Vorwort von Till Fuhrmeister Creativity Rules (Künstlerischer Leiter) Head of Film - Kreation MultiMediaArt Fachhochschule Salzburg
Creativity Rules Hallein geht 2017 in sein 5. Jahr. Die Vision von Creativity Rules hatte nie den Plan einer reinen Werkschau der Abschlussarbeiten der Studiengänge MultiMediaArt und MultiMediaTechnology der Fachhochschule Salzburg, sondern wurde geboren aus dem Wunsch heraus Leerstand in der Stadt Hallein mit dem kreativen und wirtschaftlichen Potential der nahegelegenen Fachochschule Salzburg zu verbinden und so Hallein zu einem Standort für eine zukunftsträchtige, junge Kreativindustrie zu machen. Hallein sollte ein Fenster in eine Zukunft sein, in der Kreativität als der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts wahrgenommen und auch dementsprechend wertgeschätzt würde. Die Bevölkerung der Stadt Hallein und des Landes Salzburg sollten sich mit der kreativen Arbeit der jungen StudentInnen identifizieren. In den Studiengängen MultiMediaArt und MultiMediaTechnology findet täglich ein Blick in die kreative und wirtschaftliche Zukunft statt, gemacht von den besten studentischen Talenten aus Österreich und dem Ausland. Hier entstehen Ideen, StartUps, Kommunikationskonzepte, die die Lösungen für Problemstellungen des 21. Jahrhunderts sein könnten.Die Besten dieser Talente verlassen Salzburg dann aber, um in Metropolen wie Wien, München, Berlin und London ihre Visionen weiterzuentwickeln. Diese Metropolen geben ihnen den Entwicklungsraum und die Vorraussetzungen geben, in der sich diese jungen kreativen willkommen fühlen, leben, und arbeiten können.
Mit Hallein sahen wir die Chance, dieser Abwanderung einen Alternative entgegenzusetzen. Eine Stadt, die mit ihrer Infrastruktur, ihrer Lage und ihrem Charme alle Vorraussetzungen erfüllt, die junge Kreative in den Prenzlauer Berg nach Berlin oder ins Glockenbachviertel nach München ziehen lässt. So lassen wir die Abschlussprojekte der StudentInnen der Studiengänge MultiMediaArt und MultiMediaTechnology die Stadt Hallein für ein paar Tage besetzen und generierten so ein detaliertes Bild dessen, wie es sein könnte, wenn sich die Stadt Hallein, das Land Salzburg dazu entschließen würden, den jungen Talenten aus der Kreativindustrie eine Umgebung zu geben, in der sie sich angenommen fühlen und eine Chance bekommen, hier Zukunft zu gestalten abseits der großen Städte. Hallein würde zu der Vision werden, die das ganze Projekt vor 5 Jahren ins Leben gerufen hat – die kreative Hauptstadt Österreichs, wo Ideen ernst genommen werden, einen realen Wert haben und kreative Zukunft eine Heimat hat. Die Basis dafür bietet die Fachochschule mit ihren technischen, wirtschaftlichen wie künstlerischen Studiengängen und die dortigen StudentInnen haben das kreative Potential, die Welt zu verändern und damit Hallein ein wirtschaftliches Standbein zu geben. Topkreative wie Erik Kessels (KesselsKramer Amsterdam), Rory Sutherland (Ogilvy and Mather London) und Amir Kasaei (DDB Worldwide) waren von der Idee überzeugt. Sponsoren wie Stiegl, die Firma Stadlbauer, zooom production, Die Salzburger Nachrichten und die Daimler AG G-Klasse, sowie die Wirtschafts- und Arbeiterkammer ließen sich davon begeistern. Auch der Tourismusverband Hallein hat uns in der Vision unterstützt. 2017 zeigen wir zum 5. Mal, wie es wäre, wenn Kreativität und die Kreativindustrie ein Teil der Identität der Stadt Hallein wären. Ich hoffe, die Vision überzeugt die eingeladene Bevölkerung und Politik, denn an letzterer liegt es, ob diese Vision eine Chance hat zur Realität zu werden. Wir glauben, dass der Gedanke hinter Creativity Rules ein wichtiger Teil auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft für die Stadt Hallein werden kann.
Das Team Als Bachelorprojekt unseres MultiMediaArt-Studiums nahmen wir uns dem Projekt »Creativity Rules 2017« an und wollten damit uns und unseren StudienkollegInnen eine Plattform zur Präsentation unserer Projekte bieten. In Kooperation mit Till Fuhrmeister und Tristan Hassa haben wir uns als Team, bestehend aus sechs StudentInnen des Fachbereichs Mediendesign, zum Ziel gesetzt, das Kreativfestival als fixen Bestandteil in die österreichische Kreativszene zu integrieren. Das Projekt beinhaltete sowohl die Organisation, Planung und Konzeption sowie die Durchführung, Gestaltung und Bewerbung des Festivals.
von links nach rechts: Michael Hofer, Sophie Zentner, Lisa Arzberger, Carina Hรถglinger, Daniel Huber, Christina Schlรถgl
Ist-Zustand
Soll-Zustand
Aufgabenbereiche
Zielgruppe Unser Konzept
Kreativität ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Die Kreativbranche ist eine noch sehr junge Branche, mit großem Zuwachs. Das Gut der Kreativität wird heutzutage auf dem Arbeitsmarkt stark gehandelt und besitzt so einen wichtigen wirtschaftlichen Wert. Diese Aussage aus dem Manifest des Creativity Rules gab uns den Anstoß, die Kreativität als Rohstoff, welcher für jeden Menschen zugänglich sein sollte, zu betrachten. Um dies zu ermöglichen einigten wir uns auf das Konzept einer Kreativitätsmaschine. Produziert wird das Endprodukt Innovation, die in Dosen abgefüllt wird und als Ausgangsbasis für kreative Ideen dient. Hierbei gelten keine Regeln, jeder kann kreativ sein. Dieser Rohstoff dient lediglich als Grundstein und soll zum selbstständigen Denken und Handeln anregen.
