Vierteljahresprogramm Januar - März 2012

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MARCO GROB & HIEPLER, BRUNIER, SEAN SCULLY HERMANN HESSE RUSSISCHE KUNST SEIT 1970 BERLINDE DE BRUYCKERE CUNO AMIET

PROGRAMM 01–03 2012


3 Vorwort 4 Sammlung / Ausstellungen Collection / Expositions 38 Kunstvermittlung Médiation culturelle 56 Gönnervereine Associations affiliées 60 Ihr Anlass Votre manifestation 66 Besucherinfo Infos visiteurs

Impressum: Kunstmuseum Bern, Marketing + Kommunikation, T direkt: 031 328 09 19, press@kunstmuseumbern.ch Redaktion/rédaction: Brigit Bucher Übersetzung/traductions: Monique Nicol, Barbara Hofstetter Gestaltung/layout: Marie Louise Suter Inserate: Kino Kunstmuseum: S. 54; Museumsnacht 2012: S. 55; Loeb: S. 62; Kulturagenda: S. 63; Zentrum Paul Klee: S. 64, 65; Credit Suisse: S. 68 Druck/imprimerie: www.jordibelp.ch Auflage/tirage: 25‘000 Ex. Erscheinung/parution: Dezember 2011/décembre 2011 Titelbild/photo de couverture: Aus der Ausstellung Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier, – Marco Grob, Michel Ménart, Obourg, Belgium (Ausschnitt)


Vorwort

Liebe Kunstfreundinnen, liebe Kunstfreunde Ein reiches Kunstjahr 2012 liegt vor uns. Noch bis am 8. Januar haben Sie die Gelegenheit, Zeichnungen von Kurt Schwitters und Schätze aus der Sammlung der Rupf-Stiftung zu sehen. Keinesfalls verpassen sollten Sie die Ausstellung des grossen Schweizer Malers Cuno Amiet, die noch bis am 15. Januar dauert. Zudem sind bis am 12. Februar die flämische Bildhauerin Berlinde De Bruyckere mit ihren bewegenden Skulpturen und Zeichnungen und die Sammlung mit russischer Gegenwartskunst von Arina Kowner bei uns zu Gast. Ich freue mich ausserordentlich, Sie bereits auf unsere drei Ausstellungseröffnungen im März hinzuweisen: Am 1. März eröffnen wir eine Ausstellung mit internationaler Fotokunst von Marco Grob, David Hiepler und Fritz Brunier. Die grosse Retrospektive zu Sean Scully, einem der wichtigsten Vertreter der abstrakten Malerei, wird am 8. März eröffnet. Schliesslich ist ab Ende März Hermann Hesse als Maler bei uns zu entdecken. Ich freue mich, wenn ich auch Sie im Kunstmuseum Bern willkommen heissen darf. Mit herzlichen Grüssen

Dr. Matthias Frehner Direktor Kunstmuseum Bern

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Sammlung / Ausstellungen Collection / Expositions –08.01.2012

«Rectangle and Square» Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung «Rectangle and Square» De Picasso à Judd, Acquisitions de la Fondation Rupf –08.01.2012

«Anna Blume und ich» Zeichnungen von Kurt Schwitters «Anna Blume et moi » Dessins de Kurt Schwitters –15.01.2012

Amiet. «Freude meines Lebens» Sammlung Eduard Gerber Amiet. « Joie de ma vie» Collection Eduard Gerber


–12.02.2012

Mysterium Leib. Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Lucas Cranach und Pier Paolo Pasolini Le mystère du corps. Berlinde De Bruyckere en dialogue avec Lucas Cranach et Pier Paolo Pasolini –12.02.2012

Passion Bild. Russische Kunst seit 1970 Passion et image. Art russe depuis 1970 02.03.–06.05.2012

Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier, 09.03.–24.06.2012

Sean Scully. Grey Wolf – Retrospektive Sean Scully. Grey Wolf – Rétrospective 28.03.–12.08.2012

« ... die Grenzen überfliegen» Der Maler Hermann Hesse Le peintre Hermann Hesse


Sammlung In der allgemeinen Sammlungspräsentation, die von Direktor Matthias Frehner persönlich kuratiert wurde, werden Werke der französischen Romantik über Realismus bis hin zu malerischen Positionen der Gegenwartskunst gezeigt.

Collection Dans la présentation générale de la collection, dont le directeur du musée, Matthias Frehner, a personnellement assuré le commissariat, on pourra voir des œuvres allant du romantisme français au réalisme et jusqu’aux orientations picturales contemporaines.

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Einblick in das hochkarätige Sammlungsgut der Rupf-Stiftung

«Rectangle and Square» Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung bis 8. Januar 2012 Hermann und Margrit Rupf legten zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Grundstein zu einer Sammlung, die zu den bedeutendsten der Klassischen Moderne in Europa gerechnet werden kann. Das Besondere liegt nicht nur in der Vielzahl von hochkarätigen Werken, sondern auch in der Tatsache, dass Hermann Rupf die Arbeiten mehrheitlich im Jahr deren Entstehung erwerben konnte. Dank der Errichtung einer Stiftung am Kunstmuseum Bern in den 1950er-Jahren ist die Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich und kann ausserdem immer noch erweitert werden. Die Ausstellung «Rectangle and Square». Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung gibt nun zum ersten Mal umfassenden Einblick in die Sammlungstätigkeit der Stiftung seit deren Gründung. Die Stiftung fokussiert – wie das Sammlerpaar zuvor – vor allem auf Ankäufe von zeitgenössischer Kunst. Das Stiftungsgut bietet heute nicht nur einen wunderbaren Überblick über hundert Jahre Kunstgeschichte, sondern widerspiegelt auch Vorlieben des privaten Sammelns. Im Stiftungsgut finden sich neben bedeutenden Werkgruppen von Picasso, Braque, Klee oder Kandinsky auch grossartige Werke der Minimal Art, der Zero, der Konkreten oder von Künstlerinnen und Künstlern wie beispielsweise Markus Raetz und Meret Oppenheim. Zu den jüngsten Ankäufen gehört eine Gruppe von Werken des in Bern wohnhaften Konzeptkünstlers Vaclav Pozarek sowie von Florian Slotawa, die beide vor dem Hintergrund des kubistischen Sammlungsschwer7_


punktes von Hermann Rupf eine spannende Fortsetzung von künstlerischen Konzepten und Strategien zwischen Objekt und Raum darstellen.

Florian Slotawa Berner Sockel, 2010 4-teilig, diverse Masse und Materialien Hermann und Margrit Rupf-Stiftung, Kunstmuseum Bern © 2011, ProLitteris, Zürich


Une collection d’exception: chefs d’œuvre de la Fondation Rupf

«Rectangle and Square» De Picasso à Judd, Acquisitions de la Fondation Rupf jusqu’au 8 janvier 2012 Hermann et Margrit Rupf posèrent au début du XXe siècle la base d’une collection qui compte certainement parmi les plus importantes collections d’art moderne classique en Europe. Sa particularité réside non seulement dans le nombre d’œuvres de premier ordre qu’elle comporte, mais aussi dans le fait que Rupf a pu acquérir la plupart des œuvres pendant l’année de leur création. La création d’une fondation dans les années 1950 au sein du Musée des Beaux-Arts de Berne a permis que la collection soit accessible au public, mais également qu’elle soit régulièrement enrichie, et ce jusqu’à nos jours. L’exposition « Rectangle and Square » présente le premier panorama de l’activité de collection de la fondation depuis sa création. La fondation s’est surtout concentrée – comme le couple de collectionneurs précédemment – sur des achats en art contemporain. La collection de la fondation offre aujourd’hui non seulement une merveilleuse perspective sur cent ans d’histoire de l’art, mais elle donne aussi à voir les prédilections d’une activité privée de collection. On trouve dans la collection, à côté d’importants ensembles de Picasso, Braque, Klee ou Kandinsky, des œuvres remarquables d’art minimal, du groupe Zéro, d’art concret ou d’artistes comme Markus Raetz et Meret Oppenheim. Parmi les acquisitions récentes figure un ensemble d’œuvres de Florian Slotawa et de l’artiste conceptuel résidant à Berne Vaclav Pozarek. S’inscrivant sur cet arrière-plan cubiste qui constitue le domaine d’excellence de la collection d’Hermann Rupf, les deux 9_


artistes apparaissent comme les passionnants continuateurs d’investigations artistiques fondées sur des concepts et des stratégies qui ont cherché à articuler l’objet et l’espace. Kuratorin / Commissaire : Susanne Friedli AGENDA Letzte öffentliche Führung: Sonntag, 8. Januar, 11h KATALOG / CATALOGUE «Rectangle and Square». Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Hermann und Margrit Rupf-Stiftung / «Rectangle and Square». From Picasso to Judd – Rupf Foundation Aquisitions. Hrsg. Hermann und Margrit Rupf-Stiftung und Kunstmuseum Bern. Kerber Verlag. Mit Texten von Matthias Frehner, Susanne Friedli, Franz Krähenbühl, Stephan Kunz, Roman Kurzmeyer, Gerhard Mack und Konrad Tobler. 192 Seiten, Deutsch / Englisch, mit zahlreichen Farbabbildungen. ISBN 978-3-86678-581-6. CHF 45.00 Mit der Unterstützung von / Avec le soutien de : Hauptsponsor:

