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Ein Wochenende in Bratislava Bratislava hat viel an interessanten Orten, gemütlichen Cafés, kuriosen Attraktionen und sehenswerten Gebäuden zu bieten. Die NPZ gestaltete für ihre Leser ein ideales Wochenend-Freizeit-Paket. Text: Katarína Kironská, Fotos: Bratislava Tourist Board (8), Tour4u (1), Lanoland (1), Hotel Galéria Spirit (1), Slovak Pub (1)

Palisády Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages, sagt ein altes Sprichwort. Gemütlichkeit und gute Gesellschaft bietet im Stadtviertel Palisády das Frühstückscafé Tri-Šty-Ri (Information: www.tristyri.sk). Die Idee, an einem gemeinsamen langen Tisch Platz für mehrere Besucher zu bieten, ermöglicht eine gute Möglichkeit, unaufdringlich Kontakte zu knüpfen, oder auch einfach gelassen die NPZ zu lesen. Obendrein verwöhnt das Lokal mit Croissants und Baguettes auf verschiedenste Arten. Eine Tasse Kaffe ist selbstverständlich und nettes Personal ein Bonus dazu. Das Stadtviertel Palisády ist eines der schönsten in Bratislava überhaupt. Wenn man schon da ist, lohnt es, sich umzuse-

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hen, durch die vielen engen, gewundenen und hügeligen Gassen zu schlendern, hie und da den Kopf zu heben und die prachtvollen Balkons der oft hinter dicht wachsenden Pflanzen oder hoch gebauten Mauern versteckten kleinen Villen, die heute als noble Eigentums- oder Mietwohnungen dienen, zu bewundern. Die Hauptstraße des Viertels verläuft entlang der ehemaligen Stadtmauer, wie schon der Name andeutet (palác – Palast, sad – Park, Palisády - Palastpark), denn die kleinen Palastgebäude entstanden hier schon ab dem 19. Jahrhundert Hand in Hand mit der Entwicklung der kapitalistischen Massenproduktion. Möglich ist auch eine Führung durch das einstige jüdische Viertel. (Information: www.historicky.sk/prehliadky-bratislavy/palisady/)

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Nur fünf bis zehn Minuten weiter zu Fuß befindet sich das einzig erhaltene Stadttor, das Michaelertor, durch das man ehrfurchtsvoll in die Altstadt schreitet. Der 51 Meter hohe Turm hat sieben Stockwerke und bietet einen einzigartigen Ausblick auf das kulturelle und gesellige Zentrum Bratislavas. Sein geschmackvolles Kupferdach ist mit der Zeit eines der Wahrzeichen der Stadt geworden. Unter dem Michaelerturm befindet sich der „Nultý kilometer“, der die Distanzen von 29 Großstädten der Welt zu Bratislava markiert.

Mit dem „Prešporáčik“ durch die Altstadt Durch die Altstadt fährt man als Tourist am besten mit dem „Prešporáčik“ (siehe Foto) vom Franziskaner-Platz aus an den interessantesten Sehenswürdigkeiten des historischen Stadtkerns vorbei (Information: www.tour4u.sk/de/): Die Altstadttour beginnt in der Nähe des Alten Rathauses, einem Gebäude aus dem 14. Jahrhundert. Von dort führt sie weiter in Richtung des am Hauptplatz vor dem fantastischen Schokoladen-

haus stehenden Maximiliansbrunnens. Sehenswert sind die Rokoko-Gebäude Mirbach- und Apponyi-Palais, so wie auch das Primatialpalais aus dem 18. Jahrhundert, das als Residenz des Kardinals József Batthyány, des Primas von Ungarn, erbaut wurde. Die Ruinen des Fischertors, eines weiteren ehemaligen Stadttores, können Besucher durch eine Glasabdeckung vor dem historischen Gebäude des Slowakischen Nationaltheaters sehen. 2002 wurde dieser archäologische Fund mit dem Preis der Europä-

ischen Union für das Kulturerbe Europa Nostra gewürdigt. Zu den Juwelen der slowakischen Kultur gehören auf jeden Fall das Gebäude der ersten humanistischen Universität des ehemaligen Ungarischen Königreichs, die Academia Istropolitana (König Matthias Corvinus, 1465), das Erdödy-Palais mit einem der gegenwärtig größten slowakischen Weinkeller und die ehemalige Krönungskirche der ungarischen Könige, der gotische Martinsdom. Die Baštova-Straße ist die engste Gasse der Stadt. Hier soll auch

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der städtische Scharfrichter gewohnt haben. Einen kurzen Blick verdienen auch das Palais Grassalkovich, das heute als Sitz des Staatspräsidenten dient, und die Blaue Kirche, eines der Wahrzeichen der Slowakei.

lings-Haus, das wahrscheinlich bunteste Hotel weit und breit. Es gehÜrt mit seiner Avantgarde-Architektur zu den kuriosesten Gebäuden der Stadt (Information: www.hotelgallery.eu).

