medianet.at
Freitag, 23. Oktober 2015
cover 9
marketing & media Digital Real Time Solution Unit bietet DataIntelligence-Lösungen 11
Vermarktung 88.6 setzt verstärkt auf Sonder werbeformen 12
Kampagnen Eine neue Werbeplattform im profil und Auszeichnungen 13
Erfolgsprojekt Über neue Herausforderungen von willhaben.at 14
Neuaufstellung Bazar Media wurde zu Bauer Media Austria 15
© ServusTV/Kukavec
© medianet
Heimat ist, wo ServusTV ist Der Privatsender setzt verstärkt auf Programm zum Thema „Heimat“, wie General Manager Martin Blank präsentierte. 10 Der medianet Sonderthemenplan 2016 ist hier abrufbar! (www.medianet.at)
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10 Medien
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Handbuch
Auszeichnung
Silber für Reichl und Partner LINZ. Reichl und Partner wurde vom Art Directors Club Europe mit Silber in der Kategorie „Press Design“ ausgezeichnet. Prämiert wurde die Print-Kampagne für den österreichischen Superyacht-Ausstatter List General Contractors. Markenauftritt
© identum communications
Für identum wird es fruchtig
WIEN. Die Agentur identum agiert für Wonderland Fruits, ein Start-up-Unternehmen, das Säfte herstellt. Seit Sommer sind die Getränke im Handel erhältlich. Für die Gestaltung des Logos und das Package Design ist identum verantwortlich. RePositionierung
Agentur Wirz für Loidl WIEN. Die Wirz Werbeagentur konnte sich im Rahmen eines Pitches um die Repositionierung und das komplette Re-Design für Loidl, den Salami- und Rohwurst-Spezialisten aus der Südoststeiermark, im letzten Herbst durchsetzen. Nach einer Imagekampagne im Frühjahr erfolgt nun die zweite Welle, die ebenfalls mittels einer nationalen Print- und Plakatkampagne durchgeführt wird. (red)
Das Thema „Heimat“ wird bei ServusTV künftig noch mehr in den Mittelpunkt rücken – ein Auszug der Programm-Highlights.
Dahoam is dahoam Red Bull-Sender ServusTV fokussiert stärker auf das Thema „Heimat“, will dabei verlässlich sein und scheut sich dabei auch nicht vor der Übertragung eines Eisstockschießens.
Als zentrale Neuerung haben die Programmmacher dabei mit „Heimatleuchten“ immer Freitags um 20:15 eine neue Dachmarke geschaffen. „Unsere Zuseher lieben die hohe Qualität, vor allem unserer Eigenproduktionen. Und gerade mit diesen sind wir tief verwurzelt in Österreich und zeigen seine unglaubliche Vielfalt. All dem geben wir mit ‚Heimatleuchten‘ einen neuen Raum“, so Blank. Gezeigt werden prägende Landschaften, besondere Bewohner, Traditionen, Bräuche und Kulinarik, die diesen besonderen Flecken Erde, eben die Heimat,
••• Von Jürgen Hofer WIEN/SALZBURG. „Verlässlichkeit und Regionalität“, unter diesen Aspekten präsentierte Servus TVGeneral Manager Martin Blank am Mittwochabend in Wien Kunden und Medien das neue Programm des Red Bull-Senders. Vor allem der „Leuchtturm Heimat“, wie Blank die Fokussierung auf regionale Aspekte nannte, prägt dabei die kommenden Schwerpunkte des Privatsenders. Blank zeigte sich dabei als Resümee seines nun fünfjährigen Schaffens auch „extrem stolz“ auf das Geschaffene und Kommende.
ausmachen. Gleichzeitig sollen aber auch unbekannte Aspekte und Eigenarten gezeigt werden. Hierbei kooperiert man mit renommierten Filmhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum, junge Filmemacher sollen weisungsfrei ihre Inputs liefern. Man kenne die Themen, „aber wir haben noch keine Ahnung, was dann kommen wird“. An den Wochentagen setzt ServusTV auf Verlässlichkeit. Tägliche thematische Schwerpunkte sollen die Programmfarbe noch mehr betonen. Laut Blank „bestens informiert“ ist man auch weiterhin mit dem täglichen Format
Leere Worte helfen nicht Eine lebensgroße Installation übernimmt die Aufgabe eines Kleidercontainers und bildet dabei das Wort Help.
••• Von Josefin Weindorf WIEN. Humana ruft mit der Botschaft „Leere Worte helfen nicht“ österreichweit zum Helfen auf. Lebensgroße, dreidimensionale Buchstaben ergeben das Wort „Help“ und übernehmen die Rolle der bekannten Kleidersammlungs-Container. Die Installation stand in den vergangen Wochen im Donauzentrum beziehungsweise der Shopping City Süd und wird im Weiteren landesweit bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum zu sehen sein. Erlös für Entwicklungshilfe Der gesamte Reinerlös der in den Humana Shops verkauften Kleidung wird für Entwicklungshilfe verwendet.
„Servus Krone“, wie berichtet realisiert gemeinsam mit der Kronen Zeitung. Montags gibt es wie gewohnt „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ mit sportlichen Themen und Analysen. Dienstags entführen Fiction-Produktionen mit Serien und Filmen die Zuseher in andere Welten. Am Mittwoch steht die Natur bei ServusTV im Mittelpunkt: „Terra Mater“ bringt ab 20:15 Uhr faszinierende Lebensräume auf die Schirme und macht die Erde mit bildgewaltigen Dokumentationen greifbarer. Am Donnerstag sorgen Namen wie Michael Niavarani, Harald Krassnitzer oder Rudi Dolezal für komödiale Unterhaltung. Der Freitag leuchtet mit volkskulturellen Themen, wenn sich etwa Michael Ostrowski auf die Suche nach heimatlichen Klängen begibt. Kultur und Hochkultur bieten die Macher am Samstag mit Ioan Holender auf kulTour und internationalen Spielfilmen. Der Sonntag schließlich bietet Live-SportEvents und Wissenssendungen. Mit Adeg und RMA am Eis Apropos Sport: Dass man bei ServusTV die Nische nicht scheut, zeigt der Sender mit der Inszenierung eines Eisstockschießens zu einem Megaevent. So wird man am österreichischen Weissensee zum Valentinstag die besten Eisstockschützen Österreichs antreten lassen; kooperiert wird dabei mit Nahversorgern: kulinarisch mit Adeg, journalistisch mit der RMA. So will man, ganz gemäß des Konzepts des Lebensmittelhändlers und der Bezirksblätter aus dem Regionalmedien Austria-Verbund, direkt in die Region zu den Menschen gehen. Inhaltlich besinnt man sich auch auf die Stärken des Red Bull-Konzerns, nämlich der Kooperation der hauseigenen Medien. Die Geschichte über den Eismeister des Sees beispielsweise spielt man über acht Seiten im zum Konzern gehörenden Servus in Stadt und Land. Das inhaltliche Zusammenspiel werde man – wie auch die Vermarktung – künftig medienübergreifend forcieren, war zu hören.
pay TV
Sky sortiert Angebote neu WIEN. Sky reagiert auf die zunehmende Konkurrenz von Video on Demand-Plattformen und sortiert seine Produktund Online-Pakete neu: Die bisherige Sky-Online-Videothek Snap wird eingestellt und geht in Sky Online auf, das künftig ein Einstiegspaket um 9,99 € anbietet. Anfragen
VW-Pressestelle telefoniert nicht © Wien Nord
WIEN. Die September-Ausgabe des Journalisten-, Medien- und PR-Index Handbuch 2015 mit aktuellen Pressekontakten zu über 12.400 Journalisten und Redakteuren in mehr als 2.800 Medien ist soeben erschienen. In mehr als 50 Fachgebieten wie etwa Kultur, Lokales, Wirtschaft, Hightech, Tourismus oder Musik finden Sie Journalisten aus Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen, TV- und Radiosendern sowie Onlinemedien. Informationen unter: www.indexverlag.at.
© tinefoto.com/Martin Steinthaler
© Index Verlag
© ServusTV (3)
Journalisten Index erschienen
Die Idee für den andersartigen Kleidercontainer stammt von der Agentur Wien Nord.
Für Konzept und Gestaltung zeichnet die Agentur Wien Nord mit den freien Kreativen Michael
Wittmann und Roland Radschopf verantwortlich. Die Produktion kommt von Günther Bellosits.
WOLFSBURG. „Aufgrund des hohen Anfrageaufkommens können wir derzeit nur schriftliche Fragen beantworten. Wir bitten um Verständnis“, so die via E-Mail übermittelte Antwort der VW-Pressestelle. (APA)
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Freitag, 23. Oktober 2015
Medien 11
DMP-Lösungen von pilot@media.at WIEN. Im April etablierte die heimische Full Service-Agentur den ersten netzwerkunabhängigen ProgrammaticService Desk Österreichs. Über diese neue Organisationseinheit werden kundenspezifische Dienstleistungen und technische Lösungen erbracht. Die neue Special Unit bietet aber auch Beratungsleistungen hinsichtlich technischer Lösung, Datensegmentierung, Datenbetrachtung, Dateninterpretation, Datenaufarbeitung und Datenvisualisierung mittels Smart Data Wall an. In den letzten Monaten wurde weiters der Mediaeinkauf der Agentur durch die Erweiterung hin zu einem Programmatic Trading Desk ausgebaut. Real Time Advertising Andreas Martin, Geschäftsführer von pilot@media.at, erklärt: „Mit dem Ausbau unseres lokalen Service Desk setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer Data-Strategie, die das deklarierte Ziel hat, Digitalkampagnen noch zielgruppengenauer und effizienter abzuwickeln bzw. Prozesse im digitalen Mediaeinkauf zu automatisieren.“ Im Juni startete pilot@media.at mit einer eigenen Data Management Plattform (DMP). In diese technische Plattform werden Daten unterschiedlichster Herkunftsquellen, wie beispielsweise Branding, Performance und SEA-Kampagnendaten, aber auch Daten, die aufgrund zahlreicher Kooperationen mit Special Interest Sites generiert worden sind, eingespielt.
Zusätzlich bietet die pilot@media.at ab sofort DMP-Lösungen für ihre Kunden. Setup und Datenstrukturen werden gemeinsam mit den Marketing abteilungen des Advertisers in einem Beratungsprojekt erarbeitet und entwickelt. „Wir als Media
agentur können Daten aus dem Adserving direkt mit einer Vielzahl weiterer relevanter Daten verknüpfen. Die bevorzugte holistische Lösung kombiniert Adserving, DSPund DMP-Technologie“, erläutert Alexander Muck, Lead of Real Time Solutions bei pilot@media.at. (red)
© pilot@media.at (2)
Getreu dem Motto „Daten sind das neue Gold“ bietet die Real Time Solution Unit der Agenturgruppe voll in den digitalen Marketing-Workflow integrierte Data-Intelligence-Lösungen.
Andreas Martin, Geschäftsführer, Alexander Muck, Real Time Solutions pilot@media.at.
„Kreativ macht Spaß“
Drucken, falzen, stanzen, perforieren – bei NP DRUCK trifft Produktivität auf Kreativität. Das Ergebnis: keine „Stangenware“, sondern Folder, Prospekte und Magazine, die Raum für beeindruckende Produktpräsentationen mit hohem Wiedererkennungswert bieten. Dank Erfahrung und modernster Technik bringt NP DRUCK Vielfalt und Kreativität zurück in die Welt der Druckprodukte. Damit Print Spaß macht!
Zielgerichtete Aussteuerung Der in dieser innovativen Lösung entstehende Datenpool steht Kunden der Agenturgruppe zur zielgerichteten Aussteuerung von digitaler Werbung zur Verfügung.
