jump! #5

Page 1

#05_november 10

das kundenmagazin von murexin

geliebter wer im business die 1. rolle spielt, ist allen klar:

kunde

lean management

schlau geht vor schmal

harte arbeit

was bauarbeiter alles leisten

sportland รถsterreich

wir haben einiges zu bieten

skifahren im osten

das geheime paradies

www.murexin.com

01_Cover05_141010.indd 1

11.11.10 12:46


laut!gedacht

die keine-schraube-mehr-locker

super-aktion! freuen sie sich über einen gratis-akkubohrschrauber bei ihrer nächsten bestellung ab eur 1.500,– * ) nur gültig bis 31. 01. 2011

Hämmern, Bohren und Schrauben in einem: Jetzt GRATIS zu Ihrer nächsten Bestellung: BOSCH Uneo Akku-Schraubbohrer Wer jetzt aus dem großen Sortiment von Murexin bestellt, dem winkt ein toller Bonus. Bei einem Warenwert ab EUR 1.500,– erhalten Sie den BOSCH Uneo Akkubohrschrauber im Wert von 159,99 gratis mit dazu! Einfach Ihre persönliche Bestellnummer angeben, und schon gehört der praktische Akkubohrschrauber Ihnen! Beeilen Sie sich: Die Super-Aktion gilt nur für die ersten 100 Bestellungen!

Bestellcode: jump! SUPER-AKTION Der Bosch Uneo Akkubohrschrauber mit 3 Funktionen in einem Gerät: Hämmern, Bohren und Schrauben. • Hämmern in Beton und Mauerwerk, Bohren und Schrauben mit pneumatischem Bosch-Hammerwerk mit 0,9 Joule Schlagstärke • Komfortables Arbeiten durch besonders handliche Größe und ein geringes Arbeitsgewicht von 1,1 kg • Immer einsatzbereit dank 14,4-Li-Ion-Akkutechnologie

bestell-fax: 02622/27 401-198 (Zutreffendes bitte ankreuzen) ❏ Ja, ich bestelle folgende Produkte: _______________________________________

Ich ersuche um Besuch eines Außendienstmitarbeiters. Bitte um telefonische Terminvereinbarung mit: Herrn/Frau:

_______________________________________ _______________________________________

Tel.-Nr.: Firma:

E-Mail: Kundennummer (falls vorhanden):

Adresse:

_______________________________________

PLZ/Ort: Unterschrift:

2 jump! murexin 02_Aktion.indd 2

*) Die „Super-Aktion“ gilt für die ersten 100 Bestellungen und kann nur einmal pro Unternehmen eingelöst werden!

11.11.10 12:29


D

editorial!inhalt

offen!gesprochen kundenloyalität heute 04 Wie Sie den Kunden erfolgreich in den Mittelpunkt stellen elektronische mails Besser organisieren, Zeit sparen 07

liebe leserinnen, liebe leser!

er Kunde spielt in unserer Arbeitswelt tagtäglich die

wichtigste Rolle. Das ist auch gut so. Denn als Unternehmer weiß man Kundenloyalität

lean management mal anders 14 Die positiven Seiten von schmalen Strukturen internet-suchmaschinen Wie es funktioniert, wie nicht rein!gesehen vertical gardens 08 Die Pflanzenwelt erobert die vertikalen Flächen und bringt neue Frische

zu schätzen. Persönliches Engagement und höchste Ansprüche an Service und Qualität sind dabei die alles entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Doch wie auch gute Qualität nicht über Nacht passiert, sind auch langfristige Kundenbeziehungen ein Produkt aus Vertrauen, gebührendem Respekt und dem Talent, immer wieder für positive Überraschungen zu sorgen.

Aber wie macht man nun aus einem frisch gewonnenen einen glücklich-loyalen Kun-

wie wohnt man heutzutage 12 Wie Generationen heute und morgen leben und welche Barrieren sie überwinden müssen an!gesagt

den? Eine spannende Frage, der wir in unserer Coverstory ausführlich auf den Grund

technik im herbst Aktuelle Hightechstars 19

gehen.

Grund genug für einen Bericht gibt uns auch das Thema Lean Management. Das immer wieder kontrovers diskutierte Thema zeigt uns jump! nun aus einem ganz neuen Blickwinkel: Lean Management sollte weniger Besorgnis erregen, vielmehr als Chance ange-

25

skiparadies des ostens 22 Go East heißt es ab sofort für all diejenigen, die gut und günstig Skifahren wollen

sehen werden. Aber lesen Sie selbst ...

laut!gedacht Diese und viele weitere spannende Themen für Ihren persönlichen Vorsprung warten auf Sie! Viel Spaß beim Lesen! Ihr Bernhard Mucherl & Andreas Wolf Vorstand Murexin

harte arbeit, ganze kerle Was Bauarbeiter und Material alles leisten firmenresidenz mit charme Neueste Technik hinter fast historischen Fassaden

10

20

hinein!gehört Impressum Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Murexin AG, Franz von Furtenbach Straße 1, 2700 Wiener Neustadt, Tel. 02622/27 401-0, www.murexin.com. Chefredaktion: Mag.(FH) Christian Führer, c.fuehrer@murexin.com. Verlagsort: Wiener Neustadt. Konzept, Layout und Produktion: WAHrHeiT s/w Werbeagentur GmbH, ing. Sabine Kobald, Herrengasse 14, 1010 Wien. Redaktionelle Mitarbeit: roman Daucher (eurofitnessacademy), Mag. Thorsten Medwedeff, Peter Zirbs, Bettina Tschann. Erscheinungsweise: dreimal jährlich. Nachdruck: nur mit Genehmigung von Murexin. Gemäß §22 Datenschutzgesetz BGBl. Nr. 565/1978 bringt der Herausgeber zur Kenntnis, dass Namen und Adressen zum Versand dieses Magazins automationsunterstützt gespeichert werden können. Offenlegung laut § 25 Mediengesetz: Diese Zeitschrift ist zu 100 Prozent im eigentum der Murexin AG.

sportliches 16 österreich Von Breitensport bis Randsportart, das Angebot ist groß, die Sponsoringbeiträge meist klein daucher bleibt daheim 26 Warum Einfachheit siegt und Sport zuhause mehr Sinn macht

murexin jump! 3 03_editorial_Inhalt.indd 3

11.11.10 12:29


offen!gesprochen

geliebter

kunde die gesch채ftswelt ist ein st채ndiges geben und nehmen, aber der kunde steht immer im mittelpunkt. jump! zeigt auf, um was es beim thema kundenloyalit채t geht.

foto: Wahrheit

von bettina tschann

4 murexin jump! 04-6_GeliebterKunde_281010.indd 4

11.11.10 12:37


E

in loyaler Kunde ist das Begehren eines jeden

schön: Ehrlich währt am längsten. Versuchen Sie von

zu befriedigen oder sogar noch zu übertreffen ist

bedenken, in welchen Fällen eventuell Mehrkosten ent-

Unternehmers. Über viele Jahre seine Wünsche

das große Ziel. Nun hat sich in den letzten Jahrzehnten

auch bei uns der Begriff der Kundenloyalität durchgesetzt. Dabei geht es nicht darum, sich bedingungslos ewige Treue zu schwören, sondern vielmehr, mit viel-

seitigen Maßnahmen eine gute Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen.

Gute Produkte sind zu wenig

Wir schreiben das 21. Jahrhundert und sind als Unter-

nehmer, als Anbieter von Produkten und Dienstleis-

tungen, mit zahlreichen Herausforderungen konfron-

tiert. Wenn in den 1950er Jahren noch vom Wirtschaftswunder gesprochen wurde, die Nachfrage das

stehen könnten. Aber damit ist nicht gemeint, dass jede kleine Nacharbeit sofort in Rechnung gestellt

wird. Wenn Sie das Gefühl haben, dass eine unbesprochene Teil-Leistung doch nötig ist und es den Rahmen nicht sprengt, schenken Sie dem Kunden das ruhig ein-

mal. Sie werden staunen, was das auslöst! Dort sitzen

„Es reicht nicht, wenn unsere Manager großartige Wirtschaftsfachleute oder auch tolle Techniker sind, wenn Sie den Menschen, also ihren Kunden, längst aus dem Auge verloren haben“ Daniel Goeudevert, französischer Literat, Automanager und Unternehmensberater

Angebot noch bei weitem übertroffen hat, sind wir

schließlich Menschen, für die das mehr als nur eine Be-

Verkäufermarkt gehört längst der Vergangenheit an.

weil nicht um jeden Handschlag gefeilscht werden

heute ganz anderen Realitäten gegenübergestellt. Der Ein gutes Produkt, eine gute Idee oder eine gute Dienstleistung reichen für den unternehmerischen Erfolg al-

lein nicht mehr aus, heutzutage punktet man nur noch mit kundenorientierten Lösungen. Die individuellen

„Kunden kaufen weniger Produkte und Dienstleistungen, als vielmehr Problemlösungen.“ Peter Kenzelmann, Autor und Trainer im Bereich Verkaufsförderung und Kundenbindung

deutung hat: Erstens wird die Lage viel entspannter, muss. Außerdem steigt das Vertrauen in Ihre Seriosität. Der Kunde hat das Gefühl, bei Ihnen in guten Händen

zu sein, weil Sie nicht aus jedem Problem einen Vorteil

ziehen. Ein billiger Preis ist ein allgemeiner Vorteil für die Firma, aber ein Entgegenkommen ist ein persönli-

cher Vorteil für Ihren Ansprechpartner, der das sehr zu schätzen weiß! Und genau dieses Entgegenkommen

wird sich der Kunde positiv in Erinnerung behalten, bis das nächste Projekt ansteht.

Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden

Vom Kundenkontakt zur Kundenbeziehung

Denn Produkte und Dienstleistungen werden zuneh-

sich zu binden. Darum sollte man sich schnell klar dar-

zu erkennen und zu bedienen ist wichtiger denn je. mend austauschbarer, die Produktmenge und -vielfalt

wächst in unüberschaubarem Ausmaß. Und da die

Markttransparenz gerade im Internet immer mehr zunimmt, steigt der Einfluss des Kunden enorm.

Ziel ist es, über Kundenorientierung Kundenzufrieden-

heit zu erreichen. Denn nur zufriedene Kunden sind loy-

ale Kunden. Und nur loyale Kunden kommen wieder. Mit einem Kunden eine langfristige Beziehung einzugehen lohnt sich allemal, vor allem, wenn man davon aus-

geht, dass es fünfmal soviel kostet, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu behalten.

