Shantychor Graf Luckner Mehr vom Shantychor auf www.myheimat.de/gruppe/2872
25 Jahre Shantys Die Konzerte
Wie die Chormitglieder ihre Zuhörer begeistern
Die Kontakte
Wie Partnerschaften in ganz Europa gepflegt werden
Foto: Waldemar Kiefer
Foto: Waldemar Kiefer
Foto: Waldemar Kiefer
Die Burgdorfer Sänger feiern Jubiläum
Die Reisen
Wie die Burgdorfer herumkommen
Die Geschichte
Wie der Shantychor wurde, was er ist
Shantychor Graf Luckner
Inhalt
Der Steckbrief >> 3 Der Vorsitzende im Interview >> 4 Der Tag der offenen Tür >> 5 Wie alles begann >> 6 Das neue Vereinsheim >> 7 Weißrussland 2006 >> 8, 9 Burgdorfs Botschafter >> 10 Der Chor im Museum >> 10 Auftritt im Hundertwasserbahnhof >> 11 Himmelfahrt am Irenensee >> 11 Philippsburg 2009 >> 12 Fischer- und Anglerfest in Müden >> 13 Die Tagesfahrten des Chors >> 14 Die Tonträger >> 15
Waldemar Kiefer 0 51 36/89 60 03 Autor
kiefer@netzentwicklung.net www.myheimat.de/profil/22881
Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion
myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881
Sonderveröffentlichung: Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Holger Hadeler; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen
Liebe Leserinnen und Leser, 1984 war ein für Burgdorfs singende Seeleute ein besonderes Jahr. Regelmäßig trafen sich die ehemaligen Fahrensleute der Bundesmarine zum Klönsnack – und um zu singen. Die Idee, den Shantychor Graf Luckner zu gründen, wurde in einer ihrer Klönsnack-Runden geboren, berichtet Horst-Rüdiger Wiegand. In den folgenden 25 Jahren ist viel passiert, viele Auftritte und Reisen liegen hinter den Mitgliedern, verbunden mit vielen angenehmen Erinnerungen. Jetzt heißt es für die Mitglieder und Verantwortlichen, das Jubiläum würdig zu feiern. Ein Highlight der Feierlichkeiten ist der 17. Oktober. An diesem Tag lädt der Shantychor zu einem besonderen Konzert ein (Näheres hierzu erfahren Sie auf Seite 15). Zu diesem Anlass halten Sie diese Publikation in Händen: Ein handliches Magazin, für das die Mitglieder über Vergangenheit und Gegenwart des Chors schreiben. Ein Heft, das sich aufzuheben lohnt. Bewusst haben wir viele Bilder ausgewählt. Denn oft sind es ja gerade die Fotos, die man sich in einigen Jahren wieder anschaut und mit denen Erinnerungen wieder wach werden. Erstellt wurde das Heft über die Internetseite myheimat.de, das Mitmachportal der Leine-Zeitung in HAZ und NP. Jeder kann dort über die Themen schreiben, die ihn interessieren. Mehr als 550 Menschen aus der Burgdorf sind schon dabei. Regelmäßig erscheint ein farbiges Magazin. Schauen Sie sich die Seite doch einmal an und stöbern Sie beispielsweise auf www.myheimat.de/ gruppe/2872 in weiteren Beiträgen über den Shantychor. Wir bedanken insbesondere bei Waldemar Kiefer, der sich um die Organisation gekümmert hat und ohne den es dieses Magazin nicht geben würde. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, schöne Feiern und viele weitere erfolgreiche Jahre mit dem Shantychor.
Ihr myheimat-Team
ERLEBNISHOF LAHMANN Wir gratulieren dem Shantychor “Graf Luckner“ zum 25-jährigen Bayerische Schmankerl im Oktober mehr unter www.wellblechpalast.de Burgdorfer Str. 26 . 31303 Burgdorf/Otze www.erlebnishof-lahmann.de . 05136/83737 2 I myheimat Shantychor Graf Luckner
Das ist der Shantychor Graf Luckner Der Steckbrief Der Vorstand im Jubiläumsjahr 2009 1. Vorsitzender: 2. Vorsitzender: Kassierer: Schriftführer: Musikalischer Leiter: Pressewart:
Winfrid Kaiser Helmut Busche Bernd Kruse Waldemar Kiefer Joachim Klenner Rüdiger Wiegand
Das waren Gründungsmitglieder 1984: Walter Hecht, Joachim Klenner, Winfrid Kaiser, Walter Klenner, Ulrich Vogt, Karl-Heinz Schulz, Jürgen Nieter und Klaus Wussow.
Die Mitglieder 2009: Der Shantychor Graf Luckner hat 63 Mitglieder. 36 von ihnen beteiligen sich aktiv.
Der Übungsabend:
Geübt wird freitags von 19 bis 22 Uhr in den Vereinsräumen an der Gartenstraße 36, 31303 Burgdorf.
Woher kommt eigentlich der Name Shantychor Graf Luckner?
Graf Luckner war Ehrenmitglied in der Marinekameradschaft (MK) Burgdorf. Der Chor entstand 1984 aus der MK und es lag nahe, den Namen des Grafen, der in der ganzen Welt als Gentleman-Seemann bekannt ist, zu übernehmen. Allein die Amerikaner verliehen dem Grafen mehr als 1oo Ehrentitel, darunter die Ehrenbürgerschaft von San Francisco. Der Shantychor Graf Luckner
Der Shantychor Graf Luckner
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www.shantychor-burgdorf.de
ist auf myheimat zu finden unter:
ist im Internet zu finden unter:
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Shantychor Graf Luckner
Shantychef Winfrid Kaiser: Die See lässt einen nicht los Seit der Gründung 1984, mit einer kleinen Auszeit, bist Du Vorsitzender des Shantychors Graf Luckner Burgdorf. Was hat Dich damals getrieben, diesen Chor zu gründen?
Da wir bei den damaligen Monatsversammlungen immer ein bis zwei Seemannslieder zum Besten gaben, lag die Idee nicht fern, einen Shantychor zu gründen. Spontan waren acht Mitglieder bereit, an diesem Projekt mitzuwirken. Zu Anfang übten wir uns an ein paar gängigen und bekannten Seemannsliedern und Shantys. Nach dem ersten öffentlichen Auftritt im Gasthaus Hase in Ahrbeck, bei dem Marineball, war das Eis gebrochen. Von da an wusste ich: Das war eine richtige Entscheidung. Nun ist der Chor auf mehr als 60 Mitglieder angewachsen und die Schlagzahl, was die Auftritte anbelangt, hat sich kräftig erhöht. Ist dies nicht mit sehr viel Zeit und Engagement verbunden?
die nicht unbedingt üblich sind, haben wir mehrfach mit Zugaben bedacht. Dies taten wir natürlich sehr gern. Gibt es auch Momente, die Du am liebsten vergessen würdest?
