myheimat Wennigsen VI

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2. Jahrgang

Wennigsen

Oktober 2009

Foto: Dieter Hoffmann

www.myheimat.de/Wennigsen: Das Magazin zum Mitmachen.

Laut und gut Tausende Zuhörer feiern die Wennigser bei der Musikparade der Nationen +++ VVV-W-Chef Carsten Mehlhop im Interview +++ Erntedank- und Herbstfeste +++ Bennigsen-Film: Zeitzeugen gesucht +++ +++ Sachsenfreunde besuchen Leipzig +++ Zechenführung +++ Ausflugstipps +++ Das große Wennigsen-Rätsel +++ Termine


Wennigsen

Überblick

Wennigser Momente

Wennigser Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Dagmar Siegmann >> 2, 5, 7, 11 Christiane Wolff >> 2 Heiko Wende >> 3 Helmut Pleines >> 3 Gerd Bohlen-Janßen >> 3 Wilhelm Subke >> 3, 8 Thomas Katz >> 6, 8, 14 Karsten Hein >> 7, 9 Reinhold Krause >> 9 Dieter Hoffmann >> 11 Jessika Zimmermann >> 12 Kirsten Steuer >> 12 Christel Prüßner >> 13 Dirk Steffens >> 13 Petra Pschunder >> 14 Andrea Nolte >> 14

Impressum

The same procedure as every year: Die Landfrauen des Ortsverbands Holtensen haben auch in diesem Jahr wieder die Erntekrone gebastelt. Dagmar Siegmann zeigt weitere Fotos von den Treffen auf www.myheimat. de/beitrag/173041.

Auflage: 7000 Exemplare Nächste Ausgabe: 17 . Dezember 2009

Frederic Henze 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/6140

Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881

Gerd Bohlen-Janßen 0511/52 84 61 Anzeigen

bohlen-janssen@mhniedersachsen.de

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Holger Hadeler; Druck: braunschweig-druck GmbH, Ernst-Böhme-Straße 20, 38112 Braunschweig

Herzlichen Glückwunsch! myheimat-Autor Horst Schmiedchen aus Evestorf hat im September seinen 66. Geburtstag gefeiert. Die myheimat-Nutzer gratulieren Schmiedchen auf ihre Weise. Christiane Wolff zitiert auf www.myheimat.de/beitrag/128488 Udo Jürgens: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an...“

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Freitag, 27.11.2009

77. La Cascina Musicale „Tosca“ mit Karen Ferguson, Sopran Francisco Almanza, Tenor Dietmar Sander, Bariton Heinz Maraun, Bass und Moderation

Picola Orchestra-Leitung + Programm Maestro Christian Schulte Wir bitten um rechtzeitige Tischreservierung!


Wennigsen

Regenbogen über Wennigsen: Dieser Schnappschuss gelang Heiko Wende. Sein Kommentar: Einfach nur beeindruckend. Weitere Schnappschüsse von Wende finden Sie auf www.myheimat.de/profil/23723.

Ihr Jahresausflug führte die Radlertruppe des Kneipp-Vereins an den Bodensee. Gestartet in Konstanz, führte der Weg über Birnau und Meersburg bis zur Insel Mainau. Helmut Pleines berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/177983.

Aufräumarbeiten am Tag nach der Verwüstung: Ein Unwetter Anfang Oktober richtete in Wennigsen große Schäden an. Unter anderem rollten Schlammmassen eines nahe liegenden Kartoffelackers in den Ort. Gerd Bohlen-Janßen berichtet auf www. myheimat.de/beitrag/179524.

Zum fünften Mal hat der MGV Concordia Holtensen aus Anlass des Tags der Deutschen Einheit eine besinnliche Andacht mit Liedern, Textbeiträgen und anderen musikalischen Darbietungen ausgerichtet. Wilhelm Subke berichtet ausführlich auf www.myheimat.de/beitrag/176906.

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Interview

VVV-W-Chef Carsten Mehlhop: Eine gute Erinnerung ist die beste Werbung für Wennigsen Sie sind der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins Wennigsen. Was zeichnet Ihren Verein aus?

Und was sollte in Wennigsen besser werden?

2007 haben Sie den Verein reaktiviert. Welche Projekte haben Sie seitdem erfolgreich angestoßen? Auf welche sind Sie besonders stolz?

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wennigsen wird nächstes Jahr 90 Jahre alt. Wir werden am 13. März ein Konzert veranstalten. Weiterhin planen wir eine Art Scheunenfest, zu der Musikkapellen der Umgebung eingeladen werden. Dieses sollten Sie auf keinen Fall verpassen. Wir sind zu verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen zu hören, etwa Silberhochzeiten, Goldene Hochzeiten und Geburtstage von fördernden Mitgliedern der Feuerwehr Wennigsen. Wir treten auch beim Museumstag, dem Weihnachtsmarkt usw. auf.

Ich bin auf alle Projekte stolz, da wir diese niemals ohne das große Engagement und die Einsatzbereitschaft der vielen ehrenamtlich mitwirkenden Menschen des VVV-W hätten realisieren können. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren folgende Projekte erfolgreich umgesetzt: Sanierung des Jünglingsbrunnens am Kloster Wennigsen, Sanierung des Ursulabrunnens in Wennigsen, Entwicklung des Grünen Fadens (Wanderweg durch die Ortschaft Wennigsen), Entwicklung der Grünen Kette (Radwanderweg durch die Gemeinde Wennigsen), Organisation eines Oldtimertreffens, Restaurierung des Scharnhorstdenkmals in Wennigsen, Pflege der Grünpaten, Beteiligung an der Gartenregion 2009 usw. Die Aktivitäten sind breit gefächert und spornen uns an.

