FREITAG, 9. DEZEMBER 2011 NR. 49 53. JAHRGANG
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Bürgeraktion, 8700 Küsnacht PC 87-16415-6 Dr. Michael E. Dreher, Ex-Nationalrat
WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH
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Einladende Wirkungen zum Daueraufenthalt Vor einigen Tagen geisterte eine Nachricht durch die Medien, wonach Asylbewerber und sog. vorläufig Aufgenommene Ferien in ihren Heimatländern machen würden, just dort, wo sie unseren Behörden ihre Bedrohung an Leib und Leben zu Protokoll gegeben haben. Das Bundesamt für Migration zeigte sich dabei entsetzt und sprach von Missbrauch. B. STEINEMANN KANTONSRÄTIN SVP WATT-REGENSDORF
land mit unbekanntem Ziel verlassen zu dürfen.
nommene vermögen ganz bewusst auf die Ohnmacht eines humanitären Staates zu setzen. So bestimmt nicht mehr der Gesetzgeber, ob und wie lange sich jemand in der Schweiz aufhält, sondern der Zuwanderer selber bzw. sein Herkunftsland. Die lange Aufenthaltsdauer wird dann als Grund ins Feld geführt, um eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung zu ersuchen.
Irreparable Wirkungen auf den Missbrauch? Die fal- Aufenthalt schen Flüchtlinge Vorläufig Aufgenommene haben stets mussten gar nichts ein Asylgesuch gestellt, das jedoch imhintertreiben, dasselbe mer abgewiesen und mit einer Aufforscheinheilige Amt hatte ihnen das derung zur Wegweisung zugestellt massenhafte Hintergehen erst ermög- wurde. Den negativen Bescheid fechlicht: Von der Öffentten 80 Prozent der Belichkeit unbemerkt troffenen an. Diese ge- Missstände im Asylvollzug und hatte der Bundesrat auf richtlichen Verfahren sinkendes Bildungsniveau In zwei Jahren den 1. März 2010 die geben den Betroffenen In den vergangenen zehn Jahren musshatten sich im Kanton Zürich Verordnung über die noch mal die Chance, te das Bundesamt für Migration 65 025 fast die Hälfte aller angeblich Ausstellung von Reiihren Aufenthalt zu abgewiesenen Asylbewerbern eine sedokumenten für aus- an Leib und Leben Bedrohten verlängern. In etwa der solche Ersatzaufnahme gewähren. Im Pässe ausstellen lassen. ländische Personen anHälfte der Fälle würden gleichen Zeitraum vermochte die gepasst. Begründet die ausgemusterten Schweiz gerade einmal 1422 solcher wurde die Änderung Asylbewerber jahre- falschen Flüchtlinge zurückzuschafmit der Einführung biometrischer Da- lang die Behörden narren und hierblei- fen. Hingegen hat der Bund in dieser ten in Pässen und Reisedokumenten ben, gab das Amt für Migration des Zeitspanne rund 50 000 davon die Auffür Schengen-Staaten. Verschwiegen Kantons Bern kürzlich unverblümt zu. enthaltsbewilligung B oder die Niederwurde dabei, dass er gleichzeitig die Ein hoher Anteil behauptet, über keine lassungsbewilligung C in die Hand geReiserestriktionen für Personen mit Papiere zu verfügen, macht falsche drückt. Im Ergebnis erreichen so also hängigem Asylverfahren lockerte und Angaben zu Person oder Herkunfts- Wirtschaftsflüchtlinge, welche unsere jene für vorläufig Aufgenommene so- staat, oder das Heimatland widersetzt Asyltradition als Mittel zur Zuwandegar ganz aufhob. Und das ohne Anga- sich einer Rückführung. Kommen sie rung nutzen, dasselbe wie wirklich ben zu Reiseziel und -zweck – diese der Aufforderung, bei ihrer Ausland- Verfolgte. Nicht unterschätzt werden Freiheit hatten damals die Lobbyisten vertretung ein Ausreidarf die damit verbunvon der Flüchtlingshilfe für ihre sepapier zu beschafdene Kettenmigration, Schützlinge ausgehandelt. insbesondere der Nachfen, nicht nach, sehen Vorläufig Dass die Dreistigkeit durch unsere sich unsere Ämter gezug von FamilienanAufgenommene vermögen behördliche Naivität erst ermöglicht zwungen, selbst tätig gehörigen, der allein wurde, bestätigte schon vor einem Jahr zu werden, was sich ganz bewusst auf die Ohnmacht schon für nicht auseines humanitären Staates die Antwort der Regierung auf eine meist als äusserst schaffbare Abgewiesezu setzen. parlamentarische Anfrage im Zürcher schwierig und aufwänne absurderweise ausKantonsrat: Das Zürcher Migrations- dig