Vergessen möchte ich gar nichts. Alles, was in dieser Zeit geschehen ist, findet sich wieder in dem Heute und dem Jetzt. Wir sind eine Mannschaft mit Ecken und Kanten, aber letztlich eine starke Crew. Und das ist gut so. Hast Du besondere Ziele, die die Entwicklung des Chors betreffen?
Wichtig ist mir, dass das bereits erreichte hohe Niveau auf jeden Fall gehalten wird. Wobei ich zuversichtIn der Tat, aber wenn man stets mit dem Herzen dabei ist und lich bin, sieht, welche Freude unsere Auftritte bei „Mir ist wichtig, unser dass durch dem Publikum hinterlassen, dann ist der Faktor Zeit und die damit verbundene Arhohes Niveau zu halten.“ u n s e r e Übungsbebeit zweitrangig. Man sollte sich aber sicher reitschaft das Ganze noch gesein, dass die Familie mitspielt und auch nicht zu kurz kommt. steigert werden kann, ohne daAm Besten versucht man, diese mit einzubinden. bei die Bodenhaftung zu verlieren. Gibt es Momente innerhalb dieser 25 Jahre, an die Du Dich besonders gern erinnerst?
Alle positiven Momente und Ereignisse aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Heftes sprengen. An zwei sogenannte Highlights erinnere ich mich sehr gern. Weißrussland 2006 – das waren fünf unvergessliche Tage, an denen wir erleben konnten, wie begeisterungsfähig und herzlich Menschen sein können. Die derart unbefangene Zuneigung, die uns da entgegengebracht wurde, hat uns alle total überwältigt. Ebenso erging es uns in diesem Jahr, als wir auf Einladung der Stadt Philippsburg zur dortigen 1225-Jahrfeier eingeladen waren. In der stilvollen Jahrhunderthalle von Philippsburg, die von der Akustik her wie für uns geschaffen war, trafen wir auf ein Publikum, dessen Begeisterung wir nie für möglich gehalten hätten. Die stehenden Ovationen,
von: Waldemar Kiefer
Ein sicherer Hafen Ein sicherer Hafen für uns Ein sicherer Hafenfür fürunsere unsereKunden, Kunden, die Qualität beim und die Qualität Kauf un die Qualität beimKauf Kaufbeim undzuverlässigen zuverlässigen Service zu wissen. Service zu schätzen wisse Service zuschätzen schätzen wissen. TV-VideoTV-Video- B TV-VideoTV-VideoBBu uurrrg ggd ddo oorf rfrf+ ++LLLeeB eh hhrru rtt teer e g d o rf + L e HiFi HiFi HiFi HiFi CDCDCDCDTelekom Telekom Telekom Telekom PC-ElektroPC-ElektroPC-ElektroPC-ElektroHausgeräte Hausgeräte Hausgeräte Hausgeräte 4 I myheimat Shantychor Graf Luckner
Shantychor Graf Luckner
Immer einen Besuch wert: Der Tag der offenen Tür Einmal im Jahr ist es soweit, dann wird unser Heim auf Vordermann gebracht: Immer dann, wenn der Tag der offenen Tür angesagt ist. Ich kann mich noch gut an den Tag der offenen Tür im Jahr 2005 erinnern. Es war der Erste, nachdem wir unser neues, total umgebautes Domizil bezogen hatten. Die Bude war voll und die Stimmung konnte besser nicht sein. Grill und Zapfanlage waren im Dauerbetrieb, keiner sollte an diesem Tag darben müssen. Viele Gäste waren gekommen und wollten sehen, was so ein kleiner Verein, wie wir es nun mal sind, auf die Beine gestellt hat und staunten nicht schlecht. Natürlich ließen unsere Gäste nicht locker – und wir ließen uns nicht lange bitten: Schon hatten wir uns aufgestellt und es konnte losgehen. Wie immer kostenlos, und ohne nasse Füße zu bekommen, führte wir unser Gäste musikalisch um Welt.
von: Waldemar Kiefer
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Shantychor Graf Luckner
Shantychor Graf Luckner: Wie vor 25 Jahren alles begann Auf myheimat.de veröffentlicht von:
Horst-Rüdiger Wiegand Beitragsgruppe: keine
Im Oktober vor 25 Jahren trafen sich regelmäßig ehemalige Fahrensleute der Bundesmarine (BUMA) bei der Marinekameradschaft Burgdorf zum Klönschnack, im Marinedeutsch: Rees an Backbord. Jeder berichtete über seine abenteuerlichen Erlebnisse und Erfahrungen, auch ein bisschen amüsantes Seemannsgarn war sicherlich dabei. Joachim beschrieb sehr eindrucksvoll die Ausbildungszeit in Eckernförde und den harten Borddienst auf dem Segelschulschiff der BUMA, der Gorch Fock. Winfried erzählte von dem ersten deutschen Turbinenzerstörer Rommel, Klaus schilderte die Minensuche auf dem SMBoot Pluto, und so ging es reihum. Nicht zu
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vergessen, Heinrich der Schnellbootsmut hatte immer gut gekocht, sonst wär er auch nach Außenbords befördert worden. Zu vorgerückter Stunde griff Achim zum Schifferklavier und man ging in geselliger Runde, gesanglich und musikalisch, auf eine Reise über die Weltmeere. Von Hamburg bis Samoa, von Bombay bis nach Hawaii, auch der Suez und der Panama wurden besungen. Dieses gefiel den Männern so gut, dass man sich gegenseitig ermunterte, dieses Liedgut auch der breiten Öffentlichkeit im Binnenland vorzustellen. Es folgten kleine Auftritte auf Geburtstagen, Silbernen Hochzeiten von ehemaligen Marinern und anderen festlichen Veranstaltungen. Die Auftritte zogen sich weit über die Grenzen von Burgdorf und Hannover hinaus, es ging an die niedersächsische und schleswig-holsteinische Küste, nach Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und sogar ins
Ausland. Der Chor wurde über den Berliner Senat als einzige deutsche Gruppe zu einem Kulturfest nach Minsk in Weißrussland eingeladen. Auch in den Niederlanden hat sich der Chor einen Namen gemacht und trägt durch seine auf Holländisch vorgetragenen Liedern zur Völkerverständigung bei. Der Chor produzierte bis heute drei CDs, die vierte ist in Vorbereitung. Mit etwa 50 Auftritten pro Jahr ist der Chor viel unterwegs und bringt so die Stadt Burgdorf beim Publikum ins Gespräch. Das erkannten auch die Verantwortlichen der Stadt und zeichneten den Chor urkundlich als Botschafter Burgdorfs aus (siehe hierzu Seite 10).
