Eppan Magazin
Geschichten aus Deinem Urlaubsort 2024
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Geschichten aus Deinem Urlaubsort 2024
WEINGUT
Abraham
WEINGUT
Bergmannhof
KELLEREI & WEINGÜTER
J. Brigl
WEINGUT
Cora
SCHLOSSKELLEREI
Fritz Dellago
WEINGUT
Donà
KELLEREI Girlan
WEINGUT
Klaus Lentsch
KELLEREI
K. Martini & Sohn
SEKTKELLEREI
ComitissaLorenz Martini
BIO WEINGUT
Thomas Niedermayr
BRENNEREI Ortler
WEINGUT Romen
WEINGUT Schloss Englar
KELLEREI Schreckbichl
KELLEREI
St. MichaelEppan
KELLEREI St. Pauls
BRENNEREI St. Urban
WEINGUT Stroblhof
SEKTMANUFAKTUR Winkler
www.eppanwein.it
Jeder von uns hat einen oder gar mehrere. Einen ganz besonderen Platz, an dem er zur Ruhe kommen kann, wie die kleine Kapelle angebaut an den historischen Adelssitz, von denen es in Eppan eine ganze Ansammlung gibt. Einen magischen Aussichtspunkt, wie jenem, an dem der Blick ins gesamte Überetsch schweifen kann. Oder aber der besondere Felsvorsprung, von dem der Sprung ins kühle Nass der Montiggler Seen Erfrischung für Körper und Geist mit sich bringt.
Unser Lieblingsort ist so individuell wie wir. Und Eppan an der Südtiroler Weinstraße hat viele dieser besonderen Schauplätze und Sehnsuchtsorte zu bieten.
Angeführt wird die Liste von den im Wald liegenden Badeseen, den Montiggler Seen, gefolgt vom weitum beliebten Gleifkirchlein und dem Rathausplatz von St. Michael.
Evelyn Falser Präsidentin Tourismusverein Eppan
Während der eine die Natur vorzieht, die nicht nur zum Schwimmen und Relaxen, sondern auch zum Biken und Wandern wie geschaffen ist, bevorzugt der Nächste Kulturgüter für seine Musestunden. Den Dritten im Bunde zieht es hin zum Genuss, allem voran zum Wein in all seinen Facetten. Südtirols größtes Weinbaugebiet ist das Zuhause von Spitzenweinen, und so manch ein Kellermeister hat sich zur weltweit renommierten Winzerlegende gemausert.
In vielen Eppaner Betrieben ist nun aber die nächste Generation am Start – und die hat ganz eigene Ansichten und Ideen, was ihre Zukunft und jene von Eppan als Urlaubs-, Genuss- und Kulturregion betrifft. Eines haben sie alle gemeinsam: ihre Verbundenheit mit Eppan und ihren besonderen Lieblingsort in ihrer Heimatgemeinde. Wir laden auch Sie ein, Ihren ganz persönlichen Traumplatz an Ihrem Ferien(h)ort in Eppan an der Südtiroler Weinstraße zu finden!
Evi Götsch
Direktorin
Tourismusverein Eppan
Wilfried Trettl Bürgermeister
Gemeinde Eppan
Heidi Felderer
Referentin Tourismus
Gemeinde Eppan
Redaktion: Tourismusverein Eppan
Autoren: Und Punkt der Petra Kerschbaumer, Tourismusverein Eppan Herausgegeber: Tourismusverein
Eppan, Präsidentin Evelyn Falser, Direktorin Evi Götsch
Grafik & Layout:
Zephyris Grafik Atelier der Julia von Wohlgemuth
Übersetzung: Tourismusverein
Eppan, Bonetti&Peroni, Karin Moser
Fotoquellen:
Tourismusverein Eppan
Marion Lafogler
Helmuth Rier
Johannes Fein
Aromi group
Schwarz Matthias
Internodiciotto_Silvia Dellagiacoma
Obkircher Brigitte
Ordine della Torre_FZ
Jan Palma
Optik Zublasing
Atelier Ringfinger_Maria Puff-Gius
Alex Filz
Zur Frau mit Hut_Petra Heschgl
SIBIart_Sybille Pederiva
Glücklich
Petra Kerschbaumer
Überetscher Bauernloden
Paul Zuchristian
Christoph Kofler
Anna Sparer
KG St. Michael-Eppan
Weingut Romen
KG St. Pauls
Ansitz Rungghof
Restaurant Zur Rose
Danilo D’Ambra
Zulu Pictures
Eberhard Daum
Angelika Schwarz
Elisabeth Menke
Live Style Agency
Nadin Carli
John McDermott
Wiesenheim_Tiberio Servillo
Kellerei Brigl_Josef Anton Brigl
Sanvit_Lorenz Röggl
Schloss Freudenstein_Peter Gostner
Walcher Messebau_Lukas Walcher
Nadin Pichler
Effekt Verlag
Weinwelt Girlan/Manfred Mair
Kuratorium für Technische Kulturgüter & Weinwelt Girlan/Christoph Lackner
Druck: Südtiroldruck
Auflage: 11.000 deutsch, 2000 italienisch, 2000 englisch
Hinweis: Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen kann für die Richtigkeit der Angaben nicht gehaftet werden. Nachdruck und Verwendung nur mit Genehmigung der Redaktion. Alle Angaben ohne Gewähr.
1. bis 2. Juni | 10 bis 18 Uhr
Auf ins Mittelalter Ritter kämpfen, Burgdamen tanzen und erwecken Burg Hocheppan, Burg Boymont, Schloss Runkelstein und die Trostburg wieder zum Leben.
Die Burgruine Festenstein lockt mit einer Schatzund Spurensuche.
… und nach 17 Monaten und 20.0000 Kilometern wiederkam: Matthias Schwarz geht es nicht um die Zeit, sondern den Weg, den er mit seinem Mountainbike zurücklegt. Etwa von Eppan nach Saudi-Arabien und wieder zurück.
Bikepacking ist Fahrradfahren mit leichtem Gepäck. Ob 35 Kilo leicht sind, darüber lässt sich diskutieren. Entscheidend ist, dass der Eppaner das Notwendigste für seine Tour dabei hat: Unverzichtbar sind Zelt, Schlafsack, Kleidung, Hygienearti-
kel, Gaskocher, Karten, Tagebuch und Handy. Dabei nutzt der 31-Jährige letzteres nur in Ausnahmefällen und schon gar nicht für soziale Medien. Obendrauf kommt sein einziger Begleiter: sein Mountainbike.
es, der zählt. Nicht unbedingt der geplante, sondern der tatsächlich bereiste. „Denn die Tour darf sich entwickeln“, sagt der Mountainbiker. Dass das eigentliche Ziel dabei auf der Strecke bleibt, ist einerlei. Wollte er ursprünglich nach Zentralasien, so wurde es eben Saudi Arabien. „Ein Ziel ist schon da, es hat sich nur geändert“, schmunzelt er. Und so bereiste er ab Oktober 2022 ganze 18 Länder von Italien durch 12 Nationen bis in den Iran pünktlich zur Hochzeit seines besten Freundes. Und dann gab es da diese Idee, mit dem Rad auch wieder nach Hause zu fahren und der Bikepacker machte nach den Vereinigen Arabischen Emiraten und dem Oman in SaudiArabien kehrt.
Von Umwegen und Sorgen
Die größten Herausforderungen: Regen und Hitze. Die größte Sorge: sich zu verletzen.„Anfangs ist es ein Riesending, das dich fast erschlägt, aber die graduelle Herangehensweise macht es umsetzbar“, erklärt Schwarz. Was
ihn an- und forttreibt: Fernweh, Reiselust, Freiheitsgefühl, Neugierde, ob es machbar ist? „Ein bisschen was von allem.“Die Zeit ist nebensächlich. „Mir geht es um den Berg, den ich vor mir habe, nicht um die Geschwindigkeit, mit der ich ihn erklimme“, sagt er. Ist der Berg zu hoch, legt er sich auf halbem Weg schlafen und nimmt den Rest am folgenden Tag in Angriff. So lässt sich eigentlich alles bewältigen. „Und oft wähle ich Umwege – einfach, weil mir die Strecke mehr zusagt.“
Von Gastfreundschaft und Kontaktfreude
Bei so viel Zeit allein kann es schon vorkommen, dass zu viel Zeit zum Denken da ist. „Aber es ist herausfordernd, mit sich selbst und seinen Gedanken auszukommen. Und oft sind sie einfach nur auf das Wesentliche beschränkt: Muss ich aufs Klo? Habe ich Hunger? Ist es kalt?“ Geschlafen hat Schwarz vorwiegend im Zelt irgendwo versteckt im Gebüsch außerhalb der Ortschaften. Er ist dort zum Radeln, nicht zum Sight-
„Ich bin eigentlich kein Einzelgänger, aber solche Touren mache ich lieber allein“, sagt Schwarz. Da bleibt mehr hängen. Vom Land, den Leuten, vom Weg. Denn der ist
„Und oft wähle ich Umwege – einfach, weil mir die Strecke mehr zusagt.“ Matthias Schwarz, Bikepacker
seeing. „Wobei … Moscheen sind meine Lieblingsgebäude. Es gibt fließendes Wasser, eine Toilette, einen Platz zum Ausruhen“, zeigt sich Schwarz beeindruckt von der Gastfreundschaft in den muslimischen Ländern.
Vom Reisen und sozialem Engagement
Zurück zuhause ist die Aussicht auf ein „fremdgeregeltes“ Arbeitsleben im neuen Job mit gewissen Bedenken verbunden, „schließlich war ich eineinhalb Jahre mein eigener Chef.“ Doch als Streetworker kann Schwarz sein soziales Ich ausleben. Und mitunter die Reisekasse wieder auffüllen, denn trotz Sponsoren braucht es für solche Unternehmungen einiges an Ersparnissen. Ob es das mit dem Bikepacking jetzt war? „Kann ich das jetzt abhaken oder bin ich süchtig? Diese Fragen habe ich mir schon während der Reise gestellt“, sagt Schwarz. Er bleibt sich selbst die Antwort schuldig, aber hat da schon so seine Ideen …
Saudi-Arabien
Radfahren lässt sich auf so unterschiedliche Weise, dass eigentlich für jeden was dabei ist, weiß Matthias Schwarz. Das Fahrrad taugt für die kurze Tour, für den langen Umweg oder eben auch für eine halbe Weltreise.
18Länder bis Saudi Arabienund zu r ü c k .
Zeit ist nebensächlich, wenn Matthias Schwarz mit seinem Mountainbike unterwegs ist.
Entdecken Sie unsere geführten Fahrrad-Touren auf Seite 76!
Wo soll’s heute hingehen? Bergauf oder doch lieber bergab, oder ein bisschen was von beidem? Welche Strecke ist für Rennrad, Touring- oder Mountainbike ideal? In der Bike Map finden sich Touren für jeden Geschmack, jeden Anspruch und jede Art von Rad. Eppan und Umgebung bietet allen Radfans genau das, was den Bikegenuss für sie ganz individuell ausmacht.
› Hol dir deine Bike Map im Büro des Tourismusvereins Eppan.
Das richtige Verhalten ist nicht nur beim Radcheck wichtig, sondern auch on Tour.
Hier die grundlegenden Spielregeln für jede Tour:
◌ Anpassen der Geschwindigkeit (kontrolliert und bremsbereit fahren)
◌ Respektieren lokaler Regelungen (Erosionsschäden und Konflikte vermeiden)
◌ Rücksicht nehmen auf Fußgänger (Kommen frühzeitig ankündigen und Tempo reduzieren)
◌ Achtsam-Sein auf Tiere (Vorsicht bei Wildwechsel und Weidezäune schließen)
◌ Mitnehmen von Reparatur- und Erste-Hilfe-Set
◌ Proviant und Regenschutz
◌ Sich schützen durch Helm und Protektoren
Als traditionsreicher Meisterbetrieb in der Augenoptik heißen wir Sie seit 1981 herzlich willkommen. Optik Zublasing steht seit drei Generationen für exzellenten Service und innovative Lösungen rund um Ihre Sehkraft.
Unsere Expertise zeigt sich in unserer breiten Palette hochwertiger Brillenfassungen, die individuelle Bedürfnisse perfekt vereinen.
Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu besserem Sehen zu begleiten.
Optik Zublasing, Wir lieben Optik!
