Wirtschaft im Allgäu

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Verlags-/Anzeigenbeilage der Allg채uer Zeitung mit den Heimatzeitungen vom 21. Juli 2015 / Nr.: 165

Unternehmen

Gr체nderregion

Energiezukunft

Optimistisch in die Zukunft

Wirtschaft Wirtschaft im Allg채u

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fendt.com

Weil ich meinen Beruf liebe. Ich fahre Fendt.

Wer Fendt fährt, führt. Und wer ihn kennt, will nicht mehr auf ihn verzichten. Schließlich sind Sie Experte auf Ihrem Feld. Wir liefern die Technik dazu. Und die Qualität. Und den Fahrspaß. Eben alles, was einen Traktor zum Fendt macht. Unterm Strich einfach Fendt.

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Wirtschaft im Allgäu

Fendt ist eine weltweite Marke von AGCO.


Inhalt Allgäu GmbH

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Beste Arbeitgeber Allgäu ABT Sportsline

Vom Fordern und Fördern

Optimistisch in die Zukunft

Wirtschaft Auch in diesem Jahr wird die komplette Wirtschaftsbeilage „Wir im Allgäu – Optimistisch in die Zukunft“ im Internet veröffentlicht. Besuchen Sie einfach www.all-in.de/wirtschaft

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Offino Bürolösungen

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3S-Smart Software Solutions

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Allgäuer Zeitungsverlag

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BFH Fenster + Türen

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Autohaus Schöllhorn Allgaier

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Endress+Hauser Wetzer

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Swoboda

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TUI

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Die Allgäuer werden gerne als „Macher und Mächler“ bezeichnet. Sie gelten als ideenreich, mutig, tatkräftig, bodenständig und mit einer gehörigen Portion Durchhaltevermögen ausgestattet. Wer als Unternehmen auf solche Mitarbeiter zurückgreifen kann, kann sich glücklich schätzen, und zwar unabhängig von der Branche. Doch – nicht zuletzt aufgrund des demographischen Wandels – greift auch im Allgäu der Fachkräftemangel um sich. Sei es in der Industrie, im Handwerk, im Handel oder im Tourismus, sei es im kleinen Familienbetrieb oder im weltweit agierenden Konzern – um qualifizierte Mitarbeiter zu finden und auf Dauer an sich zu binden, sind zunehmend Strategien gefragt, die über ein angemessenes Gehalt und ein paar lobende Worte zur Weihnachtsfeier hinausgehen. Viele Unternehmen haben dies längst erkannt und investieren beispielsweise intensiv in Aus- und Weiterbildung, bieten flexible, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, beteiligen am Gewinn, gewähren Personalrabatte oder sorgen mit Präventions- und Sportkursen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Solche Maßnahmen rechnen sich allemal: Wer sich als Mitarbeiter nicht nur gefordert, sondern auch gefördert fühlt, „bedankt“ sich gerne mit Engagement und Einsatz – auch über das Geforderte hinaus. Eine hervorragende Basis für dauerhaften Erfolg! Natürlich tragen viele weitere Faktoren dazu bei, ob und wie sich Unternehmen am Markt behaupten. Zahlreiche derjenigen, die das seit Jahren schaffen, stellen sich in der diesjährigen Wirtschaftsbeilage „Wir im Allgäu – Optimistisch in die Zukunft“ vor. Desweiteren werden in dieser Ausgabe Fragen beantwortet wie: „Welche Fehler sollte ein Unternehmen im Umgang mit Social Media vermeiden?“, „Was bringt ein Sabbatical?“, „Wie behält ein Unternehmen in Krisenzeiten einen kühlen Kopf?“ oder „Was spricht für einen Dienstwagen mit alternativem Antrieb?“.

Prämien für alle!?

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Forum Allgäu

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Marketing-Club Allgäu

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GPS Reisacher

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MULTIVAC

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DAS NEUE RSA RADIO

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DWA - Direktwerbung Allgäu

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TQ-Systems Durach

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rta.design

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AZ Druck und Datentechnik

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Töpfer

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Gropper Hallen

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Präg

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ept

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Autohaus Sirch

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Naturbau Gschwend

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Mayr

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Zum Energieaudit verpflichtet

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eza! energie- und umweltzentrum allgäu

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sons.

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Schleifring und Apparatebau

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Unimet

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MAHA AIP

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Allgäu-TV

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allgäu mail

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Gärtnerei Wendt

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Coaching und Beratung

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Max Wild

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Hotel Post Nesselwang

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Drei Buchstaben für die Karriere

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Viel Spaß beim Durchblättern und Lesen, Ihre Redaktion „Wirtschaft im Allgäu“

AOK – Die Gesundheitskasse

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Seminare und Tagungen im Allgäu

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Ihre Wirtschafts-Ansprechpartner von A bis Z

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Bindeglied und Impulsgeber: Die Qualitätsmarke Allgäu Das Allgäu gleicht für viele einer Art Bilderbuch. Wunderschön anzusehen, einmalig zu erleben und noch viel schöner zu bewohnen. Doch auch was sich hinter den Kulissen bewegt, ist beeindruckend. Projekte, Kampagnen, Initiativen und Bestrebungen, alle mit dem gleichen Ziel: Dass das Allgäu wächst und sich entwickelt, im nationalen und globalen Wettbewerb seine Region steht – und dabei eben doch bleibt, wie es ist. Charmant, traditionell und bodenständig. Dabei geht es auch um die Menschen, die hier leben und arbeiten, und um die Unternehmer und Firmen, die hier angesiedelt sind und sich ansiedeln wollen. Es geht um das Allgäu als Standort, Lebensraum und Urlaubsparadies – eingerahmt von dieser einmaligen Landschaft, die das Allgäu weit über die (deutschen) Grenzen hinaus berühmt macht. Die vielfältigen und ganz unterschiedlichen Ansprüche von Bewohnern und Touristen, Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu bündeln, ist Aufgabe der Allgäu GmbH. Neben der touristischen Vermarktung geht es dabei auch um die Etablierung des Allgäus als attraktiven Wirtschaftsraum. Dazu gehören beispielsweise Themen wie Fachkräftesicherung, Konversion, Bildung, Verkehr und Gründerregion.

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Immer unter dem Dach der Marke Allgäu.

Die Marke Allgäu Durch konsequente Arbeit hat sich die Marke Allgäu vom starren Logo zur lebendigen Marke entwickelt. Im Tourismus wie auch in der Wirtschaft. Für Dienstleistungen und Produkte. Die Marke Allgäu ist Bindeglied, Impulsgeber und Aushängeschild für die ganze Region: Sie steht zwischendrin, obendrüber und drumherum. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Unternehmen im Allgäu mit dieser authentischen und aussagekräftigen Marke „schmücken“ wollen. Doch ist die Marke Allgäu weit mehr als ein Beleg der Herkunft. Es geht vielmehr darum, die Werte, die hinter der Marke stehen, tagtäglich mit Leben zu füllen. Unternehmen, Kommunen, Hotels und Dienstleister müssen also mehr können, als „Allgäuer sein“. Im Zentrum der Qualitätsmarke stehen Regionalität, Nachhaltigkeit, Ökologie und Soziales. „Das macht die Marke Allgäu zu einem echten Mehrwert, den Unternehmer, Dienstleister, Handwerker und Hotels für Produktion, Marketing und Stellenanzeigen nutzen können“, so Christian Gabler, Leiter Marke Allgäu.


Allgäu GmbH Gesellschaft für Standort und Tourismus Allgäuer Straße 1 87435 Kempten Telefon 08 31 – 5 75 37 30 Telefax 08 31 – 5 75 37 33 info@allgaeu.de www.standort.allgaeu.de Aufgabenbereiche: Tourismus – Marke – Standort Allgäuweite Geschäftsfelder / Projekte: Tourismus: • Winter • Wandern: Wandertrilogie Allgäu • Rad: Radrunde Allgäu • Gesundheit: Alpenwellness Allgäu • Städte / Kultur Standort & Regionalentwicklung: • Standortmanagement & -marketing • Fachkräftesicherung & -marketing • Gründerregion Allgäu • Bildungsportal & -messe Allgäu • Konversionsmanagement

Mit derzeit rund 300 Partnern ist die Marke Allgäu breit aufgestellt und somit Spiegelbild des regionalen Leistungsspektrums. Und das lebendige Netzwerk wächst ständig. Von Brauereien bis Skischulen ziehen die Allgäuer Unternehmen an einem gemeinsamen Strang und nutzen ihre Kompetenzen auf verschiede-

© Jonathan Besler

Mehr Freiraum. Zum Verlieben schön. Wer das Allgäu einmal besucht hat, kommt gerne wieder. Oder möchte am liebsten gleich bleiben. Natur, Luft und Lebensqualität – das Allgäu als ländliche Region fernab der Ballungsräume bietet einfach Mehr. Das gilt nur für Touristen und Besucher? Weit gefehlt! Was das Allgäu als Lebensraum, Arbeitsplatz und Standort bietet, zeigt die neue Kampagne „Allgäu. Mehr Freiraum.“ der Allgäu GmbH. Hier werden die Stärken der Region herausgestellt um Themen wie Fachkräftegewinnung, -sicherung und Unternehmensansiedlung aktiv aufzugreifen – und mit Allgäuer Landschaftsbildern verpackt. Die Kampagne „Allgäu. Mehr Freiraum.“ besteht aus sieben Videoclips mit beeindruckenden Aufnahmen aus dem Allgäu, die innerhalb weniger Sekunden das transportieren, was die Region ausmacht: Freiraum in jeglicher Hinsicht - von tollen Freizeitmöglichkeiten und Kultur über Natur und

nen Ebenen für ein großes gemeinsames Ziel: Die Region nicht nur darzustellen, sondern auch zu beleben und ständig weiterzuentwickeln. Sie alle haben das Allgäu als „einmaligen Faktor“ erkannt. Und (re)präsentieren eine ganze Region. Das ist nicht nur Wiedererkennung, sondern Überzeugung.

„Das Allgäu bietet Freiraum, sich persönlich etwas aufzubauen und sich selbst zu verwirklichen.“ Martha Schedel, Projektmanagerin Standortmarketing

Natürlichkeit bis hin zu familienfreundlichen, attraktiven Arbeitgebern. Kreative Köpfe, innovative Unternehmer, traditionelle Handwerker und qualifizierte Facharbeiter: Sie alle finden im Allgäu das, was sie suchen. Eine Heimat mit „Mehr Freiraum“. Die Filme auf www.youtube.com/standortallgaeu sollen Bewusstsein schaffen und Interesse wecken für eine – in jeder Hinsicht – einmalige Region. Dabei geht es natürlich nicht nur um die „nackten“ Zahlen und Fakten. Neben der Zielgruppe der Fachkräfte werden auch (potentielle) Unternehmer angesprochen. Hier werden Innovation und Hightech, erneuerbare Energien, Mobilität und Raum für neue Ideen thematisiert und mit emotionalen Bildern veranschaulicht. Im Zentrum aber steht immer die Selbstverwirklichung, für die das Allgäu eben „Mehr Freiraum“ bietet. Es geht um Landschaft und Leben, um Ideen und Freiheit. Um echte Lebensqualität und die besten Voraussetzungen für ein erfülltes Leben: Souverän. Selbstbestimmt. Frei.

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Potential erkennen. Attraktivität steigern. Beste Arbeitgeber Allgäu 2016

Dem Kunden Zeit schenken, zuhören und den Event erleben lassen. Das ist unser Herzblut. Dies spiegelt auch unseren Erfolg bei „Beste Arbeitgeber Allgäu 2014“.

Das Allgäu als Heimat und Arbeitsplatz. Zugegeben, dass sich hier gut leben lässt, dürfte wohl kaum jemand bezweifeln. Zu groß ist besagter „Freiraum“, zu vielfältig die Natur, zu abwechslungsreich das Angebot. Familie, Sportler oder Kulturinteressierte, das Allgäu hat für all seine Bewohner etwas zu bieten. Doch auch wenn das große Ganze passt, ist es doch das Wesentliche, auf das es ankommt: Der Arbeitsplatz.

Petra Kreibich, KAD Kongresse & Events KG, Kempten

Was aber macht einen ausgezeichneten Arbeitgeber aus? Wie wird man zum Wunscharbeitgeber? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Modell von Great Place to Work®. Es basiert auf umfangreichen empirischen Forschungsarbeiten und betrachtet klassische Felder des Arbeitslebens, wie die Wahrnehmung der Führungsqualität, erlebte Anerkennung und Kommunikation. Zusätzlich geht es aber auch um übergeordnete Werte und Beziehungsqualitäten, die einen großartigen Arbeitsplatz aus der Sicht der Arbeitnehmer erst ausmachen: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Für den erfolgreichen Weg zum ausgezeichneten Arbeitgeber bedarf es zunächst einer

systematischen Zielsetzung sowie einer kontinuierlichen Pflege und Weiterentwicklung der Personalpolitik. Die notwendige Ausgangslage im Sinne einer „Standort“bestimmung liefert die Teilnahme am Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu“: dieser besteht aus einer Mitarbeiterbefragung sowie einem Kultur-Audit, also der Erfassung und Bewertung aktueller Maßnahmen, Konzepte und Kennzahlen der Personal- und Führungsarbeit. Für das Ergebnis zählt zu zwei Dritteln die Mitarbeiterbefragung und zu einem Drittel das Kultur-Audit. Kein Wunder also, dass das Great Place to Work® Qualitätssiegel heiß begehrt ist und vor allem als Sprachrohr für die Mitarbeiter gilt. Die Teilnahme am Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu“ bildet die Grundlage für die effektive Weiterentwicklung der Arbeitsplatzkultur – hin zum ausgezeichneten Arbeitgeber mit engagierten und loyalen Mitarbeitern, besseren Chancen auf dem Personalmarkt und einem größeren wirtschaftlichen Erfolg. Zumindest dann, wenn der Arbeitgeber das Ergebnis des Wettbewerbs an- und ernst nimmt und bereit ist, an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen. Denn ein „Great Place to Work“ ist dort, wo man denen vertraut, für die man arbeitet, stolz ist auf das, was man tut, und Freude hat an der Zusammenarbeit mit den anderen.

Lernen von den Besten! Die Gestaltung einer attraktiven, mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzstruktur steigert die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens und der Region insgesamt. Die Teilnahme an der regionalen Great Place to Work® Benchmarkstudie «Beste Arbeitgeber Allgäu 2016» mit Sonderpreis Hotellerie/ Gastronomie bietet Ihnen hierzu wertvolle Unterstützung. Alle Teilnehmer und der gesamte Wirtschaftsstandort profitieren. Erkennen Sie jetzt Ihr Potential in der Arbeitgeberattraktivität und werden als Bester

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Arbeitgeber Allgäu sichtbar! Teilnehmen können Unternehmen ab zehn Mitarbeitern. Neu ist in diesem Jahr die Auslobung des Sonderpreises Betriebe aus dem Bereich Hotellerie / Gastronomie. Machen Sie mit – es lohnt sich! Anmeldung bis Donnerstag, 15. Oktober 2015, möglich. Weitere Infos unter: standort.allgaeu.de/great-place-to-work

Der wahre Erfolg eines Unternehmens hängt direkt an der Motivation der Mitarbeiter. Nur wenn diese sich im Unternehmen wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen, können wir gemeinsam beste Ergebnisse erzielen! Bernhard Böck Geschäftsführer myonic GmbH.


ABT, die Fahrzeugveredler – Premium in jedem Detail

Zentrale in Kempten

ABT TT

ABT RS6-R

Formula E

ABT R8 GTR

Anfang 2015 wurde die Straße vor dem ABT-Hauptquartier im schönen Kempten nach dem verstorbenen Tuning-Pionier Johann Abt (1935-2003) umbenannt. Der Vater des heutigen Geschäftsführers Hans-Jürgen Abt gründete 1967 ABT Tuning und stellte somit die Weichen für den heute weltgrößten Fahrzeugveredler für Autos aus dem VW- und Audi-Konzern, inklusive Skoda und Seat. Die Familie Abt beschäftigt sich aber schon viel länger mit den Themen Autos, Motorsport und Technik – auch hier legte ein Johann Abt den Grundstein, und zwar vor fast 120 Jahren mit einer äußerst innovativen Schmiede. Die Verbindung zu den vier Marken, die heute symbolisch hinter den Ringen im Audi-Logo stehen, begann schließlich kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Auch mit Fahrzeugen von VW sammelt man seit Jahrzehnten Erfahrung, so dass mit Ausgangspunkt im Allgäuer Hauptquartier heute nahezu alle Konzernmodelle abgedeckt werden. Das Kemptener Unternehmen bietet stets innovative Lösungen für eine Vielzahl von Fahrzeugen aus dem VW- und Audi-Konzern: Alle Autos und alle Komponenten tragen dabei stets die aktuellste Technik und die gelebte Tradition eines erfolgreichen Familienunternehmens in sich. Ausgiebige Testverfahren, ein hauseigener Rollenprüfstand, umfangreiche Garantien und sorgfältig ausgearbeitete Qualitätssicherungsprozesse sind gegenüber dem Kunden die Basis für ein intensives Vertrauensverhältnis. Und natürlich fließen auch über fünf Jahrzehnte PremiumMotorsport in die Entwicklungen ein – in der letzten Dekade wurden unter anderem fünf Meistertitel in der DTM eingefahren. Zudem ist man als einziges deutsches Team in der Formula ERennserie, in der vollelektrische Fahrzeuge zum Einsatz kommen, erfolgreich vertreten. Die Erfahrungen in der Elektromobilität zeigen sich auch in der Produktion von VW Caddys und VW T5-Transportern, die von regionalen Unternehmen, aber auch der Deutschen Post, umweltfreundlich und äußerst erfolgreich eingesetzt werden. ABT Sportsline steht in der Summe für innovative Ingenieurskunst, für extravagantes Design und für ein Plus an Dynamik und Sportlichkeit. Egal ob mit der ABT POWER New Generation-, ABT POWER- oder ABT POWER S-Leistungssteigerung – jedes veredelte Aggregat wird auf Herz und Nieren geprüft; genau wie auch Sportbremsanlagen, Fahrwerkskomponenten, Leichtmetallräder, Abgassysteme oder Karosseriekits. Bei allen Entwicklungen stehen Alltagstauglichkeit und Sicherheit stets ganz oben mit im Lastenheft. Deshalb setzt ABT Sportsline bei der Entwicklung der Front-Anbauteile auch auf den Test für Fußgängeraufprallschutz. Dabei bietet der Marktführer all seine Vorzüge nicht nur direkt in Kempten, sondern flächendeckend an: In Deutschland stehen dem Kunden rund 200 Partner mit der gleichen Kompetenz bei Qualität, Beratung und Service zur Verfügung. ABT Sportsline ist auch weltweit vertreten: Egal ob im arabischen Raum, in Großbritannien, den USA, der Schweiz, egal ob in Russland, China, Skandinavien, Italien, der Türkei oder den Benelux-Staaten – der Kunde kann sich sicher sein, überall geprüfte ABT Qualität zu bekommen. „Dafür stehe ich ganz persönlich, genau wie einst mein Vater und alle Ahnen, mit meinem Namen“, so Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt.

