„Licht und Schatten in der CASHPOINT Arena!“
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Inhalt
Cover Bild: Jürgen Margreitter
Impressum: Herausgeber: SCR ALTACH Spielbetriebs GmbH Schnabelholz 1 | A-6844 Altach Tel: +43 (0)5523/52100 E-mail: office@scra.at, Internet: www.scra.at Für den Inhalt verantwortlich: Harald Oberdorfer Redaktionsteam: Harald Oberdorfer [ho] | Thomas Tomaselli [tt] Thomas Giesinger [tg] | Raffael Zanoni [rz] David Giesinger [dg] | Oliver Kopf [0k] | Georg Sönser [gs] Johannes Schmied [js] | Ümit Cinar [uc] Fotos: Georg Sönser | Jürgen/ Michaela Margreitter Jürgen Grasmuck | Manny Wicher | Luggi Müller Inserate und Organisation: Jürgen Egle | Christoph Begle Mario Mayer | Werner Grabherr | Johannes Schmied Monika Grayer DTP & Layout: Günther Tschohl Druck: Hecht Druck - Hard Papier: Zertifiziertes Umweltschutzpapier
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Aus dem Inhalt / Impressum Vorwort Christoph Längle 10 Fragen an Mario Mayer Interview mit Lienhart und Zech Baufortschritt in Bilder Ismael Tajouri in Amerika Adi Hütter Damir Canadi Alex Guem Was wurde aus ... Gert Zöhrer? 177er Spiel Zahlen und Fakten Gastkommentar Thomas Maier Fotostrecke Nachwuchs U12A U 13 Frank Türtscher Fanpost aus aller Welt Nachwuchstrainer im Casino Tischtennisturnier Fliegende BierverkäuferInnen Gastkommentar Joachim Mangard
Goal Ausgabe 45 | 03
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Liebe SCRA-Familie! Was lange dauert wird endlich gut. Oder das lange Warten hat ein Ende und es hat sich gelohnt, zu warten. So oder ähnlich könnte der Werdegang für die neue Fohrenburger Fantribüne umschrieben werden. Wie ich bereits mehrfach betont habe, ist die Fantribüne das Herzstück eines jeden Stadions. Das gilt auch für unsere Fohrenburger Fantribünein der CASHPOINT Arena. Es war ein langes Warten für unsere Fans und Zuschauer. Schlussendlich hat es sich gelohnt und man hat keine Kompromisslösung gesucht, sondern sich auf das große Bild konzentriert. Ein überdachtes, geschlossenes Stadion mit 8000 Sitzplätzen, welches in Etappen entstehen soll. Wenn man die neue Tribüne samt Eckverbauung im Süden unseres Stadions sieht, wenn man auf ihr steht oder sitzt und den Blick auf das Spielfeld genießt, dann wirkt sie weit imposanter als in den 3D-Animationen. Für uns als Club ein großer Schritt, für die Besucher in der CASHPOINT Arena eine deutliche Verbesserung des Stadionerlebnisses. Nebst den neugeschaffenen Steh- und Sitzplatzbereichen werden die Beschallung und die sich nun bietenden Möglichkeiten für Fanchoreographien für eine ganz besondere Stimmung im Stadion sorgen. Die neue Fantribüne wird für alle Besucher den Stadionbesuch noch attraktiver machen und es wird klar werden, was wir unter dem großen Bild verstehen. Unser Dank gilt an dieser Stelle dem Land Vorarlberg und der Gemeinde Altach für die große Unterstützung für dieses Projekt.
Im Sommer soll mit dem Bau des Trainingscampus auf der Sportanlage Schnabelholz begonnen werden und damit die nächste Weiterentwicklung der Infrastruktur erfolgen. Die Planungen für neue Kabinen, medizinische Behandlungs- und Regenerationsräume, eine Kraftkammer etc. für unsere Profi- und Amateurmannschaft laufen auf Hochtouren. Hier soll ein zweckmäßiges Gebäude entstehen. Die bis dato benützten Räumlichkeiten sind aus den 90er Jahren und waren natürlich niemals auf einen Profibetrieb ausgerichtet. Was bei anderen Proficlubs Standard ist, wird nun auch bei uns Einzug halten.
Bereichen Sport, Infrastruktur und Strukturen. Im Sinne unserer weiteren Professionalisierung und der nachhaltigen Entwicklung unseres Clubs werden wir auf keinen dieser Bereiche vergessen. Versprochen! Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf eure Unterstützung zählen und unseren SCR Altach gemeinsam mit euch in eine noch bessere Zukunft führen können. Christoph Längle Geschäftsführer des CASHPOINT SCR Altach
In der Zukunft stehen wir vor weiteren großen Herausforderungen in den
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Fragen an: Mario Mayer
Wer W r auf We u der Webseite uf W bseite des CASPOINT We CAS CA ASPOIN I T SCRA IN R auf RA u „Geschäftsstelle“ uf „Geschäf äft äf ftsstelle kklickt, kl ickt k , trif kt iff if fft ft auf u den lang uf ngj ng gjährig i en Mitarbeiter Mario Mayer. Das ig trifft langjährigen 57-j - ährie „A -j „„Altach-Urgestein“ Altach-Urg Al r estein“ arbeitet seit sieben Jahren als Teamrg 57-jährie manag a er beim SCRA ag R und kü RA kkümmert mmert r sich hinter den Ku rt K lissen um dimanager Kulissen verse Bereiche im Back-Of Offi Of ffice. Um einen Einblick in seine Back-Office. vielf lfä lf fältig i en Au ig A ufg uf fgaben zu erhalten, stellt GOA OAL OA AL die 10 Frag a en fü ag ffürr einvielfältigen Aufgaben GOAL Fragen mal ke kkeinem inem Sp SSpieler, ieler, sondern dem fü ffürr seine Zuverlässig i ke ig k it und sein Zuverlässigkeit Org r anisationstalent beim Ve rg V rein so geschätz t ten Mario Mayer. tz Organisationstalent Verein geschätzten
Mario, Teammanager Teammanag a er einer Bundesliga-Mannschaft ag Bundeslig i a-Mannschaf ig aft af ft klingt kling n t für ng f r fü 1 Fuß u ballf uß lfa lf fans nach einem wahren Traumjob. Traumj m ob. Ist das so? mj Fußballfans
ffreue eue mich täglich auf die Arbeit. ❏ … Absolut – ich fr Tiefe f n. fe ❏ … Es gibt wie in jedem Job Höhen und Tiefen. fga fg gaben sind auff jjeden eden Fall sehr abwechslungsreich. ❏ … Die Aufg Aufgaben
Bereich? W lche Tätig i ke ig k ite t n fa te ffallen llen beim SCRA R in deinen Bere RA r ich? re Welche Tätigkeiten 2 We ❏ … Betreuung Betr t euung der Spieler neben dem Platz tr t tz
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W hnungssuche). Wo (z.B. Wohnungssuche). Organisati t on von Tr ti T ainingslagern und Auswärtsreisen. ❏ … Organisation Trainingslagern ❏ … Erstellen von Video-Material und Analysen. es eine Ausbildung n fü ng ffürr eine so vielf lfä lf fältig i e Position wie ig vielfältige 3 Gibt Teammanag a er? ag Teammanager? ❏ … Nein, ich glaube Leidenschaft f und Allrounderft Q Qu alitäten sind das Wichti t gste. ti Qualitäten Wichtigste. ❏ … Das ist gar keine schlechte Idee… ❏ … a, es gibt einen offiziellen offi f ziellen Lehrgang beim ÖFB. ffi
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Goal Ausgabe Ausg s abe 45 | 07 sg
„Die Verletzungen sollen keine Ausrede sein, waren aber sicher ein Mitgrund“ Die beiden tragen das Trikot des CASHPOINT SCR Altach mittlerweile seit 2009 bzw. 2012. Auch in der kommenden Saison stehen bei beiden Defensivakteure im Rheindorf unter Vertrag. Die Rede ist von Andi Lienhart und Benedikt Zech. Die beiden Freunde stellten sich den Fragen von GOAL-Redakteur Thomas Tomaselli. GOAL: Eine lange Saison neigt sich dem Ende entgegen. Wie wichtig wird die Pause für euch persönlich und auch aus Sicht der gesamten Mannschaft? Bene: Vor allem um den Kopf frei zu bekommen, wird die Pause sehr wichtig! Auch um ein wenig Abstand zu gewinnen von diesem Negativlauf im Frühjahr, das wir natürlich auch lieber erfolgreicher absolviert hätten. Lieni: Ich glaube, dass nach so einer langen Saison die Pause sehr wichtig ist. Vor allem auch weil es speziell im Frühjahr nicht so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben nach der Saison drei Wochen Pause, in denen man mal weg vom Fußball kommt, abschalten kann, um in der neuen Saison dann wieder richtig durchstarten zu können. GOAL: Habt ihr eine Verletzungsserie, wie sie dieses Jahr in Altach aufgetreten ist, schon einmal in dieser Form erlebt? Bene: So extrem wie es bei uns war, habe ich es persönlich noch nicht erlebt. Es sind ja vor allem Spieler ausgefallen, die bei uns gesetzt sind, wichtige Stützen im Zentrum haben gefehlt. Selbst Topclubs in Österreich nehmen wir die Wiener Vereine als Beispiel - könnten so viele Ausfälle meiner Meinung nach auch nicht kompensieren. Das soll keine Ausrede sein, es ist nicht der Hauptgrund für die fehlenden Ergebnisse, aber mit Si-
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cherheit ein Mitgrund. Es leidet vor allem die Trainingsqualität darunter, denn wenn du nur 13 gesunde Spieler zur Verfügung hast, ist ein positionsgetreues Training einfach nicht möglich. Gleichzeitig fehlt dann auch der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. Lieni: Ich sehe das wie Bene, auch ich habe das in der Form noch nie erlebt. Vielleicht haben einige Verletzungen auch im mentalen Bereich ihren Ursprung. Besonders für einen kleineren Club ist es schwer, wenn man Woche für Woche auf bis zu zehn Spieler verzichten muss. GOAL: Wie sieht eure Saisonbilanz 2017 / 18 aus? Bene: Ich denke, wir werden beide hier ähnliche Antworten geben. Der Anfang war extrem furios, richtig cool. Ich glaube, dieses Mal war es noch besser als vor zwei Jahren und jeder will da auch wieder hin. Unterm Strich können wir mit der Bundesligasaison nicht zufrieden sein, mit den internationalen Auftritten schon, auch wenn es schade ist, dass wir den Einzug in die Gruppenphase so knapp verpasst haben. GOAL: Lieni, dann stelle ich gleich
eine andere Frage an dich. Stichwort Zuschauerreaktionen, möchtest du dazu etwas sagen? Lieni: Auf jeden Fall, ich bin über einige Kommentare, die von manchen Zuschauern gekommen sind, richtig enttäuscht. Mir ist klar, dass aufgrund der letzten Jahre die Erwartungshaltung gestiegen ist, das ist ja bei uns Spielern nicht anders. Aber manche scheinen vergessen zu haben, dass wir immer noch in Altach sind und ich bin der Meinung, dass uns die Leute unterstützen sollten, Beleidigungen sind völlig fehl am Platz.
