Leine Blitz 1

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2. Jahrgang

Leine-Blitz

Februar 2010 Heftpreis: 1 €

In Zusammenarbeit mit der

Die Idee zündet Das Schulmagazin der Leine-Schule

Ihre Heimatzeitung täglich in HAZ und NP


Leine-Blitz

Überblick Diese Schüler der Leine-Schule berichten: Lina Sophie Alter: 11 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Chefredakteurin

Hüsnija Alter: 11 Jahre Redaktion

Stellvertretender Chefredakteur

Mareike Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Kevin Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteur

Niklas Alter: 11 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteur

Denise Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Albiona Alter: 11 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Aristea Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Elisa Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Mira Alter: 12 Jahre Redaktion

Leine-Blitz-Redakteurin

Grußworte

N

un liegt er Ihnen vor: der Leine-Blitz. Darauf können wir stolz sein, handelt es sich doch um die erste Schülerzeitung der Leine-Schule seit mindestens 15 Jahren. Mit viel Engagement hat das Redaktionsteam aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters gemeinsam mit Martin Drebs die erste Ausgabe rechtzeitig zum Tag der offenen Tür fertiggestellt. Seit etwa sechs Monaten arbeitet das Team im Rahmen eines Workshops unserer Offenen Ganztagsschule. Als Kooperationspartner konnten die Leine-Zeitung und ihr Mitmachportal myheimat gewonnen werden. Ich meine, das ist eine tolle Leistung in so kurzer Zeit! Ich gratuliere den eifrigen Schülerinnen und Schülern und verbinde damit meinen Dank an Martin Drebs, der nicht nur „Vater“, sondern auch Motor des Unternehmens ist. Mögen noch viele weitere Ausgaben erscheinen! Ihnen, den Leserinnen und Leser, wünsche ich eine interessante Lektüre.

Hans-Jürgen Kretz Schulleiter Leine-Schule Neustadt a. Rbge.

Z

u Beginn des Schuljahres trafen sich zehn Schüler mit Martin Drebs zum Workshop Schülerzeitung. Ihr Ziel war es, ein interessantes und lesenswertes Magazin zu produzieren. Viele Themenvorschläge wurden gesammelt, viel Arbeit investiert. Jetzt ist es geschafft: Mithilfe der Internetseite myheimat.de, dem Mitmachportal der Leine-Zeitung in HAZ und NP, erscheint pünktlich zum Tag der offenen Tür der Leine-Blitz, das Schulmagazin der Leine-Schule. Es ist das bundesweit erste myheimatSchulmagazin. Ideen hatten die Schüler viele, darunter auch die, das Schulmagazin für einen Euro zu verkaufen und bei einer Rückgabe des Magazins 25 Cent an den Käufer zurückzuzahlen. Chefredakteurin Lina sagt dazu: „Wer das Magazin gelesen hat und es wegwerfen will, gibt es so bestimmt lieber wieder an uns zurück. So behalten wir unser Magazin und schonen gleichzeitig die Umwelt.“ Im Mittelpunkt der ersten Leine-Blitz-Ausgabe stehen die Montags-Workshops. Auch die Lehrer haben beim Erstellen geholfen: Jan Vedder beantwortete die Fragen der Redakteure im Interview, Alexander Kiene berichtet vom Leine-Cup, Beate Kaup von der Eastbourne-Studienfahrt der neunten Klassen, Michael Neumann stellte Bilder aus dem Schulleben der Leine-Schule zur Verfügung. Herzlichen Dank an die Schüler und Lehrer für die nette Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank geht an Martin Drebs, der sich um die Organisation gekümmert hat, und ohne den es dieses Magazin nicht geben würde. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Annika Kamißek myheimat-Redaktion

Diese Lehrer berichten:

Impressum Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

Sie schreiben und fotografieren für dieses Magazin (von links): Martin Drebs, Jan Vedder, Beate Kaup, Alexander Kiene und Michael Neumann.