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Offino – die Profis für Bürolösungen, Systemlösungen und Objekteinrichtung Steril und klar strukturiert oder offen und kommunikativ, ja fast wohnlich. Die Ansprüche an moderne Bürolandschaften sind ganz unterschiedlich, basieren aber immer auf höchstmöglicher Flexibilität und Produktivität. Stichwort: Kurze Wege, perfekt aufeinander abgestimmte Abläufe, effizientes Arbeiten. Für die optimale Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten sind deshalb individuelle Lösungen gefragt. Wie die von Offino. Das Kemptener Unternehmen bietet seinen Kunden dabei zwei wertvolle Vorteile: Es verbindet Bürolösungen, Systemlösungen und Objekteinrichtungen unter einem Dach und steht damit von der Kontaktaufnahme bis zur Fertigstellung und Übergabe für kompetenten Service aus einer Hand. Ist Offino bereits in die Planungsphase eingebunden, kann eine raumoptimierte Gestaltung des neuen Objekts sichergestellt werden. Das senkt nicht nur die Kosten, sondern ist zugleich Voraussetzung für motivierte und produktive Mitarbeiter. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Unternehmens.

Offino Bürolösungen GmbH Heisinger Straße 13 87437 Kempten Telefon 08 31 – 5 75 27 - 0 Telefax 08 31 – 5 75 27 - 80 info@offino.de www.offino.de Mitarbeiterzahl: 20 Branche: Bürolösungen, Systemlösungen und Büromöbel Produkte und Dienstleistungen: • Multifunktionelle Drucklösungen • Dokumentenmanagement, Archivsysteme • Workflow, Belegerkennung • Objekteinrichtung • Bodenbeläge und Verschattungsanlagen

Bürolösungen

Zufriedene Kunden: Abt Sportsline Kempten.

Aller Digitalisierung und Globalisierung zum Trotz: Die Arbeit am Computer kommt nicht ohne leistungsfähige Drucker und Kopierer aus. Als wahre Alleskönner präsentieren sich hier moderne Multifunktionsgeräte. Sie optimieren das Verhältnis von Platz, Energie und Ressourcen. Flexibilität und Kostensenkung ermöglicht Offino dank entsprechender Mietmodelle namhafter Marken – Hard- und Software können während der Vertragslaufzeit angepasst werden. Gut ausgebildete Servicetechniker stellen zudem eine schnelle und kompetente Lösung eventuell auftretender Probleme sicher.

Objekteinrichtung

Green Living Inn in Kempten.

Großes Bürogebäude, Home Office und repräsentativer FirmenShow-Room: Von der Erstellung eines innenarchitektonischen Gesamtkonzeptes bis hin zur Ausführung bietet Offino alles aus einer Hand an. Im Fokus steht neben den funktionalen und technischen Zusammenhängen eine produktive, zukunftsorientierte Arbeitsatmosphäre, die den sich ständig ändernden Arbeitsbedingungen gewachsen ist. Kunden aus Hotellerie und Gastronomie dürfen sich auf Komplettlösungen inklusive Teller und Besteck freuen – und sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Den Service für ihre Gäste.

Systemlösungen

Mammut in Wolfertschwenden.

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Voraussetzungen kennen, Anforderungen verstehen. Nach diesem Credo ermittelt Offino die passende Systemlösung für seine Kunden. Das große Ziel heißt „papierloses Büro“. Mit der automatischen Erfassung, Verteilung und Archivierung von Dokumenten sind diese jederzeit schnell verfügbar. Ortsunabhängig und kostengünstig. Die vollständige Integration ins Betriebssystem ermöglicht den Einsatz eines DokumentenManagement-Systems in allen Bereichen des Unternehmens. Ihr Resultat: Einfache Bedienbarkeit, optimierte Geschäftsprozesse und effiziente, nachvollziehbare Arbeitsabläufe.


3S-Smart Software Solutions GmbH Memminger Straße 151 87439 Kempten Tel.: +49-831-54031-0 Fax.: +49-831-54031-50 info@codesys.com www.codesys.com Mitarbeiterzahl: 120+ Branche: Software für Automatisierungstechnik

Die beiden Firmengründer von 3S-Smart Software Solutions: Dieter Hess (links) und Manfred Werner.

Produkte und Dienstleistungen: • Software-Entwicklungssystem • CODESYS nach dem internationalen Standard IEC 61131-3 für industrielle Applikationsentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau

Mehr als 20 Jahre Erfolg mit Industrie-Software 1994, also vor 21 Jahren, wurde 3S-Smart Software Solutions von Dieter Hess und Manfred Werner gegründet. 1997 zog die Firma dann mit damals sieben Mitarbeitern von München nach Kempten. Aktuell arbeiten in dem Software-Haus in der Memminger Straße in Kempten mehr als 120 Mitarbeiter, dazu kommen sieben Beschäftigte im chinesischen Vertretungsbüro. Kernprodukt von 3S-Smart Software Solutions ist CODESYS, ein Software-Tool zur Programmierung von Maschinensteuerungen und Industrie-PCs. Allein im letzten Jahr wurden ca. 900.000 Steuerungsgeräte an Kunden in aller Welt ausgeliefert, die mit CODESYS programmierbar sind. Im Kundenkreis finden sich große Namen aus der internationalen Automatisierungsbranche wie ABB, Bosch, Schneider Electric oder WAGO.

Hohe Verbreitung am Markt 3S-Smart Software Solutions hat sich eine hohe Verbreitung am Automatisierungsmarkt erarbeitet. Dazu hat auch die enge Zusammenarbeit mit Vertriebs- und Technologiepartnern auf allen Kontinenten beigetragen. Ein jährlicher Umsatzzuwachs im zweistelli-

gen Bereich ist seit der Firmengründung die Regel. Bei anhaltend günstigen Geschäftsbedingungen ist 3S-Smart Software Solutions immer auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, vor allem in den softwarenahen Bereichen. Die Suche nach geeignetem Nachwuchs beginnt bei 3S-Smart Software Solutions bereits in der Schule: Mit Info-Nachmittagen, Praxis-Seminaren für Oberstufenschüler oder Exkursionsangeboten möchte das Unternehmen schon Gymnasiasten für das Thema „Software-Entwicklung“ begeistern. Auch mit der Hochschule Kempten besteht eine enge Zusammenarbeit - beispielsweise unterstützt die Firma einen Informatikstudenten im Rahmen des Deutschland-Stipendiums. Laufend bietet 3SSmart Software Solutions Jobs für Werkstudenten an und betreut Bachelor- und Masterarbeiten. Aktuell sind in der Kemptener Hauptniederlassung verschiedene Positionen in den Bereichen Software-Entwicklung und Support zu besetzen. Weitere Informationen unter www.codesys.com/jobs .

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Allgäuer Zeitungsverlag GmbH Heisinger Straße 14 87437 Kempten Telefon 08 31 – 206-0 info@all-in.de www.all-in.de Mitarbeiterzahl: ca. 1000 Festangestellte und ca. 1700 Mitarbeiter in der Zustellung Branche: Crossmedia-Dienstleister Produkte und Dienstleistungen: • Allgäuer Zeitung • Wochenblatt „extra“ • Internetportale • Radio • Fernsehen

Das Allgäuer Medienzentrum in Kempten.

Von der Zeitung zum Crossmedia-Dienstleister Die Allgäuer Zeitungsverlag GmbH hat sich zu einem Multimedia-Unternehmen entwickelt, das aus der Region kaum noch wegzudenken ist. Aktivitäten im lokalen Hörfunk, beim Allgäu-Regionalfernsehen, als vielseitiger InternetProvider, im Offset- und Digitaldruck sowie bei der Postzustellung und Prospektverteilung haben aus einem Zeitungsbetrieb einen vielseitigen Crossmedia-Dienstleister entstehen lassen. Und natürlich hat sich auch die Allgäuer Zeitung weiterentwickelt: Mit elektronisch gesteuerten Satzanlagen auf modernsten Offsetdruckmaschinen hergestellt, präsentiert sie sich heute als lesernahe Heimatzeitung mit attraktiver Vierfarbigkeit und breitgestreutem Informationsgehalt. Aktuell und glaubwürdig, hintergründig und vielfältig ist dieses tägliche Angebot. Ob lokale, regionale oder weltweite Nachrichten, ob Kommentare, Serviceseiten oder Leserbriefe – die Allgäuer Zeitung hat für jeden eine umfassende Auswahl an Themen.

Sprachrohr der Region Sie versteht sich als Sprachrohr der Region, als Meinungsmotor und als Sachwalter der Leserinteressen. Sie will den Lesern ein Begleiter im

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Alltag, ein Partner für die Anforderungen des Lebens sein. Sie sieht sich als Wegweiser im Dschungel der Informationsflut unserer immer komplexer werdenden Welt. Wenn der Leser den Begriff „Zeitung“ benutzt, ist damit allerdings nicht mehr nur das bedruckte Papier gemeint. So können die Leser die Allgäuer Zeitung in digitaler Form auch für ihren Computer, das Tablet oder das Smartphone abonnieren. Und auf unserer Internetseite www.all-in.de finden sie schnell kurze Informationen. Zusammen mit dem Wochenblatt „extra“ bildet die Allgäuer Zeitung im Wirtschaftsraum Allgäu den reichweitenstärksten Informationsund Werbeträger, den die Leser und die Inserenten zu schätzen wissen. Damit dienen Anzeigen als wichtiges Bindeglied zwischen den Lesern und der Wirtschaft. Das Angebot ist breit gefächert: In den Anzeigen der Allgäuer Zeitung gibt es quasi nichts, was es nicht gibt. Egal, ob jemand nun ein Auto oder eine Wohnung kaufen will, Zutaten für einen Sonntagsbraten sucht oder lieber etwas Passendes zum Anziehen – hier finden es die Leser. Auch hier heißt das Zauberwort „Crossmedia“: Zeitung, Radio, Fernsehen und Internet stehen gleichermaßen für das individuell geschnürte Werbepaket zur Verfügung.


BFH Fenster + Türen GmbH in Kempten

Peter Brutscher und Helmut Fäustle

BFH Fenster + Türen GmbH Ein Unternehmen der hilzinger-Gruppe Daimlerstraße 68 87437 Kempten Telefon +49 8 31/6 97 22-0 www.bfh-fenster.de Branche: Fenster und Türen Produkte und Dienstleistungen: • Fenster • Türen • Rollläden/Beschattungen

Beste Aussichten – Fenster und Türen für höchste Ansprüche Neu und doch sehr erfahren – so lässt sich die Firma BFH Fenster + Türen GmbH am besten beschreiben. Erst im Oktober 2014 am Standort Kempten gegründet, blicken die drei Geschäftsführer auf jahrzehntelange Erfahrungen in der Fenster- und Türenbranche zurück. Kein Wunder, schließlich gehört zu ihnen auch Helmut Hilzinger, Geschäftsführer der hilzinger Gruppe, dem führenden Unternehmen im Fenster- und Türenbau in

Helmut Hilzinger Deutschland. So erhalten Kunden bei der Firma BFH Fenster + Türen GmbH die mit dem RAL-Gütezeichen versehenen Fenster und Türen des badischen Traditionsunternehmens. Das RAL-Gütezeichen steht für besonders hohe Anforderungen an die verwendeten Komponenten und deren Verarbeitung und wurde bisher nur wenigen Herstellern verliehen. Dass man sich aber auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen möchte, zeigt eines der neuesten Produkte des Hauses: das Passivhausfenster

VADBplus, das als erstes Fenster überhaupt mit einem Uw- Wert von bis zu 0,58 W/(m2K) beim Einsatz einer Dreifachverglasung zertifi ziert wurde. Mit diesem Fenster gewann man den 1. Preis des renommierten Component Awards 2014. Hier wird deutlich, dass Fenster und Türen heute nicht mehr nur funktionale Bedeutung haben, sondern eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen. Neben der herausragenden Qualität bei den Produkten setzt die BFH Fenster + Türen GmbH auf besondere Qualität bei Beratung und Service. Die Geschäftskunden, zu denen unter anderem Baugenossenschaften, Hausverwaltungen, Liegenschaften sowie Ingenieur- und Architekturbüros gehören, wissen das sehr zu schätzen. Ebenso wie die Privatkunden, die die BFH Fenster + Türen GmbH gleichermaßen betreut. Speziell für sie bietet die BFH Fenster + Türen GmbH an ihrem Standort in der Daimlerstraße 68 eine großzügige und moderne Ausstellung, in der das breite Spektrum an Fenstern, Türen und Beschattungen zu besichtigen ist und darüber hinaus eine umfassende Beratung stattfindet. Besonders großen Wert legt die BFH Fenster + Türen GmbH auf die Verlässlichkeit. Die Montage vor Ort wird ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal ausgeführt – pünktlich zum vereinbarten Termin. „Auf Wunsch übernehmen wir auch die Koordination der anderen Gewerke wie Zimmerer, Dachdecker oder Maurer. So bekommt der Kunde alle Leistungen aus einer Hand“, erläutert Geschäftsführer Peter Brutscher. „Und am Ende verlassen wir die Baustelle besenrein“, ergänzt Geschäftsführer Helmut Fäustle.

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Mit kühlem Kopf - PR in Krisenzeiten Namhafte Autohersteller müssen weltweit Fahrzeuge zurückrufen, weil Bremsen oder Airbags schwerwiegende Fehler aufweisen. FastFood Restaurants werden zeitweise geschlossen, da die hygienischen Zustände dies erzwingen und Kunden boykottieren Unternehmen, nachdem bekannt wurde, dass diese sich nicht an Umweltrichtlinien halten. Eines ist all diesen Szenarien gemein: Die betroffenen Unternehmen stecken plötzlich in einer Krise. Krisen dieser Art können jedes Unternehmen ereilen. Gleich ob Marktführer oder Start-Up. Oft kommen sie schleichend doch manchmal unverhoff t. Aber ganz gleich wie, Krisen führen in den meisten Unternehmen schnell zu Panik und Angst. Die Folgen sind oft: • Vorschnelle Dementis und ausführliche Stellungnahmen, • Äußerungen der Unternehmensführung die alles nur noch schlimmer machen • Versuche die Öffentlichkeit auf die eigene Seite zu ziehen und gegen die andere Seite aufzuwiegeln. • Salami-Taktik: Immer nur zugeben, was ohnehin schon bekannt ist. • Überreaktion und Bedrohung der Gegenseite Doch diese Reaktionen verschlimmern die Situation nur. Sie bringen die Lage zum Eskalieren und sorgen dafür, dass die Angelegenheit an Bedeutung gewinnt. Somit erfährt die Öffentlichkeit erst recht, was sie gar nicht erfahren sollte.

Wind aus den Segeln nehmen Ähnlich fallen die Folgen aus,

den eigenen Anteil an der Krise zu erkennen und der Unwille zur Deeskalation beizutragen, solange der andere nicht einlenkt. Durch dieses Beharren sehen die Beteiligten oft nicht mehr klar. Sinnvoller ist es, die „Opferrolle“ abzulegen und sich zu bemühen, die Position der anderen Seite zu verstehen. So können verhärtete Fronten abgebaut werden.

Fünf Schritte aus der Krise 1. Gewinnen Sie Distanz Handeln Sie sachlich und zielführend und lassen Sie die Emotionen aus dem Spiel. Vertrauen Sie gegebenenfalls auf profesionelle Unterstützung durch einen PR-Berater.

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2. Geben Sie Fehler zu Wer sich nur als Opfer begreift, kann nichts verändern - schließlich sind die anderen Schuld. Wer

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behalten wollen. Man möchte sich von den Vorwürfen reinwaschen und Bestätigung für das eigene Handeln bekommen. Dabei beginnt Deeskalation meist damit, dass man eigene Fehler einräumt und dadurch den Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt. Rechthaberisches Handeln zeigt sich an Äußerungen wie: •„Mir geht es nicht darum recht zu haben, aber das sind die objektiven Fakten.“ • „Aber ich kann das doch nicht so im Raum stehen lassen.“ • „Ich habe mir nichts vorzuwerfen.“ • „Das ist nicht mein Fehler.“ Die Folgen des Rechthaben-Wollens sind die Beharrung auf dem eigenen Standpunkt, wo Einlenken zielführender wäre. Die Unfähigkeit 12

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dagegen das eigene Handeln kritisch unter die Lupe nimmt und Fehler einräumt, agiert deeskalierend und lernt Fehler künftig zu vermeiden. A

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3. Bedürfnisse des Anderen (an)erkennen Wenn Sie der anderen Seite signalisieren, dass Sie deren Bedürfnisse verstehen und anerkennen, ist es oft nur ein kleiner Schritt bis zur Einigung. 4. Kommunizieren Sie offen und transparent Vermeiden Sie Salamitaktik und Taktiererei. Gehen Sie lieber davon aus dass alles, was herauskommen kann auch herauskommen wird. Seien sie deshalb ehrlich und behalten Sie so die Kontrolle. 5. Weniger ist mehr Es braucht keine öffentliche Selbstgeiselung oder tränenreiche Schuldeingeständnisse. Bescheidenheit und der ehrliche Wille zur Auflösung des Konfliktes stehen allen Beteiligten besser zu Gesicht. Im Idealfall sind Sie dann für ein nächstes Mal so gut vorbereitet, dass es gar nicht mehr zu einer Krise kommt. Zumindest aber gehen Sie souveräner mit der Situation um und wirken so von Anfang an deeskalierend.


Endress+Hauser Wetzer GmbH + Co. KG Obere Wank 1, 87484 Nesselwang Telefon 0 83 61- 308-0, Telefax 0 83 61-308-1 10 info@wetzer.endress.com, www.endress.com Mitarbeiterzahl: Nesselwang: rund 360 und weltweit 640 Endress+Hauser Gruppe: über 12 500 Mitarbeiter Produkte und Dienstleistungen: Messgeräte, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik

Hauptsitz der Firma Endress+Hauser Wetzer in Nesselwang.

Nicht nur im Allgäu ganz vorne mit dabei Das Unternehmen Endress+Hauser Wetzer GmbH + Co. KG hat im Frühjahr 2015 die Auszeichnung im Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2015“ in der Größenklasse 50 bis 500 Mitarbeiter erhalten, sowie ebenfalls „Beste Arbeitgeber Bayern 2015“. Zuvor hatte es schon den 2. Platz bei „Beste Arbeitgeber im Allgäu 2014“ erzielt. Diese Preise bestätigen die mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur des Unternehmens. Die Arbeitsphilosophie des Unternehmens: „Verantwortung geben und nicht nehmen“ trug maßgeblich zum Erfolg bei diesen Wettbewerben bei. „Entscheidungen sollen dort fallen, wo sie sachkundig getroffen und schnell umgesetzt werden können“, erläutert Geschäftsführer Harald Hertweck. Deshalb organisieren sich die Mitarbeiter und Teams ihre Arbeit in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten weitestgehend selbstständig. In den flachen Hierarchien tragen die Mitarbeiter viel Verantwortung und nutzen diese Eigenständigkeit, was zu einer hohen Arbeitsmotivation und guten Ergebnissen führt. Die Mitarbeiter stehen bei Endress+Hauser Wetzer im Mittelpunkt. Unterstützt wird dies durch ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildung. Die internen und externen Kursangebote können von den Mitarbeitern selbst gebucht werden. Es gibt darüber hinaus ein ausgezeichnetes Gesundheits-

management. Dazu gehören sowohl der jährliche Gesundheitstag, wie auch der Zuschuss zur Bildschirmbrille als auch der Apfelkorb im Eingangsbereich, aus dem sich die Mitarbeiter bedienen dürfen. Zusätzlich werden verschiedene Sportaktivitäten und Wettkämpfe organisiert und am letzten Samstag im Juni öffnete die Firma während eines Familientages die Türen für Angehörige und Freunde der Mitarbeiter. Es gab Musik, gute Verpflegung, Firmenführungen, Vorträge, Hüpfburg und Kindermalen und -schminken. Der Tag war mit großem Engagement von den Mitarbeitern selbst organisiert worden. Endress+Hauser Wetzer, mit dem Stammhaus in Nesselwang, ist innerhalb der Endress+Hauser Gruppe das Kompetenzzentrum für Temperaturmesstechnik, Temperature Engineered Solutions und Systemprodukte. Es ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Thermometern, Temperaturtransmittern und -sensorik und Systemtechnischen Produkten. Das Unternehmen wurde 1872 von Hermann Wetzer gegründet und ist seit 1976 Teil der schweizerischen Endress+Hauser Gruppe. Es beschäftigt heute zusammen mit den zugehörigen Produktionsstätten in Italien, den USA, China, Indien und Südafrika rund 640 Mitarbeiter, davon allein 360 Mitarbeiter am Stammhaus in Nesselwang (inklusive 27 Auszubildenden).

