FREITAG, 31. AUGUST 2012 NR. 35 54. JAHRGANG
AZA 8820 Wädenswil
2,902,682,575 Wenn der Bund pro Einwohner und Jahr einen einzigen Franken ausgibt, läppert sich das bei 7,952,555 Einwohnern Ende 2011 auf Ăźber 2,9 Milliarden. Man nennt das Politik der Giesskanne, meistens in Verbindung mit „fĂśrdern“. Doch wenn immer „der Bund fĂśrdert“, wird es fĂźr uns Steuerzahler teuer, bis alle die EU. sehr Die hat offenbar keine Umweltisten, 3. Weltparasiten, Asylschmaa rotzer und Ăźbrigen Nichtstuer bedient sind. Klassischer Umverteilungssozialismus! BĂźrgeraktion, 8700 KĂźsnacht PC 87-16415-6 Dr. Michael E. Dreher, Ex-NR
WOCHENZEITUNG FĂœR DEN MITTELSTAND PUBLIKATIONSORGAN DER SCHWEIZERISCHEN VOLKSPARTEI SVP DES KANTONS ZĂœRICH
ABSTIMMUNGSVORLAGE VOM 23. SEPTEMBER 2012
Ja zum A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach Der A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach ist ein umsichtig geplantes und von der LokalbevĂślkerung lange ersehntes Bauprojekt, das von Beginn weg Bestandteil der Autobahn A4 im Knonauer Amt war. Er entlastet die beiden DĂśrfer vom stetig steigenden Durchgangs- und Schwerverkehr und ermĂśglicht rund 870 Schulkindern wieder einen sicheren Schulweg. KANTONSRAT MARTIN HAAB VIZEPRĂ„SIDENT SVP METTMENSTETTEN
sank der Verkehr durch diese Gemeinden um 50 Prozent und mehr, wie eine erste Wirkungskontrolle des Kantons ZĂźrich gezeigt hat.
Eine Autobahn ist dann fertiggestellt, wenn die nÜtigen flankierenden Massnahmen und Zubringer ebenfalls realisiert sind. Dies ist bei der Autobahn A4 durchs Knonaueramt, die vor knapp drei Jahren dem Verkehr ßbergeben wurde, noch nicht der Fall: Der A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach, von Beginn ein integraler Bestandteil des neuen Autobahnabschnitts, harrt bis heute seiner Umsetzung. Grund dafßr ist einerseits die sorgfältige, umweltverträgliche Konzeption der Umfahrung Ottenbach, die zum Teil entlang geschßtzter Landschaften in der Reussebene fßhrt. Das ausgewogene Vorprojekt wurde vom Zßrcher Regierungsrat erst kurz vor der ErÜffnung der A4 genehmigt. Zur verzÜgerten Umsetzung des A4Zubringers trug andererseits die von grundsätzlichen Positionen der politischen Parteien beherrschte Diskussion der Kreditvorlage im Kantonsrat vom 9. Januar 2012 bei. Obwohl der Kantonsrat dem Objektkredit letztlich deutlich zustimmte, ergriff eine Minderheit von Kantonsräten, davon ßber 90 Prozent aus dem links grßnen Lager, das BehÜrdenreferendum und erzwang damit eine kantonale Abstimmung ßber das seit ßber 30 Jahren geplante Projekt.
Verkehrszunahme in Obfelden ßber 70 Prozent Anders sieht es in den beiden Landgemeinden Ottenbach und Obfelden aus. Das angrenzende Aargauer Freiamt gilt als Wachstumsregion der Ballungszentren des Mittellandes. Im Dreieck der Städte Luzern, Zug und Zßrich wächst die Attraktivität des Freiamtes als Wohnregion von Jahr zu Jahr, seit jßngstem auch noch forciert durch die Kulturlandinitiative im Kanton Zßrich. Bereits heute ist deshalb der Autobahnanschluss Affoltern a. A. der zentrale Verkehrsknotenpunkt des Individualverkehrs aus dem umliegenden Knonaueramt, des oberen Freiamtes und Teilen des Luzerner Seetals. Die aktuellsten Zahlen der Verkehrsmessungen in den betroffenen Gemeinden Obfelden und Ottenbach zeigen, dass der Durchgangs- und Schwerverkehr mitten durch die DÜrfer kontinuierlich zunimmt, teilweise sogar sprunghaft wie in Obfelden-Bickwil (+70 Prozent innert zwei Jahren). Risiko Schulweg Am stärksten leiden darunter die 870 Kinder auf ihrem täglichen Schulweg.
