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Aus E-Potek wird Resolve PriceHubble erweitert GL

Mit der Kombination aus Technologie, hochwertigen Daten und der Expertise unabhängiger Berater hat das 2018 gestartete Schweizer Fintech-Unternehmen E-Potek schnell einen Platz auf dem Schweizer Hypothekarmarkt erobert. Vier Jahre nach seiner Gründung und nach dem Überschreiten der 500-MillionenFranken-Finanzierungsmarke hat das Unternehmen seine Dienstleistungen jüngst über reine Hypothekardarlehen ausgeweitet und bietet nun schweizweit und global umfassende Beratung rund um den Immobilienkauf respektive bei der Immobilienfinanzierung an, inklusive aller Vorsorgethemen und Steuerfragen. Passend zur neuen Strategie firmiert E-Potek seit diesem Frühjahr neu unter dem Namen Resolve. CEO Romain Dequesne spricht von einem

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Dimensionswechsel – vom «Startup E-Potek zum Scale-up Resolve» – und will zeigen, «wie heutzutage dank bester Technologie sowie persönlicher Beratung und Expertise eine unabhängige Finanzberatung möglich ist». Das national mittlerweile in mehreren Regionen der Westschweiz (Genf, Waadt, Wallis) sowie in der Deutschschweiz (Zürich) vertretene Unternehmen plant, noch in diesem Jahr weitere Filialen in der Schweiz zu eröffnen. (bw) Seit 1. Februar 2022 ist Yann Landrin-Schweitzer als Chief Data Officer neues Mitglied der Geschäftsleitung von PriceHubble. In dieser neu geschaffenen Funktion zeichnet er für die Weiterentwicklung und die Umsetzung der Strategie des auf die Immoblienbranche fokussierten KIAnalyse- und Datenunternehmens verantwortlich. Yann Landrin-Schweitzer verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Daten und künstliche Intelligenz (KI). Zuletzt war er im Bereich des Datenschutzes tätig, davor als Head of Data für DeliveryHero sowie in den Bereichen Daten und KI bei Netflix, Yahoo und Autodesk. «Im Zuge unserer Expansion war entscheidend, dass wir unsere Datenbestände und unsere Infrastruktur optimieren, damit wir die sich schnell entwickelnden Anforderungen von morgen erfüllen können», sagt Julien Schillewaert, CEO von PriceHubble. «Mit Yann haben wir jemanden gefunden, der sicherstellt, dass PriceHubble auch in Zukunft Weltklassetalente hervorbringt.» (bw)

PUBLIREPORTAGE

Bereit für neue Wege in der Immobilienfinanzierung?

Die Immobilienfinanzierung über traditionelle Hypotheken wird immer anspruchsvoller. Was viele nicht wissen: Mit nachrangigen Krediten lassen sich Finanzierungslücken einfach schliessen.

Die klassischen Kreditgeber bei Immobilienfinanzierungen sind seit jeher die Banken. Weil diese aufgrund strengerer Regularien bei der Vergabe von Krediten aber immer öfter eingeschränkt sind, wächst der Bedarf an alternativen Finanzierungsformen seit Jahren. Hier kommen nachrangige Kredite ins Spiel, die sich auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit erfreuen.

Kredite zwischen 1 und 30 Millionen Eine aufstrebende Dienstleisterin in diesem Bereich ist Property One, die mit ihrem ONE Real Estate Debt Fund Investoren und Kreditnehmern Zugang zu nachrangigen Finanzierungen bietet. Anleger können sich auf diesem Weg an einem diversifizierten Immobilienkredit-Portfolio beteiligen und Kreditnehmer erhalten die Möglichkeit, temporäre Finanzierungslücken Der ONE Real Estate Debt Fund offeriert Finanzierungslösungen für:

zu schliessen. Zudem können nachrangige Kredite zur Optimierung der Kapitalstruktur oder zur Freisetzung von zusätzlichem Eigenkapital für weitere Marktopportunitäten dienen. Der Fonds vergibt Kredite zwischen 1 und 30 Millionen Franken mit einer Laufzeit von maximal 36 Monaten. Das Angebot richtet sich an professionelle Akteure am Schweizer Immobilienmarkt und dient zur Ergänzung der klassischen Immobilienfinanzierung.

