Magazin der WanderHotels*Tirol

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Die kleine SchnupperVersion

Das Magazin der

2013

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Inhaltsverzeichnis Seite 4 //

Absprung zu mehr Lebensqualität Hotel Achentalerhof // Achenkirch // Achensee Vitalhotel Mühle // Obergurgl // Ötztal Hotel Schick // Walchsee // Kaiserwinkel Foto: Josef Essl

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Echt guat Hotel Mariasteinerhof // Mariastein // Ferienregion Hohe Salve Vital-Landhotel Schermer // Westendorf // Kitzbüheler Alpen Aktivhotel Gaspingerhof // Gerlos // Zillertal Ferienansitz Gasteiger Jagdschlössl // Kirchdorf // Kitzbüheler Alpen Alpenresidenz Adler // Kirchberg // Kitzbüheler Alpen

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Rezepte Hotel Sonnenspitze // Ehrwald // Tiroler Zugspitz Arena Alpengasthof & Alpencafé Eng // Hinteriss // Silberregion Karwendel

Foto: Josef Essl

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Dem Himmel ganz nah Hotel Berghof // Pfunds // Tiroler Oberland Hotel Tyrol am Haldensee // Haldensee // Tannheimer Tal Biohotel Leutascherhof // Leutasch // Olympiaregion Seefeld

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Auf Tour mit den Bergwanderführern 2 Wandertouren zum Rausnehmen und Loswandern Biohotel Leutascherhof // Leutasch // Olympiaregion Seefeld Hotel Arzlehof // Arzl // Pitztal 2

Foto: Wohlfühlhotel Schiestl

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Inhaltsverzeichnis

Seite 21 //

Sooooooo cooooool Wohlfühlhotel Schiestl // Fügenberg // Zillertal

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Perfekt in Szene gesetzt! Hotel Panorama // Ladis // Serfaus-Fiss-Ladis

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Foto: Thomas Kirschner

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Was gibt´s sonst noch in den WanderHotels*Tirol? Geigers Lifehotel // Serfaus // Serfaus-Fiss-Ladis Erlebnis-Hotel Tiroler Adler // Waidring // PillerseeTal Hotel Stubaierhof // Neustift // Stubaital Hotel Sonnenhof // Grän // Tannheimer Tal Hotel Gletscher & Spa Neuhintertux // Tux // Zillertal Hotel Eden // Tux // Zillertal Familien- und Wanderhotel Atzinger // Fulpmes // Stubaital

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Tipps vom Edelwanderer 24 //

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Alpenhotel Tirol // Galtür // Paznaun Hotel Tauferberg // Niederthai // Ötztal

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Am Adlerweg Aktivhotel Crystal // St. Johann in Tirol // Kitzbüheler Alpen Panoramahotel Talhof // Wängle // Naturparkregion Lechtal-Reutte

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Sagenhaft Foto: Hotel Silzer Hof

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Foto: Thomas Kirschner

Hotel Silzer Hof // Kühtai //

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Innsbruck und seine Feriendörfer 3


Absprung zu mehr Lebensqualität Schritt für Schritt zu Gesundheit und Wohlbefinden Jeder Weg beginnt mit der Erkenntnis und dem ersten Schritt. Die Erkenntnis: Ich will mir endlich wieder mal was Gutes, mehr für meine Gesundheit, tun. Der erste Schritt sollte wiederum nicht zu schwer sein, denn schließlich soll das Ergebnis ja ein nachhaltiges Rundum-Wohlgefühl sein. Deshalb wähle ich den Weg des Wanderns, der mich in einen der Mitgliedsbetriebe der WanderHotels*Tirol, den Achtentalerhof in Achenkirch, zu Dr.med.univ. Thomas Waldhart führt. Er bestätigt mir, dass mein Schritt – nämlich einen Wanderurlaub zu buchen – absolut richtig war. Ein gesunder Urlaub bedeutet aber nicht nur Bewegung, sondern auch Genuss und Entspannung. Wie ich meine Ernährung gezielt und gleichzeitig geschmackvoll umstellen kann, erfahre ich im Gesundheits- und Ernährungshotel Mühle in Obergurgl bei einem speziellen Low-Carb-Programm. Die letzte Etappe meiner schrittweisen Annäherung an mehr Gesundheit führt mich zu Ayurveda und Tiroler Gastlichkeit, in das Hotel Schick am Walchsee. „Regelmäßiges Gehen ist für die Prävention und in der Therapie fast aller Zivilisationskrankheiten höchst wirksam. Menschen, die psychisch und physisch überlastet sind, finden an der frischen Luft mit viel Sonnenlicht und im direkten Kontakt mit der Natur wertvolle Erholung und Abstand zum Alltag. Es gibt kaum ein eindrücklicheres Erlebnis für Körper, Geist und Seele, als sich in der Natur aufzuhalten und bewusst innezuhalten.“ Dr.med.univ. Thomas Waldhart 4

