SCHAUSPIEL In der Sparte „Schauspiel“ darf sich das Dreieicher Publikum auf vier Inszenierungen freuen. Ensembles aus den deutschen Metropolen Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt haben sich angesagt. Zum Spielplan gehört erneut „DON JUAN“, Molières berühmte Geschichte des gleichnamigen Charmeurs, Liebhabers, Eroberers. Nach den erfolgreichen Gastspielen 2012 steht der Schwerenöter auch 2014 an zwei Abenden auf der Freilichtbühne im Hayner Burggarten. Diesmal allerdings in der ausgesprochen unterhaltsamen hessischen Variante von Rainer Dachselt – mit Michael Quast in der Titelrolle und dem Ensemble „Barock am Main“. Die Hamburger Kammerspiele sind immer wieder gern gesehene Gäste bei den Dreieichenhainer Burgfestspielen. Deshalb ist das Ensemble von der Waterkant auch 2014 am Hengstbach dabei. Im Gepäck haben die Darsteller das Stück „DIE GEISELNAHME“, eine turbulente Komödie über eine misslungene Anlagenberatung, zu Papier gebracht von Hans Scheibner. Regie führt Hanns Christian Müller. Abseits des alljährlichen Burgfestes, das ebenso wie die Festspiele seit vielen Jahren fester Bestandteil des regionalen Kulturgeschehens ist, erwartet die Zuschauer 2014 das frühe Mittelalter. „DIE NIBELUNGEN“ stehen auf dem Spielplan. Die dramatische Saga vom Rhein wird eindrucks- und humorvoll mit den Mitteln des Volkstheaters vom N.N. Theater Neue Volksbühne Köln auf die Bühne gebracht. Es spielen Ute Kossmann, Irene Schwarz, Didi Jünemann, Tom Simon und Ozan Akhan. Für die Regie zeichnet George Isherwood verantwortlich. „WIE ES EUCH GEFÄLLT“, heißt es im Garten der Hayner Burg, wenn abermals ein Klassiker aus der Feder des Briten William Shakespeare zur Aufführung kommt. Mit poetischen Bildern und unterhaltsamen Sprachduellen begleiten die Darsteller von „Shakespeare und Partner“ Liebende, Verstoßene und Verlorene auf der Suche nach sich selbst und dem Anderen.
KONZERTE Mit einer „swingenden Notwendigkeit” werden die Burgfestspiele Dreieichenhain des Jahres 2014 eröffnet. Der Klavierkabarettist BODO WARTKE und das Capital Dance Orchestra präsentieren an zwei Abenden ihr gleichnamiges Programm und garantieren damit einen fulminanten Auftakt im Schatten der alt-ehrwürdigen Hayner Burgruine. Das verspricht ein zündendes musikalisches Feuerwerk. Zusammen mit allen großen Hits wie „Waterloo“, „Money, Money, Money“ und „Thank you for the music“ sorgen Ton und Licht sowie die Choreographie und ein der bunten Welt der 1970er Jahre angepasstes Bühnendesign für die perfekte Illusion der unvergessenen