Foto: Ingo Rodriguez

Dass die Menschen mit offen Augen durch Wennigsen gehen. Das fängt schon damit an, ein Stückchen Papier, welches sich einem Seit Mai 2007 bin ich Vorsitzender des Verkehrs- und Verschöneim Weg befindet, aufzuheben und in den Papierkorb zu werfen. rungsverein Wennigsen (VVV-W) und muss sagen, dass ich stolz Wenn jeder so handeln würde, wäre Wennigsen schon ein großes bin, einem so traditionsreichen Verein, der seit 1896 besteht, vorStück weiter. Ansonsten denke ich, dass wir uns auf einem guten stehen zu dürfen. Den VVV-W zeichnet sich durch mehrere EigenWeg befinden. schaften aus. Mit nur einem Euro im Monat, der Jahresbeitrag im VVV-W beträgt nämlich zwölf Euro, kann man beispielsweise zur Verschönerung des Ortsbildes und der Erhaltung von Bau- und Sie sind auch der Musikzugführer der Feuerwehr Wennigsen. Was Naturdenkmälern sowie der Erhaltung der Ortskultur beitragen. zeichnet den Musikzug aus? Die Aufgaben, die der VVV-W sich stellt, betreffen also grundsätzlich jeden, der in der Gemeinde Wennigsen Ich kann nur sagen, dass wir uns, dank un„Einmal im Monat ist wohnt. Wir arbeiten nach dem Motto: Eine seres Dirigenten, musikalisch immer weitergute Erinnerung an ein schönes Wennigsen Stammtisch. Wir freuen uns entwickelt haben. Gerade haben wir an der ist die beste Werbung für Wennigsen. Wir der Nationen in der AWD-Hall über jeden Interessierten.“ Musikparade versuchen zu vermitteln, dass jedes persönin Hannover teilgenommen (siehe Seite 11). liche und kreative Engagement uns allen hilft, Wennigsen von Dies war für uns eine große Ehre und hat auch viel Spaß gemacht. seiner schönsten Seite zu zeigen. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir dank intensiver Jugendarbeit viele junge Musiker für uns gewinnen konnten. Uns zeichnet natürlich auch aus, dass unser musikalisches Spektrum Und wo zwickt es? weit gefächert ist. Es reicht von traditionell bis modern. Zwicken tut es natürlich, wie überall, wegen der leeren öffentlichen Kassen. Da versuchen wir einzugreifen und über Sponsoring Gibt es in nächster Zeit ein Konzert des Musikzugs, das die Wennigeinige Projekte für Wennigsen zu realisieren. ser auf keinen Fall verpassen sollten?

Wie ist die Resonanz der Wennigser Bürger auf Ihren Verein?

Der VVV-W veranstaltet jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Gaststätte Pinkenburg einen Stammtisch. Dieser ist als lockere Zusammenkunft zu verstehen, bei dem aktuelle Projekte, Themen und Ideen besprochen werden und oft auch konkret geplant werden. Dieser Stammtisch erfreut sich immer mehr Beliebtheit, auch von Interessierten, die kein Mitglied des VVV-W sind, denn die sind auch sehr gern gesehene Gäste. Mal abgesehen vom VVV-W: Was macht Wennigsen lebenswert?

Wennigsen hat wunderbare Menschen, eine schöne Landschaft, eine Geschichte, bietet Lebenskultur. Wennigsen hat den Deister zum Wandern und viele wundervolle, aktive Vereine.

4 I myheimat Interview

von: Annika Kamißek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/179473


Wennigsen

Zuckerrüben: Es wird wieder produziert Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Dagmar Siegmann

Beitragsgruppe: 4 Jahreszeiten, Herbst

In Niedersachsen, vor allem im Calenberger Land, beginnt in diesen Tagen wieder die Ernte und die Verarbeitung der Zucker-

rüben. Der Anbau dieser süßstoffliefernden Frucht wird besonders durch den hier verbreiteten Lössboden ermöglicht. Eine nicht so angenehme Begleiterscheinung ist der Geruch, den die Zuckerfabriken beim Kochen der Rüben verbreiten. Doch wer möchte schon den Kuchen oder das Gebäck ohne Zucker genießen? Ganz

zu schweigen von den vielen kleinen Leckereien, die uns sonst noch den Tag versüßen.

Dagmar Siegmann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/18699/

Ausstellung? Konzert? Theater? Lesung? Kulturveranstaltungen aus der gesamten Region finden Sie auf: www.myheimat.de/kulturtipps myheimat Wennigsen I 5


Wennigsen

Spiel- und Bastelangebote.

Die 18 201.

Verspieltes Leipzig Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thomas Katz

Beitragsgruppe: Ausflug

Verspielt zeigte sich die Messestadt Leipzig den Teilnehmern der Leipzig-Fahrt der Sachsenfreunde Deister. Die Messe Modell-Hobby-Spiel öffnete ihre Tore und Besucherscharen strömten auf das Gelände. Die Ausstellung machte ihrem Namen alle Ehre. Schon vor dem Haupteingang gab es kleine ferngesteuerte Rennbote zusehen. Volldampf voraus hieß es, als eine 18 201 in den Messe-Bahnhof Leipzig rollte. Auf dem Freigelände gab es Führerstandsmitfahrten mit der 52er des Eisenbahnmuseums Plagwitz sowie Mitfahrten mit dem Schienentrabi. In der Glashalle zeigten Drachenflieger ihre Künste. An den Ständen konnte gespielt und gebastelt werden. Eine Halle war dem Thema Eisenbahn gewidmet. Der Bund Deutscher Eisenbahnvereine zeigte dort einige Anlagen. Anschließend ging es zu einem Stadtrundgang durch Leipzig. Sachsenfreunde Deister Thomas Katz ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/7636/ Ballonmode aus Sachsen.