Wandern als Medizin Die erste Wanderung steht auf dem Tagesplan und bereits nach wenigen Schritten scheint sich etwas in mir zu lösen. Kann es sein, dass Wandern tatsächlich so gesund ist, frage ich mich und erhalte die Antwort von Dr. Waldhart: „Regelmäßige Bewegung beugt nicht nur schweren Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vor, sie erhält die Mobilität bis ins hohe Alter und spart Medikamente gegen Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Depression und sogar Demenz. Die Schlafqualität nimmt zu, die Stimmungslage verbessert sich, wir fühlen uns insgesamt wohler. Die sogenannten Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck, hoher Blutzucker, hohe Cholesterinwerte, Rauchen und falsche Ernährung werden eingebremst und nachweislich verringert.“ Erstaunlich ist die schnelle Wirkung des „Medikaments“ Wandern, denn meine Laune steigt mit jedem Schritt. Nach diesem Tag falle ich in einen tiefen und erholsamen Schlaf und träume bereits von meinen nächsten Touren. Die Berge sollten aber keinesfalls als Sportgeräte missbraucht werden, sondern sie wollen mit ihrer Ursprünglichkeit, Naturschönheit, Flora und Fauna zu einem Erlebnis für alle Sinne werden. Auf diese Erkenntnis stützt sich das wanderbare Gesundheitsangebot SAPEMO©, „Sanitas Per Motum“ - Gesundheit durch Bewegung. Dieser fünftägige Gesundheitsurlaub mit ausführlichem Gesundheitsscheck, an die Herzfrequenz angepassten Wanderungen, individueller Trainingsempfehlung, Massagen, Wellness und vielem mehr ist ein spezielles Angebot des Achentalerhofs.


Foto: Hotel Silzer Hof / Blick über die Gipfel befreit den Geist

Gesunde Bewegung hoch über dem Walchsee

Selbstüberschätzung und Untrainiertheit sowie das Ignorieren von Warnsymptomen bei Herz-KreislaufProblemen können gefährlich sein. In allen WanderHotels*Tirol gibt es ausgebildete Bergwanderführer, die Sie durch die einzigartige Bergwelt begleiten, Ihnen die Schönheit der Natur näherbringen, aber auch auf mögliche Gefahren und Fehlverhalten hinweisen. Tipps zur Erhaltung von Gesundheit und Vitalität sind bei jeder Wanderung dabei.

