myheimat Uetze August 2010

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Uetze

3. Jahrgang

Ortsbrandmeister Möller im Interview: Seite 7

Foto: Gertraude König

Das Beste aus dem Mitmachportal des Anzeigers

August/September 2010

Die Luftakrobaten Ein Verein stellt sich vor

Die Selbstzünder über das 26. Alttraktorfahrzeugtreffen

Altes Handwerk

Wie sich des Schuhmachers Arbeit gewandelt hat

Softball in Hänigsen

Warum auf dem Ristow Field amerikanisch gespielt wird

Foto: Florian Schernich

Foto: Janna Brüning

Foto: Uta Kubik-Ritter

Olympisches Flair im Hänigser Freibad

Immer was los

Fotos von den Sommeraktionen der Jugendfeuerwehr


Uetze

Uetzer Momente

Überblick Uetzer Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Kathrin Nischik >> 2 Frank Prusseit >> 2 Uta Kubik-Ritter >> 3, 4, 15 Christa Huwald>> 3 Gerhard Sewe >> 3 Peter Doms >> 3, 13, 16 Gertraude König >> 6, 8 Uwe Nortmann >> 6 Thomas Faßbender >> 6, 8 Sebastian Brandes >> 6 Heike Koch >> 8 Armin Bauer >> 8 J. Hüttenrauch >> 10 Janna Brüning >> 11 Ruth Andresen >> 14 Werner Szramka >> 16

Die Schwüblingser feierten drei Tage lang „bei königlichem Sommerwetter“ ihr Schützenfest, schreibt Kathrin Nischik auf www.myheimat.de/beitrag/681960. Nicht nur im Garten wurde getanzt, im Zelt feierten die Schwüblingser bis weit nach Mitternacht.

Impressum Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

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myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881

Claudia Meißner 0 50 85/97 15 26 c.meissner@mhniedersachsen.de

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen.

Offenes Bücherregal in Katensen: Seit Juli können Interessierte in einer allgemein zugänglichen Bücherei in der Bäckerei Leifert Literatur austauschen. Die Idee dazu hatte Rosi Wesche, schreibt Frank Prusseit auf www. myheimat.de/beitrag/641706.

Jeden Freitag ab 18.00 Uhr Grillen Sonntag ab 14.00 Uhr selbstgebackener Kuchen und Kaffeespezialitäten Jeden Mittwoch Schnitzeltag

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Die Erntezeit hat begonnen: Die ersten Felder sind abgeerntet, die Kartoffeln gerodet. „Etwas früh in diesem Jahr“, schreibt Uta Kubik-Ritter. Weitere Fotos von einem Sonntagsspaziergang finden Sie auf www.myheimat.de/beitrag/682142.

Die Ehrenscheibe des Sozialverbands hängt jetzt bei Huwalds. Zum Aufhängen der Scheibe hatte Christa Huwald viele Gäste eingeladen. Von dem kleinen Fest berichtet sie auf www.myheimat.de/beitrag/692896.

Bilder aus dem eigenem Garten: Gerhard Sewe hat mit der Kamera zahlreiche sehenswerte Motive bei sich in Dollbergen entdeckt. Die Gartenimpressionen zeigt Sewe auf www.myheimat.de/beitrag/667963.

Die Sportabzeichentour des Regionssportbunds gastierte in Uetze: Das Maskottchen, der Turntiger, gratulierte den erfolgreichen Kindern. Peter Doms berichtet von dem Sportfest auf www.myheimat.de/beitrag/657058.

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Uetze

Als Schuhe noch genäht und genagelt wurden Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Uta Kubik-Ritter

Beitragsgruppe: Anno dazumal

Bei einem Besuch im Heimatmuseum Eltze habe ich die Werkstatt von Friedrich Brandes fotografiert. Viele Dinge rund um Leisten und Leder sind dort zu sehen. Schon der Vater von Brandes hatte als Schuhmacher gearbeitet. Er kaufte 1902 das Haus, in dem auch Friedrich bis 1970 seine Werkstatt hatte und wo er dafür sorgte, dass in Eltze niemand mit kaputten Sohlen umherlaufen musste. Denn Schuhe waren in der Zeit sehr teuer, so mancher musste für neue Schuhe oder gar Stiefel lange sparen. Mehr als ein Paar hatte fast keiner. Zur Kriegszeit konnten sich die meisten kein teures und schickes Schuhwerk leisten. Der Schuh war reduziert auf seine Funktion, den Fuß zu schützen. Schuhe wurden lange getragen und oft nur notdürftig repariert. Ich selbst kann mich noch gut an den Schuhmacher in meinem Stadtteil Ricklingen erinnern. Er war der Vater eines Schulfreundes, und wir Kinder sind oft in der Werkstatt gewesen. Es roch nach Leder, Klebstoff und so manch anderem. All diese Erinnerungen werden beim Anblick der Schusterutensilien im Heimatmuseum Eltze wach. Super finde ich die Idee des Heimatvereins Blick in die Werkstatt von Schuhmacher Friedrich Brandes.

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Eltze, diese Werkstatt einmal wieder zum Leben zu erwecken, schließlich gibt es in unserer Straße auch heute noch einen Schuhmacher: Wilfried Schinke ist Orthopädieschuhmacher. Er hat in seinem Berufsleben so manchem kranken Fuß wieder „auf die Füße geholfen“. Schinke erzählte mir, dass zur Ausbildung eines orthopädischen Schuhmachers nicht nur Schuhmacherfähigkeiten gehören, sondern auch Kenntnisse in der Fußmedizin. „Früher wurde ein Schuh noch genäht und genagelt. Heute werden die einzelnen Teile verklebt, was die Arbeitszeit um 50 Prozent auf eine Stunde verkürzt“, sagt Schinke. Und als wir so am Klönen sind, erfahre ich auch interessante Dinge über Bärenkleber, Dreifüße, Beißzange, Zwickzange, Randmesser und so weiter. Bei meinen Recherchen fand ich folgenden Hinweis: Anlässlich der 750-Jahrfeier der Schuhmacherinnung Braunschweig im April 2010 berichtete der Obermeister Rudolf Goerke, dass es im Gründungsjahr der Innung mehr als 700 Schuhmacher in der Stadt gab. Heute gibt es noch fünf Braunschweiger Innungsmitglieder. Im ganzen Einzugsbereich der Innung sind es gerade einmal 16. Diese Region reicht von Wolfsburg bis Peine und Salzgitter. Ich möchte noch über eine Kuriosität berichten, die bereits 1948 durch die Medien ging: Es soll sich oft zugetragen haben, Friedrich und Anna Brandes.

