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Das Bildungsministerium wünscht mehr Schafzüchter und Keramiker Der Staat kämpft auf seine Art gegen die Arbeitslosigkeit. Während das Bildungsministerium eine Schulreform vorbereitet, wurden Fachrichtungen ausgewählt, die mehr Absolventen ausbilden sollen. Einige davon bringen mehr als die durchschnittliche Arbeitslosenrate hervor. Text: Veronika Folentová (Redakteurin der Tageszeitung „Sme“), Fotos: SITA

Wenn jemand fragt, warum es in der Slowakei so viele Arbeitslose unter jungen Leuten unter 30 Jahren gebe, so antworten die meisten Menschen, dass das Schulwesen daran schuld sei. Unter ihnen auch der Staatssekretär im Arbeitsministerium Branislav Ondruš: „Die Reform im Schulwesen spielt die Schlüsselrolle. Man muss den Inhalt der Ausbildung so ändern, dass der Praxis eine größere Bedeutung zukommt“, sagt er. Das ist vor allem das Problem der Fachschulen mit Mittelschulabschluss. Deren Absolventen, die das Abitur, einen Facharbeiterbrief oder ein Diplom aufweisen können, haben keinerlei praktische Fertigkeiten. Nicht nur, dass die meisten von ihnen noch nie gearbeitet haben und keinerlei die Arbeit betreffende Verhaltensweisen entwickeln konnten, schlimmer: die Schule hat sie nicht darauf vorbereitet, was sie in ihrem Beruf überhaupt tun werden. Das Schulwesen orientiere sich, nach Meinung Zoltan Kazatyas, der im Rahmen der Europäischen Kommission mit Beschäftigung zu tun hat, auf Quantität und nicht auf Qualität. „Um die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen von Fachschulen mit Abitur zu verbessern,

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muss eine Systemreform durchgeführt werden. In erster Linie ist eine Änderung in der Finanzierung des slowakischen Schulwesens erforderlich, da die Finanzierung nach Normativen pro Schüler die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts unberücksichtigt lässt und somit Durchschnittlichkeit fördert,“ stimmt auch der Experte der slowakisch-deutschen Industrie- und Handelskammer Ján Kokorák in die Kritik ein. Das Bildungsministerium will der Kritik entgegenwirken, indem es durch Reformen das Modell der dualen Ausbildung stärkt. Die Auszubildenden sollten sich dabei ihre praktischen Fertigkeiten direkt in den Firmen aneignen. Wann die Reform greifen und wie sie konkret aussehen wird, will das Ministerium noch nicht verraten. Schwarze und weiße Listen Vorläufig legt es eine andere Änderung vor – eine so genannte schwarze und weiße Liste. Im Gegensatz zur vorbereiteten Reform hat die Regierung Fico diese Listen bereits gebilligt. Auf der weißen Liste stehen etwa 40 Fachrichtungen, in denen mehr Klassen eröffnet werden können, die also auch

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mehr Geld bekommen und vom Ministerium gefördert werden. Im Gegensatz dazu bilden die 6 Fachrichtungen auf der schwarzen Liste nach Meinung Čaplovičs zu viele Absolventen aus und sollen eingeschränkt werden. Kein schlechter Einfall, sind sich Fachleute aus ausländischen Handelskammern und Analytiker einig. Schlimmer sieht es aus, wenn man einen näheren Blick auf die konkret vom Bildungsministerium ausgewählten Fach-

richtungen wirft. Unter den zu fördernden sind mehrere, deren Absolventen sich schon heute auf dem Arbeitsmarkt kaum durchsetzen können. Zum Beispiel Installateure. Diese Ausbildung soll vom Ministerium gefördert werden, aber schon heute beträgt die Arbeitslosigkeit der Absolventen dieser Fachrichtung 80 Prozent (Angaben vom September 2012). Auf dem Arbeitsamt enden auch ehemalige Studenten der Fachrichtungen Polygraf – Buchbinder, sowie Far-