Genussvoll, leicht, bewegend „Wissen, wie du isst“ ist ein besonderes Ernährungsprogramm zur Gewichtsreduktion. Grundsätzlich geht es darum, innerhalb von nur sechs Wochen nicht nur die Ernährung umzustellen, sondern auch die Lust an der Bewegung wiederzugewinnen. Wie das funktioniert, erklärt mir Magdalena Gstrein vom Gesundheits- und Ernährungshotel Mühle in Obergurgl: „Unser Low-Carb-Programm ist wie die Neuprogrammierung einer Festplatte. Es wird zwischen Aufräum- und Totaltagen unterschieden. An den Aufräumtagen überwiegt die Eiweißzufuhr, an den Totaltagen stehen Leinsamen, Weizenkleie, Obst, Gemüse und Co auf dem Speiseplan. Dazu gibt es die entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel. Einen großen und wichtigen Teil des Programms nimmt die Bewegung ein. 10.000 Schritte am Tag und mehr sind optimal, um die gewünschte Gewichtsreduktion zu erreichen. Bei der „Leicht-Leben-Woche“ im Vitalhotel Mühle wird das Programm gemeinsam in der Gruppe erlebt und natürlich genau Buch geführt. Wieder zu Hause, ist der Gesundheitsurlaub nicht zu Ende. Täglich schicke ich

mein Ess- und Bewegungsprotokoll an das Hotel Mühle und werde während weiterer fünf Wochen individuell betreut.

Das Wissen vom Leben Der Lebensphilosophie Ayurveda hat sich das Hotel Schick am Walchsee im Tiroler Kaiserwinkl mit Leib und Seele verschrieben: „Bei uns findet der Gast Ayurveda im Einklang mit gemütlicher Tiroler Gastlichkeit und schöner Natur zwischen Bergen und See.“ Ayurveda im Schick ist die gelungene Antwort auf Stress und Belastungen physischer und psychischer Art. „Ayurveda öffnet einen neuen Raum für mehr Gesundheit und Glück mit seinen wertvollen lebensverändernden Werkzeugen und erleuchtender Weisheit. Es gibt uns eine feste Grundlage, durch die wir unsere individuelle Psycho-Physiologie mit ihrer innewohnenden Kraft und Schwäche spüren. Ayurveda gibt uns beides: vorbeugende und heilende Maßnahmen für ein optimales und ganzheitliches, geistiges, physisches und spirituelles Wohlbefinden.“ Mein Fazit: Ein Urlaub in einem der WanderHotels* Tirol kann die Gesundheit erheblich und nachhaltig fördern. Nebenwirkungen wie Glück, Wohlbefinden, die Lust sich zu bewegen und ein neues Körperbewusstsein sind impliziert.

Hotels Hotel Achentalerhof // Achenkirch // www.wanderhotels.at/achentalerhof Vitalhotel Mühle // Obergurgl // www.wanderhotels.at/muehle Hotel Schick // Walchsee // www.wanderhotels.at/schick 5


Foto: Daniela Senn Lieferung vom Geflügelbauer für das Hotel Mariasteinerhof

Tradition...

Foto: Daniela Senn / Kräuter aus dem Garten

„A guate Tiroler Marend“ Eine „Marend“ ist eine herrliche Tiroler Tradition, die eine herzhafte Zwischenmahlzeit am späteren Nachmittag bezeichnet. Serviert wird, was schmeckt: Speck, Käse, kalter Schweinebraten, Kaminwurzen, Gurken, Radieschen, Knoblauch, Kren... Dazu gibt es herzhaftes Schwarzbrot, frische Milch oder ein Glas Wein. Ganz wichtig ist ein Schnaps zur Verdauung. „Marenden“ – am besten in guter Gesellschaft – ist ein liebenswürdiger und schmackhafter Teil der Tiroler Kultur und Gastfreundschaft.

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Foto: Daniela Senn Frische Milch von der Alm für das Vital-Landhotel Schermer

Hotels Hotel Mariasteinerhof // Mariastein // www.wanderhotels.at/mariasteinerhof Vital-Landhotel Schermer // Westendorf // www.wanderhotels.at/schermer Aktivhotel Gaspingerhof // Gerlos // www.wanderhotels.at/gaspingerhof Ferienansitz Gasteiger Jagdschlössl // Kirchdorf // www.wanderhotels.at/jagdschloessl Alpenresidenz Adler // Kirchberg // www.wanderhotels.at/adler


EDELWEISS ALKOHOLFREI Pflück’ dir den vollmundigen Weißbiergeschmack!

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Hast du keins, dann pflück’ dir eins!