gestaltet. Eine Ausdrücklich gestattet ist, amt hatte in den Jahren 2008 und 2009 schaffung kann nur erund erst recht dann für insgesamt 2317 Anträge um Ausstel- folgen, wenn die Person selber und der Personen mit ordentlichem Aufentlung eines Reisedokumentes bearbei- Herkunftsstaat bei der Papierbeschaf- haltsstatus. Hierzu passt auch die Metet, und das bei knapp 5000 vorläufig fung kooperieren. dienmitteilung der Zürcher BildungsAufgenommenen im Kanton. Innert Wenn sich dieser Kampf gegen den direktion von diesem Montag, wonach zwei Jahren hatte sich also rund die Vollzug der Wegweisung jahrelang sich das schulische Niveau der Zürcher Hälfte aller angeblich an Leib und Le- hingezogen hat, verfängt das Argu- Schüler dem Durchschnitt nach unten ben Bedrohten passähnliche Doku- ment, eine Abschiebung sei jetzt erst angepasst hätte: «Das Abschneiden mente ausstellen lassen, um das Gast- recht unmenschlich. Vorläufig Aufge- des Kantons Zürich erklärt sich mass-
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geblich durch den hohen Anteil an der Matte eines Schweizer AsylanSchülerinnen und Schülern aus weni- trags-Zentrums steht, wie letzten Moger privilegierten Familien mit Migra- nat eine Erhebung des Bundesamtes tionshintergrund und für Migration ergab. geringen Kenntnissen Die tiefen Anerkender Schulsprache.» nungszahlen der AsylStatt beim Aber anstatt beim Aufbegehren lassen erkenAufenthaltsrecht und deren enthaltsrecht und deren nen, wie es Vergabekriterien die Schraube für die Möglichkeit Vergabekriterien die anzuziehen, haftet nun Schraube anzuziehen, der Zuwanderung in der Steuerzahler haftet nun der Steuerdie Wohlstandsgesellzahler für die Fehlleischaft zweckentfremfür die Fehlleistungen stungen der Migratidet wird. Dabei würde der Asylverwaltung. onsämter: «Die Biles zu den Grundlagen dungsdirektion prüft staatlicher Souveränun verschiedene Masnität zählen, dass Staasnahmen für mehr Lernzeit und Be- ten über die Frage der Zuwanderung gleitung der Schülerinnen und Schüler autonom zu entscheiden vermögen. der Risikogruppe.» Selbstverständlich verschliesst sich niemand einer gut dosierten, bereiSchleichender Verlust staatlicher chernden Einwanderung. Bei den hier Autorität Betroffenen handelt es sich jedoch um Etliche Male wurde auch in der eine erzwungene, notabene geduldete Schweiz das Asylrecht verschärft. Die Zuwanderung aus wenig entwickelten gesetzlichen Grundlagen für eine harte Regionen der Erde. Solange der politiLinie, die wirkliche Flüchtlinge – so- sche Wille zu einer umfassenden Anfern diese denn überhaupt an unsere wendung der bestehenden Gesetze Türe klopfen – schützt, aber die und zu einer Einschränkung der Missfalschen konsequent herausfiltert, brauchsmöglichkeiten fehlt, bleiben wären vorhanden. Auf keinem anderen die Reden von «griffigen MassnahGebiet aber wird so offensichtlich ge- men», die in Aussicht gestellte «Asylgen geltendes Recht verstossen, setzen verfahren-Kürzung» und andere übersich Beteiligte über die Entscheidun- fällige Massnahmen erst Recht toter gen von Behörden so augenfällig hin- Buchstabe. In die Hände spielen die weg, wie beim Asylrecht. Auf diese unhaltbaren Zustände vor allem den Weise trägt die festzustellende relative Multikulti-Träumern und den ProfiIneffizienz der Asylverwaltungen dazu teuren eines Zustandes mit möglichst bei, dass der Versuch, über einen Asyl- vielen defizitären Einwanderern, also antrag ein dauerndes Bleiberecht errei- der Integrations-, Sozial- und Sonderchen lässt, als lohnend erscheint. Ohne bildungsindustrie. dieses Kalkül wäre der Zustrom wohl Und die (schlagzeilenträchtigen) im Verebben begriffen. So passt auch, Asylbewerber aus den nordafrikanidass jeder Vierte, der nach langem, schen Umsturzgebieten von heute sind rechtsmässigen Verfahren und amtli- übrigens die vorläufig Aufgenommecher Feststellung seiner Asylunwür- nen von morgen. Und aus den vorläudigkeit endlich ausser Landes beför- figen werden wiederum ewig Aufgedert werden könnte, später wieder auf nommene.
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