Horst-Rüdiger Wiegand ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/22491/
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Schritt in die Unabhängigkeit: Das neue Vereinsheim Bis 2000 fand unser Singtraining im Marineheim statt. Nach dem Abnabeln zur eigenständigen Singgruppe hatten wir uns im Haus der Jugend einquartiert. Es war das Jahr der Expo in Hannover und wir hatten unseren ersten großen Auftritt in der Preussag-Arena. Wir machten damals auch kleinere Abstecher, wie zum Beispiel einen zweitägigen Ausflug in den Spreewald. Weil intensives Vereinsleben und die aktive Mitarbeit
in einem solchen zeitweise zu einer Art Stress ausarten können, planten wir solche Fahrten regelmäßig, frei nach dem Motto: Das haben wir uns verdient. In der damaligen Zeit stand eine wichtige Entscheidung an: Wir wollten uns nach einem neuen Domizil umsehen. Mit inzwischen 60 Mitgliedern war die Räumlichkeit im Haus der Jugend einfach zu klein geworden. Wir benötigten auch etwas, wo wir entscheiden konnten, wann, wo und was
wir tun wollten. Wir wollten unabhängig sein. 2003 war es dann soweit: Das Objekt der Begierde war gefunden. Zentral, mitten in Burgdorfs Gartenstraße. Von nun an hieß es ranklotzen. Je nach Fähigkeit hat jeder an diesem Projekt gearbeitet und nach etwa fünf Monaten war es dann soweit: Das neue Vereinsheim war einzugsfertig! von: Waldemar Kiefer
mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/125983
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Wennigsen
In Weißrussland auf der Bühne: Ein unbeschreibliches Gefühl
„Wir haben da eine Anfrage der Deutschen Botschaft aus Minsk“, verkündete unser Vorsitzender Winfrid Kaiser an einem Abend im April 2006. Eines unserer Chormitglieder hatte durch seinen Job Verbindungen nach Minsk und hörte, dass in Weißrussland ein Festival in Bobruisk geplant wurde und Chöre und Musikgruppen aus verschiedenen Ländern Europas gesucht wurden. Nun diese Anfrage an uns: Die Zeit war knapp, die Überraschung groß. Auf Anhieb war Weißrussland nicht unbedingt der Brüller, bei dem jeder gleich „Hurra“ rief. Eine Menge war zu organisieren, es gab unzählige Gespräche mit der Deutschen Botschaft in Minsk. Auch die örtliche Nähe zu Tschernobyl warf Fragen auf. Kurz und gut: Wir sagten ja. 22 Musiker und sieben Frauen standen am 21. Juni 2006 am Abend am Bahnhof Hannover und warteten auf den Fernzug nach Moskau. Gegen Mitternacht kamen wir in Minsk an. Wir wurden von zwei hübschen Mädchen in Landestracht empfangen und man überreichte uns ein großes rundes Brot. Unser Hotel lag mitten in der Stadt. Der Standard war mit den Hotels im Westen nicht vergleichbar. Überall war Planwirtschaft à la DDR zu spüren. Doch darauf kam es uns nicht an. Was alles aufwog war die Gastfreundschaft der Menschen. Egal, wo wir unterwegs waren: Die Menschen winkten uns zu. Selbst Linienbusse hupten und fuhren langsamer, damit die Fahrgäste uns zuwinken konnten. Unser Auftritt am Eröffnungsabend im Stadion von Bobruisk war ein Erlebnis der Sonderklasse: Die Bühne stand mitten auf dem Platz, mit Blick zur Haupttribüne. Als wir angekündigt wurden, gab unsere Dolmetscherin uns ein Zeichen und wir marschierten von beiden Seiten in versetzten Reihen auf die Bühne. Unser Chorleiter begrüßte die Menschen auf Russisch. Dann kam der Moment, wo mich noch heute eine Gänsehaut befällt. Unser Chorleiter kündigte das nächste Lied an, das wir auch auf Russisch sangen: Wjetschernij swon. Der Ton war kaum angeschlagen, da erhoben sich alle Zuschauer und sangen mit uns zusammen dieses Lied. So manchem von uns blieb der Ton im Halse stecken – es war ein unbeschreibliches Gefühl. Weitere Bilder von der Weißrusslandreise des Shantychors finden Sie auf www.myheimat.de/beitrag/128189
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Shantychor Graf Luckner Laatzen
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Shantychor Graf Luckner
Seit 2005 ist der Chor Burgdorfs Botschafter Nein, diplomatischen Status haben wir nicht erlangt, aber ein wenig stolz waren doch: Einmal im Jahr anlässlich des Spargelempfanges (woanders nennt man dies Frühjahresempfang) verleiht das Stadtmarketing Burgdorf an verdiente Institutionen, Vereine oder Persönlichkeiten die Auszeichnung „Botschafter Burgdorfs“. Im Jahr 2005 waren wir die Auserwählten. Im Veranstaltungszentrum von Burgdorf war an diesem Abend alles geladen, was Rang und Namen hat. Wir, vertreten durch den Vorstand, waren dabei und durften die Auszeichnung entgegennehmen. Für uns war dies eine Ehrung mit hohem Stellenwert. Bei jedem öffentlichen Auftritt, sei es im In- oder im Ausland, ist dies stets Verpflichtung und Vorgabe zugleich für unseren Chor. Besondere Beachtung fand diese Auszeichnung anlässlich unseres Besuches in Weißrusslands.
