Raus aus München Ausgabe 09/2022

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG REISEN · KULINARIK · WELLNESS · OUTDOOR RAUS AUS MÜNCHEN

Der Waginger See – attraktive Ferienregion und Vorbild in Sachen Bio, Genusswochen vom 11. 9. bis 31. 10. Das Kleinwalsertal – unbekanntes Bergparadies mit imposantem Alpenpanorama und hochwertigen Angeboten A dé Wurschtsalat, Pfiat eich Grillwürschtl! Die Biergartensaison neigt sich gegen Ende, der Herbst trommelt schon ganz heftig im Namen der Schmankerl aus dem Herbstgarten. Erntezeit für Schwammerl, Wild und Gemüse frisch von Feldern und aus den Wäldern! Jetzt starten auch die bayerischen Regionen mit ihren kulinarischen und touristischen Nachsaisonangeboten, mit Genusswochen und viel regionaler Kulinarik. Und auch der Biomarkt ergießt den reichhaltigen ErnteProduktkorb über die Verbraucher. Und sofort die Frage – was ist wirklich bio? Immer wieder ein brandheißes Thema - die Glaubwürdigkeit der BioPickerl. Im Gegensatz zu „nachhaltig“, „aus der Region“, „Naturkost“ u.ä., sind die Begriffe Öko und Bio in der EU bereits seit 2008 gesetzlich definiert und geschützt. Die Lebensmittel sollten aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen und u.a. ohne chemische Zusätze oder gentechnische Veränderungen produziert sein und die tierischen Produkte aus artgerechter Haltung stammen. Das ist die Biogrundausstattung sozusagen, für die das grüne EU-Bio-Siegel, das Euroblatt, seit 2012 einsteht . Es können sich allerdings auch Importprodukte aus Nicht-EU-Ländern dahinter verstecken, deren Herstellung sich nicht lückenlos nachweisen lässt. Auch Eigenmarken von Supermärkten (z.B. GutBio von Aldi, Bio organic von Lidl) müssen lediglich diese EU-Bio-Basisnorm erfüllen. Ein ähnliches Sicherheitslevel verspricht das wohl bekannteste deutsche sechseckige Bio-Siegel (seit 2001). www.oekoland-bayern.de

Das bayerische Biosiegel: Das Tüpfelchen auf dem „i“ liefert letztendlich bei uns das bayerische Biosiegel (das hellblaue Oval, seit 2015). Nur Produkte, deren gesamter Werdegang on top ausschließlich auf bayerischem Boden stattgefunden hat, kommen dafür in Frage. Quälende und umweltbelastende Transporte werden vermieden und Bioqualität weit über dem EU-ÖkoStandard ist garantiert.. Weit mehr als 1.000 Produkte sind mittlerweile mit dem bayerischen Biosiegel gekennzeichnet. Kurze Lieferwege, regionale Wirtschaftskreisläufe und optimierte Bio-Qualität zu fördern ist auch weiterhin eines wesentlichen Ziele der bayerischen Regierung. www.biosiegel.bayern/deBiohautnaherleben

Genusszeit

Die großen Vier: Ganz anders die Situation bei unseren größten biologischen Anbauverbänden Bioland, Biokreis, Naturland und Demeter, die wesentlich strengere Maßstäbe ansetzen und bis zu 80 unterschiedliche Kontrollstandards prüfen. Hier kommen auch klima- und umweltschutzrelevante, regionale und soziale Aspekte zum Tragen. Zertifiziert und regelmäßig überwacht werden Erzeuger, der Handel und auch Gastround Hotelbetriebe generell von unabhängigen privaten Unternehmen wie der Abcert AG oder Lacon GmbH, die dann auch die allseits bekannten Quasi-Bio-TÜV-Plaketten vergeben. www.lvoe.de