„Das gehört nicht auf den Fußballplatz“ Benedikt Zech
Bene: Ich möchte ebenfalls noch etwas dazu sagen. Man sollte die Kirche im Dorf lassen, wir sind ein kleiner Verein und wir verstehen auch, dass die Fans alles andere als zufrieden sind. Wir sind ja selbst überhaupt nicht zufrieden. Das gibt aber in meinen Augen einzelnen Personen nicht
das Recht, persönliche Attacken von der Tribüne aus zu starten, wenn ich beim Gang in die Kabinen mit meinen Angehörigen spreche. Da sind zum Teil Worte gefallen, die gehören nicht auf den Fußballplatz. Ich möchte aber auch gleichzeitig betonen, dass es zum Glück auch anders geht. Ein Zuschauer hat diese Aktion mitbekommen und hat diejenigen deutlich zurechtgewiesen. Solche Fans brauchen wir, gerade in der schweren Phase, in der sich die Mannschaft gerade befindet. GOAL: Euch verbindet eine enge Freundschaft. Wie würdet ihr euch gegenseitig beschreiben, sowohl auf als auch neben dem Platz. Bene: (lacht) Willst du, dass wir danach keine Freunde mehr sind? Nein, Andi ist auf jeden Fall ein Familienmensch, gleichzeitig aber sehr impulsiv auf dem Platz. Ab und zu aber auch beim Kartenspielen, da kann es dann auch mal lauter werden. Wir haben uns - seit ich in Altach bin - von Anfang an gut verstanden, auch unsere Frauen mögen sich sehr. Deshalb glaube ich auch, dass - falls sich unsere Wege mal trennen sollten -, die Freundschaft auch weiter bestehen bleibt. Auf dem Platz ist Andi ein absoluter Leader-Typ, der extreme Offensivpower in unser Spiel bringt und über die rechte Seite mit seinen Flanken seine Stärken gut einbringt.
„Für mich ist er einer der besten Innenverteidiger der ganzen Liga“ Andi Lienhart über Bene Zech
Lieni: Ich kann das eigentlich nur zurückgeben. Seit wir uns kennen, sind wir wirklich gut miteinander befreundet. Bene ist eher ein relativ ruhiger Typ, mit dem man aber immer seinen Spaß haben kann. Auf dem Platz ist er in letzter Zeit noch weiter gewachsen und hat auch eine Leader-Rolle bei uns übernommen. Für mich ist er einer der besten Innenverteidiger der ganzen Liga. Ich glaube, es gibt keinen schnelleren Spieler in Österreich, der gleichzeitig auch fußballerisch stark ist. Meine kleine Tochter liebt ihn auch und wie Bene schon gesagt hat, unsere Familien verstehen sich einfach sehr gut. GOAL: Bene, Andi ist ja wie angesprochen schon Vater. Wie sieht es bei dir mit der Familienplanung aus? Bene: Meine Freundin Anna und ich werden jetzt Ende Mai standesamtlich und im Silvester dann kirchlich heiraten. Nachwuchs würde ich mir natürlich auch wünschen, überhaupt keine Frage. GOAL: Welche Rolle spielt die Familie in euren Karrieren? Lieni: Eine sehr, sehr wichtige! Ich bin nun bereits seit 12 Jahren mit meiner Frau zusammen. Zu meiner Anfangszeit in Altach hat sie noch in
Graz studiert, mich aber immer auf meinem Weg unterstützt. Es waren sicher keine einfachen Zeiten, aber es ist was Schönes, wenn man eine so tolle Frau an seiner Seite hat. Bene: Der Beruf des Fußballprofis unterscheidet sich ja in vielen Dingen von anderen Berufen. Gerade die Frau eines Fußballers ist oft alleine, bei mir ist es natürlich leichter, weil ich von hier bin. Auch meine Eltern unterstützen mich, bei jedem Familienfest ist der Fußball Thema Nummer eins, momentan ist aber die Hochzeit das wichtigste Thema (lacht). GOAL: Wie habt ihr den Erfolgsrun der Salzburger in der Europa League wahrgenommen? Lieni: Man muss Salzburg ein ganz großes Lob aussprechen, wie sie Österreich in Europa in dieser Saison vertreten haben. Das hat zu Hause vor dem Bildschirm richtig Spaß gemacht. Die Salzburger haben gezeigt, dass auch in der österreichischen Liga guter Fußball gespielt wird und wir international durchaus mithalten können. Dieser Teamspirit, den die Mannschaft entwickelt hat, beeindruckt mich sehr. GOAL: Kann man davon auch etwas für das eigene Team mitnehmen? Goal Ausgabe 45 | 09
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Bene: Auf jeden Fall, vor allem in diesem Jahr. In meinen Augen hatte Salzburg in den vergangenen Jahren oftmals die besseren Spieler, den stärkeren Kader als heuer. Aber dank des von Andi schon angesprochenen Teamspirits entwickelten die Mozartstädter eine unheimliche Dynamik. Es ist schön, dass man nicht über die Grenzen schauen muss, sondern auch im eigenen Land über Topclubs verfügt. Ich erinnere mich an unsere beiden Heimspiele gegen die “Bullen”, die wir eigentlich beide hätten gewinnen müssen. Für uns ein Beweis, dass wir an einem guten Tag nicht so weit entfernt sind. Ich hoffe, dass dies auch das Ziel vom ganzen Verein ist und man in der Zukunft auch den Sprung zumindest in die Gruppenphase schafft.
„Ich will mir später nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben“ Benedikt Zech
GOAL: Ihr habt beide auch für die kommende Saison einen gültigen Vertrag, sehen wir euch fix auch in der neuen Spielzeit im SCRA-Trikot?
Lieni: Also mich wird man definitiv im SCRA-Trikot sehen, ich bin glücklich hier in Altach und habe überhaupt keine Wechselabsichten. Ich möchte mich jetzt so vorbereiten, dass ich in der neuen Saison dann verletzungsfrei bin. In letzter Zeit habe ich wohl zu selten auf meinen Körper gehört, aber das werde ich ab sofort etwas öfters machen und werde im Sommer noch einmal voll angreifen. Bene: Natürlich ist das Ausland immer noch ein Ziel. Aber ich habe einen Vertrag und so wie es jetzt ausschaut, spiele ich auch nächstes Jahr hier in Altach. Wie wir allerdings wissen, kann es im Fußball oft schnell gehen. Irgendwann möchte ich aber den nächsten Schritt unbedingt machen, da ich mir später nach meiner Karriere nicht vorwerfen will, es nicht versucht zu haben.
GOAL: Ich bedanke mich für das offene und interessante Gespräch, wünsche Andi Lienhart und allen Verletzten gute Genesung sowie für Anna und Bene alles Gute für die Hochzeit! [tt]
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Baufortschritt in Bilder
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Foto aus der Vogelperspektive von Luggi Mßller / Segelugsportler
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Ein ehemaliger Altach - Spieler in New York In der Winterpause wechselte der ehemalige Altach Spieler Ismael Tajouri von Austria Wien zum New York City FC. Mit GOAL-Redakteur Johannes Schmied sprach der 24-Jährige unter anderem über die Eingewöhnung in New York, sein Verhältnis zu David Villa sowie über Erinnerungen an Altach. GOAL: Isi, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für ein Interview. Du bist relativ überraschend nach New York in die MLS gewechselt. Wie kam der Kontakt zu New York City FC zustande? Isi: Vor einem halben Jahr wurde mein Manager kontaktiert und dann ging es sehr schnell. Ich musste nicht lange überlegen, da es für mich der nächste Step auf der Karriereleiter bedeutete, mit diesem Trainer und den überragenden Spieler hier im Kader. GOAL: Die Vereinigten Staaten und vor allem New York unterscheiden sich doch sehr vom beschaulichen Österreich. Hast du dich bereits eingelebt? Isi: Langsam aber sicher komme ich sehr gut zurecht hier, obwohl die Umstellung am Anfang doch recht schwer war. Eine große Umstellung war die Sprache natürlich. Mittlerweile fühle ich mich sehr wohl, man hat mir hier sehr geholfen und ich wurde in der Mannschaft und im Verein gut aufgenommen. Was natürlich auch toll ist, ist das ich nur ca. 15 Minuten in die Stadt brauche. GOAL: Einer der Starspieler, die du bereits angesprochen hast und der bei euch im Kader steht, ist David Villa. Wie ist dein Verhältnis zum Welt- und Europameister David Villa. Isi: David Villa ist ein sehr netter Spieler. Er versucht, jedem zu helfen und jeden zu unterstützen. Wir profitieren extrem von seinem Erfahrungs-
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schatz. Ich verstehe mich sehr gut mit ihm, ein guter Typ. GOAL: Auch der Trainer von euch ist kein unbekannter Name im Weltfußball. Patrick Vieira war lange Zeit das Gesicht des FC Arsenal und ist nun dein Coach.
„Patrick Vieira spricht sehr viel mit mir“ Isi: Jeder kennt einen Patrick Vieira, ein überragender Spieler aber auch Trainer. Seine Spielphilosophie ist sehr auf das Spielerische ausgelegt. Das heißt, er will jede Aktion im Match spielerisch lösen. Er lebt für den Fußball, wir sind sehr froh, ihn als Coach zu haben. Was mich freut, ist, dass er auch sehr viel mit mir spricht. Super Coach, super Mensch. GOAL: Ein Blick auf die Tabelle verrät, die Saison läuft nicht schlecht für euch oder täuscht das? Isi: Die Saison läuft sehr gut. Nach der Niederlage am Wochenende im Derby gegen Red Bull New York sind
wir jetzt leider zweiter, aber davor haben wir kräftig Punkte gesammelt, eigentlich fast alles gewonnen. Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen, deshalb ist die Niederlage am Wochenende sehr schade. Ich war jetzt zwei Wochen lang verletzt, aber ich bin wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und hoffe, der Mannschaft wieder helfen zu können. GOAL: Du hast zwischen Jänner 2014 und Sommer 2016 in Altach gespielt. Welche Erinnerungen hast du noch an den SCR Altach? Isi: Mit Altach verbinde ich viele schöne Erinnerungen, viele schöne Momente. Aber der Aufstieg in die Bundesliga war sicher das Highlight in meiner Zeit in Altach. Wir spielten damals eine unglaubliche Saison, kamen ein Jahr später auch in die Europa League, als Aufsteiger! Aber auch Spiele wie das 4:1 gegen Red Bull Salzburg gehören dazu. Ich bin sehr froh, dass ich das alles miterleben durfte. GOAL: Hast du noch Kontakt zu Spielern oder Verantwortlichen des Vereins? Isi: Leider nicht mehr sehr viel, aufgrund des Umzugs nach New York und des großen Zeitunterschiedes. Ich
habe aber noch Kontakt zu Louis Mahop, da mich der Louis in meiner Anfangszeit in Altach sehr unterstützt hat und mir die Eingewöhnung sehr leicht gemacht hat. Er war wie mein großer Bruder. GOAL: Bleibt noch Zeit, deinen ehemaligen Verein aus Vorarlberg zu verfolgen? Isi: Ich muss ehrlich sagen, es ist hier ganz schwer, Spiele des SCRA live zu verfolgen. Aber natürlich verfolge ich immer den Liveticker und die Ergebnisse von Altach interessieren mich sehr. Wenn ich Zeit habe, versuche ich schon die Spiele hier live über das Internet zu verfolgen und drücke immer die Daumen für meinen ehemaligen Verein aus dem Ländle.