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Der Shantychor im Stadtmuseum: Ein Hauch von Seeluft umweht die Besucher „Die gehören ins Museum.“ Diesen Spruch hört man hin und wieder, bezogen auf verschiedenste Dinge – nicht unbedingt auf unseren Chor. Dennoch machten wir uns diesen Satz zu eigen und nutzten die Chance, die uns die Stadt Burgdorf bot. Für rund sechs Wochen durften wir den Chor und seine Geschichte im Heimatmuseum darstellen. Das Heimatmuseum ist mitten in Burgdorfs Altstadt gelegen und hat eine Raumaufteilung, wie sie für uns nicht idealer hätte sein können. Jetzt galt es, Exponate zusammenzustellen, die diese Ausstellung auch besuchenswert machte. Jedes Mitglied war hier gefordert, seinen Fundus nach maritimen Utensilien zu durchforsten und für diese Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Selbst von unseren Fans außerhalb des Vereins wurden uns diverse Stücke zur Verfügung gestellt. So stellte zum Beispiel Lorenz Ebel Leuchttürme verschiedenster Größen und Kennzeichnungen zur Verfügung. Wussten Sie eigentlich, dass jeder Leuchtturm eine andere farbliche Kennzeichnung hat? Auch ein wunderbares Gorch-Fock-Modell und einen original Maschinen-Telegraphen gab es zu sehen. Man konnte den Nachbau der Haifischbar besuchen und Fotos unserer Auftritte sehen, unter anderem von unserem Besuch in Weißrussland 2006.
Natürlich gab es auch mehrere seespezifische Gemälde von unserem Kameraden Reinhold Bluhm zu sehen – und die gesamte Mannschaft als Pappkameraden in Formation. Innerhalb dieser Zeit haben wir einen öffentlichen Übungsabend im Museum abgehalten und hatten einen gemeinsamen Auftritt mit dem Burgdorfer Kinderchor. von: Waldemar Kiefer
mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/126748
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Sonniger Himmelfahrtstag am Irenensee
Was für ein Auftritt: Burgdorfer begeistern im Bahnhof Das Engagement hieß: Auftritt im Bahnhof von Uelzen. Einer unserer Kunden feierte dort seinen 60. Geburtstag. Normalerweise ist es nichts Besonderes, dass unser Chor zu solch einem Anlass gebucht wird. Aber im Bahnhof feiern? Für all diejenigen, die wussten, dass der Bahnhof zu ExpoZeiten nach Plänen von Hundertwasser umgebaut worden war, war dieser Vorschlag gar nicht so außergewöhnlich. Diejenigen, die den Bahnhof nicht kannten, dachten: Naja. Und so machten wir uns auf den Weg und erreichten nach einer Stunde Fahrzeit unser Ziel. Auf den ersten Blick, vor dem Portal stehend, sahen wir die Inschrift: Bahnhof Uelzen, als Keramikbuchstaben aufgesetzt, rechts und links bunte Säulen. Davor eine
Terrasse, sauber, gemütlich, einladend. Sonderlich groß ist der Bahnhof nicht, aber die Details sind wirklich was fürs Auge. Jetzt konnten wir auch unseren Gastgeber verstehen, weshalb er seine Feier hier abhielt. Das ist wirklich etwas Besonderes. Einen gewissen Charme hatte, dass, als wir unser Lied „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ intonierten, die Lautsprecheranlage des Bahnhofs die üblichen Meldungen für Reisende ankündigte. Kompliment an den Gastgeber, auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Aber wie heißt es so schön: Normal gibt es schon.
Gottesdienst bei strahlendem Maiwetter: Unser Liedrepertoire haben wir diesbezüglich längst angepasst. Und Himmelfahrt am Irenensee zu singen, war eine Bitte der Diakonin Karin Lawrenz-Maier, der wir gern folgten. Himmelfahrt, Seefahrt – schon immer waren Seeleute dem Element Gott, Glauben und manchmal auch dem Aberglauben ein Stück näher. Insbesondere die Segelschiffmatrosen, die oft schwerer See, Stürmen und Wellenbergen ausgeliefert waren. Anders an Land, da konnte man sich verkriechen, wenn mal dicke Luft war. Sowieso ist es dem Shantychor Graf Luckner immer ein besonderes Anliegen, bei Gottesdiensten, zumeist in der Weihnachtszeit, seinen „freiwilligen Dienst“ zu schieben. von: Waldemar Kiefer
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von: Waldemar Kiefer
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Shantychor Graf Luckner
In Philipsburg erntet der Chor stehende Ovationen Am einem Sonnabend im Juni 2009 um sechs Uhr in der Früh setzte sich unser Bus in Bewegung: Philippsburg in Baden ist das Ziel. Fünf Stunden Fahrt und 460 Kilometer liegen vor uns. Auf Einladung des dortigen Frauengesangvereins und des Bürgermeisters sollten wir im Rahmen der Veranstaltungen zum 1225-jährigen Jubiläum von Philippsburg ein Konzert geben. Zugegeben, wir waren schon etwas gespannt, wie wir und unsere Musik dort ankommen werden. Shantys stehen ja nicht unbedingt auf dem täglichen, musikalischen Speiseplan unser Freunde aus dem Südwesten der Republik. Nach unserer Ankunft in Philippsburg hatten wir noch etwas Zeit. Unser Konzert begann erst um 19 Uhr. Das Erste, was wir sahen (das war von unserem Vorsitzenden so geplant) war ein Spargelhof. So wie Burgdorf ist Philippsburg auch ein typisches Spargelanbaugebiet. Es war eine gute Entscheidung ,mit diesem Besuch unseren Aufenthalt in Philippsburg zu beginnen: Tolles Essen und sehr nette Gastleute, weshalb wir auch deren Bitte nach einer musikalischen Einlage gerne nachgekommen sind. Etwas machte uns allerdings schwer zu schaffen: Die Schwüle. Ein heftiges Gewitter, das uns bei unserem Spaziergang durch den Ort überraschte, brachte dann etwas Abkühlung. Ein paar Schritte und wir standen vor der
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Jugendstilhalle von Philippsburg. Um 17 Uhr war Chorprobe angesagt. Die Akustik war super, und die Stellprobe war auch schnell erledigt. Eine Stunde vor dem Konzert saßen bereits die ersten Besucher im Saal. Noch hatte sich die Anspannung ob der Resonanz des Publikums nicht gelegt. Das war auch gut so, denn Lampenfieber hat auch etwas Positives. Einige Mitglieder des Frauengesangvereins waren stets hilfsbereit, ob es um die Saaltechnik oder unser leibliches Wohl ging. So sollte es auch während unseres gesamten Aufenthalts sein. Kurz nach 19 Uhr starteten wir unser Konzert. Bereits nach unserem zweiten Lied, „Wir sind der Burgdorfer Shanychor“, war zu spüren, dass wir ins Schwarze getroffen hatten. Der Applaus war nicht höflich, er war begeisternd! Dieses Gefühl, auf der Bühne zu stehen und noch bevor die letzte Note zu Ende gesungen ist, setzt schon der Applaus einsetzt, ist toll. Ein jeder, der in einem Chor singt, kann dies sicher nachvollziehen. Wenn dann noch in den Pausen die Besucher auf einen zukommen, um ihre Begeisterung mitzuteilen, wird man manchmal schon etwas verlegen – wir sind ja nur Amateure! Aber wir üben konsequent, manche Lieder bis zum Überdruss – und das zahlt sich offensichtlich aus. Nach fast 90 Minuten waren wir mit unserem Repertoire am Ende, dachten wir. Applaus und stehende Ovationen ließen uns jedoch
nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne gehen. Wir waren geschafft, müde und froh. Im Foyer hatten wir die Gelegenheit, uns mit einigen Zuschauern zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen. Kurzfristig entschlossen wir uns, am nächsten Tag bei einer Veranstaltung im Pfarrzentrum von Philippsburg zu singen. Es sollte eigentlich nur ein kurzer Auftritt werden, doch es wurden zwei Stunden. Danach waren wir mit unserem Liedervortrag am Ende. Die Einladung zu dem anschließenden leckeren Essen konnten wir einfach nicht ausschlagen, der Weg nach Hause war ja noch lang. Es waren zwei schöne und unvergessliche Tage. Ein Dankeschön an die Philippsburger: „Ade, bis zum nekschte Mol“.