Der Mensch hinter dem Kunden

Geschäfte kommen zwischen Menschen zustande, nicht zwischen Unternehmen. Vertrauen spielt in jeder foto: Wahrheit

Anfang an mit offenen Karten zu spielen. Geben Sie zu

Beziehung eine wichtige Rolle, so auch in der Bezie-

hung zwischen Ihnen und Ihrem Kunden. Regel Num-

mer 1: Ihr Kunde darf niemals das Gefühl haben, Sie würden ihn über den Tisch ziehen. Wie sagt man so

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Kunden an über werden, ob man den Kunden allein durch Kostenund Produktführerschaft an sich binden möchte oder eine wahre und langfristige Kundenpartnerschaft mit

ihm eingeht. Eines ist klar: Partnerschaften entstehen aus einer Win-Win-Situation, und das nicht nur in fi-

nanzieller Hinsicht. Bei einem Angebot die kleinere Endsumme gegenüber dem Mitbewerb zu erreichen reicht längst nicht. Bei nächster Gelegenheit werden

Sie unterboten und sind sowieso raus aus dem Ge-

schäft. Wer mehr zu bieten hat als Dumping-Preise, wird schon bald den gewissen Unterschied bemerken.

Für ein gutes Verhältnis ist natürlich gute Arbeit das A

& O. Wer gute Arbeit leistet und sorgsam mit seinen Kunden umgeht, schafft eine gute Basis für eine

»

„Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde.“ Charles Lazarus, Gründer von Toys“R“Us

murexin jump! 5 04-6_GeliebterKunde_281010.indd 5

11.11.10 12:37


offen!gesprochen

langfristige Beziehung. Sie sollten sich immer fragen,

Werkstatt, zu einer Werksbegehung oder zum informa-

auch, Rückfragen und Änderungswünsche angemes-

gehen Ihre Kunden auf Tuchfühlung mit Ihrem Ange-

ob sich der Kunde denn wohl gefühlt hat. Dazu gehört

sen zügig und vor allem freundlich zu bearbeiten. Ma-

chen Sie proaktiv Vorschläge, was man noch anders oder sogar besser machen könnte.

„Jedes Geschäft ist eine Verabredung mit der Zukunft.“ Oliver W. Schwarzmann, Zukunftsforscher, Publizist und Vordenker

tiven Rundgang auf einer aktuellen Baustelle ein. So

bot, die Identifikation steigt, und die Aktionen bleiben positiv im Gedächtnis.

Wann immer Sie dem Kunden ein Geschenk machen, achten Sie darauf, dass es genau auf Ihr Unternehmen ausgelegt ist. Sie sollten auch stets die Möglichkeit

nutzen, Unterlagen individuell zu ergänzen oder zu personalisieren. Ein Buch mit einer Widmung gewinnt

an Wert. Eine Broschüre mit handschriftlichen Zusatz-

auch eine Empfehlung an ein befreundetes Unterneh-

informationen ebenso.

leicht wechselt der direkte Ansprechpartner auch in

Konfliktfreies Forderungsmanagement

sogar in eine andere Firma. Es kommt schon mal vor,

professioneller Kundenloyalität und stellt weit mehr

men, und die Arbeit lohnt sich gleich mehrfach. Vieleine andere Abteilung, auf einen höheren Posten oder dass nach einer längeren Auftragspause die Bitte um ein Angebot plötzlich von ganz woanders kommt.

Forderungsmanagement ist ein wichtiger Bereich von dar als das plumpe Einfordern offener Forderungen. So

man sich gelegentlich einmal meldet. Das kann die

„Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner.“

Sie in der Nähe sind. Das hängt

der Vereinigten Staaten

gen Zusammenarbeit ab. Sie wis-

beginnt gutes Forderungsmanagement schon in der

hat? Sehr gut, schicken Sie ihm

alle Leistungen genau aufgelistet sind, erspart auf bei-

Zu einer guten Beziehung gehört übrigens auch, dass

Benjamin Franklin, einer der Gründerväter

Weihnachtskarte sein oder mal ein Kurzbesuch, wenn stark vom Umfang Ihrer bisherisen, wann Ihr Kunde Geburtstag

doch ein paar Zeilen, oder gratulieren Sie ihm telefonisch. Wenn

es angemessen ist, freut er sich sicherlich auch über eine kleine Aufmerksamkeit.

Auftragsphase. Ein klar formuliertes Angebot, bei dem

den Seiten sehr viel Ärger. Denn das Ziel von professio-

nellem Forderungsmanagement ist es nicht nur, die Außenstandsdauer zu minimieren, sondern auch eine konfliktfreie und unmissverständliche Beziehung zum Kunden aufzubauen.

Schenken, nicht überhäufen

Jede Reklamation ist eine Chance

muss nicht zwangsläufig bedeu-

munikative und eine technische. Wenn ein Kunde an-

Kunden ein Geschenk zu machen ten, prollige Werbe-Kugelschrei-

ber oder protzige Business-Essen-

Einladungen zu verteilen. Es sind

die kleinen Aufmerksamkeiten, die beim Kunden ein gutes Ge-

fühl hinterlassen. Überlegen Sie zum Beispiel, wie Sie Ihre (Stamm)

Kunden überraschen können. Sei es durch ein kleines Präsent zu ei-

Es geht weniger ums Schenken, als vielmehr bleibende nem besonderen Anlass oder durch eine besondere AkErinnerungen zu schaffen.

tion. Wieso? Überraschungen sorgen für Gesprächs-

stoff. Denn es ist ja so: Werden wir überrascht – ob positiv oder negativ –, erzählen wir es weiter. Also überraschen Sie Ihre Kunden positiv – das sorgt für die beste Mundpropaganda.

Einen Blick hinter die Kulissen gewähren und Herstellungsprozesse sichtbar machen, das macht das Produkt für den Kunden noch attraktiver, und nebenbei

kann er sich einige Kniffe vom Fachmann abschauen. Laden Sie deshalb einfach einmal zum Tag der offenen

Reklamationen haben immer zwei Seiten: eine komruft, um sich zu beschweren, will er keine leeren Worthülsen zu Ohren bekommen. Er will einen kompeten-

ten Ansprechpartner, der sich in ihn und sein Problem hineindenken und -fühlen kann. Dabei sollte jede Reklamation individuell behandelt werden. Und ab hier

kommt die technische Seite ins Spiel: Ganz nüchtern betrachtet, ist eine Reklamation eine Qualitätsabweichung, die im Anschluss erfasst, ausgewertet und bear-

beitet werden muss. Immerhin soll man aus Fehlern lernen. Nur so ergibt sich die Chance, seine Produkte kontinuierlich zu verbessern und den Kunden zufrieden zu stellen.

Sie sehen, die Beziehung zum Kunden ist von weit

mehr geprägt als von Geld. Es ist ein vielschichtiges Ge-

flecht von Geben und Nehmen. Und wenn es gut läuft, können alle Seiten dabei gewinnen.

!

„Qualität zeigt sich, wenn der Kunde zurückkommt, nicht das Produkt.“ Unbekannt

foto: Wahrheit

Aus jedem erfolgreichen Projekt ergibt sich vielleicht

6 murexin jump! 04-6_GeliebterKunde_281010.indd 6

11.11.10 12:37


offen!gesprochen

sie haben 1 neues mail bekommen

e-mails sind aus unserer täglichen kommunikation fast nicht mehr wegzudenken – doch auch bei dieser schnellen form des informationsaustausches gelten grundregeln. von peter zirbs

E

in E-Mail ist flott verschickt, und kaum ein

Unternehmen würde heutzutage auf elektroni-

sche Post verzichten wollen. Aus gutem Grunde

natürlich. jump! sagt Ihnen, worauf es bei E-Mails ankommt und wie Sie es sich und dem Empfänger Ihrer Mail so einfach wie möglich machen.

Wer ist das denn, bitte?

Ein ordentlicher Betreff, der den Inhalt in wenigen Worten gut erklärt, muss einfach sein! Das vereinfacht auch deutlich die Suche nach alten Mails.

Einen anderen Ton, bitte!

Klar, E-Mails sind superschnell. Aber muss deswegen auch die Kommunikation im Militärstil geführt wer-

den? Stellen Sie sich jedes Mail als von einem Gegenüber gesprochen vor, und Sie werden bemerken, wie wichtig auch hier der gute Ton ist: Eine freundliche Anrede, ein netter Abschluss – das wirkt sogar bei Auseinandersetzungen Wunder und kann so manchen Streit entschärfen.

Wie bei jeder anderen Post will der Empfänger wissen,

Am besten jetzt sofort!

sein, was bei Mails von öffentlichen Mail-Accounts

tet – oder? Tja, wenn der Empfänger gerade Zeit dafür

wer der Absender ist. Das sollte also klar ersichtlich nicht immer der Fall ist. Also auf keinen Fall geschäftli-

che Mails von Adressen wie gaensebluemchen23@xyz. com verschicken. Ebenso wichtig ist die Signatur für Business-Mails: Es ist frustrierend, wenn nicht auch alternative Möglichkeiten der Kontaktaufnahme wie Telefon und Adresse mitgeschickt werden.

Was geht mich das an?

Gleicher Informationsstand für alle klingt gut – ist aber

oft gar nicht notwendig! Wenn Sie eine Info weiterleiten, überlegen Sie vorher, ob der Empfänger damit tat-

sächlich etwas anfangen kann. Auch Mails, die bereits hunderte weitergeleitete Mails in sich bergen, will kei-

ner haben. Denn ein Mail lesen bedeutet Aufmerksam-

keit zu investieren – Sie kennen das sicher: Das halbe Postfach ist voll mit ungelesenen Nachrichten, und es kostet Zeit und Konzentration, sie zu lesen. Weniger ist daher mehr.

In Kopie oder sogar Blindkopie?

Das Gleiche gilt auch für Mails in Kopie. Wenn Sie zufoto: Wahrheit

Wen oder was betrifft es?

sätzlich Empfänger in Carbon Copy (CC) und Blind Car-

bon Copy (BBC) eintragen, stellen Sie in Frage, wer welche Mail auch wirklich erhalten soll und will. So wirken Sie der Mailflut deutlich entgegen.

Ein Mail ist flott gelesen und ebenso schell beantworhat. Es ist allerdings eine immer rascher um sich grei-

fende Unart, die Antwort auf ein Mail innerhalb von Minuten zu erwarten. Wenn etwas wirklich dringend

ist, dann empfiehlt es sich, doch lieber zum Telefonhörer zu greifen.

Bis hierher und nicht weiter

Wie privat ist denn nun ein E-Mail? Anekdoten über irrtümlich an die falsche Adresse geschickte Privatmeinungen gibt’s zuhauf, und schnell kann’s passieren: „Allen

antworten“ klicken und eigentlich nur einer Person ant-

worten zu wollen ist beispielsweise ein Klassiker. Daher: Dampf ablassen oder vertrauliche Information weiter-

geben sollte man also am besten mündlich – da kann weniger schiefgehen, und Beweise gibt es auch keine.

Se$r Dri§g3nd!!