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag-Freitag 8-12.15 & 15-19 Uhr
Samstag 8-12.15 Uhr
Albertus-Magnus-Platz 11
39057 St. Michael Eppan
T +39 0471 663 058
www.optikzublasing.com
Neben den Knödeln sind sie
Sudtiroler Schlutzer
Zutaten (4 Portionen)
Teig:
150 g Roggenmehl
100 g Weizenmehl
1 Ei
50-60 ml lauwarmes Wasser
1 EL Öl Salz
Füllung:
150 g Spinat, gekocht (ca. 300 g Frischspinat)
50 g Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
1 EL Butter
100 g Topfen (Quark)
1 EL Parmesan, gerieben
1 EL Schnittlauch
1 Msp. Muskatnuss
Pfeffer aus der Mühle, Salz
Weiteres: Parmesan, gerieben braune Butter Schnittlauch, geschnitten, zum Servieren
[ca. 1,5 Stunden]
Die Mehlsorten vermischen, kranz förmig auf ein Nudelbrett geben und salzen. Das Ei mit lauwarmem Wasser und dem Öl verquirlen, in die Mitte des Mehlkranzes gießen und von innen nach außen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
In Form bringen
Nun erhalten die Schlutzkrapfen ihre halbmondförmige Gestalt. Dies geschieht mit dem gezähnten Teigrad oder Teigausstecher (Durchmesser 7-10 cm). Der restliche Teig kann wieder verknetet und weiterverarbeitet werden.
Den Teig mit der Nudelmaschine immer dünner austreiben, bis schöne, lange Nudelblätter entstehen. Beim Austreiben auf genügend Mehl achten, damit die Walzen nicht verkleben. Den Teig möglichst schnell verarbeiten, damit er nicht austrocknet.
Die dünnen Nudelblätter auf einer bemehlten Fläche ablegen und vorsichtig glatt streichen.
Den Spinat fein hacken, Zwiebel und Knoblauch in der Butter dünsten, Spinat hinzugeben und etwas auskühlen lassen. Den Topfen, Parmesan und Schnittlauch dazugeben und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren.
Daumendicke Stücke vom Teig abscheiden und sie mit einem Nudelholz auf bemehlter Fläche leicht ausrollen. Dann in die Nudelmachine geben und erstmal dicker austreiben.
Die Füllung mit einem kleinen Löffel in die Mitte der Teigbahnen geben. Einen Zeigefinger lang Abstand zwischen den einzelnen Spinat-Häufchen lassen.
Die fertigen Schlutzkrapfen auf eine bemehlte Unterfläche geben, damit sie bis zum Kochen nicht mit der Unterlage verkleben. In dieser Form können die Teigtaschen auch eingefroren werden.
Den Teigrand mit Wasser anfeuchten und die Teigbahn längs übereinander falten. Sofort mit den Fingern die Zwischenräume und Ränder andrücken.
Einen Topf zu drei Vierteln voll mit Wasser füllen, salzen und zum Sieden bringen. Schlutzkrapfen behutsam ins kochende Wasser geben. Nach 3 bis 5 Minuten Garzeit (die Schlutzkrapfen steigen an die Wasseroberfläche) herausschöpfen und abtropfen lassen.
Die Schlutzkrapfen auf einem Teller oder einer Platte behutsam anrichten, mit geriebenem oder gehobeltem Parmesan bestreuen und mit brauner Butter übergießen. Nach Belieben mit Schnittlauch garnieren. Noch heiß servieren.
Es ist das Schöne, das Besondere, das Einzigartige, um das das Schaffen jener Frauen kreist, die wir hier vorstellen. In ihren Ateliers und Läden kreieren, sammeln und verkaufen sie Kostbarkeiten, die vor allem eines schaffen: Sie verzaubern.
T-Shirt mit handbesticktem Emblem für 69 Euro gesehen bei Internodiciotto
Was_ Handbesticke Kleider und Accessoires, ausgewählte Mode Wo_ Atelier Internodiciotto Innerhoferstrasse 10 | St. Michael Wer_ Silvia Dellagiacoma
In Silvia Dellagiacomas Brust und in ihrem Atelier Internodiciotto schlagen gleich zwei Herzen. Das erste pocht im Takt von unzähligen, handgeführten Stichen. In ihrer ureigensten Technik fertigt die Modedesignerin damit feinste Stickereien auf ausgewählten Kleidungstücken. „Nach 10 Jahren bei Valentino habe ich mir meine eigene Nische gesucht und in der Handstickerei gefunden“, beschreibt Silvia das Wiederbeleben einer alten Handwerkskunst. Industriell lassen sich solche Kunstwerke nämlich nicht fertigen. Zudem geht es hier nicht nur um den Einsatz verschiedenfarbiger Fäden, sondern von unzähligen Glasperlen und Pailletten, die die Besonderheit und Einzigartigkeit der Stickereien ausmachen.
„So was kennt man eigentlich nur von der Haute Couture, aber hier gibt es sie im Kleinen für jede Brieftasche“, sagt sie mit Blick auf die verzierten T-Shirts, Pullover, Mützen, Schlüsselanhänger oder Broschen. Auch Sonderanfertigungen sind möglich, etwa ein bestickter Brautrock, ein Trachtentuch oder elegante Arbeitswesten. All dies wird nun im neuen Atelier im Zentrum von St. Michael verwirklicht. Dort wird jedes Stück einzeln gefertigt und jeder kann dabei zusehen. Aber Internodiciotto ist auch Boutique. Am Herzen liegen der Modedesignerin dabei Kleidungsstücke aus natürlichen oder recycelten Materialien ausgewählter Firmen. Dazwischen finden sich Ohrringe von Alice Sembenati aus Rom oder favouritepairsbydani und die Raumdüfte von Teatro Fragranze Uniche. Und was zwischen allem immer im Raum schwebt, ist eine besondere Wertschätzung für Rohstoff und Handarbeit und ganz viel Emotion.
Was_ Schmuck, Handtaschen und mehr
Wo_ Atelier ringfinger*
Justinaweg 5, St. Pauls Wer_ Maria Puff-Gius und Alexandra Gius
Hut aus Hasenwolle von Reinhard Plank um 190 Euro, gesehen bei Zur Frau mit Hut
Der Rucksack mit dem Punkt um 149 Euro gesehen bei Atelier ringfinger*
Der erste Blick bleibt an Ohrringen in leuchtenden Farben hängen. Aus veganem Leder handgefertigt stehlen sie dem Koffer, in dem sie hängen, unweigerlich die Show. Doch nur so lange, bis Maria Puff-Gius mit flott-grauem Kurzhaarschnitt vom Nähtisch im Hintergrund nach vorne tritt. Das Atelier ringfinger* im Zentrum von St. Pauls ist eine Erweiterung ihrer selbst. Seit nunmehr 17 Jahren entwirft, näht, klebt, sägt, bohrt, lötet die Designhandwerkerin dort ihre Unikate. Tochter Alexandra unterstützt sie als Schauwerberin im Nähen und Dekorieren. So eröffnet sich einem eine Fundgrube aus Ringen, Ohrringen und Ketten, vom Schmuck über Taschen und Rucksäcke bis hin zu Schals und Hüten – alles „zu einem wertschätzenden Preis.“
Denn alles Handgefertigte brauche seine Zeit und gutes Design einen handwerklichen Hintergrund.
Was allen Dingen gemein ist, ist eine gewisse Leichtigkeit: kein Stoff, kein Band, kein Glas, kein Metall, darf seine Trägerin beschweren. Mit der Natur als Lehrmeister wandern Marias Ideen vom Kopf direkt in ihre Hände, große Vorlagen braucht sie nicht. So entstehen Taschen aus auf Leinengewebe projizierten Mustern, Sommerhüte aus Bast auf luftigem Gewebe, Winterhüte aus Alphornloden. „Der Rucksack mit dem Punkt ist unser Haupterkennungsmerkmal“, erzählt Maria. Die robusten Stoffe dafür werden für Sonnenmarkisen oder Abdeckplanen verwendet. Upcycling ist großes Thema. Doch es wird auch repariert und optimiert, etwa in Form von Ohrringen, die nicht rausfallen oder vererbtem Schmuck, der umgearbeitet wird. „Ach ja, und die Ohrringe aus Musterstoff müssen wir wieder machen“, sagt Maria und greift zur Tasse Kaffee, die ihre Kundschaft fast ebenso sehr schätzt, wie die Leichtigkeit ihrer Worte und Werke.
Ein Luster bestückt mit zarten Rosen, er ziert nicht nur das Booklet der Vintagerie „Zur Frau mit Hut“, sondern taucht den die Paulsnerstraße des Abends in ein wohliges Licht. Genau dort, wo das Öffnen der schmiedeeisernen Tür in eine Welt der schönen Dinge entführt. Die Welt von Petra Heschgl. „Ich bin eine Jägerin und Sammlerin“, sagt die Frau mit Hut. Da sie Hüte liebt und trägt, ist dies Alias, Erkennungsmerkmal und Firmenbezeichnung in einem. Und so nehmen die Hüte von Südtirols Starhutmacher Reinhard Plank einen besonderen Stellenwert ein. Sie reihen sich ein, in ein Sammelsurium „aus Schätzen, die ansonsten wohl oft verloren wären.“ Da sind Tassen und Teller, Glasglocken und Kerzenständer, Bilderrahmen und Spiegel ebenso wie antike Püppchen mit handgefertigten Outfits und Porzellangeschirr für Puppenhäuser. Von Nischenfirmen wie Coreterno oder Frederica Tessadri Candele bezieht Heschgl Duftkerzen, von Officine Lamour Schmuck und von Grafiche Tassotti hochwertige Papierwaren.
Unverkennbar ist ihre Leidenschaft für Notizbücher. Mit Blick auf Butterdosen aus Porzellan fragt Heschgl gesellschaftskritisch in den Raum: „Wie nehmen die Butter täglich mehrmals aus dem Kühlschrank, warum kann der Behälter dann nicht schön sein, zumal Butter auf Glas oder Porzellan besser schmeckt?“ Das Angebot reicht vom Bleistift für 3,80 Euro bis zur französischen Waschschüssel mit Krug für 500 Euro. Die Vintagerie in St. Pauls verströmt das Wohlbehagen einer Orangerie gepaart mit dem Gefühl, von Objekten mit Geschichte in eine andere Zeit entführt zu werden – ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Und jeder Schatz, der einen neuen Besitzer findet, verlässt das Ladele in einer adäquaten Papiertasche.
Was_ Hüte, Handtaschen, Geschirr, Kerzen, Papierwaren und mehr Wo_ Vintagerie Zur Frau mit Hut Paulsnerstraße 7, St. Pauls Wer_ Petra Heschgl
Was_ Handbemalte Unikate aus Flach- und Hohlglas Wo_ Glasatelier SIBIart
Laubendurchgang 20, St. Michael Wer_ Sybille Pederiva
Handbemalte Wasserkaraffen
ab 37,80 Euro, gesehen bei SIBIart
Schon der Blick in die Auslage des Glasateliers SIBIArt in St. Michael zeigt, wie vielfältig das Material Glas ist. Da sind Gläser und Flaschen mit flotten Sprüchen bemalt, Wandbilder und sogar ein Schachspiel ganz aus Glas. „Es ist transparent, hart und im selben Moment zerbrechlich“, sagt Sybille Pederiva fasziniert über den Rohstoff, den sie künstlerisch gestaltet. Am meisten schätzt sie „die Freiheit bei der Gestaltung der Objekte“.
Und so kreiert sie am liebsten persönliche Auftragsarbeiten, wie die sehr gefragten Geburtenbilder.
„Da kommen Name, Geburtstag, -ort und Sternzeichen drauf“, verrät die Eppaner Glasmalerin über ihre Lieblingsstücke. Verarbeitet wird sowohl Flach-, als auch Hohlglas. Dabei bemalt Sybille das Glas und brennt es anschließend im Ofen. Und im Gespräch mit ihren Kunden entstehen oft die besten Ideen für persönliche Geschenke, die sich für besondere Anlässe wie Geburtstage, Hochzeiten oder Firmenjubiläen, aber auch als Souvenir eignen.
Wo ist es am schönsten?
Wo entspannen wir am besten?
Welcher Ort erfreut unser Herz?
Die Antworten reichen von bekannten Ausflugszielen in Eppan bis hin zu ganz persönlichen Plätzen.
Am Montiggler See bin ich gerne, da lässt es sich schön entspannen. Ich mag es, draußen in der Natur zu sein.
Giovanni, Girlan
Der Felsvorsprung am Großen Montiggler See ist top. Ich freue mich schon wieder auf den Sprung ins Wasser.
Veronika, St. Michael
Für einen Fischer ist natürlich der Große Montiggler See der schönste Ort auf Erden, vor allem am Morgen, wenn der See erwacht und dampft. Mein Lieblingsort dort ist die Naturzone hinter dem Lido, auch „Damenloch“ genannt.
Wenn Größe ein Merkmal ist, auf das Sie stehen, dann werden Sie uns möglicherweise nicht finden.
Wenn Sie aber neugierig und mit offenen Augen durchs Leben gehen, besondere Werte und gute Produkte schätzen, vor allem, was ihre Bekleidung betrifft, ja danndann ist's gut möglich, dass Sie auf uns stoßen.
