Vienna Pride Magazin 2012

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DIE SPECIAL EDITIONS VON RED BULL.

born this way Pride Village Regenbogenparade Pride Show

12.–16. Juni June 12th–16th

2012

DER GESCHMACK VON CRANBERRY, HEIDELBEERE ODER LIMETTE. DIE WIRKUNG VON RED BULL.

viennapride.at


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Pride Village Ein Ort der Begegnung, des Austausches und des Vergnügens

Pride Village

Vienna Pride Show 2012 Rückblick, Ausblick

A Place for Exchange, Encounter and Entertainment

Vienna Pride Show 2012

Taking a Look Back and Looking to the Future

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Pride all over the world Die Top Events 2012

Pride all over the world Top Events in 2012

seite / page 24 Whach out! »Vienna Pride Program Guide 2012

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born this w ay

Regenbogenparade 2012 Einmal rund um den Ring

Rainbow Parade 2012:

Prid e Villa ge Reg enb oge Prid e Sho nparade w

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Inhalt / Impressum Table of contents / Imprint

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»Liebe Leser_innen« »Dear Readers«

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»Große Worte« »Dear Readers«

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Lesbians’ Pride Lesbians’ Pride

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Let’s parade!

12.–16. Ju ni June 12 th –16 th

2012

Around the Ring

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viennap

ride.at

Pro Guidegram

rm ine Al le Te blick ! er im Üb

We Are Family! We Are Family!

seite / page 26 Auf nach Wien! Die wichtigsten Facts und Adressen

Vienna Calling!

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Gesundheitsstraße 2012 Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit

LGBT-Health

www.viennapride.at Spendenkonto und Bankverbindung Erste Bank, Kto.Nr. 29462691200, BLZ 20111 CSD Vienna Vorstand Univ. Prof. Dr. Andreas Salat (Obmann), Dr.in Ewa Dziedzic (Obfrau), Ingo Abelshauser (Schriftführer), Elisabeth Cinatl (Kassierin) Redaktion: Adrian Ortner, Thomas Schwentenwein, Mag. Manuel Simbürger, Tom Coxx, Angelo Conti, Dr. Andreas Salat, Dr.in Ewa Dziedzic

Let’s Parade! What then?

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Leben im Alter Allein, zu zweit, verpartnert oder ohne Verpartnerung Senior Living Alone, Together, With or Without Civil Partnership

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Recht haben The Right to Assert One’s Rights

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Over the rainbow Diversity Management in Unternehmen Over the Rainbow

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Impressum / Imprint Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber »CSD Vienna« – Verein zur Organisation von Veranstaltungen der LesBiSchwulen und TransGender Community c/o Wurzbachgasse 20/10, 1150 Wien ZVR-Zahl: 979092133 (BPD Wien); UID: ATU66097289 www.CSDvienna.at

Und dann?

Fotografie Cover iStockphoto.com Grafische-Konzeption, Grafik-Design & Umsetzung vektorama. grafik.design.strategie OG Diesterweggasse 16/7, 1140 Wien www.vektorama.at Für Fotos und Grafiken, die von Kund_innen und Partner_innen zur Verfügung gestellt werden, wird keine Copyright-Verantwortung übernommen. Namentlich gezeichnete Artikel geben die ausschließliche Meinung der Autor_innen wieder, die nicht mit der der Redaktion übereinstimmen muss. Verlags- & Herstellungsort Wien Erscheinung: März 2012 Druck REMA Print Neulerchenfelderstraße 35, A-1160 Wien www.remaprint.at

Buntes Österreich Die wichtigsten Veranstaltungen in den Bundesländern Colorful Austria

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LGBT in the east Polnische Erfolge, ungarische Rückschläge Polish Successes

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Budapest Pride 2012 LGBTQ Film-, und Kulturfestival Budapest Pride 2012 LGBTQ Film- and Cultural Festival


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»Liebe Leser_innen« »Dear Readers«

»Die Vienna Pride und die Regenbogenparade im Herzen der Stadt sind unverzichtbare Botschafterinnen für ein weltoffenes Wien. Jährlich setzen zehntausende BürgerInnen ein sichtbares Zeichen für gegenseitigen Respekt, Akzeptanz und Gleichberechtigung, sowohl in der Liebe als auch im alltäglichen Leben. Diese gelebte Solidarität ist ein wichtiger Grundpfeiler für ein funktionierendes Zusammenleben in der lebenswertesten aller Städte. Und die Stadt Wien unterstreicht dieses Anliegen sowohl politisch als auch symbolisch mit einem in Regenbogenfahnen gehüllten Rathaus!« »The Vienna Pride and the Rainbow Parade that take place in the heart of Vienna reinforce the image of an open-minded city. Tens of thousands of people gather in the city centre each year to send a clear message of love, respect, acceptance and equality between people and in everyday life. The solidarity displayed and experienced on occasion of these important events is a key pillar for good relations between all people in the world’s most liveable city.

1 6.3

© Stadt Wien / PID, Hubert Dimko

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wenn für sie der feine unterschied darin liegt, geschichten nicht nur in worten zu finden, gehören sie zu uns.

Vienna City Hall will be wrapped in rainbow flags to symbolically underline the political support of the City of Vienna for the concerns of LGBT communities.«

Dr. Michael Häupl Bürgermeister der Stadt Wien Mayor of Vienna. »Liebe Besucherinnen und Besucher der Vienna Pride! Eine weltoffene Stadt braucht Mut zur Vielfalt und Menschen, die sich dafür stark machen. Die Vienna Pride zeigt, dass Wien eine weltoffene Stadt ist, denn ihr alle steht für Wien als eine Stadt der Vielfalt, die das diesjährige Motto ›born this way‹ auch lebt. Denn egal ob lesbisch, hetero, transgender, schwul, jung, alt, … Wir alle sind Wien. Allen, die diese Weltoffenheit einschränken wollen, halten wir nicht nur bei der Vienna Pride und bei der Regenbogenparade voller Stolz entgegen: We’re on the right track, baby, we were born this way! Ich freue mich auf die Vienna Pride und die Parade als starkes Signal für Sichtbarkeit, Vielfalt und Weltoffenheit und kann es kaum erwarten, mit euch gemeinsam dieses Fest zu feiern.« »Dear visitors of the Vienna Pride! A cosmopolitan city needs courage for diversity as well as people who stand up for diversity. The Vienna Pride demonstrates that Vienna is a cosmopolitan city because all of you represent Vienna as a city of diversity. The motto of this year’s Pride ›born this way‹ represents the diversity lived by this city. It doesn’t matter whether you are lesbian, straight, transgender, gay, young, old … All of us are Vienna. And not only during the Vienna Pride and during the Rainbow Parade do we proudly inform all those who want to narrow this open-mindedness: we’re on the right track, baby, we were born this way!

© Lukas Beck

I‘m looking forward to the Vienna Pride and the Rainbow Parade both being strong signals of visibility, diversity and openness. And I can’t wait to celebrate this party together with you all.«

Maria Vassilakou

Vizebürgermeisterin der Stadt Wien Vice-Mayoress of Vienna

»Vienna Pride und die Regenbogenparade sind inzwischen ein Highlight in der Wiener Fest- und Feierkultur. Dass die Regenbogenparade am Ring und das Pride Village erstmals am Rathausplatz stattfinden, zeigt deutlich, wo die Lesben-, Schwulen- und Transgender-Community ist – im Herzen der Stadt! Unter dem Motto von Vienna Pride 2012 ›born this way‹ werden alle Lebens- und Liebesentwürfe, ob homo, hetero, trans, bi oder queer gewürdigt und wertgeschätzt oder wie Carl Bean in seinem Soulklassiker treffend formulierte: ›Now i won`t judge you – don‘t you judge me, we‘re all the way nature meant us to be‹. Trotzdem ist es immer noch notwendig, entschieden gegen Homophobie und Transphobie aufzutreten und es ist auch in den nächsten Jahren unser gemeinsames Ziel, für die Gleichstellung aller Lebensentwürfe zu kämpfen. Euch allen eine tolle Pride 2012!« »Vienna is an open minded city with a vibrant LGBT community. The slogan of Vienna Pride 2012 ›born this way‹ will encourage us to show pride, and to celebrate what we are in a very colourful and diverse way.

© Alexandra Kromus

Nevertheless, tackling homophobia and transphobia is still necessary, and will be the mutual goal of the LGBT community and the city of Vienna in the coming years. Happy Pride!«

Sandra Frauenberger Wiener Stadträtin für Antidiskriminierung City Councilor for Anti-discrimination 2

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« e t r o W e ß »Gro »Dear Readers«

»Zum Regenbogen gehören alle Farben – und der Verein ›MiGaY‹ freut sich, dass die bunte Vielfalt der LGBT-Community bei Vienna Pride 2012 eine Chance bekommt, ihr Gesicht zu zeigen. Eine Community die alle Namen oder Sprachen willkommen heißt, macht Mut und fördert das Miteinander!« www.migay.at

»Liebe Vienna Pride, ich wünsche Euch ein großes und erfolgreiches, ein lautes und ein buntes, ein politisches und ein stolzes gemeinsames Pride Jahr 2012! Lasst uns zusammen an der Utopie einer Welt für alle Menschen arbeiten. Wärmste Grüße an die Regenbogenparade!« Dirk Bach, Schauspieler, Moderator und Komiker © Sylvia Strippoli

© Elke Wetzig

»Vienna Pride ist eine eindrucksvolle Demonstration und Ausdruck unseres Stolzes und unserer Hoffnungen. Wir sind stolz auf das Erreichte. Wir wünschen uns eine Gesellschaft in der es keine Diskriminierungen, keine Homophobie und Transphobie mehr gibt und in der das Zusammenleben von gegenseitiger Akzeptanz, Respekt und Gleichberechtigung geprägt ist.« – www.soho.or.at Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen, Transgender und Intersexuellen Organisation) © SOHO

»Sei wie Du bist – entdecke Dich und lebe – frei – und achtsam mit Dir selbst – und lebe – sei wie Du bist – es ist OK! Wenn du ehrlich bist zu Dir selbst, kann Dir das Außen nichts anhaben :-) Steh zu Dir und die richtigen Personen werden in Deinem Leben erscheinen. Du wirst Unterstützung erhalten, wenn Du Du selbst bist. Ganz frei.« Diana Lueger, Sängerin (»Zweitfrau«)

»Pride heißt Stolz. Und die lesbischschwule -transgender Community und all ihre Unterstützer_innen können zu tions © Miriam Höhne /Intensified Percep Recht stolz auf Erreichtes sein. Gleichzeitig bedeutet das Erreichte auch wachsam zu bleiben: Weiter gegen Ungleichbehandlung und Hass zu kämpfen – in Österreich, in Europa und auf der ganzen Welt. Setzen wir mit Vienna Pride dieses Zeichen.« Grüne Andersrum, www.gruene-andersrum.at

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© Patricia Weisskirchner

»Toleranz ist ein Grundbaustein einer humanen Gesellschaft. Es ist nicht von Bedeutung ob wir Männer oder Frauen lieben. Jeder soll seine Neigungen leben können, ohne dafür geächtet zu werden. Die Vienna Pride ist ein starkes Statement für Toleranz, das wir von ganzem Herzen unterstützen.« Papermoon, Band © GayCopsAustria – Susan ne Stift

© Bubu Dujmic

MiGay wishes all a happy Vienna Pride. Dirk Bach hopes for a huge success. Peter Traschkowitsch, SoHo, is proud of everything that has been achieved and hopes that homo- and transphobia will disappear. Comedian Alexander Georg emphasizes that acceptance begins in the families. Diana Lueger urges us all to be as we are. Then people will support us. There is always a way to communicate, Queer as Deaf tell us and show that the LGBTI community includes deaf people. Singer Vera Böhnisch is convinced that every one of us is

© Mario Schmolka

»›There is always a way to communicate‹ – bei ›queer as deaf‹ ist es die Gebärdensprache, die als Kommunikation genutzt wird. Wir stehen für Diversity, denn © Queer as Deaf sie prägt uns alle. Auch heuer unterstützen wir natürlich wieder die Regenbogenparade und freuen uns auch ganz besonders zu zeigen, dass es gehörlose und schwerhörige LGBT Personen in der Community gibt. Happy Pride!« Queer as Deaf, Treff für gehörlose Lesben, Schwule & Transgender, www.queer-as-deaf.at

»Das Selbstverständnis von Akzeptanz und Toleranz beginnt bereits in der Familie. Erwachsene haben die Verantwortung, Kindern Respekt gegenüber jedem, sowie allem Neuen und Fremden zu vermitteln. Erst dann können WIR endlich zu ›unserer Normalität‹ kommen. Sowohl als Privatperson, als auch als Kabarettist trage ich zur Erreichung dieses Ziels bei!« Alexander Georg, Kabarettist

»Seit ich denken kann habe ich mich für Gleichberechtigung in jeglicher Form eingesetzt. Schon im Kindergartenalter habe ich für andere wie eine Löwin gekämpft, wenn jemandem Unrecht widerfahren ist. Sei es wegen Aussehen, Herkunft oder was auch immer. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich bin froh und unglaublich dankbar für Veranstaltungen wie eure, denn ihr feiert das Anderssein und die Toleranz. Rock on Vienna Pride!« Conchita Wurst, Sängerin

»Wir, die GayCopsAustria, freuen uns mit unserer Teilnahme an der Vienna Pride auch heuer wieder ein deutliches Zeichen an die Community setzen zu können. Wir wollen dadurch das Vertrauen in die Polizei stärken, Opfer von Straftaten ermutigen, auch bei LGBT-Konnex Anzeige zu erstatten, und der Welt stolz zeigen, dass auch die Polizei ein Spiegel der Gesellschaft ist.« GayCopsAustria, Lesben und Schwule in der Polizei www.GayCopsAustria.at

© Mato Johannik

»›I’m on the right track baby, I was born this way …‹ wie es Mademoiselle Gaga schon sehr gut auf den Punkt gebracht hat. Jedes einzelne Individuum, ganz egal in welcher Ausführung, mit welchen Präferenzen oder in welcher Art und Weise, bringt seine Persönlichkeit in den großen bunten Blumenstrauß ein. Wir alle gemeinsam sind Erdenbürger, die stolz und frei bereit sind, ihre Einzigartigkeit zu feiern. Vienna Pride FTW!« Vera Böhnisch, Sängerin

special and contributes to the rainbow. Gay icon Günter Tolar wishes a happy pride since this is our official »holiday«. Grüne Andersrum urges us to remember that we can be proud, but should continue to fight. Aids Hilfe Wien emphasizes responsibility and reminds us to stay safe. Conchita Wurst has been fighting all her life and is really grateful for this event while Paper Moon believes that everybody should be able to love who they want. Gay Cops Austria is proud to show that also police is a mirror of society.

© Alexander Georg

© Patzak

»Ich bin, wie ich bin. Wir sind, wie wir sind. Wir, das sind viele Menschen quer durch alle Berufe, Altersgruppen, ethnischen Hintergründe und besonderen Bedürfnisse. Die Regenbogenparade ist gleichsam unser ›Feiertag‹, an dem sich alle zeigen sollten. Es sollten aber auch die anderen kommen, um zu sehen, was für eine vielfältige, bunte, lebensfrohe und wertvolle Gruppe wir alle sind. ALLE sind eingeladen. Nur so finden wir zusammen.« Günter Tolar, Gay-Ikone

Wo ein Kind

geliebt

Wächst es gut auf

Wird

© Aids Hilfe Wien

»Männer, die Sex mit Männern haben, sind nach wie vor besonders von HIV-Neuinfektionen und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten betroffen. Mit unserer Teilnahme als Aids Hilfe Wien an Vienna Pride wollen wir zeigen, dass es mit einfachen Mitteln (Kondome, Gleitmittel, Infomaterialien, regelmäßiger HIV-/STD-Testung) auch für MSM möglich ist, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Gesundheit und die des Partners zu schützen.« Aids Hilfe Wien – Team Prävention, www.aids.at

www.soho.or.at office@soho.or.at

acebook.com/soho.or.at

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»Zu Beginn des dritten Jahrtausends sind homo- und bisexuelle und transidente Frauen und Männer immer noch vielfältiger Diskriminierung in allen Lebensbereichen, bis hin zu Misshandlung und roher Gewalt, ausgesetzt. Gleichgeschlechtlichen Paaren ist die Ehe nach wie vor verboten. Ihnen steht nur das Sonderinstitut der eingetragenen Partnerschaft offen, das über 60 Unterschiede zur Ehe aufweist. Vienna Pride ist jedes Jahr ein mächtiges Zeichen gegen solche Diskriminierungen und daher unverzichtbarer und unschätzbar wertvoller Bestandteil der österreichischen LGBT-Bewegung.« Dr. Helmut Graupner, Rechtsanwalt und Präsident des Rechtskomitees LAMBDA (RKL), www.RKLambda.at

© Georg Hochmuth/APA

»Das (individuelle) ›Streben nach Glück‹ ist in den Menschenrechten verankert. Dazu gehört zweifellos auch die unantastbare Freiheit einer ›anderen‹ sexuellen Orientierung als der (Vor-) Herrschenden. Die Homophobie gleicht der Xenophobie – beides beleidigt Kultur, Sozialisation und Intelligenz unserer Spezies. Meine Lebensphilosophie (als angeblich ›Heterosexueller‹): Ich habe für (fast) alles Toleranz – nur nicht gegenüber der Intoleranz.« Dieter Chmelar, Autor, Kolumnist und Entertainer

© Fotostudio Blaschke

»Wir freuen uns, dass wir heuer mit dabei sein können und die Gelegenheit haben, unseren Verein FAmOs – Familien Andersrum Österreich vorzustellen. Das rege Interesse, das uns sowohl von Seiten der Community als auch von der Öffentlichkeit seit unserer Gründung vor einem Jahr entgegengebracht wird, bestätigt uns darin, dass es gut und richtig war, dass wir Regenbogenfamilien uns zusammengetan und organisiert haben. Waren wir bis vor kurzem auch innerhalb der Community noch eine Randgruppe, so sind wir inzwischen so gewachsen (und werden laufend mehr), dass wir uns als fixen und wichtigen Bestandteil der Community und auch der Gesellschaft präsentieren wollen und dazu eignet sich eine Präsenz beim Pride Village natürlich besonders gut.« FAmOs – Familien Andersrum Österreich www.regenbogenfamilien.at

»Die Community ist ein buntes Völkchen, das zeigt, dass wir den/die lie© www.x-posed.atv ben den/die wir wollen. Wir haben für jede/n ein offenes Ohr und jede/r ist bei uns herzlich willkommen – auch Heteros. Zeig auch Du deine Akzeptanz in dem Du uns respektierst so wie wir sind.« Bernhard Supper, Vorsitzender des Club Kreativ Freizeitgestaltung, www.clubkreativ.at © FAmOs

»Die Lebensrealitäten von Schwulen, Lesben & TransGender-Personen in Österreich sind auch im 3. Jahrtausend noch immer alles andere als rosig. © COURAGE Unsere Gesellschaft gibt sich bezüglich der Vielfalt von Lebensweisen zwar liberal und offen. Die Alltagserfahrungen zeigen jedoch, dass es noch immer viele Menschen mit massiven Vorurteilen und Zerrbildern gibt. We are born this way – deshalb gehen wir den Weg auch 2012 wieder gemeinsam mit der Community; für mehr Respekt in der Gesellschaft und eine 100%ige rechtliche Gleichstellung!« Johannes Wahala, Leiter Beratungsstelle COURAGE, Wien*Graz*Innsbruck, www.courage-beratung.at

»Wir wünschen uns, dass LGBTIQ-Identitäten stärker sichtbar, fühlbar und hörbar werden. Nicht als homogene Gemeinschaft, sondern lebendig, wandelbar. Ein Regenbogen reich an individuellen Farben und Schattierungen. Gerade in der Zeit, in welcher auf europäischem Boden LGBTIQPersonen wieder kriminalisiert werden, ist ein Signal gegen Diskriminierung dringend notwendig. Wir sind auch heuer wieder Teil von Vienna Pride, um den Dialog durch partizipative Theatermethoden zu fördern.« LGBTI/QUEER* Theatergruppe vom TdU-Wien, www.tdu-wien.at

»Die agpro nimmt auch heuer voller Elan am CSD Vienna teil. Die Pride entgegnet unsere gemeinsame Stärke lautstark mit ihrer Vielfalt und Offenheit der in Teilen noch immer diskriminierenden Gesellschaft. Lasst uns alle zusammen – ob L oder G, B oder T, ob Partyqueen oder Unternehmer – gemeinsam feiern.« AGPRO Austrian Gay Professionals www.agpro.at

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© AGPRO

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© queeramnesty Aktivist_innen auf der Pride in Ungarn

»Weltweit gehören für Menschen mit nicht-heteronormativer sexueller Identität Diskriminierung und Bestrafung zum Alltag … Wir freuen uns, auch heuer wieder im Rahmen des Pride Village die Öffentlichkeit über Menschenrechtsverletzungen an LGBTIs zu informieren und Unterschriften zu sammeln, um Regierungen darauf aufmerksam zu machen, dass wir nicht tatenlos zusehen wollen!« www.queeramnesty.at »Lesbische, schwule, bisexuelle und transidente Personen möchten ihre Rechte NICHT ER-BETTELN müssen! Wir ER-KÄMPFEN , ER-REICHEN, ER-HALTEN und ER-LEBEN unsere Rechte. Wir ERFREUEN uns einmal im Jahr an dem, was wir bisher ER-OBERN konnten. Auf der Vienna Pride!« Dr. Michaela Tulipan LLM, The Diversity Lawyer, www.tulipan.at

© TdU-Wien

© Tulipan

Helmut Graupner, LAMBDA, emphasizes the discrimination of LGBTI persons, the Vienna Pride is a symbol of the LGBTI movement. Dieter Chmelar believes in everybody’s right to the pursuit of happiness and will not tolerate intolerance. Bernhard Supper, Club Kreativ, urges to show acceptance. Johannes Wahala, COURAGE and FAmOs, demands the banning of legal discrimination. LGBTI/QUEER* TdU-Vienna want to further

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participative dialogue at the Vienna Pride. AGPRO wants to party with all members of the LGBTI community. Queer Amnesty will fight against discrimination also during the Vienna Pride and remind the world about injustice. Dr. Michaela Tulipan, the Diversity Lawyer, sees the Vienna Pride as a symbol for what we have fought and what we are fighting for.