von: Waldemar Kiefer
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Shantychor Graf Luckner
Fischer- und Anglerfest in M端den Bereits zum sechsten Mal hatten wir in diesem Jahr beim Fischer-und Anglerfest in M端den/Oerze unseren Auftritt. Wir kommen immer gern, es herrscht immer tolle Stimmung und die Menschen sind gut gelaunt und f端rsorgliche Gastgeber. Waldemar Kiefer zeigt auf www.myheimat.de/ beitrag/122302 weitere Fotos.
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Shantychor Graf Luckner
Die Tagesfahrten des Chors haben es in sich n Travemünde: Im August 2005 war Travemünde angesagt. Das Ziel, die Passat, entlohnte uns ob der langen Anreise. Einige von uns standen das erste Mal auf den Planken eines so großen Segelschiffs. Ganz schön imposant, schaut man an den Masten hoch in den blauen Himmel. Und stellt sich dann vor, man stünde im Mastkorb, wird einem etwas komisch! Doch wir waren ja zu unserem Vergnügen dort und beschränkten uns aufs Singen an Bord. Eine passendere Kulissen konnten wir nicht finden. Ein einzigartiger Moment.
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n Emmen/Holland: Die Niederlande, wo scheinbar jedes Dorf einen eigenen Shantychor hat, ist für uns immer wieder eine Reise wert. Die Stadt Emmen und der dortige Shantychor „De Stormvogels“ sind sehr aktiv. Wenn Theo, der Kontakter der Stormvogels, anruft, wissen wir, dass es Zeit wird, einen Bus zu chartern. Knapp vier Stunden benötigen wir von Burgdorf nach Emmen – und dann sind wir mittendrin. Was die Shantyfestivals anbelangt, haben unsere holländischen Freunde uns einiges voraus. Offenbar haben sie doch mehr
Zeit auf ihren Schiffen verbracht als wir. Auch ist die Mentalität etwas lockerer als die unsrige, was sich unmittelbar in ihren Liedern niederschlägt. Wir fahren immer wieder gern nach Holland. Im vergangenen Jahr sind wir über Papenburg gefahren und haben die Meyer-Werft besichtigt. Es war beeindruckend und ist absolut empfehlenswert. von: Waldemar Kiefer
mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/129320
Shantychor Graf Luckner
Die CDs des Shantychors Graf Luckner
„…unter weißen Segeln: Unser erster „Tonträger“. 1998 aufgenommen und geprägt von typischen Shantys, jene Arbeitslieder, wie sie die Segelschiffsmatrosen bei ihrem harten Dienst an Bord sangen.
„Von Hamburg bis Samoa“ : Die zweite CD unseres Chors. Eine Mischung von Shantys und Seemannsliedern moderner Prägung doch stets im Fokus was wir wirklich sind: Ein Shantychor. Der Shantychor Graf Luckner aus Burgdorf.
Das Jubiläumskonzert
mit der Salzwasserriege aus Hambühren, dem Akkordeonduo Weiss-Schwarz und dem Shantychor Soltau am Sonnabend, 17. Oktober, in der Aula des Burgdorfer Schulzentrums
„Unser Kurs heißt Weihnacht“ : Weihnachtslieder, die auch die Herzensstimmung und Gemütslage zur Weihnachtszeit, der Seeleute und deren Angehörigen in der Ferne, aber auch zu Hause widerspiegelt. Das Ganze in sieben Sprachen, sowie ein Lied in Latein.
In der Saison Spargel- Matjes- u. Grünkohlessen geführte Bosseltouren u. Grünkohlwanderungen
Öffnungszeiten: Mi. - Fr. 15 bis 23 Uhr Sa. ab 11 Uhr So. ab 10 Uhr Montag + Dienstag Ruhetag Geänderte Öffnungszeiten nach Vereinbarung
Alter Postweg 12 31234 Eickenrode Tel. 0 53 72 / 95 81 50 Fax 0 53 72 / 95 81 49
Ein begeistertes Publikum, das durch den Abend trägt
Bingo – Der Shantychor Graf Luckner zu Gast im Fernsehstudio
Der Shantychor Salzwasser-Riege Hambühren hatte uns zu seinem zehnjährigen Bestehen im August eingeladen – und wir kamen gerne. Ein begeistertes Publikum, das uns durch den Abend trug und ein gastgebender Chor, bei dem wir uns mehr als freundschaftlich aufgehoben fühlten. Ohne irgendjemanden besonders hervorzuheben, darf aber das Akkordeonduo Weiss-Schwarz mit seinem „Tastenzauber“ besonders erwähnt werden. Wir freuen uns schon jetzt, wenn wir beide, den Chor und das Duo, zu unserem Jubiläum am 17. Oktober um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums Burgdorf begrüßen dürfen.