Ich würde gerne noch am Schluss sagen, dass mich diese Interviewanfrage sehr gefreut hat. Ich habe Altach sehr viel zu verdanken, da sie mir die Chance gegeben haben, im Profifußball Fuß zu fassen. Das werde ich nie vergessen, Altach wird immer ein Teil von mir bleiben. Ich danke allen Fans für die Unterstützung, die ich erlebt habe in Altach und wünsche dem Verein alles erdenklich Gute für die Zukunft! [js]
„Altach wird immer ein Teil von mir bleiben“
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„Die Mannschaft hat einen unglaublichen Teamgeist entwickelt“ Nach dem Gewinn des Double mit Red Bull Salzburg hat der 48-jährige gebürtige Altacher Adi Hütter in der Schweiz einen weiteren Meilenstein in seiner Trainerkarriere gesetzt. Mit dem BSC Young Boys Bern sicherte sich der frühere SCRA-Mittelfeldakteur souverän den Meistertitel und versetzte so die ganze Schweizer Hauptstadt in einen kollektiven Freudentaumel. GOAL hat sich mit dem Erfolgscoach der Berner kurz unterhalten. GOAL: Adi, das gesamte GOAL-Redaktionsteam gratuliert dir zur Meisterschaft mit Young Boys Bern. Was war für diesen Erfolg ausschlaggebend? Adi: Vielen Dank für die Glückwünsche, liebes GOAL-Team. Für den Erfolg müssen mehrere Faktoren in Betracht gezogen werden. Wir haben vor der Saison eine junge, hungrige und bissige Mannschaft zusammengestellt, die mit Führungsspielern gespickt war. Die Mannschaft hat gut zueinandergefunden und im Laufe der Saison einen unglaublichen Teamgeist entwickelt. Wir haben aus 35 Spielen 81 Punkte geholt und einen 13 Punkteabstand auf Serienmeister FC Basel. Ich denke, dass hier alle einen SuperJob gemacht haben. GOAL: Als Schweizer Meister steht ihr in der Play-Off-Runde zur Gruppenphase der UEFA Champions League 2018/19. Wie groß ist die Freude und was wird für dich neu sein? Adi: Wir haben eine Runde zu überstehen und würden uns für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Es wäre ein absolutes Highlight mit Young Boys Bern bei der Champions League dabei zu sein. Allerdings wird es nicht einfach, mit Red Bull Salzburg und Young Boys Bern bin ich in der Vergangenheit jeweils
knapp ausgeschieden. GOAL: Wie intensiv verfolgst du die Spiele des SCRA und was sagst du zum aktuellen Saisonverlauf der Altacher? Adi: Natürlich verfolge ich ständig die Spiele des SCRA. Überall dort, wo ich als Trainer tätig war, liegen mir die Vereine, die Spiele und die Spieler immer noch am Herzen und deswegen versuche ich auch immer diese Spiele zu verfolgen. Dem SCRA drücke ich auch Woche für Woche die Daumen, u.a. weil mit Klaus Schmidt ein guter Freund von mir an der Seitenlinie steht. Die Europapokalspiele des SCRA waren fantastisch. Der Saisonverlauf ist, denke ich, nicht so verlaufen, wie man es sich nach dem tollen Start gewünscht hat. Man muss jedoch auch als Punkt anführen, dass man die ganze Saison über mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatte. Dies ist für einen kleineren Verein wie der SCRA nicht immer so einfach. GOAL: Wo siehst du den SCRA in 5 Jahren? Adi: Im Fußball ist es schwierig, eine Prognose zu geben. Fakt ist, dass der SCRA das Aushängeschild des Vorarl-
berger Fußballs ist. Der SCRA hat das Potenzial, die vierte oder fünfte Kraft in der Bundesliga zu werden und entwickelt sich dahingehend immer mehr. GOAL: Hast du bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Russland schon einen Geheimfavoriten auf dem Zettel? Adi: Für mich sind es bei den Weltund Europameisterschaften immer die üblichen Verdächtigen wie Spanien, Deutschland und Brasilien, die die Chance auf den Turniersieg haben. Es wird sicherlich eine Nation geben, die für eine Überraschung sorgen wird – Weltmeister wird jedoch ein Favorit Anmerkung der Redaktion: Das Interview wurde vor dem Wechsel von Adi Hütter am 14.05.2018 verfasst:
Der SCRA gratuliert zum neuen Trainerengagement bei Eintracht Frankfurt. GOAL: Adi, im Namen von GOAL vielen Dank für das Interview und alles Gute für die neue Saison als Schweizer Meister 2017/18! [uc] Goal Ausgabe 45 | 17
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„Unser Ziel war es, einen Europapokalplatz zu belegen“ Ebenfalls einen tollen Erfolg im Ausland kann ein weiterer ehemaliger Altach-Coach vorweisen. Damir Canadi holte mit „Underdog“ Atromitos Athen den ausgezeichneten 4. Platz in der griechischen Super League. Für diese besondere Leistung wurde der 48-jährige Wiener zum „Trainer des Jahres“ im Land des früheren Europameisters gekürt. GOAL bat Damir kurz zu einem Interview. GOAL: Gratulation Damir, du wurdest in Griechenland erst kürzlich zum Trainer des Jahres gewählt. Wie viel bedeutet dir diese Auszeichnung? Damir: Die Auszeichnung zum besten Trainer gewählt zu werden bedeutet mir natürlich sehr, sehr viel. Im ersten Jahr im Ausland eine so große Ehrung zu bekommen, macht mich stolz. Aber ohne meinen Trainerstab und ohne meine Mannschaft wäre das nicht möglich gewesen. GOAL: Mit Atromitos Athen hast du in deiner Premierensaison in Griechenland einen sensationellen vierten Tabellenplatz erobert. Freust du dich im Sommer auf die Europacup-Spiele? Damir: Im Sommer 2017 bin ich zu Atromitos gestoßen, wo ein riesen Umbruch mit 15 neuen Spielern und 13 Abgängen stattgefunden hat. Das war für uns als Trainerteam schon eine große Herausforderung. Unser Ziel war es, einen Europapokalplatz zu belegen, was uns dann am Ende auch geglückt ist. Natürlich freut es mich und macht mich auch stolz, den Verein in meiner ersten Saison nach Europa zu führen.
GOAL: In der aktuellen Saison hattest du die Gelegenheit, das eine oder andere Heimspiel des SCRA im Stadion zu verfolgen. Wie beurteilst du den Saisonverlauf ? Damir: Ich denke, zu Saisonbeginn ist der SCRA sehr gut in die Gänge gekommen und hat eine unglaublich tolle Leistung im Europacup gezeigt. Die Mannschaft überzeugte im Sommer mit einem guten Fußball und fand auch in die Meisterschaft gut hinein. Mit den Verletzungen und Abgängen ist dann ein wenig die Balance verloren gegangen und man konnte die Leistung aus dem Sommer nicht mehr bestätigen. Am Ende war es doch keine so einfache Saison. Trotz alldem muss man der Mannschaft gratulieren, da sie doch sehr sicher die Liga gehalten hat – auch das ist eine große Leistung. GOAL: Wo siehst du den SCRA in der kommenden Saison? Damir: Das ist für mich als Außenstehender schwierig zu beantworten. Es hängt davon ab, welche Neuzugänge dazukommen werden und wie die Mannschaft dann zu Saisonbeginn
aufgestellt sein wird. Ich hoffe, dass der SCRA wieder eine sehr gute Mannschaft hat, die wettbewerbsfähig ist und mit der neuen Ligareform traue ich ihnen durchaus zu, einen Top-6 Platz zu erreichen. GOAL: Welcher Nationalmannschaft drückst du bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Russland die Daumen und hast du einen Favoriten? Damir: Ich würde natürlich gerne dem Österreichischen Nationalteam die Daumen drücken – unsere Auswahl hat es aber leider nicht geschafft. Es gibt bei der diesjährigen Weltmeisterschaft meiner Meinung nach einige Favoriten. Neben den üblichen Kandidaten wie Deutschland, Spanien und Brasilien wird auch Frankreich um den WM Titel ein gewichtiges Wort mitreden. GOAL: Damir, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für dich und dein Team in der neuen Saison. [uc]
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Alex Guem zieht Bilanz über die Saison der Amateure und 1B-Mannschaft! Die Saison 2017/2018 in den heimischen Ligen neigt sich dem Ende zu und für unsere Amateur- und 1B - Mannschaft stehen die letzten Meisterschaftsspiele auf dem Programm. Die Jungfohlen unter NochTrainer Dietmar „Didi“ Berchtold und CoTrainer Christian Schöpf stehen wieder vor einer Top-Platzierung in der Regionalliga. Unsere 1B Truppe unter Christoph Begle und Matze Marte findet sich momentan im Mittelfeld der Tabelle wieder und ist gewillt, nach dem letztjährigen Aufstieg in die 2. Landesklasse den Klassenerhalt so rasch als möglich unter Dach und Fach zu bringen. GOAL hat sich mit dem Sportchef der beiden Mannschaften, Alex Guem, über die abgelaufene Saison, die Kaderplanung und die Ziele für die neue Saison unterhalten. GOAL: Alex, wie sieht dein Fazit zur bisherigen Saison der AmateureMannschaft aus? Wie zufrieden bist du mit den Leistungen der Mannschaft in dieser Saison? Alex: Mein Fazit fällt sehr positiv aus. Wir sind mit den Amateuren wieder vorne mit dabei, was vor der Saison auch nicht selbstverständlich war und mit dem nicht jeder gerechnet hat, da wir die Mannschaft zuvor nochmals verjüngt haben. Wir konnten den einen oder anderen Spieler weiterentwickeln, so dass sie sich auch für die erste Kampfmannschaft aufdrängen konnten. Das hat in dieser so wie in der letzten Saison sehr gut geklappt. Von dem her ist es für uns eine sehr positive Saison. Der Tabellenplatz ist für uns nebensächlich, dennoch wollen wir die tollen Leistungen mit einem 3. Tabellenplatz krönen und die Saison als beste Vorarlberger Mannschaft abschließen (Anm. der Red.: Stand 9. Mai 2018).
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GOAL: Was war für dich ausschlaggebend für die guten Leistungen? Alex: Das fängt zunächst beim Trainerstab an. Didi ist zu 100 Prozent ein Vollbluttrainer und lebt den Fußball. Das ist auch der Ehrgeiz, den Didi hat, und den vermittelt er auch den Spielern. Co-Trainer Christian Schöpf trug da auch seinen Teil dazu bei und ergänzte sich mit Didi sehr gut. Wir haben natürlich auch die eine oder andere Unterstützung von oben bekommen, wobei hier vor allem die Jungprofis den Karren gezogen haben und zu Leistungsträgern wurden. Viele junge Spieler konnten in diesem Jahr wieder den nächsten Schritt machen, das freut uns sehr. Wenn ich Johannes Tartarotti hernehme, der in Mattersburg 90 Minuten eine super Partie gespielt hat. Oder auch Mike Cheukoua, der im Winter eigentlich schon so gut wie weg war. Wir haben dann geschaut, dass er hier bei den Amateuren bleibt und sich weiterentwickeln kann. Aber auch ein Lars Nussbaumer hat sich gut entwickelt. Von dem her freut es mich extrem, weil es Spieler sind, die sich über die Amateure empfohlen haben und das ist auch das Ziel, dass wir mit der Amateure-Mannschaft verfolgen.