Freiheit für die Füße Wie barfuß, aber geschützt. Mit Fivefingers entdecken Füße die wahre Natur.

Zehe für Zehe und dann der ganze Fuß: Wenn die erste Hürde, nämlich das Anziehen der Fivefingers, geschafft ist, kann es losgehen. Mit Fivefingers geht man wie barfuß. Die Sohle ist dick genug, um vor spitzen Steinen, Dornen oder Insektenstichen zu schützen und gleichzeitig so dünn, dass der Boden spürbar ist. Jede Faser des Fußes wird aktiviert, Fußgelenke und Muskeln werden gestärkt und die Körperhaltung wird durch das richtige Auftreten verbessert. Die WanderHotels*Tirols bieten mindestens eine geführte Fivefingers-Wanderung pro Woche und viele Tourentipps an. Folgende WanderHotels*Tirol führen die Fivefingers: Erlebnis-Hotel Tiroler Adler, Hotel Schick, Vital-Landhotel Schermer, Aktivhotel Gaspingerhof, Hotel Gletscher & Spa Neuhintertux, Alpengasthof & Alpencafé Eng, Hotel Achentalerhof, Familien- und Wanderhotel Atzinger, Hotel Stubaierhof, Hotel Silzer Hof, Vitalhotel Mühle, Biohotel Leutascherhof, Hotel Sonnenhof, Geigers Lifehotel, Hotel Berghof Nähere Informationen und ein Video vom Erfinder der Fivefingers finden Sie auf unserer Website www.wanderhotels.at/de/barfuss-wandern Foto: Martin Engelmann

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Hirschrückenbraten Zubereitung Den Hirschrücken waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. Das Wurzelgemüse und die Zwiebel schälen und in große Stücke schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Hirschrücken scharf anbraten. Die Zwiebel und das Wurzelgemüse in die Pfanne geben und kurz mitrösten. Mit dem Rotwein ablöschen und die Suppe dazugeben. Die Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und den Thymianzweig hinzufügen. Alles zusammen ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Danach das Fleisch herausnehmen und die Lorbeerblätter entfernen. Den Saft mit einem Mixer pürieren und den Sauerrahm untermengen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und zu dem Saft wieder in die Pfanne geben. Den Hirschbraten mit Semmelknödel, Rotkraut und Preiselbeermarmelade anrichten.

Zutaten für 4 Personen • • • • • • • • • • • 10

1 kg Hirschrücken (im Ganzen) 2 EL Öl 1 Zwiebel 1 Bund Wurzelgemüse Lorbeerblatt Wacholderbeeren 1 Thymianzweig Salz, Pfeffer 125 ml Rotwein 500 ml Rindssuppe 2 EL Sauerrahm Hotel Sonnenspitze // Ehrwald // www.wanderhotels.at/sonnenspitze


Rezepte

Enger Apfelkiachel Zubereitung Mehl und Milch zu einem dicken Teig verrühren. Die Eier trennen, Dotter in die Masse geben, Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Masse heben. Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen und die Äpfel in ca. ½ cm dicke Ringe schneiden. Apfelringe durch den Teig ziehen und in heißem Fett langsam beidseitig backen. Mit Staubzucker bestreuen und mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.

Zutaten für 4 Personen • • • • • • •

100 g Mehl (glatt) ca. 125 ml Milch 2 Eier 3 mittelgroße Äpfel (säuerlich) 1 Prise Salz Fett zum Backen Staubzucker 11

Alpengasthof & Alpencafé Eng // Hinteriss // www.wanderhotels.at/eng


Olympiaregion Seefeld

Tourismusverband Olympiaregion Seefeld Klosterstraße 43, A-6100 Seefeld Tel. +43(0)508800 Fax +43(0)5088051 region@seefeld.com www.seefeld.com, www.seefeldbooking.com