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Swoboda KG Max-Swoboda-Straße 1 87487 Wiggensbach Telefon +49 8370 910-0 Telefax +49 8370 910-109 info@swoboda.de http://www.swoboda.de Mitarbeiterzahl: 2 600 Branche: Automotive Produkte und Dienstleistungen: • Lenkungssteuerungen • Getriebesteuerungen • Sensoren • Magnetbaugruppen • Steckverbinder • Hochstrombaugruppen • Wickeltechnik

Die Swoboda KG stellt hochpräzise Komponenten für die Automobilindustrie her.

Der Zukunft einen Schritt näher – SWOBODA fördert Talente Wer heutzutage unter seine Motorhaube schaut, findet dort zumeist nur noch wenige Kabel und Schrauben. Stattdessen immer mehr vollverkleidete Bauteile. Kein Wunder nimmt der Anteil der verbauten Elektronik doch beständig zu. Dazu gehören unter anderem Getriebesteuerungen, Sensoren, Lenkungsteuerungen und Magnetbaugruppen. Diese müssen zuverlässig vor Umwelteinflüssen wie Erschütterungen, Hitze, Wasser; Öl und Staub geschützt werden damit die Anschlüsse und Kontakte stabil bleiben. Die 1947 in Wiggensbach gegründete Swoboda KG hat sich genau darauf spezialisiert und unterstützt so die Automobilindustrie in ihrem Kernanliegen, Komfort, Sicherheit, Energieeinsparungen und Umweltemissionen zu verbessern. Heute fertigen weltweit 2600 Mitarbeiter MetallKunststoff-Verbundteile für die Automobilelektronik und kümmern sich dabei um hochkomplexe, kundenspezifische Wünsche. Oft geht es um unkonventionelle Lösungswege, die bis an die Grenzen des technisch Machbaren gehen. So verlassen täglich 250.000 Fertigteile die einzelnen Werke. Längst ist man weltweit tätig. In den USA, Mexiko, Rumänien, Tschechien und China wurden Standorte in direkter Kundennähe aufgebaut und zu denen gehören alle namhaften Automobilhersteller. Damit ist Swoboda eines der wachstums-

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stärksten Familienunternehmen weltweit und darf sich Weltmarktführer nennen. Zudem listet das Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ Swoboda in der Gruppe der 100 besten Mittelständler Deutschlands. Die „Null-Fehler-Toleranz“ sowie die „uneingeschränkte Verlässlichkeit der Bauteile“ brachte außerdem den Bayerischen Qualitätspreis 2014 ein. Die schönste Auszeichnung kommt allerdings von den Kunden selbst, die Swoboda bereits mehrfach als „Lieferant des Jahres“ ausgezeichnet haben. Doch Swoboda investiert nicht nur in neueste Technologien und Prozesse sondern vor allem in seine Mitarbeiter. Man ist stolz auf die vielen engagierten Nachwuchskräfte, die Freiräume nutzen und bereit sind, ständig dazu zu lernen. Letzteres ist eine Grundvoraussetzung für die lange gelebte Innovations- und Qualitätskultur. Diese Talente werden deshalb besonders gefördert. Swoboda setzt dafür auf Eigenverantwortung statt Hierarchie und bietet allen Mitarbeitern ein Umfeld, in dem sie viel bewegen können. Das kommt gut an und hat Swoboda zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in der Region gemacht. Swoboda ist so bestens für die Zukunft in der Automobilbranche gerüstet und kann seinen Kunden weiterhin Ideen und Produkte liefern, die im Markt einzigartig sind.


Mal eine Auszeit nehmen „Alles wird mir zu viel.“ Dieses Gefühl haben viele Arbeitnehmer. Und so mancher spürt: Wenn ich nicht aufpasse, steuere ich auf einen Burnout oder eine Sinnkrise zu. Dann kann ein Sabbatical sinnvoll sein, um den eigenen Lebensweg neu zu definieren. Eine solche Auszeit über mehrere Monate oder gar ein Jahr empfiehlt sich, wenn wir das Gefühl haben: Ich stecke fest. Auf meinem jetzigen Lebensweg kann ich keine Erfüllung finden. Ich muss einen neuen Weg für mich entwerfen, weil es in mehreren Lebensbereichen zwar noch nicht brennt, aber bereits die ersten Flammen einer künftigen Krise lodern. Dann sollten wir eine längere Auszeit nehmen, denn in ein, zwei Tagen oder Wochen können wir kein neues Lebenskonzept entwerfen.

Ausgetretene Pfade verlassen Auch aus folgendem Grund: Wenn wir uns auf einen neuen Lebensweg begeben, müssen wir auch unsere ausgetretenen (Verhaltens-)Pfade verlassen. Das fällt uns in der Alltagsumgebung meist schwer. Deshalb verbringen die meisten Menschen ihr Sabbatical nicht zu Hause. Sie begeben sich vielmehr zum Beispiel auf eine Weltumseglung oder ziehen sich in eine Almhütte zurück. Denn sie wissen: Dann finde ich eher die innere Ruhe, in der neue Gedanken in mir aufsteigen, und fern von zu Hause wird mir eher bewusst, was mir wirklich wichtig ist. Solche Auszeiten sind keine verlorene Zeit. Das zeigt die Erfahrung. Sie wirken sich meist auch positiv auf den beruflichen Erfolg aus. Denn wenn wir unseren Lebensweg (wieder-) gefunden haben,

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en ! i . n n pa d abe s t n u E Ihnen z t i Ze elfe n können wir h r i voller Energie W durchstarten. Denn nun wissen wir, was wir wirklich wollen. Entsprechend konzentriert und fokussiert gehen wir ans Werk. Wir laufen nicht mehr mit „angezogener Handbremse“ durchs Leben. Doch Vorsicht! Ein Sabbatical ist kein verlängerter Urlaub. Das zentrale Anliegen ist hierbei nicht das Ausspannen, sondern das Sich-neu-Besinnen. Deshalb sollte ein Sabbatical vorbereitet sein. Sie sollten vorab wissen: Worüber möchte ich Klarheit gewinnen? Welches Ziel möchte ich in dem Sabbatical erreichen? Sonst besteht die Gefahr, dass Woche für Woche und Monat für Monat verstreichen. Diese genießen sie zwar, doch wenn Sie nach dem Sabbatical in den Alltag zurückkehren, starten Sie wieder dort, wo Sie sechs Monate oder ein Jahr zuvor ausgestiegen sind. Dann war die Auszeit kein Sabbatical, sondern nur ein langer Urlaub. Sabine Prohaska

Fotos: Felix Pergande, dbunn – fotolia.de

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Prämien für alle!? Gute Nachrichten für die Mitarbeiter der InAusgaben hat, fährt der Arbeitgeber ja dadurch dustrieriesen aus den Bereichen Automobil, dennoch Umsätze ein: Eine Win-win-Situation Pharma und Chemie: Prämien von 126 Millioauf der ganzen Linie also. nen Euro für die Mitarbeiter von Porsche, 430 ➌ Darlehen Millionen Euro Erfolgsprämie für die Bayer-MitAuch zinslose oder zinsgünstige Darlehen erarbeiter und schließlich BASF, das sein 150-jähfreuen sich bei den Arbeitnehmern zunehriges Firmenjubiläum mit einem 100 Millionen mender Beliebtheit. Laut einer Umfrage des Euro-Bonus für seine Angestellten begießt. DieBeratungsunternehmens Tower Watson sind se Zahlungen sind als Dank für ein erfolgreiches Arbeitgeberdarlehen auf Platz zwei der beliebJahr an die Mitarbeiter gedacht und sollen die testen betrieblichen Zusatzleistungen. Diese erbrachte Arbeitsleistung honorieren. Sie sollen gleichzeitig aber auch motivieren, an der Leistung festzuhalten oder sie gar zu steigern. Was aber, wenn man nun nicht Porsche oder BASF heißt und derartige Summen als kleines Dankeschön oder zur Motivation einfach jenseits von Gut und Böse sind? Welche Möglichkeiten haben kleine und mittelständische Unternehmen ihren Mitarbeitern ebenfalls zu danken, ohne dabei dem Ruin entgegenzusteuern? Hier sind sieben Tipps, was Unternehmen tun können, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und ihnen am Ende des Monats zu mehr Geld zu verhelfen: ➊ Gutscheine Um den Mitarbeitern am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche zu bescheren, Mehr Netto vom Brutto dank betrieblichen Zusatzleistungen. müssen nicht gleich Millionenbeträge über die Theke wandern. Stattdessen freuen sich Mitarbeiter auch über können mit bis zu 2 600 Euro Zinsvorteil an die Gutscheine, mit denen sie laufende Kosten wie Mitarbeiter herausgegeben werden. Benzin oder Essen finanzieren können. Tankstel➍ Urlaubsbeihilfe len- oder Einkaufsgutscheine mit bis zu 44 Euro Der Urlaub ist für jeden Mitarbeiter essentiell. im Monat kann der Arbeitgeber zudem steuHier wird neue Kraft getankt, um anschließend erlich absetzen. Auch Essensgutscheine bis zu wieder frisch und motiviert ans Werk gehen 1 342 Euro im Jahr sind für die Chefetage abgazu können. Wie schön ist es dann also, wenn benfrei und kommen bei den Mitarbeitern ohder Arbeitgeber hier auch noch aktiv unter ne Abzüge von Steuern und Sozialabgaben an. die Arme greift? Je nach Familienstand können Personalrabatte sich Arbeitgeber mit bis zu 364 Euro im Jahr ➋ Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auch an den Urlaubskosten ihrer Mitarbeiter beteiliPersonalrabatte gewähren. Bis zu 1.080 Euro gen. Über den ein oder anderen Cocktail extra im Jahr sind hier ohne Probleme möglich. Unbraucht man sich dann schon mal keine Gedanabhängig davon, dass der Mitarbeiter geringere ken mehr zu machen.

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➎ Direktversicherungen und Pensionskassen Auch Porsche sieht den Wert der Altersvorsorge: 700 Euro pro Mitarbeiter fließen von der Prämienzahlung direkt in die persönliche Altersvorsorge. Aber kleinere Unternehmen können ihren Mitarbeitern ebenso helfen, für das Alter vorzusorgen, indem sie Direktversicherungen, eine betriebliche Altersvorsorge oder Pensionskassen und -fonds für sie anlegen. Dies macht sich nicht so unmittelbar im Geldbeutel bemerkbar wie Gutscheine oder ein Darlehen. Allerdings gibt es den Mitarbeitern Sicherheit und zeigt, dass der Arbeitgeber daran interessiert ist seine Mitarbeiter auch nach ihrer aktiven Zeit im Unternehmen gut zu versorgen. ➏ Familienfreundlichkeit und Zuschüsse Familienfreundliche Arbeitgeber sind schwer im Kommen! Eine Umfrage des Anbieters für betriebliche Sozialleistungen und Incentives Sodexo ergab, dass 80 Prozent der deutschen Arbeitnehmer die Work-LifeBalance wichtig finden und 77 Prozent ergeht es ebenso bei der Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers. Den Arbeitnehmern wird also zunehmend wichtiger, dass auch der Arbeitgeber ihre persönlichen Werte teilt. Familienfreundliche Arbeitszeiten oder ein Foto: obs/Sodexo Kindergartenzuschuss sind da schon ein sehr guter Anfang. Diensthandy für private Nutzung ➐ Ohne Smartphone und Laptop geht es heute in den meisten Berufen kaum noch. Wenn die Mitarbeiter also ohnehin dieses Equipment, in der Regel mit einer Flatrate, zu Verfügung gestellt bekommen, warum dann nicht die Nutzung gleich ausweiten? Wenn die Mitarbeiter ganz offiziell ihre Arbeitsgeräte für den privaten Alltag verwenden können, verringern sich ihre eigenen Mobilfunkkosten und der Arbeitgeber zahlt auch nicht mehr als für die geschäftliche Nutzung. von George Wyrwoll, Sodexo Unternehmenssprecher und HR-Experte


Forum Allgäu August-Fischer-Platz 1 87435 Kempten Telefon 08 31 – 69 73 90 info@forum-allgaeu.de www.forum-allgaeu.de Branche: Einkaufszentrum, Einzelhandel 90 Fachgeschäfte und gastronomische Betriebe: Mode, Lebensmittel, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte, Bücher, Zeitschriften, Drogerien, Augenoptiker, Friseure und mehr Serviceangebote: kostenloses W-Lan, Parkwertkarte, Einkaufsgutschein, kostenloser Verleih von Kinder-Buggies, Schließfächer und mehr Öffnungszeiten: Montag bis Samstag bis 20 Uhr

Fotos: Martina Diemand (2), ECE

Forum Allgäu: Einkaufsvergnügen mit der „Love to shop“-App Online-Shopping hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Massenphänomen entwickelt. Es wird von Menschen jeden Alters genutzt. Kein Wunder: Zuhause von der Couch aus beispielsweise nach Büchern, Kleidung, Reisen oder Elektronikartikeln zu suchen und diese dann bis an die Haustür geliefert zu bekommen, hat durchaus seine Vorzüge. Längst hat der „reale“ Einzelhandel erkannt, dass er gegensteuern muss – sei es das inhabergeführte Geschäft in der Fußgängerzone oder ein großes Shopping-Center wie das Forum Allgäu mit seinen rund 90 Shops und gestronomischen Betrieben. Dessen Betreibergesellschaft, die ECE GmbH in Hamburg, setzt seit jeher auf umfangreiche Serviceleistungen, um Besuchern den Aufenthalt im Center so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören kostengünstige Parkplätze, eine stets angenehm klimatisierte Ladenstraße, kostenloses WLAN oder die festen Öffnungszeiten bis 20 Uhr. „Zudem locken unsere abwechslungsreichen Aktionen wie Modenschauen, Vorher-Nachher-Shows, Ausstellungen, Wahl des freundlichsten Verkäufers – um nur einige wenige zu nennen – regelmäßig zum Zuschauen, Verweilen und oft auch Mitmachen ein“, sagt Center Manager Ekaterina Avdosyeva.

Als ganz neues Service-Angebot wurde vor wenigen Tagen die Center-App „Love to shop“ eingeführt. Sie ist kostenlos im i-Tunes- bzw. Google Play Store erhältlich und bietet dem Nutzer ein neuartiges, interaktives Einkaufserlebnis. Tagesaktuell kann man sich über Rabatte, Angebote, News und Events informieren lassen, und zwar ganz auf seine persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse zugeschnitten. Denn mit der App erhält der Kunde nur Infos, die ihn speziell interessieren. Das so genannte Geo-Fencing sorgt dafür, dass die Informationen nur dann aktiv auf dem Smartphone erscheinen, wenn der Kunde sich in der Nähe des Centers aufhält. Die Nutzung der App zahlt sich für den Kunden gleich doppelt aus: Neben dem Informationsgewinn kann er durch die interaktive Nutzung Punkte sammeln, die in Form von Center-Gutscheinen im Forum Allgäu eingelöst werden können. Punkte gibt es unter anderem für das Teilen von Angeboten in sozialen Netzwerken oder für die Angabe von Geschlecht, Alter und persönlichen Interessen, damit nur die interessanten Angebote den Weg aufs Smartphone finden. „Dies erfolgt vollständig anonymisiert und freiwillig, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben“, versichert Ekaterina Avdosyeva.

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Marketing: von vielen unterschätzt – für uns die besten Ideen, um Kunden zu erreichen Monatlich treffen sich die Mitglieder des Marketing-Club Allgäu um das Thema „Marketing” aus der Theorie und Praxis zu erleben. Bisher gelernte Zusammenhänge zwischen Produkt, Preis, Werbung und Absatz werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht und wurden längst durch komplexere Systeme abgelöst. Da sich nicht jedes Unternehmen mit den vielschichtigen Maßnahmen und Möglichkeiten gleich zurecht findet, bieten wir unseren Mitgliedern und Gästen Informationen, Vorträge und den Austausch an. Umso erfreulicher, dass wir mit unseren „Marketing-Vor-Ort“Veranstaltungen im gesamten Allgäu auf Unternehmer und Marketeers treffen, die mutig Ideen und Konzepte auf die Straße bringen und damit sehr erfolgreich sind. Als Marketing-Club sehen wir uns verpflichtet, unseren Mitgliedern Wissen zu vermitteln, Einblicke in die Praxis zu ermöglichen, sich untereinander kennenzulernen und zu vernetzen. Vor Ort sind wir konkret, greifbar, persönlich und erlebbar. Ein Beispiel für „MarketingVor-Ort“: Christian Henze, vom Kochlehrling zur Unternehmensgruppe.

