritten Jahr hintereinander den Mannschaftspokal des HGV sichern konnte. Tagesbestzeit erzielten Damen 1996 und jünger Herren Jahrgang 1948 und älter bei den Damen Carmen 1. Carmen Moser, Sarntal 1. Walter Prugger, Rasen/Antholz Moser und bei den Herren 2. Vanessa Fink, Klausen 2. Walter Holzner, Ulten Hubert Thaler, beide aus 3. Lisa Rungger, Sarntal 3. Willy Sulzenbacher, Innichen dem Sarntal. In der KategoDamen 1995–1986 Herren Skilehrer/Rennfahrer rie Snowboard waren Mela1. Claudia Vattai, Natz/Schabs 1. Hubert Thaler, Sarntal nie Haller aus Ratschings 2. Carmen Sparber, Ratschings 2. Christian Kofler, Schenna und Roland Kofler aus dem 3. Lisa Niederkofler, Terenten 3. Michael Rungger, Sarntal Sarntal die schnellsten. Bei Damen 1985–1973 Snowboard Damen den Rodlern siegten Evi 1. Manuela Rabensteiner, Kastelruth 1. Melanie Haller, Ratschings Senn aus Ratschings und 2. Evelyn Rainer, Innichen
Vizepräsident Helmut Tauber mit den Siegerinnen der Kategorie Damen 1995 bis 1986.
Die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Kategorien
3. Alexandra Linder, Wolkenstein Damen 1972 und älter 1. Roswitha Treyer, Terenten 2. Liesl Zöschg, Ulten 3. Antonia Bergmeister, Mühlbach Herren 1995–1986 1. Stefan Bologna, Eppan 2. Andreas Goller, Brixen 3. Andreas Ebner, Mühlbach Herren 1985–1973 1. Alex Linder, Wolkenstein 2. Kurt Mair, Mühlbach 3. Roland Kofler, Sarntal Herren 1972–1961 1. Gustav Paris, Ulten 2. Gerhard Fischer, St. Andrä/Brixen 3. Bernhard Rieder, Tiers Herren 1960–1949 1. Richard Treyer, Terenten 2. Anton Holzer, Innichen 3. Josef Oberhofer, Villnöß
2. Julia Holzmann, Sarntal Snowboard Herren 1. Roland Kofler, Sarntal 2. Christof Mick, Eggental 3. Markus Kofler, Sarntal Rodeln Damen 1. Evi Senn, Ratschings 2. Elfriede Sinner, Niederdorf 3. Christine Moser, Eppan Rodeln Herren 1. Andreas Sinner, Niederdorf 2. Norbert Huber, Percha 3. Karl Sinner, Niederdorf Kombi Rodeln/Ski Damen 1. Michaela Hinteregger, Mühlbach 2. Edith Kircher, Eggental Kombi Rodeln/Ski Herren 1. Gerhard Fischer, St. Andrä/Brixen 2. Norbert Huber, Percha 3. Karl Sinner, Niederdorf
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AKTUELL
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Danke den Sponsoren des HGV-HGJ-Landesskirennens auf der Plose/Brixen
Auer Baccus Italia & Amore Back Magic Bäckerei Gasser Bäckerei Profanter Baufirma Franz Lechner Bergrestaurant Plose Brandnamic Cafè Harrar Caroma KG Cescin Andrea Le Grizze De Nardo Eccel Professional Eisacktaler Kellerei Elektro Huber Faro Shopping Foppa Galloni OHG
Gasslbräu Gramm Hausbrandt HM Sportcars Hotel »Grüner Baum« Hotel »Millanderhof« Hotel »Quellenhof« Hygan Interhotel Karadar Kellerei Bozen Kellerei Kaltern Kellerei Terlan Kellerei Tramin
Kuntner Lavarent Lichtstudio A. Eisenkeil Marseiler Mein Beck GmbH Melix Menù srl Metzgerei Schanung Metzgerei Trockner Miko Milchhof Brimi Minus Niederbacher Niederstätter Villnöss
Ossanna Pub P3 Pianta Design Pistenbully Plose Mineralwasser Plose Ski AG Plosestodl Prima GmbH Raiffeisenkasse Reifer Ress Restaurant »Grissino« Roner Rossalm Rotwild Saxl Schifferegger Senoner Hotelbedarf Skicenter Slaviero Sportservice »rent and go« Südtiroler Weinakademie Tourismusverein Brixen Viropa Vonklausner Weingalerie Stampfl Weingut Tasca d’Almerita
Sprechstunden in Passeier Nahe am Mitglied sein. Dieses Ziel verfolgt der HGV seit vielen Jahren. Deshalb hat man sich entschlossen, nun auch im Passeiertal regelmäßige Sprechstunden für HGV-Mitglieder abzuhalten. Somit kann ein lang gehegter Wunsch der Mitglieder des Passeiertales nun umgesetzt werden. »Es scheint uns trotz der vielen Kommunikationsmöglichkeiten für wichtig, auch vor Ort präsent zu sein, um unseren Mitgliedern direkt Hilfestellung anbieten zu können«, unterstreichen HGV-Präsident Manfred Pinzger und Gebietsobmann Heinrich Dorfer. Die Sprechstunden des HGV im Passeiertal finden jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 11 Uhr im Haus des Sozialsprengels Passeiertal, St. Leonhard, Passeirer Straße Nr. 3, statt. Anmeldung zu den Sprechstunden ist keine erforderlich.
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AKTUELL
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Osterochsen ersteigert »Südtiroler Gasthaus« an Versteigerung teilgenommen Elf Mitgliedsbetriebe der Gruppe bieten ab 25. April spezielle Fleischgerichte vom Gsieser Ochsen an.
Ich berate Sie gerne!
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Die HGV-Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol« startet mit einem neuen Ausrüstungspartner in die nächste Saison. Der Partner ist »Mountain Spirit«.
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Wien. Die Aufzucht der Gsieser Ochsen zeichnet sich heute wie damals durch ihre besondere Mast aus. Die Jungrinder weiden zwei Sommer lang auf den Almen. Im Frühjahr werden sie von den Bauern herausgeputzt und im Zuge der Gsieser Osterochsenversteigerung den Meistbietenden verkauft. In folgenden Südtiroler Gasthäusern werden ab 25. April Spezialitäten vom Ochsen serviert: Hotel Res-
taurant »Hanswirt« in Partschins, Wirtshaus »Thurnerhof« in Schenna, Hotel Restaurant »Oberwirt« in Vöran, Hotel Restaurant »Tschögglbergerhof« in Jenesien, Berggasthof »Dorfner« in Montan, Gasthaus »Fink« in Brixen, Gasthof »Sunegg« in Brixen, Hotel Gasthaus »Gassenwirt« in Kiens, Restaurant »Durnwald« in Pichl/Gsies, Hotel »Adler« in Niederdorf und Restaurant »Winkelkeller« in Toblach. nl
Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol« hat neuen Partner
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ORBIT
Die teilnehmenden Mitglieder der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« bei der Versteigerung in St. Lorenzen.
Neue Konvention besiegelt
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Die verstärkte Verwendung von regionalen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten und der verantwortungsvolle Umgang mit der Tradition – zwei der wichtigsten Ziele der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« – konnten im Rahmen der Gsieser Osterochsenversteigerung Mitte März hautnah gelebt werden. Elf Mitgliedsbetriebe der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« ersteigerten in St. Lorenzen sechs Gsieser Qualitätsochsen, die ab 25. April in Form von Ochsengulasch, Ochsentatar und anderen schmackhaften Gerichten serviert werden. Das feinfaserige Fleisch der Gsieser Osterochsen schaffte es einst sogar auf die kaiserliche Ostertafel in
»Mountain Spirit« ist ein auf Bergsport spezialisiertes Unternehmen, das in Bozen zwei Geschäfte betreibt: den Mountain SpiritShop in der Zwölfmalgreiner Straße 8b und den Marmot-Shop an der Zollstange Nr. 4. »Es freut uns, die Möglichkeit zu erhalten, künftig enger mit den im HGV zusammengeschlossenen Betreibern der Schutzhütten zusammenzuarbeiten«, sagt Mountain SpiritGeschäftsführer Günther Plattner. Die Konvention kann seit 1. April 2014 genutzt werden und sieht vor, dass im
Von links: Hansjörg Lunger, Günther Plattner und Stefan Perathoner.
Marmot-Markenstore an der Zollstange in Bozen auf Marmot-Artikel ein Rabatt von 30 Prozent in Anspruch genommen werden kann. Denselben Rabatt gibt es im Mountain Spirit-Geschäft in der Zwölfmalgreiner Straße in Bozen auf alle Schuhe der Marke »AKU«. Beim Einkauf reicht an der Kassa, vor Ausstellung
des Beleges, der Hinweis auf die Aktion und die Angabe der Schutzhütte. »Es freut uns, mit einem kompetenten Partner wie Mountain Spirit, der Top-Markenqualität zu fairen Preisen anbietet, in die neue Saison starten zu können«, sagt Stefan Perathoner, Vorsitzender der Fachgruppe »Schutzhütten Südtirol«. ed
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AKTUELL
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»Südtiroler Gasthaus« wird zur Marke Fixer Bestandteil im kulinarischen Angebot Südtirols – Programm für 2014 vorgestellt Seit zwei Jahren bieten die Mitgliedsbetriebe der Gruppe »Südtiroler Gasthaus« ihren Gästen authentische, regionale Küche. Vor Kurzem hat die Gruppe Bilanz gezogen. 2012 hat der HGV die Gruppe »Südtiroler Gasthaus« ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Südtiroler Gasthauskultur zu erhalten und zu fördern. Der Gruppe gehören mittlerweile 32 traditionelle Südtiroler Gastbetriebe an. Anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung, die im Südtiroler Gasthaus »Patauner« in Siebeneich stattgefunden hat, wurde Bilanz gezogen und neue Pläne vorgestellt.
Erfolgreiche Aktionen Florian Patauner, Vorsitzender der Gruppe, freute sich, mitteilen zu können, dass sich das »Südtiroler Gasthaus« im gastronomischen Angebot Südtirols bereits etabliert hat: »Unser reges Tätigkeitsprogramm in den ersten beiden Jahren und die positiven Rückmeldungen, die von unseren Gästen gekommen sind, zeugen davon.« Patauner dankte den Mitgliedsbetrieben der Gruppe für ihr Vertrauen sowie die rege
Der Ausschuss mit Vertretern des HGV. Von links: HGV-Direktor Thomas Gruber, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Arnold Fontana, Bernhard Tammerle, HGV-Landesausschussmitglied Herbert Hintner, Petra Oberkofler, Andreas Falkensteiner und Florian Patauner, Vorsitzender der Gruppe »Südtiroler Gasthaus«. Teilnahme an den Aktionen und dem HGV für die tatkräftige Unterstützung, ohne die die Arbeit der Gruppe nicht möglich wäre. In seinem kurzen Rückblick auf die Aktionen der letzten beiden Jahre hob Patauner besonders die kulinarischen Wochen im Frühsommer sowie in den Herbstmonaten hervor, bei denen saisonale Produkte im Mittelpunkt standen. Weiters wurden in Zusammenarbeit mit der EOS 75 Rezepte mit Südtiroler Qualitätsprodukten kreiert, welche im Internet und in einer Broschüre erschienen sind. Über die Homepage www.gasthaus.it können zudem einheitliche Genuss-
Gutscheine erworben werden, die in allen Mitgliedsbetrieben der Gruppe einlösbar sind. Schließlich hat die Gruppe bei mehreren Großveranstaltungen wie der 50-JahrFeier des HGV oder bei der Fachmesse »Hotel« den kulinarischen Teil übernommen. Bei der Versteigerung der Gsieser Osterochsen haben vier Mitgliedsbetriebe drei Ochsen ersteigert.
Neue Pläne Das Hauptaugenmerk der Versammlung lag auf der Vorstellung der geplanten Aktionen und Aktivitäten für das laufende Jahr. Die kulinarischen Wochen
»Sommerfrische im Südtiroler Gasthaus« starten Ende Juni und stellen auch diesmal vegetarische Gerichte in den Vordergrund. Die Herbstaktion »Erntedank« findet im Spätherbst statt. Traditionelle herbstliche Produkte werden auf den Speisekarten der Betriebe zu finden sein. Anlässlich der Fachmesse »Hotel« im Herbst wird die Gruppe auch heuer wieder das »HGV-Messerestaurant« betreuen. Für den Beginn des Jahres 2015 soll eine Aktion zum »Sonntagsbraten« stattfinden, bei der dieses früher sehr typische Gericht wieder zum fixen Bestandteil der Sonntags-Speisekarten
der »Südtiroler Gasthäuser« werden soll. Verlängert wird die Zusammenarbeit mit der Vereinigung »Tirolensis Ars Vini«, die für die Gruppe auch heuer wieder einen Vernatsch-Wein – den Vernazer – keltern wird, der ausschließlich in den Mitgliedsbetrieben ausgeschenkt wird. Seit 2014 hat die Gruppe mit der Firma »Gastrofresh« einen idealen Partner gefunden, der die Gruppe bei der Verwendung von lokalen Produkten, passend zur Saison, und der Förderung von kleinen Kreisläufen hervorragend unterstützen kann. HGV-Präsident Manfred Pinzger und Direktor Thomas Gruber gratulierten der Gruppe zu ihren Aktivitäten. »Die Gruppe zeichnet sich durch eine authentische Küche aus und schafft dabei immer wieder Synergien mit heimischen Produzenten. Das ›Südtiroler Gasthaus‹ ist aus der heimischen Gastronomie nicht mehr weg zu denken«, sagte Pinzger. Die »Südtiroler Gasthäuser« sehen sich als echte Botschafter der kulinarischen Tradition Südtirols. »Unser Auftrag ist es, die Eigenständigkeit der Südtiroler Küche zu fördern, indem wir altes Wissen bewahren und mit jungem Geist beleben«, betonte HGV-Landesausschussmitglied Herbert Hintner. pa
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AKTUELL
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Bestens versichert mit »HGV-Hotelcover« Versicherungsbroker »Assiconsult« hat maßgeschneiderte Polizzen für HGV-Mitglieder Feuerversicherung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Kfz-Haftpflicht, Personenschutz: Ein Broker macht ganzheitliches Risikomanagement und Reduzierung der Versicherungskosten möglich.
partnern, den Sachverständigen usw. zu vereinheitlichen.
Exklusiv für HGV-Mitglieder So ist die Polizze »HGVHotelcover« entstanden, ein den HGV-Mitgliedern vorbehaltenes Versicherungspaket mit eigens vereinbarten Prämien. Dieses Paket umfasst folgende Produkte: – HGV Hotelcover – HGV Hotelcover light – HGV Rechtsschutz – HGV Reiseversicherung – HGV Unfall- und Krankenversicherung – HGV Online-KFZ-Haftpflichtversicherung.
Kontakt Für Auskünfte und Vormerkungen wenden Sie sich bitte an: »Assiconsult Insurance Broker«, Frau Sarah Schrentewein, Esperantostr. 1, Bozen, Tel. 0471 069 900, www.assiconsult.com, bzw. unter der E-Mail-Adresse info@assiconsult.com.
SERVICE
MONTAGE
tige Betriebe ausgearbeitete Lösung. Neben Schadenversicherungen werden den HGV-Mitgliedern zahlreiche weitere Polizzen angeboten, die von der Deckung der Kfz-Haftpflicht bis hin zur Reiserücktrittsversicherung reichen. »Assiconsult« kennt die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmer: daher die Entscheidung, sämtliche bisher getrennt angebotenen Versicherungen im Rahmen einer Konvention miteinander zu verbinden mit dem Ziel, die Verwaltung der Polizzen, die Abwicklung der Schadensfälle und die Pflege der Beziehungen zu den Vertrags-
BERATUNG
Vor diesem Hintergrund hat der Bozner Broker »Assiconsult« beschlossen, sich gezielt in diese Rich-
tung zu bewegen. Dem in den kommenden Jahren als strategisch besonders wichtig angesehenen Wirtschaftsbereich Tourismus sollen vermehrt Ressourcen und Strukturen gewidmet werden. Dank diesem Einsatz im Südtiroler Hotel- und Gastgewerbe konnte »Assiconsult« bereits 2013 – neben dem unter dem Namen »Hotelcover« bekannten klassischen Paket für den Versicherungsschutz von Hotelbetrieben – ein neues Produkt auf den Markt bringen. Es heißt »HotelcoverLight« und ist eine eigens für kleine oder saisonal tä-
FERTIGUNG
Beratung und Lösung
Foto: bilderbox.at
PLANUNG
Die aktuellen Versicherungsbedürfnisse setzen – bedingt durch das immer komplexer und heikler werdende wirtschaftliche und finanzielle Umfeld – neue und anspruchsvollere Standards in der Beratung und in der Vermittlung in Versicherungssachen. Die Unternehmer, welche Ressourcen und Kapital in das Hotel- und Gastgewerbe stecken, sind sich dessen bewusst. Nicht immer so rasch und mit wirkungsvollen Ansätzen haben hingegen Versicherungsgesellschaften, Vermittler und Broker reagiert. Es ist schließlich ihre Aufgabe, zum Schutz der Investitionen Versicherungslösungen anzubieten, die nicht nur wirksam, sondern auch wirtschaftlich vertretbar sind.
Ganzheitliches Risikomanagement wird immer wichtiger.
Jeder einzelne Versicherungsschutz ist gemeinsam mit den Hoteliers und den Gastwirten auf der Grundlage der tatsächlichen Bedürfnisse der Berufsgruppe ausgearbeitet worden. Dadurch konnten – oft nach langwieriger Suche des geeignetsten Versicherungspartners – zu bestmöglichen Konditionen Deckungen erzielt werden, die heute zu den interessantesten auf dem Markt zählen. Mit einer im gesamten Land präsenten, zwölf Account-Manager zählenden Vertriebsstruktur wird »Assiconsult« in den kommenden Wochen eine Informationskampagne beginnen, im Zuge derer alle Hotels und Gastbetriebe besucht werden, um den Unternehmern die HGV-Konvention vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit wird den HGV-Mitgliedern auch die Möglichkeit geboten, eine kostenlose Analyse der eigenen Versicherungssituation durchführen zu lassen.
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AKTUELL
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Neue Seminarreihe für Gastwirtinnen »Frauen im HGV« organisieren Weiterbildungsnachmittag im Schloss Trauttmansdorff am 12. Mai Auf Initiative der Gruppe »Frauen im HGV« findet ein Seminar speziell für Gastwirtinnen zum Thema »Mitarbeiterführung« statt. Neben den Veranstaltungen mit vordergründig geselligem Charakter möchte die Initiative »Frauen im HGV« ab heuer auch spezifische Weiterbildung für Gastwirtinnen anbieten. »Uns ist es ein Anliegen, Südtirols Gastwirtinnen auch in der Weiterbildung gezielt anzusprechen und Themen anzubieten, die ihnen in ihrer vielschichtigen Rolle als Unternehmerin, Mutter und Ehefrau gerecht werden und sie in ihrer täglichen Arbeit weiterbringen«, betont Evelyn Rainer vom
Dörte Mäder, Unternehmensberaterin, Coachin und Trainerin, referiert über Mitarbeiterführung.
Ein spannender und abwechslungsreicher Tag in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran erwartet die Gastwirtinnen. Foto: Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff »Hotel Rainer« in Innichen, Mitglied der Arbeitsgruppe »Frauen im HGV«. Ebenso engagiert vertreten sind in der Arbeitsgruppe Helene Benedikter vom Hotel »Post« in Trens, Marion De Carli vom »Parc Hotel am See« in Kaltern und Marlene Waldner vom »la maiena Life Resort« in Marling. »Gerade im Gastgewerbe finden wir sehr oft Frauen in der Führungsposition, daher möchten wir mit diesem Thema starten«, erklären die Organisatoren. Den Auftakt der Weiterbildungsreihe für Gastwirtinnen, die vorerst zwei Kurse pro Jahr vorsieht, bildet
somit ein Seminar zum Thema »Mitarbeiterführung und -kommunikation« am Montag, 12. Mai, in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran.
Das Programm Die Referentin Dörte Mäder aus München wird dabei auf folgende Themen eingehen: Was erwarten wir von unseren Mitarbeitern und Kollegen? Wie kann frau diese motiviert und leistungsorientiert führen? Wie werden Mitarbeitergespräche von der Einstellung bis zum Saisonschluss zielgerichtet durchgeführt? Um
14 Uhr werden die Damen mit einem Aperitif im Restaurant »Schlossgarten« begrüßt und können dabei den prächtigen Panoramablick auf die blühenden Gärten von Schloss Trauttmansdorff genießen. Um 14.30 Uhr beginnt das zweieinhalbstündige Seminar. Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen eine exklusive Führung durch die neue botanische Sonderausstellung »Blümchensex? Eine botanische Aufklärung« mit der Kuratorin Karin Kompatscher. Frech, verspielt bis geheimnisvollmystisch klärt die Sonderausstellung darüber auf,
wie es die Pflanzen »machen« und welche Erwartungen wir Menschen in Liebesdingen an die Kräfte der Pflanzen knüpfen. Heike Platter, verantwortlich für Marketing und Strategie für Trauttmansdorff, wird zudem über Erfolgsrezepte im Marketing und Gastfreundschaft sprechen. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro pro Person (inklusive Eintritt in die Gärten, Aperitif, Seminar und Führung). Anmeldungen werden bis 2. Mai unter Frauen@HGV.it entgegen genommen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. se
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GASTRO-INFO
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Die Erlebnisgastronomie boomt Kulinarische Erlebnisse schaffen und den Umsatz steigern Die Nachfrage nach erlebnisorientierten gastronomischen Konzepten steigt. Dies ist nicht zwingend mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Das erste »Hardrock Café« öffnete seine Pforten 1971 in London. Das Restaurant stand unter dem Thema Musik und setzte eine ganze Welle der Themenrestaurantketten in Bewegung. Es folgten Konzepte wie »Planet Hollywood«, die auf prominente Persönlichkeiten setzten, und Systemgastronomie wie »McDonald’s«, deren Produktpalette für Kinder die Inszenierung ausmachte. Zum ersten Mal wurden Restaurants nicht ausschließlich deshalb besucht, um Essen und Getränke aufzunehmen, sondern um während der Nahrungsaufnahme etwas Besonderes zu erleben. Thema, Ambiente, Musik, Licht und Architektur sind Instrumente, die Gastronomen nutzen, um ihre Gäste zu begeistern. Immer mehr Erlebniskonzepte, die ihren Gästen im Bereich Gastronomie einen Zusatznutzen bieten, etablieren sich auf dem Markt. Wirte und Restaurantbetreiber setzen auf die Zutat »Erlebnis«, die steigende Umsätze verspricht. Wie in der Erlebnishotellerie sind Gäste in der Erlebnisgastronomie bereit, für das besondere Erlebnis und Ambiente mehr Geld auszugeben. Der Fantasie sind bei der Inszenierung
Erst wenn das Besondere kommunziert wird, wird es zum Erlebnis. kaum Grenzen gesetzt: Menübegleitende Attraktionen, schauspielerische Darbietungen, ein extravagantes Ambiente oder ein allumfassendes Thema bieten den Gästen einen Zusatznutzen der ganz besonderen Art. Ziel ist es, den Gästen emotionale Erlebnisse zu vermitteln, die sie nachhaltig im Gedächtnis behalten und die zu einem wiederholten Besuch verleiten. Das Erleben des Essens und des arrangierten – und dennoch authentischen – Ambientes steht im Vordergrund. Dabei gilt das Motto: »Erlebnisgastronomie muss Räume schaffen, die erst glücklich und dann irgendwann süchtig machen«.
