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werben im web: so verschaffen sie sich heute gehรถr!
InHalt
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MarketingAktuell
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MarketingAktuell
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BauStoff
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AusZeichnung
Erfolgreich im Netz fischen – Wie Sie mit cleverem Online-Marketing Kunden gewinnen
14 ImGespräch
Wie viel Internet braucht das Handwerk? Prof. Dr. Klemens Skibicki über die Potenziale sozialer Netzwerke
20 BauStoff
Die Tropen in Brandenburg: Urlaubsparadies „Tropical Islands“ eröffnet Premiumhotel
26 MarktTrend
Genuss per Post: Der Pralinenbote und die Hofmetzgerei Höfermühle wagten den Schritt ins Online-Geschäft
34 ImBetrieb
Vier Stunden täglich: Matthias Schultze, Heyse Malerfachbetrieb GmbH & Co. KG aus Isernhagen, stellt Social Media in den Mittelpunkt
40 FarbKraft
Ein Fan von Farbe: Thorsten Winkelmann verwandelt Warenhäuser in Erlebniswelten
46 AusZeichnung
Mut zu maßgeschneiderter Farbigkeit: Die Gewinner beim Deutschen Fassadenpreis 2013
62 EinBlick
Der kleine Web-Berater – 50 Tipps für Ihren Auftritt im Internet
Die KundenClub-Website – bald neu zu finden unter www.brillux.de
Fortschritt durch Fortbildung: Die drei neuen KundenClub-Seminare starten
Umfrage: Über 200 Leser bewerteten MarktImpulse – und sprachen viel Lob aus
68 MeisterStück
Abenteuer in Südafrika: Thomas Riedl, Riedl Raumkonzepte aus Roding, gestaltete eine Kunstgalerie in Kapstadt
69 BuchTipp
Die angesagtesten Wohnblogger – Wohnideen aus dem wahren Leben
70 ÜberBlick
Alles auf einen Blick: Informationen rund um den KundenClub
71 EinBlick
Brillux Schminkaktion zum Halloween Horror Fest im Movie Park Germany
EinLeitung
Neue Medien – Ihre Kunden sind schon da! Liebe Leser, Website, Blogs und Social Media – viele Handwerker wagen sich gar nicht oder nur halbherzig an das Thema „Online-Marketing“ heran. Manche, weil sie Berührungsängste haben. Andere, weil sie der Meinung sind, das betreffe sie nicht – wie ein Trend, der schon vorübergehen wird. Doch Online-Marketing geht uns Handwerker alle an – ganz einfach, weil unsere Kunden tagtäglich in der Online-Welt unterwegs sind. Wer sich heute über einen Maler informieren möchte, schaut, was das „Web“ über ihn sagt! Für uns Handwerker ist das Internet eine ideale Plattform, um uns und unsere Leistungen einem breiten Publikum zu zeigen. Und besonders die Sozialen Medien bieten uns neue und fantastische Möglichkeiten, mit unseren Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten. Die Neuen Medien eröffnen uns also viele Chancen – in diesem Heft dreht sich alles rund um das Potenzial, das im Online-Marketing steckt. Wie immer verse-
Matthias Schultze, Geschäftsführer der Heyse Malerfachbetrieb GmbH und Co. KG
hen mit vielen praxisnahen Tipps und Informationen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre,
Ihr Matthias Schultze
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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Netzwerke
Erfolgreich im Netz fischen Wie Sie mit cleverem OnlineMarketing Kunden gewinnen
Netzwerke
Erfolgreich im Netz fischen Wie Sie mit cleverem OnlineMarketing Kunden gewinnen
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(Š www.istockphoto.com / afe207, tumpikuja)
MarketingAktuell
F
ast 80 Prozent der Kunden informieren sich heutzutage vor dem Kauf eines Produktes im Internet über Preise und Produktmerkmale. Und das gilt keineswegs nur für Schuhe, Kaffeeautomaten oder Bücher. Auch Leistungen und Produkte, die nicht mit der Post verschickt werden können, werden im Vorfeld im Netz gecheckt – immer öfter gehören auch handwerkliche Leistungen dazu: Die Interessenten vergleichen die Websites verschiedener Unternehmen, sie schauen sich Bewertungsportale an oder
Netzwerke
klicken sich durch Referenzen. Ob sie dabei auch auf Ihren Betrieb stoßen und sich für Sie interessieren, ist keineswegs reine Glückssache! Im Folgen-
Erfolgreich im Netz fischen Wie Sie mit cleverem OnlineMarketing Kunden gewinnen
den zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einem gezielten Online-Marketing Kunden begeistern und gewinnen! Übrigens: Im Text tauchen einige Fachbegriffe aus dem Bereich des Online-Marketings auf. Diese haben wir für Sie farblich markiert und mit einer Nummer versehen. Auf der jeweils gegenüberliegenden Seite finden Sie entsprechend nummerierte Info-Kästchen, in denen wir Ihnen die Fachbegriffe kurz erläutern.
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Kommunikation
Finder
Referenzen
Netzwerke
Einfache Kommunikation – auf der Website ist sie so wichtig wie im wahren Leben.
Was ist eigentlich ...? Einige häufig benutzte Begriffe rund um neue Medien und das Internet erläutern wir Ihnen kurz und knapp in unseren Infokästchen.
Smartphone Sie sind für viele zum ständigen Begleiter geworden – weil sie das Internet überall mobil nutzbar machen: Smartphones bieten mehr Computerfunktionen als herkömmliche Mobiltelefone. Dazu gehört z. B. eine Internetanbindung über WLAN oder mobiles Breitband und häufig auch ein berührungsempfindlicher Bildschirm (Touchscreen).
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(© www.istockphoto.com / selimaksan)
Responsive Webdesign Der gestalterische und technische Ansatz zur Erstellung von Websites, sodass diese Websites auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes reagieren können – also auch auf einem Smartphone oder Tablet-PC gut lesbar sind.
MarketingAktuell
Das A und O: die Website
Besser als viele kleine, professionelle Bilder in Brief-
Wer heute mit seiner Internetseite neue Kunden ge-
markengröße wirken dabei oft wenige, aber dafür
winnen möchte, muss dort mehr bieten als nur einen
ausdrucksstarke Bilder.
Firmenprospekt mit bunten Bildern. Einige grundsätzliche Faktoren sollten Sie bei der Planung und
Unser Tipp: Professionelle Bilder zum Thema
Gestaltung Ihres Internetauftritts daher beachten.
Innenraumgestaltung etc. können Sie kostenlos unter www.brillux.de downloaden. Melden Sie
Schlüssiges Konzept
sich hierzu einfach auf der Website im Online-
Eine gute Website enthält nicht nur eine Auflistung
Shop an.
Ihrer Leistungen. Machen Sie sich daher im Vorfeld konkrete Gedanken darüber, was und wen Sie errei-
Gestalten Sie die Website im Corporate Design Ihres
chen möchten, und definieren Sie Ihre Ziele! Wollen
Unternehmens mit Ihren Firmenfarben und natürlich
Sie neue Kunden gewinnen und binden oder ein-
Ihrem Logo. Ein solch professioneller Auftritt schafft
fach nur Ihr Unternehmen darstellen? Möchten Sie
einen hohen Wiedererkennungswert.
konkrete Leistungen online anbieten oder Termine buchen lassen? Im nächsten Schritt sollten Sie sich
Einfache Kommunikation
fragen, wen Sie mit Ihrem Internetauftritt erreichen
Machen Sie es den Besuchern Ihrer Website einfach,
möchten. Wenden Sie sich an Privatkunden oder
mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, und verstecken Sie
Geschäftskunden? Sprechen Sie auch Architekten
sich nicht im Impressum! Dazu zählt beispielsweise
und Planer an? Für die inhaltliche Konzeption Ihrer
ein Kontaktformular: Geben Sie Interessenten hier
Website sind das entscheidende Aspekte!
die Möglichkeit, unverbindlich konkrete oder allgemeine Fragen zu stellen oder einen Termin mit Ihnen
Übrigens: Auf der Website des KundenClubs
zu vereinbaren. Seien Sie „sichtbar“: Adresse, Tele-
finden Sie hier im Bereich „Werben > Down-
fonnummer, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner oder
load > Checklisten > Betrieb ausstatten“ eine
Öffnungszeiten sollten die Besucher Ihrer Website
hilfreiche Checkliste!
schnell und einfach finden!
Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie Sie die Website
Lesbar auf mobilen Endgeräten
so in Rubriken einteilen, dass eine übersichtliche
Jeder zweite Besitzer eines Smartphones1 ist perma-
Struktur entsteht, in der sich die Besucher leicht und
nent online – bei den iPhone-Besitzern sind es sogar
intuitiv zurechtfinden. Dabei sollte der Inhalt gut
drei von fünf! Immer und überall sind diese User im
aufbereitet, aktuell und informativ sein – und den
Internet unterwegs, suchen Informationen oder Neu-
Besucher dazu anregen, auf der Seite zu verweilen
igkeiten: Das World Wide Web ist den ganzen Tag
oder wiederzukommen.
verfügbar. Doch können die Besucher Ihre Website auch auf Smartphones, Tablet-PCs oder anderen
Ansprechendes Layout
mobilen Endgeräten gut lesen und erkennen? Das
Ganz entscheidend für eine attraktive Website ist
Zauberwort heißt „Responsive Webdesign2“! Dabei
das perfekte Zusammenspiel von Text und Bildern.
passt sich das Design der Seite automatisch dem
Neben einer ausreichend großen, gut lesbaren
Format des Gerätes an, sodass der Nutzer eine
Schrift sind es dabei besonders die Bilder, die den
benutzerfreundliche und übersichtliche Darstellung
Betrachter schnell und unmittelbar ansprechen.
bekommt.
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Kommunikation
Finder
Referenzen
Netzwerke
3 Suchmaschinenoptimierung Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo durchforsten die Websites im Internet nach Schlüsselbegriffen. Die Suchmaschinenoptimierung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Websites im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen erscheinen.
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Wer suchet, der findet: Im Internet helfen spezielle Suchmaschinen.
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(© www.istockphoto.com / fotosipsak)
Ranking Das englische Wort für Rangordnung. Je besser Ihre Website für Suchmaschinen optimiert ist, umso höher ist ihre Position im „Google-Ranking“ – und wird besser gefunden.
MarketingAktuell
So werden Sie gefunden
Google AdWords – Werbung im Internet
Wie viele Maler gibt es in Ihrer Region? Wie viele Be-
Google – und in ähnlicher Form auch andere Such-
triebe haben sich auf Fassadensanierung speziali-
maschinen – bietet Ihnen auch bezahlte Werbeplätze
siert? Im Internet sind Sie nie allein. Um hier gefunden
an. Oberhalb der eigentlichen Suchergebnisse kön-
zu werden, müssen Sie einige wichtige Faktoren
nen Sie sogenannte Werbelinks setzen. Als „Google
beachten und Ihre Internetseite für Suchmaschinen
AdWords“ wird die Darstellung neben der Ergebnis-
wie Google oder Yahoo optimieren.
liste bezeichnet, die aus Kostengründen für kleinere
Alle für Ihr Unternehmen wichtigen Suchbegriffe
Unternehmen wohl am ehesten infrage kommen
sollten daher im Text oder im Titel der Website in den
dürfte. Fünf Euro zahlen Sie für die Aktivierung. Für
sogenannten Metadaten auftauchen: Der Firmen-
jeden Klick auf Ihre Website wird später abgerech-
name, die Leistungen, die relevanten Postleitzahlen
net. Wie viel Sie als „Cost per Click“ zahlen, legen
und Orte oder Landkreise – alles eben, was ein poten-
Sie selbst fest – je höher der Betrag, desto höher
zieller Interessent als Suchbegriff eingeben könnte,
wird Ihr Link in der Liste aufgeführt.
sollte hier aufgelistet sein. Ein Tipp: Fragen Sie Freunde, Kunden, Bekannte oder Geschäftspartner ein-
Hier können Sie sich anmelden:
fach mal, welche Begriffe diese eingeben würden,
adwords.google.de
um beispielsweise einen Experten für kreative Maltechniken oder Fassadengestaltung zu suchen! Je
Netzwerke suchen
öfter und regelmäßiger Sie übrigens den Inhalt Ihrer
Sind Sie in Netzwerken wie beispielsweise „Qype.
Website aktualisieren, desto schneller werden Sie
de“ oder „qih.de“ vertreten, dann steigen Sie damit
von den Suchmaschinen gefunden – und weiter oben
automatisch im Google-Ranking4 nach oben. Auf
platziert. Sie merken schon: Ganz unkompliziert ist
solchen Plattformen können Kunden Sie bewerten –
die Suchmaschinenoptimierung3 leider nicht. Daher
für potenzielle Kunden also eine interessante Infor-
kann es von Vorteil sein, hier einen Profi zurate zu
mationsquelle. Denn was ein anderer Kunde mit
ziehen, der Ihre Website betreut.