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Vielgestaltige Werke des Merzkünstlers

«Anna Blume und ich» Zeichnungen von Kurt Schwitters bis 8. Januar 2012 Das Kunstmuseum Bern bietet einen Einblick in das vielgestaltige Werk von Kurt Schwitters (1887–1948). Die Ausstellung belegt, dass Schwitters weit mehr ist als «nur» der Merzkünstler, der aus Zeitungsausschnitten, Reklame und Abfall Bilder erstellte und damit die Collage revolutionierte. Seine Werke umfassen verschiedene Stilrichtungen vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zu surrealistischen Anklängen sowie realistischen Landschaften und Porträts. Die Ausstellung erweitert das Bild des Merzkünstlers durch rund 100 ausgewählte, überraschend vielfältige Zeichnungen, die aus Privatbesitz und dem Nachlass des Künstlers stammen und grösstenteils erstmals gezeigt werden. Die Blätter lassen entscheidende künstlerische Wendepunkte und stilistische Entwicklungen nachvollziehen: Schwitters’ Weg zur Abstraktion um 1917, die anschliessenden dadaistischen Experimente, die Reiseskizzen und Porträtstudien in der Exilzeit in Norwegen und England ab 1937 sowie zentrale Fragestellungen, die den Maler sowohl bei abstrakten Kompositionen als auch bei Landschaftsbildern beschäftigt haben. Die Ausstellung gibt Einblick in ein äusserst vielgestaltiges Werk und zeigt, dass das Studium der Natur für den Merzkünstler nicht nur eine Fingerübung darstellte, sondern zeitlebens eine wichtige Inspirationsquelle und ein gewünschtes Korrektiv für seine Arbeit war. Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Sprengel Museum Hannover und der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover.

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Kurt Schwitters violas, 1940/1944 Tinte auf Papier, 11,4/11,9 x 13,9 cm Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover Foto: Kurt Schwitters Archiv im Sprengel Museum Hannover Fotograf: Michael Herling / Aline Gwose, Sprengel Museum Hannover Š 2011, ProLitteris, Zßrich


Dessins du fondateur du Merz : un univers aux multiples visages

«Anna Blume et moi» Dessins de Kurt Schwitters jusqu’au 8 janvier 2012 Le Musée des Beaux-Arts de Berne propose un aperçu de l’œuvre aux multiples visages de Kurt Schwitters (1887–1948). L’exposition montre que Schwitters était beaucoup plus que le «simple» artiste du Merz qui, révolutionnant le collage, construisit des images à partir de coupures de journaux, de publicités et de déchets. Son œuvre renferme des orientations stylistiques diverses, du dadaïsme au constructivisme et jusqu’à des accents surréalistes ainsi que des paysages et des portraits réalistes. L’exposition présente une sélection de près de 100 dessins étonnamment variés provenant de collections privées et de la succession de l’artiste. Cet ensemble de dessins permet de comprendre les grands virages artistiques et les grandes évolutions stylistiques de Schwitters : son chemin vers l’abstraction autour de 1917, les expérimentations dadaïstes qui suivirent, les croquis de voyage et les études de portraits pendant son exil en Norvège et en Angleterre à partir de 1937, et enfin, plus généralement, les questionnements essentiels qui l’ont occupé aussi bien dans ses compositions abstraites que dans ses peintures de paysages. L’exposition montre que l’étude de la nature ne représentait pas seulement un exercice de doigté pour l’artiste du Merz, mais qu’elle fut sa vie durant une importante source d’inspiration et un contrepoint nécessaire à son travail. L’exposition est une coproduction avec le Sprengel Museum Hannover et la Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover.

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Kuratorin / Commissaire : Claudine Metzger AGENDA Letzte öffentliche Führungen: Dienstag, 19h: 3. Januar und Sonntag, 11h: 8. Januar. «Man nehme kurz alles». Schwitters‘ Materialkunst als Kunstmaterial. Eine Live-Collage von Julia Haenni, Natalie Keppler, Micha Küchler und Thea Reifler: Sonntag, 8. Januar, 12h. Nach der öffentlichen Führung. KATALOG Anna Blume und ich. Zeichnungen von Kurt Schwitters. Hrsg. Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover, Isabel Schulz. Hatje Cantz Verlag. Texte von Matthias Frehner, Claudine Metzger, Isabel Schulz. Deutsch, 112 Seiten, 90 farbige Abb. ISBN 978-3-7757-2753-2. CHF 28.90 Andere Station der Ausstellung / Autre étape de l´exposition : Sprengel Museum Hannover, 15.05.–04.09.2011 In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec :

Isabel Schulz, Kuratorin

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Der Künstler und sein Sammler

Amiet. «Freude meines Lebens» Sammlung Eduard Gerber bis 15. Januar 2012 Am 6. Juli 1961 ist Cuno Amiet im Alter von 93 Jahren auf der Oschwand im Kanton Bern nach einem ereignisreichen Leben verstorben. Zum 50. Todestag des vielseitigen Künstlers bietet das Kunstmuseum Bern dem Publikum Einblick in die Sammlung Eduard Gerber. Die Privatsammlung Eduard Gerber umfasst über hundert Werke des Berner Künstlers. Sie nimmt ihren Anfang in den 1930er-Jahren, als der junge Eduard Gerber und der schon damals namhafte Künstler Cuno Amiet sich kennenlernten. Über die Zeit hinweg entstand nicht nur eine tiefe Freundschaft von Eduard Gerber mit der Familie Amiet, sondern eine der schönsten Amiet-Sammlungen. Es ist nicht zuletzt diese freundschaftliche Beziehung, die die Besonderheit der Sammlung und damit der Ausstellung im Kunstmuseum Bern ausmacht. Die Werke haben sowohl für den Sammler, aber auch für den Künstler eine besondere Stellung in der jeweiligen Zeit eingenommen. Durch die langjährige Sammlertätigkeit von Eduard Gerber fanden Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken von den Anfängen Amiets bis hin zu seiner letzten Schaffensphase Eingang in diese Kollektion. Das Publikum erwartet damit nicht nur ein besonderer Einblick in das Lebenswerk des Künstlers, sondern auch in die aussergewöhnliche Freundschaft, durch welche die Sammlung erst entstehen konnte.

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L’artiste et son collectionneur

Amiet. « Joie de ma vie » Collection Eduard Gerber jusqu’au 15 janvier 2012 Cuno Amiet est décédé le 6 juillet 1961 à l’âge de 93 ans sur l’ Oschwand, dans le canton de Berne, après une vie mouvementée. Pour le 50e anniversaire de la mort de cet artiste dont l’œuvre révèle des aspects divers, le Musée des Beaux-Arts de Berne propose au public un panorama de la collection privée d’Eduard Gerber. La collection privée d’Eduard Gerber comprend plus de 100 œuvres de l’artiste bernois. Elle trouve son origine dans les années trente lors de la rencontre du jeune Eduard Gerber et de l’artiste, déjà célèbre à l’époque, Cuno Amiet. Ce n’est pas seulement une amitié profonde qui naquit avec le temps entre Eduard Gerber et la famille Amiet, c’est aussi une des plus belles collections d’œuvres de Cuno Amiet. C’est cette relation d’amitié qui a essentiellement conféré à la collection sa singularité et qui donc imprime aussi sa marque à l’exposition

Cuno Amiet Feld bei Hellsau, 1897/98 Aquarell, 17,7 x 25,7 cm Privatbesitz, Schweiz _16


au Musée des Beaux-Arts de Berne. Toutes les œuvres ont joué, aussi bien pour le collectionneur que pour l’artiste, un rôle particulier dans la période où elles ont vu le jour. Grâce à son activité de collectionneur dans la longue durée, Eduard Gerber a pu faire entrer dans sa collection des huiles, des aquarelles, des dessins et des gravures dès les débuts d’Amiet et jusqu’à sa dernière période de création. Ce que l’exposition promet au public, c’est non seulement le panorama singulier du parcours artistique de toute la vie de l’artiste, mais c’est aussi la perception sensible de cette amitié extraordinaire qui permit avant tout à la collection de voir le jour. Kuratorenteam / Commissaires : Matthias Frehner, Regula Berger AGENDA Letzte öffentliche Führungen: Dienstag, 10. Januar, 19h und Sonntag, 15. Januar, 11h. Public guided tours in English: Tuesday, January 10, 7:30 pm. KATALOG / CATALOGUE Amiet. «Freude meines Lebens», Sammlung Eduard Gerber / Amiet. « Joie de ma vie », Collection Eduard Gerber. Hrsg. Kunstmuseum Bern Matthias Frehner und Regula Berger. Mit Beiträgen von Regula Berger, Therese Bhattacharya-Stettler, Matthias Frehner und Caroline Kesser. 168 Seiten, Deutsch / Français, mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 978-3-86678-529-8, CHF 53.00 Unterstützt von / Soutenu par :