Es stimmt schon, wir leben in einer hektischen Zeit, und

ebenso hektisch läuft oft der Mailverkehr ab. Aber es

zahlt sich aus, auch das dringendste E-Mail vor dem Abschicken noch einmal durchzulesen: Ein Mail mit

vielen Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehlern wirft kein gutes Licht auf den Absender, wer hingegen Fehler auf ein Minimum reduzieren kann, wirkt auch hier souverän. Also lieber die Extraminute Zeit nehmen!

!

murexin jump! 7 07_EMail_Knigge.indd 7

08.11.10 16:40


rein!gesehen

v e r t i k a l e s grün

das eindimensionale beet gehört der vergangenheit an, denn die grüne pflanzenwelt erobert die vertikalen flächen. vertical gardening nennt sich der neue trend, der mauern und wände durchdacht mit den unterschiedlichsten pflanzen begrünt und zum leben erweckt. von bettina tschann

O

b zwischen hohen Häusern und engen Gassen

der Stadt oder in Geschäfts- und Privaträumen: Vertical Gardening vertreibt draußen mit

frischem Grün das mürbe Alltagsgrau und wirkt drinnen wahre Wunder gegen Büromief und Müdigkeit. So

lassen sich langweilige Hauswände, Bürogebäude, Anzeigenschilder, Säulen, Privathäuser, Wohnungen und Lofts mit Blättern und Blüten verschönern.

Wenn Architektur und Natur zusammenspielen

Virtuose auf seinem Gebiet ist Patrick Blanc. Der fran-

zösische Botaniker verbindet Architektur und Flora zu einem kreativen Zusammenspiel. Auch wenn schon

seit Jahrhunderten Pflanzen an Hauswänden wuchern, ist die vertikale Begrünung nun zur Designsache ge-

8 murexin jump! 08+9_VerticalGardening.indd 5

08.11.10 16:41


werke. Erde wird hierfür nicht benötigt. Wichtig für den Erfolg ist, dass die Pflanzen ins jeweilige Klima passen und dass auf Extralicht nicht vergessen wird! Einmal installiert, machen die vertikalen Gärten nur wenig Arbeit. Bewässerung und Düngung laufen auto-

matisiert. Da das Wasser ständig in Bewegung ist, kann sich jede Pflanze über die Filzschicht soviel Wasser holen, wie sie braucht.

Natürliche Nebeneffekte

Vertical Gardening schafft nicht nur Wohlfühlambiente

in Wohn- und Arbeitsräumen, hinter der natürlichen Fassade verbirgt sich auch sinnvolle Funktion. Die luft-

filternde Wirkung der vertikalen Beete gleicht einer vitalen Isolationsschicht, ein guter Nebeneffekt ist der

Wärme- und Schallschutz. Je mehr Blätter die Wände schmücken, desto besser wird das Raumklima im Gebäude, reinigt und erfrischt merkbar die Luft. Somit

fungieren die vertikalen Beete als eine Art natürliche Klimaanlage: übermäßige Aufhitzung der Räume wird

verhindert, die Wärme wird gespeichert und Wasser gespart. Vertical Gardening ist also nicht nur was fürs

Auge und Gemüt, sondern hilft auch Kosten zu sparen.

Murexin als Basis für Vertical Gardening

Eine intensive Begrünung verlangt einer Wand hinsichtlich Feuchtigkeit, Schmutz und Wärmedämmung einiges ab. Mit folgenden Murexin Produkten gelingt

es auf jeden Fall:

• Epoxy Basisharz EP 70 BM: für eine optimale Grundierung und als Dampfsperre

• Spezialabdichtung X-Bond MS-A99: als flexible Abdichtung und Wurzelschutz

• Spezialklebstoff X-Bond MS-K88 Express: zur sicheren Befestigung und Abdichtung, etwa der Dübel

Für alle, die nun Lust auf mehr Grün haben Die vertikalen Gartenkunstwerke auf den Abbildungen stammen vom schwedischen Landschaftsarchitekten Michael Hellgren. www.verticalgardendesign.com

worden. Hinter Vertical Gardening steckt ein kreatives Begrünungskonzept, das nicht nur verschiedenste

Muster und Formen annehmen, sondern sich auch im unternehmerischen Bereich ins Corporate Design fü-

gen kann. So sind Ökologie und Nachhaltigkeit bei-

fotos: www.verticalgardendesign.com

spielsweise oft Teil der Unternehmensphilosophie. Könnte eine stilvoll begrünte Lobby diese Gedanken bei Besuchern und Mitarbeitern nicht noch verstärken?

Pflanzen mit System

Technisch gesehen ist Vertical Gardening nicht ganz ohne. Verschiedene ausgeklügelte Systeme lassen die grünen Kulturen üppig übereinanderpflanzen. So ver-

wandeln sich Hauswände mit Hilfe von synthetischem Filz, Gittern und Bewässerungsrohren in grüne Kunst-

murexin jump! 9 08+9_VerticalGardening.indd 6

08.11.10 16:41


laut!gedacht

harte arbeit

leicht(er) gemacht!

eine brückensanierung, so wie die der eisenbahnbrücke in wiener neustadt, verlangt mensch, maschine und material einiges ab. oberstes gebot an alle drei: schlapp machen gilt nicht! allerdings: warum sich die arbeit schwerer als nötig machen? von christian führer aus

den

1970ern

stammende

beit geleistet. „Mit nur ca. 2 % Rückprall bei der

so

pol Saniermörtel vergleichbare Produkte aus – das

Eisenbahnbrücke in Wiener Neustadt zeigte nach

40-jährigem

Einsatz

manche

Altersspuren, deshalb war es 2009 höchste Zeit für

eine Generalsanierung. Insgesamt 360 m Brückentragwerk galt es mit einem professionellen System zu renovieren und so auf Vordermann zu bringen.

Zertifiziert und ausgezeichnet

Die für die Betoninstandsetzung nötigen Zulassungen und Zertifizierungen waren für das Repol System

schnell erledigt: Schließlich hat Murexin die Prüfungen nach ÖNORM 1504 schon vor Inkrafttreten 2009 erfolgreich abgeschlossen und war damit Pionier am österreichischen Markt. Zusätzlich müssen Betoninstand-

setzungsprodukte in Österreich die weitaus strengeren Anforderungen der Österreichischen Vereinigung für

Beton- und Bautechnik (ÖVBB Richtlinien) erfüllen. Kein Problem für Murexin Repol.

Doch der härtesten Prüfung unterzieht sich das Mate-

rial beim Verarbeitungspartner selbst, direkt am Bau. Hier zeigt sich schnell, ob das System hält was es verspricht. So hat das in der Betoninstandsetzung erfah-

rene Unternehmen KBB Meissl Oberflächentechnik aus Fischamend über zahlreiche Sommerwochen hinweg Auf Material, Werkzeug und Kollegen muss 100 % Verlass sein.

Murexin auf Herz und Nieren geprüft. Das Fazit war äußerst positiv, das Murexin Repol System hat ganze Ar-

maschinellen Applizierung von 50.000 kg sticht der Respart uns viel Zeit und Geld!“ zeigt sich der Düsenfüh-

rer von der Qualität der Saniermörtel beeindruckt. Dazu kommt, dass die Verarbeitung selbst durch die hervorragende Mischbarkeit und sehr gute Verarbeitungskonsistenz den Verarbeitern die Arbeit wesentlich erleichtert. Auch der Systemaufbau hat den Härte-

test bestanden. „Wir bieten vielfältige Komplettsysteme zur Betoninstandsetzung an, deren Komponenten 100 %ig aufeinander abgestimmt sind. Dazu kommen die Beratung in der Vorprojektphase und die lau-

fende Betreuung der Baustelle. Alles aus einer Hand!“, erläutert Gerhard Michenthaler, Produktmanager Bautechnik bei Murexin, die einwandfreie Umsetzung.

Hart, härter, Bauarbeiter

Wenn wir gerade von „Härte“ sprechen: Wer kümmert

sich eigentlich darum, wie es dem Bauarbeiter geht?

Unter welchen Bedingungen er arbeiten muss, wie beschwerlich seine Arbeit ist, wie es um seine Gesundheit

steht? Tatsache ist, dass die wenigsten Bauarbeiter ihr

Pensionsalter in guter Gesundheit erreichen. Schuld daran sind Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Herz- und Kreislauferkrankungen, Hautschäden, Stress, Lärm und die oft zu schweren Baustoffgewichte. Die höchsten Unfalls- und Krankheitsaus-

foto: KBB MEISSL

D

ie

10 murexin jump! 10+11_Eisenbahnbruecke_NEUER TXT_korr BT.indd 10

11.11.10 13:38


Lärm, Staub und Hitze – Überkopfarbeit unter schwersten Bedingungen.

fälle hat laut AUVA-Statistik die Baubranche zu verzeichnen. Zeitdruck, Witterung, häufiger Wechsel von

Einsatzort und Zusammensetzung der Teams belasten die Arbeiter. Hohe Unfallzahlen, lange Krankenstands-

dauer und frühes Ausscheiden aus dem Arbeitsleben sind die Konsequenzen. Das bedeutet hohe Belastun-

gen für Betriebe in einer krisenanfälligen Branche und

Projektdaten

verringerte Lebensqualität für die Arbeitnehmer.

Mitarbeiter nicht viel anders als bei der alten Eisen-

Fit am Bau

Dienst erweist, will gehegt und gepflegt werden.

Bewehrungsschutz REPOL BS 7

jedoch mit einem interdisziplinären Team ein Pro-

Warum schwer, wenn es auch leicht geht?

Saniermörtel REPOL SM 40

len senken, Bewegungssicherheit und Kooperation ver-

nagement International bei Murexin, bringt es dabei

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat gramm entwickelt, das auf der Baustelle die Unfallzahbessern und die Stressbelastungen sowie Abnutzungserscheinungen reduzieren soll. Arbeitspsychologische

und ergonomische Beratung und Betreuung gehören ebenso dazu wie Belastungsmessungen und Aus-

gleichsübungen. Das so genannte BAUfit Programm der AUVA ist eine von mehreren Initiativen, die in den

letzten Jahren zum Schutz von Arbeitern unter schwe-

ren Bedingungen beitragen soll. In einer erfolgreichen

Unternehmenskultur sollte das Wohl der Arbeiter und Angestellten ohnedies an erster Stelle stehen. Nur so

ist es möglich, nachhaltig gute und effiziente Ergebnisse zu erzielen. So gesehen, ist es bei einem loyalen

bahnbrücke in Wiener Neustadt: Was einen guten

Verarbeitungsdaten

Saniermörtel REPOL SM 20

Das Fazit von Michael Maier, Koordinator Produktmaauf den Punkt: „Die Arbeit auf, an und unter solch einer Betonbrücke ist hart genug, darum macht es sich

Murexin stets zur Aufgabe, es dem Verarbeiter mit ei-

REPOL Verdunstungsschutz CS 1 Betonfarbe REPOL BF 1 Sanierungszeit

Sommer 2009

ner optimalen Produktauswahl und laufender Betreu-

ung so einfach wie möglich zu machen. Bei Produkten zur händischen Verarbeitung setzen wir schon im Entwicklungsprozess auf kleinere Gebinde um so dem Ver-

arbeitungspartner auf der Baustelle das Handling wesentlich zu erleichtern. Einerseits zur Vereinfachung des Arbeitsablaufes, andererseits um auf die Bedürf-

nisse der Arbeiter selbst einzugehen, und so seine Gelenke und sein Rücken zu schonen.“

!

murexin jump! 11 10+11_Eisenbahnbruecke_NEUER TXT_korr BT.indd 11

11.11.10 13:38


rein!gesehen

wohnen ohne altersbeschränkung wie wohnt österreich? oder eine noch bessere frage: wie wird österreich fortan wohnen? denn in zukunft schaut österreich ziemlich alt aus: eine grosse verantwortung für staat und gesellschaft, die auch von bauunternehmern und ver arbeitern neue ideen fordert.