mer bzw. Landwirt mit Orientierung auf Mechanisierung. In allen drei erwähnten Fachrichtungen betrug die Arbeitslosigkeit im Mai vorigen Jahres 20 Prozent. Die Gesamt-Arbeitslosenrate in der Slowakei beträgt knapp 14 Prozent. Auf der weißen Liste stehen auch solche Berufe, zu denen die staatlichen Statistikämter keinerlei Daten bezüglich Arbeitslosigkeit vorweisen können, es handelt sich um Raritäten wie z.B. Keramiker oder Schafzüchter.

Von IT wird nicht gesprochen Andererseits stehen auf der schwarzen Liste auch Berufe, in der es wenig beschäftigungslose Absolventen gab. Es handelt sich zum Beispiel um Maschinenbau, wo die Arbeitslosigkeit unter Absolventen neun Prozent betrug. Zu IT-Berufen nimmt das Ministerium überhaupt nicht Stellung, dabei sind sie auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Bei der Auswahl hätten die Statistiken eine große Rolle gespielt, und in einem

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starken Maße auch die Ansichten der Firmen, behauptet das Ministerium. Deswegen verstünde es nicht, weshalb die Listen kritisiert werden, denn man habe doch mit den Firmen gesprochen und diese haben bei der Auswahl geholfen. Und nach Meinung des Ministeriums müssten diese doch wissen, welche Berufe am Arbeitsmarkt Mangelware sind. Das könnte jedoch laut dem Ex-Bildungsminister und heutigen Mitarbeiter

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des Instituts INEKO, Eugen Jurzyca, problematisch sein. Die Firmen hätten nämlich gern möglichst viele und möglichst die besten Leute zur Auswahl. Auch die ausländischen Handelskammern, die bei uns wirken, haben Probleme mit den ausgewählten Berufen. „Die Liste des Bildungsministeriums bemüht sich um Reflexion der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, aber was meiner Meinung nach zweifelhaft ist, ist die künstliche

Unterstützung traditioneller, oft beinahe archaischer Berufe“, sagte der Präsident der Kanadischen Handelskammer in der Slowakischen Republik Joseph M. Burza. Solche Berufe, wie Kunstkeramiker, Schafzüchter oder Fischer sollten in derartigen Listen seiner Meinung nach gar nicht auftauchen. Andererseits fehlen IT-Fachrichtungen, wie Programmierer oder Fachleute für optische Netze.

Arbeitsplätzen, auch im Fall benachteiligter Personengruppen, ist besser als das Warten mit gefalteten Händen auf das Wirtschaftswunder, genügt allein aber nicht. Es sollte ergänzt werden durch systemische Veränderungen, die den Arbeitsmarkt ankurbeln.“ Seiner Meinung nach ist nichts dergleichen zu beobachten. Bei den Förderungen gibt es zwei unterschiedliche Aspekte. Einerseits bekommen junge Leute die Chance, sich Arbeits-

Der Staat kauft Arbeitsplätze für junge Menschen

Martin Menšík ist Projektmanager von „http://www.edujob.sk“, das unter dem größten slowakischen Jobvermittlungsportal angesiedelt ist. Seiner Meinung nach muss die Regierung an der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen arbeiten, damit diese für die Firmen attraktiver werden.

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Millionen schon verbraucht Weitere Millionen für geförderte Arbeitsplätze sollen aus einem anderen

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auch während der Beschäftigungssuche, also wenn man im Arbeitsamt registriert ist, bis 150 EUR monatlich hinzuverdienen, z.B. durch „Arbeiten nach Vereinbarung“ (práce na dohodu). Denkbar ist, dass die Firma jemanden in dieser Weise beschäftigt hat, dann aber einen geförderten Arbeitsplatz für ihn einrichtet, obwohl es sich in Wirklichkeit nicht um einen Menschen handelt, der noch keine Arbeitsgewohnheiten entwickeln konnte und ohne staatliche Förderung keine Arbeit finden würde. Auch das Arbeitsministerium muss zugeben, dass man derartige Betrugsfälle nicht aufdecken könnte.

