Offenbach%20deutsches%20ledermuseum%2007 09%202014

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Begleeitprogramm m zu Rogerr Vivier: Sch huhWERKE

Prog gramm m Juli - Septtemberr 4 2014

Abendschuh für Prinnzessin Soraya. Christian Dior créés par Roger Vivier Paris. S Sur mesure. Absatz: « Pied de chevres » Tüll, Silberfaden, Toopaz. 1962. Collectio on Roger Vivier, Paris s

AUSSTELL LUNG Roger Vivier: S SchuhWERKE bis 2. Novemberr 2014 Kick nach vorne - Kick nach hinten n Roger Vivier und die Absätze seine er Schuhe Er ist der Erfindeer des Stöckel-Ab bsatzes oder, wie e er ihn nannte, des „talon aiguille“, des Nadelabsatz zes. Das war 1954,, und die Schuhe waren sign niert „Christian Dior ssouliers créés par Roger Vivier“, aus edler Seide undd mit Strass und d Pailletten bestiickt. Danach erfand eer den „Choc-Abs satz“, der dynamisch der Ferse schon ein Stück voraus seilte, ließ für Rodier flache Pumps mit Hahnentritttmuster auf einer n („Tibet-Absatz“). Er umgekehrten Pyyramide aufsetzen deklinierte das Komma in allen Höheen mit seinem „talon virgule“ und ließ den „ppied de chèvres“ keck nach hinten ausschlaggen wie ein Zicklein - an den Füßen von Prrinzessin pferSoraya. Vivier ließ auch die Whiskyglasstamp he nicht aus -welche Absätze der 19770er Plateauschuh Verirrung-, doch seine Eleganz ze eigte sich vor allem m in der den geschweiften den feinen „Can- Can“-Absätzen od ch in der rückwärtigen oder geradlinigenn Stöckels, die sic Ansicht in ein Nicchts auflösen.

Dior créé pa r Roger Pumps. Christian D Vivier Paris. P 1960 S Seidentwill, bedruckt. b Archives Fondation Pierre Bergé é – Yves aurent Saint La

s: Ein Hauch von Nichts eister der Ab bsatz-Minimallisierung Der Me schafft es seine Stöckels au uf einen er Rückenans sicht zu dünnen Grat in de reduzierren.

Freitag 225. Juli 2014, 17.3 30 Uhr GEHEN -- stapfen stöckeln stelzen und marschieeren. Texte fürr Fußgänger und d Fetischisten. Im Wecchsel lesen Be ernd Aretz und d Theresa Buschmaann Texte zu allen errdenklichen Fortbeweegungsmethoden,, ob barfuß oder gut beschuhtt. Über die Liebe zu Schuhen und zu z Stiefeln, zu bessonderen Anläss sen und für besondere Vorliebenn. Ernst, satirisch, schlüpfrig. Für jeden Geschmaack ist etwas dabe ei. Am letztten Freitag im Monat, M um 17.30 0 Uhr, ein gemütlichhes Stündchen be ei einem Glas Weiin... Ticket innkl. Besuch de er Ausstellung und u einem Getränk 12 €, beim Vorzeiigen eines Eintrittsstickets 4 € Weitere T Termine: 29.8., 31 1.10.2014 Einlass aab 17.15 Uhr

SOND DERAUSSTE ELLUNG

gns seit den 195 50er Was der Meisterr des Schuhdesig Jahren praktizierrte, hatte er in all a den wunderba aren Modellschuhen füür die Heyl’schen Lederwerke WormsLiebenau und deeren Pariser Studio o „Laboremus“ schon a er mit seinen fast in den 1930er Jaahren angelegt, als architektural anm mutenden Entwü ürfen den amerrikanischen Schuhmaarkt eroberte, von n I. Miller bis Delm man. Das DLM zeigt erstmals seine 45 Prototypen aus dieser Zeit: Ein S Schatz, einmalig, der d bislang unerka annt in seinen Depots geschlummert ha atte. aßschuhe der Ha aute Ergänzt wird diee Schau durch Ma m Hause Dior und d Modelle, die Ro oger Couture aus dem Vivier für die scchönsten Frauen seiner Zeit fertigte: Neben den Abenndschuhen für Prrinzessin Soraya, die Krönungsschuhee der Queen, Bühnenschuhe für ylor, Marlene Dietrich,, Jeanne Moreau und Elizabeth Tay sowie flache Slinggpumps in rotem Vichykaro, mit denen Brigitte Bardot ddie Strandpromen nade in Saint-Tropez erobert haben düürfte.

