2013
Wir sind Burgdorf: Das Magazin des Anzeigers
Diesmal im Magazin: Abi früher und heute: Zwei Generationen im Vergleich
Straßenporträt: Die Schloßstraße Karsten Leinemann über 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Weferlingsen Das JohnnyB. kehrt zu seinen musikalischen Wurzeln zurück Knipsen und gewinnen: Machen Sie mit beim Fotowettbewerb Veranstaltungen: Tipps und Termine
Wir sind Burgdorf
Sommer
Jürgen Stern über Helmut Rahn, den RSE und den Porta Pokal
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In dieser Ausgabe 4
Abitur heute und früher: Kevin Borchert und Matthias Mollenhauer berichten über ihre Erfahrungen
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Nice to have
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Aus der Geschäftswelt: Was Burgdorf zu bieten hat
26 Aus der Geschäftswelt: Was Burgdorf zu bieten hat 28 Tipps und Termine für Burgdorf und die Umgebung 31 Fotowettbewerb: So machen Sie mit
10 Sport vor 20 Jahren: Rolf Linda blickt zurück 11 Im Interview: Jürgen Stern 12 Meine Straße: Schloßstraße
Auf ins Leben
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Kevin Borchert über Schule, Abi und Zukunft
14 Kreuzworträtsel für Burgdorf-Kenner 15 Kultur: Das JohnnyB. kehrt zu seinen Wurzeln zurück
Historisch
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16 Aus der Geschäftswelt: Was Burgdorf zu bieten hat 18 Im Porträt: Alfred Peters 19 Vom SV Ramlingen/Ehlershausen zum VfL Wolfsburg in
die Bundesliga: Melissa Verseck im Porträt
Weferlingsens Ortsbrandmeister Karsten Leinemann über die deutschlandweit erste Feuerwehr-Damengruppe
20 Aus der Geschäftswelt: Was Burgdorf zu bieten hat 22 Das OKOK-Team ist unterwegs in Weferlingsen 23 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weferlingsen:
Ortsbrandmeister Karsten Leinemann im Interview
Angekommen 25
24 Seit 100 Tagen im Amt: Pastor Dirk Jonas steht Rede
und Antwort
Im Aufwind
25 Aus der Geschäftswelt: Was Burgdorf zu bieten hat
Impressum:
Oliver Bartelt will mit der Konzertplanung im JohnnyB. zurück zu den Wurzeln
Wir sind das Burgdorf-Magazin
Annika Kamißek Redaktion (Kürzel: ak)
Tanja Piepho Autorin (Kürzel: tp) Rolf Linda Autor (Kürzel: rl)
Frederic Henze Gestaltung
Rainer Schütte Anzeigen Melanie Stallmann Autorin (Kürzel: sta)
Siegfried Borgaes Gestaltung
Wir sind Burgdorf ist ein Magazin des
Dirk Drews Autor (Kürzel: dd)
HAZ NP
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Dirk Jonas über seine ersten 100 Tage als neuer Pastor von St.-Pankratius
Franz G. Rothofer Autor (Kürzel: fgr)
Wir sind Burgdorf liegt in Burgdorf der Aboauflage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse bei. Zudem wird es an viele Haushalte in der Burgdorfer Kernstadt direkt verteilt und ist kostenlos an vielen Auslagestellen erhältlich. Diese Ausgabe ist erschienen am 15. Juni 2013. Die nächste Ausgabe erscheint im September 2013 Redaktions- und Anzeigenschluss: August 2013 Sie erreichen die Redaktion telefonisch unter (05 11) 5 18 30 22 und per E-Mail an: burgdorf@heimat-online.de Ansprechpartner für Anzeigenkunden ist Rainer Schütte, Telefon (0 51 36) 97 81 30, E-Mail: r.schuette@madsack.de Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Produktion: Madsack Medienagentur GmbH & Co. KG, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Günter Evert; Druck: Druckhaus Göttingen, Dransfelder Straße 1, 37079 Göttingen.
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Abitur heute und früher: Wenn Schule und Prüfungsstress passé sind Am 21. Juni werden am Gymnasium Burgdorf die Zeugnisse an mehr als 80 Abiturienten ausgehändigt. Wie blickt ein Abiturient auf seine Schulzeit zurück und mit welchen Erwartungen startet er ins Leben? Und wie war das eigentlich vor 25 Jahren? Was war anders, welche Erinnerungen an die Schulzeit sind noch da, wie waren die Startvoraussetzungen damals? Unsere Autorin Melanie Stall-
mann hat sich mit dem 20-jährigen Kevin Borchert und Matthias Mollenhauer, der vor 25 Jahren sein Abi am Burgdorfer Gymnasium bestand, getroffen und sie danach gefragt.
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Nach erfolgreichem Abi startet Kevin Borchert ein Jahr lang in Kanada durch
„Ich will einfach etwas bewegen, mitgestalten und das, was mich stört, verändern.“
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Schule aus, büffeln ade, stattdessen die große Freiheit erleben – zumindest vorübergehend: Kevin Borchert hat sein Abi quasi schon in der Tasche, wartet derzeit „nur“ noch auf die Noten- und Zeugnisvergabe und die offizielle Entlassung samt Abi-Streich, doch dann geht’s los. „Auf nach Kanada“, lautet die Devise. Denn gemeinsam mit drei Freunden will der 20-Jährige, der einen „sauberen Zweier-Durchschnitt“ erwartet und Englisch als Lieblingsfach bezeichnet, von Vancouver aus zwölf Monate lang den nordamerikanischen Staat erkunden: Per „work and travel“ geht das vierköpfige Team gemeinsam auf Tour, um neue Städte und Leute kennenzulernen und dabei zudem erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Außerdem plant Borchert, in dieser Zeit eine Entscheidung hinsichtlich seiner künftigen Berufslaufbahn treffen zu können. „Dafür war während der Schulzeit einfach überhaupt keine Zeit“, sagt er. Dass es sich dabei um keine „faule Ausrede“ handeln kann, zeigt auch ein Blick auf die zahlreichen Ämter, die der Abiturient mit dem Faible für alte Filme, Musik und das Theaterspiel in den vergangenen Jahren bekleidete: Jahrgangssprecher, Schulsprecher, Mitglied des Schulvorstands und der Schülervertretung. „Ich wollte einfach etwas bewegen, mitgestalten und das, was mich stört, verändern“, sagt er auch mit Blick auf das kategorische Verbot elektronischer Geräte an seinem Burgdorfer Gymnasium, an dem beispielsweise Smartphones ausschließlich im Rucksack aufbewahrt werden dürfen. „Natürlich ausgeschaltet“, verdeutlicht er. Selbst eine Nutzung in den Pausen sei strikt untersagt. Eine Regelung, die für ihn im Zeitalter Neuer Medien völlig unangebracht erscheint, aber dennoch habe er vergeblich gegen eine Lockerung des Verbotes gekämpft. „Die Gründe waren für mich zwar durchaus nachvollziehbar, aber enttäuscht war ich natürlich trotzdem“, sagt er. Schließlich sei es längst an der Zeit, auch im Schulwesen Veränderungen voranzutreiben, die individuelle Kreativität der Schüler zu fördern. „Denn Druck und Sanktionen führen zu unnötigem Stress, Lernunwilligkeit, Angst und Unglück“, ist er überzeugt. „Das habe ich schließlich selbst erlebt.“ Jetzt aber könne er befreit und glücklich in einen neuen Lebensabschnitt starten. „Außerdem erwarte ich mir von der Kanada-Reise, dass ich richtig selbstständig werde“, sagt er mit Blick auf ein wohlbehütetes Zuhause in Heeßel, in dem ihm seine Eltern eine Menge abgenommen und von ihm ferngehalten hätten. „Einerseits eine tolle Erfahrung, immer zu wissen, dass man auf die Familie zählen kann, andererseits wächst damit aber auch zunehmend der Wunsch nach Freiheit und Selbstständigkeit“, gibt er schmunzelnd zu. Umso mehr freue er sich daher auf das große „Abenteuer Kanada“, das er direkt nach dem Abi-Ball antreten wird – wobei es bis dahin hinsichtlich der Organisation von Abi-Streich, -Ball, -Buch und vielem mehr noch eine Menge zu tun gebe. „Doch schon die Motto-Tage in unserer letzten Schulwoche haben einen Riesenspaß gemacht und ich denke, das wird auch zum offiziellen Abschied so sein“, ist Borchert überzeugt. sta
Matthias Mollenhauer schwärmt von einer Phase fernab von jeglichem Druck
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25 Jahre ist es her, dass Matthias Mollenhauer sein Abi erfolgreich am Burgdorfer Gymnasium absolvierte. „Eine tolle und unbeschwerte Zeit fernab von jeglichem Druck“, erinnert sich der 45-Jährige zurück. Denn abgesehen von Büffelei und zeitlich begrenztem Prüfungsstress, „in dem uns die Lehrer aber super zur Seite gestanden haben“, wie er betont, habe es jenseits der Schulmauern wahnsinnig viel zu entdecken gegeben. „Zumal Burgdorf damals noch über eine sehr lebhafte Kneipenszene verfügte“, merkt Mollenhauer mit einem Augenzwinkern an. Selbstredend, dass diese angesichts der umfangreichen Freizeit – die Schule endete noch um 13 Uhr – auch ausgiebig erkundet werden musste. „Aus heutiger Sicht wäre es wahrscheinlich vernünftiger gewesen, sich stattdessen das eine oder andere Buch intensiver zu Gemüte zu führen, um einen besseren Notendurchschnitt zu erzielen, aber diesen Weitblick hatten wir derzeit eben noch nicht.“ Einen festen Berufswunsch aber habe es gegeben: „Polizist wollte ich werden, das stand für mich schon nach einem Schulpraktikum fest“, sagt Mollenhauer. „Ich wollte helfen, beschützen, für Sicherheit sorgen und mit Menschen zu tun haben.“ Also bewarb sich der „frischgebackene“ Abiturient bei der Polizei, zeitgleich aber auch bei der Bundeswehr, um bei den Feldjägern zum Einsatz zu kommen. Dort bekam er die Zusage, absolvierte eine sechsjährige Offizierslaufbahn, nach der er sich im Zuge von Grenzöffnung und damit verbundenem Stellenabbau aber wieder in das „zivile Leben“ verabschiedete. Den vermeintlichen Traumjob als Polizist behielt er zwar weiter im Auge, bewarb sich aber zeitgleich bei unterschiedlichen Kreditinstituten für eine „solide“ kaufmännische Ausbildung. Und hatte nach Zusagen aus beiden Bereichen schließlich sogar die Qual der Wahl, die letztlich zugunsten der Bankausbildung ausfiel. „Die Entscheidung habe ich nie bereut“, betont er. Zumal er nach der Ausbildung das Angebot bekam, in die „Bankenstadt“ Frankfurt zu gehen, und dort eine „hochspannende und vor allem internationale Zeit“ erlebte. „Die Berufssprache war durch den damaligen Einsatzbereich fast ausschließlich Englisch“, sagt Mollenhauer. Dennoch habe er sich nach einem Jahr zur Rückkehr in „heimische Gefilde“ entschieden und ein Angebot der Volksbank Burgdorf-Celle für den Bereich Kundenberatung angenommen. Nach der Fusion zur Hannoverschen Volksbank bot sich Mollenhauer 2009 innerhalb der Bank eine neue berufliche Chance, denn seitdem ist er dort als Pressereferent im Einsatz. „Damit habe ich idealerweise mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt er schmunzelnd. Denn die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Vereinen sei schon immer eine beliebte Freizeitbeschäftigung gewesen, „und außerdem war Deutsch eins meiner Lieblingsfächer, in dem ich zudem die beste Abi-Note hatte“, sagt Mollenhauer. sta
Banker statt Polizist: Matthias Mollenhauer entschied sich für die „solide“ kaufmännische Ausbildung.
„Die Lehrer haben uns super zur Seite gestanden. Es gab auch viel zu entdecken – Burgdorf verfügte über eine sehr lebhafte Kneipenszene.“
1988: Der damalige Schulleiter Dierk Buse (rechts) gratuliert Matthias Mollenhauer zum bestandenen Abitur.
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Der Modesommer 2013 wird bunt In Fehlings „Station-Store“ gehen Frauen und Männer jetzt gemeinsam auf Shopping-Tour
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Bei den Herren ist im Modesommer Farbe angesagt.