Erlebnisse inszenieren Die Erlebnisgastronomie bedient sich bei der Umsetzung ihrer Konzepte der klassischen Instrumente der Erlebnisinszenierung:
Durch Architektur und Raumgestaltung wird ein attraktives Ambiente geschaffen, das die Menüauswahl unterstreicht. Musik und Lichtverhältnisse werden gekonnt eingesetzt, um die Speisen und Getränke regelrecht in Szene zu setzen. Servicemitarbeiter fungieren als »Schauspieler« und kommunizieren die Besonderheiten der Dienstleistung. Die Erlebnisgastronomie boomt weltweit, und die Beispiele für gelungene Konzepte sind vielfältig und fassettenreich. So war 2013 der »Party-Grieche« in aller Munde. Die Idee dahinter: Zuerst Gyros essen und dann auf den Tischen tanzen. Ein weiteres Beispiel für Erlebnisgastronomie sind die »Pop-up-Restaurants«. Dieses gastronomische Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass es keinen festen Standort hat, sondern vom Überraschungsmoment und
Foto: Fotolia
der Exklusivität lebt. Nur über das Internet in ausgesuchten Foren angekündigt, eröffnet ein Pop-up-Konzept für einen begrenzten Zeitraum – meist nur einige Tage – in einer improvisierten Location einer Stadt, und kombiniert Essen mit Kunst und Kultur. In Zusammenarbeit mit Sterneköchen werden ausgewählte Menüabfolgen kreiert. Die Nachfrage nach erlebnisorientierten gastronomischen Konzepten steigt. Dies ist nicht zwingend mit hohem finanziellen Aufwand verbunden, weder auf der Angebots-, noch auf der Nachfrageseite. Wichtig dabei ist, das Besondere auch zu kommunizieren und es damit zum Erlebnis zu machen. So führt ein selbst gemachter Keks zum Espresso beim Gast zu einer Wertschätzung, wenn er darauf hingewiesen wird, dass es sich um ein besonderes Gebäck pa handelt.
Fragen zum Kaffee: Peter Schreyögg antwortet
Weshalb reklamiert der Gast den Kaffee? Antwort: Von der Bohne zur Tasse liegt eine beachtliche Menge an Arbeitsschritten, welche das Produkt negativ beeinflussen können. Der beste Qualitätskaffee, der sich nach individuellen Geschmackswünschen richtet, kann ein schlechtes Ergebnis in
der Tasse erzielen, wenn nicht wichtige Kriterien beachtet werden. Gerade bei der Zubereitung von Getränken auf Espressobasis mit einer traditionellen Espressomaschine muss die Mahlung für die jeweilige Maschine richtig eingestellt sein (Menge
25 ml : Zeit 25 Sekunden). Die Dosis (ca. 7 g/Portion), die Brühtemperatur (88 bis 92° C), der Druck (ca. 9 bar), die Tassenform und deren Temperatur beeinflussen ebenfalls das Ergebnis in der Tasse. Ganz wichtig ist die Sauberkeit der Geräte, denn
ansonsten kann der Kaffee bitter oder ranzig schmecken.
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GASTRO-INFO
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Zusatzverkauf im Gastbetrieb Einige praktische Tipps Der Digestif nach dem Essen oder zum Dessert bietet eine gute Möglichkeit, den Umsatz zu steigern. Digestifs oder After-DinnerCocktails bieten eine viel versprechede Verkaufsgelegenheit für Service-Mitarbeiter. Die Gäste nehmen sie entweder zum Dessert oder Kaffee oder auch an deren Stelle. Allerdings gibt es eine große Bandbreite an Digestifs, die die Auswahl
Ein guter Drink bildet den perfekten Abschluss eines Essens. Foto: allesfoto.com
und Lagerhaltung für den Gastronomen erschweren. Wenn die Waren im Keller sind, müssen sie auch verkauft werden, ansonsten dienen sie nur als teure »Dekoration«. Folgende Tipps helfen beim Verkauf: – Service-Mitarbeiter sollten darauf trainiert sein, einen Digestif immer vor dem Kaffee bzw. zum Kaffee anzubieten. – Weiters müssen die Mitarbeiter darin geschult sein, welcher Drink am besten zu welchen Kaffees oder zu welchem Dessert passt. – Mitarbeiter sollten besonders gut auf die Stimmung der Gäste achten, um sich die Empfehlung leichter zu machen. Ein Paar, das angespannt am Tisch sitzt, wird wohl kaum nach dem Essen noch lange bleiben, um einen Digestif zu trinken. Wenn jedoch offensichtlich gefeiert werden soll, ist es durchaus angebracht, nach dem Essen einen Drink anzubieten. – Auch der doppelte Zusatzverkauf, also Desserts und Digestifs, sollen empfohlen werden. Diese Praxis-Tipps stammen aus dem Buch »50 Wege zu mehr Profit in der Bar«, erschienen im »Deutschen Fachverlag«. pa
Foto: A. Marini
Schüttelbrotbandnudeln mit Hauswurst und Pfifferlingen Zutaten für 4 Portionen Nudelteig 100 g Südtiroler Schüttelbrot, fein gemahlen 200 g Mehl, 6 Eigelb 80 ml Olivenöl etwas Salz, evtl. etwas Wasser Sauce 2 grobe Hauswürste 1 Hand voll Pfifferlinge ½ Zwiebel, 1 Knoblauchzehe etwas Salbei und Rosmarin (Nadeln) 50 ml kräftiger Rotwein 200 ml Sahne Salz und Pfeffer, etwas Butter
• Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. • Die gehäutete und mit den Fingern zerkleinerte Wurst dazugeben und leicht anrösten. • Mit Rotwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Pfifferlinge und Kräuter dazugeben, mit Sahne aufgießen und etwa 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. • Wenn die Wurst gut durchgezogen und die Sauce cremig ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken. • Bandnudeln kochen, abseihen und zur Sauce geben, kurz durchschwenken. Auf Tellern anrichten und servieren.
Zubereitung • Alle Zutaten für die Schüttelbrotbandnudeln in eine Schüssel geben Gutes Gelingen beim Nachkochen wünscht: und zu einem Teig verkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten, in Klarsichtfolie gewickelt, ruhen lassen. • Mit dem Nudelholz oder mit einer Nudelmaschine ausrollen und in etwa 1 cm breite Bandnudeln schneiden.
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WEITERBILDUNG
APRIL 2014
Die Rezeption als Aushängeschild Lehrgang für Rezeptions-Management mit Abschlussprüfung – Start 14. Mai Absolventen des RezeptionistenLehrganges und erfahrene Rezeptionsmitarbeiter können in diesem STK/HGV-Kurs ihr Wissen vertiefen. Die Rezeption ist das Herzstück eines Betriebes und gleichzeitig das Aushänge-
schild für den ganzen Betrieb. Fachlich kompetente und freundliche Mitarbeiter sind gerade dort unerlässlich. In diesem Lehrgang eignen sich erfahrene Rezeptionsmitarbeiter neue Argumentationstechniken für einen gesteigerten aktiven Verkauf an und erleben, was gutes Beschwerdemanagement alles kann. Dabei ist besonders die richtige Kommunikation mit dem
Infos zum Kurs Titel: Rezeptions-Management Referenten: Experten des WIFI Tirol, Innsbruck Datum: 14., 15., 20., 21. und 28. Mai, 4., 5., 11. und 13. Juni 2014. Die Termine für die Exkursion und die Abschlussprüfung werden mit den Teilnehmern beim Lehrgang vereinbart. Dauer: jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Eberle«, Bozen STK-Gebühr: 545 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 1.327 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790, www.HGV.it.
STK/HGV-Kurse und Seminare ■ KÜCHE UND SPEISEN
Raffinierte Antipasti und Vorspeisen mit Fisch Genießer schätzen schmackhafte Antipasti- und Vorspeisengerichte. Vor allem Fisch erfreut sich großer Beliebtheit und bildet eine gute Basis für interessante und vor allem abwechslungsreiche Kreationen. Küchenchef Herbert Bachmann zaubert in diesem Kochkurs feine Gerichte: Frühlingsröllchen und Garnelen mit feinem Dip, frittierter Meeresfischsalat, marinierter Lachs mit Senf-Honig-Dressing oder Linguine mit geschmortem Oktopus. Datum: Mittwoch, 16. April 2014 Ort: Kaltern
Nähere Infos und Anmeldung zu den Kursen bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
Gast wichtig, um immer einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Allgemeines Wissen, wie die Abläufe an der Rezeption, Teamgeist und Teamorientierung stehen ebenso auf dem Kursprogramm wie die Nutzung des Internets und die praktische Gestaltung von E-Mails, Texten und Newsletters. Zudem lernen die Kursteilnehmer mit Gästeprogrammen gekonnt umzugehen und die Daten perfekt zu organisieren, um die Abläufe zu vereinfachen. Ein weiterer wichtiger Kursinhalt sind Stil und Etikette und die perfekten Umgangsformen. Denn gerade diese Kenntnisse machen gute Rezeptionsmitarbeiter aus und vermitteln dem Gast Professionalität. Nicht fehlen dürfen für Rezeptionsmitarbeiter zudem ausreichende Englischkenntnisse und die wichtigsten Redewendungen für
Sich Zeit für die Gäste nehmen ist für einen Rezeptionsmitarbeiter eine goldene Regel. den Umgang mit den internationalen Gästen. Bei einer Studienfahrt nach Nordtirol erhalten die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit, in verschiedenen Betrieben die Theorie mit der Praxis zu verglei-
chen und sie erhalten interessante Einblicke in andere Hotelbetriebe. Ihr Wissen unter Beweis stellen können die Teilnehmer dann bei der Abschlussprüfung des Lehrganges.
Souverän am Gast – Herausforderungen meistern STK/HGV-Kurs am 13. Mai in Meran An der Rezeption muss man sich jeden Tag auf neue Herausforderungen einstellen. Dieser Kurs gibt Tipps zum Umgang mit unzufriedenen Gästen. Telefonate oder persönliche Gespräche mit enttäuschten, wütenden, aber auch unentschlossenen Gästen sind eine große Herausforderung. Es gilt, ruhig zu bleiben, souverän zu reagieren und sachlich zu antworten, um den Gast (zurück) zu gewinnen. Dieses Seminar zeigt auf, wie die Kommunikation mit unzufriedenen Gesprächspartnern gelingt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie sie konfliktreiche Situationen richtig einschätzen und in den Griff bekommen
Infos zum Kurs Titel: Souverän am Gast – meistern Sie Herausforderungen Referentin: Dörte Mäder, Unternehmensberaterin, München Datum: Dienstag, 13. Mai 2014 Dauer: von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel »Aurora«, Meran STK-Gebühr: 88 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 236 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
können. Referentin Dörte Mäder, Unternehmensberaterin aus München, zeigt erfolgreiche Strategien, im Umgang mit aufgebrachten Gästen auf. So sollten zunächst die Kundenwünsche erfragt werden und deeskalierend auf die Situation eingegangen werden. Der STK/HGV-Kurs findet am
Dienstag, 13. Mai, im Hotel »Aurora« in Meran statt.
Infos und Anmeldung Nähere Informationen und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Telefon 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
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WEITERBILDUNG
STK/HGV-Kurse und Seminare ■ MANAGEMENT UND FÜHRUNG
ASA Hotel — Einführung Gästedaten speichern, Serienbriefe verschicken, Nächtigungsstatistiken erstellen und gesetzlich vorgeschriebene Register führen – das alles erledigen Sie in Zukunft schnell und problemlos mit ASA Hotel. Inhalte: - Gästeverwaltung - Zimmerplan, Reservierungsverwaltung - Anfrage, Option, Reservierung, Storno, Kontingent Datum: Dienstag, 6. und Mittwoch, 7. Mai 2014 Ort: Bozen
Werben mit Google AdWords — Einführung Nutzen Sie das Internet für die Werbung! Lernen Sie in diesem Praxis-Workshop, Werbung bei »Google« zu schalten. Inhalte: - Einführung in die Suchmaschinen - Erstellung einer Kampagne für Ihren Zielmarkt - Einführung in die Online-Marketing-Kennzahlen Datum: Montag, 12. Mai 2014 Ort: Bozen
APRIL 2014
»Benvenuti!« Korrespondenz mit dem italienischen Gast Die STK und der HGV bieten einen praxisnahen Kurs zum Thema Korrespondenz in Italienisch an. Im lockeren Gespräch mit den Gästen bereitet uns die italienische Sprache kaum Schwierigkeiten, aber wenn es um das Verfassen von E-Mails und Briefen in korrektem Italienisch geht, tun sich viele schon etwas schwerer.
Korrekt in italienisch schreiben Im Kurs »Corrispondenza con l’ospite italiano«, den die STK und der HGV am Dienstag, 6. und Donnerstag, 8. Mai 2014 jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr im Parkhotel »Laurin« in Bozen anbieten, zeigt die Referentin Claudia Rossin, wie attraktive Angebote, informative
Infos zum Kurs Titel: Corrispondenza con l’ospite italiano Referentin: Claudia Rossin, Italienischlehrerin, Bozen Datum: Dienstag, 6. und Donnerstag, 8. Mai 2014 Dauer: jeweils von 14 Uhr bis 18 Uhr Ort: Parkhotel »Laurin«, Bozen STK-Gebühr: 74 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 224 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it. Der Kurs wir in italienischer Sprache abgehalten. Mitzubringen ist ein Laptop.
und höfliche Reservierungsbestätigungen und andere Schriftstücke in korrektem Italienisch verfasst werden. Neben der Erstellung von Vorlagen für E-Mails und Briefe lernen die Teilnehmer im Kurs »Corrispondenza con l’ospite italiano« auch, diese Standardvorlagen zu personalisieren
und auf die eigenen Gäste individuell abzustimmen. Um die Kommunikationsbeispiele besser praktisch üben zu können, sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Laptop zum Kurs mitbringen. Wichtig: Der Kurs wird in italienischer Sprache abgehalten.
■ SERVICE UND GETRÄNKE
Cocktails, Snacks und Bargeflüster Bieten Sie mehr als das Alltägliche und begeistern Sie Ihre Gäste mit Qualität und individuellem Service. Inhalte: - Barorganisation und die Barkarte - Zubereitungstechniken und Trends an der Bar - Zusatzverkauf durch professionelle Beratung - Gratinierte eingelegte Zwetschge Datum: Dienstag, 6. Mai 2014 Ort: Meran
Basiskurs für Barista In diesem Kurs beschäftigen Sie sich mit Materialkunde sowie verschiedenen Bargeräten und lernen den Wert professioneller Beratung kennen. Inhalte: - Gläserkunde, Arbeitsgeräte - Getränkekunde - Aktiver Verkauf und praktische Übungen Datum: Donnerstag, 15. und Freitag, 16. Mai 2014 Ort: Vintl
Nähere Infos und Anmeldung zu den Kursen bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
Festliche Dekorationen für besondere Anlässe Eine Feier wird durch eine liebevolle Dekoration zu etwas Besonderem und unvergesslich. Ob Muttertag, Geburtstag, Firmung oder Hochzeit, in diesem STK/HGV-Kurs holen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besondere Ideen und zaubern für die Gäste kleine, kreative Kunstwerke. Die Meisterfloristin Stefanie Zuckerstätter aus Salzburg zeigt, wie aus einfachen Materialien aus der Natur floristische Werkstücke ge-
formt werden. Vom Türschmuck bis zum Tischschmuck sind viele tolle Dekorationsideen für das Hotel oder den Gastronomiebetrieb dabei. Der Kurs findet am Mittwoch, 30. April, im Hotel »Hochrain« in Raas bei Natz-Schabs statt. Informationen und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Telefon 0471 317 790 oder auf der HGV-Website www.HGV.it.
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WEITERBILDUNG
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»Gesund bleiben – auf sich schauen!« STK/HGV-Seminar auf der Basis des HEDE®-Trainings am 14. Mai in Marling Dieser Kurs beschäftigt sich mit der Gesundheit und wie sie trotz Alltagsstress erhalten bleibt. Multitasking ist ein Muss, um in der modernen Leistungsgesellschaft mitspielen zu können. Dabei stellt sich aber die Frage: »Bis wann ist es Höchstleistung
und ab wann Überlastung?«. Klappt es nicht mit einem gut funktionierendem Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung, ist eine körperliche Reaktion durch Stressanzeichen unausweichlich. Dieses STK/HGV-Seminar steht unter dem Motto »Gesund bleiben – auf sich schauen«. Die Unternehmensberaterin Dörte Mäder
Infos zum Kurs Titel: Unsere Gesundheit – wir haben nur die eine! Referentin: Dörte Mäder, Unternehmensberaterin und Mediatorin, München Datum: Mittwoch, 14. Mai 2014 Dauer: von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Parkhotel »Mignon«, Meran STK-Gebühr: 88 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebühr: 236 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
aus München baut diesen Workshop zur Gesundheitsförderung auf der Basis des HEDE®-Training auf, ein psychologisches Trainingsprogramm zur Gesundheitsförderung. Das Programm beruht auf dem Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky. Salutogenese kennzeichnet im Gegensatz zur Pathogenese diejenigen Faktoren und Prozesse, die Gesundheit erhalten und fördern. Das Training zielt auf die Erweiterung des Repertoires an Bewältigungsverhalten und den Aufbau ressourcenfördernden Erlebens und Verhaltens. Entspannung spielt dabei genauso eine wichtige Rolle wie das Erkennen von Stressoren und Widerstandsressourcen.
Zielgruppe Das HEDE®-Training wurde für Menschen entwi-
Um gesund zu bleiben, braucht es ein funktionierendes Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung. ckelt, die ihre Gesundheit verbessern und ihr Wohlbefinden steigern möchten, die nach neuen Möglichkeiten suchen, mit den Belastungen des Alltags umzugehen und die ihre gesundheitlichen Ressourcen er-
weitern möchten. Zielgruppe dieses Seminars sind alle, die lernen wollen, mit den Belastungen des beruflichen und privaren Alltags so umzugehen, dass die eigene Gesundheit nicht gefährdet wird.
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WEITERBILDUNG
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Preis ist heiĂ&#x; STK/HGV-Kurs am Dienstag, 29. April Dieser Kurs rĂźstet Unternehmer fĂźr den Preiskampf am Markt. Der Markt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt â&#x20AC;&#x201C; durch eine gute Preisstrategie kĂśnnen Hotelbetriebe erfolgreicher arbeiten. In diesem Seminar werde verschiedene MĂśglichkeiten gezeigt, den besten Preis fĂźr ein Produkt zu erFoto: allesfoto.com
Professionalität im Service Erfahrene Servicekräfte lernen in diesem Praxis-Workshop, wie sie den Service optimieren und professionalisieren kĂśnnen. Ă&#x153;berraschen Sie Ihre Gäste mit einem auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Service mit AHA-Effekt! Steigern Sie somit Ihren Umsatz und machen Kunden zu Stammgästen! Inhalte des STK/HGV-Kurses sind der richtige Wein-Service, die Zubereitung von Speisen am Tisch, der Zu-
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satzverkauf sowie das Verkaufsgespräch mit dem Gast. Die Referentin Andrea WindstoĂ&#x;er Bertagnolli, Fachlehrerin an der Landesberufsschule fĂźr das Gastgewerbe ÂťSavoyÂŤ in Meran, zeigt auch die neuesten Trends fĂźr die Sommersaison auf. Informationen und Anmeldung bei der Abteilung Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
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Infos zum Kurs Kursnummer: 82 Titel: Der Preis ist heiĂ&#x; Referent: Mag. Helmut List, Kohl & Partner Tourismusberatung, Villach Datum: Dienstag, 29. April 2014 Dauer: von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Hotel ÂťEberleÂŤ, Bozen STK-GebĂźhr: 108 Euro + 22% MwSt. Reguläre KursgebĂźhr: 302 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
Motivation Teambildung STK/HGV-Kurs am 5. Mai 2014 Der Kurs hat die Stärkung des WirGefßhls im MitarbeiterTeam zum Ziel.
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zielen und wie in der Hotellerie aktiv mit dem Instrument Preis umgegangen werden kann. Besonders der Umgang mit so genannten Schnäppchenjägern und mit dem Preisdumping der Mitbewerber erfordert gekonnte Strategien. Zudem erfahren die Kursteilnehmer, wie man den Preiskampf am Telefon gewinnt und wie sie ihre Preislisten optimal gestalten kÜnnen.
Die Einsatzfreude mancher Mitarbeiter lässt nach einiger Zeit stark nach und man bleibt ratlos mit der Frage zurßck, wie man hier wieder Engagement fÜrdern kann. Unbewusste Mechanismen, die oft unerkannt bleiben, wirken hier und stÜren den Teamgeist und die Begeisterungsfähigkeit, obwohl der Mensch grundsätzlich nach Leistung und Zielen strebt.