Leine-Blitz

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881

Jörg Frase 05032/96 43 40 Anzeigen

frase@madsack.de

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Sirius Direktmarketing GmbH, Grafenheider Straße 1, 33729 Bielefeld.


Wir sind die Leine-Schule Prowo Schulband

Der Steckbrief

Beratungslehrer Skikurs in den Alpen Studienfahrt England Förderunterricht Deutsch Schülerberatung - Schulsozialarbeit Computerarbeitsplätze mit Internetzugang „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ Berufsfindungstag - Berufsberatung - Talkabend Computer-Führerschein - Labor-Führerschein - Mofa-Führerschein WPK: Möbelrestaurierung - Landeswettbewerb Chemie - Modellbau „Auskommen mit dem Einkommen“ - Quiltdecken - Hauswirtschaft - Musik Hauptschule

Offene Ganztagsschule

Mensa - Freizeitangebote - offene Bildungsangebote - kein Pflichtunterricht

Hauptschule

Realschule

circa 300 Schüler/innen in 13 Klassen

circa 600 Schüler/innen in 20 Klassen

berufsbezogener Bildungsweg

berufs- und studienbezogener Bildungsweg

Schwerpunkte: ⊕ relativ kleine Klassen ⊕ A-Kurse Mathe. u. Eng. 9./10. Jg. ⊕ fünf Wochen Betriebspraktikum ⊕ Praxisklasse 9. Jg. in Kooperation mit Kreishandwerkerschaft Neustadt ⊕ Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ ⊕ wenige Lehrkräfte pro Klasse ⊕ praxisorientierter Unterricht

Schwerpunkte:

⊕ Fremdsprachen (Eng/Fra/Spa) ⊕ A-Kurse Mathematik 9./10. Jg. ⊕ Englisch-Intensivkurs 10.Jg. ⊕ 4 Wochen Betriebspraktikum ⊕ Streitschlichterausbildung ⊕ Schülerfirma „Schulkiosk“ ⊕ Schüleraustausch Frankreich ⊕ Kooperation mit Gymnasium

Bestmögliche Leistungen Freundliches Miteinander Null Toleranz gegen Aggression und Gewalt

Schulleiter:

Hans-Jürgen Kretz

Stellvertreter:

Oliver Jokisch

Zweiter Stellvertreter:

Rainer Gieraths

Ganztagskoordinator:

Jan Vedder

Vertrauenslehrerin der Schülerschaft:

Marietta Moritz

Schülersprecher:

Mohammed Khaled

Schulelternratsvorsitzender:

Andreas Scherer

Für Rückfragen und Beratung stehen wir gerne zur Verfügung: Leine-Schule, Bunsenstraße 3, 31535 Neustadt, Tel.: (0 50 32) 93 97 00, Fax: (0 50 32) 93 97 04 Email: schulleitung@leine-schule.de Internet: www.leine-schule.de

Leine-Schule und Leine-Blitz

sind auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/leine-blitz


Interview

Jan Vedder: Wir wollen die Freizeit nicht ersetzen, wir wollen sie ermöglichen Herr Vedder, Sie sind Lehrer und Ganztagskoordinator an der Leine-Schule. Was zeichnet die Leine-Schule aus? Und was könnte noch besser werden?

Es gibt Vereine, die befürchten, dass durch den Nachmittagsunterricht die Kinder nicht mehr zum Vereinstraining gehen. Wie sehen Sie das? Bleibt den Schülern neben Nachmittagsunterricht, Hausaufgaben und Lernen noch genügend Freizeit?

