w w w. p h i l s w. d e
Spielzeit 2015 / 2016
SW
I N H A LT 003 Grußworte KONZERTE 008 Alles auf einen Blick – Konzertübersicht 014 Konzerte im Detail FÖRDERVEREIN 074 Wir brauchen Freunde 076 Ein neuer Kontrabass STIFTUNG 080 Eine Region für die Musik ORCHESTER 084 Orchester und Gäste 085 Besetzungsliste PhilSW 118 Veranstalter und Karten 119 Impressum 120 Kontakt
002
Sehr verehrte Damen und Herren, liebes Musikpublikum,
ich begrüße Sie ganz herzlich zur Spielzeit 2015 / 16 der Philharmonie Südwestfalen ! In einer abwechslungsreichen Saison hören Sie großartige Künstlerinnen und Künstler, die der Region bereits verbunden sind oder sich hier erstmals präsentieren. Sie erleben die große Bandbreite der Philharmonie mit Musik von Beethoven bis John Williams. Die Philharmonie Südwestfalen leistet – wie alle drei Landesorchester in NordrheinWestfalen – einen wichtigen Beitrag für die Kultur in der Region: Sie sichert die musikalische Grundversorgung und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Menschen allen Alters und aller Kulturen finden bei den Aufführungen zusammen. Die Unterstützung der Landesorchester gehört daher zu den wichtigen kulturpolitischen Aufgaben der Landesregierung. Die hohe Qualität der Aufführungen der Philharmonie Südwestfahlen führt beim Publikum zu einer sehr positive Resonanz – gerade auch beim dem ganz jungen, dessen Interesse an Musik sie mit spannenden musikalischen Geschichten weckt. Darüber freue ich mich sehr. Die Philharmonie Südwestfalen ist weit über die Region bekannt und tritt in zahlreichen europäischen Ländern auf. Sie ist eine wichtige Botschafterin der Region und des Kulturlandes Nordrhein-Westfalen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Konzertsaison und eindrucksvolle Konzerterlebnisse mit der Philharmonie Südwestfalen !
Ute Schäfer Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
003
Liebe Musikfreunde,
unsere Philharmonie steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag, und in diesem Alter freut sich so mancher schon auf (oder über) den Ruhestand. Nicht so unsere Philharmonie: Vor einigen Monaten bereits konnten wir mit Michael Nassauer einen neuen Intendanten gewinnen, der unser heimisches Orchester bestens kennt, schließlich hat er einige Jahre als Hornist großen Anteil an wunderschönen musikalischen Abenden mit der PhilSW gehabt. Und das Programm, das Sie in Händen halten, trägt nun seine Handschrift. Gemeinsam mit Chefdirigent Charles Olivieri-Munroe und dem Vorstand des Trägervereins setzt er neue Impulse, entwickelt frische Programmformate, erschließt neue Kundenkreise und lotst junge und gut ausgebildete Musiker nach Südwestfalen. Sie sehen, von Ruhestand kann keine Rede sein, denn in der deutschen Orchesterlandschaft, der vielleicht besten der Welt, beneiden uns viele um ein Spitzenorchester, wie es im ländlichen Raum nur selten zu finden ist. Wir freuen uns mit Ihnen auf viele innovative und qualitätvolle Musikerlebnisse in der nächsten Spielzeit! Ein wichtiger Garant für den Erfolg unseres Orchesters ist die Unterstützung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, den Landschaftsverband Westfalen-Lippe und den Kreis SiegenWittgenstein, der die Mittel für die Philharmonie Südwestfalen in 2015 deutlich erhöht hat. Dafür vielen Dank ! Auch außerhalb dieser öffentlichen Haushalte haben wir Freunde, für deren Engagement wir sehr dankbar sind: den Förderverein der Philharmonie, den Sponsor Sparkasse Siegen und – allen voran – unsere tolle Mäzenin Barbara Lambrecht-Schadeberg, eine langjährige Freundin des Orchesters, die gemeinsam mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein die Stiftung Philharmonie Südwestfalen ins Leben gerufen hat, eine der größten Musikstiftungen des Landes. Im Mai
004
2015 wurde Barbara Lambrecht-Schadeberg von der Deutschen Orchestervereinigung, der Versammlung aller deutschen Orchestermusiker, für ihr mäzenatisches Wirken mit dem Hermann-Voss-Preis ausgezeichnet. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Sie hat es mehr als verdient.
Andreas Müller Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein 1. Vorsitzender des Trägervereins Philharmonie Südwestfalen e. V.
Wolfgang Suttner Kulturreferent des Kreises Siegen-Wittgenstein Geschäftsführender Vorstand des Trägervereins
Hans-Peter Hasenstab Bürgermeister der Stadt Hilchenbach 2. Vorsitzender des Trägervereins
005
Liebe Musikbegeisterte und Freunde der Philharmonie Südwestfalen,
mit großer Freude begrüße ich Sie zu unserer Konzertsaison 2015 /16. In den Händen halten Sie das Programmheft der kommenden Spielzeit, in der wir Ihnen eine große Bandbreite musikalischer Genres präsentieren. Ziel bei der Zusammenstellung des Konzertkalenders war es, Kompositionen zu spielen, die nicht nur für sich selbst sprechen, sondern auch Gelegenheit geben, sich von der künstlerischen Entwicklung unseres Klangkörpers zu überzeugen. Ich glaube fest daran, dass sich sowohl die Musiker, als auch die Zuhörer der Musik stets mit der Freude am Entdecken nähern sollten. Blättern Sie, stöbern Sie, gehen Sie auf Entdeckungsreise im neuen Spielzeitheft und dann auch in den Konzerthallen der Region. Großartige Komponisten und hervorragende Solisten erwarten Sie. Sie werden viele wunderbare und spannende Abende erleben und neugierig sein, weitere Konzerte unseres aufregenden und sich kontinuierlich entwickelnden Orchesters zu besuchen. Ich freue mich auf Sie! Schließlich möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, Michael Nassauer zu seiner ersten kompletten Saison als Intendant willkommen zu heißen. Seit Jahren schätze ich ihn als einen erstklassigen Solohornisten und freue mich, mit einem Musiker aus unserem heimischen Orchester als Intendanten zusammenzuarbeiten und neue Ideen zu realisieren!
Charles Olivieri-Munroe Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen
006
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Philharmonie Südwestfalen,
es ist mir eine große Freude, Sie zu unserer Saison 2015 /16 begrüßen zu dürfen. 16 Jahre ist es nun her, dass ich als Hornist mein Engagement bei unserer Philharmonie begonnen habe, und damals hätte ich nicht im Traum daran gedacht, einmal Intendant dieses wunderbaren Landesorchesters NRW zu sein. Es ist eine große Aufgabe, die ich gerne angenommen habe. Mein Dank gilt dem Vorstand und der Mitgliederversammlung des Trägervereins der Philharmonie für ihr Vertrauen. Als Kind dieser Region liegt mir sehr viel daran, dass sich dieses großartige Orchester weiter entwickelt und den Klassikliebhabern vor allem in Siegerland und Wittgenstein, aber auch darüber hinaus viele schöne Konzertabende beschert. Allen, die dabei helfen, möchte ich herzlich danken: den Musikerinnen und Musikern mit Chefdirigent Charles Olivieri-Munroe an der Spitze, dem Team dahinter, den Politikern in Land und Kreis, die uns fördern, den Freunden und Gönnern und unserem treuen Publikum. Ohne diese Menschen wären die folgenden Seiten weiße Blätter. Teilen Sie mit uns eindrucksvolle Konzerterlebnisse: Wir wollen herausfordern und erfüllen, einzigartige Traditionen bewahren und innovativ bleiben. Wir freuen uns, wenn Sie bei bekannten Melodien aus mehreren Jahrhunderten entspannen und genießen und gemeinsam mit uns neue Klänge entdecken. Dabei wünsche ich mir – auch mit Blick auf so manche dunkle Wolke am Kulturhimmel – vor allem eines: dass Sie auf die Philharmonie Südwestfalen genauso stolz sind wie ich, denn sie ist ein unentbehrliches Stück unserer Heimat, sie ist Ihr Orchester !
Michael Nassauer Intendant der Philharmonie Südwestfalen
007
Alles auf einen Blick Konze rtübe rsic h t 2015 / 20 16
AUGUST 2015
Seite
15 - 08
20.30 »Italienische Nacht« – Open-Air Konzert
Kreuztal / Dreslers Park
015
29 - 08
19.00 »Musik liegt in der Luft« – Musikal. Wirtsch.wunder-Revue
Betzdorf / Stadthalle
016
SEPTEMBER 2015 05 - 09
18.00 Open-Air Konzert
Burbach / Römer
019
12 - 09
19.30 Last Night of the Proms
Krefeld / Burg Linn
020
24 - 09
20.00 Sinfoniekonzert
Hilchenbach / Gebr.-Busch-Theater
023
27 - 09
17.00 Konzert (geschloss. Veranstaltung)
Siegen / Apollo-Theater
024
01 -10 E 20.00 Sinfoniekonzert »S-Klassik«
Siegen / Apollo-Theater
026
20.00 Sinfoniekonzert »S-Klassik«
Siegen / Apollo-Theater
026
17.00 Festkonzert zum 25. Jahrestag Deutsche Einheit
OKTOBER 2015 02 -10
E
03 -10
Bad Berleburg / Bürgerhaus
027
04 -10 E 19.00 Sinfoniekonzert »S-Klassik«
Siegen / Apollo-Theater
026
11 -10
19.00 Last Night of the Proms
Heidelberg / Stadthalle
028
17 -10
19.30 Chorkonzert
Detmold / Christuskirche
031
18.00 Chorkonzert – Eröff.konzert der 7. Herforder Chorfesttage
Herford / Münsterkirche
031
18 -10
20.00 Sinfoniekonzert
Siegen / Apollo-Theater
032
29 -10
20.00 Last Night of the Proms
Meinerzhagen / Stadthalle
035
30 -10
20.00 Last Night of the Proms
Siegen / Apollo-Theater
035
31 -10
19.00 Last Night of the Proms
Siegen / Apollo-Theater
035
23 -10
E
NOVEMBER 2015 07 -11
19.30 Chorkonzert
Paderborn / Marktkiche
037
08 -11
18.00 Chorkonzert
Delbrück Ostenland / Kirche
037
14 -11
20.00 Festliche Operngala
Heidelberg / Stadthalle
037
20 -11
19.30 Chorkonzert
Hamm / Kurhaus
038
22 -11
18.00 Chorkonzert
Siegen / Apollo-Theater
038
27 -11 E 20.00 Sinfoniekonzert
Siegen / Apollo-Theater
038
29 -11
Kreuztal / Stadthalle
040
Berlin / Philharmonie
043
15.00 »Papa Haydns kleine Tierschau« – Teddybärenkonzert
DEZEMBER 2015 03 -12
20.00 »Viva la Opera !«
06 -12
17.00 »Tiefenrausch« – Nikolauskonzert / Kammerkonzert d. Philh. Hilchenbach-Allenb. / Stift Keppel
044
09 -12 E 20.00 Weihnachtskonzert
Siegen / Apollo-Theater
044
16 -12
19.30 Abschlusskonzert Dirigierkurs
Köln / Aula Musikhochschule
047
18 -12
20.00 »Viva la Opera !«
Düsseldorf / Tonhalle
047
31 -12
19.30 PhilSW Barock – Silvesterkonzert
Hilchenbach / Ev. Kirche
047
E: Ein Einführungsvortrag findet am Dienstag um 18 Uhr vor dem Konzert statt. Den Ort des Vortrages entnehmen Sie bitte dem Konzerteintrag im Heft.
008
JA NUA R 2 016 01 - 01
16.00 Neujahrskonzert
S e ite Siegen / Apollo-Theater
048
20.00 02 - 01
19.30 Neujahrskonzert
Betzdorf / Stadthalle
048
03 - 01
17.00 Neujahrskonzert
Kreuztal / Stadthalle
048
05 - 01
20.00 Neujahrskonzert
Bad Berleburg / Bürgerhaus
048
07 - 01
20.00 Neujahrskonzert
Bad Laasphe / Aula d. Gymnasiums
048
08 - 01
20.00 Neujahrskonzert
Lennestadt / Pädagog. Zentrum
048
09 - 01
20.00 Neujahrskonzert
Neunkirchen / Aula am Rassberg
048
10 - 01
18.00 Neujahrskonzert
Wilnsdorf / Festhalle
048
15 - 01
20.00 Neujahrskonzert
Meinerzhagen / Stadthalle
048
17 - 01
19.00 Neujahrskonzert
Siegen / Apollo-Theater
048
19 - 01
20.00 »Musikalische Bilder« – Kammerkonzert im MGK
Siegen / Mus. f. Gegenwartskunst
048
24 - 01
17.00 Oktettkonzert – Neujahrskonzert / Kammerkonz d. Philh.
Erndtebrück / Ev. Kirche
051
29-01 E 20.00 »Alles Beethoven« – Sinfoniekonzert
Siegen / Apollo-Theater
051
30-01
Siegen / Apollo-Theater
051
Kreuztal / Stadthalle
053
Bad Berleburg / Bürgerhaus
053
Betzdorf / Stadthalle
053
Betzdorf / Stadthalle
053
Siegen / Apollo-Theater
053
Siegen / Apollo-Theater
053
Siegen / Apollo-Theater
053
9.30 Schulkonzert
Siegen / Apollo-Theater
053
9.30 Schulkonzert
Olpe / Stadthalle
053
Kreuztal / Stadthalle Siegen / Apollo-Theater
053 054
E
19.00 »Alles Beethoven« – Sinfoniekonzert
FE B R UA R 2 016 09 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
10 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
11 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
12- 02
9.30 Schulkonzert 11.00
15 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
16 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
17 - 02
9.30 Schulkonzert 11.00
18- 02 19 - 02
11.00 21 - 02 15.00 Teddybärenkonzert »Peter und der Wolf« 26-02 E 20.00 Sinfoniekonzert
K O N Z E R T E / 009
Konze rtübe rsic h t 2015 / 20 16 For tse tz un g
MÄRZ 2016
Seite
03- 03
20.00 Gala der Filmmusik
Siegen / Apollo-Theater
054
04- 03
20.00 Gala der Filmmusik
Siegen / Apollo-Theater
054
05- 03
19.00 Gala der Filmmusik
Siegen / Apollo-Theater
054
13- 03
19.30 Chorkonzert
Hamm / Kurhaus
057
Siegen / Apollo-Theater
057
08 - 04 E 20.00 Sinfoniekonzert
Siegen / Apollo-Theater
058
14 - 04
20.00 Sinfoniekonzert
Hilchenbach / Gebr.-Busch-Theater
061
24 - 04
18.00 Chorkonzert
Siegen / Leonhard-Gläser-Saal
061
20.00 Sinfoniekonzert
Siegen / Apollo-Theater
062
Düsseldorf / Tonhalle
065
18 -03 E 20.00 »Alles Tschaikowsky« – Sinfoniekonzert APRIL 2016
29 - 04
E
MAI 2016 04 - 05
20.00 Gala
07 - 05
20.00 Gala
Prag / Smetana-Saal
065
10 - 05
20.00 Gala
Berlin / Philharmonie
065
15- 05
19.30 KulturPur
Giller / Festival KulturPur
065
16 - 05
20.00 Gala
Frankfurt / Alte Oper
065
21 - 05
19.00 Sinfoniekonzert
Betzdorf / Stadthalle
066
29 - 05
16.00 »Side by Side« – Konzertprojekt mit der Jugendmusikschule
Siegen / Leonhard-Gläser-Saal
066
JUNI 2016 10 -06
20.00 Open-Air Konzert
Wilnsdorf / Gymnasium
069
12 -06
17.00 Klarinettentrio – Kammerkonzert der Philharmonie
Hilchenbach-Grund / Ginsburg
069
18-06
18.00 Open-Air Konzert
Hilchenbach / Marktplatz
069
19-06
17.00 Open-Air Konzert
Bad Berleburg / Schlosshof
069
25-06
20.00 Open-Air Konzert
Kreuztal / Dreslers Park
069
010
Wann kann i ch etwa s v o n m e in e m Li eb l i ng skom p oni ste n h ö re n ?
Datum fett: Themenkonzert
Ko mp o n is t Konz ertda tum Ada m
De z 0 9
Ard iti
O kt 2 9 / 3 0 / 3 1
Baadsv ic k B eet h o v e n B er lio z B ern ste in B iz e t B oro d in
De z 0 6 A u g 2 9 – S e p 0 5 / 2 4 / 2 7 – O k t 0 3 Ja n 29 / 30 – M ai 2 1
El g ar
Pa r r y
Okt 01 / 02 / 04 Dez 09 Se p 1 2 – O k t 1 1 / 2 9 / 3 0 / 3 1 Jun 12
Po u l e n c
A pr 0 8
A u g 2 9 – S e p 5 / 1 2 – O kt 11 No v 2 7
B usc h
D vo ra k
N i c ol a i
M r z 1 3 – A pr 1 4 – M a i 2 1 – J u n 12
Piazolla
B ritte n
D on iz e tti
Mu s s org s k y
Se p 1 2 – N o v 0 7 / 0 8 / 1 4
O kt 3 9 / 3 0 / 3 1
O kt 1 7 / 1 8 / 2 3 – A p r 0 8 – M a i 2 9
Coa te s
Moz a r t
O kt 0 1 / 0 2 / 0 4
Brah m s
Copla nd
Komp oni st Konze rtd atum
P ro k o f i e v Puccini
Fe b 2 1 A u g 1 5 – O k t 2 9 / 3 0 / 3 1 – A p r 14
Radecke
A pr 2 9
De z 0 9
Ravel
Se p 2 7
De z 0 6
Reuber
Mai 29
S e p 1 2 – O kt 2 9 / 3 0 / 3 1 No v 2 0 / 2 2 A u g 1 5 – O kt 2 9 / 3 0 / 3 1 S e p 1 2 – O kt 1 1 S e p 1 2 – O kt 1 1 – O kt 2 9 / 3 0 / 3 1 M ai 2 1
Reznicek R i ms k y - Ko r s a k o v R os s i n i S c h os t a k ow i t s c h Schubert
A u g 2 9 – Se p 0 5 Okt 29 / 30 / 31 A u g 2 9 – Se p 1 2 – O k t 1 1 / 2 3 Mrz 13 N o v 2 7 – D e z 0 6 – A pr 0 8 Jan 24
Fagerrud
De z 0 6
S c h u ma n n
Fra nc k
De z 0 9
Sejourne
Se p 2 4
Sibelius
Nov 27
G ersh w in G imé ne z
S e p 1 2 – O kt 1 1 / 2 9 / 3 0 / 3 1 No v 2 0 / 2 2 O kt 1 1 – O kt 2 9 / 3 0 / 3 1
S me t a n a St ra u s s
Giordano
Aug 15
S ü ß ma y r
Goldm a rk
O kt 2 3
Sullivan
G ouno d Hän d e l Hasen ö hrl Ha y d n Hel lmesberg e r Hin demit h Hum m e l Kálm á n Ma rtin Mendelssoh n-B art h o ld y
O kt 2 9 / 3 0 / 3 1 – A p r 1 4
Suppe
Dez 06 – Mai 29
A u g 2 9 – Se p 0 5 J a n 2 4 – Fe b 2 6 Nov 07 / 08 Okt 11 A u g 2 9 – Se p 0 5
Aug 29 – Sep 05 – Jun 12
T h e o d ora k i s
Okt 23
J an 2 4
Ti s c h h a u s e r
A u g 2 9 – Se p 0 5
No v 2 9 – Fe b 2 6 S e p 1 2 – O kt 1 1 O kt 1 7 /1 8
To ma s i Ts c h a i k ow s k y
Dez 06 Aug 15 – Mrz 18
Ve rd i
Aug 15
O kt 0 1 / 0 2 / 0 3 / 0 4
Wa g n e r
Nov 14
Sep 12
We b b e r
Se p 1 2
O kt 1 7 / 1 8 S e p 2 7 – O kt 1 7 / 1 8 – A p r 1 4 / 2 4 / 2 9
We b e r Wood
N o v 1 4 – A pr 2 9 Se p 1 2 – O k t 1 1 / 2 9 / 3 0 / 3 1
K O N Z E R T E / 011
Spielzeit 2015 / 2016
KONZERTE
014
» I T a l i e n i s c h e Na c ht « Op en-Ai r Konzer t Werke von
Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Sa / 15 -Aug- 2015 / 20.30 Uhr Kreuztal / Dreslers Park www.kreuztal-kultur.de
Umberto Giordano (1867 – 1948)
Peter I. Tschaikowsky (1840 – 1893)
Giacomo Puccini (1858 – 1924)
Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solisten
Jeanette Wernecke (Sopran) Roman Janal (Bariton)
Gleich zu Beginn der Saison erwartet die philharmonische Hörerschaft ein Leckerbissen – italienische Musik zum Träumen. Warum in die Ferne schweifen, wenn das italienische Lebensgefühl zu uns kommt ? Längst hat sich das Open-Air Konzert in Kreuztal etabliert: Man lauscht großartiger Musik, genießt die kulinarischen Angebote, tauscht sich aus – Tausende von Besuchern jedes Jahr können nicht irren !