01 Designmanual 02 Logo 03 Geschäftsaustattung 04 Piktogramme
Corporate Design 11
Corporate Design
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„I was es afoch ned!“
Design Manual Da für eine erfolgreiche Markenkommunikation ein unverwechselbares und durchgängiges Erscheinungsbild eine wesentliche Voraussetzung ist, wurde von uns ein komplettes Corporate Design für die Marke Creativity Rules entwickelt. Die Basis-Gestaltungsrichtlinien wurden von uns in einem Design Manual festgehalten und definieren, welche Ausdrucksmittel die Identität von Creativity Rules widerspiegeln. Für die zukünftigen GestalterInnen ist das Manual Hilfe und Richtlinie, um sich bei der Entwicklung von Werbemitteln aller Art auf das Wesentliche konzentrieren und kreative Spielräume besser erkennen und ausschöpfen zu können. Durch eine konsequente Anwendung und Umsetzung erhoffen wir uns einen prägnanten und harmonischen Auftritt in der Öffentlichkeit zu schaffen. Obwohl einer der Leitsätze von Creativity Rules »Eure Regeln gelten hier nicht« ist, sind wir alle dafür verantwortlich diese Gestaltungsrichtlinien in unserer Arbeit zu befolgen, um der Marke Creativity Rules ein einheitliches Gesicht zu verleihen.
Corporate Design
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Logo Auf Basis des bereits vorhandenem Logos entwarf jedes Mitglied unseres Teams verschiedenste Logoentwürfe, welche wir anschließend im Plenum präsentierten und diskutierten. Jene Entwürfe, die uns am besten erschienen, wurden in weiterer Folge verfeinert bzw. sublimiert, bis wir uns schließlich für ein entgültiges Logo entschieden haben. Insgesamt haben wir mehr als 300 Entwürfe erstellt.
Corporate Design
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Redesign
Corporate Design
Logo 2016
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19 Zusammensetzung Das Logo von Creativity Rules besteht aus drei Teilen. Der Bildmarke (A), der Wortmarke (B) und einem variablen Zusatz (C) für verschiedener Austragungsorte bzw. Festivalsparten. Die Bildmarke leiteten wir von den Buchstaben CR, einem Wappen und einer Krone ab.
Typografie Als Logoschrift verwendeten wir eine modifizierte Variante der Akkurat bold beziehungsweise der Akkurat light. Modifiziert wurden einerseits die quadratischen Flächen über dem i, j und bei den Umlauten, die wir durch Punkte ersetzten. Außerdem sind die Oberkanten bei den Buchstaben b, d, h, k um 14° absteigend von der rechten Oberkante nach links unten abgeschrägt worden.
Aufbau Die Wortmarke wurde von uns in Minuskeln gesetzt und auf der Höhe des Einlaufes, des R‘s ausgerichtet. Der Abstand zwischen Wort- und Bildmarke beträgt 4 Quadrate und die Mittelhöhe der Buchstaben beträgt ist 4 bzw. 3,5 Quadrate. Der Abstand zwischen den Wörtern beträgt 1 bzw. 1,5 Quadrate. Das Quadrat ergibt sich aus dem Abstand zwischen dem CR und der Krone der Bildmarke.
Geschäftsausstattung Eine professionell gestaltete Geschäftsausstattung trägt maßgeblich zur Außenwirkung eines Unternehmens oder öffentlichen Einrichtung bei. Aus diesem Grund entschieden wir uns dazu, Briefbögen und Visitenkarten für Creativity Rules zu erstellen. Wir haben dabei sehr auf die konsequente Umsetzung geachtet und dass eine gute Lesbarkeit gewährleistet ist. Als Hausschrift entschieden wir uns für die Schriftart „Madras“ bzw. die Tahoma, wenn mit Windows-Betriebssystemen gearbeitet werden sollte. In der Regel bedrucken wir die Briefbögen und Visitenkarten auf vorgedruckten Seiten. Dafür wurden von uns geeignete Word-Vorlagen bzw. InDesign-Dateien für den zukünftigen Briefverkehr und die interne Kommunikation bereitgestellt.
Corporate Design
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Piktogramme Um Informationen am Creativity Rules Festival einfach, kulturneutral, bildungsunabhängig und eindeutig für alle BesucherInnen zu vermitteln, wurden von uns zusätzlich zu den textbasierten Informationen Piktogramme gestaltet, die diesen Vermittlungsprozess unterstützen. Die Piktogramme bestehen aus Grundelementen wie Punkt, Linie, Fläche (Kreis, Quadrat, Dreieck), Pfeil und Kreuz. Die Gründe dafür sind einerseits die leichte Wahrnehmbarkeit dieser Zeichen und andererseits die vielfachen Kombinationsmöglichkeiten, die es erlauben, sogar komplexere Zusammensetzungen zu kreieren. Des Weiteren passen die Symbole, welche aus diesen Formen bestehen, auch zum Look des Logos von Creativity Rules Hallein, denn auch dieses ist auf eine ähnliche Weise aufgebaut. Die Linienstärke der Piktogramme ist an die Linienstärke der Bildmarke des Logos angepasst, um eine einheitliche Bildsprache zu kreieren, welche die Zusammengehörigkeit des Systems unterstreicht. Um den seriellen Charakter des Systems zu stärken, wurden alle Piktogramme anhand eines quadratischen Rasters aufgebaut. Angelehnt wurde dieses Raster an die quadratischen Pflastersteine, die sich durch die gesamte Altstadt Halleins ziehen. Das Raster lässt nicht viel Spielraum bei der Gestaltung zu, doch es sollte dennoch nicht einschränken. Aus diesem Grund sind wir in seltenen Fällen bewusst vom Raster abgewichen, aber haben trotzdem darauf geachtet, die einheitliche Bildsprache beizubehalten. Die Piktogramme kommen sowohl im Leitsystem als auch im Ausstellungsdesign und den Printprodukten von Creativity Rules zum Einsatz.
