Architektur Portfolio Andreas Ernst 2015

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Architektur Portfolio Andreas Ernst


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Architektur Portfolio Andreas Ernst

Works 2009 – 2015



Inhaltsverzeichnis

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Curriculum Vitae

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Matterhorn Glacier Center | Semesterprojekt am IEK, Prof. José Luis Moro | Sommer 2009

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Bodemuseum Berlin | Semesterprojekt am IÖB, Prof. Arno Lederer | Winter 2009/10

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Oper Belgrad | Semesterprojekt am IÖB, Prof. Arno Lederer | Sommer 2011

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Gigon / Guyer Architekten | Büropraktikum Ausführungsplanung | 2011 - 2012

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Highperformance Skin | Diplomprojekt am ITKE, Prof. Jan Knippers | Winter 2012/13

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Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten | Architekt Entwurfsplanung | 2013 - 2015

Matterhorn Glacier Center

Bodemuseum Berlin

Oper Belgrad

Gigon / Guyer Architekten

Highperformance Skin

Lederer Ragnarsdóttir Oei


Geboren am 29.12.1986 in Karlsruhe

Kontakt

Kontakt mail mail@andiernst.de web www.andiernst.de

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Kontakt


Andreas Ernst Dipl.-Ing. Universität Stuttgart

Bildungsweg

Praxiserfahrungen

Grundschule Knielingen 1993 - 1997 | Karlsruhe Helmholtz Gymnasium 1997 - 2006 | Karlsruhe

Baukosteninformationszentrum

CAD

2009 - 2011 | Stuttgart | Student

AutoCAD

Inst. f. Grundlagen mod. Architektur 2009 - 2013 | Stuttgart | Hiwi Ferdinand Ludwig Baubotanik 2010 - 2013 | Stuttgart | Student

Sprachen

Gigon / Guyer Architekten

Deutsch

Muttersprache

Englisch

fließend

Französisch

gut

Vectorworks

ArchiCAD

Architekturstudium 2006 - 2013 | Uni Stuttgart

Programmkenntnisse

2011 - 2012 | Zürich | Praktikum Lederer Ragnarsdóttir Oei 2013 - 2015 | Stuttgart | Architekt

Nemetschek Allplan

3D

Cinema 4D

Vray for C4D

Maxwell Design

Adobe Photoshop

Adobe Illustrator

Adobe InDesign

Sonstige

MS Office

Curriculum Vitae

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Lage Zermatt (Wallis), Schweiz

Typus

Matterhorn Glacier Center Bauen in Bergwelten

Infozentrum & Hotel

Fläche 4.500 m2 gesamt

Semesterprojekt Sommer 2009 | Institut für Entwerfen und Konstruieren | Prof. Dipl.-Ing. José Luis Moro

Besonderheit Konstruktiver Schwerpunkt

Um die Attraktivität des kleinen Matterhorns in der Gemeinde Zermatt des Kanton Wallis in der Schweiz zu steigern, möchte die Zermatt Bergbahnen AG zu diesem Zweck auf dessen Gipfel ein Erlebnis- und Informationszentrum errichten. Die Alpenregion rund um das Schweizer Wahrzeichen, das große Matterhorn, kann so erlebbar und auf Risiken des Klimawandels aufmerksam gemacht werden. Das Ziel ist eine Bebauung der Gipfelregion des kleinen Matterhorns, die sich mit einer nutzungsgerechten Erscheinung ressourcenschonend und umweltverträglich in die Hochgebiergslandschaft einfügt. Die extremen Umwelteinflüsse in fast 4.000 m ü. NN. und der dauerhaft im Permafrost liegende Fels stellen hohe Anforderungen an Tragwerk und Konstruktion.

Außenraum Visualisierung / Der Bahnhof wird in Grundrissform erweitert und von einem transparenten, kristallinen Körper bekrönt.

Die Bauarbeiten in dieser Höhe und unter diesen Anforderungen sollen für alle Beteiligten so einfach wie möglich gestaltet werden. Ein funktionierendes Management wird vorausgesetzt, da das kleine Matterhorn häufig von Besuchern frequentiert wird.