K O N Z E R T E A u g u s t / 015
» m u s i k l i e gt i n d e r l u f t « Ei ne musik a lisc h e W irtsc h a ftsw un de r-R e v ue Sa / 29 -Aug- 2015 / 19 Uhr Betzdorf / Stadthalle www.musikgemeinde.de
Leitung
Heinz Walter Florin
Moderation Gisbert Baltes Gesangs- solisten
Stefanie Hertel Angelina Monti Hill Gutt Nicole Mühle Freddy Albers
Gesangs- quartett
Männerensemble SONORIX: Ignaz Vitt Dieter Korstian Wolfgang Kötting Matthias Merzhäuser (Leitung)
Die 50er Jahre – mit dieser Dekade sind charismatische Personen, Ereignisse und Begriffe verbunden: Der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg beginnt. Adenauer ist Bundeskanzler, Deutschland wird zum ersten Mal Fußballweltmeister unter Trainer Sepp Herberger. Heinrich Böll und Ernest Hemingway gehören ebenso in dieses Bild wie Romy Schneider, Hildegard Knef und Heinz Rühmann. »Ben Hur« und »Quo vadis« werden gedreht. Die Wirtschaft boomt, das Schlagwort »Wirtschaftswunder« prägt die rasante ökonomische Entwicklung einiger europäischer Staaten. Durch die internationale Musikszene hallen Namen wie Elvis Presley, Miles Davis und Frank Sinatra. Aber auch in Deutschland bildet sich eine eigene Welt unverkennbarer Melodien, die auch heute noch einen hohen Wiedererkennungswert besitzen. Diese Gala lässt die beliebtesten Lieder dieser Ära Revue passieren. Eine der Solistinnen ist Stefanie Hertel, bekannt aus Funk und Fernsehen. Und dann heißt es »Bühne frei«, denn »Musik liegt in der Luft !«
016
K O N Z E R T E A u g u s t / 017
018
O P EN - A I R K O N Z E R T Programm
Sa / 05 - Sep - 2015 / 18 Uhr Burbach / Römer www.burbach-siegerland.de
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) • Ankunft der Königin von Saba aus »Salomo« HWV 67 (1748)
Franz Tischhauser (geb. 1921) • »The Beggars’s Concerto« für Klarinette und Streichorchester (1975 / 76) Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • 3. Leonoren-Ouvertüre C-Dur op. 72 (1806) Emil Nikolaus von Reznicek (1860 – 1945) • Ouvertüre zu »Donna Diana« (1894)
Bedrich Smetana (1824 – 1884) • Sárka aus »Mein Vaterland« (1874)
Franz von Suppe (1819 – 1895) • Ouvertüre zu »Pique Dame« (1864)
Georges Bizet (1838 – 1875) • »Carmen« Suite No. 1 (1873 / 74)
Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solistin
Lea Kristina Hamm (Klarinette)
Starke Frauen bestimmen in diesem Jahr das beliebte Konzert auf dem Römer. Eine Entdeckung dürfte das Klarinettenkonzert von Franz Tischhauser sein. Die Grenzen zwischen der sogenannten E- und U-Musik werden aufgehoben bei diesem Werk, das die Schlitzohrigkeit des Komponisten zeigt. Eine Sendung über ihn im SRF bemerkte über ihn: »Er wusste schon früh, dass er komponieren wollte – und dass er damit nie sein Brot verdienen würde. Das gab ihm die Freiheit, eine eigene Musiksprache zu finden: Heiterkeit.«
K O N Z E R T E S e p t e m b e r / 019
La s t N i ght o f th e P rom s i m Rah m e n de r L a n dm e sse »B ritish Fla ir – T he L ife sty le E v e n t« Sa / 12 - Sep - 2015 / 19.30 Uhr Krefeld / Burg Linn
Programm
Edward Elgar (1857 – 1934) • Imperial March Op. 32 (1897)
Gioacchino Rossini (1792 – 1868) • La Cenerentola – »Nacqui all’affanno…non piú mesta« (1817) Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • Le nozze di Figaro – »Hai già vinta la causa...Vedrò mentr’io sospiro« (1786)
Antonin Dvorak (1841 – 1904) • Tschechische Suite, Op. 39 – 2. Polka. Allegretto grazioso (1879)
Georges Bizet (1838 – 1875) • Carmen (1873 – 74) – »Habanera« • Carmen (1873 – 74) – »Votre toast, je peux vous le render«
Josef Hellmesberger (1855 – 1907) • Teufelstanz (1890)
Emmerich Kálmán (1882 – 1953) • Die Csárdásfürstin – »Heller Jubel...Weißt du es noch?« (1914 / 15)
George Gershwin (1898 – 1937) • Girl Crazy – Overture (1930)
Andrew Lloyd Webber (geb. 1948) • Phantom of the Opera – »All I Ask of You« (1985)
Eric Coates (1886 – 1957) • London Suite – 1. Covent Garden (1933)
Henry Wood (1869 – 1944) • Fantasy on British Sea Songs / Rule Britannia (1905)
Hubert Parry (1848 – 1918) • Jerusalem (1916)
Edward Elgar (1857 – 1934) • Pomp & Circumstance Nr. 1, D-Dur op. 39 »Land of Hope & Glory« (1900)
020
Leitung
Russell N. Harris
Solisten
Kinga Dobay (Mezzosopran) Richard Morrison (Bariton)
K O N Z E R T E S e p t e m b e r / 021
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SINF O NIEK O N Z E R T Do / 24 - Sep- 2015 / 20 Uhr Hilchenbach / Gebr.-Busch-Theater www.gebrueder-busch-kreis.de
Programm Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Ouvertüre zum Trauerspiel »Coriolan« d-Moll op. 62 (1807) Emmanuel Sejourne (geb. 1961) • Konzert für Marimba und Streichorchester (2005) Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803 – 04) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Simone Rubino (Schlagzeug, Buschpreisträger 2014)
1972 wurde er zum ersten Mal verliehen: der begehrte Brüder-Busch-Preis. Der ARD-Wettbewerb, unter dessen Finalisten er vergeben wird, zählt zu den wichtigsten Musik-Wettbewerben der Welt. Wer sich hier behaupten kann, gehört zweifellos zu den Spitzen seiner Generation. Nicht selten steht der heute zu verleihende Preis am Beginn einer großen solistischen Karriere. Toi Toi Toi, Simone Rubino !
K O N Z E R T E S e p t e m b e r / 023
K O N Z E R T z um
8 0. G e burtsta g
von Ba rba ra L a m bre c h t-Sc h a de be rg So / 27 -Sep - 2015 / 17 Uhr Siegen / Apollo-Theater (geschlossene Veranstaltung)
Programm Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) • Ouvertüre zu »Ein Sommernachtstraum« op. 21 (1826)
Maurice Ravel (1879 – 1937) • Klavierkonzert G-Dur (1929 – 1931)
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803 – 04) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Michael Rische (Klavier)
Barbara Lambrecht-Schadeberg – Mäzenin und Ehrenmitglied der Philharmonie – feierte in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag. In den vergangenen Jahrzehnten ist etwas entstanden, was man für kein Geld dieser Welt kaufen kann: eine tiefe Freundschaft zwischen ihr und dem Orchester. Und so ist es uns ein Bedürfnis, unsere herzlichen Glückwünsche auf die Art und Weise auszudrücken, die wir am besten beherrschen: in klingender Form !
024
SINF O NIEK O N Z E R T Do / 01 - Okt - 2015 / 20 Uhr Fr / 02 - Okt - 2015 / 20 Uhr So / 04 - Okt - 2015 / 19 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 29-Sep-2015 / 18 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst mit Winfried Chassée Gefördert von
»S-K la ssik«
Programm
Hector Berlioz (1803 – 1869) • Konzertouvertüre »Le Corsaire« op. 21 (1844)
Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837) • Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur (1803)
Modest Mussorgsky (1839 – 1881) • Bilder einer Ausstellung (1874), Instrumentierung: Maurice Ravel (1927) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Tine Thing Helseth (Trompete)
So unterschiedlich die Solisten der S-Klassik-Konzerte über die Jahre waren, eines eint sie: ihre internationale Reputation. Und die kommt auch bei Tine Thing Helseth nicht von ungefähr, gastiert die Norwegerin doch mit führenden Orchestern und ihrer Blechbläserformation »Ten Thing« in aller Welt. Die Exklusivkünstlerin bei EMI Classics erhielt bereits einen ECHO Klassik Preis und spielte 2007 bei der Gala zur Verleihung des Friedensnobelpreises. Ungemein spannend wird die Konzertreihe im Apollo-Theater eröffnet. Der Ouvertüre liegt ein literarisches Meisterwerk Lord Byrons über einen Seeräuber zugrunde: »The Corsair«. Dieses Buch, welches das Schicksal des desillusionierten Conrad beschreibt, der als misanthropischer Piratenkapitän mit der gesamten Welt auf Kriegsfuß steht und nur seiner Frau verfallen ist, las Hector Berlioz in Rom – und zwar im Beichtstuhl in der Peterskirche, denn hier konnte man die drückende Sommerhitze am besten ertragen.Gut, dass wir der Saisoneröffnung bei angenehmen Temperaturen lauschen können!
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Philharmonie Südwestfalen bei KulturPur
FES T K O N Z E R T zu m 25 . Tag d er De utsc h e n E in h e it Programm Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Ouvertüre zum Trauerspiel »Coriolan« c-Moll op. 62 (1807)
Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837) • Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur (1803)
Sa / 03 - Okt - 2015 / 17 Uhr Bad Berleburg / Bürgerhaus www.kulturgemeindebad-berleburg.de
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803 – 04) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solistin
Tine Thing Helseth (Trompete)
»Grenzen überwinden«. Seit 25 Jahren können die Deutschen den Tag der Einheit feiern. Der Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland wurde in aller Welt wahrgenommen und verfolgt. Der 3. Oktober stellt seitdem den einzigen Feiertag nach Bundesrecht dar (alle anderen Feiertage fallen in die Zuständigkeit der Länder). Seine 3. Sinfonie widmete Ludwig van Beethoven keinem geringeren als Napoleon Bonaparte. Als dieser sich jedoch zum Kaiser ausrufen ließ, tilgte der enttäuschte Republikaner Beethoven die Zueignung mit dem Vermerk: »Heroische Sinfonie, komponiert, um das Andenken eines großen Mannes zu feiern.«
K O N Z E R T E O k t o b e r / 027
La s t N i ght o f th e P rom s So / 11 - Okt - 2015 / 19 Uhr Heidelberg / Stadthalle
Programm
Edward Elgar (1857 – 1934) • Imperial March op. 32 (1897)
Gioacchino Rossini (1792 – 1868) • La Cenerentola – »Nacqui all’affanno…non piú mesta« (1817)
Antonin Dvorak (1841 – 1904) • Tschechische Suite, op. 39 – 2. Polka. Allegretto grazioso (1879)
Georges Bizet (1838 – 1875) • Carmen (1873 – 74) – »Habanera«
Josef Hellmesberger (1855 – 1907) • Teufelstanz (1890)
Gerónimo Giménez (1854 – 1923) • La boda de Luis Alonso – Intermezzo (1896)
George Gershwin (1898 – 1937) • Girl Crazy – Overture (1930)
Arthur Sullivan (1842 – 1900) • HMS Pinafore – Overture (1878)
Henry Wood (1869 – 1944) • Fantasy on British Sea Songs / Rule Britannia (1905)
Hubert Parry (1848 – 1918) • Jerusalem (1916)
Edward Elgar (1857 – 1934) • Pomp & Circumstance Nr. 1, D-Dur op. 39 »Land of Hope & Glory« (1900)
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Leitung
Russell N. Harris
Solistin
Kinga Dobay (Mezzosopran)
K O N Z E R T E O k t o b e r / 029
Emotionen pur: Konzert mit der Philharmonie S端dwestfalen in der Tonhalle D端sseldorf im Februar 2015
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Chor k o n z e rt Programm Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) • Psalm 42, »Wie der Hirsch schreit« op. 42 (1837)
Paul Hindemith (1895 – 1963) • »Mathis der Maler«, 1. Satz, (»Engelskonzert«) (1934)
Johannes Brahms (1833 – 1897) • Alt-Rhapsodie
Frank Martin (1890 – 1974) • In terra pax (Oratorio breve) (1944 – 45)
Leitung
Burkhard Geweke (Chor der Christuskirche Detmold) Hildebrand Haake (Chor der Hochschule f. Kirchenmusik Herford)
Chöre
Chor der Christuskirche Detmold Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford
Solisten
Ruth Ziesak (Sopran) Gerhild Romberger (Alt) Jörg Dürmüller (Tenor) Maximilian Lika (Bariton) Adam Palka (Bass)
Sa / 17 -Okt- 2015 / 19.30 Uhr Detmold / Christuskirche So / 18 - Okt- 2015 / 18 Uhr Herford / Münsterkirche Eröffnungskonzert der 7. Herforder Chorfesttage
K O N Z E R T E O k t o b e r / 031
S i n f o n i e k o n z e rt Fr / 23 - Okt - 2015 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 20-Okt-2015 / 18 Uhr Siegen / Apollo-Theater mit Hans-André Stamm Gefördert von
Programm
Gioacchino Rossini (1792 – 1868) • Ouvertüre zu »Die Belagerung von Korinth« (1826)
Mikis Theodorakis (geb. 1925) • Adagio für Flöte, Streicher und Percussion (1993)
Karl Goldmark (1830 – 1915) • Ouvertüre zu »Der gefesselte Prometheus« op. 38 (1889)
Johannes Brahms (1833 – 1897) • Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 (1883)
Leitung
Stefanos Tsialis
»Das schöpferische Vergnügen ist für mich das Wesentliche. Welche Form es annimmt, hängt von den stilistischen Einflüssen oder den konkreten Bedürfnissen des Augenblicks, aber auch vom Zufall ab.« (M. Theodorakis) Zufall ist es jedenfalls nicht, dass ein Werk des Griechen auf dem Programm steht, feiert er in diesem Jahr doch seinen 90. Geburtstag ! Seine Biographie enthält nicht nur Meilensteine wie die Filmmusik zu »Zorbas der Grieche«, sondern zeugt auch von hartem Kampf für das griechische Volk auf politischer Seite und als Widerstandskämpfer ! Stefanos Tsialis, Gastdirigent des Abends mit derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkten in Hamburg und Athen, setzt sich seit Jahren intensiv für die Werke seines griechischen Landsmannes ein. Herzlich willkommen !
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La s t N i ght o f th e P rom s Programm
Edward Elgar (1857 – 1934) • Imperial March op. 32 (1897) Gaetano Donizetti (1797 – 1848) • »Oh Nube ! Che lieve…« (1835) Charles Gounod (1818 – 1893) • Faust – Ballettmusik (1859) Giacomo Puccini (1858 – 1924) • »O mio babbino caro« aus Gianni Schicci (1917 / 18) Nikolai Rimsky – Korsakov (1844 – 1908) • Neapolitanisches Lied op. 63 (1880)
Do / 29 - Okt - 2015 / 20 Uhr Meinerzhagen / Stadthalle www.meinerzhagen.de
Fr / 30 - Okt - 2015 / 20 Uhr › Young Classics ‹ Sa / 31 - Okt - 2015 / 19 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Gefördert von
Luigi Arditi (1822 – 1903) • »Il Bacio« (»Kußwalzer«) (1860) Gerónimo Giménez (1854 – 1923) • La boda de Luis Alonso – Intermezzo (1897) George Gershwin (1898 – 1937) • Ouvertüre zu »Girl Crazy« (1930) Leonard Bernstein (1918 – 1990) • Candide – »Glitter and be Gay« (1956) Eric Coates (1886 – 1957) • Calling all workers (1940) Henry Wood (1869 – 1944) • Fantasy on British Sea Songs (1905) Hubert Parry (1848 – 1918) • Jerusalem (1916) Edward Elgar (1857 – 1934) • Pomp & Circumstance Nr. 1 D - Dur op. 39 (1900) Leitung
Russell N. Harris
Solistin
Hye Jung Lee (Sopran)
Zwischen Juli und September finden in London die traditionellen Sommerkonzerte statt – die Proms-Konzerte. Den Abschluss bildet die populäre Last Night of the Proms in der Royal Albert Hall. Trotz deren immenser Zuschauerkapazität (9.500 Besucher finden hier Platz) übersteigt die Nachfrage nach Karten das Angebot und führt zu folgender Regel: Wer mindestens fünf der vorangegangenen Promskonzerte besucht hat, nimmt an einer Verlosung zu den begehrten Tickets teil. Good Luck !
K O N Z E R T E O k t o b e r / 035
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Chor k o n z e rt Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • Mauerische Trauermusik c-Moll, KV 477 (1785) • »Ave verum corpus« D-Dur, KV 618 (1791) • Adagio und Fuge c-Moll, KV 546 (1788)
W. A. Mozart / Franz Xaver Süßmayr (1766 – 1803) • Requiem d-Moll, KV 626 (1791)
Dirigent
Florian Wessel
Solisten
Catalina Bertucci (Sopran) Anne Baumgarte (Alt) Markus Gruber (Tenor) Bartolomeo Statsch (Bass)
Sa / 07 -Nov- 2015 / 19.30 Uhr Paderborn / Marktkirche So / 08 - Nov- 2015 / 18 Uhr Delbrück Ostenland / Kirche
F e s t l i c h e O p e r n ga l a Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • Auszüge aus »Die Zauberflöte« KV 620 (1791)
Carl Maria von Weber (1786 – 1826) • Auszüge aus »Der Freischütz« op. 77 (1820)
Richard Wagner (1813 – 1883) • Auszüge aus »Der Fliegende Holländer« WWV 63 (1841)
Dirigent
Markus Huber
Solisten
Megan Marie (Sopran) Markus Francke (Tenor) Hans Gröning (Bariton)
Sa / 14 -Nov- 2015 / 20 Uhr Heidelberg / Stadthalle
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen: Zum 20. Mal bestreitet die Philharmonie Südwestfalen die › Festliche Operngala ‹ in Heidelberg – Zeichen einer langjährigen freundschaftlichen Beziehung zu dieser Konzertreihe und seinem Organisator Jochen Flamme ! Schauplatz des Konzertes ist die von 1901 – 03 erbaute Heidelberger Stadthalle, in der sich architektonisch Elemente der Gründer- und Renaissancezeit mit dem Jugendstil verbinden.
K O N Z E R T E N o v e m b e r / 037
CHORKONZERT Fr / 20 - Nov - 2015 / 19.30 Uhr Hamm / Kurhaus So / 22 - Nov - 2015 / 18 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de
Programm
Aaron Copland (1900 – 1990) • Lincoln Portrait für Sprecher und Orchester (1942) • Old American Songs, 1st (1950) and 2nd set (1952)
George Gershwin (1898 – 1937) • »Porgy and Bess«, Concert of Songs für Sopran, Bariton, Chor und Orchester (arr. Bennett) Dirigent
Lothar R. Mayer
Solisten
Morenike Fadayomi (Sopran) Johannes von Duisburg (Bass-Bariton)
Chöre
Philharmonischer Chor Siegen Konzertchor des Städtischen Musikvereins Hamm
S i n f o n i e k o n z e rt Fr / 27 - Nov- 2015 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 24-Nov-2015 / 18 Uhr Siegen / Apollo-Theater mit Katrin Mainz Gefördert von
Programm
Alexander P. Borodin (1834 – 1887) • »Fürst Igor« (Ouvertüre) (1862 – 67)
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) • Konzert für Cello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 (1959)
Jean Sibelius (1865 – 1957) • Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 (1915)
Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Henri Demarquette (Cello)
Alexander Borodin war ein glänzender Chemiker und galt mit seinen mehr als 40 Veröffentlichungen als Kapazität in Russland. Ein Ausgleich stellte für ihn das Komponieren dar, und so berichtete sein Kollege Rimsky-Korsakov: »Hatte er seine Arbeit beendet, machten wir es uns bequem in seiner Wohnung und musizierten oder unterhielten uns über Musik. Mitten im Gespräch sprang er auf und rannte ins Laboratorium, um nachzuschauen, ob dort nicht etwas ausgebrannt oder übergekocht sei, und während er draußen hantierte, hallten der Korridor von den kühnsten Sequenzen aus fortschreitenden Nonen und Septimen wider. Dann kam er zurück, und wir konnten das begonnene Musikstück weiterspielen oder das unterbrochene Gespräch fortführen.«
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K O N Z E R T E N o v e m b e r / 039
» P apa H a y d n s k l e i n e T i e r s c ha u « Te d d y b ä r e n k o n z e r t So / 29 - Nov - 2015 / 15 Uhr Kreuztal / Stadthalle www.kreuztal-kultur.de
Dirigentin
Anja Bihlmaier
Sprecher
Jörg Schade
Der Komponist Joseph Haydn, auch »Papa Haydn« genannt, hat ein großes Problem ! Zu seiner neuesten Sinfonie, die »Die Giraffe« heißen soll, will ihm einfach nichts Gescheites einfallen ! Ob ihm da seine Musiker(kollegen) helfen können? Sie spielen zum Beispiel »Der Bär« und »Die Henne« ... aber nein, das ist es nicht ... er braucht etwas Neues, Eigenes für diese »Giraffe« ... »Der Verwirrte« geht auf »Die Jagd«, bis ihn »Der Paukenschlag« unterbricht ... Nein, alles nicht das Richtige ... Also sind die Zuschauer gefragt ! Gemeinsam mit ihnen und den Musikern macht sich Papa Haydn also erneut auf die Suche nach den richtigen Noten ! Dabei geht es äußerst turbulent zu, denn zu allem Überfluss hat eine Maus das Notenpapier mit den frischen Notenköpfen angeknabbert, und die anderen guten Notenideen machen sich plötzlich selbstständig und ergreifen die Flucht ! Papa Haydn befindet sich am Rande eines Nervenzusammenbruchs ! Wie das wohl ausgehen mag ?