Am 15. März war es soweit: Als Gäste der Sendung Bingo-Lotto in Hannover durften wir hinter die Kulissen schauen und die Sendung live erleben. Bereits vor der Sendung trafen wir Michael Thurnau im Cafe des Studios und machten ein paar gemeinsame Fotos. Den übrigen Gästen, darunter eine Reisegruppe aus Husum, verkürzten wir die Wartezeit mit einigen Liedern aus unserem Repertoire. Es war ein schöner Nachmittag und das nicht nur oder auch, weil einer unserer Kameraden mit seinem Bingo-Los Glück hatte. Zum Abschluss machten wir dann noch ein gemeinsames Foto mit Monika Walden und ihrer Assistentin.
von: Waldemar Kiefer
von: Waldemar Kiefer
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myheimat-Magazine:
Jetzt auch für Vereine. Musikcorps Langenforth
Der etwas andere Musikverein Das MCL-Jahr 2008 in Bildern
Im Frühjahr Impressionen 1 I myheimat Karneval
Im Sommer
Im Herbst
Schützenfest
Laternenumzug
Am Ende
Die große Party
Juni 2009
MTV Eltze
Ihr Verein feiert sein Jubiläum? Sie planen eine große Veranstaltung? Sie hätten gern ein ganz besonderes Erinnerungsstück für Ihre Mitglieder? Dann könnte das für Sie interessant sein: Die myheimat-Redaktion gibt nicht nur die regelmäßigen myheimat-Magazine heraus, sondern auch Spezialausgaben. Drei hochwertige Ausgaben sind bereits erschienen: Das Jahresheft: Mitglieder des Musikcorps Langenforth haben auf myheimat.de über die Aktionen und Auftritte Ihres Vereins im Jahr 2008 berichtet. Daraus ist ein buntes Heft mit vielen Fotos entstanden – eine schöne Erinnerung, die man sich zur Seite legt und immer wieder hervorkramt. Und natürlich auch der Renner auf der Jahresversammlung. Auf www.myheimat.de/beitrag/73715 können Sie sich das Magazin anschauen. Das Jubiläumsheft: 100 Jahre MTV Eltze – die Mitglieder stellten auf myheimat.de ihren Verein, seine Sparten und Traditionen vor und schrieben auch eine kleine Chronik. Das Magazin dazu war pünktlich zur großen Jubiläumsveranstaltung fertig. Auf www.myheimat.de/ beitrag/103623 bekommen Sie einen Eindruck, wie es aussieht. Das Festheft: Das Schützenfest wird in Neustadt schon seit mehr als 500 Jahren gefeiert. Wie entstanden die Traditionen, die bis heute fortleben? Wer ist alles dabei? Und was muss man als Besucher gesehen haben? Basierend auf den Texten und Fotos der Mitglieder entstand ein 20 Seiten starkes Programmheft, das im Vorfeld und bei der Veranstaltung selbst Werbung für die Schützengesellschaft machte. Auf www.myheimat.de/beitrag/103366 können Sie online darin blättern.
100 Jahre jung Der MTV Eltze feiert Jubiläum
Spaß beim Heideturnfest und Schauturnen
Die Geschichte Der MTV bewegt die Eltzer
Schützenfest
2009
Freitag, 12. Juni
5/2009 Juni 2009
Neustadt
IMPRESSUM Neustädter Schützen schreiben über ihr Fest. myheimat.de ist das Mitmachportal der Leine-Zeitung. Jeder kann dort kostenlos über die Themen schreiben, die ihn bewegen. Mehr als 600 Neustädter sind schon dabei. Eine Auswahl der besten Beiträge drucken wir in der Zeitung ab – und jetzt erstmals für Neustadt auch in einem farbigen Magazin. Dafür haben Mitglieder der Neustädter Schützengesellschaft über Geschichte und Gegenwart des traditionsreichen Fests geschrieben. Auf www.myheimat.de/ gruppe/2145 finden Sie sämtliche Texte und Fotos zum Thema.
Andrea Grams
Andreas Knigge
Andreas Rabe
Andreas Tanke
Anke Olm
Axel Fenske
Christian Hencke
Dietmar Fienemann
Dunja Blümel
Florian Krippner
Frank Nößler
Fred Gottwald
Harald Baumann
Harald Ladwig
Harry Lohmann
Herbert Feuerkiesel
Jens Blümel
Jörg Baumann
Jörg Eckert
Jörg Hasse
Kim Jasmin Kraus
Lars Köster
Lisa Baumann
Magdalena Rozanska
Marco Behrmann
Michael Mparsakidis
Mustafa Erkan
Olaf Horl
Robert Kemmerich
Sabine Kayka
Silvia Blümel
Stefan Rode
Susanne Hibbe
Swen Kuno
Frank Nößler
Thomas Schendel
Thomas Woller
Udo Feist
Ulf Hasselbring-Hibbe
Volker vom Hofe
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4 Uhr Wecken durch Neustädter Spiel- und Musikzüge unter der Leitung des Tambourmajors Matthias Clausing; Antreten der Kompanien bei ihren Hauptleuten: 6.15 Uhr 1. Kompanie Hauptmann T. Fehlig, Ludwig-Kaufholz-Weg 14 6.45 Uhr 2. Kompanie Hauptmann H. Plinke, Marktstraße 31 6.45 Uhr 3. Kompanie Hauptmann H.-E. Hergt, Landwehr 29 6.45 Uhr 4. Kompanie Kommandeur H.-U. Gewetzki, Landwehr 28 a 6.00 Uhr Jägercorps Jägerhauptmann Höhn, Humboldtweg 6 6.45 Uhr Antreten des Turn- und Sportvereins, Clubheim Lindenstraße 50 8.15 Uhr Abmarsch des Bataillons von der Lindenstraße 9.30 Uhr Beisammensein der Kompanien im VZ Leinepark, der Turnerinnen und Turner im Festzelt 14 Uhr Herrenessen im Bürgersaal 18 Uhr Einmarsch vom Rondell/Festplatz 21 Uhr „Schützenfest-Party“ im Festzelt
Das Neustädter Schützenfest: Tradition im modernen Outfit Auf myheimat.de veröffentlicht von:
Jens Blümel
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Beitragsgruppe: Schützenfest Neustadt
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8.45 Uhr Stellung des Bataillons in der Lindenstraße 9 Uhr Abmarsch des Bataillons, anschließend Kompanie-Biertrinken 11.15 Uhr Veranstaltung der Show- und Musikzüge im Bürgersaal 11.30 Uhr Festessen mit Damen im Festzelt ( Einlass 11:00 Uhr ) 13 Uhr Bekanntgabe des Schützenkönigs im Festzelt 13.30 Uhr Bärenmusik bringt den Schützenkönig nach Hause 16.15 Uhr Treffen der Kranzdamen am Alten Rathaus, Ratsherren-Saal 17 Uhr Proklamation des Schützenkönigs und Verteilung der Gewinne, anschließend Festumzug mit den Kranzdamen durch die Stadt und zurück zum Festplatz 21 Uhr „Schlagernacht“ im Festzelt
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Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Holger Hadeler; Druck: Werbeagentur D´facto, Michael Mparsakidis, Rundeel 15, 31535 Neustadt
Das Neustädter Schützenfest ist mehr als der sportliche Wettkampf mit dem Kleinkalibergewehr auf der 100-Meter-Schießbahn. Kein Vereinsklüngel, keine regelmäßigen Terminbindungen, keine finanziellen Verpflichtungen. Einzigartig in seiner Struktur wird das größte Volksfest im Neustädter Land getragen von der Begeisterung der mitwirkenden Bürgerinnen und Bürger. Einmal im Jahr lebt die Neustädter Bürgerschaft die fünfte Jahreszeit ihrer Heimatstadt. Von Mai bis Mitte Juni befindet sich Neustadt am Rübenberge „Im Scheiten . Lange bevor die Schießbahnen an der Suttorfer Straße in Betrieb genommen werden,
Sonntag, 14. Juni
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Jörg Frase 05032/96 43 40
Schützenfest Diskussion
Interview Tradition
Das Programm für das xxx. Schützenfest
Sonnabend, 13. Juni
Robin Jantos 05032/96 43 56 Redaktion
7.15 Uhr Einladung durch die Bärenmusik zum Schützenfest 16 Uhr Weckruf an der „Alten Wache“ und Abmarsch der Kinder zum Kinderschützenfest mit Spielmannszug 16 Uhr Festplatz Kinderschützenfest (Freibad) 22 Uhr Zapfenstreich an der „Alten Wache” Zapfenstreichparty im Festzelt
Wir vertreten das Neustädter Schützenfest auf myheimat.