Tolle Farben, freche Muster - die textile Sommermode fasziniert.
rst wenige Wochen ist es her, dass Katja und Jörg Fehling ihren neuen Station-Store für Damen und Herren an der Marktstraße eröffneten und damit die eigene „Modefamilie“ näher zusammenrücken ließen. Doch der direkt an das Modehaus angegliederte „Marktplatz“ für Jeans und Sportswear der unterschiedlichsten Labels hat sich schon jetzt als beliebter Anlaufpunkt für Trendsetter etabliert. „Das Geschäft wurde unheimlich toll angenommen und macht deutlich, dass wir mit dem Umzug von der Hannoverschen Neustadt an den hiesigen Standort und der damit verbundenen Zusammenlegung des Damen- und Herren-Angebotes an zentraler Stelle genau den richtigen Weg gegangen sind“, ist Jörg Fehling überzeugt. Zumal die Verkaufsfläche nahezu verdreifacht wurde und damit auch das Sortiment in den unterschiedlichsten Preissegmenten erheblich erweitert werden konnte. So erwarten die Damen in den erfrischend neu gestalteten Räumen Labels wie beispielsweise Vero Moda, Drykorn, Deichgraf, G-Star, Key Largo und Khujo, während die Herren inmitten eines breit gefächerten Sortiments von Hilfiger Denim, Jack & Jones, Levis, Scotch & Soda, Superdry und Time Zone stöbern können – ein unheimlich spannender und begeisternder Marken-Mix, der sowohl bei den Damen als auch bei den Herren für Abwechslung im Kleiderschrank sorgt, vor allem aber neue Akzente setzt. Denn so unterschiedlich Materialien, Formen und Schnitte dabei auch sind, so haben die coolen Tops, Shirts, Blusen, Hemden und Hosen doch eines gemeinsam: Sie faszinieren durch eine Farbenpracht, die selbst an regnerischen Tagen sonnige Stimmung aufkommen lässt. Ganz klar die Nase vorn haben dabei leuchtende Neonfarben, die in Gelb, Orange, Grün oder auch Pink Frau und Mann gleichermaßen begeistern. Kombiniert mit klassischen Jeans, Blazern und Sakkos ergeben sich trendige Sommeroutfits, die den perfekten Auftritt in Business und Freizeit garantieren. Zumal auch im Fehling-StationStore ein kompetentes Berater-Team im Einsatz ist, das Kundinnen und Kunden voller Elan mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Sommer kann also kommen. sta
Katja und Jörg Fehling haben die eigene Modefamilie näher zusammenrücken lassen.
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fehling Station Store Sie erreichen uns an der Markstraße 57, in Burgdorf und unter Telefon (0 51 36) 8886-0.
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s ist hinreichend bekannt: Die Telekommunikation wird immer mobiler. Und das hat nicht nur für das private Miteinander enorme Vorteile, sondern ist vor allem im Geschäftsleben unerlässlich. Doch die schnelllebige und zukunftsweisende Technik sowie die Vielzahl an Tarifen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche und Bedürfnisse machen auch eine kompetente Fachberatung dringend erforderlich, um das wirklich individuell passende Produkt und Angebot zu finden. Für den Privatkunden haben sich die ortsnahen expert-Fachmärkte – insbesondere in Burgdorf und Lehrte – in den vergangenen Jahren längst zum unverzichtbaren Ansprechpartner in sämtlichen Fragen, Problemlösungen und Serviceleistungen rund um das Telefonieren gemacht. Jetzt haben die Telekom-Partnerbetriebe ihr Leistungsspektrum erweitert und stehen auch Geschäftskunden wie Ärzten, expert-Fachberater York Anwälten, Handwerkern, Bürogemeinschaften Franzkowiak im Beratungsgespräch – also selbstständigen Mittelständlern – zuvermit einem Business-Kunden. lässig mit Rat und Tat zur Seite. York Franzkowiak, expert-Spezialist für Telekommunikation, weiß, dass kein zweiter Mobilfunkanbieter über ein derartig komplexes Netz mit hohen Kapazitäten und einer weltweiten Konnektivität zu Cloud-Diensten bei maximalem Übertragungstempo verfügt. Das bestätigen übereinstimmend auch die Institutionen Telekom-Partner expert erweitert Serviceangebot Stiftung Warentest, Connect und Chip. „Mit der LTE-Technik nutzt der Anwender die schnellste mobile Internetverbindung bei geringen Ladezeiten auch sere Berufung“, betonen die expert-Fachberater. Denn in bei größeren Dateien mit perfekter Bild- und Sprachqua- einem detaillierten persönlichen Beratungsgespräch würden lität zum Beispiel für die jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse ermittelt, bevor Videokonferenzen“, ist es konkret an die optimale Auswahl von Geräten und Tader Fachmann über- rifmodellen mit entsprechenden Vorteilen gehe. Und dabei könnten die Kunden enorm von der starken Partnerschaft zeugt. Dennoch oder gera- zwischen expert und der Telekom profitieren. de deswegen sei es „So kann sich der Geschäftskunde zum Beispiel mit dem eine große Heraus- Complete-Premium-Business-Tarif nicht nur ein top Smartforderung, den viel Phone, eine 20-Gigabite-Daten-, Telefon- und SMS-Flat beschäftigten Unter- sichern, sondern auch alle zwölf Monate das aktuellste nehmern sowie de- Handymodell bekommen“, zählt Franzkowiak auf. ren Mitarbeitern und Für individuelle Beratungstermine sind die Experten in den Familien die neues- genannten Fachmärkten erreichbar, stehen den Kunden ten Geräte- und gün- nach Vereinbarung aber auch gern vor Ort zur Seite, um stigste Tarifauswahl maßgeschneiderte Lösungen und eine nachhaltige Bezu vermitteln. „Doch treuung zu gewährleisten, die die Unternehmensabläufe genau darin liegt un- optimieren.
Neue Mobil-Tarife für Selbstständige
„experte“ Maurice Linke präsentiert aktuelle Technik, die begeistert.
expert Burgdorf und Lehrte Sie erreichen uns an der Weserstraße 1 in 31303 Burgdorf, unter Telefon (0 51 36) 8 00 20 und im Einkaufszentrum Zuckerfabrik in 31275 Lehrte, unter Telefon (0 51 32) 88 86 70 sowie unter www.ehg.expert.de im Internet. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.30 bis 19.30 Uhr, Samstag 9.30 Uhr bis 18 Uhr
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Sport vor 20 Jahren: Rolf Linda blickt zurück Unser Mitarbeiter Rolf Linda blickt auf das Sportgeschehen in Burgdorf vor 20 Jahren zurück. Damals im Juni 1993 ... ... wurde mit Willi Messerschmidt der neue Trainer des FußballBezirksklassenvereins TSV Burgdorf vorgestellt. Messerschmidt war vorher bei den SF Anderten und beim SV 06 Lehrte tätig. Er bringt aus Anderten den Torjäger Mike Wrensch mit. Messerschmidt löst bei TSV Jörg Rischbieter ab, der im Laufe der Saison das Amt von Jochen Berg übernahm. ... siegte beim Reitturnier des RuF Otze im schwersten Springen, dem L-Springen mit Stechen, Jörn Lieber (Westercelle) auf Logen vor Tertu Waldschmitt (Kolshorn) auf Luronbeau und Ute Wilmering (RV St. Georg Burgdorf) auf Parsival.
... bezwang der Handball-Bezirks oberligist TSV Burgdorf in einem Testspiel den Peiner Bezirksligisten Arminia Vöhrum mit 20:17. Bester TSV-Schütze war Dirk Pauling mit neun Treffern. ... holte sich bei den Kreismeisterschaften der Leichtathleten in Garbsen in der Altersklasse W14 Nina Fiedler von der TSV Burgdorf den Titel über 75 Meter in 10,16 Sekunden. Ihre Vereinskollegin Lisa Schick gewann im Hochsprung mit 1,45 Meter.
... sorgte der SV Ramlingen/Ehlers– hausen beim eigenen FußballTurnier um den Porta-Pokal für einen Paukenschlag, als der RSE den hohen Favoriten Hannover 96 mit 1:0 besiegte. Das Tor des Tages erzielte Uwe Werner. Im zweiten Spiel unterlag der SV Hertha Otze dem TSV Isernhagen mit 3:6. Olaf Sievers (2) und Heiko Kramkowski trafen für die Herthaner. ... ebenfalls erfolgreich startete der Heeßeler SV in das Porta-PokalTurnier. Mit 2:1 wurde durch Treffer
Sparta Langenhagen mit einem 3:1-Erfolg. Dreifacher Torschütze war Theo Strasser. ... besiegte in einem HandballTestspiel die TSV Burgdorf den Oberligisten TB Stöcken mit 26:21. Bester TSV-Schütze war Stefan Gebauer mit sieben Toren. ... feierte der SV Hertha Otze in der Fußball-Kreisliga ein Schützenfest mit dem 9:0 beim TSV Godshorn. Kramkowski (4), Mumme (2), Hiller, O. Sievers und Lahmann trafen. ... siegte bei den Senioren-Bezirksmeisterschaften der Leichtathlet Hans-Ulrich Titze (TSV Burgdorf) im Kugelstoßen mit 12,56 Meter und im Diskuswerfen mit 38,32 Meter. ... erreichte bei den Tennis-Bezirksmeisterschaften der Jugend Dietmar Hänsel (TSV Burgdorf) in der Klasse Junioren I das Finale. Hier unterlag er allerdings Timm Ohlendorf (TSV Havelse) mit 3:6 und 0:6.
... holte Hans-Ulrich Titze bei den Landesmeisterschaften der Senioren-Leichtathleten gleich vier Medaillen. Er siegte in der Klasse M35 im Speerwerfen ... belegte bei den mit 52,34 Meter, wurde Landes-Golf-MeisterVizemeister im Kugelschaften Ole-Christian Foto: Korte stoßen mit 12,21 Meter Koch (Burgdorfer GC) Mit Block und Kugelschreiber: und Diskuswerfen mit mit 225 Schlägen einen Rolf Linda durchforstet das Anzeiger-Archiv auf der Suche nach den sportlichen Glanzlichtern vergangener Jahre. 39,18 Meter und kam starken dritten Rang. im Hochsprung mit 1,75 Meter auf den dritten Rang. ... gewann beim internationalen von Niclas Mohs und Andreas Fitz ... besiegte der Fußball-Kreisligist Einspännerturnier in Dillenburg UlEintracht Obershagen bezwungen. der Heeßeler SV das Team von ... sorgte Tanja Kratzke (TSV rich Günther (RuF Otze) mit Tochter ... konnte sich die TSV Burgdorf im Sparta Langenhagen II mit 5:0. Burgdorf) bei den deutschen Ulla als Beifahrerin und Pferd San Immenser Turnier um den MTVSchaper (2), Fitz (2) und Kriescher Jahrgangsmeisterschaften im Angelo die S-Geländeprüfung. Cup im Finale gegen den SV Uetze waren die Torschützen. Schwimmen im Jahrgang 1977 für 08 mit 3:0 durchsetzen. Die Tore eine große Überraschung, als sie erzielten Mike Wrensch (2) und ... war bei den Norddeutschen über 200 Meter Brust mit 2:47,20 Theo Strasser. Senioren-Meisterschaften im Minuten den dritten Platz belegen Tennis der 55-jährige Burgdorfer konnte. ... im August 1993 ... Jo Wedig nicht zu bezwingen. Im Finale verwies er den Hamburger ... sahen 300 Zuschauer beim tra... gewann der FC Lehrte das Finale Henning Rückert mit 6:1 und 6:4 ditionellen Heeßeler Sportfest ein ... im Juli 1993 ... um den Porta-Pokal mit 5:3 nach auf den zweiten Rang. Freundschaftsspiel zwischen dem Verlängerung gegen den AusrichHeeßeler SV und einer sogenann... gab es beim Leichtathletikter SV Ramlingen/Ehlershausen. ... bleibt die TSV Burgdorf Spitzenten Schaper-Auswahl. Torjäger Feriensportfest der TSV Burgdorf Ralf Serra zum 1:1, Detlef Gerland reiter der Fußball-Bezirksklasse Andreas Schaper wechselte vom bei der männlichen A-Jugend zum 2:1 und Uwe Werner zum 3:3 nach einem 4:1-Sieg über den SC SV Ramlingen/Ehlershausen als durch Malte Katzorke (1,86 Meter) waren die RSE-Torschützen. Wedemark. Dreimal Ingo Wager Spielertrainer zum Heeßeler SV. und Philipp Hartmann (1,75 Meter) und Mike Wrensch waren erfolgDas Spiel gewann der HSV durch einen Doppelsieg im Hochsprung. reich. Tore von Fitz (2), Gronau, Schaper, Im Stabhochsprung der weiblichen ... überraschte im Fußball-BeH. Schulz, Busch und Hasselmann Jugend siegte Karen Landwehr mit zirkspokal die TSV Burgdorf den mit 7:3. 2,45 Meter. klassenhöheren Bezirksoberligisten
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Jürgen Stern:
Helmut Rahn hat bei uns um die Ecke gewohnt Er nennt sich selbst „Der erste Diener des SV Ramlingen/Ehlershausen“, ist aber so viel mehr. Jürgen Stern gehört seit 20 Jahren dem Vorstand des Fußball-Landesligisten an, und seit 15 Jahren ist er dort als Präsident bzw. Vorsitzender tätig. Und der ehemalige Verlagsleiter der Verlagsgesellschaft Madsack ist ein wahrer Glücksfall für den RSE, wie die Ramlinger genannt werden. Nicht zuletzt unter seiner Regie hat sich zusammen mit seinen Mitstreitern in Ramlingen viel Positives getan. Herausragend dürfte die Integrierung des sogenannten Porta-Pokal-Turniers sein, das in diesem Jahr vom 15. bis 28. Juli bereits zum 26. Mal ausgetragen wird. Unser Mitarbeiter Rolf Linda sprach mit Jürgen Stern. Herr Stern, wann haben Sie Ihre Liebe zum Fußball entdeckt? Schon als Kleinkind. Ich hatte sieben Geschwister, die alle sportlich tätig waren. Einige spielten Handball, andere Fußball. Als Kind stand für mich der Fußball im Ruhrgebiet im Mittelpunkt, gespielt wurde zumeist auf der Straße. Haben Sie selbst aktiv gespielt? Ja, ich habe bei TuS Essen-West 81
im Mittelfeld gespielt. Dort begann ich mit sieben Jahren, als ich 20 wurde, habe ich beruflich bedingt aufgehört. Seitdem arbeite ich bei der Zeitung. Welche Vorbilder gab es damals? Das war ganz klar Helmut Rahn, der bei uns um die Ecke gewohnt hat. Es war ähnlich wie im Film „Das Wunder von Bern“, wir haben Rahn angefeuert und verehrt. Welches waren Ihre Lieblingsvereine? Das war noch vor TuS Essen-West 81 das Team von Rot-Weiß Essen. Die wurden 1955 Deutscher Meister, und ich kann Ihnen noch heute die Mannschaftsaufstellung nennen. Haben Sie damals Autogramme gesammelt? Ehrlich gesagt: nein. Das war mir nicht so wichtig. Wir haben die Spieler einfach bewundert. Welches Fußballereignis hat Sie in jungen Jahren neben der Meisterschaft von Rot-Weiß Essen besonders beeindruckt? Mit Sicherheit die Weltmeisterschaft 1954. Unsere ganze Familie saß vor dem Radio und hörte der Reportage von Herbert Zimmermann zu. Als Rahn dann das 3:2 schoss, sind wir alle rausgelaufen und haben den Siegtreffer nachgespielt. Ich durfte Helmut Rahn sein. In der „Westdeutschen Allgemeinen“
hieß die Schlagzeile: „Rahn dribbelt, täuscht, schießt – Deutschland ist Weltmeister“. Wie kamen Sie ausgerechnet zum SV Ramlingen/ Ehlershausen? 1976 bin ich beruflich aus dem Ruhrgebiet nach Hannover zu Madsack gewechselt und 1979 nach Ehlershausen gezogen. Mein Sohn war damals sechs Jahre alt und spielte bei „Poldie“ Pietsch in der Ramlinger F-Jugend. Ich habe mit geholfen und Spieler zu Auswärtsspielen gefahren. So bin ich dann langsam in den RSE hineingewachsen. Was zeichnet den RSE denn aus? Der RSE war zu der Zeit ein von Alfred Runge seriös und visionär geführter Verein. Es gab klare Zielvorstellungen, die dann konsequent verfolgt wurden. Runge war ein Glücksgriff für den Verein, ein Vorbild für alle Ehrenamtlichen. Wer kam auf die Idee mit dem Porta-Pokal? Das war wohl meine Idee. Ich war mit Hermann Gärtner, dem Porta-Boss, befreundet, und zusammen entstand das Gebilde Porta-Pokal. In diesem Jahr folgt die 26. Auflage dieses Turniers. Konnten Sie damals damit rechnen, so eine lange Partnerschaft einzugehen? Natürlich nicht. Seit rund zehn Jahren verhandeln wir jedes Jahr neu um eine Verlängerung. Ich kann Ihnen aber sagen, auch die 27. Auflage im kommenden Jahr ist bereits gesichert. Was ist Ihnen in den bisherigen 25 Turnieren besonders haften geblieben? Da brauche ich nicht lange zu überlegen, das war im vergangenen Jahr. Was da alles schieflief, wie zum Beispiel die Wetter-Widrigkeiten, ein SpielAbbruch und das Endspiel, das erst zwei Tage später ausgetragen werden konnte. Der RSE spielte, als Sie kamen, auf Kreisebene, jetzt ist der Klub eines der Aushängeschilder im ehemaligen Landkreis Burgdorf. Wie war so eine Entwicklung möglich? Der Kern des Vorstands ist seit Jahren fast unverändert, dies spricht für Kontinuität. Wir haben nie mehr ausgegeben, als wir eingenommen haben. Unter Trainer Kurt Becker haben wir einen erheblichen Schub nach oben gemacht, die starke Vorarbeit als Coaches leisteten Achim Ritter und Manfred Fricke. Becker ist ein RSE-Verrückter, der sich leidenschaftlich einsetzt und auch auf die Jugend baut.
