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Seite 8
from BLUE News
by ga-service
„ALS VORGESETZTE SIND WIR SPARRINGPARTNER IM AUSTAUSCH MIT UNSEREN MITARBEITERN.“
Bernhard Haselsteiner: Beruflich bin ich sehr zielorientiert und ehrgeizig, privat lasse ich mich gerne treiben und genieße es, keinen strikten Plan verfolgen zu müssen. Beim Treffen von Entscheidungen bin ich beruflich sehr rational, trotzdem darf eine gewisse Portion Gefühl nicht fehlen. Die Wahrheit zwischen Kopf- und Bauchentscheidungen liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.
Wenn Sie heute nicht Regionaldirektor wären, in welchem Beruf würden Sie wahrscheinlich arbeiten?
Markus Schmalhardt: Ich hätte wahrscheinlich den Weg in Richtung Innenarchitektur eingeschlagen. In meiner heutigen Position kann ich diese gestalterische Ader aber auch gut einbringen, wenn es um die Einrichtung des Hotels geht. Auch das Personalhaus habe ich zum Beispiel komplett eingerichtet. Bernhard Haselsteiner: Sport und Tourismus – das waren die zwei Möglichkeiten, die ich für meinen Berufsweg gesehen habe. Ich komme ursprünglich aus dem Leistungssport im Handball und wäre heute vielleicht in diesem Bereich im Sportmanagement tätig.
Wie sieht der Blick in die Zukunft aus?
Bernhard Haselsteiner: Der Tourismus ist stark im Wandel. Trends zu erkennen, darauf zu reagieren und damit am Puls der Zeit zu bleiben – das wird sicher eine der größten Herausforderungen in der Zukunft werden. Wir setzen hier stark auf unsere jungen Mitarbeiter und legen großen Wert darauf, ihre Meinungen und Sicht der Dinge in unsere strategischen Entscheidungen einfließen zu lassen. So setzen wir frische, neue Akzente und arbeiten jeden Tag daran, uns permanent zu verbessern.
Regionaldirektor TUI BLUE Österreich BERNHARD HASELSTEINER
Zielorientiert. Ehrgeizig. Fair.

„GUTES MANAGEMENT TRIFFT ENTSCHEIDUNGEN UND STEHT AUCH ZU IHNEN.“

Wer checkt typischerweise im TUI BLUE Montafon ein?
Es ist hauptsächlich der sportliche, aktive, naturliebende Gast, der zu uns kommt. Ich bin selbst leidenschaftliche Skifahrerin und Rennradfahrerin und generell gerne draußen unterwegs – die Möglichkeiten, die die Natur hier im Montafon bietet, sind einfach überwältigend.
Wie gehen Sie an Ihre Rolle als Hoteldirektorin heran?
Respektvoller Umgang und Wertschätzung sind mir besonders wichtig. Außerdem möchte ich mit gutem Beispiel vorangehen und mitanpacken – sei es, einen Teller abzuservieren, eine Lieferung auszuladen oder den Putzlappen in die Hand zu nehmen. Ich möchte das, was im Hotel passiert und den Gast „spüren“. Das funktioniert nicht, wenn ich mich im Büro verkrieche.
Was macht am meisten Spaß an Ihrem Beruf?
Die Hotellerie lebt von den Begegnungen mit verschiedensten Menschen und den Geschichten dazu. Es entstehen oft wunderbare Gespräche mit den Gästen, Erzählungen, was sie am Tag gemacht haben, aber auch ganz private Dinge, weil es sich eben gerade ergibt. Außerdem ist kein Tag wie der andere, das macht es besonders spannend.
Hoteldirektorin TUI BLUE Montafon VIKTORIA BLECHA
Diplomatisch. Empathisch. Geerdet.
„DIE FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE IN UNSEREM HAUS IST FÜR VIELE GÄSTE EIN WOW-ERLEBNIS.“
ab 62 €Person und Nacht inklusive Halbpension
TUI BLUE Schladming 3
SOMMER. SONNE. BERGE.
Fernab von Alltag und Hektik – erleben Sie magische Momente in der Natur.
• Ab 2 Nächte in Ihrer Wunschkategorie • Halbpension mit Frühstücks- und 5-Gänge-Abendbuffet • Benutzung der SkySauna • 1 geführte Wanderung • BLUE® Goodie: Bademantel & Slipper • Schladming-Dachstein Sommercard • Gratis WLAN im gesamten Hotel
Angebot buchbar von Mai bis Oktober 2022 M: info.schladming@tui-blue.com • T: +43 3687 23536
Weitere Angebote finden Sie auf TUI-BLUE.com.

Kulinarischer Ausflug
BEZIRKSBÄUERIN IN LIEZEN UND HÜTTENWIRTIN DER KÖCKHÜTTE
VIKTORIA BRANDNER
Was sind die Aufgaben einer Bezirksbäuerin?
Ich kümmere mich im Bezirk Liezen um die Interessensvertretung der Bäuerinnen. Wir treffen uns und tauschen uns aus, organisieren Kurse und Tagungen, arbeiten gemeinsam an zukunftsorientierten Projekten. Insgesamt engagieren sich rund 39.000 Bäuerinnen und Frauen am Land für die Landwirtschaft, für Mensch und Natur in der Bäuerinnenorganisation Steiermark.
Was macht den Steirerkrapfen aus?
Früher waren die Krapfen eher „Arme-Leute-Kost“. Sie sind aus den Zutaten entstanden, die die Menschen zu Hause hatten: Roggenmehl, Milch und Schmalz. Als Kind gab es bei uns daheim noch jeden Samstag Steirerkrapfen. Das war fast schon ein bisschen zu viel. Aber heute sind sie zu richtigen Delikatessen geworden, die man nur noch selten bekommt, auf Bauernmärkten etwa oder auf bewirtschafteten Almhütten. Auf unserer Köckhütte bieten wir den Wanderern, die bei uns Rast machen, ab und zu auch gerne Steirerkrapfen an. Sie freuen sich total auf dieses Schmankerl und nehmen dafür auch gerne einmal Wartezeiten in Kauf.
Wie wird die Ennstaler Spezialität genossen?
Üblicherweise gibt man würzigen Steirerkas in die Roggenkrapfen, aber es geht auch anders. Besonders bei Kindern beliebt ist die süße Variante mit Honig. Als Fleischkrapfen mit einer Fülle aus Selchfleisch begegnet man der Delikatesse vor allem am „Foast-Mittwoch“ – eine Woche vor Beginn der Fastenzeit stärkte man sich damit traditionellerweise für die entbehrungsreiche Zeit, die einem bevorstand.