Die Bio-Erlebnistage Bayern 2022: Backen, Brauen, Genießen, Gärtnern, Tiere und Pflanzen hautnah erleben und dabei ganz nebenbei viel Neues zum Thema Bio-Lebensmittel und ökologische Landwirtschaft lernen und auch feiern – das alles bieten die Bayerischen Bioerlebnistage vom 27.8. bis 9.10. Führungen, Mitmachaktionen, Verkostungen, Workshops, Feste u.v.m. – rund 180 Einzelveranstaltungen bietet das Gesamtprogramm der BET in ganz Bayern. Hier nachfolgend exemplarisch einige Termine, die sich bequem von München aus erreichen lassen. www.bioerlebnistage.de Herrmannsdorfer Landwerkstätten (Biokreis): Das Bioallround-Gut in Glonn, östlich von München ist mittlerweile fast so etwas wie eine der Keimzellen der Ökobewegung in Bayern. Neben Landwirtschaft, Gastronomie mit Biergarten, regelmäßigen Veranstaltungen, Workshops u.v.m., unterhält das Unternehmen einen Hofmarkt auf dem Gelände und noch sieben weitere Ladengeschäfte in München. Zudem extra Verkaufstheken in den VollCorner-Filialen und zwei Bistros in München. BET: Erntedankfest am 2.10. von 10 bis 18 Uhr mit Gottesdienst, Einblicken in die Werkstätten, Hofführungen, Pferdekutschfahrten und großem Fest im Biergarten mit Schmankerln und Musik. www.herrmannsdorfer.de Grünes Kloster Plankstetten: Die Benediktinerabtei Plankstetten im Sulztal zwischen Berching und Beilngries

Der Herbst bietet heuer viel Sinnliches mit Geschmack & Anspruch Raus Münchenaus

BET: Mehrere Veranstaltungen z.B. Führung in der Klostergärtnerei am 1.9. um 13 Uhr mit Erläuterungen zum ökologischen Gemüsebau und der Möglichkeit, praktisch mitzuarbeiten inkl. gemeinsamem Picknick. Oder Bierabend in der Schenke am 30.9. ab 18 Uhr mit viel Infos u.a. zur ökologischen Bierherstellung plus Bierprobe mit Brotzeit. www.kloster-plankstetten.de

47 (Altmühltal) ist bekannt als „grünes Kloster“ mit nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur ist für die Mönche der zentrale Leitgedanke ihrer Lebens- und Wirtschaftsweise. Seit 1994 arbeitet man hier nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus (Bioland). Gut Staudenhof, Bäckerei, Metzgerei, Gärtnerei, Imkerei und Brennerei – die Produkte der einzelnen Abteilungen werden in der Region oder im Hofladen verkauft bzw. in der Küche der Schenke verarbeitet. Dazu Plankstettener Klosterbier –gebraut bei den Nachbarn im Riedenburger Brauhaus.

Der landwirtschaftliche Betrieb mit angeschlossenem Hofladen ist seit 1665 im Familienbesitz und produziert u.a. rund 20 verschiedene Biokäsesorten aus Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch, Fleisch und Wurst der selbstgeschlachteten Lämmer und Schafe, Wollprodukte und viel Feines – auch zum Verschenkenwie hausgemachte Marmeladen, Honig u.v.m. BET: Am 10.9. dreht sich von 13 bis 17 Uhr alles um den Apfel. Ein Familienerlebnistag mit Mitmachmöglichkeiten bei der Ernte und Verarbeitung. Zur Unterhaltung und Information gibt´s eine Schnitzeljagd rund um alte Apfelsorten und Erkundung der Bienenstöcke, serviert werden frische Apfelkücherl, Kuchen und Apfelwein. www.anderlbauer.de Biogärtnerei Albrecht (Bioland): „An unsere Pflanzen kommt nur Sonne, Wind und Wasser“ – das so einfache wie eingängige Bekenntnis lässt hier in Igling, nordwestlich von Landsberg neben einer ansehnlichen Vielfalt an geläufigen Sorten wie Zucchini, Bohnen, Mangold, Karotten u.v.m. on top einige Besonderheiten gedeihen. Auf den Feldern stehen auch „Exoten“ wie Artischocken, Topinambur und Schwarzkohl. Im Winter liegt der Fokus vor allem auf Kohlgewächsen, Feld-/Postelein (Winterportulak) und Asiasalat aus dem Gewächshaus. BET: Hoffest am 4.9. von 14 bis 18 Uhr mit Führungen durch die Freilandanlagen und Gewächshäuser. Es gibt Kostproben, Kaffee, Kuchen und Musik. www.biolandgaertnerei-albrecht.deHeldenderÖkofront