GPS Reisacher

Highlight 2015 – 1. Alpen Marketing Symposium Am Dienstag, 29. September 2015, laden wir alle Interessierten zum 1. Alpen Marketing Symposium in die Hochschule Kempten ein. Auch hier suchen wir die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis beziehungsweise von Querdenkern und Durchstartern. Und wir bieten ein spannendes und kurzweiliges Programm an. Referenten sind Prof. Wolfgang Henseler (Prof. für digitale Medien und intermediales Design) und Dietmar Dahmen (Bereicherer von Menschen und Marken User Experience) sowie weitere hochkarätige Professoren aus dem Fachbereich Marketing-Club Allgäu e. V. Marketing. Der Marketing-Club Heisinger Straße 14 Allgäu hat sich für die Umsetzung 87437 Kempten des 1. Alpen Marketing-SymposiTelefon 0 8 31/2 06-4 00 ums um eine Unterstützung durch info@marketingclub-allgaeu.de das Interreg-Programm Österreichwww.marketingclub-allgaeu.de Bayern (2014-2020) aus dem EFRE Mitgliederzahl: 178 Mitglieder (Europäischer Fonds für Regionale (Stand Juni 2015) Entwicklung) beworben. Gerne begrüßen wir auch Gäste. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft oder Teilnahme am Symposium wenden Sie sich bitte an Brigitte Wenisch. (siehe Infobox)

V E R PA C K U N G S S Y S T E M E | N A H R U N G S M I T T E LT E C H N I K

Die Eierschale - eine optimale Verpackung GPS Reisacher arbeitet an der perfekten Produktverpackung Ein Unternehmen mit Vision Unter dem Motto „Best in Service“ hat sich die GPS Reisacher GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Grönenbach, weltweit als geschätzter Partner für Neu- und Gebrauchtmaschinen in den Bereichen Nahrungsmitteltechnologie und Verpackungssysteme etabliert. Der besondere Fokus liegt bei kompletten Schneide- und Verpackungslinien. Bei der Überholung und Optimierung von gebrauchten Verpackungs-

maschinen gehört GPS Reisacher zu den Technologieführern. Dabei stehen individuelle, genau an den Kundenwünschen orientierte Lösungen im Vordergrund. Als technologieorientiertes Unternehmen sieht sich GPS Reisacher als Innovations- und Ideenschmiede. Einen gleich hohen Stellenwert wie die Technologie hat die Service orientier ung. Ein hervorragender After-SalesService und ein breit gefächertes Spektrum an Erweiterungsmodulen, Zubehör und Ersatzteilen ergänzen

Pioniere gesucht:

das breite Maschinenprogramm in idealer Weise. Weltweite Aktivität Auch für die internationalen Anfragen sind die GPS Servicetechniker und -teams weltweit im Einsatz. Bei Kundendienst und Montagen der individuellen Lösungen aus der Bad Grönenbacher Zentrale sind die eigens ausgebildeten Spezialisten gefragt. Follow us on YouTube : GPS Reisacher Channel www.youtube.com /watch?v = cNiFwrdhE5g

Meister (m/w) für die Einzelteilfertigung im Tagschichtbetrieb CNC-Fräser (m/w) für die Einzelteilfertigung im Tagschichtbetrieb Servicetechniker (m/w) Auszubildende (m/w) zum Zerspanungsmechaniker Auszubildende (m/w) zum Mechatroniker Alle Details online:

www.gps-reisacher.com/karriere

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: GPS Reisacher GmbH & Co. KG, Frau Rita Pucher, Telefon 08334 98910-0, karriere @ gps-reisacher.com

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Das GPS-Team Entsprechend der Firmenphilosophie, individuelle Lösungen in den Leistungsmittelpunkt zu stellen, zeichnen sich die Mitarbeiter von GPS neben hoher fachlicher Qualifikation und Einsatzbereitschaft durch eine eigene Sicht der Dinge aus. Nur die für unsere Kunden beste Lösung ist die Richtige und querdenken ist ausdrücklich erwünscht.

Die schlanke Struktur des Unternehmens und flache Hierarchien begünstigen eine selbstständige und innovative Arbeitsweise. Mit guten Aufstiegsmöglichkeiten, leistungsgerechten Bezügen und flexiblen Arbeitsmodellen ist GPS ein attrak tiver Arbeitgeber auch im internationalen Kontext. Verpackungsvorbild aus der Natur: Die Eierschale. Ein unbeschädigtes Ei hält bis zu 37 kg Belastung aus (Versuch mit mehreren Eiern und Glasscheibe). Die Belastbarkeit in der Längsachse beträgt 6 kg Drucklast bei Aufprallgeschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Bei einem Sturz hält es sogar bis zum 100-fachen des eigenen Gewichts aus ohne zu brechen.

GPS Reisacher GmbH & Co. KG Gewerbegebiet Thal Hinter den Gärten 8 87730 Bad Grönenbach Telefon 08334 98910-0 Telefax 08334 98910-99 info@gps-reisacher.com www.gps-reisacher.com


DAS NEUE RSA RADIO: aus dem Allgäu – für das Allgäu! Seit nunmehr 29 Jahren hören die Allgäuer RSA Radio bzw. DAS NEUE RSA RADIO seit dem Relaunch im September 2012. Mit dem besten Musikmix aus vier Jahrzenten, gepaart mit Nachrichten und Schlagzeilen aus dem Allgäu, Bayern und der Welt, wird der Hörer durch den Tag begleitet. Mit einem Programm aus dem Allgäu – für das Allgäu bietet der Sender ein 24 Stunden-Programm für eine der schönsten Regionen in Deutschland.

Rundum-Konzept

RSA Radio GmbH & Co KG Heisinger Straße 14 87437 Kempten Telefon 08 31 – 206 54 00 Telefax 08 31 – 206 54 36 info@rsa-radio.de www.rsa-radio.de Mitarbeiterzahl: 30 Branche: Rundfunk Produkte und Dienstleistungen: • www.rundfunkhaus-allgaeu.de

Bis zu 150 000 Hörer können mit DAS NEUE RSA RADIO erreicht werden. Dies bestätigt die Funkanalyse Bayern 2015 im weitesten Hörerkreis. Der Kunde erhält von der Beratung bis zum maßgeschneiderten Konzept alles aus einer Hand. Das Angebot reicht vom klassischen Werbespot bis zur Sonderwerbeform. Bei DAS NEUE RSA RADIO erhalten Sie ein Rundum-Konzept für Ihren Werbeerfolg. 29 Jahre, treue Kunden und Hörer sprechen für sich.

Der Firmenhauptsitz in Wolfertschwenden

MULTIVAC: Mehr als 50 Jahre Verpackungskompetenz MULTIVAC ist ein weltweit führender Anbieter von Verpackungslösungen für Lebensmittel aller Art, medizintechnische und pharmazeutische Produkte sowie Industriegüter. Dabei baut das Unternehmen seit mehr als 50 Jahren auf innovative Spitzentechnologie, umfassende Produktkompetenz und eine langjährige Branchenerfahrung. Die MULTIVAC Gruppe beschäftigt weltweit etwa 4.500 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Wolfertschwenden, wo die Entwicklung, Konstruktion und Montage der Maschinen erfolgt, arbeiten etwa 1.600 Menschen. Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist das Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten.

Nachhaltige Verpackungslösungen

... für Sie im Allgäu! Unter diesem Slogan sorgt die Direktwerbung Allgäu GmbH Direktwerbung Allgäu für eine reibungslose Zustellung Heisinger Straße 14 von unadressierten Printpro87437 Kempten dukten jeglicher Art. Ob ProsTelefon 0 8 31/2 06-4 00 info@direktwerbung-allgaeu.de pekte, Flyer und Zeitschriften, www.direktwerbung-allgaeu.de Warenproben oder Kataloge Mitarbeiterzahl: 12, – über 600 Zusteller der Direktüber 600 in der Zustellung werbung Allgäu bringen InforDienstleistung: Zustellung von matives und Unterhaltsames unadressierten Printprodukten direkt zu Ihnen nach Hause. Entstanden ist das Unternehmen DWA aus dem Zusammenschluss der Firmen Jöntgen Prospektverteilung und Buchmann Werbung GmbH. So können wir als jüngstes Mitglied der Mediengruppe Allgäuer Zeitung auf einen jahrelangen Erfahrungsschatz und bestehende Verteilgebiete und -strukturen zurückgreifen. Als einziges ortsansässiges Allgäuer Direktverteilunternehmen decken wir das gesamte Allgäu ab. Unser Verteilgebiet umfasst über 170 000 Haushalte, die wir wöchentlich mit Haushaltswerbung erreichen. Je nach Kundenwunsch und -bedürfnissen erarbeiten unsere erfahrenen Mitarbeiter maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Problemstellungen unserer Kunden. Die DWA ist aber nicht nur Ansprechpartner in Sachen zuverlässige Verteilung von Werbeträgern, zusammen mit den Partnern im Allgäuer Medienzentrum kümmert sich unser Team um einen perfekten Werbeauftritt für seine Kunden. So kommen Konzeption, Gestaltung, Druck und Zustellung des Werbeträgers aus einer Hand.

Für MULTIVAC ist Nachhaltigkeit schon lange tägliche Praxis. Bei der Entwicklung von Verpackungslösungen hat das Unternehmen stets den gesamten Stoff kreislauf im Blick. Das gilt nicht nur für die Anwendung der Maschinen, sondern auch für deren kompletten Lebenszyklus. Mit innovativen Technologien trägt MULTIVAC zur Reduzierung des Energieverbrauchs der Verpackungsmaschinen sowie zur Reduzierung des Packmittelverbrauchs bei. Damit die Investitionen seiner Kunden langfristig sicher sind, bietet MULTIVAC einen umfassenden Umrüstungs- und Nachrüstungsservice, um die Maschinen auch für sich ändernde Anforderungen nutzbar zu machen. Dazu gehören zum Beispiel Änderungen von Verpackungsformen oder -materialien.

Nachwuchssicherung Bei MULTIVAC ist auch eine langfristige Nachwuchssicherung fester Bestandteil des nachhaltigen Wirtschaftens. Die Ausbildung eigener Fachkräfte zählt für MULTIVAC seit jeher zu den Prioritäten. Aktuell werden an den Produktionsstandorten in Wolfertschwenden (Allgäu), Lechaschau (Tirol) und Enger (Ostwestfalen) 130 junge Menschen in kaufmännischen und technischen Berufen ausgebildet.

MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 4 87787 Wolfertschwenden Telefon 08 334 – 601-0 Telefax 08 334 – 601-199 muwo@multivac.de www.multivac.com Mitarbeiterzahl: 4.500 weltweit 1.600 Wolfertschwenden Vertriebsniederlassungen: 75 weltweit

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Mehr als nur Werbung!

TQ-Systems Durach: die Elektronikexperten starten durch Vor den Toren Kemptens entwerfen die Ingenieure der TQ-Systems Durach Technologien, die von den Kollegen in der Fertigung in Produkte umgesetzt werden. Ob beim Arzt, im Flugzeug oder in der Fertigungshalle – TQ kann einem überall begegnen. Nur sieht man es nicht auf den ersten Blick, denn der Elektronikdienstleister entwickelt und produziert das elektronische Innenleben innovativer Geräte und Maschinen, die von namhaften Herstellern angeboten werden. Neben Dienstleistungen bietet TQ weitere Lösungsbausteine, mit denen Kunden ihre Produkte noch schneller umsetzen können. Mit Microcontroller-Modulen, sogenannten Embedded Modulen, liefert TQ das Herzstück einer Elektronik bereits komplett fertig. TQ steckt zudem auch in Hochleistungs-E-Bikes etwa des Fahrradherstellers M1: Mit dem TQ-Antrieb der Marke cleanmobile beschleunigt das M1 Spitzing Race-Pedelec in 7,5 Sekunden auf 50 km/h und fährt 75 km/h Spitze. Die exakten und schnellen RoboDrive-Antriebe der TQ sind Raumfahrt-erprobt und werden insbesondere in der Robotik eingesetzt. Die TQ-Produkte der Marke B-control helfen, Energie zu sparen, etwa mit Lösungen für die Gebäudeautomation und dem B-control Energy Manager. Auch im Bereich der Medizintechnik ist TQ aktiv: Das TQ-Gerät mentastim richtet sich an Patienten mit Lähmungen nach einem Schlaganfall und unterstützt dabei, Bewegungen wiederzuerlernen. TQ-Systems Durach ist Teil der TQ-Gruppe, einem Unternehmensverbund mit Hauptsitz in Seefeld bei München und insgesamt zehn Standorten in Deutschland sowie TQ-Systems Durach GmbH je einem Standort in der Johann-Georg-Halske-Straße 1 Schweiz und in China. Der 87471 Durach Standort Durach besteht Telefon 08 31/6 90-0 unter anderem aus einem E-Mail info@tq-group.com Web www.tq-group.com großen Produktionsbereich, der Elektronikentwicklung, Stellenangebote: www.tq-group.com/karriere Verwaltungsbereichen und Mitarbeiterzahl: 320 am einer Ausbildung mit eigeStandort Durach, mehr als ner Lehrwerkstatt. Abwechs1 300 TQ-Group weltweit lungsreiche Aufgaben, flexiAusbildungsangebot: ble Arbeitszeit, eine Kantine • Industriekaufmann/-frau, Elektround individuelle Weiterbilniker/-in für Geräte und Systeme, dungsmöglichkeiten tragen Fachkraft für Lagerlogistik zum attraktiven Arbeitsum• Praktika für Schüler und Studierende sowie Bachelorfeld bei – unterstützt durch und Masterarbeiten die traumhafte Lage vor dem Allgäuer Alpenpanorama.

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Wie erobert und gewinnt man neue Kunden? Der Markt ist voll rta.design GmbH mit Angeboten und Aktionen. Heisinger Straße 14 Schwierig, sich da durchzuset87437 Kempten zen. Die Chance: Einzigartige Telefon 0 8 31/2 06-394 Werbung, die einen emotionalen info@rta-design.de Mehrwert schafft und die Menwww.rta-design.de schen begeistert. Mitarbeiterzahl: 24 rta.design bietet kreative Ideen, Branche: Werbeagentur den Einsatz neuer Medien und Produkte und Dienstleistungen: – was oft vernachlässigt wird Logo (CI/CD), Printwerbemittel, – eine große Portion gesunden Außenwerbung, Internetauftritte/ Menschenverstand. Online-Lösungen, PresseKlassische Werbemittel (Flyund Öffentlichkeitsarbeit, Fotografie, Texterstellung, Merchandier, Anzeigen, Radio- und TVsing-Artikel, u.v.m. Spots) und Online-Lösungen (Homepage, Banner) gehören bei rta.design zur Grundausstattung der Unternehmenswerbung. Eine genaue Analyse Ihres Unternehmens, Ihrer Ziele und Märkte bildet vorab die Basis für Ihre Kommunikationsstrategie. rta.design setzt auch auf neue Kanäle: Social-Media (facebook, twitter und Co.) oder intelligente Gewinnspiele. Im Bewegtbild-Marketing kreiert rta.design Online-Animationen und -Videos. Witzig, informativ und ungewöhnlich: So schaffen Sie noch mehr Aufmerksamkeit. Mit langjähriger Erfahrung in der Werbung unterstützt rta.design Ihre Unternehmenskommunikation und setzt Ihre Botschaft ins richtige Licht. Gehen Sie neue Wege der Werbung.

Drucken bei uns im Allgäu Bereits seit 1998 produziert die AZ Druck und Datentechnik als hundertprozentiges Tochterunternehmen des Allgäuer Zeitungsverlages hochwertigste Druckprodukte. Kontinuierlich haben wir uns seitdem zu einem hochtechnisierten Druckunternehmen weiterentwickelt. Sowohl als Verlagsdienstleister, wie auch als Partner der Industrie bieten wir die Gesamtherstellung von Büchern und hochwertigen Geschäftsdrucken an. Neben stetiger Steigerung von Produktivität und Transparenz in sämtlichen Herstellungsprozessen steht bei der AZ Druck und Datentechnik die Nähe zum Kunden an oberster Stelle. Ob Messen, Mailings oder Meetings: Nach dem Motto „partnerschaftlich Wirtschaften“ werden Geschäftsbeziehungen und der persönliche Kontakt intensiv gepflegt. Daneben sorgen modernste Technik und effiziente Workflows für optimale ALLGÄU • BERLIN Produktionsprozesse. Durch die integrierte Buchbinderei liegen alle AZ Druck und Datentechnik Arbeitsprozesse – von der digitalen GmbH Kempten Druckvorstufe über Computer-toHeisinger Straße 16 Plate bis zur kompletten Weiterver87437 Kempten arbeitung – in einer Hand. Telefon 0831 206-311 Telefax 0831 206-246 „Kunden und Mitarbeitern einen www.az-druck.de Tick mehr bieten und sie positiv überraschen“ – mit diesem Motto Schwerpunkte · Buchherstellung ist die AZ Druck und Datentechnik · Geschäftsdrucke einst in Richtung Erfolg gestartet · Werbemittel und wird diesen Weg auch in Zukunft weitergehen.


Foto: Martina Diemand

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Töpfer GmbH BABYnAhrung nAturkosmetik Heisinger Straße 6 87463 Dietmannsried Telefon +49 83 74 / 9 34-0 www.toepfer-babywelt.de Branche: Babynahrung Produkte: • Bio Säuglingsnahrung • Naturkosmetik Babycare und Mamacare

Fotos (2): Ralf Lienert

Töpfer, im Allgäu zuhause – in der Welt erfolgreich Rumänien, Italien, Russland: Die Töpfer GmbH hat sich in Deutschland und der Welt zu einem führenden Hersteller von Bio-Babynahrung und Naturkosmetik Babycare entwickelt. Bis in die USA und nach Kanada werden die Produkte geliefert, in China ist das Unternehmen sogar Marktführer im Bereich Bio-Babynahrung. Diesen globalen Erfolg und das damit verbundene gesunde Wachstum verdankt das Familienunternehmen seiner Philosophie: In zweiter Generation setzt es konsequent auf Rohstoffe in bester Bio-Qualität aus dem Allgäu und bleibt damit seinen Leitlinien treu: Die Natur als Vorbild, Kundenorientierung, Qualität und Nachhaltigkeit sind für Töpfer ein Versprechen an Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter. Die wachsenden Bedürfnisse auf dem Markt sieht das Unternehmen deshalb als Herausforderung und Motivation – und verbindet seine traditionellen Werte mit modernster Produktion, in deren Mittelpunkt die Sicherheit von Mutter und Kind stehen.

Mit Geschichte Zukunft gestalten Seit der Gründung durch Max Töpfer im Jahre 1911 stand das Rad der Zeit nie still. Ein ganz entscheidender Schritt in der über 100-jährigen Firmengeschichte war aber sicher die Verlegung des Standortes von Leipzig Foto: Töpfer GmbH

nach Dietmannsried und damit in eine intakte Umwelt mit bester Milch und hochwertigen Rohstoffen. Seine tiefe Verwurzelung im Allgäu trägt Töpfer nicht nur in seinem Firmenlogo, sondern unterstreicht sie auch durch soziales Engagement, beispielsweise im Rahmen von Sportsponsoring oder durch Unterstützung des Bunten Kreises. Diese Bodenständigkeit und die Ausrichtung an traditionellen Werten verbunden mit Innovation und modernster Technik in einem internationalen Umfeld sind für die Töpfer GmbH charakteristisch – und die perfekte Mischung für alle Arbeitnehmer, die „daheim die Luft der Welt schnuppern wollen“. Pioniergeist, ausgeprägte Leistungsorientierung, ein familiäres Betriebsklima und spannende, verantwortungsvolle Aufgaben verbunden mit viel Gestaltungsfreiraum: Das ist Arbeiten bei Töpfer. Die mit der Produktion von Babynahrung und Babypflege verbundene, besondere Verantwortung steht auch in der Ausbildung im Zentrum. Ob Milchtechnologe, Fachkraft für Lebensmitteltechnik, milchwirtschaftlicher Laborant, Industriekaufleute, IT-Kaufleute: Töpfer bietet spannende Berufsbilder. Ein attraktiver Arbeitgeber an einem herrlichen Standort. Töpfer eben.