Verhaltensmuster In diesem STK/HGVSeminar wird auf diese unbewussten Vorgänge eingegangen, werden Verhaltensmuster analysiert und erfolgreiche Strategien zur zielfßhrenden Ansprache und Motivation der Mitarbeiter erarbeitet. Was treibt
den Menschen an? Welche Blockaden und StÜrungen kÜnnen ein Team schwächen? Antworten auf diese Fragen liefert die Hotelfachfrau Anke von Skerst aus Unteraching. Dabei zeigt sie spezielle Kommunikationsmuster auf und weist auf das Teampotenzial hin, damit gemeinsam Ziele und Strategien mit Begeisterung entwickelt und praktisch im eigenen Betrieb
umgesetzt werden kĂśnnen. Der Kurs findet am Montag, 5. Mai, von 9 Uhr bis 17 Uhr im Romantikhotel ÂťOberwirtÂŤ in Marling statt.
Information und Anmeldung Nähere Informationen und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung, Tel. 0471 317 790 oder unter www.HGV.it.
Infos zum Kurs Titel: Motivation Teambildung Referentin: Anke von Skerst, Hotelfachfrau, Ausbildung in BA-Psychologie, Unterhaching Datum: Montag, 5. Mai 2014 Dauer: von 9 Uhr bis 17 Uhr Ort: Romantikhotel Oberwirt, Marling STK-Gebßhr: 90 Euro + 22% MwSt. Reguläre Kursgebßhr: 242 Euro + 22% MwSt. Nähere Infos und Anmeldung zum Kurs bei der Abteilung Weiterbildung im HGV, Tel. 0471 317 790 oder im Internet unter www.HGV.it.
MÄRKTE & TRENDS
APRIL 2014
Internet: Risiken und Chancen Trends und Entwicklungen im Tourismus Was gibt es Neues im World Wide Web des Tourismus? Welche Entwicklungen erlebt Social Media? Darüber wurde auf der ITB in Berlin eingehend diskutiert. Die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin wird von Touristikern aus aller Welt genutzt, um sich über Neuerungen, Herausforderungen und Chancen in der Tourismusbranche zu informieren. Im Rahmen der ITB 2014 fand auch heuer wieder der ITB Berlin Kongress, der größte Fachkongress der Branche, statt, an dem auch das »Booking Südtirol«-Team teilgenommen hat, um sich über die neuesten Trends zu informieren.
Soziale Medien Rund um das Thema Social Media verbreitet sich ein neuer Trend: die Nutzung von Reiseblogs. Unternehmen setzen in der Kundensprache vermehrt auf die Reichweite von Blogs. Aus solchen »Blogger-Relations« resultiert bestenfalls eine Win-win-Situation: Hoteliers bieten Bloggern eine kostenfreie Unterkunft inklusive Service und diese posten im Gegenzug tolle Geschichten und schöne Urlaubsbilder auf ihren Reiseblogs. Diese Art von
Werbung ist für den Leser ehrlich und damit glaubwürdig und authentisch. Damit Hoteliers allerdings den gewünschten Nutzen daraus ziehen, sollte der entsprechende Blog eine gewisse Reichweite im Zielpublikum erlangen. Dies ist oftmals noch nicht der Fall. Ein weiteres wichtiges Thema war das der Unterkunftsbewertungen. Laut Studien buchen 93 Prozent der Urlauber ihre Unterkunft ausschließlich unter Berücksichtigung der Bewertungen. Viele Hoteliers sehen Bewertungen und Bewertungsportale aufgrund möglicher negativer Beurteilungen noch als Risiko, jedoch können und sollten auch solche als Chance zur positiven Veränderung und Entwicklung genutzt werden.
Gute Inhalte Das Thema Content, also Inhalt, spielt hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) weiterhin eine große Rolle. Die Qualität der Webseiten-Texte ist maßgeblich verantwortlich für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen. Eine Garantie für eine beständige Position auf den TopPlätzen der Suchmaschinen gibt es dennoch nicht. Ein weiteres Thema, über welches bereits im letzten Jahr heiß diskutiert wurde, ist das der Ratenparität (die Gewährleistung eines Betriebs zur Preis-
Gute Inhalte verbessern die Ergebnisse der Suchmaschinen. Foto: mev
gleichheit in all seinen Vertriebskanälen). Experten haben schon damals prophezeit, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis diese fällt. Tatsächlich war es Anfang dieses Jahres in Deutschland dann soweit. Nach dem Erfolg, den Gastwirte und Hoteliers durch die Abschaffung der Ratenparität zu verbuchen haben, hat das Thema auch in diesem Jahr für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auseinandergesetzt hat man sich in den verschiedenen Vorträgen und Podiumsdiskussionen auch mit den neuen Herausforderungen für Betriebe, welche die Abschaffung der Ratenparität mit sich bringt. Den Teilnehmern wurde nahegelegt, dass ein starker Direktvertrieb sehr wichtig ist, sprich, dass möglichst viel Umsatz über die eigene Hotelwebseite generiert werden sollte.
Direkte Buchungen Einig waren sich die Referenten in einem Punkt nach wie vor: Hoteliers müssen das Gleichgewicht zwischen Buchungsportalen und direkten Buchungen finden und dürfen nicht die ganze Macht aus den Händen geben. Es besteht die Gefahr, dass vor allem die großen internationalen Buchungsportale den Markt bestimmen. Daher ist es wichtig, dass Hoteliers weiterhin provisionsfreie, direkte Buchungen generieren. Das Internet hat eine enorme Reichweite und ist aus der Tourismusbranche nicht mehr wegzudenken. Risiko und Chance liegen hier eng beieinander. Es gilt weiterhin, die Herausforderungen vermeintlich negativer Aspekte anzunehmen und in neue Möglichkeiten umzuwandeln. Trends im Internet können als Möglichkeiten genutzt werden, sollten allerdings in Bezug auf deren Sinnhaftigkeit für das eigene Unternehmen immer hinterfragt werden. ma
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MĂ&#x201E;RKTE & TRENDS
APRIL 2014
Badeurlaub steht weiterhin hoch im Kurs ADAC Reise-Monitor 2014 vorgestellt â&#x20AC;&#x201C; Trends zum Reiseverhalten Die Studie ergab einen leichten Trend zu mehreren längeren Urlaubsreisen. Deutschland bleibt auch 2014 das beliebteste Reiseland der ADAC-Mitglieder. Das ist eines der Ergebnisse des ADAC-Reise-Monitors 2014, der Anfang März auf der Internationalen TourismusbĂśrse in Berlin vorgestellt worden ist. 37 Prozent der Befragten gaben fĂźr dieses Jahr an, in Deutschland ihren Haupturlaub verbringen zu wollen. Auf den Plätzen zwei und drei der europäischen TopReiseziele liegen Spanien (14 Prozent) und Italien (12 Prozent inklusive SĂźdtirol). Allein nach SĂźdtirol fĂźhrt fĂźr 4,1 Prozent der Befragten die Haupturlaubsreise. Damit befindet sich SĂźdtirol vor Osteuropa, Griechenland, Dänemark, Portugal und der Schweiz. Bei den Fernreisen stehen die USA mit an oberster Stelle (vier Prozent), gefolgt vom Fernen Osten (drei Prozent) und den Karibischen Inseln (zwei Prozent).
Längere Urlaubsreisen Die Umfrage ergab, dass es einen leichten Trend zu mehreren längeren Urlaubsreisen gibt. 18 Prozent der Befragten sprachen sich
Standurlaub ist weiterhin die beliebteste Urlaubsform. Foto: mev
dafßr aus. Knapp drei Viertel der Befragten planen eine mindestens fßnftägige Urlaubreise. Den Haupturlaub, sprich die wichtigste Urlaubsreise, planen 74 Prozent der Befragten (2013 waren dies 72 Prozent). Insbesondere fßr die 40- bis 49Jährigen und fßr die Senioren hat die Haupturlaubsreise an Bedeutung zugenommen. Letztere Zielgruppe plant auch (signifikant) häufiger einen Zweiturlaub. Als Hauptreisezeit werden die Sommermonate zwischen Mai und September wiederum bestätigt. Allein bei Fernreisen werden auch andere Monate in Betracht gezogen. 50 Prozent der Befragten reisen mit dem Auto in den Urlaub. Das Flugzeug gewinnt jedoch markant an Beliebtheit. Bus und Bahn werden
nur von drei Prozent der Befragten als Verkehrsmittel bevorzugt. Bade- und Strandurlaub ist bei den Hauptreisen weiterhin die beliebteste Urlaubsform (49 Prozent). Hoch im Kurs stehen auch Rundreisen (16 Prozent) und Wanderurlaube (13 Prozent). Wellness- und Gesundheitsurlaube werden von 9 Prozent der Befragten bevorzugt. Eine interessante Entwicklung ergibt sich bei der zweiten Urlaubreise. Der Bade- und Strandurlaub steht an vorderster Stelle der Urlaubsformen, gefolgt von der Kombination Rundreise mit längerem Aufenthalt vor Ort und dem Wanderurlaub. Bei den Top-Reisezielen fßr die einzelnen Urlaubsformen liegt Italien beziehungsweise Sßdtirol viel-
fach auf den vorderen Rängen: Beim Bade- und Sonnenurlaub und beim Wanderurlaub an dritter Stelle, beim Wellness- und Gesundheitsurlaub, bei Städtereisen und bei Kultur- und Studienreisen jeweils an zweiter Stelle. Bei den Zweitreisen punktet Italien bzw. SĂźdtirol mit 11,4 Prozent bemerkenswert stark. Rang eins nimmt dabei Ă&#x2013;sterreich mit 12,4 Prozent der Befragten ein. SĂźdtirol nimmt den guten vierten Rang ein. 5,5 Prozent der Befragten gaben an, in SĂźdtirol ihren zweitwichtigsten, mindestens fĂźnftägigen Urlaub verbringen zu wollen. Zweiturlaube werden vor allem im FrĂźhjahr und im September und Oktober geplant. Der ADAC-ReiseMonitor hat sich auch mit
den Einstellungen zum Urlaubsbudget befasst. Demnach will die Mehrheit der Befragten bei den Nebenkosten mehr ausgeben und die Auswahl des Zieles nicht allein von den Kosten abhängig machen. Plakativ formuliert: 61 Prozent wollen an ihrem Haupturlaub 2014 nicht sparen.
Campingurlaub Ein eigenes Kapitel ist im Reise-Monitor dem Campingurlaub gewidmet. Auch Camping-Urlauber bevorzugen mindestens eine längere Urlaubsreise und zusätzlich eine oder mehrere Urlaubsreisen. Die Top-Ziele der Campingurlauber in Europa sind Deutschland, Italien und Frankreich. In Sßdtirol werden 5,3 Prozent der Befragten ihren Hauptcampingurlaub verbringen (2013 lag dieser Wert bei 4,1 Prozent). Ein weiteres Merkmal: Camping-Urlauber verreisen länger. Rund 75 Prozent der Befragten gaben an, zwischen acht und 21 Tage zu verreisen. Bei den einzelnen Urlaubsformen liegt der Bade- und Standurlaub auf Platz eins, gefolgt von Rundreisen mit längeren Aufenthalten an einem Ort und normalen Rundreisen. Bei der zweiten Campingreise erobert der Wanderurlaub den zweiten Rang.
33% SKONTO FĂ&#x153;R HGV MITGLIEDER
! ! ! ! ! ! " Auch Samstags und Sonntags geĂśffnet
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MÄRKTE & TRENDS
Marktforschung – Die polnischen und tschechischen Gäste – Artikelserie von Südtirol Marketing
Polen und Tschechen lieben die Berge Das führende österreichische Marktforschungsinstitut »Karmasin« hat für Südtirol Marketing Urlaubsmotive und Erwartungen abgefragt. Erste Ergebnisse liegen bei Gästen aus Polen und Tschechien vor. Zwischen Oktober 2012 und September 2013 hat das Motivforschungsinstitut »Karmasin« für Südtirol Marketing (SMG) Urlauber und Personen ohne SüdtirolErfahrung befragt. In Prag, Warschau, London, Brüssel, Amsterdam und Wien fanden Gruppendiskussionen zu den Erwartungen der Gäste und der Bedeutung von Südtirol statt.
Berge und Sonne Erste Ergebnisse liegen bei potenziellen Gästen aus Polen und Tschechien vor. Diese lieben vor allem die majestätischen Berge, das sonnige Wetter und den Hauch italienischer Lebensart, aber auch die malerischen, sauberen Orte. 2012 konnten aus dem polnischen Markt insgesamt 44.438 Ankünfte und 278.956 Übernachtungen mit einer durchschnittlichen Aufent-
haltsdauer von 6,3 Tagen verzeichnet werden, aus dem tschechische Markt 62.153 Ankünfte und 282.038 Übernachtungen mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,5 Tagen. Die Studie ergab, dass Polen und Tschechen besonders gerne im Winter anreisen, wobei die Ferienregion Kronplatz am gefragtesten ist, da große, zusammenhängende Skigebiete geschätzt werden. Gefragt ist auch das Elitäre, so etwa die weltberühmten, von der UNESCO zum Welterbe deklarierten Dolomiten. Für Traditionen, Folklore und Uriges interessieren sie sich wenig. Modernes und Trendiges ist weitaus beliebter. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass Tschechen Südtirol geografisch gut zwischen Österreich und Italien einordnen können. Menschen ohne SüdtirolErfahrung haben allerdings nur vage Vorstellungen zur Lage auf der Landkarte. Deshalb soll das Land in der Kommunikation verstärkt als eigenständiger Lebensraum und auf Karten in einem größeren Kontext dargestellt werden. Markenbildung und Vertrieb sind hierfür entscheidende Erfolgsfaktoren, genauso wie plakative, einprägsame Bilder und Geschichten, die im Gedächtnis bleiben. Weitere
Polnische und tschechische Gäste reisen gerne im Winter an. Erkenntnisse ergaben, dass Urlauberkinder aus Polen und Tschechien gerne in ihrer Muttersprache unterhalten werden. Dahingehend müssen in Zukunft entsprechende Angebote auch am Abend und abseits der Piste erstellt werden.
Skifahren und wandern Gerade die umfangreichen Sportmöglichkeiten wie das Skifahren oder das Wandern machen Südtirol für den polnischen und tschechischen Gast attrak-
tiv. Polen und Tschechen verreisen gerne mit Familie und Freunden. Die eigene Sportausrüstung muss dabei ebenso mit, geliehene Gegenstände sind nämlich sehr unbeliebt. Vor Ort genießen sie die gepflegten Hotels in allen Preisklassen und Residences, die gute, nicht zu abgehobene Küche, aber auch Unterhaltung in Eisbars und Hütten. Bekannte Gourmetköche rufen bei Polen und Tschechen wenig Begeisterung hervor. Berühmte Gäste in Restaurants sind gefragter. Tatsächlich empfinden Pol-
Foto: SMG / A. Trovati
nische Urlauber die Südtiroler Hotellerie und Gastronomie insgesamt als teuer, schätzen aber die Gastfreundschaft der Einheimischen. Nicht-gastgewerbliche Betriebe wie Ferienwohnungen werden wenig genutzt. Vor allem das Internet, aber auch das klassische Reisebüro sind die beliebtesten Buchungsmöglichkeiten. Dabei werden auch Busreisen gerne angenommen. Das Auto ist aber nach wie vor das Hauptverkehrsmittel für die Anreise.
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BEZIRKE
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Der HGV auf der Fachmesse »Tipworld« HGV mit »Booking Südtirol« und Unternehmensberatung präsent – von 12. bis 15. April BRUNECK
Der HGV präsentiert sich gemeinsam mit der HGJ und der Landeshotelfachschule Bruneck bei der »Tipworld« in Bruneck/Stegen. Im Rahmen der Wirtschaftsschau »Tipworld« in Bruneck (12. bis 15. April) präsentieren sich der HGV, die HGJ und die Landeshotelfachschule Bruneck wiederum mit einem gemeinsamen Messestand, der zum Verweilen und Genießen einlädt. »Information und kulinarische Köstlichkeiten stehen im Mittelpunkt unseres Messeauftrittes. Wir möchten allen HGV- und HGJMitgliedern und allen Interessierten einen Treffpunkt
Im HGVMessebistro gibt es »vitale kleine Mahlzeiten und Drinks«.
bieten, um sich im angenehmen Ambiente auszutauschen, sich zu unterhalten und zu informieren«, betont Thomas Walch, Obmann des HGV-Bezirkes Pustertal/Gadertal. Am HGVStand werden das Buchungs-
portal »Booking Südtirol« und der HGV-Channel Manager »Easy Channel« vorgestellt und die Vorteile dieser Produkte für die HGV-Mitglieder aufgezeigt. Weiters informieren die Mitarbeiter der Unterneh-
mensberatung im HGV über das breite Beratungsangebot. Die HGJ berichtet über die neuesten Trends und Aktivitäten. Besonders geschätzt wird der HGVMessestand auch wegen des kulinarischen Angebots.
Gemeinsam mit der Landeshotelfachschule Bruneck laden der HGV und die HGJ wiederum in das beliebte Bistro ein. Die Schülerinnen und Schüler, die das Bistro gemeinsam mit ihren Lehrpersonen selbstständig führen, bieten in diesem Jahr »kleine vitale Mahlzeiten und Drinks aus der regionalen Küche unter Verwendung hochwertiger einheimischer Produkte« an. Partner des Gemeinschaftsstandes sind die Firma »Niederbacher« aus Kaltern, welche die Küche zur Verfügung stellt, die Export Organisation Südtirol EOS, die das Südtiroler Rindfleisch mit dem Qualitätszeichen zur Verfügung stellt sowie die Spezial-Bierbrauerei »Forst« aus Algund, die Kaffeerösterei »Schreyögg« aus Partschins und das Konsortium »Südsd tiroler Wein«.
Schaufenster der heimischen Wirtschaft »Tipworld« 2014 von 12. bis 15. April auf dem Stegener Marktplatz in Bruneck BRUNECK
Vielfältige Produktpräsentationen, gastronomische Highlights, Kooperation mit Branchenverbänden und großes Rahmenprogramm. Das kennzeichnet die »Tipworld« 2014. Vom 12. bis 15. April wird die »Tipworld« in Bruneck auf dem Stegener Marktplatz wieder für vier Tage Treffpunkt für Aussteller und Messebesucher aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Bauen, Wohnen und Handwerk sein. Auch in Zeiten stagnierender Zahlen in Tourismus und Wirtschaft bleibt die Leistungsschau des Pustertales in Bruneck ein wichtiger »Marktplatz« und Messestandort. Mit dieser Fachmesse wird auch die enge Verbindung von Gastgewerbe, Landwirtschaft, Hand-
werk und Ausbildung der Nachwuchskräfte in den entsprechenden Fachschulen unterstrichen. Die »Tipworld« wird zum 36. Mal durchgeführt, die letzten fünf Jahre unter der Regie der Experten der Messe Bozen. »Dass die Messe Bozen im Stande ist, erfolgreiche Veranstaltungen zu organisieren und zwar auch außerhalb der eigenen Hallen, haben wir schon mehrfach bewiesen, unter anderem auch mit der Übernahme der ›Tipworld GmbH‹«, sagt Gernot Rössler, Präsident der Messe Bozen. Innerhalb weniger Auflagen entwickelte sich die Traditionsmesse wieder zu einer auch betriebswirtschaftlich ausgewogenen Veranstaltung. »Solange diese Messe von den Pusterern in ausreichendem Maße gewünscht, angenommen und auch besucht wird, werden wir sie auch weiter ausrichten«, versichert Rössler. Der HGV, die HGJ sowie die Brunecker Fachschulen
»Tipworld«, Treffpunkt für das Pustertal. Foto: Messe Bozen AG
für Hotel- und Gastgewerbe und Land- und Hauswirtschaft sind wieder mit eigenen Ständen sowie mit zahlreichen Seminaren und Informationsveranstaltungen im Rahmenprogramm vertreten. Auch der Südtiroler
Köcheverband (SKV) wird mit seinem Messestand wieder für Aufmerksamkeit sorgen. Ein umfangreiches und äußerst buntes kulinarisches Programm hat der SKV für die Messebesucher vorbereitet. Diese und wei-
tere Highlights werden auch heuer wieder zum Gelingen dieses traditionellen Treffpunkts für das gesamte Pustertal beitragen. Weitere Informationen zur Fachmesse im Pustertal unter www.tipworld.it.
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Willkommen zum Spargelgenuss Spargelzeit in Terlan, Vilpian und Siebeneich dauert bis 31. Mai Spargelbauern und die Spargelwirte von größter Bedeutung, im Ort ein landwirtschaftliches Produkt zu haben, das Ausdruck von Regionalität ist und zwei Monate lang im Mittelpunkt des kulinarischen Geschehens steht (teilnehmende Restaurants siehe Box).