Barnhouse Naturprodukte: Regionalität par excellence! Bereits seit 1979 ist Barnhouse (Krunchies, Cerealien, Müslis, etc,) einer der engagiertesten Tierschutz und artgerechte Haltung –das FrontStreitthemaemotionalsteanderderNaturschützer

Allgäuer Ölmühle ten im Oberallgäu (Bioland, Demeter, Naturland, Bayerisches Biosiegel): Der Familienbetrieb stellt aus besten Rohstoffen alleine 25 besonders hochwertige kaltgepresste Öle her. Darunter auch seltene wie Granatapfelkernöl, Schwarzkümmelöl oder Leinöl. Auch frische Essige, angesetzt aus ganzen Früchten, teilentölte Mehle und Proteine. Interessant für Allergiker, Diabetiker und Veganer: Samenmehle sind glutenfrei, haben wenig Kohlenhydrate und viel Protein und Ballaststoffe. BET: 2-Stunden-Führung am 30.9. um 14 Uhr. www.allgäuer-ölmühle.de

Anderlbauer Frasdorf (Bioland):

Raus Münchenaus dietlasciviusAgricolaora 2 5 13

Er hat sich herausgeputzt der Woid! Es liegt auch am veränderten Freizeitverhalten und den hohen Ansprüchen der Gäste, dass der Bayerische Wald einen Imagewandel erfahren hat. Die Natur ist glücklicherweise noch immer größtenteils wild und unbändig, inzwischen ist sie jedoch auch eine Voraussetzung für Outdooraktivitäten wie Radeln, Mountainbiken oder Wandern. Besonders die Urlaubsregion Sankt Englmar hat viel investiert in ihre Angebote. U.a. in die Attraktivität ihrer MTBStrecken, mit 300 km Gesamtlänge in Höhen von 800 bis über 1.000 Meter das größte Netz des Bayerwaldes.

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Zum Glück touristisch nicht an vorderster Front – Miesbach, die traditionelle Trutzburg des VIP- Landkreises

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Urlaubsregion Sankt Englmar

bienen bzw. Ackerwildkräuter und unterstützen ihre Partnerlandwirte mit fundiertem denanganzis-WhoBioprodukte“-densenahmeverträgen.nachhaltigenLandwirtschafts-Knowhow,AktionenundfairenAb-Barnhouse-Erzeugnis-stehenübrigensauchregelmäßigaufSiegertreppchenbei„BayernsbestedemalljährlichenWho-derweißblauenBiosociety.Jetztneu:SehrzeitgeistigundganznahdenVerbraucherwünschen!NebenzuckerreduziertenBio-Knuspermüs-Player der bayerischen Bioszene. Mit ihren inzwischen rund 90 Mitarbeitern lassen sich die Gründer und Geschäftsführer Sina Nagl und Neil Reen in ihrem Firmensitz in Mühldorf mit viel Herzblut immer wieder auf neue Themen ein, sie optimieren laufend den Einsatz von regenerativen Energien, realisieren eigene Projekte zur Förderung der Wildlis, gibt es jetzt auch aufgepimpte Varianten als Krunchy Plus wie „Energy“, „Protein“ oder „Immun“, angereichert jeweils mit natürlichem Koffein (Guarana), Vitamin C, natürlichem Linsenprotein und diversen Mineralien. 325 Gramm 4.89 Euro. www.barnhouse.de Chiemgaukorn (Naturland) – die Körnerkümmerer „gleich hinterm Chiemsee“. Julia Reimann und Stefan Schmutz - beide Agraringenieure – kultivieren auf ihren Feldern bei Trostberg bevorzugt alte, widerstandsfähige Getreidesorten wie z.B. Emmer, Einkorn und Braunhirse, aber auch Ölsaaten wie Leindotter, Hanf und Leguminosen (Linsen) in bodenschonender Fruchtfolge. Manchmal bis zu 20 Pflanzensorten pro Jahr. Ein wahres Füllhorn an daraus hergestellten Nudeln, Mehlen, Backund Bratmischungen und hochwertigen Ölen ist nicht nur der zugehörige Hofladen, die Produkte sind auch problemlos online zu bestellen. Und aus ihren Rezepten macht Chefin Julia so gar kein Geheimnis – viele kreative Anregungen gibt´s ebenfalls online und in ihrem Buch „Kochen mit regionalem Urgetreide“ (19.90 Euro). Komplett bio, oft vegetarisch oder auch vegan geht’s zu im idyllischen Hofcafé, frisches Biolunch 6.90 bzw. 7.90 Euro. https://chiemgaukor n.de Der Reiserer-Hof (Naturland) in Oberneukirchen südlich von Mühldorf Innsbruck