Drachenvorführung in der Glashalle.

Kinderpackstation.

Verkehrschaos.


Deister

Kein leichtes Los: Die wahre Geschichte einer starken Frau Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Karsten Hein Beitragsgruppe: keine

Stärke und Engagement beweisen, Unrecht und Armut bekämpfen, unter Lebensgefahr anderen Menschen helfen: Diese Charaktereigenschaften besitzen die Frauen in dem Bestseller „Frauen bewegen die Welt“ von Iris Berben. Aber ist es nicht schon bewundernswert, wenn Frauen ihre eigene kleine Welt verändern? Ihre Bestimmung suchen, ausbrechen aus der gewohnten, sicheren und heimeligen Umgebung, hinein ins völlig Unbekannte?

Eine Frau wie Millionen andere Eine Frau wie Millionen andere, Doris R. (55), der es an nichts mangelt. Seit 25 Jahren verheiratet, die Liebe der Gewohnheit gewichen, das Miteinander geschwisterlich. Keine finanziellen Sorgen, der Ehegatte ist gut verdienender Politiker. Sie selbst ehrenamtlich engagiert, dem Orts- und Kreisrat angehörend, als Frauenbeauftragte immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Geschlechtsgenossinnen. Der örtlichen Volkshochschule und städtischen Bücherei vorstehend, eine geachtete und sehr beliebte, aber dennoch unglückliche Frau. Eines Tages macht ihr Gatte sie mit einem anderen Herrn bekannt, die beiden verlieben sich ineinander. Doris R. bekommt

Einblicke in ein völlig anderes Leben und ist fasziniert. Immer um Ehrlichkeit und Fairness bemüht, macht sie reinen Tisch und trennt sich von ihrem Mann in aller Freundschaft, die beide bis heute verbindet. Ausgestattet mit einem Unterhalt, der eine vierköpfige Familie ernähren könnte, lässt sie alles hinter sich und bezieht eine kleine Wohnung in der Region Hannover. Ihr Wunsch ist es, erst einmal allein zu wohnen und ihr neues Leben zu ordnen. Doris R. bemüht sich um Arbeit, sie möchte auch finanziell unabhängig sein, ihr eigenes Geld verdienen, ihren ExMann nicht belasten, um sich die Zukunft befreit und ohne Gewissensbisse gestalten zu können. Mit mittlerweile 48 Jahren, nach langer Berufspause und fernab der Heimat, hat es die gelernte Justizangestellte nicht leicht, eine Anstellung zu finden. Nach etlichen Absagen ändert sie ihre Strategie. Die Über-

Fernab der Heimat zu leben ist nicht leicht legung dabei ist: Sie hatte ja 25 Jahre ihrer Familie den Haushalt geführt. Also bewirbt sie sich bei einem fünfköpfigen Privathaushalt als Haushaltshilfe. Immer ihre Eigenständigkeit vor Augen, ist sie sich nicht zu schade für niedere Arbeiten. Seit nunmehr sieben Jahren bewältigt Doris den mittlerweile auf sechs Personen gewachsenen Haushalt im Alleingang, ist Vertraute aller Familienmitglieder – besonders aber ihrer Chefin, der sie in schwierigen Zeiten mit

Maibaum in Holtensen wird abgebaut Es ist schon eine kleine Tradition, dass der am 1. Mai aufgerichtete Maibaum in Holtensen am letzten Wochenende im Oktober, dem Wochenende der Zeitumstellung, wieder abgebaut wird. Wer das Spektakel beobachten möchte, sollte sich am Sonntag, 25. Oktober, um 12 Uhr vor dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) an der Querstraße einfinden. Im Anschluss kann, wer will, im DGH eine Kleinigkeit zu sich nehmen.

von: Dagmar Siegmann

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/179437/

Rat und Tat zur Seite stand – und aus deren Umfeld nicht mehr wegzudenken. Ihre Arbeitgeber schwärmen von der „intellektuellen“ Angestellten, ihrem Fleiß, der Menschlichkeit und den Kochkünsten, die jedem Sternekoch zur Ehre gereichen würden. Zwischenzeitlich folgt auch der Zusammenzug mit ihrem Lebensgefährten. Das neue Leben der Doris R. ist kein leichtes Los, aber sie ist sehr glücklich und genießt jede Minute. Kein wehmütiger Blick zurück. Doch ihr Kampf hat jetzt erst begonnen. Der Kampf gegen die Geißel der Menschheit. Krebs.

* Name geändert

Karsten Hein ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8032/

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Wennigsen

Foto: Wilhelm Subke

Foto: Wilhelm Subke

Foto: Wilhelm Subke

www.myheimat.de/beitrag/176895

Foto: Wilhelm Subke

Weitere Bilder finden Sie auf

Foto: Wilhelm Subke

Holtensen

Wennigsen

Foto: Wilhelm Subke

Die goldene Herbstzeit An den sonnigen Herbstwochenenden lockten viele Feste in Wennigsen und rund um den Deister. Die myheimat-Reporter Wilhelm Subke, Thomas Katz, Karsten Hein und Reinhold Krause waren dabei und zeigen Fotos, die die Atmosphäre auf den jeweiligen Festen in Holtensen, Bredenbeck, Springe und Barsinghausen gut wiedergeben.