E

von bettina tschann

ine altbekannte Form des Zusammenlebens ist

der klassische Dreigenerationenhaushalt, ver­ mehrt im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

entstanden. Die notwendigen demografischen Vor­

aussetzungen dafür schufen die Industrialisierung und die Agrarrevolution, mit einer relativ hohen Lebens­

erwartung und einem sehr niedrigen Erstheiratsalter. Doch spätestens seit den 1960ern hat sich auch bei den Wohngewohnheiten vieles verändert.

Miteinander und jeder für sich

Denn die neue Form der Großfamilie war fortan die

Hausfamilie. Hier leben zwar mehrere Familien in ei­

nem Haus und gestalten nach Belieben Freizeit und Es­ sen miteinander, aber gewohnt wird in getrennten Ein­ heiten. Zu finden sind Hausfamilien eher in kleinen Ge­

meinden als in Großstädten. Das mag wohl am stärke­ ren Zusammengehörigkeitsgefühl von Verwandten in traditionelleren, eher konservativen Gebieten liegen.

Auch innerhalb einer Familie können besondere Um­

erziehende und eben Patchworkfamilien, bei denen ein

oder auch beide Partner ein oder mehrere Kinder in die neue Beziehung mitbringen. In den letzten Jahrzehn­ ten hat sich die Zahl der Patchworkfamilien stark er­

höht. Man braucht sich nur in seinem unmittelbaren Umfeld umzuschauen und wird feststellen, dass diese Familienform mittlerweile eine gängige ist.

Österreicher werden immer älter

Österreich, die Heimat großer Söhne, ist eines jener Län­ der, in denen die Schere zwischen Jung und Alt immer

weiter auseinanderklafft. Folge dieser Kluft: Immer mehr jüngere Erwerbstätige sollen immer mehr Ältere erhal­

ten. Prognosen haben ergeben, dass 2050 fast ein Drit­ tel über 65 Jahre alt sein wird. Ursache ist nicht etwa ein Rückgang der Sterblichkeit, sondern ein stetiger Rück­ gang der durchschnittlichen Kinderzahl. Daraus ergibt

sich eine große Herausforderung: Nämlich, dass immer

mehr Menschen pflegebedürftig sein werden und sich die Frage stellt, ob und wie die Versorgung der Senioren

durch mobile Hilfsdienste oder aber auch in Pflegehei­

men gewährleistet werden kann. Denn eines ist sicher: in Zukunft wird es immer weniger Kinder und Enkel ge­

ben, die aus beruflichen oder anderen Gründen über­

haupt Pflegeaufgaben übernehmen können. Auch die Tatsache, dass die eigenen Kinder oft nicht im selben

Haus oder Ort leben, erschwert die Selbstverständlich­ keit des „Zur­Verfügung­Stehens“ ungemein.

stände ein besonderes Zusammenleben erfordern. Die

Alternativen schaffen

jede 2. Ehe geschieden wird, gibt es immer mehr Allein­

terer Menschen relativ wenig Aufmerksamkeit ge­

Rede ist von Patchworkfamilien. Da leider mittlerweile

Bis vor knapp 10 Jahren wurde der Wohnversorgung äl­

12 murexin jump! 12+13_WohnenHeute_141010.indd 12

08.11.10 16:45


schenkt, und außer Wohn­ oder Pflegeheimen oder der

sern die optische Erkennbarkeit. Auf gerade Stufen

Seniorengemeinschaften, Seniorenresidenzen oder so

Setzstufen stellen eine Stolpergefahr dar.

jüngerer Vergangenheit sind dank betreutem Wohnen, genannten geförderten Mehrgenerationenhäuser attraktive Wahlmöglichkeiten entstanden.

Zu Hause alt werden

achten – vorspringende Trittstufen oder fehlende • Wenn kein Lift vorgesehen ist (Kabinengröße mind. 110/140 cm), Stiegenaufgänge großzügig planen

(lichte Breite von 120 cm), um Nachrüsten eines Trep­ penlifts zu ermöglichen.

Dennoch wohnen die meisten Pensionisten nach wie

• Auf ausreichende Handläufe nicht vergessen: Mit ei­

70 % aller Pensionistenhaushalte in Wohnungen bzw.

gesetzt sein und mindestens 40 cm über die erste

vor in ihren eigenen vier Wänden. Dazu kommt, dass

Häusern sind, die vor 1970 errichtet wurden. Damals wurden bei Bauvorhaben noch keine Maßnahmen ge­

setzt, die die Benutzung durch Senioren oder Behin­

derte sicherstellen. Beispielsweise haben solche

nem Durchmesser von 3 – 3,5 cm, sollte er farblich ab­ und letzte Stufe hinausführen.

• Bei mehreren Wohnebenen die wichtigsten Bereiche wie Wohnraum, Küche und Sanitärraum auf einer Ebene vorsehen.

Wohnblöcke sehr schmale Gänge, keine behinderten­

• Kleine Stufen oder Stolperschwellen sollten vermie­

für Menschen, die an den Rollstuhl gebunden sind oft

Der Türanschlag einer Balkon­ oder Terrassentür sollte

gerechte WCs, und Schalter­ und Steckerhöhen sind schwer zu erreichen. Wohnungsanbieter, ebenso wie Bauunternehmer und Verarbeiter, sollten bei ihren

künftigen Neubau­ und Sanierungsvorhaben allen Al­ tersgruppen mehr Stellenwert einräumen. Denn nach­

den werden, z.B. beim Wechsel von Bodenbelägen. keinesfalls höher als 3 cm sein.

• Die lichte Breite von Türen soll generell mindestens

80 cm betragen, auf genügend Freiraum vor den Tür­ flügeln ist zu achten.

haltig geplante und gebaute Wohnungen, besonders

• Die Sanitärbereiche großzügig und barrierefrei ge­

zial. So ist bei Bauplanung, Einrichtung und Ausstat­

Rollstuhl oder Helfer ist auf eine Mindestgröße von

für ältere Menschen, haben großes Expansionspoten­ tung darauf zu achten, dass auch im hohen Alter dem

Wunsch nach sicherem, eigenständigem und selbstbe­ stimmten Wohnen entsprochen wird.

Den Alltag erleichtern

Wenn bereits beim Neubau die Voraussetzungen für

altersgerechtes Wohnen eingeplant werden, können kostspielige Umbauten im Nachhinein vermieden wer­

den. All diese und weitere Vorkehrungen ermöglichen alten wie auch gehandikapten Menschen, in ihren ei­ genen vier Wänden hindernisfrei alt zu werden:

• Einen barrierefreien Eingangsbereich schaffen, ohne Stufen und Stolperschwellen. Ansonsten eine Rampe

fotos: Wahrheit

farblich unterschiedliche Tritt­ und Setzstufen verbes­

eigenen Wohnung gab es keine Alternativen. Erst in

mit weniger als 6 % Steigung einplanen, diese nützt

älteren Menschen mit Einkaufstasche, Müttern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrern.

• Stiegen und Stufen mit rutschfestem Belag versehen.

Barrierefreie Zugänge, großzügige Räumlichkeiten, viel Licht und Unterstützendes im ganzen Haus sind im Alter gefragt.

stalten: Für eine mögliche Benutzung mit Gehhilfe, 180/265 cm zu achten, außerdem sollten Bad­ und WC­Türen nach außen zu öffnen sein.

• Auf gute Beleuchtung achten, mehr Lichtstärke bietet

mehr Sicherheit. Bewegungsmelder verhindern un­

nötiges Suchen nach dem Lichtschalter und sparen Energie.

!

Auch Murexin sorgt vielfach für barrierefreies Wohnen Bodengleiches Duschen So ermöglicht beispielsweise der Murexin Duschblock DB 530 ein barrierefreies Duschen. Beim ebenerdigen Komplettsystem mit Ablauf, Unterbau, Abdichtung und vorgegebenen Gefälle fließt das Wasser schnell ab und bietet höchste Rutschsicherheit. Stufenprofil mit PVC-Einlage Das rutschfeste Stufenprofil für den Innen- und Außenbereich bildet optisch schöne Stufenkanten. Dank hoher Rutschsicherheit besonders dort empfohlen, wo Gefahrlosigkeit zählt. Rundkantenabschlussprofile Zum formschönen Abschluss von Fliesenkanten und als sicherer Übergang verschiedener Belagsarten, z.B. von Fliesen zu Teppichboden.

murexin jump! 13 12+13_WohnenHeute_141010.indd 13

08.11.10 16:45


appell an die eigen v haben sie beim begriff „lean management“ auch sofort die assoziation „stellen abbau“? das konzept, das hinter dieser unternehmerischen strategie steckt, steht für viel mehr und ist weitaus positiver besetzt, als sie vielleicht denken ... von mag. thorsten medwedeff

S

eit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts wird Lean Manage­ ment kontrovers diskutiert. Erfun­

den wurde der Begriff beim japanischen

Automobilhersteller Toyota und bezog sich auf Veränderungen, die es diesem ermög­ lichten, durch eine geschickte Umstrukt­

urierung und weniger Aufwand an Ressourcen mehr Leistung zu erzielen.

Lean Management steht also auch und vor allem für Flexibilität und Effizienz: Alle

Teile eines Unternehmens werden so strukturiert, dass mit effizientem Einsatz von Personal, Zeit und Investitionen ein

optimales Ergebnis für den Kunden und folglich auch für die Firma erreicht wird.