Genuss – Kulinarischer Herbst im Bayerischen Wald Anzeige

Ulm AugsburgIngolstadtMÜNCHEN

Genussort Sankt Englmar „Das sportliche Bergdorf“ ist zudem seit Jahren einer der über 100 zertifizierten „Genuss orte“ Bayerns und erst die Natur ermöglicht die kulinarischen Besonderheiten: Englma rer Weidekalbin, Grünmühlforelle, Greindlschnaps, Streuobst, Gewürze, Wild u.v.m. In vielen gastronomischen Betrieben wird nach handwerklicher Tradition unter Verwendung regionaler und saisonaler Produkte gekocht, viele Köche entdecken die traditionellen Produkte für sich und interpretieren sie neu. Immer öfter auf sehr hohem Niveau: Wie z.B. die Sterneküche von Micha Ammons Jakob´s oder Lucki Maurer´s STOI.

Genusswochen & Heimat genießen …vom 23.9. bis 16.10. rund um Erntedank wird eine Fülle von frischen, kreativen heimischen Köstlichkeiten in den Gastronomiebetrieben geboten. Artgerechte Tierhaltung, standortgerechter Anbau, absolute Frische und kurze Transportwege sind die Prämissen der Anbieter. Dazu eine Reihe interessanter Veranstaltungen: z.B. Englmarer Kirta & Almkirta 24./25.9., Herbsttanz am 1.10, am 14.10. Ge(h)nusswanderung in verschiedenen Gasthäusern rund um den Pröller, Führung durch die Woidrausch Destillerie Greindl oder Biertasting mit Bayerischen Tapas im Gasthof Bayerwald…u.v.m. www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

Waging a. See – Genusswochen: Auch rund um den See hat es Einzug gehalten das etwas feinere, verantwortungsvollere Verständnis von Genuss. Die verträumten Örtchen zwischen Chiemsee und Salzach, die Alfons Schuhbeck anno dazumal ins Licht der Promiöffentlichkeit gekocht hatte, präsentieren sich heute nicht nur als Vorbildregion der bayerischen Ökoentwicklung, sondern auch als sehr erfolgreiche Gemeinschaft an Erzeugern, Händlern, Gastronomen und Touristi-

Das Kleinwalsertal bietet inzwischen übers ganze Jahr Angebote wie z.B. Kletkern, die im Sinne von Tierwohl, Natur- und Artenschutz gesunde und schmackhafte Lebensmittel produzieren. „Zertifizierte Ökomodellregion“ und einer der „100 Genussorte in Bayern“ – hier weiß man, sich dieser Auszeichnungen als würdig zu erweisen.Während der Genusswochen vom 11.9. bis 31.10. profitieren auch die Gäste der attraktiven Freizeit- und Urlaubsregion von diesem Engagement: Ein attraktives Programm mit viel Köstlichem aus regionalem Anbau und von heimischen Herden – Bier, Kräuter, Käse, Schnaps und andere Appetitanreger bei Hofbesuchen, Bio-Kochkursen, Ziegen-

wirtschaftet seit 2010 streng ökologisch. Die extrem gefährdeten Murnau-Werdenfelser Rinder teilen sich hier unter dem Schutz von rund 10 Naturschutzprojekten 50ha Weideland mit Wasserbüffeln und Eseln. Die extensive Beweidung der Flächen fördert außerdem die Artenvielfalt. So können hier wieder stetig wachsende Bestände an selten gewordenen Arten wie Gelbbauchunken, Ringelnattern, Insekten u.s.w. beobachtet werden. Das hochwertige und schmackhafte Fleisch der Rinder und Büffel wird ab Hof vermarktet, Wasserbüffelfleisch ist übrigens sehr mager, reich am Omega-3 und cholesterinarm. Hoffest am 3.10. - zusammen genießen, ratschen, feiern – unterm Nussbaum (bei Regen im Zelt) mit frecher, bayerischer Tanzmusik und handgemachtem Techno.

