Programm Planetarium HH: März – April 2019

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März / April 2019

DAS STERNENTHEATER SPIELPLAN UND MEHR AUS DEM PLANETARIUM HAMBURG

Foto: NSC Creative

Buzz Aldrin, fotografiert von Neil Armstrong mit einer Hasselblad-Kamera während der ersten Mondlandung (Apollo 11)

Making-of: Der Mond-Rover wird als digitales Modell hergestellt

Unser Kosmos

Capcom Go! Mit Apollo zum Mond

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ebannt saßen am 20. Juli 1969 Millionen von Menschen vor Fernsehern und Radios und warteten auf den Start der Saturn-V-Rakete. Die Apollo-11-Mission sollte die ersten Astronauten auf den Mond und wieder zurück zur Erde bringen – und es gelang. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums bringt das

Foto: NASA

Ein kleiner Schritt, ein großer Sprung

Planetarium Hamburg die Show der kreativen Köpfe vom National Space Centre (NSC) in Großbritannien unter die Sternenkuppel. „Capcom Go!“ befasst sich mit den Jahren des Wettlaufs der USA und der ehemaligen Sowjetunion um den Flug zum Mond. Das Planetarium Hamburg zeigt eine erweiterte Fassung mit faszi-

nierenden Bildern der eindrucksvollen Kraterlandschaft des Mondes. In der deutschsprachigen Premiere werden die Zuschauer Zeuge, welch immenser Aufwand betrieben wurde, um die ersten Menschen zum Mond zu bringen. 1961 hatte US-Präsident John F. Kennedy den USA das Ziel gesetzt, „noch vor Ende der Dekade einen

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AUSGABE 13

„Wir wollten nicht nur die bekannte Geschichte von Apollo 11 erzählen, sondern die des gesamten Apollo-Programms mit seinen Höhen und Tiefen. Vor so vielen Jahren arbeiteten 400.000 Leute daran, zwei Menschen auf den Mond zu bringen. Wahrhaft inspirierend! Diese Geschichte soll die nächste Generation begeistern und zum Nachdenken darüber anregen, welch’ gewaltiger Sprung in der Zukunft machbar ist. Wer „groß“ träumt, der kann auch die menschliche Wahrnehmung dessen, was möglich ist, ändern“.

Menschen auf den Mond und sicher wieder zurück auf die Erde zu bringen“. Und tatsächlich – kurz vor Ablauf des Jahrzehnts kam es zum mit Spannung erwarteten Flug zum Mond. Ein wichtiger Faktor für die sichere Reise stellt die Kommunikation zwischen der Bodenstation und den Astronauten dar. In der Mission Control, dem Kontrollzentrum in Houston, ist dafür Capcom zuständig. Noch aus den Zeiten des „Mercury“-Programms der NASA stammt der Begriff „capsule“ für ein Raumschiff. Capcom steht also für die Person des „capsule communicator“. Minuten vor dem Start eines Raumschiffs beginnt die Abfrage sämtlicher Stationen im Kontrollzentrum mit der wichtigsten Frage: Haben wir ein „go“? Nur wenn alle Bereiche ihr „go“ gegeben haben, steht einer Zündung

Paul Mowbray, Executive Producer NSC, UK

der Rakete nichts mehr im Weg. Die letzte Abfrage geht an Capcom: Wenn die Kommunikation steht und bei den Astronauten alles in Ordnung ist, dann steht „Capcom Go!“ für den Beginn einer spannenden Reise. Empfohlen ab 10 Jahren Premiere am 16. April, danach regelmäßig auf dem Spielplan For smartphone users – please find information in English here

Unsere Welt

One Strange Rock Die Neuentdeckung der Erde

Foto: NASA

Blick von der Raumstation auf den blauen Planeten

diesem „merkwürdigen Felsen” One Strange Rock - liefert. Unterstützt wurden sie dabei von den wenigen, die bisher diesen Felsen überhaupt verlassen haben: Astronauten, die ihre persönlichen Eindrücke in dieses Projekt einbrachten. Chris Hadfield, ehemaliger Kommandant der internationalen Raumstation ISS, wünschte sich, dass jeder die Welt auf die gleiche Weise sehen könne wie er. Mit Unterstützung der NASA konnten an Bord der ISS außergewöhnliche Szenen gedreht werden, die so noch nie zu sehen waren. „One Strange Rock“ ist aber nicht nur der Blick auf die Erde vom All aus, sondern auch eine aufregende Reise auf dem Planeten Erde selbst. Es entstand ein Portrait überwältigender Schönheit

Voices In The Dark - New Version Das magische Universum des Mike Batt – Welthits wie „Bright Eyes” in einer neuen Fassung der Show Seite 2

Foto: National Geographic

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it den Apollo-Missionen konnten Menschen zum ersten Mal aus einer nie dagewesenen Perspektive zurück auf die Erde blicken. Im Weltraum und auf sechs Kontinenten wurden die Aufnahmen für diese außergewöhnliche Dokumentation von National Geographic gemacht, die einen speziellen Blick auf die Erde,

unseres Zuhauses. Zeitlupen-Aufnahmen von fallenden Regentropfen wechseln sich mit ZeitrafferSequenzen von wachsendem Grün ab. Auf dem „eigenartigsten, aber auch dem einzigartigen Platz im gesamten Universum“, da sind sich die Macher einig, „nämlich hier auf unserer Erde, ist alles miteinander verbunden“. Nach einer Einführung in die Thematik zeigt das Planetarium Hamburg diese 10-teilige Dokumentation als großformatige Panoramabildprojektion in der

Sternenkuppel, jeweils zwei Folgen pro Abend. Jede gefüllt mit dramatischen Bildern und verständlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wie entsteht Leben auf der Erde? Wie gedeiht und überlebt es? Woher kommt der lebensnotwendige Sauerstoff? Wie sehr greift der Mensch in die Gegebenheiten der Erde ein? Die ersten Termine: Folge I und II: Do., 21. März, 20:00 Uhr Folge III und IV: Do., 18. April, 19:30 Uhr

Voll der Mond Die neue Ausstellung von Fotograf Wolfgang Köhler mit eindrucksvollen Bildern zum Jahresthema im Planetarium Hamburg Seite 11


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