NPZ-Interview: Der Staat sucht ein Pflaster, keine Lösung

Auch die Förderung von Arbeitsplätzen soll die Statistiken aufbessern So hat der Staat 70 Mio. EUR aus den Eurofonds ausgegeben. Weitere Ausgaben aus dem neuen Programm sollen folgen.

Stellen Sie einen jungen Menschen unter 30 ein, und wir bezahlen Ihnen fast die gesamten Arbeitskosten – also dessen Lohn nebst Abgaben, und zwar bis zur Höhe des Mindestlohns. Nach einem Jahr müssen Sie den geförderten Mitarbeiter noch ein halbes Jahr auf eigene Kosten beschäftigen. Diese Regeln hat das Ministerium für die geförderten Arbeitsplätze für junge Menschen unter 30, die anders keine Arbeit finden, aufgestellt. Es gibt fast 124 Tausend solcher Menschen in der Slowakei, obwohl bereits 70 Millionen aus Brüssel für ihre Beschäftigung in der Wirtschaft ausgegeben worden sind. Die Regierung wollte so nach eigenen Berechnungen mehr als zehntausend Menschen in Beschäftigung bringen. Ein Arbeitsplatz kam grob gerechnet auf 5.000 Eur. Aber die Statistiken hat das nicht verbessert.

gewohnheiten anzueignen, die sie anders nicht erlangen könnten. Das ist positiv zu bewerten, denn genau das fordern die Firmen – Praxis. Also auch wenn sein Arbeitsplatz nach den eineinhalb Jahren wieder gestrichen wird, hat der junge Mensch bei der Arbeitsuche eine bessere Position als zuvor. Andererseits kommt es zu einer Verzerrung des Wettbewerbs. Einige Firmen gewinnen so billige Arbeitskräfte, haben also geringere Kosten als ihre Mitbewerber. Negativ ist auch zu bewerten, dass Menschen ab 30 diskriminiert werden. Und nicht zuletzt: die Firmen könnten betrügen. In der Slowakei darf man

Eurofonds-Programm fließen. Sie sind aber noch nicht freigegeben. Ministerpräsident Fico hat bereits angekündigt, dass er möglichst bald mit der Förderung neuer Arbeitsplätze beginnen wolle. Wo wurden die meisten Arbeitsplätze bereitgestellt? Es waren vor allem Kleinund Kleinstbetriebe, die die Förderungen in Anspruch genommen haben. Also Firmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Die meisten jungen Leute fanden Arbeit im Handel, in der Industrie oder in Kommunikationsfirmen. Die gute Nachricht ist, dass es sich vor allem um junge Menschen handelt, die schon länger als ein Jahr auf Arbeitsämtern registriert waren, denn für sie ist es schwieriger, Arbeit zu beschaffen, als für frischgebackene Absolventen. Im Durchschnitt waren sie 23,5 Jahre alt. Das Interesse der Firmen hing mit den Förderungen zusammen. „Wir wissen, dass in den vergangenen Monaten auf unserem Portal Jobangebote veröffentlicht worden sind, bei denen als Bedingung ein Alter bis

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29 Jahre angegeben war. Man wird sehen, ob diese Arbeitsplätze auch nach Ende der 18 Pflichtmonate erhalten bleiben“, meint die Chefin des größten hiesigen Job-Portals Profesia.sk Ivana Molnárová. Manchmal können sie hilfreich sein Sie lehnt die Förderungen nicht rundweg ab, in einigen Regionen können sie ihrer Meinung nach hilfreich sein. Es handele sich vor allem um die Kreise Banská Bystrica, Košice oder Prešov, wo die Arbeitslosigkeit am höchsten ist. Aber wie bei anderen Vorhaben auch, sei auch in diesem Programm die Bürokratie zu groß, behaupten die Firmen. „Wenn aber nur geförderte Arbeitsplätze entstehen und es nicht zugleich zu Änderungen im System kommt, verbessert sich die Lage nicht“, sagt der Chef der Personalagentur McRoy Luboš Sirota. „Das direkte Fördern von