„Viele junge Spieler konnten in diesem Jahr wieder den nächsten Schritt machen, das freut uns sehr“ Alex Guem
GOAL: Didi Berchtold wird nächste Saison nicht mehr Trainer der Amateur Mannschaft sein und somit geht seine zweijährige Ära beim SCR Altach zu Ende. Wie beurteilst du die Zusammenarbeit mit Didi? Alex: In meinen Augen war es eine sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ich habe Didi zuvor privat und persönlich nicht gekannt, aber ich muss sagen, in der Zusammenarbeit mit ihm habe ich die letzten zwei Jahre extrem viel dazugelernt, wobei er mich auch sehr unterstützt hat. Durch seine Tätigkeiten in der Akademie hat er ein gutes Auge für Talente entwickelt. Ich selber bedauere es sehr, wir wollten unbedingt, dass er weiter macht. Aber er hat von sich aus die Entscheidung
getroffen, nächste Saison nicht mehr zu verlängern.
Tim “Harry” Hämmerle und Rückkehrer David Schnellrieder
GOAL: Mit Oliver Schnellrieder steht der Nachfolger schon fest. Was waren die Gründe dafür, dass ihr euch für ihn entschieden habt? Alex: Wir haben mit drei Kandidaten intensive Gespräche geführt (Anm. der Red.: Ludwig Reiner, Rainer Spiegel und Oliver Schnellrieder) und uns schlussendlich für „Schelli“ entschieden, weil er uns das Gefühl vermittelt hat, mit den jungen Spielern arbeiten zu wollen. Er hat in Hard nicht wirklich die Möglichkeit dafür gehabt und deshalb reizt ihn diese Aufgabe umso mehr. „Schelli“ stand drei Jahre an der Seite von Adi Hütter als Co-Trainer, ist immer noch in Kontakt mit ihm und schaut sich in Bern das eine oder andere Training an. Zudem kennt er den SCR Altach in- und auswendig. Christian Schöpf bleibt weiterhin Co-Trainer der Amateure und wird ihm in dieser Hinsicht zur Seite stehen. GOAL: Wie schaut die Kaderplanung für die nächste Saison aus? Alex: Wir werden wieder eine komplett neue Mannschaft formen müssen. Es wird wie jedes Jahr wieder viele Zu- und Abgänge geben. Wir rechnen ca. mit zehn Spielern, die abgehen werden. Im aktuellen Kader haben wir noch viele Fragezeichen. Wir möchten natürlich den einen oder anderen halten. Aber viele haben noch Ziele und wollen - wenn möglich - noch in Deutschland oder Umgebung unterkommen. Wir werden uns natürlich wieder in der Akademie umschauen und zwei bis drei junge Talente aus der Akademie zu uns lotsen. Zudem werden wir uns sicher auch im nahen Umfeld umschauen und wir wollen
versuchen gerade Routiniers wie Alex Petkovic oder Szilard Pécseli zu halten. Wir haben jetzt momentan einige Spieler bei uns auf dem Training zur Beobachtung und ich werde mich dann mit dem neuen Trainer zusammensetzten und die Kaderplanung angehen. GOAL: Bekanntlich wurde vom Verein entschieden, nicht in die neu reformierte zweite Liga aufsteigen zu wollen. Wie stehst du zu dieser Entscheidung? Alex: Der Verein hat sich dagegen entschieden. Sportlich gesehen wäre es natürlich reizvoll gewesen, aber infrastrukturell und wirtschaftlich ist es natürlich sehr schwierig, zwei Profi Mannschaften gleichzeitig zu stellen. Darum stehe ich auch hundertprozentig zur Entscheidung des Vereins, dass man nicht aufsteigen will.
Man ist letzte Saison mit einer blutjungen Mannschaft aufgestiegen und befindet sich nun in der 2. Landesklasse im Mittelfeld der Tabelle. Die Zusammenarbeit mit dem Trainerduo ist wirklich super und für uns auch sehr wichtig. Dies geht Hand in Hand und „Begi“ nimmt mir auch viel Arbeit ab. Mein Fazit fällt also sehr positiv aus und es macht sehr viel Spaß. Auch weil vermutlich der eine oder andere aus der U18 zu den Amateuren stoßen wird oder sich über das 1B empfehlen kann. GOAL: Alex, vielen Dank für das Gespräch! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß bei deiner Arbeit als sportlicher Leiter und viel Erfolg für die kommende Saison [ok].
GOAL: Jetzt wollen wir auch noch kurz über das 1B-Team sprechen. Wie siehst du dort die Entwicklung und wie zufrieden bist du mit der Zusammenarbeit? Alex: Wir sind sehr zufrieden mit dem 1B und der Trainerkonstellation Christoph Begle und „Matze“ Marte.
Nurkan Ibrahimi
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Was wurde aus… Gert Zöhrer? Der Ex-Goaleador spielte in seiner aktiven Zeit lange für den SCR Altach Der „Bomber“ war als Spieler ein von den gegnerischen Torleuten gefürchteter Torjäger. Seine statistischen Werte sind bis heute beeindruckend: 98 Treffer erzielte Gert Zöhrer allein für den SCR Altach, mit dem er zweimal den Meistertitel in der Regionalliga West feiern durfte. Später dann war er auch für BW Feldkirch sehr erfolgreich, 97 Volltreffer unterstreichen dies eindeutig. Sein Name wird heute noch mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga und einer sehr erfolgreichen Zeit des SCRA verbunden. Zöhrer hat in seiner Jugend sein ganzes Leben dem Fußballsport untergeordnet. Sein Lohn dafür: In Altach schaffte er es zum Fußballprofi. Der gebürtige Weiler begann mit acht Jahren beim SC Röthis, mit 13 Jahren wurde sein großes Talent erkannt und er wechselte dann ins damalige BNZ (Bundesnachwuchszentrum) zur U14. Dort spielte er bis zur U 19 und wechselte dann zum FC Dornbirn in die Regionalliga, 1999 folgte der Transfer zu Blau-Weiß Feldkirch, ehe er dann im Jahre 2002 zum SCRA kam. Der damalige deutsche Trainer Ewald Schmid erkannte die Fähigkeiten des großgewachsenen, durchschlagskräftigen „Sturmtanks“ und holte Zöhrer damals nach Altach.
Profitruppe aus Innsbruck verhinderte SCRA- Aufstieg Als Gert Zöhrer zum SCRA kam, hatte Altach eine legendäre Mannschaft gespickt mit Altach-Urgesteinen wie Olviver Schnellrieder, Enrico Pfister, Rudi Gussnig, Alex Guem und Co., doch an der Profitruppe aus Innsbruck mit Alfred Hörtnagl, Robert
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Watzinger und Co. biss man sich schließlich die Zähne aus. Zöhrer war damals mit 30 Toren Zweiter in der Torschützenliste hinter Sammy Koejoe, der mit 36 Toren die Schützenliste anführte und somit den FC Wacker in die damalige Red-Zac zweite Liga schoss. Legendär war auch das Spitzenspiel im Innsbrucker Tivoli als es um den Meistertitel ging. Über 9.000 Zuschauer wollten das damalige Spitzenspiel im Tivoli sehen, Altach zog mit 0:5 aber leider den Kürzeren.
Meistersaison 2003/2004 Ein Jahr später war es dann aber endlich soweit. In der Saison 2003/04 gelang dem SCRA zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die zweithöchste Liga Österreichs. Zöhrer war dabei einer der Protagonisten und erinnert sich gerne an die beiden Relegationsspiele gegen den FC Lustenau. Im zweiten Relegationsspiel lagen die Altacher bereits 0:2 zurück, ehe Gert Zöhrer mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 für den Umschwung sorgte. Durch weitere zwei Tore von Oberdan Carneiro konnte der SCRA auch das zweite Relegationsspiel mit 3:2 für sich entscheiden. Der
Aufstieg in die damalige Red Zac Erste Liga war unter Dach und Fach, der Jubel und die Euphorie grenzenlos.
Leidenszeit im Aufstiegsjahr Im zweiten Relegationsspiel um den Aufstieg gegen den FC Lustenau erlitt Gert Zöhrer nach seinem Anschlusstreffer einen Innenbandriss. Das bedeutete für ihn, dass er eine zweimonatige Pause einlegen musste und somit einen großen Teil der Vorbereitung auf die neue Saison verpasste. Gegen die Lustenauer Austria feierte Zöhrer sein Comeback als Profi in der 2. Liga. Unter Coach Hansjürgen Trittinger gelangen Zöhrer noch beachtliche 8 Tore in 31 Spielen. Dann übernahm der Tiroler Michael Streiter das Kommando beim SCRA. Der Trainer setzte aber lieber auf andere Spieler als auf den bulligen Stürmer mit dem Gardemaß von 193 cm. Die Chemie zwischen Trainer und Spieler stimmte nicht und es erfolgte die Trennung in der Winterpause der Saison 2005/2006. Die Frühjahrssaison spielte Zöhrer noch bei Blau-Weiß Feldkirch zu Ende. Im Herbst 2007 hängte Zöhrer seine Fußballschuhe an den Nagel.
Auszeit vom Fußball Es folgte eine 9-jährige Pause vom Fußballgeschäft. In dieser wollte Zöhrer etwas Abstand vom Fußball gewinnen und konzentrierte sich auf seine berufliche Karriere. Er machte die Krankenpfleger-Schule. 2009 diplomierte er, begann als Pfleger in der Valduna, arbeitete dann in der Akutstation des Krankenhauses. Später übernahm er leitende Funktionen in Altersheimen in Liechtenstein, Au und Alberschwende. Zurzeit arbeitet Zöhrer beim AKS in Götzis als diplomierter psychiatrischer Pfleger in der Sozialpsychotherapie.
Zukunft als Fußballtrainer Erst 2016 erfolgte die Rückkehr ins Fußballgeschäft. Gert Zöhrer sammelte erste Erfahrungen als Trainer im Nachwuchsbereich und seit einem halben Jahr ist er als Coach beim SV Satteins tätig. Zöhrer hat sehr große Ambitionen im Trainerbereich. Demnächst möchte er die UEFA-B-Lizenz (dritthöchste Trainerausbildung) absolvieren. Zöhrer sagt mit einem Augenzwinkern: „Mit 72 Jahren kann man ja immer noch BayernTrainer werden.“ Zöhrer verfolgt - wie schon als Spieler - einen Karriereplan und meint: „Heutzutage spielt sich im Fußball sehr viel im mentalen Bereich ab.“ Er selbst arbeitet auch mit einem Mentalcoach zusammen, um seine ehrgeizigen Ziele im Trainerbereich zu erreichen.
Wir danken dir für deinen jahrelangen Einsatz und die vielen Tore für den SCRA! [dg]
Factbox Gert Zöhrer • Geburtsdatum: 2. August 1975 • Wohnort: Weiler • Stationen als Spieler: SC Röthis, BNZ, FC Dornbirn, FC Blau-Weiß Feldkirch, SCR Altach • Erste Station als Trainer: aktuell Trainer beim SV Satteins
Gert, GOAL wünscht dir dabei alles Gute und dass du deine Ziele erreichst!