In unserer kleinen Boutique am Eppaner Dorfplatz präsentieren wir unsere eigenen Entwürfe und ergänzen dazu besondere Stücke ausgewählter Designer. Wir legen dabei großen Wert auf natürliche, hochwertige Fashion, welche in der näheren Umgebung gefertigt wird und mit gutem Wissen und Gewissen bei uns ihren Platz findet.
glücklich.it
Markus, St. Michael Außerhalb vom Lido befinden sich einige Liegen, von denen aus man den ganzen Montiggler See überblicken kann. Das ist mein absoluter Lieblingsplatz.
Tamara, Gand
Wir lieben Gschleier mit seinen Weinbergen und Wanderwegen. Auch mit dem Kinderwagen können wir dort die schönsten Ausflüge machen.
Viktoria, Girlan
Der Golfclub ist für mich ein toller Ort. Nicht, weil ich Golf spiele, sondern, weil mir das Konzept aus Ort und Restaurant gefällt. Ich halte mich gerne dort auf.
Massimo, Gand
Ich besuche den Rathausplatz in Eppan besonders gern. Ich bin gebürtiger Eppaner, aber wohne schon lange in Bozen. Am Land herrscht immer noch eine besonderer Atmosphäre –und diese genieße ich vor allem im Zentrum.
Karl, Bozen
Der Gemeindeplatz in Eppan ist für mich ein besonderer Ort. Dort trifft man sich und kommt a bissl unter die Leute. Das brauche und genieße ich seit dem Tod meines Mannes um so mehr.
Greti, St. Michael
Wir gehen gerne zu „Mein Beck“. Dort ist es gemütlich und wir verbringen unsere freien Stunden gerne bei einem Kaffee und einem Ratscher.
Giselle, Najada und Natalia, St. Michael
Uns gefällt der Fahrradweg bis nach Kaltern. Wir fahren bis zur Lokomotive und der Papi rennt neben uns her.
Luca und Sara, St. Michael
Am schönsten ist es bei mir in Missian auf der Dachterrasse. Von da aus habe ich einen einmaligen Ausblick bis hin zum Kalterer See.
Marion, Missian
Die Handballhalle in Eppan und das dort stattfindende Dreikönigs-Turnier verknüpfe ich mit den schönsten Erinnerungen. Schon als Kind habe ich bei diesem beliebten Fußballturnier mitgemacht und als bester Spieler den ersten Computer für unsere Familie gewonnen. Heute begleite ich meine Kinder zu diesem Turnier.
Felix, Bozen
Die Eislöcher sind für mich ein wunderbarer Ort. Es ist, als ob man sich in einem verwunschenen Wald wiederfindet. Dann noch die Kühle, die um einen zieht, macht das gesamte Erlebnis perfekt.
Elisabeth, Kaltern
Die Maria-Rast-Kirche ist für mich ein Ort, den ich gerne sehe. Ich fahre auch jeden Tag daran vorbei und schon der Blick darauf erfreut mein Herz.
Egon, Gand
Der Fahndlweg in Pigeno ist mein ganz persönlicher Pilgerweg. Dort am Bach entlangzugehen ist Erholung für Körper und Geist. Herta, Pigeno
Bei mir am Hof bin ich am liebsten. Wenn ich in Perdonig in die Weinberge rausgehen kann, in die Wiesen, dann ist alles gut. Hubert Perdonig
Die Gegend rund um die Gleifkapelle und Schloss Englar gefällt mir sehr gut. Für den Burgenritt haben wir dort einst Hindernisse auf- und wieder abgebaut. Das war besonders toll.
Herbert, Kaltern
Die Gleifkirche ist schon ein besonderer Platz, zumal auch unser Sohn dort geheiratet hat. Ansonsten gefällt uns auch der Rathausplatz. Im ehemaligen Gasthaus Sonne wohnt unser Sohn, da sind wir öfter zu Besuch.
Mathilde und Paul, Nals
Der Stationenweg auf die Gleif ist für mich ganz besonders. Und die Gleifkirche ist unbestritten der schönste Ort in ganz Eppan.
Ludiwina, St. Pauls
Missian Eislöcher18. bis 28. Juli – St. Pauls
Lust auf edle Tropfen und kulinarische Leckerbissen?
Dann nichts wie auf nach St. Pauls am:
18. Juli: Eröffnung der WeinKulturWochen
20. Juli: Knödel: von kugelrund bis kunterbunt
23. Juli: Gastliche Tafel u.v.m.
Obst und Gemüse aus dem Supermarkt hat oft einen langen Weg hinter sich, bis es zum Verkauf und Verzehr kommt. Doch das muss nicht sein. Eppans Hofläden und Verkaufsstände bieten erntefrische Alternativen.
Ab halb 5 Uhr früh herrscht geschäftiges Treiben. „Bei uns wird jeden Tag geerntet, frischer geht es nicht“, sagt Simon Brugger vom Überetscher Bauernloden. Gemeint ist damit ein schmucker Verkaufsanhänger, der am Eingang ins Überetsch direkt an der Hauptstraße abgestellt ist. Von 9 bis 19 Uhr gibt es hier täglich Obst und Gemüse überwiegend aus Eigenanbau.
Dafür ist Landwirt Daniel Zanetti zuständig.
Auf den Wiesen und Feldern in Montiggl und St. Pauls gedeihen Zwetschgen und Aprikosen, verschiedene Pfirsiche, Äpfel,
Trauben und Nüsse, aber auch Früh- und Spätsalate, Tomaten, Gurken, Zucchini, Radieschen und was sonst noch so saisonal wächst. Von Anfang April bis Anfang November gibt es immer ein tolles Sortiment an 0-Kilometer-Produkten. „Das schmeckt man und das schätzen die Leute“, weiß Brugger, der den Verkauf überhat.
Im fünften Jahr aktiv, sind aus den Kunden und Gästen Stammkunden geworden. Um den Anhänger herum weiden Schafe. „So sparen wir uns das Mähen. Zudem laufen Hühner rum, deren Freilandeier natürlich direkt verkauft werden“, verrät Brugger. Obgleich aus den anfänglichen acht Stunden Arbeit pro Tag mittlerweile 14 Stunden wurden, schätzt er seine Arbeit „auch weil es kein eintöniger Alltagsjob ist“. Und nach der Arbeit heißt es nicht Hände still halten, sondern Einwecken und Entsaften, denn im Bauernloden gibt es auch hausgemachte Säfte und Marmeladen.
Wo_ PARTHHOF
“ G ’ schmackiges “
Wohl nirgends ist der Kunde näher dran am erntefrischen Obst und Gemüse als beim Parthhof in St. Pauls. Zweimal in der Woche wird dort das Hoftor geöffnet und im Innenhof das Marktstandl aufgebaut – immer mittwochs und samstags (von 8 bis 12 Uhr).
Was es dort gibt? „Alles, was wir selbst anbauen“, sagt Paul Zuchristian, der diese Art der Vermarktung direkt ab Hof vor sieben Jahren mit seiner Frau Uschi begonnen hat.
„Der Geschmack und die Frische machen den Unterschied“, ist der Landwirt überzeugt.
Unterrainerstraße 30, St. Pauls
Wer_ Paul und Uschi Zuchristian
Wann_ April bis November
30 verschiedene Gemüsesorten gedeihen auf einem Hektar Land: Von Spinat und Mangold über Kohl und Rüben, Sellerie und Kartoffeln bis zu Lauch und Zwiebeln. Dazu kommen die Obstwiesen mit Äpfeln und Birnen, Aprikosen, Pfirsichen und Zwetschgen
„Und wir ernten 5 verschiedene Kirschsorten, sodass es bei uns von Anfang Juni bis Anfang Juli immer Kirschen gibt“, beschreibt der enthusiastische Bauer. Das Sortiment wird von Heidelbeeren und Eiern der Hofhennen abgerundet.
Sie ist blau und rund, reif und gesund: Die Rede ist von der Heidelbeere. Am Egarterhof in Missian hat Landwirt Christoph Kofler 2019 einen halben Hektar Fläche dem Anbau der amerikanischen Kulturheidelbeere gewidmet. „Zwischen Anfang Juni und Ende Juli verkaufen wir die Heidelbeeren ab Hof, dreimal wöchentlich (Dienstag, Donnerstag und Samstag 17.3018.00 Uhr)“, sagt der Landwirt, der im Haupterwerb Obst- und Weinbau betreibt.
Die Lust auf Heidelbeeren hat er von einem vormaligen Arbeitgeber mitgebracht. Heute gedeihen die Beeren auf einem Feld in Unterrain und werden dort täglich von fleißigen Händen geerntet.
„Jede einzelne und auch nur wenn sie reif ist, wird von Hand gepflückt“, berichtet Kofler von der arbeitsaufwändigen Produktion. Nichtsdestotrotz kommt eine anständige Menge zusammen, denn die Heidelbeeren werden zumeist ab einem Kilo bis hin zu Kartongebinden mit je 5 Kilogramm Beeren verkauft.
Frau Lisa und Seniorchefin Hildegard gehen helfend zur Hand. „Manche Kunden holen sich einen ganzen Vorrat für die Gefriertruhe und streuen täglich ein paar Beeren in ihr Frühstücksmüsli. Andere essen sie frisch vor Ort. Da schmecken sie am besten“, ist der Bauer überzeugt.
Wo_ EGARTER HOF
Hocheppaner Weg 2, Missian Wer_ Christoph, Lisa und Hildegard Kofler
Wann_ Anfang Juni bis Ende Juli
Christoph KoflerHausgemachte Produkte
„Produktecke“ nennt Anna Sparer ihre zwei kleinen, feinen Nischen mit hofeigenen Erzeugnissen des Ansitzes Grustdorf im Zentrum von St. Michael. Dort wird angeboten, was Garten und Feld saisonal hergeben. Das sind Marmeladen und Kräutersalze, Trauben, Äpfel und naturtrüber Apfelsaft, je nach Erntezeit auch Marillen, Kirschen, Zwetschgen, eingelegtes Gemüse und Eier von den zeitweise 70 hofeigenen Hühnern. „Was halt so anfällt“, sagt die Bäuerin, die interessierte Urlauber ihrer zwei Ferienwohnungen nach Roter-HahnManier an den Erzeugnissen teilhaben lässt.
Von der Straße aus uneinsehbar, denn eine Hofmauer umschließt den historischen Adelsansitz. Erst wer durch das Tor tritt, sieht Stallungen, Geräteschuppen und den großen Garten inklusive Streuobstwiese. Die interne Produktecke hat Sparer für die Hausgäste am Zugang zum alten Weinkeller eingerichtet. Für Passanten steht draußen an der St.-Anna-Straße ein kleines Holzhaus mit Produkten zur Entnahme und einer Gelddose zum Bezahlen.
Wo_ ANSITZ GRUSTDORF
Unteralberweg 4, St. Michael
Wer_ Anna Sparer
Wann_ ganzjährig
In unserem Sortiment findet man Grappa, Fruchtund Beerenbrände, aber auch Besonderheiten wie Blutorange, Rum oder Gin.
Letzterer wurde bei den World Gin Awards 2022 in London als „Best Italian Classic Gin“ und bei Falstaff Spirits 2023 als „Bester Gin der Verkostung“ mit 95 Punkten ausgezeichnet.
Unsere jüngste Neuheit, der St. Urban Single Malt, besticht durch dezente Rauchnoten, milde Malzsüße und wunderbare Fruchtnoten, welche er durch die Lagerung in GewürztraminerPassito Fässern erhält.
Brennerei St. Urban Lammweg 13, 39057 Girlan T +39 338 502 7226 | info@st-urban.it www.st-urban.it
Detailverkauf
Mo-Fr 10 -18 Uhr | Sa 10-16 Uhr Verkostungen auf Anfrage
Sie sind jung, ambitioniert und stellen die neue Generation der Kellermeister. Obgleich sich alle drei der Weinherstellung widmen, könnte ihr Arbeitsumfeld unterschiedlicher nicht sein. Der Blick auf einen Job zwischen Qualitätsdenken, Erfolgsdruck und eigenen Ideen.
Name: Jakob Gasser
Alter: 29
Betrieb: Kellerei St. Michael
Zeit: seit 2017
Einen guten Abgang. Damit hat sich Winzerlegende Hans Terzer sein ganzes Leben beschäftigt. Nun, da sein Rückzug aus der Kellerei St. Michael-Eppan näher rückt, stellt sich unweigerlich die große Frage, wer in seine Fußstapfen tritt.
Fest steht: Hans Terzer wird Jakob Gasser, einem jungen, ambitionierten Önologen, das Ruder über sein Lebenswerk überlassen. Es umfasst eine Jahresproduktion von 2,5 Millionen Flaschen mit zahllosen Auszeichnungen für die Weine und den Betrieb (Italiens Kellereigenossenschaft 2024). Große Fußstapfen für einen 29-Jährigen, der sich seiner Verantwortung durchaus bewusst ist, “doch der Druck spornt mich an.”