14 murexin jump! 14+15-LeanManagement.indd 14

11.11.10 12:22


offen!gesprochen

e n verantwortung Der Faktor Vertrauen

„Lean sein“ als Zukunftschance

nen Stärken, ein ständiger Lernprozess, der die ständige

ment als Grundbaustein ihrer Philosophie annehmen

Lean Management ist eine Ausrichtung auf die eige­ Perfektionierung der Produkte und der Organisation ei­ nes Unternehmens im Blick hat. Das erfordert vor al­ lem eines: Eine höhere Eigenverantwortung jedes ein­

zelnen Mitarbeiters. Das heißt: Je stärker jeder einzelne, desto besser für ihn selbst – und das Unternehmen. Trainings und Schulungen fördern diesen Prozess, der zwar zunächst Kosten aufwirft, aber langfristig zu

mehr Potenzial und Fachwissen führt. Und: zu mehr Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen. Denn wer gut ausgebildet ist, im Unternehmen dadurch

mehr Erfolg hat und sich mit der Firma identifizieren

kann, bindet sich langfristig an den Arbeitgeber. Das al­

les zusammen schafft eine tiefe, gegenseitige Vertrau­ ensbasis. Auch das ist Lean Management.

Schlanke Strukturen

„Lean“, aus dem Englischen übersetzt bedeutet es in diesem Sinne am besten „schlank“, sind in solchen Un­

ternehmen auch die Kommunikationsstrukturen. Sie ermöglichen offene, geradlinige Feedback­ und Infor­

mationsprozesse und setzen konsequent auf die Ori­ entierung am Kunden und am Markt. Das impliziert

für die Mitarbeiter eine schnelle Reaktion auf Verände­

Anders sieht die Sache aus, wenn Firmen Lean Manage­ und umsetzen. Dann ist Lean Management eine Chance. Eine Chance, stets auf Veränderungen vorbereitet zu sein. Eine Chance, das eigene Unternehmen immer wie­ der von außen zu betrachten. Eine Chance, die Firmen­

gefördert werden.“ Bernhard Mucherl Vorstand Murexin

kultur als Gradmesser für die internen Verhältnisse und Mechanismen zu betrachten. Eine Chance, weil man lean ist, weil man lean sein will. Diese Strategie ist nicht

in erster Linie aufs Sparen von Ressourcen ausgerichtet,

sondern hauptsächlich auf Effizienz und Transparenz. Nur das ist im 21. Jahrhundert zukunftstauglich.

!

Lean Thinking Klassische Zielgrößen wie Qualität und Kosten reichen nicht mehr aus, heute zählen Fähigkeiten wie große Lieferflexibilität, hohe Kundenindividualisierung und kurze Innovationszyklen. Der Ansatz des Lean Management geht über einzelne Methoden, Funktionen oder Branchen weit hinaus. Wesentlich ist das Ziel, „ohne Verschwendung Werte zu schaffen“, also mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst großen Kundennutzen zu generieren. Die einzelnen Bereiche des Lean Management teilen sich demnach wie folgt:

rungen, ohne zeitraubenden Umweg über die Pla­

Lean Thinking

Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung (IdH) und

Funktionsübergreifende Umsetzung

nungsinstanzen, wie es Gerhard Wohland, Leiter des

der Betriebswirt und Philosoph Matthias Wiemeyer in

ihrem grandiosen Buch „Denkwerkzeuge der Höchst­

leister“ beschreiben. Ihnen zufolge sind Manager

hauptsächlich Führungs­, Innovations­ und Strategie­

geber. Verantwortungsvoll gehandelt wird woanders: an der Basis.

Kritisch wird das Konzept des Lean Managements,

Lean Production Lean in der Produktion

Lean Innovation Lean in der Entwicklung

Lean Management

wegtäuschen wollen, die sie zu Einsparungen zwingt. Solche Unternehmen verkaufen, wie es die Süddeutsche

Zeitung schrieb, Stellenabbau in der eigenen Firma als „erstrebenswerte Entfettung“. Das heißt: Diese Unter­ nehmen sind „lean“, weil sie „lean“ sein müssen. Lean Management klingt in diesen Fällen noch immer besser

als Einsparung oder Stellenabbau. Doch ist ein solches Unternehmen für die Zukunft gerüstet?

Lean Administration Lean in indirekten Breichen

Schlank, effizient, flexibel Die Philosophie des Lean Managements beruht auf fünf tragenden Säulen.

wenn Firmen damit über die eigene Zwangslage hin­

fotos: Wahrheit

„Gerade in einem immer dynamischeren Marktumfeld sind die flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege bei Murexin wesentliche Erfolgsfaktoren, die täglich gelebt und

Vermeidung von Verschwendung und Blindleistung

Reduktion von Fehlleistungen und Fehlerkosten

Effiziente Nutzung von Ressourcen und Kapital

Vermeidung von Over-Engineering in Produkten

Niedrige HierarchieEbenen und kontinuierliche Verbesserung

Schlank, effizien, flexibel, gesund

murexin jump! 15 14+15-LeanManagement.indd 15

11.11.10 12:22


hinein!gehört

H

ätten Sie’s gewusst? Von 11. bis 18. September 2011 findet die Volleyball-Europameisterschaft

statt, die Österreich gemeinsam mit Tschechien

veranstaltet. Volleyball ist eine Weltsportart. Vielleicht

DIE Weltsportart schlechthin, wie es Österreichs Mr. Volleyball, Peter Kleinmann, unterstreicht. Volleyball

wird in 218 Nationen von rund 35 Millionen SpielerInnen

ausgeübt. Der Weltfußballverband FIFA zählt dagegen nur 208 Verbände. „Wir sind die größte Sportart der

Welt“, sagt Kleinmann, der seit 48 Jahren als Spieler, Trainer und Funktionär am Netz steht und seit 2001

Präsident des österreichischen Volleyball-Verbands ist. Die EM ist sein Baby. Und es soll im September 2011

schnell über sich hinauswachsen. „Der Handballbund und der Fußballbund haben uns die Latte mit den perfekten Veranstaltungen der EM 2010 und der EURO 08

hoch gelegt. Aber wir wollen das Ganze noch toppen.“ Die Akquise für die Veranstaltung unterliegt einem

Top-Profi in Sachen Event-Vermarktung: Hannes Jagerhofer, Chef der Agentur „Acts“ und seit Jahren mit

dem coolsten und heißesten Beachvolleyball-Event der Welt erfolgreich, mit dem Beach Volleyball Grand Slam

am Wörthersee. „Jagerhofer bürgt für Top-Events, er wird das auch bei der Volleyball-EM beweisen“, sagt Kleinmann.

Positive Image-Generierung

Sportsponsoring an sich befindet sich in Österreich auf

einem guten, international respektablen Niveau. Das

ist das Ergebnis eines Symposiums im Rahmen der Wiener Medientage 2009. „Heruntergebrochen auf die

Pro-Kopf-Ausgaben im Sponsoring liegt Österreich im Vergleich zu Deutschland allerdings mit 66 zu 77 Euro

noch deutlich zurück“, resümierte Marcel Cordes, Vorstand von „Sport & Markt“.

Als Hauptmotiv nannte Cordes die Imageverbesserung und Bekanntheitssteigerung. Sportsponsoring erreicht

das Publikum auf eine ganz eigene Art und Weise. Positive Attribute wie Dynamik, Spannung, Erlebnis, Gemeinschaft und Leistungskraft werden größtenteils subliminal auf die Zuseher transferiert. Logos, Botschaften und Bilder werden zumeist nicht bewusst wahr-

»

fotos: gepa pictures

Peter Kleinmann, Präsident des österreichischen VolleyballVerbandes, und EventOrganisator Hannes Jagerhofer

16 murexin jump! 16-18_Breitensport.indd 16

11.11.10 12:23


glückliches sportland österreich von der ruder-wm zur faustball-wm, von der faustball-em zur handball-em – in österreich gibt es zahlreiche tolle internationale wettkämpfe abseits der massen mobilisierenden sportarten fussball oder skifahren. und im september 2011 findet in wien und innsbruck eine europameisterschaft in der vielleicht grössten weltsportart statt. eine chance, nicht nur für den sport an sich, sondern auch für sponsoren. von thorsten medwedeff

murexin jump! 17 16-18_Breitensport.indd 17

11.11.10 12:23


hinein!gehört

oder den Lieblingssportverein des Kindes ankommen. Vielmehr entscheidet, was gut zum Unternehmen

passt. So wird sich beispielsweise ein sehr umweltbe-

wusstes Unternehmen in seiner Kommunikation niemals für den nach Abgasen stinkenden Motorsport

begeistern. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn

die Grundgedanken der Sportart mit denen des Unter-

Die Judo-EM in Wien durfte sich über 10.000 Zuschauer freuen.

nehmens einhergehen.

Entgegen allgemeiner Ansicht ist Sportsponsoring auch messbar. Beispielsweise bieten professionelle

Agenturen an, die Summe aller Sekunden zu zählen, in der das Unternehmens-Logo bzw. -sujet im TV sichtbar

war. Auf den Sekundenpreis hochgerechnet wird er-

Erstmals in Österreich: Die Paragolf-EM 2010 in Zell am See.

sichtlich, wie viel das Sponsoring wert war, bzw. wie viel

man hätte aufbringen müssen, wenn man etwa zur

schalten, weggesehen oder ausgeblendet. Die Begeis-

Murexin mit sportlichem Engagement

das Unternehmen umlegt. Zudem lässt das nicht kom-

des Breitensports nicht zu unterschätzen“, ist Christian

merzielle Umfeld, Akzeptanz und Attraktivität steigen. Das langfristige Ergebnis: Das Unternehmensimage wird gefestigt und der Bekanntheitsgrad wächst. Ein

Führer, Marketingleiter Murexin AG, überzeugt und verweist auf das Engagement des Unternehmens in

diesem Bereich. So fördert Murexin AG neben einer

Vielzahl von regionalen Fußballvereinen unter ande-

gängliche Zielgruppen zu erreichen, und das bei hoher

Neustadt Wombats“ oder Veranstaltungen wie den

Akzeptanz und geringen Streuverlusten.

Auch das Aufbauen und Pflegen von B2B-Kontakten

spielt bei Sportsponsoring eine wesentliche Rolle. Die Plattformen der Gesponserten bei den jeweiligen

Events können dabei sehr dienlich sein. So gehört der Plausch in der VIP-Lounge wohl zu den wichtigsten und

ertragreichsten Möglichkeiten für den direkten Kundenkontakt.

Und wo bleibt die Kreativität?

Für die Umsetzung selbst gibt es schier grenzenlose

Möglichkeiten, sein Unternehmen in Szene zu setzen. Leider verzichten die meisten auf eine ideenreiche und Im September stattgefunden, die Polo-EM 2010 in Ebreichsdorf.