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Unterhaltsamer und schnelllebiger Abend beim 177er-Spiel Während der Länderspielpause im März ging die fünfte Auflage des 177er-Spiels „(Koch)Profis am Herd“ über die Bühne. GOAL blickt auf diesen Abend der etwas anderen Art im Altacher „KOM“ zurück. Unter Anleitung unseres Club Caterers Gebi Hopfner begaben sich die Spieler Martin Kobras, Philipp Netzer, Hannes Aigner, Patrick Salomon und Samuel Oum Gouet am Nachmittag in die Großküche, um die Speisen für die anwesenden Gäste am Abend zuzubereiten. Erstmals konnte die maximale Anzahl von 177 Teilnehmern erreicht werden. An dieser Stelle geht ein Dank an alle Sponsoren, Gönner, Mitarbeiter, Pressevertreter und Fans sowie natürlich an die Ehrengäste des Abends. Neben dem SCRA-Aufsichtsratvorsitzenden Peter Pfanner und Altachs Vizebürgermeister Franz Kopf (in Vertretung von Bürgermeister Gottfried Brändle) durften zudem der Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlbergs, Mag. Martin Ohneberg, und der Hohenemser Bürgermeister Dieter Egger im „KOM“ begrüßt werden.
Spezialität aus Kamerun Zubereitet wurde neben köstlichen Vorspeisen natürlich auch ein ab-
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wechslungsreiches Hauptspeisen- Buffet. Unter anderem „zauberte“ Samuel Oum Guet eine Spezialität aus seiner Heimat auf den Tisch: Das „Huhn nach Kamerun Art (mit Banane)“ kam bei den Feinschmeckern besonders gut an. Bevor die Gaumenfreuden getestet werden konnten, wurden die Anwesenden von Komiker Levin Bösch unterhalten, der „Luis aus Südtirol“ zum Besten gab und für zahlreiche Lacher im Publikum sorgte. Beim 177er-Spiel sicherten sich die Gäste eines oder mehrere Lose. Aus allen Teilnehmern wurde dann nach dem Hauptgang der für jeden zu bezahlende Betrag ausgelost. Auch die-
ses Jahr startete die Verlosung mit € 89,-, damit am Ende die beiden Lose mit € 1,- und € 177,- im Topf blieben. Spannung war somit bis zum Schluss garantiert. Wie schon in den Jahren zuvor gab es bei Bekanntgabe der Namen die unterschiedlichsten Reaktionen, die Bandbreite reichte von Raunen bis hin zu (freudigem) Applaus…
Tolle Preise Danach kamen die verkauften Lose nochmals in den Topf und nahmen direkt an der Verlosung von sehr attraktiven Preisen teil. Neben den drei Hauptpreisen gab es zusätzlich 17 weitere tolle Preise zu gewinnen! Den Hauptpreis sicherte sich Sabine Brändle, die sich über einen exklusiven eScooter von SNE eMobility im SCRADesign freuen durfte. Edelfan Bernd Hager und Lebensgefährtin Sieglinde Reimann sind Stammgäste seit die Veranstaltung ins Leben gerufen wurde: „Seit Jahren ist das 177er Spiel ein fixer Termin in unserem Kalender. Super Essen, tolles Programm und bester Service der Spieler. Dazu Spannung bei der Auslosung, wieviel der gemütliche Abend unter Freunden tatsächlich kostet. Wir
freuen uns schon auf nächstes Jahr!“ Auch Joachim Schwarz, Geschäftsmann und treuer Anhänger des SCRA, war mit einer Abordnung von insgesamt acht Leuten aus seiner Firma anwesend: „Der Abend hat insgesamt EUR 750,- gekostet, wobei ich persönlich noch etwas Losglück hatte. Beim Gewinnspiel hat dann noch einer meiner Mitarbeiter einen Tisch für 8 Personen bei einem der kommenden Heimspiele im Business Club gewonnen. Alles in allem ein toller Abend mit gutem Essen!“ Im Namen des CASHPOINT SCR Altach geht nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Gäste des Abends, an Chefcaterer Gebi Hopfner und die fleißigen Akteure der Kampfmann-
Benedikt Fleisch . Götzis .
schaft, die in der Küche sowie im Service erneut eine ausgezeichnete Figur abgegeben haben! Der Abend war insgesamt wieder ein voller Erfolg. Auf die sechste Auflage
im Jahr 2019 darf man sich bereits heute schon freuen! [tt]
Birgit Schnellrieder . Altach .
Daniel Ender . Mäder .
Die Im.pulsbank in Altach . Götzis . Koblach . Mäder Goal Ausgabe 45 | 25
Zahlen und Fakten rund um den SCRA Kinder und Jugendliche
302
sind derzeit in der Nach-
wuchsabteilung des CASHPOINT SCR Altach aktiv. Diese Kinder werden von 39 bestens ausgebildeten Trainern Woche für Woche betreut.
Rollen Tape benötigen die beiden Masseure Martin Resch und Jürgen Köck pro Saison. Darunter fallen Kinesio-Tapes, die den Heilungsprozess bei Verletzungen unterstützen und Sport-Tapes, die für mehr Stabilität der Gelenke sorgen.
472
Paar Torwarthandschuhe benützt Martin Kobras in einer Spielzeit in der Bundesliga. Dabei gibt es eigene Trainings- und Spielhandschuhe. Die Matchhandschuhe werden nur beim Abschlusstraining und beim Spiel getragen.
25
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345
Minuten dauert die Rasenpflege von Platzwart Ferdi Jussel vor einem Heimspiel. Vor jedem Spiel werden auch die Linien neu gezogen. Durch die große Fachkompetenz und Leidenschaft unseres Ferdi ist der Rasen in der CASHPOINT Arena einer der besten in ganz Österreich!
km ist Busfahrer Reini Makowiecki in dieser Saison mit der Mannschaft für Auswärtsspiele durch ganz Österreich gefahren. Von allen Bundesligamannschaften hat der CASHPOINT SCR Altach über eine Saison die längsten Strecken zurückzulegen.
Meter hoch ist die neue FOHRENBURGER Südtribüne. Damit ist sie ganze 6 Meter höher als die vorherige Fantribüne. Dabei entstehen 970 neue Sitzplätze und 1200 Stehplätze in der CASHPOINT Arena.
81
13,25
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind an einem Spieltag in der CASHPOINT Arena im Einsatz. Diese Arbeiten erstrecken sich vom Ordnerdienst im Stadion und auf den Parkplätzen, über die Gastrostände bis hin zur Spieltagsabwicklung.
147
20.329
Jahre alt ist das älteste SCRA Mitglied, Helmut Schön. Simon Hartmann heißt das jüngste offizielle Mitglied des größten Fußballvereins in Vorarlberg und ist gerade mal zwei Jahre alt.
Klein aber fein oder: Wer Gutes sät, wird Gutes ernten! Es freut mich als „KummenbergNachbar“ ganz besonders, einen so tollen Verein wie der SCRALTACH es ist, zu unseren Partnern und Freunden zählen zu dürfen. Es ist alles andere als selbstverständlich, als kleiner Club aus dem Ländle, zu einem österreichischen TOP-CLUB aufzusteigen. In diesem Punkt ähneln sich der SCRA und die Firma AUTO MAIER GÖTZIS sehr. Auch wir haben als kleiner Underdog vor 20 Jahren mit der Marke KIA in Götzis gestartet und sind mittlerweile zum Top-Performer in Österreich geworden. Diese Leistungen sind nur möglich, wenn die gesamte „Mannschaft“ zusammenspielt, die „Pässe“ nicht beim „Gegner“ landen und jeder für den anderen „rennt“… Vor über 10 Jahren haben wir uns entschieden, den Verein mit unseren KIAFahrzeugen zu unterstützen. Und es gab keinen Moment, an dem wir diese Entscheidung bereut hätten. Die Altach-Profis und die sportlichen KIA´s passen perfekt zusammen. Ganz entscheidend ist neben dem tollen Arrangement des ganzen Betreuerteams, der gesamten sportlichen Leitung, des Vorstands etc. natürlich auch die Mannschaft, sicher auch die ausgezeichnete Arbeit im Nachwuchs bzw. bei den Amateurmannschaften. Ich glaube, hier müssen keine einzelnen Personen hervorgehoben werden. Das Kollektiv macht es aus und macht aus dem SCRA dieses tolle, familiäre Team. Als Vater zweier Kinder finde ich es besonders toll, wenn die rund 350 Buben und Mädels noch Freizeit in einem Verein verbringen können und so einen Ausgleich zur „digitalen Welt“ bekommen. Vor dieser Arbeit
der durchwegs ehrenamtlichen Personen habe ich größten Respekt und kann nur meinen Hut ziehen. Ich denke, diese Menschen gehören auch mal vor den Vorhang geholt. VIELEN DANK DAFÜR! Der aktuelle Bau der neuen Tribüne zeigt, dass in Vorarlberg doch noch ein wenig Hoffnung für den Sport besteht. Was in anderen Bundesländern zwar schon lange Usus ist, dauert bei uns ein klein wenig länger. Aber wie heißt es hier so schön: „Gut Ding braucht Weile!“ Der SCRA hat auf jeden Fall den absolut richtigen Weg eingeschlagen, den „Vorarlberger Weg“. Aber auch die finanzielle Lage sieht Jahr für Jahr bestens aus. Zusammenfassend kann man sagen: „Alles im Griff !“
Rest oft wie von selbst. Der Kopf spielt im Fußball wie auch in der Berufswelt eine enorm wichtige Rolle. Darum sind auch wir stets bemüht, unsere beste Leistung abzurufen. Wir gegenüber unseren Kunden und der SCRA für seine Fans, Anhänger, Funktionäre und Tausenden anderen Menschen. Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser tollen SCRA-Familie sein zu dürfen und freuen uns sehr auf die kommenden Jahre. Und wer weiß, was alles noch kommen kann… Somit möchte ich mit einem Zitat von Anton Bruckner schließen: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“ Thomas W. Maier Geschäftsführer AUTO MAIER GÖTZIS-BÜRS
Noch nicht weit weg sind die Erinnerungen an die tollen Europacup-Partien, aber auch an die tollen Saisonen nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga. Es war sicher nicht immer einfach. Man konnte aber stets erkennen, wenn der Wille, die Einstellung und die Leidenschaft stimmen, kommt der Goal Ausgabe 45 | 27
Teil 2 der großen SCRA-Nachwuchspräsentation! Wie in der letzten GOAL-Ausgabe schon erwähnt, zählt die SCRA-Nachwuchsabteilung mit 20 Nachwuchsteam und einem Stab von 40 Trainern zu den größten von ganz Vorarlberg. An die 300 Kinder und Jugendliche jagen Woche für Woche im Riedle und in der CASHPOINT Arena dem runden Leder nach. Die Vorstellung unserer großen Nachwuchsabteilung wird mit der Präsentation von zehn weiteren Teams abgeschlossen. GOAL wünscht allen Nachwuchsmannschaften mit ihren Trainern einen tollen Endspurt in der Saison 2017/18 und viel Erfolg!
U7A
U7B
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Kerschbaumer Tobias , Daglar Effe, Rüf Noah, Netzer Vinzent, Trainer Pointner Christof Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Schieder David, Giesinger Raphael, Wehinger Fabian, Schweiger Leon
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Kerschbaumer Tobias, Bayar Attila, Kilga Nathan, Nickel Ryan, Trainer Pointner Christof Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Geipel Jonas, Ender John-Curtis, Fleisch Vinzent, Walser Ben Es fehlt: Markstaler Tobias
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Tobias Kerschbaumer: Das Frühjahr verlief sehr positiv, und die Kinder haben viel Spaß bei der Trainingsarbeit und natürlich bei den Turnieren.