Gasser kam 2017 in den Betrieb und ist – auch aufgrund der beruflichen Aussichten – geblieben. In dieser Zeit habe er viel lernen und tun dürfen. Nun, als Nachfolger Terzers, hat er große Weine und eine große Marke zu verwalten. „Es ist gewiss, dass ich ‚St.-Michael-Eppan-treu‘ weiterarbeiten werde“, so der Bozner. Zu 90 Prozent seien er und sein Mentor auf einer Wellenlänge. Es seien Kleinigkeiten, bei denen sie sich reiben würden, denn die Zusammenarbeit sei von gegenseitigem Respekt geprägt. „Es ist sehr spannend, mit Hans zu arbeiten, der auf nahezu jede Frage eine Antwort hat“, so Gasser. Nichtsdestotrotz sei es die Aufgabe der Jungen, Althergebrachtes zu hinterfragen: „Nur, weil etwas 20 Jahre so gemacht wurde, bedeutet das nicht, dass es immer so bleiben muss.“
Kellereigenossenschaft steuern und immer abrufbereit sein, so wie es ihm Terzer vorlebt. „Von jedem Kellerarbeiter bis hin zum Kellermeister ist ein Qualitätsdenken da“, verrät Gasser das Erfolgsgeheimnis – und: „Qualität ist Standard und von da an geht es nur noch nach oben.“ Das gilt auch für die Premiumweine St. Valentin. Im Appius und der The Wine Collection sieht Gasser seine Spielwiese: „Es ist genauso herausfordernd 7000 Flaschen eines exzellenten Appius herzustellen, wie einen konstant hochwertigen St.-Valentin-Wein“, weiß er. Doch das beunruhigt ihn nicht. „Weinmachen ist im Grunde ein Handwerk“, sagt Gasser. Eines, das er von einem der ganz Großen lernen durfte und noch immer darf.
Name: Andreas Wolkan
Alter: 32
Betrieb: Weingut Romen
Zeit: seit 2023
„Auch ich habe dort meine Lehre gemacht“, sagt Andreas Wolkan.
Der 32-Jährige war zwölf Jahre lang im Labor der Kellerei St. Michael tätig und dort nicht nur mit den Analysen betraut, sondern auch in die Komposition der Weine oder die Vorgänge im Keller eingebunden.
Damit habe er sich „einen guten Rundumblick“ angeeignet und im September 2023 selbst ans Weinmachen gemacht – und zwar im neugegründeten Weingut Romen.
„Als junger Mensch sucht man die Herausforderung. Es ist schön, den ganzen Weg von der Traube bis zur Flasche zu sehen und mitzugestalten“, sagt der Eppaner. Nichtsdestotrotz arbeite er in einem Team und halte Rücksprache.
„Die großen Entscheidungen, die Weinstylistik, definieren wir zusammen“, sagt der Kellermeister und spricht sich dahingehend mit der Familie Romen ab. Er gebe einen gewissen Weg vor, höre sich eine zweite und dritte Meinung aber an. Das Weingut umfasst 6 Hektar an Gründen. Damit liegt die Jahresproduktion von 30.000 Flaschen in Wolkans Händen. Zu den sieben bestehenden Weinen gesellen sich unter Wolkan 2024 ein Merlot Riserva und ein Chardonnay Riserva. „Die Lagen haben das Potenzial, etwas Spezielles, etwas Besonderes aus den Trauben zu machen“, ist Wolkan überzeugt. Auf die Besonderheiten der einzelnen Lagen einzugehen sei in einem kleineren Betrieb viel besser möglich. Gerade dort das Beste herauszuholen sei sein Ansporn.
An der Arbeit in einem überschaubaren und vor allem neuen Weingut gefällt ihm auch die Unabhängigkeit, die Möglichkeit, ohne vorgefertigten Wege und imagegeschuldeter Erwartungshaltung zu arbeiten. „Ich fühle mich richtig frei und kann mir die Arbeit selbstständig einteilen. Das Resultat muss passen“, sagt er. Und die Auszeichnungen im Weinsektor betreffend gibt Wolkan ehrlich zu: „Es ist sicher ein Ziel, eine hohe Punktezahl zu erhalten.“ Das sei eine Genugtuung für die geleistete Arbeit. Mit der Abfüllung von Wolkans „erster Ernte“ in diesem Frühjahr sind die ersten Schritte gesetzt.
Einen medienwirksamen Einstand in seinen neuen Job hatte Philipp Zublasing. Der 38-Jährige ist seit Juli 2023 Kellermeister der Kellerei St. Pauls, einer Genossenschaft mit 200 Mitgliedern und 185 Hektar an Gründen.
Die Kreation des „Lumina,“ eines Benefizweines für „Südtirol hilft“, war dort sein erstes persönliches Werk. Mit der öffentlichen Vorstellung des Weines rückte auch der Missianer gleichsam ins öffentliche Rampenlicht. „Es kamen dadurch neue Rollen und Aufgaben auf mich zu“, reflektiert Zublasing. Herausforderungen, die er als Teil eines kollegialen Teams bravourös meisterte.
Zuerst galt es, sich einen Überblick über das Bestehende zu verschaffen - und das bei einer Jahresproduktion von 1,5 Millionen Flaschen.
„Die Weine waren mir schon von Verkostungen bekannt“, berichtet Zublasing. Dennoch bestand seine erste Aufgabe darin, die Vielfalt der Weine und Jahrgänge zu verkosten. Mit dem Augenmerk auf dem, was bereits eingekellert war. Besonders gefreut habe er sich natürlich auf „seine erste Ernte“ im Herbst. „Das Team hat sehr gut gearbeitet. Ich füge mich ein in das, das heute besteht“, beschreibt Zublasing. Dennoch möchte er einige neue Wege einschlagen. Der neue Jahrgang soll mit mehr Frische und Eleganz überzeugen und auch seinen eigenen Stil zum Ausdruck bringen.
Name: Philipp Zublasing
Alter: 38
Betrieb: Kellerei St. Pauls
Zeit: seit 2023
„Beim Wein musst du in 5 bis 10 Jahren denken“, sinniert der Kellermeister. Und verweist auf seinen Grundsatz, durch einen verstärkten Fokus auf die Qualität charakterstarke Weine zu kreieren, die das Terroir bestmöglich widerspiegeln. Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit den Weinbauern im Weinberg und eines schonenden Ausbaus im Keller, um die Eigenschaften des Leseguts zu bewahren. Zublasing: „Ziel ist, den Weg konsequent zu gehen, damit dies in der Flasche zur Geltung kommt und vom Gegenüber erkannt wird.“
Andreas Wolkan Philipp ZublasingPenegal Aussichtspunkt
Gantkofel Aussichtspunkt mit Bergner Kreuz
Überetscher Radweg
Frühlingstal
Schlössl
Großer Montiggler See
Montiggl
Überetscher Reitverein
Matschatsch Aussichtspunkt
Hirschplätze Sportzone Rungg
Kleiner Montiggler See
Eppaner Höhenweg
Aufstieg Furglau
Buchwald
Gaid Eislöcher
Museum Schloss Moos-Schulthaus
Gleifkirche
Schießstand
St. Michael
InfoBüro
Burg Hocheppan Burg Boymont
Schloss Freudenstein
Schloss Korb Aufstieg Kematscharte
Perdonig
mit Kapelle
Bogenschießen Gand Berg
Eppaner Grafenweg & 3-Burgen-Wanderung
Aussichtspunkt Busbahnhof
Weinlehrpfad
Wild Mann-Bühel
Dom auf dem Lande
Missian
Etsch
Etschradroute(via Claudia Aug usta)
Unterrain
Golfplatz
Frangart Girlan
Kellerwelten
Zugbahnhof Sigmundskron Bahnlinie nach Meran und Bozen
Messner Mountain Museum Schloss
Etschradroute (via Claudia Augusta)
Als Bildhauer, Maler, Grafiker und Glaskünstler gehört er zu den bekanntesten und erfolgreichsten Südtiroler Künstlern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu seinem Werk gehören Wandmalereien und verschiedenste Zeichnungen, Aquarelle und Acryl-Gemälde ebenso sehr wie Skulpturen, Mosaike und Glasarbeiten. Geboren 1928 in Kortsch, studierte er nach seiner Lehre als Dekorationsmaler in Schlanders bildende Künste und Architektur in Wien. Aus dem Kunstlehrer wurde ein freischaffender Künstler. Als Mitarbeiter in der Glashütte "Fucina degli Angeli" entstanden viele beachtenswerte Glasskulpturen. Studienreisen weit umher. Nach vielen Umzügen lebt er seit 2004 im Palazzo Malfatti in Ala.
Einem Künstler begegnen lässt sich auf vielfältige Weise, auch durch seine Werke. Ob Kursaal, Schule oder Friedhof: Robert Scherers Schaffen ist in Eppan allgegenwärtig.
Weiße Mähne, weiße Schürze: Robert Scherers Auftritt im Maleroutfit stand immer irgendwie im Kontrast zu seinen Arbeiten. Vor allem die Wandarbeiten in und an öffentlichen Bauten prägen heute das Bild vieler Dörfer Südtirols, so auch Eppan. Präsent sind vor allem die Farben gelb und blau, wohl nicht ganz zufällig. Sind es doch die Wappenfarben der Gemeinde.
Künstler auf vielen (Ab-)Wegen 1969 hatte es den gebürtigen Vinschger ins Überetsch verschlagen. Eppan und Kaltern wurden zur Wahlheimat für den umtriebigen und vielgereisten Künstler. „Ich muss immer wieder weg.
Wahrscheinlich habe ich das von den Karrnern“, hat er einmal gesagt. Lange hielt er es nie an einem Ort aus. Und doch legen zahlreiche Werke in Eppan Zeugnis ab von Scherers Präsenz und seiner enormen Schaffensbreite. Bei einem Rundgang durch die Gemeinde lässt es sich wunderbar auf Scherers Spuren wandeln. Und vielleicht kehrt der Maestro selbst noch einmal ins Überetsch zurück? Anlässlich seines 95. Geburtstages im Vorjahr wünschte sich der recht zurückgezogen und vereinsamt lebende Künstler von seinem 100 Kilometer südlich liegenden Palazzo in Ala „wieder nach Südtirol. Das würd’ mir schon gefallen.”
1 Engel an der Fassade zum Eingang in den Kultursaal der Mittelschule Eppan, „Der heilige Michael“, Silikat auf Beton, 1982.
2 Südfassade der Volksschule am Weber-Tyrol-Platz, „Bewegung ist Leben“ mit dem lateinischen Spruch: Non scholae, sed vitae discimus (Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir). Rund um das Haus ornamentale Schmuckmalerei, Silikat, 1992.
6 Kreuzwegstationen um die Wallfahrtskirche Maria Rast, Mosaik, 1981.
3 Deckenbild in ornamentaler Malerei in der Raiffeisenkasse Eppan, Mikrokosmos: „Der Sonnengesang der Blume im Kosmos“, Silikat auf Gips 1985.
4 Arkadengestaltung im Friedhof St. Michael, die Pietà, Silikat auf Beton, 1987/88.
5 Arkadengestaltung im Friedhof St. Michael, Grabstätte der Familie Scherer, plastische Marmorgestaltung Christi, Laaser Marmor, 1992.
7 Wandgemälde an der Obstgenossenschaft SACRA: „Die Pomona“, Silikat auf Beton, 1976.
9 6
8 Glastür im Hotel Tschindlhof (von Mörl), „Vor Sonnenuntergang“ Glas, 2002.
10 Glasfenster am Haus Nicolussi-Leck in Frangart, „Flora“, Glas, 1982. 1 2 3 4 5 7 8
9 Glasfenster beim Weißen Kreuz, „Heiliger Rochus“, Glas, 2005.
Fleisch küsst Fisch, Apfel trifft auf Zitrone:
Eppans Küchenmeister verschmelzen die Genüsse Südtirols mit den Einflüssen des Südens zu einem harmonischen, geschmacklich aufregendem Ganzen.
Manuel Ebner, Chefkoch und Hausherr
Restaurant 1524 im Ansitz Rungghof
Der Hirsch als Hauptzutat trifft hier aufs Meer.
Ich mag Kontraste und dies findet sich auch in meinen Gerichten wieder. Frühmorgens bin ich oft im Wald unterwegs und sammle frische Kräuter. Sie stehen wie der Hirsch und die Milch für die Produkte unseres Landes. Ich liebe aber auch das Meer und daher kombiniere ich die Rohstoffe mit viel Gefühl und noch mehr Ausdauer. Die richtige Menge ist ausschlaggebend, dann harmoniert es wunderbar.
Spaghetti im Almkleid.
Ich zelebriere eine lokale Küche, aber sehe sie mit anderen Augen. Auch wenn ich mittlerweile hier beheimatet bin, kenne ich nicht alle Traditionen und so spiele ich mit Techniken, Konsistenzen und Rohstoffen, um Gerichte mit Weitblick und Lokalkolorit
Eppan Magazin_43
Alessandro Bellingeri, Chefkoch Osteria AcquarolLamm begegnet dem Geschmack des Südens.
