Nr. 44 | 2. November 2017 Preis: CHF 4.30 www.gastrojournal.ch Abo-Service: Tel. +41 (0)44 377 53 05 Auflage: 20 520 Ex., WEMF AZA 8046 Zürich Offizielle Wochenzeitung für Restauration, Hotellerie und Tourismus von GastroSuisse
Verlierer: Gastronomie
Gewinner: Restaurants
Ivan Urech
Der Bund misst beim Satellitenkonto touristisch relevante Geldflüsse und ermöglicht damit qualitative Aussagen. Aussagen, die nicht schmecken. Denn der Schweizer Tourismus hat an Gewicht verloren. 3
«Mini Beiz, dini Beiz» ist eine tolle Gratiswerbung für die gastgewerbliche Branche. Dennoch hat das Schweizer Fernsehen Mühe, Kandidaten für die Sendung zu finden. Weshalb das so ist: Antworten. 7
Seit 2015 ist der Mocktail-Schweizermeister 2016 sowie Barkeeper Ivan Urech Gastgeber in der Atelier Classic Bar in Thun. Ein Besuch in seiner «Manege der liquiden Poesie». 20
AUS- UND WEITERBILDUNG
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Neue Plattform Auf der neuen Online-Plattform www.karrierehotelgastro.ch finden Interessierte nicht nur Ausund Weiterbildungs-Angebote, sondern erhalten auch Zugang zu sämtlichen Fachkursen sowie nützlichen Informationen zu Stellen, die finanzielle Unterstützungen für diese Aus- und Weiterbildungen bieten: ein Einblick. 5
GASTRONOMIE
GESTALTEN!
Bestellen Sie unseren kostenfreien Katalog unter www.goin.ch oder besuchen Sie uns auf der igeho in Basel, 18. bis 22.11.2017, Halle 1.1, Stand D056.
HOTEL
Zukünftiges Schlafen
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! GJRT72511
Der «Trend-Guide» des Zukunftsinstituts Österreich nimmt sich des Themas «Schlafen» an, zeigt Schwachstellen in den Hotel betrieben auf und gibt wertvolle Tipps rund um diese Kernleistung der Hotellerie: eine Studie. 9
www.goin.ch
AMUSE-BOUCHE
Das besondere eine Prozent
TOURISMUS
Zukünftiger alpiner Tourismus Pia Zryd-Burn, die gemeinsam mit Esther Reimann seit 2011 die Alte Taverne in Adelboden führt, steht sinnbildlich für die Gastgeber in den alpinen Gebieten, die den Wandel des Tourismus hautnah miterleben: eine Geschichte. 10 GILDE
Neue Gäste Kindern die Freude am Kochen vermitteln und ihnen den gastgewerblichen Beruf näherbringen, das sollen die Kinder-Kochkurse der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, die erneut grossen Anklang fanden. Welche Gastronomen mit dabei waren und welche Bilanz sie für sich ziehen: ein Rückblick. 18
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Rapporti in italiano a pagina 20
Kontakt Schweiz Tel: 0800 881180 E-Mail: info@goin.ch
Tragendes Gewerbe bricht der Politik weg Das Schweizer Volk ist eines der zufriedensten innerhalb der OECD. Mitverantwortlich dafür ist neben dem Wohlstand und der herrschenden Sicherheit auch die direkte Demokratie. Denn wer den Staat mitgestalten kann, ist zufriedener – und das, obwohl die Schweiz von wenigen gelenkt wird. Marco Moser
Der Anspruch an eine direkte Demokratie und die Schweizer Wirklichkeit klaffen auseinander: An den nationalen Abstimmungen beteiligt sich knapp die Hälfte der Stimmberechtigten, und das Parlament funktioniert nicht mehr als Milizsystem. Die steigende Komplexität fordert ihren Tribut.
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Das zeigt sich exemplarisch in den Berufsbildern im Parlament. 69 Parlamentarier sind Juristen, gefolgt von Lehrern, Sozialwissenschaftern, Politologen und anderen Studierten. Landwirte machen mit 17 Vertretern plus einem Bundesrat auch eine beachtliche Zahl im Bundeshaus aus, bei gleichzeitig be-
klagtem Strukturwandel und Bauernsterben. Angesichts dieser Dominanz bleiben nur mehr wenige der 246 Sitze in National- und Ständerat fürs Gewerbe und Handwerk. Der Schwyzer Alois Gmür ist gar der einzige Gastro-Unternehmer im Nationalrat. Kein Wunder also, entstehen Fehlkons
trukte wie die Revision des Lebensmittelgesetzes, das ein 2000-seitiges «Bürokratie-Monster» hervorbringt. Die Gefahr besteht, dass Gesetze und Verordnungen nicht mehr den Normalfall regeln, sondern alle möglichen Spezialfälle beachten. Doch das kann nie gut gehen: Änderung tut Not. 2
Als Journalistin für eine gast gewerbliche Fachzeitung zu arbeiten, ist insofern eine He_ rausforderung, als man Statements von Fachleuten benötigt. Diese Leute haben in der Regel wenig Zeit. Doch gibt es etliche, die sich bemühen und mir bei Fragen innert nützlicher Frist eine Antwort geben. Seit Anfang Jahr bin ich für die Gilde-Seite im GastroJournal verantwortlich. Bei Mitgliedern der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen ist diese Hilfs bereitschaft noch grösser. Fast jedes Mal, wenn ich eine Anfrage stelle, sind die Gilde-Mitglieder äusserst nett und hilfsbereit. Das erachte ich nicht als selbstverständlich. Daniela Oegerli
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