Corporate Design
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01 Tag der offenen TĂźr 02 4Gamechanger
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Corporate Design
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„Moch ma doch a Gwinnspü?“
Tag der offenen Tür Den Tag der offenen Tür 2017 an der Fachhochschule Salzburg nutzen wir für eine PR Aktion. Wir gestalteten unser Büro in eine begehbare Installation um. Es entstand ein mit schwarzen Ballons gefüllter Raum, an denen mit Nylon Schnüren Kärtchen befestigt waren. Auf diesen Kärtchen wurden unsere eigenen Regeln zum Thema »Eure Regeln gelten hier nicht« gedruckt, sowie Informationen zum Festival. Auf die Rückseite des Raumes wurde ein Teaser von Eindrücken aus den letzten Jahren projiziert und mit Musik untermalt. Neben der Installation erstellten wir vorläufige Printprodukte wie ein Plakat und Sticker zum Verteilen an die Besucher. Als Visual für die Printprodukte für den Tag der offenen Tür wurden die Dose sowie die Masse in einem Comic-Stil illustriert.
Public Relations
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Rauminstallation Tag der offenen TĂźr FH Salzburg 10.03.2017
Public Rlations Ein 16 m2 großer Raum wurde mit über 250 schwarzen Ballons gefüllt, an jedem Einzelnen hängt ein Kärtchen mit frei erfundenen Regeln zum Thema »Eure Regeln gelten hier nicht«. Die Installation sollte den Besuchern vermitteln, dass am Creativity Rules alles erlaubt ist und mit den Projekten und Performances die Regeln für einen kurzen Zeitraum gebrochen werden.
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Corporate Design
Sticker Format: Rund ø 7cm
4Gamechanger Im Rahmen unserer Medienpartnerschaft mit der ProSiebenSat.1 PULS 4-Gruppe durften wir von 22. April bis 25. April auf dem 4Gamechanger-Festival in der Wiener Marxhalle vertreten sein. Ziel war es, Creativity Rules zu promoten und den Besuchern dieses Festivals näher zu bringen. Neben unserem Stand gab es auch noch einen weiteren Creativity Rules Stand, bei dem die BesucherInnen die Möglichkeit hatten, VR-Games zu testen, die ebenfalls in Hallein bei unserem 4-tägigen Festival ausgestellt werden. Um die Kosten für unseren Messestand so gering wie möglich zu halten, beschlossen wir unser Keyvisual im Erscheinungsbild des Messestandes in den Mittelpunkt zu rücken. Dementsprechend gestalteten wir 23 Dosen, die in der Marxhalle aufeinander gestapelt wurden und als Blickfang bei den BesucherInnen galten. Für den Stand-Hintergrund wurde uns ein Creativity Rules Banner bereitgestellt, auf dem das Logo sowie die URL unserer Homepage abgebildet waren. Ursprünglich war geplant, die verschiedenen Teaser mithilfe eines Projektors auf eine Fläche zu projizieren. Diese Idee mussten wir aber wieder verwerfen, da die Marxhalle nicht abgedunkelt wurde und die Projektionen bei Tageslicht ihre Wirkung nicht entfalten hätten können. Zusammenfassend konnten wir viele Interessierte über unser Festival informieren und einige neue Kontakte knüpfen.
Public Relations
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Messestand 4Gamechanger-Festival Wien
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01 Die Dose 02 Die Masse
Keyvisual 37
Corporate Design
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„Es muas mea zischn.“
Die Dose Das diesjährige Keyvisual des Festivals stellt eine Konservendose in Kombination mit einer abstrakten Masse dar. Diese Masse soll als Verbildlichung unserer Ideen und Innovationen dienen. Gestalterisch lehnten wir unser Design an Andy Wahrhols legendäre Siebdrucke der »Campbell‘s Soup Can« an und griffen somit auf ein vertrautes Motiv zurück. Wir wandelten das Originaletikett für unsere Zwecke ab, ersetzten den Campbells Schriftzug mit den Wörtern Creativity Rules und statt »Tomato Soup« steht auf unserem Etikett »Innovation Condensed«. Für unsere Kampagne entstand eine illustrierte sowie eine reale Variante der Dose, die je nach Verwendungszweck variable eingesetzt werden konnten. Die Wahl der Dose ist inspiriert von Andy Warhols Gestaltungsprinzip – alltägliche Dinge und die Ästhetik der Konsumgesellschaft zu nutzen um daraus Kunst zu schaffen. Für uns war es wichtig, einen gewöhnlichen Gegenstand zu nutzen und ihn mit dem nicht greifbaren Begriff Innovation zu füllen – um der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu Innovation und Kreativität zu erleichtern. Warhol befolgt keine Regeln, bricht mit den künstlerischen Konventionen seiner Zeit und schafft mit dieser simplen Suppendose den Durchbruch. Heutzutage kann man fast alles kaufen, wieso nicht auch Innovation und Ideen in Dosen? Es gibt keine Vorschriften, wie Innovation auszusehen hat. Eine undefinierbare Masse vertritt diese freie Interpretation.