040
042
Berlin / Philharmonie
» V i va La O p e ra ! « Leitung
Arkady Beryn
Solisten
Hibla Gerzmava (Sopran) Charles Castronovo (Tenor)
D0 / 03 - Dez - 2015 / 20 Uhr Berlin / Philharmonie
Die Berliner Philharmonie – Heimstätte der Berliner Philharmoniker – fasst 2.250 Plätze. Geplant von Hans Scharoun, wurde sie 1963 eröffnet. Seitdem steht sie für Konzertaufführungen höchster Qualität mit Stars aus aller Welt. Sie war das erste Konzerthaus, in dem die Bühne inmitten des Publikums positioniert wurde. 2015 debütiert die Philharmonie Südwestfalen / Landesorchester NRW in diesem traditionsreichen Saal !
K O N Z E R T E D e z e m b e r / 043
» T i e f e n ra u s c h « Ni kol a usk o n z e rt – Kam m e rko n z e rt de r Ph il h a rm o n ie So / 06 - Dez- 2015 / 17 Uhr Hilchenbach-Allenbach / Stift Keppel Konventssaal www.gebrueder-busch-kreis.de
Werke von
Adolf Busch (1891 – 1952)
Anna Baadsvick (geb. 1966)
Robert Schumann (1810 – 1856)
Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Henry Tomasi (1901 – 1971)
Markus Fagerrud (geb. 1961)
Mitwirkende Michaela Benkö (Bassklarinette) Attila Benkö (Tuba) Christian Todorov (Kontrabass)
Thomas Thull (Bassposaune) Raffael Reinisch (Kontrafagott) N. N. (Klavier)
W e i h n a c ht s k o n z e rt Mi / 09 - Dez- 2015 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 08-Dez-2015 / 18 Uhr Siegen / Apollo-Theater mit Bettina Landgraf Gefördert von
Programm
Otto Nicolai (1810 – 1894) • Weihnachtsouvertüre über »Vom Himmel hoch« (1833)
Benjamin Britten (1913 – 1976) • »Men of goodwill« – Variations on a Christmas carol (1947)
Adolphe Adam (1803 – 1956) • Cantique de Noël (1847)
César Franck (1822 – 1890) • Sinfonie d-Moll (1886 – 88)
Dirigent
Gerard Oskamp
Solistin
Christina Heuel (Sopran)
Vorfreude soll ja bekanntermaßen die schönste Freude sein. Und so präsentiert die Philharmonie Südwestfalen wieder ein zur Adventszeit passendes Programm, um die Wartezeit zu versüßen. Nachdem sich der erste Konzertteil direkt mit dem weihnachtlichen Sujet befasst, bietet die zweite Konzerthälfte die Gelegenheit, sich in den romantischen Klängen der einzigen Sinfonie des in Lüttich geborenen Komponisten zu verlieren. Werkanalysen urteilen, dass das Orchester zwar all seine Farben ausspielen kann, die Sinfonie aber schlussendlich nicht zu einer echten Befreiung vom Trauermarsch des zweiten Satzes gelangt. Sollte hier mit Kurs auf den 24. 12. noch eine Zugabe vonnöten sein ?
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D端sseldorf / Tonhalle
A b s c h l u s s k o n z e rt
Mi / 16 - Dez - 2015 / 19.30 Uhr Köln / Aula der Musikhochschule www.mhs-koeln.de
d es Di r i g i er ku r ses v o m 12. un d 14 . De z e m be r
» V i va La O p e ra ! « Leitung
Arkady Beryn
Solisten
Hibla Gerzmava (Sopran) Joseph Calleja (Tenor)
Fr / 18 - Dez- 2015 / 20 Uhr Düsseldorf / Tonhalle
P h i l s W B aro c k Si l vester konzer t Mitwirkende
Kai Uwe Schöler (Bass) Thomas Kiess (Barocktrompete) Sarah Assmann (Barockoboe) Monique Braun (Barockoboe) Gudrun Kröniger (Barockfagott) Bettina Dinger (Barockvioline)
Dorothea Kiess (Barockvioline) Guido Braun (Barockvioline) Wolfgang Groos (Barockviola) Elisabeth Lappe (Barockviola) Naotaka Maejima (Barockcello) Nerea Rodriguez (Violone)
Do / 31- Dez- 2015 / 19.30 Uhr Hilchenbach / Evangelische Kirche www.gebrueder-busch-kreis.de
K O N Z E R T E D e z e m b e r / 047
Fr / 01 - Jan - 2016 / 16 Uhr Fr / 01 - Jan - 2016 / 20 Uhr So / 17 - Jan - 2016 / 19 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de
Di / 05 - Jan - 2016 / 20 Uhr Bad Berleburg / Bürgerhaus www.kulturgemeindebad-berleburg.de
Sa / 02 - Jan - 2016 / 19 Uhr Betzdorf / Stadthalle
Do / 07 - Jan - 2016 / 20 Uhr Bad Laasphe / Aula des Gymnasiums
www.musikgemeinde.de
www.bad-laasphe.de
So / 03 - Jan - 2016 / 17 Uhr Kreuztal / Stadthalle www.kreuztal-kultur.de
Fr / 08 - Jan - 2016 / 20 Uhr Lennestadt / Pädagog. Zentrum www.lennestadt.de
Sa / 09 - Jan - 2016 / 20 Uhr Neunkirchen / Aula am Rassberg www.neunkirchen-siegerland.de So / 10 - Jan - 2016 / 18 Uhr Wilnsdorf / Festhalle www.wilnsdorf.de Fr / 15 - Jan - 2016 / 20 Uhr Meinerzhagen / Stadthalle www.meinerzhagen.de
N e u jahr s k o n z e rt Dirigent
Charles Olivieri-Munroe Enrico Delamboye
01- / 02- / 15- / 17-Jan 03- / 05- / 07- / 08- / 09- / 10-Jan
Solist
Andreij Gorbatschow (Balalaika) nicht am 05- / 08- / 10-Jan
Das Neujahrskonzert der Philharmonie Südwestfalen muss hier nicht mehr beschrieben werden – die Konzerte zur Begrüßung des neuen Jahres haben sich überall etabliert und zählen zu den Ereignissen, bei denen man gewesen sein muss ! Auch in diesem Jahr werden sich bekannte Melodien mit erfrischend neuen Werken vermischen, die alle dem Ziel des Abends folgen, gesellig und fröhlich das neue Jahr zu begrüßen.
»Musikalische Bilder« Kam m e rm usik im M G K Sie ge n Di / 19 - Jan - 2016 / 20 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst www.mgk-siegen.de
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Mitwirkende Johanna Wessel (Violine) Germán Prentki (Cello) Lea Hamm (Klarinette)
Lisa Erchinger (Horn) Ji-Eun Lee (Flöte) Susumu Takahashi (Fagott)
Philharmonie S端dwestfalen bei KulturPur
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O k t e tt k o n z e rt Neu jahr skonzer t – Kam m er m u si k d er Ph il h a rm o n ie Programm Richard Strauss (1864 – 1949) / Franz Hasenöhrl (1885 – 1970) • »Till Eulenspiegel einmal anders«
Franz Schubert (1797 – 1828) • Oktett F-Dur D 803
Mitwirkende
Anar Ibrahimov (Violine) Johanna Wessel (Violine) Michael Geis (Viola) German Prentki (Violoncello)
So / 24 - Jan - 2016 / 17 Uhr Erndtebrück / Evangelische Kirche www.gebrueder-busch-kreis.de
Christian Todorov (Kontrabass) Lea Kristina Hamm (Klarinette) Lisa Erchinger (Horn) Susumu Takahashi (Fagott)
» A l l es Beethoven« Si nfoni ekonzer t Programm Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • 1. Leonoren-Ouvertüre C-Dur op. 138 (1805) • Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 (1800 – 02) • Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 (1811 – 12) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Henri Sigfridsson (Klavier)
»Beethovens Musik bewegt die Hebel des Schauers, der Furcht, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt jene unendliche Sehnsucht, die das Wesen der Romantik ist.« (E. T. A. Hoffmann, 1810)
Fr / 29 - Jan - 2016 / 20 Uhr Sa / 30 - Jan - 2016 / 19 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 26-Jan-2016 / 18 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst mit Katrin Mainz Gefördert von
Diesem großen Komponisten, der in der Welt der Klassik aufwuchs und zu einem Wegbereiter der Romantik avancierte, widmen wir einen eigenen Abend. Dabei erscheint es uns heute unvorstellbar, dass Beethoven zu solch tiefgehenden Kompositionen fähig war, obwohl er zum Schluss völlig taub war: Seine 9. Sinfonie oder die Missa solemnis hat Beethoven nie gehört, wohl aber jeden Ton erlebt. Beethovens Größe wurde bereits zu seinen Lebzeiten anerkannt. Als er starb, folgten viele Tausende seinem Sarg. Die Grabrede hielt Franz Grillparzer und unter den Fackelträgern befand sich Franz Schubert.
K O N Z E R T E J a n u a r / 051
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Do / 11 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Fr / 12 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Betzdorf / Stadthalle Gefördert von
S c h u l k o n z e rtE Dirigent
Alexander Merzyn
Di / 09 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Kreuztal / Stadthalle Mi / 10 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Bad Berleburg / Bürgerhaus Mo / 15 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Di / 16 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Mi / 17 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Do / 18 - Feb - 2016 / 9.30 Uhr Siegen / Apollo-Theater Fr / 19 - Feb - 2016 / 9.30 + 11 Uhr Olpe / Stadthalle
Moderation Claudia Runde
»Peter und der Wolf« Ted d yb ärenkonzer t Programm Sergei Prokofiev (1891 – 1953) · »Peter und der Wolf« (1936)
Fr / 21 - Feb - 2016 / 15 Uhr Kreuztal / Stadthalle www.kreuztal-kultur.de
Dirigent
Vladimir Yaskorski
Gefördert von
Sprecherin
Isis Krüger
Was klassische Musik angeht, sind Generationen von Kindern mit dem musikalischen Märchen schlechthin groß geworden: »Peter und der Wolf«. Alle Charaktere haben eine eigene Melodie und Kinder ordnen meist automatisch den Klang bestimmter Instrumente den jeweiligen Tieren und Personen zu. Auch in Kreuztal wird jedes Jahr dieses Meisterwerk aufgeführt und begeistert Jung und Alt immer wieder !
K O N Z E R T E F e b r u a r / 053
S i n f o n i e k o n z e rt Fr / 26 - Feb- 2016 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 23-Feb-2016 / 18 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst mit Hans-André Stamm Gefördert von
Programm
Joseph Haydn (1732 – 1809) • Sinfonie Nr. 104 Hob I:104 D-Dur (1795) (»Salomon«)
Richard Strauss (1864 – 1949) • Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur (1942) • »Tod und Verklärung« op. 24 (1888 / 89)
Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
Szabolcs Zempléni (Horn)
Szabolcs Zempléni kommt nach Siegen ! Der Gewinner zahlreicher renommierter Wettbewerbe zählt zu den herausragenden Hornisten seiner Generation. Der ehemalige Solohornist der Bamberger Symphoniker präsentiert das trickreiche Alterswerk von Richard Strauss. Es trägt die Widmung »Dem Andenken meines Vaters« (der ein berühmter Hornist war), überliefert ist zudem auch Strauss´ lakonischer Kommentar: »Für den Nachlass … « Meist erfordern die Werke des Wegbereiters der musikalischen Moderne Richard Strauss eine größere Anzahl von Musikern, als sie der Philharmonie Südwestfalen zur Verfügung steht – umso wichtiger ist es, dass der in aller Welt gefeierte Komponist dennoch auch in unseren Programmen nicht fehlt !
G a l a d e r F i l mm u s i k Do / 03 - Mrz - 2016 / 20 Uhr Fr / 04 - Mrz - 2016 / 20 Uhr Sa / 05- Mrz - 2016 / 19 Uhr › Young Classics ‹ Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Gefördert von
Dirigent
Markus Huber
Eine große Anziehungskraft besitzt die südwestfälische Gala der Filmmusik, denn sie bietet keine Soundtracks »von der Stange«. Cineastische Ohrwürmer werden durch Leckerbissen der Filmgeschichte, seit die Bilder laufen lernten, ergänzt. 2016 steht der Abend ganz im Zeichen der Frauen: stark, verführerisch, verlockend, geheimnisvoll … Wie wird Dirigent Markus Huber sich wohl in seiner gewohnt charmanten Art in seiner Moderation diesem Thema annähern ?
054
K O N Z E R T E F e b r u a r - M 채 r z / 055
056
Chor k o n z e rt Programm Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • »Ergo Interest« KV 143, Arie für Sopran und Orchester (1770) • Sinfonie g-Moll, KV 183 (1773) • »Benedictus qui venit in nomine Domini«, aus: Messe, c-Moll, KV 427 ) (1783) • »Kommet her ihr frechen Sünder« KV 146 (1779), Arie für Sopran und Orchester • »Ave verum corpus« KV 618 (1791)
Gioacchino Rossini (1792 – 1868) • »Stabat Mater« für Soli, Chor und Orchester (1831 / 42)
Dirigent
Lothar M. Mayer
So / 13- Mrz - 2016 / 19.30 Uhr Hamm / Kurhaus
Solisten N.N. Chöre
Philharmonischer Chor Siegen Konzertchor des Städtischen Musikvereins Hamm
» A l l e s T s c ha i k ow s k y « Si nfoni ekonzer t Programm
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893) • Ouvertüre zu »Pique Dame« op. 68 (1890) • Violinkonzert D-Dur op. 35 (1878) • Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 (1877)
Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solistin
Natasha Korsakova (Violine)
Fr / 18 - Mrz- 2016 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 15-Mrz-2016 / 18 Uhr Siegen / Apollo-Theater mit Bettina Landgraf Gefördert von
»Tschaikowskys Musik und Philosophie haben einen unauslöschlichen Eindruck in meinem Bewusstsein hinterlassen !« (D. Schostakowitsch, 1947) Der große russische Komponist fasziniert stets sein Publikum. Seine 4. Sinfonie entstand ganz unter dem Eindruck, dass seine große Gönnerin Frau von Meck in sein Leben getreten war. Die Widmung lautet: »A mon meilleur ami«. In einem Brief an sie schreibt er, er habe die Sinfonie »mit Liebe und glühender Begeisterung« geschrieben.
K O N Z E R T E M ä r z / 057
S i n f o n i e k o n z e rt Fr / 08 - Apr- 2016 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 05-Apr-2016 / 18 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst mit Winfried Chassée
Programm Francis Poulenc (1899 – 1963) • Sinfonietta (1947)
Johannes Brahms (1833 – 1897) • Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a (1874)
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) • Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)
Dirigent
Markus Huber
Gefördert von
»Verfremdet« könnte der Titel des Konzertes lauten: Poulenc sagte über sich selbst: »Ich weiß, dass ich keiner jener Komponisten bin, die harmonisch innovativ wirken. Aber ich denke, daß es Raum auch für jene Art neuer Musik gibt, die sich nicht scheut, anderer Leute Akkorde zu benutzen.« Anschließend verarbeitet Johannes Brahms meisterlich den St. Antonius Choral – vermutlich ein altes Wallfahrerlied aus dem Burgenland – aus einem Divertimento für Bläser von Joseph Haydn in acht Variationen, die in einem großen Finale enden. Und dann wäre da noch D. Schostakowitsch, der sowjetische Kulturbotschafter und russische Staatskomponist, dem der offene Widerspruch gegen das Regime nicht möglich war. Um Kritik zu üben, wich er auf seine Musik aus, karikierend und im Verborgenen.
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K O N Z E R T E A p r i l / 059
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S i n f o n i e k o n z e rt Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319 (1779) • »Come Scoglio«, aus »Cosi fan tutte« (1790)
Giacomo Puccini (1858 – 1924) • »O mio babbino caro«, aus »Giani Schicchi« (1917 / 18)
Do / 14 - Apr- 2016 / 20 Uhr Hilchenbach / Gebr.-Busch-Theater www.gebrueder-busch-kreis.de
Charles Gounod (1818 – 1893) • »Je veux vivre«, aus »Romeo und Juliette« (1867) Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1947) • Sinfonie Nr. 3 a-Moll (»Schottische«) op. 56 (1829 – 31 und 1840 / 41) Dirigent
Hansjörg Schellenberger
Solistin
Sumi Hwang (Sopran, Buschpreisträgerin 2012)
Schottland – ein faszinierendes Land, welches durch Begriffe wie den Highlands, dem guten Whisky, Loch Ness, dem Dudelsackspieler im Schottenrock, den Zwistigkeiten unter den Clans und den Bemühungen um die Unabhängigkeit fesselnd und unverwechselbar charakterisiert werden kann. »Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt.« (R. Schumann 1840 über F. Mendelssohn-Bartholdy). 12 Jahre liegen zwischen den ersten kompositorischen Skizzen zur Vertonung seiner Reiseerlebnisse und der Vollendung der »Schottischen«, dafür zählt sie heute zu den Meilensteinen in der Welt der romantischen Sinfonien.
Chor k o n z e rt Programm Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) • »Paulus« op. 36 (1832 – 36) Dirigent
KMD Ute Debus
Solisten
Marietta Zumbült (Sopran) Achim Kleinlein (Tenor) Thilo Dahlmann (Bass)
So / 24 - Apr- 2016 / 18 Uhr Siegen / Leonhard-Gläser-Saal www.kantorei-siegen.de
K O N Z E R T E A p r i l / 061
S i n f o n i e k o n z e rt Fr / 29 - Apr- 2016 / 20 Uhr Siegen / Apollo-Theater www.apollosiegen.de Einführungsvortrag: Di / 26-Apr-2016 / 18 Uhr Siegen / Museum für Gegenwartskunst mit Hans-André Stamm Gefördert von
Programm
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1947) • Auszüge aus »Ein Sommernachtstraum« op. 61 (1843)
Carl Maria von Weber (1786 – 1826) • Fagottkonzert F-Dur op. 75 (1811 / 22)
Robert Radecke (1830 – 1911) • Sinfonie F-Dur op. 50 (1878)
Dirigent
Kaspar Zehnder
Solist
Susumu Takahashi (Fagott)
Mitschnitt von
Wer kennt Robert Radecke , den Sohn eines evangelischen Kantors, der Mitglied im Leipziger Gewandhausorchester war und später in Berlin als Kapellmeister an der Königlichen Hofoper wirkte ? Und dessen Grabstätte zu den Berliner Ehrengrabstätten zählt ? Kaspar Zehnder bemüht sich um die Wiederentdeckung dieses Komponisten, und so endet das letzte Konzert in der Abo K-Reihe dieser Saison mit einer Rarität, die nur selten zu hören ist. Denn: Auch das gehört in unsere sinfonische Angebotspalette – unbekannte Werke zu präsentieren und spannendes Neuland hörbar zu machen !
062
K O N Z E R T E A p r i l / 063
D端sseldorf
Prag
Berlin
Festival KulturPur auf dem Giller bei Hilchenbach-L端tzel
Frankfurt
OpernGala Leitung
Constantine Orbelian
Solist
Dimitri Hvorostovsky (Bariton)
Mi / 04 - Mai- 2016 / 20 Uhr Düsseldorf / Tonhalle Sa / 07 - Mai- 2016 / 20 Uhr Prag / Smetana-Saal Di / 10 - Mai- 2016 / 20 Uhr Berlin / Philharmonie Mo / 16 - Mai- 2016 / 20 Uhr Frankfurt / Alte Oper
K u lt u r P u r Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Jedes Jahr wird die neue Produktion der Philharmonie auf dem Giller mit Spannung erwartet. Das Konzert 2015 war in rekordverdächtiger Zeit ausverkauft: 45 Minuten dauerte es, bis keine Karte mehr zu erwerben war.
So / 15 - Mai- 2016 / 19.30 Uhr Hilchenbach-Lützel / Festival KulturPur auf dem Giller www.kulturpur26.de
Das diesjährige Thema wird hier noch nicht verraten – aber die Festival-Besucher wissen ohnehin längst: Diese Tickets kann man getrost »blind« buchen …
K O N Z E R T E M a i / 065
S i n f o n i e k o n z e rt Sa / 21 - Mai- 2016 / 19 Uhr Betzdorf / Stadthalle www.musikgemeinde.de
Programm
Edward Elgar (1857 – 1934) • Introduktion und Allegro für Streichorchester op. 47 (1905)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) • Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 (1786)
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) • Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (1811 – 12) Dirigent
Charles Olivieri-Munroe
Solist
James Dick (Klavier)
»Die Größe Beethovens besteht nicht darin, dass er Haydn oder Mozart übertrumpfte, dass er überkommene Formen mit stärkerem Gehalt erfüllte, sondern dass er für stärkeren Gehalt, mächtigeren Impuls die logischere Form suchte.« (A. Einstein, 1941) Beethovens Musik ist und bleibt zeitlos und von höchster Qualität, die Pflege dieses Erbes ist eine Kernaufgabe der Philharmonie Südwestfalen.