Wir danken unseren Nachwuchs - Hauptsponsoren
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GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? Trainer Tobias Kerschbaumer: Wir achten besonders darauf, dass der Spaß am Spielen bleibt. Ein weiteres wichtiges Element sind das Training auf Beidbeinigkeit und das Zusammenspiel der Jungs.
U10A
U12B
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Samuel Kelemen, Samuel Rüf, Janik Schöch, Tolunay Akyildiz, Leo Schnellrieder Trainer Adolf Lojnik Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Vincent Breus, Johannes Irgang, Max Obmann, Silas Troppe, Berke Halaster, Anil Dirgen
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Simma Jochen, Platzer Luca, Goldmann Timohte, Ünal Deniz, Stesl Noah, Nikolic Matteo, Burtscher Phillip, Simma Niklas Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Bolter Dominic, Schneider Tobias, Sen Berkay, Manegger Lukas, Rohrer Felix, Gächter Valentin, Kizhasi Csongar
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Adolf Lojnik: Spielerisch hätte es sicher besser laufen können, im Großen und Ganzen sind wir aber zufrieden.
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Jochen Simma: Wir sind sehr zufrieden. Man merkt, dass die Mannschaft spielerisch einen Schritt nach vorne gemacht hat.
GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? Trainer Adolf Lojnik: Unser Fokus liegt zur Zeit an der Technik- GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? arbeit und Passgenauigkeit. Außerdem wollen wir die Spieler Trainer Jochen Simma: Wichtig ist, dass sie als Team zusamauch flexibel im Positionsspiel ausbilden. men wachsen und allesamt Spaß haben beim Spielen.
U14B Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Nikola Vuckovic, Elias Heinzle, Eren Sentürk, Sebastian Gabriel, Kerem Ünal, Guliano Botton, Aleksej Djordjevic, Matteo Peter, Ahmet Karadurmus, Trainer Ceyhan Karadurmus Vordere Reihe v. Links n. Rechts: David Vuckovic, Max Netzer, Mustafa Fadl, Christopher Novak, Pascal Hartmann, Rafael Guichern, Mohammed Khair Fadl, Kubilay Ayten, Leon Morris Ritter, Elias Schmid
Goal Ausgabe 45 | 29
U13
U14A
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Simon Waibel, Janis Hug, Max Egle, Julius Tölzer, Elia Brändle, Kaan Sönmez, Ekin Sarikaya, Tobias Wilfling, Co-Trainer Marco Grafl Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Marco Effinger, Nathan Aberer, Kubilay Sen, Tobias Loacker, Martin Muxel, David Tschaler, Dominik Prugg, Max Fleisch, Baran Bulanik, Marco Müller
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Alex Guem Alex, Bürger Kilian, Azar Eren, Guem Nico, Kicaj Flamur, Velic Saimen, Nizic Luca, Co-Trainer Nizic Robert Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Plesa Fabio, Schöpf Matteo, Ünal Mert Can, Thalmann Nils, Witzemann Elias, Thurner Maxi, Fritsche Nico, Fischer Julius, Rimmele Elias Auf dem Bild fehlen: Klohs Niklas und Ekici Davud
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Simon Waibel: Vom Spielerischen haben wir uns weiter verbessert. Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Ergebnisse waren bis jetzt in Ordnung. Luft nach oben gibt es immer. Es wär ein bisschen mehr drinnen gewesen bisher.
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Alex Guem: Mit den gezeigten Leistungen sind wir bisher zufrieden, wir haben natürlich in unseren Leistungen immer noch Schwankungen aber das ist ganz normal. Ansonsten ziehen die Jungs im Training super mit.
GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? Trainer Simon Waibel: Wir haben den Fokus im Frühjahr auf die Defensive, die taktische und fußballtechnische Entwicklung gelegt. Wir wollen noch weniger Gegentore bekommen und das Spiel vom Tormann aus über den Sechser oder die Innenverteidiger eröffnen. Des Weiteren sollen die Spieler auch in der Lage sein, unter Druck einen schwierigen Ball gut zu verarbeiten und weiterzuspielen. Ich bin mit der Entwicklung der Spieler zufrieden.
GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? Trainer Alex Guem: Unsere Aufgabe ist es jeden Bereich (Technisch, Taktisch und Physisch) abzudecken. Der Spaß darf dabei aber natürlich nicht zu kurz kommen. Wir haben eine super Trainingsbeteiligung – von daher ein herzliches Dankeschön an meine Jungs. Weiter so!
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U16A
U18
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Ivan Kristo, Matthias Bernsteiner, Marin Milosevic, Luca Plesa, Arifcan Basar, Noel Ender, Adrian Schmölzer, Arber Ali, Kilian Schmedt, Co-Trainer Marco Ebner Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Julian Pointner, Philipp Madlener, David Oberdorfer, Tobias Mathis, Samuel Aberer, Resul Zumberi, Marvin Ender, Noah Müller, Nico Nizic; Auf dem Bild fehlt: Matthias Bodemann
Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Co-Trainer Roman Köck, Okan Yilderim, Rinor Mehmeti, Marko Jovanovic, Eric Gussnig, Riccardo Zottele, Lukas Grabher, Raphael Gmeiner, Lukas Monz, Lukas Achmüller, Aaron Köck, Matthias Schallert, Co-Trainer Christian Fussenegger, Trainer Joachim Lappi Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Leon Bajra, Görkem Cinar, Dominik Hotz, Ümit Tamyol, Sandro Prattes, Levent Sahin, Elias Stark, Ömer Demirkol, Niklas Achmüller, Manuel Fehr
GOAL: Wie zufrieden seid ihr mit dem gespielten Frühjahr? Trainer Joe Lappi: Nach dem Erreichen des oberen Playoff der U18B im Herbst mussten aus personellen Gründen beide Mannschaften zusammen gelegt werden. Diese zwei sehr unterschiedlichen Mannschaften zu integrieren, stellte sich als sehr schwer heraus. Nichtsdestotrotz gibt es für einzelne Spieler die Möglichkeit kommende Saison in einer der Kampfmannschaften spielen zu können. Die Spieler, Jahrgang 2001 können noch eine Saison im U18 spielen und sind auch für die Zukunft unsere Hoffnungsträger.
U16B Hintere Reihe v. Links n. Rechts: Trainer Hüseyin Akin, Lukas Adlboller, Talha Demirkol, Baris Erdogan, Vladan Stanojevic, Ronald Wolf, Drin Sulejmani, Haydar Neseli, CoTrainer Kadir Akin Vordere Reihe v. Links n. Rechts: Oliver Wohlgenannt, Merd Zorlu, Sebastian Wimmer, Arbnor Kuqi, Andreas Schrottner, Leonie Rath, Joel Mathis, Denise Gleich, Jonas Hämmerle
GOAL: Auf was wird in der Trainingsarbeit im Speziellen geachtet? Trainer Joe Lappi: Unser Hauptaugenmerk im Training bezieht sich auf die Einstellung der Spieler. Um Spieler für eine der Kampfmannschaften empfehlen zu können, muss die Einstellung passen. Das Teamplaying muss man leben, sowie der Respekt vor Trainern und Spielern. Technik und taktisches Verständnis sind in jeder Einheit natürlich ein wichtiger Bestandteil.
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Unsere U12-A-Mannschaft fährt zum Coca ColaCupfinale nach Mattersburg! Mit einer starken Leistung konnte unsere U12-A-Mannschaft um das Trainerduo Günther Martin und Selcuk Olcum beim Landesfinale des Coca Cola-Cups aufwarten. Die besten 16 U12-A Teams Vorarlbergs kämpften am 2. April im Feldkircher Waldstadion um zwei Finaltickets für das große Bundesfinale am 16. und 17. Juni in Mattersburg. Unsere Jungs legten an diesem Ostermontag einen fulminanten Turnierstart hin. Aus einer starken Defensive heraus wurde mannschaftlich geschlossen und mit viel Disziplin und Leidenschaft agiert. So musste Tormann Noah Ender bis zum Finale keinen Gegentreffer einstecken. Im Endspiel des Ländle-Finales wartete dann der FC Hard auf Kapitän Niklas Thalmann und Co. Nach einem ausgeglichenen Duell musste sich unsere U12-A ganz knapp mit 0:1 geschlagen geben. Dennoch war der Jubel nach dem Schlusspfiff grenzenlos, wurde mit dem Finaleinzug die Qualifikation für das große Bundesfinale im Burgenland souverän geschafft. Finale, wir kommen! Das gesamte Team freut sich nun auf das Finalwochenende im Juni. Im SCRA-Bus wird die Reise gemeinsam mit dem FC Hard in Angriff genommen. „Das Finale wird sportlich gesehen ein absolutes Highlight für uns. Wir werden uns in Mattersburg mit den besten Mannschaften Österreichs messen können. Wir Trainer sind schon sehr gespannt, wie sich unsere Jungs gegen Teams wie Austria Wien, SK Rapid oder Sturm Graz präsentieren werden“, so U12-A-Chefcoach Günther Martin in einer Vorschau auf den Saisonhöhepunkt.