Matterhorn Glacier Center

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Matterhorn Glacier Center

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Grundriss Hotelgeschoss / m 1:600 ➀ Hotelfoyer / Ausstellungsfläche ➁ Restaurant im unteren Geschoss ➂ Aufzugs- und Treppenkerne ➃ Hotelbereich ➄ Treppenhaus ➅ Freibereich ➆ Personalaufzug ➇ Hotelaufzug

Der öffentlich zugängliche Bereich erstreckt sich über die ersten drei Obergeschosse des Gebäudes und ist in Richtung der Seilbahn, nach Zermatt (Norden) ausgerichtet. Hier befindet sich ein Restaurant, das Informationszentrum und weitere Flächen zur freien Bespielung. Erschlossen werden diese Geschosse über die Aufzugskerne. Der hintere Gebäudeteil beherbergt alle nicht-öffentlichen Bereiche. Auf der unteren Ebene ist der Wellness- und Spabereich des Hotels untergebracht, auf Ebene 2 und 3 erstreckt sich das Hotel mit Blick auf das Matterhorn an der westlichen Fassade. Separate Aufzugskerne und ein Treppenhaus ermöglichen eine einfache Erschließung für Hotelgäste. Im Dachgeschoss befindet sich neben einer Unterkunft für Bergsteiger eine meteorologische Station mit Forschungseinrichtung.

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Querschnitt / m 1:250 ➀ Hotellobby ➁ Wellness- / Spabereich ➂ Hotelräume ➃ Bergsteigerunterkunft ➄ Technikgeschoss 5

Matterhorn Glacier Center

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Darstellung Raumtragwerk / Das räumliche Dachtragwerk auf der obersten Ebene mündet in einem Stahlskeletttragwerk, welches im Betonsockel verankert ist.

Matterhorn Glacier Center


Das Dachtragwerk dient in seiner Form und Statik dem Zweck, Schnee kontrolliert zu sammeln um als Snowboard-Funpark für Events zu dienen. Die Betonkerne und rautenförmige Struktur der Fassade steifen das Gebäude aus. Der Betonsockel wiederum fungiert als Auflager für die Stahlskelettkonstruktion.

Matterhorn Glacier Center

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Matterhorn Glacier Center

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Detail Konstruktion / m 1:50 ➀ Anschlussknoten Dachtragwerk ➁ 300 mm Rechteckhohlprofil ➂ Ebenenkonstruktion IPE-Träger ➃ Additiv-Decke mit Ortbeton ➄ Unterflur-Estrichkonvektor ➅ Doppelfassade aus MSG/Isolierglas ➆ Fassadenabstandshalter

Modellfoto Zu erkennen ist der Seilbahnhof mit Sockel (weiß) und der öffentliche Bereich im eigentlichen Bau, der sich über drei Geschosse entlang der großen Schaufassade erstreckt.

Visualisierung Innenraum / Hinterer Aufenthaltsbereich Hotel mit Treppenhaus zum Spa-Bereich.

Matterhorn Glacier Center

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Lage Berlin, Deutschland

Typus

Erweiterung Bodemuseum Berlin Ein neues Museum für die alten Meister

Kunstmuseum

Fläche 15.000 m2 gesamt

Semesterprojekt Winter 2009/10 | Institut für öffentliche Bauten | Prof. Dipl.-Ing. Arno Lederer

Besonderheit Xella Studentenwettbewerb

Die Berliner Museumsinsel im historischen Zentrum Berlin-Mitte übt als einer der meistbesuchten und bedeutendsten Museumskomplexe der Welt (Altes und Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bodemuseum, Pergamonmuseum, James-Simon-Galerie) eine große touristische Anziehungskraft aus. Dank umfassender Wiederaufbau- und Neubaumaßnahmen gewinnt das Areal weiterhin an Attraktivität. Aufgrund der in den kommenden Jahren geplanten Zusammenführung der zurzeit vor allem in der Gemäldegalerie am Kulturforum befindlichen Sammlung der Alten Meister und der im Bodemuseum ausgestellten Skulpturensammlung an einem Ort ist nun ein weiterer Museumsbau erforderlich.

Außenraum Visualisierung / Das Bodemuseum (links im Bild) erhält durch die geschaffene Platzabfolge eine Bühne zur Präsentation und Wahrnehmung.

Dieser soll als Erweiterungsbau des Bodemuseums Teile einer der größten Sammlungen an Malerei und Skulpturen beherbergen und gleichzeitig einen neuen architektonischen Akzent im Spannungsfeld zwischen der Museumsinsel-Bebauung und den moderneren Neubauten im Umfeld setzen.

Bodemuseum Berlin

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Bodemuseum Berlin

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Grundriss Erdgeschoss / m 1:1500 ➀ Bodemuseum ➁ Pergamonmuseum ➂ Bibliothek Humboldt-Universität ➃ Foyer ➄ Reaktivierte S-Bahn-Bögen ➅ Treppen zur Ausstellungsebene ➆ Verwaltung, Büros ➇ Garderobe, Sanitär ➈ Öffenbarer Nebeneingang ➉ Anlieferung

Die periphere Bebauung des Grundstücks an den S-Bahn-Bögen und die Reaktivierung der zugemauerten Gewölberäume erzeugt einen spannenden Dialog zwischen Neubau und Bestand. Zudem erhält das Bodemuseum mit der Schaffung einer Platzabfolge im dichten urbanen Raum die nötige Bühne zur Präsentation. Der Haupteingang befindet sich auf dem großen Platz, der kleinere Eingang zur Bibliothek der Humboldt-Universität hin kann bei Bedarf geöffnet werden, um den Platz entlang der S-Bahn-Bögen in das Gebäude fließen zu lassen und so einen zusammenhängenden, öffentlichen Raum bei Großveranstaltungen zu schaffen. Sämtliche Neben- und Personalräume des Museums befinden sich im Sichtbetonneubau im Norden, welcher das »Rückgrat« des Museums bildet.