Side by side Konze rtpro j e k t m it de m J uge n dsin fo n ie orche ste r de r M usiksc h ule de r Sta dt Sie ge n So / 29 - Mai- 2016 / 16 Uhr Siegen / Leonhard-Gläser-Saal www.philsw.de
Programm Alexander Reuber (geb. 1986) • Uraufführung einer Komposition, ermöglicht durch die Stiftung der Philharmonie Südwestefalen
Robert Schumann (1810 – 1856) • Klavierkonzert a-Moll op. 54, 1. Satz (1841 – 45)
Johannes Brahms (1833 – 1897) • Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1862 – 76)
Dirigent
Prof. Christian Höppner
Solist
Alexander Breitenbach (Klavier)
Es gibt Konzertprojekte, die machen richtig Freude und beinhalten zudem vielfältigen Nutzen. »Side by Side« ist der Name einer Erfolgsgeschichte, bei der Profis und Musikschüler miteinander – Side by Side – musizieren und die Freude an unserer reichhaltigen Kulturgeschichte in die nächste Generation übertragen. Eine Besonderheit wartet hier zudem auf alle Konzertbesucher: die Uraufführung einer Komposition aus der Feder von Alexander Reuber. Der Auftrag dazu wurde ermöglicht durch die Stiftung Philharmonie Südwestfalen, herzlichen Dank !
066
K O N Z E R T E M a i / 067
O p e n - A i r Ko n z e rt Dirigent
Leo Siberski
Solist
Attila Benkö (Tuba)
Fr / 10 - Jun- 2016 / 20 Uhr Wilnsdorf / Gymnasium www.wilnsdorf.de So / 19 - Jun- 2016 / 17 Uhr Bad Berleburg / Schlosshof www.kulturgemeindebad-berleburg.de
K l ar i n e tt e n tr i o Kam m er m u si k d er Ph il h a rm o n ie Werke von
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Astor Piazolla (1921 – 1992) u.a.
Mitwirkende spielen
Elke Aufschläger Markus Heeb Lea Kristina Hamm Klarinetten, Bassetthörner und Bassklarinette
So / 12 - Jun- 2016 / 17 Uhr Hilchenbach-Grund / Turmzimmer der Ginsburg www.gebrueder-busch-kreis.de
O p e n - A i r Ko n z e rt Dirigent
Leo Siberski
Solist
N. N.
Sa / 18 - Jun- 2016 / 18 Uhr Hilchenbach / Marktplatz www.gebrueder-busch-kreis.de
O p e n - A i r Ko n z e rt Dirigent
Giuliano Betta
Solisten
N. N.
Sa / 25 - Jun- 2016 / N. N. Kreuztal / Dreslers Park www.kreuztal-kultur.de
K O N Z E R T E J u n i / 069
Foto: Thomas Kellner
N채chSter terMiN aM 19.01.2016
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Förderverein PhilSW
Wir Brauchen Freunde!
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eit Mitte 2004 haben wir viele neue Freunde gewonnen. Gehören Sie auch schon dazu ? Im Förderverein helfen Sie, die Arbeit der Philharmonie Südwestfalen zu unterstützen. Nähere Informationen erhalten Sie bei: Hermann Achenbach / Malerwinkel 6 / 57258 Freudenberg / Telefon 0 27 34. 74 91
Bitte senden Sie diesen Abschnitt an den Förderverein der Philharmonie Südwestfalen Malerwinkel 6 57258 Freudenberg
Hierm i t er kl äre i ch m ei nen Be itritt z um Fö rde rv e re in de r Ph il h a rm o n ie Südw e s t f al e n Ic h z ah l e d e n J ah re sb e i t rag v o n 2 5 € ( f ü r U nt e r ne hm e n u nd I ns t it u t io ne n 5 0 € ) Ic h b i n z u sät z l i ch b e re i t , e i n e j äh r lic he Spe nde zu le is t e n in H ö he v o n Bit t e z i e h e n S i e d e n G e samt b e t rag von me i n e m Ko n t o e i n :
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Ic h ü b e rw e i se d e n G e samt b e t rag a u f da s Ko nt o be i de r Spa r k a s s e Sie ge n: IBAN DE 24 4605 0001 0002 1390 0 4 B IC WE LADED 1 SIE Ic h w ü n sch e e i n e S p e n d e n b e sch e inigu ng ü be r de n G e s a m t be t ra g. Name , Vo rn ame Straße , H au s- N r. P L Z, O rt Te l e fon, Te l e fax , E - M ai l Or t, Da t u m, U n t e rsch ri ft
F Ö RDER V EREIN P HI L HAR M O NIE / 075
W ENN H O L Z B E G INN T , V O N M U S I K Z U T r ä u m e n Der Förderverein hilft: Nach einjähriger Bauzeit konnte dem Orchester im Mai 2015 ein neuer Kontrabass übergeben werden.
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Stiftung PhilSW
E i n e R e g i o n Für die Musik Stiftung Philharmonie Südwestfalen Vorstand Wolfgang Suttner Karola Müller Hermann Achenbach Geschäftsführung Patrick Zöller St.-Johann-Straße 18 57074 Siegen Tel.: 02 71 333 - 24 47 Fax: 02 71 33 10 73 www.philsw.de/stiftung
M
usikfreundin Barbara Lambrecht-Schadeberg, Ehrenmitglied der Philharmonie Südwestfalen und Vorsitzende des Fördervereins, gründete im September 2006 gemeinsam mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein, vertreten durch den Landrat, die Stiftung Philharmonie Südwestfalen. Anliegen der Stifter ist es, die sehr erfolgreiche künstlerische Arbeit des Orchesters Philharmonie Südwestfalen auch für die Zukunft zu garantieren. Dabei stehen die Förderung von Konzerten und Veranstaltungen sowie Aktivitäten zur besonderen Profilierung des Orchesters im Vordergrund. Neben dem Konzert mit dem BachChor Siegen in der päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore in Rom im Oktober 2010 gehörten u. a. das Benefizkonzert zu Gunsten der Opfer des folgenschweren Erdbebens 2011 in Japan zu den Förderprojekten der Stiftung. Auch die Chorkonzerte im Schweizer Kanton Zug im November 2013 wurden aus Mitteln der Stiftung unterstützt, und nicht zuletzt konzertierte die Philharmonie Südwestfalen dank des stifterischen Engagements im Juni 2014 im Saal des Conservatorio in Mailand und 2015 in der Tonhalle Düsseldorf. Darüber hinaus wird das Konzert am 3. Dezember 2015 in der Berliner Philharmonie von der Stiftung Philharmonie Südwestfalen unterstützt. Gleichzeitig engagiert sich die Stiftung für sinfonische »Leckerbissen« wie die Kammerkonzerte im Siegener Museum für Gegenwartskunst, an denen sich die Klassik-Feinschmecker in der Region erfreuen können. Außerdem ist der Nachwuchs sowohl vor als auch auf der Bühne ein Anliegen der Stiftung, weshalb wir Praktika für sinfonische Talente ebenso garantieren wie wir die Young Classics- und die Schulkonzerte der Philharmonie Südwestfalen fördern. So setzt die Stiftung Philharmonie Südwestfalen ein sichtbares Zeichen für das ebenso nachhaltige wie effektive Engagement der Bürger in der Region für »ihr« Orchester Philharmonie Südwestfalen ! Schließlich tritt die Stiftung Philharmonie Südwestfalen für zusätzliches stifterisches Engagement ein. Erste Zuwendungen sind bereits bei der Stiftung eingegangen. Sie sind herzlich eingeladen mitzumachen und zusammen mit den Gründungsstiftern dazu beizutragen, die Zukunft des Orchesters zu sichern und die Verbundenheit der Menschen in Siegerland und Wittgenstein mit »ihrem« Orchester zu zeigen. Also: Gehen Sie stiften, Sie sind jederzeit willkommen !
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6. Mai 2015: Preisverleihung des Hermann-Voss-Kulturpreises der deutschen Orchester 2015. v. l. n. r. Michael Nassauer, Hermann Achenbach, Barbara Lambrecht-Schadeberg, Elisabeth Lappe, Wolfgang Suttner, Lisa Erchinger
S T I F T UN G P HI L HAR M O NIE / 081
Spielzeit 2015 / 2016
O rc h ester u nd G ä ste
D
ie Philharmonie Südwestfalen trägt seit 1992 den Titel Landesorchester Nordrhein-Westfalen. 2007 feierte das Orchester sein 50jähriges Jubiläum. Mit Sitz in Siegen-Wittgenstein ist die Philharmonie in der gesamten Region Südwestfalen mit Konzerten präsent. Darüber hinaus gastiert das Orchester regelmäßig auf den Konzertpodien in der Bundesrepublik, aber auch in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Italien. Erfolgreiche Tourneen nach Frankreich und 2006 / 07 nach China (u. a. Peking und Shanghai) belegen auch die internationale Bedeutung des Orchesters. 2007 war man beim Menuhin Festival im schweizerischen Gstaad zu Gast, 2010 in Rom und 2011 sowie 2014 in Mailand. Die Philharmonie Südwestfalen pflegt als Konzertorchester das gängige klassische und romantische Repertoire, hat aber in den letzten Jahren auch durch etliche interessante Programme von sich reden gemacht. Aktuelle Werke erklingen ebenso wie die wieder entdeckte Barockmusik. Im Frühjahr 2007 sind zwei Auftragswerke (Iris ter Schiphorst und Gerhard Stäbler) uraufgeführt worden. Traditionell begleitet das Orchester zahlreiche Konzertchöre, nicht nur in der Region, und nimmt gerne Einladungen als Gastorchester der großen Musiktheater in NRW (Düsseldorf, Essen, Köln, Bonn) und Konzerte mit Gesangsstars an. Die Philharmonie Südwestfalen engagiert sich bei der Förderung begabter jüngerer Dirigenten in regelmäßiger Zusammenarbeit mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrats (Projekt »Maestros von Morgen«) und mit Musikhochschulen. In den vergangen Jahren ist das Angebot an eigenen Produktionen um neue Konzertformate erweitert worden: Die Reihe »Young classics« ist zum Publikumsrenner avanciert, die Konzerte mit Filmmusik und die Proms-Konzerte erfreuen sich großer Beliebtheit. Für Kinder im Kindergartenalter wurde die Reihe der »Teddybärenkonzerte« aufgelegt. In Kammerkonzerten präsentieren sich die Musiker des Orchesters in kleineren Besetzungen und gemeinsam mit dem Siegener Museum für Gegenwartskunst mit aktueller Kammermusik. Neben regelmäßigen Mitschnitten und Sendungen für den Funk (WDR- Musikfest 2006) war das Orchester im Adventskonzert 2006, 2007 und 2013 des NRW Ministerpräsidenten live im Fernsehprogramm des WDR zu sehen. Seit Beginn der Saison 2011 / 12 ist der Kanadier Charles Olivieri-Munroe Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen.
084
Philharmonie Südwestfalen 2015 / 2016
1. Violinen
Violoncelli
Hörner
Ehrenmitglied
Evgenia Gelen
Michael Kolfhaus
Jessica Marie Hill
Barbara Lambrecht-Schadeberg
Sohei Takahata
Christian Bertoncello
Johannes Birk
Anar Ibrahimov
Robert Stewart
Lisa Erchinger
Chefdirigent
N.N.
Naotaka Maejima
Albert Prins
Charles Olivieri-Munroe
Derek Harvey
Karl-Friedrich Osterhage
Douglas Anderson
Peter Stritz
German Prentki
Intendant Trompeten
Jacek Kaczmarek
Michael Nassauer
Bettina Dinger
Kontrabässe
Thomas Kiess
Christiane Kolfhaus
Eric Steffens
Christian Tolksdorff
Assistent des Intendanten
Sanae Niino
Christian Todorov
Matthias Bauer
Christoph Haupt
Posaunen
Intendanzsekretariat
Eugen Dragon
Doreen Kamenik
N.N.
Reinhard Wesely Nerea Rodriguez
2. Violinen György Fejer
Flöten
Thomas Wanner
Johanna Wessel
Ji-Eun Lee
Thomas Thull
Lidia Barbara Mead
Eva-Maria Franken
Matthias Seebass
Mechthild Berges-Lentz
Margarete Bakowitz
Orchesterinspektor Peter Dahlhoff
Tuba Attila Benkö
Personalangelegenheiten und Finanzen
Guido Braun
Oboen
Uta Fronauer-Geis
Malcolm Mead
Pauke
Annette Flender-Witzmann (Leitung)
Boris Alekseenko
Wilfried Volk
Matthias Kelemen
Tina Fromm
Schlagzeug
Orchesterwarte
Patrick Federhen Violen Ernestine Stützer
Klarinetten
Slavik Stakhov*
Sturmius Trachternach
Bruce Whitson
Lea Kristina Hamm
Fabian Otten*
Axel Voß
Renate Whitson
Markus Heeb
Barbara Volk
Elke Aufschläger
Michael Geis Elisabeth Lappe
Harfe
Bibliothek
Olja Kaiser
Peter Dahlhoff
Fagotte
Sturmius Trachternach
Susumu Takahashi
Axel Voß
Gudrun Kröniger Raffael Reinisch
* geteilte Stelle
O R C H E S T E R U N D G Ä S T E / 085
Charles Olivieri-Munroe (Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen) 2015: 15-Aug – 5- / 24- / 27-Sep – 1- / 2- / 3- / 4-Okt – 27-Nov 2016: 1- / 2- / 15- / 17- / 29- / 30-Jan – 26-Feb – 10-Mrz – 15- / 21-Mai ist nun in der 5. Spielzeit Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen. Er wurde 1969 in Malta geboren und wuchs in Kanada auf. Er wird von der internationalen Presse vor allem wegen seiner innovativen Programme gelobt. Im Laufe seiner bisherigen Karriere arbeitete er mit Orchestern von Weltrang zusammen, darunter das Israel Philharmonic Orchestra, die Tschechische Philharmonie, das L’ Orchestre Symphonique de Montréal, das DSO Berlin, die Philharmonie St. Petersburg und die Orchester in New York, Amsterdam, Frankfurt, Athen, Istanbul, Lissabon, Tokio, Seoul und Mexico City. Seine Einspielungen für die Labels Sony, RCA Red Seal, Naxos, SMS Classical und Naïve Records sind bei vielen klassischen Radiosendern der Welt zu hören. Charles Olivieri-Munroe war zudem erster Dirigent des Colorado Crested Butte Festivals in den USA (2008) und Chefdirigent des slowakischen Radiosinfonieorchesters in Bratislava (2001 bis 2004). An der Komischen Oper Berlin dirigierte Charles Olivieri-Munroe Verdis »Falstaff«, in Mailand Mozarts »Don Giovanni« und beim Lago di Como Festival sowie am Teatro la Fenice in Venedig »Aida« von Giuseppe Verdi. In Amsterdam präsentierte er in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Nationalballett eine Produktion mit dem Titel »Body and Voice«. Er wurde zum Musikdirektor der Warschauer Kammeroper ernannt, wo er eine neue Produktion von Strawinskys »Rakes Progress« zur Aufführung brachte. Auch im Jahre 2015 betreut er Opernproduktionen in aller Welt, z. B. die »Zauberflöte« in Danzig und Janaceks »Jenufa« in Honkong. Charles Olivieri-Munroe wuchs in Toronto auf, wo er auch am Royal Conservatory of Music Klavier studierte. Nach seinem Abschluss 1992 gewann er Stipendien, die ihm ein Dirigierstudium in Brno ermöglichten. 1997 wurde ihm auch der mit 20.000 $ dotierte Förderpreis des Canada Council for the Arts zuerkannt. Seine internationale Karriere startete er nach dem Gewinn des internationalen Dirigenten-Wettbewerb beim Festival Prager Frühling im Jahr 2000. Von 1997 bis 2013 war er Chefdirigent der Nordböhmischen Philharmonie in Teplice, dort wurde er in der Folgezeit zum Ehrendirigenten ernannt.
088
Attila Benkö (Tuba)
2016: 10- / 19-Jun
mit ungarischen Wurzeln geboren in Konstanz, durchlief zunächst eine Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker, bevor er an den Musikhochschulen in Karlsruhe, Freiburg und Hannover Tuba studierte. Von 2008 bis 2011 führte ihn ein Kontaktstudium zu Prof. Wilfried Brandstötter an die Bruckneruniversität Linz. Aktuell absolviert er ein Masterstudium am Konservatorium Maastricht bei Prof. Hans Nickel. Attila Benkö war Stipendiat der Stiftung Villa Musica des Landes RheinlandPfalz. In dieser Zeit wurde sein immenses Interesse an Kammermusik geweckt. Als Teamplayer sieht er sich nicht nur in seinem Orchester – der Philharmonie Südwestfalen, deren Solotubist er seit 2005 ist – sondern auch in verschiedensten Kammermusikformationen bundesweit. Zudem gastiert er als Tubist regelmäßig in renommierten deutschen Sinfonie- und Opernorchestern. Neben seiner Berufung zum Orchestermusiker widmet er sich auch solistischen Auftritten mit sinfonischen Blasorchestern und Sinfonieorchestern sowie der Nachwuchsförderung als Lehrbeauftragter an der Universität Siegen. Prof. Arkady Beryn (Dirigent)
2015: 3- / 18-Dez
geboren 1945, hat sein Studium an den berühmten Konservatorien Russlands bei renommierten Lehrern absolviert: Leo Ginsburg in Moskau, Ilja Mussin in St. Peterburg und vor allem bei Viktor Dubrowskij am Konservatorium in Minsk. 1968 wurde er Dozent, kurze Zeit später Professor sowie Leiter der Abteilung für Operndirigat und sinfonische Literatur an der Staatlichen Musikakademie Weißrussland. Ab 1970 war er als Dirigent des Staatlichen Symphonie- und Kammerorchesters Weißrussland (Minsk) tätig und wurde in den ehemaligen UdSSR-Ländern bekannt (Gastspiele in Moskau, Kiew, Minsk, Riga, Tallin, etc.). Er hatte zahlreiche Auftritte als Gastdirigent mit verschiedenen ost- und westeuropäischen Orchestern (Italien, Deutschland, Niederlande, England, Ungarn, Polen, Belgien, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Liechtenstein) bei zahlreichen Festivals und allen bekannten Konzertund Opernhäusern der Welt. Seit 1997 gibt er als Gastprofessor Dirigenten-Meisterkurse in Italien, Spanien, Luxemburg und Deutschland. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen mit unterschiedlichen Orchestern aufgenommen. Zu den international bedeutenden Orchestern, die Arkady Beryn von Beginn der 1990er Jahre an geleitet hat, zählen die Moskauer Virtuosen, das Russische Nationale Sinfonie-Orchester, das Svetlanov-Orchester Moskau, die Mozart-Sinfonietta in Rom, die Camerata Salzburg, das Kammerorchester Florenz, die staatlichen Sinfonie und Opern-Orchester in Minsk, die Berliner Sinfoniker, das Rundfunk- Orchester Jerusalem, Bochumer Symphoniker, Philharmonie Südwestfalen u. v. a. Seit 2009 wirkt Arkady Beryn als Chefdirigent der Moskauer Symphoniker. Prof. Beryn konzertierte mit den namhaftesten Solisten unserer Zeit, darunter Jose Carreras, Roberto Alagna, Natalyia Kovaleva , Katerina Tscherbaschenko (Erste Solistin am Bolschoi-Theater in Moskau), Daniel Hope, Vladimir Spivakov, Yuri Bashmet, Daniel Müller-Schott, Mischa Maisky, Giora Feidman, Al Di Meola u. v. a.