Wichtig sind der Respekt und das Wissen um die kulturellen Besonderheiten. Erst dann lassen sich die Südtiroler und die mediterrane Küche auch miteinander verknüpfen und entsprechend auf einem Teller präsentieren.
Mandeltarte mit Sorrentozitrone - Chantillycreme Vanille und weiße Schokolade - Basilikumstaub - Champagnerapfeleis
Die klassische Apfeltorte trifft hier auf die Einflüsse des Südens, die Zitrone aus Sorrent.
Ob durch die Technik oder den Rohstoff: In jedem unserer Teller ist Südtirol erkennbar. Es finden sich aber Einflüsse von mediterranen Rezepten und Verarbeitungsweisen in den Gerichten - nach dem Motto: Wie schauen, wir suchen und wir kombinieren. Die Basis bleibt aber immer der Ort. Koche ich mit Speck, nehme ich Südtiroler Speck. Kommen Äpfel zum Zug, sind es heimische Sorten.
Das Bio Paradies zählt seit 1989 zu Südtirols Bio Pionieren, wenn es um authentische biologische und biodynamische Naturkost, gesunde und nachhaltige Lebensweise, Pflanzenprodukte, Naturheilmittel und Kräuter aus Südtirol geht. Sie finden allerhand an biologischen, veganen, glutenfreien, laktosefreien Nahrungsmitteln, sowie auch loses Getreide, Nüsse und vieles mehr. Besonders stolz sind wir auf unsere erneuerte und sehr beliebte Karadar Linie, die das Ziel hat,
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die Gesundheit mit hochwertigen Aromapflegeprodukten, Gemmomazeraten oder Pflanzentinkturen, aus der eigenen Herstellung, zu erhalten.
Ob ätherische Öle, Naturkosmetik, Bachblüten, Aura Soma, Räuchern, gesunde Ernährung oder Nahrungsergänzungen – unsere geschulten Fachverkäuferinnen stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
WeinKlänge an der Südtiroler Weinstraße
17. Oktober bis 3. November
Die besten Weine der Südtiroler Weinstraße kombiniert mit erstklassiger Musik lassen sich im Rahmen dieser Konzertreihe erleben.
Bespielt werden Ansitze, Burgen und Schlösser.
Wer in Girlan sein Handy zückt, tut dies nicht für ein Selfie oder ein Urlaubsfoto.
Es ist vielmehr der Beginn einer aufregenden Tour in die unterirdische Kellerwelt des Weindorfes.
Mit dem Ziel, das historisch einmalige Erbe der unterirdischen Keller des Weindorfes Girlan zu schützen, zu dokumentieren und an die nächsten Generationen weiterzugeben, wurde im März 2008 die Weinwelt Girlan gegründet. Oberstes Anliegen ist, dass die privaten Keller von der Gemeinde gekauft und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In der Zwischenzeit bietet u.a. die virtuelle Kellertour einen einmaligen Einblick. www.weinweltgirlan.org
„Da geht es runter und nochmals runter und wenn du glaubst, du bist schon in der Hölle, dann tut sich der Boden nochmal auf.“
Eberhard Daum, Präsident der Weinwelt Girlan
Wer kennt das nicht: ein besonderer Ort, ein einmaliges SightseeingObjekt, aber es ist geschlossen. Ausgerechnet dann, wenn man davor steht. So etwas kann in Girlan nicht passieren. Denn das eigene Smartphone fungiert dort als Tor in die Tiefe.
Wie kommt es, dass sich ein Passant in Girlan ein Bild von den unterirdischen Weinkellern machen kann, ohne diese zu betreten?
Eberhard Daum, Präsident der Weinwelt Girlan: Die virtuelle Kellertour macht es möglich. Bei einem Spaziergang durchs Weindorf Girlan kann sich jeder einen wunderbaren Einblick darüber verschaffen, was sich dort unter der Erde befindet, wo er gerade steht.
Wie funktioniert die virtuelle Kellertour?
Wer durch Girlan geht, sieht an den Häusern mit den bedeutenden Kellern ein Schild in Handflächengröße. mit QR-Code und dem Namen des Hofes. Wird der QR-Code gescannt, erhalte ich Antworten auf die Fragen: Wie schaut es da unten aus? Wie groß ist der Keller unter meinen Füßen? Sind da Fässer, alte Gemäuer, alte Gewölbe?
Was genau bekomme ich zu sehen?
Der QR-Code liefert in erster Linie Fotos von dem, was sich unter der Erde befindet. Das sind manchmal zwei oder drei Räume, es eröffnen sich aber auch Einblicke in Keller, die auf zwei bis drei Etagen angelegt wurden. Da geht es runter und nochmals runter und wenn du glaubst, du bist schon in der Hölle, dann tut sich der Boden nochmal auf.
Zu sehen sind riesige Fässer auf Holzbalken oder wunderbare, alte Gewölbe - begleitet von einer kurzen Beschreibung.
Wie steht es mit Videos?
Mittlerweile gibt es auch vier Videos, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Sie herzustellen ist aufwändig. Die Idee ist aber, den Bereich weiter auszubauen.
Es braucht also nur eine Portion Neugierde und ein Mobiltelefon? Ja. Etwas, das heute jeder hat. Als die Gedanken dazu vor gut einem Jahrzehnt erstmals aufkamen, waren QR-Codes ein Novum und die Idee sehr innovativ. Heute ist es für jeden ein Kinderspiel, sich mit seinem Handy den Zugang zu verschaffen.
Der Weinwelt Girlan zugrunde liegt das völlig selbstlose Engagement einer Gruppe von Leuten, das alte, traditionelle und architektonische Erbe vor der Zweckentfremdung zu bewahren.
Wie bekannt ist Girlans „Unterwelt“ und ihre virtuelle Variante?
In der Zwischenzeit hat sie sich etabliert. Die Leute wissen von der Kellertour und sie suchen sie explizit auf. Den meisten Touristen ist bekannt, dass Girlan ein Weindorf ist und sie kommen gewiss auch deshalb hierher. Aber andere sind sich dessen nicht so bewusst und es ist für sie eine große Überraschung. Denn es lässt sich nicht erahnen, was da so alles darunter ist. Es ist eine Welt für sich.
Sind Girlans Keller für die Öffentlichkeit zugänglich?
Zugänglich ist nur ein kleiner Teil. Eine große Möglichkeit, die Kellerwelt zu erleben, ist das Kellerfest, das alle vier Jahre stattfindet. Die zweite Möglichkeit bietet sich im Rahmen der so genannten Kellerführungen, die von der Weinwelt Girlan und dem Tourismusverein abgehalten werden. Und die dritte, virtuelle Möglichkeit bietet sich seit bald drei Jahren eben durch die
Was macht Girlans Kellerwelt so besonders?
Es handelt sich um eine einmalige, unterirdische Kellerwelt. Historisch, aber auch architektonisch ein Juwel. Viele junge Leute wissen heute, was ein Keller ist. Doch dass jeder Bauer einen Keller hatte, dass dort der hauseigene Wein gekeltert und gelagert wurde, dieses Bewusstsein ist beinahe verlorengegangen. Ebenso wie manche Keller, die im Zuge von Bauarbeiten der Immobilienbranche verschwunden sind. Bis vor einigen Jahren war Girlan unterirdisch größer als oberirdisch.
Wann und wie entstand die Idee der virtuellen Kellertour?
Die Idee dazu entstand eigentlich vor geraumer Zeit. Im August 2021 er schien das Buch „Kellerwelten – Weinwelten: Das Kellerensemble von Girlan – ein europäisches Unikat“ des Kuratoriums für Technische Kultur güter. Parallel dazu wurden Bilder und Infos aus dem Buch für die virtuelle Tour bereitgestellt. Im Grunde fußt all dies auf der Vermessung der Keller durch die Universität Innsbruck zwischen 2003 und 2005. Dabei wurden 52 Keller im Girlaner Ortskern vermessen und ein Kellerplan erstellt.
Virtuelle Kellertour heißt: beim Dorfspaziergang mit dem Smartphone die QR-Codes scannen und direkt auf den Handy-Bildschirm
Per Klick gibt es private Räume zu sehen: Was sagen die Besitzer dazu?
Die Hofbesitzer waren eingangs natürlich skeptisch, wenn jedem ein Blick in private Räume gewährt wird. Es ist vielfach eine intime Annäherung. Aber schlussendlich macht es ihnen Freude, zu zeigen, welche Besonderheiten sich in ihrem Besitz dort unter der Erde verbergen.
Welches Ziel verfolgt die Weinwelt Girlan?
Aktuell ist es das Bestreben, die alten, privaten Keller vor einer Zerstörung und Zweckentfremdung zu retten und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Bewusstsein dafür ist da. Alles in allem sprechen wir heute von einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern, die damit „gerettet“ sind. Es geht aber auch um ein größeres Bewusstsein, dass alt nicht gleich schlecht und neu nicht gleich gut ist. Es geht darum, Altes zu bewahren, ohne dem Fortschritt im Wege zu stehen.
„Der QR-Code liefert in erster Linie Fotos von dem, was sich unter der Erde befindet.“
Eberhard Daum, Präsident der Weinwelt Girlan
Foto Glögglhof: Kuratorium für Technische Kulturgüter & Weinwelt Girlan/ Christoph Lackner Foto Glögglhof: Kuratorium für Technische Kulturgüter & Weinwelt Girlan/ Christoph Lackner Foto Hof am Platz: Kuratorium für Technische Kulturgüter & Weinwelt Girlan/Christoph Lackner2,2 Personen pro Haushalt
14.890 Einwohner
11 Fraktionen
207
5.960 Hektar Gemeindefläche Kilometer Abwasserleitungen
136 Geburten
250 Einwohner auf 1 km
142 Todesfälle
2.505 Kanaldeckel
1997 Straßenlampen
14 Kilometer öffentliche Radwege Kilometer Verkehrswege
173
256 Wegweiser
249 Meraner häufigster Nachname
230 x Anna häufigster Frauenname
200 Kilometer Wanderweg
140 x Andreas häufigster Männername
19 x Emma
häufigster Babyname
*2015 bis 2022
1.243 Unternehmen
593.530
Nächtigungen (2022)
2.931
Ehrenamtliche
Sprache:
86,23 % deutsch
13,29 % italienisch
0,48 % ladinisch
4.270
Betten
Daten: Astat 2023
Ein Gotteshaus erbaut auf einem Weinkeller oder umfunktioniert zum Wohnraum? Eppan ist reich an Kirchen und Kapellen und diese wiederum an facettenreichen, teils kuriosen Geschichten. Ein Streifzug.
Eppan ist die an Ansitzen, Schlössern und Burgen reichste Gemeinde in Südtirol. „Und zu einem Ansitz gehörte meist auch eine Kapelle, denn der Glaube war damals fester Bestandteil des Lebens“, berichtet Landschaftsführerin Elisabeth Menke. Sie spürt immer mittwochs im Rahmen der Führung „Reben – Schlösser – Ansitze“ den historischen Bauwerken und Begebenheiten in Eppan nach. Allein um das Ortszentrum von St. Michael finden sich mehr als 20 Kapellen und Kirchen, die einen näheren Blick wert sind. Einige bergen besondere Schätze, die ein unwissendes Auge nicht wahrnehmen würde. Abseits ihrer historischer Einbettung weiß Menke von so manch „kirchlicher Kuriosität“ zu berichten.
Die Burgkapelle: Sie ist Teil der Burganlage Hocheppan (Hocheppaner Weg 16) und wurde 2017 von Bischof Muser der Heiligen Magdalena geweiht. Sie ist nicht nur die älteste Kapelle (vor 1123 erbaut), sondern kunsthistorisch die wertvollste mit ihren romanischen Fresken mit byzantinischem Einfluss. Eindrucksvoll sind die Geburt Christi, die Parabel der Klugen und Törichten Jungfrauen und der Kindermord von Bethlehem dargestellt. An der nördlichen Außenmauer befindet sich die älteste profane Wandmalerei Tirols, eine Jagdszene mit Reiter und fliehendem Hirsch.
Berühmt ist die „Knödelesserin“, eine Frau, die während der Geburt Christi aus einer Pfanne über offenem Feuer einen Kloß herausnimmt und kostet. Es ist die älteste Abbildung eines Knödels.
St. Valentin Kapelle: Sie wurde am Rittersitz der Edlen von St. Valentin (Matschatscherweg 18, Berg) in den Hang gebaut. Das besondere ist daher, dass sich der Besucher beim Hineingehen auf der Empore wiederfindet. Der Blick fällt auf einen gotischen Altar.
Zu sehen ist - in Stein gehauendas älteste Wappen von Eppan.