Facts Agentur pilot@media.at GmbH ist ein Joint Venture der media.at GmbH (51%) und der pilot Hamburg GmbH (49%). Seit Dezember 2012 bündeln die österreichische Media-Agenturgruppe und pilot, eine der führenden deutschen Digitalmarketing-Agenturen, ihre Kompetenzen. Das Angebotsportfolio der neuen Fullservice-Agentur für Digitales Marketing reicht von Online-Media-Planung und -Einkauf, Tracking und Reporting über die Kreation und Produktion digitaler Werbemittel bis hin zu den neuesten Methoden des Performance-Marketings. Besonderes Augenmerk legt die Agentur auf von ihr genutzte Technologien, die aus Europa stammen. pilot@media.at bietet unter anderem Suchmaschinenmarketing, Social Media, Mobile Marketing, Marktforschung sowie die Konzeption und Realisierung von Formaten im Bereich Web-TV. Zum Kundenkreis gehören: A1 Telekom, Österreichische Post AG, Österreichische Lotterien sowie Bawag PSK.
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12 Medien & Agenturen
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Konzentration und Rückenwind bei 88.6 Aktueller Radiotest bestärkt die Bemühungen in der Vermarktung, wo man aufgeräumt hat und aktuell die Sonderwerbeformen forciert.
••• Von Jürgen Hofer
167.000 Hörer 88.6 Der Musiksender verbucht in seinem Sende gebiet in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland knapp 170.000 Hörer täglich, attestieren die GfK Austria und der Radiotest für das 1. Halbjahr 2015 (Mo–Fr 10+).
© medianet (2)
WIEN. Einhergehend mit einer klareren Positionierung und inhaltlichen Schärfung im Programm, stellte der Radiosender 88.6 auch im vermarkterischen Bereich die Weichen für die Zukunft. medianet sprach mit Geschäftsführer Ralph Meier-Tanos und Verkaufsleiter Günther Zögernitz über Konzentration bei den Produkten, Potenzial in der Eigenvermarktung und Fokussierung auf ländliche Gebiete. „Die Reichweitensteigerung sowie der Ausbau der Marktanteile, die uns der aktuelle Radiotest attestieren, bestätigen unseren eingeschlagenen Kurs im Programm – das gibt natürlich auch Rückenwind bei der Vermarktung“, freut sich Senderchef Meier-Tanos, der seit Jänner 2013 die Geschicke des Privatsenders lenkt. So habe man um Günther Zögernitz eine schlagfertige Gruppe im Sales-Bereich aufgebaut und bestehende Mitarbeiter des Senders ins Team integriert. Bei den zu vermarktenden Formaten habe man „etwas aufgeräumt, wir haben hier auch eine Form der Konzentration hinter uns, was die Produkte betrifft“, ergänzt Zögernitz. Ein Fokus liegt dabei auf Sonderwerbeformen – auch, weil man hier großes Potenzial sehe, neben dem Basisprodukt der klassischen SpotBuchungen attraktive Möglichkeiten für Werbetreibende zu bieten. Nur eines von vielen Beispielen: die „88.6 Pausenmacher“. Dabei kommt der Radiosender zu Unternehmen und versorgt die Mitarbeiter mit Produkten der Kooperationspartner. „Durch diese Werbeform sprechen wir eine neue Kundengruppe an, da wir diesen Kunden eine Mischung aus Radiowerbung
Team Senderchef Ralph MeierTanos (rechts) und Verkaufsleiter Günther Zögernitz im 88.6-Studio in Heiligenstadt.
und Sampling anbieten können“, erläutert Zögernitz. So können Unternehmen nicht nur Produkte an den Mann oder die Frau bringen, sondern profitieren auch von der multimedialen Bewerbung und Verbreitung der Aktion: die Online-Bewerbung der Unternehmen für die 88.6 Pausenmacher, der Spot zum Besuch und der OnlineNachbericht mit Bildern. Mit der Fokussierung auf die wichtigsten Werbe-Produkte und dem Kreieren neuer Sonderwerbeformen werde
man auch 2015 definitiv wachsen; „wir sind höchst zufrieden, was die Umsatzentwicklung betrifft“, so Meier-Tanos. Zu den wachsenden Umsätzen aus der Eigenvermarktung gesellt sich ja auch noch der Umsatzanteil aus Erlösen, die vom Privatsendervermarkter RMS Austria kommen, so der Senderchef weiter. „Das Wachstum wird natürlich auch durch Erlöse aus der RMS getrieben; die ist ein enorm wichtiger Partner für uns“, ergänzt Zögernitz.
88.6-Reichweiten Tagesreichweiten 1. Hj. 2015 1. Hj. 2014 1. Hj. 2013 1. Hj. 2012
Auch Freude-Agenturchef Wolfgang Hagmann setzt auf eine umfangreiche Leistungsschau bei xpert.network.
Wolfgang Hagmann, 100%-Eigentümer der Agentur Freude.
© Freude
Mit ein paar Klicks kommt man als Auftraggeber zu allen relevanten Infos über Agenturen und ihre Leistungen.
listing drei weitere Listings, die von den Agenturen gebucht werden können – und damit eine noch umfassendere Leistungsschau der eigenen Arbeit ermöglichen. Das Basic-Listing bietet ergänzende Informationen zum Unternehmen, das Standard-Listing liefert noch detailliertere Einblicke, und im Premium-Listing können getreu dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ Kampagnen der Agentur hochgeladen und somit den Auftraggebern präsentiert werden. Neben dem Portal für Werbeagenturen und Marketinberater finden sich auf xpert.network seit Kurzem auch Portale für PR-Agenturen, Media-Agenturen, DigitalAgenturen sowie seit Neuestem jenes für Livemarketing-Agenturen. (red) xpert.medianet.at
Wien 7,6% 5,8% 5,6% 5,8%
Österreich gesamt 3,3% 2,9% 2,9% 3,3%
Quelle: Radiotest 1. Halbjahr 2015; TRW Tagesreichweiten Montag–Sonntag, 14–49 Jahre
xpert: Freude für Freude
WIEN. Das von der „medianet“ Verlag AG gelaunchte Web-Portal xpert.network bietet Auftraggebern ein vollständiges Verzeichnis der relevanten Werbeagenturen und Marketingberater inklusive Suchfunktionen, Qualitäts-Check und Kreativarchiv. Prominent vertreten ist auch die Agentur Freude von Inhaber Wolfgang Hagmann. „xpert.network macht Freude, denn es ist für uns ein Werbe-Klickmanach – die zeitgemäße Form des Werbe-Almanachs“, so der Agenturboss. „Mit ein paar Klicks kommt man als Auftraggeber zu allen relevanten Infos über Agenturen und ihren Leistungen – und hoffentlich möglichst oft zu Freude“, ergänzt er. Das Portal xpert.medianet.at bietet neben dem kostenlosen Grund-
Künftig werde man auch verstärkt mit eigenen Web-Channels on air gehen, „in diesem Bereich sind wir noch Nachzügler, das werden wir korrigieren“, so MeierTanos. Aber: All diese Angebote werden immer der Senderfarbe entsprechend gepinselt sein, „wir werden im Web keinen Musikkanal anbieten, der nicht auch zu unserer Positionierung passt und ein ergänzendes Angebot für unsere Hörer ist“. Auch diese Angebote werde man dann in der Vermarktung forcieren. Unabhängig davon wird 88.6 seine Strukturen im ländlichen Sendegebiet, sprich Niederösterreich, stärken und die Vertriebsmannschaft ausbauen – auch, weil der Radiotest hier eine gute Entwicklung bescheinigt. Auch das Burgenland sei ein Thema: „Wir werden hier nicht nur in Sachen Programm, sondern auch bei den Werbekunden die Wahrnehmung für den Sender stärken“, so Zögernitz abschließend.
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Medien 13
Freitag, 23. Oktober 2015
Die gute Schule der Zufriedenheit ••• Von Paul Christian Jezek WIEN. Der aktuellste Neukunde hat gleich auch dringliche Arbeit mitgebracht. „Für uns ist es eine besondere Ehre, diese renommierte internationale Veranstaltung PR-technisch begleiten zu dürfen“, kommentiert Peter Aigner die Auftragsvergabe durch die internationale Business School INSEAD für die Global Business Leaders Conference (GBLC) am 10.11.2015 im Park Hyatt Vienna. Das Thema der GBLC mit rund 300 Teilnehmern aus der ganzen Welt lautet „Europe: What Works!“ „Es wird dabei schwerpunktmäßig um die Zukunft der Arbeitswelt und neue Business-Modelle für Europa gehen“, erklärt Aigner. Die Keynote Address kommt von IV-Präsident Georg Kapsch, Teilnehmer eines CEO-Roundtables sind u.a. Cornelius Alexander Grupp (Chairman und CEO der CAG Holding) sowie Peter Mitterbauer, Chairman und CEO der Miba AG.
Die Greatest Hits Von Pfizer bis Rapid Die größten Erfolge sind „natürlich mit den interessantesten Kunden verknüpft, die wir im Laufe der Jahre betreuen durften“, erläutert Peter Aigner. Die Palette reicht dabei von heimischen Tochtergesellschaften internationaler Konzerne wie Starbucks, Pfizer, TNT Innight, SanLucar, Monster, Dale Carnegie oder William Hill über erfolgreiche österreichische Unternehmen wie Forstinger, DocLX, Vivamayr, den österreichischen Rekordmeister SK Rapid Wien bis hin in den Non-Profitund NGO-Bereich mit Kolping, der MakeA-Wish Foundation Austria oder seit Neuestem eben der INSEAD Business School.
Entsprechend positiv empfindet Aigner die Neuakquisition: „Als eine der weltweit größten und führenden Business Schools bringt INSEAD Menschen, Kulturen und Ideen zusammen – mit dem Ziel, Leben zu verändern und Organisationen zu verwandeln. Forschung und Lehre spiegeln diese globale Sichtweise und kulturelle Vielfalt in vollem Umfang wider.“ Der Auftrag für Aigner PR umfasst neben der klassischen Pressearbeit auch MedienKooperationen und Social Media. Frequenz der Tools & Channels „Was die Sozialen Medien betrifft, beraten wir Auftraggeber nicht nur bezüglich Wording und welcher Content inhaltlich für welche Tools und Channels in welcher Frequenz der richtige ist, sondern übernehmen auch die operative Umsetzung wie z.B. den Aufbau und die Betreuung der Community“, erklärt Peter Aigner im medianet-Exklusivinterview. Während zunächst der Fokus des 1994 gegründeten Unternehmens auf den Standardleistungen einer PR-Agentur gelegen war, haben im Lauf der Jahre Themenbereiche wie Networking & Lobbying, Story telling und Content Marketing, CSR, der gesamte digitale Bereich und auch die Sozialen Medien immer mehr an Bedeutung gewonnen. Es sei prinzipiell wichtig, für den gesamten Digitalbereich auch als klassische „Old School” PR-Agentur ein gewisses Grundverständnis mitzubringen. Für differenziertere Aufgabenstellungen in diesem Bereich wird mit spezialisierten Partnern kooperiert. „Wie digital-affin Aigner PR ist, haben wir heuer auch mit einer Online EmployerBranding-Kampagne auf einem
stark frequentierten Branchen portal unter Beweis gestellt.“ Aigner PR sei dabei als typische inhabergeführte Agentur nicht auf eine bestimmte Branche spezialisiert, meint Aigner: „Wir sehen uns eher als Generalisten, die mit ‚dem Blick von außen‘ kommen.“ Im Laufe der Jahre wurden sowohl B2C- wie auch B2B-Kunden betreut. „Wichtig ist uns vor allem der persönliche Service und dass wir – neben der operativen Seite – von Kunden/Auftraggebern auch stark in beratender Funktion wahrgenommen werden. Wir nennen uns daher auch lieber „Unternehmensberatung für Kommunikation” als PR-Agentur.“ Der starke Medien-Background, das Netzwerk an langjährigen per-
© Aigner PR (3)
Aigner PR ist zu sehr mit Kundenprojekten beschäftigt, um bei Awards einzureichen, sagt Peter Aigner. „Der schönste Preis ist für uns die Zufriedenheit unserer Kunden.“
Peter Aigner, Ursula Resch (New Business Development, oben) und Ulla Bartel (unten)
sönlichen Kontakten und der in der Branche sprichwörtliche AignerPR-Team Spirit mache die Agentur einzigartig. Dabei hebt Peter Aigner besonders seine Mitarbeiterinnen Ulla Bartel (Junior PR Consultant), Katrin Dollenz (Agenturleitung) und Ursula Resch (New Business Development) hervor. Meilensteine von Aigner PR Peter Aigner ist stolz darauf, seit mehr als zwei Jahrzehnten am Markt zu reüssieren – dabei ab und zu auch unter durchaus schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Die Branche hat sich in den vergangenen 20 Jahren massiv verändert, und man muss sich als Agentur immer wieder neu erfinden, um am Ball zu bleiben.“ Ein wesentlicher Meilenstein war für Aigner der erste internationale Kunde, der sich im Jahr 2000 einstellte: die DV-Job AG, eine damals auf die IT-Branche spezialisierte deutsche Online Job-Börse.
