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Kübler Bekleidungswerk // Hundertprozentig auf den Träger fokussiert
Die Karkasse des Reifens wird wiederverwendet. Der Laufstreifen wird im Kaltrunderneuerungsverfahren komplett neu aufgebracht. Etwa 100.000 Lkw-Reifen werden jährlich von Pneuhage runderneuert. Bei der peniblen Eingangskontrolle werden die gebrauchten Reifen mittels Lasertechnologie durchleuchtet, um auch verdeckte Schäden sichtbar zu machen. Quelle: Pneuhage Gruppe
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Nachhaltig unterwegs mit runderneuerten Reifen
PNEUHAGE GRUPPE Runderneuerte Reifen bringen im Nutzfahrzeugbereich eine Reihe von Vorteilen mit sich. Durch die Aufbereitung gebrauchter Reifen sparen Unternehmer nicht nur bares Geld, sondern tragen auch erheblich zu Nachhaltigkeit sowie Umweltschutz und damit zu einem wichtigen Schritt in Richtung zukunftsfähiger Baustellen bei. Dafür, dass die Reifen auch in ihrem zweiten oder dritten Leben allen Anforderungen des Arbeitsalltags standhalten, sorgen die fünf Runderneuerungswerke der Pneuhage Gruppe. Etwa 100.000 LkwReifen werden hier jährlich nach höchsten Qualitätsstandards für den erneuten Einsatz fit gemacht.
Björn Tischer, Verkaufsleiter Pneuhage Runderneuerungstechnik, erklärt: „Bei unseren runderneuerten Reifen handelt es sich um vollständig vulkanisierte Lkw-Reifen. Wiederverwendet wird lediglich die Karkasse, die vorvulkanisierten Laufstreifen hingegen werden im Kaltrunderneuerungsverfahren komplett neu aufgebracht. Gegenüber dem Heißrunderneuerungsverfahren hat dies den Vorteil, dass für den Prozess wesentlich weniger Wasser und Energie benötigt werden.“
Bevor dies geschieht, werden die Karkassen zunächst auf Herz und Nieren geprüft. Nur Karkassen, die den Sicherheitsanforderungen zu hundert Prozent entsprechen, gehen in die Wiederverwendung. Neben den Sichtkontrollen kommt dabei auch die sogenannte Shearografie zum Einsatz, ein Verfahren, bei dem die Karkassen mittels Lasertechnologie durchleuchtet werden, um mögliche verdeckte Schäden sichtbar zu machen. Sicherheit dank hochwertiger PremiumProfile Damit die Reifen auch den oft unwegsamen Begebenheiten auf Baustellen wie unebenen Untergründen, herumliegenden, eventuell scharfkantigen Gegenständen oder Bauschutt gewachsen sind, verwendet Pneuhage ausschließlich hochwertige Premium-Profile. „Wir arbeiten exklusiv mit Profilen der Marken Recamic und Bandag, Tochterfirmen von Michelin und Bridgestone. Dabei profitieren Unternehmer von dem optimierten Rollwiderstand, der hohen Laufleistung und der robusten Widerstandsfähigkeit der Profile genau wie bei den Neureifen der beiden Hersteller“, versichert Tischer.
So sorge die offene Profilgestaltung für konstanten Grip und optimale Selbstreinigungseigenschaften. „Zudem ist die Gummimischung besonders kerbzäh und damit extrem resistent gegenüber Anprall- und Einfahrschädigungen“, ergänzt der Verkaufsleiter. „Gleichzeitig gewährleisten die hochwertigen Mischungen des Laufflächenmaterials sehr oft eine deutlich höhere Laufleistung des Reifens, als er sie zuvor als Original-Reifen hatte.“
Die finanziellen Einspareffekte liegen nicht nur im Bereich der Anschaffung. Auch die Entsorgungskosten entfallen. Betrachtet man die ökologischen Vorzüge, findet man beeindruckende Zahlen. So wiegt beispielsweise die Karkasse eines Reifens der Größe 315/80R22,5 etwa 50 kg und beinhaltet jede Menge natürliche sowie synthetische Rohstoffe. Indem man die Karkasse wiederverwertet, werden diese Rohstoffe der Natur nicht erneut entzogen, wie es bei der Produktion eines Neureifens der Fall wäre. In der Summe werden so von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Reifen gegenüber der Neureifenproduktion 80 % Wasser, 30 % CO₂-Emissionen und ganze 70 % natürliche Ressourcen eingespart.
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