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Gropper Hallen GmbH Schwesternstraße 32 87733 Markt Rettenbach Telefon 0 83 92 – 920 - 0 Telefax 0 83 92 – 920 - 20 info@groha.com www.groha.de Branche: Gewerbebau Schwerpunkte: • Lager- und Fertigungshallen • Gewerbeobjekte mit integrierten Büro- und Sozialräumen • Fahrzeughallen • Car- und LKW-Ports • Überdachungen

GROHA Gewerbehallen: Natürlicher Rohstoff trifft Ingenieurskunst „Holz ist ein nachhaltiger Baustoff und hat deutliche Kostenvorteile im Vergleich zu Massiv- und Stahlbau“, erläutert Christoph Jaumann, Geschäftsführer der GROHA® Gropper Hallen GmbH. Das Unterallgäuer Unternehmen aus Markt Rettenbach fertigt seit mittlerweile mehr als 35 Jahren Hallen aus Holz. Was ursprünglich mit Hallen für den Bereich Landwirtschaft begann, erstreckt sich heute weit darüber hinaus: GROHA® steht heute für maßgeschneidertes und kostenbewusstes Bauen für Gewerbe, Agrar und Reitsport. Von der ersten Beratung über die Planung bis zur Schlüsselübergabe ist GROHA® für den Hallenbau aus Holz ein fairer Partner – für Industrie, Landwirtschaft, Handel, Reitsport und vieles mehr. Das kompetente Team berät umfassend, ermittelt, was möglich ist und verspricht nur, was es auch erfüllen kann – selbstverständlich ohne versteckte Kosten. Denn die Kunden wollen vorher wissen, wie viel sie für das Gebäude investieren müssen. Christoph Jaumann fasst die Vorteile des Baustoffs Holz so zusammen: „Holz schafft ein freundliches und warmes Ambiente. Gleichzeitig ist es aber auch ein moderner Rohstoff.“ Heute sollen Bauten schnell fertiggestellt, schnell beziehbar und schnell abschreibbar sein. Holz ist dafür das ideale Material. Die Hallen lassen sich, im Gegensatz zum Massivbau, innerhalb von 14 Jahren abschreiben. Es wurde auch viel in Methoden und Techniken für das Bauen mit Holz investiert.

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Mit einem langjährigen Erfahrungsschatz im Holzbau ist GROHA® auch in der Weiterentwicklung und dem Voranbringen bestehender Methoden sehr aktiv: Die von GROHA® entwickelte Bauweise VARIKO® ist beispielsweise entstanden, um den Kunden den Wunsch nach freitragenden Holzbauten, bis zu 30 Metern, erfüllen zu können. Die VARIKO®-Halle ist besonders variabel und ermöglicht somit individuelles Bauen. Dabei ist das System hochgradig standardisiert, sodass entscheidende Kostenvorteile gegenüber dem Massiv- und Stahlbau entstehen. VARIKO® steht für VARIabel und KOstengünstig.

„Mit GROHA ist man gut aufgestellt, man kann sich darauf verlassen, dass es funktioniert; seien es Terminabsprachen, die Arbeitsausführung, die Betreuung oder auch die Bauführung. So stell ich mir Zusammenarbeit vor.“ Alfred Heiss, Geschäftsführer Autohaus Schragl KG


Links und rechts unten: Zentraler Einkauf und Großkundenbetreuung; rechts oben: PRÄG Pelletslager Augsburg

WEIL ES PASSEN MUSS: ENERGIELÖSUNGEN VON PRÄG KEMPTENER TRADITIONSUNTERNEHMEN IST MODERNER ENERGIEDIENSTLEISTER FÜR DEN MITTELSTAND – INDIVIDUELLE ANGEBOTE FÜR PRIVAT- UND GEWERBEKUNDEN – SERVICE UND BERATUNG STEHEN IM VORDERGRUND

DAS PRODUKTPORTFOLIO VON PRÄG – UNABHÄNGIG MIT ENERGIE BELIEFERT UND GUT BERATEN:

KEMPTEN. Energie ist die Grundlage unseres gesellschaftlichen Wohlstands. Bei der Firma Präg ist Energie zudem eine Leidenschaft. Immer im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse der Kunden. „Als familiengeführtes Unternehmen in vierter Generation entwickeln wir uns stetig weiter, um heute und in Zukunft unsere Kunden mit cleveren und nützlichen Dienstleistungen zu überzeugen“, sagt Marc Deisenhofer, Geschäftsführer von Präg. Die Palette reicht dabei von Heizöl über Strom und Erdgas bis hin zu Holzpellets. Neben dem Groß- und Einzelhandel mit Energieprodukten betreibt das mittelständische Unternehmen noch ein Netz mit über 100 Tankstellen.

Dienstleistungen dabei stets weiter. Die neueste Entwicklung: ein Rund-um-Sorglos-Paket für Sonnenstrom vom Dach. Egal ob kaufen oder pachten: Präg kümmert sich um Planung, Bau und Betrieb von Solaranlagen in der Region. Und setzt dabei auf örtliche Fachbetriebe. So stärkt das Familienunternehmen auch die Wirtschaftskraft im Allgäu.

Rund 40.000 Privat- und Gewerbekunden in Bayern, Sachsen und Thüringen vertrauen auf den Energiehändler aus dem Allgäu.

ENERGIEMÄRKTE IM BLICK ZUM VORTEIL DER KUNDEN Die Mitarbeiter im zentralen Einkauf haben die Spotmärkte für Energie im Blick: „Sie reagieren schnell auf Veränderungen und kaufen so zum Vorteil unserer Kunden Energie strukturiert ein“, betont Geschäftsführer Marc Deisenhofer. Ergänzt wird dies zudem über eine ausgefeilte Lagerlogistik mit drei eigenen Lagerstandorten in Kempten, Augsburg und im sächsischen Heidenau. Im vergangenen Jahr errichtete Präg in Augsburg ein hochmodernes Lager mit Hochsilos für insgesamt 7280 Tonnen Holzpellets. Geht eine Bestellung ein, macht sich innerhalb weniger Stunden von den Lagern aus ein Tanklaster auf den Weg zu den Kunden.

Bei Präg gibt es alle Energiearten aus einer Hand mit gutem Service und einer individuellen Kundenbetreuung – zu einem fairen Preis. Heizöl in hoher Qualität zählt ebenso zur Produktpalette von Präg, wie Strom aus konventioneller oder erneuerbarer Energie oder Erdgas und Ökogas. Die Holzpellets gibt es bei Präg im „Goldstandard“: sie übertreffen sogar die hohen Anforderungen des Qualitätssiegels ENplus A1.

PASSGENAUE LÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND Präg verfügt über 110 Jahre Erfahrung im Energiegeschäft. Als privatwirtschaftliches Unternehmen ist es unabhängig und bietet Geschäftskunden eine persönliche Beratung mit einem festen Ansprechpartner. „Im Dialog mit dem Kunden erarbeiten wir so individuelle Lösungen für Gewerbe und Handwerk“, erläutert Marc Deisenhofer. Präg entwickelt seine

Adolf Präg GmbH & Co. KG Im Moos 2, 87435 Kempten Tel.: +49 831 54022-0

WWW.PRAEG.DE

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ept GmbH Bergwerkstraße 50 86971 Peiting

Das 2013 erweiterte Gründungswerk in Buching.

Mühlweg 17 87642 Halblech Telefon 0 88 61 – 25 01-0 info@ept.de www.ept.de Mitarbeiterzahl: 900 weltweit Branche: Elektronik/Maschinenbau Produkte und Dienstleistungen: • Elektrische Steckverbinder • Komplettlösungen in der Verbindungstechnologie • Werkzeuge und Verarbeitungsmaschinen

Ein Familienunternehmen: (von links) Claus, Bernhard und Thomas Guglhör.

Im Bereich Steckverbinder bietet ept umfangreiche Komplettlösungen aus einer Hand.

„Wir schaffen Verbindungen“ – hohe Qualität der Produkte Die ept GmbH entwickelt, produziert und vertreibt elektronische Steckverbinder für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Automobilelektronik (ABS/ESP, Airbagelektronik), Telekommunikation (wie Basisstation von Mobilfunksendemasten) oder Industrieelektronik (wie Industrie-PCs). ept beschäftigt rund 900 Mitarbeiter an sechs Produktionsstandorten im In- und Ausland. Dank der gleichbleibend hohen und zuverlässigen Qualität der Produkte, jahrelanger Erfahrung und hoher Beratungskompetenz in allen Fertigungsbereichen, belegt ept in der bedeutendsten Kundenzufriedenheits-Umfrage in Europa Platz 1 in Produktqualität und Technischem Support. In der Gesamtwertung wurde ept im Jahr 2013 als bester europäischer Steckverbinderhersteller ausgezeichnet. Das Unternehmen ept wurde 1973 von Bernhard Guglhör in Buching (Gemeinde Halblech) gegründet. Noch heute befindet sich dort das Gründungswerk, in dem sich erfahrene Werkzeugbauer und Ingenieure in erster Linie um die Entwicklung und den Bau von eigenen Produktionsanlagen und Werkzeugen kümmern. Aufgrund des anhaltend starken Wachstums wurde das Werk vor zwei Jahren um ein zusätzliches Gebäude erweitert und so die Werksfläche verdoppelt. ept plant mit

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weiterem Wachstum und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Seit 1979 liegt der Hauptsitz der ept GmbH in Peiting, wo der Großteil der Produktion erfolgt und die internationalen Aktivitäten der Gruppe geführt werden. So zählen heute Tschechien, USA und China zu den ausländischen Werksstandorten von ept sowie ein weltweites Vertriebsnetz. In modernen Fertigungsabteilungen werden alle Einzelteile gefertigt und zu kompletten Steckverbindersystemen zusammengefügt. Vom Produktionswerkzeug bis zum fertigen Steckverbinder erfolgen alle Fertigungsschritte bei ept und garantieren so höchste Qualität. Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen in der zweiten Generation, legt ept großen Wert auf seine Mitarbeiter und auf die eigene Ausbildung von Fachkräften. Das Unternehmen bietet neun verschiedene Berufsausbildungen an, vom Mechatroniker und Werkzeugmechaniker bis hin zur kaufmännischen Laufbahn. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, in einem Verbundstudium Theorie und Praxis optimal miteinander zu verbinden. Die ept GmbH ist stolz auf ihre Allgäuer Wurzeln, welche die Basis für die Werte des Unternehmens und nicht zuletzt ein wichtiges Bindeglied für den Zusammenhalt der ept-Gemeinschaft darstellen.


GroĂ&#x; oder GrĂźn – Dienstwagen im Wandel Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Themen, mit denen Firmen sich heute gern assoziieren lassen. Schon gibt es zahlreiche GĂźtesiegel und Auszeichnungen fĂźr Unternehmen, die in der Produktion oder bei den verwendeten Materialien auf klimaneutrale Herstellung oder Wiederverwertbarkeit setzen. Und auch die Mitarbeiter sollen motiviert werden hierbei mitzuziehen. So bieten viele Firmen vergĂźnstigte Monatskarten fĂźr Bus und Bahn oder vermehrt Fahrradstellplätze. GrĂźnes Handeln ist angesagt – in fast allen Bereichen des Geschäftslebens.

Die Firmen denken um

Google direkt vor dem Haupteingang parken mÜchte, kann dies nur, wenn der eigene PKW ßber eine Steckdose verfßgt. Die erste Parkreihe ist fßr E-Autos reserviert. Als besonderen Zusatz sind alle Parkplätze mit Ladestationen versehen. So kann man den eigenen PKW während des geschäftlichen Termins noch schnell aufladen. Andere Firmen ermutigen ihre Mitarbeiter noch zusätzlich umzusteigen. Entschliesst sich ein Mitarbeiter zum Kauf eines Hybrids oder Elektrowagens, ßbernimmt der Arbeitgeber die Kosten fßr Solarpanels und Ladestation am Haus des Mitarbeiters. Bei einer durchschnittlichen Entfernung von 30 Kilometern zum Arbeitsplatz, fahren diese Mitarbeiter schon gänzlich emissionsfrei zur Arbeit und zurßck.

Doch ein Bereich wird in deutschen Unternehmen bisher weitgehend ausgespart: der Dienstwagen. Immer noch ist das Firmenfahrzeug nicht nur ein Teil der VergĂźtung sondern auch ein Statussymbol. Je teurer das Auto, desto hĂśher steht der Mitarbeiter in der Regel in der Hierarchie. FĂźr viele FĂźhrungskräfte spielt es nach wie vor eine groĂ&#x;e Rolle einen repräsentativen Firmenwagen zu fahren. Doch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erkennt ein vorsichtiges Umdenken bei vielen Firmen. In dem zum fĂźnften Mal durchgefĂźhrten Dienstwagen-Check wurden Unternehmen zu den Dienstwagen der Firmenleitung und der Mitarbeiter sowie zu ihren Flotten- und Mobilitätsstrategien befragt. Die Ergebnisse zeigen: Langsam setzt ein Umdenken ein. Zwar sind viele Unternehmenslenker immer noch in Ăźbermotorisierten Limousinen untwerwegs, doch bei den fĂźr die Firmenflotten 'U .DUO /HQ] 6WU s 0HPPLQJHQ s 7HO *HZHUEHVWUDÂźH s .HPSWHQ s 7HO zuständigen Managern ist das :DQJHQHU 6WU s /HXWNLUFK s 7HO neue Denken vielerorts angekommen. So gelingt es immer mehr Firmen die CO2-Grenzwerte der EU zum Teil deutlich zu unterschreiten. Der positive Effekt: Das Umdenken bei den Firmen fĂźhrt zangsläufig auch zu einem Umdenken bei den Automobilherstellern, denn bereits 60 Prozent aller Neufahrzeuge werden heute gewerblich zugelassen - Tendenz steigend. Da viele der Wagen später als Gebrauchtwagen und damit als Privatfahrzeuge ihr zweites Fahrzeugleben beginnen, ist es wichtig, mĂśglichst spritsparende Firmenfahrzeuge zu beschaffen. Mittlerweile halten 20 Unternehmensflotten in Deutschland den als Bewertungsmasstab verwendeten Grenzwert der EU fĂźr Neuwagenflotten von 130g CO2/km ein oder unterschreitenihn deutlich. 2013 gelang dies nur 13 befragten Unternehmen. Ă„hnliche Fortschritte gab es auch bei den erfassten Fahrzeugen der Vorstandsvorsitzenden. Der durchschnittliche CO2-AustoĂ&#x; verbesserte sich von 186g/km im Jahr 2013 auf 169g/km im Jahr 2014. Wohin die Reise gehen kĂśnnte zeigen wieder einmal die USA. Im sonnigen Bundesstaat Kalifornien gilt es in der IT Branche mittlerweile als schick im Hybrid oder ganz elektrisch unterwegs zu sein. Wer zum Beispiel bei

Weniger Statussymbole Ist man in Deutschland auch noch nicht ganzso weit, nimmt der Dienstwagen als Statussymbol auch hierzulande einen immer geringeren Stellenwert ein. So fahren bereits heute einige GeschäftsfĂźhrer groĂ&#x;er deutscher Unternehmen in Wagen, die vor wenigen Jahren noch bestenfalls als Zweitwagen fĂźr die wĂśchentliche Shoppingtour geeignet gewesen währen. Darunter befinden sich Modelle wie der VW Up, der Mini Countryman aber auch kleinere Autos franzĂśsischer und italienischer Hersteller. Manch Vorstand ist auch schon ganz elektrisch unterwegs, zum Beispiel im i3 von BMW. Gerade im Allgäu werden Rahmenbedingungen hierfĂźr immer besser. Schon jetzt finden sich Schnellladestationen an Ăźber 16 Standorten im Allgäu und fortlaufend kommen neue hinzu. Und wer weiĂ&#x; wie lange es dauert, bis auch zwischen Buchloe und Lindau die ersten Teslaflotten unterwegs sind. Schliesslich verbindet der kalifornische Autobauer wie kein anderer die Themen Statussymbol und Elektromobilität und macht so deutlich, dass Umweltschutz auch luxuriĂśs sein kann.

Foto: Dariusz T. Oczkowicz, ars digital media services

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Ständige Erreichbarkeit kann krank machen

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Vorgesetzte sind signifikant häufiger in ihrer Freizeit beruflich erreichbar als Beschäftigte ohne FĂźhrungsaufgaben. Das zeigt eine Befragung des Instituts fĂźr Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG). Diese Erreichbarkeit bietet Flexibilität, kann aber auch Nachteile haben. Wie die Befragung zeigt, sind FĂźhrungskräfte in der Freizeit häufiger erreichbar als #. andere Beschäftigte. Die stärkste Belastung erlebt die mittlere '6 0 + ' gFĂźhrungsebene, die in ihrer „Sandwichposition“ oft fĂźr hĂśhere '+/ Â&#x;X 0 + Vorgesetzte und Beschäftige gleichermaĂ&#x;en erreichNNÂ&#x; Â&#x; ' +FN WHQ Â&#x; 0 ) + N . D N   bar sein muss und die Verantwortung fĂźr das FK G S HP 0+FN V\VW HV XQ LH DX HW X Team und dessen Arbeit trägt. Sich daD W O   .+) Z G E H ] Q O N Q H R LF H K Z XVV VVLY QWZ YHU .OHEHU bei selbst nicht zu Ăźberlasten fällt 0D XQV H LUG D +RO] U P H L Z G H % HLQ oft schwer, ist aber enorm YRQ WHP OLFK HO R DIIW HLQ HV 6\V VFKOLH‰ Q 1lJ VFK XPNOL H W V wichtig: Studien U H V L D WLH Q DX UDXE |J KQU XZH K ]ED HV :R WLYH 0 LQQH QH 6F deuten daD +RO K

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FĂźhrungskräfte in „Sandwichposition“

Tipps fĂźr FĂźhrungskräfte zum Umgang mit Erreichbarkeit • Fragen Sie sich zuerst: Wie verhalte ich mich selbst im Bezug auf Erreichbarkeit? Was erwarte ich von mir selbst? Was erwarte ich von meinem Team? • Falls Sie das GefĂźhl haben, immer erreichbar sein zu mĂźssen: Woran liegt das? Haben Sie Angst, dass Ihr Team in Ihrer Abwesenheit falsche Entscheidungen trifft? Ăœben Sie, Verantwortung abzugeben und Ihrem Team zu vertrauen. Arbeiten Sie darauf hin, dass Ihr Team auch ohne Sie weiĂ&#x;, welche Entscheidungen zu treffen sind. • Sorgen Sie fĂźr gute Ăœbergaben: Klären Sie vor Ihrem eigenen Urlaub, welche Aufgaben anfallen und wer wofĂźr zuständig ist. Leiten Sie auch die Beschäftigten dazu an, alle nĂśtigen Informationen weiterzugeben und Aufgaben in Absprache mit Ihnen zu verteilen. • Teilen Sie Ihrem Team mit, was Sie erwarten. Sagen Sie den Beschäftigten, dass ständige Erreichbarkeit nicht erforder 1.< † N lich ist und legen Sie EN +' TTT / ' Fälle oder Sze * +0' narien . g -' .a p UHQ u b , GLR n s ta o li a WRVWX ete r Š fot reo, U ‹IR lu H V e b X c v o o t Kl c R o nĂŠ f s FUH p ic io re IRWR WROLD stud o ‹IR t U H o Y rŠf V FR

Sendepause nach Feierabend und im Urlaub? Fßr viele Fßhrungskräfte im mittleren Management ist das kaum mÜglich. Sie fßhlen sich verpflichtet, fßr Chef und Kollegen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Dank Laptop und Smartphone kÜnnen heute auch am Strand und in den Bergen E-Mails gelesen und berufliche Telefonate gefßhrt werden. Das ist nicht immer unproblematisch. Denn unter ständiger Erreichbarkeit kann die Gesundheit leiden. Unterstßtzung beim Thema psychische Gesundheit bietet die Initiative Neue Qualität der Arbeit des Bundesministeriums fßr Arbeit und Soziales.