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stalter_innen sind stolz darauf, heuer genau diesen Platz für ihre Anliegen nutzen zu können.

12.–15. Juni June 12th–15th

Pride Village Ein Ort der Begegnung, des Austausches und des Vergnügens © gayboy.at

Ein queeres Dorf für alle Barcelona hat es, Zürich, Köln und viele andere Städte ebenso. Und seit dem Vorjahr auch Wien: Ein »Pride Village«, bei dem eine breite Palette an queeren Community-Vertreter_innen an einem Ort zusammenkommen – von Organisationen bis Lokalen präsentieren sich hier die einzelnen Teile der LGBT-Community und zeigen einen Querschnitt dessen, was das queere Leben in Wien zu bieten hat. Das Pride Village ist ein offener Ort, der die LGBT-Community und ihre Vertreter_innen nach außen hin sichtbar macht und »Außenstehende« zur Teilnahme einlädt – und somit bei Besucher_innen Berührungsängste abbaut und gegen Diskriminierung kämpft. Mit Diskussionen, Info-Ständen, Show-Programm und Verköstigung bietet das Pride Village vier Tage lang Unterhaltung und Infor­ mation. Das Pride Village dient aber auch zur Einstimmung auf die Regenbogenparade und die Pride Show und lässt das Warten darauf schneller vergehen. Am Paradentag selbst dient die Infrastruktur als Ort für ein »Warm Up« zur Parade, wo sich Teilnehmer_innen schon vorher treffen können und Platz für gemeinsame Vorbereitungen gegeben ist. Wieso ein Paradentag nicht reicht? Die Jahre davor war es der Community

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nur möglich am Paradentag selbst auf die Straße zu gehen, die Vielfalt zu feiern und lautstark politische Forderungen zu stellen. 2011 war es dem neu gegründeten Verein CSD Vienna ein zentrales, erstes Anliegen, nicht nur diesen einen Tag für die Öffentlichkeit sichtbar zu sein. Während sich viele »außenstehende Besucher_innen« der Parade eher als schaulustige Zaungäste am Straßenrand zeigen, lädt das Pride Village schon vom Konzept her zum Mitmachen ein. Am Rande des queeren Dorfes zu stehen, bringt relativ wenig, wenn man etwas sehen möchte. Um das Pride Village erkunden zu können, muss man sich mutig ins Zentrum begeben und ist damit auch schon Teil des Ganzen. Was wollen wir damit erreichen? Die LGBT-Community feiert und präsentiert sich öffentlich in all ihrer Vielfalt und jede_r kann mit dabei sein – kein Ghetto, sondern eine offene Veranstaltung für alle, die vorbeikommen (wollen). Dabei können auch Berührungsängste, die es in der Gesellschaft zweifelsfrei noch zur Genüge gibt, abgebaut werden und auch nach außen für alle sichtbar werden, was alles Community ist. Durch die offene Gestaltung wird jede_r animiert sein, sich das Ganze näher anzusehen und zu einer bunten Atmosphäre beizutragen.

Das Dorf Zentraler Ort der kleinen Zeltstadt wird wie 2011 die »Beach Area« sein – Flächen aus Sand und Rollrasen, auf denen Kinder spielen können, mensch sich nach der Arbeit relaxt in einen Liegestuhl fallen oder einfach die Seele baumeln lassen kann. Um die Beach Area herum gibt es Info-Stände, an denen Vereine, NGOs, Selbsthilfegruppen und Organisationen sich und ihre Arbeit den Besucher_innen des Pride Village näher bringen können. Unverzichtbar sorgen dazwischen Gastro-Stände für das leibliche Wohl einerseits, andererseits tragen sie zur Finanzierung des Ganzen bei. Ein großes Zelt bietet die Möglichkeit für Veranstaltungen und Shows, die räumlich und akustisch vom regulären Trubel getrennt sind. Das Zelt wird für ein buntes Programm aus Informations- und Unterhaltungspunkten genutzt. Zeltstadt am Rathausplatz von 12.–15. Juni 2012 Kaum ein Ort in der Wiener Innenstadt ist so beliebt wie der Rathausplatz. Er ist Dreh- und Angelpunkt eines modernen und urbanen Lebensgefühls und stellt einen Anziehungspunkt für alle Altersgruppen und Nationen dar. Am Rathausplatz finden über das ganze Jahr verteilt unterschiedliche Feste und Veranstaltungen mit enormer Öffentlichkeitswirksamkeit statt. Die Vienna Pride Veran-

Das Programm Der Bogen wird heuer wieder von politischen Diskussionen und medizinischen Informationen bis hin zu DJ Workshops und Bingo gespannt werden. Im Programm eingeplant sind Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen aber auch Musik und Tanz. Mittwoch, der 13. Juni 2012, wird heuer ganz im Zeichen der Gesundheit stehen. Wie schon letztes Jahr setzen wir einen Tag lang wieder einen Programmund Info-Schwerpunkt zu einer breiten Palette an Gesundheitsthemen – von körperlichem über seelisches bis hin zu sozialem Wohlbefinden (siehe auch ab Seite 30).

Ein weiterer Schwerpunkt liegt heuer bei Regenbogenfamilien, die sich nachmittags zum Erfahrungsaustausch treffen, Interessierte mit Informationen aus erster Hand versorgen und den Kindern gemeinsames Spielen in der »Beach Area« ermöglichen. Neben der Beratungsstelle Courage, die ihr Angebot heuer im Pride Village beachtlich ausdehnt, wird auch »FAmOs« – Familien Andersrum Österreich (Verein zur Förderung von Regenbogenfamilien in Österreich) im Pride Village vertreten sein (betreuter Infostand täglich von 16:00 – 18:00; währenddessen Rahmenprogramm für Kinder). Das detaillierte Programm des Pride Village ist auf der Homepage von Vienna Pride – www.viennapride.at – ab Mai 2012 verfügbar. Der Vienna Pride Guide im Pocketformat wird ab Mai in Community-Lokalen und -Einrichtungen, sowie darüber hinaus zur freien Entnahme aufliegen.

Rückblick Das Pride Village wurde 2011 aus der Taufe gehoben und war auf Anhieb ein voller Erfolg. Im Herzen der queeren Lokal-Szene am Wiener Naschmarkt hat der CSD Vienna auf einem eher unansehnlichen Parkplatzareal eine kleine Oase geschaffen. Mit Zelten und Pagoden wurde um eine Beach-Area aus Sand, Rollrasen und Palmen ein queeres Dorf errichtet, in dem sich rasch eine angenehme Gästeschar aus Lesben, Schwulen, Transgendern, Hetero- und Bisexuellen eingefunden hat, die die Gastro- und InfoStände der kleinen Zeltstadt bevölkerten.

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STARK BEGRAST

Fertigrasen Bewässerungsanlagen Gartenbau Schwimmteiche Dachbegrünungen

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Pride Village A Location of Exchange, Encounter and Entertainment A queer village for everybody Barcelona has it and so do Zurich, Cologne and many other cities. Since last year, also Vienna has one: a »Pride Village« where a diverse spectrum of community members meets – the many fractions of the LGBT community, from associations to bars, get together and present the whole bandwidth of queer life that Vienna has to offer. The Pride village is an open space that makes the LGBT community and its members visible and invites »outsiders« to join. Visitors lose their fear of contact and prejudice is battled. During four days, the Pride Village provides entertainment and information by organizing discussions, information stands, shows as well as food and refreshments. The Pride Village is also a warm-up for the Regenbogenparade and the Pride Show. On the day of the Parade, the infrastructure of the Pride Village meets the purpose of a meeting point for the parade participants and provides the space necessary for preparations. Why one day of parading just isn’t enough During the foregoing years, the community was only able to celebrate its diversity and make political demands on the day of the parade itself. In 2011, the first and central goal of the newly founded association CSD Vienna was to be visible in public beyond this day. While many onlookers seem to visit the parade as curious outsiders, the Pride Village’s concept is to involve visitors. There is no point in remaining at the borders of the queer village if one wants to actually see something. In order to explore the Pride Village one must courageously push to the center, right away becoming part of it all. What is our goal? The LGBT community is celebrating and presenting itself to the public with all of its diversity. Anybody can join us. No ghettos

– an event open to all. Breaking down social barriers and showing the outside world what our community stands for. Everybody is invited to make a contribution to this colorful atmosphere by providing an open and welcoming space. The village As in 2011, the center of the small tent-town will be the Beach Area made of sand and lawn patches where children can play and where everybody else can relax after work or lie in a beach chair. Information stands will be located around the Beach Area. Associations, NGOs, self-help groups and other organizations will inform visitors about their work. In between, a variety of food stands will be serving refreshments and food. The food stands are also essential for the financing of this project. A large tent will serve as a location for shows and other events providing an acoustic and spatial separation from all the regular action. The tent will serve as a location for a colorful and busy schedule of information and entertainment events. Tent-town at the Rathausplatz – June 12th through June 15th 2012 Hardly any other location in Vienna’s inner city is a popular as the Rathausplatz. Here, modernity and urbanity meet with young and old and nationalities from all over. All year round, a variety of festivities and other events take place here attracting the public’s attention. This year, the Vienna Pride organizers are proud to be able to use the Rathausplatz. Program This year, the program will include everything from political discussions to medical information events, from bingo to DJ-workshops. Film screenings and discussion panels are planned as well as music and dance. Wednesday, June 13th 2012, will be dedicated to health. Just like last year, the whole day will be about health-related topics – reaching from social wellbeing to body health (read also page 30). Another focus will be rainbow families who will be meeting during the afternoons, giving out information to interested visitors and spending playtime with children in the Beach Area. This year, the counseling center Courage will be even more present in the Pride Village. Also, FAmOs (Association for the Advancement of Rainbow Families in Austria) will be present with an information stand, daily between 4 and 6 pm. Visit our Vienna Pride homepage, which will be available starting May 2012, for more details. www.viennapride.at Taking a look back The Pride Village was launched in 2011 and right away it was a full success. In the heart of the queer area around Vienna’s Naschmarkt, the CSD Vienna created an oasis in a rather shabby parking area.

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A queer village emerged from tents and pagodas seaming the Beach Area made from sand, lawn patches and palm trees. Right away, many lesbian, gay, transgender, straight and bisexual guests flocked to the many food and information stands of the tent-town.

Lesbians’ Pride von Ewa Dziedzic Wozu das Ganze? Wir wissen ja eh, dass es Lesben gibt. Das war ein nicht seltener Kommentar auf die Forderung einiger Frauen/ Lesben ihre Existenz innerhalb der Community sichtbar(er) zu machen. Am Paradentag im Vorjahr war es dann soweit. Nach monatelangem Diskutieren, Checken und Organisieren führte den Paradenzug eine geballte Ladung lesbischfeministischer Sichtbarkeit an: nach den Dykes on Bikes folgten die Queer Business Women, hinter welchen wiederum ein Sattelschlepper mit lauter Lesben drauf mit Musik und Gesang auf sich aufmerksam machte. Und auch der Wagen der Hosi Wien gleich anschließend, stand ganz im Zeichen des 30 jährigen Jubiläums von der Hosi-Lesbengruppe. Frauentag als Anlass: Anlässlich des 100. Jubiläums des Internationalen Frauentags 2011 wollten wir als Frauen und Lesben verstärkt sicht- und hörbar werden. Denn Tatsache ist nach wie vor: Schwule Männer, ganz gleich wie sehr sie auf-

grund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden, profitieren selbst von patriarchalen Strukturen. Sieht Frau sich die Vereinsvorstände, die Lokale und Organisationen in Österreich an, so stehen hier eindeutig größtenteils Männer im Vordergrund. Das ist auch weiter nicht verwunderlich, denn wie sollte es bei Lesben und Schwulen mit der Parität & Gleichstellung anders sein als in der Hetero-Welt? Die patriarchalen Strukturen machen ja nicht vor der sexuellen Orientierung halt. Neben »unsere Anliegen sichtbar« vertreten, hatte Lesbians´ Pride aber auch zum Ziel, der Kommerzialisierung der Parade insgesamt entgegenzuwirken: Ja, es ist in Ordnung sich selbst ausgelassen zu feiern. Wenn das Politische dahinter jedoch verloren geht, verliert auch die Pa-

Lesbians’ Pride Last year, for the first time the Parade included its own Lesbians’ Pride: on the occasion of the 100 th International Women’s Day we as women and as lesbians wanted to be heard and increase visibility. After months of discussions and organizing, in the end the parade was headed by a load of lesbian-feminist visibility: the Dykes on Bikes were followed by the Queer Business Women, which were then followed by a semitrailor truck covered with lesbians and embedded in music and singing. And also the Hosi Wien truck that came right after reflected thirty years of lesbians in the Hosi.

rade ihre eigentliche Existenzberechtigung. Umso enttäuschender war deshalb, dass die Paraden-Jury mehr Wert auf gesponserte Größe legte, als auf die ehrenamtliche Arbeit von zig Frauen, die Lesbians´ Pride ins Leben riefen. Und was jetzt? Ob es heuer einen »Lesbenwagen« geben wird, ist noch nicht fix, dafür ist aber jedenfalls viel Sichtbarkeit im Pride Village geplant: Neben einem Lesbians´ Pride Zelt sind so eine Reihe an Veranstaltungen geplant, die vordergründig Frauen/Lesben ansprechen und unsere schwulen Kollegen darauf aufmerksam machen sollen, dass ohne die Lesben der Regenbogen nur halb so bunt wäre. Und wer weiß, vielleicht braucht es nächstes Jahr kein Jubiläum, um die Ringstraße wieder zu erobern.

women and lesbians and which are supposed to show our gay/male colleagues that the rainbow would be only half as colorful without lesbians. And who knows: maybe next year an anniversary will not be necessary in order to take over the Ringstraße. © gayboy.at

Whether there will be a »lesbians’ truck« this year, is still uncertain. But there will be increased visibility at the Pride Village during the days before the Parade: we have planned a Lesbians’ Pride tent and many other events catering especially to

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N E F F O D N U T LAU it dem Schwunnsg © Georgia Sever

Vater – Mutter – Kind. Das ist das traditionelle Bild, das viele Menschen in ihrem Kopf haben, wenn sie an Familie denken. In unserer Gesellschaft gibt es jedoch auch andere partnerschaftliche Konstellationen, die vielleicht nicht in die alte Vorstellung passen, aber immer öfter die Kernfunktionen der traditionellen Familie übernehmen. werden, damit sie in Gesellschaft, Politik, Kirchen und Glaubensgemeinschaften, Familien, Kindergärten, Schulen etc. – also im öffentlichen Raum – im Sinne einer gesellschaftlichen Vielfalt (Diversity) greifbare Realität werden. Die Selbsthilfegruppe QUEER*FAMILY ist z.B. ein Ort des Empowerments für lesbische, schwule und bisexuelle Eltern. Gleichgeschlechtlich l(i)ebende Menschen brauchen heute noch vielfach Courage, um sich als gleichberechtigte Mütter, Väter und Eltern in einer heteronormierten Gesellschaft zeigen und behaupten zu können. In QUEER*FAMILY geht es in erster Linie um einen Austausch, um die Entwicklung von vielfältigen Rollenmodellen und

We Are Family! Father – mother – child. This is the traditional image many people think of when they hear the expression »family«. However, our society also includes many other constellations that do not fit into this picture. Still they fulfill the key functions of the traditional family. Our legal system has gone through several positive developments when it comes to the reflection of modern day society. Today for example same-sex couples can officially register their partnership. However, getting married like a heterosexual couple still isn’t possible and legal equality has not yet been achieved. Especially where having children is concerned same-sex couples are still being discriminated against. For this reason rainbow families have to become visible in order for them to become a reality for society, politics, and religious communities.