Genuss-Regionenwww.der-reiserer.de Sankt Englmar – Das sportliche Bergdorf: Noch in den 60ern unterschied sich die kleine, etwas isolierte Gemeinde auf gut 800 Metern mit ihren 317 Gästebetten kaum von den anderen – damals noch recht verschlafenen – Sommerfrischler-Orten im Bayerwald. Als eine der ersten Regionen in Ostbayern etablierte das Dorf mit seinen Hausbergen Predigtstuhl (1.024m), Pröller (1.048m) und einigen weiteren Tausendern allerdings recht schnell ein Sportzentrum von internationalem Rang. Zusammen mit einer überdurchschnittlichen Dichte an Aktivangeboten für Sommer und Ferien zählt die Urlaubsregion St. Englmar (insgesamt sieben Gemeinden) heute zu den erfolgreichsten in ganz Bayern. Gepflegte Gastlichkeit, eine beachtliche Zahl an gehobenen Wellnesshotels und geerdetes Brauchtum, insgesamt ein attraktives Gesamtangebot zu immer noch vertretbaren Preisen.

Die JoghurtObst,sichBarnhouseKrunchy-SortenverschiedenenvonlassenauchleckermitSahneoderkombinieren

49 ricolae adquireret fiducias, quod civius cathedras fermentet fidu-

11 9 1 6 8 10 Regensburg Salzburg4 7 14

Genusswochen in der Urlaubsregion: Natürliche Gegebenheiten prägen auch hier die landwirtschaftliche Produktion und sind Basis für die regionalen, kulinarischen Besonderheiten: Englmarer Weidekalbin, Grünmühlforelle, Greindlschnaps, Streuobst und Wild. In 30 gastronomischen Betrieben wird nach handwerklicher Tradition unter Verwendung v.a. regionaler und – je nach Verfügbarkeit – saisonaler Produkte gekocht. Viele Köche entdecken wieder die traditionellen Produkte für sich und interpretieren sie neu. Immer öfter auf sehr hohem Niveau: Wie z.B. die Sterneküche von Micha Ammons Jakob´s oder Lucki Maurer’s STOI. Heimat genießen - während der Genusswochen rund um Erntedank vom 23.9. bis 16.10. wird eine Fülle von frischen, kreativen heimischen Köstlichkeiten in den Gastronomiebetrieben geboten. Artgerechte Tierhaltung, standortgerechter Anbau, absolute Frische und kurze Transportwege sind die Prämissen der Anbieter. Dazu eine Reihe interessanter Veranstaltungen: z.B. Englmarer Kirta & Almkirta 24./25.9., Herbsttanz am 1.10, am 14.10. „Ge(h)nusswanderungen rund um den Pröller, Führung durch die Woidrausch Destillerie Greindl oder Biertasting mit Bayerischen Tapas im Gasthof Bayerwald…u.v.m. www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