St. Justina Kirche: Oberhalb von St. Pauls (St. Justinastraße 57) gelegen, ist sie sehr beliebt für Hochzeiten und Jubiläen. An der Ostseite lässt sich die steinerne Ausbuchtung eines romanischen Chores aus dem 14. Jh. erkennen. Der barocke Schnitzaltar befindet sich in einem neugotischen Chor im Norden. Auffallend ist der Gottvater im Giebel.
Die Kapelle vereint gut sichtbar verschiedene Baustile.
Kirche zu den 14 Nothelfern: In Gaid gelegen. Auf dem Altarbild sind die 14 Nothelfer abgebildet. Es handelt sich um Schutzpatrone, die als Märtyrer starben und mit dem Objekt dargestellt werden, mit dem sie den Tod fanden. Darunter: Barbara mit dem Turm, Margareta mit dem Wurm und Katharina mit dem Radl.
Als Stifter der Renovierung um 1638 ließ sich Eustach Franzin von Zinnenberg im Hochaltar mit seiner Familie, seinen 3 Frauen und 16 Kindern in Einheitskleidung verewigen.
St. Anna Kirche: Gegenüber dem Ansitz Hammerstein der Familie Von Wohlgemuth (Kaltererstraße 1-3), gelegen. Im Hintergrund einer Loggia, die ein gotisches Gebäude mit einem Renaissancepalast verbindet, erhebt sich der Kirchturm der St. Anna Kirche. Ein Ort, um den Fotoapparat zu zücken.
Elisabeth Menke
"Allein um das Ortszentrum von St. Michael finden sich mehr als 20 Kapellen und Kirchen, die einen näheren Blick wert sind."
Elisabeth Menke, Landschaftsführerin
Maria Schnee Kapelle: Im Schloss Gandegg (Pigeno 17) gelegen. Der Emporenraum ist ausgestattet mit einer Humpel-Orgel.
Die Namensgebung geht laut Legende darauf zurück, dass es im Sommer geschneit hat.
Johannes der Täufer Kapelle: In die Außenmauer des Ansitzes Gleifheim integrierte Kapelle (St.Anna-Weg 32). Über dem Altarbild, dem Auszugsbild, ist eine Abbildung von Josef mit dem Jesuskind zu sehen. Hinter seinem Rücken zu erkennen ist die weiße Linie, ein Zeichen der Reinheit und Würde. An der nördlichen Seitenwand hängt ein Bild, auf dem Johannes der Täufer geköpft wird. Zu sehen ist, wie das Beil durch die Luft saust.
St. Sebastian Kirche: Bei Schloss Englar (Pigeno 42) in würdevollem Abstand zum Schloss erbaut. Während der Turm an einen Wehrturm erinnert und romanischen Ursprungs ist, sind Gotteshaus und Schloss gotischer Natur. In die gotischen Spitzbogennischen wurden Barockaltäre sprichwörtlich reingezwängt. Die Kirche wurde von dem “edel und fest ritter“ Christian von Firmian 1475 erbaut.
Ein erhabenes Bauwerk mit fantastischer Akustik.
St. Katharina Kapelle: Unterhalb von Schloss MossSchulthaus (Schulthauserweg 4) gelegen mit spitzem Satteldach, aber ohne Turm und daher kaum als Kapelle erkennbar. Ein romanischer, quadratischer Bau mit flacher Decke, schön restauriert und sehr einladend. Als Kaiser Josef II. im 18. Jh. kirchliche Bauten im Sinne des auklärerischen Absolutismus schließen ließ, fungierte die Kapelle als Wohnraum – bis in die 1970-er Jahre. Die Kapelle wurde wieder geweiht und restauriert und lädt heute mit hellem Sandsteinboden und Holzbänken zum Verweilen ein. In der Rundapsis ist der Weltenherrscher in einem Fresko dargestellt. Unter der Kapelle befindet sich ein Weinkeller.
Gleifkirche: Eine Passionskirche, prunkvoll und farbenfroh, mit unzähligen Goldornamenten und vielen Engeln. Zwei Bilder erzählen von zwei Wundern. Beim Sprengen der Steine für den Kirchenbau zündete die Ladung nicht. Als der Sprengmeister kontrollieren wollte, gab es eine Explosion, jedoch blieb der Sprengmeister wie durch ein Wunder unverletzt. Und als sich eine Dachrinne löste, rettete ein Engel den darunter befindlichen Messner.
Kirche in feinstem „Zuckerguss-Barock“.
Maria Namen Kapelle: Am Ansitz Thalegg (Maderneidstraße 11) zur Straße hin ausgerichtet, mit Tonnengewölbe und nicht geostet. An der Außenseite ist in einer Nische ein Mariahilf-Bild, nachempfunden jenem Marienbildnis von Lucas Cranach, das den Hochaltar des Innsbrucker Domes ziert. Das Marienbildnis hat keine filigrane, aber eine kräftige Bauernhand.
öffnet Tore und Herzen Historische Mauern, geöffnete Ansitze und zugängliche Privatkapellen: Am Kulturwandertag Castelmusika sperrt Eppan die Tore seiner geschichtlichen Schmuckstücke auf, lässt dort Speis und Trank auftischen und versüßt die Wanderung zu den einzelnen Standorten mit Einlagen verschiedenster Musikgruppen und Traditionsvereine.
Am 20. Oktober 2024
Heilig-Kreuz-Kapelle: Die barocke Hauskapelle am Ansitz Reinsberg hat eine Kuppel mit einer achteckigen Laterne. Eine Besonderheit ist die Kabinettorgel.
Ein Juwel: Herausragend sind die Stuckarbeiten an der Decke.
St. Andreas Kapelle: Auf Schloss Freudenstein (Matschatscherweg 6), bereits 1231 erstmal erwähnt. Anfang des 16. Jh. im gotischen Stil umgebaut. Anfang des 19.Jh. erhielt die Kapelle eine neugotische Ausstattung, die gestohlen wurde.
Traumhafter Ausblick auf Eppan, bis nach Bozen und zum Schlern.
Was hat das Dorffest in St. Pauls, was andere Feste nicht haben?
Dominik Ebner, Präsident der Vereinsgemeinschaft St. Pauls: Na, auf jeden Fall das besondere Flair – schon allein aufgrund der historischen Gassen dieses Jahrhunderte alten Weindorfes.
Wenn in St. Pauls die Gassen beben, dann ist wieder Dorffestzeit.
13 Vereine verwandeln das Weindorf am erstem Septemberwochenende zur Festmeile – Paulsner Eigenheiten inklusive.
DORFFEST
Samstag, 31.8. um 17 Uhr: Eröffnung mit Sternenmarsch am Dorfplatz bis 1 Uhr: Festbetrieb
Sonntag, 1.9. um 9 Uhr: Festtagsgottesdienst im Paulsner Dom bis 24 Uhr: Festbetrieb
Und den Paulsnern selbst werden gewisse Eigenheiten nachgesagt … Das lässt sich am besten anhand des Zitates eines deutschen Gastes nachvollziehen, der meinte: ‚In St. Pauls ist es, wie es sein sollte.‘ So stelle er sich eine Dorfgemeinschaft vor, angefangen beim Zusammenhalt. In ihm erweckte es Heimatgefühle. Wir Paulsner sind sehr organisationsfreudig und nicht arbeitsscheu. Und zudem recht feierfreudig (lacht). Auch in der Zeit vor und nach dem Fest ist viel Bewegung.
Was wird an den Ständen angeboten?
Alles, was das Herz begehrt. Die Vereine sprechen sich ab, was sie anbieten. Manche sind schon bekannt für ihre Köstlichkeiten, wie etwa die Feuerwehr für die Fischspezialitäten oder die Jagdhornbläser mit dem Hirschgulasch. Die Musikkapelle tischt u.a. Fleischsuppe auf und die Bäuerinnen den süßen Nachtisch mit Kuchen.
Jeder hat seinen angestammten Platz. Das wird mit den Hofbesitzern so abgesprochen, schließlich stehen die Stände bis auf jene am Dorfplatz auf privatem Grund.
Welche Highlights bietet das Festtagsprogramm?
Ganz speziell sind sicher die alten Höfe und Ansitze mit ihren alten Weinkellern verbunden durch die malerischen Gassen. Dort lässt es sich wunderbar feiern. Nicht zu vergessen ist der Sternenmarsch bei der Eröffnung am Samstagabend um 17 Uhr. Dabei ziehen vier Musikkapellen von allen vier Zufahrten auf den Dorfplatz ein und spielen zusammen einen Marsch. Von kirchlicher Seite ist es der Festtagsgottesdienst am Sonntag um 9 Uhr im Dom am Lande. Und natürlich der Festbetrieb bis Sonntag um Mitternacht.
Seit wann gibt es das Fest eigentlich?
Die Anfänge gehen auf die 1980er-Jahre zurück. Am Anfang fand das Dorffest noch jedes Jahr statt und zwar immer am ersten Septemberwochenende. Bis heute ist dieses Datum fix. Nur findet das Fest mittlerweile jedes zweite Jahr statt, immer mit gerader Jahrzahl, wie 2024.
13 Vereine des Dorfes engagieren sich, um das Dorffest in St. Pauls zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher und zu einem Erfolg für alle ehrenamtlichen Helfer zu machen.
„Das Fest findet jedes zweite Jahr statt, immer mit gerader Jahrzahl, wie 2024.“ Dominik Ebner, Präsident der Vereinsgemeinschaft St. Pauls
Träger des Dorffestes ist die Vereinsgemeinschaft St. Pauls. Welchen Zweck erfüllt ein Verein für die 13 Vereine?
Die Vereinsgemeinschaft ist das Sprachrohr zu den einzelnen Vereinen. Ihr Vorstand ist für die Gesamtorganisation zuständig. Leider sind wegen der Reform des dritten Sektors nicht mehr alle, vor allem kleinere Vereine, bereit mitzumachen, da bei geringer Tätigkeit die Eintragung ins Nationale Vereinsregister (RUNTS) zu aufwendig ist. Trägt man sich nicht ein, wird der Gewinn steuerlich belastet und der Aufwand rechnet sich nicht. Das Ehrenamt zu versteuern ist sowieso unsinnig.
Dahingehend wäre ein politisches Engagement sehr wünschenswert.
Was eigentlich klein und unscheinbar von außen aus sieht, entpuppt sich im Inneren als echtes Schmuckstück. Inmitten vom malerischen Weindorf St. Pauls lebt Martin mit seiner Frau Stefanie ein Feinkostgeschäft für wahre Genussliebhaber. Hier finden Sie eine riesen Auswahl an Eppaner Qualitätsweinen, Speck, Wurst, Käse, regionale und mediterrane Köstlichkeiten von der Theke sowie fachliche Beratung, alle Produkte zu Winzerpreisen und die Möglichkeit zur Verkostung ist auch gewährleistet.
Im Vis à Vis sind alle willkommen, ob Klein oder Groß, begrüßt werden alle mit einem herzlichen GRÜSS GOTT!
Steffi & Martin Schwarzer
VIS À VIS ENOTHEK WEIN- & GENUSSHAUS Paulser Platz 16 (St. Pauls) www.visavis-enothek.com | T +39 0471 665 927 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30-13 Uhr / 15-19 Uhr SA 8.30-13 Uhr
Jeden Donnerstag um 16 Uhr findet eine sehr spannende WEIN & KULINARIK Verkostung mit Martin statt.
Kostenpunkt 25 € p.P. Ein Erlebnis, das allemal lohnenswert ist. Nur auf Anmeldung unter T +39 339 369 99 71
1. bis 24. Dezember – St. Michael
Es weihnachtet in den Gassen und auf den Plätzen von Eppan.
Immer Freitag bis Sonntag entführt das Adventtreiben in St. Michael in eine Welt aus Genuss und Tradition zur Einstimmung auf Weihnachten.
Es tut sich was in Eppans Betrieben. Ob in der Gastronomie, der Wein- oder Bikebranche, aber auch in technischen Berufen: Überall sind junge und kreative Köpfe am Werk mit ihren ganz eigenen Ansichten – präsentiert per Word-Rap.
Name Alter Betrieb
Anstellung
Mitarbeiter
Isabel und Nadia Steger 30, 23 Pizzeria Wiesenheim, Belia Lofts seit: 2022 in: Bar und Service 8 Generationendenken Wir sind die dritte Generation und sozusagen im Betrieb aufgewachsen, haben als Kinder im Garten gespielt, wenn unsere Eltern gearbeitet haben. Oma Olga, Mutter Maria und Vater Oskar sind nach wie vor aktiv. Ich bin Quereinsteigerin, denn ich habe als Krankenpflegerin im Spital gearbeitet, bin viel gereist. Die Gastronomie ist eher Nadias Metier, die die Hotelfachschule besucht und als Rezeptionistin in einem Hotel gearbeitet hat. Es war absehbar, dass wir in den Betrieb zurückkommen.