In zwei Welten zu Hause Property One als alternative Kreditgeberin verfügt keineswegs über ein höheres Risikoprofil als die Banken. Vielmehr wird ein Marktbereich bedient, der aufgrund der strukturellen Veränderungen von den Banken nicht mehr abgedeckt wird. Dank der «Immobilien-DNA» der Firma kann sich Property One auf eine tiefgreifende Marktkenntnis stützen und die Immobilien-Expertise zum Vorteil der Investoren und Kreditnehmer mit FinanzmarktKnow-how kombinieren. Umso mehr, seit Property One Investors AG im Dezember 2020 von der FINMA als Verwalterin von Kollektivvermögen zugelassen wurde.

finance.propertyone.ch

Frisches Geld für Properti

Levent und Adrian Künzi

Das PropTech-Unternehmen Properti hat in seiner vom Asset Manager Serpentine Ventures und weiteren namhaften Business Angels durchgeführten Seed-Finanzierungsrunde erste Investoren gewonnen und 1,25 Millionen Franken eingeworben. Mit dem Kapital wolle das Unternehmen vor allem seine Onlineplattform weiterentwickeln, auf der Makler und Hauseigentümer ebenso wie Finanzierer, Versicherer, Maler, Umzugs- und Reinigungsunternehmen ihre Geschäftsdienstleistungen bündeln sollten, sagt Levent Künzi, CEO und neben Bruder Adrian Co-Founder von Properti. Neben der Vermittlung und der Verwaltung von Immobilien bietet man nun auch zusätzliche Transaktionen rund um das Wohnen an. Mit dem frischen Geld sollen die technologischen Projekte vertieft und eine Produktlancierung auf internationaler Ebene angepeilt werden. (bw)

© zVg Ausgezeichnete Projekte

Bei Best of Swiss Web hat die Avobis-Gruppe Anfang April mit der Immobilien-MatchingPlattform Property Captain und dem Wiedervermietungsprozess von Verit Immobilien insgesamt vier Auszeichnungen erhalten. Die Jury kürte Property Captain © zVg in der Kategorie Innovation zum Sieger aus über 350 eingereichten Projekten, zudem gewann das PropTech Silber in der Kategorie Technologie und Bronze in der

Myriam Reinle, Kategorie Business. Verit ImCEO Property Captain mobilien gewann bei Best of Swiss Web 2022 die Silbermedaille in der Kategorie Productivity. Durch den durchwegs digitalen Prozess verkürzt Verit Immobilien die Dauer des Gesamtprozesses in der Bewirtschaftung um bis zu 90 Prozent. (bw)

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Swiss Real Estate Innovation Day save the date Der Kongress für vorausschauende Immobilienprofis