Auch den Beitritt zum Public Relations Verband Austria (PRVA) im Jahr 2003 hebt Peter Aigner hervor – „und seit 2009 sind wir auch in einem höchst renommierten internationalen Netzwerk vertreten“. Die Comvort Group – denn um diese handelt es sich – ist das weltweit größte Netzwerk unabhängiger, spezialisierter, inhabergeführter Agenturen aus dem Bereich Marketing Communications. 1989 gegründet, ist Comvort mit 80 Partner-Agenturen in über 40 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika vertreten. Der Blick nach vorn „Wir wollen weiter einen konstant hohen Level an Betreuungsqualität halten“, garantiert Peter Aigner. Mittelfristig steht der Relaunch der Website mit Fokus auf Responsive Design und Bewegtbild an. „Der Weg ist das Ziel“, sagt Aigner. „Stillstand ist Rückschritt. Und die beste Zeit zu beginnen, ist jetzt.“
Mit Kampagnen ins „profil“
WIEN. Unternehmen können ab sofort im Nachrichtenmagazin profil neue Kampagnen, deren Hintergründe, strategische Überlegungen oder wirtschaftliche Besonderheiten vorstellen. Außerdem erfreut sich die Redaktion rund um Christian Rainer an neuen Auszeichnungen. Die Idee dahinter sei einfach, erklärt das Magazin in einer Aussendung. So verfüge das profil über eine hochgebildete Leserschaft, die über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügt, 340.000 Entscheider abbildet und vor allem die Meinungsmultiplikatoren Österreichs umfasse. Mit der neuen Werbeform erreiche man so die Entscheidungsträger, und durch den Influencer-Status der Leser ein Vielfaches an Hintergrundwissen.
Gustav Soucek, Managing Director profil, erklärt: „Das Ziel ist klar, es soll keine Kampagne mehr in Österreich geben, die nicht zu Beginn im profil vorgestellt wird. Wir lassen dabei erstmals eine Junior Page im profil zu und setzen in den Rahmen rundherum Zusatzinformationen und Hintergründe und selbstverständlich lassen wir die echten Protagonisten, nämlich die Unternehmer, auch auf Interviewbasis zu Wort kommen.“ Zahlreiche Auszeichnungen Innerhalb der letzten Wochen regnete es für die profil-Redaktion zahlreiche Auszeichnungen. Christa Zöchling, profil-Redakteurin und Buchautorin, erhielt den „Wiener Journalistinnenpreis“ von der Jury des „Frauennetzwerk Medien“.
Der Ressortleiter für Wissenschaft, A lwin Schönberger, erhält den „Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis für wissenschaftlich fundierte Publizistik“. Von der Jury des Fachblatts Extradienst wurde die gesamte profil-Redaktion zur besten Magazin-Redaktion des Landes erklärt. Unter die besten drei in den jeweiligen Kategorien wurden gewählt: Christian Rainer als Chefredakteur, Martin Staudinger in der Außenpolitik, Michael Nikbakhsh als Wirtschaftsredakteur, Elfriede Hammerl unter den Kolumnisten, Peter Michael Lingens als Journalisten-Legende. Nikbakhsh holt sich außerdem den ersten Platz im Ranking der wichtigsten Wirtschafts- und Finanzjournalisten Österreichs. (red)
© VGN/Marcus Deak
Während die Redaktion des Magazins zahlreiche Auszeichnungen erhält, ist ab sofort eine neue Werbeform im profil möglich.
Gustav Soucek, Managing Director profil, will alle Kampagnen des Landes vorstellen.
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Freitag, 23. Oktober 2015
medianet.at
„Wir haben noch sehr viel zu tun“ willhaben.at-Geschäftsführerin Sylvia Dellantonio und Vermarktungs-Chef Jochen Schneeberger sprechen im medianet-Interview über die künftigen Herausforderungen des Portals.
für die Zukunft. „Wir nehmen uns noch immer sehr viel vor, vor al lem, wenn wir aus unseren eigenen Umfragen bestätigt bekommen, wie viel Potenzial noch vorhanden ist“, sagt Dellantonio. Allein für den Marktplatz sieht man ein po tenzielles Volumen von fünf Mrd. Euro. „Das wären in jedem Haus halt 890 Euro“, so Dellantonio. Diese Zahlen stammen aus einer Umfrage von willhaben.at aus dem vergangenen Winter; demnach ha ben 97% der willhaben.at-User einen Gegenstand zu Hause, den sie inserieren könnten, 60% haben sogar vier oder mehr Gegenstände. Weitere Faktoren der stetigen Er folgsgeschichte sind laut Schnee berger der Breitbandausbau und die immer höher werdende Akzep tanz der digitalen Nutzung sowie das steigende Vertrauen in will haben.at. „Wir haben mit unserem Portal noch so viel zu tun in Ös terreich – das ist eine enorme He rausforderung für die kommenden Jahre.“
••• Von Michael Fiala WIEN. Das Erfolgsprojekt willha ben.at ist weiterhin auf dem auf steigenden Ast. Mittlerweile 90% der Österreicher kennen das Por tal, die Weiterempfehlungsrate, erhoben bei regelmäßigen User befragungen, liegt laut den Betrei bern bei unglaublichen 99%. Im Gespräch mit medianet sprechen Sylvia Dellantonio, Geschäftsfüh rerin von willhaben.at, und Jochen Schneeberger, verantwortlich für
die Vermarktung des Portals, über die Erfolgsfaktoren und künftigen Herausforderungen. „Es geht uns sehr gut, weil wir nicht nur großartige Zahlen haben, sondern weil wir es immer besser verstehen, den Wert von willhaben. at an unterschiedliche Zielgrup pen zu adressieren. Wir bieten dem User eine immer besser werdende Plattform. Und der Werbemarkt merkt, dass willhaben.at als Wer beplattform extrem viel bietet“, sagt Schneeberger. Dellantonio ergänzt: „Wir müs sen beide Seiten bedienen. Einer
Job/Immobilien am stärksten Die am stärksten wachsenden Be reiche derzeit sind Job und Immo bilien. „Aber auch die anderen Be reiche wachsen ähnlich. Wir haben eigentlich überall Zuwächse beim Traffic, bei den Jobs haben wir noch ein bisschen mehr Luft nach oben“, sagt Dellantonio. Merkbar ist jedenfalls laut Schneeberger, dass immer mehr User nicht nur ei nen Bereich von willhaben.at nüt zen, sondern hier das Gesamtangebot besser angenommen wird.
© medianet
Wir haben nicht nur großartige Zahlen. Wir ver stehen es immer besser, den Wert von willhaben.at an unterschied liche Ziel gruppen zu adressieren.
seits müssen wir die Angebote un seren Nutzern so einfach wie mög lich zu Verfügung stellen, dass sie diese noch mehr nutzen möchten; die ÖWA-Zahlen geben uns hier Recht. So ist die mobile Nutzung zum Beispiel innerhalb von zwei Jahren von 30 auf 60% gestiegen. Man sieht, welche Dynamik ent steht, wenn man die richtigen An gebote für die richtigen Usecases schafft. Andererseits geht es dar um, die Möglichkeiten auf willha ben.at auch dem Werbemarkt zu erklären und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Aus unserem enormen Leistungsspektrum von Reichweite bis zum sehr speziellen Zielgruppentargeting schneidern wir Lösungen, die sich ausschließ lich am Kommunikationsziel des
Erfolgreich Geschäftsführerin Sylvia Dellantonio und Vermarktungschef Jochen Schneeberger sprechen über gute Zahlen von willhaben.at.
Kunden orientieren. Auch hier geht es darum, willhaben.at so einfach wie möglich nutzen zu können. Niemand kennt unsere Seite so gut wie wir; deshalb haben wir in den vergangenen drei Jahren in dieses Team investiert.“ Zwei bedeutende Marktplätze Die Marktmacht von willhaben. at hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Schneeberger sieht auf dem Markt zwei bedeu tende Marktplätze: „Wir haben auf der einen Seite Amazon für Neu waren. Und dann eben willhaben. at für gebrauchte Gegenstände, Immobilien, Jobs und Auto&Motor. Das sind die beiden Big Player.“ Trotz der konstant guten Zahlen gibt es noch genügend Potenzial
99% willhaben.at Die Weiterempfehlungsrate von willhaben.at liegt laut den Betreibern bei unglaublichen 99%. Im September hatte das Portal 27,5 Mio. Visitis bei 774 Mio. Page Impressions.
Programmatische Werbung Auch der Werbemarkt reflektiert auf das Angebot von willhaben.at: „Es gelingt uns immer besser, un sere Reichweite zu vermarkten und die richtigen Zielgruppen zu errei chen, sodass nach der Erfolgsmes sung beide Seiten glücklich sind“, sagt Schneeberger im medianetInterview. Zudem hilft laut dem Vermarktungs-Chef die Entwick lung, dass sich die Agenturen mehr und mehr auf die programmatische Ebene verlagern, weg von der Per formance-Agentur. „Hier holen wir die Kunden ab, die in Echtzeit ihre Werbung auf willhaben.at platzie ren können.“
Freitag, 23. Oktober 2015
wahl
SPÖ-Liste siegt bei Betriebsratswahl WIEN. Die SPÖ-Liste „Miteinander“ von ORF-Zentralbetriebsrat und -Stiftungsrat Gerhard Berti gewann bei den Betriebsratswahlen in der ORF-Technik, einem der größten Teilbereiche des öffentlich-rechtlichen Senders, die absolute Mehrheit. Für Berti, der 8 von 14 Mandate einfahren konnte, bedeutet dies einen wichtigen Etappensieg vor der Wahl des ORF-Zentralbetriebsrats im Februar. (APA) bezahlung
Verbesserung für Filmwirtschaft WIEN. Die Mindestgagensätze in der Filmwirtschaft sollen mit 1. Jänner 2016 um 1,45 Prozent steigen. Dies ist das Ergebnis der Verhandlung zwischen dem Fachverband der Film- und Musikwirtschaft und der ÖGB/Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe. Damit sind die Gespräche zum Kollektivvertrag für Filmschaffende tarifseitig abgeschlossen, so der Fachverband via Aussendung. steigerung I
Abos spülen Geld in die Sky-Kassa
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Neuaufstellung Bazar Media wird zur Bauer Media Austria und stellt neue Produkte und Zukäufe für den österr. Markt in Aussicht.
BERLIN/WIEN. Die deutsche Bauer Media Group stellt sich in Österreich neu auf und stellt neue Produktentwicklungen sowie Zukäufe auf dem österreichischen Markt in Aussicht. Basis der Bauer-Aktivitäten in Österreich war bisher die Bazar Media, Betreiber eines der größten Kleinanzeigenportale in Österreich. Sie firmiert nun unter dem Firmenwortlaut Bauer Media Austria GmbH & Co KG. In Österreich ist Bauer bisher vor allem durch das Kleinanzei-
genportal Bazar.at bekannt. Darüber hinaus war die Österreich-Dependance der internationalen Verlagsgruppe auch für den Vertrieb von Bauer-Magazinmarken wie Welt der Wunder, Cosmopolitan, in Touch, People, Bravo, TV Movie, Auto Zeitung sowie 200 weiterer Titel in Österreich und Italien verantwortlich. Neben der Kleinanzeigenplattform Bazar.at und privatmarkt. at wird von Österreich aus auch das Autoportal gebrauchtwagen.
