Der Zürcher Bote vom 23. August 2012

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FREITAG, 24. AUGUST 2012 NR. 34 54. JAHRGANG

AZA 8820 Wädenswil

2,902,682,575 Wenn der Bund pro Einwohner und Jahr einen einzigen Franken ausgibt, läppert sich das bei 7,952,555 Einwohnern Ende 2011 auf über 2,9 Milliarden. Man nennt das Politik der Giesskanne, meistens in Verbindung mit „fördern“. Doch wenn immer „der Bund fördert“, wird es für uns Steuerzahler teuer, bis alle die EU. sehr Die hat offenbar keine Umweltisten, 3. Weltparasiten, Asylschmaa rotzer und übrigen Nichtstuer bedient sind. Klassischer Umverteilungssozialismus! Bürgeraktion, 8700 Küsnacht PC 87-16415-6 Dr. Michael E. Dreher, Ex-NR

WOCHENZEITUNG FÜR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZÜRICH

ABSTIMMUNG VOM 23. SEPTEMBER 2012

Radikales Rauchverbot ist radikale Freiheitsberaubung Mit der Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen» strebt die Lungenliga ein radikales, flächendeckendes Rauchverbot an. Persönliche Freiheit und die eigene Privatsphäre werden mit der Vorlage massiv eingeschränkt. Vielen Gastbetrieben würde grosser wirtschaftlicher Schaden zugefügt. zur Arbeit. Am Arbeitsplatz, im Büro und unsere Privatsphäre noch einmal oder in einem Betrieb, herrscht Rauch- massiv ein. Der ständigen obrigkeitverbot. Das Mittageslichen Gängelung der Ich gestehe: Ich bin ein sen in einem RestauBürgerinnen und BürDie staatliche Raucher. Seit Jahren rant oder in der Kantine ger muss ein Riegel geBevormundung kämpfe ich gegen das erfolgt ebenfalls rauchschoben werden. Wigeht entschieden Laster und habe immer frei. Dasselbe gilt für dersetzen wir uns endzu weit. wieder versucht, mei- die Nachmittagsarbeit lich der immer weiter nen Zigarettenkonsum zu drosseln und die Heimreise am gehenden Reglementieoder am liebsten ganz einzustellen. Abend. Wer dann noch ein Esslokal, rung unseres Alltags und unserer perDenn auch mir ist voll bewusst, dass ein Kino, ein Theater oder gar die Oper sönlichen Lebensgestaltung. Rauchen meiner Gesundheit schadet. besucht, wird durch keinerlei Rauch Darum anerkenne ich das vor gut beeinträchtigt. So gesehen gibt es Eine wirtschaftsfeindliche zwei Jahren eingeführte Bundesgesetz kaum mehr unfreiwillig Mitrauchen- Initiative zum Schutz vor Passivrauchen als trag- de. Und das Personal, das in den Fu- Bereits mit der Reduktion der zulässifähigen Kompromiss. Wir sollten aber moirs serviert, macht das freiwillig gen Alkoholmenge von 0,8 auf 0,5 nicht vergessen, dass dieses Gesetz der und gehört gemäss diversen Umfragen Promille haben die Politiker dem GastGastronomie und damit einem überaus in der Regel selber zu den Rauchen- gewerbe grossen Schaden zugefügt. wichtigen Wirtschaftszweig ganz er- den. Noch strengere Raucherauflagen würhebliche Anstrengungen und Kosten den zu noch beträchtlicheren Umsatzaufbürdete. Vielerorts mussten separa- Zwängerei und Salamitaktik rückgängen führen, denn die Wirte te Fumoirs eingerichtet werden, und Wenn selbst das kaum mehr stattfin- leiden heute schon mehr als genug manche früher gut konsumierenden dende Passivrauchen so gefährlich wä- unter den geltenden Auflagen. Vor Gäste besuchen seit dem Rauchverbot re, müssten aktive Raucher ja innert allem aber würde mit der Initiative die die öffentlichen Lokale nur noch sehr weniger Tage ernsthaft erkranken. Tat- Rechtssicherheit für die Gastronomie eingeschränkt oder überhaupt nicht sächlich rauchen sie aber oft über Jahr- zerstört: Viele Lokale haben erst vor mehr. zehnte beschwerdefrei. So gesehen ist kurzem teure Um- und Ausbauten gees eine unverständliche Zwängerei, tätigt, um das geltende Gesetz einzuPassivrauchen als Phantom wenn jetzt auch bediente Fumoirs halten. All diese Anstrengungen wären Das radikale, flächendeckende Rauch- komplett verboten werden sollen. zunichte, wenn jetzt ein radikales verbot, über das wir am 23. September Obendrein handelt es sich um eine un- Rauchverbot durchgesetzt würde. Eine abstimmen werden, scheint mir nun ehrliche Salamitaktik. berechenbare, zuverlässige Gesetzgeaber wirklich unsinnig Denn die Urheber bung ist Voraussetzung, um die Leisund abstrus. der Volksinitiative wol- tungsfähigkeit und die Arbeitsplätze in Die Urheber Die Schweizerische len nicht den Schutz der Gastwirtschaft zu erhalten. So geder Initiative wollen Lungenliga argumenvor Passivrauchen, son- sehen handelt es sich beim radikalen ein generelles tiert mit dem Schutz dern ein generelles Rauchverbot auch um eine weitere Rauchverbot. der Nichtraucher – ein Rauchverbot, selbst un- wirtschaftsfeindliche Initiative, die es grundsätzlich verständter freiem Himmel und verdient, vom Souverän wuchtig abgeliches Anliegen. Doch besteht heute in den eigenen vier Wänden – wäre da lehnt zu werden. für die Nichtraucher wirklich eine nicht die hochwillkommene Tabakernsthafte gesundheitliche Gefähr- steuer. Diese staatliche Bevormun*Thomas Matter ist Präsident der dung? Nehmen wir einen ganz norma- dung durch fanatische Gesundheits- Neuen Helvetischen Bank und Gründer len Tagesablauf: Der Mitbürger oder apostel geht mir entschieden zu weit. der Interessengemeinschaft Schweizer die Mitbürgerin fährt am Morgen mit Die Vorlage vom 23. September Unternehmer gegen wirtschaftsfeindlidem rauchfreien öffentlichen Verkehr schränkt unsere persönliche Freiheit che Initiativen. THOMAS MATTER* MEILEN