Ihnen erlebt hat und was er über Ihre Leistung
Anbieter, die Ihnen professionell bei der Suchma-
schreibt, hat für Interessenten durchaus Gewicht.
schinenoptimierung helfen, finden Sie im Internet mit den Schlagworten Agentur, Suchmaschinenop-
Cross-Selling
timierung und Ihrem Wohnort. Informieren Sie sich
Was nützt die schönste Website, wenn keiner weiß,
zunächst auf den Websites dieser Anbieter, ob
dass es sie gibt: Machen Sie auch „offline“ Werbung
Suchmaschinenoptimierung zum Leistungsspektrum
für Ihre Internetseite. Keine Frage – Ihre Internet-
gehört. Ratsam ist es dabei oft, eine Jahrespau-
adresse gehört auf Ihre Geschäftsausstattung – von
schale zu vereinbaren, damit nicht jede einzelne
der Visitenkarte bis zum Kugelschreiber. Aber auch
Änderung separat berechnet werden muss.
auf Gerüstplanen oder Firmenfahrzeugen sollte Ihre Webadresse gut zu lesen sein!
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Kommunikation
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QR-Code QR-Codes werden mit dem Smartphone oder Tablet-PC mit einem QR-Code Reader eingescannt. Der Nutzer wird auf eine Website geführt, auf der er weitere Informationen, z. B. über ein Unternehmen oder ein Produkt, findet. Die Nutzung und Erstellung von QR-Codes (z. B. auf www.scan.me) ist kostenfrei.
6 Blog Ein Blog (Wortschöpfung aus Web und Logbuch) ist eine Art Tagebuch oder Journal, in dem eine oder mehrere Personen (die Blogger) Aufzeichnungen führen oder Gedanken und Erfahrungen niederschreiben. In der Regel geschieht dies interaktiv – die Leser können sich über eine Kommentar- oder eine TeilenFunktion beteiligen.
Zeigen Sie, was Sie können – und lassen Sie Kunden und Referenzen sprechen!
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(© www.istockphoto.com / Spiderstock)
Finder
Referenzen
Netzwerke
MarketingAktuell
Oder noch besser: Mit einem QR-Code5 können
Meinung zu äußern – zu Ihrer Arbeit. Oder auch mal
Sie die Nutzer eines Smartphones direkt auf Ihre
zu einem Thema, das Sie selbst anregen könnten
Internetseite führen. Dieser Code wird einfach
(„Was ist Ihre Farbe des Sommers?“, „Maler XX
eingescannt – und automatisch erscheint auf dem
spendet 1.000 Euro – schlagen Sie Projekte in un-
mobilen Endgerät Ihre Website, die im Idealfall im
serer Stadt vor!“).
oben erwähnten „Responsive Webdesign“ optimiert erscheint.
Wer betreut die Website? Bestimmen Sie einen oder zwei Mitarbeiter, die in
Zeigen Sie, was Sie können
Ihrem Unternehmen für die Betreuung der Website
Referenzen sind ein zentrales Element Ihrer Website
zuständig sind – das können natürlich auch Sie
– aussagekräftiger können Sie Ihr Leistungsspekt-
selbst sein! Wichtig ist nur: Diese Aufgabe muss
rum kaum darstellen. Zeigen Sie Ihren Kunden also
tatsächlich ein Projekt sein, für das feste Stunden
Objekte, an denen Sie gearbeitet haben, und be-
eingeplant sind. Denn ansonsten ist gerade diese
schreiben Sie auch kurz, welche Arbeiten Sie dort
Aufgabe eine, die nur allzu gerne verschoben wird.
durchgeführt haben.
Neue Referenzen, das Jubiläum, die bestandene Prüfung des Auszubildenden und alle anderen Neu-
Legen Sie dabei Wert auf gutes Fotomaterial:
heiten aus Ihrem Unternehmen sollten hier zusam-
Im Sonnenschein vor blauem Himmel wirkt
menfließen und für die Website aufgearbeitet werden.
die Fassade eines sanierten Hauses sehr viel besser als im grauen Novemberregen! Es lohnt
Social Media –
sich also durchaus, einen professionellen Foto-
sind Sie bei Facebook und Co. dabei?
grafen auf eine Rundreise zu Ihren Objekten zu
Facebook, Xing, Twitter und Co. – viele jüngere Men-
schicken!
schen, aber längst auch ältere Generationen, nutzen die sogenannten Social Media, die „sozialen Netze“.
Lassen Sie Ihre Kunden sprechen
Hier sind sie vernetzt, hier werden Kontakte geknüpft,
Binden Sie Ihre Kunden auf Ihrer Website ein –
Erfahrungen ausgetauscht, Fotos gepostet und
und lassen Sie sie zu Wort kommen. Zitieren Sie
vieles mehr.
beispielsweise den Hausbesitzer, der sich über die
Als Standard bei den sozialen Netzwerken kann man
wohlige Atmosphäre in seinem fassadensanierten
heute sicherlich Facebook bezeichnen. Informieren
Altbau freut. Zeigen Sie strahlende Kinder in ihrem
Sie hier Ihre Kunden über Neuheiten aus Ihrem Un-
Abenteuerzimmer oder lassen Sie einen Firmenin-
ternehmen, zeigen Sie Bilder von Objekten. Stellen
haber Ihr Unternehmen für die unkomplizierte Büro-
Sie den neuen Mitarbeiter vor oder rufen Sie auf zu
renovierung am Wochenende loben. Solche „Testi-
einem Fotowettbewerb – hier haben Sie viele Mög-
monials“ werben besser und glaubwürdiger als jede
lichkeiten, sich zu präsentieren. Schnell und einfach
Anzeige für Ihr Unternehmen.
kommen Sie mit Kunden und Freunden in Kontakt –
Interessant könnte auch ein Blog6 auf Ihrer Website
ein Glückwunsch zum Geburtstag, ein Kommentar
sein. Geben Sie Ihren Kunden hier Gelegenheit, ihre
zum gelungenen Urlaubsschnappschuss etc.
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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Kommunikation
Finder
Referenzen
Netzwerke
Brillux App – alle Infos stets zur Hand Nutzern von Smartphones und Tablets bietet Brillux eine kostenlose und bedienungsfreundliche App. Von der Farbtonsuche über die FarbmusterBestellung bis hin zu Produktbeschreibungen bietet diese Anwendung zahlreiche nützliche Funktionen. Brillux ist Ihnen damit noch ein Stück näher – und stets verfügbar. In der Kundenberatung, im Auto oder auf der Baustelle.
Scannen Sie einfach diesen QR-Code und laden Sie die Brillux App herunter.
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Link Der Verweis auf eine andere Website.
Lesen und gelesen werden: Kommunikation im Online-Netzwerk ist aktive Kontaktpflege.
12
(© www.istockphoto.com /mattjeacock )
MarketingAktuell
Als Netzwerk der Zukunft wird derzeit Google+ ge-
Checkliste „Websiteerstellung“ –
handelt – der Ansatz bei diesem weltweit zweitgröß-
Hier ein kleiner Auszug:
ten sozialen Netzwerk ist ähnlich wie bei Facebook. Der Vorteil: Google+ erweitert bestehende Google-
Welche Ziele wollen Sie mit dem
Dienste. An Bedeutung wird dieses Netzwerk
Internetauftritt erreichen?
vermutlich schon allein gewinnen, weil die Google-
• Außendarstellung des Betriebes
Suchmaschine Einträge auf Google+ hoch bewertet.
• Unterscheidung von Wettbewerbern • Neue Kunden gewinnen
Etwas förmlicher geht es bei Xing oder LinkedIn zu. Diese Netzwerke dienen der Verknüpfung von Kontakten; Jobs oder Links werden empfohlen. Zu ver7
• Über Neuheiten aus dem Handwerk informieren • Produkte verkaufen
schiedenen Interessengebieten gibt es Gruppen, in denen sich die Mitglieder austauschen.
Wen wollen Sie mit Ihrer Website erreichen?
Twitter ist ein Netzwerk, in dem die User unmittelbar
• Privatkunden
und in Echtzeit Nachrichten posten, die von ihren
• Industriekunden
„Followern“ gelesen werden – also Freunden, Be-
• Architekten
kannten oder Fans, die die sogenannten „Tweets“
• Öffentliche Auftraggeber
verfolgen. In Deutschland ist Twitter – vor allem für
• Hausverwaltungen/Wohnbaugesellschaften
geschäftliche Zwecke – nur mäßig populär. Ganz
• Künftige Auszubildende
gleich, in welchem sozialen Netzwerk Sie sich bewe-
• Eigene Mitarbeiter
gen, wichtig ist: Pflegen Sie die Seite regelmäßig.
• Presse
Hier wie überall im Internet gilt es, aktuell zu sein!
Welche Angebote soll Ihre Website enthalten?
Bedenken Sie dabei aber immer: Soziale Netz-
• Information
werke sind zeitintensiv! Planen Sie ein festes
• Unterhaltung
Zeitbudget dafür ein – und starten erst einmal
• Service
nur in einem Netzwerk.
• E-Shop
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Inter-
Wer unterstützt Sie technisch und gestalte-
view mit Prof. Dr. Klemens Skibicki ab Seite 14!
risch darin, Ihre Website zu erstellen? • Internet-Agentur
Impressum nicht vergessen!
• Sonstige
Als Unternehmen sind Sie dazu verpflichtet, Ihre Websites und Profile in sozialen Netzwerken mit
Die ausführliche Checkliste zur Erstellung
einem Impressum auszustatten. Diese Pflicht soll-
Ihrer Website finden Sie unter
ten Sie unbedingt erfüllen – weil Ihnen sonst eine
www.brillux-kundenclub.de im Bereich
Abmahnung drohen kann, zum Beispiel durch den
„Werben > Download >
Anwalt eines Wettbewerbers.
Checklisten > Betrieb ausstatten“.
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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Wie viel Internet braucht das Handwerk? Prof. Dr. Klemens Skibicki über Chancen und Potenziale sozialer Netzwerke
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uss ein Handwerksbetrieb wirklich im Internet vertreten sein? Muss er sich in sozialen Netzwerken tummeln? Prof. Dr. Klemens Skibicki hat dazu eine klare Meinung und lässt Zweiflern wenig Raum. Der Experte für Social Media ist sich sicher: „Ohne Internet geht’s gar nicht.“ In seinem Alltag als Dozent an der Cologne Business School in Köln und als Mitgründer der Internet-Beratungsagenturen Brain Injection und Convidera betreibt der 41-jährige Kölner Grundlagenforschung zum Thema „Social Media“ und berät dabei unter anderem auch Verbände aus Industrie und Handwerk. In MarktImpulse gibt er praktische Anregungen – und zeigt bemerkenswerte Denkansätze.
Ist selbst in vielen sozialen Netzwerken dabei: Prof. Dr. Klemens Skibicki.
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(© www.istockphoto.com/petekarici, Photomorphic)
ImGespr채ch
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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MarktImpulse: Herr Prof. Dr. Skibicki, so manch ein Handwerker
„Google ersetzt das Telefonbuch, und Empfehlungen gibt’s heute auf Facebook statt vom Nachbarn.“ Prof. Dr. Klemens Skibicki
hat Bedenken und vielleicht auch Berührungsängste, wenn es um das Thema Internetauftritt geht. Wie viel Internet braucht das Handwerk wirklich? Prof. Dr. Klemens Skibicki: Die Antwort ist einfach: Alles! Das ganze Programm! Es gab schon immer zwei Wege, um einen potenziellen Dienstleister zu finden – früher waren das das Telefonbuch oder der Freundes- und Bekanntenkreis. Wobei die Empfehlungen von Freunden schon immer die größere Bedeutung hatten. Heute nutzen die Leute aber andere Quellen; die Suche hat sich ins Internet verlagert. Adressen und Namen liefert Google; Empfehlungen finden die Menschen inzwischen über das Social Web! Auf diesen grundsätzlichen Wechsel müssen sich alle Branchen einstellen. MarktImpulse: Was bedeutet das für den Handwerker? Prof. Dr. Klemens Skibicki: Zunächst einmal ist eine Website Pflicht! Das erwarten Kunden heute ganz einfach – wer diese nicht hat, gilt als altmodisch oder nicht kompetent. Das gilt besonders, aber nicht ausschließlich für jüngere Menschen. Wichtig ist bei der Website vor allem, dass sie suchmaschinenfreundlich gestaltet ist. Daher ist es ratsam, bei Google+ eine Unternehmensseite einzurichten, denn so steigt man im Ranking
Prof. Dr. Klemens
der Google Suchmaschine. Auch ein Kundenblog
Skibicki promo-
oder Videos, die in die Website eingebunden sind,
vierte 2001 zum
sind da sehr hilfreich – und das muss nicht einmal
Dr. rer. Pol. im Fach
mit großem Aufwand betrieben werden. Ein kurzer
Wirtschaftsgeschichte.