Burgergemeinde Bern

Pierre Kottelat, Zürich Peter Krauchthaler, Bern Alfred Richterich Stiftung Gesellschaft zu Ober-Gerwern Gesellschaft zu Schuhmachern Gesellschaft zu Zimmerleuten

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Tief berührende Gestalten

Mysterium Leib. Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Lucas Cranach und Pier Paolo Pasolini bis 12. Februar 2012 Die aktuelle Ausstellung der Abteilung Gegenwart ist dem Mysterium Leib gewidmet. In ihr treten die Plastiken und Zeichnungen der flämischen Bildhauerin Berlinde De Bruyckere (geb. 1964) in einen epochen- und medienübergreifenden Dialog mit ausgewählten Werken von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553) und Pier Paolo Pasolini (1922– 1975). Es ist gleichzeitig die bisher grösste Werkschau der international bekannten Künstlerin Berlinde De Bruyckere in Europa. Im plastischen Schaffen von De Bruyckere verbinden sich religiöse Bildthemen mit aktuellen Medienbildern und verankern das christliche Motiv des leidenden Menschen in der Gegenwart. Aus der Beschäftigung mit dem Leib ergeben sich bei De Bruyckere Fragen nach der Ethik unserer Gesellschaft und dem Wert, dem wir körperlicher Erfahrung zuerkennen. Dabei lässt sie sich in ihren Werken der letzten Jahre von Lucas Cranach inspirieren. Cranachs Bilder thematisieren vor dem Hintergrund der Theologie Martin Luthers die Erfahrung des Leiblichen und führen zu den grundsätzlichen Fragen über die Beschaffenheit des Menschen. Als dritte Position wird in diesen Dialog Pier Paolo Pasolini eingeführt. Der kritische Kommunist und Filmemacher misst dem Leib, der Irrationales bewahrt, eine bedeutende Funktion zu und thematisiert in seinen Filmen die Widerständigkeit des Leibes gegen die bürgerliche Ordnung und seine Vereinnahmung durch Kälte und Macht, die sich mehr und mehr als sexuelle und gewalttätige Exzesse abspielen. Durch Pasolini gewinnt der künstlerische Diskurs über den Leib als Projektionsfeld von Macht- und Konsuminteressen scharfe und politische Konturen. _18


Des formes saisissantes d’émotion

Le mystère du corps. Berlinde De Bruyckere en dialogue avec Lucas Cranach et Pier Paolo Pasolini jusqu’au 12 février 2012 L’exposition en cours du département d’art contemporain est consacrée au mystère du corps. Les sculptures et les dessins de la sculptrice flamande Berlinde De Bruyckere (née en 1964) y sont présentés dans un dialogue qui outrepasse les époques et les médiums avec une sélection d’œuvres de Lucas Cranach l’Ancien (1472–1553) et de Pier Paolo Pasolini (1922–1975). Il s’agit de la première exposition de cette importance organisée en Europe sur cette artiste de renommée internationale. Berlinde De Bruyckere Schmerzensmann V, 2006 Wachs, Epoxidharz, Eisen, 420 x 80 x 80 cm Privatsammlung, Schweiz Fotografie: Mirjam Devriendt

Lucas Cranach d. Ä. Schmerzensmann um 1515 oder 1535 Rotbuchenholz, 56,9 x 39,6 cm © KSDW, Bildarchiv, Heinz Fräßdorf, 1999


Berlinde De Bruyckere mêle dans ses sculptures des motifs religieux et des images médiatiques et inscrit le motif chrétien de l’être humain souffrant dans l’époque contemporaine. La confrontation avec le corps à laquelle se livre l’artiste conduit à des questionnements sur l’éthique de notre société et sur la valeur que nous accordons à l’expérience corporelle. Les œuvres des dernières années de Lucas Cranach ont inspiré De Bruyckere dans ses recherches. Les tableaux de Cranach traitent de l’expérience du corporel dans le contexte de la théologie luthérienne et ils sont le lieu d’interrogations fondamentales sur la nature de l’être humain. Pier Paolo Pasolini, communiste critique et cinéaste, est le troisième personnage de ce dialogue. Il attribue une fonction essentielle au corps, qui abrite des formes d’irrationnel, et il traite dans ses films de la résistance du corps à l’ordre bourgeois et à sa récupération par la brutalité et le pouvoir qui se manifestent de plus en plus par des excès de violence et de sexualité. Avec Pasolini, le discours artistique sur le corps comme surface de projection du pouvoir et des appétits consuméristes prend des accents politiques incisifs. Kuratorin / Commissaire : Kathleen Bühler AGENDA Öffentliche Führungen: Sonntag, 11h: 22. Januar, 5. / 12. Februar und Dienstag, 19h: 10. / 24. Januar, 7. Februar «Zeitfenster Gegenwart»: Werkgespräch mit der Kuratorin Kathleen Bühler: Dienstag, 31. Januar, 18h (mehr Informationen S. 42) KATALOG / CATALOGUE Mysterium Leib. Into One-Another. Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Cranach und Pasolini. Hrsg. von C. Wieg. Mit Texten von E. Blume, G. Böhme, K. Bühler, H. Theys und C. Wieg. Deutsch/English. 236 S. Hirmer Verlag München. CHF 28.00 In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec : Cornelia Wieg, Stiftung Moritzburg Halle / Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt

Mit der Unterstützung von:

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Private Leidenschaft für Gegenwartskunst aus Russland

Passion Bild Russische Kunst seit 1970 bis 12. Februar 2012 Das Kunstmuseum Bern gewährt Einblick in Arina Kowners umfangreiche Sammlung russischer Gegenwartskunst. Die Sammlung umfasst über 200 Werke von 49 Künstlerinnen und Künstlern aus den Jahren 1970 bis 2008. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in der Wendezeit (1984–1996) und stellt damit quasi eine kunsthistorische Dokumentation dieser gesellschaftspolitisch einmaligen Epoche dar. Leningrad und Moskau waren die beiden Zentren, in denen sich Künstler aus der ganzen Sowjetunion zusammenfanden. In beiden Städten entwickelten sich in Thematik und Bildsprache unterschiedliche Kunstströmungen, die sich in der Sammlung widerspiegeln. Gezeigt werden zum einen bekannte russische Nonkonformisten, die den von der Partei geforderten sozialistischen Realismus ablehnten und bis 1989 – wie sie sich zum Teil selbst nannten – Untergrundkünstler waren. Darunter Werke von Grisha Bruskin, Vladimir Nemukhin, Dmitri Prigov und Edik Steinberg. Zum anderen werden hierzulande noch wenig bekannte Leningrader Künstler mit Werken vertreten sein. So Sergei Bugaev, genannt «Afrika», oder Timur Novikov, die Zentralfigur der Lenigrader Kunst- und Kulturszene, aber auch der grosse Provokateur Vladislav Mamyshev, der sich «Monroe» nennt, und auch als solche auftritt. Die Zürcher Sammlerin, selber russischer Abstammung, kennt oder kannte viele der Künstler. «Zumeist ist eine persönliche Begegnung mit dem Kauf eines Werkes verbunden», erklärt sie und bezeichnet ihre Sammlung denn auch als «eine Dokumentation von Erinnerungen, die mein Leben prägten». 21_



Une passion privée pour l’art contemporain russe

Passion et image Art russe depuis 1970 jusqu’au 12 février 2012 Le Musée des Beaux-Arts de Berne présente un aperçu de la collection riche et variée d’art contemporain russe d’Arina Kowner. La collection comprend plus de 200 œuvres de 49 artistes des années 1970 à 2008. La qualité majeure de la collection tient aux nombreuses œuvres qu’elle comporte qui ont été produites pendant le tournant qu’a connu la Russie à partir de 1984 et jusqu’en 1996. Elle représente ainsi une forme de documentation historico-artistique sur cette période socialement et politiquement exceptionnelle. Des artistes de toute l’Union soviétique se sont rassemblés à Léningrad et à Moscou et ont fait de ces deux villes les principaux centres artistiques du pays. Il s’y est développé des courants artistiques diversifiés, aussi bien du point de vue thématique que stylistique. L’exposition montrera d’une part des artistes russes non conformistes connus, ceux-là mêmes qui se refusèrent aux exigences du réalisme socialiste imposé par le parti et qui furent jusqu’en 1989 des artistes de la clandestinité – tels qu’ils se nommèrent eux-mêmes. On pourra par exemple y voir des œuvres de Grisha Bruskin, Vladimir Nemukhin, Dmitri Prigov et Edik Steinberg. D’autre part, l’exposition présentera des artistes de Léningrad encore peu connus en Suisse. Ainsi, Sergei

