myheimat Suttorf Maerz 2010

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1. Jahrgang

Suttorf

Tierfilmer Günter Goldmann im Interview: Seite 4

Foto: xxx

Das Beste aus dem Mitmachportal der Leine-Zeitung

März 2010

Das Wahrzeichen Aus welchem Holz die Suttorfer Eule geschnitzt ist Die besten Beiträge aus dem Mitmachportal der Leine-Zeitung. Veröffentlichen auch Sie Texte und Fotos aus und über Suttorf auf www.myheimat.de/suttorf. Das nächste gedruckte myheimat-Magazin erscheint im September. Jeder kann mitmachen!

Klaus Knappert (Privat: Im Aller 14, OT Suttorf )

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Suttorf

Überblick

Suttorfer Momente

Suttorfer Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Waltraud Scharnhorst >> 2 Heiko Grube >> 2 Thimo Grube >> 3, 9, 15 Harald Baumann >> 5 Friedhelm Fischhöfer >> 7 Heiko Degering >> 8 Thorsten Wrona >> 8, 10, 13, 14, 15 Kerstin Stünkel >> 12 Es sollte schon immer mal eine spontane Winterwanderung geben, nun hat es geklappt: 16 Wanderer der Wandergruppe des SVE Suttorf fanden sich warm verpackt und bestückt mit heißen Getränken ein, um eine große Runde um Suttorf zu laufen. Waltraud Scharnhorst berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/202672.

Impressum Nächste Ausgabe: September 2010

Frederic Henze 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/6140

Kim Jasmin Kraus 05032/96 43 53 Anzeigen

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Jörg Frase 05032/96 43 40 Anzeigen

frase@madsack.de

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Sirius Direktmarketing GmbH, Grafenheider Straße, 33729 Bielefeld.

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Die Chorleiterin des Gesangvereins Harmonia prostet beim gemütlichen Beisammensein im März ihrem Mann Friedrich-Wilhelm zu. Der Verein feierte 2008 sein 110-jähriges Bestehen und ist aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Heiko Grube zeigt weitere Fotos der Veranstaltung auf www.myheimat.de/beitrag/351617.


Suttorf Suttorf

Winterspaß: Suttorf fährt Schlitten Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thimo Grube

Beitragsgruppe: Suttorf

Der viele Schnee im Winter machte es möglich: Endlich konnte in Suttorf wieder eine Schlittentour unternommen werden. 65 Schlittenfahrer verteilten sich auf 45 Schlitten. Die Route führte an der Biogasanlage und Jagdhütte vorbei bis in das Eschfeld. In den Pausen wärmten sich die Suttorfer an den mitgebrachten Getränken

auf, die selbstverständlich mit allen geteilt wurden – man kennt sich und hält zusammen. Am Osterfeuerplatz, dort endete die Tour, wurde noch einmal richtig Gas gegeben, und nachdem alle von den Schlitten gepurzelt waren, kam es zur großen Schneeballschlacht. Vielen Dank an alle, die Trecker, Schlitten oder Getränke zur Verfügung gestellt haben. Thimo Grube ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/14153/

31535 Neustadt · Mittelstraße 17 Fon 05032/ 90 77 93 Wir gratulieren Euch zu Eurem Jubiläum und Mittwoch und Freitag Aktionstage! wünschen Euch viel Spaß bei Eurem Fest!

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Interview

Günter Goldmann: Ich wünsche mir mehr Rücksichtnahme im Umgang mit der Natur Herr Goldmann, als Interviewpartner für die erste Ausgabe des myheimat-Magazins für Suttorf haben Dorfbewohner Sie vorgeschlagen. Wie finden Sie das? Zuerst einmal finde ich es beeindruckend, dass der Internetauftritt von myheimat gerade bei den Suttorfern sehr beliebt ist. Eigentlich täglich erscheint eine neue Veröffentlichung. Ich finde es gut, dass sich viele Mitbürger mit dem regionalen und sozialen Umfeld beschäftigen und andere daran teilhaben lassen. Es freut mich, dass die Suttorfer in ihrem eigenen Magazin etwas über meine Arbeit lesen möchten. Gewähren Sie den Lesern einen Einblick in Ihren Beruf. Was macht für Sie den Reiz aus, Tierfilmer zu sein?

Kommt Suttorf als Drehort für Sie infrage? Ja sicher, gerade in diesem Winter konnte ich nach vielen Jahren wieder einmal unsere heimischen Wildtiere im Schnee aufnehmen. Die Dreharbeiten zu welchem Film haben Sie besonders beeindruckt? Die Arbeit in Alaska war schon sehr besonders. Die endlose Weite der Landschaft, die Winzigkeit des Menschen darin, andererseits die gigantischen Elche und Grizzlys. Was hat Sie nach Suttorf verschlagen?

Auf der Suche nach einem kernstadtnahen Durch ausdauerndes Beobachten in der Natur „Der Ort ist überschaubar, Baugrundstück bin ich 1974 in Suttorf fündig zu allen Jahreszeiten bekomme ich einen guten Einblick in das Leben der Wildtiere. Auch obwohl ich längst nicht alle geworden. unsere heimischen Wildtiere überraschen Mitbewohner kenne.“ Was macht Suttorf lebenswert? noch mit bisher nicht dokumentiertem Verhalten. Das Beobachtete in fernsehgerechten Bildern den Zuschauern Der Ort ist überschaubar, obwohl ich längst nicht alle Mitnahezubringen, ist immer wieder eine Herausforderung. bewohner kenne. Die Feldmark ist ideal für Fahrradfahrten und zum Spazierengehen. Die nahen Einkaufsmöglichkeiten in Suttorf Wie wird man eigentlich Tierfilmer? und Neustadt sowie kurze Schulwege sind komfortabel gegenüber vielen anderen Ortsteilen. Dafür gibt es kein Patentrezept. In Eigeninitiative habe ich mich über die Naturfotografie hinaus mit der Technik des Filmens Und was sollte in Suttorf besser werden? und des Filmschnitts vertraut gemacht, eine Eigenproduktion eingereicht und mit dieser Arbeit das Interesse einer FernsehEs ist kein spezielles Suttorfer Problem, aber ich wünsche mir redakteurin geweckt. insgesamt von den Menschen mehr Rücksichtnahme im Umgang mit der Umwelt und der Natur.

