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FAMILIENSEITE/KIRCHE

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Glaube & Religion

Der Bläserchor Iserbrook ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern

MITGLIEDER GESUCHT Von Tuten und Blasen eine Ahnung

Der gemischte Bläserchor der Kirchengemeinde Iserbrook ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Der Chor besteht aus rund 20 Bläserinnen und Bläsern zwischen 20 und 80 Jahren. Geprobt wird unter der Leitung von Tobias Leister immer dientsags von 19.30 bis 21 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Iserbrook. Die Besetzung des Bläserchores besteht derzeit aus Flöten, Klarinetten, Saxophonen, Trompeten, Posaunen und Euphonium – insbesondere im Bereich des hohen und tiefen Blechs wird Verstärkung gesucht. Das musikalische Repertoire umfasst sowohl die Posaunenchorliteratur als auch die Bearbeitungen klassischer Werke und moderner Popularmusik. Der Chor begleitet regelmäßig Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen. Zudem gibt der Bläserchor Konzerte außerhalb des kirchlichen Rahmens in und um Hamburg. Wer Interesse hat, kann einfach bei einer Probe dazustoßen!

Weitere Informationen unter E-Mail buero@kgmsi.de oder Telefon 87 49 11

VERANSTALTUNG Kirche nach dem Sündenfall

Bischöfin Kirsten Fehrs, Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt in der EKD, und Pater Klaus Mertes, der 2010 die Debatte über Missbrauch in der katholischen Kirche maßgeblich angestoßen hat, engagieren sich seit Jahren in der Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in ihren jeweiligen Kirchen. Dabei nehmen sie die Machtstrukturen der Institution kritisch in den Blick. Eine aufrichtige und achtsame Begegnung mit den Betroffenen liegt ihnen am Herzen. Im Januar sind die beiden zu Gast im Gemeindehaus in Blankenese. Sie werden aus evangelischer wie katholischer Perspektive über den Status Quo bei der Aufarbeitung berichten. Und in die Zukunft schauen: Was sind die Aufgaben von Kirche, um in diesem Bereich weiter voranzukommen? Was braucht es angesichts des massiven Vertrauensverlustes, damit Betroffene überhaupt wieder Schritte auf die Institution zugehen können? Wie können wir alle dem Vertrauensverlust bei nicht betroffenen Kirchenmitgliedern begegnen? Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten. Anmeldung per E-Mail unter gemeindeakademie@blankeneser-kirche.de oder telefonisch unter 86 62 50 16 .

Mi., 18. Januar, 19.30 bis 21.30 Uhr, Mühlenberger Weg 64a, Blankenese

ESSEN

WORKSHOPS Woran glaubst du?

Auch in diesem Jahr bietet die Jugendkirche wieder verschiedene Workshops für Schulklassen und Gruppen aus Kirchengemeinden an. Es gibt Kurse zum Christentum allgemein, zum Thema Glauben und Gottesvorstellung, zu Liebe, Freundschaft und Wertschätzung, zu verschiedenen Glaubensrichtungen und zu Menschenrechten. Die Workshops kosten 1 Euro pro Person. Terminabsprachen per E-Mail für Schulklassen unter jachomowski@die-jugendkirche.de, für Kirchengemeinden unter baden-ruehlmann@die-jugendkirche.de

Frisch gekocht in der Mittagspause

Keine Lust auf Mensa-Essen oder teure Gerichte unterwegs? Jeden Donnerstag gibt es im Jugendraum des Gemeindehauses der Blankeneser Kirche frisch gekochtes, vegetarisches Essen für Schülerinnen und Schüler – für nur zwei Euro. Die aktuellen Gerichte werden vorher auf der Homepage bekanntgegeben, dort kann auch direkt die Anmeldung ausgefüllt werden.

Donnerstags, 13.30 bis 14.30 Uhr, Mühlenberger Weg 64a, Blankenese

FAMILIENBILDUNG WEDEL Online-Abend für (werdende) Mütter mit Ängsten, Depressionen oder Traumata

In den Fantasien vor der Geburt des Babys erträumen sich die meisten ein wunderbares Leben. Die Realität ist häufig eine ganz andere. Vor allem wenn die Zeit rund um die Geburt eines Kindes von Problemen geprägt ist, klingt dies oft noch lange mit Überforderung, Ängsten oder Depressionen nach. Das kann zum Beispiel bei Zukunftssorgen oder familiären Problemen der Fall sein oder die Nerven liegen mit einem sogenannten „Schreibaby“ blank. Aber auch medizinische Diagnosen oder eine problematische Geburt können Ursachen sein. Während eines Online-Abends, organisiert von der Familienbildung Wedel, können die Teilnehmerinnen diesen Erlebnissen und Gefühlen Raum geben und damit einen Beginn schaffen, sie zu verstehen, anzunehmen und loszulassen. Gebühr: 10 Euro. Dozentin ist Viresha Bloemeke (Hebamme, HP-Psychotherapie). Anmeldungen unter www.familienbildung-wedel.de

Mi., 18. Januar, 19.30 bis 21.30 Uhr

SENIOREN

Das Leben mit einem Neugeborenen kann Angst machen und überfordern Horst Hintze bei der Arbeit

Schmucke Vogelhäuschen Marke Eigenbau

Amsel, Meise, Buntspecht, Rotkelchen und andere Vögel, die im Winter nicht in den Süden fliegen, finden in der kalten Jahreszeit künftig ihr Futter in vier von den Bewohnern selbst gebauten Vogelhäuschen im Garten der Kursana Residenz in Wedel. Nicola Baumgarth, Fachkraft Sozialer Dienst, ist im Haus verantwortlich für die Kurse und hatte die Idee, die Bewohner mal „werkeln“ zu lassen. Und zwar richtig. Horst Hintze hat sein Vogelhaus mit Rinde beklebt. Es soll natürlich aussehen. Der 88-Jährige hat nie zuvor mit Säge, Leim oder Hammer agiert. „Ich habe mich 70 Jahre lang um den Garten gekümmert“, erklärt er. Als Nicola Baumgarth ihn angesprochen hat, ob er beim Vogelhausbauen mitmachen will, musste der gebürtige Hamburger, der 35 Jahre bei der Hamburger S-Bahn gearbeitet hat, kurz überlegen: „‚Kann ich das?‘, habe ich mich gefragt. Jetzt weiß ich, dass man nie zu alt ist, etwas Neues zu probieren.“

VERANSTALTUNGEN Lesungen zugunsten verwaister Eltern

Der Verein „Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.“ veranstaltet zwei musikalische Benefiz-Lesungen im Schloss Reinbek. Am 13. Januar erzählt die Lüdinghausenerin Claudia Wulf aus dem spannenden Leben der Künstlerin Else Lasker-Schüler und rezitiert Gedichte von ihr. Pianistin Andrea Sauer fängt die Stimmung einfühlsam mit passender Musik ein. Einen Tag darauf steht das Duo Rezipan erneut auf der Bühne. Diesmal stellt Claudia Wulf die jüdische Lyrikerin Madcha Kaléko und ihre charmanten Verse mit romantischer Ironie, liebender Innigkeit, aber auch politischer Schärfe vor. Andrea Sauer begleitet die Lesung mit Liedern und Kompositionen aus der Zeit Kalékos auf dem Klavier. Tickets gibt es für beide Lesungen für jeweils 20 Euro unter www.schloss-reinbek.de.

Fr. und Sa., 13. und 14. Januar, jeweils ab 20 Uhr, Schloss Reinbek

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