Vladislav Mamyshev «Monroe» (*1969) Kater (Anspielung auf Stalin), 1991 Collage, 62 x 48 cm Sammlung Arina Kowner © Der Künstler 23_


Bugaev, dénommé « Afrika », ou Timur Novikov, figure majeure de la scène artistique et culturelle léningradoise, ou Vladislav Mamyshev, grand provocateur s’étant donné le nom de « Monroe » et se présentant ainsi. Kuratoren / Commissaires : Matthias Frehner, Monika Schäfer AGENDA Öffentliche Führungen: Sonntag, 11h: 15. / 29. Januar, 12. Februar und Dienstag, 19h: 3. / 17. / 31. Januar, 7. Februar. Konzert mit russischer Musik: Sergey Mushtakoff (Balalajka) und Alexey Lavrentyev (Bajan/Akkordeon): Sonntag, 29. Januar, 12h30. Um 11h findet eine öffentliche Führung statt. Russische Filme im Kino Kunstmuseum: Das Kino Kunstmuseum zeigt im Januar u.a. den sowjetischen Kultfilm Assa (1987) von Sergei Solovyov und Alexander Sokurovs Russian Ark (2002). Mehr Informationen siehe: www.kinokunstmuseum.ch SAMMLUNGSMONOGRAPHIE «Passion Bild. Russische Kunst seit 1970. Die Sammlung Arina Kowner». Hrsg. und mit einer Einführung von Arina Kowner, mit Beiträgen von Maria Chevrekouko, Sandra Frimmel, Sabine Hänsgen, Ada Raev, Jule Reuter und mit Künstlerporträts von Alexandra Engelfried. Zürich: Scheidegger & Spiess, 2010. 343 Seiten, Deutsch. ISBN 978-3-85881-199-8. KATALOG Ergänzend zur Sammlungsmonographie ist der Ausstellungskatalog erhältlich, der u.a. Interviews mit der Sammlerin und den Künstlerinnen und Künstlern enthält. CHF 25.00. (Katalog und Sammlungsmonographie zusammen CHF 89.00) Die Ausstellung steht unter dem Patronat von: Seine Exzellenz Igor B. Bratchikov, Botschafter der Russischen Föderation in der Schweiz Partner / Partenaire :

Mit der Unterstützung von/ Avec le soutien de :

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Internationale Fotokunst

Industrious Marco Grob & hiepler, brunier, 2. März bis 6. Mai 2012 Der Porträtfotograf Marco Grob und die Industriefotografen David Hiepler und Fritz Brunier haben in einem einzigartigen Grossprojekt zum hundertsten Firmenjubiläum von Holcim rund um den Globus Mitarbeitende und Produktionsstätten des Konzerns dokumentiert. Die Bilder, entstanden an 35 verschiedenen Destinationen und verteilt über fünf Kontinente, nehmen die Betrachterinnen und Betrachter auf eine visuelle Weltreise mit. Die Ausstellung und der eindrückliche Fotoband sind ein leuchtendes Beispiel für die Entwicklung von Kunst aus einem Auftragsverhältnis. Der international gefragte Schweizer Fotograf Marco Grob löste unvergessliche Gesichter aus über achtzigtausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns heraus. Jedes Porträt gibt dem Betrachter Einblick in individuelle Lebenstiefen und Existenzerfahrungen unserer Gegenwart. Das Berliner Fotografenteam Hiepler und Brunier dokumentierte die Anlagen für die Herstellung von Zement, Zuschlagstoffen und Transportbeton. Damit vergegenwärtigen sie Produktionsprozesse, die in der globalisierten Welt überall gleich ablaufen und dennoch an jedem Standort eine neue Präsenz erlangen. Wandfüllende Grossformate offenbaren eine eindrückliche Präzision, die Inszenierung ganzer Bildreihen verdichten die Stimmung von Einzelbildern. Der Dialog zwischen «leerem» Ort und agierenden Menschen erzeugt künstlerische Spannungsmomente. Den Fotografen ist es gelungen, ihre eigene Bildsprache zu entwickeln und sich damit in der aktuellen Fotokunst nachhaltig zu positionieren. 25_


Art photographique international

Industrious Marco Grob & hiepler, brunier, du 2 mars au 6 mai 2012

Pour les cent ans de l’entreprise, le photographe portraitiste Marco Grob et les photographes industriels David Hiepler et Fritz Brunier ont hiepler, brunier, de Holcim tout saisi des collaborateurs et des lieux de production Ste. Genevieve, United States autour du globe pour un projet unique et de grande envergure. Les Pour les cent ans dede l’entreprise, le photographe portraitiste Marco Grob images, provenant 35 lieux différents et prises sur les cinq contiet les photographes industriels David Hiepler et Fritz Brunier ont saisi nents, permettent au visiteur un voyage visuel autour du globe. L’exdes collaborateurs et des lieux de productionconstituent de Holcim tout du position et le catalogue, impressionnant, unautour exemple globe pour un projet unique et de grande envergure. Les images, proremarquable de création artistique développée à partir d’une relation venant de 35 lieux différents et prises sur les cinq continents, permetcontractuelle. tent au visiteur unMarco voyage visuel autour globe. L’exposition et le caLe photographe Grob, Suisse dedurenommée internationale, a talogue, impressionnant, constituent un exemple remarquable de créacapté les visages inoubliables de plus de huit mille collaborateurs et tion artistique développée partir d’une relation contractuelle. collaboratrices du groupe.à Chaque portrait permet au spectateur de Le photographe Marco Grob, Suisse de renommée a se plonger dans le quotidien et les expériences deinternationale, vie de ses semcapté les visages inoubliables de plus de huit mille collaborateurs et blables. _26


collaboratrices du groupe.berlinois Chaque Hiepler portraitet permet audocumente spectateur les de Le duo de photographes Brunier se plonger dans le quotidien et les expériences de vie de ses semsites de fabrication du ciment, des granulats et du béton prêt à blables. l’emploi. Grâce à leur démarche, les deux photographes illustrent les Le duo de photographes Hiepler etdeBrunier documente les processus de production,berlinois qui se déroulent façon identique dans sites de fabrication du ciment, des granulats et du béton prêt à un monde globalisé, parvenant toutefois à créer une identité noul’emploi. Grâce à leur démarche, les deux photographes illustrent les velle dans chaque site. processus production, qui se l’espace, déroulentoffrant de façon identique Les grandsde formats remplissent une précisiondans reun monde globalisé, parvenant toutefois à créer une identité noumarquable. La scénographie, mettant côte à côte des séries comvelle chaque site.chaque photographie encore plus intense. Le plètesdans d’images rend Les grands formats remplissent l’espace, une précision redialogue entre des lieux « déserts » et desoffrant personnes actives promarquable. La scénographie, mettant côte à côte des séries compvoque des moments de tension artistique. Les photographes sont lètes d’images rend chaque photographie encore intense. Le parvenus à développer un langage visuel unique et plus à se positionner dialogue entre des lieux « déserts » et des personnes actives prode manière durable sur la scène de la création photographique voque des moments de tension artistique. Les photographes sont contemporaine. parvenus à développer un langage visuel unique et à se positionner de manière durable sur la scène de la création photographique contemporaine. Kuratoren / Commissaires : Matthias Frehner, Regula Berger AGENDA Eröffnung: Donnerstag, 1. März, 18h30 Öffentliche Führungen (bis Ende März 2012) : Sonntag, 11h: 4. / 18. März, und Dienstag, 19h: 6. / 20. März Mehr Informationen zum Rahmenprogramm ab Mitte Februar 2012 auf www.kunstmuseumbern.ch KATALOG Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier, Hrsg. Kunstmuseum Bern, Matthias Frehner und Regula Berger, Holcim IP Ltd ISBN 978-3-033-03243-9 Partner / Partenaire : Mit der Unterstützung von/ Avec le soutien de : 27_