Vorne v.l.n.r.: Matteo Direnzo, Samuel Martin, Anil Doganyigit, Noah Ender, Elias Jäger, Noyan Ekici Hinten v.l.n.r.: Selcuk Olcum (Co-Trainer), David Prentner, Oliver Gussnig, Niklas Thalmann, Jakob Hasselmeier, Batuhan Olcum, Arda Kilic, Armin Sehic, Günther Martin (Trainer)
GOAL wünscht dem gesamten U12-ATeam viel Glück für das Finale am 16. und 17. Juni in Mattersburg. Allen Gönnern, die die Reise ins Burgenland finanziell unterstützen, ebenfalls ein herzliches Dankeschön im Namen des Trainerteams! [ho]
Heiß umkämpftes Finalduell gegen den FC Hard
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SCRA-U13 trifft beim VW Junior Masters auf starke Konkurrenz Bereits im vergangenen Herbst konnte sich unsere U13 Mannschaft für das Österreich-Finale des VW Junior Masters in Henndorf qualifizieren. So machte sich das Team des Trainergespanns Simon Waibel, Marco Grafl und Matthias „Matze“ Gächter am 13. April mit dem neuen SCRA-Doppelstockbus auf ins Salzburger Land. Begleitet wurde die Mannschaft von ein paar SCRA-Funktionären und einigen Eltern. Gegen die starken Gegner wie SK Sturm Graz, LASK Linz, SV Donau und ASV 13 hingen die Trauben im wunderschönen Henndorf leider sehr hoch. Im Platzierungsspiel gelang gegen Union Gampern aus Oberösterreich aber doch noch ein Sieg. Mit dem 9. Rang im Gepäck folgte am Samstagabend dann wieder die sichere Rückreise ins Ländle. „Der ganze Ausflug nach Henndorf war super. Es war toll, sich mit diesen starken Gegnern zu messen. Das gesamte Turnier hatte ein sehr hohes Niveau und es gab viele hochstehende Spiele. Leider konnten unsere Jungs an diesem Tag nicht ihre Bestleistung abrufen. Wir sind aber stolz darauf, dass wir uns für dieses Finale qualifizieren konnten“, fasst Simon Waibel kurz zusammen. Den Turniersieg und damit die Teilnahme am VW Junior World Masters in Berlin holten sich die Altersgenossen von Austria Wien. Was es sonst noch vom Turnier zu berichten gibt? Im Rahmenprogramm wartete am Freitagabend ein Gewinnspiel auf die teilnehmenden Teams. Jene Mannschaftsvertreter, die sechs knifflige Fragen aus der Fußball-Regelkunde richtig beantworten konnten, durften sich über einen aktuellen WM-Ball freuen. Mit den beiden
Vordere Reihe von links nach rechts: Marco Müller, Marco Effinger, Tobias Loacker, David Tschaler, Dominik Prugg, Nathan Aberer, Tobias Wilfling Hintere Reihe von links nach rechts: Tormann-Trainer Matthias Gächter, Co-Trainer Marco Grafl, Max Egle, Baran Bulanik, Christopher Novak, Martin Muxel, Julius Tölzer, Janis Hug, Trainer Simon Waibel Auf dem Bild fehlt: Max Fleisch
Schiedsrichter-Koryphäen Kurt Klien und Mathias „Matze“ Gächter“ mit im Team sah sich die Altacher Abordnung bereits als stolzer Besitzer des neuen WM-Balles. Aber oft kommt es eben anders, als man denkt: Die Hälfte an richtigen Antworten war leider nicht ausreichend für den Gewinn des Preises. Fazit des Gewinnspiels: Auch Schiedsrichter können einmal einen schlechten Tag oder Abend haben… Das Trainertrio Simon, Marco und
Matze bedankt sich an dieser Stelle bei den Sponsoren Ender Klimatechnik, Autohaus Pirker, Kopf Kies + Beton und Standpunkt Werbe- und Messebauten sowie allen mitgereisten Eltern und Funktionären für die Unterstützung! Eines ist auf alle Fälle gewiss: Dieses Turnier wird Spielern, Trainern, Eltern und mitgereisten Funktionären bestimmt noch lange in bester Erinnerung bleiben. [ho]
U13 Kapitän Julius Tölzer im Angriff
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Vielseitig, verlässlich, verantwortungsbewusst und noch vieles mehr…! Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die ununterbrochen und mit viel Leidenschaft für den CASHPOINT SCR Altach in den verschiedensten Tätigkeitsbereichen arbeiten, wäre der größte und beliebteste Vorarlberger Fußballverein nicht das, was er ist. Ein Mann, der unzählige Stunden Woche für Woche in seinen Herzensverein investiert, ist Frank Türtscher. Der begeisterte Nachwuchstrainer ist seit vielen Jahren in den verschiedensten Bereichen für den SCRA tätig. In jungen Jahren begann Franky, wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wird, im Nachwuchs seine Karriere beim SCR Altach. Aufgrund mangelnden fußballerischen Talents, wie uns seine Freunde aus der damaligen 1B-Mannschaft erzählten, kam er in der 2. Kampfmannschaft lediglich zu Kurzeinsätzen und hat in Folge dessen seine aktive Karriere als Fußballspieler bald beendet.
Der Stadion-DJ mit dem Werkzeugkoffer Dies tat aber seiner Freude am Fußball und vor allem am Vereinsleben keinen Abbruch. Seit vielen Jahren ist er vom Team in der Sprecherkabine nicht mehr wegzudenken. Durch sein technisches Know-how ist der Leiter der Blechtechnik bei der Firma Geiger in Nenzing universal einsetzbar. Wenn die Beschallung in der CASHPOINT Arena mal gerade nicht so funktioniert, wie sie sollte, ist Franky mit seinem Werkzeug schon auf dem Weg, den Fehler zu beheben. Der Familienvater kann auch als Stadion-DJ bezeichnet werden. Abwechselnd mit seinem Kollegen Vlado Baricevic sorgt Frank Türtscher für die passende Musik an einem Spieltag der tipico Bundesliga. Dass dies eine der unangenehmsten Aufgaben ist, zeigen
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die verschiedensten Musikstile, die den Besuchern in der Arena gefallen. Um es hierbei allen recht zu machen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Aber mit der passenden Abwechslung haben Franky und Vlado dies bestens unter Kontrolle. Auch seinen Sohn Noah hat er schon in das Team der Sprecherkabine integeriert. Wenn Not am Mann ist, dann hilft der 10-jährige gerne beim Abspielen der Werbeabläufe für die Videowall aus. Wenn er seinem Vater nachkommt, dann ist auch Noah in einigen Jahren nicht mehr von den Funktionären des CASHPOINT SCR Altach wegzudenken!
Nachwuchstrainer mit Herz und Leidenschaft Durch seinen Sohn hat Franky seine Freude am Trainer-Dasein entdeckt. Seit vielen Jahren ist er einer der engagiertesten und begeistertsten Nachwuchstrainer beim SCRA. Wenn im Sommer die SCRA Fußballcamps stattfinden, ist der Altacher stets als Trainer mit von der Partie. Dafür wird auch gerne der Urlaub „geopfert“, um den Kindern in ihrer fußballerischen und auch persönlichen Entwicklung
weiterzuhelfen. Solch ein Engagement kann nicht oft genug gelobt werden. Wie sehr die Arbeit von Frank Türtscher geschätzt wird, sieht man an den funkelnden Augen der Kinder, die unter seiner Leitung trainieren und spielen dürfen und auch wenn man den Worten von Nachwuchsleiter Franz Stiegler und Sportvorstand Rudi Gussnig zuhört.
Ein absoluter Teamplayer Auch abseits des CASHPOINT SCR Altach ist Franky ein absoluter Teamplayer und für andere Altacher Vereine von wichtiger Bedeutung. Beim Freizeitklub „BE ONE“ sitzt er im Vorstand und hat die Zahlen als Kassier bestens im Griff. Mitorganisation von diversen Veranstaltungen, wie beispielsweise der traditionellen Ü39 Party, sind für ihn eine tolle Abwechslung zum Arbeitsalltag. Dass er dann natürlich auch auf keinem Fest fehlen darf, ist selbstverständlich. Viele Jahre war Frank auch stellvertretender Obmann beim Wintersportverein Altach, bei welchem er nach wie vor die Homepagebetreuung und die Organisation der jährlichen Kinders-Schikurse innehat.
Wenn man an einen Verein in Altach denkt, kommt man selten am Namen Frank Türtscher vorbei. Das zeigt seine engagierte Art, wie er sich für seine Freunde und seine Vereine einsetzt. Es erklärt sich von selbst, dass dies von allen Seiten sehr geschätzt wird. Für die Arbeit beim CASHPOINT SCR Altach sind wir Franky sehr dankbar und wünschen uns, dass er noch viele Jahre so weiter macht! DANKE FRANKY! MACH WEITER SO! [tg]
In der Sprecherkabine: Oliver Kopf, Marc Gächter und Franky Türtscher
OFFIZIELLER CAR-PARTNER DES SCR ALTACH
Walter Maier GmbH & Co. KG www.auto-maier.at
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Fanpost aus aller Welt ... Leider schon fast vergessen sind die tollen Erfolge unserer Mannschaft im letzten Sommer im Europacup. Die Reisen und die Doppelbelastung haben auch ihren Tribut gefordert. Heuer werden unsere Eurofighter auf dem Boden bleiben und ihre Verletzungen auskurieren müssen, um bereits Ende Juli wieder in die neue Saison zu starten. Die Herausforderung für die kommende Saison wird sein, das neue Format der Bundesliga mit 12 Vereinen und dem Play-off-System zu meistern. Unsere Mannschaft wird auf jeden Fall versuchen, das obere Play-off zu erreichen. Da ist es auch von Vorteil keine Doppelbelastung durch Reisen in ferne Länder wie Georgien oder Weissrussland stemmen zu müssen.
Die SCRA Fans in Lissabon
Damit wir aber kein Fernweh bekommen, würden wir uns auf Fanpost aus der ganzen Welt freuen. Ein Bild mit einem Fanartikel (Kappe, Schal, Trikot…), in dem auch der Urlaubsort erkennbar ist, würde uns schon reichen. Die Bilder könnt ihr per E-Mail an office@scra.at senden. Schreibt bitte euren Namen und den Ort, an dem das
Bild aufgenommen wurde, dazu. Unter allen Einsendungen wird ein Überraschungspreis verlost. In der nächsten Ausgabe werden wir dann die originellsten Bilder veröffentlichen. Bis dahin wünschen wir euch schöne und erholsame Ferien und hoffentlich viele tolle Urlaubsgrüße an uns! [gs]
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Highlights
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Die SCRA-Nachwuchstrainer im Casino – sie machten ihr Spiel… Es ist schon fast zur Tradition geworden, dass Nachwuchsleiter Franz Stiegler seine Trainer-Crew einmal im Jahr zu einem besonderen Event einlädt. Am 7. Mai wurde das Casino in Bregenz als Ziel für einen besonderen Abend auserkoren und 20 spielfreudige Nachwuchstrainer folgten gerne dieser Einladung. Bei einer interessanten Führung durch die Räumlichkeiten des Casinos wurden die verschiedenen Möglichkeiten, Geld zu „verspielen“ oder mit etwas Glück natürlich auch zu gewinnen, erklärt. Im Haubenlokal Falstaff wurde das SCRA-Trainerteam mit einem lukullischen 4-Gänge-Menü verwöhnt, das keine Wünsche offen ließ. Nach dieser Stärkung wartete dann der Höhepunkt des Abends: Das eigens für die Trainer organisierte Pokerturnier. Der eine oder andere setzte dabei ein richtiges „Poker-Face“ auf, das den Adrenalinspiegel der Kollegen doch deutlich in die Höhe treiben ließ. Unsere Nachwuchstrainer zeigten dabei eine außergewöhnliche Spiellei-
denschaft, die sie sonst nur Training für Training ihren Mannschaften auf dem grünen Rasen einzuimpfen versuchen. Nach zwei spannenden und hart umkämpften Stunden durfte sich Lothar Maier als „Poker-König“ des Abends feiern lassen. Er verwies dabei die als „ausgefuchste“ Poker-Spieler bekannten Rudi Gussnig und Kadir Akin auf die Plätze. Bei einem kühlen Bier oder einem prickelnden Gläschen Sekt ließen unsere Nachwuchstrainer diesen rundum ge-
lungenen Abend ausklingen. Ein großer Dank geht an Nachwuchsleiter Franz Stiegler und den Casino Bregenz-Mitarbeiter Ivan Kristo – gleichzeitig U16-A Trainer beim SCRA – für die perfekte Organisation dieses rundum gelungenen Abends, der wohl noch lange bei unseren Trainern für Gesprächsstoff sorgen wird. [ho]
Pokerkönig Lothar Mayer räumt ab...
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Tante Emma wäre stolz auf diesen Laden. Aus einer kleinen Metzgerei ist ein großartiger Lebensmittelmarkt entstanden, der trotz der Vielfalt an guten Produkten vor allem eines geblieben ist: ganz persönlich – seit 50 Jahren. Herzlich willkommen bei Familie Riedmann in Altach.
