Wir nehmen einen intimen Einblick in den Fundus unserer privilegierten jahrhundertlangen Kriegsszenarien, legen unsere blauäugige Bewunderung hierzu ab und verschaffen uns endlich den Zugang eines globalen Weltgedankens. Die Unfähigkeit, mit dieser Herausforderung nicht fertig zu werden nimmt ein Ende. Krieg ist kein Konsum. Krieg ist ein Business mit manipulativen Eingriffen und vernichtenden Kampagnen. Das Scheinwerferlicht der Prominenz Kriegsführung überstrahlt nicht mehr die Masse, die im Hintergrund auch noch versucht damit blutige Geschäfte zu betreiben.
Der Tod als Zahlungsmittel und seiner vermeintlich ökonomischen Attraktivität lehnt die Mehrheit des Publikums ab, erst recht in einem Zeitalter der medialen Instrumentalisierung. Die vergebungsbereite Resonanz zum Krieg ist erloschen. Krieg schafft keine dauerhaften Arbeitsplätze und ist auch keine herausragend zu erbringende Leistung. Krieg ist kein Gewinn, im Gegenteil: er bedroht unsere Existenz. Das Wegschauen hat ein Ende