Atmosphärische Abstraktion im Grossformat

Sean Scully Grey Wolf – Retrospektive 9. März bis 24. Juni 2012 Das Kunstmuseum Bern zeigt im Frühling 2012 eine Retrospektive des irisch-amerikanischen Künstlers Sean Scully (*1945), einem der wichtigsten Vertreter der abstrakten Malerei. Bereits im Alter von neun Jahren beschliesst Sean Scully Maler zu werden. Nach seiner Ausbildung als Drucker nimmt er Abendunterricht, um sich die Techniken der Malerei anzueignen. Er lernt die Kunst Mark Rothkos kennen, von der er sehr beeindruckt ist und be-

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schliesst, sich definitiv der abstrakten Malerei zu widmen, auch wenn Konzeptkunst und die Neuen Medien Hochkonjunktur erleben. Nach einem Stipendienaufenthalt in New York hat Scully seine erste Einzelausstellung in einer Galerie, die komplett ausverkauft wird. Seinen internationalen Durchbruch erfährt er in den Jahren 1984– 1989. Scullys Werke sind heute in über 80 Museumssammlungen weltweit vertreten. Scully schafft ein verblüffendes Spektrum an atmosphärischer Malerei. Seine Werke zeigen Streifenmuster mit präzisen Linien und stark kontrastierenden Farben. Er legt Lagen verschiedener Farbtöne – insbesondere Braun-, Schwarz- und Rottöne – mit grobborstigen Pinsel übereinander, wobei die unteren Schichten unterschiedlich hervor schimmern. Es scheint, als ob die Farbflächen in Kommunikation miteinander und dem Betrachter treten. Die Ausstellung ist die erste gross angelegte Retrospektive von Sean Scully in der deutschsprachigen Schweiz. Es ist eine Koproduktion mit dem renommierten Lentos Kunstmuseum Linz (zweite Ausstellungsstation), was einen Gesamtüberblick der wichtigsten Gemälde aus allen Schaffensphasen des Künstlers ermöglicht.

Sean Scully Grey Wolf, 2007 Öl auf Alu-Dibond (zweiteilig) 279,4 x 350,5 cm Kunstmuseum Bern angekauft mit Mitteln aus Nachlässen sowie von verschiedenen Privatpersonen © 2011, ProLitteris, Zürich 29_


Abstraction atmosphérique au grand format

Sean Scully Grey Wolf – Rétrospective du 9 mars au 24 juin 2012 Le Musée des Beaux-Arts de Berne présente au printemps 2012 une rétrospective de l’artiste irlando-américain Sean Scully (*1945), un des représentants les plus importants de l’art abstrait. Sean Scully a décidé de devenir peintre à l’âge de neuf ans déjà. Après un apprentissage d’imprimeur, il prend des cours du soir pour s’approprier les techniques de la peinture. Il découvre les travaux de Mark Rothko qui le marquent profondément et décide de se consacrer définitivement à l’art abstrait, et ce même si l’art conceptuel et les nouveaux médias sont alors très en vogue. Après un séjour de boursier à New York, Scully y réalise sa première exposition individuelle dans une galerie qui va vendre l’intégralité des œuvres exposées. Ses débuts sur la scène internationale ont lieu pendant les années 1984–1989. Les œuvres de Scully sont aujourd’hui représentées dans plus de 80 collections muséales à travers le monde. Scully s’exprime admirablement dans tous les registres de la peinture atmosphérique. Ses œuvres reprennent le motif des rayures en alternant des lignes précises et des couleurs fortement contrastées. Il superpose différents tons de couleurs, en particulier des tons de brun, de noir et de rouge, à l’aide d’une brosse large, faisant apparaître les couches inférieures de diverse manière. Il semble que les couches de couleur entrent en communication les unes avec les autres. L’exposition est la première grande rétrospective de Sean Scully en Suisse allemande. Il s’agit d’une collaboration avec le Lentos Kunstmuseum Linz, et permet une vision d’ensemble des plus importants travaux de l’artiste réalisés à ce jour. _30


Sean Scully Wall of Light Pale Yellow, 2010 Öl auf Aluminium 216 x 190 cm Kunstmuseum Bern Schenkung des Künstlers © 2011, ProLitteris, Zürich Kuratoren / Commissaires : Matthias Frehner, Annick Haldemann AGENDA Eröffnung: Donnerstag, 8. März, 18h30 Öffentliche Führungen (bis Ende März 2012): Sonntag, 11h: 11. / 25. März, und Dienstag, 19h: 13. März Public guided tour in English: March 20, 7:30 pm Einführung für Lehrpersonen: Dienstag, 13. März, 18h und Mittwoch, 14. März, 14h Mehr Informationen zum Rahmenprogramm ab Mitte Februar 2012 auf www.kunstmuseumbern.ch KATALOG / CATALOGUE Zum Ausstellungsbeginn erscheint ein Katalog in Deutsch und Englisch In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec : wo die Ausstellung vom 22. Juli bis 7. Oktober 2012 zu sehen sein wird. Mit der Unterstützung von / Avec le soutien de :

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Der Dichter als Maler

«... die Grenzen überfliegen» Der Maler Hermann Hesse 28. März bis 12. August 2012 Zum 50. Todesjahr von Hermann Hesse (2.7.1877–9.8.1962) präsentiert das Kunstmuseum Bern zusammen mit dem Museum Hermann Hesse, Montagnola, die erste Retrospektive zu Hesses malerischem Werk. Das Kunstschaffen spielte in Hesses Werdegang eine wichtige Rolle. Seine intensive und komplexe Bildsprache ist für das Verständnis von Hesses persönlicher Entwicklung, seines Kunstverständnisses und seines literarischen Werkes von grosser Bedeutung. Die für die Rezeption von Hermann Hesse wohl wegweisende Ausstellung würdigt erstmals Hesses Beitrag zur Kunst der Moderne. 2012 sind es 100 Jahre her, seit sich Hermann Hesse in Bern niederliess. Das «Ougspurgergut» in der Schosshalde, der «Lohn» in Kehrsatz und das Schloss Bremgarten sind die Schauplätze, mit denen Hermann Hesse in Bern eng verbunden war und wo er Inspiration und Förderung fand. Hesses Berner Jahre von 1912 bis 1919 waren nicht nur im Hinblick auf sein literarisches Werk entscheidend. In dieser Zeit, in welcher er den Künstlerroman «Rosshalde» vollendete, begann auch seine bisher wenig bekannte Laufbahn als Maler, die ihren Höhepunkt in den 1920er- und 1930er-Jahren in Montagnola erreichte. Die Jubiläumsausstellung vergegenwärtigt alle Schaffensphasen, Themen, Gattungen und Stilrichtungen, in denen sich Hesse ab den ersten Malversuchen betätigt hat: die frühen Studien mit vielseitigen Bildinhalten, das grossformatige Landschaftsaquarell, die detailreiche Federzeichnung und die kleinformatige Textillustration. _32


Poét et peintre

«... die Grenzen überfliegen» Le peintre Hermann Hesse du 28 mars au 12 août 2012 Pour le cinquantième anniversaire de la mort de Hermann Hesse (2.7.1877–9.8.1962), le Musée des Beaux-Arts de Berne présente, en collaboration avec le Musée Hermann Hesse de Montagnola, la première rétrospective consacrée à l’œuvre pictural de l’artiste.

Hermann Hesse Baum, Häuser, 1922 Aquarell 20 x 28 cm Privatbesitz © 2011, Hermann Hesse-Editionsarchiv, Volker Michels, Offenbach 33_


L’art visuel a joué un grand rôle dans l’évolution de Hesse. Son langage artistique intense et complexe est d’une grande importance pour la compréhension de son évolution personnelle, celle de sa vision artistique ainsi que celle de son œuvre littéraire. Cette exposition, certainement significative pour l’appréhension de l’artiste, révèle pour la première fois la contribution de Hesse à l’art moderne. L’année 2012 marque également les cents ans de l’établissement de Hesse à Berne. L’« Ougspurgergut » à la Schosshalde, le « Lohn » à Kehrsatz et le château de Bremgarten sont les lieux auxquels Hermann Hesse a été étroitement lié et où il a trouvé inspiration et soutien. Les années 1912 à 1919 passées à Berne n’ont pas été décisives uniquement pour son œuvre littéraire. Cette période, dans laquelle il a terminé son roman « Rosshalde » (dont le protagoniste est un artiste), marque le début de sa carrière encore méconnue d’artiste qui atteindra son point culminant dans les années 1920 et 1930 à Montagnola. L’exposition présente toutes les phases de création, les sujets, les genres et les styles, dans lesquels Hesse est actif dès ses débuts dans la peinture: des études de jeunesse aux motifs variés, aux aquarelles de paysage en grand format, en passant par les dessins détaillés à la plume et les illustrations de textes en petit format. Kuratoren / Commissaires : Matthias Frehner (Kunstmuseum Bern), Valentine von Fellenberg (Kunstmuseum Bern), Regina Bucher (Museum Hermann Hesse, Montagnola) AGENDA Eröffnung: Dienstag, 27. März 2012, 18h30. Internationaler Kongress «... die Grenzen überfliegen». Hermann Hesse zum 50. Todesjahr: Eröffnung: Dienstag, 27. März, 14 h. Dauer des Kongresses: 27. bis 30. März 2012. Mehr Informationen zum Kongress und zum Rahmenprogramm ab Anfang März 2012 auf www.kunstmuseumbern.ch

