#159 | SEPTEMBER 2018
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«It’s about being a villain, not a victim» Black Honey releasen diesen September ihren heisserwarteten Erstling. Izzy B. Phillips plaudert mit uns im Interview ein wenig über die Band und das neue Album. von Michelle Kuhn
Hi, Izzy, willst du uns rasch den Black Honey-Crashkurs geben? Das war so, wir spielten in diversen verschiedenen Bands, Chris und ich, während dem College. Tommy kam dazu und spielte anfänglich Drums, bis Tom die Drums übernahm und sich Tommy den Bass zu eigen machte. Es hat sich ziemlich schnell zusammengefügt und irgendwann haben wir beschlossen Black Honey zu werden. Denkst du, ihr habt viele Veränderungen durchgemacht, seit ihr eure erste Single herausgebracht habt? Wir haben auf jeden Fall viel Entwicklung durchgemacht. Ich glaube aber, dass die Veränderung hauptsächlich vor dem Release unserer ersten Arbeiten stattgefunden hat. Als wir unsere erste Single veröffentlich haben, hatten wir bereits sehr zu Black Honey gefunden, wie man Black Honey heute kennt. Ihr seid bereits seit 2014/2015 in der Szene vertreten, jetzt endlich veröffentlicht ihr euren ersten Longplayer! Warum gerade jetzt? Warum nicht früher? Ehrlich gesagt, glaube ich, wir hätten bereits drei Alben aufnehmen können, mit all dem Material, das wir zusammen haben. Wir hatten aber nicht wirklich einen Plan und wir waren durchgehend auf Tour. Als wir endlich zurück waren, war es wie: «Fuck jetzt haben wir endlich die Zeit dafür». Wie war es an einem Longplayer, statt nur an Singles und EPs, zu arbeiten? Es fühlte sich ganz anders an. Irgendwie war da viel mehr Druck, aber gleichzeitig fühlt sich die ganze Arbeit komplett an und fasst das Ganze, was ich durchgemacht habe, viel besser zusammen. Ist ein Konzept-Album draus geworden? Das Album verfügt teilweise über ein Konzept. Es geht um Flucht aus der Realität. Unser Erstling ist wie ein Tagebuch. Hinter jedem Song steckt eine wahre Geschichte, die einfach ehrlich ist, auch ehrlich, bei den