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GEFÄHRDUNGS beurteilungen Sicherheit beim Experimentieren
Bei der Durchführung von Experimenten im Unterricht stehen das Lernen und Erleben im Mittelpunkt. Dies gelingt, wenn im Vorhinein alle möglichen Gefährdungen bekannt und beurteilt wurden.
Wir unterstützen Sie beim Experimentieren mit Versuchen aus dem Science Lab mit vorbereiteten Gefährdungs- beurteilungen. Diese nennen alle Gefährdungen, die vom Experiment ausgehen können. Sie haben die Möglichkeit, eigene Kommentare bezüglich der Raumsituation und Lerngruppe zu ergänzen. Die Gefährdungsbeurteilungen sind komfortabel jedem Science Lab-Versuch zugeordnet und können abgespeichert oder ausgedruckt werden.
Gefährdungsbeurteilungen für den Experimentalunterricht laufen nach dem STOP-Prinzip ab:
Substitution von Gefahrenquellen
In den Schülerversuchen im Science Lab haben wir die Substitution von Gefahrstoffen schon durchgeführt. Sie müssen sich darum nicht kümmern. Auch die Reduktion von Menge oder Konzentration fällt in diese Kategorie.
Technische Maßnahmen
Wir schlagen Ihnen in der Gefährdungsbeurteilung technische Maßnahmen vor, die Gefährdungen reduzieren.
Organisatorische Maßnahmen
Dieses Feld überlassen wir Ihnen, da nur Sie die Gegebenheiten der Räumlichkeiten und Lerngruppe kennen.
Unsere Hilfestellungen anhand von Beispielen
• Keine Verwendung von Blei oder Nickel in den Elektrochemie-Versuchen, z.B. LC3.1.2.2C „Erstellung einer SpannungsreiheDigital “
• Lüften während des Versuchs LC2.2.3.3 „Katalytisches Cracken “
• Laute Geräte nicht unnötig lange verwenden bei LP2.2.2.1C „Messung der Spannung an einem Windrad “
• Ihre Beispiele
Personenbezogene Maßnahmen
Wir schlagen Ihnen geeignete Sicherheitsmaßnahmen vor, die die Gefährdung Ihrer Schülerinnen und Schüler reduziert.
• Haare zusammenbinden bei Versuchen mit drehenden Maschinen, z.B. LP1.2.7.3
„Frequenzen stehender Seilwellen “
• Tragen einer Schutzbrille bei Chemie-Experimenten
Aus dem Blei-Akku wird im Schülerversuch der Zinkiodid-Akku, um das Blei zu substituieren. Durch die Verwendung kleinster Mengen reduzieren wir im Schülerversuch weiter die Gefährdung.
Um das Gefahrenpotenzial zu reduzieren, verwenden wir in Schülerversuchen zur Radioaktivität ein Freigrenzenpräparat geringer Aktivität.