„Vorher-nachher“-Film oder ein Kunde, der ein kur-
Seit 2004 ist er Professor
zes Statement in die Kamera spricht, sind schon
für Economics, Marketing und
prima (siehe z. B. auf www.maler-heyse.de – der
Marktforschung an der Co-
Betrieb wird in der Rubrik „ImBetrieb“ ab Seite 34
logne Business School. Neben der
vorgestellt).
wissenschaftlichen Forschung zum Online-Marketing beginnt er als Mitgründer der InternetBeratungsagentur Brain Injection in Köln 2006 seine unternehmerische Tätigkeit in diesem Themenfeld.
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(© www.istockphoto.com / petekarici, fotosipsak, bgblue)
ImGespräch
MarktImpulse:
MarktImpulse:
Sollte sich ein Handwerker auch in sozialen Netz-
Viele Handwerker fragen sich dennoch: Was soll ich
werken engagieren?
dort? Sind meine Kunden da überhaupt aktiv? Prof. Dr. Klemens Skibicki:
Prof. Dr. Klemens Skibicki:
Um das herauszufinden, sollte man natürlich erst
Unbedingt! Handwerksleistungen sind ein Ver-
einmal selbst dabei sein ... Und sich zum Beispiel
trauensgut – die Empfehlungen und Erfahrungen
auch einmal überlegen, wen die älteren Kunden,
anderer sind da als Entscheidungshilfe von großer
die selbst nicht so aktiv bei Facebook sind, denn
Bedeutung! Wenn heute jemand einen Maler sucht,
fragen, wenn sie einen Maler suchen? Den Sohn
dann fragt er nicht mehr nur den Nachbarn am
z. B. – und der schaut dann doch im Internet nach.
Gartenzaun! Dann googelt er entweder auch nach
Und was man da soll? Mitmachen, sich einbringen!
Bewertungen und Erfahrungen im Internet oder fragt direkt seine Freunde bei Facebook: „Wer kennt einen guten Maler?“ Die sozialen Netzwerke sind darum eine ausgezeichnete Plattform für Empfehlungsmarketing!
„Soziale Netzwerke bieten enorme Chancen für Empfehlungsmarketing!“ Prof. Dr. Klemens Skibicki
Facebook, YouTube, Twitter und Co. – Nutzer tauschen sich in zahlreichen sozialen Netzwerken aus.
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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Soziale Netzwerke sind wie eine große Gartenparty!
– aber man ist präsent, man bekommt wichtige
Man lernt viele Leute kennen, man kommt in Kon-
Informationen und kann sich positionieren, sodass
takt, man tauscht sich aus, man plaudert und er-
die Leute sich an einen erinnern. Und wie bei jeder
fährt eine Menge über andere Menschen. Man wird
guten Party gilt: Es ist schade, wenn man nicht
dort wohl kaum direkt ein Geschäft abschließen
dabei war! MarktImpulse: Also richtet man einfach einen Facebook-Account ein und plaudert munter drauflos? Prof. Dr. Klemens Skibicki: Prinzipiell ja. Aber einige Dinge gilt es da schon
„Soziale Netzwerke sind wie eine große Gartenparty. Schade, wenn man nicht dabei ist ...“ Prof. Dr. Klemens Skibicki
zu beachten. Das Wichtigste: Authentizität! Man muss ehrlich und echt sein. Und das bedeutet in der Regel auch, dass man solche Seiten selbst betreuen muss und nicht an eine Agentur vergeben kann. Das kostet etwas Zeit, natürlich. Aber ein Zeitfressen muss es trotzdem nicht sein. Zehn Minuten am Tag reichen oft schon, um News oder Bilder zu posten. Und mit ein paar Klicks kann man den Kunden zum Geburtstag gratulieren. Das ist allerbeste Kundenpflege – ganz einfach gemacht!
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(© www.istockphoto.com / YinYang, MikhailMishchenko)
ImGespräch
MarktImpulse:
Netzwerke bedienen möchte, muss sich klar darü-
Und wenn es heißt „gefällt mir nicht“? Wie geht
ber sein, dass er hier täglich verfolgt, was sich tut,
man mit Kritik um?
und hier aktiv sein muss! In Zukunft wird Google+ wohl an Bedeutung gewinnen; sich hier zu engagie-
Weitere Informationen unter: www.dikri.de www.brain-injection.de www.convidera.com
Prof. Dr. Klemens Skibicki:
ren ist sicher sinnvoll. Auch YouTube (für Videos) ist
Auf jeden Fall offen und ehrlich! Erst einmal ist es
interessant. Twitter oder Xing spielen hingegen als
sehr wichtig, dass man auf diesem Wege überhaupt
Netzwerk für Empfehlungsmarketing eine weniger
davon erfährt, dass ein Kunde unzufrieden ist. Es
wichtige Rolle – bei Twitter ist dies in anderen Län-
ist eine gute Chance, ins Gespräch zu kommen und
dern anders.
facebook.com/ Klemens_Skibicki
ist es so, dass sich auf eine negative Kritik viele an-
MarktImpulse:
dere melden, die das geradestellen und schreiben,
Vielen Dank für das Interview, Herr Skibicki.
wikipedia.org/wiki/ Klemens_Skibicki
das klären und erklären zu können. Und nicht selten
dass sie sehr zufrieden sind! Auf jeden Fall darf man eine solche Diskussion nicht ignorieren, man sollte sie nutzen! MarktImpulse: Welche Netzwerke sollte ein Handwerker pflegen? Prof. Dr. Klemens Skibicki: Facebook ist heute Standard, was man darüber hinaus macht, ist in erster Linie eine Zeitfrage. Der Zeitaufwand pro Netzwerk ist zwar nicht riesig, aber es summiert sich natürlich! Wer also auch andere
Brillux KundenClub | MarktImpulse
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Die Tropen mitten in Brandenburg Als wär’s eine Hafenfestung in der Karibik: Urlaubsparadies Tropical Islands eröffnet neues Hotel
M
Mitten in Brandenburg, irgendwo zwischen Berlin und Dresden, liegen die Tropen: 26 Grad ist es dort warm, das Wasser blau, die Strände weiß, der Regenwald dicht und grün; kurz: ein Urlaubsparadies wie aus dem Bilderbuch – und alles unter einer gewaltigen Kuppel. Die „Tropical Islands“ sind Europas größte tropische Urlaubswelt und locken jährlich fast 1.000 000 Besucher in das exotische und ausgefallene Ambiente in Krausnick. Zu den neuesten Attraktionen gehört die Hafenstadt „Royal Harbour“ mit einem exklusiven Hotel, in dem sich Urlauber ein wenig in die Welt karibischer Piraten versetzt fühlen.
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(© www.tropical-islands.de)
BauStoff
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Ehemalige Luftschiffwerft Die Dimensionen der künstlichen Tropenwelt sind gigantisch: Die Halle ist 360 Meter lang, 210 Meter breit, 107 Meter hoch – und damit die größte freitragende Halle der Welt! Die Freiheitsstatue von New York könnte darin stehen – der Eiffelturm von Paris darin liegen. Auf der Grundfläche von 66.000 Quadratmetern finden acht Fußballfelder Platz – aber dafür wurde sie nicht geplant. Ursprünglich wurde die Halle von der Cargolifter AG als große Luftschiffwerft gebaut. 2002 musste das Unternehmen allerdings Insolvenz anmelden. Ein Jahr später übernahm das malayische Konsortium Tanjong PLC/ Au Leisure Investments Pte Ltd. das Gelände und errichtete in der Halle das Tropical Islands Resort.
Hier wurde die faszinierende Welt der Tropen nachgebildet, und so entstand ein perfektes Urlaubsparadies. Ohne lange Flugzeiten finden die Gäste hier heute ein ideales Ziel für einen Kurz- oder Mehrtagesurlaub. Ob in der Welt der Südsee mit Hütten, Bars und Kleinkindbecken, in der Bali-Lagune mit Wasserrutschen und Strömungskanal oder im IndoorRegenwald mit 50.000 Pflanzen und einem einen Kilometer langen Pfad über Brücken durch den Mangrovensumpf – die Besucher erleben hier ein tropisches Urlaubsparadies.
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(© www.tropical-islands.de)
BauStoff
Tropendorf mit Bars und Wasserrutsche
Zeitraum von drei Jahren begleitete. „Es war in
Im Tropendorf mit landestypischen Häusern aus
jeder Hinsicht ein besonderes Projekt“, so Slowinski
Thailand, Borneo, Polynesien und Bali locken Bars,
weiter, der die Kunden der Brillux Niederlassungen
Restaurants und Bühnenshows. Auf rund 10.000
in Wildau, Frankfurt/Oder und Jüterbog betreut.
Quadratmetern lädt eine riesige Saunalandschaft
„Da bedurfte es langer und intensiver Prozesse, bis
zum Entspannen ein, und nicht zuletzt gibt es in
alles wirklich stimmig war. Immer und immer wieder
den „Brandenburger Tropen“ natürlich auch für Kin-
haben wir Muster angefertigt und dabei eng mit den
der viele Attraktionen – von der 4.000 m2 großen
Planern zusammengearbeitet – so lange, bis alles
Kinderspielwelt bis zur Kartbahn.
perfekt war.“ Mit der Ausführung der Maler- und Modellierarbeiten, die wenig mit dem „normalen“ Maler- und Bildhaueralltag zu tun hatten, wurde das Atelier Thilo Krause aus Halle an der Saale beauftragt. Rund 15 Mitarbeiter waren hier über einen Zeitraum von rund sechs Monaten im Einsatz. „Keine Baustelle ist wie jede andere“, erinnert sich auch der Atelierpartner von Thilo Krause, Daniel Ehlers, an die zuweilen schweißtreibende Arbeit in der Halle. „Bei Arbeiten in der Höhe wurde es schon recht warm“, erklärt er und ergänzt lächelnd: „Dafür war es eine sehr angenehme Winterbaustelle!“
Mit Urlaubsatmosphäre locken auch die Restaurants in Tropical Islands.
Premiumhotel mit 48 Zimmern Vor einigen Monaten eröffnete nun das neue Hotel „Royal Harbour“ inmitten der Tropenwelt – ein Premiumhotel, das die Übernachtungsmöglichkeiten neben dem Regenwaldcamp, den Lodges, einfachen Zimmern und dem Campingplatz nun in der gehobenen Klasse mit 48 Zimmern ergänzt. An die Gestaltung der kleinen Hafenstadt wurden dabei höchste Ansprüche gestellt, berichtet Wolfgang Slowinski, Technischer Berater bei Brillux, der das außergewöhnliche Projekt über den gesamten
Piratenzimmer mit Charme: Die Hotelzimmer wurden thematisch gestaltet.
Wäre nicht das Dach der ehemaligen Luftschiffwerft – man könnte glauben, man sei am anderen Ende der Welt ...
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Besondere Herausforderung Dabei liebt Daniel Ehlers Herausforderungen wie die, die sich ihm im Tropical Islands bot: „Wir möchten die Dinge so naturnah abbilden, dass die Menschen glauben, es sei echt. Dass sie sich, wenn sie sich dort aufhalten, der Illusion hingeben können, tatsächlich in einer anderen Welt zu sein – hier eben in einer karibischen Hafenfestung.“
Wie eine Festung im Südseehafen mutet das „Hotel Royal Harbour“ an.
Detailverliebt: Bis ins Kleinste arbeiteten die Künstler vom Atelier Thilo Krause die Fassaden aus.