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KATALOG / CATALOGUE «... die Grenzen überfliegen». Der Maler Hermann Hesse. Hrsg. Kunstmuseum Bern, Matthias Frehner, Valentine von Fellenberg und Museo Hermann Hesse Montagnola, Regina Bucher. Mit Textbeiträgen von Regina Bucher, Thomas Feitknecht, Valentine von Fellenberg, Matthias Frehner und Volker Michels und zahlreichen farbigen Abbildungen. Gestaltung: Marie Louise Suter, Kunstmuseum Bern. Deutsch. ISBN 978-3-86678-635-6 In Zusammenarbeit mit / En collaboration avec :

wo die Ausstellung vom 31. August bis 21. Oktober 2012 zu sehen sein wird, und

wo die Ausstellung vom 3. November 2012 bis 20. Januar 2013 zu sehen sein wird. Mit der Unterstützung von / Avec le soutien de :

Hermann Hesse-Stiftung, Bern Stiftung Pro Scientia et Arte, Bern Ruth & Arthur Scherbarth Stiftung, Bern Fontes-Stiftung Zunftgesellschaft zu Schmieden, Bern

Gesellschaft zu Ober-Gerwern, Bern

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ausstellungsgeschoss im fenster zur gegenwart kunstmuseum bern www.kunstmuseumbern.ch bis 21. Januar 2012 Cantonale Berne Jura 2. Februar bis 10. März 2012 Bettina Disler: Präsentation der Videotrilogie: O.K. I love you (2009), If love is the answer could you please rephrase the question? (2010) und Silver Lining (2011) 16. März bis 21. April 2012 20 stops – Arbeitsgruppe NEUstadt Kreative Inputs zum Planungsprozess des Kulturraumes Reitschule, Kunstmuseum Bern, PROGR und Stadttheater Bern

stadtgalerie bern www.stadtgalerie.ch bis 21. Januar 2012 Cantonale Berne Jura 2. Februar bis 10. März 2012 Tashi Brauen: Gruppenprojekt Tashi & Freunde 16. März bis 21. April 2012 20 stops – Arbeitsgruppe NEUstadt Kreative Inputs zum Planungsprozess des Kulturraumes Reitschule, Kunstmuseum Bern, PROGR und Stadttheater Bern


Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag: 14h–18h und Samstag: 12h–16h

galerie bernhard bischoff www.bernhardbischoff.ch bis 7. Januar 2012 Raffaella Chiara: «TRANSFORMER KIT» 12. Januar bis 18. Februar 2012 Reto Camenisch, Andy Harper: «Looking Glass» 23. Februar bis 31. März 2012 Arno Nollen

ovra archives_desk www.ovra-archives.com Der Schalter des Projektes zur Förderung, Vermittlung und Vernetzung von Kunstschaffenden durch die Archivierung ihres Werkes. Anlässe werden per E-Mail/Webseite publiziert.

lehrerzimmer Etappenweiser Aufbau einer Buchgalerie für zeitgenössiche Kunst und einer Café-Bar. Jeweils Donnerstagabend Barbetrieb ab 20h.


Kunstvermittlung Médiation culturelle Veranstaltungen für Erwachsene > > > > > > > >

Private Führungen Öffentliche Führungen Rendez-vous für Singles Kunst über Mittag Zeitfenster Gegenwart Blicke auf die Gegenwartskunst – mit Studierenden im Gespräch Kurse in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Kunst und Religion im Dialog

Art-Insider – der Club für junge Kunstfans Veranstaltungen für LehrpersoneN und Schulklassen > > > >

Führungen für Schulklassen Einführung in die Museumspädagogik Einführungsveranstaltungen für Lehrpersonen Fortbildungskurse für Lehrpersonen


Workshops für Kinder > Sonntagmorgen im Museum > Kindergeburtstag im Kunstmuseum > Workshop für Kinder in Russisch

Activités en français > Visites pour groupes > Visite commentée publique

Activities in English > Private guided tours > Public guided tours > Guided tours for schools > Cool Kids’ Classes


Veranstaltungen für Erwachsene Private Führungen Wir bieten Ihnen auf Anfrage eine Führung durch die Sammlung oder die Wechselausstellungen an. Gerne berücksichtigen wir Ihre spezifischen Wünsche und stellen Ihnen für besondere Anlässe – sei es ein Geburtstag, eine Klassenzusammenkunft oder ein Geschäftsausflug – eine thematische Führung zusammen. Mit einem zusätzlich in unserem Museumscafé organisierten Apéro wird Ihr Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anmeldung / Info: T 031 328 09 11, vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 180.00 plus Eintritt; ab 10 Teilnehmern reduzierter Eintritt

Öffentliche Führungen Öffentliche Führungen in den Wechselausstellungen finden > jeweils am Dienstag um 19h und > am Sonntag um 11h statt. Dauer 1 Stunde. Die genauen Daten sind in der Agenda, in den Informationen zu den Ausstellungen oder unter www.kunstmuseumbern.ch zu finden. Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt genügt.

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Rendez-vous für Singles 45 Minuten zusammen Kunst betrachten, miteinander ins Gespräch kommen und dieses nach der Veranstaltung im Museumscafé fortsetzen. Jeden ersten Dienstag des Monats. > Dienstag, 3. Januar, 7. Februar, 6. März 2012, 18h30–19h15 Anmeldung nicht erforderlich Leitung: Beat Schüpbach, Anna Bähler Kosten: CHF 10.00 oder CHF 20.00 inkl. Cava und kl. Tapas im Café Kunstmuseum

Kunst über Mittag Gesprächsveranstaltung vor Originalwerken > Jeden Mittwoch von 12h30–13h Anmeldung nicht erforderlich Leitung: Simone Moser, Anna Magdalena Schafroth, Franziska Vassella Kosten: CHF 10.00 oder CHF 25.50 inkl. Suppe, Salat und Glas Tee im Café Kunstmuseum

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ZEITFENSTER GEGENWART Einen Augenblick Zeit, um genauer hinzuschauen? Einmal im Monat nehmen wir ausgewählte Werke der Gegenwartskunst unter die Lupe und unterhalten uns über Sichtbares, Überraschendes, Aufregendes, Ästhetisches, Irritierendes und Unsichtbares. Gelegentlich werden auch Künstler, Künstlerinnen und andere Gäste gegenwärtig sein. Wir freuen uns auf ein offenes Gespräch mit Ihnen. Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt genügt.

> Dienstag, 31. Januar, 18h Rundgang und Gespräch mit der Kuratorin Kathleen Bühler in der Ausstellung Mysterium Leib. Berlinde de Bruyckere im Dialog mit Lucas Cranach und Pier Paolo Pasolini.

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BLICKE AUF Gegenwartskunst – MIT STUDIERENDEN IM GESPRÄCH Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Uni Bern blicken auf ausgewählte Werke innerhalb der Wechselausstellungen und der Sammlung. Der junge Blick richtet sich an alle Interessierten mit dem Ziel, mit Ihnen in einen spannenden Dialog zu treten und die Werke auf ganz neue Weise zu erfahren. > Samstag, 4. Februar, 3. März, 31. März, 14h-15h Anmeldung nicht erforderlich, Ausstellungseintritt genügt. Leitung: Gabriel Flückiger, Anna Friedli, Etienne Wismer

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KURS IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER VOLKSHOCHSCHULE Kurs im Rahmen der Ausstellung: Passion Bild. Russische Kunst seit 1970 Das Kunstmuseum Bern zeigt über 150 Werke aus Arina Kowners umfangreicher Sammlung russischer Gegenwartskunst, deren Schwerpunkt in der Wendezeit 1984–1996 liegt. Der Kurs bietet die Möglichkeit, neben den im Westen bereits bekannten Vertretern der Moskauer Schule, z. B. Ilja Kabakov oder Grisha Bruskin, auch die widersprüchliche und spannungsreiche St. Petersburger Schule kennenzulernen, die u. a. den Neoakademismus repräsentiert. Künstler der jüngeren Generation setzen sich mit den Vorbildern der Russischen Avantgarde, aber auch mit der politischen und gesellschaftlichen Situation in Russland auseinander, so z. B. mit dem Krieg in Tschetschenien oder der Religion. Im Kurs werden künstlerische Aktionen erörtert, im Mittelpunkt steht jedoch die Malerei. > Dienstag, 17. Januar, 24. Januar, 31. Januar, 17h30–18h45 Anmeldung: Volkshochschule Bern: T 031 320 30 30, info@vhsbe.ch Leitung: Cornelia Klein Toffler, Kunstvermittlerin Kosten: CHF 60.00 für dreimal