Bredenbeck

Foto: Thomas Katz

Weitere Bilder finden Sie auf

Foto: Michael Winterberg

Foto: Thomas Katz Foto: Gertraude KĂśnig

8 I myheimat Wennigsen

Foto: Michael Winterberg

Foto: Thomas Katz

Foto: Wilhelm Subke

www.myheimat.de/beitrag/173668


Foto: reinhold Krause

Deister

Springe und Barsinghausen Weitere Bilder finden Sie auf

Foto: Reinhold Krause

www.myheimat.de/themen/herbstmarkt

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Burgdorf

Das myheimat-Rätsel

1 umgangssprachlich fĂźr Papierkorb: ... P (6) 4 alles zusammengezählt (9) - 10 politische Polizei der Nationalsozialisten (7) - 11 auf Grund laufen (8) - 12 Postsendung (5) - 13 beim Segeln: die vom Wind abgewandte Seite (3) - 14 bei der Lotterie gibt es Gewinne und ... (6) - 15 Lebensende (3) - 16 am weitesten verbreitete Verkehrssprache Ostafrikas (7) - 18 das Holz dieses Baumes wird RĂźster genannt (4) - 20 spendabel, groĂ&#x;zĂźgig (7) - 21 Fritz Sennholz ist OrtsbĂźrgermeister von ... (8) - 22 mit Schwierigkeiten fertig werden = sich gegen alle ... behaupten (8) - 24 eine Passionsfrucht (8) - 26 Substanz, GedankenfĂźlle (8) 30 Werbeform in der Zeitung (7) - 33 Gebäude

am Steintorplatz in Hannover, bekannt durch seine grßne Kuppel (16) - 35 Farbe der Medaille fßr den Drittplatzierten (6) - 36 vollständige Lähmung von Skelettmuskeln (8) - 39 nicht selten (3) 40 alkoholisches Getränk aus Zuckerrohrsaft (3) 41 Bastelei (8) - 42 Wennigser Ortsteil mit 370 Einwohnern (9) - 44 Bewohnerin der Grenzregion zwischen Frankreich und Spanien (6) - 45 kleine, abgelegene Insel (6) - 46 Vorrichtung zum Verfeuern flßssiger Stoffe (9).

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Senkrecht 1 Datum, zu dem eine Arbeit eingereicht sein muss (9) - 2 Seile entfernen (9) - 3 dßnne Fäden aus geschmolzenem Glas (9) - 5 Kobold in der dänischen und norwegischen Tradition (5) - 6 er si-

chert vertraglich zu, dass ein Produkt in Ordnung ist (13) - 7 Feinmechanikermeister Erich Pollähne entwarf diese Wennigser SehenswĂźrdigkeit (9) 8 Gesichtsausdruck (5) - 9 denkmalgeschĂźtztes Wennigser Gebäude: das Alte ... (8) - 17 Gesamtergebnis (8) - 19 Mietzins (5) - 23 gerolltes Haar (5) - 25 Präsident der Region Hannover: Hauke ... (5) - 26 AbkĂźrzung fĂźr StraĂ&#x;enbahn (4) - 27 kurze Zusammenfassung eines Textes (7) - 28 beschafft im Geheimen Informationen (5) - 29 Gegenteil von Hochmoor (10) - 31 WĂźrdigung des Lebenswerks eines kĂźrzlich Verstorbenen (7) - 32 aus Kartoffeln hergestellte Knabberei (4) - 34 Wennigser Ortschaft mit S-Bahn-Anschluss (9) - 37 Sprengladung im Wasser (7) - 38 rotes Nachtschattengewächs (6) - 40 das Siegel von Graf Poppenburg enthält drei fĂźnfblättrige ... (5) - 41 darauf malen SchĂźler mit Kreide (5) - 43 Kurzwort fĂźr Gelatine (3) - 44 mit MĂźnzen und Scheinen bezahlt (3).

AuflĂśsung auf Seite 15. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss. Auf www.myheimat.de/themen/myheimatraetsel kĂśnnen Sie Begriffe fĂźr das Rätsel in der nächsten Ausgabe vorschlagen.

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Wennigsen

Regionsorchester der Wehren begeistert in der AWD-Hall Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Dieter Hoffmann Beitragsgruppe: Wennigsen

Der Musikzug des Feuerwehrverbandes Region Hannover zeigte sich bei der 34. Musikparade der Nationen in großer Spielfreude und begeisterte bei zwei Vorstellungen etwa 7000 Zuschauer in der AWD-Hall in Hannover. Die 66 mitwirkenden Musiker kamen aus den Musikzügen der Freiwilligen Feuerwehren Bemerode, Burgwedel, Misburg, Springe, Wennigsen und Wettbergen. Hauptstabführer Dieter Hoffmann (Musikzug FF Springe) hatte seine 66 Musiker glänzend eingestellt – sie zeigten ihr ganzes Können. „Gruß an Kiel“ hieß der Marsch, mit dem sie als erste Vertreter Deutschlands nach Rumänien und Schweden in die gut besuchte Halle einmarschierten. Mit der „Vogelwiese“ wurde es dann bewegt und fröhlich.

Musiker des Musikzugs Wennigsen.

Nachwuchsmusikerinnen aus Wennigsen.

Höhepunkt der Darbietungen war zweifellos der Marsch „Der alte Dessauer“, bei dem der Dirigent Dieter Hoffmann selbst zur Trompete griff und ein Solo blies. Den Schlusspunkt des mit großem Applaus von den Zuschauern belohnten Auftritts setzte der „Fliegermarsch“. Die 66 Musiker haben 14 Mal gemeinsam für die Veranstaltung geübt. Regionsstabführer Rüdiger Finze (Springe) und sein Stellvertreter Detlef Zimmermann (Hannover), die den Musikzug mit der Standarte des Feuerwehrverbandes anführten, zeigten sich von dem Auftritt ihres Orche-

sters und der Resonanz bei den Zuschauern sehr begeistert. Die 34. Musikparade wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet. Der Reinerlös ist zugunsten der deutschen Kriegsgräber im Ausland bestimmt. Es haben Orchester aus Weißrussland, Rumänien, Schweden und Deutschland mitgewirkt.