„Aus kommerzieller Sicht ist die finanzielle Förderung

weiterer Vorteil sind die vergleichsweise niedrigen Kosten, die es benötigt, um gesellschaftlich schwierig zu-

www.eurovolley2011.com

schalten hätte.

terung am Spiel konfrontiert die Zielgruppe unbewusst

mit vielen positiven Eindrücken, die sie langfristig auf

Alle Infos zur Volleyball-EM 2011

selben Zeit, in derselben Länge einen Werbespot ge-

inhaltsvolle Kommunikation. Die Logos werden meist

ganz ohne konzeptionelle Überlegungen auf die Bande

rem auch lokale Laufevents, das Rugby Team „Wiener

„Leithaman“. Nicht allein aus Goodwill, sondern vor al-

lem aufgrund der bewussten und gezielten Förderung der Marke Murexin auf lokaler Ebene – „eben dort, wo unsere Kunden und Mitarbeiter zu Hause sind“, so Christian Führer, „und was in Österreich Randsportart

ist, löst in unseren Exportmärkten Masseneuphorien

aus: Basketball beispielsweise ist in Slowenien, Serbien

oder Litauen Kult – ein Engagement in diesem Bereich ist nicht nur medial höchst interessant, sondern wirkt

sich auch positiv auf den Absatz unserer Sportbodensysteme aus.“

Randsportarten im Mittelpunkt

Um bei sportlichen Ereignissen innerhalb des Einzugs-

gebietes in aller Munde zu sein, braucht man demnach

oder das Trikot gepappt. Viel Potenzial wird hier noch

keine Millionen zu investieren – nicht wenn man sich

eher unbekannten Unternehmen auf begleitende

konzentriert. Die Volleyball-EM ist nur eine der größten

nicht ausgeschöpft. Dabei empfiehlt es sich gerade bei

Maßnahmen zurückzugreifen, um mehr Informationen

zu kommunizieren: Die unternehmensgesponserte VIP-Lounge, Plakate, Ticketrückseiten, oder auch im großen Rahmen, mit Werbeinschaltungen bei TV-Übertragungen – Möglichkeiten gibt es viele.

Von Auswahl bis Zielmessung

Bei der Auswahl der gesponserten Sportart sollte es nicht unbedingt nur auf den persönlichen Geschmack

auf die in Österreich so erfolgreichen Randsportarten

Sport-Veranstaltungen, die in Österreich stattfinden. Die Palette von Top-Events in unserem Land ist weitaus

größer und reicht von der Polo-Europameisterschaft,

die im September 2010 stattfand, über die Paragolf-EM, die Bob-EM, die Faustball-WM 2011, die Kegel-WM bis

hin zur Judo-EM 2010 in Wien, zu der selbst Russlands

Premier Wladimir Putin anreiste. Jede Menge Chancen: für den Sport, für Österreich als Gastgeberland, aber auch für mutige Sponsoren!

!

fotos: gepa pictures

genommen. Es wird auch nicht vorsätzlich wegge-

18 murexin jump! 16-18_Breitensport.indd 18

11.11.10 12:23


an!gesagt

spinner 360° kamera

Es geht manchmal auch ohne große Digitaltechnik, dafür aber mit althergebrachter Mechanik: Die neue lomographische Kamera Spinner 360° macht Panoramafotos als Schnappschuss: Gerät halten, am Schnürl ziehen – eine Kameraumdrehung später ist es fertig, das Rundum-Bild. Gesehen um 125,– Euro.

technische highlights auf den messen zeigten die hersteller, woher der technische wind weht – und da sind wieder einige elektronische schmankerln dabei. jump! bringt eine auswahl. von peter zirbs samsung galaxy tab p1000

An die 30 Mitbewerber konkurrieren mit dem iPad – ernst zu nehmen ist das Galaxy Tab von Samsung: Mit 7" Touchdisplay, Android-System, 3G HSUPA, Wi-Fi & Bluetooth 3.0 zum Surfen im Web in PC-Qualität, Video& Sprachtelefonie und tausenden Apps. Empfohlen um 799,– Euro.

fotos: spinner, samsung, acer, apple, panasonic

apple ipod nano

Neben diversen Neuheiten von Apple kann vor allem der iPod Nano begeistern: Er besteht fast ausschließlich aus einem kleinen, aber hochaufgelösten Touchscreen. Das sieht nicht nur gut aus, sondern lässt sich auch noch bestens bedienen. Klein, aber feinstens. Ab ca. 169,– Euro.

ferrari handy

So günstig hat man noch selten einen „echten“ Ferrari bekommen – und preiswerter als ein iPhone ist es auch noch: Das neue Acer Liquid E Ferrari Special Edition ist ein Android-Smartphone mit 3,5" Touchscreen und einer ziemlich leistungsstarken Elektronik. Kostet ca. 499,– Euro.

panasonic 152" 3d full hd plasma

Okay, das ist ein wirklich großer Fernseher: Auf der IFA stellte Panasonic den bislang größten Plasma-Schirm aller Zeiten vor. Überlebensgroß, sozusagen, denn auf dem gigantischen Bildschirm ist es erstmals möglich, Menschen in voller Größe und in 3D abzubilden. Fragen Sie nicht, wozu man das braucht, und auch nicht, wo man das Monster aufstellen soll. Fakt ist: Mit diesem Fernseher erübrigt sich die leidige Frage, wer den größten hat. Plasma-Screen, natürlich. Ach ja: Preis noch offen, erhältlich ab Anfang 2011.

murexin jump! 19 19_Lifestyle.indd 19

11.11.10 12:24


laut!gedacht

neue alte werte

historische fassaden sind wahre identitätsträger. sie geben gebäuden ein gesicht und haben ihren ganz eigenen charme. sie erinnern uns an arbeitsund wohnkulturen längst vergangener zeiten, prägen sich in unser gedächtnis und projizieren oft ganze geschichten in unsere köpfe. von bettina tschann

Jahrhundertwende zurückverfolgen. Schon damals war

legt und trotzdem seine traditionsreiche

Innenstadt beteiligt, die in die Nähe des Jugendstils

Unternehmen seinen Firmenstandort ver-

Erfolgsgeschichte architektonisch kundtun möchte?

Es konzipiert ein Firmengebäude, das Tradition und Moderne

aufeinandertreffen

lässt.

Denn

die

Wiederentdeckung alter Werte und das zunehmende Bedürfnis nach Individualisierung sind es, die

Architekten und Bauherren zu solchen schon fast monumentalen Objekten bewegen.

Wie einzigartig die Firmenresidenz eines Traditionsunternehmens sein kann, beweist Jägerbau in St. Pölten

Unterradlberg mit dem 2009 neu entstandenen Fir-

menanwesen. Die mittlerweile 86-jährige Geschichte des Hoch- und Tiefbau-Unternehmens wird mit einer historisch anmutenden Fassade auffallend zur Schau

gestellt. Seit seiner Gründung 1924 ist das in Niederösterreich ansässige Traditionsunternehmen kontinuier-

lich gewachsen. 250 Mitarbeiter sorgen für eine qualitativ hochwertige Bauausführung im Wohn- und Kommunalbau, im Geschäfts- und Bürohausbau, bei Revitalisierungen und Umbauarbeiten sowie im Tiefbau.

Verschmelzung von Tradition und Moderne

Die prächtigen Säulen, Bossensteine und Profile des neuen Firmengebäudes gleichen denen eines historischen Gebäudes – ganz wie die vielen steinernen Zeugen, die einst von den Urbegründern des Unterneh-

mens geschaffen wurden. Denn die Geschichte des Gründers Rudolf Jäger lässt sich bis kurz nach der

er am Bau von zahlreichen Objekten der St. Pöltener eingereiht werden können.

Außen historisch, innen nachhaltig

Wer aber glaubt, dass sich auch im Inneren mehr Histo-

risches als Modernes befindet, der täuscht sich: Das Firmengebäude von Jägerbau ist ein Nullenergie-Pas-

sivhaus mit Klimatechnologien auf dem neuesten Stand der Technik. Wärmepumpen, Solaranlagen, ge-

steuerte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Vollwärmefassaden machen das Baumeister-Haus zum

ökonomischen Vorzeigeobjekt. Beste Voraussetzungen, die sich in jeder Hinsicht positiv aufs Betriebsklima und auch aufs Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirken.

Die großen hellen Räume haben große Fenster und charaktervolle Fliesen im gesamten Büro- und Besprechungsbereich sowie im Stiegenhaus. Das hochwertige

Feinsteinzeug wurde mit weißem Schnellflex Klebe-

mörtel SFK 81 verlegt, der auch bei hellen Materialien

nicht durchscheint. Auf dem Betriebsgelände mit einer Gesamtfläche von 33.000 m2 wurde nach modernsten Maßstäben zudem eine Lagerhalle mit 1.700 m2 geschaffen, die viel Raum für zukünftige Bauprojekte bietet. Auf der gesamten Fläche sorgen hochwiderstandsfähige Industrieböden für eine langlebige Basis. Die

Murexin Epoxy Beschichtungen, teilweise mit Einstreuchips zur dekorativen Gestaltung, halten auch dem größten Traktor stand.

!

fotos: Jägerbau

W

as aber, wenn ein alteingesessenes

20 murexin jump! 20+21_Jaegerbau.indd 20

08.11.10 16:54


Jägerbau Projektdaten Verarbeitungsdaten Verfliesen Tiefengrund LF1 Sanitär Silikon SIL 60 Fugenmörtel FM 60 Flüssigfolie 1 KS Schnellflex Klebemörtel Weiß SFK 81 Fliesen Feinsteinzeug, Steingutfliesen

Industrieböden Epoxy Versiegelung färbig EP 20 Epoxy Basisharz EP 70 BM Epoxy Beschichtungen EP 3 mit Einstreuchips Epoxy Topcoat EP 100 TC

murexin jump! 21 20+21_Jaegerbau.indd 21

08.11.10 16:54


an!gesagt

skifahren für wenig geld skifahren in österreich, der schweiz, italien oder frankreich? purer luxus! wir verraten, wo auch mit einer weniger prallen geldbörse feinstes skivergnügen garantiert ist: im osten. von thorsten medwedeff

22 murexin jump! 22-24_Skiurlaub.indd 22

11.11.10 12:27


S

chifoan is des Leiwandste. Wos ma si nur vurstön kann“, sang Wolfgang Ambros mit voller Inbrunst

in den siebziger Jahren und verriet zugleich, dass

er jedes Wochenende rauf auf den Berg muss. In den Siebzigern, als Skifahren noch erschwinglich war –

auch für Familien. Alpiner Skilauf und Snowboarden in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts ist dagegen

purer Luxus. Zumindest in Österreich, der Schweiz,

Uriges Skivergnügen in Slowenien

Italien und Frankreich. Dreistellige Euro-Beträge sind in

den Wintersportorten von St. Anton bis Davos, von Cortina d’Ampezzo bis Chamonix hinzublättern. Früher

waren die Beträge auch dreistellig, allerdings in Schilling. Gleiches gilt für die Ausrüstung. CarvingSkier oder Snowboard, Anorak, Helm, die Ski-Industrie liefert Qualitätsware zum Qualitätspreis.