Das ist Günter Goldmann Der Suttorfer Tierfilmer Günter Goldmann, 1949 in Osterwald geboren, lebt mit seiner Frau Elvira seit 1977 in Suttorf. 1983 reichte er beim NDR seine erste Eigenproduktion ein. Seitdem produziert er regelmäßig Naturdokumentationen für deutsche Fernsehsender. Dafür werden immer wieder auch Sequenzen in Suttorf gedreht. Die aktuelle Produktion dokumentiert das Leben der seltenen Feldhamster und die Aktivitäten der übrigen Feldbewohner. Für gute Aufnahmen von Wildtieren in allen Jahreszeiten plant Günter Goldmann meistens zwei Jahre ein.

von: Annika Kamißek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/379274

4 I myheimat Interview


Suttorf

Am Aller: Grillsaison mit Frostschutz eröffnet Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Harald Baumann Beitragsgruppe: Suttorf

Im Januar eröffnete Familie Baumann die Grillsaison in Suttorf. Einer langjährigen

Frühschoppen mit dem Bürgermeister Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Harald Baumann Beitragsgruppe: Suttorf

Auf Einladung von Bürgermeister Jochen Marten trafen sich Anfang des Jahres einige Suttorfer zum Gedankenaustausch. Themen waren das Baugebiet Moorhof und das potenzielle Baugebiet Neue Wiese. Auf dem ersten Abschnitt Moorhof sind noch zwei Grundstücke verfügbar. Der zweite Bauabschnitt soll nach dem Willen des Ortsrats zeitnah angeschoben werden. Altbürgermeister Erich Langreder erinnerte an den Dorfentwicklungsplan der zwischen 1991 und 1993 erarbeitet wurde und Berücksichtigung finden sollte. Das Einheimischenmodell, das in dem Dorfentwicklungsplan vorgesehen und für Bauwillige auf Suttorfer Boden bindend ist, ist nach Meinung vieler Teilnehmer nicht mehr zeitgemäß. Aufgrund der demografischen Entwicklung sollte man sich kreative Lösungen einfallen lassen, um die Einwohnerzahl konstant zu halten, ohne unbedingt teure Infrastrukturmaßnahmen auszulösen.

Tradition folgend, trafen sich einige Anwohner des Allers zum Angrillen. Familie Baumann stellte Grill, Grundstück und Garage zur Verfügung, die Nachbarn brachten Glühwein, Grillgut und Salate mit. Bei schönstem winterlichem Wetter wurde gefeiert, geklönt und getanzt. Als am späten

Stadtrat Harald Baumann versprach, Diskussionen zu diesem Thema in den entsprechenden politischen Gremien anzustoßen. Ein weiteres Thema war der Straßenzustand. Jochen Marten berichtete von mehreren Begehungen im vergangenen Jahr. Unter anderem wurde der Graseweg mit Anliegern und Vertretern aus Politik und Verwaltung begutachtet. Der Graseweg hat wegen seines Zustands einen hohen Erhaltungsaufwand, mit Flickschusterei werden zurzeit die gröbsten Schäden gemildert. Finanziell unattraktiv für die Anlieger sei aber auch ein kompletter Neuausbau der Straße. Weiteres Thema war der renovierungsbedürftige Bauwagen für den Jugendclub. Es fehle am Engagement der Eltern. Wenn der Wagen nicht beaufsichtigt werde, nütze eine Renovierung gar nichts. „Da treffen sich die Jugendlichen, betrinken sich und machen Randale“, meinten die Bürger. Jochen Marten will sich mit den Jugendlichen zusammensetzen und an die Unterstützung der Eltern appellieren. Besonders ging Marten auf die gelungenen Veranstaltungen zum Jubiläum der Feuerwehr im vergangenen Jahr ein und bedankte sich bei Ortsbrandmeister

Abend die letzte Flasche „Frostschutz“ geleert wurde, waren sich alle einig, dass dies wieder ein gelungener Jahresauftakt war. Harald Baumann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/19034/

Heiko Degering und seinen vielen Helfern für die professionelle Organisation. Für die Beschaffung eines TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank) für die Ortsfeuerwehr Suttorf sagte Marten die Unterstützung des Ortsrats zu. Ein wichtiges Thema ist die Neubesetzung der Stelle des Ortsvertrauensmanns (OVM). Erich Langreder möchte das Amt nach jahrzehntelanger Tätigkeit zum 1. April abgeben. Zum Abschluss des Gedankenaustausches gab es ein deftiges Grünkohlessen, bei dem heftig weiterdiskutiert wurde.

Harald Baumann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/19034/

myheimat Suttorf I 5


Laatzen Suttorf

Das myheimat-Rätsel

Fragen zu Suttorf inklusive! Waagerecht 1 der Hund macht es mit dem Schwanz (6) 4 tatsächlich angefallene Kosten (9) - 10 Warn-

hinweis: „... gefährdet Ihre Gesundheit“ (7) 11 Suttorfer Gesangverein (8) - 12 sagt, er kĂśnne in die Zukunft schauen (5) - 13 nicht neu (3) - 14 Dorf zwischen Mandelsloh und Laderholz (6) - 15 HĂśrorgan (3) - 16 Niedersachsens KĂźste grenzt an dieses Meer (7) - 18 fĂźnf, sechs, sieben, ... (4) - 20 umgangssprachlich: am Auto basteln (7) - 21 Manieren, Anstand (8) - 22 an der Quelle hat ein Fluss seinen ... (8) - 24 Suttorfer Naturfilmer: GĂźnter ... (8) - 26 Suttorfs Ortsbrandmeister: Heiko ... (8) - 30 Stadt im Calenberger Land (7) - 33 Postsendung, die vom Empfänger quittiert werden muss (16) - 35 vor Gericht wird er benĂśtigt, um Tatsachen festzustellen (6) - 36 Suttorfer Leuchtturmbauer: Heiko ... (8) - 39 BehĂśrde (3) - 40 Naherholungsraum im Neustädter Land: Leine... (3) - 41 weltweit grĂśĂ&#x;te Falkenart (8) - 42 plĂśtzlicher Ausbruch von Zorn (9) - 44 weltpolitische Problemregion (6) - 45 Ertrag, ErlĂśs (6) - 46 nicht zu bĂźĂ&#x;en (9).