Dieter Hoffmann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8218/

Zu Besuch beim TÜV: Eigentlich ganz einfach, oder? Was habe ich mir für Gedanken gemacht! Zwei Jahre sind in Null Komma Nix vorbei und schon muss ich wieder zur Hauptuntersuchung. Und weil mein Gespann eins von der jüngeren Sorte ist, muss ich auch noch die Abgasuntersuchung machen lassen. Also: Termin gemacht, TÜV-Station gesucht und gefunden und angemeldet. Dann das Übliche: „Da steht aber viel drauf, auf Ihrem Fahrzeugschein.“ Ja, das ist so bei Motorradgespannen, da muss auch viel umgebaut werden. Dann die Erleichterung beim Prüfer. „Ach, Sie waren ja schon mal hier. Ist alles bereits erfasst.“ Also ab auf den Hof: Beleuchtung überall okay, Hupe funktioniert. Bremsen will er im Versuch testen. Er beschleunigt – ich denke nur: da ist gleich der Zaun! – steigt voll in die Eisen, das ABS greift, er kommt quietschend zum Stehen. Anschließend fährt er in eine kleine Halle. Hier wird der CO-Gehalt gemessen. Bei 1,0 Prozent darf er höchstens liegen, aber er erreicht nicht mal 0,8 Prozent. Puh, also auch das geschafft! Und nun gibt es doch noch etwas zu meckern: das Abblendlicht ist zu niedrig eingestellt. Es ist nur ein kleiner Mangel und den darf ich zu Hause beheben. Jetzt darf ich wieder unbehelligt die nächsten zwei Jahre die Straßen unsicher machen. Ja, wenn alles so einfach wäre!

von: Dagmar Siegmann

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myheimat Wennigsen I 11


Deister

Das schwarze Gold des Deisters Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Jessika Zimmermann Beitragsgruppe: Der Deister

„Guten Morgen und herzlich willkommen im Bergwerk Barsinghausen“, begrüßte der Zechenführer die Volleyballerkinder der Sportgemeinschaft (SG) Letter 05 und ihre Eltern vor der Grubenfahrt. Bevor sich die 30 Teilnehmer unter Tage wagten, wurden alle eingekleidet: Helme und Grubenlampen wurden ausgeteilt. Die Grubenbahn kämpfte sich durch den dunklen, engen, kalten Tunnel und das Grundwasser lief an den Wänden herunter. 1300 Meter fuhr die Bahn unter dem Deister entlang zum Flöz, wo bis 1957 noch die Kohle abgebaut wurde. Der Besucherführer erläuterte die technischen Zusammenhänge, die den Deisterbergbau kennzeichneten. Man konnte das Vorbereiten einer Sprengung, den Wurfschaufellader, Bohrmaschinen, Presslufthammer und die Schüttelrutsche sehen

und hören. Der Rundweg durch den Stollen führte über alte Strecken und verlassene Abbaue. In geduckter Haltung ging es durch enge Tunnel. Die Gruppe erfuhr, dass über 100 Jahre im Deister Kohle abgebaut wurde. 1869 fand man nach 13 Jahren Grabungsarbeiten endlich die vermutete Kohle. Damals versorgte die Wealden-Steinkohle aus Barsinghausen die Bevölkerung vom Harz bis in die Lüneburger Heide mit Energie. Die Kumpel mussten dafür hart im Streb unter Tage arbeiten. Sie lagen mit Bohrhämmer auf dem nassen kalten Boden und holten liegend die Bodenschätze aus dem Erdreich. Auf För-

derteppichen wurde die abgebaute Kohle zu den Transportmitteln geschafft und mit den Grubenponys ans Tageslicht gefördert. Nach Schließung des Bergwerks wurden die Schächte verfüllt und liefen mit Wasser zu. Im Jahre 1986 fand sich eine Gruppe von ehemaligen Barsinghäuser Bergleuten zusammen, um die Geschichte des Steinkohlenbergbaus am Deister der Nachwelt zu erhalten. Die Schächte wurden freigelegt und zum Besucherbergwerk ausgebaut. Jessika Zimmermann ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/7762/

Bredenbeck-Steinkrug: Historische Glashütte und mehr Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Kirsten Steuer

Beitragsgruppe: Ausflug!

Eigentlich hatten wir ein bestimmtes Ziel in Wennigsen. Da wir jedoch einen Passagier an Bord hatten, der im Wald die Freiheit wiederbekommen sollte, machten wir einen kleinen Abstecher nach Steinkrug, um die kleine Hausmaus dort auszusetzen. Es war schönes Herbstwetter, sodass wir

12 I myheimat Deister

spontan noch einen kleinen Spaziergang einbauten. Durch die Bäume war ein merkwürdiges, kegelförmiges Bauwerk zu sehen. Das wollten wir uns näher ansehen. So oft wir schon in Steinkrug waren – das kannten wir nicht. Zufällig kam ein Auto angefahren, der Fahrer stieg aus und erklärte uns, dass es früher hier eine Glashütte gab und die noch vorhandenen Gebäude unter Denkmalschutz stünden. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einen hölzernen Glockenturm im Wald und diverse andere

interessante Dinge. Da hat sich die Fahrt doch in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Unser Ziel haben wir auch noch erreicht und alles erledigt. Wieder zu Hause bemerkten wir, wie gut uns dieser kleine Ausflug getan hat, obwohl dafür eigentlich keine Zeit gewesen wäre. Vielen Dank an die kleine Maus. Kirsten Steuer ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/13211/


Wennigsen

Auf den Spuren Martin Luthers Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Dirk Steffens Beitragsgruppe: keine