Perfekte Illusion
Zum Einsatz kommen im Atelier Krause dabei fast
Enge Gassen rund um den Hafen, kleine Lokale
immer Brillux Produkte – auch Geschäftspartner
mit dem Totenkopf auf dem Schild, bröckelnde
Daniel Ehlers schätzt die hohe Qualität der Farben
Fassaden und altes Fachwerkgemäuer – tatsäch-
und Lacke. Zuweilen reichert er sie noch ein wenig
lich mag der Besucher kaum glauben, dass diese
mit Pigmentpasten, Tiefgrund oder anderen „Zuta-
kleine „Hafenstadt“ erst vor kurzem hier unter dem
ten“ an, um bestimmte Effekte zu erzielen. Was er
gewaltigen Dach der ehemaligen Luftschiffwerft
da genau hinzufügt, bleibt hingegen sein Berufsge-
mitten in Brandenburg entstanden ist. „Royal Har-
heimnis – da lässt sich der Künstler ungern in die
bour“ ist eine fantastische Illusion – perfekt umge-
Karten schauen.
setzt vom Atelier Krause, das nicht zum ersten Mal diese Form von „Kunst am Bau“ entwickelte und umsetzte: Für Filmproduktionen, zahlreiche Zoos oder auch das Gruselkabinett des Berliner „Dungeon“ gestalteten sie bereits fantastische Welten. Gefragt ist dabei neben kreativen Ideen eine Mischung aus künstlerischen Fähigkeiten und einer Menge Erfahrung, wie Daniel Ehlers berichtet, der, wie er selbst sagt, eigentlich ständig mit offenen Augen durchs Leben geht und sich Motive, Bilder, Szenen einprägt. „Da sieht man einen bemoosten Baumstamm und denkt sofort nach, wie man das umsetzen könnte“, erzählt er. 24
Alt oder neu? Eine perfekte Illusion ...
BauStoff
Urlaub in der Festung: Das Hotel „Royal Harbour“ versprüht Seefahrerromantik.
Folientechnik im Innenbereich
Objektdaten:
Weniger aufwendig, aber dennoch beeindruckend
Neubau der Hafenstadt „Royal Harbour“ im
wurden die Innenräume des Hotels von Claus Klei-
Tropical Islands
nert AMS Ausbau- & Montageservice aus Bischofs-
Standort: Krausnick – Groß Wasserburg
werda gestaltet. Auch hier sollten alles andere als
Bauherr: Tropical Islands, Krausnick –
alltägliche Gestaltungsideen zum Tragen kommen;
Groß Wasserburg
damit sich die Hotelgäste fühlen, als verbrächten
Architekten und Bauleitung: Chris Lange,
sie eine wunderbare Auszeit am anderen Ende der
Tropical Islands Management GmbH, Martin Müller
Welt. Piratenmotive, Muscheln, Ornamente und
Ausführende Maler- und Bildhauerbetriebe:
Wandgemälde zieren hier die Räume, die farblich
Atelier Thilo Krause, Halle; Claus Kleinert AMS
unterschiedlich eingerichtet wurden. Dabei wende-
Ausbau- & Montageservice, Bischofswerda;
te das Malerteam um Claus Kleinert eine spezielle
Atelier Daniel Ehlers, Leipzig
Folientechnik an, die eine interessante Textur auf die
Brillux Produkte: Latexfarbe ELF 992,
farbig gestalteten Wandflächen brachte. Die Ideen
Topp ELF 948, Putzgrundierung 3710,
hierfür entwickelte übrigens Wolfgang Slowinski,
Super Latex ELF 3000, Creativ Viviato 72
der auch lange nach Fertigstellung des Projektes schwärmt: „Das war wirklich eine reizvolle Geschichte, weil hier handwerkliche und künstlerische Fertigkeiten gefordert waren, die nur wenige in
Mehr Infos unter:
Deutschland beherrschen!“
www.tropical-islands.de
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Genuss per Post Der Pralinenbote und die Hofmetzgerei wagten den Schritt ins Online-Geschäft
M
ut, Ideen, Kreativität, eine große Portion handwerkliches Know-how und ganz viel Leidenschaft – das sind die Zutaten, aus denen Klaus Passerschröer und Alfons Gierl völlig neue Geschäftsmodelle schufen. Und damit sehr erfolgreich wurden. Der eine mit feinsten Pralinen, der andere mit erstklassigen Fleischwaren. Das Besondere: Sie verkaufen ihre Produkte online – im Internet.
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(© www.istockphoto.com / milanfoto, Eriklam, spaxiax, THEPALMER)
MarktTrend
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„Am Anfang wurde ich belächelt“
und war einer der ersten überhaupt, die Lebens-
Bei Metzgermeister Alfons Gierl aus dem Bayeri-
mittel – und dann auch noch Fleisch – im Internet
schen Wald begann alles mit einer „Jux-Idee“,
angeboten haben. „Das war meine Chance, über
wie er sich erinnert. Da habe er einfach mal ein
die Dorfgrenzen hinaus zu expandieren“, erklärt er.
paar Produkte bei Ebay eingestellt – und nicht
Der große Durchbruch kam 2008 mit einem Bericht
schlecht über die Resonanz gestaunt. Wenig
im Bayerischen Fernsehen: „Seitdem bin ich der
später eröffnete der Metzger seinen Online-Shop:
Internet-Metzger.“ Aus ganz Deutschland, aber
www.hofmetzger.de. Wild, Rindfleisch, Schwei-
auch aus Norwegen, Spanien, Frankreich, England
nefleisch, Wurstwaren, Schinken und alles für eine
oder Italien bestellen die Kunden heute bei dem
deftige bayerische Brotzeit können die Kunden hier
Hofmetzger und schätzen die hohe Qualität der
erwerben. „Am Anfang bin ich belächelt worden.
Produkte. In der Hofmetzgerei Höfermühle wird
So manch ein Kollege soll sich gar kaputtgelacht
selbst geschlachtet; die Tiere stammen aus eigener
haben, als er von meinem Shop erfuhr“, erzählt
Haltung vom Familienbauernhof, auf dem die Tiere
der 46-jährige Metzger. Gewundert hat es ihn
„gesund und artgerecht“ aufwachsen. „Außer den
nicht wirklich. Schließlich betrat er 2006 Neuland
Gewürzen kaufen wir nichts hinzu“, erläutert Alfons Gierl und weiß: Eine solche Qualität finden die
„In vielen Ortschaften gibt es heute gar keinen Metzger mehr – da sind die Leute froh, dass sie bei uns bestellen können!“ Alfons Gierl
28
(© www.istockphoto.com / paci77, Suzifoo, TokenPhoto, Sitade)
Kunden heute längst nicht mehr bei jedem Metzger. Wenn sie überhaupt noch einen finden. „Ich höre von vielen Kunden, dass sie gar keine Metzgerei mehr am Ort haben!“ Bayerische Spezialitäten in die ganze Welt Und so wundert es nicht, dass die Hofmetzgerei viele Stammkunden hat, die wöchentlich oder monatlich bestellen. Montags bis mittwochs schicken
MarktTrend
die Hofmetzger das vakuumverpackte Fleisch in gut isolierten Boxen auf den Weg; in nahegelegene Ortschaften auch noch am Donnerstag. Schließlich darf das empfindliche Gut nicht am Wochenende bei der Post liegen bleiben. Wöchentlich verschickt Alfons Gierl 5.000 Newsletter per E-Mail an seine Kunden. Und wer ihn noch nicht kennt, der stößt im Internet beim Googeln schnell auf ihn: Alfons Gierl investierte von Anfang an in das Marketing bei Google AdWords. Wer „Metzger“ und „Bayern“ eingibt, landet automatisch beim Hofmetzger. Manch einer aber will’s genauer wissen und besucht die bayerische Dorfmetzgerei auf dem Weg in den Urlaub. Für Alfons Gierl eine willkommene Gelegenheit zu zeigen: „Wir halten, was wir versprechen!“
Hier finden Sie die Produkte online: www.hofmetzger.de
Übrigens: Einige Kollegen, die ihn zuvor belächelt hatten, verkaufen heute selbst im Internet. Alfons Gierl verkauft bayerische Spezialitäten in die ganze Welt.
Darf's ein bisschen mehr sein? Unter www.hofmetzger.de bestellen die Kunden online.
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Die Pralinenpioniere
Genuss im Abonnement
Pioniere im Internet waren auch Klaus Passerschrö-
Und diese Auswahl können die Mitglieder im
er und sein Geschäftspartner Frank Große-Vehne,
Pralinenclub abonnieren: Regelmäßig erhalten sie
als sie 2002 ihren Pralinenclub gründeten: Seit elf
– hübsch verpackt und im Sommer auch gekühlt –
Jahren verkaufen sie dort online köstliche Pralinen
30 neue und exklusive Pralinenkreationen; immer
und Schokoladen. 2002 zählten sie damit zu den
zwei von jeder Sorte. „Mit der ersten Aussendung
ersten, die hochwertige Schokoladenprodukte im
bekommen unsere Kunden eine wunderschöne
Internet verkauften. Ein echtes Wagnis mit unbe-
Holzschatulle“, erklärt Klaus Passerschröer. Neben
kanntem Ausgang, zumal die beiden Gründer als
einem eigenen Magazin gehört vor allem der Be-
Elektromeister bzw. Mitarbeiter einer Softwarefirma
wertungsbogen zur Lieferung dazu. „Hier können
nicht wirklich vom Fach waren. „Das Geld für ein
unsere Kunden detailliert die einzelnen Kreationen
Ladenlokal hatten wir damals nicht, also starteten
bewerten und damit eine ,Praline des Monats‘
wir im Internet“, so Klaus Passerschröer. Und die
küren“, so Klaus Passerschröer. „Für uns ist das
beiden Westfalen aus Südlohn an der niederlän-
natürlich wunderbar, weil wir durch diese Beur-
dischen Grenze glaubten an ihre Idee. Mit ihrem
teilungen sehr nah an den Kunden sind!“ Darüber
schokobraunen Bulli fuhren die beiden auf der
hinaus können Kunden natürlich auch ohne Abo bei
Suche nach den besten Chocolatiers quer durch
www.pralinenbote.de bestellen.
Klaus Passerschröer (li.) und Frank Große-Vehne präsentieren Köstlichkeiten aus der Pralinenmanufaktur.
Deutschland. „Wir wollten in unserem OnlineShop jedermann diese köstlichen frischen Pralinen, die wir entdeckt haben, zugänglich machen. Sowas gab es damals einfach kaum irgendwo zu kaufen“, erklärt Klaus Passerschröer. Seitdem stellen er und sein Partner allmonatlich die verführerischsten Kollektionen feinster Pralinés zusammen – frisch und von allerhöchster Qualität.
„Wir bieten Pralinen-Kreationen der besten Chocolatiers.“ Klaus Passerschröer 30
(© www.istockphoto.com / johavel)
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Übrigens: 2007 wurde der Pralinenclub vom Deutschen Verband des Versandhandels als „bestes Nachwuchsversandunternehmen“ ausgezeichnet.
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Aus dem Internet auf den Wochenmarkt: Das Pralinenmobil im Einsatz.
6.000 Kollektionen monatlich 6.000 Kollektionen verschicken die Pralinenliebhaber inzwischen in jedem Monat. Klaus Passerschröer und Frank Große-Vehne haben ihre Leidenschaft für Schokolade erfolgreich zum Beruf gemacht und sind mittlerweile auch in der „offline“-Welt dabei. Seit einigen Jahren schon steht das Pralinenmobil auf Wochenmärkten und kommt bei zahlreichen großen und kleinen Veranstaltungen zum Einsatz – vom Fest des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue bis hin zu Firmenfeiern oder Hochzeiten mit individualisierten Pralinen oder Verpackungen. Besonders stolz ist Klaus Passerschröer auf das jüngste Projekt: Seit Mai dieses Jahres hat der Pralinenclub in Südlohn ein richtiges Zuhause auf 500 m2 – Gastronomie inklusive. Besucher können hier nicht nur naschen und probieren. Hier haben sie auch Gelegenheit, einen Blick in die Pralinenmanufaktur zu werfen und viele Informationen rund um den Anbau von Kakao und dessen Verarbeitung zu erfahren. „Hier wird die Chocolatier-Kunst richtig mit allen Sinnen erlebbar“, schwärmt Klaus Passerschröer erfreut: „Das hätte ich mir vor zehn Jahren nicht erträumen können ...“ 32
Für Einzel-, Firmenpräsente und Geschenksendungen: www.pralinenbote.de
MarktTrend
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Matthias Schultze, den Lesern seines Blogs auch als „Kapitän der MS Heyse“ bekannt, vergleicht sein Unternehmen gerne mit einem Schiff, das er mit seiner Crew durch das Meer des Lebens führt.
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(© Alle Bilder in diesem Artikel: www.maler-heyse.de)
ImBetrieb
„Online-Marketing spielt bei uns eine zentrale Rolle“ Matthias Schultze, Geschäftsführer Malerfachbetrieb Heyse GmbH und Co. KG, setzt auf soziale Netzwerke
E
igentlich ist Matthias Schultze Malermeister – einer, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat und schon in jungen Jahren in den väterlichen Betrieb eingestiegen ist. Und doch verbringt der 40-jährige Niedersachse jeden Tag rund vier Stunden bei Facebook, YouTube und in anderen so-zialen Netzwerken. Wohl gemerkt: in seiner Arbeitszeit. Denn Matthias Schultze twittert und postet zwar mit Herzblut und Leidenschaft – aber immer für sein Unternehmen. Online-Marketing hat in seinem Betrieb einen hohen Stellenwert und ist „Chefsache“: „Natürlich mache ich das selbst – und das macht mir richtig Spaß“, erklärt er.