Wohin also mit der Lust auf das Leiwandste auf der

Welt? Gibt es das noch, das pure Skivergnügen zum

Vom Kinder-Skikurs bis zur Kutschenfahrt hat die Slowakei alles zu bieten.

Schnäppchenpreis? Ja, genau das gibt es noch, wenn man den Blick gen Osten richtet. Denn während reiche

Russen, Slowaken und Tschechen in Scharen nach Österreich zum Skifahren kommen, lohnt es sich durch-

Skispringer: Adam Malysz. 100 Kilometer südlich von

zusteigen und seinerseits ostwärts aufzubrechen.

Gondelbahn auf den Kasprowy Wierch (1.987 m) und

aus, in den „internationalen Skifahreraustausch“ einOsteuropa garantiert Skiurlaub zum Spartarif. Und das, obwohl man auf nichts verzichten muss, was Skifahren im Westen zum Erlebnis macht: In unverbrauchten Landschaften und traumhaften Winterparadiese gibt

es vom Abenteuerurlaub in der urigen Hütte bis zum

Komforthotel alles, die Liftkarten sind günstig, die Lifte ausgebaut und sicher, und die Kosten für Essen und Trinken liegen noch unter westlichem Niveau.

Zahlen darüber, wie viele Österreicher sich in den Ski-

gebieten zwischen der Slowakei und Bulgarien tum-

meln, gibt es keine. Die Tourismusbüros der jeweiligen sLoVAKiA trAVeL, sLoVeNiA tourism

Länder gaben aber auf Anfrage der jump!-Redaktion

an, dass sich ihrer Einschätzung nach die Zahlen auf unterstem Niveau bewegen.

Adam Malysz’ Heimat

Polen hat man lange nicht als Wintersportland wahrgenommen. Zwar gab es 1929 in Zakopane bereits FIS-

Skirennen, aber berühmt wurde Polen erst durch einen

Krakau, in der Hohen Tatra, liegt Zakopane. Neben der der Standseilbahn auf den Gulabowska gibt es im Zen-

trum des Skigebietes Hohe Tatra 50 weitere Sessel- und Schlepplifte. Unbekannter als Zakopane ist das schlesi-

sche Riesengebirge mit den Skiorten Szklarska Pore˛ba, Karpacz und Jakuszyce. Letzteres hieß früher Jakobstal und ist ein Skiparadies für Langläufer mit vom polnischen Skiverband betreuten, wunderbar gepflegten

Loipen. Längst hat man auch in Polen in die Infrastruk-

tur wie Schneekanonen, weitere Lifte oder elektroni-

sche Liftkarten investiert und sich dennoch den ländli-

chen Charme bewahrt: Auf der Flaniermeile Zakopanes, der Ulica Krupówki, verkaufen alte Frauen zwischen

Fastfood- und Souvenirläden noch immer ihren hausgemachten Schafkäse.

Nur zwei Autostunden entfernt von der Hohen Tatra

liegt Jasna in der Niederen Tatra. Die Gipfel in der Slo-

wakei sind genauso hoch wie beim polnischen Nachbarn, nur geht es hier noch weniger schrill zu. Dafür ist die Kulisse ebenso beeindruckend: Auf dem Nord-

» murexin jump! 23

22-24_Skiurlaub.indd 23

11.11.10 12:27


an!gesagt

Traumhafte Aussichten werden in Borovets, Bulgarien geboten

hang des 2.000 Meter hohen Chopok gibt es zwölf Pisten mit mehr als 40 Kilometer Länge. Jasna ist per-

fekt für Urlauber, die auf das Aprés Ski gerne verzichten

und gemütliche Abende in urigen Lokalen vorziehen. Zum Schnäppchenpreis, versteht sich: Das 6-TageTicket gibt es schon ab 78,– Euro.

Kranjska Gora: Mehr als nur ein Riesentorlauf

Alljährlich pilgern viele Österreicher Anfang Jänner Grenze: Dann gastieren Benjamin Raich & Co. für einen

Tolle Pisten und Abfahrten gibt’s auch in Tschechien

rund 1.500 Einwohnern. Dann weht ein Geruch von ge-

Zeiten so. Das Riesengebirge ist märchenhaft wie der

hohen Triglav. Wenn der Trubel vorüber ist, ist Kranjska

Sessel- und Schleppliften versorgt, die Wartezeiten sind

Riesentorlauf und Slalom im slowenischen Dorf mit

bratenem Fleisch und Schnaps über den 3.000 Meter Gora ebenfalls eine Reise wert, vor allem für Ski-Einsteiger und Familien. Denn abgesehen von der FIS-Rennstrecke ist der Großteil der Pisten blau markiert – das garantiert den vollen Ski-Spaß.

Im Zeichen des Rübezahl: Spindlermühle

Der uralten Sagengestalt Rübezahl kann man im tsche-

chischen Spindlermühle nicht entrinnen, er ist überall – ob „persönlich“ oder in den Souvenirläden. Viele Deut-

sche kommen hierher, das war vor allem schon zu DDRSkiurlaub in Osteuropa Alle Informationen bezüglich Skigebiete, Anreise und Unterkünfte erhalten Sie bei den jeweiligen Tourismusverbänden: • www.slovenia.info • www.czechtourism.com • www.slovakia.travel • www.bulgariatravel.org • www.polen.travel

Rübezahl, die insgesamt fünf Skigebiete werden von

selbst zu Feiertagen kurz. Dank Schneekanonen ist das Gebiet bis in den April hinein befahrbar, für die Snowboarder gibt es eine Halfpipe und einen Fun-Park.

Schnee, Sightseeing und Meer

Auch das gibt es! Im bulgarischen Borovets. Früher

diente Borovets als Jagdresidenz für den Adel, heute hat sich die Stadt zu einem der wichtigsten Winter-

sportdomizile in Bulgarien entwickelt. In der Hauptsai-

son ist auch Nachtskilauf bis 21 Uhr möglich. Borovets

liegt im Rilagebirge 1.350 Meter über dem Meeresspie-

gel. Einerseits vermitteln der Blick auf den Mussala, mit 2.925 Metern der höchste Berg des Rilagebirges, und die klare Luft ein Erlebnis reinster Natur, anderer-

seits ist die Stadt nur 80 Kilometer von Sofia entfernt.

Und wer nach Skifahren und Sightseeing noch Lust

aufs Meer hat, ist hier richtig: In nur wenigen Autostunden kann man einen Spaziergang am Schwarzen Meer machen …

!

fotos: CzeCh tourism

nach Kranjska Gora, nur unweit der österreichischen

24 murexin jump! 22-24_Skiurlaub.indd 24

11.11.10 12:27


offen!gesprochen

wissen, wie man sucht

S

uchmaschinen (engl.

„search engines“) gibt

google hat mit seiner suchmaschine ein vermögen erwirtschaftet – was aber kann so eine suchmaschine nun wirklich? findet man damit tatsächlich, was man sucht?

es seit spätestens 1990: Die

von peter zirbs

erste hieß „Archie“, wurde von einem

Studenten der McGill Universität in Montreal

entwickelt, und wenn es auch noch kaum Websites

verlangt werden. Was aber macht eine Suchmaschine, und wie

Google Ads – kontextbezogene Werbung

Page und Sergej Brin die Vermutung, dass eine Website umso

war: Wenn schon jemand nach

gab, so erfüllte sie schon einige der Zwecke, die auch heute

funktioniert sie? Nun, anfangs hatten die Doktoranden Larry

relevanter ist, je mehr Links auf sie verweisen. Damit lagen sie

vollkommen richtig – doch mittlerweile sind Suchmaschinen sehr komplex und arbeiten nicht nur mit Suchbegriffen, son-

dern auch mit Wortgruppen, Ausschließungen und Häufigkeiten der Anfrage. Falls Sie es noch nie probiert haben: Unter

„erweiterte Suchoptionen“ finden Sie bei allen bekannten Suchmaschinen eine deutlich feinere Abstimmung Ihrer Suche – vom ungefähren Zeitpunkt der Erstellung des gesuchten Dokuments über exakte Wortgruppen bis hin zu Dateiformaten und konkreten Ländern. Interessante Information – wenn auch auf Englisch – bietet die Seite searchhistory.com

Die Suchroboter

Aber das erklärt noch immer nicht, wieso die Suchmaschine eigentlich weiß, wo und wie viele Sites es zum gesuchten Thema

im Netz gibt – dazu müsste sie ja alle vorher gesehen haben! Und genau so ist es auch: Mit sogenannten „Bots“ (das ist die

Abkürzung von „Robot“) wird das Internet mit rasender Geschwindigkeit abgeklappert, und die dabei gefundenen Websites werden indiziert, also mit einem Index versehen. Da der Mensch dafür viel zu lange brauchen würde, wird diese Arbeit

eben von den erwähnten Bots erledigt. Je besser der Indizie-

rungsalgorhythmus (was für ein Wort!) und die damit zusam-

FOTO: WAHRHEIT

menhängenden Suchoptionen sind, desto besser ist die Such-

maschine. Mittlerweile greifen aber auch Yahoo und anderer Firmen Suchmaschinen auf die unglaublich großen Datenbanken von Google zurück. Aber womit hat Google dann seinen finanziellen Erfolg erwirtschaftet?

Die Königsidee von Google

etwas sucht, warum dann nicht

auch gleich dieser Person etwas Dazupassendes

anbieten?

Sucht

man unter „Blumen“, so wird man sofort

auf die Werbung eines Blumenversandes

stoßen – eigentlich ja gar nicht unpraktisch.

Mit dieser Art, direkt auf die Anfragen der

Suchenden eingehen zu können, hat Google

sein mittlerweile beachtliches Imperium aufbauen können.

So kommt Ihre Website nach oben

Um Ihre eigene Website bei Suchmaschinen nach oben zu bringen, gibt es ein paar Möglichkeiten: Einige Firmen bieten diesen Dienst für Geld an. Wenn Sie es aus eigener Kraft

schaffen wollen, beachten Sie Folgendes: Verwenden Sie keine Weiterleitung oder Subdomain (quasi die „Untersite“

einer größeren Website), sondern eine Topleveldomain-Ad-

resse (im „Toplevel“ bedeutet, dass der Website-Name bereits vor der Länderkennung steht; wie beispielsweise www.baumeisterschmidt.at). Sehen Sie zu, dass so viele Links wie mög-

lich auf Ihre Site verweisen, und auch dass Ihre Seite häufig angeklickt wird, wenn sie in Google aufscheint. Die „Keywords“, also Schlüsselwörter, die Sie mit Ihrer Website in Verbindung bringen, sollten auf der Site auch wirklich häufig

vorkommen. Und bedenken Sie, dass es ein paar Wochen dau-

ert, bis Ihre Bemühungen Früchte tragen. Wir wünschen viel Spaß beim Suchen – und natürlich auch beim Finden!