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re quisqui aut enis seque voluptatem nis esequia vid miliquaturio verum quibusc ipsume vel magnihit ant, que essit, sam voluptatis veles eaturisqui cusdand anisquam facea cusci venis consed quos rehenda pelibus, ut aut plignis iduciae. Vernate ctatibeatem quis sectium reris eostrum illutectori quas enis rem dunt a quiaspi endanitatis nonse dis dollate num el il eturiberatem veriae labo. Labo. Ipid ut haris nobis doluptam sit ra quist atia quuntiis molore volecep elesendis voluptat ad que plame omnihitae sum is imoluptatis nonsequatem qui to conest, volorro beribus dellatur? Qui nusamus dellaut eat lit repudiam ipisse qui apidera tectus, into maximolor aut optissitatum remperia quist, totatem porecuptate vendi occum quiam adi cum fugit provit estrum et autestrum volorioria dolupta sequos inverorro es sam, etur simodis sit abo. Nem faccus, tent qui rem. Oluptur magnam utate nam voloritio quis sanitat ex excepratium ulpa se volestia nonseque nonsent volor ab inum volorestecum in porit voluptatur alique por alibus asit est que porem eum eum volendae pore, ommoluptur sed qui occaborum re, officia dolorem facerfero omnit, voloreptia voluptius eius, te volor restemp oreheni voluptam dem esequi blabore perupta turibus inveni dolor rem et inum hillatempore nobitat officid ma quam et et reiusciet quas est il eum quibera eruntecea volora dolla doluptis exceperis aut vollam fugitas inus ipitior ibusdandae. Uptatia si dicae volore por ad que non re maxim dem nosapiet qui te exped ulliquo sanEnihit facercil et fugiam res di odi commolo rpossum qui quiaspis alis maio ipsunti usdantus aborunt pa doluptur, volorepro et, qui velende simosam, iumenis doluptam harciae consequis dem est aliquam, odis iunt, quam quo blacest, si utendeb itatiberciis nonseni miliquides dolorio doluptaspel mollati te et et eaquodi aliant estrunt as nonseri rem vent velest harum si as que doluptis unti rat aut dolum excepta doluptatem q uidus as ventis que landit, untibusciunt ut eium in nonsequ iaessin repero eossiminctis dolor ad et que et voloressimo te cuptur? Fugia et repellabo. Ratia que vel eosaero inctus. Essedit alit etureperro veliqua tionsed igendam quias et verum fugit que nest aut qui as intur? Quianienima perum facest re eliciis etur?Em quiatessi to ilignis debiti alis quiandu ntiorerum volore-

reic to ommodioria custotate verio eaquatus vendignia seque isquossimus. Sedita dolupta tatur? Qui samus re, et est fugia vero blatur, sus, quae pratem verovitiis elendit alis est omnimi, consequ iducilibus re peribus plabore ne necaborest, viducia velestis modi quo qui des volenis nem ilitiae voluptat la dolor apiciet eseque aut alitium quatur? Qui nonse nonsequias et, to il ipsam, simet qui dollabo reresto tem et as dolorehenda dolorati sum que consend ucillab oriore estiur simil ipsuntis que sumqui ipid quam essunti nverchi lloreptas neture verovit verio officii stiscit, nobis nossiti quis etur rehendit et ex et quaerciatur, sed maximilit pro conseceat omnis si temped et acculpa rchicit odipsandi con conse cusda sed untia sit lit lab impe destGa. Nem alitemp eriaecerro et exceat. Quia vollupt asperio et, solest, que odisciae prate am enihitatis velluptam quat eos explique volutem ra eiciam, imo optatem ea et, quas rerecep tatemque nienden emoles comnienem nobitatia que voluptas dolupta net inihicae volut aliquiae volor reium estio bla veliass eruntem dellorro ipsandi psandipicit occus ipsum sed quunti quidest eum, quia doloritibus sed magnatur simolore none ne aperum ilitem adiam, alisi sus sanimus nustium autae nessin endiatum quas pra nobitia nossedigent eictiatem nulparitae sunt eument aspedipiet offictinis dolorest andi conse voloristrum re occabor emoluptam volorio odit et eosae di dolorest am, culluptatur sandipit event et idelit eate dolla seque comnima venLes velicia dolupta tumque nullabo. Nam esed quiae nienduc iendebi simusandi consed quam facerum istrum estiandae omniae pra nos as eos dem que ni volo velicius ut repedit, venducidunt vent, que vit modi dolorio volupta corumquis conseditae estiis ex es sectatu sapienias dolorep erferibus nonsers periaep erchit ene dollantio di odioribea ius sitia volorestrum qui dus, sit la iur? Quis aut aut eatur? Lanim et por sa nos es volori utSi in re versperunt. Nequia num ium inctat plitate modio. Nam qui dolestrum fugiatia volessit la nullatiaspe cor ad untur, untus etur sinia voluptatur modit rere volo conseroresti derore pedit as earum alitibus delibusant. Pidese maion eum quatiberciti siminverum faciume pe venihil incid ullecab orerumetur magnate prat plabore praepel modigna temoluptat. Occuptasint debis sum aliquat doloris s

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We are family! Die Abbildung der gesellschaftlichen Realität von heute in unserem Rechtssystem hat in der jüngeren Vergangenheit einige positive Entwicklungen erfahren. So ist es bspw. zwischenzeitlich möglich, dass gleichgeschlechtlich l(i)ebende Menschen eine eheähnliche Verbindung vor der Behörde eingehen und eintragen lassen können. Eine rechtliche Gleichstellung mit all jenen Menschen, die aufgrund ihrer (hetero-)sexuellen Orientierung eine Verehelichung begehren dürfen, ist das jedoch noch keine. Insbesondere beim Kinderwunsch werden gleichgeschlechtlich l(i)ebende Menschen auch weiterhin diskriminiert, obwohl die Elternschaft in gleichgeschlechtlichen Beziehungen heute schon gesellschaftliche Realität ist. Daher ist es wichtig, dass Regenbogenfamilien wahrnehmbar und öffentlich

Lit asi dollend issimod quaeptis sit planditio temperum veliquibus dolum iur? Imilitatem re dolum facerum hicidis assuntur audaecte omnissimint lit exeritius acearum audia qui utem et eum consequam ea iuscia volupta volupta quis aut estiori odisint aut mi, omnisquam et mo del ipis eturesequae sitem fugia voloris aut omnimet faccull aborum, sae non estisquod moles dollupt aestia nulparibus soluptaturi que es eatessima sita commod quos aut volorem olendus exerrum anis eturio debitat iorepratium la sim nihictur moluptatio. Leni sequisc impedio ipitatum nit veliscipsus aut ressinctor re voluptatiat liquiae volorem is doluptam, ut ipiendi ciatur ate consed endant. Osam ipsamenias magniet et que lisquam volupid milis volore et harum fugia nimil et in nonse volupta temoles tibusti dus. Ic temolessim naturent millest qui omnis eatur, tem et quidite et laboreh enducia ectati ut quae eos ut est hil min reperum qui aliquia cum, nus re, tecaboribero magnihi cimaximus quo cusam, et aut auta dit ut eos recatquo consequam faceate mporeriberis molor as et arcil ium si odis de nusa parchil iusa prae sit velitissit ipsum et voloria ex et endit rae eum ius. Cipicid eicatempost peraturent res dolupid qui dolorecum voluptati occae volupta porehendes dolupturis aboreic iumqui te desto ipsa plabore cusda cusam aut aribus et, conet odi dolorion reperat autem que volo id eum, tem etur, te consectur, nectiossequo demodit hillendae et arum ne vercipienda aboris sed quos eium et vellaccusam esequas etur? Or moluptatiam et quam fuga. Ro ipsam vene cuscipicia audit quas aut libus, suscipsum im quis molupta tquatquisque odio maximpedicim agnam, aut volorercit harissum reium reptatum qui nim vitis eruptate et volut verum ape doluptia num excest dolorae num fugia illupis peditatur sam untiste si corum solupta tatquamet excest, nis derio que minullia sunt dolorerunt ipsam, id eos excescimi, ideni aut a voluptur simendiam alit lam vendit, sincilique net dolorerum fugia sam rem sequis quaEs deratem etur sanduciet re desciatiis cus eum aces nust ut odi dolore susdandes nempori busdae evella volo in peritat ectore sa vernatur si ommodit, toremquae sit evenitae asped mi, aut eate nonse cum haris reiur aliquibus, sunt dusantiunt esedignis sae

Familienformen, um die Identität gleichgeschlechtlicher Elternschaft, um Selbsthilfe in einem hetero-sexistisch geprägten Umfeld, um rechtliche Belange von Kindern und biologischen bzw. sozialen Eltern sowie um die Besonderheiten von lesbischen/bisexuellen Müttern, schwulen/bisexuellen Vätern und Regenbogenfamilien. Aber auch die Initiative FAMOS ist Anlaufstelle und bietet viel Wissen und Rat. Infos & Beratung: Beratungsstelle COURAGE www.courage-beratung.at FAMOS www.regenbogenfamilien.at

The self-help group QUEER*FAMILY is a place of empowerment for gay, lesbian and bisexual parents. QUEER*FAMILY is all about exchange, the development of diverse role models and family forms, identities of same-sex parenthood, a fight against heterosexist surroundings and about legal rights of children, parents and rainbow families. Also the FAMOS initiative is a place where help and information can be sought. Information and counseling: Counseling center COURAGE www.courage-beratung.at FAMOS www.regenbogenfamilien.at

Damit wir in Familie, Alltag und Beruf ein sichtbarer und respektierter Teil unserer Gesellschaft sind.

Dafür kämpfe ich, mit den Grünen Andersrum, mit den Grünen in Österreich und im Europaparlament, mit der LGBT-Intergroup – gemeinsam mit Euch!

Ulrike Lunacek

Mitglied des Europaparlaments Außenpolitiksprecherin der Grünen/EFA Fraktion Vorsitzende der LGBT-Intergroup des EP

ulrikelunacek.eu www.eurogreens.at www.greens-efa.eu dielunacek.at www.gruene.at

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Fragen und Antworten Kostet die Anmeldung zur Parade etwas? Nein, die Teilnahme ist kostenlos. Motorisierte Gruppen (PKW, LKW oder Sattelschlepper) müssen einen kleinen Unkostenbeitrag entrichten.

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2012

Einmal rund um den Ring

Bis auf die Dykes on Bikes, die ganz traditionell die Parade anführen, werden alle anderen Startnummern per Los bestimmt. Die öffentliche Ziehung der Wagennummern erfolgt zwei Tage vorher, also am 14. Juni im Pride Village im Rahmen einer Abendveranstaltung. Jede Gruppe kann eine/n VertreterIn schicken, der/die selbst die eigene Nummer zieht. Fotozone und Jury Wie jedes Jahr werden die vielen Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Großteil des Erfolgs dieses Events ausmachen, in-

dem sie durch ihre Beiträge diese einzigartige und unverwechselbare Mischung aus selbstbewusster Sichtbarkeit, fröhlicher Lebenslust und politischer Manifestation zelebrieren. Heuer soll diesem Aufwand und Einsatz an Kreativität wieder im Rahmen eines Wettbewerbs die verdiente Aufmerksamkeit geschenkt werden. Am Startbereich wird eine 100–150 Meter lange Fotozone eingerichtet und durch Gitter abgetrennt. Dort können sich die teilnehmenden Gruppen den Schaulustigen sowie einer mehrköpfigen Jury präsentieren. Die Jury wird dann die besten Beiträge prämieren. Damit der Wettbewerb fair bleibt, erfolgt die Auszeichnung in drei Kategorien: A) nicht motorisierte TeilnehmerInnen, B) Motorräder, PKW und Klein-LKW und C) große Trucks und Sattelschlepper. In die Wertung fließen Originalität, Botschaft und Ausführung ein. Die SiegerInnenehrung wird im Rahmen der Pride Show auf der Bühne am Rathausplatz stattfinden.

Muss ich einen Verein oder eine Firma gründen, um mich an der Parade anmelden zu können?

Wie komme ich zu Infos, wo ich Wagen, Musikanlage und Strom mieten kann? Du findest die Kontaktdaten einiger Unter­ nehmen unter dem Menüpunkt Teilnahme auf www.regenbogenparade.at

Teilnahme Wir hoffen, mit der Jurywertung mehr Leute für eine aktive Teilnahme an der Parade zu interessieren. Jeder Beitrag ist willkommen: ob kleine Fußgruppe oder großer Wagen. Es gibt jedes Jahr Menschen, die einen guten Einfall für witzige Kostüme, ein originelles Motto, eine coole Tanzformation o. ä. haben, sich einfach anmelden und ihre Idee in die Praxis umsetzen. Also nur Mut! www.regenbogenparade.at – Auf der Website könnt ihr euch genauer über eine Teilnahme informieren und auch gleich rasch und unkompliziert online anmelden. Die Regenbogenparade wird wieder von der HOSI Wien organisiert. Ihr leistet mit eurer Teilnahme im Paradenzug einen Beitrag dazu, dass auch die diesjährige Regenbogenparade ein buntes, unterhaltsames und fröhliches Ereignis und eine eindrucksvolle Darstellung der Vielfalt der österreichischen Lesben-, Schwulenund Transgender-Bewegung wird. Christian Högl / HOSI Wien

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Was habe ich von einer Anmeldung? Du wirst als offizieller Teilnehmer geführt und nimmst (auf Wunsch) an der Prämierung der besten Beiträge teil. Du erhältst ein Schild mit einer von dir gewählten Bezeichnung und bei motorisierter Teilnahme eine entsprechende Zahl von Security-Westen.

Gibt es spezielle Vorschriften für die Teilnahme mit Wägen? Genauere Informationen erhaltet ihr bei der Anmeldung, unter anderem ist zu beachten: Wägen dürfen samt Aufbauten nicht über 4 Meter hoch sein. Es muss während der ganzen Parade eine ausreichende Zahl an Radstand-Securitys den Wagen sichern. Musikanlagen werden von der Polizei auf eine bestimmte Lautstärke plombiert.

selbst in die Hand.

Die Regenbogenparade wird am Samstag, den 16. Juni 2012 über die Wiener Ringstraße ziehen und diese erstmals komplett umrunden: Beginn und Ende sind nämlich vor dem Rathaus. Damit ist die Strecke etwas mehr als fünf Kilometer lang – und entspricht damit der früheren Route vom Stadtpark bis zum Schwarzenbergplatz. Sowohl für die TeilnehmerInnen als auch für die ZuseherInnen bringt die örtliche Nähe von Start und Ziel zum Pride Village am Rathausplatz Vorteile: So kann man sich dort auf die Parade einstimmen und auch letzte Vorbereitungen am Styling erledigen. Wir werden uns also vom Rathausplatz in Fahrtrichtung entlang Universität, Börse, Kai, Urania, Stadtpark, Karlsplatz, Heldenplatz und Parlament bis zum Rathausplatz bewegen. Um 17 Uhr gibt es, wie jedes Jahr, einen »Moment des Gedenkens«. Der Paradenzug kommt dann für eine Minute zum Halt, und wir gedenken der Opfer von HIV/AIDS und von homophober und transgenderfeindlicher Gewalt.

Gibt es Vorgaben bezüglich Gestaltung oder Botschaften? Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einzige Ausnahme: Rassistische, sexistische oder andere verletzende Slogans werden nicht geduldet.

Nein, es können sich Einzelpersonen, Vereine, Organisationen und Unternehmen zur Teilnahme anmelden. Wichtig ist, dass eine verantwortliche Person genannt wird. Ihr könnt euch also auch anmelden, wenn ihr drei Drag Queens auf High Heels oder vier Leder-Lesben auf Tandems seid – oder umgekehrt ;-)

Kein Lokalbetrieb!

h auf Lass’ dic ten! hilis tes p y S & HIV

s& Kostenlo . anonym

st or-ort-te aids.at/v

Eine Initiative der Aids Hilfe Wien15


www.hosiwien.at Rainbow Parade 2012: Around the Ring

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On Saturday, June 16th, 2012, Vienna’s Ringstraße will be hosting the Vienna Pride. For the first time, the parade will go through the entire Ringstraße: start and finish will be in front of the Rathaus covering a distance of approximately five kilometers, which is about as much as the original route between Stadtpark and Schwarzenbergplatz. The vicinity between the parade’s start and end to the Pride Village on the Rathausplatz will bring incredible advantages for participants and viewers: prior to the start, participants will be able to tune into the event, make final preparations and freshen up. We will be moving in driving direction, starting at Rathausplatz, passing the University, the Börse, the Kai, the Urania, the Stadtpark, Karlsplatz, Heldenplatz and the Parliament and the finally stop at the Rathausplatz. Like every year, at 5 pm a moment of commemoration will be observed. The parade will come to a halt. Then for the duration of one minute we will commemorate the victims of HIV/Aids and of homo- and transphobic violence.

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As tradition wants it, the Dykes on Bikes will be heading the parade. All other numbers will be chosen by lot. The public drawing of the numbers will take place on June 14th at the Pride Village during an evening event.

CAFÉ

&

VEREINSZENTRUM

Coming-out-Hilfe Lesbengruppe Partys Shows Jugendabend

Frauentanzabend Kultur Gruppe 50+ Information Wien 4, Heumühlgasse 14

Photo zone and jury Like every year, the participants will account for a major part of this event’s success by making their personal contribution by celebrating this unique and distinct mix of self-confident visibility, cheerful lust for life and political manifestation. © gayboy.at

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This year, this commitment and effort shall once again be rewarded with a contest. In the start area, there will be a socalled »photo zone« around 150 meters long. This is where the participating groups will be able to present themselves to the jury and to the viewers. The jury will then decide on the best contributions. To assure fairness, there will be winners in three categories: a.) non-motorized participants, b.) motorcycles, cars and vans, c.) trucks and semitrailers. The jury will be judging by originality, message and making. The award ceremony will take place on stage during the Pride Show. Participation With the jury contest, we hope to encourage as many people as possible to participate. Every contribution is welcome: whether small group or big truck. Every year we see lots of people with amazing ideas for funny costumes, original slogans and cool dance formations etc. We encourage all these people to join. You will find information on how to participate and on registration procedures here: www.regenbogenparade.at By participating you contribute to the parade and guarantee for the Vienna Pride being a colorful, entertaining and cheerful event and an inspiring representation of the diversity of Austria’s LGBT-movement. Christian Högl /  HOSI Wien

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Let’s parade! Und dann? Als 1996 die erste Regenbogenparade über die Ringstraße zog, dachte wohl niemand daran, dass viele der damals nahezu utopischen Forderungen 2012 zum Alltag werden: Partnerschaftsrecht, Antidiskriminierungsgesetz und kein § 209 mehr. Wofür paradieren wir denn 2012 eigentlich noch? Diese Frage begegnet politisch interessierten Menschen gar nicht selten. Die beste Antwort ist immer noch: es ist legitim, dass sich die gesamte Vielfalt der Community – von Dykes auf Bikes bis Lipstick-Lesben, von Drag Queens bis Lederkerlen, vom Mainstream bis zur Avantgarde – an diesem einen Tag trifft, um sich einfach mal selber zu feiern, sich gegenseitig den Rücken zu stärken und zu sehen, wie vielfältig man und frau ist. Doch die Fragen bleiben: Was sind denn die gemeinsamen Zukunftsvisionen einer so vielfältigen Community? Gibt es noch etwas, wofür wir bei der Parade demonstrieren? Ich meine: Ja. Paraden sind nur weniger mediengerecht, weil man keine romantischen Pärchen mit Eheforderungen mehr abbilden kann oder will. (In Medien sind Heteros immer Paare, Lesben und Schwule immer Pärchen, schon mal aufgefallen?) Alles paletti!? Trans- und Homophobie sind immer noch Beispiele dafür, weswegen wir alle weiterhin demonstrieren sollten. Forschungsergebnisse zeigen, dass Homophobie un-

ter Jugendlichen in den letzten Jahren kaum abgenommen hat. Wir – die Community und alle Expert_innen – müssen uns intensiver mit der Frage befassen, woher Homophobie kommt, um »maßgeschneiderter« dagegen vorgehen zu können. Für Massenmedien unsexy, zugegeben. Aber eine wichtige Forderung an die Politik, an die Wissenschaft und an die Community zugleich. Die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit ist oft und gerne eine persönliche. Das ist auch durchaus verständlich. Immer mehr Menschen arbeiten in einem Betrieb, in dem ein Coming-out kaum Probleme schafft, sind in der Familie offen schwul/lesbisch und niemand hat ein Problem damit. Und viele können eine bunte lesbisch-schwule Infrastruktur nützen. Alles paletti, dafür haben wir ja jahrelang gekämpft! Aber was ist mit z. B. Regenbogenfamilien, die ihre Eltern-Kind-Beziehung nicht rechtlich absichern können? Soviel Solidarität ist der queeren Community zumutbar, dass wir gemeinsam für Verbesserungen eintreten, auch wenn sie uns nicht betreffen.

noch an den eigenen Staatsgrenzen halt. Alles, was abseits davon passiert, wird gerne ignoriert. In einer global vernetzten Welt sind aber gerade globale Themen bedeutend: Was unternehmen wir als Österreicher_innen und Europäer_innen eigentlich gegen staatliche Verfolgungen von Queers in anderen Ländern? Haben wir außenpolitisch dazu Möglichkeiten? Nochmal: Solidarität mit Lesben, Schwulen und Transgendern ist zumutbar. Nur wenige Kilometer von Wien entfernt, werden CSDParaden verboten oder können nur unter hohem Polizeieinsatz durchgeführt werden. Das soll uns nicht egal sein!