Matthias Schultze erklärt, wie er zum „Kapitän“ geworden ist: Scannen Sie einfach den Code ein und erleben Sie ihn im Vortrag auf der Social Media Conference Hamburg 2013.
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Qualifizierte Mitarbeiter Der Malerfachbetrieb Heyse ist ein inhabergeführtes
Matthias Schultze: „Der Umgang miteinander, das
Unternehmen mit einer wechselhaften Geschichte,
Zwischenmenschliche, das wird – über die Qualität
die 1937 in Breslau begann. Nach Kriegsende
hinaus – immer wichtiger“, so seine Erfahrung. „Da
verschlug es Firmengründer Wolfgang Heyse in
geht es um mehr als sauberes Arbeiten. Man darf
die Hannoveraner Gegend, wo er sich schon bald
ja nicht vergessen: Bei privaten Kunden kommen
wieder selbstständig machte. In den Aufbaujahren
wir auch in sensible Bereiche!“ Hier sind Fingerspit-
florierte das Unternehmen und entwickelte sich
zengefühl, Einfühlungsvermögen und Wertachtung
zu einem der führenden Malerbetriebe der Region.
gefragt – Werte, die, so Matthias Schultze, man
Erst 1989 kam die Familie von Matthias Schultze
auch in der schönsten Printanzeige nicht wirklich
zum Unternehmen – Vater Helmut Schultze über-
glaubhaft bewerben könne. Darum hat er schon vor
nahm mit 56 Jahren den Betrieb. Sohn Matthias
Jahren eine ganz andere Strategie entwickelt – und
war damals 16 Jahre alt – die Malerkarriere war für
nutzt wie kaum ein anderer Handwerker die neuen
ihn nun vorgezeichnet. Seit 2001 ist er im väter-
Medien. Und das mit Erfolg: „Neun von zehn Kun-
lichen Betrieb dabei, den er seit 2011 als alleiniger
den gewinnen wir auf diesem Weg“, so Matthias
Geschäftsführer leitet. 28 Mitarbeiter und drei
Schultze.
Zeitarbeiter beschäftigt Matthias Schultze heute und ist stolz auf jeden einzelnen: „Wir haben sehr qualifizierte und motivierte Leute und sind ein tolles Team!“ Die Kunden in Isernhagen und der Region Hannover
„Social Media – das ist mein Ding.“ Matthias Schultze
wissen das zu schätzen: Der Malerbetrieb hat einen hervorragenden Ruf in den Schwerpunktbereichen Fassadensanierung/Wärmedämmung und für auf-
Schon vor Jahren suchte der agile Jungunterneh-
wendige Malerarbeiten im Innenraum, die über die
mer nach Wegen einer, wie er sagt, „intelligenten
alltäglichen Herausforderungen im Malerhandwerk
Kommunikation mit dem Kunden 2.0“ und merkte
hinausgehen. „Besonders stark punkten wir bei
bald: „Das ist mein Ding!“ Vor zwei Jahren traf er
unseren Kunden im persönlichen Bereich“, weiß
eine mutige Entscheidung, die er bis heute nicht
„Das Team ist wundervoll!“ Matthias Schultze teilt die Begeisterung über seine „Crew mit Köpfchen“ regelmäßig mit seinen Followern.
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ImBetrieb
bereut hat: Er stellte einen zusätzlichen Meister
Über 2.100 Fans hat der Malerfachbetrieb Heyse
ein, um so die Zeit zu haben, sich intensiv um sein
inzwischen allein bei Facebook; eine „treue Fan-
Online-Marketing zu kümmern und absolvierte
gemeinde“, die langsam und stetig gewachsen ist
darüber hinaus bei der Industrie- und Handelskam-
– auch in den neuen Medien braucht man Geduld.
mer eine Ausbildung zum Social Media Manager.
„Der Erfolg kommt nicht über Nacht; man muss lange und kontinuierlich daran arbeiten, um in den
„Authentizität ist Wichtig“
neuen Medien wahrgenommen zu werden“, so sei-
Twitter, Pinterest, YouTube, Facebook, Xing und Co.
ne Erfahrung. „Die 1.000er-Marke zu knacken, war
– Matthias Schultze ist überall dabei. Das eigent-
ein langer Weg“, erinnert er sich und hat dennoch
liche „Hauptquartier“ aber ist sein eigenständiger
niemals darüber nachgedacht Fans zu „kaufen“,
Blog. Berichte und Fotos von Baustellen, die bei
wie es die „schwarzen Schafe“ machen. „Das fliegt
vielen Lesern beliebte „Montagsmotivation“ zum
einem eines Tages um die Ohren, und dann ist der
Start in die Woche, Expertenbeiträge oder tages-
Ruf nachhaltig ruiniert“, rät er jedem von diesem
aktuelle Ereignisse – die Themenvielfalt ist groß, der
schnellen „Erfolg“ ab.
Schreibstil locker-flockig und dabei immer authentisch. „Gerade das ist sehr wichtig, um glaubwürdig zu sein“, betont er.
„Ich wollte auf eine neue Art mit dem Kunden 2.0 kommunizieren!“
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www.maler-heyse.de Facebook: Blog: Twitter: XING:
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www.facebook.com/maler.heyse www.blog.maler-heyse.de www.twitter.com/HEYSE_News24 www.xing.com/profile/Matthias_Schultze4
(Š www.maler-heyse.de, www.fotolia.de / Tsiumpa, mtkang)
ImBetrieb
„Doch der Einsatz ist jeden Cent und jede Minute wert“, meint Matthias Schultze: „Wer heute einen Maler sucht, der tut dies im Internet“, ist er sich sicher. Gelbe Seiten in Papierform? Für ihn passé, denn was der Kunde im Internet findet, geht über einen nichtssagenden Anzeigentext weit hinaus. Genau hier liegt für Matthias Schultze der Vorteil: „Hier kann ich mein Unternehmen darstellen und bekomme unmittelbar mit, was die Kunden über uns denken. Direkter als in den sozialen Netzwerken kann ich Interessenten ja gar nicht auf mich
„Der Einsatz ist jeden Cent und jede Minute wert – aber man braucht Geduld.“ Matthias Schultze
aufmerksam machen oder mit Kunden in Kontakt treten“, resümiert er und gibt ein einfaches Zahlenbeispiel: „Wenn ich auf Facebook etwas poste, sehen das 1.800 Fans. Wenn nur fünf Prozent meiner Fans meinen Beitrag mit „gefällt mir“ kommentieren, sehen das wiederum deren Freunde – im Schnitt 342 je Fan. Macht theoretisch zusammen über 30.000 Leser.“ Matthias Schultze weiß: Nicht jeder von ihnen liest den Beitrag. Die Aufmerksamkeit aber, die er mit seinem Blog erzeugen kann, ist enorm. „Natürlich resultiert daraus nicht unmittelbar ein Auftrag, aber mein Unternehmen wird dadurch immer und immer wieder wahrgenommen“, argumentiert der Hannoveraner. „Und wenn es dann eines Tages darum geht, welcher Maler gerufen wird, dann kommen die Leute gedanklich einfach nicht an uns vorbei!“
„Mehr Kundennähe. Kundennähe.“ Matthias Schultze
Übrigens gilt dies nicht nur für potenzielle Kunden, sondern auch für Mitarbeiter. „Wir bekommen sehr viele Initiativbewerbungen“, freut sich der Unternehmer über die positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. „Wir haben definitiv keine Nachwuchsprobleme, denn ich glaube, dass nicht nur unsere Kunden, sondern eben auch Kollegen unsere Begeisterung für das, was wir tun, spüren.“ „Vielleicht“, so schließt er, „tragen wir mit unserer Kommunikation so ja sogar ein wenig dazu bei, dass das Malerhandwerk attraktiver wird – für Kunden und für Mitarbeiter!“
Erfolgreich: Über 360.000 Euro Umsatz machte der Malerfachbetrieb Heyse 2012 über Social Media-Aktivitäten.
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n Winkelman Thorsten schungel: D s. im ni b en Erle Willkomm g zu einem e-Shoppin macht Mod
Die ungewöhnliche Wandgestaltung animiert Kunden zum Innehalten und Hinschauen.
unter ressenten auf der Website News und Infos finden Inte .de www.winkelmann-impulse
Ein Fan von Farbe Thorsten Winkelmann verwandelt Warenhäuser in Erlebniswelten 40
(© www.istockphoto.com / szefei, perets)
FarbKraft
D
ie Auswahl ist riesig: In den Textilfachgeschäften
Anregungen bietet – „weiße Wände braucht
oder Kaufhäusern hängen lange Reihen von
hier keiner; die hat schließlich jeder zu Hause!“
Anzügen. Auf den Tischen liegen in hübsch
Eines seiner jüngsten Projekte ist zugleich eines
sortierten Stapeln Pullover und T-Shirts; die
seiner Lieblingsobjekte: In Paunsdorf gestaltete
Hemden findet der Kunde gleich daneben. Hier
Thorsten Winkelmann mit seinem Team, zu dem
und da stehen gut gekleidete Schaufensterpup-
u. a. eine Architektin, Raumausstatter und
pen im Outfit der Saison und zeigen, was Mann
Gestalter gehören, eine Fläche von 2.000 m2 für
oder Frau zurzeit trägt. Umgeben von weißen
das Modehaus Fischer. „Das war eine faszinie-
Wänden und ein wenig Deko dreht sich alles
rende Aufgabe, weil ich hier komplett neue Wege
um Trends, um Mode: Hier steht die Ware im
gehen konnte“, schwärmt der 45-Jährige.
Mittelpunkt. „So weit alles wunderbar“, findet
Dabei wählte er unkonventionelle, aber faszinie-
Thorsten Winkelmann. Sein „Aber“ folgt so-
rende Mittel. Für das Modelabel Camel etwa
gleich. „Es ist tadellos, aber es macht doch
schuf er hier einen Dschungel, in dem die Kunden
keinen wirklich an; das animiert doch nicht!“
die lässigen Hosen und Jacken anprobieren. An-
Seit 25 Jahren zeigt Thorsten Winkelmann, dass
schließend können sie über eine „Hängebrücke“
es auch anders geht: Für große Modehäuser
an den „Strand“ gehen, an dem ein glitzerndes
und Designer schafft der gelernte Schauwerbe-
„Meer“ lockt. Eine Illusion, die Thorsten Winkel-
gestalter und Geschäftsführer der „Winkelmann
mann mit speziell eingefärbten Teppichen schuf.
Impulse“ aus Fulda neue Modewelten und verwandelt nüchterne Verkaufsflächen in Szenarien, in denen die Kunden gerne verweilen. Dschungel, Strand oder britischer Pub: Hier sollen sich die Kunden wohlfühlen. „Weiße Wände gibt es schon zu Hause“ Für Thorsten Winkelmann ist dies ein zentrales Thema, denn, so seine rein rhetorische Frage: „Wo fühlen sich die Leute wohl? Genau – in den Ferien, in der Freizeit.“ Darum schafft der bekennende „Fan von Farbe“ mit seinen Gestaltungskonzepten eine Atmosphäre, in der die Kunden entspannt sind, die aber auch Sinnesanreize und
„Das Gehen über Teppich verlangsamt den Schritt, lässt die Kunden innehalten. Sie genießen das.“ Thorsten Winkelmann
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Faszinie rende V erkaufs geführt fläche: und gle Hier we ichzeitig rden Ku zum Ka nden ufen mo tiviert.
t: rlebniswel . ern eine E Hingucker aus, sond immer ein nd si n Kein Kaufh ee Id ns an lm Winke Thorsten
Stimm ung im XXL-Fo drucke rmat: M n gewin it großfl nen Rä ächige ume ein n Digita e neue lDimens ion.
42
(© www.istockphoto.com / vintagerobot, www.123rf.de / belchonock)
FarbKraft
Urlaubsstimmung im Modehaus
In eine heitere und leichte Urlaubsstimmung ver-
Gerne setzt der Einrichtungsexperte auch groß-
setzt Thorsten Winkelmann auch die Kunden in
flächige Digitaldrucke ein, um Stimmungen zu
einem Hersfelder Modehaus: Wie in der Tos-
erzeugen – Bilder von Landschaften, einem alten
kana flanieren die Kunden hier über eine Piazza.