das den Säuren-Basen-Haushalt des KÜrpers reguliert (5) - 26 ... und jenes (4) - 27 Untersuchung des Erbguts (7) - 28 Revanche, Vergeltung (5) - 29 Borkum ist eines, Westerland auch (10) - 31 eine Sanduhr (7) - 32 unter Drogen stehend (4) - 34 umgangssprachlich: kßssen, liebkosen (9) - 37 Hauptstadt Zyperns (7) - 38 viele Suttorfer wßnschen sich einen ... Richtung Basse (6) - 40 Stadt in der niederländischen Provinz Drenthe (5) - 41 galanter HÜfling, Kavalier (5) - 43 Technisches Hilfswerk (Abk.) (3) - 44 frßheres Autokennzeichen der Suttorfer (3).

Die nächste Ausgabe des myheimat-Magazins fßr Suttorf erscheint im September. Werden Sie Autor beim Mitmachportal der Leine-Zeitung. Stellen Sie Ihre Texte und Fotos auf www.myheimat.de/suttorf ein!

AuflĂśsung auf Seite 15. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss. Auf www.myheimat.de/themen/myheimatraetsel kĂśnnen Sie Begriffe fĂźr das Rätsel in der nächsten Ausgabe vorschlagen.

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CONCORDIA. EIN GUTER GRUND. 66 II myheimat Rätsel myheimat Laatzen Suttorf

Senkrecht 1 hat die Eule am Ortseingang gebaut: Karl ... (9) - 2 umzu (umgangssprachlich) (9) - 3 wenn sie ansteht, drohen Streiks (9) - 5 Leine zum Bedienen des Segels (5) - 6 ein Atoll ist eine ... (13) - 7 vergibt man, um sich Ăźber jemanden lustig zu machen (9) - 8 Gruppe Ăźberdurchschnittlich qualifizierter Personen (5) - 9 das Auto starten (8) - 17 ein Edelfisch (8) - 19 auf Schafe aufpassen (5) - 23 Einwohner der Hauptstadt Italiens (5) - 25 menschliches Organ,

es weitergeht.


Suttorf

Drehleiteraussichten Friedhelm Fischhöfer gelangen beim Jubiläumsfest diese Aufnahmen. Weitere Bilder zeigt er auf www. myheimat.de/beitrag/241008.

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Foto: Thimo Grube

Foto: Thimo Grube

Suttorf

Kein Platz bleibt frei: Fahrzeugbeschaffung ist auf der Hauptversammlung das Topthema

Foto: Heiko Degering

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Mehr zu dem Thema ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/suttorf

Foto: Heiko Degering

Foto: Heiko Degering

Foto: Heiko Degering

Foto: Thimo Grube

n  Heiko Degering: Genau 100 Mitglieder begrüßte Ortsbrandmeister Heiko Degering bei den Jahresversammlungen vom Förderverein Freiwillige Feuerwehr Suttorf und der Ortsfeuerwehr Suttorf. In seinem Jahresbericht teilte Heiko Degering mit, dass am 31. Dezember 2009 229 Mitglieder dem Förderverein angehörten. Das ist ein Plus von elf Mitgliedern. Danach ging er auf Aktivitäten des Fördervereins wie Preisskat und Kniffeln, das Osterfeuer, das Maifest sowie die Beteiligung des Fördervereins am Fest zum 75-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr ein. Bevor die erste Versammlung des Abends geschlossen wurde, würdigte Degering mit einer kleinen Laudatio die besonderen Verdienste von Jutta Gerberding und Ingelore Grube für den Förderverein Freiwillige Feuerwehr Suttorf sowie die Ortsfeuerwehr. In

Neustadt wurde vom Rat in seiner Sitzung am 8. November 2007 beschlossen. Der Ortsfeuerwehr Suttorf wurde damals auf Empfehlung des Stadtkommandos als Fahrzeug ein TSF zugeordnet. Die Beschaffung dieses Fahrzeugs ist für 2010 vorgesehen und wird mit Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. Abweichend davon wird seitens der Ortsfeuerwehr Suttorf die Beschaffung eines TSF-W gefordert, da es gegenüber einem TSF einsatztaktische Vorteile aufweist und nur an einem solchen Fahrzeug bedarfsgerecht aus- und weitergebildet werden könne. Seit Ende Februar gibt es grünes Licht: Stadt und Feuerwehr haben sich geeinigt. Die Ortsfeuerwehr bekommt gegen Eigenfinanzierung von 20 000 Euro das gewünschte Einsatzfahrzeug mit Wassertank. Im Beschluss wird ausdrücklich von einer Ausnahme gesprochen, da vermieden werden soll, dass weitere Ortsfeuerwehren Ansprüche anmelden.