Visualisierung Foyer / Rechts sind die reaktivierten S-Bahn-Bögen zu erkennen, die mit dem Neubau (links) einen spannenden Dialog erzeugen.

Bodemuseum Berlin

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Im Querschnitt gleicht der Erweiterungsbau einem gespiegelten „Z“ und berührt die Bahntrasse über eine Glasfuge. Dadurch wird das Foyer zum Aktionsraum, die vorbeifahrenden S-Bahnen zu Akteuren. Der Raum für Wechselausstellungen liegt unterirdisch unter dem Platz und ist direkt über einen Tunnel mit dem archäologischen Weg der Museumsinsel verknüpft. Die Dauerausstellung kragt über dem Foyer und kann über die beiden großen Freitreppen aus erreicht werden. Trotz der Verbindung zum Bodemuseum sieht sich der Neubau dank seiner Lage und Gestalt als Startpunkt für den Rundgang über die gesamte Museumsinsel.

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Bodemuseum Berlin

Visualisierung Ausstellungsraum / Der Ausstellungsraum für den Dauerbestand ist bewusst schlicht gehalten und mit einer Tageslichtdecke ausgestattet.


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Querschnitt / m 1:500 ➀ Foyer ➁ Dauerausstellung ➂ Wechselausstellung ➃ Kabinette ➄ Restaurant ➅ Verwaltung ➆ Magazine / Werkstätten ➇ Zugang archäolog. Weg

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Bodemuseum Berlin

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Lage Belgrad, Serbien

Typus

Oper Belgrad Eine neue Oper für Belgrad

Opernhaus

Fläche 17.000 m2 gesamt

Semesterprojekt Sommer 2011 | Institut für öffentliche Bauten | Prof. Dipl.-Ing. Arno Lederer

Besonderheit Konzeptioneller Schwerpunkt

„Dies ist eine lächerliche Hauptstadt; sogar noch schlimmer, eine anrüchige Stadt, schmutzig und desorganisiert. Seine Lage aber ist umwerfend“, schrieb Le Corbusier 1910 über die serbische Hauptstadt Belgrad. Mittlerweile hat Belgrad 1,6 Millionen Einwohner und ist die bevölkerungsreichste Stadt Serbiens sowie eine politische und kulturelle Metropole. Belgrad liegt an der Mündung der Save in die Donau am südöstlichen Rand der Pannonischen Tiefebene und an der Nordgrenze der Balkanhalbinsel. Belgrad wird oft auch als Tor zum Balkan bezeichnet.

Außenraum Visualisierung / Der Opernbau erhebt sich über der Brücke Brankov Most und ist Bindeglied zwischen Alt- und Neustadt.

Was Belgrad trotz seines kulturellen Status fehlt, ist eine eigenständige Oper. Bereits 1971 gab es einen Wettbewerb für eine Oper, welche der dänische Architekt Hans Dahl gewann. Doch sie wurde nie realisiert. Der damals favorisierte Standpunkt, an der Save gelegen, zwischen altem und neuem Belgrad, bietet ein spannungsvolles Bindeglied zwischen den zwei konträren Stadtteilen.

Oper Belgrad

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Oper Belgrad

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Lageplan / m 1:5000 ➀ Neue Oper ➁ Save Fluss ➂ Brankov Most ➃ Eingang Altstadt ➄ Ušće Park ➅ Richtung Neu-Belgrad ➆ Uferpromenade

Grundrisse / m 1:1500 Oben: Grundriss Operngeschoss, unten: Grundriss Eingangssituation auf Brückenebene.

Die Altstadt Belgrads im Osten wird durch den Donauzufluss Save vom neuen Teil Belgrads im Westen getrennt. Die Brücke Brankov Most verbindet die beiden Stadtteile am nördlichsten Punkt. Entlang der westlichen Uferpromenade erstreckt sich der Park Ušće, in dessen nördlichem Teil das von Ivan Antic errichtete Museum of Contemporary Art zu finden ist. Als neues Wahrzeichen Belgrads soll die Oper, die sich auf vier Füßen über die Brücke erhebt, das Tor zur Altstadt bzw. aus entgegengesetzter Richtung das Tor zum neuen Belgrad markieren. Alt- und Neustadt werden so miteinander verknüpft.