Über den Tellerrand Die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgendern macht für viele immer

Marco Schreuder ist Abgeordneter zum Bundesrat und Sprecher der Grünen Andersrum Wien.

Let’s Parade! What then? What are we parading for in 2012? This is asked a lot and answered easily. It is legitimate for the community’s different groups to meet on this specific day and celebrate: each other, our diversity, by showing our differences and encouraging each other.

Marco Schreuder © Keinrath

Many have come out to their families without being rejected. Many can make use of an infrastructure catering to gay and lesbian needs. But, what about the rights of rainbow families and the legal protection of their children? This much solidarity should be expected from the queer community – standing up together for improvements even if they don’t regard us.

Everything’s great! Or is it? Transphobia and homophobia still exist. Studies show that it is rampant among teenagers. Our community has to explore their sources in order to fight them.

Thinking Outside the Box Demanding equal rights does not stop at state borders. Many ignore this fact. Living in a globalized world means that we as Austrians and Europeans have to ask ourselves what we can do against the persecution of queers in other countries. Solidarity with lesbians, gays and transgenders can be and has to be expected. Not far from Vienna Pride Marches are being banned or can take place exclusively under police surveillance. We should give a damn!

Individuals perceive inequality differently: people often work in companies where living out of the closet is normal.

Marco Schreuder is Member of the Bundesrat and spokesperson of the Grüne Andersrum Vienna.

The questions remain: what visions do we as a diverse community share? Is there anything left to protest for? Yes, there is.

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Rückblick, Ausblick Die Stadtverwaltung beschenkte den 2010 gegründeten Verein CSD Vienna mit Vorschusslorbeeren: Nach mehreren Sitzungen und Konzept-Präsentationen bekamen die Organisator_innen den schönsten Veranstaltungsplatz Wiens zur Verfügung gestellt. Mit der Pride Show am Rathausplatz sind wir so im Herzen der Stadt Wien angekommen! Heuer ist es bereits bekannt: Mit der Pride Show wird es nach der Regenbogenparade am Ring und der politischen Kundgebung auch eine megageile Party am Rathausplatz geben. Dem war 2011 nicht ganz so, denn es war die Premiere eines neuen Konzeptes, das der Verein CSD Vienna umsetzte und hie und da klappte noch das eine oder andere nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Und doch war es etwas mehr als nur ein paar Politiker_innen sprechen zu lassen, nach denen dann ein paar Bands ihr Repertoire abspulten. Die Organisator_innen taten alles, um der tollen Kulisse ein tolles Programm zu verpassen, um das uns andere Städte beneiden. Die Resonanz der angereisten Künstler_innen und die Videos der Show, die man/frau dann im Internet später in aller Ruhe ansehen konnte, zeigen den Rathausplatz jedenfalls als besonders eindrucksvollen Ort, um einen Christopher Street Day und die Abschlusskundgebung, also die Pride Show zu erleben.

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Der schwierige Spagat bei derart großen Veranstaltungen ist es zum einen, den so genannten Mainstream zu bedienen – schließlich ist das queere Volk ja nicht gerade eine homogene Gruppe – und zum anderen, trotzdem die wichtigen Nischenthemen mitzunehmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt dabei: Wir wollten die »LGBT-friendly« Wiener Bevölkerung einladen, mit uns zu feiern. Also war es klar, dass außer Rock und Pop nach den politischen Reden und Forderungen ebenso Abba-Songs gespielt werden müssen. Und so kam es, dass ein Programm zusammengestellt wurde, das nicht einmal Umbaupausen auf der Bühne eingeplant hatte, nur um beim Partyvolk vor der Bühne keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ziel war es, eine tanzende Menschenmenge durch Rhythmen, Bands und anderen Shows zu erreichen. Es begann sehr vielversprechend, denn bereits vor Ende der Parade strömten massenhaft Leute auf den Platz. Sie sahen

keine leere Bühne, sondern wurden mit tanzenden Gogos verwöhnt, die einmal mehr bewiesen, dass sich die Mühen eines Fitnessstudios doch lohnen – Dann ging es Schlag auf Schlag: »Color Reflection« startete die musikalische Reise. Nach den Glückwünschen und Reden von Politiker_innen gaben uns Pop:sch und die Bad Powells die Ehre. Als die ersten Reihen schon ausgelassen mittanzten, wurde jedoch der Himmel immer düsterer. Trotzdem: Mit der charmanten Moderation von Lucy McEvil brachten ohne Unterbrechung auch junge Popstars wie Al Axy oder Oscar Loya oder sexy LiNa gute Laune auf den Rathausplatz. Leider öffnete der Himmel da schon seine Schleusen. Immer mehr Zuschauer_innen stellten sich unter die schützenden Arkaden, um immer wieder doch einen Blick auf die Show zu erhaschen. Inzwischen hieß es »Welcome to Burlesque« und die besten Zweitbesetzungen von Weltstars, die Österreich in Form von Travestie Profis zu bieten hat, zeigten Entertainment

vom Feinsten. Da waren Cher, Beth Ditto, Amy Winehouse, Liza Minelli, Madonna und Lady Gaga. Allesamt umgeben von einer Menge von Tänzerinnen und Tänzern der Apollon Dance Company und Max Mattuschka. Das Publikum war begeistert und viele blieben sogar bei heftigen Regenströmen stehen, um zuzuschauen. Doch als wir den aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ermordeten Menschen gedenken wollten und die Amnesty International Vertreterin auf die Bühne baten, bescherte uns die Elektronik ein vorzeitiges Finale: Unmengen von Wassermassen hatten die Bühne zum Stillstand gebracht.

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Auch heuer arbeiten wir schon fleißig an der Umsetzung einer tollen Show und hoffen, dass uns der Regen nicht ein zweites Mal einen Strich durch die Rechnung machen wird. Wenn wir schon den Rathausplatz ein Mal im Jahr zur Verfügung haben, sollten wir das nutzen und diesen bis zur Sperrstunde beben lassen! Pride Show 2012: A Night like this! Bereits beim Eintreffen der Parade am Rathausplatz werden die Teilnehmer_innen von heißem Sound mit Gogos als Warm-up des Open Air Spektakels empfangen. Daneben lässt ein ausgewähltes kulinarisches Angebot kaum Wünsche offen. Das heißt konkret: vor der Bühne gibt es für euch Essen, Trinken, Tanzen! Und auf der Bühne: Von Ballett bis klassischem Standard, von Hip Hop bis Revuetanz, von Balladen über Schlager, von Soul und Pop bis Rock. Ein Unterhaltungscocktail aus verschiedenen Bereichen des Entertainment soll die Besucher_innen der Pride Show 2012 begeistern – die gebuchten Akteur_innen garantieren einen kurzweiligen Mix an Songs zum Hören, Träumen, Mitsingen oder Mittanzen. »The Hitch Hikers« – Seit zwei Jahren arbeitet die Boyband hart an ihrer Version geiler Rockmusik und mischt dabei Einflüsse von Green Day, 30 Seconds to Mars oder All Time Low gekonnt mit ihrem Faible für gute Pop-Hooks und eingängige Melodien. Ein Mix, der schon Star-Producer Alexander Kahr (Christina Stürmer, James Cottriall, Excuse Me Moses) überzeugen konnte. Kurzerhand nahm er die HITCH HIKERS mit in sein Studio und produzierte mit der Band ihre aktuelle Single »Can‘t Quit You«, die unter anderem erfolgreich auf Österreichs größter Radiostation Ö3 läuft.

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© gayboy.at

die Stars des heimischen Travestie Entertainments werden von der Tanzformation begleitet. Die originellen Choreographien und die Perfektion ihres Tanzes hat die Truppe bereits mehrmals in verschiedene Fernsehshows des ORF gebracht.

ariolepera »Mario Lepera« © vimeo.com/m

»Mave O Rick« © Esther Crapélle | Photographie

»Chris & Taylor« www.chrisandtaylormusic.com

»Mave O Rick« – Sein Erfolg im Vorjahr beschert uns ein Wiedersehen. Der provokante Dance Floor Hit »Bareback Asshole«, den er bereits auf vielen deutschen CSDs präsentiert hat, wird ebenso zu hören sein, wie seine neuesten Songs. Er singt von den Dingen, die uns alle und immer bewegen: Sex, Liebe, Kirche und Politik. Vor der Vienna Pride tritt er am 16. Mai 2012 in der evangelischen Lutherkirche in Köln auf, gemeinsam mit dem umstrittenen Buchautor David Berger, der letztes Jahr die gesamte katholische Welt ins Schwitzen brachte. Das könnte eventuell ein medialer Aufreger im Vorfeld werden … »Chris & Taylor« – »Slightly Schizzophrenic – Leicht Schizophren« ist wohl die beste Art und Weise, um das ungleiche, 2008 in London gegründete »Duo« – bestehend aus Chris und seiner Gitarre der Marke Taylor – zu beschreiben. Als gebürtiger Wiesbadener Sänger liefert er handgemachten Pop/Rock mit einem Augenzwinkern. Er hat im September 2011 seine neuen Platte »this crazy world EP« veröffentlicht und mit seiner Band den Publikumspreis beim 29. Deutschen Rock & Pop Preis, dem größten, ältesten und erfolgreichsten Kulturpreis für den Deutschen Nachwuchs im Pop & Rock Genre, gewonnen. So ganz nebenbei war er auch schon mit Kim Debkowski (Dschungelcamp 2012) oder Daniel Küblböck on Stage. »Soulicious« – kreiert in ihrer delicious soulcuisine ein leckeres Menü aus eigenen Kompositionen im Soul- und RnBGewand. Hier verschmelzen drei unver-

wechselbare Stimmen miteinander, wobei auch jede einzelne durch ihren ganz individuellen Charakter den SOULICIOUSSound zum Kochen bringt. Von einer ebenso hochqualitativen wie charmanten Backing-Band unterstützt zaubern die drei Frontladies Nina Braith, Karin Ziegelwanger und Chris Kisielewsky mit crispen dreistimmigen Vocal-Parts, einfühlsamen Interpretationen, tighten Vocal-Percussion-Einlagen, vor allem aber mit viel Liebe zum Detail einen unvergesslichen, souligen Ohrenschmaus auf die Bühne, den mensch nicht so schnell vergisst. »Mario Lepera« – Leperas Interesse galt am Anfang seiner Karriere vor allem der Fusion von Jazz und der Volksmusik seiner Heimat Argentinien; er besuchte Workshops an der University of North Texas und in New York bei den Jazz-Meistern Mark Murphy und Barry Harris. Seit 2007 hat sich der Musiker der elektronischen Musik zugewandt. Er arbeitet mit Produzenten der Independent-Szene in Madrid und Barcelona zusammen, u.a. für Künstler wie Suka, Freak Mummy, La Patri Mestiza und Morabeza. Arbeiten der letzten Jahre umfassen u.a. Musik-Videos und den instrumentalen Soundtrack für einen Spielfilm des spanischen Regisseurs Pablo Villoria. Aktuell arbeitet Mario Lepera am MusicalTheater-Projekt DISTANCIAS. Die »Apollon Dance Company« – die Europa Meister im Hip Hop Dance werden auch heuer wieder die tänzerische Umrahmung der Vienna Pride Show gestalten. Sowohl die Vocal Acts, als auch

Vienna Pride Show Taking a Look Back and Looking to the Future Last year, the Pride Show took place at the Rathausplatz, Vienna’s most beautiful event location in the heart of the city, for the first time. In 2011, the politicians’ talks were followed by a colorful, never boring, musically varied show. The tastes within the LGBT community are as diverse as the parade’s

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»Travestie, Travestie« – Wie bei allen internationalen CSDs werden auch in Wien einige Profis der heimischen Verwandlungskünstler_innen auftreten. In Vertretung von Cher, Lady Gaga, Madonna, Caro Emerald oder vielleicht auch Andreas Gabalier zeigt die Vienna Pride Show wieder die besten »Look A Likes« des Landes. Eigens dafür in Szene gesetzt von Angelo Conti, den der Kurier einst als »Meister der Verwandlung«, die Kronen Zeitung mit »Travestie vom Feinsten« und der ORF mit »erfolgreichstes TravestieUnternehmen des Landes« titulierte. Bekannterweise können ja die Herren, die ihre Frisuren vor dem Auftritt aufsetzen, als Damen nicht so gut miteinander (Spieglein, Spieglein an der Wand ...). So ähnlich wie dies kürzlich auch bei Vitali Klitschko und Dereck Chisora vor dem Kampf in München war … Und so performt die Creme de la Creme der Travestie wie Meggy Rogers, Roberto da Silva, Tina Morell und viele mehr aus der Profiliga zwar gemeinsam auf der Bühne, schminken sich aber in strikt getrennten Garderoben.

Pride Show 2012: A Night Like This! Steamy beats will be playing and hot go-go dancers dancing upon the parade’s arrival at the Rathausplatz. Also various stands, catering to every taste, will be selling food. This means that in front of the stage there will be music, food and dancing for you! And on stage you will see everything from classical music to hip-hop and chorus dancing, from ballads to soul, and from pop to rock. A wide range of entertainment will enthrall the visitors of the Pride Show 2012 – the booked artists stand for a fun mix of various musical styles. »The Hitch Hikers« – a rocking boy band influenced by Green Day, 30 Seconds to Mars and All Time Low. The producer, Alexander Kahr (also known for producing Christina Stürmer, James Cottriall and Excuse Me Moses), produced their current hit »Can’t Quit You«, which is played constantly on Ö3, Austria’s most popular radio station.

»Soulicious« – mixes soul and R&B. Charming background singers accompany the performers Nina Braith, Karin Ziegelwanger and Chris Kisielewsky. »Mario Lepera« – Lepera is known for his experiments in jazz and Argentinian music. Currently he is dedicated to electronic music and works with independent artists in Madrid and Barcelona. His newest project is entitled Distancias. »Apollon Dance Company« – are the top hip-hop dance act in Europe and will once again appear during the entire Pride Show. They will be accompanying the vocal acts as well as the drag show.

»Mave O Rick« – this performer already rocked the Pride Show in 2011 with his scandalous hit song »Bareback Asshole«, which is played on CSDs all over Europe.

»Don’t be a drag« – just like CSDs everywhere, Vienna also will be showing off its professional drag performers. Lookalikes – from Lady Gaga to Madonna, all made up by Angelo Conti, Austria’s drag expert – will perform during the Pride Show. With Meggy Rogers, Roberto da Silva, Tina Morell and many more the audience will be seeing the crème de la crème of Austria’s drag community.

»Chris & Taylor« – This duo, Taylor and his guitar, is best described as schizophrenic. Originally from Wiesbaden, this performer published his new album in September last year and won the 29th German Rock and Pop Award.

Of course, the Pride Show’s schedule is only temporary. Rehearsals started in January and surprises are still to be expected. The schedule is constantly updated and its final version will be presented in May on www.viennapride.at

Selbstverständlich ist das noch lange nicht das ganze Programm des Abends. Die Proben und Besprechungen für die Shows haben im Jänner begonnen und wir können noch jede Menge Überraschungen erwarten. Der definitive Ablauf wird ständig aktualisiert und kann ab Mai auf viennapride.at nachgelesen werden. Was kann man/frau sich also erwarten? Nach dem Paradenumzug am Ring und der politischen Kundgebung wird der Rathausplatz zu einem riesigen Dance Floor für das queere Wien und seine Besucher_innen. Also: Bring your friends! Oder noch besser: Bring your family!

participants and visitors. Everything was to be heard: from rock to pop, from classical to soul. Unfortunately, we had to interrupt the show due to rain. Hopefully this time the weather will smile on us. Again this year, the Regenbogenparade and the political talks will be followed by a spectacular party, the Pride Show, at the Rathausplatz. The Rathausplatz is at our disposition only once a year: that’s why we should really let it rock until we get kicked out!

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Watch out! »Vienna Pride Program Guide 2012«

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Das detaillierte Programm des Pride Village, die Stationen der Regenbogenparade und den Ablauf der Pride Show findest du in unserem Guide im praktischen Pocketformat – ab Mai zur freien Entnahme in queeren Lokalen und Einrichtungen.

Prid e Villa ge Re genb og en Prid e Show parade

12.–16. J

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June 12 th –16 th

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Find all details on the Pride Village program, the Rainbow Parade and the final line up for the Pride Show in our Program Guide – distributed at queer venues from the beginning of May till Vienna Pride. vienna

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re quisqui aut enis seque voluptatem nis esequia vid miliquaturio verum quibusc ipsume vel magnihit ant, que essit, sam voluptatis veles eaturisqui cusdand anisquam facea cusci venis consed quos rehenda pelibus, ut aut plignis iduciae. Vernate ctatibeatem quis sectium reris eostrum illutectori quas enis rem dunt a quiaspi endanitatis nonse dis dollate num el il eturiberatem veriae labo. Labo. Ipid ut haris nobis doluptam sit ra quist atia quuntiis molore volecep elesendis voluptat ad que plame omnihitae sum is imoluptatis nonsequatem qui to conest, volorro beribus dellatur? Qui nusamus dellaut eat lit repudiam ipisse qui apidera tectus, into maximolor aut optissitatum remperia quist, totatem porecuptate vendi occum quiam adi cum fugit provit estrum et autestrum volorioria dolupta sequos inverorro es sam, etur simodis sit abo. Nem faccus, tent qui rem. Oluptur magnam utate nam voloritio quis sanitat ex excepratium ulpa se volestia nonseque nonsent volor ab inum volorestecum in porit voluptatur alique por alibus asit est que porem eum eum volendae pore, ommoluptur sed qui occaborum re, officia dolorem facerfero omnit, voloreptia voluptius eius, te volor restemp oreheni voluptam dem esequi blabore perupta turibus inveni dolor rem et inum hillatempore nobitat officid ma quam et et reiusciet quas est il eum quibera eruntecea volora dolla doluptis exceperis aut vollam fugitas inus ipitior ibusdandae. Uptatia si dicae volore por ad que non re maxim dem nosapiet qui te exped ulliquo sanEnihit facercil et fugiam res di odi commolo rpossum qui quiaspis alis maio ipsunti usdantus aborunt pa doluptur, volorepro et, qui velende simosam, iumenis doluptam harciae consequis dem est aliquam, odis iunt, quam quo blacest, si utendeb itatiberciis nonseni miliquides dolorio doluptaspel mollati te et et eaquodi aliant estrunt as nonseri rem vent velest harum si as que doluptis unti rat aut dolum excepta doluptatem q uidus as ventis que landit, untibusciunt ut eium in nonsequ iaessin repero eossiminctis dolor ad et que et voloressimo te cuptur? Fugia et repellabo. Ratia que vel eosaero inctus. Essedit alit etureperro veliqua tionsed igendam quias et verum fugit que nest aut qui as intur? Quianienima perum facest re eliciis etur?Em quiatessi to ilignis debiti alis quiandu ntiorerum volore-

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Die Stadt gehört25 Dir.