Oybiner Bergkirche: Gelebte Geschichte Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Christel Prüßner Beitragsgruppe: keine

Oybin ist ein kleiner, auf der Landkarte kaum erkennbarer Ort an der Grenze der BRD zu Tschechien und Polen. Etwa 1600 Menschen leben dort. Zittau (ZI) ist die dazugehörende Kreisstadt. Oybin liegt in einem Talkessel des durch Sandsteinmonolithen dominierten Berges Oybin. Zusammen mit Jonsdorf ist Oybin schon recht lange ein touristischer Hauptort im Zittauer Gebirge. Das Dorf Oybin entwickelte sich am Fuß des gleichnamigen Berges mit der berühmten Burg und Klosterruine. 1366 siedelte Kaiser Karl IV. ZölestinerMönche aus Sulmona in den italienischen Abruzzen auf dem Berg Oybin an. Die Zölestiner errichteten mit Hilfe der Zittauer die beeindruckende Klosterkirche, die 1384 geweiht wurde. Die Mönche waren ein wichtiger politischer Faktor im Zittauer Land, die es auch nicht versäumten, ihren territorialen Besitzstand zu mehren. Mit dem Vordringen der Reformation in der Südostoberlausitz seit 1521 setzte der Niedergang des Klosters ein. 1559 verließ der letzte Mönch den Berg. Aber Achtung: Die Klosterkirche auf dem Berg Oybin von damals ist nicht die Bergkirche von heute. Ab 1670 setzte eine intensivere Besiedelung ein. 1709 wurde ein Bethaus für die kleine Gemeinde errichtet.

Dieses wird 1732-34 zur heutigen Kirche erweitert. Seit 1691 gingen die Oybiner in den höher gelegenen Nachbarort Lückendorf zur dort erbauten Kirche. Später wird der gesamte Pfarrort Oybin zur Zittauer Johanneskirche umgepfarrt – ich empfehle einen Blick auf die Landkarte, da kommen mächtig viele Kilometer zusammen. Das Innere überrascht jeden Besucher durch den ungewöhnlichen, zum Kanzelaltar stark absteigenden Raum, den Lettner, der Altar und Chorraum trennt, und die Ausmalung. Der steinerne Altar von 1712 wurde um 1770 zu einem Kanzelaltar über beide Emporen erweitert und von einem nicht näher bekannten Künstler bemalt. Unter der Kanzel befindet sich ein Holzrelief mit der Darstellung des Abendmahls. Zwischen Baldachin und Bogen der Kanzel ist das Dreieck mit Gottesauge und goldenen Strahlen, Symbol der Dreifaltigkeit, dazwischen lebhafte kleine Engelsfiguren. Neugierig geworden? Bis Zittau kommt man sehr gut mit Zügen der Deutschen Bahn und der ODEG von Dresden und Görlitz. Am Bahnhof umsteigen in den „Zug Ohne Jede Eile“ (ZOJE – Zittau-Oybin-JonsdorferEisenbahn) nach Oybin. Ganz gemächlich aufsteigen in den nahen Ort und dann die Stufen hinauf zur Bergkirche!

Als Martin Luther im Jahre 1508 als Erfurter Augustinermönch von seinen Ordensoberen an die Universität nach Wittenberg gesandt wird, erschrickt er über den Zustand der Residenz des sächsischen Kurfürsten, nennt sie eine Schindleiche und wähnt sich am Rande der Barbarei. Von der Verwandlung der heute Lutherstadt Wittenberg genannten Ursprungsstätte der Reformation in eine schmucke, lebendige Kleinstadt, überzeugten sich während einer Fünftagesfahrt 24 Reisende der Marien-Petri-Gemeinde Wennigsen. Auf den Spuren Martin Luthers und seiner Frau Käthe wandelnd, traf die Gruppe aus Wennigsen am Abend des Erntedankfests im Licht des Vollmonds Barbara Cranach auf dem Marktplatz vor dem RenaissanceRathaus. Sie hatte die ihr angemessene Kleidung einer Dame aus dem gehobenen Bürgertum angelegt und berichtete der Gruppe ausführlich von der Freundschaft ihres Mannes, dem Apotheker, Maler, Druckereibesitzer und Bürgermeister Lukas Cranach d.Ä. zu Martin Luther. Die Wennigser setzen sich im Oktober weiterhin mit Martin Luther auseinander. Den Reformationsgottesdienst am 31. Oktober gestalten Hans-Erich Kreutlein und Pastor Horst Voigtmann um 19 Uhr in der Klosterkirche. Was die Reisegruppe sonst noch erlebte ist auf myheimat.de nachzulesen unter: www.myheimat.de/beitrag/177055/

Christel Prüßner ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/7665/

myheimat Wennigsen I 13


Deister

Bald ist es soweit: Bredenbeck lädt zum Adventsmarkt ein Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Thomas Katz Foto: Petra Pschunder

Der Bredenbecker Adventsmarkt wirft seine Schatten voraus: Bereits zum 21. Mal findet am 28. November von 14 bis 20 Uhr auf dem Hofrund der Kornbrennerei Warnecke der beliebte Markt statt. Er zählt zu den beliebtesten in der Region Hannover und zieht jährlich 4500 Besucher an. Die Organisatoren erwarten auch dieses Jahr wieder rund 50 Aussteller. „Wir sind bereits jetzt ausgebucht“, so Klaus Koberstein vom Organisationsteam. Neben Glühweinständen, Maronen und Bratwurst gibt es einen Kunsthanderwerkmarkt. Ebenso sind Adventskränze und viele andere Basteleien, die fast ausnahmslos von Hobbykünstlern angeboten werden, zu finden. Auch für die Kinder gibt es zahlreiche Angebote: So können Nistkästen gebaut und