Wandergebiet Höhe: 1.200 m – 2.100 m Wegenetz: 650 km Wanderservice: • Bergbahnen Rosshütte – 1 Standseilbahn und 2 Gondelbahnen 1230 – 1064 m, www.rosshuette.at • Gschwandtkopf – 1 Sessellift 1.200 – 1.500 m, www.skigebiet-seefeld.at • Kreithlift Leutasch – 1 Sessellift 1.140 – 1.363 m, www.marcati.at Wanderveranstaltungen: • Karwendelmarsch www.karwendelmarsch.info • Einhornmarsch www.seefeld.com

FLEX

Egal ob man mit der Familie gemütliche Almwanderungen plant, einfach bei romantischen Spaziergängen entspannen möchte oder die Herausforderung eines Gipfelsieges sucht: Auf den mehr als 650 Wanderkilometern der Olympiaregion Seefeld findet jeder seinen ganz persönlichen Kraftplatz. Bereits die besondere Lage macht die Olympiaregion zum wahren Wander-Mekka: Eingebettet in die Gebirgszüge des Wettersteins, des Alpenparks Karwendel und das Landschaftsschutzgebiet Wildmoos, ist das nach Süden hin geöffnete Hochplateau das ideale „Basislager“ für alle Bergbegeisterten und jene, die es noch werden möchten. Über 650 markierte Wander- und Bergwegkilometer in allen Schwierigkeitsgraden und über 60 bewirtschaftete Almen und Hütten stellen die „Hardware“ für unvergessliche Naturerlebnisse dar.

oben. z n a g h c a n für Touren l h a W e t s r e ALP – die

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www.kochalpin.at

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(er)lebenswert für 3 Generationen


Dem Himmel ganz nah ... auf Schneeschuhen durch unberührte Winterlandschaften

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Foto: Josef Fotos: Josef Essl Essl / Bei Föhnsturm kurz unterhalb des Sattelberg-Gipfels mit seinem großen Kreuz


Fotos: Josef Essl

Etwas unsicher und breitbeinig beginne ich meine ersten Gehversuche. Wenn die eigenen Füße plötzlich durch ein Sportgerät um ein Stück breiter und länger werden, verändert das den Gang. Schneeschuhwandern kann jeder, hat man mir erklärt. Mit meinen Stöcken fange ich die erste Unsicherheit ab, balanciere mich aus, fühle mich jedoch bereits nach wenigen Metern ganz sicher auf den Beinen. Ich bin soweit: Frisch verschneite Tiroler Landschaft, ich komme! Andreas, seit vielen Jahren Bergwanderführer, begleitet unsere kleine Gruppe an diesem herrlichen Tag durch das glitzernde Winterwunderland. Schritt für Schritt kehrt Ruhe ein, plötzlich ist man ganz bei sich in dieser stillen Landschaft. Die einzigen Geräusche sind das Rascheln unserer Bekleidung, das tiefe Durchatmen oder Lachen beim Stolpern über die eigenen, zu großen Füße. Wir bewegen uns weiter, werden zu einer Einheit, Teil der Natur. 14

Andreas schenkt uns an diesem Tag nicht nur Aus-, sondern auch Einblicke. Dort, wo sich sprichwörtlich Fuchs und Hase, aber auch Mäuse und Rehe Gute Nacht sagen, sieht man ihre Spuren im Schnee. Die Idylle birgt aber auch Gefahren, die uns Andreas neben einigen praktischen Tipps und Verhaltensregeln aus der Lawinenkunde ebenfalls näherbringt. Achtsamkeit, tiefes Durchatmen, Staunen und Besinnung begleiten mich durch diesen Tag, der jeden Muskel des Körpers und die Seele gleichermaßen berührt und beruhigt. Mein Fazit: Schneeschuhwandern oder auch einfach nur Winterwandern auf kilometerlangen, geräumten Wanderwegen ist eine wunderschöne und eindrucksvolle Alternative zum rasanten Alpinsport. Besonders dann, wenn man es im Winterurlaub auch gerne einmal einen Tag etwas ruhiger haben möchte.