Vom Wiener Flughafen Unterwegs in die Stadt in Wien Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Du vom Vienna Airport in die Innenstadt kommst:

CAT nach Wien Mitte (16 Minuten)

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Öffentliche Verkehrsmittel in Wien. Wien verfügt über ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch abgelegene Plätzchen sind somit leicht erreichbar. Von Freitag bis Sonntag und vor Feiertagen fährt die U-Bahn auch nachts – und das im 15-Minuten-Takt.

am Automaten Euro 9,–

r Stadtfü Der Wienebische Gäste schwulles

Bus ins Stadtzentrum (30 Minuten) ab Euro 7,–

S-Bahn S7 nach Wien Mitte/Wien Nord (25 Minuten)

Einzelfahrkarte: Euro 2,00 (Vorverkauf) bzw. Euro 2,20 (im Fahrzeug) 24-Stunden-Netzkarte Euro 6,70 48-Stunden-Netzkarte Euro 11,70 72-Stunden-Netzkarte Euro 14,50

Euro 3,60

Taxi (ca. 20 – 30 Minuten) ca. Euro 30 – 40,–

Auf nach Wien! © WienTourismus / Peter Rigaud

17.02.12

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Queer Guid

Hotel Packages

14:44

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roomz vienna, Budget Design Hotel www.roomz-vienna.com

Die wichtigsten Facts und Adressen Wien hat sich als Österreichs queeres Mekka etabliert: Ob der Life Ball, der Rosenball, das queere Filmfestival »identities« oder die Vienna Pride Week: Immer mehr schwul_les_trans Tourist_innen zieht es in die österreichische Hauptstadt. Folgend die wichtigsten Infos und Adressen für Euren Wien-Aufenthalt während der Pride Week im Überblick.

Anreise nach Wien

Special-Tipps

Im Herzen Europas. Österreich liegt zentral – kommst Du aus den Nachbarstaaten, bist Du in wenigen Stunden in Wien. In der folgenden Tabelle findest Du die praktischsten Anreisemöglichkeiten im Vergleich.

Flug Plane

Berlin

Bratislava

Budapest

Köln Cologne

München Munich

Prag Prague

Zürich Zurich

1 h 15 min

Kein Flug No flights

50 min ~alle/every 4h

1 h 30 min ~alle/every 3h

1h ~alle/every 2h

55 min ~alle/every 4h

1 h 15 min ~alle/every 2h

Zug Train

9 h 30 min

1 h 11min

2 h 30 min

8 h 30 min

4 h 15min

4 h 45 min

8h

Auto Car

7h 698km

50 min 80 km

2 h 15min 243 km

8h 919 km

4h 456 km

3 h 30 min 346 km

7h 763km

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Einzelzimmer (inkl. Frühstück) 2 Nächte um Euro 239,– (Euro 119,– pro weiterer Nacht) Doppelbett – für den Fall der Fälle Doppelzimmer (inkl. Frühstück) 2 Nächte um Euro 309,– (Euro 144,– pro weiterer Nacht) mit Sekt am Zimmer Das roomz Hotel liegt 2 Minuten von der U3 entfernt – in 10 Minuten am Stephansplatz. Infos und Buchungen (mit Kennwort »Vienna Pride«) unter: reservations@roomz-vienna.com

Vienna Gay Guide. Der handliche Faltplan für eine perfekte Orientierung im queeren Wien erscheint bereits seit 1996 und erfreut sich auch unter den Einheimischen größter Beliebtheit. Den Vienna Gay Guide gibt es zur kostenlosen Entnahme im Pride Village, in über 300 Wiener Hotels sowie in allen Szenelokalen und -shops. Unter www.gaynet.at/guides ist © Pink Marketing auch eine (kostenlose!) Bestellung möglich. Schwul-lesbische Stadtführungen. »Qwien«, das Wiener Zentrum für schwul-lesbische Kultur und Geschichte, bietet in regelmäßigen Abständen schwul-lesbische Stadtführungen an. Die spannende Reise in die Vergangenheit führt zu den wichtigsten historischen (und queeren) Plätzen der Stadt. Nicht verpassen! Mehr Infos unter: www.qwien.at.

Wien à la Carte. Mit der Vorteilskarte Wien-Karte entdeckst Du 72 Stunden lang die Stadt mit U-Bahn, Bus oder Tram und erhältst über 210 Ermäßigungen in Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants, beim Shopping und beim Heurigen. Kaufe die Wien-Karte in der Tourist-Info Wien, in Deinem Hotel und bei den Verkaufsstellen der Wiener Linien. Um nur Euro 19,90!

Die wichtigsten Adressen Wien-Hotels & Info Tägl. 9–19:00 Uhr Tel.: +43 (0)1 24 555 Fax: +43 (0)1 24 555-666 E-Mail: info@wien.info Tourist-Info Wien Albertinaplatz / Maysedergasse, tägl. 9–19:00 Uhr Flughafen Schwechat, Ankunftshalle, tägl. 6–23:00 Uhr Tipp: Im Pride Village wird es auch eine Touristen-Informationsstelle geben! Kommen und informieren, was in Wien up-to-date ist!

Notrufnummern in Österreich Feuerwehr ...........................122 Polizei ..................................133 Rettung/Notarzt ..................144 Euro-Notruf (Polizei) ............112

Die wichtigsten Facts im Netz www.viennapride.at Hier findest Du alle aktuellen Infos zur Vienna Pride Week 2012 www.wien.info/schwullesbisch Die Wiener Szene im Web mit SzeneInfos, Veranstaltungsdatenbank, Online-Buchung von (gay-friendly) Hotels und Sightseeing. Die Homepage gibt es in 10 Sprachen. www.facebook.com/ GayCityWien www.facebook.com/ GayfriendlyVienna Die Facebook-Seiten von WienTourismus (deutsch und englisch). Hier erfährst Du alle neuesten Infos als erstes!

Tipps für Besucher Alle Infos und Links findest du auch online unter: www.viennapride.at/touristen

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de Queer Gui e for City Guid ors The Vienna Lesbian Visit Gay and

Vienna Calling! Vienna has established itself Austria‘s queer Mecca. The Life Ball, the queer film festival »identities« and of course Vienna Pride: more and more LGBT-tourists are drawn towards Austria‘s capital. Here you can find the most important information and addresses to make your stay in Vienna during the Pride Week easier. 17.02.12

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Journey to Vienna. The heart of Europe. Austria is situated right in the middle of Europe – if you arrive from one of the neighboring countries, you only have to travel for a couple of hours. In the chart above (at the beginning of the article) you can find the most practical travel-possibilities. 14:43

From the airport to the city. There are various ways of traveling from the airport to the city:

Hotel Packages roomz vienna, Budget Design Hotel www.roomz-vienna.com Single room (breakfast included) 2 nights Euro 239,– (Euro 119,– further night) double bed – just in case you need one Double room (breakfast included) 2 nights Euro 309,– (Euro 144,– further night) sparkling wine included The roomz hotel is 2 minutes walk from subway line U3 – which takes you to the city center Stephansplatz in 10 minutes. For more information and reservation write us a mail (»Vienna Pride«) to: reservations@roomz-vienna.com

CAT to Wien Mitte (16 minutes) Euro 9,– Bus to City Center (30 minutes) starts at Euro 7,– City Railway S7to Wien Mitte or Wien Nord (25 minutes) Euro 3,60 Taxi(20-30 minutes) about Euro 30–40,–

Out and about in Vienna. Public Transportation in Vienna. Vienna has one of the most developed public transport systems in Europe – even remote destinations can easily be reached. Friday nights, Saturday nights and at nights before holidays the subways run every 15 minutes. Single Tip Ticket: Euro 2,00 (at the ticket office/ticket machines), Euro 2,20 (at the means of transportation) 24hour-Ticket Euro 6,70 48hour-Ticket Euro 11,70 72hour-Ticket Euro 14,50 Vienna à la carte. This discount card allows you to travel around Vienna for 72 hours on the underground, bus or tram, and gives you a discount on more than 210 sights, cafés and restaurants, shops and wine taverns. Purchase the Vienna Card from the Tourist Info Vienna, at your hotel or at the ticket offices of the Vienna Transport Authority. The price is just Euro 19,90!

The most important addresses Vienna Hotels & Info Daily 9:00 am to 7:00 pm Phone: +43(0)1 24 555 Fax: +43(0)1 24 555-666 E-Mail: info@vienna.info Tourist Info Vienna Albertinaplatz/Maysedergasse: daily 9:00 am to 7:00 pm Vienna Airport, arrival hall: daily 6:00 am to 11:00 pm There will also be a Tourist Information at the Pride Village.

© Wiener Linien, Jänner 2012

The most important facts online www.viennapride.at all current info for Vienna Pride 2012 www.vienna.info/gay The online platform of the Vienna Tourist Board with event planner, online booking of LGBT-friendly hotels and sightseeing packages. Special Tips Vienna Gay Guide. The practical city map that offers you the perfect orientation for the queer Vienna has been on the market since 1996 and is very popular even amongst the locals. The Vienna Gay Guide is for free (!) and can be found in the Pride Village, in over 300 Viennese Hotels and all LGBTbars and shops. You can also order it free of charge at www.gaynet.at/guides. LGBT-City Tours. »Qwien«, the Viennese center for LGBTculture and history, offers LGBT-focused city tours. The fascinating journey into the past takes you to the most important historical queer places of the city. Don’t miss it. More information via www.qwien.at

www.facebook.com/GayfriendlyVienna The LGBT-Facebook page of the Vienna Tourist Board. Join and get all the current news!

Emergency-Numbers in Vienna Fire fighters ........................................ 122 Police ................................................. 133 Emergency Ambulance ....................... 144 European Emergency Line .................. 112

Online Tourist Info Find all the information and links for visitors online: www.viennapride.at/tourists

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DV5. AT

© WienTourismus / Peter Rigaud

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Gesundheitsstraße 2012 Arthur Schoppenhauer

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Gier nach dem ultimativen Kick birgt allerdings Risiken, die LGBTs leider wenig bewusst sind. Denn die Chance mit einer sexuell übertragenen Infektion in Kontakt zu kommen steigt nämlich mit jedem neuen Sexualpartner. Demnach müssen sich sowohl Medizin, als auch Prävention der Situation anpassen und spezielle Konzepte für diese Gruppe entwickeln.

Nicht erst seit dem LifeBall sind Lesben, Schwule und Tansgenderpersonen auch in der österreichischen Öffentlichkeit für ihr »Wohl(er)gehen lassen« im Sinne von Lebensfreude und ihren Lebensstils bekannt und von großen Bevölkerungskreisen bewundert. Bei aller gebotenen Toleranz verschwimmt die Grenze zum Exzess aber sehr leicht, betrachtet man z. B. den Gebrauch von Rausch- und Suchtmitteln – wie auch kürzlich eine britische Studie über Drogenkonsum bei Schwulen wieder aufzeigte. Ebenso beim Sexualverhalten lässt sich dies recht klar erkennen: Unter Männern, die Sex mit Männern haben, stellt ein häufiger Partnerwechsel eher die Alltagssituation als die Ausnahme dar. Diese manchmal ausufernde

In der Allgemeinheit, als auch unter LGBTs selbst besteht eine gewisse Unwissenheit für deren spezielle Gesundheitsbedürfnisse, die sich in vielen Punkten klar von jenen der heterosexuellen Bevölkerung unterscheiden. Um auf die Problematik hinzuweisen veranstaltet der CSD Vienna am 13. 06. 2012 im Rahmen des Pride Village eine Gesundheitsstraße, die in Kooperation mit einer großen Anzahl von Profis aus Medizin bzw. dem Sozialbereich durchgeführt wird. Die Veranstaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine einfach zugängliche Informations- und Kontaktplattform für die LesBiSchwule und Transgendercommunity betreffend aller drei

Der vielseitige Einsatz von HIV-Medikamenten

barer Viruslast, kann HIV im Regelfall sexuell nicht weitergeben.

Seit Einführung der HIV-Kombinationstherapie sterben in Österreich nur mehr wenige Menschen an AIDS. Der richtige und frühe Einsatz von HIV-Medikamenten könnte auch die Mehrzahl dieser Todesfälle verhindern. Die HIV-Infektion ist 2012 zu einer chronischen Erkrankung geworden, vergleichbar mit Diabetes. An den Folgen von Diabetes sterben mehr Menschen, als an den Folgen von HIV. An der Reduktion der therapiebedingten Nebenwirkungen wurde in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet. Ein HIV behandelter Mensch, frei von sexuell übertragbaren Erkrankungen und mit nicht nachweis-

Oberste Priorität muss die Infektionsverhinderung bleiben. Da helfen Kondomgebrauch und eine vierwöchige HIV-Therapie nach Kontakt mit infektiösem Material (PEP, sinnvoll bis 72 Stunden nach dem Ereignis) oder die erfolgreich getestete PrAEexpositionsprophylaxe für nichtHIV infizierte Menschen. Die tägliche Einnahme einer HIV Tablette, die zwei Substanzen enthaelt, konnte die Neuinfektionen signifikant senken. Je genauer die Einnahme, umso höher wird dieser Schutz. 2012 werden HIV-Medikamente für HIV+ und HIV- Menschen eingesetzt.

Dimensionen der Gesundheit zu sein. Neben einem ausgiebigen Vortragsprogramm im Veranstaltungszelt stehen Spezialist_innen mit ihrer LGBT-Erfahrung auf den jeweiligen Spezialgebieten im persönlichen Gespräch Rede und geben Antwort auf Fragen zu diversen Themenkomplexen. Bei Informationsständen unterschiedlichster Institutionen kann man barrierefrei deren Angebote kennenlernen und – wenn erwünscht – auch Kontakte knüpfen. Nachfolgend stellen die teilnehmenden Spezialist_innen einzelne Aspekte vor, die im Rahmen der Gesundheitsstraße vorkommen werden.

tration) von Kohlenmonoxid und mehrerer kanzerogener Stoffe überschritten werden: wäre es eine Fabrik, müsste sie schließen. Nicht in Umgebung anderer zu rauchen ist somit eine der wichtigsten Rücksichtsmaßnahmen überhaupt.

Rauchen in geschlossenen Räumen erhöht die Schadstoffbelastung derart, dass die MAK (maximale Arbeitsplatzkonzen-

Transgender & More

Das detaillierte Vortragsprogramm ist ab Mai 2012 auf der Homepage von Vienna Pride – www.viennapride.at – verfügbar. Der Vienna Pride Guide im Pocketformat wird in der Wiener Lokalszene knapp vor der Vienna Pride aufgelegt und im Rahmen der Vienna Pride verteilt werden – auch darin wird das komplette Programm in allen Details gelistet.

Dr. Christian Zagler II. Interne Lungenabteilung Pavillon Wienerwald, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien HIV Immunambulanz: Telefon 01-91060-42710, Mo – Fr 8 – 13 Uhr, Notfälle jederzeit

Freiheit von der Zigarette Nicht zu Rauchen ist das Beste, was man tun kann, um sich gesund, frisch und attraktiv zu halten. Rauchen erhöht nicht nur das Risiko von Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch von verschiedenen Infektionserkrankungen und beschleunigt das biologische Altern deutlich.

Die Lebensrealitäten von TransGenderPersonen in Österreich sind auch im 3. Jahrtausend noch immer alles andere als rosig. Viele verdrängen ihre wahre Identität aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung. Unsere Gesellschaft gibt sich bezüglich der Vielfalt von Lebensweisen liberal und offen. Die Alltagserfahrungen zeigen jedoch, dass es noch immer viele Menschen mit massiven Vorurteilen und Zerrbildern gibt, es

© Kollektiv Fischka/fischka.com

Gesundheit wird langläufig als das Abhandensein einer Erkrankung definiert. Im weiteren Sinne steht Gesundheit aber für eine multidimensionale Form des Wohlergehens. Dies betrifft also neben dem rein Körperlichen, auch das Soziale und – zu einem oftmals weit unterschätzten Anteil – die Seele.

oder eine Immunsystem modulierende Creme (Aldara®) gut behandelbar, bedürfen die Krebsvorstufen einer hochspezialisierten Diagnostik und großer Erfahrung in der Behandlung. Für die Therapie von Einrissen der Analhaut (=Analfissur) steht seit neuestem neben Schließmuskel erweichenden Salben auch Botox® zur Verfügung. Der Vorteil dieser aus der ästhetisch-kosmetischen Medizin bekannten, leider relativ teuren Therapie besteht in der einmaligen Anwendung bei einer etwa halbjährigen Wirksamkeit.

Gezielt angegangen und mit der richtigen Motivation ist Rauchstopp gar nicht so schwer. Gesund, frisch und attraktiv zu sein und zu bleiben liegt in den eigenen Händen …

Dr. Andreas Salat, Koloproktologe/coloproctology

© Helmut Brath

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit

Durch eine sexuell übertragene Infektion mit dem humanen Papilloma Virus (HPV) entstehen einerseits lästige, wiederkehrende Feigwarzen (=Kondylome). Andererseits verursacht HPV Krebsvorstufen und auch den Krebs des Analbereiches, der unter Männern, die Sex mit Männern haben, häufig auftritt. Besonders dramatisch stellt sich dieses Problem für abwehrgeschwächte Menschen dar, wie auch im Rahmen der HIV-Infektion. Sind die unproblematischen Genitalwarzen mit einer Salbe aus Grünteeextrakt (Veregen®)

© Jansenberger Fotografie

Alles für den Arsch

Dr. Helmut Brath, Internist/internal medicine

daher nicht einfach ist, jenseits der gängigen Geschlechtermodelle zu leben. Vor allem für junge Menschen, die sich nicht den gängigen Geschlechtermodellen zuordnen können oder wollen, stellt die anhaltende Tabuisierung dieses Themas ein großes Problem dar. Die psychotherapeutische Gruppe YOUNG*TRANS für 15- bis 25-jährige transident empfindende Menschen und die Selbsthilfegruppe TRANS*FAMILY für alle Interessierten (im sozialen Umfeld von transident empfindenden Menschen)

bieten Raum und Möglichkeit für gemeinsamen Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

tät und Ökonomie. Wir sehen es als eine unserer zentralen Aufgaben Heteronormativität und Homophobie in der Organisation aufzuzeigen, zu kritisieren und die Sensibilität dafür zu erhöhen. Das Klima in der roten Jugendorganisation ist traditionsgemäß sehr heteronormativ. Es gibt wenig geoutete Mitglieder. Mittlerweile hat die Thematik einen höheren Stellenwert in der politischen Arbeit, beispielsweise halten wir regelmäßig Workshops auf den landesweiten Seminaren und Themenabende in Bezirksgruppen.

Unsere Kampagne Ergebnis eines Arbeitsgruppentreffens, an dem vor allem viele Junge teilgenommen haben, ist die Kampagne „Wann hast du dich als hetero geoutet?“. Mit Sprüchen wie »Warst du schon in einer Heterobar?«, »Wie lang verheimlichst du schon, dass du hetero bist?« und »Wann hast du dich als hetero geoutet?« auf vier verschiedenen Postkarten, stellen wir die heteronormative Denkweise von Menschen auf die Probe. Wir verteilen die Karten beim Fortgehen in der Szene und jedem anderen beliebigen Ort.