Foto: Annika Kamißek
Wie lange wollen Sie denn noch dem RSE vorstehen? Im April wurde ich noch einmal für zwei Jahre als Vorsitzender gewählt. In die weitere Zukunft will ich nicht schauen.
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Die Schloßstraße in Zahlen Länge in Metern: etwa 200 Meter höchste Hausnummer: 20 gemeldete Anwohner: 36 Zahl der Gewerbebetriebe: 5 Ausbau der Schloßstraße: 2012 ist der Ausbau der westlichen Schloßstraße zwischen Post- und Mühlenstraße im Zuge des Stadtstraßenumbaus erfolgt. Ein weiterer Ausbau der östlichen Schloßstraße ist derzeit nicht geplant. Google-Treffer: mit „Schloßstraße“ und „Burgdorf“: 263 000 Nächste Spielplätze: Spielpunkte Grünanlage am Wall, Abenteuergelände, Spielplatz und Fühlpfad im Stadtpark, Spielplatz Senator-Hilmer-Straße angrenzende Straßen (von West nach Ost): Spittaplatz, Mühlenstraße, Poststraße, Wächterstieg und Schützenweg Besonderheiten: Vor dem Haus mit der Nummer 10 erinnert ein „Stolperstein“ an die 1879 geborene Henriette Gumperz, die dort bis zu ihrer Deportation am 24. November 1942 gelebt hat. In Auschwitz ist die Burgdorferin drei Tage später im Alter von 85 Jahren ermordet worden. Die Installationen der zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatten, in denen Name, Geburt, Tag der Deportation, Todestag und Todesort eingehämmert sind, wurden vom Arbeitskreis „Gedenkweg 9. November“, dem alle Kirchengemeinden der Stadt, der Kulturverein Scena und Einzelpersönlichkeiten angehören, initiiert.
Meine Straße (Folge 7):
Schloßstraße
Als die Diplomaten im Schloss tagten Der Freizeithistoriker Dieter Heun hat die Burgdorfer Stadtgeschichte in vielen Publikationen beleuchtet und weiß, wer sich früher in der Schloßstraße tummelte. Nachdem das Burgdorfer Schloss in seiner wechselhaften Geschichte mehrfach – zuletzt im Dreißigjährigen Krieg – zerstört wurde, ließ es der Herzog Friedrich von Lüneburg ab 1641 wieder aufbauen. Zwischen 1659 und 1705 nutzten die welfischen Herzöge den herrschaftlichen Bau als Jagdschloss und Tagungsort. Nach dem Wechsel des „Heideherzogs“ Georg Wilhelm von Hannover nach Celle im Jahr 1665 kamen im Burgdorfer Schloss sogar hochrangige Vertreter
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der Welfenherzöge zu Hauskonferenzen zusammen, um die Politik der drei welfischen Fürstentümer zu besprechen und abzustimmen. Damit stand Burgdorf auch im Fokus der europäischen Diplomatenszene, denn zahlreiche Botschafter berichteten ihren Regierungen in Den Haag, Kopenhagen, London, Paris, Stockholm und Wien über die in Burgdorf geführten Verhandlungen. Später wurde das Schloss Verwaltungs- und Gerichtssitz für das Amt Burgdorf und ab 1885 für den Landkreis Burgdorf. Die zum Schloss führende Straße hieß – wegen der in der Nähe gelegenen Burgmühle – anfänglich Mühlendamm. Als solche wird sie 1651 in
einem Bericht des Amtmanns Wilcken Becker erwähnt. In einem Stadtplan aus dem frühen 18. Jahrhundert wurde sie jedoch mit „Mühlenstraße“ bezeichnet, die aber nicht mit der heutigen Mühlenstraße identisch ist. Wann die Straße ihren jetzigen Namen „Schloßstraße“ erhalten hat, ist nicht mehr festzustellen. Es muss nach Meinung von Heun aber vor 1872 gewesen sein. Heute ist die Schloßstraße von liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern geprägt. Und auch wenn im Laufe der Jahre in vielen Nischen moderne Neubauten entstanden sind, hat sich die Schloßstraße ihren ganz eigenen Charme bewahrt. tp
Foto: Sonja Trautmann
Frankfurter Kranz in Omas guter Stube 20 Landfrauen betreiben in der Schloßstraße seit mittlerweile 13 Jahren gemeinsam die Bäuerinnenbackstube. Einen eigenen Hof betreiben die 20 Gesellschafterinnen der Bäuerinnenbackstube in der Schloßstraße an der Ecke Wächterstieg mit ihren Familien zwar längst nicht mehr alle, die Lust am Backen und Kochen für einen großen Tisch voll mit hungrigen Mäulern ist jedoch geblieben. „Für Frauen gibt es in der Landwirtschaft heute häufig gar nicht mehr so viel zu tun, und so haben wir uns im Jahr 2000 zusammengetan und das Café gegründet“, erzählt Ingrid Müller. Die 58-Jährige hat auf dem eigenen Bauernhof in Obershagen eine Profiküche eingerichtet, ebenso wie eine weitere Gesellschafterin. Dort werden von den fleißigen Landfrauen täglich beste Zutaten zu traumhaften Torten verarbeitet. „Ob Schwarzwälder Kirsch, Frankfurter Kranz oder Apfel-Sekt-Torte – wir backen zehn davon am Tag, am Wochenende auch schon mal das Dreifache“, sagt Ingrid Müller. Die Aufgaben der Frauen, die jüngste ist 48 Jahre alt, die älteste über 70 Jahre, sind in Buchführung oder Backen, Bedienen oder das Verwalten von Bestellungen klar unterteilt. Die rund 60 begehrten Plätze sind vor allem nachmittags schnell belegt. „Der Großteil unserer Gäste ist zwar schon älter, doch auch viele junge Familien haben unser Café entdeckt und fühlen sich hier ein bisschen wie in Omas guter Stube“, erzählt Ingrid Müller. tp
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Mit Fragen zu Burgdorf!
Garbsen
Waagerecht
Das Burgdorf-Rätse l
1 vornehm fĂźr: wohnen (8) - 5 Unterhaltungsmagazin (7) - 10 BĂźrger des Staates Israel (7) - 11 Gesamtergebnis (8) - 12 Tradition fĂźr unverheiratete 40-Jährige: Ritt auf dem ... (4) - 13 Ladentisch, Schanktische (6) - 14 groĂ&#x;er Mensch, Gigant (4) - 16 ungebraucht, wie hergestellt (9) - 17 nicht wirklich (6) - 18 Dieb, Wegelagerer (6) - 19 Gerät zum Transport von getrocknetem Gras (8) - 21 Redewendung: ..., Pattensen, Paris (5) 22 Osteuropäer (5) - 23 englisch: Bild (5) - 25 Zeitabschnitt, Stadium (5) - 33 endogene, biochemische Botenstoffe, die die Information von einer Nervenzelle zur anderen Ăźber die Kontaktstelle der Nervenzellen weitergeben (16) - 34 abgelegene Gegend (6) - 35 FĂźrsorge, Obhut (9) - 37 Lutz Philipps ist erster ... in Burgdorf (8) - 38 Abschlag beim FuĂ&#x;ball (7) - 42 an der StraĂ&#x;e Am ... stehen alte Häuser, die 1809 von dem groĂ&#x;en Feuer in Burgdorf verschont geblieben sind (9) - 44 bei der Lotterie gibt es Gewinne und ... (6) - 45 Stadt in Ostfriesland (4) 46 Verbrauchermesse in Hannover, frĂźher Hausfrauenmesse genannt (4) - 47 SĂźdfrucht (6). Senkrecht 1 am ... in Hannover stehen die Nanas (9) - 2
MĂźnzen, Uhren
GroĂ&#x;e Auswahl - k
Zweig der Landwirtschaft, Bodennutzung (9) - 3 Abscheu (4) - 4 Auswanderer (8) - 6 Universitätsstadt bei Bremen (9) - 7 Fumoir, die Deutsche Bahn schaffte es 2007 ab (13) - 8 FuĂ&#x;ballverein aus Hannover, der in der Oberliga spielt (7) - 9 gemĂźtlicher Raum in der Eltzer WassermĂźhle (8) - 15 Hast (4) - 20 nach einem Dichter benannte StraĂ&#x;e in der Burgdorfer Kernstadt (7) - 24 durch Pilze verursachte Pflanzenkrankheit (7) - 26 HimmelskĂśr- per, Zeitschrift (5) - 27 nicht anfällig (10) - 28 Hauptstadt Angolas (6) - 29 Stadtteil Hannovers, in dem die Christuskirche zu finden sind (9) 30 Bewohner eines europäischen Inselstaats (3) - 31 Stadt in der niederländischen Provinz Drenthe (5) - 32 macht man im FrĂźhling im Garten (8) - 36 die Burg HeeĂ&#x;el ist im WaldstĂźck HeeĂ&#x;eler ... zu finden (6) - 39 Gegenstand eines Aufsatzes (5) - 40 Burgdorfer Kulturverein (5) - 41 Sängerin aus Hannover: ... Meyer-Landrut (4) - 43 Fluss, der an Obershagen vorbeiflieĂ&#x;t (3).
leine Preise
AuflĂśsung auf Seite 30. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss.