dass die Schuster bei Preisverhandlungen mit Kunden stets hart blieben. Und bevor der Kunde den nächsten Schuhhändler erreichte, waren Schuhe bzw. Stiefel schon vor ihm von Laden zu Laden gelangt. Erneut hatte der Kunde kein Glück beim Handeln. Das zog sich immer so weiter, bis der Kunde dann am Ende doch das Schuhwerk kaufte, und das auch noch zu dem höheren Preis. Das war super für die Schuhhändler: Sie sollen sich den Verdienst brüderlich geteilt haben. Unsere Schusterwerkstatt hat eine gewisse Berühmtheit erlangt: Vor einiger Zeit war sie Kulisse in der plattdeutschen Komödie „Meister Anecker“ von August Lähn, das die Plattdeutsche Laienspielgruppe des Heimatvereins Eltze aufführte. Auch Anecker war Schuhmacher mit einer kleinen Werkstatt. Er hatte eine Frau und eine unverheiratete Schwägerin. Und die war es, die dem schüchternen Bürgermeister den Kopf verdrehte, sodass Anecker viele Probleme bekam. Ein lustiges Stück, das die Laienspieler aus Eltze zwar nicht auf die Bühne, aber in die „echte“ Schuhmacherwerkstatt gebracht haben. Was diese Schuhmacherwerkstatt wohl im echten Leben alles gesehen hat? Uta Kubik-Ritter ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8806/ Wilfried Schinke in Aktion.


Fotos: Florian Schernich

Uetze

Vielfalt, Spaß und Gemeinschaft Die Feuerwehr Uetze bietet Jugendlichen eine kreative und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die Jugendfeuerwehr trifft sich mittwochs ab 17 Uhr im Feuerwehrhaus. Weitere Fotos von Florian Schernich finden Sie auf www.myheimat.de/beitrag/691393.

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Uetze Foto: Uwe Nortmann

Foto: Uta Kubik-Ritter

Foto: Gertraude König

Weinbergschnecken leben im Bauerngarten des Zweiständerhauses Lange war es geplant: Mitglieder der Donnerstagsrunde besichtigten das historische Zweiständerhaus in Wackerwinkel. Die Donnerstagsrunde besteht ausschließlich aus myheimat-Mitgliedern und trifft sich an jedem Donnerstag zu einer Unternehmung. Und so wurden Uta Kubik-Ritter, Gertraude König, Uwe Nortmann (von ihnen stammen die Fotos) und weitere myheimatAutoren von Peter Doms vom Heimatbund in Empfang genommen und herumgeführt. Weitere Informationen zu Besichtigungen gibt es im Internet auf www.heimatbunduetze.de.

Uta Kubik-Ritter berichtet von einer zufälligen Begegnung: „Eine Weinbergschnecke überraschte uns im Bauerngarten des Zweiständerhauses. Erst im Alter von drei Jahren ist eine Weinbergschnecke ausgewachsen, so lange braucht sie jede Menge Kalk zum Hausbau. Sie bezieht Kalksalze aus der Nahrung. Sie frisst jede Pflanze gern, vor allen Dingen, wenn diese frisch und zart ist. Im Frühsommer ist Paarungszeit bei den Schnecken, die Zwitter sind und Samen und Eier haben. Sind nach der Paarung sechs bis acht Wochen vergangen, beginnt ein langer Arbeitstag für die Schne-

cken: Sie müssen mit dem Fuß ein Loch graben, in das sie 30 bis 60 Eier legen. Nach weiteren zwei Wochen schlüpfen dann aus den erbsengroßen Eiern kleine Weinbergschnecken. Weinbergschnecken können sehr alt werden. In Gehegen Gehaltene können etwa 15 Jahre leben. In der freien Natur fallen sie meist Fressfeinden wie Igeln, Spitzmäusen und Drosseln zum Opfer. Die Donnerstagsrunde ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/gruppe/1647/

Open Air in Katensen: In diesem Jahr wird es richtig heiß!

Haben wieder herausgefunden: myheimat-Autor Thomas Faßbender und Adrian.

Ist der Hanf freigegeben? Ganjafeld in Wöltingerode aufgespürt Riesige Pflanzen soweit das Auge reicht: mannshoch in einem großen Areal stehen sie Stück an Stück. Ich kann gar nicht schätzen wie viele es sind, egal. Die grünen Pflanzen sind in der Überzahl. Ungläubig war ich, als ich eines morgens die HAZ aufschlug, in der ein Kloster in Wöltingerode sein Hanflabyrinth anpries. Das wollten wir selbst sehen. Hat die Regierung das Marihuana freigegeben? Ist das ein Fall für die Polizei oder Staatsanwaltschaft? Weit gefehlt: Jedes Wochenende gibt es geführte Touren durch dieses neue Labyrinth. Es ist ein wahnsinnig großes Feld mit hochgewachsenen, frischen Pflanzen. Unterwegs kann man sich oft verlaufen: Viele Gänge führten nicht dahin, wo wir es gedacht hatten. Aber es gibt eine Menge Informationen über die Nutzung des Hanfs von der geschichtlichen Entwicklung bis heute. Nach Kloster-Lesart ist der Hanf der Rohstoff der Zukunft. Er ist zu fast hundert Prozent nutzbar. Wöltingerode liegt in der Nähe von Vienenburg im Harz. Führungen sind möglich und anzumelden unter Telefon (0 53 24) 58 80.