Industriegebäude oder ähnliche Motive. Gemein-
Farbgebung und Materialien erinnern dabei mal
sam mit einem Drucker entwickelte er hierfür
mehr und mal weniger intensiv an das sonnige
ein besonderes Verfahren, mit dem die Motive
Italien. Der Einrichtungsexperte ist sich sicher:
direkt auf Stoff gedruckt werden, der beson-
„Hier fühlen sich die Kunden wohl und geborgen.“
ders gut an der Wand angebracht werden kann – genaue Details möchte er nicht verraten. Nur
Facelifting mit neuen Farben und Materialien
so viel: „Ich kann so extrem große und breite
Der Zyklus, in dem ein Modehaus heutzutage
Bahnen bedrucken. Das hat bei der Raumge-
seine Ladeneinrichtung umgestalten sollte,
staltung eine enorme Wirkung“, erklärt er und
beträgt nur noch fünf Jahre, so Thorsten Winkel-
schwärmt von einem Objekt, bei dem er mittels
mann. Keine Frage: Nicht immer kann und muss
eines solchen Digitaldruckes das langweilige
dabei jedes Mal das komplette Haus neu einge-
Treppenhaus in eine aufsehenerregende Fabrik-
richtet werden. „Vielmehr verpasse ich dem
ruine verwandelte und so die Blicke hinauf in
Haus eine Art Facelifting – mit Farben und neuen
das obere Stockwerk lenkte. Seine Erfahrung:
Materialien erhält das Objekt ein verwandeltes,
„Die Menschen möchten angeregt werden;
neues Aussehen, bei dem aktuelle Trends und
sie möchten etwas entdecken, für das es sich
Farben aufgegriffen werden können.“ London
lohnt weiterzugehen!“ – in diesem Falle eben in
Style, Country, Shabby Chic oder eben Urlaubs-
die Abteilung im ersten Stock.
motive setzt er dabei ideenreich um – gerne auch ein wenig farbenreicher oder intensiver, als er es im privaten Wohnbereich täte: „So etwas wie den Dschungel, eine schwarze Decke oder eine violette Wand kann man vielleicht nicht tagtäglich sehen – aber als Erlebnis beim Einkaufen ist so was fantastisch! Da darf und muss man ruhig mutiger sein!“
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Diesen Mut hat Thorsten Winkelmann auch an
Pension mit Charakter
anderen Einsatzorten, beispielsweise in der
Mit Widerstand, wenn auch nur verhaltenem,
Praxis eines Radiologen. „Normalerweise hän-
hatte der Gestalter auch bei der Einrichtung
gen in solchen Praxen irgendwelche belanglo-
einer ganz besonderen Pension zu „kämpfen“ –
sen Bilder oder Schwarz-Weiß-Fotografien an
der seiner Eltern nämlich. Mit leichten Zweifeln
den Wänden“, so seine Erfahrung – „ausge-
und viel Vertrauen überließen sie es ihrem Sohn,
rechnet hier, wo die Menschen eine Ablenkung
das kleine Haus in Fulda zu renovieren:
gut gebrauchen könnten!“ Seine Antwort auf
Thorsten Winkelmann richtete jedes der sieben
Langeweile im Wartezimmer: riesengroße Land-
Zimmer individuell ein – keines gleicht dem an-
karten und farbenfrohe Bilder. „Anfangs war der
deren. Bali, China, Afrika oder pure Romantik:
Architekt gegen mich – doch am Ende hat ihn
Mit viel Liebe zum Detail schuf er hier Räume
die Kraft der Farben überzeugt“, erinnert sich
mit einer ganz besonderen Atmosphäre, in der
Thorsten Winkelmann nur allzu gerne an dieses
sich die Gäste wohlfühlen. Schon nach einem
Projekt.
Jahr hatten sich die Übernachtungszahlen verdoppelt und steigen weiterhin an. Manche Gäste, so Thorsten Winkelmann, planen ihren Aufenthalt in Fulda sogar so, dass ihr Wunschzimmer auch frei ist ...
Weitere Informationen finden Sie hier: www.winkelmann-impulse.de www.pension-hodes-fulda.de
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(© www.123rf.de / Galyna Andrushko, www.istockphoto.com / hanshgmb)
FarbKraft
„Bali, Afrika oder China – jedes Zimmer hat einen eigenen Charakter!“ Thorsten Winkelmann
... und Thorste n Winkelman n wählte bei de der Pension fü r Einrichtung r jeden Raum ein anderes Th ema.
Seine Eltern ließen ihm freie Hand ...
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Mut zu maßgeschneiderter Farbigkeit Deutscher Fassadenpreis 2013 zeichnet 22 herausragende Objekte aus
S
ie sind die Besten der Besten – und arbeiten ausgezeichnet: Am 11. September erhielten 22 Fassadengestalter auf Gut Havichhorst bei Münster den renommiertesten Preis der Branche. Handwerksbetriebe, Architekten und Eigentümer von 22 außergewöhnlichen Objekten wurden hier mit dem Deutschen Fassadenpreis 2013 ausgezeichnet.
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Dass ausgerechnet bei der 22. Ausschreibung des
gesamt 20.540 Euro freuen. Jeder Preisträger erhielt
Wettbewerbs genau 22 Preisträger von der Jury er-
darüber hinaus eine Mappe mit Profi-Fotos seines
mittelt wurden, war reiner Zufall. Dass es hingegen
Gewinnerobjektes sowie individuellen Pressetexten
in jedem Jahr mehr Preisträger gibt, ist dabei alles
für die eigene Öffentlichkeitsarbeit – eine perfekte
andere als ein Zufall: „Die Freude an vollendeter
und ganz konkrete Marketing-Unterstützung, um
Fassadengestaltung scheint in demselben Maße zu
sich noch stärker als Fassadenexperte zu profilie-
steigen wie die Qualität der Ausführung durch Fach-
ren. Übrigens zeigt der 22. Deutsche Fassadenpreis
leute, die sie intelligent planen und handwerklich
wieder einmal: Auch Handwerker oder Architekten,
perfekt umsetzen“, kommentiert Prof. Jürgen Braun,
die sich mit kleineren Objekten an der Ausschrei-
Vorsitzender des zehnköpfigen Preisgerichtes.
bung beteiligen, haben gute Chancen auf eine Aus-
Das ließ sich auch am durchweg hohen Niveau der
zeichnung. Schließlich zählt nicht die Größe des
rund 300 eingereichten Arbeiten ablesen. Die Ge-
Objektes, sondern vielmehr die fachliche Kompe-
winner des Deutschen Fassadenpreises 2013 kön-
tenz – und das besondere Gespür im Umgang mit
nen sich dabei nicht nur über das Preisgeld von ins-
Farben!
AusZeichnung
Mit Sicherheit eine gute Wahl: Die zehnköpfige Fachjury des 22. Deutschen Fassadenpreises. (hinten, v. l.) Matthias Heilig, Prof. Thomas Kesseler, Florian Peters, Christian Mohr; (vorne, v. l.) Burkhard Fröhlich, Klaus Halmburger, Prof. Frank R. Werner, Prof. Jürgen Braun, Werner Schledt, Ulrich Schweizer
„Es beeindruckt, wie überlegt Handwerksbetriebe, Architekten und Auftraggeber an die Aufgabe herangehen und für qualitative Gestaltungen sorgen, die unsere gebaute Umwelt bereichern.“ Matthias Heilig, Jurymitglied
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1. Preis: Farbe schafft neue Zusammenhänge Mitten in einer geschlossenen Straßenbebauung in Berlin-Kreuzberg steht das sechsgeschossige Mehrfamilienhaus von 1961, das der Eigentümer innen und außen aufwerten wollte. Neben neuen Grundrissen und einer energetischen Sanierung, u. a. mit einem Wärmedämm-Verbundsystem, stand eine Aufwertung der Fassade ganz oben auf der Wunschliste. Der Entwurf macht mustergültig vor, wie dies unter Beibehaltung der Fassaden-
Kategorie: Wohn- und Geschäftshäuser
struktur mit intelligenten, kreativen Mitteln gelingen kann. Die Jury lobt, dass durch den gestalterischen Einsatz von Farbflächen hier neue Zusammenhänge entstehen, die mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurden. Die Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an DHS Bauconsulting GmbH (Berlin) für die handwerklich gelungene Ausführung und Welter + Welter Architekten (ebenfalls Berlin) für das kluge und schlüssige Gesamtkonzept.
Das Farbige darf ins Eckige: Alle drei Kategoriegewinner zeigen, wie man gerade in der Sanierung von in die Jahre gekommenen Mehrfamilienhäusern Charakter, Freundlichkeit und Wertigkeit mit einer grafisch strengen, doch farbig belebten Gestaltung einziehen lassen kann. Jeder Entwurf geht dabei einen anderen Weg, der dem Baukörper, seiner Umgebung und der Nutzung ideal angepasst ist – mit sehenswerten kreativen Details.
Genau überlegte farbige Eingriffe gestalten die Fassade dieses Wohnhauses neu, ohne ihre Struktur zu zerstören.
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Mustergültig intelligente und kreative Fassaden-Aufwertung: sechsgeschossiges Wohnhaus in Berlin.
AusZeichnung
2. Preis: Intensive Farbtöne gegen Uniformität Massiv, mit wenig Profil und trister Ausstrahlung: Auf den Fünfgeschosser in Senftenberg (Brandenburg) traf dieses Plattenbau-Urteil bis vor Kurzem zu. Gegen die eintönige Symmetrie präsentiert die neue Farbgestaltung auf der wärmegedämmten Fassade eine überzeugende asymmetrische Gliederung. Diese Verwandlung eines uniformen Gebäudes zu einem Solitär hat die Jury bewogen, diese Arbeit zu prämieren. Belohnt werden damit die Leistungen von Gensel GmbH Fassadenbau- und Malerbetrieb (Ortrand) sowie Siegfried Schur Baubetrieb GmbH (Boxberg) und die Eigentümerin, die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Senftenberg. Die Farbgestaltung bei diesem Projekt stammt vom Brillux Farbstudio Leipzig.
Vorher uniform, jetzt ein Solitär: die asymmetrische Gliederung mit geometrischen Motiven gibt dem Plattenbau ein unverwechselbares Gesicht.
3. Preis: Einheit und Vielfalt durch Farbe Eine Wohnsiedlung aus den 1960er-Jahren mit 16 drei- bis viergeschossigen Wohngebäuden wurde in Neuss frisch gestaltet. Um die Attraktivität der Siedlung zu erhöhen, setzt der Farbentwurf auf eine minimalistische, klare Farbensprache. Die Klinker- und Putzflächen erhielten ebenso eine weiße Beschichtung wie alle weiteren Fassadenbauteile. Im Zusammenspiel mit den üppigen Grünanlagen und ihrem alten Baumbestand leuchten die aufgehellten Gebäude jetzt geradezu. Diese wohldosierte Farbgestaltung erhielt den 3. Preis, der das handwerkliche Gespür von Hüsson Farbe Gestaltung Bautenschutz GmbH (Düsseldorf), die Planungsleistung von Ingenhoven & Ingenhoven Architekten (Neuss) und den Neusser Bauverein als Bauherr und Eigentümer auszeichnet.
Mit viel neuem Weiß und kleinflächigen, intensiven Farbakzenten haben die Wohngebäude an Strahlkraft und Wertigkeit gewonnen.
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Kategorie: Öffentliche Gebäude
1. Preis: Farbe macht Schule
Der Faden, der sich durch diese Kategorie zieht, ist im Wortsinne – rot.
Gestaltung – ein glattes „sehr gut“: Den 1. Preis
Welche Bandbreite dieser nur scheinbar gefährliche Farbton hat, zeigen
hat sich die Riethschule in Erfurt beim Deutschen
diese Gewinner überdeutlich, die wohl zufällig fast alle aus der Umge-
Fassadenpreis 2013 verdient. Sie steht laut Jury
bung von Weimar stammen – der Stadt, in der einst Johann Wolfgang
als Beispiel dafür, wie man mit Farbgestaltung an
von Goethe seine Farbenlehre entwickelte, in der er gerade der Farbe
einem typischen DDR-Plattenbau mit einfachen
Rot eine besondere Bedeutung beimaß.
Mitteln wirtschaftlich wie auch ästhetisch viel erreichen kann. Bei der Sanierung in 2012 ging es gleichermaßen um die Verbesserung der Energiebilanz und eine einladende, freundliche Gestaltung, die die Grundschüler schon außen erwarten sollte. Über den 1. Preis freuen sich die Betriebe Restaurierung Sven Bodewald GmbH aus Mühlhausen und Neubauer Maler-Fußboden GmbH aus Bad Berka sowie das Architekturbüro Erfurt für den ausgewogenen Entwurf. Der Farbentwurf stammt vom Brillux Farbstudio Münster.