Schneeschuhwandern bei St. Martin in Gnadenwald

Wanderfreunde treffen Andreas im Biohotel Leutascherhof. In der schneesicheren Leutasch werden Schneeschuhwanderungen und Winterwanderungen an zwei bis drei Tagen in der Woche angeboten. Die Bergwanderführer im Hotel Tyrol am Haldensee im Tannheimer Tal punkten mit rund 50 Kilometern geräumten Wanderwegen. Und in Pfunds im Tiroler Oberland schnallt sich Berghof-Chefin Maria selbst die Schneeschuhe an oder nimmt die Nordic-Walking-Stöcke zur Hand und genießt mit ihren Gästen Schritt für Schritt die wunderschöne Winterpracht.

Hotels Hotel Berghof // Pfunds // www.wanderhotels.at/berghof Hotel Tyrol am Haldensee // Haldensee // www.wanderhotels.at/tyrol Biohotel Leutascherhof // Leutasch // www.wanderhotels.at/leutascherhof

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Tourentipp

Franz Staggl // Hotel Arzlerhof

„In das Reich der Steinböcke“ – Rüsselsheimer Hütte – Gahwinden Mit den Bergwanderführern Andrea und Franz Staggl Ausgangspunkt: Plangeross im Pitztal Parkplatz: Plangeross Tourenbeschreibung: Diese Tour führt Sie in das Reich der Steinböcke und bietet eine wunderbare Aussicht. Besonders schön ist der Blick auf die Watze und die Verpeilspitze sowie in die Gletscherwelt des Pitztales mit der Wildspitze (3.774 m).

Friedrichshafen

Memmingen A7

Vorarlberg Luzern A13 St. Gallen Zürich A1

Reutte

Kufstein

D

Schwaz

A12

Innsbruck

Imst Landeck

Rosenheim München A8 Kitzbühel

Salzburg

A12

Kärnten A13

Lienz A22

CH

I

Bozen Verona

Arzl

Fotos: Franz Staggl, Karte: Tirol Werbung

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Lizenz-.Nr.162-1211-LAB

Höhenprofil 2.648

FAKTEN

2.600 m

2.400 m

hm hm

2.200 m

2.000 m

Höchster Punkt: Gahwinden 2.648 m Gesamtlänge: ca. 8 km

1.800 m

1.600 m

1.612

0 km

1.612

2 km

4 km

6 km

8 km

Routenbeschreibung: Startpunkt ist der Parkplatz vor der Ortschaft Plangeross (1.612 m). Von hier sieht man bereits die Rüsselsheimer Hütte, die bis vor wenigen Jahren den Namen „ChemnitzerHütte“ (2.328 m) trug. Durch Latschengehölz und teilweise über Geröll geht es von Anfang an ziemlich steil bergauf. Nach einem Aufstieg von ca. 2 Stunden erreicht man die Rüsselsheimer Hütte. Nach einer kurzen Rast geht es weiter in Richtung Hohe Geige (3.393 m). Bei einer Weggabelung zweigt man links ab in Richtung Norden und gelangt über einen Steig zum wunderbaren Aussichtsgipfel Gahwinden (2.648 m). Von der Hütte bis zum Gipfel sind es ca. 1,5 Stunden. Zurück geht es auf demselben Weg.

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1.036 m 1.036 m

Gesamtzeit:

5–6h

Schwierigkeit: mittelschwer bis anspruchsvoll Besonderheiten: Im gesamten Bereich des hinteren Pitztales muss man zuerst bis auf ca. 2.000 m aufsteigen, um die landschaftlichen Schönheiten dieser hochalpinen Region bewundern zu können. In diesem Gebiet begegnet man mit etwas Glück den hier beheimateten Steinböcken. Einkehrmöglichkeiten: Rüsselsheimer Hütte Karte: Kompass Wanderkarte Nr. 42, Inneres Ötztal – Gurgler Tal – Venter Tal – Pitztal 1 : 25.000 Voraussetzung: gutes Schuhwerk, Trittsicherheit


www.wanderhotels.at 50


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