DIANI - Das Diaverum Deutschland Magazin (1/2016)

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01/2016

DAS DIAVERUM PATIENTENMAGAZIN

SEHR GEEHRTE PATIENTEN UND PATIENTINNEN,

ich bin seit September letzten Jahres Geschäftsführer bei Diaverum Deutschland und einige von Ihnen durfte ich bereits persönlich kennenlernen. Als Manager arbeite ich viel im Büro oder bin unterwegs und nicht täglich in unseren Zentren vor Ort. Umso mehr liegt es mir am Herzen, die Bedürfnisse unserer Patienten zu kennen und zu verstehen. Aus diesem Grund werde ich, wie auch unser Ärztlicher Direktor, Prof. Martin Hansis, weiter regelmäßig unsere Zentren besuchen und persönlich mit Ihnen und unseren Mitarbeitern sprechen. Als ich vor einigen Wochen in Potsdam war, durfte ich auch bei Arztgesprächen dabei sein, natürlich nachdem die Patienten ihr Einverständnis gegeben hatten. Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie viele unserer Patienten ihren Lebenswillen nicht verlieren und sich trotz ihrer Erkrankung eine positive Einstellung bewahren. Für viele von Ihnen ist die Dialyse ein Teil Ihres Lebens und das Zentrum ein zweites Zuhause. Wenn man das versteht, weiß man auch, wie wichtig gutes Essen, freundliches Pflegepersonal, Sauberkeit und Hygiene und auch der regelmäßige Austausch mit den Ärzten ist. In den Pausen habe ich viele Gespräche mit Mitarbeitern geführt und mit ihnen über persönliche Anliegen, Wünsche und Ideen gesprochen. Dabei habe ich viele Anregungen gefunden, die ich nun mit nach München nehme. IHR EDGAR VAN OMMEN

KURZNACHRICHTEN:

WIR BEI DIAVERUM MEDIZIN:

PERITONEALDIALYSE IN DEUTSCHLAND FERIENDIALYSE:

ROM – DIE EWIGE STADT


02 KURZNACHRICHTEN

KURZNACHRICHTEN TAG DER OFFENEN TÜR IN NEUBRANDENBURG UND ANKLAM

NIERENSTARK VON JUNG BIS ALT: AKTIONSTAG IN REMSCHEID

Im März und April öffneten die Ärzte und Mitarbeiter unter der Leitung von Dr. Wolfgang Weiß die Türen in Neubrandenburg und Anklam. In fünf Fachvorträgen konnten sich die Besucher über das MVZ und das Behandlungsspektrum sowie die Aufgabe der Nieren und die Folgen bei Funktionsverlust informieren. Anschließend gaben Sabine Schmidt-Knabe von Fresenius und Dr. Kerstin Ebert Ernährungstipps für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Dr. Ann Milchelsen von Nephrocare Rostock sprach über Anämie und die Rolle von Eisen und Erythropotin. Informative Gespräche mit Besuchern und leckere Snacks rundeten den Tag der offenen Tür ab.

Der Aktionstag des MVZ Diaverum Remscheid im Remscheider Allee Centre war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Die Stuhlreihen waren gut gefüllt, als Dr. Petra Worch und Dr. Detlev Moll in ihren Vorträgen die Zuschauer über Präventionsmaßnahmen gegen Nierenschäden und die Gefahr von Bluthochdruck für die Nierengesundheit aufklärten. Darüber hinaus konnten sich die zahlreichen Besucher während des Aktionstags kostenlos ihren Blutzucker und Blutdruck messen und sich von einer Ernährungsberaterin wertvolle Tipps geben lassen. „Wir sind sehr zu frieden und freuen uns schon auf das nächste Mal“, so Dr. Worch.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS ÄRZTETEAM IN POTSDAM Das Potsdamer Ärzteteam wird seit dem 01. April 2016 von Dr. Philipp Kalk unterstützt. Er kommt zu uns als Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Nephrologie. Nach diversen Studienaufenthalten in Malta und Kanada war er zuletzt am Campus Benjamin Franklin der Charité in Berlin tätig. Dr. Kalk übernimmt den Sitz von Dr. Sabine Jander, die ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlegt hat. Wir heißen Dr. Kalk herzlich willkommen in unserem Team!