Kunst und Religion im Dialog Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen und christkatholischen Kirche Bern, Werke aus der Sammlung > Sonntag, 4. März, 15h30 Anmeldung nicht erforderlich Leitung: Kathleen Bühler (Kunstmuseum Bern) und Hans Gerny (Bischof der christkatholischen Kirche der Schweiz 1986–2001) Kosten: CHF 10.00 _44


ART-INSIDER – DER CLUB FÜR JUNGE KUNSTFANS Werde Mitglied des neuen Clubs und ein Insider der Kunstszene in Bern. Du triffst dich mit Gleichgesinnten, lernst Künstler, Sammler, Ausstellungsmacher und die anderen Profis im Kunstbetrieb kennen oder entdeckst beim gestalterischen Experimentieren deine Talente. Einmal pro Jahr findet eine exklusive Reise zu einem hippenn Kunstort statt. Ab 16 Jahren. Weitere Privilegien: 20 Prozent Rabatt im Museumsshop, Museumsnachtticket Neugierig? Dein erster Besuch ist gratis. > Normalerweise am letzten Samstag im Monat (ohne Schulferien), 13h30–16h30 Treffpunkt im Kunstmuseum Bern > Samstag, 28. Januar: Einblicke Psychiatrie-Museum Bern, Treffpunkt Kunstmuseum um 13h30 > Dienstag, 28. Februar: Kunst und Fussball, 19h–21h > Freitag 16. März: Museumsnacht Kosten: CHF 50.00 pro Jahr (exkl. Reisekosten) Leitung: Annette Rhiner, Künstlerin und Kunstvermittlerin Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder art-insider@kunstmuseumbern.ch Mit der Unterstützung von: 45_


Veranstaltungen für Lehrpersonen und Schulklassen Führungen für Schulklassen Für Klassen aller Stufen haben wir ein entsprechendes Angebot an Vorschlägen und Ideen, sind aber auch offen für spezielle Wünsche. Wir bieten Möglichkeiten, die Kunstbetrachtung durch eigenes Gestalten zu vertiefen und zu erweitern. Der geführte Besuch von Schulklassen kostet CHF 140.00 (Dauer: 90 Minuten). Führen Lehrerinnen und Lehrer ihre Klasse selbst durch das Museum, ist der Eintritt frei und keine Anmeldung nötig. 4 für 3: Gerne arbeiten wir mit derselben Klasse mehrere Male. Der vierte geführte Museumsbesuch während des gleichen Schuljahres ist gratis. Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch

Einführung in die Museumspädagogik Dreistündige Weiterbildungsveranstaltung für Lehrkollegien. Termin nach Vereinbarung. Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 250.00

EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNGEN FÜR LEHRPERSONEN Sean Scully. Grey Wolf - Retrospektive > Dienstag, 13. März, 18h > Mittwoch, 14. März, 14h Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

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Fortbildungskurse für Lehrpersonen Fortbildung am Mittwoch Der Kurs stellt Werke vor, die für die Bildbetrachtung mit Schulklassen geeignet sind, und gibt Anregungen für die gestalterische Vertiefung. Für Lehrpersonen aller Stufen. > Mittwoch, 28. März, 14h, Einblick in die Ausstellung Sean Scully. Grey Wolf - Retrospektive Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

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Workshops für Kinder Sonntagmorgen im Museum – UND DER KONTINENT SÜDMERIDIAN Adolf Wölflis riesige Zeichnung entführt uns in eine fantastische Welt. Wir begeben uns auf eine imaginäre Reise und erkunden den Kontinent Südmeridian. Dort wimmelt es von Farben, Mustern, Gesichtern, Häusern und Strassen. Welche Sprache muss man hier wohl können? Ein spielerischer Workshop mit Besuch der Ausstellung und Eigenaktivität im Atelier. Ab 6 Jahren Für die Erwachsenen findet um 11h eine öffentliche Führung statt. Mehr Informationien siehe www.kunstmuseumbern.ch. > Sonntag, 29. Januar, 10h30–12h Anmeldung/Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

Sonntagmorgen im Museum – AFRIKA UND GRAUER WOLF Wie stellst du dir ein Bild mit dem Titel «Afrika» vor? Sean Scully braucht für sein «Afrika»-Bild nur Rechtecke in verschiedenen Grössen und Farbtönen. Lass dich in die Farbenwelt seiner grossen Bilder entführen. Im Atelier kombinierst du Farben und Flächen nach Lust und Laune zu einem eigenen Bild. Ab 6 Jahren Für die Erwachsenen findet um 11h eine öffentliche Führung statt. Mehr Informationien siehe www.kunstmuseumbern.ch. > Sonntag, 25. März, 10h30–12h Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00

Ein neues Kinderangebot (für 6- bis 12-jährige Kinder) startet Ende März, jeweils einmal monatlich an einem Samstagmorgen. 49_


Kindergeburtstag im Kunstmuseum Möchtest du deinen Geburtstag im Kunstmuseum feiern? Lade deine Freunde ein, wir stellen ein besonderes Programm für dich zusammen. Wir betrachten ein Kunstwerk, gestalten im Atelier und essen zusammen Kuchen. Ab 6 Jahren, max. 12 Kinder. Dauer: 2 Stunden Kosten: CHF 240.00, inkl. Überraschung, Kuchen und Getränk Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch

Workshop für Kinder in Russisch Kunstwerke betrachten, Farben und Formen entdecken, Geschichten hören und erfinden, anschliessend im Atelier eigene Werke gestalten. > Samstag, 21. Januar, 18. Februar, 10. März, 31. März, 10h15–12h Anmeldung / Info: T 031 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch Kosten: CHF 10.00


Activités en français Visites pour groupes Nous organisons sur demande des visites commentées en français de la collection permanente ou des expositions temporaires. Il est possible de mettre l’accent sur des thèmes spécifiques selon accord préalable. Visites de groupe : CHF 180.00, prix d’entrée réduit dès 10 personnes Inscription : T 031 328 09 11, vermittlung@kunstmuseumbern.ch

VISITES COMMENTÉES PUBLIQUES Les visites commentées donnent un aperçu des aspects principaux d’une exposition et durent environ une heure. Ne payer que son entrée. Pas besoin de s’inscrire. Sean Scully. Grey Wolf – Rétrospective > Mardi 24 avril à 19h30

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Activities in English Private guided tours Private guided tours for individuals and groups through the museum’s permanent collection and temporary exhibitions are available upon request. CHF 180.00; reduced entrance fee for groups of 10 or more. For further information: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch

PUBLIC GUIDED TOURS Amiet – «Joy of My Life», The Eduard Gerber Collection > Tuesday, January 10, 7:30 pm Sean Scully. Grey Wolf – Retrospective > Tuesday, March 20, 7:30 pm > Tuesday, May 8, 7:30 pm

guided tours for schools The museum’s collection is an excellent out-of-school resource for incorporating art appreciation into a school’s curriculum. Art workshops and guided tours to fit the needs of students are available upon request. CHF 140.00 (90 min.), which includes entrance fee. For further information: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch

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COOL KIDS’ CLASSES ART WORKSHOPS FOR KIDS AND TEENS (AGES 6 – 14) Do you like art? Can you speak English? Then you can come to the Museums’s «Cool Kids’ Classes» art workshops for English-speaking kids and teens to draw, paint, model in clay after works by Matisse, MIro, Renoir and Monet...Degas, Franz Marc, Picasso and Klee. The workshops are designed to stimulate cognitive, verbal and creative skills and the youngster’s ability to think independently. > Tuesdays, January 24, February 14, March 6 and 27, 4:30–6 pm > Saturdays, January 28, February 18, March 3 and 24, 10:30 am – noon Registrations are obligatory: T 031 328 09 11 or vermittlung@kunstmuseumbern.ch CHF 10.00 per participant per session Workshop instructor: Mrs. Anita Geiser


19. Januar bis 1. Februar

VIEL NEUES IM OSTEN Russische Filme im Kino Kunstmuseum Von ‹Assa›, dem Kultfilm der Perestrojka, zu aktuellen Meisterwerken wie ‹How I Ended This Summer›: Zur Ausstellung ‹Passion Bild. Russische Kunst seit 1970› im Kunstmuseum Bern zeigt das Kino Kunstmuseum neue Tendenzen im russischen Kino.