Die durchdachte Farbgestaltung fußt auf einem stimmigen Gesamtkonzept.
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AusZeichnung
2. Preis: Feuer und Flamme für Gestaltung Jeder Mineraloge freut sich, wenn er eine Druse findet. Das sind meist graue Gesteinsbrocken, in deren Innerem sich in einem Hohlraum farbige Kristallansammlungen befinden. Daran erinnert die kontrastreiche Gestaltung der neuen Feuerwache von Eschersheim bei Frankfurt. Die leuchtende Farbgebung weist zum einen auf die Nutzung hin und spricht junge Menschen an, die sich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagieren sollen. Für diese
Die sprechende Farbigkeit der neuen Feuerwache gibt ein modernes Signal nach außen.
plastische, skulpturale Arbeit geht der 2. Preis an die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim für die handwerkliche Eigenleistung und an Kölling Architekten (Bad Vilbel) für die sensible Planung.
3. Preis: Naturnah und prägnant veredelt Mitten auf einer abgelegenen Waldlichtung in Weimar-Schöndorf geht ein rostrotes Piratenschiff vor Anker. Dieses Bild hatten die Planer beim Entwurf des neuen Jugendclub-Gebäudes „Café Conti“ zumindest vor Augen. Es ersetzt einen Container und ist inspiriert von einem Freibeuterkahn, den die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Spielplatz selbst gebaut haben. Die bewegte Silhouette des Neubaus mit ihren vielen spitzen Winkeln erhält durch die besondere Fassadengestaltung eine kraftvolle Aussage und passt sich optimal in die Naturlandschaft ein, befand die Jury und prämierte die Handwerksarbeit der Peter Darnstedt GmbH (Wormstedt) sowie die Idee der beiden Büros dieckmann satzinger architekten (Weimar) und neu + rein Architekten (Erfurt).
Lebendig, ansprechend und optimal an seine waldreiche Umgebung angepasst zeigen sich die Sichtflächen dieses Jugendclubs.
Anerkennung: fließende Farbgebung von innen nach außen Rund 25 Kilometer westlich von Weimar liegt Udestedt. Die örtliche Schule erhielt jüngst ein Hortgebäude, das an ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude angebaut wurde, welches die Leitfarben vorgab. Doch zur Straßenseite hin ziehen fünf herausragende Fensterkästen die Blicke auf sich, die sich in intensiven Farbtönen von den Grau- und Erdtönen absetzen. Die Anerkennung geht an den ausführenden Malerbetrieb, Heinrich Schmid Malerwerkstätten aus Weimar, und Bauplanung-Pfistner aus Erfurt für den Entwurf.
Der Hortneubau gewinnt Anziehungskraft durch die sattfarbig gestalteten Fenstermodule.
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Die plastische Architektur der neuen Rettungswache wird gesteigert durch die beiden dunklen, kontrastierenden Fassadenfarbigkeiten.
Kategorie: Industrieund Gewerbebauten
Anerkennung 1: Der plastische Neubau der Rettungswache in Leverkusen-Steinbüchel zeigt eine markante Gestaltung, in der ein dunkles Anthrazit und eine tiefrote Hintergrundfarbe subtil unterstützen. Der Malermeister Ralf Schneider (Leverkusen) sowie die Planer, die Peter Kulka Architektur GmbH (Köln) und das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. D. Rudolph (Wesel), erhalten die
Gebäude, in denen verkauft, verhandelt und gefertigt wird, müssen nicht zwangsläufig funktionell aussehen. Sie können ihr ästhetisches Potenzial entfalten und so zu gut sichtbaren Visitenkarten ihrer Unternehmen werden. Genau nach solchen Vorbildern sucht die Jury des Deutschen Fassadenpreises in dieser Wettbewerbssparte und sprach drei Anerkennungen aus.
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Auszeichnung.
AusZeichnung
Anerkennung 2:
Anerkennung 3:
In Berlin-Neukölln wurde ein neuer Aldi-Markt
Klar und kommunikativ präsentiert sich der „Grün-
erbaut. Die Fassadengestaltung kultiviert den Kon-
derCube“ den Lübecker Studenten. Der Bau lebt
trast von zweierlei Wandoberflächen und mehreren
vom Kontrast zwischen dem geometrischen Körper
Beige- und Brauntönen zur Gliederung seiner Bau-
und der kleinteiligen, temperamentvollen Sichtflä-
masse. Die Prämierung honoriert die Leistungen des
che. Eine Anerkennung erhielten dafür die Holzbau
Handwerksbetriebs List Gebäudeinstandsetzung
Pagels GmbH (Bad Segeberg) sowie die Mißfeldt
GmbH (Velten) und des Architekturbüros Planer in
Kraß Architekten aus Lübeck beim Deutschen Fas-
der Pankemühle (Berlin).
sadenpreis 2013.
Farbe und Materialität der unterschiedlichen Fassadenflächen gliedern hier gelungen das Bauvolumen eines Discounters.
Anlaufstelle für studentische Gründer: Ein spannungsvolles Miteinander gehen hier der schlichte Baukörper und seine temperamentvolle Sichtfläche ein.
„Besonders beeindruckt hat mich beim Deutschen Fassadenpreis 2013, dass in mehreren Kategorien größere Baukomplexe mit der hier besonders wichtigen Farbgestaltung ausgezeichnet wurden.“ Klaus Halmburger, Jurymitglied
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Förderpreis: Kunst und Design am Bau Gleich drei künstlerische Fassadengestaltungen wurden in diesem Jahr beim Wettbewerb ausgezeichnet – so viele wie noch nie. Die Designs reichen von gegenständlicher Malerei über ein strenges 3D-Trompe-l’oeil bis zu einer comicartigen Bildsprache. Das lässt die Bandbreite erahnen, die in diesem Bereich der Fassadengestaltung möglich ist und Gebäude zum Sprechen bringt.
1. Preis: Cooles Fischmotiv für die Skaterbahn Der 1. Preis prämiert die gelungene Erweiterung eines Parkhauses im „Bermuda3eck“ in Bochum – insbesondere das holzschnittartig gemalte Fischmotiv, das den coolen Charakter der Skaterbahn auf dem Dach betont. Sie thront auf der Dachebene des Parkhauses im „Bermuda3Eck“ in Bochum. Die Steden GmbH und Co. KG und die Archwerk Generalplaner KG, beide aus Bochum, teilen sich die Auszeichnung.
Eyecatcher: die Skaterbahn auf der Dachebene eines Parkhauses erhielt mit der holzschnittartigen Malerei einen coolen Blickfang.
54
AusZeichnung
2. Preis: Malerei verwandelt Anbau Aus einem schlichten Anbau hat eine motivisch angemessene Illusionsmalerei am Ortseingang von Wildau (Brandenburg) einen Blickfang gemacht. Den künstlerischen Entwurf von Erik Mahnkopf von GRACO Agentur für Kommunikation aus Berlin honorierte die Jury ebenso mit dem 2. Preis wie die Experimentierfreude der Eigentümerin, der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft.
Ein adäquates Vexierbild: Dieser Anbau wurde nicht aus dreidimensionalen Riesenblöcken zusammengesetzt – es sieht jedoch so aus.
3. Preis: Wohnen in der Zukunft Auf der IBA – Internationale Bauausstellung – in Hamburg sollen Modellhäuser Antworten darauf geben, wie Menschen im 21. Jahrhundert wohnen und
„Mich hat erneut beeindruckt, wie dicht die Bewertungen der Jurymitglieder beieinander lagen, was einmal mehr beweist, dass Farbgebung an Fassaden nicht Geschmacksache und beliebig ist.“
arbeiten. Eines dieser Projekte ist das BIQ, besser bekannt als das Algenhaus. Der Jury gefiel die kunstvolle und informative Umsetzung, für die die Otto Wulff Bauunternehmung GmbH (Hamburg) und die Architekten Splitterwerk (Graz) den 3. Preis erhielten.
Werner Schledt, Jurymitglied
Das IBA-Modellhaus BIQ versorgt sich als erstes Gebäude der Welt durch Fotobiokollektoren mit Energie – ablesbar im wahrsten Sinne an der Fassade.
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1. Preis: Markantes Schulgebäude Das alte Schulhaus von 1706 in Heidelberg spielt im Stadtbild der Neckarstadt eine prominente Rolle. Genauso markant tritt es mit seiner neuen farbigen Außengestaltung auf. Fein abgestimmt auf jedes bauliche Detail und harmonisch in der Gesamtwirkung – so zeigt sich der Träger des 1. Preises heute. Der Malerbetrieb Christian und Stefan Meisel (Dossenheim) und der Hauseigentümer Prof. Dr. Hans-Peter Meinzer aus Heidelberg wurden mit dieser Auszeichnung geehrt.
Kategorie: Historische Gebäude und Stilfassaden Eine gute Portion Archäologe, Kulturguterhalter und dabei Energiesparer und Detailbesessener muss in jedem stecken, der erfolgreich historische Fassaden neu gestaltet. Die vielen Facetten dieser besonderen Aufgabe spiegelt das Gewinnerfeld aus vier Preisträgern in dieser Kategorie wider.
Charaktervoll betont die neue Farbfassung die Qualitäten der alten Schule von 1706.
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AusZeichnung
2. Preis: Wärmedämmung für historische Fassade Die Rekonstruktion einer historischen Fassade kann gerade zusammen mit einem WärmedämmVerbundsystem gelingen – das macht der 2. Preis dieser Kategorie vor. Er geht in die Bundeshauptstadt an die GÜLZOW Re-Us Malereibetrieb GmbH aus Berlin. Die sensible Wiederherstellung und Gliederung der Sichtflächen mit vielen neuen Fassadenprofilen und einer typischen Farbigkeit wurde hiermit prämiert.
Ursprünglicher als zuvor und wärmegedämmt.
3. Preis: Altes Fachwerk – frische Farben Sehr bedacht und mit viel handwerklichem Können wurde ein rund 500 Jahre altes Fachwerkhaus in Hirschberg an der Bergstraße (Baden-Württemberg) frisch in traditionelle Farben gefasst. Die Jury verlieh diesem Objekt und dem ausführenden Handwerksbetrieb Verputz-, Stuck- & Ausbau GmbH Happes aus Schönau den 3. Preis.
Mit viel Liebe zum Detail und sensibler Farbwahl erhielt ein 500 Jahre altes, unter Putz gelegtes Fachwerk seine feine Ausstrahlung zurück.
Anerkennung: Eine Anerkennung hat die Leistung von Georg Schmaus Malerbetrieb, hinz.architektur sowie der Eigentümerin Ulrike Hinz, alle aus Rosenheim, verdient. Ein spätklassizistisches Wohnhaus erhielt über die neue Farbgebung seine repräsentative Wirkung zurück. In denselben Farbtönen gestaltet, verbindet sich nun auch das Hinterhaus von 1972 mit dem Altbau zu einem Ensemble.
Das spätklassizistische Vorderhaus verbindet sich durch das behutsame Farbkonzept mit dem neuen Hinterhaus zu einer Einheit.
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Sonderkategorie: Energieeffiziente Fassadendämmung Außenseitige Wärmedämmung steigert die Energieeffizienz von Gebäuden. Und: Außenseitige Wärmedämmung in Verbindung mit einer klugen Farbgestaltung steigert ihre visuelle Aussagekraft. Die drei Preisträger in dieser Kategorie machen beides exemplarisch für Neubau und Sanierung vor.
1. Preis: Neugestaltung mit Charakter In Saarbrücken ist die energieeffiziente Sanierung eines Zweifamilien-Wohnhauses mustergültig umgesetzt worden. Das Gesicht des Hauses aus den 1950er-Jahren wurde u. a. mithilfe eines WärmeDämm-Verbundsystems optisch beruhigt – ein respektvoller Umgang mit dem Charakter der Bausubstanz, der die Fassade optisch harmonisch neu gliedert. Für diese Neugestaltung vergab die Jury den 1. Preis an die Malerfirma Daniel aus Quierschied und Schneeweiss Architekten aus Saarbrücken.
Beruhigen, bereinigen, neu gliedern.
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AusZeichnung
2. Preis: Farbe, die differenziert und verbindet Die Mehrgenerationen-Wohnanlage „Pöstenhof“ in Lemgo besticht durch ein soziales Konzept, dem die daran angepasste Architektur und Farbigkeit den entsprechenden Raum gibt. Mit Dämmstärken von 25 bis 32 Zentimetern sorgt das Fassadendämmsystem für einen KfW-Effizienzhaus-40-Standard und schafft eine plastische Gliederung. Dafür erhielten der KC Krause & Co. Malerbetrieb (Lauenau), h.s.d.architekten (Lemgo) und der Wohnbau Lemgo eG den 2. Preis.