10. November 2022

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Expansion nach Europa

Fifth Wall, das weltweit grösste PropTech-VCUnternehmen, hat 140 Millionen Euro für seinen European Real Estate Technology Fund eingeworben, um die Einführung von Immobilieninnovationen in Europa zu beschleunigen. Der überzeichnete Fonds, der das verwaltete Kapital von Fifth Wall auf etwa drei Milliarden US-Dollar erhöht, fokussiert auf europäische Start-ups. Zu den Investoren des Fonds gehören grosse Namen im europäischen Immobiliensektor, darunter Segro, PGIM Real Estate, Knight Frank, Ivanhoé Cambridge, Merlin Properties und BNP Paribas Real Estate. Der gemeinsam von Roelof Opperman und Miguel Nigorra in London geleitete Fonds hat bereits Investitionen in mehrere europäische Start-ups abgeschlossen, darunter Clikalia, das spanische iBuyer-Start-up, und Gorillas, ein On-Demand-Lieferservice für Lebensmittel. «Wir sind begeistert, mit unserem Unternehmen nach Europa zu expandieren», sagt Brendan Wallace, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter von Fifth Wall (s. Foto). Man wolle mit der Ausweitung der Aktivtitäten nach Europa und Israel den Erfolg von Fifth Wall «als führendem PropTech-Investor in Nordamerika wiederholen», so Wallace. Dass so viele der führenden europäischen Immobilienunternehmen den European Real Estate Technology Fund unterstützten, «wird es uns ermöglichen, die Expansion des PropTech-Ökosystems in Europa und Israel voranzubringen». Der Erfolg des Modells von Fifth Wall basiere auf der Identifizierung der führenden PropTech-Unternehmen und der Beschleunigung ihres Wachstums durch das globale Netzwerk von Fifth Wall aus inzwischen mehr als 90 strategischen Investoren. (bw)

Auf Erfolgskurs

Das 2017 an den Start gegangene Wiener PropTech Propster hat auch das zweite Pandemiejahr gut überstanden; 2021 ist das Unternehmen von 27 auf mittlerweile 41 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewachsen. Ende 2021 bediente Propster insgesamt 120 Kunden in Deutschland, Österreich, Schweiz, Grossbritannien, Lettland und Slowenien mit einem Projektvolumen von insgesamt rund vier Milliarden Euro – ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Die Plattform von Propster kommt aktuell bei knapp 15 000 Wohn- und Büroeinheiten zum Einsatz. Zur Kundenplattform des 2017 mit der Mission, die Sonderwunschabwicklung zu transformieren, angetretenen Start-ups kamen weitere nützliche Features hinzu, wie zum Beispiel das Wohnungsübergabe- und Mängelmanagement-Tool, um eine effiziente Abwicklung von Immobilienprojekten zu gewährleisten. Propster setzte dabei von Beginn an auf die Kombination aus Konfigurator- und E-Commerce-Methodik, die mittlerweile ebenfalls in der Konfiguration von Flugzeugen und Jachten genutzt wird. 2021 wurde Propster mit dem Austrian PropTech Initiative (APTI) Award in der Kategorie «Manage and Operate» ausgezeichnet und als einziges PropTech aus Österreich in das renommierte Programm Go Silicon Valley Accelerator aufgenommen. «Wir sind zuversichtlich, dass das Jahr 2022 für Propster neue Chancen bereithält und weitere neue Märkte erschlossen werden», sagt Milan Zahradnik, Gründer und Geschäftsführer von Propster. (bw)

GenTwo lanciert AMC

Mit dem Criptonite Metaverse Real Estate AMC haben der Zürcher Verbriefungsspezialist GenTwo Digital, der in Lissabon ansässige NFT-Marktplatz für Luxusmarken, Exclusible, und der Genfer Vermögensverwalter von Kryptowährungen, Criptonite, im April 2022 das erste Anlageprodukt für digitale

© Thinkhubstudio Immobilien im Metaverse lanciert. Das «exklusive Anlageprodukt» investiert gemäss Angaben der Emittenten in digitale Luxusimmobilien, also NFT (Non Fungible Tokens), im Metaverse, einem künftigen Verbund virtueller Welten samt virtueller Wirtschaft und virtuellen Gesellschaften, und soll institutionellen Anlegern eine direkte Beteiligung an der Entwicklung des Metaverse und digitaler Vermögenswerte erlauben. GenTwo-CEO Philippe Naegeli zeigt sich «überzeugt davon, dass unsere kuratierten digitalen Luxusimmobilien sowohl neuen als auch kryptoerfahrenen professionellen Anlegern die notwendige Sicherheit geben werden, um ihre ersten Schritte ins Metaverse zu wagen». (bw)

success with real estate.

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