Große Bühne für große Heldinnen: Effie Gala 2015
de g eleitet. Nach dem jüngsten Launch der Tier-App Petzar für vermisste und entlaufene Haustiere gehört seit Kurzem auch die Immobilien-Plattform immmo.at zu Bauer Austria. 11.000 Mitarbeiter weltweit Bauer Media hat weltweit 11.000 Mitarbeiter an 22 Standorten in 20 Ländern. Zum Produktportfolio gehören mehr als 600 Zeitschriften, über 400 digitale Produkte sowie 50 Radio-und TV-Stationen. (red)
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medianet.at
In Österreich ist Bauer bisher u.a. mit dem Kleinanzeigenportal Bazar.at bekannt.
DONNER
STAG
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VOLKSTHE ATER
UNTERFÖHRING. Zahlreiche neue Abonnenten haben der britischen Bezahlsendergruppe Sky mehr Geld in die Kasse gespült. Der Umsatz stieg im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs (Juli bis September) um sechs Prozent im Jahresvergleich auf 2,8 Mrd. britische Pfund (3,8 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch zusammen mit weiteren vorläufigen Zahlen mitteilte. In Deutschland und Österreich steht operativ ein Verlust von 8 Mio. Pfund in den Büchern, Sky macht unter anderem gestiegene Kosten für die Übertragung von Fußballspielen der Bundesliga und der Champions League dafür verantwortlich. Insgesamt kamen im ersten Quartal 130.000 neue Kunden dazu, sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. (APA/dpa-AFX) steigerung II
Medienumsätze über 10 Mrd. €
Seien Sie dabei, wenn die Superheldinnen der Effizienz gekürt werden! Jetzt Karten sichern auf effie.at/effiegala2015 2015
BERLIN. Fernsehen, Internet und Radio überschreiten in Deutschland heuer eine magische Umsatzgrenze: Ihre Erlöse aus Werbung und Bezahlinhalten summieren sich erstmals auf mehr als 10 Mrd. €. Die Einnahmen audiovisueller Medien werden sich 2015 nach Befragung des Verbands privater Medien (VPRT) konkret auf 10,2 Mrd. € beziffern, teilte der Verband zu Beginn der Münchner Medientage am Mittwoch mit. Die jährliche Befragung unter Managern von 52 Medienunternehmen ergab, dass Fernsehen mit 4,4 Mrd. € (plus 2,5 Prozent) nach wie vor die führende Rolle spielt. Nicht einbezogen in die Einkünfte sind die Einnahmen öffentlichrechtlicher Sender aus dem Beitragsaufkommen. (APA)
austria
16 kommentare
Freitag, 23. Oktober 2015
Zitat des Tages Jochen Schneeberger; Vermarktungschef willhaben.at
Bauernschläue
Wir haben nicht nur großartige Zahlen. Wir verstehen es immer besser, den Wert von willhaben. at an unterschiedliche Zielgruppen zu adressieren
Die Internet-Domain .kinder ist als Markenendung von Ferrero jetzt online. Und ein Politiker fürchtet sich mehr vor Bauern als vor Frauen.
Kommentar ••• Von Dinko Fejzuli GEHT DOCH. Der Süßwarenhersteller Ferrero, der unter anderem „Nutella“ und die „KinderSchokolade“ produziert, hat sich tatsächlich die Domainendung „.kinder“ gesichert. All der Protest, vom deutschen Kinderschutzbund bis zur Politik, half nichts. Der Süßwarengigant bestimmt, was künftig zwischen dem „www“ und der Endung „.kinder“ stehen darf, denn es war dem Unternehmen gelungen, erfolgreich zu argumentieren, dass nur sie allein den Begriff „Kinder“ als Marke nutzen beziehungsweise darüber verfügen dürfen.
Nur zum Verständnis: Seit einiger Zeit gibt es zahlreiche neue, sogenannte Top-Level-Domains. Früher waren das immer nur die Endungen für das jeweilige Land wie .de für Deutschland, oder .at für Österreich. Heute ist die Liste lang und reicht von .info über .bayern, .sport bis sogar .gay; und nun eben auch .kinder. Das Problem dabei: Was sich hinter einer sport-Domain verbirgt, kann man sich relativ leicht vorstellen; es werden vermutlich Infos im weitesten Sinne über Sport sein. Nicht so bei „kinder“. Wer hier Inhalte zum Thema Kinder vermutet, liegt falsch. Was er findet, sind Produktinfos über Dinge wie Nutella oder das Kinder-Überraschungsei. Eigentlich sind solche exklusiven Nutzungsrechte für allgemeinsprachliche Begriffe nicht erlaubt. Aber Ferrero hat geschafft, der internationalen Internetverwaltung ICCAN argumentativ zu erklären, dass der Begriff „Kinder“ in diesem speziellen Fall eine international gültige Marke sei und nicht einfach nur ein Begriff. Damit rückt Ferrero in einen Klub exklusiver Domain-Inhaber auf, die durchaus illuster ist. Beispiel gefällig: Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat sich das Wort „Fitness“ sichern lassen, genau so wie auch die Schweizer Firma Belron Hungary Kft. den Begriff „Auto“ exklusiv verwenden darf. Gut für die betreffenden Unternehmen, schlecht für die User.
Themenwechsel: Als Nachwehen der vergangenen Landtagswahlen bekommt Oberösterreich eine rein von Männern besetzte Landesregierung. Bisher mit zwei Frauen dort vertreten, verliert die Mehrheit der Wähler (diese sind nämlich weiblich) zumindest eine Vertreterin ihres Geschlechts in der obersten politischen Vertretung des Bundeslandes. Frauen- statt Bauernkrieg Wer meinte, hier hätte Darwin zugeschlagen, der Stärkere hätte sich durchgesetzt oder gar der Qualifiziertere hätte gewonnen, liegt ganz falsch. Landeshauptmann Pühringer hat es auf den Punkt gebracht, als er sinngemäß meinte, er hätte es sich aussuchen können, wer quasi auf ihn sauer ist: die ÖVP-Frauen oder der Bauernbund. Das Ergebnis kennen wir. Sowohl die SPÖ, die ein veritables Minus eingefahren hat, hat ihre einzige Frau aus dem Team gekickt, als auch die ÖVP, bisher ebenfalls mit einer Frau in der Regierungsmannschaft vertreten, hat sich dieser unelegant entledigt. Das Learning daraus wird den aufgeklärten Kräften in diesem Land nicht gefallen. Die Geschichte wird ohne große Wehen bei den Wählerinnen durchgehen. Aber was reg ich mich als Mann über solche Dinge überhaupt auf!?
Die Zukunft des Radios ist hybrid
Ich, ich und nochmal ich Jürgen Hofer
bUch der woche
TTIP LEBENDIG. Knechtschaft und Armut scheinen untrennbar mit dem Kürzel TTIP verknüpft zu sein. So schreibt der Autor des Buchs, Max Roth, davon, wie im Kampf gegen die Sowjetunion der europäische Mohr seine Schuldigkeit getan hat und nun abtritt. Souveränität und Besitz Europas würden an die USA fallen. Der Autor muss unerkannt bleiben, denn er besitzt eine hohe Stelle im Justizapparat, das erklärt seine Fachkenntnisse, welche ihm erlauben, kundig über die Thematik zu schreiben. Dabei zitiert der Autor aus versteckten Texten und übertreibt dabei (leider) nicht. Ein interessantes, lehrreiches Buch, welches über das Freihandelsabkommen nicht nur aufklärt, sondern dieses auch kritisch beleuchtet. Ahriman-Verlag, 184 Seiten; ISBN: 978-3-89484-828-6
Gastkommentar ••• Von Wolfgang Struber
Keine Angst vor neuen Technologien Wir sind überzeugt davon, dass man sich nicht vor neuen Technologien fürchten muss, solange man ein gutes Programm anbieten kann. Die Radiohörer sollen ihr perfektes Angebot finden, egal auf welchem Verbreitungsweg. Kommt das Signal via Mobilfunkmast oder über die Antenne? Dem Hörer ist das letztendlich einerlei. Die Qualität muss stimmen, und diese ist mit DAB+ im Vergleich zum Streaming konstant zuverlässig im Empfang und günstig bei den Kosten. Es gibt noch viele weitere Vorteile von DAB+, die unsere Hörer überzeugen: Mehr Vielfalt, mehr Interaktivität, mehr Qualität,
© Foto Weinwurm
© Ahriman Verlag
Die Hörerinnen und Hörer entscheiden selbst, wie sie Radio hören.
HÖRERWILLEN. Ein Privatradio-Kollege erklärte jüngst in medianet, dass DAB+mit der Digitalisierung des Radios nichts zu tun hätte. Warum? Weil – fälschlicherweise – mit DAB+ die zwangsweise Umstellung von UKW verbunden und die Zukunft des Radiokonsums offenbar ausschließlich im Internet gesehen wird. Unsere Überzeugung ist: Die Zukunft des Radios ist hybrid. Unsere Hörer suchen sich ihr Programm dort, wo sie im Moment das Beste für sich finden, sei es digital-terrestrisch oder im Internet. UKW ist allerdings eine Übertragungstechnologie, die keine weitere Entwicklung mehr erlaubt – die Zahl der Programme und die Marktverhältnisse sind einzementiert – ein Grund, warum innovative Technologien sowie die Etablierung des Radioökosystems der Zukunft oft verhindert werden sollen.
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Radio Digital Wolfgang Struber ist Radio ArabellaGeschäftsführer und stv. Obmann Digitalradio Österreich. www.digitalradiooesterreich.com
mehr Sicherheit. Allein jetzt sind 15 Programme im Großraum Wien on air, teils Angebote, die ausschließlich auf DAB+ zu hören sind – von Klassik über Rock, Schlager, Filmmusik, „jugendfreies“ Radio bis zu Wissenschaftsprogrammen. Wer außerdem den absolut rauschfreien 5.1-Surround-Klang mit DAB+ einmal erlebt hat, will nicht mehr darauf verzichten. DAB+ macht Radio wieder interessant und zukunftsfähig. Radiobetreiber sollen in Zukunft erfolgsorientiert und konsequent nach dem Credo „Compete in Content, Cooperate in Technology“ agieren und in ihre Programme vertrauen. Gemeinsames Ziel aller Broadcaster muss sein, den Hörfunk dual weiterzuentwickeln. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.
Pressekonferenzen, Buchpräsentationen, Fachvorträge, Podiumsdiskussionen: Sie sind überall. Mitten unter uns. Nein, die Rede ist nicht von der Gattung der sogenannten Earl of Sandwiches, welche landauf und landab die kostenlosen Buffets dieser Republik plündern, wie eine biblische Heuschreckenplage, sondern von den schonungslosen Selbstinszenierern, die einfach nicht wegzukriegen sind. Kaum wird ein Mikrofon erhascht und ergibt sich die Möglichkeit zu einer Frage aus dem Publikum, schlagen sie ohne Rücksicht auf Verluste zu. Dann eröffnen sie ihren zumeist sinnlosen oder thematisch irrelevanten Monolog, kontern nach einem oberlehrerhaften „Was zum Thema noch gesagt werden müsste…“ mit unendlich langen Referaten oder – und das sind die wirklichen Quälgeister solcher Veranstaltungen – vermarkten sich einfach selbst. „Ich bin…“, „Ich mache…“, „Ich kann…“. Eh schön. Nur fehlplatziert. Eröffnet doch einfach einen Blog und tobt Euch dort aus. Oder schreibt Briefe an unbewohnte Adressen. Aber nervt nicht eure Mitwelt damit. Danke. Noch Fragen?
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Freitag, 23. Oktober 2015
cover 17
marketing & media Marketing Bei Ubisoft sind die Fans Marken botschafter 19
Musik Florian Magistris, Spotify-Vermarkter, über künftige Werbetrends 20
Kooperation Die bz wird dank Die Tagespresse satirisch 21
Magazin Natürlich Leben von und mit dem Kurier Zeitungsverlag 22
© Hornbach
© Kurier
eigenes magazin
© leadersnet.at/Christian Mikes
Hornbach hat etwas zu tun
Hans Fink, Geschäftsführer der Burda Intermedia in Deutschland, und Michael Stix, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Puls 4, kooperieren künftig eng miteinander.
