Stadtjournal 03/2022

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Fokus auf Wein, Betriebswirtschaft & Englisch. Das ist die Kombi, die Studierende schätzen.

Fotos: Rainer Friedl, Text: Pamela Schmatz

Albert Stöckl schätzt die Qualität der Weinbaubetriebe und der Gastronomie vor Ort. „Hier gibt es einen Top-Betrieb nach dem anderen“.

Gewusst, dass ... ... man in Krems Wein nicht nur trinken, sondern auch studieren kann? Ein Gespräch mit Studiengangsleiter Albert Stöckl.

Irgendwann hat Albert Stöckl aufge­ hört zu zählen. Die ersten drei Jahre als Studiengangsleiter führte er noch eine Liste, woher die Studierenden von International Wine Business an der IMC Fachhochschule Krems kamen. „Heute kann ich sagen: Die ganze Welt hat schon bei uns studiert: USA, Indien, China, Süd­ afrika ... Auch von jedem Staat in Europa kommen junge Menschen nach Krems. Das macht den Spirit bei uns so international.“ Dafür sorgt auch die Arbeitssprache Englisch, die neben den betriebswirtschaftlichen Fächern ein wichtiger Grund ist, warum viele Jungwinzerinnen und

Jungwinzer an der Fachhochschule studieren. „Mit unserem BachelorStudium hast du die Basis, um einen Betrieb zu übernehmen.“ Perfekt: der Standort Krems

Warum die Stadt der perfekte Stand­ ort für ein Wein- & Business-Studi­ um ist? „Krems ist nicht nur das Tor zur Wachau, dem österreichischen Weinbaugebiet, das international am bekanntesten ist. Krems liegt im Weinbaugebiet Kremstal und in der Nähe anderer spannender Regi­ onen wie dem Traisental und dem Kamptal. Das Weinviertel und der Wagram sind auch nicht weit. Ich denke, das ist vielen Kremserinnen und Kremsern gar nicht bewusst, welches Zentrum diese Stadt ist“, sagt der geborene Wiener. Ein Top-Betrieb neben dem anderen

Was Albert Stöckl besonders schätzt, ist die Qualität der Weinbaubetriebe und der Gastronomie vor Ort. „Hier

gibt es einen Top-Betrieb nach dem anderen. Mit vielen arbeiten wir eng zusammen, zum Beispiel mit dem Weingut Stadt Krems, wo auch schon einer unserer Absolventen arbeitet.“ Genießt man in der Stadt ein Glas Wein, kann es übrigens gut sein, dass es einer der Studierenden von Albert Stöckl serviert. „Viele arbeiten neben dem Studium in der Gastronomie.“ Die war auch Albert Stöckls beruf­ liche Heimat für mehr als 15 Jahre und führte ihn nach Deutschland, London, Frankreich und Schweden. Um nur einige Stationen zu nennen. „Akademisch bin ich ein Spätberu­ fener. 2005 fing ich an, an der FH Burgenland zu unterrichten. Seit 2014 bin ich an der IMC Fachhoch­ schule Krems.“ Fit für den internationalen Markt

Der Studiengang International Wine Business macht den Nachwuchs fit für den internationalen Markt – übrigens nicht nur WinzerInnen, sondern auch GastronomInnen und Quereinsteiger. „Ein guter Mix an internationalen Wein-Enthusiasten.“ Eine gute Sache. Auch für Krems. Cheers! www.fh-krems.ac.at


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