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Damned Lizard
Pale
Tumble Dry
Das JohnnyB. kehrt zu den musikalischen Wurzeln zurück Seit Jahrzehnten ein Muss für Rockmusiker und Musikfreunde in der Region ist das JohnnyB.: Im Probenraum im Keller schraubt der Nachwuchs an Qualität und hofft auf den ersten großen Auftritt beim Oktobermarkt, während Profis wie Emil Bulls und Mindvise die Stimmung bei Konzerten wie dem legendären Springrock anheizen. Alles begann in den späten achtziger Jahren, als der damalige Leiter im Haus der Jugend, Gerald Guskowski, mit dem Musikcafé JohnnyB. neue Schwerpunkt setzte und damit offene Türen einrannte. „Lifemusik war begehrt, Klubs gab es kaum“, sagt Oliver Bartelt, Vorsitzender der Musikerinitiative Rockhouse, Bassist der Formation Elephant Walk und JohnnyB.Urgestein. Damals habe man sich kaum retten können vor Besuchern: „Vor dem Haus standen reihenweise Autos aus Braunschweig und Göttingen. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen.“ Die Veranstaltungen wuchsen, der Saal war stets voll. Auch Bands, die auftreten wollten, standen Schlange: „Ich habe jeden Abend mindestens drei Stunden lang Demotapes gehört“, erinnert sich Bartelt. Lokale Größen wie Liquid Brain und Famouse Goose gehörten trotz dieser Bewerberflut stets fest dazu. Den hausinternen Auftrittsrekord hielten jedoch Damned Lizard, eine mittlerweile vergessene Heavy-Metal-Formation aus dem beschaulichen Steinwedel. Doch die Zeiten ändern sich. „Mittlerweile haben wir schon Probleme,
Oliver Bartelt, Vorsitzender der Initiative Rockhouse, plant Konzert im Café – mit Flair und ohne technischen Aufwand.
Leute aus Hannover anzusprechen“, sagt Bartelt. iPhone und Internet, aber auch die boomende Klubszene im Umland sorgen konstant für Besucherrückgänge. Deshalb will Bartelt, der gemeinsam mit Dennis Lohrfink für die Konzertplanung im Jugendkulturhaus verantwortlich zeichnet, zurück zu den Wurzeln. Er plant überwiegend Konzerte im Café. Und zwar ohne großen technischen Aufwand, dafür mit Flair: „Da ist es schon mit 30 bis 50 Leuten richtig nett.“ Besucher gehen bei freiem Eintritt kein Risiko ein, können sich auch mal auf unbekannte Musikgefilde einlassen. Das Plus für die Musiker: „Man ist nah dran am Publikum, kann interagieren“ – etwas, das sich laut Bartelt im großen Saal mit seinen hellen Scheinwerfern eher schwierig gestaltet. Kostprobe gefällig? Am Freitag, 20. September, spielen ab 20 Uhr die Whiteroom- und die Cold-Dog-Band zu einem Bluesabend auf. Weiterhin im Saal über die Bühne gehen sollen auf jeden Fall Springrock und No Sleep Until Christmas. Doch auch hier plant Bartelt mit deutlich abgespecktem Line-up. „Vier bis fünf Bands, die vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein spielen, sind unglücklich“, findet er: „Wer arbeitet, kommt nicht vor neun. Jugendliche treffen sich zwar eher, sind aber auch nicht früher da.“ Damit es genügend Zeit für Umbauten gibt und alle genügend Publikum und Spielzeit haben, sollten es nicht mehr als zwei Gruppen sein, meint der Macher. ks
Live at the JohnnyB. 1996 entstand sogar eine CD mit KonzertMitschnitten. „Live at the JohnnyB.“ heißt diese Rarität. Auf ihr sind neben immer noch existierenden Bands wie Bed Booster und Elephant Walk auch erste Kostproben von den aufstrebenden Talenten Tobias Fuhrmann (damals Tumble Dry) und Jens Eckhoff (gemeinsam mit Stefan Kreutzfeld als Pale) zu hören. Mittlerweile trommelt Fuhrmann bei Unzucht, Eckhoff hat sich als Jean-Michel Tourette von Wir sind Helden einen Namen gemacht. ks
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Sommerlicher E Modehit Flip Flops nach Maß werden zur Wohltat für den ganzen Körper Die Leistungen im Überblick • Individuelle orthopädische Maßschuhe • Einlagen nach Computer-Digitalisierung • Plantare Fußdruckmessung • Laufanalyse • Schuhreparatur • Zurichtung nach Rezept • 4D-Rückenvermessung Orthopädie Rentz • Bandagen Schmiedestraße 35 • Kompressionsstrümpfe 31303 Burgdorf Telefon (0 51 36) 14 40 • Reparatur-Service www.rentz-shop.de • Medizinische Fußpflege
in Blick in die Schaufenster des Einzelhandels hat es längst deutlich gemacht: Der Modefrühling und –sommer 2013 wird bunt. Die Designer haben wieder einmal alles gegeben, um abwechslungsreiche und frische Outfits zu kreieren. Echte Trendsetter in Sachen Schuhe können jetzt aber auch selbst kreativ werden, um ihrem Auftritt eine ganz persönliche Note zu verleihen: Flip- Flops „Made by Rentz“ sind angesagt. Denn rechtzeitig zum Sommerbeginn hat das vor mehr als 20 Jahren eröffnete Fachgeschäft für Orthopädie-Schuhtechnik an der Schmiedestraße 35 seine Produkt- und Leistungspalette erweitert und bietet jetzt auch die Fertigung der praktischen Zehensandale nach Maß an. Zumal die vermeintlich bequemen „Leisetreter“ bei sommerlichen Temperaturen aus keinem Kleider- oder Schuhschrank mehr wegzudenken sind und sich längst ihren festen Platz in der Modewelt geschaffen haben. Durchaus „salonfähig“ werden sie von Frau und Mann gleichermaßen gern getragen und sind zu Jeans und Bermuda genauso denkbar wie zu Sommerkleid und sportlichem Flatterrock. Allerdings ist beim alltäglichen „Marsch“ in den flachen Schlappen auch Vorsicht geboten: „Der Fuß ist einer der sensibelsten Körperteile, das täglich ohnehin extremsten Belastungen ausgesetzt ist“, weiß Rentz. Auf den flachen Sohlen ohne Fußbett arbeiteten Muskeln und Gelenke aber völlig anders als gewöhnlich, und so könnte häufiges Tragen schmerzhafte Konsequenzen im ganzen Körper haben. Wer aber dennoch nicht auf die geliebten Flip-Flops verzichten möchte, sollte auf die „gesunde“ Alternative aus dem Fachgeschäft setzen: „Wie bei herkömmlichen Schuhen nach Maß werden auch die Zehensandalen individuell an den jeweiligen Fuß angepasst“, erläutert der Experte, der in Edemissen (Kreis Peine) ein weiteres Geschäft betreibt. Dafür wird per modernen Computer-Scan zunächst ein detailliertes Fußbild angefertigt, auf dessen Grundlage in der hauseigenen Werkstatt schließlich Schritt für Schritt die Konstruktion der flippigen Zehensandale inklusive bequemem Fußbett erfolgt. Das sogenannte „Finish“, also
17 Schritt für Schritt zum Flip-Flop nach Maß: An erster Stelle steht das Scanning der Füße.
die millimetergenaue Anpassung des Zehenstegs und entsprechender Riemchen, erfolgt dabei direkt am Fuß des Kunden. Beim jeweiligen Design sind den künftigen Besitzern kaum Grenzen gesetzt, denn sowohl die Höhe und Beschaffenheit der Sohlen als auch deren Farben sind frei aus einem breit gefächerten Angebot wähl- und kombinierbar. „Egal, ob in schlichtem Schwarz, Braun oder auch in schrillen Sommerfarben inklusive Streifenmuster – erlaubt und möglich ist schlichtweg alles, was gefällt“, sagt Rentz. Hinzu kommen Zehenstege in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Musterungen, sodass jedes Paar garantiert ein Einzelstück in unverwechselbarem Design wird. „Das Wichtigste ist allerdings, dass der qualitativ hochwertige Schuh nach Maß Fehlhaltungen von Füßen und Gelenken sowie Verspannungen vermeidet und damit eine Wohltat für den gesamten Körper ist“, betont der Orthopädie-Experte. Denn die Fußgesundheit müsse bei allem Sinn für den modischen Schick im Mittelpunkt stehen. Schließlich sei hinreichend bekannt, dass viele Beschwerden, die im Körper auftreten, ihren Ursprung in den Füßen hätten. Angefangen bei Knie-, Hüft-, Rücken-, Schulter- und Nackenbeschwerden reicht das Spektrum dabei über Muskelverspannungen und -krämpfe bis hin zu Kopf- und Kieferschmerzen. „In den meisten Fällen kann eine orthopädiefußtechnische Fußversorgung – zum Beispiel in Form von Einlagen – den Beschwerden erfolgreich entgegenwirken“, weiß Rentz. Zumal er zur individuellen Fertigung nicht nur auf den präzisen Computer-Scan des Fußes, sondern auch auf den vierdimensionalen Rücken-Scan setzt, der sowohl die Körperhaltung als auch die Wirbelsäule und entsprechende Deformierungen analysiert. „Auf diesem Weg können Fehlhaltungen detailliert ermittelt und ausgeglichen werden“, betont der Meister für Orthopädie- und Schuhtechnik, der zudem als Referent bei nationalen und internationalen Workshops im Einsatz ist. Schließlich sei es Ziel seiner Arbeit, Betroffenen einen beschwerdefreien Gang und Alltag zu ermöglichen. Daher gehören in dem zertifizierten Unternehmen, das bei allen Kostenträgern zugelassen ist, neben der Fertigung individuell angepasster Einlagen und handgefertigter Maßschuhe beispielsweise auch Bandagen und Kompressionsstrümpfe zum Angebot. Hinzu kommen die plantare Fußdruckmessung, die Laufanalyse, ein breit gefächertes Angebot an modischen und gleichzeitig bequemen Markenschuhen sowie der Reparatur-Service in der hauseigenen Werkstatt. Darüber hinaus hat sich Ehefrau Heike als Podologin auf die medizinische Fußpflege spezialisiert, um das Spektrum rund um den gesunden Fuß und Gang zu komplettieren. sta
Nach dem Computer-Scan des Fußes wird in der hauseigenen Werkstatt zunächst der Rohling gefräst, der Schritt für Schritt zur Zehensandale wird.
Beim „Feinschliff“ von Fußbett und Einlagen sind handwerkliches Können und Fingerspitzengefühl gefragt.
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Alfred Peters:
Der handballverrückte Wahl-Burgdorfer im Porträt Dass die Handwerker der TSV Hannover-Burgdorf seit 2009 erstklassig um Punkte kämpfen und mittlerweile in der nächsten Saison sogar das internationale Parkett betreten dürfen, ist bei einer oberflächlichen Analyse zweifellos das Hauptverdienst von Bernd Gessert. Klar doch, finanziert der geschäftstüchtige wie sportbegeisterte Wahl-Burgdorfer seit über einem Jahrzehnt aus seiner Privatschatulle mit horrenden Summen maßgeblich den Leistungssport à la Burgdorf.
ebenfalls motivierten Mitstreitern Fritz Busse, Schorse Werner, Helmut Heine und Helmut Sengespeick. Gesagt, getan. Auf der Platte wurde die Aufbruchstimmung durch die Verpflichtung eines gewissen Theo Tiarks beschleunigt. Der wurde vom Lehrter SV abgeworben und war als neuer Spielertrainer verantwortlich dafür, dass die TSV Sprosse für Sprosse auf der Aufstiegsleiter klettern durfte. „Der Theo hat dabei maßgeblich mitgewirkt“, stellt Peters fest.
Stimmt, ein ernst gemeinter Widerspruch ist nicht sinnvoll. Wirklich? Bei einem Blick in den Rückspiegel der Handball-Historie à la Burgdorf kann aber auch das nicht verdrängt werden: Es gab viele, viele Jahre, in denen kaum einer anzutreffen war, als es galt, ernsthaft wie effizient Verantwortung zu übernehmen. Zu diesen Zeitgenossen gehört unstrittig Alfred Peters. Der in Schillerslage beheimatete Landwirt a. D., passionierte Waidmann und Mitglied der TSV GmbH hat sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass sein Verein eines Tages im Oberhaus des Deutschen Handball-Bundes landen sollte.
Ein weiterer Meilenstein: Als es Ende der achtziger Jahre bei der TS Großburgwedel nicht mehr ganz so rund lief, verhalf Peters der Burgdorfer Handball-Ikone Hanno Staab zu einem Comeback. Der Versicherungskaufmann hatte wie Tiarks ebenfalls ein glückliches Händchen und begleitete seinen Klub als Spielertrainer und später auch als Handballchef in den Außenbereich der nicht mehr ganz so lupenreinen Amateurszene. „Mein Ziel war eigentlich die Regionalliga“, stellte der rüstige Rentner fest, der mit seiner Tochter Sandra und Schwiegersohn Heidmar Felixson auf seinem fast 200-jährigen Gehöft unter einem Dach lebt.
Alfred Peters erinnert sich an seine ersten Gehversuche bei der TSV: „Der Handballsport bildete bei der TSV nur eine kleine Sparte, zählte nur 143 Mitglieder. Unsere erste Mannschaft spielte nur in der 1. Kreisklasse.“ Und vor etwa fünf Jahren, als er den Stab des Handballchefs an Georg Müller übergab und zum Ehrenvorsitzenden der TSV gekürt wurde, zählte die TSV-Abteilung 550 Mitglieder sowie 30 Mannschaften.