QUIZ +++ QUIZ +++ QUIZ +++ QUIZ +++ QUIZ +++ QUIZ +++ QUIZ

In diesem Wortsuchrätsel haben sich vier Begriffe aus diesem Heft versteckt. Viel Spaß beim Suchen!

Q S H J K H E C U K

X R Z K C F F B H Y

E G X B I D Z L F S

P N R L E N N D A J

E N P U O G D I H I

R D K T F D J A I I

I Y U H Z D Z L S G

T Z O O V F V Y A O

O F T C O O M S D K

N N L H B S W E H B

I V Y D B M V Z H T

T Y I R U L Q K Q D

I H R U Z F V D J X

S T K C R W R B T L

Z P A K C Y F P B K

L T Q W T F U V Q Y

X B A U C H F E L L

L M M T O H O Y T I

J C O B E L G B A Q

A X Y T N J P L C R


MEDIZIN

03

NEUER DIAVERUM PD KOORDINATOR IN DEUTSCHLAND Seit 1. März 2015 ist Dr. Michael Rösch neuer PD Koordinator für Diaverum Deutschland. In unserem Interview erklärt er, wie er die Peritonealdialyse als Behandlungsform stärken will und welche Vorteile sie für die Patienten bietet: Welche Aufgaben haben Sie als PD Koordinator für Diaverum Deutschland? Diaverum verfügt beim Thema Peritoneladialyse (PD) weltweit über eine sehr große Expertise. Meine Aufgabe als PD Koordinator ist es, den Austausch mit den Kollegen aus anderen Ländern zu stärken, aber auch die Zusammenarbeit zwischen unseren Zentren in Deutschland auf diesem Gebiet zu unterstützen. In Deutschland betreuen wir an allen Standorten PD Patienten, insgesamt 131 Patienten und Patientinnen, ein Großteil von ihnen wird derzeit in Hamburg und Potsdam behandelt. Durch den Austausch der umfangreichen Expertise und Erfahrungen sowohl auf ärztlicher als auch auf pflegerischer Seite wollen wir unser Angebot ausbauen und auf dem neuesten Stand halten. Warum ist es Ihnen wichtig, die PD als Behandlungsform zu stärken? Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit der PD, weil es sich dabei um eine Art der Dialyse handelt, die dem Patienten sehr viel mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit bietet, als die klassische Hämodialyse. Natürlich sind nicht alle Patienten für eine PD Behandlung geeignet und viele Patienten möchten auch lieber im Zentrum behandelt werden. Da der Patient bei der PD die Behandlung in den meisten Fällen selbst oder durch Hilfe von Angehörigen durchführt, trägt er natürlich auch ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Qualitativ sind die Verfahren gleichwertig. Gerade für junge Patienten oder Patienten, die berufstätig sind, kann es sehr wichtig sein, mit der PD ein Dialyseverfahren durchzuführen, das ihnen viel Freiheit lässt und sich gut auch in den beruflichen Alltag integrieren lässt. Für welche Patienten ist PD geeignet? PD ist grundsätzlich für einen großen Anteil der Dialysepatienten geeignet, besonders für diejenigen, die sehr viel Wert auf ihre Unabhängigkeit legen. Trotzdem gibt es selbst für Patienten, die die Behandlung nicht selbst zu Hause durchführen möchten, die Möglichkeit einer IPD, bei der die Patienten über Nacht ins Dialysezentrum kommen

und unsere Mitarbeiter sie bei der Behandlung unterstützen. Von medizinischer Seite ist eine PD nicht möglich, wenn der Patient beispielsweise unter aktiven entzündlichen Darmerkrankungen leidet oder bereits mehrere Operationen im Bauchbereich hatten, durch die es im Bauchfell zu Verwachsungen gekommen ist. Abgesehen von diesen medizinischen Gründen liegt es aber beim Patienten, mit unserer Unterstützung zu entscheiden, welche Behandlungsart für ihn die richtige ist.