TERLAN
Bis 31. Mai steht der Terlaner MargareteSpargel wieder im Mittelpunkt des kulinarischen Geschehens des Spargeldreiecks. Neun Gastbetriebe in Terlan, Vilpian und Siebeneich laden zur Terlaner Spargelzeit. Seit bereits 31 Jahren laden die Terlaner Spargelwirtinnen und Spargelwirte zu herzhaften Spargelgerichten. Viele Genießer aus nah und fern schätzen das königliche Gemüse, das die Spargelbauern mit Engagement anbauen und ernten und die Köchinnen und Köche in den Gastbetrieben schließlich zu raffinierten Spargelgerichten verfeinern. Verbunden mit einem
Kulinarik Spargel.
mit
Terlaner
Foto: spargelwirte.it
vorzüglichen Spargelwein, dem Sauvignon der Kellerei Terlan, lassen sich in den neun Spargelbetrieben angenehme Stunden erleben. Der Terlaner MargareteSpargel ist ein authentisches regionales Produkt, das seit 1996 unter dem Schutz des Gütesiegels »Margarete« steht. In Zeiten einer großen Sensibilisierung für Produkte aus der umliegenden Umgebung ist es für die Gemeinde, die
Rahmenprogramm Zur Terlaner Spargelzeit veranstaltet der Tourismusverein Terlan wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm. So werden am Samstag, 19. April, Ostermontag, 21. April und Freitag, 25. April, die sehr beliebten kulinarischen Spargelwanderungen durchgeführt. Weiters werden geführte Besichtigungen der Obstgenossenschaft Terlan, Kellereibesichtigungen mit Weinverkostung sowie kunsthistorische Führungen durch die Terlaner Pfarrkirche angeboten. Am
Teilnehmende Gastbetriebe • Restaurant »Patauner«, Siebeneich, Tel. 0471 918 502 • Restaurant »Kuhn«, Siebeneich, Tel. 0471 18 11 214 • Restaurant »Oberspeiser«, Terlan, Tel. 0471 257 150 • Buschenschank »Oberlegar«, Terlan, Tel. 334 318 95 20 • Restaurant »Oberhauser«, Terlan, Tel. 0471 257 121 • Restaurant »Schützenwirt«, Terlan, Tel. 0471 257 146 • Hotel Restaurant »Weingarten«, Terlan, Tel. 0471 257 174 • Hotel Restaurant »Sparerhof«, Vilpian, Tel. 0471 678 671 • Restaurant »Waldinger«, Vilpian, Tel. 0471 678 956
1. Mai lädt die Volkstanzgruppe Terlan zum Maibaumfest mit Aufstellen des Maibaumes am Hauptplatz von Terlan ein. Durchgeführt wird auch wieder der »Wine & Bike Day« am Sonntag, 18. Mai, bei dem auf der Radroute AndrianTerlan-Vilpian verschiedene gastronomische Angebote und Veranstaltungen auf
r Sehen wir uns auf de ? TIPWORLD nd Spannende Trends ru ech äs lw te Ho um textile n re tie en äs pr n lösunge wir Ihnen vom 12.-15. April stand auf unserem Messe 9. Halle 4 Stand 11 en Wir freuen uns auf Ihr Besuch!
Preiswatten der Tschögglberger Gastwirte Zum traditionellen Tschögglberger Gastwirte-Preiswatten trafen sich kürzlich die Gastwirte der HGV-Ortsgruppen von Jenesien, Mölten, Vöran und Hafling. Das Preiswatten wurde von der HGV-Ortsgruppe Mölten unter Ortsobmann Harald Tammerle organisiert. Die besten vier Paare, welche in der Vorrunde die meisten Punkte erspielt hatten,
trafen im Halbfinale zum direkten Duell aufeinander. In Mölten gewannen das Turnier Franz Mittelberger und Oswald Alber. Die Gewinner des Wattturniers wurden mit tollen Sachpreisen belohnt. Das Wattturnier war gut besucht und der Abend ist fröhlich und gesellig ausgeklungen. Im Bild: die glücklichen Sieger des Wattturniers.
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die Radfahrer warten. Auch für die Musikliebhaber steht einiges am Programm: etwa das Frühjahrskonzert des Terlaner Männerchores, ein Konzert der Musikkapelle Vilpian oder das traditionelle Osterkonzert der Musikkapelle Terlan. Weitere Informationen im Internet unter www. spargelwirte.it.
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Begeisterte Gäste sind beste Werbung Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Kaltern – Rückblick und Vorschau KALTERN
Die Aktivitäten der Ortsgruppe, die Projekte auf Gemeindeebene und die Chancen und Risiken der Kostenstruktur im Hotelund Gastgewerbe standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Ortsgruppe Kaltern. Kürzlich fand im Restaurant Pizzeria »Sonnegg« in Altenburg/Kaltern die Jahresversammlung der HGVOrtsgruppe Kaltern statt. HGV-Ortsobfrau Marion De Carli blickte in ihrem Bericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück, u. a. die »5. Kalterer Genusstour«, die von der Ortsgruppe organisiert wurde. Bei weiteren Veranstaltungen wie etwa »Kaltern ganz in Weiß« oder die »Kalterer Weintage« beteiligte sich die Ortsgruppe aktiv. Auch fanden mehrere Aussprachen mit der Gemeinde statt, u.a. zu den Themen Gemeindegebühren, Breitbandnetz, Wanderwege, Überetscher Bahn. »Wir müssen uns weiterhin dafür einsetzen, dass
Von links: HGJ-Bezirksobfrau Verena Huf, Paul Schöpfer, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses Kaltern, Vizebürgermeister Werner Atz, HGV-Ortsobfrau Marion De Carli, Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, HGVBezirksobmann Gottfried Schgaguler und Gemeindereferentin Annelies Ambach. Kaltern als Tourismusort für unsere Gäste attraktiv bleibt, denn begeisterte Gäste sind die beste Werbung«, ist De Carli überzeugt. Vizebürgermeister Werner Atz stellte den Anwesenden den Gemeindehaushalt der Gemeinde Kaltern vor. Es stehen im heurigen
Jahr wieder viele Investitionen an, besonders wichtig seien die Projekte Glasfaserkabel und Überetscher Metrobus. Vonseiten der Gemeinde war auch Gemeindereferentin Annelies Ambach anwesend. Sie nannte den Tourismus den wichtigsten Wirtschaftszweig in Kaltern mit viel Potenzial,
weswegen die Gemeinde hinter den Wirtschaftstreibenden stehe. HGJ-Bezirksobfrau Verena Huf berichtete über die Tätigkeit der HGJ. Rund 60 Veranstaltungen fanden im letzten Jahr südtirolweit statt, dabei standen Netzwerken, Wissen und Geselligkeit im Mittelpunkt. Vizepräsident und
Bezirksobmann des HGV, Gottfried Schgaguler, freute sich über das vielfältige Angebot in Kaltern, das für ihn eine gute Mischung aus Emotion, Information und Genuss ist. »Gäste lieben Emotionen«, ist Schgaguler überzeugt. Er berichtete über wichtige Veranstaltungen auf Bezirksebene und über das HGV-eigene Buchungsportal »Booking Südtirol«, das viele Vorteile für die Mitglieder bietet. Im Infoteil der Versammlung ging Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der HGV-Unternehmensberatung, auf die Chancen und Risiken der Kostenstruktur im Hotelund Gastgewerbe ein. Vizedirektorin Ester Demetz informierte abschließend über die mit Jahresanfang eingeführte Ortstaxe, die POS-Geräte-Pflicht und die jüngsten Entwicklungen zum Thema Arbeitssicherheit. Sie empfahl den Anwesenden, die Möglichkeit zu nutzen, den ersten Teil des Arbeitssicherheitskurses als E-Learning-Kurs zu absolvieren. Die Ortsversammlung klang bei einem gemütlichen Abendessen aus, zur Verfügung gestellt von der Kellerei Kaltern. vb
Steuerliche Belastung nicht mehr tragbar Versammlung der HGV-Ortsgruppe Lana abgehalten – Aufwertung der Gaulschlucht LANA
Kürzlich fand im Restaurant »Stadele« die Ortsversammlung der HGV-Ortsgruppe Lana statt. Im Mittelpunkt standen die Tätigkeiten der Ortsgruppe. HGV Ortsobmann Siegfried Dissertori ging auf einige aktuelle Initiativen ein, unter anderem die Wildkräuterwochen, welche mittlerweile ein Fixpunkt im Gourmetkalender des Burggrafenamts sind. Regen Zuspruch finden auch weiterhin die Blütenfesttage. Außerdem betonte er
die Bedeutung der Kastanientage, besser bekannt als »Keschtnriggl«, die sich zu einem Highlight im gastronomischen Herbst entwickelt haben. Ein wertvolles Projekt, das es weiterhin zu pflegen gilt, ist auch der Restaurantführer, welcher in Lana bereits sei Jahren den Gästen als wertvolle Orientierungshilfe dient. Anschließend ging HGVGebietsobmann Hansjörg Ganthaler auf die aktuelle Diskussion zur Ortstaxe ein. »Jede steuerliche Mehrbelastung ist für einen Betrieb, der ohnehin täglich mit Neuerungen, Auflagen und Strafen konfrontiert wird, nicht mehr tragbar«, erklärte Ganthaler und betonte, dass der neue Landes-
Siegfried Dissertori, Ortsobmann von Lana.
hauptmann und Landesrat für Tourismus, Arno Kompatscher, in diesem Zusammenhang bereits seine Bereitschaft zu Steuererleichterungen signalisiert hat. Gemeindereferent Roland
Gruber dankte allen am Tourismus Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und betonte die Wichtigkeit eines regelmäßigen Austausches zwischen der öffentlichen Verwaltung und den gastgewerblichen Betrieben. Darüber hinaus berichtete er über zukünftige Projekte wie der Aufwertung der Gaulschlucht, welche in den nächsten Jahren bis nach St. Pankraz in Ulten begehbar und als Rundwanderung über Völlan enden soll. Außerdem wird ein Bootsverleih an der Etsch in Erwägung gezogen. Rückblickend auf das Jahr 2013 ging er auf den kleinen Weihnachtsmarkt im Dorfzentrum von Lana ein, welcher ein positives Echo so-
wohl bei Gästen als auch bei den Einheimischen erzeugt hat. Edith Oberhofer von der HGV-Unternehmensberatung sprach über das Thema »Starke Marken – Erfolgsmodelle auch für kleine Häuser« und ging dabei auf Kommunikationsmaßnahmen und Marketingstrategien ein. Darüber hinaus informierte Verbandssekretär Helmuth Rainer über die Arbeitssicherheitskurse, welche nun auch via ELearning absolviert werden können. Weitere Themen waren der Aufschub des Brandschutztermins und verschiedene Konventionen im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft im HGV. hr
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42. Ausgabe der »Eisacktaler Kost« 20 Gastbetriebe luden zu ältester Spezialitätenwoche – Mitgliedsbetriebe geehrt EISACKTAL
Die diesjährige Ausgabe der »Eisacktaler Kost« war wieder ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland ließen sich kulinarisch verwöhnen. Die 20 Gastwirtinnen und Gastwirte der diesjährigen Ausgabe der »Eisacktaler Kost« luden am 13. März Einheimische und Gäste nach Brixen, um typische Gerichte anzubieten und so auf die kulinarischen Genüsse der Spezialitätenwoche aufmerksam zu machen. Besonders bewundert wurden die festlich gedeckten Tische der »Eisacktaler Kost«-Betriebe. Helmut Tauber, Obmann des HGV-Bezirkes Eisack-
tal, und Helmuth Fink, Obmann der »Eisacktaler Kost«, lobten in ihren Grußworten die kulinarische Initiative. Tauber unterstrich, dass die Spezialitätenwoche ein gelungenes Beispiel sei, wie man konsequent und nachhaltig auf Regionalität, authentische Küche und Liebe zu den heimischen Produkten setzen kann. Bei der Eröffnung waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, u. a. Brixens Bürgermeister Albert Pürgstaller, HGV-Landesauschussmitglied Herbert Hintner und der ehemalige HGV-Bezirksobmann Alois Hinteregger.
Im Bild die geehrten Gastwirte. Von links: Bürgermeister Albert Pürgstaller, Irmgard Thaler, Gasthof »Sunnegg«, HGV-Vizepräsident Helmut Tauber, Evi und Alexander Thaler, Gasthof »Sunnegg«, Obmann der »Eisacktaler Kost« Helmuth Fink, Günther Im Rahmen der Vorstel- Strickner, Gasthof Restaurant »Moarwirt«, Hermann Thaler, Gasthof »Sunnegg«, lung der »Eisacktaler Kost« Christian Fundneider, Hotel Restaurant »Hochrain«.
Gastbetriebe geehrt
wurden auch drei Gastbetriebe ausgezeichnet, die sich schon seit vielen Jahren mit unermüdlichem
Die Köstlichkeiten wurden nach überlieferten Rezepten zubereitet, mit kreativen und neuen Ideen verfeinert und zeitgemäß interpretiert. »Es freut mich sehr, dass sich die Spezialitätenwoche auch nach 42 Jahren so großer Beliebtheit erfreut und die Gastwirtinnen und Gastwirte mit so viel Begeisterung dabei sind«, resümierte Helmuth Fink den erfolgreichen Verlauf der diesjährigen »Eisacktaler Kost«. Unter allen Gästen werden im Rahmen eines Gewinnspiels 20 Gourmetessen für jeweils vier
Personen in einem der teilnehmenden Betriebe verlost. Der Hauptgewinner darf sich über eine Festessen für 15 Personen auf der Ziroger Alm, gekocht und serviert von den »Eisacktaler Kost«-Betrieben, freuen. Die Ziehung findet im April unter Aufsicht der Handelskammer statt. vb
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Festlich gedeckte Tische gab es zu bewundern.
Einsatz an der Spezialitätenwoche beteiligen. Seit 35 Jahren dabei ist das Hotel Restaurant »Hochrain« der Familie Fundneider in Raas, auf 25 Jahre aktive Teilnahme blicken der Gasthof »Sunnegg« der Familie Thaler in Brixen und der Gasthof Restaurant »Moarwirt« der Familie Strickner in Gossensass zurück. Vom 14. bis zum 30. März 2014 drehte sich in den 20 Gastbetrieben von Gossensass bis Villanders alles um kulinarische Spezialitäten der traditionellen Eisacktaler und Südtiroler Küche.
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Thermalquelle für Tourismus nutzen Versammlung der HGV-Ortsgruppen Marling, Tscherms, Burgstall, Gargazon, Nals abgehalten BURGSTALL
Bei der Gebietsversammlung standen die Tätigkeiten der Ortsgruppen, die steuerliche und bürokratische Belastung gastgewerblicher Betriebe sowie die in Burgstall entdeckte Thermalquelle im Fokus. Die Mitglieder der Ortsgruppen Marling, Burgstall, Tscherms, Gargazon und Nals des HGV haben sich kürzlich im Restaurant »Hidalgo« in Burgstall zu ihrer Gebietsversammlung eingefunden. Hansjörg Ganthaler, Obmann der Ortsgruppe Burgstall und Obmann des Gebietes Lana und Umgebung, berichtete einleitend über die Besichtigung der in Burgstall entdeckten Ther-
Von links: HGV-Präsident Manfred Pinzger mit den Ortsobleuten Marlene Waldner, Hansjörg Ganthaler, Jasmin Ilmer, Franz Josef Gurmann und Florian Gasser. malquelle, die für alle im Tourismus Tätigen als große Bereicherung anzusehen sei. »Es ist von großer Wichtigkeit, das Potenzial, das in der Thermalquelle schlummert, für das touristische
Angebot im Meraner Land zu nutzen«, betonte Ganthaler. Darüber hinaus bekräftigte er die Bedeutung von konkreten Steuerentlastungen für Betriebe und informierte über neueste Ent-
wicklungen. Demnach sollen die IMU für Betriebe und die IRAP merklich reduziert werden. Außerdem berichtete er über erste Erfahrungen mit der Ortstaxe, bei der es eine bürokra-
tische Vereinfachung anzustreben gilt. Bei der Ortsversammlung war auch HGV-Präsident Manfred Pinzger anwesend. Er betonte, dass es wichtig sei, beim Projekt »Thermalquelle« auch in Zukunft am Ball zu bleiben. Weiters plädierte er für eine stärkere Zusammenarbeit der verschiedenen touristischen Leistungsträger. »Wir müssen mit einer Stimme sprechen, denn der Tourismus ist die tragende Säule unserer Wirtschaft«, betonte Pinzger. Edith Oberhofer, Mitarbeiterin der HGV-Unternehmensberatung, sprach anschließend über das Thema »Starke Marken – Erfolgsmodelle auch für kleine Häuser«. Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte zum Thema Brandschutz und Arbeitssicherheitskurse, welche nun auch via E-Learning absolviert werden können. bt
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»Eppan braucht Leitbetriebe« Versammlung der Ortsgruppe Eppan
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EPPAN
Die Ortstaxe, Infos über Arbeitsverträge, Projekte auf Gemeindeebene und die Aktivitäten der Ortsgruppe standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Eppan.
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Ortsobmann Rudi Christof. Ortsobmann Rudi Christof verwies bei der Jahresversammlung im Restaurant »Wiesenheim« in Unterrain auf eine umfangreiche Tätigkeit der Ortsgruppe. Erfreut zeigte er sich, dass vier Tourismuszonen ausgewiesen worden sind. »Eppan braucht gute Leitbetriebe, davon können alle profitieren«, unterstrich Christof und gratulierte den Gastwirten für ihren Unternehmergeist. Die Ortsgruppe hat sich wiederum an den Aktionen »Langer Mittwoch«, »WeinErlebnis-Tage« in Girlan und »Wein-Kulturwochen« in St. Pauls beteiligt. Weitere Themen waren die Müllentsorgung und das Ortsmarketing, wo sich die Ortsgruppe eingebracht hat. Die Ortstaxe, die seit 1. Januar gilt, hat zu einer Neustrukturierung der Mitgliedsbeiträge im Tourismusverein geführt. Die freiwilligen Mitgliedsbeiträge wurden reduziert, ebenso hat die Gemeinde ihren Beitrag gekürzt. Auf starke Kritik stieß die Kopierpflicht der Ausweise der unter 14-Jährigen, welche von der Ortstaxe befreit sind. HGV-Vizedirektorin Ester Demetz, welche über erste Erfahrungen zur Ortstaxe berichtete, informierte darüber, dass der HGV Alternativen zur Kopierpflicht vorgelegt hat. Nun liegt es am Gemeindeverband und an der Politik, diese auch umzusetzen. Bürgermeister Wilfried Trettl informierte über den Stand der Dinge beim Projekt »Vineum« in Girlan und bei der Neugestaltung des Rathausplatzes und der Rathausgalerie.
Peter Pardatscher, Referent für Tourismus, verwies zudem auf die Errichtung des Golfplatzes, auf das Fußballzentrum in Rungg und auf die Aufrechterhaltung des Betriebes »Burg Hocheppan«. Er äußerte sein Bedauern, dass die Gemeinde den Beitrag an den Tourismusverein reduziert hat und dass, so befürchtet er, nur mehr die Beherbergungsbetriebe den Tourismusverein finanzieren. »Der Tourismus ist der Motor, auch in Eppans Wirtschaft. Deshalb müssen alle ihren Beitrag dazu leisten«, forderte Pardatscher. Diese Sichtweise wurde auch von HGV-Vizepräsident Gottfried Schgaguler geteilt. In seinen Grußworten ging er auf die Themen des HGVBezirkes ein und erläuterte, die Vorteile des HGVBuchungsportales »Booking Südtirol«. Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung, gab kompetent Auskunft über die Inhalte des neuen Kollektivvertrages und über die verschiedenen Arbeitsverträge im Gastgewerbe. Weitere Grußworte hielten Marion de Carli, Obfrau des HGVGebietes Überetsch/Unterland, Thomas Rauch, Direktor des Tourismusvereines. Die Jahresversammlung klang mit einem gemeinsamen Abendessen und dem traditionellen Wirtepreiswatten aus. Als Sieger gingen dabei Herbert Antholzer vom kleinen Montiggler See und Manuela Zanotelli vom Restaurant »Julia« in St. Michael/Eppan hervor.
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Auf Innovation und Qualität setzen Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Naturns – Rückschau und Ausblick NATURNS
Im Mittelpunkt der Ortsversammlung standen die vielfältigen Tätigkeiten im vergangenen Jahr und die ersten Erfahrungen mit der Ortstaxe. Im Gasthof »Goldene Rose« fand kürzlich die Jahresversammlung der Ortsgruppe Naturns des HGV statt. Ortsobmann Dietmar Hofer konnte auf eine vielfältige Tätigkeit im abgelaufenen Jahr zurückblicken. So war die Ortsgruppe unter anderem bei der Organisation der Veranstaltung »Nacht der Lichter« maßgeblich beteiligt. Zudem haben die Wirte bei diversen Events, wie dem »Ötzi Alpine Marathon«, dem internationalen Keramikmarkt, dem Musikevent »Beat on the street« sowie bei den Törggelefesten die Verpflegung übernommen. Die bereits traditionellen Rieslingtage im November
Von links: Verbandssekretär Helmuth Rainer, Bezirksobmann Hansi Pichler, Ortsobmann Dietmar Hofer und Bürgermeister Andreas Heidegger.
erfreuen sich, auch dank tatkräftiger Mitarbeit der Gastronomiebetriebe, größter Beliebtheit. Lobend äußerte sich der Ortsobmann über die gute Zusammenarbeit mit den anderen Wirtschaftsverbänden, dem Tourismusverein und der Gemeindeverwaltung. Hansi Pichler, Obmann des HGV-Bezirkes
Meran/Vinschgau, ging auf die ersten Erfahrungen mit der seit Jahresanfang gesetzlich eingeführten Ortstaxe ein. Grundsätzlich wird diese von den Gästen akzeptiert, da diese Art von Abgabe in anderen Feriendestinationen der Alpen bereits seit Jahren berechnet wird. »Der damit verbundene bürokratische Mehrauf-
wand für die Betriebe ist allerdings nicht gerechtfertigt, deshalb gilt es von Seiten der Politik endlich Zeichen zu setzen«, forderte Pichler.
Dank an Gastwirte Bürgermeister Andreas Heidegger dankte den Touristikern für die geleistete
Arbeit und versprach die Bereitschaft zu einer konstruktiven und engen Zusammenarbeit von Seiten der Gemeindeverwaltung auch für die Zukunft. Ein Kompliment gelte den Gastwirtinnen und Gastwirten seiner Gemeinde für den Mut zur Investition in die Qualität, welche letztendlich auch ein Grund für die gute Auslastung der Betriebe ist. Günther Rechenmacher, Präsident der Initiativgruppe »Naturns aktiv«, gab einen Ausblick auf die wichtigsten Termine in der kommenden Fremdenverkehrssaison. Im Fachteil der Versammlung referierte Roberto Cornoldi, Mitarbeiter der Unternehmensberatung im HGV Bozen, über Chancen und Gefahren bei Kostenstrukturen und gab wertvolle Tipps in der Interpretation von Kennzahlen. Abschließend informierte Verbandssekretär Helmuth Rainer unter anderem über die aktuellen Bestimmungen bei Arbeitssicherheit, über E-Learning und Brandschutz. hr
Bessere Ausschilderung der Hotels gelungen Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Wiesen/Pfitsch abgehalten – Skigebiete wichtig für Wintertourismus WIESEN/PFITSCH
Themen auf Orts- und Gebietsebene standen im Mittelpunkt der diesjährigen Ortsversammlung. Im Hotel »Kranebitt« in Kematen trafen sich die Mitglieder der Ortsgruppe Wiesen/Pfitsch zur diesjährigen Ortsversammlung. Obmann Paul Hofer blickte auf die Aktivitäten der Ortsgruppe im vergangenen Jahr zurück, u. a. wurde ein Arbeitssicherheitskurs für Arbeitnehmer sowie ein Sommerfest organisiert. Zudem ist es gelungen, die Zusage für das Aufstellen eines Straßenhinweisschildes (in Sterzing an der Einfahrt nach Pfitsch) für die gastgewerblichen
Von links: Gebietsobmann Hermann Gögl, Ortsobmann Paul Hofer und Vizepräsident Helmut Tauber.