O R C H E S T E R U N D G Ä S T E / 089
Giuliano Betta (Dirigent)
2016: 25-Jun
wurde 1976 in La Spezia geboren. Sein Studium am Konservatorium Giacomo Puccini in La Spezia beendete er mit dem Vordiplom als Komponist und mit dem Abschlussdiplom als Pianist. Das Diplom als Orchesterdirigent erwarb er am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand. Gleichzeitig studierte er an der Accademia di perfezionamento del Teatro alla Scala in Mailand, wo er Kurse bei Rizzi Brignoli und Riccardo Muti belegte. Es folgten Engagements als Korrepetitor sowie als Repetitor mit Dirigierverpflichtung am Opernhaus in Münster und am Opernstudio der Oper Zürich. Von 2003 bis 2009 war Giuliano Betta am Theater Krefeld-Mönchengladbach engagiert. In dieser Zeit begleitete er Opernproduktionen auf Tourneen durch Westeuropa bis nach Bulgarien und Russland und dirigierte Open-Air-Produktionen von »Aida« und »Madame Butterfly« in Belgien. Im Oktober 2009 gewann Giuliano Betta den 1. Preis beim Concorso per giovani direttori d’orchestra Franco Capuana in Spoleto. 2009 bis 2015 war Giuliano Betta am Theater Basel engagiert als 1. Kapellmeister. Desweiteren gastierte Giuliano Betta an der Deutschen Oper am Rhein bei »Il barbiere di Siviglia«, »Carmen« und leitete dort in der Spielzeit 2013 /14 »Norma«. Als Dirigent von Sinfoniekonzerten arbeitete Giuliano Betta mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Niederrheinischen Symphonikern, dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl, dem Haydn Orchester Bozen-Trento, der Philharmonie Südwestfalen und den Dortmunder Philharmonikern. Am Theater Basel dirigierte er u. a. die Produktionen »Katja Kabanowa«, »Un ballo in maschera« sowie »War Requiem«. Er übernahm die musikalische Leitung von »Le Nozze di Figaro« während des Japan-Gastspiels des Theaters Basel im Sommer 2013 und dirigierte in Basel in der Saison 2013 /14 u. a. »Eugen Onegin«, »Tosca« und »Lohengrin«. Anja Bihlmaier (Dirigentin)
2015: 29-Nov
wurde in Schwäbisch Gmünd geboren, erhielt Unterricht in Violine, Gesang und Klavier, studierte dann schließlich Dirigieren. 2005 wurde sie in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. 2006 gewann sie den 3. Preis beim internationalen Dirigierwettbewerb »Dimitri Mitroupoulos« in Athen und erhielt ein Stipendium der Brahmsgesellschaft Baden-Baden. Nach Engagements an den Theatern Görlitz, Coburg und des TfN-Hildesheim wechselte sie von 2010 – 2013 als 2. Kapellmeisterin und Assistentin von GMD Frank Beermann an das Theater Chemnitz. Seit der Spielzeit 2013 /14 ist Anja Bihlmaier 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover. Neben ihrer Operntätigkeit konzertierte Anja Bihlmaier mit Orchestern wie u. a. dem Thessaloniki State Symphony Orchestra, dem Ensemble Resonanz oder den Stuttgarter Philharmonikern. 2015 ist sie erneut zu Gast bei der Nordwestdeutschen Philharmonie, debütiert bei den Wuppertaler Symphonikern und leitet eine Arbeitsphase mit dem Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester.
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Alexander Breitenbach (Klavier)
2016: 29-Mai
Jahrgang 1997, erhielt Unterricht bei Evelyn Rück seit 2004. Mehrfach erhielt er Preise bei unterschiedlichen Wettbewerben: u. a. 2014 den 2. Preis im Bundeswettbewerb Jugend musiziert Klavier solo und den 1. Preis im Van Bremen Klavierwettbewerb, 2015 dann den 1. Preis im Grotrian-Steinweg-Wettbewerb. So konnte er in der Folge an Meisterkursen für Klavier und Kammermusik teilnehmen, Auftritt mit dem Streichquartett der Musikschule der Stadt Siegen beim Bundeskongress der Musikschulen mit Schumann Klavierquintett folgten. Joseph Calleja (Tenor)
2015: 18-Dez
wurde 1978 auf Malta geboren, wo er mit nur 19 Jahren am Astra Theater debütierte. In den Folgejahren konnte er bei etlichen renommierten Wettbewerben Preise entgegen nehmen. An die größten Opernhäusern der Welt wurde er inzwischen verpflichtet: Metropolitan Opera, Covent Garden, Wiener Staatsoper, Dresdener Semperoper, Deutsche Oper Berlin, Münchener Staatsoper, um nur einige zu nennen. Berühmte Bühnenpartner waren zuletzt unter anderem Anna Netrebko, Renée Fleming und Joyce DiDonato. 2011 sang er bei der Nobelpreisverleihung in Stockholm und sang auf Einladung des Maltesischen Präsidenten für Queen Elizabeth II. und Prinz Philip. Bei mehreren Last Night oft he Proms-Konzerten war er ebenfalls eingeladen. Seit 2003 ist Calleja Exklusivkünstler bei DECCA Classics, seitdem konnte er mit diesem Label etliche CD- und DVD-Produktionen realisieren. Die Londoner Times sowie das Wall Street Journal brachten Artikel über ihn und zahlreiche TVSender wie CNN, BBC oder CBS luden ihn bereits in TV-Sendungen ein. Charles Castronovo (Tenor)
2015: 3-Dez
wurde in New York geboren und wuchs in Kalifornien auf. Seine Karriere als lyrischer Tenor begann er an der Oper in Los Angeles, schnell folgten Auftritte auch in anderen namhaften amerikanischen Opernhäusern wie in Minnesota, Colorado und Michigan.Im Jahre 2000 debütierte er in Europa beim Festival in Savolinna, hierauf folgten Engagements an der Deutschen Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim, in Toulouse und London. Führende Opernhäuser von Weltrang verpflichteten ihn seitdem: Royal Opera House, Covent Garden, Wiener Staatsoper, Münchener Staatsoper, die Pariser Oper und andere. Bei den Salzburger Festspielen war ebenso zu Gast wie in Aix en Provence. Dabei war er nicht nur in den gängigen Rollen seines Faches in aller Welt zu erleben, auch unbekanntere Opern wie Lalos »le Roi« oder Massenet`s »Therese« zählen zu seinem Repertoire. Auch auf den Konzertpodien trat er mit Spitzenorchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra und anderen in Amerika, Asien und Europa auf. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stand er mit so berühmten Partnerinnen wie Anna Netrebko, Joyce DiDonato und Angela Gheorghiu.
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Thilo Dahlmann (Bass)
2016: 24-Apr
studierte Gesang bei Ulf Bästlein, Berthold Schmid, Guido Baehr und Wolfgang Millgramm an der Folkwang-Hochschule Essen. Sein Konzertexamen legte er dort 2007 mit Auszeichnung ab. Wichtige Impulse erhält er durch die Zusammenarbeit mit Roland Hermann. Beim Landesgesangswettbewerb Nordrhein-Westfalen gewann er den ersten Preis.In der Spielzeit 2006 / 2007 war Thilo Dahlmann Mitglied des Internationalen Opernstudios des Zürcher Opernhauses, wo er zahlreiche Partien übernahm. Er gastierte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, den Wuppertaler Bühnen, dem Theater Koblenz sowie am Theater St. Gallen (Notturno / Schoeck). Thilo Dahlmann sang im In- und Ausland unter Dirigenten wie Peter Neumann, Franz Welser-Möst, Jaap van Zweden, Daniel Reuß, Nello Santi, Philippe Jordan, Richard Mailänder, Helmut Müller-Brühl, Andreas und Christoph Spering, Masaaki Suzuki und Ralf Otto wichtige Partien seines Fachs. Konzerte führten ihn in die Kölner und Essener Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden, Arsénal Metz, die Tonhallen Zürich und Düsseldorf, das Concertgebouw Amsterdam. DVDProduktionen des Zürcher Opernhauses, Rundfunk- (DLF, DW, NHK, HR, WDR, France musique) und Fernsehaufnahmen (arte, ARD) sowie CDs ergänzen seine künstlerische Tätigkeit. Zuletzt debütierte Thilo Dahlmann bei den Händelfestspielen Halle in Händels letzter Oper Giove in Argo, den Salzburger Festspielen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival unter Thomas Hengelbrock mit Händels Israel in Egypt sowie den Gluck-Festspielen Nürnberg in der Wagner-Bearbeitung der Oper »Iphigenie in Aulis«. Beim Label Capriccio erscheint im Sommer 2015 eine Solo-CD mit Schubertliedern, die von Charles Spencer am Klavier begleitet wird. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er Dozent für Gesang an der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal. Ute Debus (Dirigentin)
2016: 24-Apr
begann ihr Musikstudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford, wo sie ihr Kirchenmusik-B-Examen ablegte. An der Hochschule für Musik und Theater in Hannover setzte sie ihr Studium fort und schloss es mit dem A-KirchenmusikDiplom ab. An der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin absolvierte sie einen Masterstudiengang in Chorleitung. Als Kantorin an der Nikolaikirche in Siegen leitet sie die Kantorei Siegen, einen traditionsreichen überregionalen Konzertchor, den Evangelischen Kirchenchor Siegen und das 1998 gegründete kleine Vokalensemble »capella cantabilis«, mit dem sie vornehmlich anspruchsvolle a-cappellaWerke aufführt. Chorleitungs-Kurse bei Eric Ericson, Volker Hempfling und Frieder Bernius runden ihre Ausbildung ab. Zudem ist sie als Dozentin für Chorleitung, Orgel, Tonsatz und Gehörbildung tätig. Seit dem Wintersemester 2004 / 05 leitet sie Chor und Orchester der Universität Siegen und hat dort einen Lehrauftrag für Chor- und Orchesterleitung. Enrico Delamboye (Dirigent)
2016: 3- / 5- / 7- / 8- / 9- / 10-Jan
wurde 1977 in Wiesbaden geboren. Sein Debüt als Operndirigent hatte er im Mai 1999 während der Internationalen Maifestspiele am Staatstheater Wiesbaden mit »The Rape of Lucretia« von Benjamin Britten. 2000 war er im Concertgebouw Amsterdam der Dirigent beim Jubiläumskonzert des Opera Studio Nederland. Es
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folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Wuppertal und Köln. Seit Sommer 2009 ist er Musikdirektor und Chefdirigent des Theater Koblenz. Enrico Delamboye war u. a. Gastdirigent an der Komischen Oper Berlin, an der Zomeropera Alden Biesen, am Theater Basel, am Theater Bern, am Königlichen Theater in Kopenhagen und am Teatro Sao Carlos Lissabon. Er arbeitete u. a. mit zahlreichen deutschen und niederländischen Orchestern (Berliner Symphoniker, Rheinische und Württembergische Philharmonie, Münchner Symphoniker, Limburgs / Brabants / Gelders Symphonieorkest) zusammen. Außerdem war er zu Gast bei der Filharmonija Artur Rubinstein in Lodz (PL), dem Orchestre National de Montpellier LanguedocRoussillon (F), der Königlichen Kapelle Kopenhagen (DK) und dem Copenhagen Philharmonie Orchestra (DK). Henri Demarquette (Cello)
2015: 27-Nov
wurde 1970 geboren und im Alter von 13 Jahren am Pariser Konservatorium aufgenommen. Vier Jahre später trat er bereits im französischen Fernsehen mit Helene Grimaud auf. Auch Lord Yehudi Menuhin lud ihn ein, das Dvorak-Cellokonzert unter seiner Leitung aufzuführen. Daraufhin entwickelte sich schnell eine internationale Karriere, die ihn zu den größten Orchestern der Welt führte wie dem Orchestre National de France, dem London Philharmonic Orchestra oder dem NDR Hannover. Seine kammermusikalischen Interessen beschränken sich nicht nur auf traditionelle Werke, sondern lassen ebenso innovative Kreativität erkennen in Programmen mit Cello und Chor, mit Geige und Bandoneon oder Tango-Projekten. Henri Demarquette spielt »Le Vaslin«, ein Cello des berühmten Antonio Stradivari von 1725. James Dick (Klavier)
2016: 21-Mai
wuchs in Kansas auf und ging von dort an die Universität von Texas und in die größten Konzertsäle der Welt. Preise bei mehreren Wettbewerbe von größer internationaler Bedeutung (wie z. B. dem Tschaikowsky-Wettbewerb) ebneten ihm den Weg in die Carnegie Hall, der Wigmore Hall oder dem Kennedy Center, um nur einige wenige zu nennen. Intensiv widmet er sich auch der Ausbildung junger Pianisten und etablierte dazu das Round Top Festival Institute in Texas, wo jährlich ca. 100 junge Klaviervirtuosen ausgebildet werden. Johannes von Duisburg (Bass-Bariton)
2015: 20- / 22-Nov
Der Bass-Bariton Johannes von Duisburg studierte an der Berliner Universität der Künste und absolvierte während dieser Zeit eine Meisterklasse bei Kammersänger Prof. Dietrich Fischer-Dieskau. 1989 gewann der den Ersten Preis beim Philip Morris Wettbewerb Junger Künstler sowie 1992 den Zweiten Preis des Opernsängerwettbewerbs der Staatsoper Hannover“. 1995 wurde er für hervorragende Leistungen auf der Bühne mit dem den O. E. Hasse-Preis ausgezeichnet. 1991 nahm er einen Vertrag am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin an und debütierte dort als Don Pizarro im »Fidelio« gefolgt vom Fliegenden Holländer, was ihn weltweit zum jüngsten Interpreten dieser Rolle machte. Seit 1992 ist er freischaffend tätig. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Barcelona, Bologna, Cagliari, Florenz, Genf, Lissabon, Moskau, Neapel, Prag, Köln, St. Petersburg, Budapest und Rom (Accademia di Santa Cecilia, Teatro dell’Opera) etc. sowie zu den Festspielen
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von Bregenz, Savonlinna und Wexford, wo er in Rollen wie Amonasro (»Aida«), Holländer (»Der Fliegende Holländer«), Jochanaan (»Salome«), Amonasro (»Aida«), Escamillo (»Carmen«), Scarpia (»Tosca«), Sarastro (»Zauberflöte«), Wotan, Wanderer (»Walküre«, »Siegfried«) und John Claggart (»Bily Budd«) auftrat. Er arbeitete mit führenden Regisseuren wie Götz Friedrich, Harry Kupfer, David Alden, Robert Wilson, Hans-Peter Lehmann und Francesca Zambello und Dirigenten wie Daniele Gatti, Rafael Frübeck de Burgos, Bertrand de Billy, Alain Lombard, Chung Myungwhun und Pinchas Steinberg zusammen. Er unterrichtete Gesang an der Franz-ListAkademie Budapest und ist regelmäßig in ganz Europa eingeladen, Meisterklassen zu geben. 2015 wurde Johannes von Duisburg zum Kammersänger ernannt. Kinga Dobay (Mezzosopran)
2015: 12-Sep – 11-Okt
ist auch ein Beispiel für diejenigen Musiker, die zunächst mit einem anderen Instrument ihre musikalische Laufbahn beginnen. Vom Violinstudium wechselte sie zum Gesang, zunächst zum Musical, später zog sie die Oper an. Die mehrfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe debütierte 2003 in der Rolle der Carmen unter der Leitung von Yakov Kreizberg. Schnell trat sie danach international an großen Opernhäusern auf, z. B. in Tokio, Prag, Dublin oder Dresden. 2000 – 02 war sie vertraglich an den Friedrichstadtpalast Berlin gebunden, seitdem dokumentieren aber auch zahlreiche Radio- und TV-Aufzeichnungen ihre Opern- und Operettentätigkeit. Morenike Fadayomi (Sopran)
2015: 20- / 22-Nov
studierte Gesang in Wien bei Mag. U. Preier. Nach zahlreichen Engagements u. a. am Gärtnerplatztheater München, Oper Kairo, Oper Frankfurt, Volksoper Wien, Festival Aix-en-Provence, Stadttheater Basel, Teatro Coumunale Bologna, Musiktheater Amsterdam, Oper Sao Paolo, und Bregenzer Festspielen ist die Sopranistin seit 1997 / 98 Mitglied der Deutschen Oper am Rhein. Im Januar 2007 sang sie zum ersten Mal wieder in Italien am Teatro dell opera di Roma die Rolle der Salome aus der Oper »Salome« von Strauss. Sie debütierte auch an der Los Angeles Opera mit der Rolle der Bess aus der Oper »Porgy and Bess« von Gershwin, die sie auch schon 2005 an der Washington National Opera gesungen hatte. Große Erfolge feierte sie zuletzt mit der Rolle der Marietta aus der Oper »Die tote Stadt« von Korngold an der Oper Bonn und mit der Rolle der Katerina aus der Oper »Lady Macbeth von Mzensk« von Schostakowitsch an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Heinz Walter Florin (Dirigent)
2015: 29-Aug
studierte zunächst Klavier an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf, weiterführend bei Vitalij Margulis (Freiburg) und Viktor Merzhanov (Moskau) sowie Orchesterleitung in Maastricht. Ab 1995 war er Solo-Korrepetitor und stellvertretender Chordirektor an der Oper Bonn, wo er u. a. zuständig war für »Figaros Hochzeit«, »Carmen«, »Nabucco«, »Rheingold« und »Parsifal«. Beim WDR leitete er in dieser Zeit die Einstudierung der Solisten und des WDR- Rundfunkchores für »Porgy and Bess«, »Mahagonny«, »West Side Story« und die »Lustigen Weiber von Windsor«. In den folgenden Jahren arbeitete er als Dirigent in Oper, Konzert und Aufnahmestudio u. a. mit der NDR-Radiophilharmonie, mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem Beijing Symphony Orchestra, dem WDR Rundfunkorchester,
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den Nürnberger Philharmonikern sowie der Nordwestdeutschen Philharmonie. Von 2007 bis 2014 war Heinz Walter Florin Chefdirigent der Elblandfestspiele. 2009 leitete er zwei Aufführungen von Gustav Mahlers »Symphonie der Tausend« in der Kölner Philharmonie mit dem Sinfonieorchester Wuppertal, 2013 dirigierte er die Uraufführung der 6. Symphonie »Der Rhein« von Enjott Schneider mit der Württembergischen Philharmonie. Darüber hinaus hat sich Heinz Walter Florin auch als Komponist und Arrangeur profiliert. Als Arrangeur ist er für die BBC, den NDR, RBB und WDR, sowie für das ZDF und SAT 1 tätig. 2003 fand in Köln die Uraufführung seiner »Kölnsymphonie« statt, 2012 vollendete er sein Orchesterwerk »Das Mädchen mit den Schwefelhölzern« (Uraufführung im Dezember 2014 in Köln). Im November 2014 wurde seine Oper »13 Oden til Maria« im Königs-Dom zu Roskilde in Dänemark uraufgeführt. Im Oktober erscheint, gespielt von der Philharmonie Südwestfalen und gelesen von Bernt Hahn, eine Musikmärchen-CD mit Tschaikowskys »Schwanensee« und dem »Mädchen mit den Schwefelhölzern«. Markus Francke (Tenor)
2015: 24-Nov
geboren in Freiburg / Brsg., studierte Schulmusik, Gesang und Dirigieren. Sein Gesangsstudium bei Prof. Arthur Janzen schloss er mit Konzertexamen ab. Wichtige Impulse für seine Arbeit bekam er von Diane Forlano, Peter Schreier und Francisco Araiza. Von 2012 bis 2014 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, er gehörte zum Festspielspielensemble in Bregenz und ist regelmäßig Gast an verschiedenen Bühnen, wie dem Mainfrankentheater Würzburg, dem Staatstheater Kassel und dem Stadttheater Pforzheim wo er die lyrischen Partien seines Faches singt. 2014 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München als Tanzmeister in »Ariadne auf Naxos«. In der Spielzeit 2015 / 16 wird er u. a. an der Staatsoperette Dresden und an der Oper Leipzig zu hören sein. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch ganz Europa, er hat mit renommierten Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem SWR-Sinfonieorchester, Concerto Köln, dem Ensemble Resonanz und mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Ingo Metzmacher, Asher Fish, Reinhard Göbel und Helmut Rilling gearbeitet. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören neben den großen Tenorpartien des Konzertfaches auch zahlreiche zeitgenössische Werke. Hibla Gerzmava (Sopran)
2015: 3- / 18-Dez
bekannt als Goldsopran Russlands, trat als Sängerin bereits im Mariinsky Theater, London Royal Opera House, in der Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, Pariser Staatsoper, Bayerischen Staatsoper sowie an anderen bedeutenden Veranstaltungsorten auf. 1994 gewann sie den Grand Prix beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb. In der Geschichte dieses Wettbewerbs ist sie bisher die erste Frau, die diese höchste Auszeichnung in der Kategorie Gesang erhalten hat. Seit 1995 ist Hibla Gerzmava Solistin des Moskauer Akademie Musiktheaters K. S. Stanislavski und Nimerovitsch-Dantschenko. Hibla Gerzmava trat mit so herausragenden Künstlern wie z. B. Lorin Maazel, Antonio Pappano, Marco Amiliato, Adam Fischer, Jiri Belohlavek, Vladimir Spivakov, Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Vladimir Fedoseyev und Evgeny Brazhnik auf. Im Februar 2014 nahm Hibla Gerzmava an der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Sochi teil. Begleitet vom Symphonieorchester des Mariinsky Theaters unter der Leitung des Dirigenten Valery Gergiev sang sie
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das Finallied. 2001 hat Hibla Gerzmava ein eigenes Musikfestival gegründet, das bis 2013 in ihrer Heimat Abchasien stattgefunden hat. 2014 wurde das Festival dann erstmals in Moskau veranstaltet. Burkhard Geweke (Dirigent)
2015: 17- / 18-Okt
1960 in Bielefeld geboren, 1981 – 1986 Schulmusikstudium mit Schwerpunkt Ensembleleitung (Prof. Alexander Wagner) an der Hochschule für Musik Detmold, 1989 – 1993 Kirchenmusikstudium (B- und A-Examen) an der Hochschule für Kirchenmusik Herford an (Orgel: Herbert Wulf; Chorleitung: Prof. Hildebrand Haake); dort 1995 Künstlerische Reifeprüfung Chorleitung.1979 – 1991 Kirchenmusiker an der Petrikirche Bielefeld, anschließend bis 1994 Kantor an der Marienkirche BielefeldJöllenbeck, seit 1994 Kantor an der Christuskirche Detmold und Fachberater für Kirchenmusik der Lippischen Landeskirche, seit 1997 auch Orgelsachverständiger. Darüber hinaus von 1983 bis 2003 Lehrtätigkeit Chorleitung an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Schlüchtern, seit 2003 Dozent für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Herford. Prof. Andrej Gorbatschow (Balalaika)
2016: 3- / 7- / 9- / 15- / 17-Jan
wurde 1970 in Woronesch geboren. Im Alter von 6 Jahren begann er, Balalaika zu spielen. 1994 schloss er das Studium an der berühmten Moskauer Musikhochschule Gnessin im Fach Balalaika mit der höchsten Auszeichnung ab. Danach begann eine rege solistische Konzerttätig mit den bekanntesten russischen Orchestern (z.B. Osipow-Orchester Moskau, Radio Sinfonieorchester St. Petersburg) und im kammermusikalischen Bereich. 1991 spielte er vor der englischen Königin Elisabeth II. 1992 gewann den ersten Preis beim international wichtigsten Wettbewerb für Saiteninstrumente Grand Prix in Tscherepowez und ein Jahr später wurde er erster Preisträger beim bedeutendsten Wettbewerb für Balalaika Andreew-Wettbewerb in Rußland. Internationale Konzertreisen nach Japan, Amerika, Frankreich, England, Ungarn, Lettland, Jugoslawien, Polen, Deutschland und in der Ukraine, mit mehr als 100 Konzerten jährlich, Auftritte im russischen Fernsehen, Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen belegen eindrucksvoll sein Können als der zur Zeit beste Balalaika-Spieler. Er ist ferner ein vielgefragter Juror bei internationalen Wettbewerben und gibt Meisterkurse in der ganzen Welt. Zur Zeit arbeitet er, neben seiner solistischen Tätigkeit, als Direktor im Fachbereich Saiteninstrumente an der Gnessin-Musikhochschule. Hans Gröning (Bariton)
2015: 14-Nov
erhielt seine Gesangsausbildung bei Gisela Schröter und arbeitet inzwischen regelmäßig mit Gregory Lamar. Sein Debüt gab er als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg, das erste Festengagement führte ihn an das Theater Eisenach. Seit 2004 ist er als freischaffender Sänger im In- und Ausland tätig. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Interpretation zeitgenössischer Werke. In der Titelpartie von Wolfgang Rihms Jakob Lenz gastierte er am Opernhaus Kopenhagen, in Brüssel, Rotterdam, Luxemburg und an der Opéra Bastille in Paris. Er ist regelmäßiger Gast an der Komischen Oper Berlin, zu
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den wichtigsten Partien seines Repertoires gehören Alban Bergs Wozzeck, Wolfram (»Tannhäuser«), Papageno (»Zauberflöte«), Figaro (»Le Nozze di Figaro«), Germont (»La Traviata«), Renato (»Un Ballo in Maschera«), Scarpia (»Tosca«) und Danilo (»Die Lustige Witwe«). Er arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Rolf Reuter, Michail Jurowski, Alejo Perez, Markus Poschner, Matthias Foremny, Markus Huber und Friedemann Layer. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit war er im Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Wroclaw, der Kölner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus zu hören. Nach seinem Debüt am Staatstheater am Gärtnerplatz in München als Ollendorf (»Der Bettelstudent«) folgte dort in der aktuellen Spielzeit Fürst Ypsheim (»Wiener Blut«). 2016 ist er für die Wiederaufnahmen beider Produktionen engagiert. Hildebrand Haake (Dirigent)
2015: 17- / 18-Okt
studierte zunächst Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Prof. Wolfram Wehnert, Diplom 1985), danach Gesangspädagogik am gleichen Institut (Prof. Gerhard Faulstich, Diplom 1987). Während der Studienzeit begann seine Tätigkeit als Lied- und Oratoriensänger mit Konzertverpflichtungen in der BRD sowie in Frankreich und der Schweiz. H. Haake hatte zahlreiche Aufgaben als Stimmbildner, u.a. für den Landesjugendchor Niedersachsen sowie an der Universität Hannover. Von 1986-93 war Haake Leiter des Heinrich-Schütz-Kreises Hannover, 1987 wurde er Dozent, 1991 Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Herford. In dieser Funktion leitet er außer der Westfälischen Kantorei auch den Chor der Hochschule Herford. Seit 1996 hat er einen Lehrauftrag für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. H. Haake ist Initiator und künstlerischer Leiter der Herforder Chorfesttage, die die Hochschule Herford veranstaltet. (2010: »Zwischen Salzburg und Wien-Musik um Mozart«, 2012 »Chor…plus«, u.a. Raschér-Saxophonquartett) Er übernahm Choreinstudierungen für die Nordwestdeutsche Philharmonie und die Bielefelder Philharmoniker(Beethoven:9 Sinfonie), die Corveyer Schlossfestwochen (Uraufführung »Die himmlische Stadt« von Kamillo Lendvay), sowie das Max-RegerFest in NRW (100. Psalm von Reger). Lea Kristina Hamm (Klarinette)
2015: 5-Sep
ist seit Januar 2012 Soloklarinettistin der Philharmonie Südwestfalen. Neben dem Spiel im Orchester verwirklicht sie als Klarinettistin auch kammermusikalische und solistische Projekte schon seit ihrer Schulzeit in San Sebastián (Spanien) und Achern (Baden). Bereits als Jungstudentin wurde sie in Mannheim von Anton Hollich unterrichtet, der ihr wichtigster Lehrer wurde. Darüber hinaus studierte sie in Freiburg i. Br. bei Prof. Jörg Widmann und in Weimar bei Prof. Martin Spangenberg. Während ihres Studiums war Lea Kristina Hamm Stipendiatin der KammermusikStiftung Villa Musica und viele Jahre Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. In den Spielzeiten 2006 / 2007 und 2008 / 2009 hatte sie eine Praktikantenstelle im Gürzenich-Orchester Köln und im SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg inne. 2010 bis 2011 war sie als Solobassklarinettistin der Magdeburgischen Philharmonie engagiert.