Mit großer Genugtuung registriert der 75-Jährige, dass sein Klub nicht nur in dieser Region hinter König Fußball die Kronprinzenrolle erobert hat. „Das soll so bleiben, das ist unser Ziel“, sagt Peters. „Es wird bei uns daran gearbeitet, noch besser zu werden“, blickt er in die nahe Zukunft – und träumt möglicherweise davon, dass sein Klub eines Tages den etablierten Klubs aus Kiel, Flensburg oder Hamburg im Kampf um einen ChampionsLeague-Platz ernsthaft Paroli bieten kann – was doch gewiss ganz im Sinne von Hauptsponsor Bernd Gessert wäre ... fgr
Zur Person Peters erwarb beim TuS Bergen als Mittelläufer erste sportliche Meriten und war bereits mit 17 Jahren als A-Jugendlicher im Seniorenbereich für den TuS in der Heideliga am Ball. Im Reitsport war er ebenfalls aktiv. Über die Landjugend lernte er seine (inzwischen verstorbene) Gattin Rosemarie Warmbold kennen, die er im Dezember 1967 zum Traualtar führte. Als sogenannter Zugereister machte sich der Experte für Bodenbearbeitung bei den „Eingeborenen“ aus Schillerslage und Umgebung schnell einen Namen und widerlegte sozusagen im Handumdrehen die These, dass nur die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln einfahren dürfen. Die sind wie der Spargel und die Zuckerrübe Peters‘ Steckenpferde. Mit 14 zugekauften Hektar Anbauflächen setzte er nach eigenem Bekunden ein eigenes Denkmal. 1974 Eintritt bei der TSV Burgdorf, deren Handball-Sparte seinerzeit der ehemalige Nationalspieler Günther Staab vorstand. Peters war insgesamt 25 Jahre im TSV-Führungsteam tätig, davon zwei Dekaden an vorderster Front. Bei der Volksbank Burgdorf trug Peters ebenfalls als Mitglied des Verwaltungsrates Verantwortung.
„Alfred hat großen Anteil an unserem sportlichen Erfolg; er ist bei uns in die Bresche gesprungen, als es um die Abteilung äußerst kritisch gestanden hatte“, stellt mit großem Nachdruck Ulrich Karos, der Gesamtchef des Burgdorfer Großvereins, fest. „Alfred hat bei uns immer ein großes Engagement bewiesen, was immer noch der Fall ist – und er hat auch Dinge getan, die nicht gerade selbstverständlich sind. Solche Typen von seinem Format stehen jedem Klub gut zu Gesicht“, schreibt der oberste TSV-Boss in Peters’ Stammbuch. „Wir wollten in Burgdorf den Handball forcieren“, lautete seinerzeit die Devise bei Peters
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Stolzes Handballtrio: Alfred Peters (rechts) betrachtet mit Tochter Sandra und Schwiegersohn Heidmar ein altes Mannschaftsfoto, auf dem der TSVEhrenvorsitzende im Dress des TuS Bergen zu sehen ist. Auf dem kleinen Foto sitzt Peters vorne links.
Von Ramlingen in die Bundesliga: Melissa Verseck steigt mit dem Reserveteam des VfL Wolfsburg in die Zweite Liga auf Als der VfL Wolfsburg in Berlin das Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon bei den FuĂ&#x;ballfrauen bestritt, verfolgte Melissa Verseck aus Ehlershausen zusammen mit der zweiten Mannschaft des VfL im CinemaxxKino der Volkswagenstadt das Gipfeltreffen auf europäischer Ebene – und freute sich Ăźber den groĂ&#x;en Erfolg ihrer Vereinskolleginnen. Die 21-Jährige, die beim SV Ramlingen/Ehlershausen zum ersten Mal als F-Juniorin unter der Regie von Trainer Frank Hennesen die FuĂ&#x;ballschuhe schnĂźrte und danach bis zu den C-Junioren an der Seite der FuĂ&#x;ball-Jungen DurchsetzungsvermĂśgen erlernte, hat in dieser Saison ihren ersten Vertrag im FrauenfuĂ&#x;ball bei der Reserve des VfL abgeschlossen. NatĂźrlich hätte die Mittelfeldspielerin gern ihren Traum erfĂźllt, wie ihre Mannschaftskameradinnen aus der Bundesliga die wertvollste Trophäe im europäischen FrauenfuĂ&#x;ball auch in Empfang nehmen zu kĂśnnen. Doch Melissa Verseck, die schon in der zweiten Liga fĂźr den MTV Mellendorf am Ball war, kann sich auch Ăźber einen schĂśnen Erfolg freuen: Mit dem Regionalligateam des VfL gelang ihr auf der Postion der defensiven Mittelfeldakteurin souverän die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die zweite Bundesliga. „Ich traue Melissa noch viel zu. Sie hat einen gesunden Ehrgeiz, ist sehr präsent auf dem Spielfeld und hat sich aufgrund ihrer Zweikampfstärke und guten Technik sofort einen Stammplatz erkämpft“, be-
tont ihre Trainerin Petra Damm. Die 48-malige Nationalspielerin bedauert jedoch, dass Melissa Verseck die Endphase der Meisterschaft und das NFVPokalfinale Anfang Juni nicht bestreiten konnte. Die in Ehlershausen beheimatete, angehende Heilerziehungspflegerin hat nämlich der sogenannte Super-GAU im Kicker(innen)leben getroffen: Sie erlitt im Spiel gegen den TSV Helmstedt einen Kreuzbandriss. „Es geht aber schon wieder aufwärts. Dreimal in der Woche absolviere ich beim VfL das Reha-Programm. Ich habe jetzt sogar schon leichte Läufe absolviert und werde bald mit der Ballarbeit beginnen“, zeigt sich die zurzeit einzige Zweitliga-FuĂ&#x;ballerin aus den hiesigen Gefilden optimistisch. Zwar hat die Berufsausbildung am Diakonie-Kolleg Priorität, doch vielleicht lässt sich der Wunsch von einer Profikarriere noch realisieren. Die familiären Gene fĂźr das „Balltreten“ auf hĂśherer Ebene sind durchaus gegeben: Vater Klaus Verseck schaffte es bei der TSV Burgdorf bis in die Niedersachsenliga, Onkel GĂźnter „Murkel“ Verseck Ăźber die TSV Burgdorf gar bis zur Regionalliga beim TuS Celle. Mit dem FuĂ&#x;ball verbunden ist auch ihre Mutter Bettina, die beim RSE als zweite Jugendwartin zum Vorstand zählt. „Ich habe noch groĂ&#x;e Ambitionen und hoffe, meine Chance nutzen zu kĂśnnen“, betont Melissa Verseck, die hofft, dass ihr Traum von der Eliteliga in ErfĂźllung geht. dd
Mit diesem Team steigt Melissa Verseck (vordere Reihe, erste von rechts) in die Zweite FrauenfuĂ&#x;ball-Bundesliga auf. Hinter ihr steht Trainerin Petra Damm.
Sudoku Tragen Sie die Zahlen
123456789 so in das Gitter ein, dass jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3x3-Kasten nur einmal vorkommt. AuflĂśsung auf Seite 30.
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Vorsicht bei Schädlingsbefall Raiffeisenmarkt hält für jedes Problem das passende „Heilmittel“ parat
Arndt Simon berät Kunden bei der Wahl des optimalen Schädlingsbekämpfungsmittels.
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er Sommer rückt näher, die Pflanzzeit ist weitestgehend beendet und die Natur beginnt, sich von ihrer farbenfrohen Seite zu zeigen. Doch mit der blühenden Pracht im eigenen Garten machen sich oftmals leider auch ungeliebte Schädlinge breit: „Angefangen bei Blattläusen und Blattrollwespen reicht das Spektrum dabei über Schnecken, Ameisen bis hin zu Pilzen wie beispielsweise Mehltau“, zählt Arndt Simon, Leiter des Burgdorfer Raiffeisenmarktes, auf. Generell scheint vor dem Befall kein Garten, keine Pflanze geschützt. Zumal die Wirkung prophylaktischer Behandlung in Form von Spritzmitteln beispielsweise stark witterungsabhängig ist. Denn schon ein Regenschauer kann den Spritzbelag von der Pflanze spülen, ohne dass sie das Mittel bereits aufgenommen hat. Umso wichtiger sei es daher, bei ersten Anzeichen von einem Schädlingsbefall, wie beispielsweise klebrige oder sich einrollende Blätter oder auch ein weißer Belag auf der Pflanzerde, blitzschnell zu handeln. „Denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Mittel, die der Ausbreitung von Insekten und Pilzen erfolgreich entgegen wirken“, weiß Simon. Doch Hobbygärtner sollten vor der Anwendung unbedingt die kompetente Beratung im Fachgeschäft in Anspruch nehmen. Schließlich nutze der beste Schädlingsbekämpfer nichts, wenn er an falscher Stelle eingesetzt wird. Optimal auf den das Problem abgestimmt könnten die Pflanzen aber „geheilt“ werden, so dass die Besitzer nicht nur einen Sommer lang Freude daran haben. sta
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© terres’agentur 13-14338
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Tag der offenen Tür zum runden Geburtstag
Hannoversche Volksbank ist seit 60 Jahren in Ehlershausen vertreten
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ie Ursprünge der Volksbank Ehlershausen liegen weit mehr als ein Jahrhundert zurück. Denn mit Gründung der Spar- und Darlehenskasse in Burgdorf im Jahre 1897 wurde bereits der Grundstein für ihre Entstehung gelegt. Ganz im Sinne der genossenschaftlichen Idee der Gründungsväter FriedrichWilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch fand damals deren Idee zunächst Einzug in der Spargelstadt. Schließlich sollte das, was Raiffeisen bereits Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Satz „Was den einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele ...“ so treffend formuliert hatte, nun auch ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftslebens in Burgdorf werden. Und der Einsatz zeigte Erfolg: Die Spar- und Darlehenskasse Burgdorf ging auf kontinuierlichen Entwicklungskurs und eröffnete 1953 eine Zweigstelle in Ehlershausen, um auch dort die bewährten Bankdienstleistungen anzubieten. Die Geschäftsstelle befindet sich noch heute an der Ramlinger Straße 17a. Anlässlich des runden Geburtstags startet die Volksbank dort am Donnerstag, 27. Juni, einen Tag der offenen Tür, zu dem sie alle Ehlershäuser eingeladen hat. „Wir würden uns freuen, zahlreiche Besucher zu unserem Geburtstagsfest begrüßen zu können“, betonen Kundenberater Stephan Glenewinkel und seine Kolleginnen Mareike Körner und Nicole Mehlhase. Zumal sich das Team einiges hat einfallen lassen, um kleine wie große Gäste zu begeistern. So wird es neben einer Frucht-Cocktailbar, die zum Plausch bei leckeren Getränken einlädt, beispielsweise Kinderschminken und ein Gewinnspiel geben, bei dem dreimal zwei VIP-Karten für den traditionellen Saisonauftakt der Bundesligaprofis von Hannover 96 beim SV RamlingenEhlershausen verlost werden. Die Gewinner werden am 27. Juni um 17 Uhr direkt vor Ort bekannt gegeben. Darüber hinaus haben die Besucher natürlich die Gelegenheit, sich über das breit gefächerte Produkt- und Leistungsangebot der Hannoverschen Volksbank zu informieren, die mit mehr als 550 Kundenberatern rund 235000 Kunden in ihren 60 Geschäftsstellen in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle berät. Denn gemäß der 150jährigen genossenschaftlichen Idee sind die Mitarbeiter heute „Lotsen und Förderer“, die den Kunden Wege weisen und individuelle Finanzangebote entwickeln. Egal, ob es um das Girokonto, den Hauskauf oder –bau, die Anschaffung eines neuen Autos, Geschäfte mit Aktien und Zertifikaten oder auch das optimale Konzept für die Altersvorsorge geht – die Hannoversche Volksbank bietet die komplette Palette eines Finanzdienstleisters aus einer Hand. Ergänzend zum Know-How der eigenen Mitarbeiter stehen der Bank die Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe, die bundesweit Spitzenpositionen einnehmen, als starker Partner zur Seite, um das Service-Angebot zu komplettieren. sta
Die Volksbank in Ehlershausen feiert 60. Geburtstag.
Neben dem ServiceBereich erwartet Volksbank-Kunden in Ehlershausen auch eine modern ausgestattete SB-Zone.
Das kompetente Berater-Team steht seinen Kunden bei Fragen rund um die Finanzen jederzeit zur Seite.
Volksbank Ehlershausen Sie erreichen uns an der Ramlinger Straße 17 a und unter Telefon (0 50 85) 60750.
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eferlingsen ist einer der kleineren Ortschaften, die heute zum Stadtgebiet von Burgdorf zählen. Für die rund 250 Einwohner im Ort hat die Feuerwehr einen besonderen Stellenwert. Da es keine Ladengeschäfte und Gastwirtschaften im Ort gibt, ist es die Feuerwehr, die seit mittlerweile 100 Jahren das kulturelle Leben im Ort bereichert und das ganze Dorf mit allen anderen Dörfern entlang der Aue im August zusammenbringt. Das Dorffest ist der Aue-Cup, bei dem sich die Wehren in der schönen und großzügigen Ortsmitte im feuerwehrsportlichen Wettkampf messen. Die Freiwillige Feuerwehr Weferlingsen wurde am 20. April 1913 gegründet und feiert in diesem Jahr von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. August, ihr Jubiläum (siehe Interview Seite 23). Rund um Burgdorf hat der Löwe im Wappen eine bedeutende Rolle. In Weferlingsen ist ein goldener Löwe im grünen Feld des Wappens. Er weist auf das frühere Recht der Freihengerichtsbarkeit. Ähren und Bienenstock auf silbernem Grund zeigen, dass Weferlingsen als reines Bauerndorf seinen Ursprung hat, in dem früher die Imkerei von Bedeutung war. Auffallend in Weferlingsen sind die großen Findlinge.