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SCRA holt Ränge 2 und 3 beim Firmen- und Ortsvereine-Tischtennisturnier! Im April veranstaltete der UTTC Altach zum bereits achten Mal das Tischtennisturnier der Altacher Firmen und Ortsvereine. Der CASHPOINT SCR Altach war ebenfalls mit zwei Teams am Start und GOAL war mit Redakteur Thomas Tomaselli mitten drin statt nur dabei. Insgesamt waren an diesem Tag 23 Mannschaften mit jeweils drei Spielerinnen und Spielern in der Mittelschule Altach an der „Platte“ im Einsatz. Für den SCRA traten Marco Thalmann, Werner Schneller sowie Nils Thalmann („SCRA Junggebliebene/Altherren“) bzw. Christof Pointner, Niklas Thalmann und Thomas Tomaselli („CASHPOINT SCR Altach“) an. Beide Dreierteams konnten ihre jeweiligen Gruppen deutlich für sich entscheiden und qualifizierten sich damit direkt für das Viertelfinale. In diesem schaltete das Team „SCRA Junggebliebene“ Müller Wohnbau aus, während es das Team „CASHPOINT SCR Altach“ mit der Mannschaft „Hobbyfußballer“ zu tun bekam. Youngster trumpfen auf Beim Stand von 1:1 in diesem Duell folgte der große Auftritt des erst 12-jährigen Niklas Thalmann. Der Youngster traf im entscheidenden Spiel auf Tischtennisroutinier Mario Ender, entzauberte diesen in vier Sätzen mit 3:1 und holte damit den alles entscheidenden Punkt für seine Mannschaft. Damit kam es im Halbfinale zum mit Spannung erwarteten clubinternen Aufeinandertreffen des SCRA. Bereits im Vorfeld hatten die beteiligten Akteure von diesem Duell gesprochen. Dass es im Semifinale dazu kam, war deshalb umso bemerkenswerter. Während Marco Thalmann das Team „SCRA Junggebliebene“ mit einem Sieg gegen
Vorne v.l.n.r: Niklas und Nils Thalmann; Hinten v.l.n.r.: Thomas Tomaselli, Marco Thalmann, Werner Schneller, Christof Pointner
Christof Pointner mit 1:0 in Führung bringen konnte, kam es im zweiten Spiel zum „Duell der Youngster“. Niklas Thalmann traf dabei auf seinen nur zwei Jahre älteren Bruder Nils (Jahrgang 2004), der im bisherigen Turnierverlauf ebenfalls mit tollen Leistungen auf sich aufmerksam machte. Knappe Finalniederlage In diesem knappen und auf sehr gutem Niveau geführten Bruderduell setzte sich schließlich mit Niklas der jüngere durch und sorgte dafür, dass es im letzten Spiel um das Finalticket ging. In diesem hatte dann Thomas Tomaselli gegen Werner Schneller das bessere Ende für sich. Das Team „CASHPOINT SCR Altach“ hatte den Sprung ins Endspiel des A-Bewerbs geschafft. Dort setzte es dann gegen Gebi´s Service eine knappe 1:2-Niederlage, das starke Dreierteam hatte sich zuvor im Semifinale in einem vorgezogenen Endspiel gegen “artVINO“ durchgesetzt. Der Turniersieg ging damit also an „Gebi´s Service“, die Teams des SCRA durften aber sowohl mit ihren gezeigten
Leistungen als auch mit den Platzierungen zwei und drei überaus zufrieden sein. Die Enttäuschung bei den treusten Fans neben der Platte hielt sich deshalb ebenfalls nur für wenige Sekunden, die Freude und der Spaß überwiegte. Sieger des B-Bewerbs (Gruppenplatzierungen drei bis fünf ) wurde der „SC Kumma“, der sich an diesem Nachmittag über die lauteste Unterstützung von den Rängen freuen durfte. Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die Leistungen der beiden Teams des RC ENJO Vorarlberg. Die Rollstuhlsportler hielten trotz Handicaps sehr gut mit, zeigten neben Kampfgeist auch bemerkenswerte Schläge. Im B-Bewerb schafften die beiden Mannschaften den Sprung ins Viertel- bzw. Halbfinale. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle natürlich an den UTTC Altach, der das Turnier erneut hervorragend organisierte und auch für das leibliche Wohl der Spieler sorgte. Wir vom CASHPOINT SCR Altach freuen uns bereits auf die nächste Teilnahme und hoffen, dass beim nächsten Mal noch mehr Spieler aktiv und live dabei sind. [tt] Goal Ausgabe 45 | 43
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Die fliegenden BierverkäuferInnen versorgen die durstigen Fußballfans! Sie sind nicht mehr aus dem Schnabelholz wegzudenken – die fliegenden BierverkäuferInnen. GOAL sprach mit Ideengeber und SCRA-Urgestein Helmut Giesinger über die fleißigen Helfer. Mit dem neuerlichen Aufstieg in die 2. Österreichische Bundesliga im Jahr 2004 reifte in Helmut Giesinger während der Meisterfeier in gemütlicher Runde die Idee, den zahlreichen Zuschauern und Fans im Stadion einen zusätzlichen Service anzubieten. „Ich wollte die Altacher Ortsvereine am großen Fußballerlebnis im Stadion teilhaben lassen, gleichzeitig sollten die Jugendgruppen ein kleines Taschengeld verdienen, um sich anschließend mit ihrer Jugendabteilung diverse Aktivitäten finanzieren zu können“, so Giesinger.
Idee wird umgesetzt Das Interesse der insgesamt 32 kontaktierten Vereine war allerdings leider gering. Durch Zufall ergab sich dann aber der Kontakt zu diversen Schulen und das Projekt wurde mit Jugendlichen der HAK Lustenau und der BAKIP Feldkirch ins Leben gerufen. Helmut dazu: „Von Seiten des Vereines mit dem damals Zuständigen, Josef Lässer, erhielt ich freie Hand und ich wurde immer bei meinen Anliegen unter-
stützt. Unserer früherer Präsident Johannes Engl sponserte unsere Jacken und Leibchen, womit dem Start nichts mehr im Wege stand.“
23 Fässer Bier sind Rekord Seit diesem Zeitpunkt sind bei jedem Heimspiel in der CASHPOINT Arena zwischen 12 und bei Spitzenspielen bis zu 25 Jugendliche im Einsatz, um die Zuschauer im Stadion direkt an ihren Plätzen mit einem kühlen Fohrenburger oder auch Laugenbrezeln zu versorgen. In den mittlerweile 14 Jahren sind bei Helmut Giesinger auch einige Ereignisse besonders in Erinnerung geblieben: „Als wir gegen Lustenau den Aufstieg in die Bundesliga geschafft
haben, stellten wir mit 23 Fässern Bier einen Rekord an unserem Stand auf.“ Aber vor allem denkt der nimmermüde Pensionist gerne an die menschlichen Kontakte, die sich aus seinen zahlreichen Tätigkeiten beim SCRA ergeben. „Eine gelungene Aktion gab es auch im Jahre 2015, als wir auf Grund des Flüchtlingsstromes mit den Flüchtlingen im Mösle in Kontakt kamen und dort sofort ein paar der Jugendlichen spontan bei uns mitgeholfen haben“, so Giesinger weiter.
Verstärkung gesucht! Da es nach so vielen Jahren aber immer schwieriger wird, willige und mit Freude arbeitende Jugendliche zu finden, die bei dieser Servicetätigkeit mithelfen möchten, hat Helmut noch ein Anliegen: „Sollten sich aufgrund dieses Artikels Mädels oder Jungs angesprochen fühlen, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sich Interessenten bei mir melden würden, die unser Team verstärken möchten.“ GOAL bedankt sich im Namen des SCRA recht herzlich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern sowie bei „Teamleiter“ Helmut für den Einsatz, macht weiter so! [tt] Goal Ausgabe 45 | 45
SCR Altach: Zeit für die Jugend Die letzten Wochen waren für die Anhänger des SCR Altach keine leichten. War man noch in den Jahren zuvor verwöhnt mit der Aussicht auf eine Teilnahme am internationalen Geschäft, bleibt heuer ein Abschluss im Tabellenniemandsland. Auf eine Saison atemberaubenden EuropacupFußballs folgt Ernüchterung. Die Eurofighter und „alten Haudegen“ in den Reihen der Rheindörfler werden nicht jünger, der Zahn der Zeit nagt am Mannschaftskern. Grund zur Sorge? Nur bedingt, denn der SCRA beschreitet seit Jahren einen Weg, der auf finanziell gesunder Basis einen nachhaltigen Profifußballbetrieb am Kummenberg gewährleistet. An einer Verjüngungskur wird der Verein aber nicht vorbeikommen, will man im nationalen und auch angestrebt internationalen Geschäft weiterhin eine Rolle spielen. Als erfolgsverwöhnter Fan kann man im Frühjahr von wenig Attraktivem auf dem Platz berichten. Dafür hat sich abseits des grünen Rasens viel getan. Der Verein hat die Weichen für die Zukunft gestellt, die neue „Süd“ feiert heute ihre Eröffnung und mit dem Neubau eines Funktionsgebäudes bei den Trainingsplätzen sollen Strukturen geschaffen werden, um heimische Talente an die Bundesliga heranzuführen. Auch die verstärkte Zusammenarbeit mit der Akademie ist eine Investition in den lokalen Profifußball. Spieleraktien wie Valentino Müller oder Johannes Tartarotti sprechen für sich und untermauern die Altacher Vorreiterposition im Ländle. Die Verpflichtung von Talenten, auch
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Die in neuem Glanz erstrahlende Cashpoint Arena soll sich wieder in die „Festung Schnabelholz“ verwandeln. Über Jahre sicherte die legendäre Heimstärke dem SCRA einen Platz im Spitzenfeld. Und nach einem Jahr der Konsolidierung sollte das Altacher Uhrwerk spätestens in der neuen Saison wieder reibungslos und in vollem Umfang anlaufen. Denn eine Saison, in der man quasi nicht absteigen kann, wird nach der Ligareform so schnell nicht wiederkommen. Mag. Joachim Mangard aus dem Ausland, stellt die Verantwortlichen angesichts des Budgets Jahr für Jahr vor eine Mammutaufgabe. Zumal Glücksgriffe wie damals Oberlin oder Ngamaleu nicht vom Himmel fallen. Umso wichtiger wird die Integration junger Spieler aus Vorarlberg in Kombination mit Routiniers, die sie auf dem Weg in den Profifußball begleiten. Hier ist auch das Land am Zug, in Sachen Förderung und Unterstützung der heimischen Vereine ist noch Luft nach oben. Trotz allem muss man der Mannschaft und auch Trainer Schmidt heuer ein Riesenkompliment aussprechen. Ungeachtet zahlreicher Abgänge formierte sich eine konkurrenzfähige Bundesligamannschaft, die auch mit einem über die ganze Saison voll belegten Lazarett fertig wurde.
Stellvertretender Chefredakteur, WANN & WO
ES GIBT EINEN ORT, AN DEM JEDER PASS ANKOMMT. DAS IST DER ORF. Das Beste aus Information, Unterhaltung, Sport und Kultur. Regional und international. Im Fernsehen, im Radio und Online.
Wetten mit Verantwortung.
Der SCR Altach braucht seinen 12. Mann! Fiebern Sie beim letzten Heimspiel der Altacher mit! Ob im Stadion oder im CASHPOINT WettbĂźro, tolle Stimmung ist in jedem Fall garantiert!