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Russell Harris (Dirigent)
2015: 12-Sep – 11- / 29- / 30- / 31-Okt
wurde in London geboren und studierte am dortigen Royal College of Music die Fächer Dirigieren, Komposition, Klarinette und Klavier. Zu seinen Lehrern zählten Vernon Handley, Sir Adrian Boult, Janos Fürst und Bernard Haitink. Seine berufliche Laufbahn begann er 1974 als Erster Kapellmeister am Opernhaus Malmö in Schweden. Nachdem er etliche Orchester in Skandinavien dirigiert hatte, wurde er 1984 Musikdirektor der Norrlands Opera in Umeå und Leiter des Nordischen Festivals für Neue Musik in Malmö. Von 1987 bis 1989 war Russell Harris Chefdirigent des Opernhauses Göteborg. Von 1991 an wirkte er als erster Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar, und von 1995 bis 2000 war er Generalmusikdirektor des Theaters Altenburg-Gera. Er gastierte u. a. beim BBC Symphony Orchestra, beim Radio-Sinfonieorchester Basel, sowie bei den verschiedensten Deutschen Sinfonieorchestern und Theatern. Er leitete unter anderem die Europa Tournee mit dem Welt-Jugendorchester Jeunesse Musicales. Von 2003 – 2011 übernahm Russell Harris als Chefdirigent die musikalische Leitung der Philharmonie Südwestfalen. Ein Höhepunkt war 2007 eine sehr erfolgreiche Konzerttournee mit der Philharmonie Südwestfalen nach China. Seit 2011 führen Russell Harris mehrere Dirigierverpflichtungen ins In- und Ausland. Zusammen mit Carlos Núñez unternahm er mehrere Konzerttourneen. Er ist ständiger Gast der Schlossfestspiele in München, Regensburg und Mannheim. 2013 wurde Russell Harris vom Xian Sinfonieorchester erneut nach China eingeladen, bei dem er sein erfolgreiches Debüt gab. Tine Thing Helseth (Trompete)
2015: 1- / 2- / 3- / 4-Okt
begann mit 7 Jahren, Trompete zu spielen und gehört heute nun zu den führenden Trompetensolisten. Glanzvolle Auftritte etwa bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, mit den Göteborger Symphonikern und den Philharmonikern aus Bergen oder Kopenhagen finden sich in ihrem Lebenslauf. In dieser Saison wird sie unter anderem mit den Orchestern in Belgrad, Helsinki und der NDR Radio Philharmonie Hannover musizieren. Tine Thing Helseth leitet zudem ein eigenes Festival – Tine @ Munch –, welches an drei Tagen im Edvard Munch Museum in Oslo stattfindet. Mit etlichen Preisen wurde sie in der Vergangenheit bedacht, z. B. mit dem Klassik Echo-Preis als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2013. 2012 erschien ihr erstes Album bei EMI Classics. Auch kammermusikalisch ist Tine Thing Helseth unterwegs mit dem von ihr gegründeten Ensemble Ten Thing.
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Bruce spielt in der Philharmonie Südwestfalen.
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Stefanie Hertel (Sopran)
2015: 29-Aug
Stefanie Hertel wurde im Vogtland in der ehemaligen DDR als Tochter des Volksmusik-Sängers Eberhard Hertel geboren. Bereits mit vier Jahren stand sie gemeinsam mit ihrem Vater auf der Bühne. Im DDR-Fernsehen präsentierte sie ihr Gesangstalent erstmals 1985 im Oberhofer Bauernmarkt. Fünf Jahre später, kurz nach der Wiedervereinigung, holte Carolin Reiber das Nachwuchstalent in die Volkstümliche Hitparade im ZDF. Nach diesem Auftritt nahm der Medienmanager Hans Rudolf Beierlein (montana Musikverlag) Stefanie Hertel unter Vertrag. Beim Finale des Grand Prix der Volksmusik 1991 belegte Stefanie Hertel den fünften Platz mit dem Titel »So a Stückerl heile Welt« und gewann den Grand Prix der Volksmusik 1992 mit dem Titel »Über jedes Bacherl geht a Brückerl«. Im September 1992 wurde sie von RTL mit der »Krone der Volksmusik« als Erfolgreichste Nachwuchssängerin ausgezeichnet. 1995 nahmen Stefanie Hertel und Stefan Mross gemeinsam am Grand Prix der Volksmusik teil. Mit »Ein Lied für jeden Sonnenstrahl« erreichten sie den zweiten Platz. Seither traten beide oftmals zusammen, aber auch weiterhin als Solisten auf. Ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feierte Stefanie Hertel im Jahr 2009 mit einer großen Deutschland-Tournee. Zum Jahresbeginn 2011 war Stefanie Hertel mit der beliebten Veranstaltungsreihe Musikantenstadl unterwegs. Über 100.000 Gäste besuchten die Tournee-Konzerte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien und der Schweiz. Stefanie Hertel moderierte im September 2011 im rbbHauptabendprogramm ihre erste eigene TV-Sendung Stars hautnah. Wegen der positiven Publikumsresonanz folgten 2012 weitere Ausstrahlung und eine zweite Folge des Musik-Formates mit ihr als Moderatorin. Im Frühjahr 2012 nahm sie erfolgreich (Rang 3) an der RTL-Show Let’s Dance teil. Im März des gleichen Jahres stellte Stefanie Hertel Ihre aktuelle Single »Ein Meer aus Liebe« in der ZDF-Show Willkommen bei Carmen Nebel vor. Bei GUTE LAUNE TV steht Stefanie Hertel seit Spätsommer 2012 regelmäßig für die Sendung Mittendrin vor der Kamera. Christina Maria Heuel (Sopran)
2015: 9-Dez
wurde 1988 in Olpe geboren. Bereits im Alter von 4 Jahren sang sie in Chören und machte so ihre ersten musikalischen Erfahrungen. Die junge Sopranistin begann ihr Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Jahre 2008 bei Prof. Rachel Robins. Im Sommer 2012 schloss sie ihr Studium »Bachelor of Music« mit Auszeichnung ab. Christina Heuel debütierte im Januar 2012 beim Familienkonzert mit der Partie der Papagena aus »Die Zauberflöte« von W. A. Mozart am Theater Hagen. Im Mai 2014 konnte man sie mit den Partien Königin Basteline / Prinzessin Fantasie in der Kinderoper »Die Reise zum Mond« von J. Offenbach ebenfalls in Hagen sehen. In der Spielzeit 2014 / 2015 wurde sie vom Musiktheater im Revier Gelsenkirchen für die Partie des 2. Knaben in der »Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart engagiert. Im August 2015 übernahm sie die Hauptpartie der Lady Harriet von Dunham in der Oper »Martha« im Rahmen der 20. Wernigeroder Schloßfestspiele. Christina Heuel ist Stipendiatin der Richard Wagner Stipendienstiftung Bayreuth. Außerdem wurden ihr zwei Exzellenzstipendien für besondere Leistungen von der Folkwang Universität Essen verliehen. 2013 gewann Christina Maria Heuel bei dem 2. Lied-Duo-Wettbewerb von Cantando-Parlando Sankt Augustin und Siegburg den Engelbert-Humperdinck-Sonderpreis. Mit der Philharmonie Südwestfalen war sie zuletzt im Herbst 2013 zu hören.
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Prof. Christian Höppner (Dirigent)
2016: 29-Mai
ist Generalsekretär des Deutschen Musikrates, dessen Präsidiumsmitglied bzw. Vizepräsident er von 2000 bis 2004 war. Seit 1986 unterrichtet er Violoncello an der Universität der Künste Berlin. Prof. Christian Höppner ist Präsident des Deutschen Kulturrates, Sprecher für die Sektion Musik im Deutschen Kulturrat und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung, Mitglied des Rundfunkrates der Deutschen Welle, Haushaltsberichterstatter für den Rundfunkrat und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der DW-Akademie, Vorsitzender des Medienbeirates von RTL, Chefredakteur des Magazins Musikforum, Kuratoriumsvorsitzender der Carl Bechstein Stiftung, Kuratoriumsmitglied des Frankfurter Musikpreises und des Young European Award, Kuratoriumsmitglied der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, Beiratsmitglied des »ECHO - Deutscher Musikpreis«, Präsidiumsmitglied der Deutschen Ensemble Akademie, Botschafter des Bundesverbandes Initiative 50Plus, Mitglied des Hochschulrates der Musikhochschule Nürnberg, Vorstandsmitglied der Initiative Hören, Ehrenpräsident des Landesmusikrates Berlin, Ehrenvorsitzender von Jugend musiziert Berlin, Ehrenmitglied des Deutschen Tonkünstlerverbandes LV Berlin und Altpräsident von Rotary Berlin-Spree. Er vertritt den Deutschen Musikrat in der Deutschen UNESCO-Kommission. Zudem ist er Prinzipal Guest Conductor der Camarata Musica antiqua in Brasilien. Für sein Engagement um das Berliner Musikleben wurde er im Jahr 2001 von Bundespräsident Johannes Rau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Markus Huber (Dirigent)
2015: 14-Nov · 2016: 3- / 4- / 5-Mrz – 8-Apr
wurde 1968 in München geboren. Als Solist des Tölzer Knabenchores arbeitete er schon in früher Jugend mit Musikerpersönlichkeiten wie Herbert von Karajan, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Nicolaus Harnoncourt und Dennis Russel Davies. Sein Musikstudium absolvierte er an den Hochschulen in München und Wien, wo u. a. Leopold Hager (Dirigieren) und Karl-Hermann Mrongovius (Klavier) zu seinen Lehrern gehörten. Seine Dirigentenkarriere begann Markus Huber 1996 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Landestheater Detmold. Ein Jahr später wechselte er in gleicher Position sowie als 2. Chordirektor an das Opernhaus Chemnitz und wurde 1999 zusätzlich Chefdirigent des Collegium Instrumentale Chemnitz. Von 2002 bis 2007 war er erster Gastdirigent des Bulgarischen Kammerorchesters, 2003 wurde Markus Huber Chefdirigent des Westsächsischen Sinfonieorchesters Leipzig. Seit 2008 ist Markus Huber Generalmusikdirektor des Theaters Pforzheim. Markus Huber stand am Pult zahlreicher renommierter Orchester, darunter das Philadelphia und San Francisco Symphonie Orchestra, das ORF-Symphonieorchester, Saarländischer Rundfunk, etc. 1999 war er Zweiter Preisträger des internationalen Dirigentenwettbewerbs Boris Perrenoud in Wien. Beim internationalen Sommerkurs Aristoxenos in Griechenland wirkte er von 1998 bis 2001 als Dozent für Liedinterpretation. Darüber hinaus trat er als Liedbegleiter mit Solisten wie Edith Wiens, Josef Protschka, Boris Statsenko und Thomas Mähthger auf.
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Dmitri Hvorostovsky (Bariton)
2016: 4- / 7- / 10- / 16-Mai
stammt aus Krasnoyarsk, Sibirien. 1989 gewann der weltberühmte Bariton den prestigeträchtigen Cardiff Singer of the World Competition. Als erster Opernsänger hat er ein Open-Air-Konzert auf dem Roten Platz in Moskau gegeben, welches in 25 Länder übertragen wurde. In seiner legendären Konzertreihe Dmitri Hvorostovsky and Friends in Moskau, ebenso wie auf den Opernbühnen der Welt, konzertiert er regelmässig als Partner mit befreundeten Weltstars wie Anna Netrebko, Renée Fleming, Jonas Kaufmann, Marcello Giordani, Sumi Jo und Sondra Radvanovsky. Nach seinem triumphalen Debüt im Westen an der Oper in Nizza in Tchaikovskys »Pique Dame« entwickelte sich seine Karriere explosionsartig mit zahlreichen regelmäßigen Engagements an den renommierten Opernhäusern der Welt, darunter das Royal Opera House im Covent Garden in London, New Yorks Metropolitan Opera, der Grand Opera de Paris, der Bayerischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala u.v.a. Ebenso wird er als Liedsänger mit Recitals in aller Welt gefeiert, wie z. B. in der Wigmore Hall, London, der Queen’s Hall in Edinburgh, der Carnegie Hall in New York, the Teatro alla Scala, Milan, dem Großen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums Moskau, dem Liceu Barcelona, the Suntory Hall, Tokyo, und dem Musikverein in Wien. Der Weltstar konzertiert ständig mit den berühmtesten Orchestern der Welt wie dem New York Philharmonic Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Rotterdam, sowie den Dirigenten James Levine, Bernard Haitink, Claudio Abbado, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yuri Termikanov und Valery Gergiev. Sumi Hwang (Sopran)
2016: 14-Apr
konnte 2014 den Concours Reine Elisabeth (Königin-Elisabeth-Wettbewerb) in Brüssel gewinnen, einen der renommiertesten Musikwettbewerbe überhaupt. Der erste Preis ist mit 25.000 € dotiert, außerdem folgten zahlreiche internationale Konzertverpflichtungen auf das Preisträgerkonzert. Nach Sumi Hwangs zweitem Preis im ARD-Wettbewerb 2012 war dies ein weiterer überragender internationaler Erfolg für die Sängerin. Sumi Hwang wurde 1986 in Südkorea geboren. Nach dem Besuch der Oberschule der Künste in Seoul begann sie ihr Gesangstudium an der National University bei Prof. Hyunjoo Yun und schloss es 2011 mit dem Magister artium ab. Im selben Jahr zog Sumi Hwang nach Europa, um die Aufbaustudiengänge Gesang/Musiktheater bzw. Konzertgesang bei Prof. Frieder Lang an der Hochschule für Musik und Theater München zu beginnen. Ebendort besucht sie gleichzeitig auch die Liedklasse von Prof. Donald Sulzen. Die in Korea bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Sängerin, u. a. Nationaler Opern Gesangswettbewerb (1. Preis, 2009), Liederwettbewerb Seil (2. Preis, 2010), reüssierte ab 2012 auch auf dem europäischen Parkett. So gewann Sumi Hwang den 1. Preis sowie den Publikumspreis beim Wettbewerb Grandi Voci in Salzburg (2012), einen 2. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München (2012), den Brüder-Busch-Preis, den Preis im Fach Gesang des Kulturkreis Gasteig Musikpreis 2013 und im selben Jahr den 1. Preis des renommierten Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs. Sumi Hwang trat bereits in mehreren Opernrollen auf, so war sie die Prinzessin in Maurice Ravels Oper »L’enfant et les Sortilèges« (2010, National Opera Korea) oder die Norina in
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Gaetano Donizettis »I Pazzi per Progetto« unter der Leitung von Ulf Schirmer (2012, Prinzregententheater München). Konzerte sang sie u. a. zusammen mit dem RadioSymphonieorchester des SWR (Liederhalle Stuttgart), dem Symphonieorchester Osnabrück und trat auf in Studiokonzerten des Bayerischen Rundfunks München, bei der Operngala in Flensburg und zuletzt sang sie im Sommer 2013 das Requiem von Giuseppe Verdi in der Wieskirche anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Festlicher Sommer in der Wies. Roman Janál (Bariton)
2015: 15-Aug
ist der Solist des ersten Konzertes in der Saison 2015/16. Gemeinsam mit Jeannette Wernecke interpretiert der tschechische Bariton Auszüge der italienische Opernwelt im beliebten Kreuztaler Open-Air-Konzert. Dabei wurde er zunächst an der Violine ausgebildet. Schließlich siegte aber die Liebe zum Singen und er debütierte bald in Prag mit der heutigen Opera Mozart. 1995 gewann er den 1. Preis des Dvorak-Wettbewerbes in Karlsbad und 1997 schloß sich ein Engagement am Prager National-Theater an. Regelmäßig tritt er auf internationalen Festivals auf und gilt zudem als Spezialist für die Musik seines Landmannes B. Martinu. Auftritte mit sinfonischen Orchestern und bei Radio-Produktionen sowie CD-Aufnahmen bei Supraphon runden sein Schaffen ab. Achim Kleinlein (Tenor)
2016: 24-Apr
wurde in Kassel geboren, erhielt bereits als Sechsjähriger Klavier- und Orgelunterricht, und schloss nach dem Abitur sein Kirchenmusikstudium in Hannover erfolgreich ab. Während seines Studiums war er über mehrere Jahre als Mitarbeiter für den Knabenchor Hannover tätig und Mitglied des Orlando di Lasso Ensembles Hannover. An der Musikhochschule Lübeck begann Kleinlein ein Gesangstudium bei den Professoren G. Binge und J. Wagner, das er mit dem Konzertexamen erfolgreich abschloß. Sein Interesse am Liedgesang führte ihn zu Dietrich Fischer-Dieskau, der ihn als Meisterschüler unterrichtete; darüberhinaus nahm er an zahlreichen Meisterkursen u. a. bei Elisabeth Schwarzkopf, Bernd Weikl, Adalbert Kraus und Enrico Facini teil. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Peter Kooij. Der junge Tenor avancierte schnell zu einem gefragten Interpreten der barocken Oratorienliteratur, insbesondere der Evangelistenpartien von J. S. Bach, deren Interpretation ihn in das gesamte europäische Ausland und mehrfach nach Israel führte. Kleinlein beherrscht ein breitgefächertes Repertoire, das von Monteverdi bis zur Moderne reicht, ist aber nicht nur im Oratorienfach zu Hause, sondern auch in der Oper. Er begann seine Bühnenlaufbahn am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und den Bühnen der Hansestadt Lübeck, sang Tamino in der »Zauberflöte«, Belmonte in der »Entführung aus dem Serail«, die Titelpartie in Albert Herring oder Pierot in »Der Kaiser von Atlantis«. Der Sänger gastierte mit dem NDR-Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, dem Kgl. Concertgebouw Orchestra, den Prager Sinfonikern, dem Israel Chamber Orchestra u. v. a. Er ist regelmäßig Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen, dem Festial Mitte Europa, Wiener Klassik im Musikverein, dem Bachfest Lausanne u. v. a. Die künstlerische Vielseitigkeit des Sängers ist durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentiert.