Die Leine-Schule befindet sich im Wandel. Seit ich vor etwa Genau in diesem Bereich greift das Konzept der Ganztagsvier Jahren an die Schule gekommen bin, gab es immer wieder schule. Wir wollen die Freizeit nicht verkürzen oder ersetzen, viele Veränderungen: von der Auflösung der Außenstelle über wir wollen sie ermöglichen! Gerade für diejenigen, die aus den das neue Schulgebäude mit seiner Mensa bis hin zum kürzlich verschiedensten Gründen nicht die Möglichkeiten hätten z. B. zu gestarteten Ganztagsbetrieb. Auch in Zukunft wird es weitere tanzen, zu voltigieren und Kochen zu lernen. Freizeit – vor allem Veränderungen geben wie die Neugestaltung des Spielbereichs sinnvolle Freizeitgestaltung – verbunden mit einer ausgewogenen und der Freizeitbereiche. Diese Ereignisse tragen dazu bei, dass Ernährung und der Möglichkeit, Hausaufgaben unsere Schule in Bewegung bleibt und es nicht „Die Leine-Schule zu machen, sind die wichtigsten Bestandteile langweilig wird. Für die Schülerinnen und Schüunserer angestrebten Ganztagsschulkultur. ler bieten sich so ständig neue Möglichkeiten, befindet Und: Nach einem Jahr der Zusammenarbeit mit sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen – frei sich im Wandel.“ dem TSV Poggenhagen (Trampolin), dem UBC nach dem Motto: Leine-Schule = Meine Schule! Hannover (Basketball), der Tanzschule Kressler (Hip-Hop-Tanzen), Diese Mitgestaltungsmöglichkeit und unsere außerordentliche dem PSG Rittergut Habighorst (Voltigieren), dem Kick-Box-Team Berufsvorbereitung sind sicherlich besondere Stärken, welche Thürkau (Kampfsport) und der Stadtjugendpflege (K reat ivauch durch die Schulinspektion hervorgehoben wurden. Workshop) fällt das Feedback auf Schwerpunkte unserer zukünftigen Arbeit liegen im Bereich beiden Seiten positiv aus. Alle der Nutzung von Neuen Medien und der Ausgestaltung einer diese Angebote werden nach Ganztagsschul-Kultur. den Sommerferien weiterhin stattfinden. Was zeichnet das Ganztagsangebot an der Leine-Schule aus? Die Angebote unserer Ganztagsschule sind sehr vielfältig, und für jeden ist etwas dabei. In diesem Bereich haben die Schülerinnen und Schüler die Angebote mitbestimmt. Vor Beginn des Schuljahrs habe ich eine Umfrage durchgeführt, um ein Programm nach den Wünschen und Interessen der Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Ich denke, dies ist uns gelungen. Wo gibt es Probleme? Probleme gibt es vor allem mit der unregelmäßigen Teilnahme einiger Schülerinnen und Schüler an den Workshops und im Bereich der Hausaufgabenhilfe bzw. der Arbeits- und Übungsstunden. Ich denke diese Baustellen sind aber ganz natürlich, wenn man bedenkt, dass die offene Ganztagsschule für alle Beteiligten (Schüler, Lehrer und Eltern) eine neue Form von Schule ist. Wie wird das Angebot von den Schülern angenommen?

Seit 2009 ist die Mensa an der Bunsenstraße in Betrieb. Haben Sie dort auch schon einmal gegessen? Wie fällt Ihr Urteil aus? S elb st ver st ä ndlich! Ich esse mindestens einmal in der Woche in der Mensa, und mir hat es bisher immer gut geschmeckt. Ich vergebe eine 2+.

Die anfänglichen Anmeldungen waren im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend, sodass wir kurzerhand die Angebote erweitert haben. Mehr als 250 Anmeldungen sind mehr als wir erwarten durften, wenn man bedenkt, dass sich nur Schülerinnen und Schüler der fünften, siebten und neunten Klassen anmelden durften. Für das nächste Schuljahr erhoffen wir uns natürlich einen ähnlich großen Erfolg. Wenn Sie Schüler an der Leine-Schule wären: Welches Angebot würden Sie auswählen? Als Sportlehrer habe ich natürlich klare Favoriten und würde mich sicher für den Basketball- und den Trampolinworkshop entscheiden.

Leine-Blitz

Die Fragen stellten das Redaktionsteam und Martin Drebs

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/510107


Leine-Cup 2010: Ein spannendes Finale Das Team von Alexander Kiene hat alles gegeben, doch im Finale unterlag es der IGS Langenhagen 1:2.