Oper Belgrad

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Oper Belgrad

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Altstadt

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Perspekt. Längsschnitt / m 1:1500 ➀ Parkhaus ➁ Zufahrt ➂ Eingang ➃ Technik ➄ Unteres Foyer ➅ Ausstellungsflächen ➆ Unterbühne ➇ Bühne ➈ Auditorium ➉ Oberes Foyer

Visualisierung Foyer / Unteres Foyer mit den Aufgängen zu den Ausstellungsflächen.

Erschlossen wir die Oper über die Zufahrten von der Brücke bzw. durch die Treppenanlage die sich in Richtung der Uferpromenade erstreckt. Durch die Aufzüge in den vier Säulenfüßen gelangt der Besucher entweder in das untere Foyer, wo man die temporären Kunstausstellungen besuchen kann oder in das obere Foyer (Skylounge), von wo aus das Auditorium über zwei breite Treppen mit Blick auf Alt- bzw. Neustadt erreicht werden kann. Gemäß der jeweiligen städtischen Kulisse, werden im westlichen Auditorium, in Richtung Neustadt, moderne Opern aufgeführt, im östlichen hingegen klassische Stücke.

Oper Belgrad

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Š Gigon / Guyer Architekten


Lage Rorschach (St. Gallen), Schweiz

Typus

Gigon / Guyer Architekten Würth Haus Rorschach

Verwaltungsbau & Museum

Fläche 32.200 m2 gesamt

2011 - 2012 | Ausführungsplanung | Praktikum

Besonderheit © Gigon / Guyer Architekten

Auszug aus dem offiziellen Bericht der Jurierung: „Auf die besondere Lage am See wird mit einem lichten, kristallinen Baukörper reagiert. Das reliefartige ein - bis sechsgeschossige Volumen wirkt aus der Ferne zurückhaltend, schafft allseitig gut proportionierte Räume und ermöglicht durch seine Staffelungen immer wieder Aussicht auf den See ... Das Sockelgeschoss mit den öffentlich zugänglichen Raumbereichen ist großzügig dimensioniert, die Wegführung und Aufenthaltsbereiche sind hell und luftig um die Innenhöfe gegliedert, Kunstpräsentationen sind vielfältig möglich. ... Der Haupteingang mit seinem weiten, lichtdurchfluteten Vordach ist im Gebäude zentral angeordnet und einladend auf die Churerstrasse ausgerichtet ...

Außenraum Visualisierung / Der kristalline Körper bietet durch seine verspringende Fassade gezielt Einblicke, Ausblicke und Lichtreflexionen.

Durch seine reichhaltigen inneren Raumzusammenhänge wie auch mit seiner zurückhaltenden, aber innovativen Erscheinung sowie seiner Transparenz und Reaktion auf die örtliche Ausgangslage trifft das Projekt Lichtspiel die Firmenphilosophie ausgezeichnet und setzt sie überzeugend um.“

Gigon / Guyer Architekten

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Š Gigon / Guyer Architekten

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Gigon / Guyer Architekten


Grundriss Erdgeschoss / m 1:1000 ➀ Haupteingang ➁ Foyer, Ausstellungsflächen ➂ Museumsshop, Zugang Museum ➃ Tiefgaragenzufahrt ➄ Demowerkstätten ➅ Verwaltungsbau, Büros ➆ Catering, Küche ➇ Kongresssaal

Durch den Haupteingang unter dem großen, auskragenden Vordach gelangt man als Besucher direkt in das Kunstmuseum der Sammlung Würth oder in das zweigeschossige Foyer im Norden mit Empfangstheke und einem großen Wartebereich. Der Foyerbau verbindet die drei Körper des Museumsbaus (südlich), des sechsgeschossigen Verwaltungsbaus (östlich) und des Kongresssaals mit Catering und Küche im Westen. Der gläserne Innenhof sorgt für Tageslicht und ermöglicht Ausstellungen im Foyer. An der nördlichen Fassade befinden sich Tagungs- und Besprechungsräume mit Blick auf den Bodensee. Durch die Aufzugsund Treppenkerne können die Mitarbeiter oder Gäste von der Tiefgarage, deren Einfahrt neben den Demowerkstätten im Osten liegt, jedes Geschoss erreichen.