Druck der Nachfolge
Den Druck, in den Familienbetrieb einzusteigen, hatten wir nie. Das war eher ein schleichender Prozess, den Corona und der Personalmangel beschleunigt haben. Wenn wir nicht zurückgekommen wären, hätte es sicher eine andere Lösung gegeben.
Erfolgsgeheimnis
2023 haben wir das 50-jährige Bestehen gefeiert. Oma Olga hatte 1972 am Bauernhof eine Jausenstation und 1974 das Restaurant eröffnet. Sie hat uns gelehrt, dass die Qualität immer stimmen muss –und uns vorgelebt, wie man über all die Jahre beständig mit Einsatz und Fleiß arbeitet. Sie hat nie „nein“ gesagt. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.
Erste Erkenntnisse
Es ist eine anstrengender Job, wie in manch anderen Branchen auch. Aber der Einsatz lohnt sich auch. Zudem haben wir durch den Bau unserer Ferienwohnungen ein neues, sehr schönes Projekt für die Zukunft.
Schlafen und Essen in Eppan Was die Unterkünfte betrifft, so hat Eppan im Bereich Ferienwohnungen sicher noch Potenzial. In Sachen Gastronomie sind wir gut aufgestellt. Da hat Unterrain mehr zu bieten als Eppan Zentrum. Schön wäre es, wenn sich die Betriebe mit den Schließungen in der Übergangszeit mehr absprechen würden, so wie früher.
Name Alter
Betrieb
Anstellung
Mitarbeiter Josef Anton Brigl (im Bild mit Vater Josef Brigl) 26
Weinkellerei und Weingüter Josef Brigl
seit: 2020
zuständig: Verwaltung und Vertrieb ca. 20
Generationendenken
Natürlich ist der Anreiz da, weiterzumachen, wenn man in 33. Generation im Betrieb ist. Ich fühle mich aber nicht verpflichtet. Es ist vielmehr so, dass mir die Thematik Wein Spaß macht und ich mich gut aufgehoben fühle.
Generationenwechsel
Es gibt Beispiele, wo der Generationenwechsel zum Problem werden kann, vor allem, wenn die Senioren zu lange festhalten und die Jungen nicht zum Zug kommen lassen.
Wenn man im Alter von 24 Jahren einsteigen kann wie ich, hat man noch einen ganz anderen Elan als mit 40. Ich übernehme laufend mehr Tätigkeiten. Daher wird es ein fließender Übergang.
Erfolgsgeheimnis
Was uns von anderen unterscheidet, sind unsere sehr guten Eigenlagen und die Zusammenarbeit im familiären Kontext. Unsere drei Weinhöfe werden von meinen Tanten und Kusinen verwaltet.
Festgeschriebene Wege
In der Kellerei sind gewisse Parameter vorgegeben. Einem Leitfaden folgend und mit so guten Grundvoraussetzungen ist vieles auch einfacher. Zudem bin ich in der glücklichen Position, sehr autonom arbeiten zu können und habe die Möglichkeit – immer in Absprache – meine Ideen zu entfalten. Mein Vater und ich sind beide sehr kompromissbereit. Daher kommt jeder einmal auf seine Kosten.
Rolle vom Senior
Ich bin dankbar für die Erfahrungswerte. Die Jugend heute trifft ihre Entscheidungen oft zu überhastet. Wenn dich da einer bremst – nicht zu verwechseln mit ausbremst –dann ist das gut. Die Erfahrung bringt eine gewisse Gelassenheit mit sich.
Eppan und Wein
In Eppan gibt es viele Betriebe, wo Weinberg und Vinothek nah beieinander liegen. Damit lassen sich alle Aspekte des Weines erleben, was sonst nicht überall der Fall ist.
Name Alter
Betrieb
Anstellung
Mitarbeiter
Lorenz Röggl 34 Sanvit, Bikeshop seit: 12 Jahren als: Geschäftsführer seit 2021 25-30
Die berüchtigten Fußstapfen
Es ist schon so, dass ich das Radfahren in all seinen Facetten mag (lacht). Ich bin nicht gezwungenermaßen im Betrieb. Ich war von klein auf mit dabei, als mein Vater Arthur mit Andreas Hofer das Geschäft aufgebaut hat. Eine zeitlang habe ich in einer Bank gearbeitet. Etwas anderes zu sehen ist nicht falsch.
Arbeitsplatz
Es ist wichtig, dass der Chef im täglichen Geschäft präsent ist. Ich bin auch normal im Verkauf anzutreffen, ich kümmere mich aber auch um zusätzliche Bereiche wie z.B den Einkauf.
Rolle vom Senior Mein Vater ist nach wie vor da, wir sind zu zweit. Nur kann er es so langsam etwas ruhiger angehen lassen. Es freut ihn natürlich, dass da jemand ist, der weitermacht.
Ideen vom Junior Es ist nicht so, dass du dich in der Branche neu erfindest. Es sind eher Kleinigkeiten, die laufend zu verbessern sind, nicht Mords Ideen. Wichtig ist, im täglichen Geschäft am Ball zu bleiben.
Erfolgsgeheimnis
Das Rad ist zum Glück ein sehr technisches Produkt und wir setzen stark auf den Bereich Service. Sicher gibt es auch in unserer Branche Onlinekäufe und einen großen Konkurrenzkampf. Aber wir sind auch nach dem Kauf noch für den Kunden da. Das schätzen unsere Stammkunden. Den jährlichen Service machen alle.
Eppan und Bike
Südtirol ist als Bikedestination ein Top-Gebiet. Manche Gemeinden verstehen und vermarkten das besser als andere. Es wäre schön, dass der Gast nicht nur herkommt, weil es schön ist, sondern weil er bei uns auch gut Radfahren kann. Da gibt es marketingtechnisch sicher noch Potenzial.
Die berüchtigten Fußstapfen
Ich war frei in meiner Entscheidung, wie alle meine Geschwister, 5 Brüder und 2 Schwestern. Im Coronajahr hat sich das Schloss zum Familiensitz entwickelt und es ist schön, hier zu arbeiten. Meine Mutter, Schlossherrin Karoline Fink, hat mich von Anbeginn an mitentscheiden lassen. Auch darüber, ob wir das Schloss als reine Eventlocation oder zusätzlich als Hotel führen. Mein Vater, der Eigentümer, hat uns den Freiraum gegeben, das volle Programm zu probieren.
Erste Erkenntnisse
Ich arbeite in einer sehr zeitaufwändigen Branche. Wer auf der Luxus-Linie fährt, muss immer da sein. Zudem müssen wir uns an die Gegebenheiten in einem denkmalgeschützten Schloss anpassen. Das heißt auch, dass die Küche vom Restaurant 100 Meter weit entfernt ist. Das macht das Arbeiten natürlich schwieriger. Ein gewisser Schutz der alten Substanz ist natürlich sehr wichtig und richtig, aber es muss auch möglich sein, einen Betrieb sinnvoll zu führen.
Zusammenarbeit
Name Alter
Betrieb Anstellung
Mitarbeiter
über Generationen
Peter Gostner (im Bild mit Mutter Karoline Fink) 24
Schloss Freudenstein, Eventlocation und Hotel seit: 2022 als: Juniorchef 14-35
Meine Mutter hat das Auge und die Erfahrung, ich die Lust, etwas aufzubauen. Wir gehen die Pro und Contras durch und sie vertraut mir voll. Wer kennt die Zukunft besser als die Jugend? Sie lässt mich aber auch meine Fehler machen, denn jeder muss sich seinen Erfahrungsschatz selbst aufbauen.
Vorteile eines Generationenhauses
Dank meines Vaters und meiner Mutter, die mir ihre Erfahrungen weitergegeben haben, kann ich mich voll und ganz auf meine Zukunft konzentrieren und so neue Gedankenssätze einbringen. Ein Generationenhaus fördert die familiäre Nähe, ich kann mich auf die gemeinsame Unterstützung verlassen und das erleichtert den Austausch von Erlebnissen.
Name Alter
Betrieb
Anstellung
Mitarbeiter
Lukas Walcher 24
Messebau Walcher seit: 2019 als: Monteur
25 (+ ca. 28 externe)
Erfolgsrezept
Schon allein das Schloss. Es ist ein unfassbar schönes, altes Objekt, das meine Mutter wunderbar hergerichtet hat. Es zieht internationale Gäste an. Viele von ihnen heiraten dann auch in unserer romantischen Kapelle. Mein Herz schlägt dafür. Es ist sehr schön, wenn man ein glückliches Brautpaar sieht und man hat seines dazu beigetragen, um den Tag unvergesslich zu machen.
Generationendenken
Schon als kleiner Bub hatte ich den Traum, in den Betrieb einzusteigen. Firmensitz war bei uns zuhause und so war ich oft mittendrin. Opa Friedrich war Dekorateur und hat sich 1967 den Messebauten zugewandt. Heute führt mein Vater Klaus den Betrieb, ich arbeite als Monteur, um alle Facetten des Messebaus kennen- und einschätzen zu lernen. Da es in Südtirol keine Ausbildung explizit dafür gibt, lerne ich so, ob und wie Ideen umgesetzt werden können. Mein Vater ist sicher froh, dass ich Interesse habe, aber er macht mir keinen Druck.
Fähigkeiten
Du musst Hausverstand und handwerkliches Geschick mitbringen, denn es wird sehr viel konstruiert. Es braucht innovative Ideen, aber auch eine Portion an Flexibilität und vor allem musst du dir zu helfen wissen. Wenn es vor Ort beim Aufbau einmal hakt, heißt es improvisieren. Es geht nicht, dass du einen Tag später fertig wirst.
Arbeitsort
Überall dort, wo unsere Kunden ausstellen. Und wenn das bedeutet, dass wir mit zwölf Sattelschleppern voll Material ausrücken. Zumeist sind die Messen im deutschen und italienischen Sprachraum, aber ich war auch schon in Norwegen und Frankreich.
Erfolgsgeheimnis
Wir sind immer pünktlich. Es war oft knapp, aber es war noch nie der Fall, dass ein Messestand nicht rechtzeitig fertig wurde. Wir sind dementsprechend verlässlich und liefern eine saubere Arbeit ab.
Zusammenarbeit der Generationen Der Erfahrungsschatz der Älteren trifft auf den Innovationsgeist der Jungen.
Nachteile eines Generationenhauses Natürlich trägt man Familiäres in die Firma und von der Firma in die Familie. Auch kann es für die Mitarbeiter mit Ambitionen so aussehen, als wären die Posten auf der Karriereleiter schon mit Familienmitgliedern besetzt.
Zukunft der Branche Messen sind ein Schaufenster, das auch zukünftig sehr wichtig sein wird. Vor allem auch wegen des persönlichen Kontakts zwischen Vertretern und Kunden.
Die Wichtelschüler Leni, Flora, Laurin und Josi warten im Schulhof gespannt auf ihren Lehrer Herrn Spektakulus und Adler Sausewind. Der diesjährige Klassenausflug steht an und die Wichtelkinder sind gespannt, wohin sie Adler Sausewind dieses Mal fliegen wird.
Vom Buch zum Besuch – oder andersrum. In ihrer Geschichte nimmt
Nadine Pichler kleine und große Leser mit auf eine Reise zu den schönsten Ausflugszielen in Eppan, Andrian und Nals.
Wie entstand die Idee, Kinderbücher zu schreiben und sie mit lokalen Gegebenheiten zu kombinieren?
Nadine Pichler, Buchautorin: Die Idee ist entstanden, als ich meinen Patenkindern die Geschichte von Nils Holgerson erzählte. Diese wurde geschrieben, damit die schwedischen Kinder die schwedischen Regionen kennenlernen. Es ist ja so, dass man sich die Dinge einfacher merken kann, wenn sie mit einer Geschichte verbunden sind. Und da unsere Kinder die Städte Südtirols lernen, habe ich das erste Buch „Klassenausflug auf dem Adler“ geschrieben und die Ziele darauf ausgerichtet. In der Folge entstanden noch fünf weiter Bücher, darunter jenes von Eppan.
Wer sind die Protagonisten?
Wie bei Nils Holgerson kommen die Wichtel zum Zug, allerdings nicht einer alleine. Ich schicke die vier Wichtelschüler Leni, Flora, Josi und Laurin mit ihrem Lehrer Herrn Spektakulus auf Reisen. Und da mir die Idee des Fliegens gefiel, macht die Wichtelklasse sich auf dem Rücken von Adler Sausewind auf den Weg zu den einzelnen Ausflugszielen.
Wenige Minuten später landet der Adler direkt vor den Wichtelkindern. Herr Spektakulus verteilt Helm und Brille. Die Kinder klettern auf den Rücken des Adlers. „So, liebe Schüler, nun will ich euch verraten, wohin die Reise geht. Unser Ziel ist die berühmte Burgenrunden
Die Ausgabe, die in Eppan und Umgebung spielt, hat zwölf Stationen. Wohin verschlägt es die Wichtelklasse?