von: Thomas Faßbender

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/661746/

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Wer 2008 und 2009 das Open Air auf dem Katenser Sportplatz besucht hat, braucht an dieser Stelle nicht mehr überlegen, was er am Freitag, 13. August, macht. Schon in den vergangenen Jahren wurde den Besuchern von nah und fern kräftig eingeheizt. Alle, die nicht dabei waren, haben Mitte August die Gelegenheit, das nachzuholen. Und diesmal wird es richtig heiß: Nicht nur das Wetter ist für diesen Tag vorbestellt. Auch die Bands, die sich in diesem Jahr die Instrumente in die Hand geben, lassen keine Wünsche offen. Den Anfang machen die Lokalmatadore aus Katensen – die Sonnensaiten, bevor es mit der Band Gute Alte Jungs etwas guten alten Bluesrock mit deutschen Texten auf die Ohren gibt. Im Anschluss heizt die Newcomerband Carport mit rockigen Gitarrenriffs ihr Publikum an. Die aus dem vergangenen Jahr bekannte Band Millarium rockt anschließend ihr Publikum, bevor die Band The Rock Foundation den Sportplatz mit bekannten Classicrock-Songs endgültig in einen Freitag-den-Dreizehnten gerechten Hexenkessel verwandelt. Einlass ist ab 18 Uhr, um 18.30 Uhr geht es los. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Sportheim in gewohnter Manier.

von: Sebastian Brandes

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/667561/


Immer im myheimat-Magazin für Uetze: Die Sonderseiten zu Hänigsen.

Hänigsen

Schreiben Sie mit auf myheimat.de! Redaktionsschluss: 20. September 2010

Hänigsens Ortsbrandmeister Udo Möller: Wir benötigen dringend Nachwuchs Herr Möller, Sie sind Ortsbrandmeister der Hänigser Feuerwehr. Was zeichnet Ihre Feuerwehr aus? Die Kameradschaft innerhalb der Ortswehr zeichnet uns in erster Linie aus, sowie die Zusammenarbeit mit den umliegenden Ortswehren. Wir führen regelmäßige Einsatzübungen durch, in denen wir immer wieder die reibungslose Zusammenarbeit der Wehren für den Ernstfall üben.

Dollbergen, jederzeit zur Verfügung, worauf die Kameraden immer wieder hingewiesen werden. Mit ihm können sie über ihr Problem sprechen. Im vergangenen Jahr wehten einem Cabriofahrer auf der Autobahn 20 000 Euro aus dem Wagen. An welche kuriosen Fälle können Sie sich erinnern?

Ich kann mich an eine Szene im vergangenen September erinnern, als mein Stellvertreter Tobias Jacob heiratete. Er ist ein sehr engagierter Feuerwehrmann, deshalb wollten wir ihn auf seiner Hochzeitfeier per DME (Funkmeldeempfänger) Es zwickt im Bereich Nachwuchs. Zurzeit sind „Das Haus am Pappaul zu einem Einsatz alarmieren und sehen, ob er noch genügend ausgebildete Feuerwehrkamesogar seine Feier dafür verlassen würde. Wir raden vorhanden, jedoch benötigen wir drinist das entschieden uns dann jedoch dagegen. Dann genden Nachwuchs, um das System in den nächHerz des Dorfes.“ passierte das Kuriose: Fünf Minunten vor der sten Jahrzehnten so weiterführen zu können. Es kirchlichen Trauung bekam ich einen Einsatz per DME, den auch sollte sich niemand scheuen, einfach mal vorbei zu kommen. Wir Tobias als mein Stellvertreter erhielt. Es handelte sich um die finden für jeden die für ihn entsprechende Aufgabe. Rettung eines angefahrenen Hundes. Ich selbst war hin- und hergerissen, ob es nun doch was mit dem geplanten, aber eigentlich Wenn sich ein Schüler überlegt, ob er zur Freiwilligen Feuernicht stattfindenden Einsatz zu tun hatte oder real war. Es war ein wehr gehen soll – mit welchen Argumenten würden Sie dafür realer Einsatz, aber Tobias blieb – wie es sich gehörte – vor der werben? Kirchentür stehen und erwartete seine Braut. Er wurde übrigens nur durch das Martinshorn auf den Einsatz aufmerksam, denn Dass ich es gut finde, sich für so eine vielfältige Tätigkeit zu wie ich aus sicherer Quelle erfuhr, lag an diesem Tag sein DME entscheiden, in der man sich für das Wohl aller einsetzt und ausnahmsweise mal zu Hause. sich in verschiedenen Bereichen, die einem gut liegen, besonders durch Zusatzausbildungen einbringen kann. Der Leitspruch Mal abgesehen von der Feuerwehr: Was macht Hänigsen „Retten, Löschen, Schützen, Bergen“ hat schon eine vielfältige lebenswert? Aussagekraft. Und wo zwickt es?

Was machen die Kinder in der Jugendfeuerwehr? Sie werden auf spielerische Weise auf den späteren aktiven Feuerwehrdienst, dessen Ernsthaftig- und Kameradschaftlichkeit herangeführt. Sie lernen schon als Kinder viel über feuerwehrtechnisches Gerät, machen Jugendfeuerwehrwettkämpfe, Gruppenfahrten und Zeltlager. Gibt es bei Ihnen auch Frauen im aktiven Dienst? Wie funktioniert die Zusammenarbeit? Werden sie von den männlichen Kollegen akzeptiert? Bei uns gibt es seit dem 23. März 2006 Frauen im aktiven Dienst. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend, und es gibt keinerlei Berührungseckpunkte. Jeder ist auf seine Weise hervorragend in seiner Arbeit, unabhängig vom Geschlecht. Über weiblichen Zuwachs würden wir uns weiterhin freuen. In Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Höver rücken Sie im Bedarfsfall zu ABC-Einsätzen, auch auf der Autobahn, aus. Jederzeit kann es passieren, dass Ihre Leute in Situationen mit extrem psychischen Belastungen geraten. Wie sind Sie darauf vorbereitet? Über extreme psychische Belastungen, die in einem Einsatz auf uns zukommen können, wird in Gruppengesprächen und nach Einsätzen gesprochen. Jedem Feuerwehrkamerad steht auch unser Feuerwehrnotfallseelsorger, Friedrich Kanjahn aus