!

murexin jump! 25 25_Suchmaschine.indd 25

08.11.10 16:19


offen!gesprochen

vernünftigen Strategie, wie man den inneren Schweinehund überwindet. Einen Effektivitätsunterschied

zum Training beispielsweise in einem Fitnessstudio

gibt es kaum, außer dass man vielleicht nicht ÜBER seine individuelle Grenze trainiert, was häufig im grup-

pendynamischen Training (zum Beispiel: Spinning im Fitnessstudio oder Laufen in einer Gruppe) passiert!

jump! Warum macht es Sinn, nicht an Geräten aus dem Fitness-Center zu trainieren, sondern sich simpler Hilfsmittel (Flaschen, Handtüchern etc.) und/oder des eigenen Körpergewichts zu bedienen?

Daucher Das Training mit dem eigenen Körper oder nur minimalen Hilfsmitteln hat zwei entscheidende Vor-

teile: zum einen kann es zu keiner muskulären Überfor-

derung (speziell bei Anfängern) kommen. Das Training an Widerstandsgeräten und die Mischung aus einer hohen Gewichts- und niedrigen Wiederholungszahl ergibt

siegt! fit werden ohne high-tech. im interview: roman daucher

Muskelzunahme und resultiert nicht selten in äußerst schweren Muskelfaserverletzungen (Muskelkater).

jump! Was sind die häufigsten Fehler, wenn man allein daheim trainiert?

Daucher Der häufigste Fehler ist, dass man erst gar

nicht zu trainieren beginnt. Thema: Überwindung des inneren Schweinehundes. Hier muss man seine individuelle „Neigung“ beachten. Mein Tipp wäre hier: Folgt

nicht den aktuellen Trends, sondern der individuellen Leistungsfähigkeit. Ein weiterer gravierender Fehler beim Training zu Hause ist, das Training und die Übungen falsch durchzuführen. Das ist nicht nur demoti-

vierend, sondern schadet auch der Gesundheit. Hier helfen oftmals ein oder zwei Einheiten bei einem Profi (Personal Coach).

jump! Es entstehen immer neue Fitnesstrends und

jump! Man liest immer wieder, dass man sein Training

moderner – aber irgendwie auch immer komplizierter.

und Staubsaugen) – macht das aus Ihrer Sicht Sinn?

Trainingsphilosophien – Sport wird somit zwar immer Wir wollen zurückkehren zu einem simplen Training ohne High-Tech. Welche Basisausstattungen sind

WIRKLICH notwendig, um ein gutes Training absolvieren zu können?

Daucher Ein Handtuch, eine dünne Trainingsmatte

auch in den Alltag integrieren kann (sprich: beim Putzen Daucher Vorsicht! Hier darf man nicht Äpfel mit Birnen vermischen. Alltagsbelastungen, wie etwa Gartenarbeit, Bügeln, Putzen oder Staubsaugen, zählen zum „ka-

lorischen Gesamtumsatz“ und sind eher als „körperli-

che Aktivität“ zu sehen und nicht als zielgerichtetes,

und etwas, das wir immer mit uns führen: unseren

sportliches Training. Laut WHO (Weltgesundheitsorga-

ein gezieltes und effektives Training absolvieren zu

tät“, also Alltagsbelastungen, bei der Erhaltung der Ge-

entgeltliche Tools: frische Luft und eine große Portion

dings nur ein (moderates) sportliches Training im Be-

Körper! Das ist die einzig notwendige Ausstattung, um

nisation) hilft uns zwar „moderate körperliche Aktivi-

können. In diesem Zusammenhang wären weitere un-

sundheit, eine lebensverlängernde Wirkung hat aller-

Motivation.

jump! Ist ein effektives Ganzkörpertraining in den eignen vier Wänden möglich?

Daucher Ja, und zwar völlig problemlos! In Wahrheit

bedarf es nur einer einzigen wesentlichen Sache: einer

reich einer Verbrennung von zirka 2000 kcal/Woche

durch Sport. Ergo: Staubsaugen wird zu wenig sein.

Also am besten gleich losstarten. Gerade der Herbst ist

die ideale Zeit, zuhause aktiv zu werden. Ich wünsche

viel Spaß und viel Erfolg beim Heimtrainingsprogramm!

!

foto: Wahrheit

simplicity

oftmals auch eine nicht erwünschte Gewichts- und

26 murexin jump! 26_Daucher.indd 26

08.11.10 16:57


der blick nach oben

an!gesagt

wird’s besser oder wird’s schlechter? ob man nun daran glaubt oder auch nicht: das jump!-horoskop verrät, was die letzen zauberhaften Monate des jahres 2010 bringen mögen – mit einem blick hinauf zu den sternen …

ILLUSTRATIONEN: THOMAS AIGELSREITER

widder

21.3.–20.4.

waage

23.9.–22.10.

Der dynamische Widder erlebt seine kreativste Zeit – daran ist Neptun schuld; ebenso daran, dass Sie vielleicht Ihre tatsächliche Berufung finden werden. Mars hingegen macht Sie angriffslustig: Kein Wunder, Sie sehen sich mit gelegentlichen Anfeindungen konfrontiert.

Sieht nach einem perfekten Jahresende aus: finanziell auf festen Beinen und in der Liebe viel Harmonie. Jupiter will Sie wachsen und gedeihen sehen, daher ist beruflicher Veränderung durchaus zuzuraten – schließlich strotzen Sie vor Schwung und Durchsetzungskraft.

stier

skorpion

21.4.–20.5.

23.10.–22.11.

Sie haben sich in der ersten Jahreshälfte nichts geschenkt – nun ist es an der Zeit, kürzer zu treten und Ihre Wunden zu lecken. Trotzdem hinterlassen Sie einen bleibenden Eindruck – sowohl im Berufsleben als auch privat. Achten Sie gesundheitlich auf Nacken, Rachen und Schultern.

Wie auch für viele andere Sternzeichenkommt das Beste zum Schluss – Träume, die den Job betreffen, könnten nun endlich wahr werden. Besondere Erlebnisse stehen Ihnen ebenfalls bevor, und auch Ihr harter Einsatz dürfte sich nun tatsächlich lohnen.

zwillinge

schütze

21.5.–21.6.

23.11.–21.12.

Für Zwillinge war das Jahr soweit ein Glücksjahr. Und was den Job angeht: Nutzen Sie die letzten Monate des Jahres, um Sicherheit und Stabilität zu festigen, der Zeitpunkt dafür ist perfekt! Dazu gehört auch, Stress zu reduzieren – einige werden auch Verzicht üben müssen.

Sie haben Ihre beruflichen Lektionen aus der ersten Jahreshälfte gut gelernt – jetzt gilt es, die Erkenntnisse zu Ihren Gunsten zu nützen. Achten Sie aber darauf, sich finanziell nicht zu übernehmen, und kontrollieren Sie Ihre Ein- und Ausgänge penibel.

krebs

steinbock

22.6.–22.7.

22.12.–20.1.

Ein durchwachsenes Jahr neigt sich dem Ende zu, endlich finden Sie Ruhe. Veränderungen beruflicher Natur zeichnen sich ab; das wird für Sie kein Nachteil sein. Tipp: Suchen Sie sich ein Ventil; etwas, bei dem Sie Dampf ablassen können. Ihre Gesundheit wird’s Ihnen danken!

Bei aller Harmonie, die heuer auf Sie gewartet hat: Jetzt kommt die Zeit, Chancen zu nutzen. Ihre Ungeduld sollten Sie zügeln, dann klappt’s auch plötzlich mit dem beruflichen Erfolg. Das gilt übrigens auch für Ihre Liebesangelegenheiten: Energisch ja, drängend nein.

löwe

wassermann

23.7.–23.8.

21.1.–19.2.

Wenn Sie berufliche Chancen wittern: Nutzen Sie sie. Es zahlt sich aus! Bis 9. November heißt es aber noch Zähne zusammenbeißen – vor allem, was die Liebe anbelangt. Ein bisschen weniger Besitzdenken würde Ihnen aber nicht nur in partnerschaftlichen Angelegenheiten gut tun.

Jetzt werden Sie Geschäftspartnern gegenüber emotional und leidenschaftlich; achten Sie jedoch darauf, wie weit Sie gehen. Dann werden Sie nämlich mit Sicherheit und Ausgewogenheit beschenkt. Sie könnten jetzt den Grundstein für einen späteren Erfolg legen!

jungfrau

fische

24.8.–22.9.

So beschwerlich das Jahr bislang war – jetzt wird alles gut. Finanziell erwarten Sie positive Überraschungen, und auch im Beruf warten neue Aufgaben, wenn Sie alte Muster über Bord werfen. Aber: Vor lauter Euphorie nicht den Körper vergessen, lieber öfter relaxen.

20.2.–20.3.

Obwohl Sie zu den Glückskindern des Jahres zählen, kann Saturn noch einmal Unerledigtes auf Sie zurückwerfen. Aber: Aus den Steinen, die im Weg liegen, soll man etwas Schönes bauen, und das gilt ganz besonders für Ihr Berufsleben im heurigen Winter. Also, auf geht’s!

murexin jump! 27 27_Horoskop_Daniel.indd 27

11.11.10 12:19


r e p u A s ber Kle au* B n r fu JETZT

*

NEU

ist der neue Spezialklebstoff X-Bond MS-K88 Express! Der neue in der X-Bond-Familie ist ein ultrastarker dauerelastischer Klebstoff, der einfach überall hält. In praktischer Kartuschenform geliefert, überzeugt er durch einfaches und sicheres Handling. Mit einer extrem hohen Anfangsfestigkeit von 25 kg/cm² lassen sich auch verschiedenste schwierige Materialien fix zusammenkleben – sogar bei Kombinationsverklebungen. Der X-Bond MS-K88 Express ist mit einer Einlegezeit von nur 10 Minuten einer der Schnellsten am Bau. X-Bond Produkte: Die Problemlöser für alle Fälle Die Einkomponentenklebstoffe sind feuchtigkeitsaushärtend, dauerelastisch, verwindungsarm und machen dank thermischer Längenausdehnung Brüche oder Abrisse unmöglich. Klebstoffe, die auf fast allen Untergründen wie Stein, Ziegel, Beton, Holz, Parkett, Dämmstoff, Glas, Metall, Kunststoff und vielem mehr haften. Ohne Grundierung ist X-Bond sofort überstreichbar – das spart dem Verarbeiter Zeit und Geld.

U4.indd 1

08.11.10 16:58


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.