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Die Feste
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Die Menschen
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Der Verein
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ist den Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt die Spannung und Vorfreude auf die bevorstehende Schützenfestzeit deutlich anzumerken. Gespräche über die kommenden Ereignisse, wechselseitige Neckereien zwischen den Angehörigen verschiedener Kompanien und das ein oder andere Kompanielied sind in den Lokalitäten zu vernehmen. Man ist stolz auf dieses traditionsreiche Fest, dessen Wurzeln sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Zur damaligen Zeit oblag die Verteidigung ihrer Heimatstadt den Bürgern selbst. Aus diesem Grund wurden die wehrfähigen Männer von Zeit zu Zeit durch die Obrigkeit zu Waffenübungen einberufen. Wettkämpfe, das sogenannte Scheibenschießen, wurden durchgeführt. Aus diesen Waffenübungen entwickelte sich das bereits im 15. Jahrhundert sehr beliebte Schützenwesen.
Das Schützenfest, welches immer noch traditionell gefeiert wird, entstand. Heute wie vor 500 Jahren wetteifern die Schützen um den von Herzog Erich I. gestifteten silbernen Schützenvogel. Das Neustädter Schützenfest überdauert schon fünf bewegte Jahrhunderte, gerade weil die traditionellen Strukturen gewahrt bleiben, zugleich aber den kulturellen Entwicklungen moderner Zeiten Rechnung ge-
tragen wird. Heute haben Frauen, Männer und Kinder gleichsam die Möglichkeit, sich in die vielschichtigen Facetten des Festes einzubringen, um historischen Traditionen erfolgreich modernes Leben zu geben. An den vier Wochenenden vor dem Fest werden der Schießstand und das Schützenhaus zum Treffpunkt für Jung und Alt. Jede der vier Bürgerkompanien, das Jägercorps, sowie die „V. Kompanie , bestehend aus den Mitgliedern des TSV Neustadt, veranstalten jeweils ihren Übungstag am Schützenhaus. Offen für alle Interessierten, steht weniger die Schießkunst im Vordergrund als die Geselligkeit zwischen Bürgerschaft, sprich Familien, Freunden und Bekannten: Freundschaften werden vertieft und neue Kontakte und Bekanntschaften gewonnen. Dies alles unter der historischen Prämisse: „Ohne Ansehen der Person!
Wenn schließlich am Freitagvormittag auf dem Neustädter Wochenmarkt die Bärenmusik ihre Trommeln und Hörner erklingen lässt und der Ausrufer mit den Worten: Hört Bürger hört...! zum bevorstehenden Fest läd, ist es endlich soweit: Neustadts fünfte Jahreszeit strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Das Festwochenende ist eingeläutet. Bereits 16 Uhr treffen sich die Kinder zu ihrem Nachmittag auf dem Kirchplatz. Unter klingendem Spiel marschieren die jüngsten Bürgerinnen und Bürger zum Festplatz. Kaffee, Kuchen, Eiscreme und andere Leckereien stimmen nun auch Mama, Papa, Oma und Opa endgültig auf das beginnende Fest ein. Während die Bärenmusik scheinbar unermüdlich durch die Stadt zieht, drehen sich die Fahrgeschäfte auf dem Festplatz
an diesem Nachmittag zum halben Preis. Pünktlich um 22 Uhr bläst die Bärenmusik vor der Alten Wache auf dem Kirchplatz, unter begeistertem Jubel Hunderter Bürgerinnen und Bürgern den traditionellen Zapfenstreich. Damit ist das Festwochenende offiziell eröffnet. Schon an diesem Freitgabend füllt sich das Festzelt auf dem Schützenplatz mit gut gelaunten Besuchern und die Musik endet erst weit nach Mitternacht. Neustadt feiert sein einzigartiges Schützenfest.
Jens Blümel ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/19862/
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Schützenfest Neustadt I 3
Schützenfest Neustadt I 5
4 I Schützenfest Neustadt
2 I Schützenfest Neustadt Kompanien
Kompanien
Erinnerungen
Erinnerungen
III. Kompanie
I. Kompanie
gelbe Fliege, gelbe Rose:
weiße Fliege, weiße Nelke:
rote Fliege, rote Rose (diesjährige Kommandeurskompanie):
blau/weiße Fliege, weiße Margerite/blaue Kornblume:
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1. Hauptmann Hans-Ullrich Gewetzki (diesjähriger Kommandeur), 2. Stabshauptmann Olaf Horl, 3. Leutnant Dirk Wilhelm Rahlfs, 4. Kompanievertreter Carsten Görlich, 5. Kompanievertreter Günter Kutynok, 6. Fahnenbegleiter Rainer Kurtz, 7. Fahnenträger Udo Feist, 8. Fahnenbegleiter Christian Protze. Ehrenhauptmänner: Herward Ladewig, Jochen Bruns, Hans-Jürgen Gläser, Werner Voß.
1. Hauptmann Heiner Plinke, 2. Premierleutnant Klaus Hibbe, 3. Leutnant Gunnar Körber, 4. Kompanievertreter Ingo Babst, 5. Kompanievertreter Michael Pullwitt, 6. Fahnenbegleiter Lars Köster, 7. Fahnenträger Alexander Zache, 8. Fahnenbegleiter Holger Pöschke. Ehrenhauptmänner: Dankwart Müller, Ulrich Temps.
