Der Zürcher Bote vom 29. Juni 2012

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FREITAG, 29. JUNI 2012 NR. 26 54. JAHRGANG

AZA 8820 Wädenswil

CO2 - Steuern! Kürzlich berechnete uns ein Ölhändler für eine Lieferung von 5,000 l total CHF 477.50 CO2-Steuer. Dieser Fiskalwahnsinn verteuert uns allen das Heizen, bringt riesige Bürokratie mit sich und bewirkt tatsächlich nur Kaufkraftverlust. Der Schweizer Anteil am Welt-CO2 beträgt 0,148%. Mit dem linken „Reduktionsziel wären wir EU. Dievon hat 20%“ offenbar keine adann bei 0,1184%! Jeden Manager, der so entscheidet oder wirtschaftet, würde man mit Recht zum Teufel jagen! Bürgeraktion, 8700 Küsnacht PC 87-16415-6 Dr. Michael E. Dreher, Ex-NR

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

ASYLCHAOS – ES BRAUCHT ENDLICH TATEN STATT LEERER WORTE

Internierungslager oder Bürgerwehren? Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Der Ansturm von Wirtschaftsflüchtlingen sorgt für grosse Probleme im Umfeld von Asylzentren. Die Beratung Asylgesetzrevision in der Sommersession sorgt – falls vom Ständerat bestätigt – für bitternötige Korrekturen der heutigen Praxis. Dies reicht jedoch noch nicht. Es braucht weitere griffige Massnahmen. Revision des Asylgesetzes die «Spreu Rücknahme von Asylanten vorsieht, vom Weizen» getrennt wird. Als eine die in Italien bereits ein Gesuch gevon mehreren dringlichen Massnah- stellt haben, nicht einhält, werden an men hat die SVP die Internierung, be- der Südgrenze wieder systematische Im schweizerischen ziehungsweise die «geschlossene Un- Grenzkontrollen eingeführt. Asylwesen herrschen terbringung von deliktischen, renitenunhaltbare Zustände. ten und dissozialen Personen» ver- Haltlose Kritik Die Zahl der Gesuche langt. Schon die Internierung von ein der kirchlichen Kreise ist von 10 844 im Jahr 2007 auf 22 551 paar Dutzend Renitenten hätte eine Im Weiteren hat der Nationalrat beGesuche (2011) explodiert. Für 2012 grosse Abhaltewirkung. Unverständli- schlossen, dass Asylbewerber während muss sogar mit gegen 30 000 Gesu- cherweise hat der Nationalrat die Inter- des Verfahrens nur noch Nothilfe erchen gerechnet werden. Denn die nierung abgelehnt. Es wurde lediglich halten, also Unterkunft, Verpflegung, Schweiz ist für Scheinflüchtlinge – vor beschlossen, dass AsylKleidung und mediziallem junge Männer aus Afrika, die suchende, welche «die nische Notversorgung. nicht bedroht sind, aber ein besseres öffentliche Sicherheit Die Schweiz muss Echte Flüchtlinge werLeben suchen – viel zu attraktiv. Die und Ordnung gefährden dankbar sein für für Scheinflüchtlinge Verfahren dauern wegen schleppender den» oder den Betrieb diese Unterstützung. unattraktiv werden. Abwicklung und endlosen Rekursen in den Zentren erhebFür Scheinflüchtlinge durchschnittlich 1400 Tage und die lich stören, in «besonhingegen wird die Kosten belaufen sich auf rund 2000 deren Zentren» unterSchweiz weniger atMillionen Franken pro Jahr. Die Asyl- gebracht werden können. traktiv. Unsere Nothilfe entspricht im und Schlepperindustrie floriert. Übrigen mindestens dem, was Asylanten in Deutschland und Österreich vom Nägel mit Köpfen dank Massnahmen gegen Staat bekommen; in Frankreich und bürgerlicher Zusammenarbeit kriminelles Verhalten Immerhin war die Asylgesetzrevision Italien erhalten sie praktisch nichts. Immer mehr Asylbewerber verhalten in der vergangenen Junisession des Wenn nun kirchliche Kreise – Bischösich renitent bis kriminell. Im Asylzen- Nationalrates ein erfreuliches Beispiel fe, der Abt von Einsiedeln, der Schweitrum Chiasso musste die Polizei im bürgerlicher Zusammenarbeit. Es ist zerische Evangelische Kirchenbund – vergangenen Jahr über 300-mal ein- der SVP, zusammen mit Mehrheiten die Nothilfe als «beschämend» und greifen. Vor allem im Umfeld von von FDP und CVP gelungen, einige «unmenschlich» bezeichnen, so seien Asylzentren häufen sich Belästigun- Nägel mit Köpfen zu machen. Neben sie daran erinnert, dass unser Asylrecht gen, Streitereien, Körperverletzungen, der erwähnten besonderen Unterbrin- für echte, an Leib und Leben bedrohte Diebstähle, Einbrüche und Drogende- gung von Renitenten wurden folgen- Flüchtlinge geschaffen wurde – und likte. Die Polizei- und Justizdirektoren de Sofortmassnahmen beschlossen: nicht für Tausende junger Männer, die bestätigen, dass die Kri1. Wehrdienstverweige- ein besseres Leben suchen. Wenn minalität von Asylberung ist keine Flücht- kirchliche Kreise unbedingt die Tür werbern rasant zugelingseigenschaft mehr. öffnen wollen für all jene, die ins Die Internierung nommen hat. Weil im (Seit 2006 sind rund «Asylparadies Schweiz» kommen von einigen Renitenten Bundesamt für Migrati15 000 angebliche möchten, dann gibt es ja genügend hätte eine grosse on (unter Bundesrätin grosse Pfarrhäuser und kirchliche EinWehrdienstverweigerer Abhaltewirkung. Widmer-Schlumpf von aus Eritrea in unser richtungen, um sie unterzubringen. Ich 2008–2010 und BundesLand gekommen und meine das nicht zynisch, sondern errätin Sommaruga seit seit einem Fehlent- warte von den «Türöffnern» einen per2011) nicht geführt und das Asylgesetz scheid der damaligen Asylrekurskom- sönlichen Tatbeweis. nicht durchgesetzt wird, haben viele mission Ende 2005 weitgehend als Bürger das Vertrauen in «Bundesbern» Flüchtlinge anerkannt worden. Diesen Notfalls mit Volksinitiative verloren. Es gibt Ansätze zur Bildung Fehlentscheid hat nun der Nationalrat reagieren von Bürgerwehren. Darum ist es endlich korrigiert.) 2. Falls Italien das Die vom Nationalrat beschlossenen höchste Zeit, dass mit der laufenden «Dublin-Abkommen», das die rasche Massnahmen bringen aber nur etwas, HANS FEHR NATIONALRAT SVP EGLISAU

wenn sie vom Ständerat bestätigt und schliesslich von Bunderätin Sommaruga und den Kantonen konsequent umgesetzt werden. Nötigenfalls werden wir eine Volksinitiative lancieren müssen, welche die Internierung von Asylanten verlangt, die sich renitent verhalten. Ebenso darf es nur noch eine einzige Beschwerdemöglichkeit an eine verwaltungsinter-

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ne Instanz geben, damit die Verfahren massiv beschleunigt werden. Zudem ist die Unterstützung während des Asylverfahrens konsequent auf Nothilfe zu beschränken, damit die Schweiz für Scheinflüchtlinge unattraktiv wird. Echte, an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge sollen selbstverständlich auch künftig Aufnahme finden in unserem Land.

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