„Knochenjob“: Produktionsmitarbeiter führen „Unsere Schichtleiter und Industriemeister brauchen keine aufwendige Erfahrene Unternehmensführer wissen: Gute Meister halten den (ProSchulung“ – dieser Auffassung sind viele Unternehmensführer. Denn ihre duktions-)Betrieb am Laufen. Trotzdem können sich nur wenige vorSchreibtische stehen in den Büroetagen. Deshalb haben sie meist keine stellen, wie fordernd das Führen operativer Mitarbeiter ist. Denn sie Vorstellung davon, wie gefordert zum Beispiel Schichtleiter sind. Diese sind meist von Wissensarbeitern umgeben – mit einem akademischen stehen im Arbeitsalltag oft vor Führungsfragen, für die es keine einfaBackground. Und die ticken anders als Werker. chen Antworten gibt. Werker schätzen Klartext mehr als langatmige Besprechungen. Denn Zum Beispiel: diese halten sie von der Arbeit ab und belasten die Stückzahl. Und •Wie halte ich die leistungsstarken Mitarbeiter bei Laune, und wie gehe sie respektieren Vorgesetzte, die vormachen können, wie der richtige ich mit „Lau-Männern“ um? Handgriff geht. Zeigt ein Schichtleiter jedoch fachliche Schwächen und •Wie bringe ich meine Schicht dazu, „freiwillig“ am Samstag zu arbeiten, kommt er im Gespräch nicht auf den Punkt, dann ist er bei ihnen schnell weil Lieferengpässe bestehen? „unten durch“. •Was mache ich mit Zeitarbeitern, deren Hoffnung auf Übernahme entSchichtleiter müssen auch selbstverständlich mitanpacken, wenn Not täuscht wurde, weshalb der Ausschuss steigt? am Mann ist. Deshalb verstehen sich viele nicht als Führungskraft. Wer •Wie gehe ich mit aus mangelnden Deutschkenntnissen resultierenden gleich nach der ersten Ansage als Schichtleiter hört „Jetzt hänge mal Kommunikationsproblemen nicht den Boss raus“ braucht um? viel Courage und Rollenklar•Wie reagiere ich, wenn ein heit, um keinen Rückzieher zu Mitarbeiter mit einer Alkomachen. holfahne zur Arbeit kommt? Schichtleiter vertreten das UnAusbildung bei Die Liste der kniffligen Fühternehmen an einer zentralen rungsaufgaben, vor denen Stelle – nämlich dort, wo die Schichtleiter und Industrieeigentliche Wertschöpfung meister stehen, ließe sich beerfolgt. Sie erklären, begrünliebig verlängern. Denn auf den, übersetzen die Ziele und Legen Sie den Grundstein für eine sichere der Werker-Ebene der Unterrepräsentieren die Werte des Zukunft und bewerben Sie sich bei uns nehmen triff t sich ein „buntes Unternehmens. Und wenn sie Volk“: Facharbeiter und Anhinter einer Entscheidung steWir bieten weltweit führende Technologie bei Sicherheitskupplungen, spielfreien Servokupplungen und Sicherheitsbremsen. mayr® gelernte, Festangestellte und hen? Dann gehen auch die Mitgehört in allen wichtigen Industrieregionen auf der ganzen Welt zu Zeitarbeiter, Eigenbrötler und arbeiter mit. den besten Adressen in der mechanischen und elektrischen Antriebstechnik. Selbstdarsteller, Familienväter Vorausgesetzt, die operatiMechatroniker/-in und alleinerziehende Mütter, ven Führungskräfte werden Industriemechaniker/-in Menschen unterschiedlichster als Führungskräfte respektiert Industriekaufmann/-frau Nationalität, Jung und Alt. und nicht als Kumpel oder Fachinformatiker/-in Und die Schichtleiter? Sie Hilfssheriff des Betriebsleiters (FR: Anwendungsentwicklung) müssen die heterogene gesehen. Die Basis dafür ist – Fachinformatiker/-in (FR: Systemintegration) Gruppe zusammenhalten. Sie Führungspersönlichkeit. EntTechnische/r Produktdesigner/-in müssen für Ausgleich und sprechend wichtig ist die AusFachkraft für Lagerlogistik Verständnis sorgen. Sie müswahl der richtigen Personen – Mediengestalter/-in (nur nach Bedarf) sen Managemententscheials Führungskraft. Doch dies Fordern Sie unsere aktuellen Ausbildungsinformationen unter Telefon dungen umsetzen, an denen schaff t nur die Basis. Danach 08341/804-0 an und bewerben Sie sich bei Frau Müller oder Herrn Waldmann bis zum 01.09.2015 mit Lebenslauf, Foto und den letzten sie nicht beteiligt waren. gilt es die „Roh-Diamanten“ beiden Schulzeugnissen. Sie müssen Sicherheits- und durch eine fundierte QualifiAusbildungsbeginn: September 2016 Qualitätsregeln durchsetzen. zierung zu schleifen. Sie müssen Mitarbeiter unChr. Mayr GmbH + Co. KG Richtig ansprechen terweisen und einarbeiten. Eichenstr. 1 • D-87665 Mauerstetten Sie müssen Besprechungen Telefon 08341/804-0 Praktiker wie Schichtleiter führen und Verbesserungen Ihr zuverlässiger Partner www.mayr.com • info@mayr.de schlafen ein, wenn in Trainings anstreben. Sie müssen alakademisch über Führung gele bei Laune halten, selbst sprochen wird. Und sie langwenn die Arbeit laut, monoweilen sich, wenn die Inhalte nicht auf ihren Alltag herunter gebrochen ton und stressig ist. Und: Sie müssen die Produktionsziele erreichen. werden. Werden Industriemeister jedoch richtig angesprochen, dann sind sie meist zu einer Verhaltensänderung bereit. Denn als pragmatiHeterogene Mannschaft zusammenhalten sche Macher haben sie ein feines Gespür dafür, wo es bei ihrer Führungsarbeit noch klemmt. Außerdem erfahren sie jede betriebliche Förderung Kurz gesagt: Führungskräfte auf der operativen Ebene müssen oft mehr auch als Zeichen der Wertschätzung – viel stärker als Mitarbeiter im Führungskompetenz als Führungskräfte in den Angestellten-Bereichen Angestellten-Bereich. Denn sie erachten es nicht als selbstverständlich, zeigen. Denn ihre Mannschaft ist heterogener – bezogen auf Ausbildung, beispielsweise zu Fortbildungen geschickt zu werden. Deshalb erhöht Sozialisation und kulturellem Hintergrund. Und sie müssen oft auch unein aktives Unterstützen der Führungskräfte auf der operativen Ebene ternehmerischer denken und handeln als manch Teamleiter in den Stabsauch ihre Identifikation mit dem Unternehmen. Ein Faktor, den es in abteilungen. Kann das jede Führungskraft auf der Werker-Ebene ohne Zeiten, in denen hochqualifizierte und -motivierte Industriemeister rar eine angemessene Ausbildung? Einige Naturtalente können dies. Doch sind, auch zu bedenken gilt. Hubert Hölzl diese zehn Prozent sind die Ausnahme. Alle anderen müssen es lernen.

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Zum Energieaudit verpflichtet

Am Anfang eines Audits steht die Energiedatenanalyse, auf deren Grundlage anschließend Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet werden.

Für die einen ist die neu eingeführte Energieaudit-Pflicht für Unternehmen nur sinnloser Zwang, die anderen sehen darin eine Chance. Egal, wie man dazu steht, Tatsache ist, dass bis 5. Dezember Betriebe mit über 250 Mitarbeitern und viele Kommunalunternehmen ein Energieaudit durchführen und alle vier Jahre wiederholen müssen. Dabei wissen wohl einige der betroffenen Unternehmen noch immer nichts von der Verpflichtung und könnten deshalb schon bald unter Zeitdruck geraten. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit war das entsprechende Gesetz bereits im März verabschiedet worden. Die Idee, die dahinter steckt: Mit Hilfe eines Audits, also einer Untersuchung der Prozesse und der aktuellen Situation im Unternehmen, sollen Energieeinsparpotenziale festgestellt und genutzt werden. Mit den neuen Vorgaben setzt Deutschland einen Teil der EUEnergieeffizienzrichtlinien um. Die Unternehmen sollen auf diese Weise einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und damit zur Erfüllung der europäischen Klimaschutzziele leisten: Bis 2020 soll die Energieeffizienz um 20 Prozent gesteigert werden.

audit-Pflicht überhaupt besteht. „Ein Energieaudit lässt sich mit einem überschaubaren Aufwand durchführen“, beschwichtigt der Leiter des Bereichs Energiemanagement bei eza!. Zuerst werde eine Energiedatenanalyse erstellt. Wie groß ist der Energieverbrauch, welche Energieträger werden eingesetzt, gibt es Bedarfsspitzen, lauten dabei die Fragen. Im nächsten Schritt geht es darum, Verbesserungsmöglichkeiten herauszuarbeiten und diese auf ihre Wirtschaftlichkeit hin zu bewerten. eza! führt, genauso wie verschiedene Ingenieurbüros, bei Bedarf das Energieaudit durch. Neuland ist das Thema nicht mehr. Denn schon vor der Einführung des neuen Gesetzes hatten sich zahlreiche Firmen für ein Energieaudit entschieden – aus Eigeninteresse. Weil das Energieaudit Voraussetzung für die Befreiung von der EEG-Umlage für Betriebe aus energieintensiven Branchen war oder Steuerrückerstattungen – Stichwort „Spitzenausgleich“ – versprach. Aber auch deshalb, weil die Firmen erkannt hätten, dass das Auditverfahren interessante Einsparmöglichkeiten bietet. „Besonders in den Bereichen Beleuchtung, Druckluft, Lüftung, Klimatisierung und Motoren schlummern häufig große Effizienzpotenziale“, so Geyer. Um die neuen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, können Firmen das Energieaudit auch in Eigenregie durchführen. Dafür steht der kostenlose, bewährte Online-Leitfaden „mod.EEM“ zur Verfügung. Die Abkürzung steht für „modulares Energie-Effizienz-Modell“ und führt die Unternehmen mit Checklisten, Tabellenvorlagen und umfassenden Informationen zum Thema Energieeffizienz durch das Audit oder sogar zum Energiemanagementsystem (weitere Infos unter www.modeem.de). Mit einem Energieaudit oder Energiemanagementsystem haben Unternehmen den Energieverbrauch und damit die Energiekosten dauerhaft im Griff und können sich sorgenfreier um ihr Kerngeschäft kümmern. Das Thema Energieaudit ist auch Schwerpunkt des diesjährigen Allgäuer Energietags im Rahmen der Allgäuer Festwoche am 13. August, einer Informationsveranstaltung von eza! für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik. Weitere Infos unter ww.eza-allgaeu.de.

Die Energieaudit-Pflicht gilt für alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von über 43 Millionen Euro – egal ob aus dem produzierenden Gewerbe, dem Handel oder Dienstleistungssektor. Die Energieaudit-Pflicht betrifft in der Regel auch Kommunalunternehmen – und zwar unabhängig von ihrer Größe –, wenn eine oder mehrere öffentliche Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts direkt oder indirekt mit 25 Prozent oder mehr beteiligt sind. Darunter können Schwimmbäder, Versorgungsbetriebe, Altenheime, Museen oder Zweckverbände fallen. Ausgenommen sind Einrichtungen mit hoheitlichen Aufgaben, wie Abfallbeseitigung, Klärwerkbetriebe oder Schulen. Weil die Firmenkonstrukte und Verflechtungen mit Tochterunternehmen und Beteiligungen bisweilen kompliziert sind, empfiehlt Felix Geyer vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), als erstes mit Hilfe des Steuerberaters abzuklären, ob die Energie-

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Unternehmen mit über 250 Mitarbeitern und viele Kommunalunternehmen müssen bis 5. Dezember ein Energieaudit durch-geführt haben. Fotos: eza!


Branding hinterlässt Spuren!

Für eine kompetente und neutrale Beratung rund um die Themen Bau, Energieeffizienz und erneuerbare Energien steht eza!. Foto: eza!

Bau- und Energieberatung für Private, Kommunen, Unternehmen Wer sich mit den Themen Bau, Energie und Sanierung beschäftigt, hat früher oder später bestimmte Fragen. Hier setzt die kostenlose Energieberatung des gemeinnützigen Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!) an. Die eza!-Experten informieren neutral und unabhängig rund um das Thema Energie und das seit 17 Jahren. Die eza!-Energieberatung zeigt Bauherren und Hausbesitzern, welche Möglichkeiten es gibt und welche Maßnahmen im betreffenden Fall am sinnvollsten sind – damit von Anfang an der richtige Weg eingeschlagen wird und die Energiekosten so gering wie möglich gehalten werden. Wie baue ich nach dem aktuellen Stand der Technik? Welche Einsatzmöglichkeiten für erneuerbare Energien gibt es? Wie kann ich meinen Heizenergieverbrauch senken? Diese Fragen stellen sich Hausbesitzer oder Leute, die es werden wollen. Aber auch wer nach den Gründen für seine hohe Stromrechnung und Einsparmöglichkeiten sucht, bekommt bei der eza!-Energieberatung kompetente Antworten – in den örtlichen eza!-Beratungsstellen oder neuerdings auch beim Beratungsobjekt. Auf Wunsch kommt der eza!-Experte ins Haus und prüft, welche Dämmmaßnahmen Sinn machen oder ob es Zeit für eine Heizungsmodernisierung ist. Zum neuen eza!-Dienstleistungspaket, das zahlreiche Allgäuer Kommunen ihren Bürgern kostenlos anbieten, gehören auch Stromspar- und Solarchecks. Letztere liefern Informationen, mit welchen Solarwärme- und Solarstromerträgen im speziellen Fall zu rechnen ist. Für Qualität am Bau steht das eza!-Partner-Logo als Qualitätssiegel. Knapp 150 Betriebe aus sämtlichen Bereichen der Baubranche dürfen dies nutzen, weil ihre Mitarbeiter an regelmäßigen FortbildunEnergie- und Umweltzentrum Allgäu gemeinnützige GmbH gen und weiteren Qualitätssi(eza!) cherungsmaßnahmen teilnehBurgstr. 26, 87435 Kempten men – mit Erfolg. So bewerten Telefon: 0831 960286-0 die Kunden ihre eza!-PartnerFax 0831 960286-90 Betriebe im Durchschnitt mit E-Mail: info@eza-allgaeu.de der Schulnote 1,13. Internet: www.eza-allgaeu.de Des Weiteren unterstützt Mitarbeiterzahl: 30 eza! Kommunen bei der ErProdukte und Dienstleistungen: stellung von Klimaschutzkoneza! ist eine gemeinnützige zepten und bei der Teilnahme GmbH zur Förderung erneueram European Energy Award. barer Energien und effizienter Energienutzung und wird getragen Unternehmen profitieren von Kommunen, Wirtschaft und ebenfalls von der eza!-KomInitiativen des Allgäus. eza! berät petenz. So holen sich namBürger, Kommunen und Unterhafte Allgäuer Firmen Rat bei nehmen in allen Fragen rund um eza!, um in ihren Betrieben Bau, Energieeffizienz und erneuEnergieeinsparpotenziale auferbare Energien. zudecken.

»Wenn Du etwas tust, dann tue es aus Leidenschaft, mit voller Überzeugung und mit Deiner ganzen Kompetenz!« Mit diesem einfachen Prinzip sind wir nicht nur erfolgreicher, sondern gewinnen auch an Ausstrahlungskraft. Was für den einzelnen gilt, triff t ebenso für ganze Unternehmen zu. Genau hier setzen wir bei der Markenentwicklung an. Statt durch oberflächlichen Werbedruck Begehrlichkeit künstlich zu erzeugen, richten wir den Fokus darauf, die Markenidentität herauszuarbeiten. Mitarbeiter und Kunden lassen sich durch Werte, Überzeugungen und Sinnhaftigkeit begeistern. Eine starke Marke muss Kunden und Mitarbeiter nicht mehr »binden« – sie kommen gerne und freiwillig. Die »Generation Y« stellt mit der zentralen Frage nach der Sinnhaftigkeit nicht nur alteingesessene Denkweisen infrage, sondern wird auch die Unternehmenskultur, die Arbeitswelt und das Geschäfts- und Konsumverhalten nachhaltig beeinflussen. Und das ist gut so! Eine hervorragende Chance für Unternehmen, sich im Kern zu erneuern.

strategische und kreative markenentwicklung

Zwingerstraße 2 87435 Kempten Fon +49 (0)8 31 5 12 36 - 0 info@go-sons.de www.go-sons.de Mitarbeiterzahl: 22 Branche: Markenagentur Leistungen: • Markenentwicklung • Strategieberatung • Kreation, Kreativkampagnen • Corporate Design • Corporate Architecture, Messe • Employer Branding • Marketingkonzeption

Tobi und Thomas Stricker

Marken, die von innen heraus brennen, leuchten hell. Das Feuer zu entfachen und zu schüren ist unser Job. Ein Job, den wir lieben.