Natürlich unser Freibad mit seinem Zehn-Meter-Sprungturm, welches unbedingt erhalten werden muss, und unsere zahlreichen Freizeitangebote im Verein. Und was könnte besser werden? Schön finde ich, dass wir einen so tollen Ortsmittelpunkt haben, das Herz des Dorfes, nämlich das Haus am Pappaul. Es wäre toll, wenn sich dort einmal im Jahr alle Vereine, Organisationen und Verbände präsentieren könnten, um den Kreislauf des Ortes vollkommen zu machen.

von: Annika Kamißek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/700895

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Foto: xxx

Foto: Gertraude König

Foto: Heike Koch

Hänigsen

Foto: Gertraude König

Foto: Gertraude König

Ein Hauch Olympia weht im Freibad

Foto: Gertraude König

2000 Besucher zählte das Hänigser Freibadteam beim ZehnstundenSpringen. Mitten drin waren die myheimat-Autoren Heike Koch, Gertraude König und Thomas Faßbender. Die drei zeigen viele weitere Fotos auf www.myheimat.de/ themen/zehnmeterturm.

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Foto: Gertraude König

Foto: Heike Koch

Foto: Gertraude König

Foto: Heike Koch


Hänigsen

Warum nur Autos ausstellen? Die Selbstzünder laden zum 26. Alttraktor- und Nutzfahrzeugtreffen ein Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Armin Bauer

Beitragsgruppe: keine

Wir, die Selbstzünder, sind rund 40 Mitglieder im Alter von 15 bis 80 Jahre. Unser Interesse ist die Erhaltung und Zurschaustellung historischer Nutzfahrzeuge und Landtechnik. Die Mitglieder sind nicht nur regional rund um Uetze ansässig, sondern kommen aus ganz Niedersachen: Wolfenbüttel im Osten, Hildesheim im Süden, Diepholz im Norden und Stadthagen im Westen. Als wir uns vor mehr als 26 Jahren zusammenschlossen, gab es weder ein Traktorentreffen in Niedersachsen, noch bestand überhaupt ein Interesse, diese „verbrauchten“ Arbeitsmaschinen zu erhalten und auszustellen. Ein alter Hanomag, Deutz oder Lanz wurde vom Bauer entweder beim Neukauf eines Schleppers in Zahlung gegeben oder er verrostete, abgestellt neben einem Misthaufen, bis er dann ab Hof verschrottet wurde. Ein paar wenige, technisch interessierte Enthusiasten, erkannten aber schon bald, dass es sich hierbei um sammelnswertes Kulturgut handelte. Warum sollen nur Motorräder und Autos gesammelt werden und nicht auch Nutzfahrzeuge? Schon bald fanden sich Gleichgesinnte. Man traf sich bei organisierten Stammtischen und tauschte Informationen aus. Im nächsten Schritt wurde ein Verein mit dem Namen „Die Selbstzünder“ gegründet, benannt nach dem Zündverfahren des Dieselmotors. Eine kleine Ausstellung auf dem Hänigser Schützenplatz folgte, und bereits beim er-

sten Treffen konnten die Besucher nicht nur alte Traktoren, sondern auch eine Dreschmaschine im Einsatz sehen. Die ländliche Bevölkerung war begeistert über unsere Aktionen, und es entwickelten sich viele interessante Gespräche und Kontakte. Weitere Treffen folgten im jährlichen Turnus, und schon bald hatte unsere Veranstaltung einen festen Platz in vielen Terminkalendern. Unsere Besucher kommen aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern. Wer z. B. heute in Berchtesgaden einen Schleppersammler fragt, ob er weiß, wo Hänigsen liegt, dann bekommt er ein klares „Ja“ zur Antwort. Inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 1000 Treckertreffen. Kurz gefasst: Die Selbstzünder waren die ersten in Niedersachsen, die historische Nutzfahrzeuge und Landtechnik zum Miterleben boten. Und: Wir sind überregional organisiert, ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit und haben weder finanzielle Interessen noch Sponsoren. Unser Ziel ist die Erhaltung und Prä-

sentation historischer Nutzfahrzeuge. Mit diesen Zielen und neuen, jungen Mitgliedern wird der Verein auch in Zukunft aktiv sein. Das Vereinsleben umfasst neben dem Alttraktor- und Nutzfahrzeugtreffen diverse Stammtische in Lehrte, gemeinsame Ausfahrten und weitere Aktionen. Interessenten mit einem alten Nutzfahrzeug sind immer willkommen. Auch 2010 bekommen die Besucher auf dem Schützenplatz in Hänigsen rund 400 interessante Objekte zu sehen: Vom gut erhaltenen Bulldog über top restaurierte Schaustellerwohnwagen, Stationär-Motoren und landwirtschaftliche Maschinen. Dazu gibt es einen umfangreichen Teilemarkt rund um das technische Hobby. Wer eine Kurbelwelle für einen 80 Jahre alten Bulldog sucht, der findet diese garantiert am 25. und 26. September auf dem Schützenplatz in Hänigsen. Armin Bauer ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/37960/

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Hänigsen

Hänigser feiern Schützenfest bis zum Dienstagmorgen Auf myheimat.de veröffentlicht von:

J. Hüttenrauch

Beitragsgruppe: Bogenschießen

Das Hänigser Schützenfest hat eine lange Tradition. Nach einer im Jahr 1989 vom inzwischen verstorbenen Ortschronisten Albert Depenau entdeckten Notiz im Obershagener Kirchenbuch wurde in Hänigsen nachweislich bereits im Jahr 1614 (und mit großer Wahrscheinlichkeit schon vorher) Schützenfest gefeiert. Aber erst am 19. Juli 1925 beschlossen 50 Hänigser Bürger im Anschluss an die Vierteljahresversammlung des damaligen Kriegervereins (heute Kyffhäuser-Kameradschaft), einen Schützenverein zu gründen. Der Hänigser Bürgerschützenverein von 1925 hat zurzeit fast 500 Mitglieder. Es wird mit Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen sowie mit Pfeil und Bogen geschossen. Die Bogenabteilung ist die am stärksten wachsende Gruppe des Vereins. Im Verein wird auf vier Kleinkalibergewehrständen, zwei Pistolenständen und zwölf Luftgewehrständen geschossen. Das Hänigser Schützenfest wird traditionell immer auf den dritten Sonntag im August gelegt. Dieses Jahr findet es von Sonnabend, 14., bis zum Montag, 16. August, statt. Es gibt einen Bürgerschützenkönig und eine Damenbeste, einen Bogen-, Kinder- und

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Jungschützenkönig, wobei das auch Königinnen sein können. Zusätzlich gibt es noch den Volkskönig, der von den Hänigser Bürgern, die dem Schützenverein nicht angehören, ausgeschossen wird. An den zwei Sonntagen vor dem Fest werden traditionell die Könige und die Damenbeste sowie die Pokale ausgeschossen. Das Verfahren ist so angelegt, dass niemand die Ergebnisse der Schüsse auf die Königsscheiben kennt, auch der jeweilige Schütze nicht. Der Kinderkönig wird am Mittwoch vor dem Schützenfest mit einem Lichtpunktgewehr ausgeschossen. Am Mittwoch vor dem Schützenfest werden die Scheiben in der Vorstandsrunde streng vertraulich ausgewertet. Die amtierenden Majestäten werden noch am selben Abend informiert. Erst am Schützenfestsonnabend werden die Ergebnisse bekanntgegeben. Das Schützenfest selbst beginnt traditionell am Sonnabend nach einer Kranzniederlegung am Ehrenmal für die Kriegsopfer mit dem Kommers. Im Verlauf dessen wird der Spannungsbogen, der immer wieder von Musikstücken des Feuerwehrmusikzuges Burgdorf-Hänigsen unterbrochen wird, bis zur Proklamation der Könige gespannt. Am Sonntag nach Zeltgottesdienst und Königsessen geht ein großer Umzug durch das schön geschmückte Dorf. Der Umzug ist durch seine Größe und die Teilnahme fast aller Vereine im Ort etwas Besonderes. Allein vom Turn- und Sportverein gehen etwa

300 Kinder mit, und viele Sparten präsentieren sich dort. Beim Umzug marschieren sechs Spielmannszüge und Kapellen mit. Vier Kutschen mit Pferdegespannen für die Majestäten, Oberst, Adjutant und Herolde auf Pferden sowie Reiter aus dem Hänigser Reitverein nehmen am Umzug teil. Am Montagvormittag werden die Scheiben aufgehängt. Ein kleinerer Umzug, der aus den Vereinsmitgliedern, den Kutschen mit den Majestäten, dem Spielmannszug Riedel-Hänigsen und dem Feuerwehrmusikzug Burgdorf-Hänigsen, sowie den Herolden besteht, zieht zum Pappaul und zum Bürgerschützen-, Jungschützen- und Kinderkönig. Dort werden dann die Scheiben an der Giebelwand des jeweiligen Wohnhauses aufgehängt. An allen drei Abenden gibt es Tanz auf dem Festzelt für Jedermann. Die Stimmung ist super. Der ganze Ort ist in Feierlaune, und das hat sich auch in den umliegenden Ortschaften herumgesprochen. Für die Hänigser ist dann „die fünfte Jahreszeit“ angebrochen. Am Sonnabendabend wird der Xanadu-Musik-Express für Stimmung sorgen. Am Sonntag und am Montag spielen Nerbas & Nerbas aus Hänigsen. Das Schützenfest endet am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr.

J. Hüttenrauch ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/9258/


Hänigsen

Softball in Hänigsen? Ja, genau! Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Janna Brüning Beitragsgruppe: keine

Softball ist eine Variante des Baseballs und eine der beliebtesten Breitensportarten in den USA. Im Gegensatz zum traditionell männerdominierten Baseball wird Softball häufig von Frauen gespielt, in Deutschland sogar ausschließlich von Frauen. Das Hänigser Softballteam, das zur Baseballsparte des TSV Friesen Hänigsen gehört, wurde 2005 gegründet und hat sich – wie in den USA üblich – einen Beinamen gegeben. Es entstanden die Hänigsen Farmers Belles. Aktuell spielt das Damenteam, das seit 2009 von Dennis Nösler trainiert wird, sehr erfolgreich in der Softball-Landesliga. Die Spielerinnen sind derzeit alle zwischen zwölf und 29, eine Altersgrenze nach oben

gibt es aber nicht. Jüngere Spielerinnen haben die Möglichkeit, zunächst in der Baseballjugend zu beginnen und später zu den Damen zu wechseln. Zu Hause sind die Belles auf dem „Ristow Field“ hinter dem Hänigser Schützenplatz, das zurzeit umgebaut wird, um schon bald in neuem Glanz zu erstrahlen. Weltweit sind eine Milliarde Fans dem Baseballsport verfallen. 250 Millionen von ihnen spielen professionell oder in ihrer Freizeit Baseball oder Softball. Aber wie wird Softball überhaupt gespielt? Ein Team besteht aus neun Spielerinnen, aufgeteilt in einen Pitcher (Werfer), einen Catcher (Fänger) und sieben Field Player (Feldspieler). Zwei Mannschaften stehen sich gegenüber. Die eine Mannschaft spielt defensiv, ist im Spielfeld verteilt und muss versuchen, den Ball zu fangen. Die andere Mannschaft spielt offensiv. Die Schlagfrau versucht, den Ball möglichst weit von den