Der Leine-Cup: Nur die besten Schulmannschaften der Region sind dabei Seit 2007 organisiert die Leine-Schule (LS) den Fußball-Leine-Cup für Schulen der Region Hannover. Initiator und Organisator Alexander Kiene lädt dazu die führenden Schulen der Region im Schulfußball nach Neustadt ein. Anhaltspunkt für die Einladungen waren bzw. sind die Leistungen der Schulen bei der Schulweltmeisterschaft der Region 2006 sowie die Ergebnisse beim jährlichen Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Der Leine-Cup wird jährlich im März mit zehn Schulteams in der Sporthalle Bunsenstraße ausgetragen. Und die Schulen der Region (u. a. aus Garbsen, Langenhagen, Großburgwedel, Laatzen, Ronnenberg) folgen der Einladung mit großer Motivation. Unterstützt wird das Event sowohl durch den Förderverein der LS sowie externe Sponsoren wie Intersport, die IKK und Heizungsbau Gläser. In bisher vier Auflagen gab es auch vier Sieger. Bei der Premiere im Jahr 2007 gewann die Leine-Schule. In den folgenden Jahren setzten sich die KGS Laatzen (Schulweltmeister der Region Hannover 2006) sowie das Gymnasium Großburgwedel durch.

In diesem Jahr kam es erneut zu spannenden Spielen vor vollen Rängen: Im Halbfinale setzte sich die IGS Langenhagen gegen das Gymnasium Neustadt mit 2:0 durch. Im zweiten Semifinale gewann die Leine-Schule mit 1:0 gegen den Titelverteidiger und großen Turnierfavoriten, das Gymnasium aus Großburgwedel. Das Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Nach schneller Führung der IGS aus Langenhagen konnte LS-Stürmer Kevin ausgleichen. 45 Sekunden vor dem Ende fiel der Siegtreffer der IGS durch Ali Hachdar. So gewann Langenhagen erstmalig und insgesamt verdient den Leine-Cup. Platz zwei ging an den Veranstalter. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Großburgwedel, das Gymnasium Neustadt und die KGS Neustadt. Auch im Jahr 2011 soll der Leine-Cup wieder stattfinden und insgesamt zu einer festen Institution im Jahreskalender der LeineAlexander Schule werden. Kiene

Es sind schon gute Fußballer dabei Kevin und Hüsnija haben den Fußball-Workshop in der Sporthalle besucht. Der Leiter des Workshops ist Alex Kiene. 31 Schüler nehmen am Workshop teil. Teilnahmeangebot: Sie üben Fußballtechniken und Taktiken, um ein schönes Tor zu schießen. Besonderheiten: Sie fahren zu Turnieren. Alex Kiene sagt: „Es macht mir sehr viel Spaß, mit den Kindern Torschüsse zu üben, und Teamgeist ist sehr wichtig für Turniere.“ Wir haben mal ein bisschen zugeschaut und dabei gemerkt, dass ein paar gute Fußballspieler dabei sind, manche spielen sogar im Verein Fußball. Wir danken Alex Kiene, dass wir zugucken durften.

Hüsnija

Kevin


Der Basketball-Workshop: Lessons for Life – Die Spieler müssen Disziplin üben Die Leine-Blitz-Redaktion besuchte verschiedene Workshops des Ganztagesangebots unserer Leine-Schule. Besonders beeindruckend:

Wie bekommt man einen guten Freiwurf hin?

Anthony Slack von den UBC Tigers aus Hanno-

Konzentration, immer wieder machen, Selbstbewusstsein haben.

davon gesprochen, dass er sein sportliches

Was macht der Trainer in der Freizeit?

die Schüler aufs Leben vorzubereiten. Und da

Schlafen, fährt in der Stadt herum und guckt Filme.

der Basketballworkshop unter der Leitung von ver. Slack hatte in einer ersten Stellungnahme

Training als pädagogische Aufgabe versteht, er nur Englisch spricht, nennt er es eben „Les-

sons for life“: Lektionen fürs Leben! Doch lest selbst, was unser Besuch ergeben hat:

Wir besuchten den Workshop Basketball: Der Trainer ist Anthony Slack (genannt Slackattac). Die Trainingssprache ist Englisch. Aus unserem Interview, das wir auf Englisch führten, übersetzte Herr Jokisch: Gibt es etwas Besonderes? Ja, die Entwicklung des Teamgeists. Was üben Sie? Freiwürfe.