Foto: Petra Pschunder

Beitragsgruppe: keine

Laubsägearbeiten durchgeführt werden. Außerdem soll es wieder eine Backstube geben. Welche Überraschungen sich das Team um Klaus Lindner noch so für die Kleinen ausgedacht hat, bleibt vorerst streng geheim. Mit dabei sind auch wieder die Kaninchenzüchter vom F188 Eldagsen mit ihrer Bredenbecker Kleintierschau. Dort gibt es neben Kaninchen auch andere Tiere zu sehen. Die Sachsenfreunde Deister sind dort mit Original Dresdner Christstollen und Kunst aus dem Erzgebirge zu finden. Abgerundet wird das ganze Geschehen

durch ein umfangreiches Bühnenprogramm mit vielen Musikdarbietungen. Für das leibliche Wohl sorgen die Bredenbecker Schützendamen mit selbst gebackenem Kuchen. Für den Kuchenstand werden Kuchenspenden benötigt. Wer einen Kuchen spenden möchte, kann sich mit Klaus Lindner unter Telefon (0 51 09) 65 53 in Verbindung setzen. Thomas Katz ist auf myheimat.de zu finden unter: www.myheimat.de/profil/8481/

Filmvorführung in Bennigsen: Regina Amstetten

Interessante Innenansichten aus der Kirche in Hohenbostel

Neugierig war ich schon, wie die Kirche in Hohenbostel von innen ausschaut. Ich schrieb dem Kirchenbüro eine E-Mail, ob ich auch außerhalb der Öffnungszeiten Innenaufnahmen machen dürfte. Prompt kam die Antwort: sehr gern! Und wenige Tage später wurde mir der Schlüssel ausgehändigt und ich durfte – ganz allein – diese wunderschöne Kirche fotografieren. Die kleine Thomaskirche gehörte ursprünglich zum Kloster Corvey. Seit 1305 ist sie im Besitz des Klosters Barsinghausen. Der markante Doppelhelm des Turms kam erst 1927/28 dazu. Im Chor befinden sich ländlich naive Gewölbemalereien mit plattdeutschen Beischriften aus dem 16. Jahrhundert.

von: Petra Pschunder

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/173830/

14 I myheimat Deister

Der Filmabend „Regina Amstetten“ beginnt am 21. November um 19 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Film wird an historischer Stätte im Gasthaus Schwägermann, Schusterhöfe 3, in Bennigsen gezeigt. Die Darsteller Luise Ullrich, Carl Raddatz und Harry Meyen nahmen während der Dreharbeiten in Bennigsen Quartier. Die Außenaufnahmen dieses Films wurden 1953 in Bennigsen gedreht. Zeitzeugen werden von den Dreharbeiten berichten. Vor und nach dem Film und während der Pause können Sie verschiedene Szenenfotos betrachten, die die Bennigser Komparsen zeigen. Im Vorprogramm ab 18 Uhr wird ein bisher noch nicht öffentlich gezeigter Originalfilm vom Festumzug zur 1000-Jahr-Feier von Bennigsen gezeigt. Die Filmvorführung ist kostenlos. Eine Platzreservierung ist nicht möglich. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben. Wer eigene oder erzählte Erinnerungen an die Dreharbeiten hat, im Film mitspielt oder sonstiges Interessantes zu diesem Film zu berichten weiß, kann sich bei mir unter Telefon (0 50 45) 81 58 melden.

von: Andrea Nolte

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/175039/


Wichtige Wennigser Termine auf einen Blick Tragen Sie Ihre Termine auf www.myheimat.de/veranstaltungen ein! Sonnabend, 24. Oktober

25 Jahre Frauenchor A-Capella Grundschule Bredenbeck, 20 Uhr Secondhand-Basar Dorfgemeinschaftshaus Holtensen, 15 bis 17 Uhr

Meisterliches Handwerk aus der

Figurentheater Filou Fox, „Max und Moritz“, Grundschule Bredenbeck, 15 Uhr Gottesdienst Evestorf, Dorfgemeinschaftshaus, 9 Uhr Donnerstag, 29. Oktober

Sonnabend, 7. November

Ein altes Handwerk stellt sich vor Besuch der Weberei von Lucia Schwalenberg, Kosten: Kloster- und Webereiführung 2,50 Euro, Anmeldung: Constanze Kanz, Telefon (0 51 09) 6 33 50, Klosterkirche Wennigsen, 13 Uhr Wintervergnügen der Bredenbecker Ka-

Freitag, 13. November

Dorfkino Bredenbeck Gasthaus Seidensticker, 20 Uhr Sonnabend, 14. November

Laternenwanderung zum Glühweintrinken nach Evestorf, KneippVerein Wennigsen, Treffpunkt: Evestorfer Weg/ Jahnstraße, 15 Uhr

Theaterkomödie „Kein Mann für eine Nacht“, Volkstanz- und Theaterkreis Degersen, Dorfgemeinschaftshaus, 19 Uhr, auch am Sonntag, 1. November, 15.30 Uhr Sonntag, 1. November

Radtour ins Blaue, Kneipp-Verein Wennigsen, Treffpunkt: Dicker Stein, 11 Uhr Märchenaufführung „Die letzte Rose“, mit Musik und Tänzen der Renaissance , Kloster Wennigsen, Klostersaal, Eintritt: zehn Euro für Erwachsene, Kinder zahlen fünf Euro, 17 Uhr Freitag, 6. November

Blutspende Degersen, Dorfgemeinschaftshaus, 15.30 Uhr

Laternenumzug

Grundschule Bredenbeck, 18 Uhr

Sonntag, 29. November

Seniorenweihnachtsfeier Dorfgemeinschaftshaus Holtensen, 15 Uhr Weihnachtsfeier SoVD Bredenbeck, Tagesstätte SoVD, Am Wiesengrunde, Bredenbeck, 15.30 Uhr