Die Mehrgenerationen-Wohnanlage nutzt ihre Wärmedämmung auch zur Flächengliederung; farbige Impulse unterstützen den gewünschten kommunikativen Charakter.
3. Preis: Sparsam, sauber und klar Ein Gebäudebestand aus den 1960er-Jahren lässt sich energetisch und mit sparsamen optischen Maßnahmen stimmig in die heutige Zeit überführen: Das zeigen diese Mehrfamilienhäuser in Witten. Mit der energetischen Sanierung wurde der gesamte Baukörper verputzt und bis auf gliedernde Elemente weiß gestrichen. Zudem wurden die Glasbausteine durch Fensterelemente ersetzt – eine gelungene Auffrischung der Architektur – und ein 3. Preis für die Malermeister Michael Kiwall GmbH & Co. KG aus Dortmund.
Mit der energetischen Sanierung durch ein WDVS wurde auch die optische Wertigkeit der Fassade mit sparsam gesetzten Farbakzenten aufgewertet.
„Bei der diesjährigen Jurysitzung war ich sehr beeindruckt von der hohen Quallität der Objekte in den letzten zwei Wertungsrunden.“ Florian Peters, Jurymitglied
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Die fein gesetzte und präzise ausgeführte neue Farbfassung bringt das Jugendstil-Antlitz dieser Villa wieder zum Vorschein.
Österreich: Nobel und adäquat
Sonderprämierungen: Österreich und Schweiz
Ried im Innkreis (Oberösterreich) ist eine 11.000Einwohner-Stadt. Südlich des historischen Stadtkerns liegt ein Villenviertel, das auf den wirtschaft-
Seit 2012 vergibt der Deutsche Fassadenpreis in einer neuen Wettbewerbs-
lichen Aufschwung, den die Messestadt seit 1857
sparte Auszeichnungen für Arbeiten aus den beiden Alpenländern. Zwei
erfahren hatte, hinweist. Eines dieser Jugendstil-
Fassadenfassungen historischer Gebäude platzierten sich 2013 bei den
gebäude ist jüngst bemerkenswert frisch gestaltet
Sonderprämierungen für Österreich und die Schweiz.
worden und zeigt eine dem Jugendstil adäquate Farbigkeit. Die Sonderprämierung geht an diese gelungene Arbeit und seinen Urheber, Malermeister Johann Urwanisch aus Pattigham.
„Auch Monate später wirkt die Auszeichnung beim Deutschen Fassadenpreis noch sehr positiv nach – bei Kunden, in den Medien und firmenintern!“ Johann Urwanisch, Gewinner 2013, Sonderprämierung Österreich
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AusZeichnung
Schweiz: Stimmig bis ins Detail Man muss nicht auf die Speisekarte schauen, um beim Restaurant Freihof in Richterswil Appetit zu bekommen. Schon von Weitem sorgt die Fassade des historischen Gebäudes von 1833 für Aufsehen. An der farbgestalterischen Überarbeitung fällt zunächst die feine Farbabstimmung ins Auge, aber auch zahlreiche Details machen die Fassade zu etwas Besonderem. Hierfür wurden der Malerbetrieb Grüninger aus Wädenswil und das Büro Ernst Fässler Architekt aus Richterswil ausgezeichnet.
Feine Farbabstimmung und eine bemerkenswerte Illusionsmalerei zeichnen diese Farbgestaltung aus.
Die Vorbereitungen für den Wettbewerb 2014 laufen Schon jetzt können sich Handwerker, Architekten und Bauherren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich fragen, mit welchen Objekten des Jahres 2013 sie sich um den Deutschen Fassadenpreis 2014 bewerben möchten: Die 23. Ausschreibung des Wettbewerbs ist schon in Planung. Wer Trends setzt, besonders überzeugende Fassadenkonzepte verwirklicht oder mit viel handwerklicher Präzision Gebäudesichtflächen gestaltet, findet hier die interessierte Öffentlichkeit für seine Arbeiten. Fordern Sie jetzt Ihre Teilnahmeunterlagen an: per Fax an +49 (0)251 7188-52660 oder per E-Mail unter info@fassadenpreis.de. Alle Informationen zu Jurykriterien und Teilnahmebedingungen gibt es online unter www.fassadenpreis.de. Auf dieser Website sind übrigens auch alle Preisträgerobjekte seit dem Jahr 2000 in Wort und Bild dokumentiert.
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Brillux KundenClub | MarktImpulse
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2
Wie verhalte ich mich kundenorientiert?
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1
Gute Mitarbeiter finden, binden und fördern
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64
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3
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Für Inhaber und 23.01.2014 Nürnberg Kundenberater
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* Die Seminare dauern von 9.00 bis ca. 16.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 120,00 Euro pro Person (zzgl. MwSt.); darin enthalten sind auch Verpflegung und Begleitunterlagen.
Brillux KundenClub | MarktImpulse
65
Was lesen Sie am liebsten in der MarktImpulse? Diese Themen liegen vorne:*
98 Leser
76 Leser
70 Leser
50
62 59 Leser
Leser
66
(© www.istockphoto.com / peepo)
Berichte über andere Betriebe
Blick über den Tellerrand
Objektberichte
Trends
Produktneuheiten
Marketingthemen
*Mehrfachnennung möglich
Leser
EinBlick
„Frische Aufmachung – alles auf den Punkt gebracht!“ Über 200 Leser beteiligten sich an der Umfrage zur neuen Aufmachung der MarktImpulse
I
n der MarktImpulse 2/13 wollten wir es ganz genau
Zunächst wollten wir von Ihnen wissen, wie Ihnen
wissen: Wie gefällt Ihnen das Magazin – und was
die neue Aufmachung der MarktImpulse gefällt und
könnten wir besser machen? Ihre Antworten ließen
freuen uns über das Kompliment: 75 mal erhielten
nicht lange auf sich warten: Über 200 Leser und
wir die Bestnote „sehr gut“ und 35 Kunden gaben
Leserinnen beteiligten sich an der Umfrage und
die Note „gut“.
schickten uns ihre Meinung – dafür, und für die Zeit, die Sie sich genommen haben, sagen wir: „Danke!“ Unter allen Einsendern haben wir die fünf glücklichen Gewinner eines iPads® ausgelost – und gratulieren Stefan Heinrich aus Lutherstadt Wittenberg, dem Malerbetrieb Rainer Bothe aus Bad Harzburg, der Stegemann GmbH aus Hagen, Objekt Design
„Informativ, kompakt, vielseitig!“ Aussage eines KundenClub-Mitglieds
Zehe aus Burkardroth-Premich und dem Malerbetrieb Aktas aus Münster!
„Top-Druckqualität, klare Grafiken, gute Objektreportagen und gute Sprache“ – so der Kommentar eines Lesers zum neuen Auftritt. In den meisten Betrieben wird die MarktImpulse vom Chef selbst (110) gelesen – aber nicht nur: Büromitarbeiter, Meister und Gesellen blättern ebenfalls in dem Magazin, das Azubis oder Kunden allerdings eher selten in die Hand bekommen. Die meisten Leser blättern dabei am liebsten einfach durch und lesen, was ihnen spontan gefällt.
„Mir als Quereinsteigerin hilft das Magazin sehr!“ Aussage eines KundenClub-Mitglieds
So manch einer liest das Magazin aber auch von der ersten bis zur letzten Seite. Neben viel Lob gab es auch Verbesserungsvorschläge von den Lesern, die wir in Zukunft gerne berücksichtigen werden: „Mehr Informationen über Produktneuheiten!“, wünschten sich einige Leser. Andere bewerteten die Praxisnähe und die Marketing-Tipps sehr positiv, würden aber gerne noch mehr Anregungen für kleine Betriebe haben. Noch mehr gestalterische Ideen, aber auch rechtliche Themen wurden dabei ebenfalls als Wunsch genannt. Brillux KundenClub | MarktImpulse
67
MeisterStück
Ein Abenteuer in Südafrika Thomas Riedl, Riedl Raumkonzepte aus Roding, gestaltete die Fassade einer Galerie in Kapstadt
„
Informationen finden Sie hier: www.riedl-creativ.de
Thomas Riedl, Malermeister und diplomierter Raumdesigner
Viele Fassaden werde ich wohl eines Tages nicht
systemen präsentiert werden, einen ganz eigenen
mehr in Erinnerung haben. Aber diese eine werde
Charakter verleiht. Geplant hat Thomas Riedl die
ich sicher nie vergessen!“ Thomas Riedl gerät ins
Farbgestaltung anhand von Fotos am Schreibtisch
Schwärmen, wenn er von dem Projekt erzählt,
in Roding. Er visualisierte die Fassade am PC und
das ihn im Herbst 2012 beschäftigte: Von einem
konnte so den Kunden für den mutigen Farbton
Stammkunden bekam er den Auftrag, die Fassade
gewinnen. Letzte Details aber wurden erst bei
einer Musik- und Kunstgalerie zu gestalten – und
einem Ortstermin geklärt, bevor es an die konkrete
zwar in Kapstadt! „Unser Kunde exportiert Sound-
Planung ging. Sechs Wochen betrug der Seeweg
systeme und pendelt zwischen Südafrika und
für die Materiallieferung – stürmische See noch
Deutschland. Bereits vor einigen Jahren haben wir
nicht eingerechnet: „Da durfte nichts fehlen,“ so
für ihn eine Stadtvilla in Kapstadt gestalten dürfen“,
Thomas Riedl. Am Ende mussten Sohn Simon und
erinnert sich der Rodinger Malermeister und diplo-
die beiden Mitarbeiter, die er für drei Wochen nach
mierte Raumdesigner.
Südafrika schickte, dann noch Improvisationstalent
Obwohl er schon erste Erfahrungen mit der Planung
beweisen – „weil es eben doch immer etwas anders
eines solchen Projektes hatte, war diese neue Auf-
läuft ...“ Der Begeisterung für den Auftrag tat es
gabe wieder eine neue Herausforderung: „Es war ein
keinen Abbruch: „Auch für die Mitarbeiter war es
spannendes Abenteuer, das viel Spaß gemacht hat!“
eine einmalige Erfahrung!“
Mutige Farbgestaltung „Hierzulande hätte man die wunderschöne alte
aber durfte es mutiger sein. Und so fiel die Wahl auf
„Das war eine einmalige Erfahrung!“
den ungewöhnlichen Olivton, der der Kunstgalerie,
Thomas Riedl
Villa vielleicht klassisch im „Schönbrunner Gelb“ gestaltet“, mutmaßt Thomas Riedl. In Kapstadt
in der Werke heimischer Künstler neben Sound-
68
Charakterstark: In Kapstadt gestaltete Thomas Riedl eine Musik- und Kunstgalerie in einem mutigen Olivton.
BuchTipp
Die angesagtesten
Wohnblogger
Wohnideen aus dem wahren Leben
B
logger sind auf dem Vormarsch: Aus aller Welt be-
Inspirationen vor. Dabei geht es in faszinierenden
richten sie über Trends und werden so zu Trendset-
Raum-für-Raum-Rundgängen, Interviews, per-
tern. Dabei sind gerade Blogs über Interior Design,
sönlichen Zitaten und kurzen Erläuterungen ums
Wohnen und Kochen beliebt. So wurde die Design-
Einrichten und Gestalten. Nutzen Sie das Buch als
bloggerin Holly Becker bereits zum Blogstar und
Quelle für neue Ideen – und als Ausgangspunkt für
zur Bestsellerautorin (ihr Buch „Lust auf Wohnen“
Ihre eigene Suche nach Wohnideen im Internet.
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Brillux KundenClub | MarktImpulse
69
ÜberBlick
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I
n dieser MarktImpulse finden Sie zu vielen Berichten, Aktionen und Informationen weiterführende Links. Auf einen Blick sehen Sie hier noch einmal die wichtigsten QR-Codes dieser Ausgabe.
2.
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Von Vampiren, Teufeln und bösen Geistern.
M
EinBlick
ImPressum ISSN 1610-6822 Herausgeber:
Brillux GmbH & Co. KG Weseler Str. 401, 48163 Münster Tel. +49 (0)251 7188-759 Fax +49 (0)251 7188-439 www.brillux.de
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Titelbild:
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8826.0010.9083 3235/518/9/1213
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Leidenschaftlich wohnen Die MyHome Tapetenkollektion von Brillux erlaubt es jedem, seinen persönlichen Geschmack und individuellen Stil auch in der kreativen Raumgestaltung auszuleben. Mit neuen Kreationen in vier topaktuellen Wohnwelten und einer Vielzahl bewährter Klassiker in ganz neuer Interpretation. www.brillux.de/myhome
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Die neue MyHome Tapetenkollektion attraction & passion