Gegnern ins Feld zu schlagen, um dann das Spielfeld zu umrunden. So genannte Bases, kleine Plattformen im Spielfeld, retten die Läufer vor dem Aus. Beim Softball wird gefangen, geworfen, gelaufen und geschlagen, hinzu kommt eine Menge Taktik. Es ist ein abwechslungsreicher und spannender Sport. Und wer jetzt Lust hat, es mal selbst zu probieren: Alle Damen und Mädchen ab Jahrgang 1997 sind mittwochs beim Training ab 18 Uhr auf dem Baseballplatz hinter dem Hänigser Schützenplatz herzlich willkommen. Auch unsere Herren-, Jugendund Schülerteams freuen sich über Interessenten. Weitere Infos über die Hänigsen Farmers, Trainingszeiten und vieles mehr gibt es auf www.farmersbaseball.de. Janna Brüning ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/28480/

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Uetze

Das myheimat-Rätsel

Fragen zu Uetze inklusive! Waagerecht

1 Ortsbrandmeister in Hänigsen: Udo ... (6) - 4 Kompottgemßse (9) - 10 hoher Schuh (7) - 11 das Postskriptum ist ein ... unter Briefen (8) - 12 Amtssitz des russischen Präsidenten (5) - 13 Dachorgani-

sation deutscher FuĂ&#x;ballvereine (Abk.) (3) 14 Bremer FuĂ&#x;ballverein (6) - 15 Gegenteil von unter (3) - 16 40.000-Einwohner-Stadt sĂźdlich von Hannover (7) - 18 tropische GemĂźseschote (4) - 20 Stadt in der Region Hannover mit mehr als 60.000 Einwohnern (7) - 21 Stadtteil Hannovers, zu dem der Kronsberg gehĂśrt (8) - 22 KĂśrperaufbaustoff, beispielsweise ein Sulfat oder ein Nitrat (8) - 24 Marke, unter der die Stadtwerke Hannover Strom anbieten (8) - 26 fĂśrmliche Bitte, Petition (8) - 30 Nachbarortschaft Eltzes (7) - 33 Positionsveränderung, zum Beispiel im Krieg (16) - 35 Verband gleicher Zellen in einem Organismus (6) - 36 Mediziner in leitender Funktion (8) - 39 BehĂśrde (3) - 40 nicht neu (3) - 41 sĂźddeutsch: Essenspause (8) - 42 Gesang zum Alkoholkonsum (9) - 44 verkehrsreich, bevĂślkert (6) - 45 Pistole (Gaunersprache) (6) - 46 letzter Halt der Stadtbahn (9).

linieâ€? Ăźber dem spanischen Buchstaben N (5) - 26 Fluss in Uetze (4) - 27 jemand lässt sich nieder = er ... (7) - 28 Stadt nĂśrdlich von Uetze (5) - 29 ein SĂźck eines Puzzles ist ein ... (10) - 31 niederländische Firma, nach der der Volksmund ein markantes Hochhaus am Raschplatz in Hannover benannt hat (7) - 32 in dieser Stadt gewann Lena MeyerLandrut 2010 den Eurovision Song Contest (4) - 34 Sinneszelle des Menschen, beispielsweise im Innenohr (9) - 37 wird in Uetze angebaut (7) - 38 Strategie (6) - 40 landwirtschaftliche Fläche (5) - 41 oberstes Zimmer im Haus = der Dach... (5) - 43 Automobilfachmesse in Hannover (3) - 44 der ... 930 fährt von Uetze zum Burgdorfer Bahnhof (3).

12 12 II myheimat myheimat Uetze Rätsel

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Senkrecht

1 unschĂśner Ton, Disharmonie (9) - 2 am ... in Hannover stehen die Nanas (9) - 3 vergeblich, ohne Wirkung (9) - 5 abwärts, hinunter (5) - 6 Bauwerk in Hänigsen (13) - 7 Sammelbehälter (franzĂśsisch) (9) - 8 Ortschaft im Osten Uetzes (5) - 9 Dummkopf, Idiot (8) - 17 verschnĂźren (8) - 19 WĂślfe leben im ... (5) - 23 Angelegenheit, Ding (5) - 25 “Fluss-

AuflĂśsung auf Seite 15. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss. Auf www.myheimat.de/themen/myheimatraetsel kĂśnnen Sie Begriffe fĂźr das Rätsel in der nächsten Ausgabe vorschlagen.


Uetze

Uetze

Modell im Karasekmuseum.

Umgebindehäuser: Lebendige Zeugnisse der Vergangenheit Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Peter Doms

Beitragsgruppe: Anno dazumal

Bei einer Fahrt mit dem Uetzer Heimatbund in die Oberlausitz begegnete mir eine Hausbauweise, die ich bis dahin noch nie gesehen hatte: das Umgebindehaus. Das Umgebindehaus ist ein besonderer Haustyp, der Blockbauweise, Fachwerk und Massivbauweise miteinander verbindet. Charakteristisch ist die bauliche Trennung von Stubenkörper und Dach beziehungsweise Obergeschoss. In den Umgebindehäusern verläuft der Flur quer durch das Haus und trennt im Erdgeschoss Wohnund Wirtschaftsbereich. Während der Wohnbereich eine eigenständige Einheit

als Block- oder Bohlenstube bildet, ist der angeschlossene Wirtschaftsbereich (Stall, Speicher) massiv gebaut, meistens als Feldsteinmauerwerk. Um die Block- oder Bohlenstube herum stehen unabhängig voneinander auf einem hölzernen Stützsystem (Umgebinde) in der Regel in Fachwerkbauweise Obergeschoss und Dach. Die Entstehung dieser Bauweise geht in das 15./16. Jahrhundert zurück. Die Erklärung ist nicht ganz eindeutig. Der Volksmund führt die Trennung auf das damals in dieser Gegend ansässige Weberhandwerk zurück. Danach konnten sich die durch den Webstuhl entstandenen Schwingungen nicht auf das ganze Haus übertragen. Vorteil dieser Bauweise war, dass die Blockstuben im Vergleich zu den Fachwerkstuben ein gleichmäßiges Klima hatten und somit eine