Keyvisual
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Keyvisual
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Die Masse Die Gestaltung des Inhalts beschäftigte uns einige Zeit und ließ uns viel experimentieren um die abstrakte Masse darzustellen. Dabei führten uns unsere Experimente von gefärbtem Rasierschaum, angespraytem Bauschaum, Paper-Marbling, geschmolzenen Wachskreiden über Paper Cut bis hin zu einer klassischen Illustration, angelehnt an den Stil Alex Trochuts. Die Umsetzung sollte in einer Serie mit drei verschiedenen Techniken geschehen. Als Hauptmotiv wählten wir die Technik der Illustration, angelehnt an den Stil Alex Trochuts. Als weitere Motive diente uns eine analoge Technik, das Papercut und die Umsetzung in 3D. So konnte eine Serie von digitalen und analogen Techniken ermöglicht werden. Dies verdeutlicht, dass der Rohstoff, Innovation, komplett verschieden interpretiert werden kann.
Keyvisual
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finale Masse als 2D Illustration
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Versuch 2 3D Masse
Versuch 1 Masse in Papercut
Versuch 3 Masse in Encaustic Technik
Versuch 4 Masse als Bauschaum
01 Plakat 02 Flyer 04 Inserate 05 Stadtplan 06 Creative Mailing
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Corporate Design
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„Wer hot a Dosenverschließmaschine?“
Plakat Als Ausgangsbasis für das Motiv des Plakats diente die illustrierte Variante der Dose mit der Masse. Hierbei war uns wichtig, das Augenmerk auf das Motiv zu legen, somit haben wir den Hintergrund schlicht in weiß gehalten. Auch in der Typografie wählten wir eine serifenlose, schlichte Schrift: DIN Pro. Um die Bekanntheit des Festivals zu steigern hatten wir die Möglichkeit, zwei Citylights zu bespielen, eines direkt in Hallein und eines am Salzburger Hauptbahnhof.
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Citylights Format: 118,5 x 175 cm
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Flyer Der Flyer sollte so gestaltet werden, dass er unter anderen hervorsticht. Ein Standardformat kam für uns nicht in Frage, er sollte die Möglichkeit bieten, ihn auch zu Hause aufstellen zu können. So entschieden wir uns für ein aufklappbares Format. Auch hier ist das grundlegende Gestaltungselement wieder die illustrierte Masse. Des weiteren gestalteten wir einen Postwurf, der direkt an die Haushalte verschickt wurde.
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Flyer im Wickelfalz Format: 75 x 98 mm
Postwurf Format: 210 x 99 mm
Inserate Für Creativity Rules 2017 entstand eine Partnerschaft mit den Salzburger Nachrichten. Um eine größere Reichweite mit unseren Werbemitteln zu erreichen, ermöglichten uns die Salzburger Nachrichten 45.000 Flyer in ihrer Zeitung beizulegen. Neben unseren Informationen zum Festival, haben wir die LeserInnen dazu aufgefordert bei unserem Projekt des Ideenshops mitzuwirken. Unter dem Motto »Deine Region. Deine Ideen« haben wir LeserInnen dazu aufgefordert, uns ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge für die Region Salzburg zuzuschicken. Neben den Beilagen wurden zweimal Inserate geschalten, sowie ein unabhängiger Vorbericht von den Redakteuren veröffentlicht. Die Salzburger Nachrichten übernahmen auch die Nachberichterstattung.
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Inserat in den Salzburger Nachrichten Format: 1/8 Seite quer, 271 x 50 mm
Corporate Design
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59 Beilage in den Salzburger Nachrichten Format: 148 x 210 mm
Stadtplan Um den Besuchern einen bestmöglichen Überblick unserer Projekte am Festival zu bieten wurde beschlossen, anstatt eines normalen Programmheftes einen Stadtplan zu entwickeln, in dem die Arbeiten ebenso präsentiert und vorgestellt werden. Ein wichtiger Aspekt hierbei war, dass die BesucherInnen von Creativity Rules einen Programmguide zur Verfügung gestellt bekommen, der einerseits jedes der Projekte erläutert und leicht zu verstauen ist, andererseits sollte er ebenso den Weg zu den verschiedenen Locations ersichtlich machen. Diese Anforderungen wurden in die Konzeption des Programmguides berücksichtigt und wir entschlossen uns, ein Zickzack-Kreuzbruchfalz Faltblatt zu gestalten, da dieses den Eigenschaften am Besten entspricht. Den jeweiligen Projekten wurden zudem eigens gestaltete Icons und Piktogramme zugeteilt, um den BetrachterInnen zu erläutern, aus welcher Sparte das Projekt stammt. Der Programmguide umfasst mehr als 40 Projekte aus den Bereichen Mediendesign, Game, Web, Film, Audio und Managment & Producing.
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Stadtplan Format: 105 x 148 mm
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Creative Mailing Von Anfang an stand für uns fest, dass wir in der Bewerbung des Festivals einen Schritt weiter gehen wollen und auf ein Creative Mailing zurückgreifen wollen. Dafür bot sich unser Keyvisual, die Dose, perfekt an. Wir entschieden uns dazu die Einladungen in Dosen zu packen und anschließend wie eine Konservendose zu verschließen. Uns war wichtig, dass der Empfänger mit der Dose auch etwas anfangen kann und sie nicht nur als hübsche Verpackung für eine Einladung dient, sondern auch einen gewissen Mehrwert enthält. Nach vielen Überlegungen beschlossen wir Chili-Samen sowie ein Kokospad für die Aufzucht hineinzugeben um damit auf die »zündende Idee« zu kommen. Die Einladungen wurden an diverse Agenturen in Österreich und Deutschland versendet, als auch an unsere Sponsoren und Unterstützer.