Martin Drebs, Leon und Mareike.

Was müssen die Schüler besonders gut können? Sie müssen gut zuhören können und Disziplin üben. Und wir besuchten ein Spiel der UBC Tigers, bei denen Anthony Slack mitspielt. Wir wollten für unsere Schülerzeitung LeineBlitz bei dem Spiel am 12. Dezember 2009 dabei sein und darüber berichten. So fuhren Niklas, Kevin und Hüsnija zum Stadion. Dabei hat uns Martin Drebs hingefahren. Wir haben von Anfang bis zum Ende des Spiels zugeguckt und mitgefiebert. Die Tigers la-

Niklas und Hüsnija.

gen erst zurück, danach holten sie den Gegner ein und gewannen das Spiel noch. Martin Drebs hat uns Brezeln gekauft und am Schluss des Spiels hatten wir noch ein kurzes Interview mit einem Spieler gehabt. Hüsnija hat ihm Fragen gestellt, z. B. „Verdienen die Spieler Geld?“ Er antwortete: „Ja, aber nicht so viel.“ Die Saison geht bald zu Ende. Wir wünschen für die nächste Saison wieder viel Erfolg!

Hüsnija

Kevin

Niklas

Kevin und Lina Sophie.

Wer, wann, wie und warum: Das ist die Schulzeitung-AG Am Anfang war alles ganz einfach, denn wir wollten ja nur eine interessante Schülerzeitung machen. Dabei fragten wir uns, worüber wir berichten wollen: die Schule, die Schüler, die Lehrer? Und wie machen wir so etwas? Wir schauten uns andere Schülerzeitungen an, um daran zu lernen. Und dann brauchten wir noch einen Namen, schwärmten aus in alle erreichbaren Montagsworkshops und machten eine Befragung. Und das Ergebnis stand schnell fest: Leine-Blitz! Und dann ging es los: Es musste recherchiert werden, das heißt, wir mussten herausfinden, wer macht was, wann und wie und

Leine-Blitz

warum! Dazu besuchten wir Montagsworkshops wie Fußball, Hip-Hop, Schulband, Schulaufgabenhilfe, den Kreativworkshop (dazu fuhren wir mit dem Bus zur Stadtjugendpflege, die diesen Workshop anbietet) und schließlich auch Basketball in der Turnhalle der Stockhausenschule. Wir besuchten auch die Leine-Zeitung, unseren Namensvetter, um Tipps von den Profis zu bekommen. Und prompt haben die wiederum über unseren Besuch berichtet. So geht das! Nun mussten die Texte her. Wir schrieben uns die Finger wund, da musste noch was ergänzt werden, und dieses Wort wird ganz anders geschrieben.

Schließlich trafen wir auf die Mitarbeiter von myheimat, die uns halfen, den LeineBlitz zu entwickeln, so wie er jetzt vor Euch liegt. Eben eine ganz besondere Schülerzeitung, von großem Wert, sogar mit Rückgabemöglichkeit: Wenn Ihr die Zeitung gelesen habt, könnt Ihr diese für 25 Cent Pfand an uns zurückgeben. Das war eine Idee unserer Chefredakteurin Lina Sophie, denn so fliegt kein Leine-Blitz in der Gegend herum! Lina Sophie

Mareike


Das ist die Musik-AG „Das ist alles nur geklaut“ – Bei der Musik-AG von Dietmar Brodkorb erklingen bekannte Töne von den Prinzen. Da wippt jeder, der dabei ist, automatisch mit.