WAS IST PD? Bei der PERITONEALDIALYSE (PD), auch Bauchfelldialyse genannt, wird das Bauchfell des Patienten zur Reinigung des Blutes verwendet. Durch einen speziellen Schlauch, einem sogenannten PD-Katheter, werden etwa 2 Liter Dialyseflüssigkeit in den Bauchraum infundiert. Das Bauchfell (Peritonealmembran) im Bauch dient bei diesem Reinigungsvorgang als natürlicher Filter. Abfallprodukte und überschüssiges Wasser im Körper werden über die Peritonealmembran an die Dialyseflüssigkeit abgegeben. Nach 4–12 Stunden wird diese Flüssigkeit aus dem Bauchraum wieder abgelassen. Anschließend fließt frische sterile Flüssigkeit in den Bauchraum und der Vorgang beginnt wieder von vorn. Abgesehen von der Zeit, die der Patient mit den Austauschvorgängen verbringt – durchschnittlich 30–40 Minuten und 3–5 Mal pro Tag – kann er den Tag frei nutzen, zum Beispiel zum Arbeiten, Studieren oder Reisen.


ROM – DIE EWIGE STADT Schon ein altes Sprichwort besagt: „Alle Wege führen nach Rom“. Für manchen Dialyse-Patienten könnte zumindest die nächste Urlaubsreise in die Ewige Stadt führen. Gerade jetzt im Frühling, wo es noch nicht allzu heiß ist, lädt Rom mit seinen verwinkelten, kleinen Gässchen zu einem Bummel der besonderen Art ein. Zweifelsohne ist die Stadt der sieben Hügel eine der interessantesten Metropolen Europas: Fast 4.000 Kirchen, unzählige Brunnen und natürlich das imposante Kolosseum machen Rom zu einem der beliebtesten Reiseziele der Welt. Wer allerdings glaubt, dass eine Städtereise nach Rom mit Stress verbunden ist, der irrt. Denn die Römer sind bekannt dafür, dass sie es „con calma“ – mit Ruhe – angehen lassen. Wer hier Hektik aufkommen lässt, ist selbst Schuld: Flanieren und und sich einfach treiben lassen – die Römer machen vor, wie es geht. Wer mal eine Pause von der Stadt braucht, kann auch bequem einen Tagesausflug an das nahe gelegene Meer unternehmen. Das modern ausgestattete Diaverum Zentrum in Rom wurde 2002 eröffnet und bietet 18 Dialyseplätze, die jeweils mit eigenem Fernseher und W-LAN ausgestattet sind. Die Lage des Zentrums ist ideal für Ausflüge: zum Flughafen sind es nur 20 Minuten, 30 Minuten zum Strand und 19 Minuten zum Kolosseum. Auf nach Rom!

FERIENDIALYSE – WIE FUNKTIONIERT DAS? Als Diaverum Patient haben Sie die Möglichkeit sich in jedem Diaverum Zentrum in 20 Ländern weltweit zur Feriendialyse anzumelden. Somit erhalten Sie die benötigte Dialyse – mit den gleichen Qualitätsstandards, wie Sie sie auch zu Hause gewohnt sind. Melden Sie sich entweder über das Formular auf unserer Webseite bei uns, schreiben Sie eine E-Mail an unten stehende Adresse oder rufen Sie einfach an. Wir übernehmen die Reservierung Ihres Dialyseplatzes entsprechend Ihren Wünschen und sorgen dafür, dass die Vorbereitungen für Sie so unkompliziert wie möglich sind. Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen nötig sind und stellen den Kontakt zur Gastdialyse her und informieren Sie auch ausführlich über die Zahlungsmodalitäten. Weitere Informationen unter: www.diaverum.de/feriendialyse Ihr Ansprechpartner: Frau Tanja Semet | E-Mail: tanja.semet@diaverum.com | Tel.: +49 (0)89 45 24 44 – 232

IMPRESSUM l KONTAKT Redaktionsleitung: Tanja Semet | Grafische Umsetzung: Anja Pennartz | Inhaltliche Unterstützung: Engel & Zimmermann AG Mitarbeit: Steffi Morgenstern | Dr. Petra Worch | Nicole Schäfer | Dr. Philipp Kalk | Tatjana Zschiesche | Dr. Michael Rösch DIAVERUM DEUTSCHLAND GMBH Barer Str. 7 | D - 80333 München | Phone: +49 89 452 444 200 | Fax: +49 89 452 444 400 | E-Mail: deutschland@diaverum.com oder info@diaverum.com Sitz der Gesellschaft: München | Amtsgericht München HRB 176303 | Geschäftsführer: Edgar van Ommen | Ust-Id-Nr. DE256585077

DIANI wird für die Patienten in unseren Zentren veröffentlicht.

Das Heft ist kostenfrei und dient ausschließlich dem internen Gebrauch.


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