Daniel Hahn zeigt in seiner Diplom-Ausstellung „Habitus“ neue Leinwand- und Papierarbeiten seines Alter Egos Raks. In der Umsetzung, sowie dem dazu erschienen Buch (1. Auflage 100, 80-seitig) setzt er setzt sich dabei intensiv und kritisch mit den etablierten Reglementarien und Prozessen des Kunstmarkts und vor allem der Interaktion zwischen Werk und Betrachter auseinander. Dabei bricht er Tabus und hinterfragt die Sinnhaftigkeit gelernter, vermeintlich sinnvoller Mechanismen. Als Kommunikationsdesigner, aber auch als Künstler, kennt er die spezifischen Anforderungen und Regularien des Kunstmarkts, der Galerien als marketingbewusste Vertriebsstruktur und die Erwartungen und Wünsche des Publikums. Aber er fühlt auch die Bedürfnisse und Emotionen des Künstlers, die damit oft kollidieren und einen Spagat verlangen.