Besonders beliebte Fotomotive Keinesfalls darf man auf die Kuriositäten der Altstadt vergessen. Zum Beispiel das wahrscheinlich schmalste Haus Europas, nur 130 Zentimeter breit, steht gleich neben dem Michaelertor. Als „Muss“ fĂźr Touristen gilt auch ein Erinnerungsfoto bei der Statue des „SchĂśnen NĂĄci“. Der SchĂśne NĂĄci war weder Dichter noch Komponist, sondern wurde durch seinen Frack und die galante Art, mit der er durch die Gassen von Bratislava spazierte, berĂźhmt. Einzigartig ist die aus dem Kanal guckende Statue „Čumil“ (der Gaffer), so wie auch der SpĂśtter, der kleine nackte Mann der aus einem Dach den neugierigen Besitzer des Nachbarhauses bespotten sollte und der Napoleon ähnelnde franzĂśsische Soldat mit seinem Ăźber die Augen gerutschten Hut, der sich am Hauptplatz auf eine Sitzbank stĂźtzt. Der Hauptplatz ist Teil der Stadtpromenade, des Ăźberhaupt lebendigsten Stadtteiles mit vielen CafĂŠs, Bars und Restaurants. Die Auswahl ist groĂ&#x;, sodass man also kaum mit leerem Magen fortgeht. Typisch slowakische Gerichte mit Bryndza (ein besonderer slowakischer Schafskäse) und jeden Samstag auch mit einer slowakischen Volkstanz-Vorstellung bietet das Slovak Pub (Information: www.slovakpub.sk). SĂźĂ&#x;e Träume und ein munteres Aufwachen bietet ganz bestimmt das Hotel GalĂŠria Spirit, das so genannte Schmetter-

Natur im Herzen der Stadt Getreu dem Sprichwort „Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer“ geht am Sonntag die Entdeckungsreise weiter, diesmal in die Natur. Der bewaldete Berg KamzĂ­k, dessen Lage schon aus der Ferne der 200 Meter hohe Fernsehturm verrät, gilt als zweithĂśchster Punkt der Hauptstadt und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele. Bequem kommt man auf den HĂźgel in zehn Minuten mit der Sesselbahn aus dem städtischen Waldpark Ĺ˝eleznĂĄ Studienka (Information: www.lanovky.sk/?page=lan&lan=39). Allein schon wegen der Aussicht lohnt es sich, diesen Weg zu wählen, denn der Ausblick auf die naheliegenden Kleinen Karpaten ist einzigartig! Die vielen Wege durch das Gebiet des KamzĂ­k sind bei Wanderern und Radfahrern beliebt. Auch fĂźr gemächlichere Spaziergänger empfehlenswert sind der Weg zu der Gedenkstätte fĂźr die Gefallenen des preuĂ&#x;isch-Ăśsterreichischen Krie-

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ges und die StraĂ&#x;en des Villenviertels Koliba. SpaĂ&#x; fĂźr Klein und GroĂ&#x; versprechen die im Sommer wie auch im Winter geĂśffnete 360 Meter lange Rodelbahn und der Seilgarten „Lanoland“ (http://www.lanoland.sk/). Angst vor Hunger und Durst muss man da auch nicht haben, denn gleich in der Nähe gibt es viele Imbissstände und Restaurants. Empfehlenswert ist der Aufstieg auf den Ăśffentlich zugänglichen Teil des Fernsehturms, wo man in dem sich langsam drehenden Restaurant Atitude ein „Mittagessen mit Ăœberblick“ genieĂ&#x;en kann. (http://www.altitude.sk). Wer lieber auf dem Boden bleibt, kann auf einer Erlebnisreise mit historischen Militärfahrzeugen die Bunker im Stadtviertel PetrĹžalka abklappern. Das einzigartige Befestigungssystem, gebaut in den Jahren 19351938, dessen Aufgabe es war, die Souveränität der demokratischen Vorkriegs-Tschechoslowakei zu schĂźtzen, gehĂśrte seinerzeit zu den modernsten der Welt (Information: www. mpo.sk). Den am besten ausgebauten Bunker des Befestigungssystems haben wir bereits in der Februar-Ausgabe der NPZ als Museum der besonderen Art vorgestellt. (Information: http://www.bs8.yw.sk) Da in der Slowakei auch der Sonntag als Einkaufstag gilt, kann man am Abend noch eines der vier groĂ&#x;en bis 21 Uhr geĂśffneten Einkaufzentren besuchen und ein schĂśnes Souvenir mit nach Hause nehmen, gegebenenfalls sich noch eine Tasse feinsten Kaffees oder heiĂ&#x;er Schokolade gĂśnnen (www. eurovea.sk, www.avion.sk, www.auparkbratislava.sk, www.central.sk).

Unseren Marktauftritt in MIttelosteuropa bauen wir kontinuierlich aus. Derzeit sind wir mit eigenen Sitzen in der Schweiz, in der Slowakei, in Ă–sterreich, Rumänien, Bulgarien, Albanien sowie in Deutschland präsent. Wir offerieren ganzheitliche LĂśsungen auf den Gebieten Strategieberatung, Corporate Finance sowie Projektmanagement und -entwicklung. Zudem Ăźbernehmen wir sämtliche Arbeiten im Bereich Finanz- & Rechnungswesen. Unsere Mitarbeitenden an allen Sitzen sprechen deutsch.

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