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Natasha Korsakova (Violine)
2016: 10-Mrz
ist eine der gefragtesten Geigerinnen ihrer Generation. Die fünfsprachige junge Geigerin ist inzwischen begehrter Gast bei nationalen und internationalen Orchestern, Musikfestivals und Konzertveranstaltern. Ihr Repertoire umfasst ca. 60 Konzerte für Violine und Orchester sowie unzählige Werke der Kammermusik. Die preisgekrönte Violinistin gastiert in den bedeutendsten Konzertsälen, u. a. im Auditorium di Milano, der Großen Halle des Moskauer Konservatoriums, dem Konzerthaus Berlin, der Tokio Santory Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Martinu Halle in Prag, der Wigmore Hall London, der Accademia di Santa Cecilia in Rom und der Alten Oper in Frankfurt. Sie ist Gast bei internationalen Festivals, wie Uto Ughi per Roma, den Ludwigsburger Festspielen, Incontri Asolani, SchleswigHolstein- und dem Lockenhaus-Festival, um nur einige zu nennen. Auf Einladung von Irina Schostakowitsch trat Natasha Korsakova in Paris im Rahmen eines Festkonzertes zu Ehren des Komponisten Dmitri Schostakowitschs auf.Natasha Korsakova erhielt als erste Musikerin den Publikums-Preis »Russische Muse«. 1998 wurde sie »Künstlerin des Jahres« in Chile. Natasha Korsakova ist Kulturbotschafterin der »Fondazione Sorella Natura« in Assisi, Italien. In Verbindung mit der Audienz für die Fondazione Sorella Natura spielte sie in Sala Nervi in Vatikan (2011), in Anwesenheit des Papstes Benedikt XVI. Die Violinistin ist ein gern gesehener Gast bei den italienischen Fernseh-Talkshows, u.a. bei RAI und SKY TV. International bekannte Komponisten wie Daniel Schnyder und Robert Vinson widmeten der Künstlerin ihre Violinkonzerte »Mozart in China« bzw. »Concerto in F – Tribute to G. Gershwin«. Natasha Korsakova spielt eine Violine von V. T. Panormo (ca. 1775). Isis Krüger (Sprecherin)
2016: 27-Feb
wuchs in Berlin auf und erhielt ihre Schauspielausbildung am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute und bei Susan Batson in New York. Anschließend führte ihre Arbeit sie an zahlreiche Theaterhäuser in Berlin, Kassel, Bonn, Hamburg und Essen. Auch in Italien gastierte sie mehrfach mit den Animationstheatern Teatro Morlacchi und Fonte Maggiore in Peruggia und Bologna. Als Musical-Darstellerin sang sie u. a. in »My Fair Lady« die Eliza Doolittle (Oper Bonn) und die Rocklady Maggie in »Teeth’n Smiles«. Sie ist in Film- und Fernsehproduktionen wie Tatort, SokoKöln, -Wismar, Polizeiruf 110, Mord mit Aussicht, ect. zu sehen unter anderem unter der Regie von Tom Tykwer und Thomas Stiller. Im Rundfunk ist sie als Sprecherin regelmäßig in Hörspielen und mit Literaturbeiträgen u. a. des WDR und Dlf zu hören. Seit 2004 arbeitet sie immer wieder als Stimmkünstlerin in Musikproduktionen überwiegend zeitgenössischer Musik für die Philharmonie Köln, die Duisburger Philharmonikern, das WDR-Rundfunkorchester, die Wittener Tage für Kammermusik und das Jazzfestival Moers. Sie ist regelmäßiger Gast der Philharmonie Südwestfalen, sowohl in den Teddybärkonzerten, als auch in konzertanten Sprech-Partien.
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Hye Jung Lee (Sopran)
2015: 29- / 30- / 31-Okt
hat sich in der jüngsten Zeit zu einer der hervorstechenden jungen koreanischen Kolloratursopranistinnen entwickelt. In der Saison 2012 / 13 debütierte sie in der Rolle der Papgena in der »Zauberflöte« mit der Florida Grand Opera. Auch im Opernhaus in San Francisco wurde sie engagiert, hier glänzte sie in der Rolle der Olympia (»Hoffmanns Erzählungen«). 2013 / 14 trat sie dann erstmals am Opernhaus Kiel auf, welches seit 2003 unter dem Chefdirigat von Georg Fritzsch steht, der wiederum dem heimischen Publikum als Vorgänger von Russell N. Harris noch in bester Erinnerung sein dürfte. Mit Beginn der Saison hat sie nun einen 2-Jahres-Vertrag an der Kieler Oper angetreten. Lothar Rudolf Mayer (Dirigent)
2015: 20- / 22-Nov · 2016: 13-Mrz
wurde 1966 im Rheinland geboren. Er war Preisträger bei Jugend musiziert als Klavierbegleiter sowie Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes. Mayer schloss sein Studium für das höhere Lehramt im Fach Musik der Johannes-GutenbergUniversität Mainz mit den Prüfungen zum ersten Staatsexamen und in Liedgestaltung / Korrepetition mit dem Diplom ab. Schon während dieser Zeit intensivierte er sein Dirigierstudium u. a. bei Maestro Sergiu Celibidache. Als künstlerischer Mitarbeiter der EuropaChor-Akademie arbeitete Lothar R. Mayer mit bedeutenden Dirigenten wie Michael Gielen, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling u. a. auf internationaler Ebene zusammen. Er leitete das Symphonieorchester des Collegium Musicum und das Mladi-Orchester Bonn. Sein zentrales musikalisches Betätigungsfeld besteht in der künstlerischen Leitung des Philharmonischen Chores Siegen und des Städtischen Musikvereins Hamm / Westfalen. Hierbei kommt es, ebenso wie in der Funktion als künstlerischer Leiter des Zentrum am Park in Emmelshausen, zur Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern, wie den Bochumer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Neuen Philharmonie Westfalen u. a. Zum Sommersemester 2002 erhielt Lothar R. Mayer einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Alexander Merzyn (Dirigent)
2016: 9- / 10- / 11- / 12- / 15- / 16- / 17- / 18- / 19-Feb
geboren 1983, ist einer jener jungen Dirigenten, die über den Deutschen Musikrat und das Dirigentenforum den Weg nach Südwestfalen finden. Nachdem er zunächst Cello studierte, widmete er sich ab 2009 dem Dirigierstudium in Weimar. Der mehrfache Preisträger übernahm 2007 bereits die Leitung der Kammerphilharmonie Hamburg und konnte bereits in Koblenz und dem MDR-Sinfonieorchester weitere Pulterfahrung sammeln. 2012 gelang ihm der Sprung in die zweite Förderstufe des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates. In jüngster Zeit dirigierte er das Tonkünstlerorchester Niederösterreich sowie die Neue Philharmonie Westfalen.
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Richard Morrison (Bariton)
2015: 12-Sep
hat ein breitgefächertes Repertoire und sang in allen großen Konzertsälen in Grossbritannien: Royal Albert Hall, Royal Festival Hall, Queen Elizabeth Hall, Barbican, Symphony Hall Birmingham, Bridgewater Hall Manchester, Glasgow Royal Concert Hall und Wigmore Hall. Solistisch trat er mit dem Royal Philharmonic Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Royal Scottish National Orchestra, Northern Sinfonia, Scottish Chamber Orchestra, den London Mozart Players, dem BBC Concert Orchestra, den Münchner Symphoniker, der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz auf. Er war mehrmals im Radio und Fernsehen BBC TV und BBC Radio zu sehen sowohl als Solist als auch Moderator. Ebenso liegen CD-Aufnahmen mit ihm vor: Sultan in Sullivans »The Rose of Persia« (BBC Welturaufführungs Aufnahme), Titelrolle in Edward Germans »Tom Jones« (Naxos Welturaufführungs Aufnahme). Sein Solo Debut Album »Songs Of My Home« mit schottischen Liedern ist erschienen bei Corban Recordings. Constantine Orbelian (Dirigent)
2016: 4- / 7- / 10- / 16-Mai
wurde in San Francisco als Sohn russischer und armenischer Emigranten geboren und gab sein Debüt als pianistisches Wunderkind im Alter von 11 Jahren mit dem San Francisco Symphony Orchestra. Nach dem Abschluss seines Studiums an der berühmten Juilliard School in New York begann er eine Karriere als Klaviervirtuose und Solist bei zahlreichen bedeutenden Orchestern in den USA, Europa und Russland. Seine Aufnahme des Klavierkonzertes von Khatschaturian unter Neeme Järvi wurde in England als beste Konzerteinspielung des Jahres ausgezeichnet. Seinen Durchbruch zur einer internationalen Karriere als Dirigent konnte Constantine Orbelian 1991 mit der Ernennung zum musikalischen Leiter des Moscow Chamber Orchestra feiern – zahlreiche Auftritte als Gastdirigent bei anderen renommierten Orchestern Russlands folgten bald. Im Januar 2004 wurde Orbelian als erstem ausländischen Künstler der Titel Ehren-Künstler von Russland verliehen. Über 30 Aufnahmen beim Plattenlabel DELOS sowie Konzertauftritte und TV-Produktionen mit Stars wie dem Pianistenkollegen Van Cliburn sowie den vokalen Weltstars Renee Fleming, Dimitri Hvorostovsky runden das Bild eines Ausnahmekünstlers ab. Zusammen mit den engen Freunden und musikalischen Weggefährten Fleming und Hvorostovsky betätigte sich Orbelian auch auf dem Gebiet der Filmmusik bei musikalischen Städte-Porträts wie »Eine Odyssee in St. Petersburg« u. a. Gerard Oskamp (Dirigent)
2015: 9-Dez
wurde 1950 in Holland geboren. Seit September 2013 ist er Musikdirektor und Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie in Schönebeck; als ausgebildeter Cellist spielte er drei Jahre im Philharmonischen Orchester Rotterdam. Nebenher studierte er bei Edo de Waart, Hans Swarowsky und Ferdinand Leitner Dirigieren. Seine Laufbahn als Dirigent begann 1976 mit dem Ersten Preis beim John Player-Wettbewerb in Bournemouth, England. Hieraus ergab sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Bournemouth Symphony Orchestra sowie mit anderen Orchestern in Großbritannien. Gerard Oskamp gewann 1980 den 1. Preis beim Internationalen Dirigenten-Wettbewerb des Ungarischen Fernsehens. Ein Jahr später konnte er an der Budapester Staatsoper mit »La Traviata« sein Operndebüt geben.
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Sein Weg führte ihn für 15 Jahre nach Nordeuropa, wo er als gefragter Gast in allen Skandinavischen Ländern arbeitete. 1986 wurde Gerard Oskamp Chefdirigent des Stavanger Symphonie Orchesters und blieb außerdem bis 1998 Künstlerischer Leiter des Norwegischen Bläserensembles. Von 1994 an war Gerard Oskamp drei Jahre lang Operndirektor am Volkstheater Rostock, danach von 2002 bis 2007 war er Generalmusikdirektor des Landestheaters Schleswig-Holstein in Flensburg. Gleichzeitig arbeitete er regelmäßig am Grazer Opernhaus und bei der Philharmonia Hungarica. In seiner nunmehr 35-jährigen Karriere produzierte Gerard Oskamp mehr als 20 Schallplatten und CDs und gastierte bei über einhundert Orchestern von Minsk bis Mexico City. Michael Rische (Klavier)
2015: 27-Sep
wurde zwar in Leverkusen geboren, wuchs aber seit seinem ersten Lebensjahr in Düsseldorf auf, wo sein Vater die Leitung der Bibliothek der städtischen Kunstsammlungen im Ehrenhof innehatte. Er wurde auf Grund seiner musikalischen Begabung mit bereits 14 Jahren als Jungstudent an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf angenommen und erhielt dort seine pianistische Ausbildung zunächst bei Max Martin Stein, die er später bei Rudolf Buchbinder in Wien vertiefte. Darüber hinaus nahm Rische Unterricht in Komposition bei Jürg Baur und Milko Kelemen. Als Konzertpianist erhielt er zahlreiche Einladungen zu Auftritten in großen Konzertsälen im In- und Ausland. So trat er bisher unter anderem mit der Staatskapelle Berlin, dem Orchestre National de Belgique, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem BBC Symphony Orchestra London. Darüber hinaus gelangte Rische mit seinen 17 bisher eingespielten CD-Aufnahmen zu einem internationalen Renommee. Anfangs führte er hierbei vor allem die Klavierwerke Beethovens auf und bevorzugte später, auch inspiriert durch seine persönliche Bekanntschaft mit Olivier Messiaen, aber die Werke französischer Komponisten, im Besonderen Claude Debussy und Maurice Ravel. Nachdem sich Rische mittlerweile auch verstärkt dem Jazz gewidmet hatte, bildete einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit die Beschäftigung mit weitgehend unbekannten Klavierkonzerten von Erwin Schulhoff und George Antheil, die bis dahin ungewohnte Jazz-Elemente in ihren Werken einfließen ließen. Aktuell beschäftigt sich Rische mit der Klaviermusik Carl Philipp Emanuel Bachs, von dessen annähernd 53 Klavierkonzerten rund zwei Drittel noch relativ unbekannt sind. Mit erst 28 Jahren berief ihn im Jahre 1990 die Aachener Abteilung der Musikhochschule Köln zu ihrem Dozenten und übertrug ihm eine Hauptfachklasse Klavier. Bis auf die Betreuung einiger Einzelschüler gab Rische seine Klasse in Aachen mittlerweile auf und baute stattdessen in der Kölner Zentrale ein neues Fachseminar auf. Simone Rubino (Schlagzeug)
2015: 24-Sep
wurde 1993 in der Nähe von Turin geboren und fing mit zehn Jahren an, Schlagzeug zu spielen. Der junge Italiener studierte am Giuseppe-Verdi-Konservatorium Turin, wo er 2010, mit 16 Jahren, seinen Bachelor mit Auszeichnung erwarb. Seit 2012 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Peter Sadlo. Vor sechs Jahren debütierte er als Solist beim Radio-Symphonieorchester der RAI in Turin. Simone Rubino ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe: So erhielt er beim Universal Marimba-Wettbewerb in Belgien 2011 den 1. Preis in der Kategorie
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Marimba solo und den Publikumspreis, 2013 beim Felix-Mendelssohn-BartholdyHochschulwettbewerb den 2. Preis im Fach Schlagzeug, des Weiteren 2010 einen Preis beim TROMP Percussion-Wettbewerb in Eindhoven in den Niederlanden. Als Solist, aber auch mit seinem Perkussionsquartett Out of time und dem Ensemble Bach Rhythm and More spielt er europaweit Konzerte. Simone Rubino ist Stipendiat der italienischen Musikgesellschaft De Sono und der CRT-Bank. Bei den Labels Electromaniac Music und Naïve hat er Ensemble-Aufnahmen u. a. mit seinem Ensemble Out of time gemacht. Er wurde beim 63. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2014 mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet, errang im Herkulessaal zugleich auch den Publikumspreis und bekam vom Kuratorium BrüderBusch-Preis den Brüder-Busch-Preis 2014 zugesprochen. Claudia Runde (Moderatorin)
2016: 9- / 10- / 11- / 12- / 15- / 16- / 17- / 18- / 19-Feb
studierte an der Musikhochschule Lübeck mit den Fächern Schulmusik, Querflöte und Elementare Musikpädagogik. Im Anschluss absolvierte sie eine berufsbegleitende Ausbildung im Fach Kinderchorleitung an der Bundesmusikakademie Trossingen und ein Aufbaustudium MusikvermittlungKonzertpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold. Seit 2004 ist sie Dozentin an der Musikhochschule Detmold im Bereich Konzeption und Moderation von Kinderkonzerten. In dieser Funktion leitet sie die hochschuleigene Kinderkonzertreihe Concertino Piccolino im Detmolder Sommertheater. Darüber hinaus gestaltet sie seit 2005 ihre eigene Kinderkonzertreihe fidolino – Konzerte für Kinder in der Friedenskapelle Münster, im Theater Gütersloh, der Stadthalle Viersen, der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Essen u. a. sowie bei Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival, den Brühler Schlosskonzerten, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig und dem Schleswig-Holstein Musik-Festival. fidolino wird seit 2009 vom Kultursekretariat NRW gefördert. Als Konzertmoderatorin arbeitet sie mit verschiedenen Orchestern zusammen, u. a. der Philharmonie Südwestfalen, den Hamburger Symphonikern und dem Theater Hagen. Hansjörg Schellenberger (Dirigent)
2016: 14-Apr
hat viele Talente, man kennt ihn als langjährigen Solo-Oboisten der Berliner Philharmoniker ebenso wie als Ensemblegründer und Dirigenten. So stand der exzellente Musiker, der im übrigen auch ein Mathematikstudium absolviert hat, seit Beginn seiner internationalen Dirigententätigkeit auch am Pult der Camerata Salzburg, der Deutschen Radio-Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern und dem Funkhausorchester des WDR. Eine Japan-Tournee, die Schellenberger im Jahre 2013 mit der Camerata Salzburg einen großen Erfolg eintrug, nutzte das Okayama Philharmonic Orchestra, ihn zu seinem Chefdirigenten zu ernennen. Seit 2000 leitet er eine Oboenklasse in Madrid an der einzigen rein privat geführten Musikhochschule in Europa, und gemeinsam mit seiner Frau, der Harfenistin Margit-Anna Süß pflegt er Kammermusik auf höchstem Niveau. Auf mehr als 50 CDs ist Hansjörg Schellenberger inzwischen vertreten, zuletzt gemeinsam mit dem Rundfunkorchester München in einer Doppelfunktion als Dirigent und Oboist.