Wanderungen oder Radtouren. Auch 10 Gastwirte rund um den See greifen das Angebot an Produkten auf und kreieren daraus eine kulinarische Vielfalt mit laufend wechselnden Gerichten. Eine umfassende und übersichtliche Sonderbroschüre informiert detailliert zu allen Angeboten. Als ePaper oder in Papierform. Genuss-OasenNatur-www.waginger-see.deund Spirit & Spa Hotel Birkenhof: Rund 15 Kilometer westlich von Lam im oberen Bayerischen Wald. Bereits das chinesisch anmutende Pagodendach lässt die Philosophie dieser Ruheinsel inmitten des Waldmeeres erahnen. Das gesamte Ambiente und auch die Angebote dieses außergewöhnlichen Viersterne-Hauses in Grafenwiesen sind unverkennbar geprägt von asiatischen Gesundheits- und Entspannungslehren. Das Hauptaugenmerk richtet man hier auf die „Me-Time", die Auszeit für das Ich und Abstand von der Hektik des Alltags. Entsprechend gestalten sich die Möglichkeiten. Meditation am Chakra-Weg im GartenReich mit Wasserfall, ein großzügiger Dachpool mit neuem Skyloft – einer rundum verglasten 45 Grad warmen Entspannungskabine mit Panoramablick. Insgesamt viel Wohltuendes findet sich in der Wellnesspagode mit klassischen, ayurvedischen oder Hamamanwendungen. Natürlich zählt auch hier Yoga zu den favorisierten Entspannungstechniken. Das gesamte Body- und Mindprogramm ergänzen verschiedene Meditationsvarianten, Hui Chung Gong, Pranayama, Yin Yoga und Kundalini-Meditation. Zudem werden auch Gesundheits- und Regenerationsprogramme wie Fastenwochen und Wirbelsäulentage angeboten. Die Küche offeriert auch vegane und vegetarische Gerichte, viel Regionales und immer frische Kräuter aus eigenem Anbau. Das Hotel Birkenhof ist biozertifiziert und darf das Gütesiegel für ausgewählte Speisen nutzen. Die Übernachtung im DZ gibt es ab 126 Euro, aktuell noch bis 11.9. kann ¾nessgutschein504mentVier-Tage-Sommerarrange-dasgebuchtwerdenfürabEuroplus25-EuroWell-–jeweilsinkl.Pension. www.hotel-birkenhof.de Naturhotel Lärchenhof Kleinwalsertal: Auch so eine der Ecken, von der kaum jemand ganz genau weiß, wie verlaufen die Grenzverläufe? Fakt ist, das Kleinwalsertal gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg, ist aber aufgrund seiner Lage ausschließlich via Oberstdorf im Allgäu zu erreichen. Nur rund 180 Kilometer von München entfernt, eröffnet die kleine Enklave Einblicke in eine uralte Alpenkultur.

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as Kitsch can, authentische Tradition, verlogene Schönmalerei aus Vermarktungsgründen - oder gar böser NaziHintergrund? In Miesbach wird jetzt Stellung bezogen, diskutiert, zugehört und auch künstlerisch demonstriert, dokumentiert, aufgearbeitet und nicht zuletzt versucht, zu objektivieren: Was bedeutet Heimat? Wenn es um Heimat geht, ist jeder mehr oder weniger Experte. Um dem Begriff und dem mannigfaltigen Phänomen genauer auf den Grund zu gehen, findet am 24.9. im „Waitzinger Keller“ eine hochkarätig besetzte wissenschaftliche Tagung mit künstlerischer Betern, Wandern und auch viele andere trendigen Sportarten und kulturelle Attraktivitäten: z. B. Alpabtriebe, Musikkonzerte und Heimatabende. Highlights sind die Alphorntage vom 7.bis 11.9. Auf 1.250 Meter Höhe, liegt das Naturhotel Lärchenhof in Mittelberg mit Blick auf die imposanten Gipfel vom Großen Widderstein (2.533 m), Elferkopf (2.387 m) und vom Hohen Ifen (2.230 m). Direkt über dem Hotel beginnt der Haspelwald, einer der letzten Berg-Urwälder der Region. Der Lärchenhof ist ein Urlaubsdomizil zum Wohlfühlen mit direktem Zugang zu den Wanderwegen vor der Haustür. Das Konzept Naturhotel wird hier nicht als Verzicht verstanden, sondern als ein Wohlfühl-Gesamtkonstrukt aus frischer Vitalküche und gesundem Wohnen in intakter Natur. Die Bergbahnen sind im Sommer inkl., Anfahrt auch günstig und umweltfreundlich mit der Bahn, im Tal befördert kostenlos der Walserbus. www.naturhotel-laerchenhof.atHeimat&Tradition

gleitung statt. Den Auftakt dazu bildet ein Kulturabend am 23.9., im Miesbacher Kulturzentrum. Über Facetten des Heimatbegriffs wird z.B. der oberbayerische Bezirksheimatpfleger Dr. Norbert Göttler sprechen. Außerdem: „Das Heimatbuch – Selbstvergewisserung oder Autosuggestion?“ und auch ein Vortrag des Journalisten Franz-Josef Rigo, der sich dem heiklen, häufig tabuisierten Thema „Heimatbücher und NS-Zeit“ widmen wird. Vielschichtig, divers, kontrovers und emotional. www.waitzinger-keller.de laura amadi