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01 Teaser 02 Idents
Motion Design 67
Corporate Design
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„Es hebt.“
Teaser Um eine vollständige, über verschiedene Kanäle laufende Kampagne zu entwickeln, entschieden wir uns dieses Jahr auch erstmals dafür einen Teaser für das Festival zu drehen. Dabei sollte auch hier wieder die Dose, als unser diesjähriges Key-Visual, auftauchen, jedoch wollten wir im Teaser einen kleinen Einblick hinter die Kulissen geben und konzentrierten uns darauf, die Produktion des Inhalts der Dose zu zeigen. Somit wird unsere Masse durch eine Art »Maschine« geschickt und in die verschiedensten Formen und physikalischen Zustände gebracht. Schlussendlich wird die Masse in die bereits bekannte Dose abgefüllt. Stilistisch versuchten wir dabei sogenannte 3D-Stills, analog zu imitieren und begrenzten uns aus diesem Grund auch auf ein sehr stilisiertes Farbschema, das nur die Farben Weiß/Grau und Bronze enthält. Als Umsetzungstechnik entschieden wir uns für Stop-Motion, da wir somit am meisten Möglichkeiten hatten die Masse frei zu bewegen und in die gewünschten Formen und Zustände zu bringen.
Motion Design
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Erster Styleframe fĂźr den Teaser
Watch the teaser here.
Teaser (Stills) Länge: 01:14 min.
Idents Um auch dem Kinotag ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben, entschieden wir uns kurze Idents zu erstellen, die zwischen den Filmen gezeigt werden um den Film anzukündigen. Dafür nahmen wir aus dem Teaser einige Sequenzen, erstellten daraus kurze »Boomerangs« und kombinierten diese mit einem animierten Schriftzug. Die Animation der Schrift ist angelehnt an unsere Masse und baut sich von links nach rechts auf und lässt somit den Schriftzug erscheinen.
Motion Design
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Schriftanimation fĂźr die Idents
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01 Social Media 02 Website
Web & Social Media 77
Corporate Design
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„Hey Leute, ganz afoch.“
Social Media Als Teil der Digitalen Kampagne betreuten wir einen eigenen Instagram Account und eine Facebook Page. Wir nutzten die beiden Kanäle um unsere Arbeitsfortschritte zu dokumentieren und das Interesse der Follower mit Einblicken hinter die Kulissen und Sneak Peaks zu wecken. Anhand eines erstellten Contentplans wurden gezielte Inhalte für die Kanäle produziert und in regelmäßigen Abständen publiziert. Durch gezielte gesponsterte Beiträge wurde eine noch größere Reichweite auf beiden Kanälen erzielt. Zusätzlich wurden auf Facebook eigene Veranstaltungen sowohl für das Festival, als auch für den Designmarkt erstellt.
www.instagram.com/creativityrules2017 www.facebook.com/creativityruleshallein
Web & Social Media
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Facebook Page Creativity Rules
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Creativity Rules Instagram Page www.instagram.com/creativityrules2017
Web & Social Media
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Work in Progress Foto Teaserdreh
Work in Progress Foto Plakate
Serie von verschiedenen Logo Variationen
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Webseite Den Grundstock für unsere Digitalkampagne bildete unsere Webseite. Unser Ziel für die Webseite war es den BesucherInnen schnell und einfach alle wichtigen Informationen über das Festival zu bieten. Neben der Einbindung des Keyvisuals im Hintergrund, orientierten wir uns auch bei der Farbwahl an den Farben der Masse. Neben den wichtigen Informationen wie Timetable und Anfahrt wurde jedes einzelne Projekt vorgestellt um den UserInnen die Möglichkeit zu geben mehr Informationen über die Designmarktaussteller zu erfahren. Für die Umsetzung entschieden wir uns für die Plattform Wix um allen Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, schnell und einfach die Webseite zu bearbeiten, ohne Programmierkenntnisse zu besitzen.
www.creativityruleshallein.com
Web & Social Media
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Webseite Creativity Rules www.creativityruleshallein.com
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01 Orientierungssystem 02 Ausstellungsdesign 04 Designmarkt 05 Ideenshop
Am Festival 87
Corporate Design
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„Hamma jetz eigentlich a Lounge?“
Orientierungssystem Da das Festival von Jahr zu Jahr an Größe und Besucherzahl zunimmt, hielten wir es für nötig ein Orientierungssystem zu entwickeln, das die Gäste zu den verschiedenen Eventlocations führt und darüber informiert. Es ist sehr wichtig, dass das Orientierungssystem für Creativity Rules Hallein und die damit einhergehenden Beschriftungen variabel einsetzbar sind. Da diese auf diversen Untergründen der verschiedenen Räumlichkeiten platziert werden. Aus diesem Grund wird mit selbstklebenden PVC-Folien gearbeitet, die mit einem Schneidplotter weiterverarbeitet werden. Dank semi-permanentem, lösungsmittelfreiem Acrylat-Kleber ist die Folie anschließend wieder leicht zu entfernen und kann somit im Innen- sowie im Außenbereich angewendet werden. Am Ende des Festivals kann die Folie somit einfach und rückstandsfrei von uns entfernt werden. Außerdem ist die Kennzeichnung durch Beschriftungsfolien kostengünstiger als Beschilderungen anderer Art es sind. Sie kann jährlich an die sich ändernden Eventlocations angepasst werden. Generell wird darauf geachtet, dass das gesamte System wirtschaftlich, eindeutig und einheitlich konzipiert ist, dass es ein unverwechselbares und dennoch zeitloses Design aufweist und sich gut in den vorhandenen Raum intergrieren lässt.
Am Festival
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FuĂ&#x;bodenbeklebung
Fensterbeklebung
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Ausstellungsdesign Die Gestaltung der Projektstände sollte einerseits zur Orientierung der einzelnen Projekte dienen, andererseits einen Ausstellungscharakter geben, der jedoch dazu anregt, Teil des gesamten Designs zu werden. Plakate wurden im Hintergrund platziert, die den Projektnamen, sowie weitere wichtige Infos aufgreifen. Nebenbei wurden Projektbeschreibungen angebracht, um dem ganzen Raum eine informative, transparente und offene Atmosphäre zu geben. Außerdem wurden die weiteren Räume mit Plakaten zum jeweiligen Bereich gestaltet.