Weihnachtsfeier DRK Holtensen, Dorfgemeinschaftshaus Holtensen, 14 Uhr

Freitag, 30. Oktober

Sonnabend, 31. Oktober

Wurstessen Chorgemeinschaft Fidelia Evestorf, Dorfgemeinschaftshaus, 18.30 Uhr

Montag, 30. November

Laternenfest in Holtensen, Kindergarten Nimmerland und Paritätisches Kinderzentrum Holtensen, 18 Uhr

Kleine kulturelle Reihe im Spritzenhaus: „Melancholie oder Das Glück, traurig zu sein“, Eintritt frei, 20 Uhr

Laternenumzug in Evestorf, Dorfgemeinschaftshaus, 17 Uhr Freitag, 20. November

Hauptstraße 19 t 30974 Wennigsen Tel.: 0 51 03 | 92 75 55

Sonntag, 25. Oktober

Maibaum abbauen Holtensen, Dorfgemeinschaftshaus, 10 Uhr

Donnerstag, 19. November

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Freitag, 4. Dezember

Preisskat HSV, Sporthaus Holtensen, 19 Uhr meradschaft, Gasthaus Seidensticker, 18.30 Uhr Sonntag, 8. November

Natur am Sonntag Holtenser Doppel-8, 11 Uhr Grünkohlessen Sozialverband Deutschland, Gasthaus Seidensticker, 12 Uhr Hobby-Bastelmarkt Dorfgemeinschaftshaus Holtensen, 14 Uhr

Gesang zum Gottesdienst mit dem MGV Holtensen, Katholische Kirche Holtensen, 17.30 Uhr Theaterkomödie „Kein Mann für eine Nacht“, Volkstanz- und Theaterkreis Degersen, Festhalle Gehrden, 19 Uhr, auch am Sonntag, 15. November, 15.30 Uhr Sonntag, 15. November

Dienstag, 10. November

Volkstrauertag in Holtensen, MGV und Feuerwehr, Evangelische Kirche Holtensen, 10 Uhr

Jahresversammlung Förderverein Grundschule Bredenbeck, Bredenbecker Hof, 20 Uhr

Volkstrauertag Gottesdienst in Bredenbeck, Bonhoeffer-Haus Bredenbeck, 10 Uhr

Mittwoch, 11. November

Blutspenden DRK, Grundschule Bredenbeck, 16 bis 19.30 Uhr Terminabsprache Interessengemeinschaft Bredenbecker Vereine, Gasthaus Seidensticker, 19.30 Uhr

Volkstrauertag in Bredenbeck, Ehrenmal/ Deisterstraße, 11 Uhr Volkstrauertag Gedenkstunde in Evestorf, Dorfgemeinschaftshaus Evestorf, 15 Uhr Dienstag, 17. November

Wurstessen MGV Holtensen, Sporthaus Holtensen, 19 Uhr

Sonntag, 6. Dezember

Weihnachtsfeier DRK Bredenbeck, Gasthaus Seidensticker, 15 Uhr

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myheimat-Magazine:

Jetzt auch für Vereine. Musikcorps Langenforth

Der etwas andere Musikverein Das MCL-Jahr 2008 in Bildern

Im Frühjahr Impressionen 1 I myheimat Karneval

Im Sommer Schützenfest

Im Herbst

Laternenumzug

Ihr Verein feiert sein Jubiläum? Sie planen eine große Veranstaltung? Sie hätten gern ein ganz besonderes Erinnerungsstück für Ihre Mitglieder? Dann könnte das für Sie interessant sein: Die myheimat-Redaktion gibt nicht nur die regelmäßigen myheimat-Magazine heraus, sondern auch Spezialausgaben. Drei der hochwertigen Hefte sind bereits erschienen: Das Jahresheft: Mitglieder des Musikcorps Langenforth haben auf myheimat.de über die Aktionen und Auftritte Ihres Vereins im Jahr 2008 berichtet. Daraus ist ein buntes Heft mit vielen Fotos entstanden – eine schöne Erinnerung, die man sich zur Seite legt und immer wieder hervorkramt. Und natürlich auch der Renner auf der Jahresversammlung. Auf www.myheimat.de/beitrag/73715 können Sie sich das Magazin anschauen. Das Jubiläumsheft: 25 Jahre Shantychor Graf Luckner – die Mitglieder stellten auf myheimat.de ihren Verein vor und berichteten ausführlich von ihren vielen Auftritten und Reisen. Das Magazin dazu war pünktlich zur Jubiläumsveranstaltung fertig. Auf www.myheimat.de/ beitrag/178718 bekommen Sie einen Eindruck, wie es aussieht.

Am Ende

Die große Party

Das Festheft: Das Schützenfest wird in Neustadt schon seit mehr als 500 Jahren gefeiert. Wie entstanden die Traditionen, die bis heute fortleben? Wer ist alles dabei? Und was muss man als Besucher gesehen haben? Basierend auf den Texten und Fotos der Mitglieder entstand ein 20 Seiten starkes Programmheft, das im Vorfeld und bei der Veranstaltung selbst Werbung für die Schützengesellschaft machte. Auf www.myheimat.de/beitrag/103366 können Sie online darin blättern. Wäre das vielleicht auch etwas für Ihren Verein? Dann sprechen Sie uns doch mal ein. Für Vereine entsteht kein finanzielles Risiko. Sie erreichen uns telefonisch unter (05032) 964353 und per E-Mail an service@mhniedersachsen.de.

Schützenfest

5/2009 Juni 2009

Foto: Köster

Neustadt

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