Beratungsstelle COURAGE/ counceling center

LGBT in der Sozialistischen Jugend Bakri (26) und Vivian (20) leiten gemeinsam die LGBT-Arbeitsgruppe in der Sozialistischen Jugend Wien (SJW). Der Themenbereich queer politics und LGBT ist ein junges Arbeitsfeld in der Sozialistischen Jugend Wien. Die Arbeitsgruppe ist ein offenes queer Netzwerk für Aktivist_innen der SJW und Interessierte. Inhaltlich beschäftigen wir uns mit den Themen Geschichte der Bewegung, Homo- und Transphobie, strukturelle Diskriminierung und aktuelle Debatten rund um Queer Politics, Intersektionali-

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Vienna Pride Selbstverständlich hat die Sozialistische Jugend Wien gemeinsam mit der SoHo an der Regenbogenparade teilgenommen und einige Wagen gestellt. Unser Ziel wird es für heuer sein einen ordentlichen Truck zu organisieren, damit es noch mehr Spaß macht. Bratislava Pride Solidarität in der LGBT-Bewegung ist uns wichtig. Deshalb haben wir an der Bratis-

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lava Pride teilgenommen, um unsere Mitstreiter_innen für mehr Toleranz und Akzeptanz zu unterstützen. More to come Es sind Straßeninterviews, eine Diskussionsveranstaltung und natürlich Party machen geplant. Für weitere Infos, schick uns ein Mail an jugend@soho.at.

Bakri und Vivian, LGBT-Arbeitsgruppe der SJ

Wir freuen uns auf dich.

LGBT-Health LGBTs share special needs in healthcare, quite distinct from a heterosexual population. On one hand, we have to focus on physical problems. On the other hand, psychological and social problems are frequent. These three dimensions of health are still underrepresented in the awareness of healthcare providers, as well as of LGBTs. During Pride Village a special health care event will take place on June 13th entitled “Gesundheitsstraße”. It is a platform for information and where specialists can be contacted. Apart from a program of comprehensive oral presentations, different institutions will be providing information on their offers. You will find all details at www.viennapride.at and in the »Vienna Pride Guide« – distributed shortly before and during Vienna Pride. Modern Use of HIV Treatment Due to highly-active antiretroviral treatment – started early and correct – mortality of HIV-infected patients has dramatically decreased. During last years improvements have been achieved concerning adverse effects of treatment. Nowadays we talk about HIV-infection as chronic disease like diabetes, of which more people die than because of HIV. Prevention of HIVinfection is our primary goal, including condom use and HAART for HIV-positive, as well as HIV-negative people. For example post exposure prophylaxis (PEP) following a risky contact or pre-exposure prophylaxis (PrEP) before a sexual contact proofed effectiveness in preventing HIV transmission. Check Your Ass In many cases anogenital warts, which are caused by the sexually transmitted human papilloma, virus (HPV) can be successfully treated with topical creams. However, if coexisting immunodeficiency (even HIV-related) is the case, precancerous and malignant lesions may occur. Then, sophisticated diagnostics and experience in treatment are necessary. Botox, well known from aesthetic or cosmetic dermatology, has been introduced for anal fissures, which may result from trauma during receptive anal intercourse or due to constipation.

Mit freundlicher Unterstützung der Marienapotheke Schmalzhofgasse 1, 1060 Wien www.marienapo-red-ribbon.at und Abbott

Going Smokefree Not smoking is the best you can do if you want to stay healthy, fresh and attractive. Smoking increases the risk for various diseases and biologic aging. Smoking in closed rooms increases the concentration of toxic products in the air: a factory would not meet health standards and would have to close down. With the right motivation quitting smoking isn’t hard at all. It’s up to you. Transgender & More Even in the 21st century the life situation of transgender people in Austria still is anything but rosy. Many reject their true identity for the fear of social exclusion and discrimination although society likes to present itself as liberal and open. The psychotherapeutic groups YOUNG*TRANS and TRANS*FAMILY provide space and possibilities for the exchange of ideas and experiences. LGBT and Socialist Youth Bakri (26) and Vivian (20) manage the LGBT workgroup of the Socialist Youth Vienna. Their main fields of interest are the history of the LGBT movement, homo- and transphobia, structural discrimination and debating queer politics, intersectionality and economics. They show their solidarity with partner organizations against homophobia by taking part at Bratislava Pride. At Vienna Pride they will contribute to the parade by organizing a truck and sensitize people with interviews and a discussion event at the Pride Village. And, last but not least, partying.

Headline2 Enihilique re venienis por sit ut aut quisciu ntiunt, tes aut volupta tiatem. Seque et eaturempos eicture stiorep eritae volor ma voloristrum ima nonsequam del moluptur? Lit asi dollend issimod quaeptis sit planditio temperum veliquibus dolum iur? Imilitatem re dolum facerum hicidis assuntur audaecte omnissimint lit exeritius acearum audia qui utem et eum consequam ea iuscia volupta volupta quis aut estiori odisint aut mi, omnisquam et mo del ipis eturesequae sitem fugia voloris aut omnimet faccull aborum, sae non estisquod moles dollupt aestia nulparibus soluptaturi que es eatessima sita commod quos aut volorem olendus exerrum anis eturio debitat iorepratium la sim nihictur moluptatio. Leni sequisc impedio ipitatum nit veliscipsus aut ressinctor re voluptatiat liquiae volorem is doluptam, ut ipiendi ciatur ate consed endant. Osam ipsamenias magniet et que lisquam volupid milis volore et harum fugia nimil et in nonse volupta temoles tibusti dus. Ic temolessim naturent millest qui omnis eatur, tem et quidite et laboreh enducia ectati ut quae eos ut est hil min reperum qui aliquia cum, nus re, tecaboribero magnihi cimaximus quo cusam, et aut auta dit ut eos recatquo consequam faceate mporeriberis molor as et arcil ium si odis de nusa parchil iusa prae sit velitissit ipsum et voloria ex et endit rae eum ius. Cipicid eicatempost peraturent res dolupid qui dolorecum voluptati occae volupta porehendes dolupturis aboreic iumqui te desto ipsa plabore cusda cusam aut aribus et, conet odi dolorion reperat autem que volo id eum, tem etur, te consectur, nectioss. Lanimus enimus voloriatem fugitis prepuda ectaquam anis erovit que nus am si utesed unt exceperum eatquatur aut volumet que odi ut alicimet as et et quiatem porunt, ut lis volut voluptatium is quid quis ma a ipiet que porem ipiciunt qui con et doluptae laborio. Harum invendi pient. Acium invelis volor sunte repudit et, quianda ndignis tinctatis que pedicim agnam, aut volorercit harissum reium reptatum qui nim vitis eruptate et volut verum ape doluptia num excest dolorae num fugia illupis peditatur sam untiste si corum solupta tatquamet excest, nis derio que minullia sunt dolorerunt ipsam, id eos excescimi, ideni aut a voluptur simendiam alit lam vendit, sincilique net dolorerum fugia sam rem sequis quatur arunt. Es deratem etur sanduciet re desciatiis cus eum aces nust ut odi dolore susdandes nempori busdae evella volo in peritat ectore sa vernatur si ommodit, toremquae sit evenitae asped mi, aut eate nonse cum haris reiur aliquibus, sunt dusantiunt esedignis sae re quisqui aut enis seque voluptatem nis esequia vid miliquaturio verum quibusc ipsume vel magnihit aut a senducia est ut parum andaeriorio. Nem lantis etus aut verorio blam int eatus sitisitio. Ut quo berferum, suntempos arum eve-

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supported by Marienapotheke and Abbot 32

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Leben im Alter

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© SoHo Wien

Allein, zu zweit, verpartnert oder ohne Verpartnerung von Nick Allen Wir sind eine starke Gruppe in der Gesellschaft! Wir haben Rechte! Was stellen wir uns als Lesben, Schwule, Transgender ab 50+ wirklich vor? Mit zunehmendem Alter verändern sich auch unsere Bedürfnisse und unsere Vorstellungen. Dank der gestiegenen Lebenserwartung ist die Chance auf ein langes Leben noch nie so hoch gewesen. Umso größer ist daher der Wunsch in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Wie sieht mein Einkommen, meine Pension einmal aus? Kann ich mir denn meine liebgewordene Wohnung noch leisten? Zwar gibt es etwa in Wien bereits jetzt die Möglichkeit sich bei den Wiener Pensionistenwohnhäusern auch als lesbisches oder schwules Paar anzumelden. Ansatzweise gibt es einige Projekte und Vorhaben in vielen Bereichen. Trotzdem

gibt es noch viel zu tun. Und: Keinem ist geholfen, wenn es zwar Angebote und gute Vorschläge gibt, die sich nur keiner leisten kann. Viele, die in die wohlverdiente Pension gehen, setzen sich nicht wirklich zur Ruhe. Viele nutzen Freizeitangebote, einige widmen sich der ehrenamtlichen Arbeit in den verschiedensten Vereinen. Trotzdem kann es passieren, dass wir krank und pflegebedürftig werden. Fragen die sich auch für die LGBTI-Community stellen. Sehr persönliche, ja intime Fragen und Probleme treten hier wie-

Senior Living Alone, Together, With or Without Civil Partnership We present a strong segment within society! We have rights! What do we as 50+ lesbians, gays, transgender people really want? With old age our needs and outlooks change. Thanks to increased life expectancy chances for a long life have never been this high. Hence, the longing for living in an own home has become even higher. What will my income, my pension be? Will I still be able to afford my apartment? Lesbian and gay couples have the possibility to register with the Vienna Old Age Homes. Several new projects and initiatives have been appearing in many segments. However, there is still a lot to be done. And: It does not help anybody if what is offered is not affordable.

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der in den Vordergrund. Auch zu diesem Punkt wird es wichtig sein, Antworten zu finden. Und es wird weiter wichtig sein darüber zu diskutieren, was wir tun müssen, damit sich ältere Lesben, Schwule, Transgender nicht aus der eigenen Community ausgeschlossen fühlen. Wir in der SoHo diskutieren in einer eigenen Arbeitsgruppe mögliche Maßnahmen, Ziele und Konzepte. Kontaktiert mich bei Fragen und Anregungen! Ich freue mich drauf! nick.allen@soho.or.at – Nick Allen – SoHo-SeniorInnensprecher.

Entering retirement does not mean retiring from life. Many take advantage of leisure opportunities, some dedicate themselves to voluntary activities in various organizations. Still, we can always become ill and be in need of assistance. These topics also matter to the LGBTI community. Personal and even intimate questions and problems arise. Answers and solutions will be necessary in the future. Also, it is of major importance that the discussion on how to avoid the exclusion of older lesbians, gays and transgender people from their own community be kept alive. We have created our own workgroup in SoHo which discusses possible measures, goals, and ideas. I will be happy if you contact me with your questions and suggestions! nick.allen@soho.or.at – Nick Allen – referee for senior citizens of SoHo.

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Recht haben

The Right to Assert One’s Rights

The introduction of the Equal Treatment Act and the creation of the Registered Partnership have improved the legal situation of gays, lesbians, and transgender people in the working world. However, having rights does not automatically mean that rules will be obeyed. Still many gays, lesbians, and transgender people are confronted with problems and prejudices in their workplace – sometimes even with rejection or open homophobia respectively transphobia.

von Manfred Wolf Rechte zu haben bedeutet aber noch nicht, dass es im Alltagsleben am Arbeitsplatz auch mit rechten Dingen zugeht. Mit der Einführung des Gleichbehandlungsgesetzes und der Schaffung der eingetragenen Partnerschaft hat sich die Rechtsstellung von von Schwulen, Lesben und Transgenderpersonen in der Arbeitswelt deutlich verbessert. Rechte zu haben bedeutet aber noch nicht, dass es im Alltagsleben am Arbeitsplatz auch mit rechten Dingen zugeht. Nach wie vor haben nicht wenige Schwule, Lesben und Transgenderpersonen am Arbeitsplatz Probleme und sind mit Vorurteilen, manchmal auch mit Ablehnung oder offener Homophobie bzw. Transphobie konfrontiert – das ist die eine Seite. Die andere Seite zeigt aber auch, dass es auch am Arbeitsplatz respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Schwulen, Lesben und Transgenderpersonen gibt. Und es gibt auch Verbündete wenn es darum geht Rechte einzufordern und durchzusetzen. Out oder nicht out? Diese Frage muss jede/jeder für sich selbst entscheiden. Viele LGBTI Personen, die am Arbeitsplatz geoutet sind, berichten, dass sie sich seitdem leichter tun, andere wiederum haben keine guten Erfahrungen gemacht. Am Arbeitsplatz ist es deswegen auch schwierig, weil es nicht nur relativ enge soziale Bindungen gibt (KollegInnen), sondern weil der Job ja die Existenzgrundlage darstellt. Dennoch hat es seine Vorteile, wenn mann/frau nicht ständig eine Fassade aufrecht erhalten muss, das kostet doch ziemlich Energie. Unangenehm wird’s nur, wenn’s dann doch rauskommt und das in einer unkontrollierten und nicht gestaltbaren Form. Aber wie gesagt, da gibt es kein Patentrezept. Was es allerdings gibt, sind Schutzbestimmungen im Gleichbehandlungsgesetz wenn es zu Diskriminierungen oder sexueller Belästigung kommt. Dies gilt sowohl für direkte als auch indirekte Formen der Diskriminierung. Dies gilt für die

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This is one part of the story. However, also a respectful and appreciative treatment of gays, lesbians, and transgender people at the workplace does exist. And also allies are found when the assertion of and the fight for rights become necessary. Whether a person chooses to come out at work is a personal decision. It does make life easier of course. As long as this is something the individual can control on her or his own. It is more difficult since one’s job secures the material basis for existence. A one-size-fits-all-solution for everybody does not exist.

© SoHo Wien

Begründung eines Arbeitsverhältnisses ebenso wie auch für Ansprüche während des Dienstverhältnisses und auch für die Beendigung von Arbeitsverhältnissen. Es ist natürlich auch nicht immer leicht, das vage Gefühl, dass da etwas Diskriminierendes abläuft zu einem handfesten Beweis von bestehender Diskriminierung »auszubauen«. Meist laufen die Sachen verdeckt, am Betroffenen vorbei und sind Zusammenhänge nicht zu durchschauen oder nicht offensichtlich. Dennoch muss Diskriminierung vor Gericht oder Gleichbehandlungskommission glaubhaft gemacht werden. Da hat es sich in der Praxis als gut erwiesen, ein kleines Tagebuch zu führen, wo bestimmte, eigenartige Vorgänge einfach festgehalten werden. Erst durch die Zusammenschau über einen längeren Zeitpunkt kann ein »roter Faden« herausgelesen werden, der diskriminierendes Verhalten des Umfeldes sichtbar macht. Mit der Einführung des EPG gab es weitere Verbesserungen des Arbeitsrechtes, zumindest was die gesetzlichen Bestimmungen angeht. Die Gewerkschaften arbeiten im Rahmen ihrer Kollektivvertragsverhandlungen daran, das EPG auch auf dieser wichtigen Rechtsebene zu verankern. Dies gilt für Freistellungsansprüche ebenso wie für Familien- und freiwillige Sozialleistungen. In etlichen Kollektivverträgen konnten die entsprechenden Regelungen bereits vereinbart werden, in anderen Bereichen laufen die

Verhandlungen. Hunderte Kollektivverträge müssen durch Verhandlungen entsprechend angepasst werden. Interessant ist auch, dass trotz klarer rechtlicher Bestimmungen nicht alle Arbeitgeber derartige Vereinbarungen als Anpassung sehen, sondern über die Gleichstellung verhandeln wollen.

What does exist are protective regulations in the Equal Treatment Act concerning discriminations and sexual

§§§

§

harassment. And these regulations also apply to the establishment of employment as well as to entitlements during and the termination of employment. Of course it isn’t always easy to actually prove and illustrate factual discrimination. Discrimination very often is hidden and remains invisible. Still discrimination has to be credibly demonstrated before court or a equal treatment commission. The Registered Partnership Law has improved employment law regulations. Many collective agreements have already been adapted to the new situation. However, negotiations between work givers and unions are still underway. Unions, works councils, and chambers of labor are responsible for representing LGBTI persons before court and other bodies. However, this presents a challenge due to the new and unexplored field and still lacking judicature. Rights depend on people being informed and on people pursuing their rights at work and in everyday life. Unions and chambers of labor offer information, counseling, and legal protection. The social-democratic unionist group is a reliable partner for gays, lesbians, transgender and intersex people where the assertion of rights in the workplace is concerned. – Manfred Wolf – Deputy State Chairman SoHo Vienna

Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen

www.fsg.at

Die Vertretung von LGBTI Personen gegenüber dem Arbeitgeber und vor Gleichbehandlungskommission und Arbeitsgerichten ist eine Aufgabe der BetriebsrätInnen, Gewerkschaften und der Arbeiterkammern. Sie ist allerdings aufgrund der spezifischen Interessen- und Konfliktlagen auch Neuland, soviel steht fest. Auch sind die rechtlichen Bestimmungen relativ »jung« und es gibt noch wenig Judikatur, die als Orientierung dienen kann.

FAIR. SOZIAL. GERECHT.

Recht lebt nicht davon, dass es niedergeschrieben wird, sondern dass die Menschen darüber informiert sind und dieses Recht im Alltag am Arbeitsplatz durchgesetzt wird. Gewerkschaften und Arbeiterkammern bieten dafür Information, Beratung und Rechtschutz an, wenn es am Arbeitsplatz unfair abläuft. Die Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sind zuverlässige Partner für Schwule, Lesben, Transgender- und Intersexuelle Personen, wenn es darum geht die Rechte am Arbeitsplatz auszubauen und durchzusetzen. – Manfred Wolf ist stellvertretender Landesvorsitzender der SoHo-Wien.

Sie wollen mehr?

› › › › ›

mehr Chancengleichheit mehr Aus- und Weiterbildung mehr Mitbestimmung mehr Vielfalt in Unternehmen mehr soziale Sicherheit

› › › › ›

mehr Gerechtigkeit im Steuersystem mehr Gesundheitsvorsorge mehr Pflege und Betreuung mehr Umweltschutz mehr Wohlstand

Gemeinsam schaffen wir mehr!

Foto: waldhaeusl.com

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Over the rainbow Diversity Management in Unternehmen Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir am Arbeitsplatz, mit Kolleg_innen, die wir uns nicht ausgesucht haben und mit denen wir uns mehr oder weniger gut verstehen. Immer wieder kommt das Gespräch auch auf private Dinge, ebenso reizen Firmenfeiern zum Nachfragen nach dem privaten Umfeld oder einer Partnerschaft. Diversity Management bezweckt, dass Mitarbeiter_innen in all ihrer sozialen Vielfalt (Geschlecht, ethnische Ab­ stammung, sexuelle Orientierung, Behinderung, Alter und Religion) nicht nur wahrgenommen und toleriert werden,

sondern ihnen darüber hinaus eine besondere Wertschätzung entgegengebracht wird. Regenbogengruppen tragen dazu bei, unser oftmals verstecktes (Über-) Leben im Arbeitsumfeld ein wenig zu erleichtern. Wir haben IBM, die

Bank Austria (BA) und die Medizinische Universität Wien (MUW) zum Thema Diversity Management und ihren Regenbogengruppen befragt.