NPZ: Warum sind in der Slowakei so viele Menschen unter Dreißig arbeitslos? Martin Menšík: „Ein Grund ist, dass das Bildungssystem unflexibel ist, es widerspiegelt nicht die Anforderungen der Arbeitgeber. Ein anderer, dass die Absolventen keine praktischen Fertigkeiten haben, die sie bei der Arbeit nutzen könnten, und somit sind sie für die Firmen unbrauchbar.“ Wie lange dauert es heute, ehe man einen Absolventen angelernt hat? „Das ist unterschiedlich, aber es hängt vor allem davon ab, ob es sich um eine Beschäftigung im Dienstleistungsgewerbe oder in der Produktion handelt. Der Anlernprozess dauert von einem bis zu drei Monaten.“ Haben die Absolventen der Fachschulen mit Abitur oder Hochschul-

absolventen größere Probleme bei der Jobsuche? „Ich sehe ein Problem bei der Beschäftigungsfähigkeit von Fachschulabsolventen. Einen Grund dafür sehe ich auch darin, dass sich um für Fachschulabsolventen geeignete Arbeitsplätze auch Menschen mit Hochschulabschluss bewerben. Wir haben überqualifizierte Mitarbeiter zum Beispiel auf Assistentenpositionen. Die Hochschule ist für viele nur eine Verlängerung der Studentenzeit.“ Warum bewerben sie sich um Fachschulpositionen? Haben sie zu wenig Selbstvertrauen oder gibt es zu wenige Stellen für Hochschulabschluss? „Am Selbstvertrauen liegt es nicht. Diejenigen, die Arbeit finden wollen, nehmen gern jedes Angebot an, nur um erstmal arbeiten und Erfahrungen sammeln zu kön-

nen. Sie gehen davon aus, dass sie dann später leichter eine andere Arbeit, die sie wirklich ausüben wollen, finden können. Eine solche Vorgehensweise ersetzt gewissermaßen die Praktika, die eigentlich während der Schulausbildung hätten absolviert werden sollen. Bei uns gibt es eben erst nach Schulabschluss Einblick in die Praxis.“ Darf ein Absolvent, obwohl er im Arbeitsamt registriert ist, ein Absolventenpraktikum antreten? Funktioniert dieses Tool gut? „Es wird von den Firmen wenig genutzt. Lieber nutzen sie bezahlte oder unbezahlte Praktika. So versuchen sie die guten Leute bereits während der Ausbildung an sich zu binden. Sie stellen dabei fest, ob der/die Betreffende das Potenzial für eine künftige Arbeit in der Firma hat. Man kann sie/

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Die Schüler haben schlechte Ergebnisse

Looking for pleasure?