Foto: Heiko Degering

Beitragsgruppe: Blaulichtbilder

Foto: Thimo Grube

Heiko Degering und Thorsten Wrona

der zweiten Versammlung des Abends gab Degering einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2009: Die Ortsfeuerwehr bestand am 31. Dezember 2009 aus 257 Mitgliedern (44 Aktive, 28 JF, 22 Altersabteilung, 163 Fördernde) und hatte 16 Einsätze zu bewältigen. Zum Abschluss ehrte Degering den ehemaligen Gerätewart Carsten Schendzielarz und Schriftführer Hans-Martin Roitsch mit einem Präsent. Carsten Schendzielarz war elf Jahre Gerätewart, Hans-Martin Roitsch 18 Jahre Schriftführer. n  Thorsten Wrona: Wir brauchen ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank! Von dieser Forderung brauchte Ortsbrandmeister Heiko Degering auf der Hauptversammlung der Feuerwehr Suttorf und der Versammlung des Fördervereines niemanden lange überzeugen. Von 100 anwesenden Mitgliedern gaben 94 ihrem Feuerwehrchef grünes Licht: Der Differenzbetrag von TSF zu TSF-W darf aus Eigenmitteln finanziert werden. Sechs Mitglieder enthielten sich. Worum geht es? Die Bedarfs- und Entwicklungsplanung für die Freiwillige Feuerwehr

Foto: Heiko Degering

Auf myheimat.de veröffentlicht von:


Suttorf

Das ist die größte Jugendfeuerwehr im Stadtgebiet Neustadt Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thimo Grube

Beitragsgruppe: Blaulichtbilder

Die Jugendfeuerwehr Suttorf, die aus 23 Jungen und fünf Mädchen besteht, ist die größte im Stadtgebiet Neustadt. Unter der Leitung von Thimo Grube, der tatkräftig von 13 Betreuern unterstützt wird, halten die Jugendlichen einmal in der Woche ihren Dienst im Gerätehaus ab. Im Jahr 2009 kamen 160 Einzelstunden zusammen, die sich aus 84 Stunden Feuer-

wehrtechnik und 76 Stunden allgemeiner Jugendarbeit zusammensetzen. Im Vorjahr war man noch auf 119 Einzelstunden gekommen. Es ergeben sich hieraus 7073 Gesamtstunden. Hiervon leisteten die Jugendlichen 3872 und die Betreuer 3210 Stunden, was sehr beachtlich für eine Jugendfeuerwehr ist. Themen im Jahr 2009 waren unter anderem: Scotland Yard, Atemschutz, Jubiläum der Aktiven, Verbrennen und Löschen, Stadtzeltlager in Poggenhagen, Abendwanderung, Osterfeuer, Gerätekunde, allgemeine theoretische Ausbildung, Schützenfest,

Tag des Umweltschutzes, Laterne, Film­ abend, Stationsausbildung, Wettbewerbe bis zur Bezirksebene, Sportspiele, Wasserschlacht, Jugendflamme Stufen eins, zwei und drei sowie die Leistungsspange. Wer Lust hat, bei uns mitzumachen und zehn Jahre alt ist, der kommt freitags um 17 Uhr ins Gerätehaus der Feuerwehr am Sportplatz. Dienst ist jeden Freitag außerhalb der Ferien. Wir freuen uns auf Euch. Thimo Grube ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/14153/

JF-Übungseinsatz: Verkehrsunfall am Kriegerdenkmal

Auch das Thema Spieleabend steht auf dem Dienstplan der Jugend­ feuerwehr Suttorf. Zur Abwechslung gibt es immer mal wieder kein typisches Feuerwehrthema. Auch die Spiele stärken die Gemeinschaft und fördern die Kameradschaft. Für die Jugendlichen ist dies eine will­ kommmene Alternative und zeigt, wie vielseitig die Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr ist. Zuletzt wurden bei uns die Skatkarten heraus­ gesucht. Es wurde aber auch gekrökelt, gedartet und Tischtennis ge­ spielt. Ihr wollt auch dabei sein? Habt Spaß an Technik, Sport oder wollt ein­ fach mit Gleichaltrigen zusammen sein? Ihr seid mindestens zehn Jahre alt? Dann kommt vorbei! Dienst ist jeden Freitag, außerhalb der Ferien ab 17 Uhr am Gerätehaus der Feuerwehr Suttorf. Wir freuen uns auf Euch! Bei Fragen einfach vorbeikommen oder bei Jugendwart Thi­ mo Grube, Telefon (0 50 32) 57 20, anrufen.

Schwerer Verkehrsunfall am Kriegerdenkmal in Suttorf: Dieses Szenario galt es für die Jugend­ feuerwehr Suttorf abzuarbeiten. Nach vielen Diensten im Geräte­ haus war das praktische Arbeiten eine willkommende Abwechs­ lung. Wie bei den Großen er­ fuhren auch sie erst während der Anfahrt, was sie erwartet. Die Gruppe wurde zu einem Ver­ kehrsunfall mit drei Verletzten gerufen. Präpariert mit Kunstblut und Kunstöl fanden sie die Be­ treuer am Denkmal vor. Dort ging es vorangig darum, die Verletzten zu versorgen, die eingeklemmte Person zu befreien und die Ölspur abzustreuen. Nach anfänglichen Hemmungen ,Material vom TSF zu verbrauchen, konnte sich die Gruppe mit vol­ lem Einsatz der Lage stellen. Das Verbandsmaterial und Ölbinder wurde vorher von den Betreuern ersetzt. So kam als Ölbinder Katzenstreu zum Einsatz, und der Verbandskasten wurde mit altem Material aufgefüllt.

von: Thimo Grube

von: Thimo Grube

Auch das ist Jugendfeuerwehr: Die Spieleabende

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/354245/

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/332993/

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Foto: Rüdiger Marwede

Suttorf

Friedhelm Köhne zeigt auf die ehemalige Schachtanlage Anna. Das Feld bewirtschaftet seine Familie.

Die Einstiegsöffnung zum Schacht Friederike.