Betriebe im Pfitschtal zu bekommen. Martin Huber und Thomas Kerschbaumer von der Firma »Top Project« informierten über das demnächst geplante Tourismusentwicklungskonzept und ersuchten die Gastwirte,
sich an der demnächst stattfindenden schriftlichen Umfrage zu beteiligen. Über erste Erfahrungen mit der Ortstaxe berichtete Vizepräsident und Bezirksobmann des HGV Helmut Tauber. Er informierte auch
darüber, dass nach einer Lösung hinsichtlich der Ausweiskopien für Kinder und Jugendliche gesucht werde. Gebietsobmann Hermann Gögl rief den Tourismusverein auf, das HGV-eigene Buchungsportal »Booking
Südtirol« auf der Website zu integrieren. Zudem nahm er zum Skigebiet Rosskopf Stellung und meinte: »Die Attraktivität des Rosskopfes muss noch weiter gesteigert werden, z. B. mit einer Talabfahrt«. Auch die Verbindung Rosskopf–Ladurns würde neue Impulse bringen. Entscheidend für die Zukunft des Rosskopfes sind laut Gögl die nächsten drei bis vier Jahre. Im Sommer haben die Radwege sicher zu einer Aufwertung des Wipptals beigetragen. Bürgermeister Johann Frei betonte, dass die Gemeinde auch weiterhin die Weiterentwicklung des Tourismus unterstützen wird. In das Tourismusentwicklungskonzept soll alles aufgenommen werden, was für den Tourismus interessant sein könnte.
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Steuern und Bürokratie belasten stark Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Tirol – Aktivitäten der Ortsgruppe TIROL
Auf eine reichhaltige Tätigkeit blickte die Ortsgruppe Tirol des HGV zurück sowie eine Vorschau auf die beginnende Saison. Christine Prantl, Obfrau der Ortsgruppe Tirol, kündigte bei der Jahresversammlung für die kommende Saison eine breite Palette an Veranstaltungen an, darunter auch eine erste Ausgabe von »So kocht Tirol«. Zudem wird auch ein Info-Nachmittag für neue Mitarbeiter im Hotel- und Gastgewerbe angeboten, um das Kennenlernen zu fördern und wichtige Informationen zum Tourismusort Tirol zu vermitteln. Anschließend zog Prantl Resümee über das vergangene Jahr und berichtete über das traditionelle HGV-Preis-
Von links: Leo Andergassen, Direktor von Schloss Tirol, Pfarrer Edmund Ungerer, HGJ-Gebietsobfrau Johanna Geier, Bürgermeisterin Lisi Laimer, Ortsobfrau Christine Prantl, Gebietsobmann Alfred Strohmer, Paula Mair, Vizedirektorin Schloss Tirol. watten, über diverse Unterhaltungsevents für die Urlaubsgäste, darunter das Knödelfest, das Schlosswegfest sowie die Schlossweihnacht auf Schloss Tirol. Großen Zuspruch fand die von der Ortsgruppe ins
Leben gerufene Veranstaltungsreihe »Wirtshauswanderungen – auf den Spuren Tiroler Gastlichkeit« und das »VinoCulti«-Weinfestival. HGV-Gebietsobmann Alfred Strohmer informierte
über den Stand der Dinge bei der Planung und Umsetzung des nächsten Bauloses der Nordwestumfahrung. Zudem bekräftigte er die Bedeutung von Steuerentlastungen für Betriebe und meinte: »Die Gastbetriebe
müssen wieder mehr ihrer Arbeit nachgehen können und nicht so sehr von Steuern und Bürokratie gehemmt werden«. Lisi Laimer, Bürgermeisterin von Tirol, bedankte sich bei den Gastwirten für die gute Zusammenarbeit und erwähnte, dass es wichtig sei, diese weiterhin im Geschehen des Dorfes miteinzubeziehen. Außerdem betonte sie, dass die Diskussion über eine Seilbahnverbindung mit Meran nach wie vor im Gespräch sei. Edith Oberhofer von der Unternehmensberatung im HGV Bozen sprach über das Thema »Starke Marken – Erfolgsmodelle auch für kleine Häuser«. Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die Arbeitssicherheitskurse, den Aufschub des Brandschutztermins und verschiedene Konventionen im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft im HGV. hr
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Neuigkeiten zu Saisonbeginn Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Partschins abgehalten PARTSCHINS
Im Mittelpunkt der Ortsversammlung standen die Tätigkeiten der Ortsgruppe und die bürokratische sowie steuerliche Belastung der gastgewerblichen Betriebe. Im Hotel »Rössl« in Rabland fand kürzlich die Jahresversammlung der Ortsgruppe Partschins statt. Obmann Philip Ganthaler ging einleitend auf die große Neuigkeit im heurigen Fremdenverkehrsjahr, die so genannte Ortstaxe, ein und brachte die Sorge zum Ausdruck, dass die freiwilligen Beiträge vonseiten der öffentlichen Hand dadurch erheblich reduziert würden. Anschließend betonte Bezirksobmann Hansi Pichler in seinen Grußworten, dass rückblickend auf die Saison 2013 nur geringe Einbußen bei den Nächtigungen zu verzeichnen waren. Geschrumpft sei hingegen
merklich die Wertschöpfung, was Anlass zu Besorgnis gebe. »Der zunehmende bürokratische Aufwand erschwert den täglichen Ablauf der Betriebe. Dadurch geht vielen Unternehmern die Motivation verloren«, betonte Pichler. Gerade deswegen müsse man mit der neuen Landesregierung Maßnahmen aushandeln, um konkrete Entlastungen steuerlicher und bürokratischer Natur herbeizuführen.
Von links: Gebietsobmann Alfred Strohmer, Ortsobmann Philip Ganthaler, Elmar Premstaller und Bürgermeister Albert Gögele.
»Booking Südtirol« Elmar Premstaller, Leiter der HGV-Abteilung IT / Online Marketing, stellte das HGV-eigene Buchungsportal »Booking Südtirol« vor, und erläuterte die Beweggründe, warum sich der HGV entschieden hat, mit einem Buchungsportal präsent zu sein. »Mit unserem Portal helfen wir den Mitgliedern, Kosten zu sparen und gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung durch unsere Tätigkeit in Südtirol«, sagte Premstaller. Darüber hinaus informierte
Verbandssekretär Helmuth Rainer über die Arbeitssicherheitskurse, welche nun auch via E-Learning absolviert werden können. Weitere Themen waren der Aufschub des Brandschutztermins und verschiedene Konventionen im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft im HGV. Ebenfalls anwesend war Bürgermeister Albert Gögele, der den Einsatz der Tourismustreibenden in seiner
Gemeinde lobte und den Stellenwert des Tourismus unterstrich. Des Weiteren bekräftigte er, dass es der Gemeindeverwaltung weiterhin wichtig sei, alle in den gesetzlichen Möglichkeiten stehenden Steuerreduzierungen für die Unternehmer und ihre Betriebe in Partschins anzuwenden. »Bezüglich des Tourismusentwicklungskonzeptes ist es von größter Bedeutung, dass alle am Touris-
mus partizipierenden Vereine und Verbände tatkräftig daran mitarbeiten, um möglichst bald zu einem zufriedenstellenden Endergebnis zu kommen«, erklärte Gögele. Hans Peter Weiss, Präsident des Tourismusvereins, ging abschließend auf erste wichtige Maßnahmen für eine stärkere Bewerbung der Frühjahrssaison ein und informierte über das Mountainbike-Wegenetz am Nörderberg. hr
HGV-Vorstand im Skigebiet Meran 2000 Auch kleinere Skigebiete erfüllen wichtige Funktionen für Wintertourismus MERAN 2000
Vor Kurzem besuchte eine Delegation des HGV-Vorstandes das Skigebiet Meran 2000. Besonders interessiert zeigten sich die HGV-Funktionäre dabei über die Seilbahn Meran 2000, die vor kurzem mit dem Südtiroler Architekturpreis 2014 in der Kategorie Tourismus ausgezeichnet worden ist. Unter der Leitung von Bergbahnen-Präsident Walter Weger wurde die neue Seilbahn und die Technik, die hinter dieser Seilbahn steht, besichtigt. Auch die architektonisch interessante Lösung für die Bergstation von Meran 2000 hat Präsident Weger erläutert. HGV-Präsident Manfred
Pinzger gratulierte seinerseits zur begehrten Auszeichnung und zeigte sich überzeugt, dass die Seilbahngesellschaft einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Skigebietes Meran 2000 unternommen hat.
Wichtiges Angebot »Es ist wichtig, dass sich auch kleinere Skigebiete den Herausforderungen im Wintertourismus stellen und mit gezielten Investitionen für Einheimische und Urlaubsgäste die Attraktivität von Skigebieten steigern«, unterstrich Präsident Manfred Pinzger. Insgesamt war man sich einig, dass speziell kleinere Skigebiete einen wichtigen Beitrag zum touristischen Angebot im Land Südtirol leisten.
Die HGV-Delegation mit HGV-Präsident Manfred Pinzger (Dritter von rechts) und Walter Weger, Präsident der Seilbahn Meran 2000, (Zweiter von rechts) vor der neuen Bergstation von Meran 2000.
HGJ-INFO
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Die HGJ wird 35 Die HGJ auf der Messe »Tipworld« 2013.
HGJ auf der »Tipworld« 12. bis 15. April in Bruneck/Stegen Die HGJ ist auch in diesem Jahr mit einem Stand auf der Messe »Tipworld« vertreten. Im Mittelpunkt des Messeauftrittes stehen die Aktivitäten der HGJ. Junggastwirte stehen den Interessierten für Informationen rund um die HGJ sowie zu den aktuellen Veranstaltungen und Aktionen gerne zur Verfügung. Alle Interessierten können sich vor Ort auch in die HGJ einschreiben. Im Rahmen des Messeauftrittes werden neugierige Besucher des HGJ-Standes zudem die Möglichkeit haben, die harmonische Paarung von Schokolade und Wein zu erleben. Ein
Dank geht dabei an den Chocolatier »Rubner« aus Olang und die Kellerei Kurtatsch, welche ihre Qualitätsprodukte für dieses neue geschmackliche Wechselspiel zur Verfügung stellen.
Messe-Afterhour Mit einer weiteren Neuheit wartet die HGJ bei der »Tipworld« auf. Am Montag, 14. April, findet ab 18.30 Uhr eine Messe-Afterhour im Café »Mojito« in Bruneck statt. Dazu sind alle HGJ-Mitglieder und HGJFreunde recht herzlich eingeladen. Der Stand der HGJ befindet sich auf dem Messestand des HGV in Halle 4 – Nr. 50. kt
HGJ-Jahreshauptversammlung Dienstag, 27. Mai ab 17 Uhr Schloss Maretsch, Bozen Wir feiern heuer unser 35-jähriges Jubiläum. Alle HGJler und Freunde der HGJ sind herzlich dazu eingeladen. Merkt euch den Termin schon mal vor! Weitere Details und Informationen folgen in einer persönlichen Einladung. Es erwartet euch wieder ein tolles Programm!
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HGJ-INFO Fa. »systems« informiert
SuitePad: Ihr digitaler Concierge SuitePad ist die Innovation schlechthin in Südtiroler Hotelbetrieben. Die Lösung ergänzt bzw. ersetzt die klassischen Gästemappen. Dabei punktet sie mit interessanten Inhalten, orientiert an das Bedürfnis der Gäste. SuitePad ist einzigartig. Diese Lösung führt die Bereiche Service, Unterhaltung und Information intelligent zusammen. Dabei wird ein Ziel verfolgt: den Gast unterstützen und den Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. Es entsteht somit eine echte Win-win-Situation für Hotel und Gast. SuitePad schafft viele Vorteile, die für jeden innovativ denkenden Hotelier direkt ersichtlich sind: SuitePad steigert den Umsatz, erhöht die Zufriedenheit der Gäste und optimiert Prozesse. Zudem ist
die Bedienung des Produktes spielend einfach. Inhalte werden einfach per Knopfdruck hinzugefügt, verändert oder ausgetauscht; leichter und bequemer als das Aktualisieren von Gästemappen. Die Besucher der »Tipworld« können SuitePad live erleben. Auch dieses Jahr stellt der führende IT-Dienstleister »systems« auf der »Tipworld« in Bruneck vom 12. bis 15. April aus. Das SuitePad kann dort live auf »Herz und Nieren« getestet werden. Zudem können noch weitere interessante Neuheiten bestaunt werden: Neben den neuen Funktionalitäten und Features des PassportScans werden auch die engen Kooperationen mit den Unternehmen »seekda« und »Digital Visions« in den Vordergrund gerückt. Das Mitarbeiterteam von »systems« freut sich Hoteliers und Interessierte auf der Messe »Tipworld« zu begrüßen: Halle 4, Stand 167. In der Abbildung das SuitePad des Hotel »Alpenhof« in Meransen.
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HGJ auf Lehrfahrt Hotelfachschule Luzern besichtigt Kürzlich hat eine Gruppe von wissensdurstigen HGJlern eine Lehrfahrt nach Luzern und St. Christoph am Arlberg unternommen. In Luzern besuchten die HGJler die »Schweizerische Hotelfachschule Luzern« (SHL) und bekamen von Direktor Kurt Imhof höchstpersönlich einen Einblick in die Ausbildung und Organisation der Schule. Die Ausbildung ist auf fünf Semester und mindestens 36 Monaten Praktikum aufgeteilt. Eines der primären Ziele der Schule ist es, nicht nur Wissen zu verkaufen, sondern das Wissen auch umzusetzen. In der Schule wird man zum Hotelmanager ausgebildet, welcher Kompetenzen im Service, der Küche und der Betriebswirtschaft auf hohem Niveau vorweisen muss. In St. Christoph am Arlberg haben die HGJMitglieder das Fünf-SterneHotel »Hospiz« sowie deren weltberühmten Großflaschenkeller im Restaurant
Die HGJ-Gruppe mit Kurt Imhof, Direktor der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. »Hospiz Alm« besichtigt. Das Hotel kann 180 Gäste beherbergen und beschäftigt zusammen mit dem Restaurant »Hospiz Alm« knapp 100 Angestellte. Das Hotel hat ein nostalgisches Flair mit großem Kaminzimmer und einer integrierten Kapelle. Pilger, die auf dem Jakobsweg sind, bekommen vom Hotel kostenlos Unterkunft und Essen bereitgestellt. Das Highlight des Abends war der Großflaschenkeller in der »Hospiz Alm«, wel-
cher auf einen Wert von ca. 6 bis 7 Millionen Euro dotiert wird. Der Chef des Hauses besitzt die größte Privatsammlung der Welt von Großflaschen aus Frankreich. »Die Lehrfahrt war ein gelungener Ausflug. Die HGJler konnten viel lernen, sowie Ideen und Motivation für die nächste Saison tanken«, unterstrich Hannes Gamper, Mitglied der HGJ-Landesleitung und Reiseleiter bei dieser Lehrfahrt.
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Interessante Whiskyverkostung Der HGJ Bezirk Eisacktal lud kürzlich zu einer Whiskyverkostung in die Vinothek »Weingalerie« in Brixen ein. Hannes Trockner von der Metzgerei »Trockner« in Kollmann ist ein passionierter Whiskyliebhaber und führte die HGJler in die Welt des Hochprozentigen ein. Er präsentierte dabei verschiedene Whiskys aller
Art. Diese konnten anschließend auch verkostet werden. Begleitet wurde die Whiskyverkostung auch von Sommelier Peter Baumgartner. Die Vinothek »Weingalerie« servierte zu den verschiedenen Whiskys kleine Häppchen. Im Foto die teilnehmenden HGJler bei der Whiskyverkostung.
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HGJ-INFO
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SMG zu Gast bei der HGJ-Landesleitung Informationsaustausch über zukünftige Märkte und Arbeit der SMG Die SMG-Direktoren Greti Ladurner und Marco Pappalardo waren vor Kurzem zu Gast bei der HGJLandesleitung. Dabei stand der gemeinsame Informationsaustausch im Vordergrund. HGJ-Obmann Anton Dalvai wies darauf hin, dass die HGJ-Mitglieder auch über die Strategien der Bewerbung der Tourismusdestination Südtirols und die Produktentwicklung in den verschiedenen Märkten Bescheid wissen sollten, damit diese ihren Betrieb noch besser darauf ausrichten können. Deshalb hat die HGJ-Landesleitung die Geschäftsführung von Südtirol Marketing zu einer allgemeinen Aussprache eingeladen. Greti Ladurner und Marco Pappalardo stellten
Die HGJLandesleitung mit Greti Ladurner und Marco Pappalardo.
die Tätigkeiten der Agentur Südtirol Marketing vor und gingen vor allem auf die neuen touristischen Märkte und das Potenzial für Südtirol ein. Die SMG bearbeitet im Moment neun Märkte im
europäischen Raum. Zudem wurde eine Potenzialanalyse in Auftrag gegeben, welche das Potenzial der anderen Märkte analysieren soll, damit man die Bewerbung des Marktes anhand einer Analyse stützen kann.
»Architektur, alpine Kompetenz, Alltagskultur und Nachhaltigkeit sind die vier Schlüsselthemen für die Produktentwicklung in Südtirol, welche die SMG mitgestalten möchte«, sagte Greti Ladurner zum Thema Pro-
duktentwicklung. Des Weiteren verfolgt die SMG mit der neuen Landingpage www.wasunsbewegt.com das Ziel, Geschichten über Südtirol zu erzählen und setzt dabei mit der StorytellingKampagne verstärkt auf das Thema Social Media. Die Interaktion mit den Nutzern ist dabei sehr wichtig. Im Moment bilden zehn Kurzfilme das Herzstück dieser Kampagne. »Die Betriebe können diese Filme auch für ihre Homepage nutzen und verlinken«, sagte Greti Ladurner im Gespräch mit den Mitgliedern der Landesleitung der HGJ. Der Austausch mit der SMG ist für die HGJ sehr wichtig, um mehr über die zukünftigen Märkte zu erfahren und dahingehend auch sein betriebliches Denken auszurichten. »Wir werden sicherlich in Zukunft wieder ein Infotreffen organisieren«, unterstrich HGJObmann Anton Dalvai. kt
Die neue C-Klasse. Das Beste kennt keine Alternative. Schärfen Sie mit dem Collision Prevention Assist Plus Ihre Sinne am Steuer und erleben Sie mit dem Touchpad an Bord bisher unerreichte Perfektion. Genießen Sie die Leistung des Fahrzeugs mit der besten Aerodynamik in seiner Klasse. Schadstoffausstoß und Verbrauch sind dabei auf Mindestmaß reduziert. Lassen Sie sich verführen von Linien – leicht wie Aluminium und resistent wie Stahl. Ab heute müssen Sie auf nichts mehr verzichten. Kraftstoffverbrauch kombiniert (km/l): 25 (C 220 BT mit 16“-Bereifung und Schaltgetriebe) und 17 (C 180 Benziner mit 19“-Bereifung und Automatikgetriebe) CO2-Emissionen (g/km): 103 (C 220 BT mit 16“-Bereifung und Schaltgetriebe) und 135 (C 180 Benziner mit 19“-Bereifung und Automatikgetriebe)
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PANORAMA Was & Wann HGV Samstag, 12. April bis Dienstag, 15. April
Fachmesse »Tipworld«. Der HGV ist gemeinsam mit der HGJ und der Landeshotelfachschule Bruneck mit einem Messestand/Bistro präsent. Siehe Seite 26 dieser »HGV-Zeitung«.
Bis Sonntag, 13. April
»Kulinarische Köstlichkeiten in Jenesien an der Bozner Sunnenseit‘n«. Spezialitätenwochen in Jenesien.
Bis Samstag, 31. Mai
Spargelzeit in Terlan. Kulinarische Spezialitätenwoche rund um den Terlaner Spargel. Siehe Seite 27 dieser »HGV-Zeitung«.
HGJ Samstag, 12. April bis Dienstag, 15. April Dienstag, 27. Mai
Die HGJ ist auf der Fachmesse »Tipworld«in Bruneck mit einem Stand auf dem Gemeinschaftsstand des HGV vertreten. Siehe Seite 35 dieser »HGVZeitung«. Jahreshauptversammlung der HGJ auf Schloss Maretsch, Bozen. Siehe Seite 35 dieser »HGV-Zeitung«.
Verschiedenes
Montag, 12. Mai
Veranstaltung des Tourismus Management Clubs zum Thema »Teilen statt kaufen: Bedeutung und Chancen für den alpinen Tourismus«. Referenten: Daniel Bartel, Deutschland; Kurt Matzler, Institut für stategisches Management, Universiät Innsbruck. Veranstaltungsort: Raiffeisenforum, Bruneck, Europastraße 19; Beginn: 20 Uhr.
Messen Donnerstag, 24. April bis Sonntag, 27. April
Freizeit 2014 – Messe für Urlaub, Outdoor, Camping, Sport und Garten in Bozen.
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Tage der Nachhaltigkeit Vom 15. bis 17. Mai in Brixen Zum vierten Mal finden in Brixen die Tage der Nachhaltigkeit statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe steht das Thema Veränderung. Klimawandel, CO2-Anstieg, (Jugend-)Arbeitslosigkeit, Betriebsschließungen, Unzufriedenheit und Unsicherheit, Umweltveränderungen, soziale Ungerechtigkeiten: Vieles ist im Umbruch, vieles in Veränderung. Diese Dynamik möchten das »Terra Institute« und das Bildungshaus Kloster Neustift in den diesjährigen Tagen der Nachhaltigkeit »think more about« aufgreifen und unter dem Motto »Die Kunst des Wandels« diskutieren. »Wir möchten zeigen, wie der Wandel proaktiv gestaltet werden kann und mögliche Lösungswege aufzeigen«, sagen Günther Reifer vom »Terra Institute« und Andreas Wild vom Bildungshaus Kloster Neustift. Hierfür wurden sowohl Experten als auch Best Practices aus der ganzen Welt sowie Südtiroler Pioniere eingeladen, welche diesen Wandel bereits aktiv mitgestalten.