Foto Lichthof /Kantine 1. OG © Gigon / Guyer Architekten

Querschnitt Q30 / m 1:1000 ➀ Foyer, Ausstellungsflächen ➁ Kunstmuseum Sammlung Würth ➂ Tiefgaragenzufahrt ➃ Verwaltungsbau, Büros

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© Gigon / Guyer Architekten

Gigon / Guyer Architekten

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© Gigon / Guyer Architekten

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Gigon / Guyer Architekten

Detail Velounterstand 1:25 / Ausschreibungsunterlagen Stahlbauarbeiten für den Fahrradunterstand: Grundriss (oben links), Längsschnitt (links) und Querschnitt (rechts). Dazu das Logo-Leuchtkastendetail (rechts oben).


© Gigon / Guyer Architekten

Trennwandanschluss 1:5 / Ausführungsunterlagen für den Plattenleger: WC-Trennwandanschluss an Seitenwand (links oben) bzw. an die Nischenwand (rechts oben).

Gigon / Guyer Architekten

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© Gigon / Guyer Architekten

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Detail Gipserarbeiten Museum / m 1:50 ➀ GK-Platten mit Furnierschichtholz ➁ Installationsraum (Belüftung, Elektro) ➂ Verkleideter Dreigurtträger ➃ Brandschutzmelder ➄ Abgehängte GK-Decke

Gigon / Guyer Architekten

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Sprinkler Zuluftauslass Lautsprecher UP-Ausführung Sonnenschutzstoren Photovoltaik-Anlage

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Der 600 m2 große Ausstellungsbereich im 1. OG des Museumsbaus nimmt ab April 2013 Teile der Würth Sammlung auf. So ist es Besuchern möglich, jederzeit unabhängig von den Öffnungszeiten des Würth Hauses die Kunstausstellung zu erleben. Für eine natürliche Belichtung sorgt das Sheddach, dessen Konstruktion aus gipskartonverkleideten Dreigurtträgern besteht. Diese liegen auf nur drei Wänden des Museumsbaus auf und laufen dann als Vordach aus. Bei den Ausführungsplänen der speziellen Gipserarbeiten in diesem Bereich musste besonderes Augenmerk auf die Bodenund Deckenanschlüsse der mittels vertikalen Kanthölzern aufgeständerten Gipskartonwände gelegt werden, damit ein durchgängiger, neutraler Hintergrund für die ausgestellten Kunstwerke geschaffen werden kann. Die Zuluft gelangt unterhalb der Shedfenster bzw. am Anschlusspunkt der parallelen Wand an die Sheds in den Raum. Die Abluft erfolgt am Anschluss der Wand an den Terrazzoboden mittels umlaufenden Lüftungsgitter. Brandschutzmelder sind unsichtbar in den Wänden zwischen den Sheds installiert. So sind keine Geräte oder Rohre sichtbar, die den Raumeindruck stören könnten.

Kunstmuseum Würth Haus / Baufertiger Zustand im Frühjahr 2013. © Adolf Würth GmbH & Co. KG

Gigon / Guyer Architekten

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Lage Doha, Emirat Katar

Typus

Highperformance Skin Ein Stadion für die WM 2022 Katar

Fussballstadion (55.000 Plätze)

Fläche 200.000 m2 gesamt

Diplomprojekt Winter 2012/13 | Institut für Tragkonstruktionen und Entwerfen | Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers

Besonderheit Parametrisch entworfene Hülle

Am 02. Dezember 2010 setzte sich das Wüstenemirat Katar nach seiner Bewerbung zur Austragung der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2022 beim Entscheid gegen seine Mitbewerber durch. Innerhalb kürzester Zeit sollen neun neue Fußballstadien als Austragungsorte errichtet werden, drei bestehende werden modernisiert und den Bedürfnissen der Weltmeisterschaft angepasst. Öffentliche Verkehrseinrichtungen, Schnellbahntrassen und mehrspurige Autobahnen sollen im Zuge der Meisterschaft die Fortbewegung sichern und der Hauptstadt Doha zu einem funktionierendem, zeitgemäßen Verkehrsnetz verhelfen. Aufgrund extremer sommerlicher Außentemperaturen von 50° C, mangelnder Infrastruktur und fehlender Unterbringung von Spielern und Fans wird das ehrgeizige Vorhaben seitens verschiedener Fußballverbände und Fachplanern weltweit kritisiert.

Außenraum Visualisierung / Die parametrisch entworfene Hülle löst den Konflikt zwischen Lichteintrag und Verschattung und gewährt jederzeit Ausblick.

CO2-Neutralität, ein konstantes Innenraumklima von 27° C, die Nutzung alternativer Energiequellen und Modularität sollen die hohen Stadienstandards und die strikten klimatischen Vorgaben erfüllen und eine Durchführbarkeit des Projekts garantieren.