Denise

Die Hip-Hop-AG: Wir wünschen uns mehr Jungs!

Albiona

Bei der Hip-Hop-AG, geleitet von Anna Stegmaier vom Tanzzentrum Kressler, lernen die Teilnehmer „coole Moves“ und setzen diese zu einer Choreografie zusammen. Angesagte Songs im Moment sind „Tik Tok“ von Kesha und „Replay“ von Iyaz. „Hip-Hop macht Spaß und die AG auch. Bei uns herrscht eine lockere Atmosphäre“, finden Sarah (13), Tabea (13), Lara (13) und Franziska (12). Jungen haben sich für die AG nicht angemeldet. Anna Stegmaier und die Teilnehmerinnen finden das sehr schade.

Der Kreativ-Worshop richtet sich ganz nach den Ideen der Schülerinnen und Schüler Unsere Redaktion befragte die Leiterin des KreativWorkshops, Karin Volkmann-Schmalz, was die da so machen, und zwar zusammen mit der Stadtjugendpflege der Stadt Neustadt: „Ein Kreativ-Workshop – was mag das wohl bedeuten? Arbeiten mit unterschiedlichen Werkstoffen, Gemeinschaftsprojekte, Skulpturen, Möbel- und Wandgestaltung? Unser Workshop richtet sich ganz nach den Ideen der Teilnehmer. Wir überlegen gemeinsam, was wir immer schon einmal an künstlerischen Techniken ausprobieren wollten. Es wird mit unterschiedlichen Materialien experimentiert. So haben wir zum Beispiel Tiere und Skulpturen aus Gipsbinden modelliert. Auch mit Speckstein haben wir gearbeitet. An der Nähmaschine wurden kuschelige Fellkissen genäht, und an der Dekupiersäge entstanden Klemmbretter für Notizen, die wir hinterher bunt angemalt haben. Was als nächstes entsteht? Wer weiß? Vielleicht besprühen wir Mauern mit bunten Graffitis oder nähen uns schrille bunte Kleider. Wer weiß, was uns noch so alles einfällt?“

Aristea

Elisa

Mira


Das ist unsere Schule Die Bilder zeigen die Leine-Sch端ler und Lehrer bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Schulfest, und im Schulalltag, z. B. im Unterricht. Auf jeden Fall zeigen sie, wie bunt und abwechslungsreich die Leine-Schule ist.

Leine-Blitz


myheimat: Jeder kann mitmachen.

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Macht Euch einen Namen! Als Hobbyreporter im Mitmachportal der Leine-Zeitung. Schreiben und gelesen werden auf:

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Die Leine-Blitz-Redaktion testet die Mensa Seit Oktober 2009 ist die Mensa in Betrieb. 40 bis 50 Essen gehen täglich über die Theke. Geliefert wird das Essen von der KRH Servicegesellschaft, die auch das Krankenhaus mit Essen versorgt. Redakteur Kevin nahm sich die Zeit und testete das Essen und begfragte weitere Schüler nach ihrer Meinung über das Essen.

Das meint Redakteur Kevin (11): Wenn es etwas gibt, was ich gern mag, esse ich immer in der Mensa, mindestens aber einmal pro Woche. Das Essen schmeckt sehr gut und ich würde gern öfter dort essen, aber meine Mutter kocht auch und sie wäre traurig, wenn ich lieber in der Mensa essen würde.

Schüler berichten: Wie schmeckt Dir das Essen in der Mensa? Peter (17): Ich finde die Mensa ganz gut. Das Essen geht so, aber ein Getränkeautomat fehlt noch.

Jennifer (11): Ich fin-

Annika (11): Die Mensa ist gut, aber die Kartoffeln sind manchmal trocken und pappig.

Lara (11): Mir schmeckt es eigentlich sehr gut. Bei manchen Gerichten könnte mehr Soße mit dabei sein.

de die Mensa und das Essen sehr gut.