Das Steinkohlenbergwerk Friederike bei Suttorf Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thorsten Wrona Beitragsgruppe: Suttorf

1856 wurde von Eduard Nehse und F. Lüdecke die Neustädter Eisenhütte gegründet. Neustadt erschien als idealer Standort, da Torf im Neustädter Moor in großen Mengen vorhanden war. Für die Herstellung und Verhüttung von Eisen waren Torfbriketts ein billiger Brennstoff. Doch die Verwendung von Torfbriketts erwies sich als unwirtschaftlich. Die Hüttenleitung entschied deshalb, in der Umgebung nach Steinkohlevorkommen zu suchen. In Moordorf (heute Poggenhagen), Mariensee, Empede/Himmelreich und Suttorf wurden Probebohrungen durchgeführt. Die Bohrungen in Suttorf brachten dann den erhofften Durchbruch. Am 17. Dezember 1858 wurden von dem Magistrat der Stadt Neustadt die ersten Genehmigungen für Abbauversuche beschlossen. 1859 senkte man den Schacht Friederike in der Suttorfer Gemarkung ab. Der Schacht Friederike befand sich auf dem Gelände der heutigen Solvay GmbH. Das spätere Steinkohlenbergwerk Friederike und dessen Schachthausanlage befand sich ungefähr auf Höhe des Verwaltungsgebäudes. In den nächsten Jahren kam die Neustädter Eisenhütte, auch durch einen Großbrand, in finanzielle Schwierigkeiten. Hütten- und Schachtbetreiber Carl Eduard Nehse konnte auch mit weiteren Hypothekendarlehn auf seinen Grundbesitz den Teilkonkurs der Neustädter Eisenhütte nicht verhindern.

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Neue Patente und Erfindungen in Kooperation mit Dr. Claudius Ferdinand Höchemann über einen Rosten und Rauchverbrennungsapparat trieben die Kosten nochmals in die Höhe. Der Schacht Friederike wurde stillgelegt. Erst die Übernahme der Eisenhütte durch den Großindustriellen Henry Strousberg und der Eisenbahnboom brachten wieder Geld in die Hüttenkasse. Bald waren über 500 Arbeiter in der Neustädter Eisenhütte beschäftigt. Auch Suttorfer Bürger arbeiteten in der Hütte. Die immer schneller fortschreitende Industrialisierung lockte viele Dörfler in die Städte. Allein in Hannover wurden innerhalb von 20 Jahren bis 1880 mehr als 400 Fabriken gegründet. Die Stadtbevölkerung wuchs rasant, innerhalb von 30 Jahren um 100 000 Einwohner. Viele Suttorfer suchten ihr Glück in Amerika und wanderten aus. Es gab kaum einen Hof, der davon nicht betroffen war. Man wollte für sich selbst arbeiten und nicht für andere. Nach der Verkoppelung 1857 wurden für jeden Eigentümer Flurstücksgrenzen festgelegt. Dadurch konnte man seinen Besitzstand vermehren. 1860 gab es in Suttorf 61 Häuser. Die Suttorfer waren in Aufbruchstimmung. 120 Kinder wollten beschult werden und brauchten ein neues Schulgebäude. Der Kirchenneubau stand ebenfalls an. Als Steinkohlegewinnung wieder lukrativ für die Suttorfer Grundeigentümer schien, schloss am 24. Juni 1865 Carl Eduard Nehse mit ihnen und deren Bevollmächtigten neue Abbauverträge. Als Bevollmächtigte fungierten damals Dorfvorsteher und

Halbmeier Heinrich Duensing, Vollmeier Heinrich Bergmann, Halbmeier Kahle und Großköttner Heinrich Klingemann. Nehse kaufte drei bis fünf Morgen im Bereich des Suttorfer Holzes bis hin zu Büsingskampe. Heute wird eines der Flurstücke noch umgangssprachlich Zum Schacht genannt. Für einen Morgen gab es 150 Taler. Als Vertragszeugen waren Ludwig Düring und Heinrich Scharnhorst anwesend. Besiegelt hat den Vertrag Notar J.G.W. Strauss von der königlichen preussischen Landdrosterei Hannover. Die schon stillgelegten Schächte wurden wieder lukrativ Bis 1867 sicherten sich 36 Suttorfer Grundeigentümer die Verpachtungsrechte bei Kohlenfund gegenüber Carl Eduard Nehse. Da den Suttorfern der Abbau der Steinkohle und der damit erhoffte Geldsegen nicht schnell genug vonstatten ging, heißt es im Paragraf 8 des Abbauvertrags, dass die Anlagen zum Bergbau bis Ende 1871 errichtet sein müssen und der Bergbau begonnen haben muss. Er dürfe niemals länger als fünf Jahre unterbrochen werden, ansonsten ist der Vertrag hinfällig. Weiter sicherte man sich zu, dass C.E. Nehse oder sein Nachfolger abgetragene Flächen den Grundeigentümern zeitig und unentgeltlich zurückgegeben werden müssen. 1869 wältigte man den viele Jahre zuvor stillgelegten Schacht Friederike wieder auf. 1870 wurde dann Schacht Anna und 1871 Schacht Minna niedergebracht. Das Flöz des Schachts Minna fiel fünf Grad nach Süden ein und war ca. 200 Meter vom


Schacht Anna entfernt. Die beiden Abbaustrecken wurden nach Osten betrieben. Der Schacht Friederike ist etwa 108 Fuß (33 Meter) tief. Bei 89 Fuß trifft man auf ein Kohleflöz von etwa 45 Zentimetern Stärke. Die Schächte werden mit Hölzern abgestützt und ausgebaut. Das Hauen und an den Tag Fördern der Kohle war eine echte Knochenarbeit. Pferde konnten Untertage zum Ziehen der Lasten nur begrenzt eingesetzt werden. Die Schächte wurden durch eine 30-PSDampfmaschine der Neustädter Firma C.W. Moritz, die sich auf Eisenguss und Kesselbau spezialisiert hat, entwässert. Pferdegespanne brachten die gewonnene Kohle entlang der Leine zum Ladeplatz an der Brücke zum Mühlenkanal. Von dort ging es per Pferdewagen zur Eisenhütte oder per Dampfschiff zur Zeche Hannover. Ob und wie viel Kohle verschifft wurde, ist nicht genau bekannt, allerdings gab es schon 1845 auf Weser, Aller und Leine etwa 300 Fracht- und Dampfschiffe, die sogar bis nach Bremen fuhren und 36 Stunden benötigten, anstatt zu Pferd neun Tage. Die Arbeiter klagten über die Entwässerung Im Jahr 1872 waren im Steinkohlenbergwerk Friederike bei Suttorf 21 Mann beschäftigt. Beschäftigte waren unter anderem Betriebsleiter C. Bohnesack, der 22-jährige Steiger Robert Wilhelm Nagel, zwei Zimmerleute für die Holzverstrebungen und die Schachtaufbauten, zwei Maschinisten für die Dampfkesselanlagen, Pumpen und Förderräder, sechs Hauer, sechs Zieher und drei Schlepper. Die Arbeiter beklagten sich schon seit 1870 über die gräuseligen Entwässerungsgräben der Suttorfer Gemarkung und ihre schlechte Ableitung in die Leine. Der Wasserzulauf von drei Litern pro