Wirtschaft im Allgäu

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Motivierte Mitarbeiter = Unternehmenserfolg

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Wirtschaft im Allgäu

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Fehlendes Wissen demotiviert Mitarbeiter. Dieser Ăœberzeugung sind 81 Prozent der deutschen Personaler. Zudem wirkt sich der Mangel an notwendigem Know-how negativ auf die Arbeitsqualität aus. Doch wie kĂśnnen HR-Verantwortliche Abhilfe schaffen? Dieser Frage ist Haufe in seiner aktuellen Studie „HR als Wissensmanager: Strategien fĂźr den Unternehmenserfolg“ nachgegangen. Gemeinsam mit mifm MĂźnchen – Institut fĂźr Marktforschung GmbH wurden Ăźber 400 Personaler aller Branchen befragt. Eines der zentralen Ergebnisse: Die HR-Experten sind beim Wissensmanagement bereits sehr engagiert, schĂśpfen dessen MĂśglichkeiten aber noch nicht vollständig aus. Lag ihr Fokus beim Umgang mit Know-how bisher im Bereich Weiterbildung, zeigt die Studie nun weitere Potenziale auf: Personalverantwortliche kĂśnnen Motivation und Produktivität der Mitarbeiter verbessern, indem sie fĂźr einen optimalen Zugang zu Wissen und fĂźr eine gute interne Kommunikation sorgen. Mehrarbeit, Fehler und falsche Entscheidungen werden so stark reduziert. Gleichzeitig erzielen sie strategische Vorteile beim Wettbewerb um die besten Talente. Eine Vielzahl von Unternehmen hat Nachholbedarf bei der Mitarbeitermotivation: 28 Prozent der Studienteilnehmer bemängeln Informationsfluss und Kommunikation in ihrer Firma. Die GrĂźnde dafĂźr sind vielfältig. Kollegen geben ihr Wissen nicht weiter (46 Prozent), es gibt keine Tools fĂźr den internen Austausch (32 Prozent) oder Wissenstransfer ist kein Bestandteil der Unternehmenskultur (31 Prozent). Damit vernachlässigen Firmen aktuell die beiden grĂśĂ&#x;ten Stellschrauben fĂźr eine engagierte Belegschaft: Rund 80 Prozent der Befragten nennen mangelnde Wertschätzung fĂźr die eigene Arbeit und fehlendes Wissen als bedeutendste Motivationskiller. Doch nicht nur die Motivation der Mitarbeiter, auch die Qualität der Arbeit leidet unter einer mangelhaften Informationsweitergabe und schlechter Kommunikation. Rund 60 Prozent der Befragten sind Ăźberzeugt, dass die Arbeitsleistung sinkt, wenn notwendiges Wissen nicht vorhanden, nicht einfach zugänglich ist oder nicht alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand sind. Rund 80 Prozent der Personaler fĂźhlen sich fĂźr das Wissensmanagement in ihren Unternehmen verantwortlich. Ganz oben auf der Agenda stehen die strategisch wichtigen Themen: Weiterbildungen, Nachfolgeplanung und Personalentwicklung. Damit deckt HR einen wesentlichen Teilbereich des Wissensmanagement ab – schĂśpft dessen Potenzial aber noch nicht vollständig aus. So mangelt es derzeit noch an Instrumenten, die den internen Informationsfluss optimieren und Arbeitsleistungen so transparent machen, dass sie wertgeschätzt werden kĂśnnen. Hierbei kĂśnnen Tools unterstĂźtzen, die das Erfassen, Vernetzen und zentrale Bereitstellen von Wissen sowie den Austausch unter den Mitarbeitern ermĂśglichen. So entstehen effiziente Prozesse rund um Know-how und die interne Kommunikation im Unternehmen, von denen Mitarbeiter unmittelbar profitieren. Aktuell nutzen allerdings nur vier Prozent der Personaler diese MĂśglichkeiten. „Motivierte Mitarbeiter sind nicht nur leistungsfähiger, sie bleiben auch länger im Unternehmen. Dies ist insbesondere bei sehr gesuchten Spezialisten ein wichtiger Faktor. Deshalb sollte es im Interesse von HR sein, alle Ursachen fĂźr Demotivation zu beheben“, betont Barbara PĂśggeler, Product Manager bei der Haufe Gruppe. „Dazu gehĂśrt auch, dass Personaler alle MĂśglichkeiten des Wissensmanagements konsequent ausschĂśpfen. Gemeinsam mit den FĂźhrungskräften aus der Linie sollten sie ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter bei der täglichen Wissensarbeit bestmĂśglich unterstĂźtzt werden. Ansonsten laufen sie nicht nur Gefahr, Leistungsträger zu verlieren, sondern setzen auch den Unternehmenserfolg aufs Spiel.“


Social-Media-Tipps fĂźr Unternehmen Die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) in Deutschland nutzt Solen. Die Herausforderung liegt darin, sie zu entdecken und so aufzucial Media. Doch nicht immer fĂźhrt der direkte Dialog mit Fans und bereiten, dass sie Fans und Follower begeistern. Ob exklusive Einblicke Followern zum gewĂźnschten Erfolg: Gerade kleinen und mittelständiaus der Entwicklungsabteilung oder Hintergrundwissen zu einem Proschen Unternehmen fehlt es häufig an Know-how und Erfahrung, um dukt – guter Content ist vielseitig und umfasst die gesamte Bandbreidie grĂśbsten Fehler zu vermeiden. FĂźnf Social-Media-Tipps von Bastian te von Text Ăźber Foto bis hin zu Video. Kurze Clips, die sich leicht mit Unterberg, im Fachbeirat des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Freunden teilen lassen, liegen im Trend. Land der Ideen 2015“ und GeschäftsfĂźhrer von Jovoto. âž? Community-Management: Erst denken, dann posten Dialog und Interaktion sind entscheidend fĂźr alle Social-Media-Platt➊ Start: Die Zielgruppe bestimmt die Zahl der Hochzeiten Bevor man sich fĂźr eine Plattform entscheidet, sollten drei Fragen unformen. Das heiĂ&#x;t: Wer freundlich nachfragt, bekommt auch eine Antbedingt beantwortet sein: Wen mĂśchte ich erreichen? In welchen soziwort. Das gilt fĂźr Lob ebenso wie fĂźr Kritik. Ein absolutes No-Go ist es, alen Netzwerken ist meine Zielgruppe aktiv? Und welche Inhalte kann Kommentare einfach zu lĂśschen. ich ihr dort bieten? Ergibt die Analyse, dass nur Twitter infrage kommt, ➎ Trends: Die kreative Kraft der Community nutzen sollte man sich darauf konzentrieren: Man muss als Unternehmen nicht Social-Media-Kanäle ermĂśglichen nicht nur einen direkten Draht auf allen Social-Media-Hochzeiten tanzen. zur Zielgruppe, sondern bieten die Chance, sich umfassend Ăźber Trends zu informieren: Diese âž‹ Aufbau: Social-Media als Langstreckenlauf planen Research-Funktion kann fĂźr Unternehmen brauchen Unternehmen Gold wert sein. DurchhaltevermĂśgen, Zeit Wer sich etwa via Twitter I KUHQG und spannende Inhalte. DafĂźr Ăźber aktuelle Themen inforsollten sie von Beginn an gemiert, kann darauf mit eigeYHUZXU]HOW nĂźgend Ressourcen einplanen nen Beiträgen reagieren. Auch – sowohl fĂźr den Aufbau als die Kreativität der Masse lässt 'LH 8QLPHW *URXS LVW HLQ ZHOWZHLW auch die Pflege der Kanäle. sich durch Crowdsourcing fĂźr DJLHUHQGHU 7HFKQRORJLHI KUHU I U Keiner braucht einen Twitterdie eigenen Zwecke nutzen. 3Ul]LVLRQV 6WDQ] %LHJHWHLOH XQG Kanal, auf dem sich nach eiIdeen und Vorschläge der )ROJHYHUEXQGZHUN]HXJH nem Jahr nur ein Tweet findet. Community kĂśnnen zum BeiInhalt: Eine Frage des spiel wertvolle Impulse fĂźr die ➌ 9HUZXU]HOW LP $OOJlX IROJHQ ZLU VHLW richtigen Contents Weiterentwicklung eines Pro -DKUHQ XQVHUHP KRKHQ 4XDOLWlWV Jedes Unternehmen hat spanduktes sein. DQVSUXFK XQG VHW]HQ DXVVFKOLH‰OLFK DXI GHQ (QWZLFNOXQJV XQG 3URGXNWLRQV nende Geschichten zu erzähVWDQGRUW 'HXWVFKODQG

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Foto: Maksym Yemelyanov – fotolia.de

Wirtschaft im Allgäu

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Nachrichten und mehr aus dem Allgäu

Bezug des MAHA-AIP Forschungs- und Entwicklungszentrums in Haldenwang Anfang Juni 2015 erfolgte der Bezug des neu gebauten MAHA-AIP Forschungs- und Entwicklungszentrum – Bauabschnitt 2

MAHA AIP GmbH & Co.KG Hoyen 30 · 87490 Haldenwang E-Mail: info@maha.de Web: www.maha-aip.de Tel.: +49 8374 585 0 Fax: +49 8374 585 551

Das modern gestaltete, zweigeschossige Gebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 3.700 m² ist die Erweiterung des 2008 fertiggestellten MAHA-AIP Forschungs- und Entwicklungszentrums. Die neuen Räumlichkeiten dienen dem kontinuierlichen Ausbau der MAHA-AIP Produktpalette für die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie und deren Zulieferer – weltweit.

Mitarbeiteranzahl 165, Tendenz steigend Branche Maschinenbau, Messtechnik, Automatisierungs-Software Produkte / Dienstleistungen Fahrzeugprüfstände, Abgasmesstechnik, Prüfstandautomatisierung für die Entwicklungs- und Fertigungszentren nahezu aller namhaften Fahrzeughersteller, deren Zulieferindustrie und Prüforganisationen im In- und Ausland

Der seit einigen Jahren stetig wachsende Produktbereich AIP-Messtechnik (ein Unternehmen der MAHA Gruppe) erforderte spezielle Kriterien an neue Räumlichkeiten für die Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung, welche in dieser Form im bestehenden Gebäude nicht umsetzbar waren.

Die Abteilungen Entwicklung, Fertigung und der QS-Bereich der MAHA-AIP Abgasmesstechnik sowie Testräumlichkeiten mit einem Antriebsstrang-Prüfstand (Prüfzelle mit 30 m²) wurden im EG angesiedelt. Ebenso ein Empfangsbereich mit Besprechungsräumen, ein großzügig angelegter Aufenthalts- / Pausenraum sowie ein Innenhof mit Blick auf die Allgäuer Alpen und deren Umgebung. Im OG befinden sich moderne Büroräume u.a. für die Geschäftsführung, Vertrieb, Projektmanagement, Softwareentwicklung und Service. Eine Heiz- / Kühldecke sorgt im ganzen Gebäude für ein angenehmes Raumklima. Helle, lichtdurchflutete Räume und zum Teil großflächige Fensterfronten bieten eine inspirierende Atmosphäre. Mit Bezug des neuen Bauabschnittes sind nun alle MAHA-AIP Mitarbeiter unter einem Dach > optimale Bedingungen bzgl. Schnittstellen, Kommunikation, kurze Wege sowie für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze.

... ready for the future

Prüftechnik für Forschung & Entwicklung

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Abgasmesstechnik

Rollenprüfstände

Rollenprüfstände

Flachbahnprüfstände

Wirtschaft im Allgäu

Hydraulische ‚Shaker‘ Prüfstände

Antriebsstrangprüfstände

Prüfstandsautomatisierung

Fahrroboter

FahrtwindSimulationsgebläse

Sebastian Zausch Redaktionsleiter

Wer wissen will was los ist, der Allgäu-TV GmbH & Co. KG kommt an „a.tv – fernsehen Heisinger Straße 14 fürs allgäu“ nicht vorbei. Seit 87437 Kempten mittlerweile 15 Jahren berichTelefon 0 8 31/2 06-5700 redaktion@allgaeu-tv.de tet das etwa 20-köpfige Team www.allgaeu-tv.de täglich über das Allgäu. Egal ob Premiere am LandestheaMitarbeiterzahl: ca. 20 ter Schwaben in Memmingen, Wirtschaftsthemen aus Kaufbeuren, Politikveranstaltung in Lindau oder Gesellschaftsevents aus Kempten. Wo auch immer etwas los ist in der Region, die Kamerateams von allgäu.tv sind dabei.

Mehr Programm: a.tv – fernsehen fürs allgäu Seit dem 5. Mai 2014 sendet „a.tv – fernsehen fürs allgäu“ (ehemals TV Allgäu Nachrichten) mit neuer Verpackung und aus einem neuen Studio. Neben dem täglichen Nachrichtenmagazin, das montags bis freitags ausgestrahlt wird, bietet der Sender auch eine ganze Palette an weiter gehender Berichterstattung aus der Region: Ein spezielles Magazin aus den vier Landkreisen und kreisfreien Städten, aber auch Sendungen zu Kultur, Allgäuer Brauchtum, Wirtschaft oder Sport: „a.tv – fernsehen fürs allgäu“ ist überall dort, wo die Menschen sind.

Wechseln Sie jetzt! allgäu mail GmbH Wir sind Ihr Partner für die gesamte Post. Ihre Briefe müssen nicht warHeisinger Straße 14 ten, mit uns kommen sie an. Wir ver87437 Kempten Telefon 0 8 31/2 06-5195 senden bundesweit in Deutschlands info@allgaeu-mail.de großem Netzwerk der Privatenwww.allgaeu-mail.de Briefdienstleister: „Mail Alliance“ mit Mitarbeiterzahl: 160 mehr als 50.000 Zustellern und 130 regionalen Partnern. Bei uns erhalten Dienstleistungen: ● Briefzustellung Sie eine Komplettlösung von der Ab● Lettershop holung bis zur Zustellung. ● Poststellenmanagement Die allgäu mail legt seit Beginn Wert ● Postfachservice auf Zuverlässigkeit, Flexibilität, at● Kurierdienstleistungen traktive Angebote sowie einen exzellenten Service. Bereits seit 2012 untermauern wir mit der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 durch den TÜV Rheinland unsere hohen Standards. Vor allem beim Versand sensibler Post ist es von größter Bedeutung, dass die Prozesse anerkannte Qualitätsstandards erfüllen – genau dafür steht das TÜV-Siegel. 2014 wurde uns zusätzlich das Zertifikat nach ISO 14001 verliehen. Unser Umweltmanagementsystem entspricht demnach den internationalen Standards. Zudem sind wir nach OHSAS 18001 zertifiziert, was weltweit als anerkannter Standard für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gilt. Mit den drei zertifizierten Managementsystemen, bestehend aus Qualität, Arbeits- und Umweltschutz, zeigt allgäu mail seine enorme Entwicklungskraft und Professionalität. Wechseln Sie jetzt in das alternative Netz der Postzustellung.


Schwebende Pflanzen

Wohlfühlen für Mensch und Pflanze Sie binden Feinstaub und Giftstoffe, schützen vor Lärm, produzieren Sauerstoff und sind eine Wohltat fürs Auge. Die Rede ist von Pflanzen. Kein Wunder also, dass sich der Mensch gerne mit ihnen umgibt. Im Haus, auf Balkon oder Terrasse, und immer öfter auch im Büro. Damit die Innenraumbegrünung ihren „wohltuenden Job“ erfüllen kann, müssen die Pflanzen gesund sein und gepflegt werden – zumindest war letzteres bisher der Fall. Denn dank des innovativen Hydro Profi Line® Systems mit schwebenden Pflanzen ist für ein üppiges grünes Wohlfühlklima kein grüner Daumen mehr nötig. So funktioniert‘s: Unter der in das Gefäß eingehängten Metallscheibe befindet sich nur Wasser, Luft und der Kulturtopf mit Pflanze. In diesem Vegetationsraum entsteht ein einmaliges Wachstums- und Wohlfühlklima: Die Pflanze bildet starke Nährstoffwurzeln aus und kann so im wahrsten Sinne wachsen und gedeihen. Der Verzicht auf Füllmaterialien wie Erde oder Granulate verhindert eine Verdichtung und daraus resultierende Wurzelschäden. Auch ein Umtopfen ist nicht mehr nötig, ein Tausch der schwebenden Pflanzen dank Quick Change aber schnell und bequem möglich. Und noch einen entscheidenden Vorteil bringt Hydro Profi Line® mit sich: Das vergrößerte Wasserreservoir sorgt für deutlich längere Gießintervalle – im Durchschnitt einmal im Quartal. Falsches Gießen, Staunässe und eine damit verbundene Keimbildung werden verhindert! Hierbei reinigen die Wurzeln das Wasser auf natürliche Weise. Was bleibt ist die Freude an einer gesunden, schönen Pflanze. Begeistern können zudem die Gestaltungsmöglichkeiten und Einsatzbereiche des Hydro Profi Line®. Ob in Pflanzgefäßen für Objekteinrichtun-

gen, als Balkon-, Terrassen- oder Freilandbepflanzungen in Gefäßen, als „bepflanzte Wände“ für innen und „lebende Fassaden“ für außen, in großflächigen Pflanzenlandschaften, als Raumteiler oder als einzelner Topf auf einem Tisch – Hydro Profi Line® erfüllt Pflanzen- und Kundenwünsche zugleich. Nahezu unbegrenzt ist zudem die Auswahl der Pflanzen und Gefäße. Die Investition in Hydro Profi Line® lohnt sich also. Und der geringere Pflegeaufwand lässt die Unterhaltskosten deutlich sinken.

Coaching Ticket Wert 100 Euro gültig bis 30. 10. 2015

AG

ANNE GIESEL INSTITUT für mehr Erfolg im Leben Marktplatz 7 | 87730 Bad Grönenbach Telefon 0 83 34/61 67 und 01 60/8 07 83 65 | info@anne-giesel.de

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© HPL / JAGO

Die Gärtnerei Wendt berät vor Ort und sorgt mit ihrem Pflegeservice für eine professionelle, nachhaltige Begrünung.

Coaching und

Coaching ist für alle da

Gärtnerei Wendt

Foto-Ausschnitte Beratung unbedingt exakt so lassen

Professionelle Unterstützung im Beruf ist nichts Ehrenrühriges. Im Gegenteil. Coaching ist heutzutage schlicht und ergreifend gesagt eine ganz normale Dienstleistung, wie wir sie in unserer Freizeit auch gerne wahrnehmen. Und wenn wir uns schon dabei helfen lassen, kleine weiße Bälle in ein grünes Loch zu versenken oder etwas größere Bälle über ein Netz zu schlagen, dann sollten wir auch keine Berührungsängste bei dem Gedanken haben, uns bei beruflichen Fragen helfen zu lassen. Angesichts der immer deutlicheren Leistungsverdichtung im Job bei einer gleichzeitig stetigen Veränderung der Arbeitsbedingungen ist es sinnvoll, wenn mal jemand von außen einen Blick auf die aktuelle Situation wirft. Dennoch sollten Sie nicht gleich den erstbesten Coach engagieren, wenn der Spannungsbogen im Job zu groß wird. Wir haben einige Kriterien für die Wahl des richtigen Coaches für Sie zusammengestellt.

● Die persönliche Ausstrahlung: Kann ich mit dieser Person vertrauensvoll zusammenarbeiten oder auch mal einen Konflikt konstruktiv austragen? ● Die professionelle Erfahrung: In welchen Branchen hat der Coach bereits gearbeitet? Wie sehen die Vertragsgestaltung und die zu erwartenden Kosten aus? Welche Ausbildung hat mein Coach? ● Die Eignung für das jeweilige CoachingThema: Auf welchen Bereich hat sich der Coach spezialisiert? Kein Coach kann in allen Bereichen gleich gut Hilfestellungen geben. ● Finanzielle Unabhängigkeit: Ist der Coach auf Sie angewiesen? Besser ist es, wenn der Coach auf den Einzelauftrag nicht angewiesen ist. Dann muss er sich nicht anbiedern, sondern kann Sie unabhängig beraten. ● Die Grenzen des Coachings: Schwerwiegende psychische Probleme sind nicht das Arbeitsfeld eines Coaches. Ein Profi wird Sie beim Überschreiten gewisser Grenzen weiter verweisen.

Wirtschaft im Allgäu

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Die Zahl der Firmengründer steigt 915 000 Menschen haben im vergangenen Jahr in Deutschland den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt - 47 000 Menschen mehr als 2013. Das zeigt der jährliche Gründermonitor, den die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) veröffentlicht. Darin geht es auch um die Fragen, wer ein Unternehmen gründet, warum und in welchen Bereichen. Wie viele Neugründungen gab es 2014 in der Region? In den Bereichen der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) und der Handwerkskammer für Schwaben sind im vergangenen Jahr 14 000 Unternehmen entstanden. Verglichen mit 2013 ist das ein Minus von 1,3 Prozent, sagt Stefan Sprinkart. Er leitet bei der IHK die Gründungsberatung. Schaut man sich die Zahlen genauer an, sieht man: Das Handwerk in Schwaben verzeichnet sogar ein leichtes Plus von einem Prozent. In ganz Bayern ist die Zahl der Neugründungen hingegen um 4,2 Prozent gesunken. Woran es liegt, dass Schwaben im bayerischen Vergleich besser dasteht, kann Sprinkart nicht erklären. „Wir haben viele Gründerzentren, aber es gehört mit Sicherheit auch Zufall dazu“, sagt er. Verglichen mit anderen Bundesländern belegt Bayern bei den Neugründungen den neunten Platz. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen führen die Liste an, weil sie von ihrer Struktur als Ballungszentren profitieren. Von 2009 bis 2011 belegte Bayern allerdings noch den fünften Platz in der Gründerstatistik.

auf etwa 30 Prozent. Bei der Handwerkskammer sieht das Bild ähnlich aus. 28 Prozent der Betriebe werden von Menschen ausländischer Herkunft gegründet. Wie erfolgreich sind die Gründer? Die Antwort auf diese Frage fällt unterschiedlich aus. Von der KfW heißt es, dass in den ersten drei Jahren nach der Gründung jeder dritte Betrieb wieder schließt. Die Handwerkskammer für Schwaben stellt einen Unterschied fest. Gründet jemand einen Betrieb, für den man einen Meisterbrief braucht, liegen die Überlebenschancen in den ersten fünf Jahren bei 75 Prozent. In anderen Fällen bei 45 bis 50 Prozent - also deutlich niedriger. Der Grund könnte sein, dass man in Meisterkursen kaufmännisches und rechtliches Wissen vermittelt bekomme. Und genau das bräuchten Gründer, rät auch IHK-Experte Spinkart. Daneben solle man sich gut überlegen, was das eigene Produkt könne, wie man seine Kunden erreiche und wie die Marktsituation ausschaue. „Das Wichtigste ist, die Situation realistisch zu beurteilen“, sagt Spinkart.