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annähernd gleich bleibende Qualität der Webereierzeugnisse gewährleistet war. Heute gibt es noch schätzungsweise rund 19 000 Bauwerke dieser Art, die die Ortsbilder in der südlichen Oberlausitz, Nordböhmen und im polnischen Niederschlesien prägen. Der Großteil der Umgebindehäuser ist renoviert und beeindruckt durch seine Farbenvielfalt. Auffallend sind auch die meisterhaften Verzierungen, die ornamen­t­ reich verzierten Sandstein- oder Granittürstöcke und aufwändige Verschieferungen. Die Bilder zeigen einfach mal einen Querschnitt von der auf hohem ästhetischem Niveau stehenden Handwerkskunst. Peter Doms ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/9616/

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Uetze

Foto: Karin Unnasch-Scheller

So schön blühen die Rosen in Schellers Garten.

Roswitha Iasevoli.

K4 startet im August mit „Nacktschnecken im Paradies“ von Roswitha Iasevoli Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Ruth Andresen Beitragsgruppe: keine

K4 kulturfouruetze geht in die dritte Saison. Musik, Literatur, Theater und Bildende Kunst, dafür steht K4. Die Kulturinitiative ist entstanden aus literatur-, kunst-, musikinteressierten Menschen aus der Gemeinde Uetze, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, neben den Veranstaltungen der örtlichen Institutionen einen weiteren Beitrag für das Kulturleben in der Gemeinde Uetze zu entwickeln und entsprechende Angebote zu unterbreiten. K4 geht nun mit dem Team Ruth Andresen, Marion Gellermann, Gertrud Niemann, Insa Schneiderat und Klaus-Peter Großmann in die dritte Saison. Der Weg war nicht immer einfach. Der Faktor Zeit und die begrenzten finanziellen Mittel sollen nur als ein Beispiel genannt werden. Die beiden Jahre 2008 und 2009 haben gezeigt, dass es sich für uns ehrenamtliche Mitglieder von K4 lohnt weiterzumachen. Wir werden wieder

abwechslungsreiche, nachdenkliche, amüsante und musikalische Kost allen kulturinteressierten Einwohnern aus der Gemeinde Uetze und darüber hinaus anbieten. Ihr Besuch unserer Veranstaltungen ist unser Lohn. Die Veranstaltungsübersicht: Freitag, 20. August (19 Uhr): Lesung mit Roswitha Iasevoli: „Nacktschnecken im Paradies“, im Garten bei Scheller, Hänigsen, Gartenstraße 14. Bitte bringen Sie sich eine Sitzgelegenheit und ein Glas mit. Freitag, 8. Oktober (19 Uhr) und Freitag, 15. Oktober (19 Uhr): „Kabale und Liebe“, Agora, Schulzentrum Uetze, Marktstraße 6. Sonnabend, 30. Oktober (19 Uhr): Livemusik mit The Beatles Connection, Agora, Schulzentrum Uetze, Marktstraße 6. Freitag, 5. November (19.30 Uhr): Lesung mit Oskar Ansull, Klaus-Peter Großmann und Andreas Burckhardt, „... so nackt wie man(n) nur kann – Badewannen & Badewonnen in Wort & Ton“, Agora, Schulzentrum Uetze, Marktstraße 6. Freitag, 19. November (16 Uhr): Konzert

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mit Yehudi Menuhin Live Music Now, Café Zur Alten Wassermühle, Mühlenstraße 11, ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Sonntag, 28. November (17 Uhr): Adventsmusik, Johannes-der-Täufer-Kirche, Kirchstraße 7. Am Freitag, 20. August, um 19 Uhr, beginnt die K4-Saison mit einer Lesung im Garten der Familie Scheller. Bei Regen findet die Veranstaltung im Haus am Pappaul statt. Der Eintritt ist frei. Diese unterhaltsame Veranstaltung nicht nur für die Freunde der Literatur, sondern auch für Gartenfans und Hobbygärtner, ist informativ, anregend und vergnüglich. Kein Frühling ohne den ersten Grünschock. Kein Sommer ohne Schmetterlinge. Kein Herbst ohne das bunte Laub. Und im Winter, wenn Hacke und Spaten pausieren, haben wir Zeit zum Träumen. Begleiten Sie Rowitha Iasevoli auf einem literarischen Streifzug durch den Garten. Ruth Andresen ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/19185/

Ausstellung? Konzert? Theater? Lesung? Kulturveranstaltungen aus der gesamten Region finden Sie auf: www.myheimat.de/kulturtipps


Wichtige Termine auf einen Blick

Tragen Sie Ihre Veranstaltungstipps auf www.myheimat.de/veranstaltungen ein! Donnerstag, 12. August

Wochenmarkt Hindenburgplatz, 8 - 13 Uhr, immer donnerstags. Freitag, 13. August

3. Open Air Rockkonzert, Sportplatz, Katensen, 18.30 Uhr, siehe Seite 6. Im Schein der Taschenlampe Nabu-Exkursion, Parkplatz am Spreewaldsee, Dahrenhorst, 20 Uhr. Sonnabend, 14. August

Schützenfest Hänigsen 16.45 Uhr Festkommers, 20 Uhr Tanz, Schützenplatz, Steindamm 28, ab 15.30 Uhr, siehe Seite 10. Sonntag, 15. August

Schützenfest Hänigsen Gottesdienst, 11.30 Uhr Königsessen, 14.30 Uhr Festumzug, 20 Uhr Tanz, Schützenplatz,

Steindamm 28, ab 10 Uhr. „Trockenzeit” Lesung mit Barbara Kleefeld, Tove Knebusch, Pröbenweg 9a, Dollbergen, 16 Uhr, siehe Seite unten. Montag, 16. August

Schützenfest Hänigsen 21 Uhr Tanz, Schützenplatz, Steindamm 28, 14 Uhr. Mittwoch, 18. August

Offenes Boulen Boulebahn, Fuhsepark/ Gifhorner Straße, 10.30 - 12 Uhr, immer mittwochs. Freitag, 20. August

„Nacktschnecken im Paradies“ Roswitha Iasevoli, Garten der Familie Scheller, Gartenstraße 14, Hänigsen, 19 Uhr, siehe Seite 14.