Highperformance Skin

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Grundriss 3. OG & Aufsicht / m 1:3000 ➀ Eingangsbereiche ➁ Obere Promenade ➂ Aufzugs- / Treppenkern ➃ Versorgung ➄ Aufgang zur Skylounge

Visualisierung Städtebau / Lage des Stadions in Doha an der künstlichen Bucht Al Corniche.

Da ein nach oben offenes Stadion aufgrund der extremen Temperaturen von fast 50° C in solchen Klimazonen nicht funktionieren wird, war es das Ziel, einen großen, klimatischen Makroraum innerhalb des Stadtgefüges von Doha zu entwickeln. Als Form wurde eine Kugelkalotte gewählt, die als intelligente Hülle und zugleich als Tragsystem den gesamten Innenraum vor den Umwelteinflüssen schützt. Innerhalb dieser Haut kann sich das Stadion als freier Körper entwickeln, sodass sich als Novum im Stadiondesign auch die peripheren Bereiche (zwischen Stadionschüssel und Fassade) für den Besucher aktivieren lassen und spannende, offene Atrien bieten. Große kugelförmige Einschnitte in den Ebenen markieren die drei Hauptzugänge und bieten den Zuschauerströmen Mikroräume zur Orientierung und zum Aufenthalt.

Highperformance Skin

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Querschnitt / Maßstabslos skaliert. Der Innenraum soll ruhig und homogen wirken, um den Zuschauer nicht vom Spiel abzulenken. Die Tribünenüberhöhungen gleichen sich der Kugelkalotte an.

Highperformance Skin


Das Erscheinungsbild im Innenraum wird durch die Untersicht auf das Tri-Hex-Netz bestimmt. Die Membrane dämpfen das Licht, lassen aber jederzeit Ein- und Ausblicke zu. In den Dreiecken befinden sich technische Gerätschaften wie Lautsprecher und Scheinwerfer, sodass das schlichte Bild durch keine Zusatzaufbauten getrübt wird. Die Hülle ist als Doppelfassade ausgebildet, durch die die relativ kühle Abluft strömt und den Zwischenraum runterkühlt.

Highperformance Skin

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Highperformance Skin


Geometriegenerierung / Um eine Hexagon-Tri-Hex-Geometrie auf der Schale zu generieren, wurden die nebenstehenden algorithmischen Operationen ausgeführt.

Die Voraussetzungen für das Dachtragwerk sind große Spannweiten stützenfrei bei möglichst wenig Materialeinsatz zu überspannen (Leistungsfähigkeit), schlanke Profile, die ein transparentes, kein schattenwerfendes Tragwerk ermöglichen (Schlagschatten beeinflussen TV-Übertragung) und bei dem die Feldgrößen gering gehalten werden können (Abmessungen des Eindeckungsmaterials). Die Wahl fiel auf eine zweilagige Gitterschale wie sie bei Frei Otto, Buckminster Fuller und jüngst beim Eden Project von Grimshaw zum Einsatz kamen. Diese waren jedoch entwurfs- und herstellungsbedingten Grenzen unterworfen, sodass die Kugelkalotte geodätisch unterteilt werden musste. Heutzutage kann dieses Problem durch algorithmische Verfahren umgangen werden und eine nahezu homogene Verteilung der Zellen auf einer beliebig gekrümmten Oberfläche erreicht werden.

Modell / Lasergeschnittene Maschinenholzpappe und mittels Stereolithographie erzeugtes Dachtragwerk. © Foto: Moritz Dengler-Kingerter

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11.00 (opt. Rasenbelichtung)

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15.00 (Erรถffnung)

15.30 (Spielbeginn)

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Lichtanimation Innenraum / Zeitraum: Sonnenaufgang bis Spielbeginn, Jahreszeit: Sommer, Zeitintervall: 1 h.

Detail Dachkonstruktion / Das Primärtragwerk besteht aus einem Stecksystem von Rundrohrprofilen und gefrästen Knotenpunkten, darauf Klemmprofile und Dichtungen für die glasfaserverstärkten Membrane. Gefalzte Aluminiumbleche bilden den Sonnenschutz.

Der vom Sonnenschutz zu lösende Konflikt bestand im Wesentlichen darin, eine direkte Belichtung des Naturrasens bis zum Vormittag zu gewährleisten und zugleich den Innenraum nachmittags vor einem zu starken Lichteintrag zu schützen. Die Lichtanimation links zeigt, dass eine Rasenbelichtung mit direktem Licht möglich ist, bevor ab 15 Uhr die Einstrahlung so umgelenkt wird, dass der Raum automatisch gedimmt wird. Zu jedem Zeitpunkt ist dabei der Ausblick derselbe, es gibt keinerlei bewegliche Teile, die unter extremen klimatischen Einflüssen gewissen Fehleranfälligkeiten unterworfen wären. Möglich machen dies Aktuatoren im CAD, die die Größe der statischen Sonnenschutzelemente manipulieren, sodass der oben gewünschte Effekt auftreten kann.