SevenOne Interactive holt sich mit Burda dicken Fisch
© APA-Fotoservice/Preiss
Zum Portfolio gehören u.a. Focus Online, Amica Online, Huffington Post, Chip.de, Cinema Online, Fit For Fun oder TV Spielfilm. 18
Visuelles Der mediale Einsatz von Bildern und die Sache mit der ethischen Verantwortung. 22
LINZ. Hornbach veröffentlicht in Kooperation mit G+J Corporate Editors das Magazin Macher. Anzeigen, PR-Texte oder Werbemotive sollen die Leser nicht finden, dafür aber 116 Seiten, gefüllt mit Reportagen, Bildstrecken und Portraits. Ab November ist die erste Ausgabe des Magazins in den Hornbach-Märkten und im Onlineshop des Unternehmens erhältlich, vierteljährlich sollen weitere Ausgaben folgen. „Mit dem Macher wollen wir unsere Kunden auf Augenhöhe ansprechen“, erklärt Stephan Rihm, Leiter Content der Hornbach Baumarkt AG. „Unser Magazin erzählt von eindrucksvollen Ideen und von den Menschen dahinter. Von ihrer Lust am Selbermachen und ihrer Leidenschaft für Projekte. Wir teilen diese Haltung seit vielen Jahren und verleihen ihr mit unserem Magazin einen neuen Ausdruck. Und natürlich wollen wir auch inspirieren, die Leidenschaft weiter befeuern.“ Der Macher wird in fünf Ländern Europas in einem praktischen Pocketformat für einen Euro erscheinen.
www.prquality.at
18 COVERstory
Freitag, 23. Oktober 2015
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Big deal für SevenOne Interactive SevenOne Interactive vermarktet ab sofort exklusiv das gesamte Portfolio des großen Verlagshauses Hubert Burda. Der Plan: Die Reichweite soll verdoppelt und Inhalte wechselseitig distribuiert werden.
••• Von Dinko Fejzuli
Partner Michael Stix, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Puls 4, Hans Fink, Geschäftsführer der Burda Intermedia in Deutschland.
Neben der Vermarktung wird auch der Ausbau der Reichweite ein Thema sein. SiebenSat.1 Puls 4, über die Ziele der neuen Kooperation. Bisher wurde bei der Vermarktung von beispielsweise Bunte.de nicht zwischen österreichischen und deutschen Lesern unterschieden; dabei werden mit rund einer halben Mio. Videos-Views und rund drei Mio. Visits pro Monat rund zehn Prozent der gesamten Reichweite aus Österreich erzielt. Stix über die gemeinsame Kooperation: „Wir waren laufend in Kontakt und es war von Anfang an ein Hintergedanke, als uns Hans Fink in Richtung Hubert Burda Media verlassen hat, weiterhin etwas Gemeinsames zu machen. Das Portfolio von Burda ist eine große Chance, die bereits renommierten Marken in Österreich noch weiter auszubauen, was es in Deutschland schon im großen Stil gibt.“ Buchungen ab sofort möglich Ab sofort stehen Kunden und Agenturen aus Österreich Werbebu-
Portfolio Das neue Portfolio beinhaltet neben den Seiten u.a. focus.de, Huffington Post, Amica Online, OK Magazin, Chip Online, Cinema Online, TV Spielfilm, TV Today und v.a. das in Deutschland am schnellsten wachsende Portal Bunte.de.
© leadersnet.at/Christian Mikes
WIEN. Es ist ein großer Deal mit viel Potenzial: Ab sofort wird SevenOne Interactive die exklusive Vermarktung der österreichischen Leser für Bunte.de (aktuell eine halbe Mio. Video Views pro Monat in Österreich) und die Videoinhalte anderer Portale wie Huffington Post, Focus Online, Amica Online, Netmoms, Chip.de, Cinema Online, Fit For Fun, OK Magazin, Playboy, TV Spielfilm oder TV Today übernehmen. Damit kann die SevenOne Interactive auf einen Schlag rund zwei Mio. Premium Video Views zusätzlich in Österreich vermarkten und die Reichweite des SevenOne VideoNetwork erneut massiv ausbauen. Im Interview mit medianet sprechen Hans Fink, Geschäftsführer der Burda Intermedia in Deutschland, der vor dieser Funktion übrigens in diversen Führungspositionen bei ProSiebenSat.1 tätig war (u.a. Leitung der Beteiligungsgesellschaft Seven Ventures) und Michael Stix, Geschäftsführer Pro-
chungen mit rot-weiß-roten Werbemitteln zur Verfügung. Doch die Vermarktung von Bunte.de und Co. ist nur ein Teil der Vereinbarung. „Neben der Vermarktung wird auch der Ausbau der Reichweite ein Thema sein. Das kann auch bis zu einer Integration ins TV-Programm oder Bewerbung in Werbespots gehen. Weiters wird eine strategische Contentpartnerschaft entwickelt, also der wechselseitige Push von Inhalten, besonders Videos.“ Neben Bunte.de wird SevenOne Interactive ein weiteres Bündel an starken Portalen in Österreich vermarkten: Huffington Post, Focus Online, Amica Online, Netmoms, Chip.de, Cinema Online, Fit For Fun, OK Magazin, Playboy, TV Spielfilm oder TV Today sind nämlich ab sofort ebenfalls buchbar. Bunte.de ist in Deutschland derzeit eine der wachstumsstärksten Plattformen. „Wir sind in den Top 10 der News-Seiten, obwohl wir keine News-Seite sind“, so Fink, der die Vorteile von Buchungen auf Bunte.de so erklärt: „Wir haben extrem viel Reichweite, die man rotationsmäßig verwenden kann. Darüber hinaus kann man sich ein spezifisches Umfeld suchen, wo man seine Zielgruppe bekommt. Die Hausaufgaben für das Wachstum wurden gemacht, jetzt wollen wir im Wachstum davon profitieren.“ Wann kommt Bunte.at? In der ersten Phase wird die Seite weiterhin über die deutsche Internet-Adresse zu finden sein. „Wir ziehen aber heute keine Grenzen.
Ob man als Leser aus der deutschen oder der österreichischen Bunte über die schwedische Königin liest, ist ziemlich egal. Aber natürlich wollen wir auch testen, ob eine österreichische Seite noch besser in Österreich funktioniert. Wenn dies gegeben ist, wird es auch Bunte.at geben.“ Gegenseitige Beteiligungen im Zuge der Kooperation gibt es keine. „Basis der Gespräche war, dass wir beide relativ schnell einen Erfolg sehen wollen – einerseits bei der Vermarktung, andererseits bei der Userzahl und den Inhalten. Das ist also auch ein redaktionelles Thema; wir wollen eine Art von Content-Syndication-Partnerschaft aufbauen. Kurz gesagt: Zusätzliche Inhalte, zusätzliche Reichweite, zusätzliche Umsätze. Unser persönliches Ziel ist es, die Reichweite innerhalb von einem Jahr zu verdoppeln“, meint Stix. Reichweite verdoppeln Der Deal zwischen SevenOne Interactive und Hubert Burda Media wurde bisher nicht öffentlich kommuniziert. Stix: „Wir wurden aber in der Vergangenheit öfters gefragt, warum man neben Axel Springer und der Spiegel Gruppe nicht auch weitere starke, deutschsprachige Marken bei uns buchen kann. Gleichzeitig ist auch zu beobachten, dass es auf Kundenund auf der Media-Agentur-Seite
eine hohe Nachfrage nach einem „Brandsafe-Umfeld“ gibt. Der Deal mit dem Hause Burda bringt uns einen weiteren Wachstums-Push für 2016.“ Andere Partner zur Vermarktung hat sich Fink nicht angesehen: „Die Überlegung war, dass wir einen Partner brauchen, der sehr schnell einschätzen kann, welche Potenziale hier gegeben sind und der das plausibel vorrechnen und auch sehr schnell umsetzen kann. Unsere frühere langjährige Zusammenarbeit bei ProSiebenSat.1 bringt natürlich eine hohe Vertrauens basis mit sich!“ so Fink.
Traffic aus Ö Rund 10% des Traffics von Bunte. de werden in Österreich generiert. Das sind rund drei Mio. Visitis pro Monat und 600.000 VideoViews.
10%
Spannende Bewegbild-Strategie Stix abschließend: „Bunte hat eine spannende Bewegtbildstrategie, die wir in Österreich konsequent ausbauen werden. Bewegtbild wird den gesamten Werbemarkt auf allen Screens dominieren.“ SevenOne Interactive, die Online Sales-Unit der ProSiebenSat.1 Puls 4, startet ab sofort mit der VideoVermarktung von Bunte.de, Huffington Post, Focus Online, Amica Online, Netmoms, Chip.de, Cinema Online, Fit For Fun, OK Magazin, Playboy, TV Spielfilm und TV Today in Österreich und tritt dabei als Erstvermarkter auf. SevenOne Interactive gilt mit über 20 Mio. Video-Views pro Monat als der größte Online-Vermarkter für Premium-Bewegtbild in Österreich.
Neue Geschäftsfelder der Burda Media Burda Products Neben Bunte.de erweitert man das Portfolio mit innovativen, digitalenProdukten wie Bnow! Mit tracdelight entwickelt man neue eCommerce-Strategien und Technik für Kunden und Publisher.
Burda Studios In den Burda Studios bündelt das Unternehmen die Bewegtbildproduktion des Konzerns und produziert erfolgreiche Free TV-Formate (z.B. Focus TV), Pay-TV (BonGusto TV)sowie den Bewegtbild-Content für alle Burda-Marken und Events (Video Factory).
Entertainment Hier gibt es zwei Unternehmen. StarNetOne, eine Event-Agentur, spezialisiert auf die Kreation, Produktion und Vermarktung von Burda-Events (BamibGala …) sowie die Beteiligung an Musicstarter – Deutschlands erstem CrowdfundingMusiklabel, das neuen talentierten Künstlern (z.B. Elaiza) eine Bühne bietet.
Merchandising Merchandising ist als InHouse-Agentur zuständig für die Entwicklung und Umsetzung von Kooperationen für die Burda-Marken. Ebenso bündelt man hier Media for Revenue-Modelle, die Vermarktung und Syndizierung von Inhalten aller Magazine sowie die innovative Abteilung Word-of-MouthMarketing (WOM).