Radikales Rauchverbot?

EINLADUNG zur Delegiertenversammlung vom Dienstag, 28. August 2012, 20.00 Uhr, Mehrzweckanlage Riedhus, Russikon Vorprogramm (ab 19.30 Uhr, Türöffnung 19.00 Uhr) – Musikalischer Auftakt durch die Musikgesellschaft Fehraltorf (Leitung Raphael Honegger) – Begrüssung durch Hans Aeschlimann (Gemeinderat und Präsident SVP Russikon) Traktanden 1. Begrüssung / Standortbestimmung NR Alfred Heer 2. Volksabstimmung vom 23. September 2012 2.1 Kredit Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach Pro: KR Martin Haab (SVP, Mettmenstetten) Contra: KR Hans Läubli (Grüne, Affoltern a. A.) 2.2 Bundesbeschluss Jugendmusikförderung Pro: NR Max Binder (SVP, Illnau) Contra: NR Hans Kaufmann (SVP, Wettswil) 2.3 Eidg. Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» Pro: NR Hans Egloff (SVP, Aesch) Contra: NR Balthasar Glättli (Grüne Zürich) 2.4 Abschaffung konstruktives Referendum Information: KR Claudio Zanetti (SVP, Zollikon) 2.5 VI «Schutz vor Passivrauchen» Information: NR Jürg Stahl (SVP, Brütten) 3. Verschiedenes Mit freundlichen Grüssen Schweizerische Volkspartei des Kantons Zürich Der Parteipräsident Alfred Heer Der Sekretär Dr. Yves Gadient

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Am 23. September

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Peter Spuhler, Nationalrat SVP/TG, Präsident IG Freiheit

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