Roger Vivier für Christian Dior. Frühjahr/Sommer F 1963. Seidentwill bedruckkt. Strassbesatz. Fo ondation Pierre Berg gé – Yves Saint Laurent, Paris.

S von Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft after S.Exz.Herrn Mauurice Gourdault-Montagne, Botscha der Französischeen Republik in Deu utschland. er Str. 86 Frankfurte 63067 Offenbach 8297980 Tel.: 069-8 Mail: info@ @ledermuseum.de e www.lederrmuseum.de Geöffnet: Dienstag bis Sonn ntag 10 bis 17 Uh hr S-Bahn S1 1, S2, S8, S9 Stattion Ledermuseum m Ausgang Ludwigstraße L Parkmöglichkeiten im City-C Center Parkhaus maxx, Berliner Str. 206 - 216 am Cinem

„Leserreihe“

Gefördert wird daas Projekt durch: DEICHMANN; H Hessische Kulturrstiftung; Förderkreis des Deutschen LLedermuseums; PICARD Lederware en Weitere Unterstü tzung durch: Sparkassen-Kultuurstiftung Hessen-Thüringen; Kulturstiftung der Städdtischen Sparkass se Offenbach; HD DSL; Kennel + Schmennger; Stadt Offenb bach - Amt für Kulturmanagement-Kullturforum.

Den Scchuh ins rechte e Licht setzen 25. Juli b bis 31. August 20 014 Schuhe aus dem Au utomaten? Ausstellung in Verkaufssregalen, oder je edes einzelne Exxponat als Kunstwerrk auf eigenem So ockel? Wie siehht die ideale Präs sentation von Scchuhen aus 4.000 Jaahren und von fünf Kontinenten aus? Ist die Trennungg in kulturelle, voneinander abgegrenzte Bereichee noch zeitgemäß? Oder vergleiche en wir nicht lieber K Kinderschuhe, Hochzeitsschuhe,, Arbeitsschuhe aaus Japan, Pers sien, Südamerika a und Tirol miteinandder? Und was ma acht die Kadaitja-S Schuhe aus dem Haaarfilz eines aus stralischen Beute eltieres so besonderrs, dass sie bei einem Zauberritu us nur von Männernn getragen wurde en? Das Schuhm museum im M stellt etwa 500 Exemplare 1. Oberggeschoss des DLM mfassenden Sam mmlung des der ca. 220.000 Stücke um Deutscheen Schuhmuseum ms aus. Das Au usstellungskonzept iin fest eingebaute en Vitrinen stamm mt noch aus dem Jahhr 1980 und ist nicht mehr zeitgemäß. Die Aufgabennstellung an die e Studierenden im Masterstudiengaang Innenarchitektur unter der Leitung von Prof. Fraank F. Drewes an n der Hochschule Darmstadt lautet: „E Entwerfen Sie ein ne Ausstellungsprräsentation, die sowoohl den bis zu 4..000 Jahre alten Exponaten der Sam mmlung als au uch den zeitgenössischen Stücken gerecht wird. Wichtiger Besta andteil der chtungskonzept, denn d Leder Planungeen ist das Beleuc ist äußeerst lichtempfindlic ch, und die werttvollen und ürfen nicht dem Tageslicht historischhen Exponate dü ausgesettzt werden.“ Die Ergeebnisse werden ab dem 25. Juli im DLM präsentieert und könnten n als Anregung g für die Umgestaaltung des Deutschen Schuhmuseums dienen, die sich die Kuratorin zum 100. Gebu urtstag des s 2017 wünscht. Deutscheen Ledermuseums


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