Die Bank Austria als Mitglied der Unicredit bekennt sich zu einem Miteinander in Vielfalt unabhängig von Alter, Gesundheitszustand, sexueller Orientierung, Herkunft und Geschlecht. Im Rahmen eines gezielten Diversity Managements werden in der Bank Austria die unterschiedlichsten Bedürfnisse

Diversity Management wird als Selbstverpflichtung der MedUni Wien verstanden. Die MedUni Wien will ein Umfeld schaffen, in dem alle Mitarbeiter_innen und Student_innen ihre Individualität und ihr uneingeschränktes Potenzial in die Arbeit einbringen und sich als Teil des Teams fühlen können.

der MitarbeiterInnen und KundInnen berücksichtigt und die Diversität ganz bewusst als Unternehmensvorteil gesehen. Im Frühjahr 2011 wurde in der Bank Austria eine Rainbow Gruppe gegründet, der sich mittlerweile rund 35 MitarbeiterInnen unterschiedlichster sexueller Orientierungen angeschlossen haben. Die Rainbow Gruppe stellt eine Plattform

Um homo-/bi-/transsexuellen Mitarbeiter_innen die Möglichkeit zur Vernetzung zu bieten, wurde die Regenbogengruppe eingerichtet, deren Treffen regelmäßig stattfinden. Wir streben eine integrative und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gesamten universitären Umfeld an, um queere Themen vermehrt auch in Unipolitik, Forschung und Lehre

Over the Rainbow We spend a major part of our lifetime at our workplace, with colleagues we didn’t choose, some of which we like more and some less. Every now and then, the discussion will jump to more personal topics and sometimes during company parties colleagues are tempted to ask personal questions or questions regarding your private life.

IBM – For IBM diversity is a significant company principle. In practice, it means to create a working environment in which all coworkers can contribute and develop optimally and independently from age, gender, disability, cultural background or sexual orientation.

enparade IBM bei der Regenbog

2010

IBM Diversity ist für die IBM ein sehr bedeutsamer Unternehmensgrundsatz. Das heißt konkret, Arbeitsbedingungen zu schaffen, in denen sich alle MitarbeiterInnen optimal einbringen und entfalten können, unabhängig von Alter, Geschlecht, einer möglichen Behinderung, der kulturellen Herkunft oder auch der sexuellen Orientierung. Seit einigen Jahren gibt es ein eigenes firmeninternes Netzwerk EAGLE (Employee

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enball 2012 Gruppe beim Regenbog Bank Austria Rainbow

Alliance for Gay, Lesbian, Bisexual and Transgender Empowerment), das sich als Plattform gegen die Diskriminierung von homosexuellen und bisexuellen MitarbeiterInnen versteht und Vorurteile gegenüber gleichgeschlechtlicher Orientierung abbaut. Auf Initiative des Netzwerks hat IBM Österreich in den letzten zwei Jahren an der Regenbogenparade teilgenommen, um hier seiner Vorbildfunktion gerecht zu

/ Felicitas Matern z-Lobos © MedUni Wien Vice Rector Gutiérre

werden und die Solidarität mit der LGBT Community auch nach außen zu tragen. Durch die Mitgestaltung eines offenen und wertschätzenden Arbeitsumfeldes werden Klima und Motivation und dadurch auch die Produktivität des Unternehmens positiv beeinflusst. Das Angebot, das sich speziell an die LGBT Community richtet, wird von immer mehr MitarbeiterInnen genutzt. Dagmar Gaugl, Diversity Verantwortliche der IBM Österreich

The company network EAGLE (Employee Alliance for Gay, Lesbian, Bisexual and Transgender Empowerment) has been founded several years ago. It is a platform against the discrimination of homo- and bisexual employees and fights prejudice against same-sex orientation. On account of the network’s initiative, IBM started joining the Regenbogenparade two years ago in order to fulfill its function as a role model and to show solidarity with the LGBT community in public. Dagmar Gaugl, Diversity Manager for IBM Austria

dar, wo Gedanken ausgetauscht und zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen auch unternehmensübergreifend organisiert und besucht werden. Die Rainbow Gruppe trägt ganz wesentlich zur Bewusstseinsbildung bei. Mag. Leopoldine Faber, Diversity Management Bank Austria

berücksichtigen zu können. Die MedUni Wien will damit ein Zeichen der Akzeptanz und Toleranz setzen und die positive Auswirkung von Diversityauf den Wissenschaftsbetrieb unterstreichen. Univ.Prof. Dr. Karin GUTIÉRREZLOBOS, Vizerektorin für Lehre, Gender & Diversity

The purpose of diversity management is to further tolerance and visibility of social diversity, in all of its facets: gender, ethnic background, sexual orientation, disability, age, and religion. Further, the goal is to appreciate diversity. Rainbow groups help us in making our life and sometimes survival at the workplace easier. We spoke to IBM, Bank Austria and the Medical University Vienna about diversity management and their rainbow groups.

Bank Austria is a member of the Unicredit and embraces diversity independent from age, health, sexual orientation, origins and gender. On account of Bank Austria’s diversity management the diverse needs of its coworkers and clients are taken into account and diversity is regarded as a benefit for the company. In 2011, Bank Austria founded its own Rainbow Group which meanwhile has been joined by over 35 coworkers of different sexual orientation. The Rainbow Group is a platform for exchanging ideas and organizes and visits numerous events together with other companies. The Rainbow Group is involved considerably into the raising of awareness. Mag. Leopoldine Faber, Diversity Management Bank Austria

The Medical University of Vienna has committed itself to Diversity Management. The Medical University’s goal is to create an environment in which all coworkers and students are able to integrate their full potential and individuality into their work and feel as a part of a team.

We strive for a substantive dialogue with the entire university environment thus integrating queer topics into university politics, research and teaching. The Medical University of Vienna sees this a symbol of acceptance and tolerance and emphasizes diversity’s positive influence on the scientific community.

The rainbow group was created for homo/bi/transsexual coworkers in order to provide regular networking meetings.

Univ.Prof. Dr. Karin GUTIÉRREZ-LOBOS, Vice Rector for Teaching, Gender & Diversity

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Die wichtigsten Veranstaltungen in den Bundesländern Graz CSD Graz – Auch 2012 wird es wieder einen CSD Graz mit viel Musik und guter Laune geben, der Initiativen und Organisationen die Möglichkeit zur Präsentation ermöglicht. Zu Redaktionsschluss waren die Besprechungen allerdings noch nicht finalisiert. Details zum Programm sind nach Abschluss der Vorbereitungen auf der Homepage der RosaLila PantherInnen zu finden: www.homo.at RoSy-Clubbing. »RoSy« – dieser Name steht seit 2003 für das erfolgreichste queere Partykonzept im Grazer Nightlife. Das Erfolgsgeheimnis: Ein gefälliger Mix aus originellen Mottos, schweißtreibender House-Musik und aufwändigen Dekorationen. www.rosy.at

Salzburg Heuer wird es in Salzburg zwar keinen CSD geben, aber dafür gibt es jede Menge Feste und Events. Mehr Infos: www.hosi.or.at Pride Boat 2012 – Das Pride Boat ist DIE queere Party im Seengebiet zwischen Salzburg und Oberösterreich. Hunderte Partygäste feierten in den letzten 10 Jahren mitten am See. Coole Drinks und lässige DJ-Sounds und GoGo Tänzer machen das Pride Boat zu einem ziemlich einzigartigen Partyevent – dieses Jahr am 23. Juni 2012. Mehr Infos: www.prideboat.eu HOSI-Feste – Das Clubbings der HOSI Salzburg im Kulturzentrum »ARGE Kultur« sind viermal im Jahr DER Fixpunkt vieler Partygeher_innen weit über die Grenzen Salzburgs hinaus. Rund 1000 Menschen jährlich besuchen die HOSI-

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Feste und feiern bei groovigen Sounds bis in die frühen Morgenstunden und danach in den After-Hour Locations einfach weiter. Die Termine für 2012: 9. Juni, 8. September und 1. Dezember 2012. Feminale – Die Feminale ist die Veranstaltungsreihe der Salzburger HOSI Frauengruppe. Nach dem Motto »Von Frauen für Frauen« steht das starke Ge­schlecht einen Abend lang im Mittelpunkt des Geschehens – sowohl im Publikum, als auch auf der Bühne. Denn die Feminale ist eine perfekte Mischung aus Kleinkunst, Gemütlichkeit, Musik und Party, die eine perfekte Gelegenheit bietet, sich kennenzulernen und sich vielleicht sogar zu verlieben. Gelegenheit dazu gibt’s dieses Jahr am 4. Mai, 6. Juli, 7. September und am 09. November.

Linz CSD Linz 2012 – Am 30. Juni 2012 ist es wieder soweit: Die HOSI Linz lädt gemeinsam mit allen Linzer Szene-Bars, queeren Organisationen sowie der Aidshilfe OÖ zum stimmungsvollen und kunterbunten Straßenfest ein. Ab 15 Uhr geht’s los. Live-Musik mit vielen tollen (queeren) Nachwuchs-Künstler_innen ist natürlich garantiert. Wer das ist, bleibt allerdings noch geheim! Mehr Infos: www.hosilinz.at Sonnendeck – Im Sommer muss man einfach feiern, das ist sowas wie ein Naturgesetz. Das weiß auch die HOSI Linz und veranstaltet am 25. August 2012 erneut das Sommerfest »Sonnendeck« in der KAPU/Druzba Linz. Mittlerweile hat sich das »Sonnendeck« dank MottoAbenden, kulinarischen Leckerbissen und Straßenkünstler_innen zu einer der beliebtesten alternativen Sommerpartys in Oberösterreich gemausert.

LesBiGay Summermeeting – Alljährlich findet im August eine Woche lang das »LesBiGay Summermeeting« für Jugendliche bis 25 Jahren im Europacamp Weißenbach/Attersee statt. Wie es sich für ein richtiges sommerliches CampingAbenteuer gehört, erwarten die Teilnehmer_innen jede Menge sportliche Fun-Aktivitäten, interessante Workshops und natürlich chillige See-Partys. Spaß und Abwechslung im Kreis von Gleichgesinnten ist also garantiert – dieses Jahr vom 12. bis 18. August 2012. www.summermeeting.at

Innsbruck CSD Innsbruck 2012 – Sollte man nicht verpassen: Die HOSI Tirol lädt am 9. Juni 2012 auch dieses Jahr zum traditionellen CSD Innsbruck. Gegen 14 Uhr startet der Paradenzug vom VAZ Hafen in Richtung Stadtpark, unter anderem begleitet von der TrommlerInnengruppe Mais Uma, moderieren wird das bunte Spektakel die Drag Queen Schwester Rosa-La-Ola-Grande. Die offizielle Afterparty findet beim LGBT-Clubbing »Queerattack!« (VAZ Hafen) statt, wo White Miles, Falling for Beautiful, Coy, Romy Schneider in Berlin und die DJs Henrik und Marc für heißen Partysound sorgen werden. Klingt gut, ist es auch. Besonders toll: Heuer steht der CSD Innsbruck unter dem Ehrenschutz von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek. www.csd-innsbruck.at Queerattack! Die les_bi_schwule Clubnacht Tirols hat sich mittlerweile auch in den anderen österreichischen Bundesländern einen Namen gemacht. Einmal monatlich rocken zwei DJs den VAZ Hafen, jede Party steht unter einem bestimmten Motto. Alle Termine und Infos: www.hositirol.at

© Tourismus Salzburg

© Niederleuthner / HOSI -Linz

Fa. Hannes Schmitz Leystrasse 43 A- 1200 Wien Tel.: 01 / 330 340 330 Fax: 01 / 330 340 340 h.schmitz@aon.at

www.buttons4you.at © Thomas Koller / Fotoma

at © Roland Faistenberger / sperrs tunde.

Colorful Austria Pride beyond Vienna – Austrian LGBT-life also takes place outside Vienna. We listed the most important upcoming events and parties from all over Austria.

Graz –CSD Graz and RoSy-Event – In 2012 a CSD will take place in Graz. Please check the homepage for information: www.homo.at

Buttons & Druckerei Wir sind Ihr kompetenter Partner bei Buttons und Drucksorten. Unser Team freut sich, Sie bei Ihrer Kreativität zu unterstützen. Als Produktionsbetrieb ist es unser Anliegen, die Kundenwünsche mit Umweltschutz und Klimaschonung in Einklang zu bringen. So wie bereits in den Vorjahren, produzieren wir auch dieses Jahr wieder die Buttons für die Regenbogenparade und Vienna Pride. www.buttons4you.at

In the meantime why not visit the RoSy-event? This has been a successful mixed event since 2003 and a very popular theme party at changing locations. www.rosy.at

Salzburg – Pride Boat and HOSI Events – The popular Pride Boat will set sail on the 23rd of June on the Mondsee. After more than ten years this event has become popular far beyond Salzburg’s borders. www.prideboat.eu Also don’t miss out on the LGBT-events of the HOSI Salzburg and experience great parties with groovy sounds. Dates for 2012 are: June 9th, September 8th and December 1st. www.hosi.or.at Salzburg will also host the »Feminale«, an event line-up by women for women. Next dates are May 4th, July 6th, September 7th and November 9th. www.hosi.or.at

Linz – CSD, Sonnendeck and LesBiGay Summer Meeting – On June 30th , together with queer organizations and venues the CSD Linz will stage its popular Queer Street party featuring live music and queer artists. www.hosilinz.at

Die Location in Wien für Photo/ Fetisch/BDSM/Doms & Subs Fotografiert werden oder selber Fotos machen – Aufregende Fetisch/BDSM-Erlebnisse Wir bieten euch eine exklusive, diskrete Location (200qm, großer Gewölbekeller) mit reichhaltiger Ausstattung an Geräten, Tools & Toys, in der ihr eure Phantasien in Richtung Fetisch/BDSM ungezwungen und ungestört verwirklichen könnt. www.Atelier-Mystique.at

On August 25th, »Sonnendeck« one of Upper Austria’s most popular summer parties will take place at the KAPU/ Druzba Linz. The LesBiGay Summermeeting for everybody under 25 will take place at the Europacamp Weißenbach/ Attersee. Enjoy fun activities, interesting workshops and great lake parties from August 12th till August 18th. www.summermeeting.at

Innsbruck

– CSD and Queerattack! – The CSD Innsbruck will be held on June 9th. The parade will start at 2  pm at the VAZ Hafen. The queer crowd will be accompanied by the drum group Mais Uma and hosted by Drag Queen Rosa-La-Ola-Grande. www.csd-innsbruck.at The monthly party series Queerattack! at the VAZ Hafen is yet another highlight. On June 9th, it will be the official After Party of the CSD Innsbruck featuring DJ Henrik and »Falling for Beautiful«. www.hositirol.at

Schwule Männer gehören nach wie vor zur Hauptbetroffenengruppe bei HIV- und Syphilisneuinfektionen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich regelmäßig testen zu lassen. Denn je früher eine HIV- und/oder Syphilisinfektion diagnostiziert wird, desto besser ist es für dich und deinen (Sex-)Partner! Wir begleiten und unterstützen dich gerne. Dein Aids Hilfe Wien Team Beratung & Testung. Nähere Infos und Test-Gutscheine unter: www.aids.at/vor-ort-test

community tipps

Buntes Österreich

© istockPhoto.com

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LGBT in the east

© Johanna Sieben

© Die Grünen /Peter Rigaud, 2009

Polnische Erfolge, ungarische Rückschläge Robert Biedron, ´ Mitorganisator von Europride 2010 und treibende Kraft der Anti-Homophobie-Kampagne, und Anna Grodzka, ebenfalls bekannt aus der LGBT- Bewegung, sind die beiden Abgeordneten der Palikot-Bewegung, die bei der Wahl im Polen im Juli 2011 mehr als 10% erhalten hat. Als die Parade in Warschau 2005 vom Kaczynski-Zwilling Lech (damaliger Bürgermeister und 2010 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommener Ex-Staatspräsident) verboten wurde, und Kaczynski-Zwilling und Premier Jaroslav und seine Regierung sich in homophoben und anti-europäischen Ansagen überboten, dachte niemand daran, dass nicht nur Europride 2010 derart gut über die Bühne gehen würde, sondern es auch im Warschauer Gemeinderat mit Krystian Legierski einen offen schwulen Abgeordneten geben wird – und jetzt sogar im Sejm mit Robert Biedron´ und Anna Grodzka LGBT-Leute sichtbar präsent sind! Derzeit ist auch die rechtsliberale Regierung unter Premier Tusk bereit, über ein Gesetz für Eingetragene Partnerschaften zu diskutieren. Veränderungen zum Positiven sind also möglich. So auch in Montenegro, wo der neue Premier bereit war, einen Antidiskriminierungsbeauftragten (inkl. für sexuelle Orientierung) in die Regierung zu holen, und mit den NGOs in Gespräche über Gesetzesänderungen zu treten – kein leichtes Unterfangen auf dem Balkan!

Anders die Uhren in Ungarn Premier Viktor Orbán hat sich von einem Liberalen zur Zeit des Falls des Eisernen Vorhangs zu einem rechtskonservativen Nationalisten entwickelt, der auch anti-europäische und antisemitische Rülpser und Aussagen in seiner politischen Nähe zulässt. Die autokratische Umstrukturierung der ungarischen Institutionen und die Besetzungspolitik zentraler Stellen durch seine Verbündeten hat – gemeinsam mit seiner unverantwortlichen Sozial- und Wirtschaftspolitik – die Europäische Kommission auf den Plan gerufen: Während ich diese Zeilen schreibe, laufen Vertragsverletzungsverfahren zur Unabhängigkeit der Zentralbank, zu Fragen des Datenschutzes und der frühzeitigen Pensionierung von Richter_innen. Im Europaparlament haben wir am 16.2. beschlossen, dass wir die Einleitung eines Grundwerteverfahrens gegen die ungarische Regierung prüfen werden. Bei Redaktionsschluss gab es die dafür nötige Mehrheit mit der Europäischen Volkspartei (noch) nicht. Bei der umstrittenen Verfassungsreform hat es zahlreiche Verschlechterungen gegeben – etwa die Verankerung von Ehe als heterosexuelles Privileg. Und im Familienrecht wurde Familie

Polish Successes In 2005 the Kaczynski twin, Lech, banned the parade in Warsaw and the Kaczynski twin, Jaroslav, and his government were excelling at homophobic and anti-European comments. Then, nobody would have thought that Europride 2010 would run so smoothly. Even less that Krystian Legierski, an openly gay deputy, will be Member of the Warsaw City Council. Now, due to Robert Biedron´ und Anna Grodzka LGBT persons are present even in the Sejm! Turning Back Time in Hungary A variety of negative effects have resulted from the constitutional reform: the anchoring of the institution of marriage as a heterosexual privilege. In family law »family« underwent a narrow redefinition (to think that this has taken

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neu und enger definiert (und das in einem Land, das schon lange vor Österreich ein Partnerschaftsgesetz eingeführt hatte!). Außerhalb der EU In Belarus oder in Russland schaut es derzeit LGBT-rechtlich noch viel düsterer aus: In Weissrussland werden Aktivist_innen des neu gegründeten GayBelarus vom KGB zu ‚Befragungen‘ bestellt. In St. Petersburg soll ein Gesetz verabschiedet werden, das öffentliche Debatten zu LGBT-Themen verbieten soll. Von Seiten der LGBT-Intergroup im Europaparlament haben wir dagegen Protest eingelegt und auch EU-Außenministerin Catherine Ashton im Vorfeld des EU-Russland-Gipfels eine entsprechende Petition übergeben. Aber: Ein Hoffnungsschimmer zeigt sich sogar in Russland am Horizont. Putins jüngste Wahlkampfauftritte sind von massiven Protesten der Bevölkerung überschattet. Schön wäre es, wenn ein »arabischer Frühling« auch in Moskau, St. Petersburg und bis nach Wladiwostok die eisigen Menschenrechtszeiten auftauen ließe! – Ulrike Lunacek – MEP, Außenpolitiksprecherin der Grünen und Vorsitzende der LGBT-Intergroup im EP

place in a country which introduced a Partnership Law long before Austria!). On February 16th, the European Parliament decided to review the initiation of an Article 7 procedure against the Hungarian government. Beyond the EU In Belarus and in Russia the legal situation regarding LGBT issues is even worse: in Belarus activists of the newly founded GayBelarus are being summoned for ‘questionings’. In St. Petersburg a law banning public debate on LGBT issues is about to be passed. However: Putin’s latest election campaign appearances have been clouded by massive protests. An »Arab Spring« melting away cold times for human rights in Moscow, St. Petersburg and Wladiwostok would be great!