Mirko (11): Ich esse mindestens einmal pro Woche in der Mensa. Es schmeckt meistens gut. Die Kartoffeln schmecken meistens nicht so gut, die sind zu bröselig. Mein Lieblingsessen ist Hähnchenkeule, nur könnte da ruhig mehr dran sein. Manchmal ist das Essen auch schon ein bisschen kalt.

Räuber erobern die Waldbühne: Ein Redakteur berichtet von den Proben

Eastbourne-Studienfahrt: Schüler lernen das Leben auf der britischen Insel kennen

In den vergangenen drei Jahren habe ich viel dazugelernt, was es angeht zu schauspielern. Auch dieses Jahr muss ich wieder Hand anlegen und auf der Bühne spielen. Dieses Jahr ist es eine besondere Saison, denn die Waldbühne Otternhagen wird 40 Jahre alt. Wenn man jedes Jahr wieder zu dem ersten Treffen gehen muss und die Rollen verkündet werden, ist man immer so angespannt, weil keiner weiß, welche Rolle man kriegt. Dieses Jahr spielt die Waldbühne „Ali Baba und die 40 Räuber“, ein Stück aus „1001 Nacht“. Der Regisseur ist Herbert Stoepper, er macht diesen Job auf der Bühne schon seit vielen Jahren. Dieses Jahr wird es spannend, das Stück ist voller Spannung und Action. Und ich, Kevin, spiele selbst mit. Ich übe eigentlich nur bei den Proben, meinen Text kann ich schon auswendig. Wenn ich allein lerne, dauert es länger, als wenn ich mit der Gruppe zusammen übe. Beim Proben sind wir meistens 10 bis 15 Jungschauspieler. Alle geben sich richtig Mühe, deshalb: Kommt alle vorbei, es lohnt Kevin sich auch in diesem Jahr wieder, das Familienstück zu sehen!

Seit fünf Jahren gibt es an der Leine-Schule in jedem Jahr für die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen das Angebot einer (von zwei Englischlehrern) begleiteten Studienfahrt nach England. Wir fahren mit dem Reisebus nach Eastbourne an der Südküste, wo die Schüler für eine Woche in englischen Familien untergebracht sind. So können sie schnell und hautnah erfahren, wie sich das Leben auf der britischen Insel von ihrem Alltag zu Hause unterscheidet. An zwei Vormittagen steht Englischunterricht, erteilt von einem „Native Speaker“ (muttersprachlicher Englischlehrer) auf dem Programm. Die Nachmittage dienen der Erkundung von Eastbourne und einem Ausflug nach Hastings mit Besichtigung der Burg und der Schmugglerhöhlen. Zweimal bringt uns unser Bus nach London. Bei diesen Fahrten profitieren wir sehr von der Ortskenntnis unseres Busfahrers Henry, der die Neustädter bisher immer begleitet hat. In diesem Jahr konnten wir bei herrlichem Sonnenschein über die Klippen bei Beachy Beate Head wandern. Wir freuen uns schon auf Kaup die nächste Studienfahrt.

Leine-Blitz


Neustadt

11

So schlägt der Leine-Blitz ein Ein Blick von außen auf das Schülermagazin Kathrin Götze ist Redakteurin der Leine-Zeitung. In ihrem Gastbeitrag schildert sie ihre Eindrücke von der ersten Ausgabe des Leine-Blitz. Also, ich muss schon sagen: Dieser Leine-Blitz schlägt ein. Eine so bunte und vielfältige Schülerzeitung hätte ich mir auch in meiner Schulzeit gewünscht. Aber das ist lange her, damals haben die Redakteure noch mit einer vorsintflutlichen Maschine Matritzen gekurbelt... Doch, bei aller frischen und fortschrittlichen Aufmachung: Auch der Inhalt muss überzeugen. Das ist auch für uns Profis von der Tageszeitung immer wieder eine Herausforderung. Was Ihr hier zusammengestellt habt, kann sich wirklich sehen lassen. Ihr bietet eine Menge: Ein Titelbild mit knackiger Schlagzeile, ein motiviertes Redaktionsteam, eine gelungene Mischung von Berichten aus dem ganz normalen Schulalltag und von seinen Höhepunkten, ein Interview, eine Umfrage und reichlich Ser-