Highperformance Skin

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© Lederer Ragnarsdóttir Oei


Lage Karlsruhe, Deutschland

Typus

Lederer Ragnarsdóttir Oei Neubau dm-Zentrale Karlsruhe

Verwaltungsbau mit Parkhaus

Fläche 40.000 m2 BGF gesamt (BA1)

2013 - 2014 | Vorentwurf- bis Entwurfsplanung | Projektarchitekt

Besonderheit © Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

Die Karlsruher Drogeriemarktkette dm - drogerie markt Karlsruhe möchte seine auf verschiedene Karlsruher Stadtteile verteilten Abteilungen an einem neuen Standort, zwischen östlicher Innenstadt und dem Stadtteil Durlach bündeln. Dazu soll ein Verwaltungsgebäude für 1.500 Arbeitsplätze und mit verschiedenen Optionen, dieses zukünftig auf bis zu 2.500 Arbeitsplätze zu erweitern, entstehen.

Vogelperspektive / Der Vorplatz dient städtebaulich als Eingangssituation zum Campus und verbindet das begehbare Parkhaus im Westen mit dem wabenförmigen Verwaltungsbau im Osten.

Das Grundstück wurde aufgrund der dort einwirkenden Bedingungen wie Autobahn im Westen, Straßenbahn und Verbindungsstraße zwischen Karlsruhe und Durlach im Süden und die Untermühlsiedlung im Norden und Osten städtebaulich auf zwei Grundstücke verteilt. Auf dem westlichen befindet sich - sozusagen als Lärmschutzwand und Zäsur zur Autobahn - ein Parkhaus, das unter einem begehbaren Hügel verborgen ist. Auf dem östlichen befindet sich der eigentliche wabenförmige Verwaltungsbau. Ein Vorplatz verbindet die beiden Hälften miteinander und bietet die nötige Adresse zur öffentlichen Anbindung an die südlich gelegene Durlacher Allee.

Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

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Lederer Ragnarsdรณttir Oei Architekten


Grundriss Erdgeschoss / m 1:2000 ➀ Vorplatz ➁ dm Filiale ➂ Parkhaus ➃ Haupteingang ➄ Magistrale ➅ Konferenzzentrum ➆ Kantine ➇ Tiefentalgraben ➈ Erweiterung BA2

Der Grundriss des Verwaltungsbaus ist kammförmig von Westen nach Osten gegliedert. Entlang der Magistrale im Erdgeschoss, die sich wie ein roter Faden vom Haupteingang am Vorplatz zum Tiefentalgraben nach Osten zieht, gliedern sich die Sondernutzungen, die großen Konferenzbereiche sowie die Kantine als Abschluss zum Tiefentalgraben an. Schachbrettartig verteilte TreppenhausTürme an den von der Magistrale orthogonal weglaufenden Geraden verbinden die Geschosse vertikal miteinander. In den Obergeschossen befinden sich die Open-Space-Büroflächen. In den dunklen Ecken der trapezförmigen Innenhöfe befinden sich Sanitärkerne sowie Teeküchen und allgemeine Funktionsräume. So können alle Büroflächen möglichst flexibel und unabhängig von fixen Strukturen bespielt werden.

© Lederer Ragnarsdóttir Oei

Tiefentalgraben / Im westlichen Bereich soll der derzeit verdohlte Tiefentalgraben geöffnet und renaturiert werden. Ein neu angelegter Teich dient als Aufenthaltsund Pausenbereich für die Mitarbeiter.

Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

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© Lederer Ragnarsdóttir Oei


Lage Nürnberg, Deutschland

Typus

Lederer Ragnarsdóttir Oei Johann-Pachelbel-Realschule / Staatl. Fachoberschule II

Real- und Fachoberschule

Fläche 23.000 m2 BGF gesamt

2014 - 2015 | Wettbewerb bis Entwurfsplanung | Projektleitung

Besonderheit © Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

Die Stadt Nürnberg als Ausloberin möchte mit dieser Bauaufgabe die Zusammenführung der Johann-Pachelbel-Realschule mit der Staatliche Fachoberschule II (etwa 1.400 Schüler) erwirken. Dieser Bau soll an einem Ort an der Peripherie des Stadtzentrums, der „weder Stadt noch Land, weder herbe Brache noch kultivierter Freiraum“ zu sein scheint entstehen. „Der Ort ist der Idee nach wie ein Dorf oder urbaner Mikrokosmos. Zwei Plätze bestimmen diesen inneren Wert des Dorfes: Der eine eher öffentliche Schulplatz zur Erschließungsstraße, vergleichbar einem kleinen Rathaus- oder Marktplatz. Rechter Hand liegt dort die Mensa, die sich bei sommerlicher Witterung zum Platz öffnet und diesen bespielt. Dann der Haupteingang und, wie das zum Bild solcher Plätze gehört, ein großer Kastanienbaum oder eine Linde.