Das Programm
Tag der offenen Tür im Kaiserhof Im Februar fanden auch heuer wieder in der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« in Meran Führungen für die zweiten Klassen der verschiedenen Landesberufsschulbiennien statt. Insgesamt 106 Schülerinnen und Schüler der LBS »Savoy« in Meran, 60 Schülerinnen und Schüler der LBS »Gutenberg« in Bozen und 40 Schülerinnen und Schüler der LBS »Hellenstainer« in Brixen nahmen an den diesjährigen Schulführungen am »Kaiserhof« teil. Sie konnten unter der Leitung der Fachlehrkraft für
Empfang, Christina Pescador, die Räumlichkeiten der gesamten Schule und insbesondere die Praxisräume besichtigen, erhielten eine Vorführung über das Flambieren von Speisen und durften diese anschließend auch verkosten. Außerdem wurden von den Kaiserhofschülern Sketche in italienischer und französischer Sprache dargeboten und die Kaiserhofband »The Kaiser‘s Speech« unterhielt die Gäste mit flotter Musik. Im Foto die Schüler bei der Vorführung der Flambierkunst.
Nach einer Einführung ins Thema steht am Donnerstag, 15. Mai, im Brixner Forum ein Vortrag von Harald Welzer auf dem Programm. Der Professor wird einige Thesen seines Buches »Das Ende der Welt, wie wir sie kannten« erläutern und seine Sicht des Wandels darstellen. Silke Helfrich, Expertin im
Bereich der Gemeingüter, wird eine weitere Betrachtungsweise moderner Wirtschaftslogiken darstellen, ehe Janez Potocnick, EUKommissar für Umwelt, via Live-Schaltung nach Brüssel die Tendenzen und Maßnahmen Europas darstellen wird. Im Anschluss zeigt ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bank dem Publikum ein Unternehmensmodell auf, das darstellen soll, wie sich Unternehmen im Jahr 2020 aufstellen sollten. Die Inhalte werden in einer Diskussion mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, Stefan Pan, Präsident des Unternehmerverbandes, mit der Präsidentin der Agentur Südtirol Marketing, Uli Rubner und dem Vorzeigeunternehmer Giulio Bonazzi diskutiert. Am Freitag, 16. Mai, werden im Bildungshaus Kloster Neustift die Inhalte noch weiter vertieft und auf deren Anwendung in unterschiedlichen Bereichen hin geprüft. In speziellen Dialogrunden mit Experten und dem Publikum werden die Bereiche Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus, Industrie, Lebensstile, regionale Kreisläufe und Neues Lernen besprochen. Der Südtirol-Bezug und die starke Umsetzungsorientierung sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Am Samstag, 17. Mai, runden neun parallele Vertiefungsseminare die diesjährige Veranstaltungsreihe ab. Anmeldung zu den Tagen der Nachhaltigkeit in Brixen unter www.thinkmore about.com oder unter Tel. 0472 835 588.
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Historischer Gastbetrieb 2015 gesucht Wettbewerb »Der historische Gastbetrieb in Südtirol« – Infos unter www.historischergastbetrieb.it Die Unterlagen für diesen jährlichen Wettbewerb sind heuer bis 16. Mai einzureichen. Mit dem Wettbewerb »Der historische Gastbetrieb in Südtirol« werden Gastbetriebe und Hotels mit historischem Bestand und Interieur ausgezeichnet. Dieser Wettbewerb, mit welchem historische Dorf- und Landgasthäuser, Hotels und Gastbetriebe prämiert werden, findet heuer bereits zum neunten Mal statt. Sinn der Auszeichnung ist die Unterstützung in der Erhaltung dieser Betriebe und die gesteigerte Bekanntmachung in der Öffentlichkeit und in verschiedenen Medien. Da viele historische Gastbetriebe Erneuerungsund Erweiterungsinitiativen weichen mussten, nimmt der Seltenheitswert der verbliebenen Hotels und Gasthäuser sowie das damit verbundene Interesse kontinuierlich zu. Wo die dauernden Instandhaltungsmaßnahmen sowie Anpassungen an die sich ständig verändernden Anforderungen und Bestimmungen den historischen Bestand der Gebäude imstande waren zu respektieren, entsteht ein Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, welches sehr reizvoll ist. Dieses spielt in der
Bozen Brixen Meran Sarnthein Bruneck
Beurteilung der Betriebe u.a. eine wichtige Rolle. Die Erhaltung eines historischen Gastbetriebs bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Nutzung erfordert von den Besitzern eine gehörige Portion an Sensibilität und große Fähigkeiten im Umgang mit der Bausubstanz. Der Wettbewerb würdigt Hoteliers und Gastwirte, welche mit der Weiterführung und Pflege ihres historischen Betriebes im Sinne von Kontinuität, Identität und Authentizität wahre Kulturarbeit leisten.
Zielsetzung Der von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dem HGV und dem Landesdenkmalamt getragene Wettbewerb beabsichtigt durch die Verleihung des Preises, Gastwirte in ihren Erhaltungsbemühungen nachhaltig zu unterstützen und den Bekanntheitsgrad von Betrieben mit wertvollem historischen Bestand zu vergrößern. Dies geschieht durch große mediale Resonanz mittels Presse, Fernsehen und Internet. Eine weitere Zielsetzung des Wettbewerbes besteht im Erstellen einer jährlich erscheinenden Broschüre, in welcher alle prämierten und in der Endselektion gestandenen Gastbetriebe angeführt werden. Parallel dazu erfolgt die kontinuier-
0471 30 08 08 0472 20 18 13 0473 23 37 51 0471 62 30 30 0474 55 42 98
www.gross.it
Der Preisträger 2014: das Hotel »Ambach« am Kalterer See. liche Ergänzung und Erweiterung der Internetseite. Diejenigen Gastwirte, welche sich im Sinne des Wettbewerbes angesprochen fühlen, sind zur Wettbewerbsteilnahme eingeladen, um das entstehende Netzwerk historischer Gastbetriebe zu ergänzen, zu erweitern, zu vervollständigen und um ihre Bemühungen zur Erhaltung und Weiterführung wahrer Hotellerietradition belohnt zu sehen.
Die Hauptkriterien Um sich am Wettbewerb beteiligen zu können, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, welche eine eigens dazu eingesetzte Jury nach
folgenden Kriterien beurteilt. – Der öffentlich zugängliche Gastbetrieb kann aus dem Zeitraum zwischen dem Mittelalter und dem dritten Viertel des 20. Jahrhunderts stammen. – Die Beurteilung betrifft den gesamten Betrieb. – Die Einheitlichkeit des Stils ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme, da historische Gebäude oft aus mehreren Bauphasen heraus ihr faszinierendes Gesamtgefüge erhalten haben. – Erweiterungen und Ergänzungen in qualitätsvoller zeitgenössischer Architektursprache und ihre Integration in die originale historische Substanz.
– Infrastrukturbauten und -anlagen beeinträchtigen die Preiswürdigkeit eines Objektes nicht. – Der Erlebnischarakter und die Präsentation der historischen Authentizität sind wichtige Kriterien für die Historizität des Betriebes. – Der historische Bestand des Gebäudes sollte in der Betriebsphilosophie als Marketinginstrument hervorgehoben werden
Infos/Anmeldung Weitere Infos finden sich auf der Webseite www.histo rischergastbetrieb.it. Der Abgabetermin (Poststempel) für die einzureichenden Unterlagen ist der 16. Mai 2014.
München
Innsbruck
Täglich
Dienstag, Freitag, Samstag
Bus- und Städtereisen | Tagesfahrten | Flugreisen Kreuzfahrten | Kuren und Wellness | Strand und Meer
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Nachhaltigkeit im Tourismus Workshop-Reihe zur Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz in der Hotellerie – Beginn 6. Mai 40 Unternehmen aus Südtirol, davon sechs Hotels, haben in den letzten zwei Jahren eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Viele Menschen wünschen sich immer öfter eine »alternative Wirtschaftsordnung«. Nachhaltigkeit ist dabei ein Stichwort, das immer öfter, auch von den Konsumenten, eingefordert wird. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein konkreter Ansatz, dies transparent und erlebbar zu machen. Sie bietet ein Denkmodell, welches neue Spielregeln in der Wirtschaft etabliert und von der reinen Fokussierung auf Gewinnsteigerung und Konkurrenz hin zum Streben nach Gemeinwohl und Kooperation lenken möchte. Im Mittelpunkt der Gemeinwohl-Ökonomie steht die »Gemeinwohl-Bilanz«,
Gemeinwohl – ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft. Foto: mev
shops sind im Juni, Juli, September, Oktober mit Abschluss am 18. November. Die Vorteile der Gemeinwohl-Ökonomie sehen die Experten von »Terra Institute« unter anderem in neuen Vermarktungs- und Marketingchancen, in einem Modell zu einer neuen Lernkultur im Unternehmen, in der Kooperation und im Austausch unter den Hotels und im Mehrwert der Bedeutung von regionalen Kreisläufen.
Infos und Anmeldung
welche mit 17 Kriterien ein Raster vorgibt, mit dem der Ist-Zustand des Betriebes festgestellt wird und zugleich der Ausgangspunkt für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung geschaffen wird. Sechs Hotels in Südtirol haben diesen
- Planung und Ausführung von Grünanlagen - Verlegung von Rollrasen, Ansaat von Wiesen - Dachbegrünungen (Extensiv - Intensiv) - Mauerarbeiten - Teich- und Schwimmteichanlagen - Holzböden und Pergolas - Maschinelle Bepflanzung - Pflegearbeiten, Baumschnitt - Lieferung und Verleih von Balkon-, Zimmer und Freilandpflanzen Gärtnerei und Gartengestaltung Alois Tschigg Pillhofstraße 111 - 39050 St. Pauls / Unterrein Tel. 0471 637 044 - www.tschigg-garden.it
Prozess durchgeführt und mit einer GemeinwohlBilanz erfolgreich abgeschlossen. Das »Terra Institute« in Brixen bietet nun interessierten Hoteliers eine Workshop-Reihe an, an dessen Schluss ein Gemeinwohl-
Bericht erstellt wird. Start der Workshop-Reihe ist Dienstag, 6. Mai. Dabei geht es um die Begriffsbestimmung Gemeinwohl-Ökonomie, um ethisches Beschaffungswesen und um die Qualität am Arbeitsplatz. Weitere Termine der Work-
Mehr Informationen zur Gemeinwohl-Ökonomie und zur Workshop-Reihe erteilt Christian Trebo, »Terra Institute«, Brixen, unter Tel. 0472 970 484. Anmeldungen zum Workshop werden bis 28. April angenommen. Weitere Informationen im Internt unter www. terra-institute.eu/gemein wohl.
Touristiker-Skitag im Hochpustertal Ende Februar fand im Hochpustertal der Touristiker-Skitag 2014 statt. Bei der vom Kollegium der Südtiroler Tourismusdirektoren ausgeschriebenen Veranstaltung hatten Mitarbeiter der Tourismusorganisationen sowie vom Landesverband für Tourismusorganisationen Südtirols und Südtirol Marketing beim gemeinsamen Skifahren Gelegenheit, die Kollegen der jeweils anderen Bezirke kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Gastgeber des diesjährigen Events war der Tourismusver-
band Hochpustertal, der gemeinsam mit den Tourismusvereinen von Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags und dem Konsortium Sextner Dolomiten die Organisation der zweitägigen Veranstaltung übernahm. Bei tief winterlichen Verhältnissen nutzten rund 40 Teilnehmer die zwei Tage auf den Skipisten mit gemeinsamem Abendessen und Gaudirennen, um alte Kollegen zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Im Foto die Teilnehmer des Touristiker-Skitages im Hochpustertal.
Wein und Gesundheit Praktisch-theoretisches Seminar am 9. Mai in Mals »Wein & Gesundheit« lautet das Thema eines aktuellen Seminars mit der Weinakademikerin Chris Mayr und dem Arzt Albin Thöni. Die Herausforderung des Seminars zum Thema: »Wein & Gesundheit« besteht darin, verantwortungsbewusst und ausgewogen sowohl über die Vorteile als auch über die mannigfachen (Gesundheits-) Risiken des Weinkonsums aufzuklären und letztlich keineswegs vom moderaten Wein-Genuss abzuraten. Maßvoller Weingenuss wirkt positiv auf die Ge-
sundheit, regt den Geist an, öffnet die Zunge und vertreibt die trüben Gedanken, macht schlank und steigert das Wohlbefinden. Nach einer kurzen kulturhistorischen Einführung in die Wiege des Weinbaus, werden der Alkoholgehalt der verschiedenen Weinsorten berechnet und insbesondere die Wirkungen des Alkohols auf die verschiedenen Organe des Menschen eingehend besprochen. Die Referenten, Weinakademikerin Chris Mayr und der Arzt Albin Thöni, werden ausführlich auf folgende Fragen eingehen: Was versteht man unter moderatem Weingenuss? Wie viel Alkohol in Gramm
bzw. Gläser pro Tag verträgt der Mensch? Welche Unterschiede gibt es für Frau und Mann? Wie funktioniert der Alkoholabbau? Was sind die negativen Begleiterscheinungen des erhöhten und zu hohen Weinkonsums? Praktische Tipps über die Dosis und die Promillegrenzen und andere »Kuriositäten« rund um den Wein werden das Abendseminar ausschmücken und ergänzen. Das Seminar beginnt und endet mit einer Degustation von drei ausgewählten Weinen. Das Seminar findet am Freitag, 9. Mai von 19.30 Uhr bis 22 Uhr im Kulturhaus Mals statt. Der Eintritt kostet 25 Euro, inklusive Weinverkostung. Der Reinerlös wird dem Förderverein »Goswin« für die Bibliothek des Klosters Marienberg zur Verfügung gestellt.
Wein moderat genießen.
Bester Hofkäse prämiert Vielfalt und Qualität der Südtiroler Hofkäsereien
Im Rahmen des 11. Käsefestivals in Sand in Taufers fand Anfang März die Prämierung der besten Käse aus Südtiroler Hofkäsereien statt. Insgesamt stellten sich 49 Käse von 20 Hofkäsereien der Konkurrenz. Die zehnköpfige Jury war mit Käse-Experten aus Südtirol, Oberitalien und Österreich besetzt. Die Käse wurden in den Kriterien Geruch bzw. Geschmack, Teig-
konsistenz, Inneres und Äußeres nach einem 20 Punkteschema beurteilt. Auch heuer konnten die strengen Juroren eine Zunahme an Vielfalt und Qualität bei den Produkten der Südtiroler Hofkäsereien feststellen, wobei nach wie vor die Schnittkäse die dominierende Käsegruppe bilden. Bei den Spezialitäten konnten ein paar gelungene Neukreationen auf sich aufmerksam machen. Sehr erfreulich ist auch die stetige Zunahme an länger gereiften Schnittkäsen. Für den besten Käse aller Kategorien wurde der »Rims« von der Bio-Hofkäserei »Englhorn« in Schleis als »Goldkäse 2014« ausgezeichnet. Dieser Käse war mit einer 22-monatigen Reifezeit der mit Abstand ältes-
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Die Bio-Hofkäserei »Englhorn« in Schleis hat beim 11. Käsefestival in Sand in Taufers die Wandertrophäe »Goldkäse – Bester Hofkäse Südtirols« gewonnen.
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te Käse im Bewerb und überzeugte die Fachjury insbesondere durch sein ansprechendes Äußeres und das komplexe Aroma. Das Käsefestival in Sand in Taufers, welches internationales Ansehen genießt, stellt auch für die Südtiroler Hofkäsereien eine hervorragende Möglichkeit dar, sich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere die Publikumsverkostung war eine besondere Attraktion. Dabei konnte sich jede Festivalbesucherin und jeder Festivalbesucher durch die Hofkäse durchkosten und seine drei Favoriten küren. Den begehrten Publikumspreis gewann schließlich Josef Innerhofer vom »Gatscherhof« in Kiens für seinen Bergkäse.
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Ganz im Zeichen der Kräuter Feinschmeckerwochen von 30. April bis 18. Mai in Lana und Umgebung – Rahmenprogramm Sieben Restaurants in Lana und Umgebung beteiligen sich mit schmackhaften Gerichten aus der Kräuterküche an den Feinschmeckerwochen »Wildkräuter. Einheimisch und gsund«. Vom 30. April bis 18. Mai 2014 laden die Gastwirtinnen und Gastwirte im Rahmen der Initiative »Wildkräuter. Einheimisch
und gsund« zu originellen Gerichten auf Basis von Wildkräutern und Wildgemüse. Sieben Restaurants und Gastbetriebe in Lana, Völlan, Vigiljoch, Prissian und Sirmian beteiligen sich dieses Jahr wieder an der gastronomischen Initiative, bei der Köche und KräuterExperten nicht nur ihre schmackhaften Kreationen für Auge, Nase und Gaumen, sondern auch einiges an Hintergrundwissen servieren. Den Auftakt der Spezialitätenwochen macht ein
Teilnehmende Gastbetriebe • Restaurant Vinothek »G-Lounge«, Lana, Tel. 0473 562 447 • Restaurant Gasthof »Jäger«, Sirmian, Tel. 0471 678 605 • Gasthof »Kirchsteiger«, Völlan, Tel. 0473 568 044 • Gasthaus »Rafflerhof«, Völlan, Tel. 0473 550 796 • Hotel Restaurant »vigilius mountain resort«, Vigiljoch, Tel. 0473 556 600 • Restaurant Weinlounge »Stadele«, Lana, Tel. 338 270 2860 • Gasthof »Zum Mohren«, Prissian, Tel. 0473 920 923
fünfgängiges WildkräuterGala-Dinner im Restaurant Vinothek »G-Lounge« in Lana. Es folgt eine Verkostung von Wildkräutergerichten auf der Bäuerlichen Genussmeile in Lana. Würziger Höhepunkt der Feinschmeckerwochen ist das Showcooking mit Guntmar Öttl, Küchenchef vom Gasthof Restaurant »Jäger« in Sirmian. Zu den Fixterminen zählt auch die »FoodieFactory«, eine Genusswerkstatt im Berghotel »vigilius mountain resort« auf dem Vigiljoch. Besucher können dabei den Küchenmeistern über die Schultern schauen, während sie alpin-mediterrane Rezepte mit Wildkräutern kreativ verfeinern.
Wanderungen In Völlan und Prissian werden im Rahmen der heurigen Feinschmeckerwochen auch Wildkräuterwanderungen organisiert. Bei den Kräuter-Rundwanderungen können Feinschmecker der Frage nachgehen, wo heimische Wild-
Originell und schmackhaft. Gerichte aus Kräutern. Foto: Paul Gasser
kräuter wachsen und wie sie in der Küche die ideale Verwendung finden. Weitere Möglichkeiten, um zu erfahren, wie vielseitig die wilden »Naturwunder« aus Wald und Wiese sind, bieten u.a. auch eine Kräuterwerkstatt, ein Kräuterkochkurs und der Vortrag
»Geheimnisse aus der Klostermedizin«. Die Genusswochen klingen bei einem Wildkräuterfest mit aromatischer Wildkräuter-Räucherung auf dem St. Hippolyt Hügel am Sonntag, 18. Mai, aus. Weitere Infos unter www.wildkraeuter.bz.it.
Verschärfte Regeln »HolidayCheck« geht gegen getürkte Bewertungen vor
Kulinarische Infofahrt Weiterbildung ist auch im Hotel- und Gastgewerbe unerlässlich. Direktor Josef Paler und die Koch- und Servierfachlehrer der Hotelfachschule »Kaiserhof« in Meran nützten den »Tag der offenen Tür« der Hotelfachschule Bruneck für eine Informationsfahrt ins Pustertal. Zum Rahmenprogramm gehörte auch die Besichtigung der Schaukäserei und Erlebniswelt in der Feinkäserei »Capriz« in Vintl. Im der Käserei angeschlossenen Bistro konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Vielfalt und Qualität der bei »Capriz« hergestellten Weich-, Frisch- und Hartkäse überzeugen – ein nicht nur wissensbereicherndes, sondern auch aromatisches Vergnügen. Im Bild die Delegation des Kaiserhofes mit Direktor Josef Paler (vorne links).
Das Bewertungsportal »HolidayCheck« will dafür sorgen, dass Hoteliers Gäste nicht mehr mit Vorteilen zu guten Bewertungen animieren. Zum Bewerten auffordern dürfen Hoteliers zwar weiterhin, aber nur nach vorgegebenen Regeln. Das Portal »HolidayCheck« hat diese in seinem »Code of Conduct«, einem Verhaltenskodex für Hoteliers, verankert.
Genaue Vorgaben Der »Code of Conduct« verbietet es, auf Bewertungen durch Druck, Drohung, Versprechen von Vorteilen oder Ausloben von Preisen Einfluss zu nehmen. Außerdem sind Bewertungen von
jenen Personen nicht erlaubt, die eine über die Beherbergung hinausgehende geschäftliche Beziehung mit dem Hotel haben oder mit dem Inhaber oder einem der Mitarbeiter verwandt sind. Verstößt ein Gastbetrieb gegen diese Regeln, wird er laut Reglement von sämtlichen »HolidayCheck«-Auszeichnungen ausgeschlossen und mit einem Manipulationsstempel versehen. Dieser warnt User zu besonderer Vorsicht beim Lesen der Bewertungen der betreffenden Hotels. Von dem Kodex sind nur diejenigen gefälschten Bewertungen erfasst, auf die der Gastgeber einen positiven Einfluss genommen hat. Es gibt aber auch noch weitere Manipulationsmöglichkeiten, die vonseiten des Gastes ausgehen und den einen und anderen
Gastgeber gehörig unter Druck setzen. So komme es vor, dass Gäste mit schlechten Bewertungen drohen, wenn sie keinen Rabatt oder kein Upgrade erhalten oder dass Lieferanten mit negativen Bewertungen auftrumpfen, wenn ihre Produkte nicht gekauft werden.