vice für Eure Mitschüler, beispielsweise beim Bericht über den FußballWorkshop. Gut hat mir auch Euer Grußwort an die Viertklässler gefallen, in dem Ihr deutlich macht, wie sehr Ihr Euch Eurer Schule verbunden fühlt und den Neuen gleichzeitig die Hand hinstreckt, damit auch sie sich bald an der Leine-Schule zu Hause fühlen. So etwas macht wohl eine gute Zeitung aus: Sie zeigt Verbundenheit und Offenheit, darf loben und auch mal kritisieren und hat dabei immer als erstes die Leserschaft im Blick. Wenn das gelingt, dann macht auch die viele Arbeit beim Recherchieren, Fotografieren, Formulieren und manchmal auch Aussortieren richtig Spaß. Alles Gute also für Euch, die Ihr es gewagt habt, nach mindestens 15 Jahren Pause wieder eine Schülerzeitung für Eure Leine-Schule herauszugeben. Für weitere Ausgaben wünsche ich Euch das nötige Durchhaltevermögen, außerdem reichlich Neugier und immer einen Schuss Frechheit und Mut zur eigenen Meinung.

Die Kinoredakteurinnen empfehlen: Küss den Frosch von Walt Disney An einem schönen Nachmittag fuhren Elisa, Mira und Aristea zum Kino in Garbsen (Cinestar). Wir guckten „Fame“: Am Anfang dieses Films war es ziemlich schwer zu kapieren, was die Darsteller gespielt haben. Sie spielten einen Tanzfilm in einer Akademie für begabte Tänzer, Komponisten und Sänger. Es war nicht so schön, weil diejenigen, die eine Rolle hatten, ihren Namen nicht oft gesagt hatten. Wir sind aber dankbar für die Möglichkeit, von unserer Redaktion aus das Kino besuchen zu können. Jetzt noch ein weiterer Kinotipp für Euch: „Küss den Frosch“ Nachdem sich die Disney-Crew an einem animierten Film versucht hat, erscheint wieder ein Zeichentrickfilm. Es geht um die Liebesgeschichte von einem Mädchen, das von einem eigenen Restaurant träumt und einem charmanten Prinzen, der jedes Mädchen mit Leichtigkeit um den kleinen Finger wickelt. Doch der naive Prinz lässt sich von einem Zauberer in einen Frosch verwandeln und zieht dann auch das Mädchen in eine missliche Lage mit rein. Die Gags und der Humor in dieser Liebesgeschichte zaubern jedem ein breites Grinsen aufs Gesicht. Zudem werden die Hauptpersonen und Frösche von deutschen Musikern, z. B. Roger Cicero gesprochen, die bei jedem Lied alles geben.

Aristea

Elisa

Mira

Wie die Profis: Beim Redaktionsbesuch besprechen Martin Drebs, Redakteurin Mareike Liebe (12) und Chefredakteurin Lina Sophie Stratigis (11) die Leine-Zeitung. von Werder


Zeichnung: Hendrik

Herzlich Willkommen, liebe Viertklässler! Wir begrüßen euch herzlich in der Leine-Schule, einer der besten Schulen der Welt. Man kann hier viel lernen und Spaß haben. Wir haben eine tolle Mensa und einen Kiosk. Hier gibt es nachmittags tolle Workshops, z. B. die Schülerzeitung. Hier könnt auch Ihr mitmachen.Klar, es ist immer schwierig, sich an einer neuen Schule zurechtzufinden. Es gibt viele neue Eindrücke, und

man ist manchmal ganz durcheinander. Wir helfen Euch, etwas zu finden. Und in gewisser Weise ist diese ganze Schülerzeitung fast nur für Euch, denn wir stellen Euch viel von der tollen LeineSchule vor. Wir freuen uns auf Euch! Die Redaktion vom Leine-Blitz






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