Es sind klassische Ausflugsziele für Familien, die sie besuchen. Die Wichtel baden etwa im Montiggler See, sie besuchen die Eislöcher und die Gleifkir che mit dem Teufelsfelsen. Ich sehe mir die Orte alle an und beschreibe sie dann. Natürlich kommen in Eppan auch die Burgen und Ansitze nicht zu kurz.
von Eppan, Nals und Andrian“, erklärt Herr Spektakulus. „Juhu, los geht’s“, rufen die Wichtel im Chor. Nach einem kurzen Flug landet Adler Sausewind mit seinen Passagieren auf Schloss Korb.
Das Buch trägt den Titel „Die Wichtel und das Schlossgespenst Spuki“. Wir haben also noch einen Protagonisten?
Ja, damit es spannend bleibt, treffen die Wichtelkinder auf Burg Hocheppan das Schlossgespenst Spuki, das dort in seiner Wohnung lebt und diese noch nie verlassen hat. Da erfüllt die Wichtelklasse dem Gespenst seinen Wunsch, die Welt außerhalb der Schlossmauern kennenzulernen. Über jeden Ort, den sie besuchen, wird Wissen vermittelt. Die Geschichten sind einerseits lehrreich, andererseits unterhaltsam.
Für welches Alter sind die Bücher geeignet?
Die Geschichten sind für Kinder von 5 bis 9 Jahren ausgelegt. Sie eignen sich zum Vor- und auch Selberlesen. Die Bücher sind reich an Bildern, illustriert vom Effektverlag. Schon diese sprechen für sich. Die Kinder erkennen die Orte wieder und das freut sie am meisten.
Das Buch gibt es um 16 € im Tourismusverein Eppan zu kaufen.
EPPANER OSTERFESTL
St. Michael | SA, 30. März
SELBERGMOCHT MARKT
St. Michael | SA, 13. April
TAG DES WEINES
Kellerei St. Michael | SA, 20. April
EPPAN BIKE TALK
Sanvit | DI, 30. April
EPPANER MUTTERTAGSKONZERT
Montiggl Dorf | SA, 11. Mai
EPPAN HUMOR
Eppan | FR, 17. Mai - DO, 6. Juni
GSCHLEIER WEINKOST
Girlan | SA, 22. Juni
MUSIKNÄCHTE
Juni – September
CASTELRONDA
Burg Hocheppan/ Burg Boymont | SA, 1. & SO, 2. Juni
ERÖFFNUNG DER WEINKULTURWOCHEN & WEINPROMENADE
St. Pauls | DO, 18. Juli
ITALIENISCHER WEINKULTURABEND
St. Pauls | FR, 19. Juli
KNÖDEL: VON KUGELRUND
BIS KUNTERBUNT
Ansitz Altenburg, St. Pauls | SA, 20. Juli
GASTLICHE TAFEL
Gasse, St. Pauls | DI, 23. Juli
KULTURABEND IN DER
KELLEREI ST. PAULS
St. Pauls | DO, 25. Juli
PAULS ROSÈ MIT GASSENGENUSS
St. Pauls | FR, 26. Juli
DIE PERLE ZUM SCHLUSS
St. Pauls | SO, 28. Juli
LANGER MITTWOCH
St. Michael | Mittwochs im Juli - August
WEINSOMMER
Girlan | FR, 23. August
PAULSNER DORFFEST
St. Pauls
SA, 31. August - SO, 1. September
BAUERNKUCHL Eppan | Oktober
LETZTE TRAUBENFUHRE
Girlan | SA, 12. Oktober
CASTELMUSIKA
Berg | SO, 20. Oktober
WEINKLÄNGE
Eppan | 17. Oktober - 3. November
SELBERGMOCHT MARKT
St. Michael | SA, 26. Oktober
NIKOLAUSUMZUG
St. Michael | FR, 6. Dezember
EPPAN ADVENT
St. Pauls/St. Michael/Girlan 1. - 24. Dezember
CHRISTKINDLMARKT
St. Michael | 1. - 24. Dezember
KRIPPEN AM DOM
St. Pauls | 1. - 24. Dezember
WEI(H)NACHTEN IN GIRLAN
1. Dezember 2024 - 6. Jänner 2025
Eiszeit in Eppan
Entdecken Sie mit unserer Expertin die Welt der Mythen, Sagen und Kraftplätze. Erfahren Sie Wissenswertes über Gletscher, Porphyr und die Dolomiten. Erleben Sie die faszinierende Landschaft und das geologische Phänomen der „Eislöcher“ hautnah.
Runde Sache | Bäuerlicher Knödelkochkurs
Besuchen Sie den Bauernmarkt in St. Michael für lokale Zutaten, nehmen Sie an einem KnödelWorkshop teil und genießen Sie anschließend die gemeinsam gekochten Knödel bei einem Glas Eppaner Wein. Erfahren Sie mehr über die kulinarische Welt Südtirols von Bäuerin Ricky.
Kunstpark Hochfrangart
Erleben Sie eine exklusive geführte Besichtigung des privaten Skulpturenparks über Frangart | Eppan. Genießen Sie die Aussicht, entspannen bei einem Glas Pfefferer der Kellerei Schreckbichl und lassen sich von Kunst und Natur verzaubern.
Kunsthistorische Kirchenführung in St. Pauls
Erleben Sie die faszinierende Geschichte und Architektur der Pfarrkirche von St. Pauls, auch bekannt als der „Dom am Lande“, bei einer fachkundigen Führung.
Bestaunen Sie die kunstvollen Details und erfahren Sie mehr über die Bedeutung dieses historischen Gebäudes für die Region.
Bike Fahrtechnik-Training –Level 1 & 2
Entdecken Sie mit unserem Bikeguide die Grundlagen des Mountainbikens im Bike-Paradies Eppan. Lernen Sie Spitzkehren, Gleichgewicht halten, Hindernisse überwinden und die richtige Bremstechnik anwenden. Anschließend wird die Technik bei einer Runde durch den Wald gefestigt. Das Programm ist für EBikes und Mountainbikes geeignet und verspricht ein unvergessliches Naturerlebnis. Zusätzlich gibt es mittwochs ein Training im Schwierigkeitsgrad Level 2 für erfahrene Fahrer.
Mountainbike | E-Bike Tour
Unser Bikeguide Stefan freut sich darauf, mit Ihnen die reizvolle Landschaft in und um Eppan zu erkunden. Wir bieten abwechslungsreiche Wege und wunderschöne Aussichtspunkte für Anfänger und erfahrene Biker. Der Schwierigkeitsgrad wird individuell angepasst, damit jeder auf seine Kosten kommt. Bei Bedarf können Sie im Tourismusverein Eppan Informationen zum Bike-Verleih erhalten, um bestens ausgestattet zu sein und einen unvergesslichen Tag auf dem Bike zu erleben.
Mittwoch
Reben – Schlösser – Ansitze Die geführte Expertenwanderung durch die malerische Reblandschaft Eppans bietet historische Einblicke in private Schlösser und Ansitze. Entspannen Sie nach der Tour bei einem Glas Eppaner Wein und erleben Sie eine unvergessliche Reise durch die Geschichte und Kultur von Eppan. Perfekt für Weinliebhaber und Geschichtsinteressierte.
Gassen – Weinhöfe – Keller
Erleben Sie einen geführten Streifzug durch das historische Weindorf St. Pauls, um Einblicke in Geschichte, Architektur, Weinkultur und Alltagsleben zu erhalten. Unser sachkundiger Führer wird Ihnen die reiche Geschichte des Dorfes näherbringen und die architektonischen Schätze zeigen.
Weinkutschfahrt
Mittwoch
Girlans Unterwelt
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Girlaner Unterwelt. Entdecken Sie mit unserem Experten die faszinierende Geschichte und Bedeutung der Keller. Probieren Sie abschließend regionale Weine und eine traditionelle Marende.
Genießen Sie eine Kutschenfahrt durch die atemberaubende Landschaft von Eppan, während Sie die Schönheit der Weinberge und Obstgärten bewundern. Die sanften Hügel und das klare, sonnige Wetter machen diese Gegend zu einem perfekten Ort für eine entspannte Kutschfahrt. Unterwegs machen wir einen Zwischenstopp bei einem lokalen Weinproduzenten, wo Sie die Gelegenheit haben, an einer kleinen Weinverkostung teilzunehmen.
Unbeschwerte Ferien beginnen genau da, wo die Bemühungen des Alltages aufhören.
Evelyn Falser
Präsidentin
Tourismusverein Eppan
Los geht die Reise: Das Urlaubsland Südtirol will entdeckt werden. Am einfachsten geht das mit dem Südtirol Guest Pass. Und das völlig kostenfrei.
Eppan hat eine neue Gästekarte: Was hat es damit auf sich?
Evelyn Falser, Präsidentin Tourismusverein Eppan: Ab Anfang März trat in Eppan die neue einheitliche Gästekarte in Kraft, der Südtirol Guest Pass. Er steht allen Feriengästen jener Beherbergungsbetriebe zu, die Mitglied des Tourismusvereins sind und deckt aktuell den Bereich der Mobilität ab.
Was hat der Gast konkret davon?
Der Südtirol Guest Pass ist ein Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel im „südtirolmobil Verbundgebiet“, sprich, der Gast kann Südtirol und seine Schätze entdecken. Das macht er nachhaltig und völlig kostenfrei.
Warum hat Eppan den Südtirol Guest Pass eingeführt?
Mit dieser Initiative setzt Eppan, neben allen Gemeinden entlang der Südtiroler Weinstraße, ein klares Zeichen für die Gastfreundschaft und die Nachhaltigkeit in unserer beliebten Urlaubsdestination.
Zu Südtirolmobil gehören
› Die Regionalzüge im Halbstunden- bzw. Stundentakt auf vier Linien:
Brennerlinie: Brenner-Bozen-Trient
Vinschger Bahn: Mals-Meran
Meraner Linie: Meran-Bozen
Pustertaler Bahn: Franzensfeste-Innichen/Vierschach
› Die Nahverkehrsbusse (Stadtbusse, Überlandbusse und Citybusse)
› Die Seilbahnen nach Ritten, Meransen, Jenesien (zur Zeit geschlossen), Kohlern, Mölten und Vöran
› Die Trambahn Ritten und die Standseilbahn auf die Mendel
› Mit dem Ticket des Verbundsystems kann auch das PostAuto Schweiz zwischen Mals und Müstair genutzt werden.
Gut zu wissen
› Der Südtirol Guest Pass ist an das Urlaubsdomizil gekoppelt – sprich, je nach teilnehmendem Betrieb im Zimmerpreis enthalten.
› Er gilt von 0 Uhr am Anreisetag bis 23:59 Uhr am Abreisetag.
› Der Pass wird an Gäste ab dem 6. Lebensjahr ausgegeben.
› Er ist mit dem Namen des Gastes und der Gültigkeitsdauer ( 7 Tage) versehen. Sollte der Aufenthalt länger als eine Woche dauern, so wird der Pass durch eine zweite Karte ersetzt.
› Der Pass kann nicht weitergegeben werden und ist nicht für den Verkauf bestimmt.
Bike-Profi
Das Land Südtirol gehört zu den schönsten Bike-Destinationen in Italien. Egal ob mit dem E-Bike, Rennrad oder auch Mountainbike.
Bei Sanvit gibt es eine große Auswahl an E-Bikes, Mountainbikes, Rennrädern und Trekkingbikes der Marken Cube, Scott, Trek und Pinarello. Auf vier Etagen stehen geschulte Mitarbeiter für eine persönliche und individuelle Beratung bereit.
Service Point
Unser Service-Point ist die Anlaufstelle für Fahrradrevisionen, Reparaturen und Reinigungen. Für den vollständigen RundumService gibt es neben einer großen Auswahl an Fahrradbekleidung, Helmen, Schuhen und Brillen außerdem alles, was das Radlerherz sonst noch begehrt.
Bike-Verleih
Wer sein Bike nicht extra mit in den Urlaub nehmen möchte, kann sich im spezialisierten Fahrradfachgeschäft in Eppan ganz einfach eines ausleihen. Egal, ob E-Bike, Rennrad, Mountainbike oder City/Trekking-Bike.
Sanvit GmbH / srl Sillweg 70A Via Sill
I-39057 Eppan / Appiano (BZ)
Tel. +39 0471 660 775 info@sanvit.com
www.sanvit.com
ST. MICHAEL GIRLAN ST. PAULS FRANGART
MISSIAN UNTERRAIN PERDONIG GAID
MONTIGGL BERG GAND
Burgen | Seen | Wein
TOURISMUSVEREIN EPPAN Bahnhofstraße 7
39057 St. Michael | Eppan an der Weinstraße
T +39 0471 66 22 06 info@eppan.com eppan.com