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IV. Kompanie
II. Kompanie
Meine Gedanken zum Schützenfest Neustadt Auf myheimat.de veröffentlicht von:
Jörg Baumann
10 I Schützenfest Neustadt
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Beitragsgruppe: Schützenfest Neustadt
Schützenfest Neustadt I 11
Das Schützenfest Neustadt ist sicher nicht nur für mich das größte kulturelle Ereignis in Neustadt am Rübenberge. 2009 ist das 30., das ich miterlebe. Angefangen hat es im zarten Alter von zehn Jahren. Damals, als frisch Zugezogener aus dem Ruhrpott (Duisburg), war das ja zunächst „gor nüscht . Denn wenn man die Kirmes in Duisburg kennt, dann sind die paar Fahrgeschäfte im beschaulichen Neustadt für so einen kleinen Knirps, wie
ich damals gewesen bin, ein kleiner Pups. Das sollte sich aber gut acht Jahre später ändern. Ich war damals gerade knapp ein Jahr Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt und von der Feuerwache an der Lindenstraße aus starten bekanntermaßen sonnabends und sonntags die Ausmärsche. Die Atmosphäre kann man kaum beschreiben. Es ist auf jeden Fall beeindruckend, dieses Akustikgemisch aus Gesprächen, Gesängen, Trommeln, Pauken und Trompeten, und das schöne Bild der befrackten Kompaniemitglieder, der uniformierten Offiziere der Kompanien und der Kostüme der Musikgruppen. Etwas unangenehm war zum damaligen
Zeitpunkt (1978) der lange Ausmarsch, der über die Landwehr führte. Im Gegensatz dazu könnte man die heutigen Ausmärsche sicher auf einem Bein hüpfenderweise mit links durchziehen. Scherz beiseite. Aber warum denn? Schließlich macht das Schützenfest Neustadt doch auch Spaß und es gibt immer was zum Lachen oder auch zum Nachdenken. Ich erinnere mich noch an zwei Neustädter Originale, die sicher nicht jeder kannte. Die Rede ist von Puter und von Oma Drehdich. Puter, das war sein Spitzname. Ich kannte ihn nicht anders. Er war höchstens 1,60 Meter groß, von schmächtiger Statur, mit proportional gesehen viel zu großen Ohren
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Neustadt feiert seine fünfte Jahreszeit
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Hört, Bürger, hört...! +++ Die besten Beiträge aus dem Mitmachportal der Leine-Zeitung +++
und zu großer Nase. Dazu säumten sein Gebiss maximal 15 Zähne, von denen auch noch einige von „barocker Natur waren, um nicht zu sehr ins Detail zu gehen. Weiterhin hatte er ein Triefauge, so ungefähr wie Karl Dall. Puter lief während der Woche stets mit einem Cordhut und einem viel zu engen und zu kurzen, sehr verschlissenen Sakko durch die Innenstadt. Mit der einen Hand zog er einen kleinen Handwagen, in der anderen Hand hielt er einen Besen. Begleitet wurde er immer von einem schwarzweiß-gescheckten Hund, der sicher ein paar mehr Rassen als üblich in seinen Genen vereinte, aber sehr süß war. Immer, wenn sich die Ausmärsche zum Neustädter Schützenfest in Gang setzten, war Puter dabei. Und zwar immer vorneweg, mit einem zum Dirigentenstab umgestalteten, dünnen Ast einer Birke, die als Hausschmuck an vielen Hauseingängen in Neustadt zum Schützenfest zu finden sind. Da fühlte sich
Puter immer in seinem Element. Man sah es ihm an, dass er in solchen Augenblicken glücklich war. Über Oma Drehdich kann ich nicht so viel berichten. Denn diese alte Dame, die heute, genau wie Puter, nicht mehr unter uns weilt, tauchte immer nur und mit aller Pünktlichkeit zum Neustädter Schützenfest auf. Manchmal marschierten sie und Puter zusammen vorneweg. Sie tanzte immer sehr beschwingt und drehte sich dabei stets mit einem Lächeln im Gesicht. Ich glaube, auch sie war in solchen Augenblicken einfach nur glücklich. Warum erzähle ich gerade die Geschichten von solch scheinbar unbedeutenden Menschen? Nun, ganz einfach: Sie sind nur Randerscheinungen, aber auch diese machen das Neustädter Schützenfest aus. Wurden sowohl Puter als auch Oma Drehdich oft nur belächelt und verspottet, so haben sie mich doch eines gelehrt, nämlich
dass es egal ist, wer oder was man ist, solange man das Glück auch nur für wenige Augenblicke einfangen kann. Und sei es „nur beim Neustädter Schützenfest. Zurück zum Schützenfest der Gegenwart: Den jungen oder jung gebliebenen Führungskräften der Schützengesellschaft ist es gelungen, mit vielen positiven Maßnahmen das Neustädter Schützenfest wieder sehr weit nach oben auf die Beliebtheitsskala der Neustädter Bürger zu bringen. Ich kann nur sagen: Schützenfest Neustadt macht Spaß! Diesen Satz verstehe ich sogar als eine Art Werbeslogan. Ich will sagen: Es lohnt sich auf jeden Fall, das Neustädter Schützenfest zu besuchen. Egal wie jung oder alt man ist. Jörg Baumann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/20456/
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Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schützenfest!
16 I Schützenfest Neustadt
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1. Hauptmann Hans-Erich Hergt, 2. Leutnant Ulf Hasselbring-Hibbe, 3. Leutnant Marco Behrmann, 4. Kompanievertreter Werner Hesse, 5. Kompanievertreter Helmut Horl, 6. Fahnenbegleiter Jan Florian Krippner, 7. Fahnenträger Ricco Rex, 8. Fahnenbegleiter Michael Mparsakidis. Ehrenhauptmänner: Waldemar Duda, Heinz-Ulrich Hetebrügge.
1. Hauptmann Thomas Fehlig, 2. Fähnrich Jens Blümel, 3. Leutnant Lars Hetebrügge, 4. Kompanievertreter Thomas Schendel, 5. Kompanievertreter Volker vom Hofe, 6. Fahnenbegleiter Dirk Schneemann, 7. Fahnenträger Michael Weist, 8. Fahnenbegleiter Andreas Hillenberg. Ehrenhauptmann Günter Rahlfs.
Schützenfest Neustadt I 17