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Freitag, 23. Oktober 2015
Marketing 19
An den Grenzen des Marketings WIEN. Communitys spielen im Bereich der Games und Videospiele immer schon eine zentrale Rolle – dieser ist man sich auch bei Ubisoft bewusst. Im Rahmen der Game-City, Österreichs größter Games-Messe, im Wiener Rathaus sprach medianet mit Eugen Knippel, Senior Marketingleiter von Ubisoft Österreich, über das Marketing beim Game-Spezialisten. „Fans als Markenbotschafter spielen für uns eine sehr wichtige Rolle“, erläutert Knippel, angesprochen auf den Wert dieser Influencer. „Sie sind es, die unsere Beiträge teilen, unsere Kleidung tragen und sich über unsere Spiele austauschen. Sind sie von unseren Entwicklungen überzeugt, überzeugen sie auch andere Menschen davon und lassen die Community an ihrer Freude teilhaben.“ So schreiben diese Fans Blogs, drehen Let´s-Plays, erstellen witzige Bilder, Memes und kreieren Cosplays, also Verkleidungen, die sich an den virtuellen Helden orientieren. „Damit erreichen sie Tausende von Fans und wiederum potenzielle neue Markenbotschafter; die Spielebranche wird erst durch diese Beiträge so richtig belebt und mit Emotionen gefüllt“, so Knippel. Diese authentischen Fans würden andere Fans genau da erreichen, wo klassisches Marketing an seine Grenzen stoße. Heterogene Käufer Dabei verweist der Marketingverantwortliche auf eine sehr heterogene Gruppe, die aus unterschiedlichen Gründen Games kaufe, vereinfacht dargestellt in drei Gruppen: Hardcore-Fans, die sich fast jedes Spiel ihrer Lieblingsreihe kaufen und die man über Community arbeit sehr gut erreiche; die zweite Gruppe als jene Kunden, die sich pro Jahr nur wenige, etwa drei bis vier, ausgesuchte Games kaufen wollen, eventuell bereits einen Vorgänger gespielt haben, sich aber an keinen Hersteller oder Spielereihe gebunden fühlen wollen; der dritte Teil seien Erstspieler, die bis jetzt noch kein Spiel der Reihe gespielt haben und die sich von Trailern, guten Testergebnissen o.Ä. überzeugen lassen. „Die letzten beiden Gruppen erfordern natürlich mehr Aufwand, um sie zu überzeugen – aber wir stellen uns dieser Challenge gern“, so Knippel. Man könne sich als Ubisoft mit bekannten Spielen aber nicht auf starken Marken „ausruhen“, sondern müsse die Kunden immer wieder von der Qualität überzeugen. Einzug gehalten hat natürlich auch im Games-Segment der Faktor mobile, auch wenn der Hauptaugenmerk bei Ubisoft auf PC und Konsolen läge. Die mobile Vermarktung der Videospiele ist aber Thema – sei es mit eigenen, für Smartphones optimierten Werbekampagnen oder den mittlerweile Standard-Aktivitäten im Social Media-Bereich mit Instagram, Facebook & Twitter. „In der lokalen Strategie spielt auch WhatsApp eine wichtige Rol-
le; dieser Dienst wird von unseren treuesten Fans sehr geschätzt“, so Knippel. Multiplikatoren Als Beispiel: Der Ankündigungstrailer des neuen Titels „Far Cry Primal“ hat über den österreichi-
schen Facebook-Account bis dato weit mehr als 500.000 Menschen erreicht und 70.000 Views generiert, streicht Knippel die Vorzüge der Verbreitung auf diesen „neuen“ Kanälen hervor, die man eben rein dort und ohne zusätzliche Werbung generiert habe. (hof)
© Ubisoft Österreich
Über die Bedeutung von Fans als Markenbotschafter wenn klassisches Marketing an seine Grenzen stoßt, erläutert am Beispiel des Games-Spezialisten Ubisoft.
Eugen Knippel, Marketingverantwortlicher bei Ubisoft Österreich.
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20 Marketing & Agenturen
Freitag, 23. Oktober 2015
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Am Ohr des Users Spotify-Vermarkter Florian Magistris (Httpool) über die vermarkterischen Möglichkeiten beim Musik-Streaming-Dienst sowie künftige Trends im Segment des Digital Audio.
WIEN. Die Palette an Werbeformaten beim Musik StreamingAnbieter Spotify umfasst Display Ads sowie Digital Audio-Formate und seit Kurzem auch das neue Premium Video-Werbeformat – der „wahrscheinlich größte Coup“, so Httpool-Geschäftsführer Florian Magistris, der Spotify hierzulande exklusiv vermarktet. Das größte Wachstum verzeichne man mit den Digital Audio-Formaten, bei denen Audio-und Display Funktionen kombiniert werden. Unter den Spotify Display Ads sei das Homepage Takeover, insbesondere das Video Homepagetakeover, das beliebteste Format. Wie bei allen Spotify-Werbeformaten hat auch Video Takeover 100% Share of Voice und wird nur abgespielt, wenn der User aktiv ist. Außerdem wird das Video von einem Display Companion Banner begleitet, der klickbar ist und den User zu weiterem Engagement einlädt. Die Verrechnung erfolgt per Complete View. Das laut Magistris Einzigartige am Spotify Video Takeover sei eine Completion Rate Benchmark von 92,9% die um 30% höher ist als die durchschnittliche Video-Benchmark. (Quelle: Double click, Display Benchmarks, April 20, 2015 & Spotify Internal Data Q2 2015)
Unternehmensfacts Spotify Der MusikStreamingdienst ist heute in 58 Ländern verfügbar und zählt weltweit über 75 Mio. aktive Nutzer, darunter mehr als 20 Mio. zahlende Abonnenten. Generell würden jene Spotify nutzen, die gern jederzeit und überall einen einfachen Zugang zu ihrer Lieblingsmusik haben möchten, Musik mit ihren Freunden teilen und unkompliziert neue Musik entdecken möchten, erfährt man beim Vermarkter Httpool.
Httpool Httpool ist ein Cross Channel AdNetwork mit Niederlassungen in D-A-CH, CEE und Asien. Httpool ist der exklusive Ad Sales-Partner von Spotify in Österreich. Außerdem repräsentiert Httpool exklusiv Twitter in Österreich, Schweiz und weiteren 27 Ländern. Die Niederlassung in Wien leitet Geschäftsführer Florian Magistris.
© Spotify/Httpool (5)
••• Von Jürgen Hofer
medianet: Für welche Kampagnen (Branding/Absatz, etc.) eignet sich Werbung auf Spotify Ihrer Meinung nach am besten? Florian Magistris, Geschäftsführer Httpool: Werbung auf Spotify eignet sich für viele verschiedene Kampagnen, da wir sehr viele verschiedene Werbeformate anbieten, die wiederum auf unterschiedliche Zielgruppen perfekt zugeschnitten werden. Mit der neuen Video Ad ist Spotify natürlich noch stärker aufgestellt für Image und Branding. medianet: Welchen Stellenwert hat digitale Audiowerbung im Gesamt-Mediamix, aber natürlich besonders im Vergleich zu UKWRadio bzw. digitaler Werbung? Magistris: Digital Audio ist unser wichtigstes Werbeformat und wir sehen darin ganz klar die Zukunft. Wir glauben, dass Audiowerbung das Mobile Marketing gewaltig verändern wird. Mobile Advertising an sich ist allein wegen seiner hohen Reichweite aus einer Multiscreen-Kampagne nicht mehr wegzudenken. Durch den wachsenden Trend der mobilen Nutzung und des mobilen Musikkonsums spielt Digital Audio noch einmal eine größere Rolle im Mediamix. Der Nutzer bekommt die auf ihn und seine aktuelle Stimmung oder Aktivität passend zugeschnittene Werbung direkt über seine Kopfhörer. Dabei wird er nicht durch anderen Content von der Werbeeinspielung abgelenkt. Eine der größten Herausforderungen für Werber besteht ja darin, ihre Botschaften genau dann auszusenden, wenn der Empfänger dafür am meisten aufgeschlossen ist. Gleichzeitig erzielen die Werber eine sehr große Reichweite und Werbewirkung auf dem Smartphone; gerade Jugendliche, die häufiger mobile Medien als das Fernsehen für die Unterhaltung nutzen, können so sehr gezielt angesprochen werden. medianet: Welche Trends sehen Sie im Bereich der digitalen Audio-
Im Gespräch Florian Magistris, Geschäftsführer des SpotifyVermarkters Httpool, über die Möglichkeiten der Werbeformate beim Musik-Streaming-Dienst.
werbung? Was kann der heimische Markt hier auch vom oftmaligen Vorreiter USA lernen? Magistris: Während der Markt für digitale Audiowerbung hierzulande noch als ‚nischig‘ wahrgenommen wird und sich erst etablieren muss, ist er in Ländern wie den USA schon viel weiter. Dort liegt der digitale Audiomarkt bei über einer Milliarde Dollar. Und auch in
Das Video Takeover ermöglicht es, Bewegtbild in der werberelevanten Zielgruppe der SpotifyUser einzusetzen, um die Brandingziele der Kunden zu erreichen.
Nutzung Der durchschnittliche Spotify-Nutzer streamt rund 148 min. Musik pro Tag. Über 50% der Nutzer hören dabei am Smartphone oder Tablet Musik.
148
den skandinavischen Märkten oder UK kann jeder Mediaplaner etwas mit Spotify Ads anfangen. Allerdings lässt sich auch hierzulande ein positiver Trend im Bereich der digitalen Audiowerbung erkennen – für uns liegt die Zukunft ganz klar in Digital Audio. medianet: Können Sie österreichische Best Practice-Beispiele nennen? Magistris: Hutchison H3G, Universal Pictures und Coca-Cola zählen in Österreich zu den ersten und begeisterten Werbern auf Spotify. Nach zahlreichen erfolgreichen Kampagnen auf Spotify hat H3G im Mai die erste österreichische Video
Takeover-Kampagne auf Spotify geschaltet. Für Universal Pictures bietet Spotify die ideale Plattform, nicht zuletzt, weil die Themen Film und Musik eng miteinander verbunden sind. Universal Pictures nutzt Spotify daher erfolgreich für Film Promotions wie zum Beispiel ‚50 Shades of Grey‘. Dabei kommen hauptsächlich Digital Audio und Video Homepage Takeover zum Einsatz. Die kreativen Werbeformate machen Spotify auch für CocaCola zu einer wichtigen Werbeplattform. Aktuell wird auf Spotify die Fanta-Kampagne #Fantaselfie beworben. Ziel ist es, Spotify-User zu animieren, ihr Selfie mit einer Fanta-Flasche hochzuladen und selbst Teil der Kampagne zu werden.
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Freitag, 23. Oktober 2015
Medien 21
„Do-it-yourself-PR“, ist die Expertin weniger begeistert. Laufende Öffentlichkeitsarbeit sei wertvoller als eine Einzelkampagne, da wirksame PR kontinuierlich sein müsse. Und was die Unsitte anlagt, die eigene PR selbst zu stricken: „Manche glauben, nur weil jemand Deutsch und Schreiben kann, kann er auch Public Relation machen. Das ist ein großer Irrtum.“
WIEN. Historiker sehen den Ursprung der Public Relation oder Öffentlichkeitsarbeit in der Antike. Als Beleg dafür dient eine im heutigen Irak gefundene Tontafel mit der Promotion für fortschrittliche Techniken in der Landwirtschaft. Heutzutage gibt es – der Entwicklung sei Dank – praktischere und spannendere Möglichkeiten zur Verbreitung von Public Relations. Sabine Pöhacker, Geschäftsführende Inhaberin der PR-Agentur communications, ist Expertin gegenwärtiger Öffentlichkeitsarbeit und hat als solche die zehn aktuellsten Trends in der PR- und Medienwelt für einen Vortrag herausgearbeitet: „Diese zehn Trends haben sich aus der täglichen Arbeit und den Besprechungen mit meinem weltweiten Netzwerk herauskristallisiert. Viele Unternehmer wissen nicht, oder wissen nicht mehr, wo sie bei der PR-Arbeit ansetzen sollen, jeder Unternehmer hat andere Vorstellungen dazu.“ Ganz etwas Neues 86% der Meinungsmacher seien Blogger, so die Expertin. Ein Blogger ist ein Herausgeber oder Verfasser von Blog-Beiträgen, sogenannten Blogs. Damit sind wiederum die auf einer Website geführten und damit meist öffentlich einsehbaren Tagebücher oder Journale gemeint, in dem der Blogger Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt. Blogger schwirren bezahlt und unbezahlt durchs world-wideweb und sind auch immer mehr in Agentur-Verteilern zu finden. Die meisten würden auch die vier „R“ – Reichweite, Relevanz, Reputation und Resonanz – berücksichtigen, heißt es im Vortrag. „Blogger sind die neue Realität“, sagt Sabine Pöhacker und erklärt anhand von Kaufentscheidungen: „Blogs beinflussen unsere Kaufentscheidungen. 56 Prozent unschlüssige Konsumenten suchen Rat und Hinweise auf online-shop-Seiten, 34 Prozent auf Markenseiten, und schon 31 Prozent der Konsumenten
© comm:unications
••• Von Helga Kremer
Sabine Pöhacker, geschäftsführende Inhaberin der PR-Agentur communications, ist Expertin gegenwärtiger Öffentlichkeitsarbeit
Es kommt doch auf die Länge an Öffentlichkeitsarbeit geht mit der Zeit, Smartphones und Internet haben das Ihre beigetragen. Vor Fehlern ist man deshalb leider trotzdem nicht gefeit. Die Trends der PR.
vertrauen auf Blogs bei ihren Kaufentscheidungen.“ Online-Magazine würden in diesem Zusammenhang gar keine Rolle mehr spielen. Ein weiterer PR-Trend firmiert unter dem Begriff „Snack-Size-Info“. „Die Informationen müssen häppchenweise, kurz und prägnant verabreicht werden“, ist die AgenturChefin überzeugt. Inhalte müssten „auf den Punkt gebracht werden“ und die richtige Länge haben, um richtig anzukommen.