Unterwegs in Weferlingsen
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Sie sind Zeugen der Geschichte und eindrucksvolle Relikte und befinden sich als überdimensionale Namensschilder im Ortskern und vor den Hofanlagen. 1953 haben Urnenfunde nahe dem heutigen Friedhof am Ortseingang links von Sorgensen kommend belegt, dass bereits vor circa 2500 Jahren Menschen an diesem Platz gelebt haben. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1277 im Ein- und Ausgabe- sowie Zinsregister der Dompropstei Hildesheim. Am Ortsrand sind einige Bauplätze ausgewiesen, die es ermöglichen, in ländlichem Idyll mit weitem Ausblick in die Natur zu leben. Die Struktur des Dorfes gliedert sich in zwei Bereiche unterschiedlichen Charakters: den ursprünglichen Ortskern mit großen und noch immer aktiv betriebenen landwirtschaftlichen Höfen (mit zum Teil altem Eichenbestand) und die in den Jahren 1950 bis 1970 entstandene Siedlung am Nordende des Dorfes. Der wohl bekannteste Bürger im Ort neben dem Ortsvorsteher Bernhard Kracke ist der ehemalige Burgdorfer Stadtbrandmeister, Pferdezüchter und seit diesem Frühjahr auch Bundesverdienstkreuzträger Alfred Brönnemann.
Susanne und Lars Schumacher vom OKOK-TelevisionTeam porträtieren das Burgdorfer Land. Weitere Orts porträts finden Sie auf myheimat.de/gruppe/3339 im Internet.
„Kameradschaft und Freundschaft stehen im Vordergrund“ Ortsbrandmeister Karsten Leinemann über 100 Jahre Feuerwehr Weferlingsen Karsten Leinemann ist seit fast fünf Jahren Ortsbrandmeister der Weferlingser Feuerwehr, die in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen feiert. Im Interview verrät er, wie es zur Gründung kam, was die Feuerwehr auszeichnet und wie die Weferlingser das Jubiläum feiern. Was zeichnet die Weferlingser Feuerwehr aus? Und was gehört alles zum Aufgabengebiet der Ortsfeuerwehr? Uns zeichnet die Kameradschaft und der Zusammenhalt in der Feuerwehr aus. Unser Aufgabenfeld geht von Feuer, technischer Hilfeleistung, Unfälle bis hin zur Tierrettung. Wir sind ständig einsatzbereit, um anderen zu helfen. Dafür geht eine Menge Freizeit drauf. Dies kann nur gewährleistet werden, in dem wir viel üben und uns bei Lehrgängen weiterbilden. Auch sämtliche Veranstaltungen im Dorf werden von der Feuerwehr durchgeführt. Wenn Sie an die Geschichte der Weferlingser Feuerwehr denken: Welche Errungenschaften waren wichtig? Was hätte ihr erspart bleiben können? 1913 wurde die Feuerwehr Weferlingsen von 18 Männern gegründet. 1959 sorgte die Gründung der ersten Damengruppe in der Bundesrepublik für großes Aufsehen. Funk und das NDR-Fernsehen haben damals darüber berichtet. Etwas später wurde daraufhin das Brandschutzgesetz geändert. 1973 wurde in Eigenleistung das Feuerwehrhaus fertiggestellt. In den achtziger Jahren sind wir sehr erfolgreich bei Wettbewerben gewesen. So gab es einen zweiten Platz beim Landesentscheid in Celle und viele Siege auf Stadt-, Abschnitts-, Kreis- und Regionsebene. Erspart bleiben können hätte uns 1976 der große Brand der Kleinen Freiheit in Weferlingsen.
wird aufspielen, und ab 15 Uhr gibt es eine große Kaffeetafel. Um 18.30 findet die Siegerehrung des Aue-Cups statt. Anschließend gibt es eine Feuerwehr-Fahrzeug-Show und ab 21 Uhr den großen Festball mit den Superiors. Der Sonntag beginint um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Ab 11 Uhr steht ein gemeinsamer Brunch auf dem Plan. Weitere Programmpunkte sind: Kinderzirkus, Kinderfest, eine Traktoren-Ausstellung früher und heute, der Fanfarenzug Thönse und der Feuerwehrmusikzug Burdorf Hänigsen spielen auf, es gibt Schießwettbewerb um die Jubiläumsscheibe. Um 14 Uhr beginnt der Wettkampf der Burgdorfer Ortschaften. Das Fest endet mit der Siegerehrung gegen 19 Uhr. Unsere Partnerfeuerwehr kommt aus Oberharmersbach. Dies ist auch auf die Damengruppe zurückzuführen, die damals Einladungen aus der ganzen Welt bekam, dann aber nach Oberharmersbach in den Schwarzwald gefahren ist. Die kommen natürlich auch zu unserem Fest, genauso wie die Damengruppe. Mal abgesehen von der Ortsfeuerwehr: Was macht Weferlingsen lebenswert? Und was könnte besser werden? Weferlingsen ist ein kleines Dorf. Hier kennt jeder jeden, und jeder hilft jedem. Kameradschaft und Freundschaft stehen hier noch im Vordergrund. Bei unseren Festen wie Auecup Osterfeuer und Laternenumzug fasst jeder mit an und ist hilfsbereit. Unser Dorfplatz vor dem Feuerwehrhaus ist Treffpunk für Jung und Alt. Es ist einfach schön, hier zu leben und ein Teil des Dorfes zu sein. ak Der Stolz der Weferlingser Feuerwehr: 1959 wird dort die erste Damengruppe gegründet.
Eine besondere Stellung kommt in Ihrer Feuerwehr den Frauen zu. Ende der fünfziger Jahre hat sich in Weferlingsen die erste Frauenfeuerwehrgruppe gegründet. Wie kam es dazu und was zeichnet Ihre Feuerwehrfrauen heute aus? Die Damen von damals wollte den Feuerwehrmännern zeigen, dass auch sie ihren Mann stehen können, und bildeten eine Damengruppe. Sie nahmen auch an Wettkämpfen teil. Von 34 aktiven sind heute acht Frauen in der Feuerwehr, die genau so wie die Männer bei allen Aufgaben rund um die Feuerwehr mit anpacken. Auch bei Einsätzen stehen sie ihren Mann und tragen sogar Atemschutz. Ich kann mir unsere Feuerwehr ohne Frauen nicht vorstellen – gut, dass wir sie haben! Jederzeit kann es passieren, dass Ihre Leute in Situationen mit extrem psychischen Belastungen geraten. Wie sind Ihre Leute darauf vorbereitet? Auf psychische Belastungen kann man sich nicht vorbereiten, weil jeder Einsatz unterschiedlich ist. Kameradschaft und Nachbesprechungen nach jedem Einsatz sind da sehr wichtig. Man muss nach jedem Einsatz über die Situation sprechen. Bei schweren Fällen steht uns immer ein Seelsorger zur Verfügung.
Hätte der Weferlingser Feuerwehr erspart bleiben können: Der Brand der Kleinen Freiheit am 23. Oktober 1976.
Dieses Jahr steht im Zeichen des 100-jähirgen Bestehens der Feuerwehr Weferlingsen. Welche Veranstaltungen haben Sie wann im Jubiläumsjahr geplant? Wir feiern unseren 100. Geburtstag von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. August. Beginnen wird das Ganze am Freitag mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Um 19 Uhr beginnt der Kommers, wo es einen Rückblick auf 100 Jahre Feuerwehrgeschichte zu sehen geben wird. Ab 22 Uhr geht es dann weiter mit Tanz auf dem Festzelt. Am Sonnabend erwarten wir mehr als 30 Feuerwehren zum Aue-Cup ab 13 Uhr. Wir bieten unseren Gästen an diesem Tag ein Kinderfest, einen Schießwettbewerb um die Jubiläumsscheibe. Der Feuerwehrmusikzug Ramlingen Ehlershausen
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„Gottesdienste sind gar nicht mehr so verstaubt und öde“ Dirk Jonas ist seit 100 Tagen Pastor der St.-Pankratius-Gemeinde. Im Interview verrät er, ob und wie er sich in in Burgdorf eingelebt hat. Herr Jonas, haben Sie sich schon in Burgdorf eingelebt? Ich wohne seit dem 1. März in Burgdorf. Oft fragen mich alte Freunde und Menschen, die ich hier gerade neu kennengelernt habe: „Hast du dich schon eingelebt?“ Ich antworte dann immer mit einem Lächeln: „Ja, habe ich. Aber ich bin auch noch dabei.“ Eine so große Kirchengemeinde wie Pankratius mit rund 8300 Kirchengemeindemitgliedern und vielen haupt- und ehrenamtlich engagierten Menschen lernt man ja nicht mal so eben in 100 Tagen kennen. Viele Ecken Burgdorfs habe ich schon zu Gesicht bekommen, andere noch nicht. Aber oft habe ich das Gefühl, schon länger hier zu sein. Das ist ein gutes Zeichen. Ich fühle mich wohl in meinen vier Wänden und werde mit offenen Armen empfangen. Burgdorf und Umgebung laden ja ein, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Das ist das Zauberhafte eines Neuanfangs: Man sieht alles intensiver, es ist noch nicht zur Selbstverständlichkeit geworden. Welchen Eindruck haben Sie bisher von Ihrer Gemeinde gewonnen? St. Pankratius ist „Kirche mitten in der Stadt“. Und an vielen Stellen nehme ich wahr: Die Kirchengemeinde ist Kirche für die Stadt – für die Menschen, die zur Gemeinde gehören und darüber hinaus. Mir ist wichtig, nicht nur im eigenen Saft zu schmoren. Pankratius zeichnet ein vielfältiges Gemeindeleben aus. Konkret kann ich hier nur zwei Beispiele nennen, die mir besonders aufgefallen sind: Die (kirchen-)musikalischen Aktivitäten einerseits und die große Schar ehrenamtlich engagierter Menschen andererseits. „Campus Musik“ finde ich ganz stark. Ein so breit aufgestelltes musikalisches Angebot „von klein auf“ bis hin zu einer starken Kantorei sucht seinesgleichen. Und das strahlt in den Gemeindealltag aus: Die Vielfalt und Leichtigkeit, mit der insbesondere Tina Röber Burzeya und Martin Burzeya mit vielen anderen Gottesdienste an Sonntagen, Taufen und Trauungen gestalten, genieße ich sehr. Das macht Freude! Wenn Sie sich den Lesern vorstellen: Wie würden Sie sich in drei Sätzen beschreiben? 1. Single, 41 Jahre jung, auffällige Brille, blond, Kurzhaarfrisur, 180 cm, groß und schlank. 2. Ich bin ein manchmal ungeduldiger, vor allem aber fröhlicher, aufgeschlossener, neugieriger und vielseitig interessierter Mensch, der kommunikativ und offen auf Menschen zugeht und der sich freut, wenn andere ihm genauso begegnen. 3. Ich bin Pastor mit Leib und Seele und finde – allen Veränderungen im Blick auf Aufgaben und Erwartungen zum Trotz –, dass ich einen der schönsten und vielseitigsten Berufe ausüben darf, den es gibt – Gott sei Dank! Welche Schwerpunkte wollen Sie in der neuen Kirchengemeinde setzen? Was wollen Sie bewegen? Mir ist eine gute und offene Zusammenarbeit mit den Kollegen in der eigenen Gemeinde, in der Region und im Kirchenkreis wichtig. Wir sollten Zusammenarbeit stärken und voneinander profitieren. Dabei wünsche ich mir eine Kirche, die ihren Wurzeln treu ist, aber nicht selbstgenügsam bleibt; eine Kirche, die auch den Geist der Zeit atmet. Ein konkreter Schwerpunkt in nächster Zeit ist zum Beispiel der 200. Geburtstag zur Wiedereinweihung unserer Kirche nach dem Stadtbrand von 1809, den wir im Herbst 2014 feiern werden. Außerdem möchte ich neue Angebote ersinnen, die Kirche und Gemeinde als einladende „Segensorte“ insbesondere für Jüngere erfahrbar machen. Ich möchte neue Ideen entwickeln helfen, die Menschen mit ihrer Sehnsucht nach einer erneuerten geistlichen Heimat ansprechen. Wenn jemand überlegt, nach langer Zeit mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, was würden Sie ihm antworten: Warum lohnt sich ein GotIm April feierten Claudia und Joachim Kelb tesdienstbesuch in Burgdorf? die Neueröffnung ihres modernisierten Fahrrad-Fachgeschäfts.