Wild ist Kompetenz vor Ort.

In welchen Bereichen gibt es besonders viele Neugründungen? • Abbrucharbeiten Die meisten Menschen, die sich 2014 in Deutschland • Flächenrecycling selbstständig machten, waren • Fuhrpark- / Gerätemanagement in der Unternehmensberatung • Horizontalbohrtechnik / Rohrleitungsbau tätig. Danach folgen Tätig• Kiesvertrieb / Transportdienstleistungen keitsfelder Kindertagespflege, • Logistik zum Beispiel als Tagesmutter, Webdesign, Ingenieurbüros, • Systementwicklung Psychotherapie, Rechtsbera• Tiefbau / Erdbau tung oder Coaching. 70 Prozent der Gründer, so heißt es www.maxwild.com Max Wild GmbH im Gründungsmonitor, starte im Dienstleistungsbereich. Danach folgen der Handel und das produzierende Gewerbe. Für Schwaben kann Stefan Spinkart das bestätigen. In den Beratungsgesprächen zeige sich, der Großteil der Neugründer wolle im Dienstleistungsbereich arbeiten. Wer macht sich selbstständig? Bei den Neugründungen sind zwei Trends zu beobachten. Der eine betriff t die Frauen. Ihr Anteil unter den Existenzgründungen betrug 43 Prozent. Das Besondere daran: Während Frauen sich in der Vergangenheit vor allem im Nebenerwerb selbstständig gemacht hatten, melden sie ihre Unternehmen nun vermehrt als Haupterwerb an. Zum anderen beobachtet die IHK, dass immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund Beratungsgespräche suchen. Stefan Spinkart schätzt ihren Anteil

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Wirtschaft im Allgäu

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Was sagen die Neugründungen über die gesamte Wirtschaft aus? Sie zeigen etwa, wie innovativ ein Land ist. Im Gründermonitor ist zu lesen, dass jeder zehnte Gründer an technologischen Neuerungen forscht. Damit tragen sie zum technischen Fortschritt bei. Allerdings ist der Anteil der Gründer, die 2014 Marktneuheiten entwickelten, im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent gesunken. Die Unternehmensgründungen haben noch eine andere positive Auswirkung: Sie schaffen Arbeitsplätze. So stellte 2014 etwa jeder vierte Neugründer Mitarbeiter ein. Durchschnittlich schuf er so 4,5 Arbeitsplätze. Christina Heller


Geschäftsreisen im Wandel Wer geschäftlich viel unterwegs ist, kennt die Situation: Nach einem anstrengenden Tag freut man sich auf Ruhe und Entspannung. Vielleicht noch einen kleinen Happen auf dem Weg zum Hotel und ein schnelles Bier an der Hotelbar genießen – oder auch einfach nur müde ins Bett fallen. Nach einem anstrengenden Messetag brauchen Körper und Geist Erholung.

Welche Daten wurden übermittelt? Gerade in Zeiten des I-phones sind auch Ortungsdaten nicht mehr sicher. Reist ein Manager plötzlich häufiger zu einem potentiellen Übernahmekandidaten könnte das auch die Mitbewerber interessieren.

Bisher keine Einsparungen

Nicht zuletzt sorgt die zunehmende Verschmelzung von Berufs- und Privatleben für neue Herausforderungen. Ist man schon mal in New York, Dubai oder Tokyo wäre es doch wunderbar wenn Partnerin oder Kinder auch mit dabei wären. Dienstreisen mit Urlaubstagen zu verknüpfen wird immer beliebter. Doch das Auseinanderrechnen von privaten und dienstlichen Reiseabschnitten ist kompliziert. Doch im Konkurrenzkampf um die besten Köpfe nehmen Arbeitgeber diese Herausforderungen gern an, wollen Sie ihren Mitarbeitern doch ange.

Berufliches und Privates

Wer dabei früher als Manager unterwegs war, durfte sich auf viel Luxus freuen. Vier Sterne oder mehr waren Standard und Spesen wurden großzügig abgerechnet. Doch diese Zeiten sind vorbei. Schritt für Schritt haben Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Kosten für Dienstreisen zu senken. Und das verwundert nicht, betrachtet man die Zahlen. Laut dem Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) gab es 2014 171 Millionen Geschäftsreisen. Dabei kosteten die Fahrten zusammen 48 Milliarden Euro. Trotz Internet und Videokonferenzen hat sich daran in den vergangenen Jahren nicht viel verändert. Zwar stieg zuletzt der Anteil der eintägigen Geschäftsreisen, für die kein Hotelzimmer benötigt wurde. Gleichzeitig aber verzeichnete der VDR 2014 ein Zuwachs bei den Dienstreisen, die vier oder mehr Tage andauern. So ist mit Einsparungen bisher nicht zu rechnen. Daneben gibt es weitere Trends. Heute ist vielen reisenden Managern nämlich eine zunehmende Individualität auf Reisen wichtig. S ie ne n wöh d s c h a f t r e v W ir s t freun sche n a ri mit G gäu-baye l l a . . . und litäten n liche ia müt esten e Spez g n B

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großer Hotelketten satt. Sei es das immer gleiche Design oder die immer gleiche Küche. Doch es gibt auch praktische Gründe für einen Hotelwechsel: Das Stammhotel des Unternehmens liegt auf der falschen Seite der Stadt oder ist ungünstig angebunden. Findet der Manager dann womöglich noch eine Unterkunft, die günstiger ist, wird schnell eigenmächtig gebucht. Scheint das auch im Einzelfall günstig, kann es den Geschäftsreiseverantwortlichen daheim schon einmal den Schweiß auf die Stirn treiben. Denn fehlende Buchungen im Stammhotel gefährden den Großkundenstatus und gefährden Rabatte – verteuern also langfristig die Geschäftsreisen. Das eigenmächtige Buchen durch Angestellte hat zudem auch sicherheitsrelevante Aspekte, die bei den IT-Verantwortlichen in Unternehmen für Stirnrunzeln sorgt. Wo war das Smartphone oder Laptop eingewählt, als die Buchung erfolgte?

Worauf es ankommt

Büromaterial im Zimmer, oder Büromaschinen wie Drucker und Kopierer.Ebenso wichtig werden Möglichkeiten zur Planung wie Whiteboard oder Pinnwand bewertet. Daneben stehen Möglichkeiten die Kleidung aufzufrischen hoch im Kurs. Zuvorderst nennen Geschäftsreisende dabei Dinge wie einen Hosenbügler oder einen „stummen Diener“, um den Anzug knitterfrei abzulegen. Doch auch zur Entspannung sollte die Unterkunft einiges bieten, wie einen großen Fernseher und eine eigene Kaffeemaschine. Auf Platz eins allerdings findet sich etwas anderes. Am wichtigsten ist Geschäftsreisenden nämlich die Möglichkeit sich auf Reisen fit zu halten. So erwarten über 67 Prozent der Geschäftsreisenden Fitnessangebote im Hotel ihrer Wahl, und zwar am besten direkt in ihrem Zimmer. So lässt sich im Schutze der Privatheit das eine oder andere Geschäftsessen abtrainieren und man ist wieder fit für die kommenden Termine.

Wirtschaft im Allgäu

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Seminare und Tagungen Wohlfühladressen im Überblick

Fühlt man sich wohl, lernt man leichter Ob eine Veranstaltung gelingt oder zum Flop wird, entscheidet auch die Auswahl des Tagungshotels. Doch welches Hotel eignet sich für ein Seminar, einen Workshop oder eine Tagung? Die Hochglanzprospekte und Internetseiten sehen meist sehr vielversprechend aus, doch darauf sollte man sich nicht verlassen. Besser ist eine persönliche Vor-Ort-Besichtigung des Hotels im Vorfeld einer Veranstaltung. Meist spürt man schon an der Rezeption, ob einem das dort vorherrschende Flair zusagt. Wer den Aufwand einer Vor-Ort-Besichtigung scheut, sollte sich in jedem Fall vorher den Internet-Auftritt des Hotels anschauen. Sind die Seminarräume nicht zu sehen, sollte man misstrauisch werden. Spezielle Buchungsplattformen, die sich auf Tagungsstätten spezialisiert haben, können die OnlineSuche vereinfachen.

Einige wichtige Kriterien, die ein gutes Tagungshotel erfüllen sollte, sind: 1) Es sollte auf Business-Veranstaltungen ausgelegt sein, das heißt die Veranstaltungsräume sollten ruhig und separat liegen. Denn anderen Hotelgästen beim Baden im Pool zuzusehen, fördert die Konzentration nicht unbedingt. 2) Eine gute, für alle Teilnehmer einfach und schnell zu erreichende Lage. 3) Ein lernzielförderndes Umfeld: Dazu gehört zum Beispiel eine gute Akustik und ausreichend Tageslicht. Mit Leuchtstoffröhren beleuchtete Räume wirken kalt und sorgen für eine schnelle Ermüdung der Teilnehmer. Auch die Einrichtung sollte hell und freundlich sein – fühlt man sich wohl, lernt man auch leichter. Unabdingbar ist eine gute Medien-Ausstattung.

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Wirtschaft im Allgäu


Seminare und Tagungen WohlfĂźhladressen im Ăœberblick

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Wirtschaft im Allgäu

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Regionalfernsehen Allgäu-TV GmbH & Co. KG Heisinger StraĂ&#x;e 14 87437 Kempten Telefon 08 31/2 06-57 00 www.allgaeu-tv.de


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Softwarelösungen 3S-Smart Software Solutions GmbH Memminger Straße 151 87439 Kempten Telefon 08 31/5 40 31 14 info@codesys.com

Verpackungsindustrie GPS Reisacher GmbH & Co. KG Gewerbegebiet Thal – Hinter den Gärten 8 87730 Bad Grönenbach Telefon 0 83 34/98 91 00 www.gps-reisacher.com

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IMPRESSUM Verlags-Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung mit den Heimatzeitungen vom 21. Juli 2015, Nr. 165 Geschäftsführung: Markus Brehm PR-Redaktion: Monique Jauch, Christian Mörken, Michaela Sauer Grafik/Layout: Bettina Geisenberger Koordination: Sabine Brenner Titelfoto: freshidea - fotolia.de Fotos: falls nicht anders vermerkt, wurden die Fotos von den jeweiligen Firmen zur Verfügung gestellt Verantwortlich für Anzeigen- und Textteil i.S.d.P: Reiner Elsinger, Tel.: 08 31/2 06-4 64, E-Mail: elsinger@azv.de Druck und Herstellung: Allgäuer Zeitungsverlag GmbH Heisinger Straße 14 87437 Kempten

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Drei Buchstaben für die Karriere Es begann Ende der 90er Jahre. Drei Buchstaben geisterten durch die Geschäftswelt und versprachen eine große Karriere: MBA. In den USA erfunden, um Juristen und Ingenieure für die Geschäftswelt fit zu machen, begannen auch hierzulande Hochschulen den Master of Business Administration anzubieten. Insbesondere private Fachhochschulen und Universitäten verdienten gutes Geld mit dem MBA, für den Studenten auch in Deutschland bis zu 65 000 Euro zahlten. Durch die mit dem Titel verbundenen Karriereaussichten fiel die Entscheidung für das Studium jedoch leicht. Dann aber wurde es ruhiger um den MBA. Ein Grund dafür war die wachsende Zahl an Programmen und damit verbunden ein Verlust an Exklusivität. Zeitweise geriet der Abschluss sogar ein wenig in Verruf – zu Unrecht wie sich heute zeigt. Vermehrt unterstützen Firmen deshalb wieder Mitarbeiter, die sich für ein MBA Studium entscheiden. Eine, die diesen Weg gegangen ist, ist Kathrin Günther, Global Head of Energy Solutions bei Endress + Hauser in Nesselwang.

Handwerkzeug für das Management Warum haben Sie sich für das MBA-Studium entschieden? Ich hatte an der Hochschule Kempten mit einem Zertifikatslehrgang für internationales Projektmanagement begonnen und dann festgestellt, dass dies auch ein wesentlicher Bestandteil des MBAStudiums ist. Da ich mich seinerzeit schon mit den Themen Führung und Verantwortung befasst hatte, fiel mir die Entscheidung für das MBA-Studium nicht schwer. Da ich zudem sehr international tätig bin, gefiel es mir, dass der MBA auf Englisch unterrichtet wurde. Was waren für Sie inhaltlich am wichtigsten? Beim MBA Studium geht es ja im Grunde um zwei Dinge. Zum einen um betriebswirtschaftliche Aspekte des Geschäftslebens und zum anderen um Fragen rund um das Management von Menschen, Teams und ganz besonders sich selbst. Gerade Letzteres ist in Führungspositionen von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund wird am Beginn des Studiums ein Persönlichkeitsprofil von jedem Studenten erstellt, anhand dessen er oder sie ersehen kann, wo die eigenen Stärken liegen, oder Potenziale schlummern und natürlich, wo man noch an sich arbeiten sollte. Besteht die Möglichkeit sich auf Schwerpunkte zu konzentrieren? Ja, es gibt an der Hochschule Kempten drei Schwerpunkte. Zum einen internationales Projektmanagement oder aber Logistik und Human Ressources. Wie groß ist der praktische Teil des Studiums? Das spielt eine sehr große Rolle. So übermitteln zum Beispiel Unternehmen aus der Region Fragestellungen an die Hochschule, die diese dann an die MBA-Studenten weiterleitet. Daraufhin sind wir in einzelnen Gruppen in die verschiedenen Unternehmen gegangen und haben für die konkreten Problemstellungen Lösungsansätze erarbeitet. So wird das Studium ganz konkret und man erweitert den eigenen Horizont, in dem man in ganz andere Branchen und Unternehmen reinschnuppert. Wie intensiv ist der Austausch zwischen den Studenten untereinander? Der ist sehr intensiv. Das war vielleicht auch eine der schönsten Erfahrungen während des Studiums. Man lernt so nicht nur andere Menschen kennen und knüpft neue Freundschaften, sondern lernt natürlich auch andere Branchen und Herangehensweisen kennen. Das war sehr bereichernd und hat das eigene Denken immer wieder herausgefordert.

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Wirtschaft im Allgäu

Kathrin Günther

Mit dem MBA zu neuen Ufern

Foto: Endress + Hauser

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Hält dieser Kontakt auch nach dem Studium noch? Ja, auf jeden Fall und das ist immer wieder sehr wertvoll. Da ist ein richtiges Netzwerk entstanden das sehr aktiv weiterlebt. Auch das ist ein Aspekt, von dem nicht nur ich persönlich profitiere, sondern auch mein Arbeitgeber. So wird das Gelernte immer wieder aufgefrischt und erweitert. Sie haben das Studium berufsbegleitend absolviert. Wie groß ist die zeitliche Belastung? Viel Zeit für Hobbys bleibt erst einmal nicht. Vorlesungen finden am Freitag als auch am Wochenende statt und dazwischen muss man das Gelernte natürlich auch noch verarbeiten. Hinzu kommt ein zweiwöchiger Auslandsaufenthalt, den man an Partnerhochschulen der Hochschule Kempten in Australien oder Südafrika absolvieren kann. Am Ende hatten wir dann noch drei Monate für die Abschlussarbeit. Auch das ist natürlich eine intensive Phase, in der viel Zeit für das Studium nötig ist. Welche Voraussetzungen braucht man, um einen MBA erfolgreich zu absolvieren? Neben den erforderlichen Zugangsvorraussetzungen für ein MBA-Studium, muss natürlich auch noch das private und berufliche Umfeld mitspielen. Und man muss ein großes Interesse an Managementfragestellungen haben. Würden Sie das Studium rückblickend noch einmal machen? Auf jeden Fall.


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Umgehend und unbürokratisch beantworten Fachleute Fragen zu Gesundheit und Krankenversicherung. Konkret heißt das: Innerhalb von 24 Stunden erhält der Kunde werktags auf seine E-mail-Anfrage sein Feedback, schriftliche Anfragen beantworten wir innerhalb von drei Tagen. Jederzeit stehen außerdem hochwertige Datenbanken, aktuelle News und medizinische Lexika im AOK-Gesundheitsportal zum Abruf bereit, wenn man sich selbst informieren möchte. Mit dem AOK-Gesundheitsnavigator findet man alle wichtigen Informationen zum Thema Gesundheit: einen passenden Arzt, ein geeignetes Krankenhaus oder eine qualifizierte Pflegeeinrichtung in ihrer Nähe.

Ob ErnährungsberaterIn, Fachärzte oder SportwissenschaftlerIn – die AOK hält die passenden Experten zu den Bereichen Ernährung, Entspannung und Bewegung bereit. Und zum Thema Krankenversicherung selbstverständlich auch. Verantwortlich sind sie nicht nur für das seriöse Informationsangebot der AOK, sie stehen auch für persönliche Anfragen gerne zur Verfügung.

Zuverlässig Hohe Ansprüche an ihre Beratungsleistungen sind für die AOK selbstverständlich. Auf der Grundlage von zuverlässigen und wissenschaftlich fundierten Quellen geben Fachleute qualifiziert Auskunft.

Ortsnah Allein im Allgäu ist die AOK in 16 Orten für ihre Kunden da! Im Gegensatz zu anderen Krankenkassen bleibt die AOK auch in Zukunft flächendeckend präsent. Mit dieser Festlegung bekräftigt die AOK ihre verbraucherorientierte Geschäftspolitik. „Wer weiß, wie kompliziert das Gesundheitswesen ist, steht in der Pflicht, seinen Versicherten kompetente Beratung vor Ort anzubieten.“ Dies ist eine der Kernaussagen der AOK-Geschäftspolitik. Über 80 Prozent der AOK-Versicherten sehen dies genau so und geben den per-

Die AOK ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Altersstruktur der Beschäftigten soll so auch langfristig die hohe Beratungskompetenz der AOK gesichert werden. Sozialversicherungs-Fachangestellte sind Experten in Fragen der Krankenversicherung. Schwerpunkte der Ausbildung sind auch Kundenbetreuung und Vertrieb. Ein kompetenter und kundenorientierter Beratungsservice ist eines der Markenzeichen der AOK. Dies wird regelmäßig durch Erhebungen diverser Institute, Stiftung Warentest, TÜV, etc. bestätigt. Voraussetzung für eine gute, fachliche Beratung und den damit verbundenen Erfolg ist eine qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Anschluss an die Ausbildung sorgt die AOK durch regelmäßige innerbetriebliche Fortbildungen bis hin zu einem Studium als AOKBetriebswirt für eine Informationen zur gleichbleibend Zertifizierung: www.tuev-sued.de/ hohe Qualifims/verbraucherinfo zierung ihrer Beschäftigten.

Das gibt’s nur bei der AOK Bayern!

Gesundheit in besten Händen

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