Netz. „Medienarbeit wird, egal ob in Print, online und social media, immer vielfältiger“, meint Sabine Pöhacker. Auch die Art der Berichterstattung habe sich diesbezüglich geändert und könne in drei Kategorien gegliedert werden: paid – owned – earned. Die bezahlte Printwerbung, das eigene Medium (z.B. Firmenzeitung) und die „verdiente“ Berichterstattung, bei der z.B. via Presseaussendung die PR den Weg in die Medien findet.
Ins Netz gegangen Das ist auch gleich die Überleitung zum Trend Nummer vier: die PR im
Bewegtes soll bewegen „Die Text-only-Zeiten sind vorbei“, kommt communications-Ge-
schäftsführerin Pöhacker zu Trend No 5: Die „Bewegtbilder“ à la YouTube. Drei Minuten dürfe so ein Spot maximal dauern, tendenziell würden sie jedoch immer kürzer, da die Spots am Smartphone zum „Visual Storytelling“ taugen müssen. „Das Konsumieren von Videos im Nachrichtenkontext wird immer stärker. Smartphones und Tablets sind Teil unseres täglichen Lebens geworden. Es ist ja auch einfacher, Videos zu konsumieren als Texte“, sagt Sabine Pöhacker. Vom sechsten Trend „PR-Campagnen“ – für die einmaligen Ereignisse – und dem siebenten, der
Kommunikation und Krisen Kommunikationsmanagement – Trend Nummer acht – werde immer mehr gebraucht, ist die PR-Spezialistin überzeugt: „Wir können nicht mehr alles kontrollieren. Unternehmen brauchen einen Zuständigen für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Man kann ja nicht immer alles der Sekretärin umhängen.“ Eine PRAgentur fungiere immer auch als Sparringspartner auf Augenhöhe und ist daher für den neunten Trend „Krisen-PR“ quasi unerlässlich. VW (Abgasskandal, Anm.) habe leider vorgemacht, wie man‘s nicht machen sollte: Zwei Tage fast reaktionslos verstreichen zu lassen, sei PR-technisch ein absolutes No-Go gewesen. Kurze Reaktionszeiten, schnelles und vor allem glaubhaftes Handeln wäre das Gebot der Stunde gewesen, weiß Pöhacker: „Es stellt sich die Frage ‚Warum waren die darauf nicht vorbereitet?‘ Da darf Public Relation keine Kosmetik sein, sondern muss in die Tiefe gehen.“ Damit es zur Krise erst gar nicht kommt, ließe sich mit Trend Nummer zehn, der „KrisenPrävention“, vorbeugen. Indem man sich mit seiner Reputation, seinem guten Ruf, auseinandersetzt. „Nicht schwindeln“, sei natürlich die beste Vorgangsweise. Das Spiel mit der Emotion Wie? Es wurden nur neun Trends beschrieben? Betrug? Aber nicht doch: Dem zweiten und im höchsten Maße vielfältigen Trend wirkungsvoller Öffentlichkeitsarbeit, der „Emotional PR“, will communications-Agenturgründerin Sabine Pöhacker einen solitären Vortrag widmen.
Von „LOL“ bis „WTF“
••• Von Josefin Weindorf WIEN. Vergangene Woche erschien folgende Nachricht in der bz – Wiener Bezirkszeitung. Ein neuer Schulversuch würde gestartet werden: Im siebten Wiener Gemeindebezirk soll die Lust der Schüler am Lernen wieder geweckt werden – und wer braucht schon Tafeln, wenn es SMS gibt? Und für was ein Klassenbuch, wenn man fehlende Schüler auch auf Facebook eintragen kann? Unterricht per SMS Die neuen Methoden würden besonders die Feedbackkultur positiv unterstützen, da die Schüler besonders leicht Rückmeldungen geben können, welche Themen schwer verständlich sind.
Mit Kürzeln wie „lol“ oder „wtf“ würden Lehrer so ein schnelles, direktes Feedback erhalten und den Unterricht leichter an das Niveau der Schüler anpassen. Was hier schockierend klingt und zum Kopfschütteln führt, ist das Produkt der Kooperation von
Die Kooperation „bz“ und „Die Tagespresse“ In Zukunft werden die Autoren von Die Tagespresse, Gründer Fritz Jergitsch, Jürgen Marschal, Sebastian Huber, Sebastian Wolking, wöchentlich einen ihrer Satire-Artikel in der bz – Wiener Bezirksblatt exklusiv veröffentlichen. Erst nach einer Woche erscheinen die Artikel auch online und werden ihren Weg in Facebook und per Newsletter machen.
bz – Wiener Bezirkszeitung und Die Tagespresse. Der satirische Artikel soll den Auftakt einer regelmäßigen Zusammenarbeit darstellen. „Die bz wird durch die satirischen Berichte über Wien noch abwechslungsreicher”, sagen bz –Geschäftsführer Maximilian S chulyok und Chefredakteur Christoph Schwarz.
© Edler
Die bz – Wiener Bezirkszeitung kooperiert mit der Satirepresse Die Tagespresse und schockiert zunächst mit neuen Schulversuchen.
Maximilian Schulyok, bz, Fritz Jergitsch, Die Tagespresse, und Christoph Schwarz, bz.
Ein Schritt in Richtung Print Das Team um Tagespresse-Gründer Fritz Jergitsch wird ab sofort wöchentlich einen Artikel exklusiv in der bz veröffentlichen. Die Tagespresse, Österreichs erfolgreichste Satirezeitung, wagt mit der Zusammenarbeit den Schritt in Richtung Print. Die Artikel finden sich ausschließlich in der gedruckten Ausgabe der bz. Erst eine Woche
später werden sie auch online veröffentlicht. Die Tagespresse wurde vor zwei Jahren gegründet. Tausendfache Verbreitung Titel wie „Machtübernahme wieder gescheitert: Strache bewirbt sich an Kunst-Uni“ werden tausendfach bei Facebook geteilt und im Netz weiterverbreitet. Derzeit gefällt
235.000 Personen die FacebookSeite „Die Tagespresse“; dank dieser verdient der Gründer auch Geld mit seinem Satire-Projekt. Auf der Website erklärt Die Tagespresse, ausnahmslos alle Artikel seien frei erfunden und auf die Frage, ob das stimme, was in der Tagespresse steht, heißt es: „Noch nicht, aber bald“.
22 Marketing & Medien
Mark & Mark für Kelly’s-„Spookies“ WIEN. Kelly’s bringt erstmals ein salziges Halloween-Präsent auf den Markt; für das „schaurig-gruselige“ Design zeichnet die Agentur Mark & Mark verantwortlich. Die Kelly’s „Spookies“ sind ein einzigartiges Pellets-Produkt in typischen HalloweenFormen, wie Fledermäuse und Spinnennetze. Sie haben einen klassisch gesalzenen Geschmack und das Besondere sei laut Aussendung der knusprige Biss. Maria Bauernfried, Marketingleiterin von Kelly’s, zu den neuen Spookies: „Ziel der neuen Produkteinführung war es, einen impactstarken Saisonartikel nach Vorbild der Kelly’s Rabbits anzubieten, der vor allem junge und innovative Konsumenten anspricht, die den Halloween-Gästen auch mal was Salziges bieten wollen.“ „Passend zur Packung, haben wir auch den gruseligen PoS-Aufsteller entwickelt. Die neuen Spookies werden zu Halloween Groß und Klein begeistern, denn sie schmecken wirklich köstlich“, so Ursula Mark, CEO und Creative Director von Mark & Mark. Launch
„Natürlich Leben“ mit dem „Kurier“ WIEN. Was dürfen, was sollen und was können wir heute überhaupt noch essen? Diese und ähnliche Fragen beantwortet der Kurier Zeitungsverlag in dem neuen Magazin Natürlich Leben. Das 84 Seiten starke Heft liegt ab dem 28.10.2015 im österreichischen Zeitschriftenhandel zu einem Preis von 4,90 € auf. Vielfältig wie die Kulinarik soll auch der Themenmix des Magazins sein, der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Reportagen. „Biologisch hergestellte Nahrungsmittel sind ihrer Nische längst entwachsen. Immer mehr Menschen wollen heute genau wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie hergestellt wurden“, so der Herausgeber und Chefredakteur Helmut Brandstätter.
medianet.at
Würde statt Schock „Das Geschäft mit dem Schockeffekt“ – eine Diskussion über den medialen Einsatz von Bildern und die ethische Verantwortung.
••• Von Jürgen Hofer WIEN. 71 tote Menschen, eingepfercht in einem Kühl-Lkw, abgestellt am Pannenstreifen einer österreichischen Autobahn. Ein toter syrischer Bub Namens Aylan, der leblose Körper angeschwemmt an einem türkischen Strand. Bilder wie diese begleiten uns seit dem Aufkommen des Flüchtlingsstroms aus dem arabischen Raum verstärkt und verdeutlichen in unseren Köpfen exemplarisch das Leid Tausender Menschen. Doch was darf medial gezeigt werden – und was nicht? Und wer definiert diese Grenzen? Darüber diskutierte eine Expertenrunde im Rahmen der APA-OTS-Reihe #otsconnect unter dem Titel „Das Geschäft mit dem Schockeffekt – heiligt der Zweck die Mittel?“ Menschenwürde müsse in der medialen Darstellung früh beginnen, „früher, als es momentan in den Medien der Fall ist“, monierte etwa Andreas Koller, stv. Chefredakteur der Salzburger Nachrichten und Sprecher eines Senats des Österreichischen Presserats. Auch der angesprochene Bub am Strand habe eine Menschenwürde, „kein Mensch hat ihn gefragt ob er als Testimonial für die weltweite Krise dienen will“, kritisierte Koller weiter. Auf Einwände, Angehörige des toten Aylan hätten darum gebeten, die Geschichte zu erzählen und die Bilder dazu zu zeigen, entgegnete Koller: „Auch der Vater kann die Würde seines Kindes nicht verkaufen. Hier ist der Journalist mit in die Verantwortung zu nehmen.“ „Schock brauchen wir nicht“ Eine grundsätzlich ähnliche Sichtweise vertrat auch Andrea Winter, beim Roten Kreuz für Marketing und Kommunikation verantwortlich: „Den Schock brauchen wir nicht. Unser Job ist es, zu helfen
© APA-Fotoservice/Preiss
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Freitag, 23. Oktober 2015
und Bewusstsein zu schaffen.“ Dazu bediene man sich eben der Macht der Bilder: „Wir können Bilder mit Worten zeichnen oder mit richtigen Fotos. Ein Erdbeben in Haiti kann man rein mit Worten nicht allzu stark vermitteln, da können wir mit echten Bildern die Motivation des Helfens besser wecken“, so Winter weiter, die für die allgemeine Wertehaltung und daraus abgeleitet die Kommunikation einen eigenen Code of Conduct erstellte, der eben diesen Umgang mit tragischen Momenten regelt. „Schock ist nicht das Mittel zum Zweck, bei uns steht die Menschenwürde im Fokus.“
18 Urteil 37 Verstöße verurteilte der Österreichische Presserat im vergangenen Jahr. Dabei waren in 18 Fällen Fotos Anlass oder zumindest mit schuld, teilt der Presserat auf medianet-Anfrage mit.
Am Podium Der Vertreter des Presserats, Andreas Koller, gemeinsam mit Andrea Winter vom Roten Kreuz und Blogger und Publizist Andreas Unterberger.