Außenraum Visualisierung / Aufgrund der äusseren Bedinungen wie Bahntrasse, Schnellstrasse und Biotop, bildet sich die Lageplanfigur H-förmig ab.

Der zweite Platz ist der Öffentlichkeit mehr entzogen, gehört nur der Schule selbst. Eher einem Dorfanger ähnlich, hat der Bereich durch zwei Baumreihen und Rasenstreifen zwischen den Hartbelägen eine grüne Anmutung. Die Fläche kann neben ihrer Funktion als Pausenfläche für Aufführungen im Freien, wie z.B. für Musik- und Theaterveranstaltungen genutzt werden.“

Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

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© Lederer Ragnarsdóttir Oei 52

Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten


Grundriss Erdgeschoss / m 1:1000 ➀ Haupteingang / Pausenhof FOS ➁ Foyer / Aula ➂ Musikräume / Mehrzwecksäle ➃ Mensa / Küche ➄ Sporthalle (im UG) mit Tribüne ➅ Fachräume (Musik, Werken...) ➆ Pausenhof RS ➇ Klassenräume (RS + FOS) ➈ Zugang Schulgarten ➉ Biotop

Im Grundriss gliedert sich die Schule in zwei Schenkel: Im nördlichen sind über alle Geschosse die für beide Schulen gemeinsam genutzten Fachräume sowie die Lehrerzimmer verortet. Eine Mehrfeldsporthalle mit Allwetterplatz auf dem Dach dient als Lärmschutzwand zur angrenzenden Rothenburger Strasse. Im südlichen, der Strasse abgewandten Schenkel befinden sich in ruhiger Lage die allgemeinen Klassenräume, in den Geschossen vertikal differenziert zwischen Real- und Fachoberschule. Der Querriegel beherrbergt im EG die Musikräume, die bei Veranstaltungen sowohl zur Aula als auch zum westlichen Freibereich hin zugeschalten werden können. Die Mensa befindet sich am Haupteingang und kann zum Pausenhof geöffnet werden. Ein elliptischer Luftraum verbindet alle Geschosse des Querriegels mit der Aula und versorgt diese von oben mit Tageslicht.

© Lederer Ragnarsdóttir Oei

Visualisierung Aula / Die Aula dient gleichermaßen als Pausenraum sowie als Veranstaltungsort. Dazu können die Wände zu den Musikräumen komplett geöffnet werden.

Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten

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© Lederer Ragnarsdóttir Oei

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Visualisierung Flur / Die Flure sollen nicht nur rein der Erschliessung dienen, sie sollen vielmehr Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche sein. Zu diesem Zweck werden die Flure immer wieder aufgebrochen und durch großzügige Aufweitungen rhythmisiert.

Querschnitt / m 1:1000 ➀ Foyer / Aula ➁ Sporthalle ➂ Riegel Fachräume / Lehrerzimmer ➃ Riegel Unterrichsräume ➄ Schulgarten / Grüne Klassenzimmer

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© Lederer Ragnarsdóttir Oei

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Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten


Da die Schule nach dem Unterricht zunehmend zu einem Ort für Freizeit und gemeinsamen Austauschens wird, werden die Flurbereiche durch Nischen, Loggien und Terrassen immer wieder aufgebrochen und rhythmisiert. Hier finden die Schüler den nötigen Raum, um zu lernen, sich auszutauschen und zu treffen. Ein flexibles Raster aus L-förmigen Stahlbetonfertigteilen bilden die Flurwandabschnitte und ermöglichen die oben erwähnte Schaffung von zusätzlichem Nutzraum. Als Materialien sollen natürliche und dauerhafte Baustoffe zum Einsatz kommen. So erhält die Aussenwand eine vorgesetzte Klinkerfassade, im Innenraum prägen Sichtbetonoberflächen - alternativ farbig lasiert - und Holzoberflächen den Charakter der Schule. In der Aula soll ein Natursteinboden zum Einsatz kommen.

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Visualisierung Eingang / Die Mensa und die Linde prägen den Pausenhof der Fachoberschule, der zugleich den Eingang der Schule bildet. Von hier kann auch der Allwetterplatz auf dem Dach der Sporthalle betreten werden.

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Andreas Ernst mail@andiernst.de www.andiernst.de Š Andreas Ernst 2015. Das Copyright der Projekte bei der projektbezogenen Mitarbeit (Architekturbßros) siehe jeweiliges Kapitel.


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