Am Festival
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Designmarkt Ein Rahmenprogramm sollte das Festival umspielen um dem Ganzen einen besonderen Anklang zu verleihen. Deshalb wollten wir für dieses Jahr das erste mal einen Designmarkt inkludieren. Dafür suchten wir nach einzigartigen und besonderen Produkten, die sich von der Masse abheben. Dies reichte über fünfzehn verschiedene Stände und beinhaltete Taschen, Accessoires, Schmuck, Kosmetik, Spiele, Kleidung, Porzellan, Getränkekühler und Livezeichner.
Am Festival
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Designmarktaussteller Igou
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Ideenshop Der Ideenshop fand im Sudhaus in Hallein statt und integrierte die Bevölkerung durch die vorangegangenen Beilage in den Salzburger Nachrichten. Hier wurde die Bevölkerung aufgerufen, Probleme aufzuzeigen und gleichzeitig Lösungen zu liefern. Im Sudhaus kreierten wir mit unserem Keyvisual eine Installation, die als Zentrum von Ideen und Lösungsansätzen diente und vor allem die Involvierung der Bevölkerung anspornte.
Am Festival
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Dosenturm fĂźr den Ideenshop im Sudhaus Hallein
Fotos
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Das war Creativity Rules 2017.
Eva-Maria Schitter Aussteller – Mediendesign »Ein Kreativfestival als Plattform für seine Abschlussarbeit geboten zu bekommen ist etwas ganz Wertvolles. Erst wenn man die vielen Projekte betrachtet, realisiert man als Ausführende welche enorme Vielfalt kreatives Schaffen annehmen kann. Jeder kann die Themen und Inhalte verarbeiten und vor allem präsentieren, für die er/sie wirklich brennt und das ist ein zutiefst zufriedenstellendes Gefühl.«
Lukas Waldhör Besucher – Lehramt Student »Das Festival bietet ein einladendes Ambiente und schöne Räumlichkeiten. Die einzelnen Projekte sind wahnsinnig interessant und in einer entspannten Atmosphäre zu betrachten. Weltklasse!!!«
Besucher – Sozialpädagogin »Das Bachelorprojekt – Estray – meiner Nichte hat mich in die Saline gelockt. Ich habe erstmalig eine VR-Brille aufgehabt um das Spiel Phoenix auszuprobieren. Eine einmalige und beeindruckende Erfahrung.«
Tom Langer Aussteller – Multimediatechnology »Das einheitliche Design des Festivals wirkt sehr professionell. Es ist eine tolle Veranstaltung und bietet eine gute Übung für die spätere Praxis im Beruf.«
Aussteller und Besucher
Veronika Valtiner
Erรถffnung
Erรถffnung
Ausstellung
Projekt: MORDÁN
Projekt: Daughter
Projekt: Unkraut
Ausstellung
Ausstellung
Ausstellung
Jean-Remy von Matt
WAI Think Tank
Speaker
Designmarkt
Screening
The Anthony Frangler Project
Audioperformances
Beklebungen (Orientierungssystem)
Ideenshop
Jan
Feb
März
Apr
Mai
Juni
Juli
Logo Design Manual Geschäftsausstattung Teaser Open House 4Gamechanger Masse Dose Flyer Plakat Inserat Stadtplan Creative Mailing Social Media Web Ausstellung Leitsystem Piktogramme Idents Ideenshop Designmarkt
Impressum Danke an alle, die zur Entstehung und Produktion dieser Publikation beigetraten haben.
Herausgeber Creativity Rules Urstein Süd 1 5412 Puch bei Hallein Österreich Design, Fotografie und Redaktion Lisa Arzberger Michael Hofer Carina Höglinger Daniel Huber Christina Schlögl Sophie Zentner
Druck und Bindung Colordruck GmbH, Hallein Schriften ITC Cheltenham HK Grotesk Cover Graupappe 3mm, lasergraviert Papier Munken Polar 170g/m2 Papyrus Rainbow 160g/m2
Lektorat Jasmin Choong
Die Inhalte in dieser Publikation wurden mit großer Sorgfalt erstellt und aufbereitet. Dennoch kann für die Richtigkeit der Daten keine Gewähr übernommen werden. Druck- und Satzfehler sind ausdrücklich vorbehalten.
Danke an unsere Sponsoren!
CREATIVITY rules
RÜCKBLICK 2016
Creativity rules Hallein ist mehr als eine Werkschau studentischer Abschlussarbeiten der Studiengänge MultiMediaArt und MultiMediaTechnology der Fachhochschule Salzburg. Es ist vielmehr ein großangelegtes, nachhaltiges Innovationsprojekt, das zum Ziel hat, die Stadt als kreatives Labor zu etablieren, in dem Ideen nicht im luftleeren (Ausbildungs-) Raum stehen, sondern angewendet werden. Kreativität ist der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts, neue Ideen werden zur Währung, Scheitern ist eine Chance und dient der Weiterentwicklung – diese Werte werden für eine Woche im Juni in der Stadt gelebt. Hallein wird zur unabhängigen Hauptstadt der Kreativität in Österreich, in der mutige Ideen die Chance haben umgesetzt zu werden. Hallein wird kreativer Korridor zwischen den Großstädten Wien und München. Die ausgestellten Projekte und Kunstwerke sollen Einheimische wie Besucher dazu motivieren, mutiger mit ihrer Kreativität umzugehen und Hallein nachhaltig dahingehend zu verändern, dass Kunst und Kultur sowie lokale Tradition in Verbindung mit den innovativen Gedanken des digitalen 21. Jahrhunderts eine zukunftsweisende Synergie ergeben.