„Unglaublicher Medienpranger“ Einen anderen Aspekt brachte Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur bei Presse und Wiener Zeitung und nun Blogger, ins Spiel. So erachtet er Bilder von Gerichtsverhandlungen als ethisch problematisch; er sprach von einem „unglaublicher Medienpranger“. Weiters kritisierte er, dass es Nachrichten ohne Bild oftmals nicht in die Medien schaffen würden, die aber mit dazugehörigem Bildmaterial sehr wohl gebracht würden. „Wenn manche Nachrichten nur in die Medien kommen, weil es klasse Bilder gibt, habe ich viel mehr ein ethisches Problem als mit der Frage, ob man ein gewisses Bild zeigen darf oder nicht“, so Unterberger. Die oberste Pflicht
der Medien sei nicht die Anwaltschaft, sondern „im Interesse der Demokratie wie dem eigenen die Glaubwürdigkeit – also die ständige Suche nach der Wahrheit“, erbrachte Unterberger ein Grundsatzplädoyer für den Journalismus. „Trend zur Boulevardisierung“ Auf dieser Suche der Wahrheit ortet Koller einen „Trend zur Boulevardisierung der Öffentlichkeit“; dadurch würden zwar die Grenzen nicht ins Negative verschoben, aber die Standards öfters als früher verletzt werden. Ein Patentrezept für den richtigen Umgang mit Bildern habe auch er, der ja im Presserat oftmals über eben solche Fälle urteilt, nicht. „Journalisten müssen jedes Bild im Einzelfall und im Kontext beurteilen“, so Koller. Dass dieser Kontext entscheidend ist, darüber herrschte Einigkeit, aber „wenn man die Kontextualisierung anspricht, dann müsste man auch das Interview mit Angehörigen des toten Buben zum Bild dazu bringen, wie international geschehen“, so Unterberger, der diese Praxis hierzulande vermisste. Einen konkreten Ansatz, welche Bilder man denn nun verwenden solle und dürfe und welche nicht, gab es dann aber doch noch: „Im Zweifel würde ich mich immer fragen, ob ich das Foto meines eigenen Kindes sehen wollen würde“, so Winter.
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MEdien 23
Freitag, 23. Oktober 2015
W24: Ein medialer Lokalmatador WIEN. Nicht nur für ORF, ATV, Puls4 oder Servus TV war der 11. Oktober ein wichtiger Tag. Auch der Wiener Stadtsender W24 bot bei der Wiener Gemeinderatswahl ein Marathonprogramm mit Hintergrundinfos, Live-Schaltungen, Analysen und Reportagen. medianet bat Marcin Kotlowski, GF WH Medien GmbH, aus diesem Anlass zu einem Bilanz-Interview. medianet: Herr Kotlowski: Rückblickend. Wie war der 11. Oktober? Marcin Kotlowski: Für uns war es eine Premiere, was das Ausmaß der Liveberichterstattung betrifft. Aber Sie haben recht, beim Donauinselfest, dem Tramwaytag und vielen W24-Spezials der letzten Monate haben wir viele Erfahrungen gesammelt, die uns da jetzt zugute gekommen sind. Das beginnt bei mobilem LTE-Breitband über Mikrofon-Stellungen bis zum Detailbriefing für die Kameraleute. Neu war sicher die emotionale Einbettung vor allem am Sonntag, als die Stimmung für alle Gäste Höhen und Tiefen erlebte, mit denen man natürlich sehr professionell umgehen muss. medianet: Gibt es Dinge oder Erfahrungen, die man ins Programm übernehmen wird können? Kotlowski: Die Art der Interaktion von Senderstudio, Außenstudio und Reporterteams hat erstmals in einem solchen Ausmaß stattgefunden. Wir haben durch die Kooperation mit der Wiener Zeitung und auch auf Materialebene mit Puls4 viel dazugelernt. Das TV-Radl ist zum Fixstarter unserer Berichterstattung geworden und wir haben inzwischen auch ein gutes Miteinander mit namhaften Kommentatoren wie Peter Hajek, Thomas Hofer, Yussi Pick und Journalisten wie Florian Klenk, Eva Weissenberger, Reinhard Göweil und vielen anderen. Diese Partnerschaften werden wir weiter ausbauen. medianet: Wie ist mittlerweile die Akzeptanz – im Vergleich zu den anderen Sendern, wenn W24 mit einem Reporterteam auftaucht? Kotlowski: Die Akzeptanz ist sehr gut, dank der unabhängigen redaktionellen Leistung unseres Teams mit Katharina Weinmann, Gerhard Koller, Jennifer Posch und vielen anderen vor und hinter der Kamera. Wir haben unsere lokale Nische sehr konsequent besetzt, und man weiß in Wien inzwischen, dass wir gekommen sind, um zu bleiben und es sehr ernst meinen. medianet: Gab es von den Zusehern Reaktionen? Wie waren die? Kotlowski: Ich glaube diese kann man am besten an den öffentlichen Social Media-Kanälen nachverfolgen; wir haben rund 20% FacebookFollower dazugewonnen und konnten auch unsere Twitter-Präsenz sehr stärken. Sie werden auf unserer Facebook-Seite vergleichsweise kaum hetzerische Kommentare finden, keiner Partei gegenüber. Wir
haben ausgewogen berichtet und wurden auch so wahrgenommen. medianet: Welchen Impact hat so ein Live-Marathon nach innen? Kotlowski: Wohl wie ein richtiger Marathon, denn die Anspannung war sehr hoch und die Herausfor-
derung groß! Und nach der Wahl geht es fast unvermindert für uns weiter, denn die Koalitionsverhandlungen und viele andere gleichzeitige Themen in dieser Stadt halten das Team 24h auf Trab. Ein großes Danke dafür an alle, das Engagement ist beispielhaft. (fej)
© W24/Aleksandra Kawka
Der Wiener Stadtsender W24 besetzt konsequent die lokale Nische – bei der Landtagswahl am 11.10. legte er einen regelrechten Wahlberichterstattungs-Marathon hin.
Marcin Kotlowski, GF WH Medien GmbH, über die Learnings dank Sendemarathon.
24 Biz-Talk
Freitag, 23. Oktober 2015
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Karriere
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Karl Tatscher
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Bazar Media Mit Karl Tatscher übernimmt ab sofort die Leitung Sales & Business Development Digital bei Bazar Media, einem Tochterunternehmen der Bauer Media Group. Tatscher war zuletzt als Country Manager beim Digitalwerber plista für den österreichischen Markt zuständig und wird seine Erfahrung im Digitalverkauf und -marketing beim Kleinanzeigen-Portal Bazar Media einsetzen.
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Trophäen
Der DMVÖ Columbus 0.15
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PREISVERLEIHUNG. Am 15. Oktober verschmolzen in der Neuen Burg Perchtoldsdorf erstmalig die beiden Branchenveranstaltungen „DMVÖ Insight Arena“ und „DMVÖ Columbus Award“ zum Kombi-Event „DMVÖ Columbus Arena 0.15“. Im Rahmen dessen wurde der Dialog Marketing-Preis, der DMVÖ Columbus 0.15, verliehen. Er zeichnet die kreativsten und innovativsten Kampagnen des Zeitraums Jänner 2014 bis März 2015 aus. Bei dem Gala-Lunch des Doppel-Events erhielten die Gewinner ihre Trophäen. Die Dialogschmiede ging mit drei Columbus Trophäen und vier Shortlist-Platzierungen als Sieger des Agentur-Rankings hervor. Die Agenturen Direct Mind, Wien Nord, gkk DialogGroup sowie die Agentur am Flughafen erhielten je eine Columbus-Trophäe in Gold. Zudem durfte sich die Schweizer Agentur am Flughafen über je eine Trophäe in Gold, Silber und Bronze freuen und wurde somit zur besten internationalen Agentur gekürt. Der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) suchte 2015 zum 31. Mal die erfolgreichsten Dialog Marketing-Kampagnen im deutschsprachigen Raum und verzeichnete 125 Einreichungen in 13 Kategorien. (red)
Tagung
Mehr einmischen KOMMUNIKATION. „Wir werden uns mehr einmischen“, war die Botschaft des Tages der Marktkommunikation, der von der Fachgruppe Werbung Wien in der Marxhalle ausgerichtet wird. 200 Kreative trafen sich und lauschten den Vorträgen von Philipp Comarella (Salon Alpin), Rüdiger Goetz (Grey Düsseldorf), Lisa Stadler (derStandard.at) und Michael Schirner. Außerdem setzte die Fachgruppe ein Zeichen für Entlastung: Die Grundumlage für die Fachgruppe Wien Mitglieder wurde reduziert. „Der Tag der Marktkommunikation ist für uns ein besonderes Highlight. Im großen Rahmen ist es möglich, über Trends, Innovationen und Entwicklungen zu diskutieren. Ein großer Erfolg ist für uns die Reduktion der Grundumlage um 10 Prozent für Einzelunternehmer“, so Stephan Gustav Götz, Obman der Fachgruppe Werbung. (red)
Doppelevent 1. Masha Rezazadeh (medianet), Jennifer Jänicke, Lena Enzinger und Amir Tavakolian (alle vi knallgrau) und Bernhard Gily (medianet); 2. Moderatoren Sindy Amadei, Martin Wilfing.
BUCHTIPPs
NTT Data Das IT- und Consulting-Unternehmen NTT Data erweitert sein Team in Österreich. Jürgen Peißl, verstärkt ab sofort den Bereich Public und Financial Services. Peißl war bereits im Rahmen zahlreicher Projekte bei Beratungshäusern in der ganzen Welt tätig. Neben seiner einschlägigen Erfahrung im Bereich Banken- und Versicherungsumfeld greift er somit auch auf Auslands erfahrung zurück.
BRANDS
Doderer LEBENDIG. In den 70ern hatte der Literaturkoloss Heimito von Doderer schon mit Ideologiekritik zu kämpfen. Heute gerät er wieder in die Kritik, wenn Stefan Winterstein sein Romanwerk problematisiert. Königshausen & Neumann, 224 Seiten; ISBN: 978-3426304044
AUSZEICHNUNG. Unter dem Motto „Brands Reloaded“ fand heuer am 14. Oktober das eurobrand forum im Novomatic Forum statt. Im Rahmen des Marken-Events diskutierten Vertreter der Business Community, Medien- und Markenexperten die Zukunft von Heritage Brands, die Herausforderungen und Potenziale von neu aufgeladenen „altbewährten“ Marken und Umsetzung des Markenmanagements.
UNTERHALTSAM. Jack Mingo erzählt, warum Bienen die besten Haustiere sind und von zahlreichen erstaunlichen Fakten: Beispielsweise davon, dass eine Biene beschwipst ist wenn sie an vergorenen Früchten nascht. Riemann, 224 Seiten; ISBN: 978-3570501801
© Riemann Verlag
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VERSTÖREND. Jonas durchwandert die Welt. Auf der Suche nach einem Sinn. Er denkt an seine Kindheit, das grausame Schicksal seines Bruders, endlose Reisen und schließlich an Marie. Marie, seine große Liebe, die sein Leben verändert. dtv, 528 Seiten; ISBN: 978-3446243323
eurobrand forum 2015
Die Weisheit der Bienen
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© Katharina Schiffl (2)
Das größere Wunder
© dtv
Fachgruppe 1. Michael Schirner, Lisa Stadler, Stephan Gustav Goetz; 2. Jürgen Tarbauer; 3. Philipp Comarella; 4. Rüdiger Goetz, Sandra Reichl; 5. Die Teilnehmer des Tages der Marktkommunikation.
Jürgen Peißl
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Der Brand (Life) Award Außerdem wurde bereits zum siebenten Mal der Brand (Life) Award vom European Brand Institute für besondere Verdienste um die Marke verliehen. Grund zum Feiern hatte der diesjährige Preisträger Stefan Pierer, der die Auszeichnung für sein Lebenswerk um die innovative Innviertler Motorradschmiede KTM von Gerhard Hrebicek, Vorstand European Brand Institute, entgegennahm. (red)
Verleihung 1. Paul Leitenmüller, Adi Hirschal, Helmut Hanusch, Doris Felber, Helene Karmasin, Stefan Pierer, Iris Sageder, Alfred Riedl, Gerhard Hrebicek; 2. Josef Wurditsch, Gerhard Schuller, Manfred Berger, Anett Hanck, Gerhard Hrebicek, Alexander Szadeczky.