Zuerst würde ich ihm sagen: Schau doch einfach mal vorbei. Die Gottes-
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dienste sind ja vielleicht gar nicht mehr so verstaubt und öde, wie du sie mitunter vor zehn oder 20 Jahren oder als 13-/14-Jähriger wahrgenommen hast. Ein Gottesdienstbesuch in Burgdorf lohnt sich, weil viele unterschiedliche Pastorinnen und Pastoren, Diakoninnen und Ehrenamtliche dem (vielen Menschen immer noch vertrauten) Gottesdienstablauf ein buntes und vielseitiges Gesicht geben. „Da wird auch für dich eine Form dabei sein, die dich anspricht.“ Wenn jemand Interesse am Ehrenamt hat: Kann er sich in Ihrer Gemeinde engagieren? Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren. Schön wäre es zum Beispiel, wenn sich jüngere Menschen finden, die Lust haben, im Namen von Kirche andere Menschen zu bestimmten Anlässen zu besuchen. Aktuell wäre es auch prima, wenn sich jemand findet, der gern in der Natur und an der frischen Luft tätig ist und sich ein paar Stunden im Monat um den Taufwald in Sorgensen kümmert. Umgekehrt ist mir aber wichtig: Menschen haben Begabungen, die sie gerne einbringen wollen. Darum: Sagen Sie uns, was Sie tun möchten, und dann schauen wir gemeinsam, wo in unserer Gemeinde ein guter Ort ist, sich mit den eigenen Talenten einzubringen. Wir haben mit Diakonin Caroline Singer jemanden, die sich das Freiwilligenmanagement in unserer Kirchengemeinde besonders auf die Fahnen geschrieben hat. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer (0 51 36) 8 67 22. Mal abgesehen von Ihrem Beruf: Womit beschäftigen Sie sich gern in Ihrer Freizeit? Ich erhole mich seit ein paar Jahren sehr gut beim regelmäßigen Training im Fitnessstudio. Deshalb habe ich mich sogar schon vor meinem Umzug nach Burgdorf vor Ort informiert und angemeldet. Beruflich bin ich zeitlich so unterschiedlich beansprucht, dass mir die Flexibilität, die ein Fitnessstudio bietet, entgegenkommt. Außerdem bin ich gerne draußen in der Natur unterwegs oder sitze einfach nur auf der Terrasse in der Sonne mit einem guten Buch. Ich verreise auch gerne, aber gefühlt zu wenig. In diesem Sommer bleibe ich an Nord- und Ostseeküste. Nächstes Jahr geht’s das erste Mal ins Heilige Land, nach Israel. Darauf freue ich mich sehr und bin schon jetzt ganz gespannt. Last, but not least: Ich bin kein großer TV-Konsument, aber wenn es meine Zeit erlaubt, gehört der „Tatort“ zu meinem Sonntagabendprogramm. Was macht Burgdorf in Ihren Augen lebenswert? Die Schönheit des Ortes; die blühende, grüne Umgebung; die im Vergleich zu anderen Regionen Niedersachsens immer noch hervorragende Infrastruktur; das Kino „Neue Schauburg“; mein neuer Lieblingsitaliener und Lieblingsgrieche vor Ort; die Nähe zu Hannover und manches mehr, was ich erst noch entdecken werde. ak
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Neueröffnung mit einem noch größeren Angebot Fahrrad-Schiwy bietet Zweiradspaß von A bis Z
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trahlender Sonnenschein, kräftig in die Pedale treten und dabei auch noch auf unvergleichliche Art die Landschaft erleben – das ist pure Lust für sportlich Aktive, die regelmäßig mit dem Fahrrad auf Tour gehen. Zumal die Hersteller verstärkt in Design und Entwicklungsarbeit von Zweirädern investieren und abhängig von individuellen Wünschen und Bedürfnissen unterschiedlicher „Bikertypen“ immer wieder neue und innovative Modelle auf den Markt bringen. „Die Auswahl ist mittlerweile nahezu grenzenlos“, wissen Claudia und Joachim Kelb vom 1927 gegründeten Fachgeschäft „Fahrrad Schiwy“ an der Schmiedestraße 48. Und so wurde jüngst auch das eigene Ladengeschäft modernisiert und ausgebaut: Sieben Monate nahmen die Arbeiten in Anspruch, bevor das mit großen Fensterflächen und hochmodern gestaltetem Verkaufsraum ausstaffierte Fachwerkgebäude in neuem Glanz erstrahlte und im April eröffnet wurde. „Wir haben dur c h die Übernahme des ehemaligen Friseurgeschäfts neben unseren ursprünglichen Räumen die Verkaufsfläche mehr als verdoppelt und bieten jetzt den Kundenwünsc hen und –bedürfnissen e nt s p r e c he nd e in erheblich breiteres Sortiment an Rädern
bekannter Markenhersteller“, betont der Unternehmer. Angefangen bei sportlichen City- und Trekkingbikes reicht das Angebot dabei über robuste Mountainbikes bis hin zu farbenfrohen Kinderrädern. Neu hinzugekommen ist außerdem die eigene Radrennsport- und TriathlonAbteilung, die vor allem Sohn Sebastian forciert habe. „Als leidenschaftlicher Triathlet war es für ihn größter Wunsch, im Familienunternehmen auch ein eigenes Produktangebot zu schaffen“, sagt Kelb. Nicht zu vergessen sei bei dem Fahrspaß auf zwei Rädern außerdem die komfortable E-Bike-Variante, die bei Hobby- und Freizeitradlern zunehmend an Bedeutung gewinnt. Denn die Szene habe sich enorm gewandelt: „Die Stromer liegen voll im Trend und sind längst keine Nischenprodukte mehr für Senioren“, weiß der Burgdorfer Experte. Seitdem renommierte Markenhersteller sämtliche Modelle mit den Minimotoren ausstaffierten, sei der „Rückenwind aus der Steckdose“ in allen Altersgruppen absolut angesagt. Doch neue Technologien müssten im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar sein, um zu überzeugen. „Daher stehen unseren Kunden selbstverständlich auch Modelle für Probefahrten zur Verfügung.“ Und nicht nur das: Das insgesamt siebenköpfige SchiwyExperten-Team steht Radlern mit kompetentem Rat bei der Auswahl des optimalen Modells zur Seite, informiert über Produktneuheiten rund um den Fahrradsport, präsentier t Zweiräder, die Groß und Gustav Schiwy Zweirad-Fachgeschäft e.K. Klein echtes FahrSie erreichen uns an der Schmiedestr. 48, vergnügen bereiten in Burgdorf und unter Telefon (0 51 36) 5749 und zudem absolute Öffnungszeiten: „Eyecatcher“ sind, Montags bis freitags 9 - 13 Uhr und 14.30 und zeigt Beklei18.30 Uhr, samstags 9 bis 14.00 Uhr. dung, Helme und Zubehör, mit dem der Freizeitsport gleich doppelt Spaß macht. Nicht zu vergessen die hauseigene Meisterwerkstatt inklusive Reparatur-Schnellservice. Kurzum: „Wir bieten Zweiradspaß von A bis Z“, ist Kelb überzeugt. sta
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Sommerzeit ist Gartenzeit Baustoff Brandes zeigt, wie sich das heimische Terrain neu gestalten lässt Sommerzeit ist Gartenzeit. Doch schöne Gärten und Außenanlagen sind bekanntlich auch mit sehr viel Arbeit, Liebe zum Detail und Genauigkeit verbunden. Insbesondere bei der Neugestaltung des „Wohnzimmers unter freiem Himmel“ ist eine gründliche Planung und Vorbereitung angesagt, die am besten von einem kompetenten Partner wie Baustoff Brandes begleitet wird. Denn egal, ob Pflasterarbeiten, die neue Wege, Terrassen und Sitzflächen entstehen lassen, Rasenkantensteine, die abwechslungsreiche Akzente setzen, Fliesen und Natursteine, die Terrasse oder Balkon ein neues Erscheinungsbild geben, oder auch Pflanzkübel, die sich prachtvoll gestalten lassen – der Burgdorfer Vollsortimenter rund ums Bauen, Modernisieren und Sanieren präsentiert an der Leineweberstraße eine breit gefächerte Produktpalette zur attraktiven Gartengestaltung und hat pünktlich zum Sommerbeginn auch die eigenen Präsentationsflächen modernisiert und erweitert: So erwartet Interessenten dort eine Fülle an Pflasterklinkern sowie Natursteinprodukten in Form von großformatigen Fliesen und Platten in unterschiedlichen Formen und Farben, damit sie sich direkt vor Ort ihr persönliches Bild von dem späteren Aussehen ihres geplanten Terrains machen können. Darüber hinaus informieren die Brandes-Experten über den möglichen Einsatz unterschiedlicher Materialien wie Stein, Beton, Holz oder auch eine gelungene Kombination und geben wertvolle Tipps und Ratschläge zur praktischen Umsetzung der Wünsche und Visionen rund um das heimische Freiflächenparadies. sta Baustoff Brandes zeigt vielfältige Möglichkeiten zur Haus- und Gartengestaltung.
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Neue Ideen für einen schönen Garten!
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Optimal in Form Edeling´s Day & Night präsentiert fesche Wäsche für jede Passform Ob modisch-schick, romantisch, sexy und frech oder auch klassisch, sportlich und die Figur modellierend – „drunter“ ist auch im Frühjahr und Sommer 2013 mal wieder alles möglich und erlaubt. „Hauptsache, es sitzt“, betont Sonja Stünkel vom Burgdorfer Fachgeschäft „Edeling´s Day & Night“. Denn mit der perfekten Passform von Unterwäsche, Dessous und Miederwaren sei es bei Vielen so eine Sache: „Mindestens 80 Prozent der Frauen tragen die falsche BH-Größe“, weiß sie aus langjähriger Erfahrung in der Miederwaren-Branche. Das Ergebnis: Es zwickt und zwackt, die Brust zeichnet sich mit unschönen Wölbungen unter Pulli oder Bluse ab, während sich BH-Schale oder Bügel ins Gewebe drücken, und die Träger hinterlassen schmerzhafte Spuren im Schulter oder Rückenbereich. Nicht zu vergessen der Brustgurt, der in falscher Größe einfach keinen Halt verspricht. „Doch das muss nicht sein“, weiß sie. Denn die Produktpalette in Sachen Unterwäsche sei breit gefächert und halte garantiert für jede Körpergröße und –form das Passende bereit. Voraussetzung für die perfekte Passform sei, dass der Körper genau vermessen wird. Leider würden aber viele Frauen noch heute das offene Gespräch und die Beratung in einem Fachgeschäft scheuen. Daher sei es vorrangiges Ziel, Scheu und Berührungsängste abzubauen, Vertrauen zu schaffen, denn natürlich sei die Ermittlung von Körperumfang und Körbchengröße eine sehr sensible und intime Angelegenheit. „Es erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen, den Menschen so nahe kommen zu dürfen“, betont Stünkel. Doch die Erfahrung habe gezeigt, dass die Frauen durchweg begeistert seien, wenn sie nach der Vermessung die wirklich perfekt sitzende Unterwäsche am Körper fühlen, die samt Oberbekleidung auch noch ein tolles Bild abgibt und ihnen zu einem völlig neuen Wohlgefühl verhilft. „Oft erscheint es dann fast zu schade, die Wäsche einfach nur drunter zu tragen“, sagt sie. Denn egal, ob edle Spitze, freche Farben und Muster oder auch zusätzlich verzierte Träger, die zu echten Schmuckstücken werden –das breit gefächerte Sortiment macht deutlich, dass es der modebewussten Frau in Sachen fescher Unterwäsche wirklich an nichts fehlen muss. „Es gibt keine Probleme, nur Lösungen“, betont Stünkel auch mit Blick auf große Körbchen. Denn anders als noch vor einigen Jahren, in denen sich der Schick eher auf kleinere Größen beschränkte, ist die Wäsche heute in nahezu allen Größen erhältlich. Damit wird der weibliche Körper modelliert und in Form gebracht, ohne dass der modische Schick verloren geht. sta
Sonja Stünkel (rechts) und Jutta Hökendorff stehen Kundinnen bei der Auswahl der passenden Wäsche mit Rat und Tat zur Seite.
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Edeling´s Day & Night Sie erreichen uns in Burgdorf an der Marktstraße 62 und unter Telefon (0 51 36) 9 77 63 83.
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Das ist los in Burgdorf
& Umgebung
Sonnabend, 15. Juni
Pferde- und Hobbytiermarkt Pferdemarktplatz, Kleiner Brückendamm, Burgdorf, 8 - 13 Uhr.
Montag, 17. Juni
Schulkonzert
Schützenfest
Schützenfest
Festumzug, Schützenplatz, Burgdorf, 8 Uhr.
Festumzug, Schützenplatz, Burgdorf, 14.15 Uhr.
Richie Kotzen
Dienstag, 25. Juni
Volksfest Festplatz, Uetze-Dollbergen, auch am 16. Juni.
Abendradtour
Turnhalle, Grundschule Kleinburgwedel, Moorweg 3, Kleinburgwedel, 16 - 19 Uhr.
Sommerkonzert
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Die Hohen Feiertage im Judentum Vortrag von Gabor Lengyel, KulturWerkStadt, Poststraße 2, Burgdorf, 19.30 Uhr. Mittwoch, 19. Juni
Chor in Eltze, Haus der Kirche, Uetze-Eltze, 17 Uhr.
Pfingstkonzert
Gartenkonzert
Landgasthof Voltmer-Köhne, Grüne Allee, Ramlingen, 10 Uhr.
Cornelia Mutzenbecher mit der Altoboe, Familie Langehein-Kaschke, Mühlenweg 4, BurgwedelWettmar, 19 Uhr.
Blues & Roots-Festival No. 11 New Blues Special, Blues Garage, Industriestraße 3 - 5, IsernhagenH.B., 21 Uhr.
Donnerstag, 20. Juni
Route 66 – Straße der Sehnsucht Filmvortrag von Kurt Werner, Hotel Deutscher Kaiser, Kaiserstraße 24, Uetze, 19.30 Uhr.
Sonntag, 16. Juni
Gartenkonzert Kammermusik im Wechsel mit Lesungen aus „Das Tagebuch von Adam und Eva”, Familie LangeheinKaschke, Mühlenweg 4, Burgwedel-Wettmar, 12 Uhr.
Mitmach-Spiel- und Aktionstag 2. Oldhorster Sulkyrennen, Programm für die ganze Familie, Flohmarkt u. v. m., Westernreitvereins Go easy, Oldhorst 20, BurgwedelOldhorst, 14 Uhr.
Sommerfest des Sinfonischen Blasorchesters Isernhagen Isernhagenhof, Hauptstraße 68, Isernhagen-Isernhagen F.B., 18 20 Uhr.