CREATIVITY rules
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CREATIVITYRULES. HALLEIN
RÜCK- UND AUSBLICK
2012 – 2015
2016
2012 wurde die Idee geboren, Hallein als Ausstellungsorte für die Abschlussprojekte der Studiengänge MultiMediaArt und MultimediaTechnology zu bespielen. Ziel war, die Stadt als kreatives Labor zu etablieren, so dass Ideen nicht im luftleeren (Ausbildungs)Raum stehen.
2016 brach unsere größte Ausstellungsfläche, das alte Gymnasium der Halleiner Schwestern weg, die wir kostenfrei bespielen konnten. Die alte Saline auf der Pernerinsel in Hallein war die Alternative: Ideal gelegen, da nah an der Altstadt und dem Stadtkino, wo unsere Filme liefen. Das Gebäude bot auch Innen eine perfekte Ausstellungsfläche für unsere Projekte.
2013 2013 war es dann soweit – die Vision nahm reale Formen an, Hallein wurde temporär Kreativstadt. Wir bezogen zwei Stockwerke eines alten, leerstehenden Gymnasiums sowie mehrere Orte in der Halleiner Altstadt. Für ein paar Tage, war die junge Kreativindustrie ein Teil der Identität der Stadt Hallein und des Landes Salzburg. Die Gemeinde finanzierte zudem 3 Ladenlokale, in denen sich Abschlussarbeiten für ein Jahr lang als StartUps wirtschaftlich etablieren durften. Fokus beim Gedanken CreativityRules war unter anderem auch, dass die Bevölkerung einen Eindruck bekommt, was die jungen Kreativschaffenden der Fachhochschule während ihres Studiums tun. Dass es sich bei den Arbeiten keineswegs um abstrakte Kunst handelt sondern um Themen rund um Film, Fotografie, Design, Computerspiel, Apps, Musik, Installationen und die »allerneuesten Medien« (Virtual Reality, Augmented Reality). Dass viele Projekte die Lösung von Problemen zum Ziel haben, die für das Leben normaler Menschen relevant sind. Der erste Anlauf 2013 war erfolgreich. Von den drei StartUps agiert die Computerspiel-Firma Polycular bis heute erfolgreich auf dem Markt. Die Akzeptanz war noch verhalten – wir hatten uns mehr Besucher erhofft. Auch die temporäre Nutzung von leerstehenden Gebäuden war schwierig ist, weil viele Vermieter zu wenig Interesse an der Idee eines Kreativstandortes hatten. Auf der anderen Seite bekamen wir viel Lob und Zuspruch. Prinzipiell hatte der erste Versuch einen Weg aufgezeigt, den wir weiter gehen wollten.
Mit der Förderung des Landes Salzburg durch »SALZBURG 2016« war es uns möglich, die Saline für 4 Tage zu mieten und mehr Werbung zu realisieren. Wir konnten eine massive Steigerung der Besucherzahlen erreichen. Mehr Bürger wagten sich in die Welt der kreativen Zukunft und der erhoffte Identifikationsprozess mit den Bewohnern der Stadt setzte langsam ein. 2016 befassten sich einige Projekte mit dem Thema Flucht – die Flüchtlingswelle von 2015 wurde aufgearbeitet. Weitere spannende und von den Besuchern stark genutzte Schwerpunkte waren Virtual Reality bzw. Augmented Reality Games und das Storytelling über unterschiedliche Medien wie Film und Social media. 2017 geht das Projekt in sein 5. Jahr. Es wird sich zeigen, ob wir unserer Vision ein Stück näher kommen werden. Wir glauben daran. Till Fuhrmeister Künstlerischer Leiter, MultiMediaArt
2014 und 2015 wurden wir erfolgreicher: Es kamen mehr Besucher und der Bekanntheitsgrad des Festivals steigerte sich.
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MULTIMEDIAART JOSEF SCHINWALD STUDIENGANGSLEITER TILL FUHRMEISTER KÃœNSTLERISCHER LEITER 6
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PROBLEME KREATIVITÄT MUT
Die Probleme des 21. Jahrhunderts lassen sich in der Geschwindigkeit, in der sie auftauchen und bestehende Regeln konstant ausser Kraft setzen, nicht mehr allein mit Erfahrung und bestehendem Wissen lösen. Die Probleme kommen von „ausserhalb der Box“, also muss man ihnen auch mit „Out of the Box“ Denken und angstfreier Innovation begegnen.
Kreativität ist der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts.
Mut zum Risiko und der Wille, das unbekannte Terrain der Innovation zu betreten, Regeln zu brechen und Dinge zu denken, zu kombinieren, die der durch Erfahrung eingeschränkte Blick weder sehen kann, noch möchte. Impossible ist nothing !
NEUGIERDE
Neugier ist die existenzielle Kraft und Motivation für Kreativität. Bleib neugierig und schaue konstant über den Tellerrand.
SCHEITERN
Scheitern ist eine Option. Scheitern ist ein existenzieller Lernprozess über den man zu neuen Ansätzen und Lösungen kommt. Beachte den Zusammernhang.
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BRANDING
& KOMMUNIKATION 10
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& KOMMUNIKATION
BRANDING
KREATIVPROJEKTE AUS DEN BEREICHEN
TAGE
PROJEKTE
ORTE
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GAME & ANIMATION
FILM
WEB & APP
INSPIRATION
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MEDIEN DESIGN
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SOUND
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FILM AB
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FILME Citadel
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NEO
Mike‘s
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Drama
Austrowestern
Wild
Drama
Akvo Erinaco
Science-Fiction
Lebensader
1770
Drama
Tag wie Nach
Drama
vier&siebzig
Path of Burde an
Fantasy
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How to wait for a very long time
Animation
Schwarzes Fieber
Science-Fiction
Intentio
Drama
All You Can Eat erster Teil
Dokumentation
Zoe
Drama
Fantasy
15 Minutes of Fame
Unter Toten
Performance
Rift
Animation
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Animation
Drama
Satire
INTERAKTION SALINE UND ALTSTADT VON HALLEIN
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Face your mask
Fractura Game Sound
MEDIENDESIGN / SOUND GAME & ANIMATION Argos
Aruna
DIY Lautsprecher
Endless Dream
Dard
Disposed
IF Installation
Logaya
NIVA
Personage²
Red Carpet
Meta
Babel
Neuland
Phatphonics.