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Leo Siberski (Dirigent)
2016: 10- / 18- / 19-Jun
Nachdem er als Musiker u. a. in der Staatskapelle Berlin und im Bayreuther Festspielorchester bereits mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Bernhard Haitink, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Gennadi Rozhdestvensky, James Levine, Giuseppe Sinopoli und Daniel Barenboim in Berührung gekommen war, absolvierte er von 1997 bis 2003 ein Dirigierstudium bei Prof. Rolf Reuter an der renommierten Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler. Als Operndirigent gastierte er bereits ab 1999 an den Theatern in Mainz, Gera, Schloss Rheinsberg, Plauen-Zwickau, Görlitz, Cottbus und dem Schlosspark-Theater Berlin. 2007 debütierte er an der Semperoper Dresden mit »Die Zauberflöte«. Im gleichen Jahr dirigierte er u. a. die deutsche Erstaufführung der Oper »Der Sturm« von Zdeněk Fibich am Theater Bielefeld, in dessen Folge er durch seine beeindruckende musikalische Leistung für vier Spielzeiten zum stellvertretenden GMD und 1. Kapellmeister berufen wurde. Gastdirigate führten Leo Siberski u. a. zu den Bremer Philharmonikern, Düsseldorfer Symphonikern, zum SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Münchner Rundfunkorchester, MDR-Sinfonieorchester, Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Sinfonieorchester Wuppertal sowie zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Jenaer Philharmonie, Folkwang Sinfonietta, Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken (arte-TV-Produktion) und an die Opernhäuser von Hannover (»La Bohème«), Düsseldorf (»Hamlet«) und Innsbruck (»Manon Lescaut«). Seit 2011 ist Leo Siberski stellvertretender GMD und 1. Kapellmeister am Theater Kiel. In den letzten Jahren widmete sich Leo Siberski wieder verstärkt Crossover- und Jugend-Projekten. Das Sonderkonzert Kiel des Philharmonischen Orchesters mit dem legendären Klaus Doldinger & Passport im November 2011 unter der Leitung von Leo Siberski wurde von der Presse als »ein wirklich denkwürdiges, mit stehenden Ovationen gefeiertes Cross-Over-Konzert der Extraklasse« gefeiert. 2014 /15 folgte eine Tournee mit der Nordwestdeutschen Philharmonie und eine Wiedereinladung von der Württembergischen Philharmonie und den Neubrandenburger Philharmonikern sowie eine Einladung an das Pult beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR. Henri Sigfridsson (Klavier)
2016: 29- / 30-Jan
1974 geboren, hat sich in den letzten Jahren auf vielen wichtigen Konzertpodien Europas etabliert, u. a. in der Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Berlin, in den Philharmonien von Köln, Budapest und St. Petersburg und im Herkulessaal München. Als Krönung seiner Wettbewerbserfolge ist der Beethoven Competition Bonn 2005 anzusehen, bei der er den ersten Preis, den Publikumspreis und den Kammermusikpreis gewann. Henri Sigfridsson hat an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. 1994 gewann er den 1. Preis beim internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb in Weimar und 1995 den großen skandinavischen Wettbewerb The Nordic Soloist Competition. 2000 gewann er bei dem Geza-Anda-Wettbewerb in Zürich den zweiten Preis und den Publikumspreis. 2001 erhielt er den Förderpreis für junge Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Finne ist bereits seit Jahren Gast bei vielen internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Beethoven Festival Bonn, der Styriarte, Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, Kissinger Sommer, dem Augsburger Mozart-Festival, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Lockenhaus Festival. Als Solist trat er bei Orchesterkonzerten mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, der Weimarer Staatskapelle, dem
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RSO Helsinki, der Camerata Salzburg und dem Stuttgarter Kammerorchester unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Lawrence Foster, Sakari Oramo, Alexander Lazarev, Georg Alexander Albrecht, Volker Schmidt-Gertenbach und Dennis Russell Davies. Seit 2000 führen ihn regelmäßig Einladungen nach Japan. Auf dem Gebiet Kammermusik arbeitete Sigfridsson u. a. mit Gidon Kremer, Ivry Gitlis, Mischa Maisky, Leonidas Kavakos, Patricia Kopachinskaya, Sol Gabetta und Johannes Moser. Von Henri Sigfridsson erscheinen verschiedene CD-Aufnahmen, u. a. F. X. Mozart Klavierkonzerte bei schweizerischem Label Novalis, Sibelius Klavierwerke und Rachmaninov Klavierkonzerte Nr. 2 & 3 bei Hänssler Classic. 2008 – 2009 übernahm Henri Sigfridsson eine Professur für Klaviermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. 2010 – 2011 war er Professor an der Musikhochschule Hans Eisler in Berlin. Seit April 2011 ist er Professor für Klavier an der Folkwang Universität der Künste. Susumu Takahashi (Fagott)
2016: 29-Apr
wurde in Tokyo geboren, studierte dort Fagott bei Kouei Asano und bei Marco Postinghel in München. Von 2001 – 2004 bekleidete er die Position des Solo-Fagottisten im Stadttheater Hildesheim,seit 2004 ist er Solo-Fagottist der Philharmonie Südwestfalen. Gemeinsam mit Kollegen spielte er solistisch bereits Mozarts Sinfonia Concertante, davon liegt auch eine CD-Aufnahme vor. Zusätzlich studierte er das historische Fagott (Barockfagott / klassisches Fagott) bei Christian Beuse und Tomasz Wesolowski in Frankfurt. Als Gast wurde er in namhafte Orchester wie das London Symphony Orchestra (CD-Aufnahme mit Pierre Boulez) und das NHK Symphony Orchestra (Tokyo) eingeladen. Auch mit dem historischem Fagott spielt bei verschiedenen Orchester (The Norwegian Baroque Orchestra, Main Barock Orchester) immer wieder mit. Stefanos Tsialis (Dirigent)
2015: 23-Okt
ist seit 2014 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Athener Staatsorchesters und seit der Spielzeit 2011 – 2012 Ständiger Gastdirigent der Hamburger Symphoniker. Geboren 1964 in Ermoupolis, Griechenland, studierte er Klavier am Neuen Konservatorium in Thessaloniki und danach Musikwissenschaften an der Universität in Kopenhagen. Anschließend vollendete er seine Ausbildung mit Auszeichnung an der Wiener Musikhochschule. Sein erstes Engagement führte ihn als 2. Kapellmeister und Studienleiter an das Staatstheater Meiningen, wo er nochmals von 2005 bis 2009 als 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor tätig war. 1996 war er Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung. 1995 brachte er die Oper »Medea« von Mikis Theodorakis in Meiningen zur deutschen Erstaufführung. Es war der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Komponisten. Heute gilt Stefanos Tsialis als weltweit führender Interpret seines Landsmannes. Von 1997 bis 2004 war er Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie. Seiner hervorragenden künstlerischen Arbeit ist es zu verdanken, dass das Orchester offiziell als musikalischer Botschafter der Bundesrepublik unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Johannes Rau in Konzertreisen nach Südafrika und Kuba fungierte. Von 2009 bis 2013 stand er als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Thüringen Philharmonie Gotha vor. In den Spielzeiten 2001 bis 2004 war Stefanos Tsialis ständiger Gastdirigent der Berliner Symphoniker, von 2006 bis 2014 des Staatsorchesters
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Athen und seit der Spielzeit 2011 – 2012 des Staatsorchesters Thessaloniki. Zahlreiche Orchester hat er zudem als Gastdirigent geleitet. Des weiteren hat er in Fernsehund Rundfunkaufnahmen für die ARD, Deutschland Radio Kultur, den MDR, den NDR, den rumänischen, griechischen und südafrikanischen Rundfunk mitgewirkt. Jeannette Wernecke (Sopran)
2015: 15-Aug
studierte Gesang an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und vervollständigte ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Prof. Sylvia Geszty, Prof. Ruth Ziesak, Prof. Krisztina Laki, France Simard, Prof. Christoph Prégardien und David Montgomery. Sie war 2002 jüngste Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und gewann 2004 den 2. Preis beim Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen. 2004 – 2010 war sie festes Ensemblemitglied der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld / Mönchengladbach, Gastverpflichtungen führten sie an die Theater in Stuttgart, Luzern, Halle, Bonn, Bremen, Lübeck, Aachen, Bielefeld und zu den Opernfestspielen Heidenheim. Für die Interpretation der sehr hohen virtuosen Partie der Kleinen Frau in der deutschen Erstaufführung von Friedrich Cerhas »Der Riese vom Steinfeld« in Krefeld nominierte sie die Zeitschrift Opernwelt als Beste Nachwuchssängerin des Jahres 2004. Neben der Oper ist Jeannette Wernecke regelmäßig als Oratorien- und Konzertsängerin tätig. 2011 konnte sie mit den Stuttgarter Philharmonikern als Solistin in der 4. Sinfonie von Gustav Mahler bei einem Konzert mit CD-Produktion mit diesem Orchester reüssieren. Aber auch im Musical-, Jazz- und Popbereich ist die Sängerin zu Hause. So konnte sie als Solistin in Revuen, u. a. im Steintorvarieté Halle, oder bei großen Open-Air Veranstaltungen, Musicalabenden und Philharmonic Rock Konzerten mit einer Mischung aus klassischen Arien und Popsongs ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Sie sang für die Schweizer Filmproduktion »Globi und die gestohlenen Schatten« den Soundtrack ein und war 2012 in der Titelpartie des Jazz-Musicals »Rosaly oder das Mädchen aus Glas« zu erleben. Seit 2011 tritt sie regelmäßig mit der Bigband Fink & Steinbach auf, wie beispielsweise wieder im Münchner Herkulessaal und im Parktheater Augsburg. Florian Wessel (Dirigent)
2015: 7- / 8-Nov
studierte zunächst Schulmusik und Deutsch in Berlin bevor er Student an der Hochschule für Musik in Detmold in der Dirigierklasse von Professor Bloemeke wurde. Während des Studiums übernahm er die Einstudierung einer Kinderoper an den Städtischen Bühnen Münster, assistierte bei Musiktheaterproduktionen am Bielefelder Theater und studierte Programme des Bundesjugendorchester sowie der Jungen Philharmonie Brandenburg ein. In der Spielzeit 2011/2012 leitete Florian Wessel die Kinderkonzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie. Dem Detmolder Kammerorchester war er über Jahre als erster Gastdirigent verbunden und Leiter des Bereichs Musikvermittlung. Seit 2013 ist Florian Wessel als Studienrat am Grabbe Gymnasium Detmold tätig. Seit 2012 ist Florian Wessel Chefdirigent des Chores Haste Töne Delbrück, mit dem er immer wieder chorsinfonische Werke aufführt.
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Vladimir Yaskorski (Dirigent)
2016: 21-Feb
stammt aus Armenien. Er studierte zunächst Violine am Staatlichen Konservatorium in Eriwan und an der Musikhochschule Lübeck. Von 2010 bis 2013 absolvierte er dann sein Dirigierstudium an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar bei Anthony Bramall und Gunter Kahlert. 2012 wurde Vladimir Yaskorski in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen und 2014 mit dem Ernst-von-SchuchPreis in Dresden ausgezeichnet. In der Folge dirigierte er die Jenaer Philharmonie, die Thüringer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, Musikalischen Komödie Leipzig, Bayerischen Kammerphilharmonie Augsburg. Im Ausland stand er am Pult der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, des Karlsbader Symphonieorchesters und des Österreichischen Ensembles für Neue Musik in Salzburg. 2013 assistierte er Rüdiger Bohn im Rahmen des Europäischen Workshop für Zeitgenössische Musik beim Festival Warschauer Herbst. 2014 dirigierte er in Riga, Vilnius und Kiel die Gründungskonzerte des Internationalen Streichorchesters der Baltischen Juniorphonie. Als Operndirigent erschien Vladimir Yaskorski mit Mozarts »Don Giovanni« am Staatstheater Mainz, mit Cimarosas »Die heimliche Ehe« am Theater Nordhausen und mit Lehárs »Zarewitsch« an der Staatsoperette. Kaspar Zehnder (Dirigent)
2016: 29-Apr
ist seit der Saison 2012 / 13 künstlerischer Leiter des Sinfonie Orchesters Biel Solothurn / Orchestre Symphonique Bienne Soleure und seit 1999 künstlerischer Leiter der Sommerfestspiele Murten Classics. Seit seiner Berufung an die Spitze der Prague Philharmonia, welcher er als Nachfolger von Jiři Bělohlavek von 2005 bis 2008 als Chefdirigent vorstand, und die er als Gastdirigent immer noch regelmäßig dirigiert, tritt Kaspar Zehnder regelmäßig in wichtigen europäischen Konzertsälen und an bedeutenden Festivals auf. Seine ersten Erfahrungen als Dirigent sammelte er bei den Orchestern in Bern und Burgdorf sowie als Leiter des Orchesters der Hochschule der Künste Bern, wo er sich vor allem mit zeitgenössischem Repertoire auseinander setzte. Nach seinem bemerkenswerten Debut an der Mailänder Scala im Oktober 2007 wurde er eingeladen, das Orchestre National de Montpellier, die Slowakische Philharmonie, das Luzerner Sinfonieorchester, das Orchestre National d’Ile de France, das Orchestre National de Lille das English Chamber Orchestra, das Sinfonie Orchester Basel, die Brunner Philharmoniker, das Warschauer Rundfunkorchester, die Litauische Nationalphilharmonie u. v. a. zu dirigieren. Zahlreiche Opernaufführungen runden sein Schaffen ab. Zur Eröffnung der Saison 2014 / 15 hat er in England ein Galakonzert des English Chamber Orchestra in Anwesenheit HRH Prince Charles dirigiert. Einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit ist das zeitgleiche Auftreten als Solist und Dirigent, welches er mit diversen Kammerorchestern und Ensembles pflegt und sich auch in seiner Diskographie (Doppel- und Tripelkonzerte von Schulhoff, Weiner, Bloch und Klepper bei ArcoDiva 2012) wiederspiegelt. Kaspar Zehnder war einer der Protagonisten des Swiss Spring, welchen die Schweizer Botschaft in Prag mit verschiedenen Veranstaltern der Tschechischen Republik durchführte.
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Szabolcs Zempléni (Horn)
2016: 26-Feb
geb. 1981, errang mit 17 Jahren bereits den 1. Preis und den Sonderpreis am Concertino Praga. Es folgten der 1. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb in Békés, der 2. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb in Markneukirchen im Jahr 2000 und der 1. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb Brno 2001. Den 1. Preis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München errang Szabolcs Zempléni im Jahre 2005. Seitdem spielte er Solokonzerte u. a. in der Tschechischen Republik, in Japan, China, Thailand, Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Vereinigten Staaten unter der Leitung von Ivan Fischer, Yakov Kreizberg, Jonathan Nott, Daniel Raiskin und Michael Sanderling. Er debütierte bereits in den größten Konzerthallen wie dem Auditorium in Rom, der Carnegie Hall New York, der Philharmonie im Gasteig, München und dem Bartók-Saal in Budapest. Er konzertierte ferner mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem Budapest Festival Orchester, den Bamberger Symphonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen u. a. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen András Keller, Péter Nagy, Dénes Várjon, Christoph Eschenbach, Elena Bashkirova, Christian Zacharias und das Atos Trio. Szabolcs Zempléni ist Gastprofessor am Trinity Music College in London und am Tokyo Music College in Japan. 2010 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik Trossingen und bekleidet seitdem dort die Professur für Horn. Seine erste Solo-CD (Colours of the French Horn) erschien 2011. . Marietta Zumbült (Sopran) 2016: 24-Apr studierte Gesang / Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste Essen und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Meisterkurse bei Judith Beckmann und Eugine Rabine und ein Gesangspädagogikstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar 1999-2002 vervollständigten ihre Ausbildung. 1986 wurde sie mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Essen ausgezeichnet. Nach einem ersten Engagement ab 1993 am Theater Brandenburg war Marietta Zumbült von 1997 bis 2009 als lyrischer Sopran am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert. Hier sang sie alle großen Partien ihres Fachs. Eine rege Gastspieltätigkeit führte Marietta Zumbült bisher nicht nur durch ganz Deutschland, sondern auch u.a. nach Ungarn, Israel, Frankreich, Dänemark, in die Baltischen Staaten und nach St. Petersburg. Sie arbeitet mit Dirigenten wie George Alexander Albrecht, Jörg Straube, Heinz Hennig, Christopher Hogwood, Reinhard Goebel, Jörg Peter Weigle und Simon Preston, um nur einige zu nennen. Namhafte Orchester – Staatskapelle Weimar, Israel Chamber Orchestra, Talinna Kammerorkester, Staatsorchester Halle oder Musica Antiqua Köln sind ihr dabei bewährte Partner. Ein besonderes Anliegen sind ihr Kammermusik und Lied. Hier konzertiert Marietta Zumbült vor allem mit Sabine Meyer, Liese Klahn, Reiner Wehle und Friederike Richter. Marietta Zumbült ist ständiger Gast bei bedeutenden Musikfestspielen wie Festwochen der Alten Musik Innsbruck, Internationale Händel-Festspiele Göttingen, Festival Veszprém (Ungarn), Festival de la Chaise-Dieu, Händel-Festspiele Halle, Thüringer Bachwochen, Niedersächsische Musiktage u.v.m. Zudem ist sie Lehrbeauftragte für Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zahlreiche CD-Produktionen sowie Rundfunkaufnahmen belegen ihr sängerisches und künstlerisches Format.
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V eranstalter U N D K A R T E N
Bad Berleburg www.kulturgemeinde-bad-berleburg.de Telefon 0 27 51. 9 36 33
Neunkirchen www.neunkirchen-siegerland.de Telefon 0 27 35. 12 25
Bad Laasphe www.bad-laasphe.de Telefon 0 27 52. 90 90
Siegen www.apollosiegen.de Telefon 02 71. 7 70 27 72 www.kantorei-siegen.de Telefon 02 71. 4 30 57 www.mgk-siegen.de Telefon 02 71. 4 05 77 10 www.philharmonischer-chor-siegen.de Telefon 0 27 41. 2 13 15
Betzdorf www.musikgemeinde.de Telefon 0 27 41. 29 19 00 Burbach www.burbach-siegerland.de Telefon 0 27 36. 5 50 Hilchenbach www.gebrueder-busch-kreis.de Telefon 0 27 33. 5 33 50 Hilchenbach-Lützel Festival KulturPur www.kulturpur26.de Telefon 02 71. 3 33 24 40 Köln www.mhs-koeln.de Telefon 02 21. 9 12 94 86 Kreuztal www.kreuztal-kultur.de Telefon 0 27 32. 5 13 24 Lennestadt www.lennestadt.de Telefon 0 27 23. 60 80 Meinerzhagen www.meinerzhagen.de Telefon 0 23 54. 7 70
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Wilnsdorf www.wilnsdorf.de Telefon 0 27 39. 80 20
v. l. n. r. Annette Flender-Witzmann, Axel Voß, Sturmius Trachternach, Peter Dahlhoff, Doreen Kamenik IMPRESSUM Herausgeber Philharmonie Südwestfalen Redaktion und Texte Michael Nassauer Gestaltung Armbrust Design, Siegen Druck Vorländer, Siegen Programmplanung Michael Nassauer und Charles Olivieri-Munroe
Fotos Die Fotos der Philharmonie sind 2015 entstanden. René Achenbach, www.achenbach-fotografie.de: Seiten 007, 012 / 013, 018 – 036, 039 – 041, 044 – 063, 064 groß, 064 klein o. links, 067, 070 / 071, 079, 082 / 083, 086/087, 116/117, 119 Catrin Moritz: Seite 002 www.harlekin-graphics.de: Seite 014 www.123rf.com: (S. 017) kesu87, (S. 068) michelangeloop www.fotolia.com: (S. 037) Jan Becke, (S. 042/043) und 064 klein o. rechts: Dennis Junemann, (S. 064 klein o. mitte) TTstudio, (S. 065) Felix Pergande Sturmius Trachternach: Seiten 074, 081 Martin Penning, Frome, UK: Seiten 076 – 078 Torsten Manges: Seite 120
Änderungen vorbehalten. Stand: 1-Juni-2015
Zitate entnommen aus: Harenberg Komponistenlexikon 2001
Fotos innerhalb der Künstlerbiographien: Wir bedanken uns bei den Künstlerinnen und Künstlern sowie deren Agenturen für die Überlassung der Fotos. Wir bitten um Entschuldigung, sollten versehentlich Bildrechte nicht genannt sein.Setzen Sie sich mit der Philharmonie Südwestfalen in Verbindung. Berkö (S. 089): Sonja Werner, Betta (S. 090): J.-F. Taillard, Bihlmeier (S. 090): T.M. Jauk, Calleja (S. 091): DECCA /Simon Fowler, Castranovo (S. 091): Pia Clodi, Dahlmann (S. 092): Marco Borggreve, Debus (S. 092): Mirko Plengemeyer, Demarquette (S. 093): Jean Philippe Raibaud, Delamboye (S. 092): Susanne Prothmann, Gröning (S. 096): Sebastian Hänel, Helseth (S. 098): Colin Bell, Hertel (S. 100): Alexander Stingl/ Schumann+Stingl, Hwang (S. 102): Thilo Beu, Korsakova (S. 106): Markus Hoffmann, Merzyn (S. 107): Stephan Röhl, Morrison (S. 108): Jl del Castillo, Rubino (S. 109): Daniel Delang, Schellenberger (S. 110): Gerhard Winkler, Sigfridsson (S. 111): Marco Borggreve, Wernecke (S. 113): jessylee photography Düsseldorf, Zehnder (S. 114): Perrenoud Guy, Zumbült (S.115): Iris Henning
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P hilharmonie S ü dwestfalen – v. l. n. r. Michael Nassauer, Hans-Peter Hasenstab, Wolfgang Suttner, Andreas Müller Landesorchester Nordrhein-Westfalen Trägerverein
P h i l h a r m o n i e S ü d w e s t f a l e n e .V. Vorstand Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein Geschäftsführender Vorstand Wolfgang Suttner, Kulturreferent des Kreises Siegen-Wittgenstein Stellvertretender Vorstand Hans-Peter Hasenstab, Bürgermeister der Stadt Hilchenbach Intendant Michael Nassauer Chefdirigent Charles Olivieri-Munroe Philharmonie Südwestfalen – Landesorchester Nordrhein-Westfalen Im Langen Feld 2 · 57271 Hilchenbach Postfach 1320 · 57261 Hilchenbach Telefon 0 27 33. 1 24 84 - 0 · Telefax 0 27 33. 1 24 84 - 23 E-Mail sekretariat@philsw.de www.philsw.de · www.facebook.com/philsw.de Die Philharmonie Südwestfalen wird unterstützt von: Land Nordrhein-Westfalen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Stiftung Philharmonie Südwestfalen, Sparkasse Siegen
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Kulturpartner
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