Sekunde und mehrere Leinehochwasser der letzten Jahre brachten den Bergbau bei Suttorf 1873/74 endgültig zum Erliegen. Die Ziegelei von Halbmeier Heusmann in der Suttorfer Feldmark verwendete teilweise hiesige Kohle zum Beheizen seiner Steinöfen. Die Restgebäude sind noch, von Neustadt aus kommend, links vor Suttorf in der Leinemarsch sichtbar. Auch die Neustädter Eisenhütte verwendete bis 1874 überwiegend Suttorfer Steinkohle als Energieträger. Ab 1875 wurde wieder Torf nach einem Siemensverfahren wirtschaftlicher vergast und ersetzte die Steinkohle. Die Neustädter Hütte schloss 1887 aus wirtschaftlichen Gründen. 1908 schreibt Pastor Heinrich Kühnhold über ein Gutachten vom 26. Juni 1905 über Kali-, Öl- und Kohleterrains in den Gemarkungen des Kirchspiels Basse. Er führt aus, dass tief unten aber im Schoß der Erde noch Schätze an Kali, Erdöl, vielleicht auch Steinkohle zu ruhen scheinen. Sei dies richtig, so kann sich das bislang so stille, ländliche Kirchspiel Basse eines Tages in einen lebhaften Industriebezirk umwandeln. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es, auch wegen der französischen Besetzung im Ruhrgebiet, wenig Steinkohle, sodass die Nordwestdeutsche Industrie GmbH von 1920 das Steinkohlenbergwerk bei Suttorf gründete. Die Gesellschaft bestand bis 1924. Unter Leitung des Ingenieurs Knief wurden von 1920 bis 1921 drei Bohrungen angesenkt. Die Bohrlöcher hatten Tiefen von 58, 17 und 150 Meter. Die erste Bohrung befand sich auf Höhe des ehemaligen sogenannten Hundezwingers auf östlicher Seite der neuen Suttorfer Straße. Die dritte Bohrung lag ungefähr rechts von dem zweiten Windrad in östlicher Richtung. Die zweite Bohrung zwischen Bohrung 1 und 3. Bei der ersten Bohrung wurden bei 8,50 Metern (Flöz: 30 Zentimeter) bis 18,50 (60

Zentimeter), bei der zweiten Bohrung bei 11,40 (25) bis 15,20 (30) und bei der dritten Bohrung bei 78 Metern (25), 82 (35), 127 (30) und bei 149 Metern knapp 50 Zentimeter Steinkohleflöze gefunden. Ingenieur Knief war in Kost und Logis im Hause Kuhlmann in Suttorf untergebracht. 1921 musste man erneut aus wirtschaftlichen Gründen die Bohrungen einstellen. Bis in die fünfziger Jahre lagerten auch noch Teile der Bohrgestänge in einer Suttorfer Scheune. Eine Flurstückskarte von 1920, auf Pergament gezeichnet, kann Heinrich Kuhlmann sein Eigen nennen. Auf der Karte sind die Grundstücke und Flurbezeichnungen sehr genau eingezeichnet. Die alten Holzbohrtürme wurden wahrscheinlich verfeuert und teilweise in die frühere Steinkuhle gebracht. Gegen 1930 kamen, wie überall im Land, die Ölsucher ins Dorf. Firmen wie Komet oder Zuversicht und andere versprachen großen Reichtum. Wieder träumten die Suttorfer vom Wohlstand. Etwa 50 Grundstückseigentümer der Gemarkung Suttorf traten am 25. Februar 1931 der Deutschen Vacuum Oel Aktiengesellschaft Gewerkschaft Zuversicht aus Hannover (später Gewerkschaft Bitumina) die Schürf- und Ausbeuterechte ab. Dieser Vertrag lief 30 Jahre. Allerdings wurde bekanntlich nie Öl gefördert. So endeten die Aktivitäten der Kohlegewinnung in der Gemarkung Suttorf. Die Halden der Suttorfer Schächte sind noch bis in die siebziger Jahre erhalten gewesen. Danach wurden sie von Suttorfer Bauern eingeebnet. Die Verfärbungen, entstanden durch den damaligen Abraum der Schächte, kann man noch heute auf den Suttorfer Feldern sehen.

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Suttorf

1979.

1998.

2009.

Originelles Scheibenannageln hat in Suttorf Tradition Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Kerstin Stünkel

Beitragsgruppe: Anno dazumal

Wenn in Suttorf Schützenfest gefeiert wird, gehört natürlich auch ein Ausmarsch dazu, in dessen Verlauf an den Häusern der Preisträger die Königsscheiben angebracht werden. Neben den Scheiben für den Schützenkönig und den Jugendschützenkönig gibt es seit den siebziger Jahren auch eine Schwarze Scheibe. Die Schwarze Scheibe, damals ein Waschkesseldeckel, der schwarz angemalt als Streich an den Giebel genagelt wurde, bekommt heute der Schütze, der beim Königsschießen oder beim Stechen den schlechtesten Satz schießt – oder aber, wer eindeutig absichtlich vorbeischießt (den Modus, nach dem entschieden wird, bestimmt die Schießaufsicht).