20. Juli: Pferde- und Hobbytiermarkt mit Fahrzeugschau der Freunde historischer Fahrzeuge aus Immensen
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Sonntag, 23. Juni
Realschule Uetze, Schulzentrum, Agora, Marktstraße 6, Uetze, 18.30 Uhr. Dienstag, 18. Juni
Flohmarkt für Sportsachen
Freitag, 21. Juni
Abendradtour
Unplugged, Blues Garage, Industriestraße 3 - 5, IsernhagenH.B., 21 Uhr.
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Sonnabend, 22. Juni
Mittwoch, 26. Juni
Sommerfest
Jüdisches Leben heute
Heilpädagogisches Zentrum der Lebenshilfe, Wasserwerksweg 6, Burgdorf, 13 - 18 Uhr.
Vortrag von Rebecca Seidler, KulturWerkStadt, Poststraße 2, Burgdorf, 19.30 Uhr.
Schützenfest
Sonntag, 30. Juni
Festumzug, Schützenplatz, Burgdorf, 14.30 Uhr.
15. Lehrter Rocknacht Völkerball, Ohrenfeindt und Alex im Westerland, Motorradverein Lehrte, Fuhrenweg 247, Lehrte, 17 Uhr.
US Rails Folk, Roots, Rock, Blues Garage, Industriestraße 3 - 5, IsernhagenH.B., 21 Uhr.
Flohmarkt Schützenplatz, Steindamm 28, Uetze-Hänigsen, 6 - 16 Uhr. Dienstag, 2. Juli
Abendradtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr. Donnerstag, 4. Juli
Radtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 15 Uhr.
Freitag, 5. Juli
Sonnabend, 20. Juli
Schützenfest
Pferde- und obbytiermarkt H
Schützenplatz, Hauptstraße 115, Uetze-Obershagen, 19.30 Uhr. Sonnabend, 6. Juli
Flohmarkt OrgaTeam Altmerdingsen, Festplatz, Hänigser Kirchweg, UetzeAltmerdingsen, 8 - 17 Uhr.
Schützenfest Schützenplatz, Hauptstraße 115, Uetze-Obershagen, 12.30 Uhr, auch am 7. Juli. Sonntag, 7. Juli
Öffentliche Stadtführung: Burgdorfer Skulpturen Wicken-Thies-Brunnen/Spit taplatz, 14 Uhr.
Annäherung: Christlichjüdischer Dialog in Bildern Farbradierungen von Hartmut Berlinicke, Finissage mit Vortrag von Andor Izsák: Der jüdische Festtagskalender im Spiegel der Musik, KulturWerkStadt, Poststraße 2, Burgdorf, 17 Uhr. Dienstag, 9. Juli
Abendradtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr. Sonnabend, 13. Juli
Ausstellung „Hier geblieben – Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit in Burgdorf“, Stadtmuseum, Schmiedestraße 6, Burgdorf, bis 25. August, sonnabends und sonntags, 14 - 17 Uhr. Sonntag, 14. Juli
Flohmarkt Festplatz auf dem Hoopt, Marktstraße, Uetze, 6 Uhr. Dienstag, 16. Juli
Abendradtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr. Freitag, 19. Juli
Schützenfest Festplatz, Kälberberg, Uetze- Schwüblingsen, 20 Uhr, auch am 20. und 21. Juli.
17. August: Entenrennen auf der Aue
Pferdemarktplatz, Kleiner Brückendamm, Burgdorf, 8 13 Uhr. Sonntag, 21. Juli
CDU-Flohmarkt Schützenplatz, Burgdorf, 11 - 16 Uhr. Dienstag, 23. Juli
Abendradtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr. Sonnabend, 27. Juli
Ausstellung „Von der Bogenlampe zur LED-Technik – die Entwicklung der Lichtquellen“, KulturWerkStadt, Poststraße 2, bis 25. August, sonnabends und sonntags, 14 - 17 Uhr. Sonntag, 28. Juli
Flohmarkt Schützenplatz, Steindamm 28, Uetze-Hänigsen, 6 - 16 Uhr. Dienstag, 30. Juli
Abendradtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr. Donnerstag, 1. August
Radtour ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 15 Uhr. Freitag, 2. August
Dienstag, 6. August
Sonnabend, 17. August
„Blick aufs Mehr“
Abendradtour
Open-Air-Konzert, Axel Prahl und sein Inselorchester, Rasenrondell am Fachwerkhaus, Am Stadtpark, Lehrte, 20 Uhr.
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Pferde- und Hobbytiermarkt Pferdemarktplatz, Kleiner Brückendamm, Burgdorf, 8 - 13 Uhr.
Sonntag, 11. August
Sonnabend, 3. August
Flohmarkt
Entenrennen auf der Aue
Kinderflohmarkt
Festplatz auf dem Hoopt, Marktstraße, Uetze, 6 Uhr.
Pferdemarktplatz/Kleiner Brückendamm, Burgdorf, 11 Uhr.
Familienradtour
Sonntag, 18. August
Spittaplatz, Burgdorf, 9 - 13 Uhr.
VVV-Wanderung VVV-Wandergruppe, Information und Anmeldung: Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (0 51 36) 18 62. Sonntag, 4. August
Stadtführung
nach Weferlingsen, Start: Pferdemarktplatz, 10 Uhr.
CDU-Flohmarkt Schützenplatz, Burgdorf, 11 - 16 Uhr, auch am 15. September.
Dienstag, 13. August
Abendradtour
„Ein Stück Europa“
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Ensemble Stilart, Schloss, Spittaplatz 5, Burgdorf, 17 Uhr.
„Burgdorf und die St.-PankratiusKirche“, Wicken-Thies-Brunnen/ Spittaplatz, Burgdorf, 14 Uhr.
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Sonntag, 8. September
Dienstag, 20. August
Abendradtour
Flohmarkt
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Festplatz auf dem Hoopt, MarktstraĂ&#x;e, Uetze, 6 Uhr.
Sonnabend, 24. August
Entdeckertag der Region Hannover Opernplatz, 10 - 19 Uhr.
Sommerfest-Aktionstag Tierheim, Burgdorf.
FriederikenstraĂ&#x;e
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StadtfĂźhrung „Als die Technik in Burgdorf einzog“, Wicken-Thies-Brunnen/Spittaplatz, 14 Uhr.
Sonntag, 25. August
ErlebnisfĂźhrung „Mit Chausseewärter Johann Friedrich Ehlers durch Ehlershausen“, Gasthaus Bähre, Ehlershausen, 15 Uhr.
Sonntag, 15. September
195. Burgdorfer Schlosskonzert Klarinettenkonzert mit Shelly Ezra, Saal im Burgdorfer Schloss, 17 Uhr.
Dienstag, 27. August
Abendradtour
Sonntag, 21. September
ADFC, Spittaplatz, Burgdorf, 18 Uhr.
Pferde- und Hobby tiermarkt
Sonntag, 1. September
Pferdemarktplatz, Kleiner BrĂźckendamm, Burgdorf, 8 - 13 Uhr.
Flohmarkt Schßtzenplatz, Steindamm 28, Uetze-Hänigsen, 6 - 16 Uhr.
Freitag, 4. Oktober
Kunstmarkt und Kunstmeile
Innenstadt Burgdorf, bis 6. Oktober.
Stadtfest Oktobermarkt
Spittaplatz, Burgdorf, 12 - 18 Uhr. Sonnabend, 7. September
Ausstellung „Frau und Fahrrad – na und!“, KulturWerkStadt, PoststraĂ&#x;e 2, Burgdorf, bis 20. Oktober, sonnabends und sonntags, 14 - 17 Uhr.
AuflĂśsung
von den Seiten 14 und 19
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Noch bis zum 25. August im Stadtmuseum:
Hier geblieben – FlĂźchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit in Burgdorf Unter welchen Umständen gelangten die FlĂźchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges nach Burgdorf? Wie gestalteten sich ihre damaligen Lebensbedingungen und wie verlief das Zusammenleben mit den Einwohnern, von denen viele eine Zwangseinquartierung auf sich nehmen mussten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die der VVV und die Stadt Burgdorf vom 13. Juli bis zum 25. August im Stadtmuseum, SchmiedestraĂ&#x;e 6, zeigen. „Hier geblieben – FlĂźchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit in Burgdorf“ zeigt das Schicksal dieser oft mit Vorbehalten aufgenommenen Menschen, die im Burgdorf der Nachkriegsjahre ein vorĂźbergehendes, manchmal auch dauerhaftes Asyl fanden, auf. Viele klammerten sich an die Hoffnung, irgendwann in die alte Heimat zurĂźckkehren zu kĂśnnen, bis schlieĂ&#x;lich die Gewissheit eintrat, dass die Flucht in den Westen ein Weg ohne Wiederkehr war. Auch die Auestadt bekam die dramatischen Folgen dieser erzwungenen VĂślkerwanderung in westlicher Richtung zu spĂźren. Schon 1943 und 1945 hatte Burgdorf zahlreichen KriegsflĂźchtlingen die Aufnahme gewährt und die ersten Unterbringungsprobleme zu verkraften. Diese verstärkten sich noch, als die nach dem Kriegsende aus Schlesien, dem Sudetenland und OstpreuĂ&#x;en vertriebenen Menschen in Burgdorf eintrafen. Der knappe Wohnraum lieĂ&#x; eine schnelle Unterbringung in eigenen Wohnungen als illusorisch werden. So funktionierte der städtische Magistrat die ehemaligen Baracken der Luftabwehrstellung an den Drei Eichen und an der ehemaligen Flakleitstelle vor dem Hannoverschen Tor sowie das Barackenlager fĂźr Ausgebombte an dem ehemaligem Sportplatz „Vor den HeeĂ&#x;eler Tannen“ im Bereich der alten Lehrter StraĂ&#x;e als provisorische Auffanglager und UnterkĂźnfte um. Letzte heute noch existierende steinerne Relikte dieser Zeit sind die Mauerreste des 1947 aufgegebenen Lagers an der Lehrter StraĂ&#x;e Nr. 18. Die anderen FlĂźchtlingsbaracken wurden bereits in den sechziger Jahren abgerissen. Zu sehen sind u. a. ein nachgestellter FlĂźchtlingstreck und eine nahezu detailgetreu nachempfundene Notwohnung, ErinnerungsstĂźcke der FlĂźchtlinge sowie Berichte Ăźber Familien, die ihre versprengten AngehĂśrigen erst nach langen Monaten oder Jahren des bangen Suchens wiederfanden.
Foto: Friedhelm Döbel (myheimat.de)
Fotowettbewerb
Burgdorfer Ferienerlebnis: Fotografieren und eine Spiegelreflexkamera von expert aus Burgdorf gewinnen Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die Möglichkeit, seine Freizeit draußen zu verbringen. Egal ob im Freibad, auf einem der vielen Reiterhöfe im Burgdorfer Land oder vielleicht sogar beim Swin Golf in Otze auf der Anlage Lahmanns Hof: Es gibt für Daheimgebliebene viele Möglichkeiten, die Freizeit aufregend und kurzweilig zu gestalten. Das Beste daran: Gemeinsam mit der Firma expert verlosen wir eine hochwertige Spiegelreflexkamera für das beste Foto zum Thema Ferienerlebnis in Burgdorf. Als zweiten Preis gibt es einen Burgdorfer
Foto: Stephan Duerkop (myheimat.de)
Foto: Sabine Kalippke (myheimat.de)
Geschenkgutschein im Wert von 100 Euro. Der dritte Sieger kann sich über einen Burgdorfer Geschenkgutschein im Wert von 50 Euro freuen. Eine Auswahl der besten Bilder drucken wir in der nächsten Ausgabe. Schicken Sie Ihr Foto bitte bis 12. August per E-Mail mit dem Betreff „Ferienerlebnis Burgdorf“ an r.schuette@ madsack.de. Schreiben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer in die E-Mail, damit wir Sie benachrichtigen können. Damit erkennen Sie die Teilnahmebedingungen an (siehe Kasten). Wir sind gespannt auf Ihr Motiv!
Das ist der Preis: Eine Spiegelreflex-Kamera NIKON D 3000 inklusive 18-55mm Objektiv. Wert: 399 Euro. Kompaktes, leichtes und hochwertiges Gehäuse; 10,2 Megapixel (effektiv); 3,0 Zoll LCD-Monitor (230.000 Pixel); Großer Empfindlichkeitsbereich ISO 100-1600; Integrierte Sensorreinigung; Neue GUIDE-Funktion: Unterstützt den Anwender im Dialog die richtigen Einstellungen für die Aufnahmesituation zu finden; Nikon EXPEED Bildprozessor für hervorragende Bildergebnisse; Umfangreiches Bildnachbearbeitungsmenü; Nikon Motiverkennung zur Leistungssteigerung bei Autofokus, Belichtung und Weißabgleich; Bildoptimierungsoptionen für die Aufnahme, individuell justierbar und speicherbar; SD-/ SDHC-Speicherkartenslot
Teilnahmebedingungen: Sie können maximal drei Bilder einreichen. Voraussetzung ist, dass Sie mindestens 18 Jahre sind, dass Sie das Foto selbst zwischen Juni und August 2013 in Burgdorf aufgenommen haben und alle ab-
gebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Die Datei im JPG-Format sollte mindestens ein Megabyte groß sein. Mit der Teilnahme räumen Sie der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG das Recht
ein, die Fotos unentgeltlich unter Nennung Ihres Namens im Magazin Wir sind Burgdorf (gedruckt und online) sowie in weiteren Publikationen der Mediengruppe Madsack zu veröffentlichen und zu verbreiten.
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