kinokunstmuseum.ch


«was wir schon immer wollten...» im kunstmuseum bern

MIT DEM PROGR ALS GAST! Stefan Heuss The Dead Brothers Nina Burri DracheNäscht Fotostudio Öffentliche Bandproben im PROGR Künstlergespräche zu «20 stops» Bernische Kunstgesellschaft BKG Kinderprogramm


Gönnervereine Associations affiliées

Verein der Freunde Kunstmuseum Bern Werden Sie Mitglied des Vereins der Freunde Kunstmuseum Bern. Sie leisten einen wertvollen Beitrag an das Kunstmuseum und an das Berner Kunstleben. Der Verein fördert das Kunstmuseum Bern insbesondere durch den Ankauf von Kunstwerken und die Unterstützung von Ausstellungen und Anlässen. www.kunstmuseumbern.ch

Amis du Musée des Beaux-Arts de Berne Adhérez à l’Association des Amis du Musée des Beaux-Arts de Berne (Verein der Freunde Kunstmuseum Bern). Vous rendrez ainsi un service précieux à notre musée et à la vie culturelle de Berne. L’association soutient le musée, en particulier dans l’organisation de projets d’expositions ou de manifestations, de plus elle acquiert des œuvres pour le musée. www.kunstmuseumbern.ch

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Bernische Kunstgesellschaft BKG Die BKG fördert das Verständnis für die zeitgenössische Kunst und unterstützt inbesondere begabte junge KünstlerInnen, das Kunstmuseum Bern und die Kunsthalle Bern. Die BKG veranstaltet Führungen in Ausstellungen, Besichtigungen von Kunstwerken im In- und Ausland, Atelierbesuche und organisiert Vorträge. Jährlich vergibt sie mit dem Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendium den höchst dotierten privaten Kunstpreis im Kanton Bern. www.kunstgesellschaft.be

Bernische Kunstgesellschaft BKG – Association d’art La Bernische Kunstgesellschaft encourage la compréhension de l’art, en particulier l’art contemporain et apporte surtout son appui à de jeunes talents, au Musée des Beaux-Arts de Berne et à la Kunsthalle Bern. Elle organise des visites guidées d’expositions, des découvertes d’œuvres d’art en Suisse et à l’étranger, des visites d’atelier et organise des conférences. Elle accorde chaque année la Bourse Louise Aeschlimann et Margareta Corti, le prix artistique privé le mieux doté dans le canton de Berne. www.kunstgesellschaft.be

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Stiftung Kunsthalle Bern Die private «Stiftung Kunsthalle Bern» wurde 1987 durch Sammler von Gegenwartskunst gegründet. Ziel ist es, mit den jährlichen Spenden aus den internationalen Ausstellungen der Kunsthalle herausragende Werke anzukaufen, um diese für den Kunststandort Bern zu erhalten. Die bereits beachtliche Sammlung steht dem Kunstmuseum Bern für Ausstellungen zur Verfügung. www.stiftungkunsthallebern.ch

Fondation Kunsthalle Bern La fondation privée «Stiftung Kunsthalle Bern» a été fondée en 1987 par des collectionneurs d’art contemporain. L’objectif est d’acheter avec les dons annuels des œuvres exceptionnelles dans les expositions internationales qui se tiennent à la Kunsthalle Bern, afin de les conserver pour le patrimoine artistique bernois. La collection déjà richement dotée est à disposition du Musée des Beaux-Arts de Berne pour ses expositions temporaires. www.stiftungkunsthallebern.ch

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bernerkunstfonds

Berner Kunstfonds 1993 wurde der Berner Kunstfonds durch den «Verein der Freunde Kunstmuseum Bern», die «Bernische Kunstgesellschaft» und die «Kunsthalle Bern» gegründet, um die Beziehungen zu Mäzenen und Sponsoren auf privatwirtschaftlicher Basis zu intensivieren und zu koordinieren. Die Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen dem Kunstmuseum Bern und der Kunsthalle Bern sowie zur Kunstvermittlung und zum Kunstleben. www.kunstmuseumbern.ch

Berner Kunstfonds En 1993, les associations «Verein der Freunde Kunstmuseum Bern», «Bernische Kunstgesellschaft» et «Kunsthalle Bern» s’associent pour créer le «Berner Kunstfonds», afin d’intensifier et de coordonner les rapports aux mécènes et sponsors de façon efficace. Les membres contribuent de façon significative à l’intensification de la collaboration entre le Musée des Beaux-Arts de Berne et la Kunsthalle Bern, ainsi qu’à la vie culturelle du canton. www.kunstmuseumbern.ch

Kontakt: Gönnervereine, Sekretariat, Hodlerstrasse 8–12, 3000 Bern 7, T +41 31 328 09 44, member@kunstmuseumbern.ch Contact : Associations affiliées, Secrétariat, Hodlerstrasse 8–12, 3000 Bern 7, T +41 31 328 09 44, member@kunstmuseumbern.ch

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Ihr Anlass Das Kunstmuseum Bern für Ihren Anlass Ob Tagungen, Kurse, Firmenevents oder Familienanlässe – der aussergewöhnliche Rahmen setzt Zeichen und sorgt für unvergessliche Augenblicke. Das Kunstmuseum Bern bietet das kunstvolle Umfeld und die nötige Infrastruktur für Anlässe im kleinen wie auch grossen Rahmen. Einige unserer Museumsräume sind vielseitig nutzbar und ermöglichen Veranstaltungen nach Ihren Vorstellungen. Beliebt als Rahmenprogramm sind u.a. persönliche Führungen durch Ausstellungen oder thematische Bildbetrachtungen zu einem Leitgedanken von Ihnen. Lassen Sie sich von uns beraten. Rosmarie Joss gibt Ihnen Auskunft und unterstützt Ihre Idee bis zur Realisierung: T +41 31 328 09 18, rosmarie.joss@kunstmuseumbern.ch

Votre manifestation Le Musée des Beaux-Arts de Berne pour votre manifestation Qu’il s’agisse d’un congrès, d’un cours, d’un événement au sein de votre entreprise ou d’une réunion de famille, un cadre exceptionnel est un signe de marque et procure des instants inoubliables. Le Musée des Beaux-Arts de Berne offre l’environnement prestigieux et l’infrastructure nécessaire aussi bien pour des manifestations de petite que de grande envergure. Quelques salles du musée sont polyvalentes : vous pouvez y organiser vos manifestations en fonction de vos souhaits. Les visites guidées d’expositions sont très appréciées comme programme cadre, de même que la contemplation de tableaux en suivant un thème choisi par vous. Nous vous conseillerons volontiers. Rosmarie Joss vous renseignera et vous aidera à réaliser votre idée : T +41 31 328 09 18, rosmarie.joss@kunstmuseumbern.ch

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Mit der Loebkarte erhalten Sie CHF 5.– Rabatt auf den Eintritt im Kunstmuseum Bern. Haben Sie noch keine Loebkarte? Bestellen Sie diese unter www.loeb.ch.

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Messe für rares Vintage intérieur des 20. Jahrhunderts

www.zpk.org


Besucherinfo/Infos visiteurs Reguläre Öffnungszeiten / Heures d’ouverture régulières Di/Ma, 10h–21h, Mi–So/Me–Di, 10h–17h Feiertage / Jours fériés 30./31.12.2011, 01.01.2012: 10h–17h 02.01.2012: geschlossen / fermé Eintritte / Prix d’entrée Sammlung / Collection CHF 7.00 / 5.00 Ausstellungen bis / Expositions jusqu‘à CHF 26.00 Öffentliche Führungen / Visites commentées publiques Siehe detailliertes Ausstellungsprogramm und Internet/Veuillez consulter les programmes des expositions ou le site internet Gruppenführungen / Visites commentées pour groupes T +41 31 328 09 11, F +41 31 328 09 10, vermittlung@kunstmuseumbern.ch Automatische Programmauskunft / Informations sur répondeur automatique T +41 31 328 09 66 Kunstmuseum Bern / Musée des Beaux-Arts de Berne Hodlerstrasse 8–12, 3000 Bern 7, T +41 31 328 09 44, F +41 31 328 09 55 info@kunstmuseumbern.ch, www.kunstmuseumbern.ch Programmänderungen bleiben vorbehalten / Le programme demeure sous réserve de modifications _66


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ab Februar 2012


LES AMIS DU

MEHR KUNST FÜR DIE SCHWEIZ. Die Credit Suisse p egt langjährige Partnerschaften mit ausgewählten Kunstinstitutionen. So mit dem Kunstmuseum Bern, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Winterthur, Kunsthaus Zug, Museum Rietberg in Zürich, Museo d’Arte Lugano, der Fondation Pierre Gianadda in Martigny und der Fondation de l’Hermitage in Lausanne. credit-suisse.com/sponsoring


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