Problem Erpressung In beiden Fällen, so sagte »HolidayCheck« der »Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung«, müsse der Hotelier aktiv werden und gegen die Fälscher vorgehen. Im angeführten Fall handelt es sich um Erpressung. Wichtig sei, dass die Hoteliers dies beweisen können. Bei Erpressungen sollten die Betriebsinhaber das Bewertungsportal direkt kontaktieren, noch bevor der Gast die schlechte Bewertung abgibt. ahgz
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Touriseum begeistert und gefällt Besucherbefragung der Jubiläumssaison positiv ausgefallen – 66 Prozent gaben Bestnote Das Südtiroler Tourismusmuseum im Herzen der Gärten von Schloss Trauttmansdorff erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Gäste aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz sowie internationale Besucher aus 26 Ländern und auch zahlreiche Einheimische nahmen 2013 an der Besucherbefragung des Landesmuseums Touriseum teil. Besonders begeistert zeigten sich Italiener, Deutsche und Südtiroler, welche zu rund 95 Prozent eine positive Bewertung abgaben. Besonderes Lob gilt der Gestaltung und dem Konzept des Museums, den verschiedenen interaktiven Installationen und der Vermittlung der Südtiroler Tourismusgeschichte. Rund 16 Prozent meinen, ihnen
Die Gärten und das Touriseum begeistern die Besucher. Foto: Touriseum/ Stefano Scatà
habe »Alles« im Touriseum gefallen. Bei den jüngeren Besuchern stehen vor allem das »Südtirolspiel«, ein über zehn Meter großer Flipper aus Holz, sowie verschiedene ausgestellte Modelle ganz hoch im Kurs. Auf die Bitte um Kritik am Touriseum wussten 86 Prozent der Teilnehmer keine Antwort. Verbesserungsmöglichkeiten sehen die Besucher in einer Erweite-
rung des Touriseums. Aus der Befragung ging hervor, dass insgesamt 24 Prozent der Besucher durch persönliche Empfehlung auf das Tourismusmuseum aufmerksam wurden, unter den Südtirolern sind dies gar 42 Prozent. Auch Italiener, Österreicher (jeweils 26 Prozent) und Deutsche (20 Prozent) nennen Hinweise von Freunden und Bekannten. Zum Charme des Touri-
seums tragen auch die Mitarbeiter bei, dessen Freundlichkeit wurde von 95 Prozent der Befragten gelobt. Ähnlich wird der Eintrittspreis beurteilt. Das Touriseum ist nur gemeinsam mit den Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu besichtigen. Den Preis von elf Euro für ein Ticket halten 82 Prozent für angemessen. Hier zeigt sich ein Unterschied zwischen Südtiro-
lern und Besuchern von außerhalb: 20 Prozent der Südtiroler wünschen sich günstigere Eintrittspreise, unter den Touristen sind dies nur sieben Prozent. Sechs Prozent der Gäste wären aber auch bereit, mehr zu zahlen.
Saison 2014 Seit 1. April ist das Touriseum in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff wieder geöffnet. Einen Änderungswunsch hat das Museums-Team über die Wintermonate bereits umgesetzt: Die Dauerausstellung wurde inhaltlich mit zwei völlig neu gestalteten Ausstellungsräumen ergänzt und auf den neusten Stand gebracht. Weitere Informationen und Auskünfte gibt es im Südtiroler Landesmuseum für Tourismus unter Tel. 0473 270 172 oder unter www.touriseum.it.
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Touriseum wieder offen Drei neu gestaltete Räume zu besichtigen
... ist mein Stil.
Das Landesmuseum für Tourismus auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran ist seit 1. April wieder zugänglich. Im Touriseum, dem Südtiroler Landesmuseum für Tourismus, das sich im Schloss Trauttmansdorff bei Meran befindet – inmitten der Botanischen Gärten –, reisen die Besucherinnen und Besucher auf verschiedenen Etappen durch 200 Jahre Tiroler Tourismusgeschichte. Der unterhaltsame Rundgang schlägt dabei einen Bogen von der Zeit vor 1800, als die Alpen noch gefahrvoll und unbekannt waren, bis zum »Produkt« Südtirol, das sich als beliebtes Reiseziel für Menschen aus aller Welt etabliert hat. Das Touriseum hat die Winterpause genutzt, um seine Dauerausstellung zur Tourismusgeschichte inhaltlich zu ergänzen: Drei völlig neu gestaltete Räume zeigen nun auch die markantesten Veränderungen
Das Touriseum ist bis 15. November zugänglich. der letzten 15 Jahre im Urlaubsland Südtirol auf, aus der Sicht der Reisenden sowie der Bereisten. Das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran ist nun bis 31. Oktober 2014 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. An den Freitagen im Juni, Juli und August kann das
Museum bis 23 Uhr besichtigt werden. Vom 1. November bis zum 15. November ist das Museum täglich von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Südtiroler Landesmuseum für Tourismus unter Telefon 0473 270 172 und im Internet unter www.touri seum.it.
Der Tourismus in der Europäischen Union Rekordniveau von Gästeübernachtungen 2013 erzielt
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In den 28 Mitgliedstaaten der EU sind die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland um fünf Prozent gestiegen. Im Jahr 2013 erreichte die Anzahl der Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union einen Höchstwert von 2,6 Milliarden, ein Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber 2012. Dies gab kürzlich das Europäische Statistikamt Eurostat bekannt. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten verfügbar sind, verzeichneten Frankreich (plus 1,1 Prozent), Spanien (plus 1 Prozent), Deutschland (plus 1,3 Pro-
zent), Italien (minus 4,6 Prozent) und England (plus 6,5 Prozent) im Jahr 2013 die höchste Anzahl an Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben. Auf diese fünf Länder entfielen zusammen 70 Prozent aller Gästeübernachtungen, welche sowohl Urlaubsreisen als auch Geschäftsreisen beinhalteten. Die Anzahl der Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben im Jahr 2013 erhöhte sich in fast allen EU-Staaten, außer in Italien (minus 4,6 Prozent), Zypern (minus 3,7 Prozent), der Tschechischen Republik (minus 1,2 Prozent) und Belgien (minus 0,5 Prozent). Die größten Zunahmen wurden in Griechenland mit plus 11,7 Prozent sowie in Malta, Lettland, England,
Bulgarien, Slowakei und Ungarn verzeichnet. Im Jahr 2013 hatten Gäste aus dem Ausland einen Anteil von 45 Prozent an den gesamten Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben der EU-Mitgliedstaaten. Abgesehen von den beiden Mittelmeerinseln Malta (96 Prozent) und Zypern (93 Prozent), wurden die höchsten Anteile von Gästeübernachtungen aus dem Ausland in Kroatien, Griechenland, Österreich und Lettland verzeichnet. Die niedrigsten Anteile wurden in Rumänien, Deutschland, Polen sowie in Schweden registriert. In Italien wurden 49 Prozent aller Nächtigungen durch ausländische Gäste erzielt.
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Zahlreiche Aktionen durchgeführt Martin Lemayr (links) und Wolfgang Raifer.
Weine mit Charakter Kellerei Schreckbichl mit Weinqualität 2013 sehr zufrieden Um sich auf dem Markt erfolgreich zu positionieren, ist es entscheidend, authentische Weine anzubieten. In diesem Jahr sind es hervorragende Weißund Blauburgunder. Die ersten Weine des Jahrgangs 2013 der Kellerei Schreckbichl sind abgefüllt und erhältlich. Besonders Weißweintrinker dürfen sich freuen: Schon lange gab es keinen Jahrgang mehr, in dem die Weißweine eine solch schöne Säure und derart frische Aromen hatten. Auch die Verantwortlichen der Kellerei »Schreckbichl« zeigen sich mit der Weinqualität 2013 sehr zufrieden – darunter auch beim Blauburgunder. Die Weißweine des Jahrgangs 2013 übertreffen so manche Erwartung. »Die Weißweine fallen diesmal besonders frisch, aber auch sehr fruchtbetont aus. Sie
haben sich in den letzten Monaten wunderbar entwickelt und die typischen Aromen konnten sich voll entfalten«, erzählt Martin Lemayr, Kellermeister von »Schreckbichl«. Dabei kommen besonders die Liebhaber des Weißburgunders auf ihre Kosten. Bei den Rotweinen zeichnete sich bereits im Herbst ab, dass 2013 ein wahres Blauburgunder-Jahr sein würde. Der Schreckbichler Kellermeister bestätigt diese Prognose von damals und meint: »Der Blauburgunder 2013 hat ein besonders ausgeprägtes Aroma. Das fruchtige Bukett, das diese Sorte ausmacht, ist noch vielfältiger und dichter als bei den vorherigen Jahrgängen«. In Schreckbichl freut man sich auf die hervorragenden Weiß- und Blauburgunder, denn auch auf dem Markt sei eine Tendenz hin zu diesen Sorten zu beobachten, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Raifer. »Der Weißburgunder zählt
schon seit Jahren – neben den aromatischen Sorten – zu einem der wichtigsten Südtiroler Weißweine. Vor allem auf dem italienischen Markt ist er in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Mittlerweile gehört er zu den ›typischen‹ Südtiroler Weißweinen, die in keinem gut sortierten Südtirol-Sortiment mehr fehlen dürfen«, betont Raifer. Beim Blauburgunder ist die Entwicklung ähnlich. »Der Blauburgunder hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer der Schreckbichler Leitsorten entwickelt. Ungefähr zehn Prozent unserer Gesamtproduktion ist mittlerweile Blauburgunder. Zugutekommt, dass die Nachfrage nach dieser Sorte stetig steigt«, freut sich Raifer. Um sich auf den Markt erfolgreich zu positionieren, ist es laut Geschäftsführer Wolfgang Raifer letztendlich entscheidend, authentische Weine auf den Markt zu bringen.
»Kaiserhof« belohnte guten Notendurchschnitt Das »Projekt Fennberg« belohnte eine Woche lang die beste Schülergemeinschaft der 4. Klassen der Landeshotelfachschule »Kaiserhof« mit Unterhaltung, Spiel und Spaß. Bereits zum zweiten Mal konnten die Schüler der Landeshotelfachschule – zur Belohnung des guten Notendurchschnitts – eine Woche lang am Fennberg im Unterland verbringen. Schulklassen haben hier die
Möglichkeit, sich fünf Tage lang im Rahmen verschiedener Projekte, gemeinsam mit qualifizierten Trainern, mit Themen wie gegenseitiger Respekt, die Wahrnehmung persönlicher Grenzen, das Erkennen von Stärken und Schwächen sowie das Akzeptieren verschiedener Meinungen zu beschäftigen. Das Projekt »Fennberg« wurde 2005 von Werner Schwienbacher ins
Leben gerufen. Grundsätzlich war und ist sein Ziel, Konflikte in Klassen und größeren Gruppen zu lösen. Aufgrund ihrer guten Jahresleistung durften sich die Schüler der 4C HOKA gemeinsam mit bewährten Coach-Trainern in der Konzentrationsfähigkeit, im Fach- und Allgemeinwissen, im sozialen Verhalten sowie in der Problemlösungskompetenz üben.
Konsortium Südtiroler Wein zieht Bilanz Schwerpunkte waren die vielen Aktionen zur internationalen Vermarktung des Südtiroler Weines sowie zum Schutz und zur Förderung der Ursprungsbezeichnungen. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung hat das Konsortium Südtiroler Wein über das vergangene Jahr Bilanz gezogen und einen Ausblick in die Zukunft gemacht. Schwerpunkt war dabei der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, den Konrad Mair, Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen, vorstellte. Präsident Anton Zublasing ging in seinem Rückblick auf die verschiedenen Tätigkeiten des Konsortiums ein. Neben der internationalen Vermarktung des Südtiroler Weines wurden zahlreiche Aktionen zum Schutz und zur Förderung der Ursprungsbezeichnungen durchgeführt. Schwerpunkte waren dabei die Änderung der Erzeugungsvorschriften, welche aufgrund der digitalen Abgrenzung des DOC Gebietes nötig wurde, das Sorten-Lagen-Projekt, welches nach Abschluss als Entscheidungshilfe bei Neuanlage von Weinbergen dienen soll und so ein weiterer
Anton Zublasing, Präsident Konsortium Südtiroler Wein. Schritt in Richtung qualitativer Aufwertung der Weinregion ist, sowie der nachhaltige Anbau. Konrad Mair, Mitarbeiter der Abteilung Landwirtschaft der Provinz Bozen, stellte den anwesenden Mitgliedern den nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln vor und zeigte die diversen Neuerungen auf. Das Konsortium Südtiroler Wein hat aktuell 149 Mitglieder, darunter Kellereigenossenschaften, Weingüter und freie Weinbauern. Die Haupttätigkeiten des Konsortiums liegt neben dem Schutz der Ursprungsbezeichnungen »DOC Südtirol«, »DOC Kalterersee« und »IGT Mitterberg« in der Beratung und Unterstützung der Mitglieder in weinrechtlichen Belangen und in der internationalen Bewerbung der Südtiroler Weine.
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Deutscher Fußball-Bund im »Andreus« Vorbereitungen für das Trainingslager der deutschen Nationalelf im Passeiertal Im »Golf & Spa Resort Andreus« in St. Leonhard in Passeier bereitet sich die Deutsche FußballNationalelf auf die Weltmeisterschaft vor. Die Vorbereitungen im Passeiertal laufen auf Hochtouren. Vom 21. bis 31. Mai 2014 wird der deutsche Bundestrainer Joachim Löw mit dem Kader seiner Nationalelf in St. Leonhard im Passeiertal absteigen, um dort das Trainingslager in Vorbereitung auf die FußballWeltmeisterschaft in Brasilien abzuhalten. Die Vertreter und Leiter aus den Abteilungen Sicherheit, Marketing und Sponsoring, Medien, Spielfeldrasen sowie Reisebüro des Deutschen Fußball-Bundes trafen sich jüngst mit den Vertretern des Gastgeberlandes Südtirol.
Die Teilnehmer am Vorbereitungstreffen im Hotel »Andreus« in St. Leonhard in Passeier.
Foto: andreus.it
Vorbereitungen Mit dabei waren Rosmarie Pamer, Bürgermeisterin von St. Martin, Oswald Tschöll, Bürgermeister von St. Leonhard und Willi Klotz, Bürgermeister von Moos sowie die Chefetage des Hotel »Andreus«, Vertreter der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG), des Tourismusvereines Passe-
iertal, die Vorsitzenden des Organisationskomitees sowie die Vertreter von Logistik und Medien. Das Hauptaugenmerk des Treffens und der Gespräche galt einem ausführlichen Hotelrundgang, einem Lokalaugenschein der Sportzone sowie der Besichtigung mit Fokus auf Sicherheit und Erfüllung der
strengen Auflagen. Beim Treffen, geführt von Hotelchef Richard Fink, wurden das Außengelände der Hotelanlage besichtigt und die Abschirmmaßnahmen festgelegt. Hotelierin Helga Fink präsentierte die einzelnen Zimmer und Räume des Hotels, wo die gesamte Mannschaft und deren Organisationsteam unterge-
So wäscht man heute. Und morgen.
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bracht werden. Am Abend fand ein gemeinsames Abendessen statt, am Folgetag wurden letzte Absprachen und Besichtigungen der Hotelanlage sowie eine detaillierte Organisationsabsprache für die Hotel-Mitarbeiter abgehalten. OK-Team-Chef Manfred Call hat im Rahmen des Zusammentreffens jeden ein-
zeln Südtiroler Akteur vorgestellt, damit die DFB-Familie die Südtiroler bereits im Vorfeld kennen lernen können. Dieser lobte das gesamte Team im Hotel und vor allem die gute Südtiroler Küche im »Andreus«. Somit gilt die bewährte Südtiroler Gastfreundschaft als positives Omen für die Weltmeisterschaft. bu
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Von links: Markus Pittner, Paul Villscheider, Firmeninhaber Peter Rubner, Helmut Dorfmann, Hermann Hofer.
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Neue Zonenvertreter
12. - 15. April 2014 Bruneck
Wechsel in zwei Verkaufszonen von »Rubner Türen« Das Unternehmen »Rubner Türen« steht für Beständigkeit und Qualität. Dies gilt nicht nur für die Produkte von Rubner, sondern auch für deren Mitarbeiter. Nach mehreren Jahrzehnten gibt es einen Generationenwechsel in zwei Verkaufszonen von »Rubner Türen«. Die treuen Mitarbeiter Helmut Dorfmann und Markus Pittner sind in den wohlverdienten Ruhestand getreten und haben ihre Zonen an ihre Nachfolger übergeben. Dorfmann war 38 Jahre und Pittner 25 Jahre für »Rubner Türen« tätig. Beide haben in den letzten Monaten und Wochen ihre Nachfolger eingeschult: Hermann Hofer
wird in Zukunft in der Zone Etschtal bis Burggrafenamt unterwegs sein und löst damit Helmut Dorfmann ab. Paul Villscheider löst Markus Pittner in der Zone Burggrafenamt bis Meran ab. Die Einlernzeit für die beiden Neuen war nicht ganz ohne – und das, obwohl es sich um bereits sehr erfahrene Verkäufer handelt. So meinte Hermann Hofer etwa über seinen Vorgänger: »Helmut Dorfmann hat in langen Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Arbeitsmäßig ist sehr viel zu tun: Angebote, Messen, Aufträge usw.«. Für Hermann Hofer, der aus Sand in Taufers stammt, ist es somit auch als Verkäufer, der bereits seit 20 Jahren im Baugewerbe aktiv ist, eine große Herausforderung, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten. Der Nachfolger von Markus Pittner
ist gelernter Tischler und stammt aus Feldthurns. Auch er hat eine große Aufgabe übernommen und meint dazu: »Markus ist ein alter Hase, welcher im Sinne der Kunden immer die optimale Lösung findet. Und durch seine feine und zuvorkommende Art ist er bei allen Kunden sehr beliebt. Es ist deshalb eine sehr große Herausforderung, diese Zone zu übernehmen«. Das Resümee von Helmut Dorfmann fällt folgendermaßen aus: »Ich bin als Montagetischler gestartet und dann in den Verkauf gewechselt. Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich Glück hatte, bei einer solchen Firma arbeiten zu können. Ich war stets loyal zu meiner Firma und meine Firma war immer loyal mir gegenüber. Ich bin dankbar für diese Zeit«.
Max Kucera Leidenschaftlicher Verkäufer bei Rubner Türen
Zonenaufteilung unserer Außendienstmitarbeiter in Südtirol: Divisione delle zone di rappresentanza in Alto Adige:
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Lesina Debiasi Klaus
+39 0474 563 222
+39 333 6935083
Helmut Schacher
+39 335 5482285
Hermann Hofer
+39 345 0945204
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+39 348 6923072
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Angebote individuell erstellen »Edea Giacomuzzi« hat mit »easiOFFER« praktisches Angebotsmodul im Angebot Kurzfristige Urlaubsreisen und WellnessKurzaufenthalte nehmen weiter zu. Jene Hoteliers, die darauf mit maßgeschneiderten Angeboten reagieren, haben Vorteile. Nach Angaben des Reisekonzerns TUI ging der Trend zu kürzeren Urlaubsreisen, dafür aber qualitätsvolleren Unterkünften, im Jahr 2013 verstärkt weiter. Derzeit verreist ein Drittel der Gäste zwischen fünf und acht Tagen, nur etwas mehr als ein Drittel 13 bis 15 Tage. Die Nachfrage nach personalisierten Kurzaufenthalten mit Wellness-Angeboten und verstärktem Rahmenprogramm nimmt deutlich zu. Vier- und FünfStern-Hotels gewinnen weiter an Bedeutung, so der Reisekonzern. Die auf IT-Lösungen für Hotelbetriebe spezialisierte Firma »Edea Giacomuzzi GmbH« bietet Beherbergungsbetrieben die Mög-
lichkeit, mit größter Einfachheit maßgeschneiderte Angebote in diesem Bereich zu erstellen. Das System »easiOffer«, das ganz einfach an die in Südtirol meist verbreiteste Hotelsoftware ASA angebunden werden kann, ist ein Modul des Rezeptionsassistenten »EASIsuite«. Es handelt sich um ein praktisches Angebotsmodul. Zur Erstellung des Angebots braucht der Hotelier gar kein Microsoft Word-Programm mehr, sondern das Angebot wird ganz einfach in html geschrieben und verschickt. Das Ganze kann dann mit einem passenden grafischen Hintergrund erstellt werden – rapide, benutzerfreundlich und simpel. So kann dem Kunden ein perfekt maßgeschneidertes Angebot für seinen Urlaub in kürzester Zeit zusammengestellt werden. Das ist sehr wichtig für Hotels, die auf Individualität setzen.
Neue Anwendung Ermöglicht wurde diese neue Anwendung auch
Angebot komfortabel erstellen mit »easiOFFER«.
durch die enge Zusammenarbeit der Firma »EasiSoft« mit »Edea Giacomuzzi«, die im täglichen Erfahrungsaustausch mit ihren vielen Kunden steht und deren Wünsche und Bedürfnisse bestens kennt. »Edea Giaco-
muzzi« zählt zu den Pionieren beim Vertrieb der ASA Hotelsoftware und gibt »EasiSoft« für ihre Programmiertätigkeit wertvolle Inputs, um das Angebot bestmöglich an die Anforderungen der Hoteliers und
Gastwirte anzupassen. Diese Teamarbeit ermöglicht es den Südtiroler Hoteliers, ihre oft einmaligen Angebote auch maßgeschneidert an den Gast zu bringen und damit die Nachfrage und die Buchungen zu steigern.
Kraftvolle Reinigung Wörndles Tipp für den Frühjahrsputz
Was Hotelgäste wünschen Jeder zweite Hotelgast könnte auf Überdecken und Zierkissen auf seinem Bett verzichten. Diese Utensilien sind Ärgernis Nummer eins, so das Ergebnis einer Umfrage des Bewertungsportals »HolidayCheck«. Für überflüssig halten die Befragten auch Telefon, Minibar und fest installierte Haartrockner. Aber auch Zusatzkosten lösen bei Urlaubern Unzufriedenheit aus. Dass sie für Internetzugang, Parkplätze oder Frühstück extra zur Kasse gebeten werden, verdrießt laut Buchungsportal »Hotel.de« zwei Drittel der Befragten. Auf Platz zwei und drei der häufigsten Hotelärgernisse nennen Nutzer von »Hotel.de« fehlende Servicebereitschaft und eine mangelhafte Auswahl beim Frühstück. Danach folgen unbequeme Betten.