Im rasch wachsenden ÂŤStrassendorfÂť Obfelden beispielsweise mĂźssen sie heute bis zu zwei Kilometer auf einer Strasse zurĂźcklegen, die als Zubringer zum Anschluss Affoltern a. A. der Autobahn A4 dient – fĂźr viele betroffene Eltern eine unzumutbare Situation. Klar ist, dass sich dicht befahrene Hauptstrassen nicht als Schulwege fĂźr Rad fahrende Kinder eignen. Da Kinder gemäss Verkehrsexperten auch mit 12 Jahren noch nicht zu den geĂźbten Radfahrern gehĂśren, benĂśtigen sie einen separaten Radweg. Aufgrund der engen Strassenverhältnisse sind diese jedoch weder in Obfelden noch in Ottenbach realisierbar. Auch der Binnenverkehr im Dorf gestaltet sich immer mĂźhsamer. FĂźr die Bauern in ObfeldenBickwil etwa ist es zu Stosszeiten eine MĂźhsal, die Strasse mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu Ăźberqueren. Ăœberregional wichtige Infrastruktur fertigstellen Der Weg zu mehr Verkehrssicherheit und zur ErhĂśhung der Siedlungsqualität in Obfelden und Ottenbach fĂźhrt daher einzig und allein Ăźber eine Entlastung der Gemeinden vom Durchgangsverkehr. Ebenso wie die Ăźbrigen Gemeinden im Knonauer Amt erhielten auch Obfelden und Ottenbach ein verbindliches Versprechen vom Regie-
Autobahn A4 funktioniert Wie gestaltet sich die verkehrstechnische Situation heute konkret? Es ist eine erfreuliche Tatsache, dass die Erwartungen an die A4 im Knonauer Amt weitestgehend erfßllt werden. Die Mehrheit der betroffenen Gemeinden im Säuliamt (Knonau, Mettmenstetten, Affoltern a. A., Hedingen usw.) sind nachweislich vom Durchgangsverkehr entlastet worden: Innert kßrzester Zeit
rungsrat dafßr – in Form des A4-Zubringers. Dieses gilt es jetzt einzulÜsen mit der vorliegenden politisch breit abgestßtzten und finanziell abgesicherten LÜsung. An die Projektkosten von insgesamt 65,4 Millionen Franken steuert der Bund bekanntlich 25,8 Millionen Franken bei, so dass fßr den Kanton Zßrich noch Kosten von 40 Millionen Franken resultieren. Das Bundesgeld ist jedoch zweckgebunden und steht fßr anderweitige Projekte nicht zur Verfßgung. Eine umweltverträgliche LÜsung Natur- und Landschaftsschutz haben beim A4-Zubringer hohe Priorität. Es sind umfassende Ausgleichs- und Aufwertungsmassnahmen im Wert von zwei Millionen Franken im Bereich der sen-
siblen Reusslandschaft in Ottenbach vorgesehen. Damit kÜnnen im dortigen Flachmoor Bibelaas Altlasten beseitigt und zahlreiche neue Lebensräume fßr geschßtzte Pflanzen und Tierarten geschaffen werden. Der Umweltverträglichkeitsbericht zum A4-Zubringer hält deshalb fest, dass punkto Artenvielfalt im Flachmoor sogar eine positive Bilanz aus dem Projekt resultiert. Das Bauprojekt beansprucht einen Verlust an Bodenflächen von total 5,5 Hektaren. Rund 4,2 Hektaren dieses Verlusts an Landwirtschaftsland betreffen Fruchtfolgeflächen; er wird in der Region durch Aufwertung minderer BÜden kompensiert. Angesichts der ßberregionalen Bedeutung des A4-ZubrinFortsetzung auf Seite 3
Parolen zur Volksabstimmung vom 23. September 2012 EidgenĂśssische Vorlagen
NEIN
1.
Bundesbeschluss Ăźber die JugendmusikfĂśrderung
2.
Volksinitiative ÂŤSicheres Wohnen im AlterÂť
JA
3.
Volksinitiative ÂŤSchutz vor PassivrauchenÂť
NEIN
Kantonale Vorlagen
Bewilligung eines Objektkredites fĂźr den Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach
JA
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Am 23. September
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Radikales Rauchverbot?
Hans Egloff, Nationalrat SVP/ZH
1.
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