Budapest Pride 2012

© Johanna Sieben

LGBTQ Film-, und Kulturfestival Im Nachbarstaat Ungarn sieht die Lage derzeit düster aus. Umso wichtiger ist die Unterstützung der dortigen LGBTQ Community durch ihre Freund_innen aus dem Ausland! 2012 wird in Ungarn zum 17ten Mal das älteste und größte Festival der osteuropäischen Staaten über die Bühne gehen: Workshops, Partys, Diskussionen, Ausstellungen und Filmvorführungen münden im einem Paradenmarsch für mehr Selbsbestimmung und Gleichstellung. Natürlich ist die ungarische Community unter den schlechten Vorzeichen in der Politik umso mehr auf Solidarität angewiesen. So organisieren sie heuer eine Spendenaktion, genannt: Friends of Pride. Damit soll der Event nicht nur beworben werden, sondern auch mobilisieren und eine kleine finanzilele Absicherung bieten. Trotz der Paraden-Aufbruchstimmung erinnern die Veranstalter_innen daran, dass die Zustände in Ungarn alles ande-

re als rosig sind: 2007 gab es ernsthafte Angriffe gegen die Paradenteilnehmer_ innen, welche die Community so gut wie an den Anfang des Kampfes für mehr Gleichstellung beförderten. Die Organisator_innen verweisen darauf, dass es sich hierbei nicht um eine einzelne Aktion gegen die LGBTQ Community handelte, sondern diese vielmehr den Anfang eines organisierten rechten Aufkommens darstellt. Vier jahre danach, in 2011, sah mensch jedoch wieder lächelnde Menschen auf der Parade, die diese als einen Durchbruch bezeichneten und stolz bis vors ungarische Parlament marschierten. Es passieren derzeit aber wieder viele besorgniserregende Dinge in Ungarn: Die Viktor Orbán Regierung toleriert so nicht nur homophobe Aussagen und Angrif-

Budapest Pride 2012 LGBTQ Film- and Cultural Festival Slowly our festival is coming of age. This year the festival will take place for the 17th time. It is one of the oldest and largest festivals of this kind in a former Eastern Bloc country. Workshops, parties, conferences, exhibitions, the film festival, a Pride March and many other events are part of the program. Last year over 50 different events took place and we do not intend to go below this number this year. Also this year, »Friends of Pride« fundraising-parties will be organized. Apart from raising funds, these parties serve the promotion of the festival, present a chance to meet the community and are supposed to mobilize young people to join the festival team. However we have to remember that Hungary sadly has also experienced major setbacks: such a setback had to be observed in 2007 when the Pride March was seriously attacked. This

fe, sondern hat die Lesben und Schwulen u.a. auch aus der Definition von Familie rausgekickt. Umso wichtiger ist es vorort zu sein, wenn in Ungarn in der letzten Juniwoche die EuroGames über die Bühne gehen (27. Juni – 1. Juli 2012) und anschießend bis zur Parade diverse Veranstaltungen stattfinden. Der Paradenumzug wird heuer mit einem Picknick im »City Park« beginnen und wieder vor dem Parlament enden. Die Organisator_innen freuen sich über jegliche Unterstützung und viele Besucher_ innen, die ihnen helfen in Ungarn von 30.Juni bis 8.Juli 2012 ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung und Homophobie zu setzen. Mehr Information unter: www.budapestpride.hu und info@budapestpride.hu

attack was also a sign of the uprising extremist right wing. These events only made us fight even more and after four years we can proudly say that 2011 presented a breakthrough. People were smiling again, they had fun, and our March almost reached the Parliament; a symbolic place. Viktor Orbán’s new »law-factory« is a source of the most homophobic statements. We are not only excluded from the institution of marriage but also from the definition of family. This year’s Pride March will start with a picnic at the City Park. Then the March will move towards the Andrássy Avenue and end in front of the Parliament. We hope that many of you will come: our community needs encouragement and support. The March is Budapest’s biggest LGBTQ street event. The Budapest Pride festival will take place after the EuroGames between June 30th and July 8th, 2012. Visit our website for the latest information. Please contact us directly if you want to offer your support. The Budapest Pride Organization Team www.budapestpride.hu and info@budapestpride.hu

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Pride all over the world

PRIDE Das lesbisch/schwule Österreichmagazin

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© Eitan Tal für »Tel -Aviv Gay Vibe «

Die Top-Events 2012 Nicht nur in Wien wird unter Hochdruck an der diesjährigen PRIDE gearbeitet, auch in anderen Städten stehen dieses Jahr tolle Events an. Wir haben für euch die aufregendsten darunter herausgesucht. Partystimmung und gute Laune garantiert!

World Pride London

dem Diamantenen Kronjubiläum von Elizabeth II noch zwei weitere Großereignisse feiert.

(23. 6. – 8. 7. 2012) Die WORLD PRIDE, die erstmals 2000 in Rom stattfand, soll die internationale Community zusammenbringen und auch jenen Menschen ein Feiern ermöglichen, die in Ländern leben, wo LGBT-Events nach wie vor unterdrückt werden. Nachdem sie 2006 in Jerusalem abgehalten wurde, kam dieses Jahr London zum Zug, das mit den Olympischen Sommerspielen 2012 und

Boris Johnson, der Bürgermeister Londons, steht voll und ganz hinter der Veranstaltung und sagt: »London hat eine der vielfältigsten Communities der Welt und wir sehen das als großartige Möglichkeit andere Städte und Gemeinden zu inspirieren.« Er verspricht außerdem, dass die World Pride 2012 eine »der buntesten und aufregendsten Paraden aller Zeiten« sein wird.

© Eitan Tal für »Tel -Aviv Gay Vibe«

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Dafür sorgen werden eine Vielzahl an Parties und Events, die am 7. 7. in der Parade ihren Abschluss finden. Aufmerksamerweise wurde zusätzlich der 8. 7. von den Organisator_innen als »Ausnüchterungstag« eingeplant. Zum Abschluss der Parade werden auf der Hauptbühne spektakuläre Acts erwartet. Ganz Soho wird zudem zu einer riesigen Partyzone mit Dance Stage, Performances und Verkaufsständen.

Das erklärte Ziel der World Pride ist es, Menschen zusammenzubringen und Diskriminierung zu beenden. Dass das in einer der größten LGBT-Metropolen der Welt mit großer Szene und zahlreichen Ausgehmöglichkeiten geschieht, ist da nur ein Bonus. Besonders empfehlenswert für: politisch engagierte Kosmopolit_innen, die in internationaler Atmosphäre feiern wollen.

Austria’s # 1 Gay-Chat for more than 13 years now

Tel Aviv Pride (7. 7. – 11. 7. 2012) Tel Aviv ist wohl eine der wenigen Städte der Welt mit einem eigenen Pride-Beauftragten, der sein Büro im Bürgermeisteramt hat. Tel Aviv ist eine queere Top-Destination und letztes Jahr feierten 100.000 Israelis gemeinsam mit 5000 Gästen die Pride, die auch dieses Jahr wieder in einer fulminanten Strandparty enden wird. Die Parade mit anschließender Beachparty findet am 8. 7. statt und für ein aufregendes DJ-Line Up und Show-

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Besonders empfehlenswert für: jene unter uns, die zu einer guten Schaumparty nicht nein sagen können.

Pride Barcelona

CSD Berlin

(22. 6. – 1. 7. 2012) Barcelona ist besonders stolz darauf die wohl aufregendste Pride im mediterranen Raum auszurichten. Zehn Tage lang gibt es hier Aktivitäten, die von Sport über Debatten bis hin zu Parties und einem ausgeklügelten Unterhaltungsprogramm reichen. Ein besonderes Anliegen der Veranstalter ist es, ALLEN Besucher_innen maximalen Spaß zu ermöglichen und so gibt es auch in diesem Jahr wieder eigene Aktivitäten für Kinder und Familien.

© London Pride / One Sunny Day

Das PRIDE VILLAGE wird am 30. 6. eröffnet und beherbergt eine Vielzahl an Veranstaltung bis zum 1. 7. Hauptsächlich bietet es den zahlreichen NGOs einen Ort, um ihre Anliegen und Projekte vorzustellen, aber auch für Verpflegung und Entertainment wird gesorgt sein.

acts wird gesorgt sein. Aber nicht nur zur Pride erstrahlt Tel Aviv als LGBT-Metropole. Bereits im März wird hier PURIM gefeiert, sozusagen das jüdische Halloween. Lady Gaga trifft dabei auf die Cowboys aus Brokeback Mountain – dieses Maskeradenfestival ist eines der buntesten und queersten weltweit.

Am 1. 7. findet auch die Parade selbst statt, die, gemäß der südlichen Gewohnheiten etwas später als andere Paraden, um 18:00 Uhr vom Plaça Universitat ihren Ausgang nimmt und in der Avenida Maria Cristina mündet, wo bis 2:00 Uhr morgens die Abschlussparty mit Showprogramm und DJs gefeiert wird.

Ein besonderes Schmankerl ist das Festival ENDLESS SUMMER im September, bei dem ein Wochenende lang Kultur, Kunst, aber auch heiße Parties auf dem Programm stehen. Highlights sind etwa Wigstock, ein Dragqueen-Festival, das HIV-Aufklärung und Prävention propagiert und Lethal lesbian, ein be-

Am 30.6. bereits finden zwei weitere Highlights der Pride statt. Bei der großen Schaumparty auf der Avenida Maria Cristina geht ab 22:30 zu fetziger Dance-Musik die Post ab. Und bei der Wahl zur Miss Drag Pride wird die Königin der Nacht bestimmt, die auf der Parade über den Zelebrationen thront.

(26. 5. – 24. 6. 2012) Ein ganzes Monat lang wird in Berlin das PRIDE FESTIVAL unter dem Motto »Wissen schafft Akzeptanz« begangen, eine Reverenz an Alan Turing, dem bekannten englischen Forscher und Dekodierer, der sich unter Zwang zu einer Hormontherapie bereit erklären musste, die ihn in den Selbstmord trieb. Durch zahlreiche Veranstaltungen soll Aufklärung betrieben und – immer noch vorherrschende Vorurteile relativiert werden.

Um 16:00 kommt es dann zum CSD Finale, wo vor 400.000 Menschen noch einmal die politische Dimension des CSD erörtert wird. Dann übernehmen die DJs und Showacts die Bühne. Fix dabei sind die DJane Sarah »Julia« Parker auf der Frauenbühne und DJ Bionic im Disco Corner. Besonders empfehlenswert für: all jene, die nicht kurzfristig Englisch, Hebräisch oder Spanisch lernen, aber dennoch auf ihre Kosten kommen wollen.

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Unser Club Kreativ Freizeitgestaltung ist ein lustiger Haufen, der sich zur gemeinsamen Freizeitgestaltung (Stammtische, Ausflüge, Grillfest, …) zusammenfindet. Jeder ist bei uns herzlich willkommen – auch Heteros. Wir haben eine Clubcard mit zahlreichen Ermäßigungen, eine Clubzeitung und als Höhepunkt unseres Clubjahres den Kreativball am ersten Samstag im Februar und am Freitag davor. Weitere INFO: www.clubkreativ.at Stammtisch im Pride Village – Do., 14. Juni 2012 ab 19:00 Uhr

Rechtsanwalt Dr. Michael Maurer Der Schwerpunkt der Allgemeinkanzlei von Dr. Michael Maurer liegt im Partnerschaftsrecht, Liegenschaftsrecht, Schadenersatz- und Vertragsrecht sowie der Beratung und Vertretung von LGBT-Personen. 8160 Weiz | Lederergasse 10/2 8010 Graz | Pestalozzistraße 11 Tel: +43 3172 2442 www.ra-wpm.at  office@ra-wpm.at

Die Löwenherzen haben sich immer als Teil der lesbisch-schwulen Community verstanden. Mit weit mehr als 12.000 lagernden Titeln quillt das Sortiment förmlich über: Neben Büchern, internationalen Zeitschriften und einem reichhaltigen Angebot an Accessoires wie Aufklebern, Pins und Regenbogenfahnen füllen auch über 1.000 CDs und DVDs den Laden. Eine Auswahl zum Stöbern wird heuer auch den Besucher_innen des Pride Village zur Verfügung stehen! Löwenherz, die Buchhandlung für Lesben und Schwule Berggasse 8, 1090 Wien – www.loewenherz.at

MITEINANDER MIGRANT_INNEN MINDERHEITEN

We took a look at this year‘s global Pride celebrations and selected the most special and exciting ones for you to take a look at.

which will reach its peak at the Parade itself, which will be held on the 7th of July. Before that the whole of SOHO will become one big party zone. The 8th of July has been designated as an extra day for everyone to sober up ;) The World Pride wants to bring people together and to put an end to discrimination. So go and be part of it!

World Pride London (23. 6. – 8. 7. 2012) WORLD PRIDE aims at connecting the international LGBT-Community. After being celebrated in Rome (2000) and Jerusalem (2006), it is being held this year in London. Mayor Boris Johnson promises that the World Pride 2012 will be one of the »most colorful and exciting World Pride festivals yet«. There will be plenty of parties and activities,

Tel Aviv Pride (7. 7. – 11. 7. 2012) Tel Aviv takes its LGBT-community serious and has grown to be one of the top destinations for queer tourists. Last year over 100.000 Israelis celebrated the Pride together with 5000 guests from all over the world. The Parade and the legendary Beach Party will be held on the 8th of July and an exciting DJ line up and great show acts are

top Events in 2012

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www.ip-systems.com In der letzten Woche vor der Parade, der sogenannten PRIDE WEEK, findet ein queeres Straßenfestival statt, das auf die Vielfältigkeit der Community hinweisen soll und ihr Finale im Christopher Street Day am 23.6. feiert. Die Parade startet um 12:30 und der bekannte DJ derMicha sorgt am Führungswagen des CSD für Stimmung. Außerdem heizt die Käpt‘n Kümo‘s Marching Band den Paradeteilnehmer_innen ein. Die offizielle CSD-Band besteht aus 27 Profis und jungen Amateur_innen und spielt hauptsächlich Songs von den Beatles.

© London Pride / One Sunny Day

Pride all over the world

Rechtsanwalt Dr. Michael Maurer

Bei »MiGaY« sind alle willkommen: Als erste Plattform von und für LGBT-Migrant_innen und Freund_innen setzen wir uns für mehr Miteinander, mehr Offenheit, mehr Mut zur Vielfalt und mehr Mut zu sich selbst ein. Wir betreuen, helfen, informieren (in der einzigen mehrsprachigen LGBT-Zeitschrift in Österreich), und feiern – in jeder Sprache! Kommt mit! www.migay.at und www.facebook.com/migay.at

Arch. Dipl.-Ing. Liane Liszt zeichnet für den Fachbereich Gender am Bau, barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen verantwortlich. Seit nunmehr 15 Jahren ist sie selbständige Architektin mit einem Schwerpunkt »Soziale Wohnformen« (Betreutes Wohnen, Co-housing), Gewerbebau, Industriebau, Bäderbau, moderne Energiekonzepte. www.liszt.co.at  Telefon: +43 (0)1 890 16 28-72

community tipps

liebtes Filmfestival. Besonders empfehlenswert für: Strandliebhaber_innen mit einem Faible fürs Exotische.

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guaranteed. Even without Pride Tel Aviv has a lot to offer for LGBT-people, starting with PURIM in March, a sort of Jewish Halloween, that‘s also one of the queerest masquerades worldwide and the ENDLESS SUMMER festival in September, that celebrates queer art, culture and also offers excellent parties. Highlights are Wigstock, a dragqueen festival, and Lethal Lesbian, a popular film festival.

Pride Barcelona (22. 6. – 1. 7. 2012) During Barcelona Pride, for ten days activities ranging from sport to debates and parties will keep you entertained. The Pride Village will be kicked off on June 30th and is home to different NGOs that will talk about their work. The Parade itself is being held on the 1st of July and starts at 18:00 at the Plaça Universitat. It finishes at the Avenida Maria Cristina, where the final celebration will be held until 2:00 o‘clock in the morning. On the 30th of June two other highlights of the Pride will take place: firstly, the competition for Miss Drag Pride, where the queen of the parade will be selected, and secondly the famous Foam Party, which starts at 22:30 on Avenida Maria Cristina, will include loads of naked skin and cool music. CSD Berlin (26. 5. – 24. 6. 2012) This year‘s motto »Knowledge Creates Acceptance« salutes the British scientist and cryptanalyst Alan Turing, who was forced to undergo hormonal treatment and committed suicide in the 1950ies. For a whole month discussions and activities are being held. The Pride Week with its queer street festival will be held one week before the CSDMarch, which will take place on the 23rd of June. DJ derMicha and Käpt‘n Kümo‘s Marching Band form the official musical program of the Parade‘s main truck. The CSD finale will take place at 16:00 and empathize the political importance of the CSD before handing over the stage to artists and DJs, such as DJane Sarah »Julia« Parker and DJ Bionic.

© Pride Barcelona

Die wichtigsten internationalen Pride Dates 2012 im Überblick: The most important international Pride Dates of 2012 at a glance: 3. – 9. Juni Tel Aviv Gay Pride; Tel Aviv / Israel www.gaytlvguide.com 9. Juni Duhovy PRIDE Bratislava; Bratislava / Slowakei www.duhovypride.sk 12. – 16. Juni Vienna Pride; Wien / Österreich www.viennapride.at 15. – 17. Juni Zurich Pride Festival; Zürich / Schweiz www.zurichpridefestival.ch 16. – 24. Juni New York City Pride; New York City / USA www.nycpride.org 23. Juni CSD Berlin; Berlin / Deutschland www.csd-berlin.de 23. – 24. Juni San Francisco Pride; San Francisco / USA www.sfpride.org 30. Juni La Marche de Fiertés; Paris / Frankreich marche.inter-lgbt.org 22. Juni – 1. Juli Pride Barcelona; Barcelona / Spanien www.pridebarcelona.org 27. Juni – 1. Juli EuroGames Budapest; Budapest / Ungarn www.eurogamesbudapest.hu 27. Juni – 3. Juli Gay Pride / Orgullo Madrid; Madrid / Spanien www.orgullogaymadrid.com 30. Juni – 8. Juli Budapest Pride; Budapest / Ungarn www.budapestpride.hu 23. Juni – 8. Juli WorldPride London; London / England www.pridelondon.org 7. Juli WorldPride London Parade; London / England www.pridelondon.org 6. – 8. Juli ColognePride; Köln / Deutschland www.csd-cologne.de 7. – 15. Juli CSD München 2012; München / Deutschland www.csd-munich.de 28. Juli – 5.August Hamburg Pride; Hamburg / Deutschland www.hamburgpride.com 3. – 5. August Amsterdam Gay Pride; Amsterdam / Niederlande www.amsterdamgaypride.nl 13. – 19. August Prague Pride; Prag / Tschechien www.praguepride.com 24. – 27. August Manchester Pride; Manchester / England www.manchesterpride.com

© Pride Barcelona

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Let’s Party


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