Starlight
Vidatio
Yarn
Cortona on the Move
Morgenstuhl
Collab
Well of souls
White
Zuhause. Zuhause?
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QUANERO VIRTUAL REALITY GAME
DER ABSOLUTE PUBLIKUMSRENNER: Im Virtual Reality Spiel Quanero musste man als Spieler eine verwobene Handlung zu entwirren und den Hergang eines Anschlags zu rekonstruieren. Philipp Reinhardt, Dominik Hildner Modelling,Pablo Angerer, Johannes KnĂźnz, Wolfgang Stockinger, Daniel Scholz, Maximilian Helten, Paolo Schmidt, Christoph Habersatter
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PROJEKT 74 NEULAND
INSTALLATION ZUM FILM
KUNSTPROJEKT ÜBER FLÜCHTLINGE
Das Buch Neuland verarbeitet Begegnungen mit geflüchteten Menschen und Helfern auf visueller Ebene in einem Buch. Es geht um mehr als die bloße Darstellung von Einzelschicksalen. Geflüchtete wurden kreativ einbezogen und ihre Blickwinkel zum Ausdruck gebracht. Sophie Mehlhart & Nicole Rehak
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PERSONAGE SOCIAL MEDIA STORYTELLING
Storytelling ist DAS Schlagwort in den Medien schlechthin. Geschichten – Stories – werden zunehmend nicht nur im Buch oder im Film erzählt, sondern über mehrere Social-Media-Kanäle und Medien hinweg. Studierende der Fachhochschule Salzburg experimentieren nun in ihrem Masterprojekt Personage mit ihrem transmedialen Konzept, welches im Mai unter personage.at zu verfolgen ist: Eine Geschichte erzählt auf Facebook, Twitter, Tumblr und Youtube. Personage_Team (v.l.n.r.): Alexander Gangi, Denis Roth, Jan Grundmann, Lisa-Maria Langhofer, Florian Albert, Kathrin Suppanz, Fabian Schneider, Nana Fiedler, Fabio Batz, Barbara Sterflinger, Matthias Freßdorf, Carola Englert (es fehlt: Johannes Gill)
META KUNSTINSTALLATION
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PHATAPOHNICS BRANDING FÜR EFFEKTPEDALE FÜR GITARRISTEN
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ZUHAUSE INTERAKTIVE AUSSTELLUNG Drei Studentinnen. Neun Animationen. Eine Ausstellung. Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchst du mit deiner Familie ein neues Leben zu beginnen. Weil du keine Aufenthaltsgenehmigung hast, kannst du nicht zur Uni gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Du fühlst dich als Außenseiter und sehnst dich nach Hause. Doch wo ist das? Als Ausgangspunkt für dieses Projekt dient das Gedankenexperiment Janne Tellers aus ihrem Buch „Krieg - Stell dir vor er wäre hier“. Es nimmt den Leser auf eine Reise mit die man sich so noch nicht vorgestellt hat. Wie wäre es, müssten wir aus unserem Land flüchten um zu überleben und alles was uns lieb und heilig ist zurücklassen? Sandra Pallier , Franca Scheiber, Lisa Prantl, Karin Pallier Audio
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COLLAB-POPUP-STORE Im COLLAB Pop-Up Store wurden einzigartige, regionale, handgefertigte und mit Sorgfalt ausgewählte Produkte vorgestellt, die erkundet, bestaunt und gekauft werden konnten. Thomas Sturm & Lisa Arzberger
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COLLAB POPUP-STORE FÜR KÜNSTLER 40
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ERIK KESSEL VORTRAG Der gefeierte Werber, Mitgründer der Werbeagentur KesselsKramer in Amsterdam und Schöpfer wegweisender Kampagnen spach über Kommunikation abseits aller Konventionen und die Kunst des kreativen Fehlermachens.
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FAIL
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F OTO AU S S T E L L U N G K U N S T R AU M PRO ARTE
C O R T ON A
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2016
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TELLING A STORY THROUGH IMAGES photography workshop by Paolo Woods 50
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Freude über den Salzburger Regionalitätspreis 2015 der Bezirksblätter SALZBURG/ PUCH/HALLEIN (tres). Till Fuhrmeister von der FH Salzburg freut sich über seinen Preis, den er für die CreativityRules. Hallein-Urban Workshops in der Kategorie „Bildung & Forschung“ erhalten hat: „Wir haben aber auch alle Kriterien der Jury erfüllt, besonders die Identifikation mit der Bevölkerung: damit die jungen kreativen Leute in der Region bleiben und nicht in die Welt gehen.“ Er möchte Hallein zur „kreativen Hauptstadt Österreichs“ machen. Der Preis, das „Salzherz“ kommt in eine Vitrine in der FH in Urstein, „wo wir schon etliche Auszeichnungen haben“, sagt Fuhrmeister und seine Kollegin Julia Schwarzacher ergänzt: „Aber diese hier ist die größte und schwerste!“ Landesrat Sepp Schwaiger hat den Preis an die „CreativityRuler“ übergeben.
SALZBURGER REGIONALITÄTSPREIS
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CREATIVITY rules
creativity-rules.com Informationen
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