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In den dreißiger und fünfziger Jahren malte der Schützenbruder Heinrich Helliger die Scheiben. In den sechziger und siebziger Jahren wurden die Scheiben von Malermeister Hermann Wehrs aus Basse hergestellt, einige Scheiben malte auch der Schützenbruder Heinrich Heusmann. Aus Wulfelade vom Malermeister Robert Kruse kamen die Scheiben in den achtziger und neunziger Jahren. Seit einigen Jahren malt Schützenbruder Karl-Heinz Bertram die Scheiben mit viel Liebe zum Detail. Wenn die schöne Scheibe gemalt und der Ausmarsch beim Preisträger angekommen ist, muss das gute Stück natürlich auch noch an den Giebel. In den dreißiger und fünfziger Jahren nagelte Franz Meyer die Scheiben an. Ab 1966 waren es dann Heinrich Stünkel und Heinrich Kuhlmann, später Heinrich Stünkel allein. Meist verkleidete er sich als eine Person, die mit dem Beruf des

Königs zu tun hatte. So wartete er zum Beispiel auf König Klaus Barassa mit dem Fallschirm auf dem gegenüberliegenden Dach oder stieg als Frau verkleidet auf die Leiter, um eine Damenscheibe anzunageln. Ab 1987 nagelte Werner Thielking zusammen mit Heinrich Kuhlmann die Scheiben an. Später haben sich mehrere junge Schützen zu einem Scheibenannageldienst zusammengetan. Auch diese Truppe verkleidetet sich und setzte originelle Einfälle in die Tat um. Das nächste Schützenfest wird in Suttorf am 5. Juni 2010 gefeiert. (Quelle: Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Schützengilde Suttorf, 1996)

Kerstin Stünkel ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8852/


Suttorf

Karl Warnstorf fertigt aus Strandgut künstlerische Holzskulpturen Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thorsten Wrona Beitragsgruppe: Suttorf

Suttorfs Wahrzeichen ist zweifellos die zwei Meter große Eule von Karl Warnstorf am Ortseingang. Ein Windschaden hatte die gewaltige Korkenzieherweide in der Mitte geteilt. Zu schade zum Verbrennen. Aus dem Baum wurde in mehr als 30 Stunden Handarbeit die wunderschöne Eule geschaffen, die seitdem die Hofeinfahrt ziert. Karl Warnstorf, bis zur Rente Maurer, ist kreatives Arbeiten gewöhnt. Da wird aus Strandgut schon mal die eine oder andere Giraffe geschnitzt, und ein im Königssee treibendes Holzstück wird zur Taube. An den natürlich gewachsenen Formen des Baumes entlang zu arbeiten und dann mit minimalen Veränderungen ein neues Aussehen zu schaffen, macht ihm viel Freude. Thorsten Wrona ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8166/

Giraffen aus Treibgut.

Karl Warnstorf mit Enkelkind Jana vor der Eule.

Königssee: Taube auf Stein.

Hobby-Leuchtturmbauer aus Suttorf: Heiko Heusmann Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thorsten Wrona Beitragsgruppe: Suttorf

Er hat ein Faible für Maritimes, aber besonders für Leuchttürme. Sie faszinieren ihn so sehr, dass er sie bis zu einer Höhe von dreieinhalb Metern maßstabsgetreu nachbaut. Der Suttorfer Elektroinstallateur Heiko Heusmann ist sozusagen der Herr über die Leuchttürme. Mehr als 100 Stunden Arbeit

stecken in einem Modell. Das Besondere: Die Modelle entspringen allesamt aus seiner Fantasie, Originalbauten fertigt Heiko Heusmann nicht an. Die Leuchttürme sind aus Kanalrohren und halten bis zu 30 Jahre. Zwischendurch brauchen sie eventuell einen frischen Farbanstrich. Es gibt sie in den gängigen Farben Rot-Weiß, möglich sind aber auch Sonderfarben. Am beliebtesten sind blau-weiß-gestreifte Leuchttürme – besonders bei Frauen, sagt Heiko Heusmann.

Seine Leidenschaft für Leuchttürme entdeckte der Suttorfer bereits während seiner Zeit bei der Marine. Mit dem Küstenminensuchboot kreuzte er durch die europäischen Meere, vorbei an den stattlichen Seezeichen. Anfangs baute er nur für Verwandte und Freunde, inzwischen vertreibt er seine Modelle im Internet. Thorsten Wrona ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8166/

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Suttorf

Suttorfer fordern einen Radweg zwischen Suttorf und Basse Auf myheimat.de veröffentlicht von:

die Ortsräte aus Suttorf und Otternhagen den Ausbau des Radwegs zwischen beiden Thorsten Wrona Ortschaften entlang der Landesstraße Beitragsgruppe: Suttorf L 193 als Verlängerung des Radwegs zwischen Neustadt und Suttorf. Der Ausbau Irmhild Koschel aus Suttorf fährt täglich ist ein notwendiger Beitrag zur Sicherung auf der Landstraße von Suttorf nach Bas- der Fahrradfahrer auf der Landesstraße, da se. Erst 23 Jahre bis zur Rente zu ihrem diese durch den Autoverkehr zum Bundesehemaligen Arbeitgeber und nun zur Grab- wehrstandort Luttmersen und auch durch die Zunahme des LKW-Verkehrs von der pflege auf den Basser Friedhof. Seit Jahrzehnten fordern die Suttorfer Bür- Autobahnabfahrt Schwarmstedt zu den Anger diesen Radweg. Gerade in der dunklen schlussstellen Garbsen und Hannover beJahreszeit kommt es immer wieder zu sonders hoch belastet wird. Auch konnten brenzligen Situationen. „Ein gutes Dutzend die Anwesenden eine besonders hohe Unmal musste ich schon auf den Grünstreifen fallhäufigkeit in der „Todeskurve“ zwischen ausweichen“, berichtet Irmhild. „Das Ver- Suttorf und Basse feststellen. kehrsaufkommen gerade von Lastwagen Pastor Matthias Weiß von der Basse Kirist enorm angestiegen und die Angst, dass chengemeinde bringt es auf den Punkt: „Als so ein Brummi mich mal erwischt, fährt bei Kirchengemeinde vertreten wir in diesem Zusammenhang insbesondere die Interesmir immer mit.“ Bei einem Ortstermin mit Polizei und Stadt sen der aufgrund ihres Alters besonders Neustadt im vergangenen Jahr empfahlen schutzbedürftigen Personengruppen. Dies sind zum einen die Jüngeren, die als Voroder Hauptkonfirmanden aus der Ortschaft Suttorf kom• Maurer-/Betonbauarbeiten mend vor allem am Unterricht, • Fliesen • Altbausanierung • Trockenbau der für alle • Bauanträge & Bauzeichnung • ... rund ums Haus Konfirmanden der Kirchengemeinde in Basse In Suttorf 17 · 31535 Neustadt stattfindet, teilTelefon 05032-919936 · Telefax 05032-919937 nehmen. Zum Mobil 0175-2446279 anderen sind