Die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen scheinen durch die Fenster. Der Frühjahrsputz steht an. Mit dem Fensterreiniger Konzentrat Dr. Becher, erhältlich über »Wörndle Interservice«, fällt die Reinigung im Frühjahr viel leichter, vor allem geht es richtig schnell. Der Fensterreiniger Konzentrat Dr. Becher
ist in der innovativen EinLiter-Dosierkammerflasche erhältlich. Dieses Reinigungsmittel eignet sich sehr gut für verschmutzte Fenster, Glasflächen, Schaufenster, Wintergärten, Fensterrahmen, glatte Kunststoffflächen und Spiegelflächen. Die mehr als 250-LiterAnwendungslösung reinigt kraftvoll, streifenfrei und entfernt mühelos Öl-, Fett-, Nikotin-, Rußverschmutzungen sowie Atmosphärenstaub. Weitere Informatio-
nen gibt es im Produktfolder auf der Webseite www. woerndle.it.
Kraftvoll Fenster reinigen mit dem Konzentrat Dr. Becher.
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Firma »Rossin« gewinnt wichtigen Award Mit den Modellen »Cleo« und »Sofie« bei Internationaler Möbelmesse gepunktet Nach zahlreichen Preisen in den letzten Jahren und den beiden Red Dot Design Awards 2013 gewinnt »Rossin« auch den Interior Innovation Award 2014. Der Rossin-Sessel der Designlinie »Cleo«, entworfen vom italienischen Designstudio »Archirivolto«, sowie der Sessel »Sofie« vom Wiener Designstudio » GuggenbichlerDesign«, wurden mit dem renommierten Designpreis Interior Innovation Award 2014 ausgezeichnet. Den Sessel »Cleo« kennzeichnet eine gepolsterte Schale mit abgerundeten Formen und weiblichen Kurven auf einer soliden Holzstruktur. Er erinnert an eine häusliche Architektur. Wer darauf sitzt, wird von einer komfortablen
Das Modell »Cleo« wird von einer komfortablen Das Modell »Sofie« zeigt seine markant luftigen Polsterschale umhüllt. Ausschnitte zwischen Arm- und Rückenlehne. Polsterschale umhüllt, in der man sich von der Alltagshektik erholen und neue Kraft schöpfen kann. Zärtlich, auf wienerisch auch »Sofer’l« genannt, zeigt sich der elegante Sessel »Sofie« mit weichen und femininen Details. Die Vorderfüße, die die Sitzschale liebevoll tragen und um-
schließen, die markant-luftigen Ausschnitte zwischen Arm- und Rückenlehne, die einen kleinen Einblick auf die Sitzenden geben, erlauben ein stilvolles und genussvolles Verweilen. Beide Modelle sowie alle anderen Rossin-Modelle, können in verschiedensten Stoffen, Ledern oder Kunst-
ledern gepolstert werden und erhalten so einen individuellen Charakter. Der Interior Innovation Award steht für innovative Spitzenleistungen in allen Produktlinien der Einrichtungsbranche und wird seit 2002 in Zusammenarbeit mit der internationalen Möbelmesse in Köln verliehen.
In der internationalen Hotellerie zählen neben Qualität, Design und Preis auch die langjährige Erfahrung und die internationalen Referenzen, welche der Polstermöbel-Spezialist »Rossin« aus Laag bei Neumarkt vorzuweisen hat. Weitere Informationen unter www.rossin.it.
Alpenstimmung schafft Gemütlichkeit »Eccel Professional« präsentiert die Serie »Alpen-Dessin« Mit den neuen AlpenDessins, die als Tischwäsche, Deko-Kissen und Bettüberwürfe erhältlich sind, setzt »Eccel Professional« auf den stimmungsvollen Zauber der Alpen. Die Alpen-Dessins entfalten rustikalen Charme und laden die Gäste zum gemütlichen Verweilen ein. Der Einsatzbereich ist vielfältig und reicht von der gemütlichen Kaminstube hin zu kontrastreichen Inszenierungen in puristischem Ambiente im Zusammenspiel mit schlichten Naturstoffen wie Holz und Stein. Zur Auswahl stehen fünf kombinationsfreudige Des-
sins in einem warmen Rotton. Sie zeigen alpenländische Motive mit aufwändig eingewebten Herzen, Hütten, Blumen, Karos und Streifen. »Wir empfehlen mindestens zwei Dessins zu kombinieren, dann ist die Wirkung effektvoller«, erläutert Ingo Bittmann, Vertriebsleiter bei »Eccel Professional«.
Langlebiges Material Das Material besteht aus Doppelgewebe in einer Baumwoll-Polyester-Mischung. Es besitzt eine effektvolle Leinenoptik, ist strapazierfähig, langlebig und bei 60 Grad waschbar. Die Stoffe sind in allen Maßen bis zu 280 Zentimeter Breite verfügbar und werden auf Wunsch der Kun-
den maßgeschneidert in der hauseigenen Näherei konfektioniert. Die Firma »Eccel Professional« setzt konsequent auf Qualität bei den Produkten und im Kundenservice. Ein erfahrenes Außendienstteam ist für die persönliche Betreuung der Kunden vor Ort zuständig und gewährleistet optimale Beratung und Bemusterung dort, wo die Produkte zum Einsatz kommen.
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HGV Brixen Dantestraße 29 – Brixinia Center 39042 Brixen Tel. 0472 834 389 Fax 0472 837 235 Personalberatung.Brixen@HGV.it
HGV Bruneck Rienzfeldstraße 46 39031 Bruneck Tel. 0474 555 563 Fax 0474 552 787 Personalberatung.Bruneck@HGV.it
Info & Rat
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Terminkalender 15. April Bezahlung der Ortstaxe Bezahlung der Ortstaxe (vorbehaltlich der Fälle, in denen der geschuldete Betrag vorgetragen bzw. trimestral eingezahlt wird).
16. April F24 – einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – März 2014 Lohnsteuer – März 2014 Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2014 NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – März 2014 NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – März 2014 Elektronische Überweisung
Steuer
Neuheiten bei Leasingverträgen Im April 2012 wurde die Mindestlaufzeit für die steuerliche Abzugsfähigkeit bei Leasingverträgen abgeschafft. Das heißt, bei allen ab diesem Datum abgeschlossenen Verträgen hat der Unternehmer in Bezug auf die Laufzeit einen größeren Gestaltungszeitraum, ohne dabei eine Aberkennung der Leasingkosten vonseiten der Finanzbehörde zu riskieren. Es gilt aber zu beachten, dass die steuerlich absetzbaren Leasingraten unabhängig von der Dauer des abgeschlossenen Leasingvertrages auf eine gewisse Mindestlaufzeit
aufgeteilt werden müssen. Mit dem Finanzgesetz 2014 wurden die Mindestlaufzeiten folgendermaßen definiert und gelten für alle seit 1. Januar 2014 abgeschlossenen Leasingverträge. – Maschinen, Anlagen, Möbel, EDV usw. Die Mindestlaufzeit beträgt die Hälfte der steuerlichen Abschreibedauer (z. B. bei elektronischen Büromaschinen mit einem Abschreibesatz von 20 Prozent müssen die Leasingraten mindestens auf 2,5 Jahre aufgeteilt werden). – Immobilien: Mindestlaufzeit beträgt zwölf Jahre.
– Pkw: Mindestlaufzeit beträgt vier Jahre. Durch die neue Regelung kann ein Immobilienleasingvertrag mit einer Dauer von zehn Jahren abgeschlossen werden, um eine geringere Zinslast zu erzielen. Für die Einkommensteuer sind die Leasingraten auf zwölf Jahren aufzuteilen. Gerade in Bezug auf Immobilien bietet das Leasing steuerlich interessante Vorteile, wenn man bedenkt, dass Immobilien in der Regel in 33 Jahren abgeschrieben werden müssen. am
22. April Kunden- und Lieferantenliste Telematische Versendung der Kunden- und Lieferantenliste für das Jahr 2013 für Kunden mit trimestraler Mehrwertsteuerabrechnung.
28. April INTRASTAT-Meldung Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats März 2014 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums Januar bis März 2014 von bzw. in EU-Länder sowie der innergemeinschaftlichen Dienstleistungen. Telematisch, zuständiges Zollamt
30. April
Aufwertung: Möglichkeit im Jahr 2014 Die Aufwertung kann von allen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Im Falle von Betriebspacht kann die Aufwertung von jenem Unternehmen in Anspruch genommen werden, welches die entspre-
chenden Abschreibungen der Anlagegüter vornimmt. Aufwertbar sind Anlagegüter, die jeweils im Jahresabschluss 2012 und zum Stichtag der Aufwertung am 31. Dezember 2013 im Betrieb vorhanden sind. Bei
Leasinggütern ist grundsätzlich keine Aufwertung möglich, außer die entsprechende Kaufoption ist bereits vor dem 31. Dezember 2012 vorgenommen worden. Siehe Seite 52
Black List – Geschäftsvorfälle mit Ländern aus Steuerparadiesen Bei monatlicher Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Monats März 2014 von bzw. in Steuerparadiese. Bei trimestraler Abgabepflicht: Meldung der Ein- und Verkäufe des Zeitraums Januar bis März 2014 von bzw. in Steuerparadiese. Telematisch an die Agentur der Einnahmen Mehrwertsteuer-Rückerstattung Abgabe des Antrags auf Rückerstattung bzw. der Mitteilung der Kompensierung des MwSt.-Guthabens des 1. Trimesters 2014 (Januar bis März). Telematisch an die zuständige Agentur der Einnahmen Meldung betrieblicher Güter mit privater Nutzung Versendung der Meldung der betrieblichen Güter mit privater Nutzung und der Finanzierungen betreffend das Jahr 2013. Abfallmitteilung MUD für gefährliche Abfälle Die Produzenten von gefährlichen Sonderabfällen müssen bis 30. April die Abfallmitteilung »MUD 2014« bei der Handelskammer abgeben.
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INFO & RAT
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Aufwertung: Möglichkeit im Jahr 2014 Betrifft Sachanlagen, Baugründe, Finanzanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Mit dem Finanzgesetz 2014 ist wiederum eine Aufwertung des Anlagevermögens von Unternehmen eingeführt worden. Die Aufwertung kann von allen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Im Falle von Betriebspacht kann die Aufwertung von jenem Unternehmen in Anspruch genommen werden, welches die entsprechenden Abschreibungen der Anlagegüter vornimmt. Aufwertbar sind Anlagegüter, die jeweils im Jahresabschluss 2012 und zum Stichtag der Aufwertung am 31. Dezember 2013 im Betrieb vorhanden sind. Bei Leasinggütern ist grundsätzlich keine Aufwertung möglich, außer die entsprechende Kaufoption ist bereits vor dem 31. Dezember 2012 vorgenommen worden.
Homogene Gruppen
Blauhaus.it
Die Aufwertung ist nach homogenen Gruppen vorzunehmen, d. h., es müssen immer alle Güter einer Gruppe aufgewertet werden. Werden einzelne Güter einer homogenen Gruppe nicht aufgewertet, wird die Aufwertung für die gesamte Gruppe aberkannt. Die Höhe der Aufwertung darf den
realen Marktwert des Gutes zum Bilanzstichtag keinesfalls überschreiten. Für die Aufwertung ist eine Ersatzsteuer von 16 Prozent für abschreibbare Anlagegüter und von zwölf Prozent für nicht abschreibbare Anlagegüter vorgesehen. Die Ersatzsteuer wird auf den aufgewerteten Betrag errechnet und ist in drei gleichen Raten und ohne Zinsaufschlag innerhalb der Fristen für die Saldozahlungen der Einkommensteuern zu entrichten. Für Unternehmen mit ordentlicher Buchhaltung besteht die Möglichkeit, die Aufwertungsrücklage steuerlich durch eine Ersatzsteuer von zehn Prozent freizustellen. In diesem Fall kann die Rücklage zu einem späteren Zeitpunkt steuerfrei ausgeschüttet werden. Die durch die Aufwertung erhöhten Wertansätze gelten für Steuerzwecke erst ab der Steuerperiode 2016. Somit kann der diesbezügliche höhere Betrag an Abschreibungen erst ab diesem Zeitraum steuerlich geltend gemacht werden. Wird ein aufgewertetes Anlagegut vor dem 1. Januar 2017 veräußert, hat man für die Berechnung des Veräußerungsgewinns noch auf den Wert vor Aufwertung Bezug zu nehmen. Die gezahlte Ersatzsteuer wird in diesem Fall in Form eines Steuergutenhabens
zurückerstattet. Um eine eventuelle Vorteilhaftigkeit der neuen Aufwertung zu prüfen, sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden: – Durch die Aufwertung können die steuerlichen Abschreibungen ab 2016 auf den erhöhten Anlagewert durchgeführt werden; rückläufigen Abschreibungen kann somit gegengewirkt werden. – Bei Veräußerung von aufgewerteten Betriebsgütern ergeben sich in der Regel geringere Veräußerungsgewinne und somit eine geringere Steuerlast. Durch die zeitversetzte steuerrechtliche Anerkennung der Aufwertung kann ein Verkauf aber erst ab 1. Januar 2017 vorgenommen werden. – Die gebildete Aufwertungsrücklage erhöht das Nettovermögen in der Bilanz und kann daher bei Einzelfirmen und Personengesellschaften bereits in der Steuererklärung 2014 für die Berechnung der so genannte Eigenkapitalförderung (ACE) herangezogen werden. – Durch die Aufwertung werden die Buchwerte den realen Marktwerten angepasst, das Betriebsvermögen wird angehoben; dies wirkt sich positiv bei Kreditanträgen aus. – Eine neuerliche Aufwertung von bereits in der
Vergangenheit aufgewerteten Anlagegütern ist gesetzlich vorgesehen. – Die aufgewerteten Anlagegüter müssen bei der Berechnung der so genannten untätigen Gesellschaften (società di comodo) ab 2016 berücksichtigt werden. – Eine rein zivilrechtliche Aufwertung ist nicht zulässig.
Grundstücke Grundstücke und nicht börsennotierte Beteiligungen können aufgewertet werden, sofern sich diese Güter zum 1. Januar 2014 in Eigentum von Privatpersonen, einfachen Gesellschaften oder nicht gewinnorientierten Körperschaften befunden haben. Die Aufwertung muss auf Grundlage einer beeidigten Schätzung beruhen, die von einem Techniker bei Grundstücken, bzw. Wirtschaftsberater bei Beteiligungen erstellt wird. Für die Aufwertung ist eine Ersatzsteuer zu entrichten, die sich auf den Schätzwert des Gutes errechnet. Die Ersatzsteuer beträgt zwei Prozent bei nicht wesentlichen Beteiligungen, bzw. vier Prozent bei Grundstücken oder für wesentliche Beteiligungen. Als Stichtag gilt der 30. Juni 2014, innerhalb
desselben die genannte Ersatzsteuer zu entrichten und der entsprechende Schätzbericht abzufassen ist. Die Ersatzsteuer kann auch in drei Jahresraten entrichtet werden, wobei die erste Rate am 30. Juni 2014 fällig ist. Es besteht die Möglichkeit, auch bereits in der Vergangenheit aufgewertete Güter erneut aufzuwerten. In diesem Fall kann die bereits entrichtete Ersatzsteuer angerechnet werden. Es ist somit nur mehr die entsprechende Differenz zu entrichten. Mit einem neuen Schätzbericht ist es zudem möglich, den Wert eines bereits aufgewerteten Gutes nach unten zu korrigieren. Dies sollte im Fall von Wertverlust des Gutes in Betracht gezogen werden, denn bei Verkauf des Gutes sind die Übertragungsgebühren nämlich mindestens auf den in der Schätzung festgelegten Wert zu entrichten, andernfalls droht eine Aberkennung der Aufwertung von der Finanzbehörde. Als Fazit kann gesagt werden, dass die Aufwertung von Grundstücken und nicht börsennotierten Beteiligungen steuerlich sehr interessant sein kann, da ein erzielter Mehrerlös bei Veräußerung des Gutes oft mit einer hohen Steuerbelastung verbunden ist. am
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INFO & RAT
APRIL 2014
Personal
Probezeit: Entlassung kann teuer werden Was passieren kann, wenn Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß am ersten Arbeitstag gemeldet sind vom Betrieb nicht beachtet, sodass zu besagtem Temin kein Rechtsvertreter des Betriebes anwesend ist.
Der betroffene Gastwirt ist zu einer Schadensersatzzahlung von 15.000 Euro verurteilt worden. Viele Gastbetriebe in Südtirol bedienen sich der Arbeitsvermittlungsagenturen, um sich Personal suchen zu lassen. Folgender Fall zeigt exemplarisch auf, was passiert, wenn sich nicht jeder Akteur gesetzeskonform verhält. Eine Agentur wird beauftragt, ein Zimmermädchen zu suchen. Sie schickt dem Auftraggeber einen Lebenslauf samt Daten. Der Auftraggeber bestätigt die Aufnahme des Zimmermädchens für Sonntag, 3. Februar 2013. Am 30. Januar 2013 nimmt das zuständige Lohnbüro termingerecht die Anmeldung vor und schickt am selben Tag den Arbeitsvertrag mit Probezeit an den Betrieb. Am Samstag, 2. Februar, kommt das Zimmermädchen in den Betrieb. Allerdings nicht jenes, welches korrekt und zeitgerecht angemeldet worden ist. Der Gastwirt beherbergt das Zimmermädchen trotzdem im Hotel und verständigt am Montag, 4. Februar, das Lohnbüro von der Ände-
Die Meldung von Mitarbeitern sollte ordnungsgemäß ein Tag vor Arbeitsbeginn erfolgen. Foto: allesfoto.com
rung. Der aktuelle Arbeitsvertrag und die Anmeldung für die nicht erschienene Person wird annulliert und die Anmeldung für das neue Zimmermädchen getätigt. Inzwischen hat die neue Mitarbeiterin ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Anmeldung konnte jedoch nicht mehr für den Sonntag, 3. Februar, getätigt werden, sondern erst für den Dienstag, 5. Februar. Dies deshalb, weil das Gesetz vorschreibt, dass die Anmeldung am Tag vor Arbeitsbeginn erfolgen muss. Der
neue Arbeitsvertrag mit Angabe der Probezeit wird dem Arbeitgeber am Montag, 4. Februar, zugesandt und von der neuen Mitarbeiterin unterschrieben. Diese verlangt vom Arbeitgeber am nächsten Tag, dass er ihr einen Teil des Gehaltes »schwarz« zahlen solle, was dieser verneint. Sie beharrt darauf, er löst daraufhin das Arbeitsverhältnis zum 15. Februar (in der Probezeit) auf. Die Mitarbeiterin begibt sich zur Gewerkschaft. Diese fechtete die Entlassung in der
Probezeit an. Dabei wird angegeben, dass sie am Sonntag, 3. Februar, bereits gearbeitet hat, obwohl nicht angemeldet und der Arbeitsvertrag mit Probezeit nicht zeitgerecht unterzeichnet wurde. Der Arbeitgeber sieht sich schuldlos und lehnt jede Streitbeilegung ab. Die Gegenpartei bringt den Fall vor das Arbeitsgericht. Der Arbeitgeber erhält im Sommer 2013 mittels elektronischer Post (PEC) die Vorladung für den Gerichtstermin. Diese Zustellung wird
Schadenersatz Die Arbeitsrichterin verurteilte den Arbeitgeber in erster Instanz. Der Arbeitsvertrag wird als nicht aufgelöst betrachtet und als unbefristeter Arbeitsvertrag eingestuft. Für den Betrieb häufen sich somit rund 15.000 Euro Schadensersatzzahlungen. Nach mehreren Verhandlungsrunden, bei denen der HGV vermittelnd tätig war, wird dieser Arbeitsstreitfall mit 6.000 Euro abgeschlossen. Ein möglicher Rekurs in zweiter Instanz wäre wohl gegen den Arbeitgeber mit weiteren Kosten ausgegangen. Erstursache für die 6.000 Euro Strafe war, dass die Arbeitsvermittlungsagentur eine »andere« Person geschickt hatte. Deshalb gilt es folgendes Grundprinzip zu beachten: Mitarbeiter sollten erst dann angestellt werden, wenn die Meldung ordnungsgemäß am Tag vor dem Arbeitsbeginn erfolgt ist und wenn der Arbeitsvertrag mit Probezeit am ersten Arbeitstag unterschrieben wird. wa
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KLEINANZEIGER Sprechstunden des HGV
Geräte
Gadertal Jeden zweiten und vierten Montag von 16 Uhr bis 17 Uhr im Gemeindehaus von Abtei/Badia in Pedratsches.
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Oberpustertal Jeden Montag von 9 Uhr bis 11 Uhr im Gemeindeamt von Innichen.
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Ahrntal Jeden zweiten Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr in Steinhaus, Alte Volksschule Nr. 93, 1. Stock.
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Sterzing Jeden ersten und letzten Mittwoch im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Raiffeisenkasse von Sterzing. Passeiertal Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 11 Uhr im Haus des Sozialsprengels Passeiertal, St. Leonhard, Passeirer Straße Nr. 3
Sprechstunden der HGV-Versicherungsberatung HGV-Büro Bozen: jeden letzten Donnerstag im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700. HGV-Bezirksbüro Brixen: jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung im HGV Brixen, Tel. 0472 834 732. HGV-Bezirksbüro Bruneck: jeden letzten Mittwoch im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Bruneck, Tel. 0474 555 545. HGV-Bezirksbüro Meran: jeden letzten Donnerstag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung im HGV Meran, Tel. 0473 233 144.
Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Beate Pachler, Dr. Barbara Tilli, Dr. Verena Bonatti Anzeigenverwaltung: Dr. Verena Bonatti Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft bei Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen, Schlachthofstr. 59, Tel. 0471 317 700, Fax 0471 317 701, E-Mail: HGV-Zeitung@HGV.it Verantwortlich für den Inhalt: Nikolaus Stoll Druck: Ferrari-Auer, Bozen, Kapuzinergasse 7–9 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.
APRIL 2014
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