Sonnabend, 21. August

Mofalangstreckenrennen Gemarkung, Schwüblingsen, 9 - 17 Uhr. Aufbau der Riesenrutsche DLRG und Förderverein, Freibad Hänigsen, Am Fließgraben 32, Hänigsen, 14 - 17 Uhr, auch am 5. September. Sonnabend, 28. August

Eine Bürgerscheibe geht auf Reisen von Schwüblingsen nach Burgdorf, Schützenverein Schwüblingsen, Gasthaus Zur Post, 13.30 Uhr. Sonntag, 29. August

Flohmarkt Schützenplatz, Steindamm 28, Hänigsen, 9 - 16 Uhr, auch am 19. September. Dorferlebnispfad Dollbergen Führung über den

Bürgerreporter-Tipp des Monats Von Uta Kubik-Ritter (www.myheimat.de/beitrag/691363)

Barbara Kleefeld liest aus „Trockenzeit“ Am Sonntag, 15. August, ab 16 Uhr wird Barbara Kleefeld, Autorin aus Hannover, aus ihrem Roman „Trockenzeit“ lesen. Dazu lädt Tove Knebusch in ihren Garten nach Dollbergen in den Pröbenweg 9a ein. Barbara Kleefeld hat selbst viele Jahre ihres Lebens in Mauretanien verbracht. Die junge Lea aus Europa ist ihrem Herzen und ihrem mauretanischen Mann Alpha nach seinem Studium in sein muslimisches Heimatland nach Afrika gefolgt. Völlig andere Sitten und Gebräuche herrschen dort vor, für eine selbstbewusste westliche Frau ein Spagat zwischen Tradition, Glaube und Liebe. Als Europäerin in Afrika bedeutet es Anpassung an einen anderen Lebensstil. Was wird letztendlich siegen? Was hat Barbara Kleefeld in Mauretanien erlebt, einem Land, in dem viele Monate im Jahr Trockenzeit ist? Barbara Kleefeld lebt heute mit ihrem deutschen Ehemann in Hannover, aber ihr Herz schlägt immer noch für Afrika. Beide verbringen seit fünf Jahren neun Monate des Jahres im Senegal. Barbara betreut dort eine kleine Dorfschule zusammen mit katholischen Schwestern (70 und 74 Jahre). Sie liegt im Inneren des Landes und eröffnet Kindern eine Schulausbildung, für die sonst der Weg in eine staatliche Schule viel zu weit wäre. Mit Patenschaften und Spenden ist es Barbara gelungen, eine Kindergartenklasse zu finanzieren und provisorische Klassenräume zu errichten. Vielleicht wird daraus ja eines Tages eine Schule aus Stein mit einem Dach, durch das nicht der Regen tropft, denn es ist nicht immer Trockenzeit.

Dorferlebnispfad und Kaffeegarten, Löwenzahnschule Dollbergen, Ackersbergstraße 6, 14 - 18 Uhr. Mittwoch, 1. September

Plattdeutscher Abend Heimatbund, Ole Dorpschaule, Schul­ straße 2, 19 Uhr. Freitag, 3. September

Dorffest in Obershagen ab 11 Uhr, bis Sonntag Sonnabend, 4. September

Familientag und Weinfest Freiwillige Feuerwehr Uetze, Feuerwehrhaus, 13 Uhr. Kinderfest der Auezwerge, Kindertagesstätte Auezwerge, Kampweg 6, Obershagen, 15 - 18 Uhr.

Mittwoch, 8. September

Skatabend Heimatbund, Ole Dorpschaule, Schul­ straße 2, 19 Uhr. Sonnabend, 11. September

Eimerfestspiele Orts- und Löschbezirkwettkampf, Festplatz Unter den Eichen, Dedenhausen, 16 Uhr.

Dienstag, 7. September

DRK-Blutspende Schützenheim Hänigsen, 16 Uhr.

Flohmarkt Festplatz Hoopte, Marktstraße, 5 - 16 Uhr. Dorferlebnispfad Dollbergen Radtour zum 23. Entdeckertag über den Dorfpfad und Hofkaffee, Bahnhof Dollbergen, Südseite, 11.15 - 18 Uhr.

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Sonntag, 5. September

Spätsommerfest Scheckers Hof, Schilfbruchstraße 3, Altmerdingsen, 10 Uhr.

Sonntag, 12. September

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Uetzes Küchenorchester beweist Einfallsreichtum bei Stadt auf Zack

Foto: Peter Doms

Weitere Bilder von der NDR-Sommertour finden Sie auf: www.myheimat.de/uetze/themen/stadt-auf-zack

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Foto: Peter Doms

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Foto: Werner Szramka

Ausstellung Chor Behörden

Aquarium Stadtentwicklung

Tanz Blues Museum THW Stricken Humor Reise

Ehrenamt Jugendarbeit Hobby

Natur Wetter Eislaufen

Auf www.myheimat.de/uetze können Sie über die Themen schreiben, die Sie bewegen. Die besten Beiträge drucken wir im nächsten myheimat-Magazin für Uetze ab. Nächste Ausgabe: am 1. Oktober im Anzeiger für Burgdorf & Uetze und an vielen Auslagestellen Redaktionsschluss: 20. September

Foto: Peter Doms

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