Werner Thielking Maurer- und Betonbaumeister

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es die Älteren, die aus Suttorf kommend regelmäßig den Gemeindefriedhof in Basse aufsuchen. In Suttorf wohnende Menschen aus beiden Gruppen nehmen überdies an Gottesdiensten in der Basser Kirche und anderen Gemeindeveranstaltungen in Basse regelmäßig teil.“ Im Oktober haben sich die Ortsräte beider Dörfer im Gemeindehaus Basse getroffen, um einen Initiativantrag an den Neustädter Bürgermeister zu stellen. Der Suttorfer Orstbürgermeister Jochen Marten stellte klar, dass jetzt für den Radweg zwischen Suttorf und Basse die notwendigen Maßnahmen einzuleiten sind, damit der Radweg im Radwegekonzept der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als vorrangig eingestuft werden kann. Die Stadt Neustadt soll bitte die dafür nötigen Vorleistungen in Form von Planung erbringen. Aber auch wenn der Radweg von Suttorf nach Basse als vorrangig eingestuft wird, müssen die Bürger angesichts der leeren Kassen möglicherweise noch einige Jahre auf ihren Radweg warten. Der Initiativantrag wird zurzeit in der Verwaltung der Stadt Neustadt geprüft und bearbeitet. Der Ortsrat Suttorf erwartet in der nächsten Sitzung am 14. April erste Signale seitens der Stadverwaltung zur weiteren Vorgehensweise.

Thorsten Wrona ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8166/


Suttorf

Wichtige Suttorfer Termine auf einen Blick Tragen Sie Ihre Veranstaltungstipps auf www.myheimat.de/veranstaltungen ein! Tag des Umweltschutzes

Sonnabend, 3. April

Osterfeuer Feuerwehr

Foto: Thimo Grube

Mittwoch, 14. April

Donnerstag, 25. März

Sonnabend, 20. März

Konfirmandenvorstellung Basse, 10.15 Uhr

Konfirmation

Freitag, 5. November

Sonnabend, 1. Mai

Laternenumzug

Maifest (Feuerwehr/Gesang­ verein)

Sonntag, 7. November

(Spiele Grünkohl) SPD Sonntag, 14. November

Eierschießen Schützenverein

Von Thorsten Wrona (www.myheimat.de/beitrag/359578)

Die Konfis stellen sich in Basse vor Dieser Gottesdienst wird etwas ganz Besonderes, so hört man von den Konfis und Teamern. Die Kon­ firmanden thematisieren in einem Rollenspiel und mit einer Power­ point-Präsentation die Erdbeben­ katastrophe in Haiti. Teamer Jan-Philip Häck freut sich schon auf den Gottesdienst und ein volles Gotteshaus in Basse.

Der Konfirmanden-Vorstellungsgottesdienst beginnt am Sonntag, 21. März, um 10.15 Uhr in Basses Kirche.

Dienstag, 28. Dezember

Preisskat

Schützenverein

Volkstrauertag

Freitag, 2. April

Bürgerreporter-Tipp des Monats

Gesangverein

Gedenkfeier

Ostereiersuchen

Seniorennachmittag

Kohltour

Osterfeuer

Ortsrat 19.30 Uhr

Sonntag, 5. Dezember

Jugendfeuerwehr

Tag der Feuerwehr

Donnerstag, 18. November

Terminabsprache für 2011

Ortsratssitzung

Konfirmation

Spiel-Unterhaltungsnachmittag SPD Donnerstag, 1. April

Sonntag, 21. März

Sonnabend, 24. April

Mittwoch, 27. Oktober

Sonntag, 25. April

Foto: Thorsten Wrona

Tag des Umweltschutzes, Jugendfeuerwehr

Ortsratssitzung

Sonnabend, 5. Juni

Schützenfest

Schützenverein

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Sonntag, 15. August

Spiel ohne Grenzen Feuerwehr

Sonnabend, 21. August

Grillen Feuerwehr Freitag, 22. Oktober

Abendwanderung CDU

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Scharreler Bauerngarten

Saalgastronomie & Partyservice

DJ Bruni Stefan Glaubitz Tel.: (05032) 800 800 M. Brunken • Tel.: (05032) 800 800 www.scharreler-bauerngarten.de www.scharreler-bauerngarten.de myheimat Suttorf I 15


Wir vertreten Suttorf

auf myheimat.de.

? ? ? Und wann machen Sie mit? Auf myheimat.de schreiben Hobbyautoren aus ganz Deutschland. Ob Hobby, Ausflugstipps, Kultur, Veranstaltungen, Vereine, Sport oder Politik: Erfahren Sie, was Menschen aus Ihrer Nachbarschaft bewegt. Und werden Sie Teil eines Netzwerks von bundesweit mehr als 30 000 Menschen. Mit ein bisschen Glück wird Ihr Beitrag in der Leine-Zeitung gedruckt – oder im nächsten myheimat-Magazin Suttorf (September 2010). Mitmachen ist natürlich kostenlos. Schauen Sie doch mal rein: www.myheimat.de/suttorf myheimat Jugendfeuerwehr 2009 I

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