Slowakische Schulabgänger können oft keine Arbeit finden. Die schulischen Ergebnisse sind oft schlecht. Die Ergebnisse slowakischer Schüler werden immer schlechter. In der internationalen PISA-Studie über die Fähigkeiten der Schüler in den Fächern Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften landeten sie auf dem schlechtesten Platz seit 2003, als die Slowakei zum ersten Mal teilnahm. Zum ersten Mal blieben die slowakischen Schüler deutlich unter dem OECD-Durchschnitt. ihn für eine künftige Beschäftigung verpflichten. Das funktioniert an Fachschulen und auch an Hochschulen.“ Sollten sich die Firmen nicht mehr am Unterrichtsprozess beteiligen? Vor allem in Fachschulen? „Die Firmen haben heute nur geringe Chancen, in den Unterrichtsprozess einzugreifen. Im Dienstleistungsgewerbe funktionieren Praktika bzw. obligatorische Praxiszeiten. Genutzt werden sie z.B. in der Hotellerie, im Friseurhandwerk oder bei Kosmetikerinnen. Das ist eines der Verfahren, wie das System verbessert werden kann. Aber das größte Potenzial für eine bessere Beschäftigung junger Leute liegt in der positiven Diskriminierung – z.B. in Form der verringerten Belastung solcher Arbeitskräfte mit Steuern und Abgaben.“ Heute funktioniert doch bereits eine positive Diskriminierung mittels geförderter Arbeitsplätze für Menschen unter Dreißig, bei denen der Staat die Arbeitskosten übernimmt. Ist dass der richtige Weg? „Das ist ein Instrument, das hilfreich sein kann. Aber es führt nicht zur Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze, weil die Firmen vorsichtig sind. Ein Jahr lang bezahlt zwar der Staat diesen Mitarbeiter, aber ein halbes Jahr lang muss er von der Firma getragen werden. Negativ ist zu bewerten, dass der Beschäftigte während dieser Zeit nicht

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entlassen werden kann, auch wenn er nicht die geforderte Leistung bringt. Das ist ein großes Problem. Außerdem sind diese Förderungen mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden.“ Das Arbeitsministerium hat sich der von der Europäischen Union vorgeschlagenen Garantie angeschlossen. Binnen vier Monaten müssen dem Absolventen ein Praktikum, eine Umschulung oder ein Arbeitsplatz angeboten werden. Bis wann sollten Absolventen den ersten Arbeitsplatz gefunden haben? „Spätestens ein halbes Jahr nach Schulabschluss. Wenn sich bis dahin nichts gefunden hat, verlieren sie das Selbstvertrauen und finden überhaupt keine Arbeit mehr.“ Tut der Staat heute genug, um die Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu kriegen? Die angebotenen Instrumente sind eher ein Wundpflaster für dieses Problem. Die Jugendarbeitslosigkeit wird nicht vom System her bekämpft, sie soll nur verringert werden. Man bemüht sich, der Richtlinie zu entsprechen. Wir sollten aber ein System einführen, wonach es für die Firmen vorteilhaft ist, junge Leute einzustellen. Die Regierung unternimmt jedoch Schritte in der falschen Richtung, z.B. hat sie die Beschäftigung junger Menschen „nach Vereinbarung“ dadurch erschwert, dass sie die Abgaben erhöht hat.“

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In Mathematik zum Beispiel erreichten die slowakischen 15-Jährigen eine durchschnittliche Punktezahl von 482. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 494. Überdurchschnittliche Ergebnisse erzielten die Tschechen und die Österreicher. Nur fünf OECD-Länder blieben in den Mathematikkenntnissen deutlich hinter der Leistung der Slowakei zurück – Israel, Griechenland, Türkei, Chile und Mexiko. Beim Lesen fiel das Ergebnis der slowakischen Schüler noch schlechter aus – sie verloren 30 Punkte auf den OECDDurchschnitt. Unter den VisegradLändern lieferten sie das schlechteste Ergebnis ab. Diese Ergebnisse sind für alle Schultypen gültig. Bildungsminister Dušan Čaplovič befürchtet, dass es noch schlimmer kommen könnte. Auf die Frage nach dem Grund dieser Talfahrt antworten Schuldirektoren oder Analytiker, dass das Problem im Geldmangel liege, dass die Lehrer zu wenig verdienen. Die OECD habe der Regierung empfohlen, die Lehrergehälter zu erhöhen. Denn wenn Lehrer wenig verdienen, werden die besten Schüler nicht motiviert, ein Lehramtsstudium aufzunehmen sondern sehen sich nach besser bezahlten Berufen um - ein Teufelskreis.

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