Hotel Birkenhof – Wellnessoase im Waldmeer des Oberen Bayerischen Waldes

• Inmitten der herrlichen Bergwelt des Kleinwalsertales auf 1.250 m, Bergbahnen zu Fuß erreichbar • Moderne trifft Tradition –familiäre gemütlicherAtmosphäre,Komfort • Großzügige baubiologisch gestaltete Zimmer und Suiten • Hochwertige, frische & regionale Genussküche Naturhotel Lärchenhof · Mittelberg/Kleinwalsertal · www.naturhotel-laerchenhof.at · info@naturhotel-laerchenhof.at · Tel. +43 5517 - 6556

„RettePMuseumAusstellungVERLOSUNG:enzbergmich!“

Alpenwelt Karwendel – Bauernwochen: Stimmungsvoller kann der bayerische Herbst nicht beginnen. Die Bauernwochen in der Alpenwelt Karwendel rund um Mittenwald sind inzwischen weit über die Region hinaus ein fester Begriff für noch weitgehend authentisches Brauchtum. Von festlichen Erntedank-Prozessionen und den beliebten Bauernmärkten bis hin zu den traditionellen Almabtrieben. „Da Oimsumma is umma“ - Hunderte Ziegen, Schafe und Kühe kehren zu Herbstbeginn von den Sommerweiden heim ins Tal. Ganz so wie vor hunderten von Jahren auch schon, führen die Hirten in Krün, Wallgau und Mittenwald das geschmückte – „aufkranzte“ - Vieh durch den Ort. Danach wird gefeiert – mit bayerischen Schmankerln, Alphornbläsern, Goaslschnalzern und Schuhplattlern. Auf den Bauernmärkten in Krün (17.9.), Mittenwald (11.9.) und Wallgau (4.9.) findet man neben regionalen landwirtschaftlichen Produkten auch heimisches Handwerk. Geboten werden auch hier handfeste Brotzeit und frisch gezapfte Mittenwalder Biere. Die Bauernwochen starten am 3.9. in Mittenwald mit dem Goasabtrieb und enden auch in Mittenwald mit der 60. Gamsbart-Olympiade vom 7. bis 9.10. www.alpenwelt-karwendel.de Miesbach: „Heimat – ein vielschichtiger Begriff“. Grade hier in der Keimzelle der bayerischen Trachtenseligkeit vor der innigbayerischen Klischee- Kulisse des Oberlandes: Kitsch

„Rette mich! Menschlichkeit als Motor – Vom Roten Kreuz bis zur Kunst“. Mit der Ausstellung vom 16.7. bis zum 31.10. stellt das Museum Penzberg heuer den Sommer ganz unter das Zeichen des Roten Kreuzes, unter das Thema „Helfen“ im erweiterten Sinn. Und trifft damit zufällig auf eine traurige aktuelle Realität. Anlass:

Das hundertjährige Jubiläum des Deutschen Roten Kreuzes und des BRK Penzberg. Ausgehend vom Sanitätswesen widmet sich das Rote Kreuz seit seiner Gründung den Menschen in Not, der humanitäre Gedanke prägt das Hilfssystem weltweit bis heute. Historischer Rückblick u. aktueller Einblick ergänzt durch Ausblicke auf Wissenschaft, Medizin, Anatomie und Ästhetik. Die bis So 10 bis 17.00, öffentliche Führung Sonntag 11.00. www.museum-penzberg.de Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten Rufen Sie bis Montag, 12.9., unter der Tel.-Nr.: 0 13 78 - 80 14 07* an und nennen Sie das Stichwort penzberg plus Ihren Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse und Tel.-Nummer. Sie können auch eine SMS schicken mit dem Text IM WIN penzberg **, Ihrem Namen, E-Mail-Adresse und Ihrer Anschrift an die Nummer 32223*** 0,50 € pro Anruf aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz Bitte Groß- und Kleinschreibung beachten! 0,49 €/SMS; T-Mobile inkl. 0,12 € Transportkosten pro SMS

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