Zugerbieter 20140107

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PPA 6002 Luzern – Nr. 1, Jahrgang 110

Mittwoch, 7. Januar 2015

Eine Lokalausgabe der Zuger Presse

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Gemeindepräsidium

Dinge für nächste Generation aufgleisen etwas Grün entlang dieser Meile löste spontane Zustimmung aus. Ausserdem fehlte dieses Jahr die Weihnachtsbeleuchtung. Das ist mir auch aufgefallen. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass derzeit Verhandlungen mit dem Kanton betreffend der Neugestaltung der Marktgasse stattfinden. Wenn diese umge­ setzt ist, wird die Beleuchtung sicher wieder installiert. Even­ tuell kann in diesem Zusam­ menhang auch noch etwas Grün eingefügt werden.

Gemeindepräsident Andreas Hotz nimmt Stellung zum letzten Jahr und zu den Heraus­ forderungen in der neuen Legislaturperiode. Claudia Schneider Cissé

Wie Andreas Hotz im Vor­ feld der Wahlen deklarierte, hat er nun seine letzte Amts­ periode angetreten. In den kommenden vier Jahren wird ihm die Arbeit nicht ausgehen.

Andres Hotz, was haben Sie sich für Ihre letzte Amtsperiode vorgenommen? 2019 wird es im Gemeinde­ rat ein Generationenwechsel geben. Mir ist es wichtig, die­ sen Wechsel gut vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass ein intaktes Schiff übernommen und weiter gelenkt werden kann. Was braucht es dazu? Ein wichtiger Punkt, der sich trotz grosser Fortschritte noch weiter bessern kann, ist das vernetzte Denken in der Ver­ waltung. Sie muss sich bewusst sein, dass jedes grössere Ge­ schäft mindestens drei Abtei­ lungen betrifft und diese von Anfang an zusammenarbeiten müssen. Mit Pirmin Andermatt gibt es bereits dieses Jahr einen neuen Gemeinderat. Wird er als ehemaliger Präsident der Rechnungs­ und Geschäfts­ prüfungskommission bei den Finanzen mitreden? Pirmin Andermatt wird der Abteilung Sicherheit/Werk­ dienst vorstehen, aber wie alle anderen Gemeinderäte bei jedem Geschäft mitreden. Das erwarte ich auch. Das führt zwar dazu, dass wir uns an den wöchentlichen Versammlun­ gen gegenseitig auf den Füs­ sen rumtrampeln, was teils Anzeige

Ansonsten sind Sie zufrieden mit dem neuen Erscheinungsbild? Man kann sich sicher darüber streiten. Baar war stets eine Durchfahrgemeinde, die Markt­ gasse noch nie eine Flaniermei­ le. Klar, es gibt zu viele Coiffeur­ salons, aber wenn jemand eine innovative Boutique eröffnet, sehe ich auch, dass es kaum je Kunden darin hat. Fehlt die Kundschaft, ist klar, dass auch noch so attraktive Geschäfte nicht überleben können.

Inseratvorlage ZB Freitag, 10. Januar 2014 14:15:20

Andreas Hotz ist dankbar, in einem wie er sagt «ausgesprochen guten Team» arbeiten zu können. sehr emotionale Diskussionen auslöst. Aber das muss sein, um nachhaltige Lösungen zu finden.

Bleiben wir noch kurz bei den Finanzen. Im Gegensatz zu 2013 wurden an der Budgetgemeinde im Dezember 2014 keine Sparpakete vorgelegt. Hat sich das Thema erledigt? Es gibt schon noch Optimie­ rungspotenzial. Es gilt unter anderem, Investitionen noch kritischer anzuschauen. Auch die Personalkosten sind wei­

Foto csc

terhin im Auge zu behalten. Die Budgetprozesse sind nun aber stark verfeinert, und Sparen ist schon bei der Budgetplanung vermehrt in den Köpfen. Ande­ rerseits steht unsere Gemeinde gut da. Es wird kein Sparen ge­ ben, das für die Bevölkerung existenzielle Folgen hat. Gleichzeitig beobachten wir je­ doch die wirtschaftliche Ent­ wicklung mit offenen Augen.

sen aufpassen, dass wir das wirtschaftsfreundliche Klima aufrechterhalten können. Un­ sere Gemeinde verfügt glück­ licherweise über eine grosse Bandbreite von kleinen inno­ vativen KMU über erfolgrei­ che mittlere Betriebe bis zu international tätigen Unter­ nehmen. Wir sind also nicht vom Erfolg einzelner Betriebe abhängig.

Sind Sie zuversichtlich? Die Wirtschaftslage ist sehr herausfordernd, und wir müs­

An der Budgetgemeinde kam auch die Marktgasse zur Sprache. Der Wunsch nach

Wie sehen Sie persönlich den Wunsch nach einer Ausdehnung des Robert­Fellmann­Parks? Ich unterstütze sehr wohl, dass die ehemalige Jugendstil­ Bankfiliale an der Florastrasse in ein Ensemble mit dem Park integriert wird. Was mit den Parkplätzen der Gemeinde am Kreuzplatz dereinst geschieht, ist noch völlig offen. Man muss einfach wissen, dass die Ein­ flussnahme der Gemeinde bei privaten Überbauungen rela­ tiv bescheiden ist. Welchen Spielraum gibt es? Wir verweisen bei Bebau­ ungsplänen verstärkt darauf, einen Anteil für preisgünstige Wohnungen zu reservieren. Das ist uns zum Beispiel im Unterfeld gelungen und wird sicher auch ein Thema bei der Überbauung Obermühle sein.

Zuger Gemeinden Zusammenarbeit soll intensiviert werden

Der Baarer Gemeindepräsi­ dent Andreas Hotz ist neu auch Präsident der Gemein­ depräsidentenkonferenz des Kantons Zug. Darin sind die elf Zuger Gemeinden zusam­ mengeschlossen, um Her­ ausforderungen und Proble­ me gemeinsam anzupacken. Aktuell gehe es beispiels­ weise darum, sicherzustel­ len, dass der Kanton sein proklamiertes Sparpro­ gramm nicht auf Kosten der Gemeinden durchzieht, also seine Aufgaben nicht ein­ fach abwälzt. Aufgrund des Debakels um das neue Einwohnerkont­ rollsystem haben die elf Gemeinden auch beschlos­ sen, sich zu einer Informatik­ gemeinschaft zusammenzu­ finden. Bisher waren die Gemeinden bloss Einkäufer der vom Kanton verordneten IT­Programme. Neu wollen sie auf der Basis einer eige­ nen Fachvertretung ihre Interessen gegenüber dem Kanton einbringen. Andreas Hotz will generell die Zusammenarbeit zwi­ schen den Zuger Gemeinden stärken, «damit wir auf Augenhöhe mit der Regie­ rung verhandeln und allen­ falls Gegensteuer geben können». Vorläufig arbeiten alle invol­ vierten Personen auf der Ba­ sis der Freiwilligenarbeit in der Gemeindepräsidenten­ konferenz. Für die Zukunft angedacht seien allenfalls ein Profisekretariat und ein Fonds, damit Abklärungen in eigenem Interesse getätigt werden können. In erster Linie geht es aber darum, sich besser zu organisieren und zu koordinieren. csc

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